Champions League: Atlético Madrid erkämpft wichtigen Auswärtssieg bei PSV Eindhoven
Im letzten Gruppenspiel der UEFA Champions League trafen am 9. Dezember 2025 der PSV Eindhoven und Club Atlético de Madrid im Philips Stadion aufeinander. Das Spiel endete mit einem spannenden 3:2-Erfolg für die Gäste aus Spanien, die damit ihren ersten Auswärtssieg dieser Champions-League-Saison feierten. Für den PSV bedeutete diese Niederlage die erste Pflichtspielpleite seit Mitte September.
Spielverlauf und Tore
Die Gastgeber starteten früh in die Offensive und gingen bereits in der 9. Minute durch Guus Til in Führung. Doch Atlético ließ sich nicht lange entmutigen und glich nach gut einer halben Stunde durch Julián Álvarez aus. So ging es mit einem ausgeglichenen 1:1 in die Pause.
Nach Wiederanpfiff sorgte der eingewechselte David Hancko für die erste Führung der Madrilenen, indem er die Partie mit einem Treffer drehte. Nur wenige Minuten später erhöhte Sorloth auf 3:1, nachdem Pablo Barrios mit einem präzisen Pass den Norweger bediente. Damit lagen die Rojiblancos zunächst klar in Front.
Der PSV steckte nicht auf und kam in der Schlussphase durch Ricardo Pepi, der einen Eckstoß nutzte, noch auf 2:3 heran. Trotz aller Bemühungen in der hektischen Endphase gelang ihnen der Ausgleich jedoch nicht mehr. Ein entscheidender Moment war dabei ein Fehlpass von Armando Obispo in der Nachspielzeit, als er eine relativ sichere Ausgleichschance vergab.
Spielcharakteristik und Taktik
Atlético Madrid setzte auf eine kompakte Defensive und schnelle Umschaltmomente. Das Team von Trainer Diego Simeone wirkte über weite Strecken abgeklärt und nutzte seine Chancen effektiv. Besonders im zweiten Durchgang zeigte sich Madrid als abgezocktere Mannschaft, was sich in der erfolgreichen Aufholjagd und Führung niederschlug.
PSV Eindhoven versuchte den Gegner mit hohem Pressing und schnellem Spiel unter Druck zu setzen, konnte diese Strategie jedoch nicht durchgängig effektiv einsetzen. Viele Unterbrechungen durch gelbe Karten – allein fünf Verwarnungen für die Gastgeber – zeugten von einem intensiven Kampf um jeden Ball.
Teamaufstellungen und Personalwechsel
- PSV Eindhoven begann in einer 4-3-3-Formation unter Trainer Peter Sylvester Bosz, mit Guus Til, Paul Wanner und Couhaib Driouech unter anderem in der Startelf.
- Atlético trat im klassischen 4-4-2-System mit Spielern wie Julián Álvarez, Pablo Barrios sowie den Jokern David Hancko und Sorloth an.
- Im Verlauf des Spiels wechselten die PSV-Verantwortlichen mehrmals, u.a. wurden Armando Obispo, Dennis Man, Ricardo Pepi und Ivan Perisic eingewechselt.
Tabellenlage und Bedeutung des Ergebnisses
Mit diesem Sieg verbesserte Atlético Madrid seine Position in der Gruppe und sicherte sich einen Platz in den Top 8. Das Team hat nun 12 Punkte auf dem Konto und somit gute Aussichten, direkt in die K.o.-Phase einzuziehen. Der PSV rangiert mit 8 Punkten auf einem hinteren Tabellenplatz und steht vor der Herausforderung, in den verbleibenden Spielen wichtige Punkte zu sammeln, um die Chancen auf das Achtelfinale zu wahren.
Die Spannung in der Gruppe wächst, da nur noch zwei Gruppenspiele ausstehen. Jede Partie könnte über das Weiterkommen entscheiden, weshalb die Teams ihre Taktiken und Kräfte genau dosieren müssen.
Fazit
Atlético Madrid brachte das Spiel trotz Rückstandes sicher über die Bühne und zeigte eine starke kämpferische und taktische Leistung, um in Eindhoven als Sieger vom Platz zu gehen. Der PSV zeigte engagierte Phasen, scheiterte aber an der Chancenverwertung und einem entscheidenden Fehler kurz vor Schluss. Dieses Spiel verdeutlicht die knappe Situation in der Gruppe und die Wichtigkeit von Konzentration bis zur letzten Minute.
