1. FC Heidenheim 1846 erkämpft wichtigen Heimsieg gegen SC Freiburg
Am 13. Spieltag der Bundesliga trafen der 1. FC Heidenheim 1846 und der SC Freiburg am Samstagnachmittag in der Voith-Arena aufeinander. Die Partie endete mit einem knappen 2:1-Erfolg für die Gastgeber aus Heidenheim, die damit ihre positive Serie fortsetzen konnten. Über das gesamte Spiel gesehen präsentierte sich die Begegnung auf einem eher mäßigen Niveau, was sich vor allem in der ersten Halbzeit deutlich zeigte.
Spielverlauf und Torschützen
Die erste Hälfte dominierte der SC Freiburg beim Ballbesitz, der bei über 60 Prozent lag. Dennoch blieben die Gäste im Angriff weitestgehend harmlos. Die Abwehrreihen beider Mannschaften standen stabil und ließen kaum Chancen zu. Dennoch gelang es Freiburg kurz vor der Halbzeitpause, in Führung zu gehen. Ein Schuss von Johan Manzambi aus etwa 18 Metern wurde von Marvin Pieringer unglücklich abgefälscht, so dass der Ball im Heidenheimer Tor einschlug (40. Minute).
Nach dem Seitenwechsel konnte der 1. FC Heidenheim das Spiel deutlich intensiver gestalten. Schon in Minute 59 nutzte die Heimelf eine ihrer Chancen: Marnon Busch bereitete mustergültig vor, Patrick Mainka verwertete aus kurzer Distanz zum Ausgleich. Von da an nahm die Begegnung an Fahrt auf, beide Teams suchten die Entscheidung.
Die endgültige Wende gelang den Brenzstädtern kurz vor Abpfiff. In der 94. Minute schloss der eingewechselte Stefan Schimmer einen Fehler im Freiburger Spiel konsequent ab und erzielte den Siegtreffer für Heidenheim.
Taktische Aufstellungen und Veränderungen
Trainer Frank Schmidt stellte seine Mannschaft im 3-4-2-1-System auf und tauschte im Vergleich zur Vorwoche eine Position aus. Jan Schöppner begann im Mittelfeld anstelle von Adrian Beck. Aufseiten der Freiburger nahm Julian Schuster vier Änderungen in der Startelf vor. Unter anderem standen Atubolu, Lienhart, Kübler und Osterhage von Beginn an auf dem Platz, während Müller, Rosenfelder, Günter und Suzuki auf der Bank Platz nahmen.
Die Heidenheimer Defensive zeigte sich sehr stabil, was sich auch in der Anzahl der zugelassenen Chancen widerspiegelte. Trotzdem verhinderten die Gäste nicht das späte Gegentor durch Schimmer, das den wichtigen Heimsieg für die Schwaben sicherte.
Analyse beider Mannschaften
- 1. FC Heidenheim 1846: Nach einer durchwachsenen Phase stabilisierten sich die Heidenheimer zuletzt wieder. Mit diesem Erfolg liegen sie im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Schritt voraus. Die Defensive zeigte sich diszipliniert, und trotz eines mäßigen Spiels konnten die Hausherren die sich bietenden Chancen besser verwerten als der Gegner.
- SC Freiburg: Freiburg hatte zwar mehr Ballbesitz und zeigte eine gewisse Spielkontrolle, konnte daraus aber nur wenige gefährliche Situationen kreieren. Das frühe Gegentor durch die Abfälschung und eine Nachlässigkeit in der Defensive kurz vor Abpfiff kosteten ihnen am Ende die Punkte.
Fazit
Der 1. FC Heidenheim festigt mit dem 2:1-Heimsieg seine Position im Tabellenmittelfeld und gewinnt aufgrund einer kämpferischen Leistung sowie eines späten Treffers verdient. Der SC Freiburg hingegen verpasste es, aus dem größeren Ballbesitz Kapital zu schlagen und musste eine bittere Niederlage hinnehmen, die vor allem auf Nachlässigkeiten in der Defensive zurückzuführen ist.
Quellen
- news.de: 1. FC Heidenheim vs. SC Freiburg: Knapper FCH-Sieg zu Hause gegen Freiburg
- kicker.de: Schimmer nutzt Jungs Blackout: Heidenheim siegt wieder spät
- Bundesliga.com: Heidenheim dreht das Spiel gegen Freiburg in letzter Minute
- sportwetten.bild.de: Heidenheim gegen Freiburg – Tipp, Prognose & Quoten
