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Borussia Mönchengladbach – RB Leipzig 0:0 (2025-11-28)

Bundesliga: Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig trennen sich 0:0

Am 12. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 empfing Borussia Mönchengladbach RB Leipzig. Das Aufeinandertreffen am 28. November 2025 im Borussia-Park endete ohne Tore, was für beide Teams einen Punktgewinn bedeutete, aber auch Highlights vermissen ließ. Vor 50.029 Zuschauern neutralisierten sich die Mannschaften in einem weitgehend ausgeglichenen Spiel, bei dem weniger Offensivaktionen als erwartet zustande kamen.

Spielverlauf und Torschancen

In den ersten zwanzig Minuten war das Spiel von Vorsicht geprägt. Beide Teams bemühten sich um Ballkontrolle, ohne jedoch im Angriffsdrittel gefährlich zu werden. Mönchengladbach überließ Leipzig zunächst den Ballbesitz, doch die Gäste konnten daraus kaum produktive Spielzüge entwickeln. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit sorgte ein Fernschuss von Leipzigs Conrad Harder knapp für Gefahr, blieb aber ohne Beute.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Borussia Mönchengladbach den Druck und kam durch schnelles Umschaltspiel zu leichten Feldvorteilen. Franck Honorat erzielte kurz nach Wiederbeginn ein Tor, das jedoch aufgrund einer sehr knappen Abseitsstellung vom Videoassistenten aberkannt wurde. Die Gäste blieben auch im weiteren Verlauf offensiv zu harmlos, konnten sich nur selten Chancen erarbeiten. Der Versuch, das Spiel in der Schlussphase zu drehen, blieb erfolglos.

Schlüsselszenen unter Einfluss des Videoassistenten

Der Videobeweis prägte das Spielgeschehen entscheidend. Zwei Situationen führten zu Entscheidungen, die das Endergebnis beeinflussten. Zum einen wurde das vermeintliche Führungstor der Fohlen nach Prüfung zurückgenommen, da Honorat minimal im Abseits stand. Zum anderen entzog der Schiedsrichter nach Eingreifen des VAR einen zunächst gegebenen Strafstoß, nachdem ein vermeintliches Foulspiel im Gladbacher Strafraum sorgfältig analysiert wurde.

Diese Eingriffe wurden von Spielern und Verantwortlichen als korrekt bestätigt, zeigten aber zugleich die Bedeutung der technischen Unterstützung für den geregelten Ablauf einer Partie.

Mannschaften und Taktik

Die Gastgeber traten mit einer ausgeglichenen Startelf an und zeigten eine kompakte Defensivleistung. Trainer Eugen Polanski hatte die Mannschaft strukturiert aufgestellt, sodass Leipzig kaum Zugang zum Tor fanden. Auf Seiten der Gäste fehlte der verletzte Stürmer Assan Ouedraogo, was die Offensivqualität einschränkte.

RB Leipzig agierte meist bemüht, kam aber gegen die solide Abwehr der Heimmannschaft kaum zu klaren Chancen. Trainer Ole Werner war mit der Defensivarbeit seiner Mannschaft zufrieden, kritisierte jedoch die fehlende Präzision im letzten Drittel und die mangelnde Durchschlagskraft.

Tabelle und Bedeutung des Ergebnisses

Für Borussia Mönchengladbach bedeutete das Unentschieden eine Unterbrechung ihrer vorangegangenen Serie von vier Pflichtspielsiegen. Mit nun 13 Punkten verbessert sich das Team vorübergehend auf den elften Tabellenplatz und kann somit weiter Abstand zu den Abstiegsrängen gewinnen. Die solide Defensivleistung zeigte eine gute Entwicklung der Mannschaft unter dem aktuellen Trainer.

RB Leipzig bleibt mit dem Punkt weiterhin Zweiter, allerdings setzt der verlorene Punkt die Verfolgerposition unter Druck. Der Rückstand auf Tabellenführer Bayern München kann am darauffolgenden Spieltag auf acht Punkte ansteigen. Für die Leipziger ist das Unentschieden ein Rückschlag im Titelrennen, das nun durch eine fehlende Durchschlagskraft im Angriff erschwert wird.

Fazit

Das torlose Unentschieden zwischen Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig war geprägt von taktischer Disziplin, einer starken Defensive und fehlender Effektivität im Angriff. Der VAR hatte mehrfach Einfluss auf das Ergebnis, bewahrte aber in beiden Fällen vor Fehlentscheidungen. Für Gladbach endete eine erfolgreiche Serie, dennoch präsentierte sich die Mannschaft stabil. Leipzig verlor wertvolle Punkte im Kampf an der Tabellenspitze, zeigt jedoch defensiv weiterhin eine solide Leistung.

Quellen