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Watford FC – Norwich City FC 3:2 (2025-12-06)

Watford gewinnt knappen Schlagabtausch gegen Norwich City mit 3:2

Am 19. Spieltag der English League Championship empfing Watford FC am 6. Dezember 2025 Norwich City FC zum Aufeinandertreffen. Die Partie begann um 13:30 Uhr und endete mit einem knappen 3:2-Heimerfolg für Watford. Trotz eines Rückstands zur Halbzeit konnte Watford im zweiten Durchgang die Partie drehen und wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenmittte sichern.

Erster Durchgang mit wechselnden Führungen

Norwich startete engagiert in das Spiel und ging bereits in der 11. Minute in Führung. Auf Zuspiel von Oscar Schwartau erzielte Josh Sargent per Kopf das erste Tor – eine Szene, die sich in der Vergangenheit bei Watford als erfolgreich erwies. Die Gäste blieben danach dominant und erspielten sich weitere Chancen. Doch Watford kam durch Fehler der Defensive der Norwicher zurück ins Spiel.

Eine Unachtsamkeit des Torhüters in der Folge half Watford, indem ein abgewehrter Ball genau zum heranstürmenden Luca Kjerrumgaard gelangte, der zum Ausgleich einköpfte. Noch vor dem Seitenwechsel zog Norwich wieder an und stellte auf 2:1, indem Schwartau nach einem Abpraller von Sargent zum Abschluss kam. Damit gingen die Teams mit einem knappen Vorsprung für die Gäste in die Kabinen.

Watford dreht das Spiel im zweiten Durchgang

Nach dem Seitenwechsel zeigte Watford ein anderes Gesicht. Die Hornets übernahmen zunehmend das Kommando, erhöhten die Ballbesitzanteile und erspielten sich klare Torchancen. Norwich verteidigte zunächst gut, konnte aber den Druck nicht dauerhaft standhalten. In der 62. Minute gelang Kjerrumgaard mit seinem zweiten Treffer der Ausgleich.

Watford nutzte die stärkere Phase weiter aus und setzte Norwich durch schnelles Umschaltspiel unter Druck. Der Siegtreffer fiel schließlich noch im zweiten Durchgang, was die Engführung im Spielverlauf verdeutlicht. Norwich scheiterte mehrfach daran, die Führung zurückzuerobern, und musste am Ende die knappe Niederlage hinnehmen.

Tabellarische Einordnung und Form

Mit dem Sieg verbessert Watford seine Position im Mittelfeld der Tabelle und zeigt eine moderate Konsistenz. Die Hornets konnten von 18 Spielen bereits sechs gewinnen, bei vier Unentschieden und acht Niederlagen. Mit 23 erzielten Toren verfügen sie über eine solide Offensive, wenngleich die Abwehr mit 31 Gegentreffern angreifbar bleibt.

Norwich hingegen hat sich bislang schwergetan, weswegen sie im Tabellenkeller rangieren. Zwei Siege, vier Unentschieden und zwölf Niederlagen sprechen eine klare Sprache. Die Offensivbemühungen mit bisher 19 Treffern werden aktuell nicht durch stabile Defensivleistung ergänzt – 29 Gegentore belegen die Schwächen.

Spielerische und taktische Aspekte

Watford agierte in einem 4-3-3-System mit offensiver Ausrichtung, das verstärkt auf das Bespielen der Flügel abzielte. Die Einbindung von Kjerrumgaard als zentrale Figur im Angriffszentrum erwies sich als spielentscheidend. Norwich stellte sich in einem 4-2-3-1-System auf, das auf eine verdichtete Innenverteidigung und kreatives Mittelfeld setzte. Trotz der guten Anfangsphase und zweifacher Führung gelang es den Gästen nicht, die Führung zu verteidigen.

Taktisch gelang es Watford vor allem durch Kontrolle im Mittelfeld und konsequente Nutzung von zweiten Bällen, das Spiel zu drehen. Norwich hatte Schwierigkeiten, sich gegen ein aggressives und körperlich robustes Watford durchzusetzen.

Fazit

Der knappe 3:2-Erfolg für Watford im Heimspiel gegen Norwich verdeutlicht die fragile Lage beider Teams in der Liga. Watford gelingt es mit einem energiegeladenen Auftritt, defensiv anfällige Phasen zu überwinden und im zweiten Durchgang die Spielkontrolle zu übernehmen. Norwich, das trotz guter erster Halbzeit nicht dauerhafte Stabilität aufbieten konnte, bleibt mit diesem Ergebnis durchwachsen.

Für beide Mannschaften deuten die Ergebnisse darauf hin, dass weitere Verbesserungen nötig sind, um in der Championship den Anschluss an bessere Tabellenplätze zu schaffen. Insbesondere Norwich wird an Defensive und Konstanz arbeiten müssen, während Watford seine offensive Durchschlagskraft in künftigen Partien bestätigen muss.

Quellen