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RB Leipzig – 1. FC Magdeburg 3:1 (2025-12-02)

RB Leipzig zieht ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein

Im Achtelfinale des DFB-Pokals setzte sich RB Leipzig am Abend des 2. Dezember 2025 vor heimischer Kulisse mit 3:1 gegen den 1. FC Magdeburg durch. Die Partie, die in der Red Bull Arena stattfand, zeigte den Bundesligisten als klaren Favoriten, der seine Aufgabe gegen das Zweitliga-Schlusslicht erfolgreich meisterte.

Spielverlauf und Tore

Die Gäste aus Sachsen-Anhalt starteten befreit und engagiert. Bereits in der 11. Minute erzielten sie per Strafstoß die Führung, nachdem S. Gnaka im Leipziger Strafraum gefoult wurde. Magdeburg präsentierte sich in der ersten Halbzeit keinesfalls als reiner Abwehrballast, sondern agierte offensiv und suchte aktiv nach Chancen.

Die Leipziger Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Antonio Nusa glich in der 19. Minute aus, nachdem er sich gut in Szene setzen konnte. Angetrieben von einer deutlichen Leistungssteigerung besorgte Christoph Baumgartner in der 29. Minute die Führung für das Heimteam. Baumgartner war es auch, der in der 54. Minute nachlegte und damit das Ergebnis auf 3:1 erhöhte.

Personelle Aspekte und Taktik

Trainer Ole Werner musste vor der Partie auf mehrere verletzte Spieler verzichten, darunter Nationalspieler Ridle Baku, der mit einer Sprunggelenksverletzung ausfiel. Auch Assan Ouédraogo, El Chadaille Bitshiabu sowie Timo Werner standen nicht zur Verfügung. Im Tor rotierte Werner und setzte Maarten Vandevoordt statt Peter Gulacsi ein.

Die Abwehr wurde durch die Einsätze von Lukas Klostermann und Kosta Nedeljkovic stabilisiert. RB Leipzig zeigte sich in seiner Spielweise ballsicherer und kontrollierte vor allem im zweiten Durchgang die Partie. Die Mannschaft aus Magdeburg gelang es kaum noch, gefährliche Impulse zu setzen, obwohl sie kämpferisch bis zuletzt aktiv blieb.

Emotionale Belastung durch Fan-Todesfall

Die Begegnung wurde durch einen tragischen Vorfall überschattet: Ein Anhänger des 1. FC Magdeburg musste vor Spielbeginn notfallmedizinisch behandelt werden und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Dies sorgte für eine gedrückte Stimmung in der Arena.

Ursprünglich war nicht klar, welchem Fanlager der Verstorbene angehörte, was zu verhaltenem Support der Leipziger Anhänger führte. Erst im Verlauf der Partie wurde bekannt, dass es sich um einen Magdeburger Fan handelte, was die Emotionen auf beiden Seiten einschätzbar machte. Trotz dieses tragischen Ereignisses setzte die Partie ihren sportlichen Verlauf fort.

Bedeutung des Sieges und Ausblick

Mit dem Sieg bestätigt RB Leipzig seine Rolle als einer der Favoriten im laufenden DFB-Pokal. Das Team von Ole Werner zeigt sich robust und ideenreich und kann zuversichtlich in die nächste Runde gehen. Das Viertelfinale wird am Sonntag ausgelost, der genaue Gegner steht somit zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht fest.

Für den 1. FC Magdeburg ist das Ausscheiden zwar bedauerlich, die gezeigte Leistung vor allem in der ersten Hälfte gibt jedoch Anknüpfungspunkte für den weiteren Saisonverlauf in der zweiten Bundesliga. Die Mannschaft bewies Charakter und Kampfgeist gegen einen hochklassigen Gegner.

Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse

  • Endstand: RB Leipzig 3, 1. FC Magdeburg 1
  • Tore: Gnaka (11. Minute, Elfmeter), Nusa (19.), Baumgartner (29., 54.)
  • Spielort: Red Bull Arena Leipzig
  • Verletzungsbedingt fehlten bei Leipzig unter anderem Ridle Baku und Timo Werner
  • Maarten Vandevoordt startete im Tor anstelle von Peter Gulacsi
  • Tragischer Todesfall eines Magdeburger Fans vor Spielbeginn

Quellen