Autor: Peter Müller

  • Parma Calcio 1913 – Udinese Calcio 0:2 (2025-11-29)

    Serie A: Udinese siegt 2:0 bei Parma Calcio 1913

    Im 13. Spieltag der Serie A setzte sich Udinese Calcio bei Parma Calcio 1913 klar mit 2:0 durch. Die Partie fand am 29. November 2025 statt und endete ohne weiteren Torerfolg in der zweiten Halbzeit. Damit festigt Udinese seine Position in der Tabelle und lässt Parma weiterhin im unteren Tabellendrittel verweilen.

    Spielverlauf und Entscheidungen

    Udinese gestaltete das Spiel von Beginn an kontrolliert. Bereits im ersten Durchgang brachte Nicolò Zaniolo die Gäste in Führung. Er nutzte einen Fehlgriff von Parmas Torwart Corvi in der 11. Minute, um den Ball am Torhüter vorbeizuschieben. Diese Führung gab Udinese Sicherheit für die folgenden Aktionen.

    Nach der Halbzeit erhöhte Udinese durch Dennis Davis auf 2:0. Der Angreifer erzwang zuerst einen Elfmeter, nachdem der Parma-Spieler Troilo wegen einer Notbremse die rote Karte sah und vom Feld verwiesen wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Davis sicher. Trotz Überzahl setzte Parma wenig effektive Akzente und konnte kein Tor erzielen.

    Statistiken und wichtige Spielereignisse

    • Zuschauerzahl: 17.586 im Stadio Ennio Tardini
    • Schiedsrichter: Rosario Abisso
    • Halbzeitstand: 0:1 zugunsten von Udinese
    • Endstand: 0:2
    • Rote Karte: Troilo (Parma, zweite Halbzeit)
    • Tore: Zaniolo (11. Minute), Davis (76. Minute, Elfmeter)

    Udinese erhöhte mit diesem Sieg seine Punktzahl auf 18 Zähler und liegt im oberen Tabellenmittelfeld, während Parma weiterhin nur knapp über der Abstiegszone rangiert. Die Gäste zeigten insbesondere in der Offensive um Zaniolo und Davis effektive und zielstrebige Aktionen.

    Auswirkungen für Parma Calcio 1913

    Die Niederlage setzt Parma in der Liga weiterhin unter Druck. Das Team hatte zuvor zwei positive Ergebnisse erzielen können, jedoch verhindert diese Pleite einen weiteren Aufschwung. Zudem macht die mangelnde finanzielle Ausstattung des Vereins den Spielbetrieb zunehmend schwieriger, was sich auch auf die personelle und organisationstechnische Situation auswirkt.

    Der Klub kämpft aktuell mit finanziellen Defiziten, was sich unter anderem auf die Bezahlung von Sicherheitsdienst, Strom und Rettungskräften auswirkt. Dieser Aspekt könnte zukünftig auch Einfluss auf Spieltermine und Heimspiele haben.

    Udinese Calcio: Stabilität und offensive Durchschlagskraft

    Udinese präsentierte sich stabil und ermöglichte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung eine ungefährdete Führung. Vor allem Zaniolo stach hervor und sorgte mit seinem präzisen Abschluss für die Führung gegen den Heimverein. Die Disziplin in der zweiten Halbzeit sowie die Defensive ermöglichten keine Gegentore. Mit diesem Sieg verbessert Udinese die Tabellenposition und sammelt wichtige Punkte im Kampf um die oberen Ränge.

    Ausblick

    Udinese kann mit dem gewonnenen Momentum positiv in die nächsten Begegnungen gehen, während Parma seine Defizite sowohl auf dem Platz als auch in der finanziellen Struktur lösen muss, um den Abstiegskampf zu überstehen. Für beide Mannschaften stehen wichtige Partien bevor, in denen es um die weitere Platzierung in der Serie A geht.

    Quellen

  • Genoa CFC – Hellas Verona FC 2:1 (2025-11-29)

    Genoa CFC besiegt Hellas Verona FC mit 2:1 in der Serie A

    Am 29. November 2025 empfing Genoa CFC Hellas Verona FC in einem Duell der unteren Tabellenregionen der Serie A. Die Partie im Rahmen des 13. Spieltags endete mit einem 2:1-Heimsieg für die Gastgeber. Genoa konnte damit den Aufwärtstrend unter Trainer Daniele De Rossi fortsetzen und sich vorübergehend auf den 15. Tabellenplatz verbessern.

    Verlauf der Begegnung

    Die Gäste aus Verona gingen durch Rafik Belghali früh in Führung und setzten damit den unter Druck stehenden Gastgebern zu. Genoa zeigte sich jedoch nur kurz geschockt und glich noch in der ersten Halbzeit zum 1:1 aus. Lorenzo Colombo war der Torschütze für die Hausherren, der eine Vorlage von Vitinha nahe dem Torraum verwerten konnte.

    Die zweite Halbzeit war von harter Arbeit und zunehmendem Druck durch die Gastgeber geprägt. In der Schlussphase gelang Morten Thorsby der entscheidende Treffer zum 2:1, womit Genoa den Rückstand umdrehte. Trotz des knappen Ergebnisses dominierten die Rossoblu die Partie deutlich, vor allem nach dem Seitenwechsel.

    Personelle und taktische Aspekte

    Unter der Führung von Daniele De Rossi blieb der Kader von Genoa auch in diesem Spiel von Verletzungen und Sperren nicht verschont. So fehlten unter anderem Maxwel Cornet aufgrund muskulärer Probleme, während bei Hellas Verona mehrere Spieler, darunter Grigoris Kastanos und Domagoj Bradaric, verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen. Die Anfangsformation beider Teams spiegelte die Herausforderung wider, die Stammspieler zu komplettieren.

    Veronas Coach war gezwungen, früh umzubauen, nachdem Domagoj Bradaric mit einem Rückenmuskelproblem ausgewechselt werden musste. Trotz der Rückschläge hielten die Gäste lange Zeit gut mit, konnten dem Druck im zweiten Durchgang aber nicht mehr standhalten.

    Analyse von Trainer De Rossi

    Nach dem Spiel lobte De Rossi die Reaktion seiner Mannschaft, meinte jedoch, dass vor allem die erste Halbzeit verbesserungswürdig sei. Das Team müsse daran arbeiten, Ballbesitz in gefährliche Torchancen umzuwandeln und das Tempo zu erhöhen. Auch wenn dieses Ergebnis die Tabellenlage verbessert, sieht der Trainer noch Luft nach oben, insbesondere in Bezug auf die Konzentration im Auftaktabschnitt der Spiele.

    Bedeutung für die Tabelle und nächste Herausforderungen

    Mit diesem Sieg kletterte Genoa in der Serie A kurzfristig auf Rang 15. Die Punkte waren in einem Duell gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller von großer Bedeutung für den Klassenerhalt. Hellas Verona bleibt trotz des Rückstandes auf dem letzten Tabellenplatz und muss sich dringend von der quantitativen und qualitativen Leistungsdelle erholen.

    Für beide Teams sind die nächsten Spiele kritisch, um den Abstiegskampf zu entschärfen. Genoa hat mit der Coppa Italia zudem eine zusätzliche Belastung, in der sie nach ihrem jüngsten Erfolg gegen Atalanta optimistisch in die nächsten Runden blicken. Hellas Verona hingegen muss sein Verletzungspech in den Griff bekommen und die Disziplin wahren, um nicht weiter in der Tabelle zurückzufallen.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Genoa und Hellas Verona bot ein intensives Duell zweier Teams, deren Hauptziel der Klassenerhalt ist. Genoa setzte sich letztendlich durch Konter und eine verbesserte zweite Halbzeit durch. De Rossi zeigt sich bemüht, das Team strukturell zu stabilisieren und zugleich die Effizienz vor dem Tor zu steigern. Hellas Verona bleibt trotz der Niederlage kämpferisch, muss aber dringend personelle Ausfälle kompensieren und die Effektivität steigern.

    Quellen

  • RCD Mallorca – CA Osasuna 2:2 (2025-11-29)

    Unentschieden im Duell zwischen RCD Mallorca und CA Osasuna

    Am 29. November 2025 trafen RCD Mallorca und CA Osasuna in der 14. Spielrunde der spanischen Primera División im Estadi Mallorca Son Moix aufeinander. Die Begegnung endete mit einem 2:2-Unentschieden, nachdem beide Teams im ersten Durchgang ohne Tore geblieben waren. Das Ergebnis spiegelt die ausgeglichene Partie wider, bei der beide Mannschaften Chancen zur Führung hatten, diese jedoch erst im zweiten Abschnitt erfolgreich nutzen konnten.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtung

    RCD Mallorca setzte auf ein 4-2-3-1-System unter der Leitung von Trainer Jagoba Arrasate Elustondo. Die Defensive bildeten die Innenverteidiger Antonio Raíllo (Kapitän) und Martin Valjent sowie die Außenverteidiger Pablo Maffeo und Johan Mojica. Im Mittelfeld agierten Omar Mascarell und Samu Costa als Doppel-Sechs, während Sergi Darder, Jan Virgili und Mateo Joseph die offensiven Mittelfeldrollen einnahmen. Vedat Muriqi war als alleinige Spitze verantwortlich für die Offensivbemühungen.

    Der Kader von CA Osasuna war durch einige Ausfälle, darunter der gesperrte Verteidiger Catena, geschwächt. Trainer Alessio Lisci nominierte 19 Spieler für die Auswärtsbegegnung, unter denen S. Herrera und Aitor Fernandez die Torhüterpositionen besetzten. In der Abwehr setzten die „Rojillos“ auf Spieler wie Juan Cruz und Abel Bretones. Im Mittelfeld und Angriff standen Spieler wie Lucas Torró, Rubén García und Ante Budimir, letzterer mit vier Liga-Toren, bereit.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit war durch eine defensiv geprägte Spielweise beider Mannschaften gekennzeichnet, was sich in einem torlosen Zwischenstand widerspiegelte. Im zweiten Durchgang nahm die Partie deutlich an Tempo zu. Osasuna gelang es zunächst, durch Raul auf Vorlage von Rubén García in Führung zu gehen (82. Minute). Mallorca reagierte schnell und konnte durch Vedat Muriqi den Ausgleich erzielten, womit Spannung bis zum Schluss erhalten blieb.

    Flavien-Enzo Boyomo stellte mit einem Tor für Osasuna in der Schlussphase den Endstand her. Die Vorlage zu diesem Treffer lieferte Lucas Torró. Auch aufseiten von Mallorca wurden kurz vor Schluss personelle Wechsel vorgenommen, um frische Impulse zu setzen. So kamen Pablo Torre und Takuma Asano für Sergi Darder und Jan Virgili in die Begegnung.

    Spielerische Schlüsselfaktoren

    • Vedat Muriqi war mit sechs Saisontoren einer der effizientesten Angreifer Mallorcas.
    • Johan Mojica brachte zwar noch kein Tor zustande, war aber mit drei Assists ein kreativer Faktor.
    • Lucas Torró unterstützte Osasunas Offensivbemühungen maßgeblich, unter anderem mit einer herausragenden Vorlage zum Ausgleichstor.
    • Rubén García zeichnete sich durch bindungsstarke Passspielaktionen und eine Vorlage aus.

    Ausblick und Bedeutung des Ergebnisses

    Beide Mannschaften befinden sich in der unteren Tabellenregion der LaLiga und konnten mit dem Unentschieden wertvolle Punkte sichern. Das Remis spiegelt die Leistungsdichte wider, die aktuell im unteren Tabellendrittel vorherrscht. Für Mallorca war der Ausgang zumindest eine Stabilisierung nach dem vorangegangenen Heimsieg gegen den Tabellenführer, während Osasuna trotz Personalengpässen eine starke und kämpferische Leistung zeigte.

    Die Begegnung im Estadi Mallorca Son Moix bot somit einen repräsentativen Einblick in den aktuellen Stand beider Teams, die im Saisonverlauf noch einige Punkte benötigen werden, um die Abstiegsplätze zu verlassen.

    Quellen

  • Energie Cottbus – Viktoria Köln 3:2 (2025-11-29)

    3. Liga, 16. Spieltag: Energie Cottbus siegt knapp gegen Viktoria Köln

    Am Samstag, den 29. November 2025, empfing der FC Energie Cottbus im heimischen LEAG Energie Stadion den FC Viktoria Köln zum 16. Spieltag der 3. Liga. Anstoß war um 14:00 Uhr. Vor 8.628 Zuschauern setzten sich die Gastgeber mit 3:2 durch und bleiben damit weiter im Aufstiegsrennen.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Energie Cottbus präsentierte sich zuletzt mit einer durchwachsenen Form, konnte aber immerhin drei Siege bei zwei Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen verbuchen. Das Team aus der Niederlausitz nahm den Schwung des jüngsten Auswärtserfolgs bei Rot-Weiss Essen (3:2) mit in die Partie gegen die Kölner.

    Die Viktoria hatte nach zwei Siegen und drei Niederlagen zuletzt eine deutliche 1:5-Heimniederlage gegen den SC Verl hinnehmen müssen und stand vor der Begegnung unter Zugzwang, um sich im Tableaus mittelfeld festsetzen zu können.

    Aufstellungen und Taktik

    FC Energie Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz begann mit folgender Formation:

    • Tor: Marius Funk
    • Abwehr: Tim Campulka, Axel Borgmann, Leon Guwara, Simon Straudi
    • Mittelfeld: King Manu, Dominik Pelivan, Tolcay Cigerci, Moritz Hannemann, Jannis Boziaris
    • Angriff: Erik Engelhardt

    Details zur Aufstellung von Viktoria Köln wurden nicht abschließend berichtet, jedoch zeigte das Team eine engagierte Leistung über die gesamte Spielzeit.

    Spielverlauf

    Die Westdeutschen gingen früh in der Partie in Führung. In der 23. Minute erhielt Viktoria Köln nach einer strittigen Aktion im Strafraum von Energie Cottbus einen Foulelfmeter zugesprochen. Der Kölner Torjäger verwandelte diesen sicher zur 1:0-Führung.

    In der ersten Halbzeit gestaltete Viktoria das Spiel mutig und zeigte sich defensiv stabil gegen die favorisierten Cottbuser, die zunächst Schwierigkeiten hatten.

    Im zweiten Durchgang drehten die Gastgeber die Partie durch drei Treffer, während die Viktoria nur noch einmal den Anschluss herstellen konnte. Die genaue Aufteilung der Tore erfolgte über die zweite Halbzeit, in der Energie Cottbus seine Qualität insbesondere in der Offensive unter Beweis stellte.

    Während des Spiels musste Viktoria Köln zudem mit einer Unterzahl zurechtkommen, was der ohnehin schwierigen Lage keinen Abbruch tat.

    Schlüsselspieler und Leistungsanalyse

    Moritz Hannemann stand im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen für Energie Cottbus. Neben seinem unglücklichen Foul vor dem Elfmeter, zeigte er auch kämpferischen Einsatz im Mittelfeld. Torwart Marius Funk trug seinen Teil zum Sieg bei, indem er wichtige Paraden im Strafraum tätigte.

    Auf Seiten der Viktoria war besonders der Elfmeterschütze präsent, der das zwischenzeitliche 1:0 erzielte, der Mannschaft jedoch nicht den erhofften Punktgewinn sichern konnte.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Sieg festigte Cottbus seine Position an der Spitze der Tabelle und kam auf 32 Punkte nach 16 Spielen, was einem Durchschnitt von zwei Punkten pro Partie entspricht. Damit umreißt Trainer Wollitz das Saisonziel, dem die Mannschaft aktuell gerecht wird.

    Viktoria Köln hingegen bleibt hinter den Erwartungen zurück und verzeichnet nach der zweiten Niederlage in Folge weiteren Rückstand im Aufstiegsrennen der Liga.

    Übertragung und Zuschauer

    Die Begegnung wurde exklusiv auf Magenta Sport und OneFootball als Pay-per-View übertragen. Die Fans in Cottbus kamen zahlreich ins Stadion und sorgten für eine gute Kulisse bei herbstlichen Bedingungen.

    Fazit

    Energie Cottbus gewann eine hart umkämpfte Partie gegen Viktoria Köln mit 3:2, nachdem die Gäste zweimal in Führung gegangen waren. Der Sieg bestätigt die derzeit starke Form der Niederlausitzer, die weiterhin realistische Chancen auf den Aufstieg haben. Für die Viktoria bleibt der Abstiegskampf trotz engagierter Leistung präsent.

    Quellen

  • FC Ingolstadt 04 – TSG 1899 Hoffenheim II 3:2 (2025-11-29)

    FC Ingolstadt 04 besiegt TSG 1899 Hoffenheim II mit 3:2 im Rennen um den Klassenerhalt

    Am 16. Spieltag der 3. Liga setzte sich der FC Ingolstadt 04 am Samstagnachmittag im Audi Sportpark gegen die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim mit 3:2 durch. In einer umkämpften Begegnung gelang es den Oberbayern, nach zwei Rückständen zweimal den Ausgleich zu erzielen und in der zweiten Halbzeit den wichtigen Siegtreffer zu markieren. Damit konnte Ingolstadt einen wertvollen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg erzielen.

    Spielverlauf und Tore

    Die Partie begann denkbar ungünstig für die Schanzer. Bereits in der ersten Spielminute erzielte Hoffenheims Valentin Lässig nach einer Ecke die frühe Führung für die Gäste. Max Plath war unglücklich am Ball, sodass der Ball ungehindert zu Lässig gelangen konnte, der aus kurzer Distanz traf. Trotz des schnellen Rückstands gelang es Ingolstadt rasch, sich zu stabilisieren und offensiv Akzente zu setzen.

    In der 20. Minute erzielte Verteidiger Marcel Costly den Ausgleichstreffer für den FC Ingolstadt. Nachdem Ingolstadt mehrere Chancen herausgespielt hatte, traf Costly zum 1:1 und sorgte für den verdienten Ausgleich vor der Halbzeitpause.

    Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff brachte Hoffenheim erneut die Führung auf die Anzeigetafel. Yannis Hör war nach einer präzisen Flanke von der rechten Seite am zweiten Pfosten frei zum Kopfball gekommen und stellte auf 2:1 für die Gäste.

    Marcel Costly ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und glich in der 62. Minute per Elfmeter aus. Damit war Costly der entscheidende Spieler in diesem Spiel, da er sowohl den zwischenzeitlichen Ausgleich als auch den zweiten Ausgleichstreffer erzielte.

    Der Siegtreffer für Ingolstadt fiel in der 76. Minute durch Fredrik Carlsen, der mit einem rechten Schuss aus dem Mittelfeld erfolgreich war. Dieses Tor erwies sich letztlich als das entscheidende für die Schanzer, um die drei Punkte vor heimischer Kulisse zu sichern.

    Teamaufstellung und Taktik

    FC Ingolstadt trat unter der Leitung von Trainerin Sabrina Wittmann mit folgender Startformation an:

    • Tor: Kai Eisele
    • Abwehr: Mattis Hoppe, Max Plath, Jonas Scholz, Linus Rosenlöcher, Marcel Costly, Simon Lorenz
    • Mittelfeld: Frederik Carlsen, Max Besuschkow
    • Angriff: Gustav Christensen, Julian Kügel

    Die Gastgeber setzten in der ersten Halbzeit auf eine organisierte Defensive und bemühten sich um schnelles Umschaltspiel, was sich insbesondere in den zweiten 45 Minuten auszahlen sollte. Trainerin Wittmann gelang es, ihr Team mental aufzubauen und an das Spiel heranzuführen, sodass die Spieler die richtige Einstellung und den nötigen Kampfgeist zeigten.

    Hoffenheim II nutzte seine Offensivmomente geschickt, bevor Ingolstadt mit Ruhe und Zielstrebigkeit die Partie drehte. Im Verlauf des Spiels reagierten die Gäste mit einem Dreifachwechsel, brachten frische Kräfte, konnten den Rückstand am Ende aber nicht verhindern.

    Bedeutung des Sieges für die Liga

    Mit dem Sieg hat FC Ingolstadt 04 wichtige drei Punkte im Abstiegskampf sammeln können. Vor dem Spiel standen die Oberbayern mit 17 Zählern auf Platz 16 und hatten zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert. Durch den Erfolg vergrößert der Verein seinen Vorsprung auf die Abstiegsränge und setzt ein deutliches Signal in Richtung Klassenerhalt.

    Die TSG 1899 Hoffenheim II, die vor dem Duell mit 24 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz rangierten, mussten eine unerwartete Niederlage hinnehmen. Trotz des Rückschlags bleibt die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, muss aber aufpassen, nicht den Anschluss an die oberen Plätze zu verlieren.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Ingolstadt kann durch diesen Erfolg mit etwas mehr Selbstvertrauen an die nächsten Aufgaben herangehen. Für Hoffenheim II steht bereits am kommenden Wochenende eine Partie gegen SSV Jahn Regensburg an, bei der versucht werden muss, verlorene Punkte wieder gutzumachen.

    Der 16. Spieltag der 3. Liga zeigt einmal mehr, wie eng die Abstände im Tabellenmittelfeld sind und wie entscheidend einzelne Resultate für die weitere Saisonverlauf sein können.

    Fazit

    Der FC Ingolstadt 04 zeigte am Samstag eine kämpferisch starke Leistung und schaffte es trotz Rückständen, die Partie gegen TSG 1899 Hoffenheim II zu drehen und für sich zu entscheiden. Marcel Costly war mit seinen zwei Treffern maßgeblich am Erfolg beteiligt, während Fredrik Carlsen mit dem Siegtreffer weitere Akzente setzte. Für beide Teams geht es in den kommenden Wochen darum, die Saison stabil zu halten und sich spielerisch sowie mental weiter zu konsolidieren.

    Quellen

  • SSV Ulm 1846 – TSV 1860 München 0:1 (2025-11-29)

    3. Liga: TSV 1860 München gewinnt knappe Partie beim SSV Ulm 1846

    Am 29. November 2025 trafen der SSV Ulm 1846 und der TSV 1860 München im Donaustadion Ulm aufeinander. Diese Begegnung des 16. Spieltags der 3. Liga endete mit einem 1:0-Erfolg für die Gäste aus München. Die Münchner Mannschaft sicherte sich den Auswärtssieg durch ein sehr frühes Tor und brachte die Führung über die Spielzeit erfolgreich ins Ziel.

    Spielverlauf und Torentscheidung

    Die entscheidende Szene des Spiels ereignete sich unmittelbar nach dem Anpfiff. Bereits nach 22 Sekunden konnte der TSV 1860 München das erste und einzige Tor der Partie erzielen. Haugen, der mit diesem Treffer die Löwen in Führung brachte, erwies sich als Matchwinner. Trotz mehrerer Bemühungen auf Seiten der Gastgeber gelang es dem SSV Ulm nicht, den Rückstand auszugleichen. Die Ulmer blieben im Angriff zu harmlos, sodass der TSV 1860 die knappe Führung bis zum Schlusspfiff verteidigen konnte.

    Tabellenkontext und Vorzeichen vor dem Spiel

    Die Lage für den SSV Ulm vor dem Spiel war angespannt. Das Team hatte sechs Pflichtspiele in Folge nicht gewinnen können und befand sich auf dem 18. Platz der Tabelle. Besonders schmerzlich war die Niederlage beim vorletzten Spiel gegen den TSV Havelse, als man mit 1:2 verlor. Dadurch vergrößerte sich der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf bereits vier Punkte. Die Abstiegsgefahr lastete spürbar auf dem Team, das nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in der vorherigen Saison eine schwierige Phase durchläuft und sich den Verbleib in der Liga sichern möchte.

    Im Gegensatz dazu präsentierte sich der TSV 1860 München vor dem Spiel etwas stabiler. Mit zuletzt drei Siegen und zwei Niederlagen zeigte der Tabellenelfte eine durchwachsene, aber solide Formentwicklung. Am vorangegangenen Spieltag konnten die Münchner sogar einen 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken einfahren. Der Auswärtserfolg in Ulm bedeutete zudem ein Ende der negativen Serie von fünf Niederlagen in der Fremde.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtung

    Trainer Pavel Dotchev setzte bei seinem Team aus Ulm eine Formation mit Christian Ortag im Tor ein. Die Abwehrreihe bestand aus Marcel Seegert, Lukas Mazagg und Max Scholze. Im Mittelfeld standen unter anderem Dennis Chessa, Dennis Dressel und Mirnes Pepic auf dem Platz. Im Angriff wurde Lucas Röser eingesetzt, der jedoch im Angriffsspiel insgesamt wenig Gefahr entfalten konnte.

    Fazit und Ausblick

    Die Partie zeigte einmal mehr die aktuelle Schwächephase des SSV Ulm, der trotz Heimvorteil die Chancenverwertung vermissen ließ. Der frühe Gegentreffer stellte den Gastgeber vor eine große Herausforderung, die sie im Verlauf der 90 Minuten nicht bewältigen konnten. Für den TSV 1860 München war der Sieg ein wichtiger Schritt, um sich im Mittelfeld der Tabelle zu festigen und die Auswärtsniederlagenserie zu beenden.

    Für Ulm bedeutet die Niederlage weiterhin erheblichen Druck im Abstiegskampf der 3. Liga. Bereits am kommenden Spieltag steht eine Auswärtsaufgabe bei Viktoria Köln an, die aktuell auf einem sicheren Tabellenplatz rangieren. Die nächsten Wochen werden für den SSV Ulm entscheidend sein, um die Talfahrt zu stoppen und sich in der Liga zu behaupten.

    Quellen

  • 1. FC Saarbrücken – Rot‑Weiss Essen 2:3 (2025-11-29)

    3. Liga: 1. FC Saarbrücken unterliegt Rot-Weiss Essen mit 2:3

    Am 16. Spieltag der 3. Liga kam es am 29. November 2025 zu einer Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Rot-Weiss Essen. Die Begegnung im Ludwigsparkstadion begann um 14:00 Uhr und endete mit einem knappen Sieg für die Gäste aus Essen, die mit 3:2 die Oberhand behielten.

    Ausgangslage vor der Partie

    Der 1. FC Saarbrücken befand sich vor dem Spiel in einer schwierigen Phase. Acht Spiele ohne Sieg hatten das Team um Interimstrainer Jürgen Luginger stark unter Druck gesetzt, zumal auch die jüngste Auswärtsniederlage gegen den TSV 1860 München mit 0:2 die angespannte Situation verstärkte. Der FCS war von einem Spitzenplatz am 10. Spieltag bis auf den 13. Rang abgerutscht, mit nur drei Punkten Abstand zur Abstiegszone.

    Rot-Weiss Essen präsentierte sich als aufstrebender Gegner. Die Mannschaft hatte zuletzt drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage verbucht, wenn auch das letzte Heimspiel gegen Energie Cottbus mit 2:3 verlorenging. Dennoch war die Form der Essener insgesamt stabiler, was sie auch in der Tabelle widerspiegelte.

    Personalaufstellungen und Taktik

    Der neue Trainer des 1. FC Saarbrücken, Jürgen Luginger, setzte auf folgende Startelf: Im Tor stand Phillip Menzel, die Abwehrreihe bildeten Philip Fahrner, Calogero Rizzuto, Lasse Wilhelm und Robin Bormuth. Im Mittelfeld spielten Manuel Zeitz, Kasim Rabihic, Abdoulaye Kamara und Tim Civeja, während Florian Pick und Patrick Schmidt die Offensive bildeten.

    Rot-Weiss Essen begann mit einer Formation, die nach der Halbzeit mit einem Dreifachwechsel gewinnbringend umgestellt wurde. Für die eingewechselten Akteure Ahmet Arslan, Marvin Obuz und Marek Janssen verließen Klaus Gjasula, Ramien Safi und Jannik Mause den Platz.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit verlief ohne Tore, trotz einiger Chancen auf beiden Seiten. Saarbrücken verzeichnete zwei sehr gute Möglichkeiten, unter anderem einen Abschluss von Patrick Schmidt in der 24. Minute, der auf der Linie geklärt wurde. Ebenfalls wurde ein früher Treffer von Schmidt, der nach einem Pass von Rizzuto fiel, wegen Abseits nicht anerkannt.

    Nach dem Wechsel gelang dem 1. FC Saarbrücken dann doch die Führung durch Patrick Schmidt in der 47. Minute. Nur zehn Minuten später glich Torben Müsel für Essen aus. Eine erneute Führung für Saarbrücken stellte Florian Pick in der 62. Minute her, der per Linksschuss traf.

    Die Gäste reagierten schnell und sorgten mit einem Elfmeter durch Ahmet Arslan in der 83. Minute für den Ausgleich. Kurz vor Schluss erzielte Franci Bouebari in der 89. Minute den entscheidenden Treffer zum 3:2 für Rot-Weiss Essen, der den Gästen drei wichtige Punkte bescherte.

    Folgen für die Tabelle und Ausblick

    Mit dieser Niederlage fällt der 1. FC Saarbrücken in der Tabelle auf den 15. Platz zurück und weist eine Bilanz von fünf Siegen, fünf Unentschieden sowie sechs Niederlagen auf. Die Mannschaft wies in der Defensive weiterhin Defizite auf, konnte jedoch offensiv Akzente setzen.

    Rot-Weiss Essen dagegen festigt seine Position in der oberen Tabellenhälfte und zeigt trotz einiger Unsicherheiten in der Abwehr eine produktive Offensive mit bisher 32 Treffern in 16 Spielen. Das Team zeigt eine klare Aufwärtsentwicklung und bleibt eine ernstzunehmende Konkurrenz im Kampf um Spitzenplätze.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich durch einen intensiven Schlagabtausch aus, bei dem beide Mannschaften mehrfach in Führung gehen konnten. Die stärkere Effizienz und die schnelleren Reaktionen von Rot-Weiss Essen in den entscheidenden Phasen führten letztlich zum Auswärtssieg. Für den 1. FC Saarbrücken bleibt die Herausforderung, die Negativserie zu beenden und Stabilität in die eigenen Leistungen zu bringen, um dem Abstiegskampf zu entkommen.

    Quellen

  • MSV Duisburg – Alemannia Aachen 3:1 (2025-11-29)

    MSV Duisburg setzt sich im Westschlager gegen Alemannia Aachen durch

    Am 29. November 2025 empfing der MSV Duisburg im Rahmen des 16. Spieltags der 3. Liga die Alemannia aus Aachen zum traditionsreichen Duell im Ruhrgebiet. Die Partie begann um 14 Uhr vor 31.502 Zuschauern in der Schauinsland-Reisen-Arena. Nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen wollten die Zebras, Tabellenführer vor dieser Begegnung, mit einer starken Leistung ein deutliches Zeichen setzen. Die Gäste aus Aachen, aktuell auf Rang 14, suchten dringend Punkte, um sich vom Tabellenkeller abzusetzen.

    Der Spielverlauf

    Die Duisburger erwischten den deutlich besseren Start und gingen früh in Führung. Bereits in der 7. Minute eröffnete Conor Noß das Punktspiel nach einer sehenswerten Vorarbeit seines Mittelfeldkollegen Christian Viet. Noß konnte Jan Olschowsky im Aachener Tor mit einem gezielten Schuss in den Winkel überwinden. Die Gastgeber dominierten in der Folge das Geschehen und bauten ihre Überlegenheit bis zur Halbzeitpause auf drei Treffer aus. Dabei offenbarte die Defensive der Alemannia vor allem auf der rechten Seite große Schwächen, die die Zebras konsequent ausnutzten.

    Nach der Pause nahmen die Duisburger das Tempo heraus und verwalteten das Resultat weitgehend, mussten aber noch einen Gegentreffer hinnehmen. Das Spiel endete mit einem verdienten 3:1-Erfolg für die Hausherren, die sich vor heimischem Publikum somit deutlich gegen ihre Gäste durchsetzen konnten.

    Aufstellungen und Taktik

    MSV-Trainer Dietmar Hirsch vertraute im Tor auf Maximilian Braune. Die Abwehrreihe bildeten Tobias Fleckstein, Can Coskun, Joshua Bitter und Alexander Hahn. Das zentrale Mittelfeld bestand aus Rasim Bulic, Christian Viet, Conor Noß und Leon Müller. Im Angriff spielten Steffen Meuer und Patrick Sussek. Von der Auswechselbank kamen weitere Akteure, um das Spiel zu kontrollieren und frische Impulse zu setzen.

    Bei den Gästen aus Aachen standen unter anderem Jan Olschowsky im Tor sowie eine Abwehr, die an diesem Tag mehrfach in Unordnung geriet. Aalemmias Trainer Mersad Selimbegovic musste nach der Partie vor allem die einfache Spielweise seiner Mannschaft kritisch hinterfragen, die den Duisburgern viele Räume gewährt hatte.

    Emotionen und Rahmenbedingungen

    Die Begegnung wurde von starker Fankulisse begleitet, wobei die Anhänger beider Lager insbesondere in den ersten Minuten den deutschlandweiten Protest gegen geplante Innenministermaßnahmen unterstützten. Die Aachener Fans zündeten eine Pyroshow, die durch den entstehenden Rauch zu einer mehrminütigen Unterbrechung führte.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Erfolg über die Mannschaft aus Aachen erhöhten die Zebras ihr Punktekonto und eroberten aufgrund des besseren Torverhältnisses erneut die Tabellenführung in der 3. Liga. Die Gäste müssen nach der Niederlage weiter aufpassen, um nicht näher an die Abstiegsplätze heranzurücken.

    Für Duisburg steht am kommenden Spieltag mit einem Auswärtsspiel bei Energie Cottbus ein weiteres Spitzenspiel an, das richtungsweisend für den Verlauf der Saison sein wird. Beide Mannschaften werden nun die nächsten Wochen nutzen, um sich vor allem in punkto Konstanz zu verbessern.

    Fazit

    Der MSV Duisburg zeigte nach der deutlichen Niederlage in Hoffenheim eine aufgeweckte und konzentrierte Leistung gegen Alemannia Aachen. Die frühe Führung verhalf den Hausherren zu Sicherheit, die sie über die gesamte Begegnung verteidigten. Die Gäste aus Aachen fanden kaum Zugriff auf das Spiel und verloren mit 1:3, was die anhaltenden Schwierigkeiten unterstreicht. Insgesamt spiegelte die Partie die derzeitigen Unterschiede der Mannschaften wider und festigte Duisburgs Position im oberen Tabellendrittel.

    Quellen

  • Stoke City FC – Hull City AFC 1:2 (2025-11-29)

    Championship: Stoke City unterliegt Hull City trotz Führung

    Am 18. Spieltag der EFL Championship kam es zur Begegnung zwischen Stoke City FC und Hull City AFC. Die Partie fand am 29. November 2025 im bet365 Stadium statt und endete mit einem 1:2-Rückstand für die Hausherren. Damit festigten die Tigers einen wichtigen Auswärtssieg im Kampf um die unteren Tabellenplätze, während Stoke City nach dem guten Start in die Saison einen Punktverlust im heimischen Stadion hinnehmen musste.

    Spielverlauf und Torszenen

    Stoke City begann das Spiel mit hoher Intensität und konnte in der ersten Halbzeit die Führung erzielen. Bereits in der 18. Minute brachte Sorba Thomas sein Team in Front, was die vermeintliche Dominanz der Gastgeber unterstrich. Die erste Halbzeit blieb ansonsten torlos, sodass Stoke mit dem knappen Vorsprung in die Pause ging.

    Nach dem Seitenwechsel drehte Hull City die Partie innerhalb weniger Minuten. In der 49. Minute traf Sekou Ajayi zum Ausgleich und setzte damit ein Ausrufezeichen. Trotz der Rückkehr in die Partie blieben die Gäste weiter gefährlich und kamen in der Schlussphase zum entscheidenden zweiten Treffer durch Jonjoe Gelhardt in der 90. Minute.

    Taktische Ausrichtungen und Spielerleistungen

    Beide Mannschaften agierten in einer 4-5-1-Formation, wobei Stoke City eher auf kontrollierten Ballbesitz setzte, während Hull City effizient auf Konterchancen lauerte. Die Defensive der Gastgeber zeigte sich anfällig nach der Pause, was die beiden Gegentore verdeutlichen. Insbesondere die Hintermannschaft geriet nach der Halbzeitpause mehrfach unter Druck.

    Offensiv brachte Stoke einige gefährliche Aktionen zustande, was sich nicht zuletzt an der Führung zeigte. Sorba Thomas offenbarte dabei seine Qualitäten im Angriff, blieb aber im weiteren Verlauf ohne weitere Torgefahr. Auf der anderen Seite überzeugte Hull City mit zielstrebigem Umschaltspiel, das bei den Toren zum Tragen kam.

    Disziplinarische Aspekte

    In den Schlussminuten häuften sich die gelben Karten, was die zunehmende Härte im Spiel widerspiegelte. Unter anderem erhielten Spieler wie Bamidele Lawal und Alex Phillips bei Stoke sowie Emil Destan, Matt Crooks, Joe Lundstram und Kevin Joseph von Hull City Verwarnungen. Diese sind Ausdruck der entscheidenden Bedeutung des Spiels für beide Mannschaften.

    Tabellarische Auswirkungen

    Durch diesen Sieg verbessert sich Hull City auf Position neun der Tabelle, während Stoke City auf Rang vier verweilt und den Anschluss an die Tabellenspitze zunächst unterbrechen musste. Der Erfolg der Tigers ist hinsichtlich des engen Mittelfeldes in der Championship besonders wertvoll.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen Stoke City und Hull City zeigte ein ausgeglichenes Spiel, bei dem die Gäste trotz Rückstandes in der Halbzeit durch entschlossene und effiziente Spielweise einen wichtigen Auswärtserfolg erzielten. Für Stoke reichte die frühe Führung im eigenen Stadion nicht aus, um die Punkte zu behalten. Die Partie verdeutlicht die Bedeutung von Kontertoren und defensiver Stabilität in einer engen Meisterschaft.

    Quellen

  • Portsmouth FC – Bristol City FC 0:1 (2025-11-29)

    Championship: Bristol City setzt sich bei Portsmouth IFC durch

    Am 18. Spieltag der EFL Championship 2025/26 besiegte Bristol City FC den FC Portsmouth mit 1:0. Das Spiel fand am 29. November 2025 um 13:30 Uhr im Fratton Park vor 20.388 Zuschauern statt. Der Schiedsrichter war Samuel Allison. Dieses Ergebnis ist von Bedeutung für die Platzierungen in der Tabelle, da Bristol City durch den Auswärtssieg auf den sechsten Platz aufrückt und somit wieder in die Playoff-Ränge vorstößt.

    Spielverlauf und Torschütze

    Bristol City machte von Beginn an einen engagierten Eindruck und zeigte eine offensiv ausgerichtete Spielweise. Bereits in der 17. Minute erzielte Anis Mehmeti, der damit seinen sechsten Saisontreffer markierte, das einzige Tor der Partie. Nach einer präzisen Hereingabe von Neto Borges stieg Mehmeti im Strafraum am höchsten und köpfte den Ball an Torwart Nicolas Schmid vorbei ins Netz.

    Portsmouth blieb im weiteren Verlauf bemüht, konnte aber trotz einiger Chancen keinen eigenen Treffer erzielen. Besonders in der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeber den Druck und suchten den Ausgleich, doch die Abwehr von Bristol City präsentierte sich stabil. Zudem parierte Torwart Radek Vitek mehrere gefährliche Abschlüsse und bewahrte sein Team vor Gegentoren.

    Taktische Aspekte und Schlüsselaktionen

    Die Führung ermöglichte es Bristol City, das Spiel kontrollierter zu gestalten und den Gegner durch kompakte Defensivarbeit und schnelles Umschaltspiel am Toreschießen zu hindern. Portsmouth versuchte vor allem über Flanken und Standards gefährlich zu werden, doch die Defensive der Gäste agierte aufmerksam und ließ wenig zu.

    Im Mittelfeld konnte Bristol City das bessere Pressing durchsetzen, was zum häufigeren Ballbesitz und mehreren Kontergelegenheiten führte. Die Gastgeber hätten sich aufgrund höherer Spielanteile zumindest einen Punkt verdient gehabt, doch die Effektivität vor dem Tor ließ zu wünschen übrig.

    Tabellarische Bedeutung und Ausblick

    Mit dem 1:0-Erfolg kletterte Bristol City auf den sechsten Tabellenplatz und festigte somit seine Ambitionen auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Premier League. Die Mannschaft unter Trainer Gerhard Struber zeigte trotz der Auswärtsbelastung eine reife Leistung und setzte nach der Niederlage im Pokalspiel gegen Wrexham ein wichtiges Lebenszeichen im Ligabetrieb.

    Portsmouth verbleibt auf dem 22. Platz und steht weiterhin unter Zugzwang, um sich im Kampf gegen den Abstieg zu stabilisieren. Der Druck auf die Heimmannschaft wächst, nachdem es nicht gelang, vor heimischem Publikum zu punkten, und es drohen weitere schwierige Partien für das Team von John Mousinho.

    Fazit

    Das Duell zwischen Portsmouth FC und Bristol City FC war geprägt von einem frühen Tor und einer intensiven Defensivleistung der Gäste. Bristol City bewies Effektivität bei der Verwertung der Chancen und sicherte sich drei wichtige Zähler im Fernduell um die Spielplätz für die Aufstiegsrunde. Portsmouth zeigte kämpferischen Charakter, konnte die Niederlage jedoch nicht abwenden, was die prekäre Tabellenlage unterstreicht.

    Quellen