Autor: Peter Müller

  • TSG Hoffenheim – Hamburger SV 4:1 (2025-12-13)

    TSG Hoffenheim dominiert Hamburger SV deutlich im 14. Bundesliga-Spieltag

    Am 13. Dezember 2025 empfing die TSG Hoffenheim den Hamburger SV in der PreZero Rhein-Neckar-Arena zum Spiel des 14. Bundesliga-Spieltags. Die Partie endete mit einem klaren 4:1-Sieg für die Gastgeber, die damit ihre starke Saisonleistung weiter unterstrichen. Trotz der zahlreichen mitgereisten HSV-Anhänger, die mit über 15.000 Fans das Stadion beinahe in eine Heimspielstätte für die Hanseaten verwandelten, hatten die Norddeutschen auf dem Platz keine Chance gegen die agierende Hoffenheimer Mannschaft.

    Frühe Führung und Überlegenheit der Hoffenheimer

    Die TSG übernahm von Beginn an das Kommando in dieser Begegnung. Bereits in der achten Minute gelang Grischa Prömel mit einem Kopfball die Führung für das Heimteam, was die taktische Ausrichtung der Hoffenheimer in der Anfangsphase unterstrich. Der HSV agierte zunächst defensiv und wartete auf Gelegenheiten, kam jedoch nicht in die Partie.

    Der Vorsprung wurde in der 31. Minute durch Ozan Kabak weiter ausgebaut. Hofenheims Abwehrspieler nutzte eine Standardsituation zum Torerfolg, wodurch die Gastgeber die Zweitoreführung und damit eine komfortable Ausgangslage zur Pause sicherten.

    Zweiter Durchgang mit weiteren Hoffenheimer Toren

    Auch nach dem Seitenwechsel setzten die Kraichgauer ihr druckvolles Spiel fort. Tim Lemperle, der schon in der Startelf stand, konnte in der 65. Minute das dritte Tor markieren. Nur wenig später erhöhte Fisnik Asllani in der 72. Minute auf 4:0. Die Tore fielen nach einem geordneten Spielaufbau, wodurch Hoffenheim seine Chancen konsequent nutzte.

    Verspäteter Ehrentreffer und verschossener Elfmeter für Hamburg

    Der HSV konnte in der Schlussphase durch Rayan Philippe in der 82. Minute wenigstens noch einen Treffer verbuchen. Allerdings blieb dieser Anschlusstreffer zu spät, um den deutlichen Rückstand noch entscheidend zu verkürzen. Zudem vergab Philippe in der Nachspielzeit einen Strafstoß, der die Resultatsverbesserung hätte bringen können.

    Tabellarische Auswirkungen und Spielanalyse

    Mit diesem Erfolg verbessert sich die TSG Hoffenheim in der Bundesliga auf den vierten Platz, hält Anschluss an die Europapokalränge und festigt ihre ambitionierte Saison. Der Hamburger SV hingegen rutscht auf Rang 14 ab und setzt seine Auswärtsschwäche fort. Seit dem Aufstieg wartet die Mannschaft weiterhin auf ihren ersten Auswärtssieg in der laufenden Spielzeit und verbucht nur zwei Punkte aus den bisherigen Auswärtspartien.

    Die Hoffenheimer zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer effektiven Offensive und einer stabilen Defensive. Die rotationsbedingte Rückkehr von Andrej Kramaric in die Startaufstellung für seinen 300. Bundesligaeinsatz gelang gut, auch wenn er selbst keinen Torerfolg verzeichnete. Die Gastgeber kontrollierten die Partie über weite Strecken und ließen dem Gegner wenig Raum für kreative Aktionen.

    Der Hamburger SV gab sich zwar kämpferisch, zeigte aber insbesondere in der ersten Halbzeit nicht die gleiche Intensität wie bei dem Sieg gegen Werder Bremen eine Woche zuvor. Das Fehlen eines schlagkräftigen Auswärtsspiels bleibt eine größte Herausforderung der Hanseaten in der laufenden Saison.

    Ausblick auf die nächsten Spiele

    Nach dieser Begegnung warten auf Hoffenheim weitere anspruchsvolle Aufgaben gegen Teams wie den VfB Stuttgart, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen. Für den HSV gilt es dagegen, vor der Winterpause noch an der Auswärtsform zu arbeiten, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.

    Spielerische Details und Rahmenbedingungen

    • Datum und Uhrzeit: 13. Dezember 2025, 15:30 Uhr
    • Wettbewerb: Bundesliga, 14. Spieltag
    • Austragungsort: PreZero Rhein-Neckar-Arena
    • Zuschauer: 30.150 (davon rund 15.000 HSV-Fans)
    • Endstand: Hoffenheim 4 – 1 Hamburger SV
    • Torschützen Hoffenheim: Grischa Prömel (8.), Ozan Kabak (31.), Tim Lemperle (65.), Fisnik Asllani (72.)
    • Torschütze HSV: Rayan Philippe (82.)
    • Vergebener Elfmeter HSV: Rayan Philippe (90.+1)

    Fazit

    Die TSG Hoffenheim nutzte ihre Heimstärke und zeigte eine abgezockte Vorstellung gegen den HSV. Die klare Führung zur Pause und die schnellen Treffer im zweiten Abschnitt machten den Unterschied aus. Der HSV bestätigte seine Auswärtsschwäche und konnte trotz der starken Unterstützung der eigenen Fans nicht an die gute Leistung aus dem jüngsten Derby gegen Bremen anknüpfen. Die Hoffenheimer setzen sich durch ihren Sieg im Rennen um die Plätze im oberen Tabellendrittel fest, während Hamburg weiterhin Mittelmaß verbleibt.

    Quellen

  • Borussia Mönchengladbach – VfL Wolfsburg 1:3 (2025-12-13)

    VfL Wolfsburg setzt Aufwärtstrend mit Auswärtssieg in Mönchengladbach fort

    Am 14. Spieltag der Bundesliga 2025/26 setzte sich der VfL Wolfsburg mit 3:1 bei Borussia Mönchengladbach durch. Mit diesem Erfolg erfüllten die Niedersachsen ihre Erwartungen unter Interimstrainer Daniel Bauer, der nun weitere positive Argumente für eine dauerhafte Verpflichtung an der Seitenlinie sammelte. Wolfsburg bleibt so auf einem aufsteigenden Ast und konnte sich im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen.

    Frühe Führung durch Wimmer

    Die Begegnung im Borussia-Park begann mit einem schnellen Tor der Gäste. Bereits in der vierten Minute erzielte Patrick Wimmer die Führung für Wolfsburg nach einem präzisen Pass von Lovro Majer. Wimmers wuchtiger Abschluss stellte Gladbach vor frühe Probleme, zumal der Gegentreffer die erste Schadensmeldung für die Gastgeber setzte.

    Eigentor bringt Gladbach zurück ins Spiel

    Die erste Halbzeit bot weitere Höhepunkte, darunter ein unglückliches Eigentor von Gladbachs Konstantinos Koulierakis, welches den Ausgleich für die Hausherren besiegelte. Trotz dieser Reaktion blieb Wolfsburg das dominante Team und konnte durch weitere Treffer von Wimmer und Mohamed Amoura die Partie vorzeitig entscheiden. Die Niedersachsen zeigten insbesondere in der ersten Halbzeit deutliche Überlegenheit in Tempo und Spielgestaltung.

    Gladbach mit Personalsorgen

    Die Fohlenelf litt vor dem Spiel unter mehreren Ausfällen. Stammspieler wie Florian Neuhaus, Franck Honorat und Joe Scally fehlten verletzungsbedingt oder aufgrund von Sperren. Diese Umstände haben die Gladbacher Defensive geschwächt und wirkten sich letztlich auf die Stabilität gegen aggressiv agierende Wolfsburger aus. Gladbach konnte nach dem Seitenwechsel nur wenig Gegenwehr leisten.

    Leistungsbilanz der Mannschaften

    • VfL Wolfsburg: Unter Leitung von Daniel Bauer zeigte das Team in vier Partien unter seiner Führung eine ordentliche Bilanz mit sieben erreichten Punkten. Insbesondere die Offensivkraft mit Wimmer, der einen Doppelpack erzielte, gab den Ausschlag.
    • Borussia Mönchengladbach: Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Folge musste Gladbach erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen. Die Partie offenbarte Schwächen, vor allem im Abwehrverhalten und in der Chancenverwertung.

    Ausblick und Tabellenentwicklung

    Durch den zweiten Sieg in Serie hat Wolfsburg den Abstand zum Relegationsplatz vergrößert und kann mit etwas mehr Spielraum auf die kommenden Aufgaben blicken. Gladbach verliert zwar wichtige Punkte, bleibt jedoch weiterhin in einer noch stabilen Position in der Tabelle. Die Begegnung zeigte klar die Unterschiede in der Spielweise und Effektivität beider Mannschaften an diesem Spieltag.

    Quellen

  • FC St. Pauli – 1. FC Heidenheim 1846 2:1 (2025-12-13)

    FC St. Pauli beendet Sieglos-Serie mit 2:1-Heimsieg gegen 1. FC Heidenheim

    Am 14. Spieltag der Bundesliga setzte sich der FC St. Pauli im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim zu Hause mit 2:1 durch. Die Begegnung am Samstag, den 13. Dezember 2025, im ausverkauften Millerntor-Stadion nahm vor 29.546 Zuschauern einen intensiven Verlauf, der insbesondere durch die frühe Unterzahl der Hamburger geprägt wurde. Trotz des Ausschlusses von Eric Smith kurz vor der Halbzeitpause (45.+1 Minute) behielt St. Pauli die Oberhand und setzte erstmals nach zehn sieglosen Partien wieder einen Erfolg in der Bundesliga.

    Spielverlauf und Tore

    Der FC St. Pauli zeigte von Beginn an ein engagiertes und taktisch diszipliniertes Auftreten. Martijn Kaars avancierte mit seinen ersten beiden Bundesliga-Toren zum entscheidenden Akteur. Das erste Tor erzielte er in der 35. Minute, nachdem die Gastgeber bereits in der ersten Hälfte die besseren Chancen vorzuweisen hatten und die Partie mit einer knappen Führung in die Pause gingen.

    In der zweiten Halbzeit erhöhte Kaars in der 53. Minute mit einem weiteren kraftvollen Abschluss, der mit einer Geschwindigkeit von über 100 km/h ins Netz flog, auf 2:0. Dadurch setzte St. Pauli ein wichtiges Ausrufezeichen, auch wenn die Überzahl der Heidenheimer nach dem Platzverweis genutzt wurde, um eine Druckphase zu erzeugen.

    Marvin Pieringer gelang in der 64. Minute für Heidenheim der Anschlusstreffer. Das Team aus der Brenzstadt zeigte sich in der Folge dominanter und drängte auf den Ausgleich. Die Hamburger Defensive stand in der Schlussphase jedoch standhaft und sicherte den Dreier durch ein hart erkämpftes Ergebnis.

    Taktische Aufstellungen und Personalentscheidungen

    • Trainer Alexander Blessin vertraute der gleichen Startelf wie beim 1:1 gegen den 1. FC Köln zuvor, setzte auf Kontinuität in der Aufstellung.
    • Bei Heidenheim nahm Coach Frank Schmidt drei Veränderungen vor und ließ unter anderem Tim Siersleben, Arijon Ibrahimovic und Adrian Beck zunächst auf der Bank.
    • Die Hamburger setzten auf ein aggressives Pressing und eine frühe Angriffsbemühung, um den Gegner unter Druck zu setzen.

    Bedeutung des Ergebnisses und Tabellenkontext

    Für den FC St. Pauli war der Erfolg ein Befreiungsschlag. Mit nunmehr 11 Punkten zog das Team an Heidenheim vorbei und kletterte auf den Relegationsplatz 16 in der Tabelle. Die Niederlage für Heidenheim bedeutete hingegen einen Rückschlag nach zwei Siegen in Folge, trotz ebenfalls 11 Punkten rangiert der Club nun einen Rang hinter St. Pauli auf einem direkten Abstiegsplatz.

    Das Resultat bringt für die Hamburger nicht nur drei wichtige Punkte, sondern beendet auch eine lange Negativserie von zehn Bundesligaspielen ohne Sieg. Das Team zeigte sich nach der Gelb-Roten Karte in der zweiten Halbzeit besonders defensiv stark und brachte die knappe Führung über die Zeit.

    Ausblick und weitere Perspektiven

    Der FC St. Pauli kann mit dem gewonnenen Selbstvertrauen in die kommenden Begegnungen gehen, unter anderem steht am nächsten Spieltag ein weiteres Duell im Tabellenkeller an, wenn die Mannschaft beim aktuell Tabellenletzten 1. FSV Mainz 05 antritt.

    Heidenheim muss die Niederlage analysieren und die Defensive stabilisieren, um nicht weiter in Abstiegsgefahr zu geraten. Das Team hat in dieser Bundesliga-Saison bereits einen positiven Entwicklungsschub gezeigt, dennoch sind weitere Ergebnisse gegen direkte Konkurrenten von enormer Bedeutung.

    Fazit

    Das Kellerduell zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim zeigte beispielhaft, wie intensiv und nervenaufreibend der Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga ausgefochten wird. St. Pauli nutzte seine Heimstärke trotz vermindertem Personal und verbesserte damit seine Lage deutlich. Heidenheim muss die Schwächephase nach dem guten Saisonstart abstellen, um weiterhin konkurrenzfähig im Abstiegskampf zu bleiben.

    Quellen

  • Eintracht Frankfurt – FC Augsburg 1:0 (2025-12-13)

    Eintracht Frankfurt beendet Durststrecke mit knappem Heimsieg gegen FC Augsburg

    Am 14. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 hat Eintracht Frankfurt im Deutsche Bank Park einen wichtigen 1:0-Erfolg gegen den FC Augsburg gefeiert. Der Sieg, erzielt durch ein Einzelaktionstor von Ritsu Doan in der 68. Minute, bringt den Hessen nicht nur dringend benötigte Punkte, sondern sichert auch den Verbleib im Rennen um die internationalen Wettbewerbe. Das Spiel war geprägt von einer zähen und phasenweise umkämpften Partie, in der der Videobeweis (VAR) eine maßgebliche Rolle spielte.

    Verlauf und Schlüsselereignisse

    Das Duell begann mit einer intensiven Kampfeslaune beider Mannschaften, jedoch ohne direkten Torerfolg in der ersten Halbzeit. Trotz einiger Offensivversuche blieb es nach 45 Minuten beim torlosen Remis. Die Frankfurter hielten an ihrer defensiven Struktur fest, während Augsburg bemüht war, die Gastgeber vor Herausforderungen zu stellen. In den Anfangsminuten sorgte insbesondere ein Kopfballtor der Gäste für Aufsehen, das jedoch aufgrund einer knappen Abseitsstellung durch die VAR-Prüfungkannt wurde. Auch ein zweiter Treffer für Augsburg wurde später wegen Abseits aberkannt.

    Das goldene Tor fiel schließlich in der 68. Minute durch Ritsu Doan, der nach einem guten Dribbling im Strafraum knapp hinter der Abwehrkette den Ball kontrollierte und erfolgreich abschloss. Dieses Tor entschied die Partie zugunsten der Eintracht, die damit eine zweite Niederlage innerhalb kurzer Zeit abwenden konnte.

    Eintracht Frankfurts Aufstellung und taktische Umsetzung

    Trainer Dino Toppmöller setzte auf eine weitgehend stabile Elf, verzichtete jedoch angesichts von Verletzungen und Formschwächen auf eine große Rotation im Vergleich zum vorherigen Champions-League-Spiel gegen Barcelona. Im Tor stand Michael Zetterer, während die Defensive um Arthur Theate, Robin Koch, Rasmus Kristensen und Nnamdi Collins formiert war. Im Mittelfeld agierten Farés Chaibi, Ellyes Skhiri, Mahmoud Dahoud, Ritsu Doan und Mario Götze, im Angriff begann Ansgar Knauff.

    Die Aufstellung spiegelte die Notwendigkeit wider, trotz des begrenzten Offensivpersonals eine stabile Grundordnung zu bewahren und gleichzeitig gefährliche Nadelstiche zu setzen. Die Defensive wurde mehrfach gefordert, zeigte sich jedoch letztlich ausreichend sicher, um die Null zu halten und den knappen Vorsprung zu verteidigen.

    FC Augsburg mit stabiler Leistung, aber ohne Ertrag

    Der FC Augsburg, zuletzt mit gemischter Bilanz, verschaffte sich zunächst durch zwei gefährliche Treffer vorsorglich Gehör, die jedoch beide nicht anerkannt wurden. Die Augsburger Mannschaft von Interimstrainer Manuel Baum präsentierte sich kämpferisch und setzte vor allem auf Konter und Umschaltsituationen. Trotz guter Ansätze reichte es nicht, um die Defensive Frankfurts zu überwinden und Punkte zu entführen. Augsburg bleibt damit im Tabellenkeller, konnte aber den Schwung aus dem vorangegangenen Heimsieg über Bayer Leverkusen nicht fortsetzen.

    Bedeutung des Ergebnisses für beide Teams

    Für Eintracht Frankfurt hat der knappe Heimsieg vor über 58.000 Zuschauern eine Signalwirkung. Nach einer Phase mit mäßigen Ergebnissen, darunter deutliche Niederlagen wie das 0:6 bei RB Leipzig, bewies das Team zumindest die Fähigkeit, enge Spiele zu gewinnen. Damit bleibt der Klub in Schlagdistanz zu den Europapokalrängen. Allerdings zeigte die Darbietung weiterhin einige Defizite, die vor allem im Aufbauspiel und der Chancenverwertung liegen.

    FC Augsburg muss mit Ernüchterung aus Frankfurt abreisen, da trotz einer ordentlichen kämpferischen Leistung kein Punktgewinn gelang. Das Team steht weiterhin unter Druck, um die Abstiegsränge zu verlassen. Die angeschlagenen Chancen und die Rücknahmen der Treffer durch den VAR sorgten für eine unglückliche Bilanz, die jedoch die Stabilität und den Kampfgeist des Teams nicht schmälert.

    Ausblick

    Die Eintracht wird in den kommenden Wochen versuchen, an diese Leistung anzuknüpfen und die in der Offensive noch vorhandenen Schwächen abzustellen. Trainer Dino Toppmöller kann sich vorerst über die Rückendeckung der Vereinsführung freuen, trotz der zuletzt wechselhaften Ergebnisse. Für Augsburg gilt es, die Disziplin und Chancenverwertung zu verbessern, um im Abstiegskampf zu punkten und die Saison erfolgreich zu gestalten.

    Zusammenfassung der wichtigsten Daten

    • Datum: 13. Dezember 2025
    • Spieltag: 14. Bundesliga-Runde
    • Ergebnis: Eintracht Frankfurt 1 – 0 FC Augsburg
    • Torschütze: Ritsu Doan (68. Minute)
    • Zuschauerzahl: 58.300
    • Wichtige Szenen: Zwei Augsburger Tore nach VAR-Entscheidungen aberkannt
    • Trainer Eintracht Frankfurt: Dino Toppmöller
    • Interimstrainer FC Augsburg: Manuel Baum

    Quellen

  • Torino FC – US Cremonese 1:0 (2025-12-13)

    Serie A: Torino FC gewinnt knapp gegen US Cremonese

    Am 13. Dezember 2025 trafen Torino FC und US Cremonese im Rahmen des 15. Spieltags der Serie A aufeinander. Das Heimspiel, ausgetragen im Stadio Olimpico Grande Torino, endete mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gastgeber. Das Ergebnis war für den Gastgeber immens wichtig, um aus einer sportlich schwierigen Phase herauszukommen.

    Spielverlauf und Entscheidung

    Die einzige und entscheidende Szene fand bereits in der ersten Halbzeit statt. Nikola Vlasic brachte Torino mit einem Tor in Führung, welches zugleich das Spiel entschied. Trotz eines engagierten Auftretens der Gäste, die phasenweise das Spiel dominierten, gelang es ihnen nicht, eine der wenigen Chancen effektiv zu nutzen. Besonders in der Schlussphase gab es noch Aufregung wegen einer möglichen Handspiel-Entscheidung im Strafraum für Cremonese, doch der VAR intervenierte zugunsten der Gastgeber. Somit blieb der Sieg für Torino bestehen.

    Tabellarische Ausgangslage und Bedeutung des Spiels

    Torino war vor der Begegnung stark unter Druck, denn die Mannschaft befand sich in einer Serie von drei Niederlagen hintereinander und konnte in den letzten sechs Partien keinen Sieg erringen. Mit gerade einmal 14 Punkten lagen sie vier Zähler über der Abstiegszone, was die Dringlichkeit eines Erfolgs unterstrich. Im Gegensatz dazu präsentierte sich Cremonese in einer deutlich besseren Verfassung und rangierte mit 20 Punkten im oberen Tabellenmittelfeld, nur vier Punkte hinter einem Platz für europäische Wettbewerbe.

    Form und Taktik beider Mannschaften

    Trainer Marco Baroni setzte im Heimteam auf eine 3-5-2 Formation, mit bedeutenden Rückkehrern in der Defensive wie Amir Rrahmani Ismajli. In der Offensive standen die erfahrenen Angreifer Duván Zapata und Che Adams bereit, während Giovanni Simeone nach seiner Verletzung eine Kurzeinsatzzeit bekam. Cremonese spielte ebenfalls mit einem 3-5-2-System und stellte mit Bonazzoli und Vardy ein torgefährliches Sturmduo auf.

    Während die Hausherren darauf bauten, ihre Heimstärke zu demonstrieren und über eine kompakte Defensive das Ergebnis zu sichern, versuchte Cremonese mehr Spielanteile zu gewinnen und Torchancen zu kreieren. Die Gäste waren in der Offensive durchaus präsent, konnten allerdings nur vereinzelt gefährlich vor dem Tor auftreten.

    Schlüsselspieler und individuelle Leistungen

    • Nikola Vlasic: Entscheidender Torschütze, der das Spiel mit seinem Treffer dominierte.
    • Giovanni Simeone: Kam nach seiner Verletzungspause für etwa 30 Minuten zum Einsatz und setzte Impulse.
    • Duván Zapata und Che Adams: Versuchten immer wieder, die Abwehr der Gäste zu knacken, hatten aber nur begrenzten Erfolg.
    • US Cremonese Angreifer: Bonazzoli und Jamie Vardy waren die gefährlichsten Akteure der Gäste, konnten das Tor aber nicht erzwingen.

    Fazit und Ausblick

    Der knappe Heimsieg gegen Cremonese bedeutet für Torino einen dringend benötigten Aufwind. Nach drei Niederlagen hintereinander konnten sie sich mit einer stabilen Defensive und effizientem Angriffsspiel durchsetzen, was die Zuversicht im Abstiegskampf stärken dürfte. Für Cremonese setzt sich die Saison bisher positiv fort, auch wenn die Mannschaft in dieser Partie zu wenige Abschlüsse auf das Tor brachte.

    Torino wird in den kommenden Spielen weiterhin um den Klassenerhalt kämpfen, während Cremonese bestrebt sein wird, den aktuellen positiven Trend zu verlängern und eventuell den Sprung zu internationalen Startplätzen realistisch zu machen.

    Quellen

  • 1. FC Saarbrücken – TSG 1899 Hoffenheim II 2:2 (2025-12-13)

    1. FC Saarbrücken und TSG 1899 Hoffenheim II teilen Punkte im Duell der 3. Liga

    Am 18. Spieltag der 3. Liga trafen am 13. Dezember 2025 der 1. FC Saarbrücken und die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim im Ludwigsparkstadion aufeinander. Die Partie endete mit einem 2:2-Unentschieden, das beide Teams jedoch unterschiedlich bewerteten. Während Hoffenheim mit dem Punkt zufrieden sein konnte, blieb für Saarbrücken der erhoffte Befreiungsschlag aus.

    Vorgeschichte und Aufstellungen

    Der 1. FC Saarbrücken ging nach einer anhaltenden Negativserie von zehn sieglosen Partien hintereinander mit dem Wunsch an den Start, diese Talfahrt zu beenden. Die Mannschaft wurde in der Zwischenzeit von Interimstrainer Jürgen Luginger betreut, der für Alois Schwarz übernommen hatte und auf seinen ersten Erfolg mit dem Team wartete. Die Hausherren hatten zuletzt mit 1:2 gegen Waldhof Mannheim verloren.

    Die TSG Hoffenheim II präsentierte sich nach einem 1:0-Erfolg gegen Jahn Regensburg mit breiter Brust und einer jüngst stabileren Form, auf die man aufbauen wollte. Hoffenheims Coaching-Team veränderte die Startformation gegenüber dem letzten Spiel, unter anderem rückten Bähr und Mokwa in die Anfangself.

    Spielverlauf: Rascher Schlagabtausch und intensive erste Halbzeit

    Die Begegnung begann mit einem frühen Schlagabtausch, bei dem beide Teams Chancen und Tore lieferten. Der 1. FC Saarbrücken erwischte den besseren Start, als Florian Pick nach einem Fehlpass des Hoffenheimer Verteidigers Lässig im Angriff beherzt reagierte und den Ball am Gästetorwart vorbei ins Tor schob (13. Minute).

    Doch die Freude währte nur kurz. Bereits 60 Sekunden später gelang Hoffenheim der Ausgleich, als Lässig seinen Fehler wettmachte und aus etwa 20 Metern einen präzisen Schuss unterbrachte, der den Saarbrücker Keeper überwinden konnte (14.).

    Nur zwei Minuten danach drehte Hoffenheim das Spiel: David Mokwa setzte sich energisch gegen mehrere Gegenspieler durch und erzielte das 2:1 trotz einer starken Reaktion des Torhüters Menzel (16.). Die Gäste agierten spielerisch überlegen und zeigten sich in den Offensivaktionen äußerst variabel.

    Der 1. FC Saarbrücken ließ sich davon nicht beeindrucken und kämpfte sich zurück in die Partie. Erneut war Florian Pick zur Stelle und verwandelte einen Distanzschuss ins obere linke Toreck, sodass die Gastgeber nach 23 Minuten den Ausgleich herstellten (23.).

    Saarbrücken verpasst Führung, Hoffenheim agiert stabil

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatten beide Teams weitere Chancen, um die Führung zu erringen. Für Saarbrücken bot sich in der 31. Minute eine Gelegenheit, als Pick einen Elfmeter zugesprochen bekam. Der erfahrene Stürmer konnte die Möglichkeit jedoch nicht nutzen, was die Chancen auf einen Heimsieg deutlich schmälerte.

    Die zweite Halbzeit verlief aus Sicht der Saarländer zwar dominant, doch die Gastgeber scheiterten wiederholt am starken Gästetorhüter Lukas Petersson. Der Schlussmann lieferte zahlreiche Paraden und verhinderte somit einen Rückstand für sein Team. Trotz Druck und Ballbesitzüberlegenheit kamen die Molschder nicht über das Unentschieden hinaus.

    Hoffenheim setzte zunehmend auf eine sichere Defensive und kontrollierte das Tempo, wodurch die Reihen der Saarbrücker zeitweise auseinanderfielen. Chancen auf beiden Seiten blieben in der Schlussphase ungenutzt, sodass die Punkteteilung letztlich dem Spielverlauf gerecht wurde.

    Auswirkungen auf die Tabelle und Fazit

    Nach diesem Remis bleibt 1. FC Saarbrücken weiterhin in der unteren Tabellenhälfte und wartet auf den lang ersehnten Erfolg unter Trainer Luginger. Mit 21 Punkten rangiert das Team derzeit auf dem 14. Platz, was aufgrund der ausgebliebenen Siege weiterhin Sorgen bereitet.

    TSG 1899 Hoffenheim II konnte den siebten Rang behaupten und festigte durch den Punktgewinn seine gute Saisonbilanz. Die Hoffenheimer zeigten sich spielerisch überzeugend und profitierten von schnellen und präzisen Offensivaktionen.

    Das Duell im Ludwigsparkstadion verdeutlichte die hohe Intensität und die Leistungsdichte in der 3. Liga, wo selbst routinierte Mannschaften wie Saarbrücken vor Herausforderungen stehen, wenn die Erfolgsserie nicht fortgesetzt wird. Gleichzeitig bestätigte Hoffenheim II seinen Ruf als spielstarke und effiziente Mannschaft.

    Aufstellungen (Auszug 1. FC Saarbrücken)

    • Tor: Phillip Menzel
    • Abwehr: Calogero Rizzuto, Joel Bichsel, Niko Bretschneider, Robin Bormuth
    • Mittelfeld: Elijah Krahn, Manuel Zeitz, Kasim Rabihic, Tim Civeja
    • Angriff: Florian Pick

    Spielstatistik

    • Wettbewerb: 3. Liga, 18. Spieltag
    • Datum: 13. Dezember 2025, Anstoß 14:00 Uhr
    • Endstand: 1. FC Saarbrücken 2:2 TSG 1899 Hoffenheim II
    • Halbzeitstand: 2:2
    • Tore Saarbrücken: Florian Pick (13., 23.)
    • Tore Hoffenheim: Valentin Lässig (14.), David Mokwa (16.)

    Quellen

  • FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München 1:2 (2025-12-13)

    TSV 1860 München behält im Oberbayern-Duell knapp die Oberhand gegen FC Ingolstadt 04

    Am 18. Spieltag der 3. Liga der Saison 2025/2026 trafen der FC Ingolstadt 04 und der TSV 1860 München im Audi Sportpark aufeinander. Die Partie, die am 13. Dezember 2025 um 14:00 Uhr angepfiffen wurde, endete mit einem knappen 1:2-Sieg für die Gäste aus München. Dieses Ergebnis ist ein weiterer Schritt in der jüngsten beeindruckenden Erfolgsserie des TSV 1860 München.

    Verlauf und wichtige Ereignisse des Spiels

    Die Begegnung begann mit einer schnellen Führung für die Löwen, als Dennis Kaygın bereits in der 20. Minute das erste Tor erzielte. Die Hausherren des FC Ingolstadt zeigten sich aber nicht geschockt und konnten noch vor der Halbzeitpause durch Sigurd Haugen den Ausgleich erzielen. Somit ging es mit einem 1:1 in die Kabinen.

    Im zweiten Durchgang fiel das entscheidende Tor nach 58 Minuten. Patrick Hobsch brachte den TSV 1860 München erneut in Führung. Diese Führung hatte Gewicht, obwohl die Gäste ab der 68. Minute in Unterzahl spielen mussten, nachdem Kevin Volland aufgrund einer Gelb-Roten Karte den Platz vorzeitig verlassen musste. Die Ingolstädter nahmen kurz vor Schluss noch personelle Änderungen vor, doch sie blieben im Angriff zu harmlos, um den Ausgleich zu erzwingen.

    Die Partie war von hoher Intensität geprägt, was sich unter anderem in den zahlreichen Verwarnungen und einer ungewöhnlich langen Nachspielzeit von elf Minuten widerspiegelte. Zudem sorgte ein Flitzer in der Nachspielzeit für zusätzliche Aufregung, was möglicherweise zur Länge der Nachspielzeit beitrug. Trotz dieser Herausforderungen behielt der TSV 1860 München die Nerven und konnte den Sieg sicher ins Ziel bringen.

    Mannschaften und Aufstellungen

    Trainer Sabrina Wittmann entschied sich bei den Schanzern für eine Formation mit Torwart Kai Eisele sowie einer Abwehrreihe bestehend aus Mattis Hoppe, Max Plath, Jonas Scholz, Marcel Costly und Simon Lorenz. Im Mittelfeld agierten Yann Sturm und Max Besuschkow, während der Angriff von Dennis Kaygın, Gustav Christensen und Ognjen Drakulic gebildet wurde.

    Beim TSV 1860 München standen mit Blick auf die zuletzt starke Phase vor allem Spieler wie Kevin Volland und Sigurd Haugen im Vordergrund. Trotz der Roten Karte für Volland konnte die Mannschaft die Führung verteidigen, was auf eine geschlossene Mannschaftsleistung mit taktischer Disziplin hinweist.

    Tabellenstand und Ausblick

    Mit diesem Auswärtserfolg verbessert der TSV 1860 München seine Position in der Tabelle auf den siebten Rang. Die Löwen setzen damit ihre Serie fort, denn aus den letzten fünf Spielen standen vier Siege und nur eine Niederlage zu Buche. Diese Entwicklung katapultiert das Team wieder in den erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten, nachdem in der letzten Zeit eine gefährliche Nähe zur Abstiegszone bestand.

    Demgegenüber steht der FC Ingolstadt 04 mit 13 Punkten aus 18 Spielen und einer durchwachsenen Bilanz von fünf Siegen, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen auf dem 13. Tabellenplatz. Die jüngsten Auftritte des Teams fielen jedoch enttäuschend aus. So blieben die Schanzer in den letzten fünf Spielen oft hinter den Erwartungen zurück und fanden nicht zu ihrer Form.

    Im Hinblick auf die kommenden Spieltage muss Ingolstadt an der Konstanz arbeiten, um den Abstand zur Abstiegszone nicht zu vergrößern, während der TSV 1860 München darauf hofft, seine gute Phase durch weitere Siege gegen anspruchsvolle Gegner wie SC Verl und Rot-Weiss Essen fortzusetzen.

    Fazit

    Das Duell zwischen dem FC Ingolstadt 04 und dem TSV 1860 München war von hoher Intensität und Spannung geprägt. Die Münchner erwiesen sich trotz personeller Rückschläge als abgezockter und stabiler, während die Gastgeber vor allem in der Offensive Defizite zeigten. Der knappe Sieg und die anhaltende Siegesserie des TSV 1860 München lassen auf eine vielversprechende zweite Saisonhälfte hoffen. Für Ingolstadt gilt es, schnellstmöglich die spielerischen Mängel zu beheben, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen.

    Quellen

  • VfB Stuttgart II – Hansa Rostock 0:1 (2025-12-13)

    VfB Stuttgart II unterliegt Hansa Rostock mit 0:1 im 18. Spieltag der 3. Liga

    Am Samstag, den 13. Dezember 2025, empfing die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart zum 18. Spieltag der 3. Liga im Robert-Schlienz-Stadion die Gäste vom FC Hansa Rostock. Die Partie endete mit einem knappen 0:1 für die Rostocker, die damit ihre Serie von neun Spielen ohne Niederlage ausweiten konnten. Das Spiel begann um 14 Uhr unter nebligen Bedingungen und bot eine intensive, kämpferische Begegnung, in der vor allem die Defensivreihen dominierten.

    Vor dem Anpfiff: Formkurven und Teamaufstellungen

    Der VfB Stuttgart II hatte zuletzt eine durchwachsene Phase erlebt, mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage in den vorhergehenden fünf Partien. Das letzte Spiel gegen Rot-Weiss Essen endete mit einem 1:1. Trainer Nico Willig veränderte seine Startelf im Vergleich zum Unentschieden in Essen auf zwei Positionen, unter anderem kehrte Justin Diehl nach überstandener Verletzung zurück.

    Der FC Hansa Rostock präsentierte sich dagegen in besserer Verfassung, mit einer beeindruckenden Serie von acht Spielen ohne Niederlage vor dieser Begegnung. Nach dem 2:2 gegen Alemannia Aachen zum 17. Spieltag setzte Trainer Daniel Brinkmann auf zwei Änderungen in der Startaufstellung, die die Mannschaft defensiv stabil halten sollten.

    Spielverlauf: Chancenarm und umkämpft

    Die Anfangsphase zeigte vielversprechende Ansätze auf beiden Seiten. Bereits in der fünften Spielminute traf Benno Dietze für die Gäste die Latte, während der Gegenangriff des VfB durch Justin Diehl seine Abschlussmöglichkeiten ungenutzt ließ. Die Partie verlagerte sich danach zunehmend in den Mittelfeldbereich, wobei beide Mannschaften durch konzentrierte Defensivarbeit die Torannäherungen stark einschränkten.

    Bis zur Halbzeitpause blieb das Spiel geprägt von vielen Zweikämpfen und wiederholten Unterbrechungen durch Fouls. Trotz moderatem Offensivspiel gelang es keiner Mannschaft, eine klare Möglichkeit zu kreieren, die die Führung hätte bringen können. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen.

    Entscheidendes Tor und Schlussspurt

    In der zweiten Hälfte zeigten die Rostocker zunächst mehr Präsenz und gingen in der 53. Minute durch Ryan Naderi in Führung. Diesen Treffer konnte der VfB trotz weiterer Gelegenheiten nicht mehr ausgleichen. Der VfB-Keeper Florian Hellstern verhinderte kurz nach dem Gegentreffer eine weitere Rostocker Chance mit einer starken Parade.

    Eine bemerkenswerte Szene ereignete sich in der 59. Minute, als ein missglückter Rückpass von Hansa verteidiger Gürleyen fast zu einem Eigentor führte, von Rostocks Torwart Benjamin Uphoff jedoch auf der Linie geklärt wurde.

    Der VfB versuchte weiterhin, Druck aufzubauen, jedoch fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft im letzten Drittel. Die Rostocker Verteidigung blieb aufmerksam und ließ keine klaren Chancen mehr zu, sodass es beim 1:0 für die Gäste blieb.

    Analyse und Ausblick

    Mit dem Auswärtssieg konnte Hansa Rostock seinen Platz in der oberen Tabellenregion festigen und den Druck auf die Aufstiegsränge aufrechterhalten. Die Gäste zeigten eine solide und disziplinierte Leistung, die von einer starken Defensive geprägt war.

    Für den VfB Stuttgart II setzte sich die Serie aus knappen Niederlagen unglücklichen Ergebnissen fort. Trotz udner Kontrolle des Spiels gelang es ihnen nicht, die Überlegenheit in Tore umzusetzen. Trainer Nico Willig äußerte nach dem Spiel Enttäuschung über die verpassten Chancen und betonte den Ärger über das Scheitern, das eigene Spiel mehr erfolgreich zu gestalten.

    Zum Abschluss des Kalenderjahres empfängt Hansa Rostock am kommenden Samstag den 1. FC Saarbrücken im heimischen Ostseestadion, während der VfB Stuttgart II sich auf die kommenden Aufgaben in der Liga konzentrieren muss, um den Anschluss nicht zu verlieren.

    Quellen

  • MSV Duisburg – Erzgebirge Aue 0:0 (2025-12-13)

    3. Liga: MSV Duisburg und Erzgebirge Aue trennen sich torlos

    Im 18. Spieltag der 3. Liga trennte sich der MSV Duisburg zu Hause von Erzgebirge Aue mit einem umkämpften 0:0-Unentschieden. Die Partie fand am 13. Dezember 2025 in der Schauinsland-Reisen-Arena statt und bot keine Tore, aber eine intensive Defensivleistung beider Mannschaften.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Der MSV Duisburg, mit 32 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, ging als Favorit in die Begegnung. Das Team von Trainer Dietmar Hirsch hatte in den letzten fünf Spielen eine wechselhafte Bilanz mit zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen vorzuweisen. Das letzte Match verloren die Zebras kurzfristig in Cottbus mit 2:3. Erzgebirge Aue befand sich auf Rang 17 der Tabelle mit 19 Punkten aus 18 Partien. Die Mannschaft von Jens Härtel und seinem Trainerkollegen Lars Fuchs hatte zuletzt einen Sieg, drei Unentschieden und eine Niederlage eingefahren und war bei diesem Spiel auf Schadensbegrenzung und stabile Defensive fokussiert.

    Aufstellung und Taktik

    Duisburg bot eine Formation mit Maximilian Braune im Tor, unterstützt von einer Viererkette in der Abwehr bestehend aus Tobias Fleckstein, Can Coskun, Joshua Bitter und Alexander Hahn. Das Mittelfeld setzten Rasim Bulic, Christian Viet und Conor Noß zusammen, während im Angriff Maximilian Dittgen, Florian Krüger und Patrick Sussek agierten.

    Erzgebirge Aue zeigte sich insbesondere defensiv kompakt, um die Offensivbemühungen von Duisburg zu unterbinden. Dabei agierte das Team zunächst sehr vorsichtig und war bemüht, vor allem die Räume eng zu machen und auf Konterchancen zu lauern.

    Spielverlauf

    Die Partie war geprägt von einer stabilen Defensivleistung beider Teams und wenigen nennenswerten Torraumszenen. Auf einem schwierigen Rasenplatz war es für beide Mannschaften nicht einfach, schnelle Kombinationen zu spielen. Duisburg versuchte insbesondere in der Anfangsphase, den Druck hochzuhalten und Chancen zu kreieren, wurde jedoch mehrfach durch die gut organisierte Abwehr der Gäste gestoppt. So gelang es Erzgebirge Aue, gefährliche Abschlüsse zu vereiteln, unter anderem durch eine Rettung unmittelbar vor der Torlinie.

    Die beste Gelegenheit für Aue entstand kurz vor der Halbzeitpause, als ein Kopfball nach einem Angriff über die rechte Seite knapp am Tor vorbeiging. Ansonsten war von beiden Seiten kaum Offensivfeuerwerk zu sehen. Duisburg scheiterte zudem mit einem Kopfball nur an der Latte, was ein knapp vergebener Warnschuss war.

    Im zweiten Durchgang hielt das Defensivbollwerk beider Mannschaften und die Struktur häufig dicht. Zugleich fehlte beiden Teams der letzte Punch, um zwingende Chancen herauszuspielen. Nach 90 Minuten blieb es letztlich bei der torlosen Punkteteilung.

    Bewertung und Konsequenzen

    Für den MSV Duisburg bedeutet das Remis weiter die Fortsetzung der Heim-Ohne-Niederlagen-Serie, allerdings verpasste der Tabellenzweite die Gelegenheit, den Rückstand zum Spitzenreiter zu verkürzen. Die Offensive konnte gegen die kompakte Abwehr von Aue keine klaren Torchancen herausarbeiten, was dringend verbesserungswürdig ist, um weiter oben mitzuspielen.

    Erzgebirge Aue hingegen kann mit dem Punktgewinn im Auswärtsspiel zufrieden sein, besonders da dies der erste Einsatz unter dem neuen Trainerduo Härtel/Fuchs war. Die Gäste zeigten defensiv eine konzentrierte Leistung und konnten die seit Wochen anhaltende Serie von sieglosen Spielen durchbrechen. Der Nachweis einer solchen Stabilität ist ein wichtiges Fundament in der Abstiegszone, in der sich das Team derzeit befindet.

    Ausblick

    Für Duisburg stehen in den kommenden Wochen weitere Topspiele auf dem Programm, bei denen die Mannschaft zeigen muss, dass sie ihre Ambitionen auf den Aufstieg unterstreichen kann. Erzgebirge Aue trifft im nächsten Heimspiel auf den Tabellenletzten und wird versuchen, die gute defensiv geprägte Leistung zu bestätigen, um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln.

    Quellen

  • Alemannia Aachen – Viktoria Köln 0:3 (2025-12-13)

    3. Liga: Viktoria Köln setzt sich klar bei Alemannia Aachen durch

    Am 13. Dezember 2025 stand im Rahmen des 18. Spieltages der 3. Liga das Aufeinandertreffen zwischen Alemannia Aachen und Viktoria Köln auf dem Programm. Das Spiel am Tivoli begann um 14:00 Uhr und endete mit einem deutlichen 3:0-Erfolg für die Gäste aus Köln.

    Ergebnis und Spielverlauf

    Viktoria Köln startete trotz einer zuvor durchwachsenen Phase mit mehreren Niederlagen selbstbewusst in die Begegnung. Bereits in der 10. Spielminute gelang den Kölnern die Führung nach einer Standardsituation. Eine Ecke von Leo Münst wurde von David Otto verlängert und landete unhaltbar im Tor der Aachener, wobei Torhüter Jan Olschowsky keine Abwehrmöglichkeit hatte.

    Obwohl Alemannia Aachen bemüht war, offensive Akzente zu setzen, konnten sie sich insbesondere in der erste Halbzeit keine klaren Torchancen erspielen. Mit diesem knappen Rückstand gingen beide Mannschaften in die Pause.

    Nach dem Wechsel setzte sich das Bild fort. Auch Viktoria Köln zeigte im Angriff zwar wenig Risiko, aber hohe Effizienz. In der 60. Minute wurde eine weitere Ecke von Leo Münst punktgenau vor das Tor gebracht, wo Tim Kloss frei zum Kopfball kam und für das 2:0 sorgte. Die Defensive von Aachen wirkte beim zweiten Gegentreffer überfordert, da die gegnerischen Spieler im Strafraum unbedrängt blieben.

    Aachen fand über die gesamten 90 Minuten kaum Mittel, um sich klare Chancen zu erarbeiten. Im Gegenzug ließ Viktoria Köln die Partie kontrolliert ausklingen. In der 76. Minute verpasste Lars Gindorf mit einem Distanzschuss knapp das Ehrentor für die Gastgeber.

    Den Schlusspunkt setzte Philipp Zank für die Viktoria in der Schlussphase, wodurch der 3:0-Endstand besiegelt wurde. Die Kölner verteidigten den Vorsprung souverän bis zum Abpfiff und konnten somit den dritten Auswärtssieg der Saison sicherstellen.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Mersad Selimbegović setzte bei den Alemannen auf ein 4-3-3-System mit Jan Olschowsky im Tor und einer Hintermannschaft, bestehend aus Felix Meyer, Pierre Nadjombe sowie Joel Da Silva Kiala. Im Mittelfeld agierten unter anderem Mehdi Loune und Lars Gindorf, während Mika Schroers die Offensive belebte.

    Viktoria Köln, unter Leitung von Marian Wilhelm, agierte taktisch diszipliniert und nutzte Standardsituationen effektiv, um die Führung auszubauen. Die defensive Stabilität und die Effektivität bei ruhenden Bällen waren Schlüsselfaktoren für den deutlichen Erfolg.

    Tabellarische Situation und Bedeutung des Spiels

    Vor dem Spiel hatten beide Teams mit schwierigen Phasen zu kämpfen und waren im Tabellenkeller der 3. Liga zu finden. Aachen hatte aus den fünf vorherigen Partien nur einen Punkt geholt, während Viktoria Köln drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen zu verzeichnen hatte.

    Mit diesem Auswärtserfolg verbessert sich Viktoria Köln auf den 10. Tabellenplatz und kann somit den Anschluss an das Mittelfeld festigen. Die Alemannia verbleibt mit 20 Punkten auf einem Abstiegsplatz, was den Druck auf die Mannschaft und den Trainer erhöht.

    Ausblick

    Für Aachen gilt es schnellstmöglich, die Formkrise zu beenden und vor allem in der Defensive stabiler zu werden, um nicht weiter im Tabellenkeller zu versinken. Viktoria Köln dagegen wird versuchen, die zuletzt unregelmäßigen Leistungen abzustellen und die positiven Elemente aus dem Sieg bei Aachen mit in die kommenden Herausforderungen zu nehmen.

    Das nächste Spiel für Viktoria Köln findet am 21. Dezember gegen den MSV Duisburg statt, während Alemannia Aachen in den kommenden Wochen ebenfalls wichtige Partien absolviert, um die Abstiegsgefahr zu verringern.

    Fazit

    Das Duell der beiden traditionsreichen Klubs in der 3. Liga endete klar zugunsten von Viktoria Köln. Effizienz vor dem Tor und eine gute Nutzung von Standardsituationen entschieden die Partie bereits frühzeitig. Die Alemannia hatte dem kaum entgegenzusetzen und steht weiter unter dringendem Handlungsbedarf.

    Quellen