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1. FC Köln – Eintracht Frankfurt 3:4 (2025-11-22)

1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Spektakuläres Bundesliga-Spiel endet mit 3:4

Am 11. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 kam es im RheinEnergieStadion zu einer mitreißenden Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Die Partie, die am Samstagabend um 18:30 Uhr begann, bot von Beginn an viel Tempo und Tore und endete mit einem 4:3-Auswärtserfolg für Frankfurt. Damit setzte sich die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller weiter an der Spitzengruppe der Liga fest und zeigte auch gegen einen keineswegs gewöhnlichen Aufsteiger ihre Klasse.

Früher Rückstand und Wende vor der Halbzeit

Die Kölner starteten mit einer Führung durch Jakub Kamiński, der bereits in der 4. Spielminute traf. Doch diese frühe Motivation wurde durch Schwächen in der Defensive und im Spielaufbau rasch ausgehebelt. Frankfurt nutzte diese Fehler konsequent, wobei Arthur Theate mit seinem Ausgleichstreffer (39. Minute) ein Zeichen setzte. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Mahmoud Dahoud in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs auf 2:1 für die Gäste. Diese Phase zeigte bereits, dass die Hessener eine spielerische Überlegenheit an den Tag legten, die sich im weiteren Verlauf noch deutlicher manifestieren sollte.

Burkardt entscheidet das Spiel mit Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel führte Jonathan Burkardt das Frankfurter Offensivspiel an und erzielte in der 60. und 63. Minute zwei weitere Tore, die den „Doppelpack“ des Abends komplett machten. Dadurch zog Eintracht Frankfurt auf 4:1 davon und schien die Begegnung vorentschieden zu haben. Das Tempo und die individuelle Klasse auf Frankfurter Seite dominierten das Geschehen, was die Eintracht zu einem starken Auftritt verhalf.

Kölner Kampfgeist führt zu spannender Schlussphase

Auch wenn Frankfurt über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft war, gaben die Gastgeber nicht auf. Marius Bülter gelang in der 83. Minute der Anschlusstreffer für Köln, der noch einmal Hoffnung entfachte. In der Nachspielzeit erhöhte Luca Waldschmidt auf 4:3, was die Partie noch einmal dramatisch werden ließ. Durch eine lange Nachspielzeit von sieben Minuten entstand ein nervenaufreibendes Finish, in dem Frankfurt mit viel Mühe den Vorsprung über die Zeit retten konnte.

Fazit und Ausblick

Der 4:3-Erfolg in Köln war für Eintracht Frankfurt ein wichtiger Schritt, um sich im oberen Tabellenbereich zu positionieren. Das Team setzte seine Serie fort und blieb in den letzten fünf Ligaspielen unbesiegt. Allerdings offenbarten die Gäste auch Schwankungen, da ein deutlicher Vorsprung bis zum Schlusspfiff nicht sicher verteidigt werden konnte. Für Frankfurt steht in Kürze ein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg an, bei dem weiterer Punktegewinn erwartet wird, um die Reichweite zu den Champions-League-Plätzen zu wahren.

Der 1. FC Köln dagegen zeigte trotz der Niederlage eine kämpferisch starke Leistung, die Mut für die kommenden Aufgaben macht, auch wenn die Defensive noch anfällig blieb. Insbesondere die Phase vor der Halbzeit und die Schlussphase zeigen, woran das Team arbeiten muss, um solche knappen Spiele künftig zu seinen Gunsten zu entscheiden.

Aufstellung beider Teams

  • 1. FC Köln: Tor: Marvin Schwäbe; Abwehr: Joël Schmied, Dominique Heintz, Sebastian Sebulonsen, Kristoffer Lund; Mittelfeld: Eric Martel, Denis Huseinbasic, Isak Jóhannesson; Angriff: Ragnar Ache, Jakub Kamiński, Jan Thielmann.
  • Eintracht Frankfurt: Informationen zu Frankfurts Startformation sind offiziell bestätigt, wobei das Team mit einer starken Offensivreihe agierte, angeführt von Jonathan Burkardt, der mit entscheidenden Toren erfolgreich war.

Wichtige Erkenntnisse

  • Frankfurts konstante Punkteausbeute setzt sich mit nun elf Spielen ohne Niederlage fort.
  • Trotz spielerischer Überlegenheit zeigte das Team Schwächen in der Defensive, was den Gegner trotz Rückstand wach hielt.
  • Köln bleibt ein unbequemer Gegner, selbst in schwierigen Phasen gab es klaren Einsatz und zeitweise Druck auf Frankfurt.
  • Das Spiel unterstrich sowohl fränkische Klasse als auch die Unberechenbarkeit im Fußball.

Quellen