Kategorie: Bundesliga 1

  • FC St. Pauli 1910 – 1. FC Union Berlin 0:1 (2025-11-23)

    Bundesliga-Spiel: FC St. Pauli gegen 1. FC Union Berlin am 23. November 2025

    Am 11. Spieltag der Bundesliga Saison 2025/26 empfing der FC St. Pauli den 1. FC Union Berlin im Millerntor-Stadion. Das Heimteam stand unter hohem Druck, da es seit mehreren Spielen sieglos war und eine Serie von Niederlagen anhäufte. Union Berlin hingegen suchte nach Kontinuität, konnte allerdings auch nur sporadisch punkten. Vor knapp 30.000 Zuschauern entwickelte sich eine Partie, die von Kampf und engen Spielverläufen geprägt war.

    Ausgangslage und Teamaufstellungen

    Der FC St. Pauli befand sich in einer sportlichen Krise, nachdem er sieben Bundesliga-Partien in Folge verloren hatte. Die Offensive zeigte sich ideenlos, was sich in der schwachen Torbilanz von erst neun Treffern widerspiegelte. Trainer Alexander Blessin setzte auf eine etablierte Formation mit Nikola Vasilj im Tor sowie einer defensiven Viererkette um Karol Mets und Hauke Wahl. Im Mittelfeld kamen unter anderem James Sands und Joel Chima Fujita zum Einsatz, während Abdoulie Ceesay und Martijn Kaars im Sturm agierten.

    Union Berlin hingegen trat ebenfalls nicht in Bestform an, aber mit dem Willen, einen wichtigen Auswärtssieg zu erringen. Trainer Steffen Baumgart stellte auf eine Mischung aus erfahrener Defensive und zielstrebiger Offensive. Im Angriff trug Rani Khedira maßgeblich zur Spielführung bei.

    Spielverlauf und entscheidende Momente

    Das Spiel blieb lange auf einem niedrigen Niveau, beide Mannschaften zeigten defensivorientiertes Verhalten. Spannung bot vor allem die erste Halbzeit, in der Union Berlin kurz vor dem Pausenpfiff durch Khedira in Führung ging. Das Tor fiel nach einem Fehler in der St.-Pauli-Abwehr, wodurch sich Union einen knappen Halbzeitvorsprung sichern konnte.

    Im zweiten Durchgang bemühte sich St. Pauli vermehrt um Ausgleich, doch die Angriffsbemühungen waren zu selten von Durchschlagskraft geprägt. Obwohl man in der 64. Minute mit zwei frischen Spielern versuchte, neue Impulse zu setzen, blieb die Offensive blass. Union verteidigte geschickt, räumte viele hohe Bälle souverän ab und ließ bis zum Abpfiff keine klare Chancen mehr zu.

    In den letzten Minuten wirkte St. Pauli zunehmend verzweifelt, was sich in vielen hohen und weiten Bällen zeigte, die meist leicht von der Union-Defensive abgefangen wurden. Trotz weiterer Umstellungen auf beiden Seiten änderte sich am knappen Ergebnis nichts mehr.

    Folgen der Niederlage für FC St. Pauli

    Mit dieser Niederlage setzte St. Pauli seine Negativserie auf acht verlorene Bundesliga-Partien in Folge fort und erreichte einen neuen vereinsinternen Rekord. Die Situation im Tabellenkeller spitzt sich für den Gastgeber weiter zu, der nur noch einen Punkt Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze hat. Die offensive Schwäche bleibt ein zentrales Problem, wie die geringe Anzahl erzielter Tore zeigt.

    Zudem sorgten vor Spielbeginn die Fanproteste gegen geplante verschärfte Maßnahmen zur Stadionsicherheit für hohe emotionale Spannung. Anhänger beider Lager zeigten lautstarken Widerstand gegen die vorgesehenen Veränderungen, die von der Vereinsspitze des FC St. Pauli politisch unterstützt wurden.

    Union Berlin festigt Mittelfeldplatz

    Union Berlin gelang durch den Auswärtssieg eine wichtige Verschnaufpause im Saisonverlauf. Das Team verteidigte seine Führung erfolgreich und verließ das Millerntor-Stadion mit drei Punkten. In der Tabelle verbessert sich Union Berlin auf 15 Punkte und damit auf einen Platz im oberen Drittel.

    Trotz des Erfolgs zeigte die Mannschaft keinen überzeugenden Angriffsfussball, war aber effizient in den entscheidenden Momenten. Die Defensive agierte stabil, was angesichts der prekären Tabellensituation für die nächsten Spiele ein positives Zeichen sein kann.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen FC St. Pauli und 1. FC Union Berlin war ein Spiel geprägt von taktischer Zurückhaltung, defensivem Fokus und wenigen Höhepunkten vor dem Tor. Union konnte einen knappen, aber verdienten Sieg davontragen, während St. Pauli weiter im Abstiegskampf steckt und dringend eine Trendwende benötigt. Die emotionale Belastung durch Fanproteste und sportliche Rückschläge wird die kommenden Aufgaben für die Kiezkicker zusätzlich erschweren.

    Quellen

  • RB Leipzig – SV Werder Bremen 2:0 (2025-11-23)

    RB Leipzig bezwingt SV Werder Bremen mit 2:0 im Heimspiel

    Am 23. November 2025 empfing RB Leipzig den SV Werder Bremen zum 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Die Partie in der Red Bull Arena vor 44.193 Zuschauern endete mit einem verdienten 2:0-Erfolg für die Gastgeber. Leipzig setzte seine makellose Heimbilanz mit dem fünften Sieg aus fünf Spielen in dieser Saison fort und rückte in der Tabelle auf den zweiten Platz vor, während Bremen nach einer bemerkenswerten Serie von fünf ungeschlagenen Partien erstmals seit einigen Wochen wieder ohne Punkte blieb.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtung

    RB Leipzigs Trainer Ole Werner stellte seine Mannschaft mit einer Mischung aus erfahrenen Spielern und Nachwuchstalenten auf. Das Tor hütete Péter Gulácsi, die Abwehrreihe bildeten Willi Orbán, Ridle Baku, David Raum und Castello Lukeba. Im Mittelfeld liefen Nicolas Seiwald, Christoph Baumgartner und der 19-jährige Assan Ouédraogo auf, der in dieser Begegnung eine zentrale Rolle spielen sollte. Im Angriff setzten die Roten Bullen auf Antonio Nusa, Conrad Harder – der sein Bundesligadebüt in der Startelf feierte – sowie Yan Diomandé.

    Werder Bremen änderte seine Anfangsformation im Vergleich zu dem Sieg gegen Wolfsburg leicht. Vor allem Cameron Puertas erhielt eine Startelfchance, während Justin Njinmah zunächst auf der Bank Platz nahm. Torhüter Mio Backhaus stand in der Startelf, unterstützt von einer Abwehr, die unter anderem den Kapitän Marco Friedl beinhaltete.

    Verhaltene erste Halbzeit mit einigen Chancen für Leipzig

    Die Anfangsphase war von vorsichtigem Abtasten geprägt, wobei Leipzig tendenziell die Kontrolle über das Spiel übernahm. Der SV Werder agierte zunächst defensiv und konzentrierte sich auf Absicherung. Etwas mehr Offensivaktionen der Gäste gab es kaum, während die Gastgeber mehrfach gefährlich vor dem Bremer Tor auftauchten. Ridle Baku verpasste in der 27. Minute eine aussichtsreiche Gelegenheit, als er nach einem Abpraller knapp am Tor vorbeischoss.

    Assan Ouédraogo sorgte mit seinen Dribblings und Schüssen immer wieder für Gefahr vor dem Bremer Gehäuse, scheiterte aber mehrfach entweder am gut reagierenden Torhüter Backhaus oder schoss knapp vorbei. Weitere Gelegenheiten durch David Raum und Christoph Baumgartner wurden entweder vom Torwart entschärft oder landeten daneben. Die Bremer fanden kaum Mittel, Leipzig ernsthaft unter Druck zu setzen.

    Entscheidende Treffermarke in der zweiten Halbzeit

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Leipzig das Tempo. In der 63. Minute erzielte Ouédraogo per Distanzschuss aus etwa 20 Metern das längst überfällige erste Tor. Das junge Talent, das kürzlich sein erstes Länderspieltor für die Nationalmannschaft erzielte, zeigte erneut seine Trefferqualitäten und brachte sein Team in Führung.

    Der SV Werder versuchte, durch das Spiel über die Flügel und mit Standardsituationen eine Reaktion zu zeigen, doch die Abwehr der Heimmannschaft agierte konsequent und ließ kaum Möglichkeiten zu. Ein vermeintlicher Ausgleich durch Keke Topp wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen (71. Minute).

    In der Schlussphase sorgte Xaver Schlager nach seiner Einwechslung in der 80. Minute mit einem weiteren Treffer für die Entscheidung. Sein Abschluss bedeutete den 2:0-Endstand und sicherte den Leipzigern die drei Punkte.

    Leipzigs Heimbilanz und Tabellenstand stärken

    Mit dem Sieg festigte RB Leipzig seine starke Heimbilanz in der laufenden Bundesliga-Saison, blieb in der Red Bull Arena weiterhin ungeschlagen und kam mittlerweile auf fünf Heimsiege in Serie. Der Erfolg bedeutete gleichzeitig die Übernahme des zweiten Tabellenplatzes, womit Leipzig den Vorsprung auf die Verfolger ausbaute.

    Für Werder Bremen hingegen endet eine beachtliche Serie von fünf Spielen ohne Niederlage, zuletzt unter anderem mit dem Heimsieg gegen Wolfsburg. Die Gäste müssen nun die Niederlage analysieren, um in den kommenden Wochen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

    Spielerleistungen und Ausblick

    • Assan Ouédraogo: Herausragender Akteur bei den Leipzigern mit dem ersten Tor und mehreren gefährlichen Aktionen.
    • Péter Gulácsi: Sicherer Rückhalt im Tor der Roten Bullen.
    • Mio Backhaus: Werders Torhüter zeigte einige gute Paraden, konnte aber letztlich die Gegentore nicht verhindern.
    • Xaver Schlager: Einwechslung mit entscheidendem Treffer für den Endstand.

    Die Begegnung bot Leipzig die Gelegenheit, sich nach der einzigen Niederlage zuletzt gegen Hoffenheim zu rehabilitieren, was durch die disziplinierte Leistung und die Tore nach der Halbzeit gelang. Bremen muss sich dagegen auf kommende Aufgaben fokussieren, um den Wettbewerb nicht den Anschluss zur Spitzengruppe verlieren zu lassen.

    Quellen

  • 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt 3:4 (2025-11-22)

    1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt: Spektakuläres Bundesliga-Spiel endet mit 3:4

    Am 11. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 kam es im RheinEnergieStadion zu einer mitreißenden Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt. Die Partie, die am Samstagabend um 18:30 Uhr begann, bot von Beginn an viel Tempo und Tore und endete mit einem 4:3-Auswärtserfolg für Frankfurt. Damit setzte sich die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller weiter an der Spitzengruppe der Liga fest und zeigte auch gegen einen keineswegs gewöhnlichen Aufsteiger ihre Klasse.

    Früher Rückstand und Wende vor der Halbzeit

    Die Kölner starteten mit einer Führung durch Jakub Kamiński, der bereits in der 4. Spielminute traf. Doch diese frühe Motivation wurde durch Schwächen in der Defensive und im Spielaufbau rasch ausgehebelt. Frankfurt nutzte diese Fehler konsequent, wobei Arthur Theate mit seinem Ausgleichstreffer (39. Minute) ein Zeichen setzte. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Mahmoud Dahoud in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs auf 2:1 für die Gäste. Diese Phase zeigte bereits, dass die Hessener eine spielerische Überlegenheit an den Tag legten, die sich im weiteren Verlauf noch deutlicher manifestieren sollte.

    Burkardt entscheidet das Spiel mit Doppelpack

    Nach dem Seitenwechsel führte Jonathan Burkardt das Frankfurter Offensivspiel an und erzielte in der 60. und 63. Minute zwei weitere Tore, die den „Doppelpack“ des Abends komplett machten. Dadurch zog Eintracht Frankfurt auf 4:1 davon und schien die Begegnung vorentschieden zu haben. Das Tempo und die individuelle Klasse auf Frankfurter Seite dominierten das Geschehen, was die Eintracht zu einem starken Auftritt verhalf.

    Kölner Kampfgeist führt zu spannender Schlussphase

    Auch wenn Frankfurt über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft war, gaben die Gastgeber nicht auf. Marius Bülter gelang in der 83. Minute der Anschlusstreffer für Köln, der noch einmal Hoffnung entfachte. In der Nachspielzeit erhöhte Luca Waldschmidt auf 4:3, was die Partie noch einmal dramatisch werden ließ. Durch eine lange Nachspielzeit von sieben Minuten entstand ein nervenaufreibendes Finish, in dem Frankfurt mit viel Mühe den Vorsprung über die Zeit retten konnte.

    Fazit und Ausblick

    Der 4:3-Erfolg in Köln war für Eintracht Frankfurt ein wichtiger Schritt, um sich im oberen Tabellenbereich zu positionieren. Das Team setzte seine Serie fort und blieb in den letzten fünf Ligaspielen unbesiegt. Allerdings offenbarten die Gäste auch Schwankungen, da ein deutlicher Vorsprung bis zum Schlusspfiff nicht sicher verteidigt werden konnte. Für Frankfurt steht in Kürze ein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg an, bei dem weiterer Punktegewinn erwartet wird, um die Reichweite zu den Champions-League-Plätzen zu wahren.

    Der 1. FC Köln dagegen zeigte trotz der Niederlage eine kämpferisch starke Leistung, die Mut für die kommenden Aufgaben macht, auch wenn die Defensive noch anfällig blieb. Insbesondere die Phase vor der Halbzeit und die Schlussphase zeigen, woran das Team arbeiten muss, um solche knappen Spiele künftig zu seinen Gunsten zu entscheiden.

    Aufstellung beider Teams

    • 1. FC Köln: Tor: Marvin Schwäbe; Abwehr: Joël Schmied, Dominique Heintz, Sebastian Sebulonsen, Kristoffer Lund; Mittelfeld: Eric Martel, Denis Huseinbasic, Isak Jóhannesson; Angriff: Ragnar Ache, Jakub Kamiński, Jan Thielmann.
    • Eintracht Frankfurt: Informationen zu Frankfurts Startformation sind offiziell bestätigt, wobei das Team mit einer starken Offensivreihe agierte, angeführt von Jonathan Burkardt, der mit entscheidenden Toren erfolgreich war.

    Wichtige Erkenntnisse

    • Frankfurts konstante Punkteausbeute setzt sich mit nun elf Spielen ohne Niederlage fort.
    • Trotz spielerischer Überlegenheit zeigte das Team Schwächen in der Defensive, was den Gegner trotz Rückstand wach hielt.
    • Köln bleibt ein unbequemer Gegner, selbst in schwierigen Phasen gab es klaren Einsatz und zeitweise Druck auf Frankfurt.
    • Das Spiel unterstrich sowohl fränkische Klasse als auch die Unberechenbarkeit im Fußball.

    Quellen

  • FC Bayern München – SC Freiburg 6:2 (2025-11-22)

    Bundesliga: FC Bayern München gewinnt klar gegen SC Freiburg

    Am 11. Spieltag der Bundesliga gelang dem FC Bayern München ein überzeugender Heimsieg gegen den SC Freiburg. Die Partie endete mit 6:2 zugunsten der Bayern, nachdem Freiburg zunächst mit 2:0 führte. Die Begegnung fand am 22. November 2025 um 15:30 Uhr statt.

    Frühere Freiburger Führung überrascht

    Freiburgs Mannschaft zeigte sich zu Beginn des Spiels äußerst spielfreudig und konnte durch zwei Tore in der Anfangsphase für Furore sorgen. Bereits in der zwölften Minute erzielte Yuito Suzuki das erste Tor für die Gäste, ehe Johan Manzambi wenige Minuten später auf 2:0 erhöhte. Dieser schnelle Vorsprung weckte Hoffnungen bei den Freiburger Anhängern auf einen seltenen Auswärtssieg beim Rekordmeister.

    Bayern antworten mit entschlossener Aufholjagd

    Dem Rückstand folgte eine Phase intensiver Reaktion der Münchner. Dennoch mussten die Hausherren bis zur Nachspielzeit der ersten Halbzeit warten, um den Anschluss herzustellen. Lennart Karl traf in der 22. Minute zunächst zum 1:2, wenige Augenblicke vor der Pause, in der Nachspielzeit, gelang Michael Olise der Ausgleichstreffer. Olise erwies sich als Schlüsselspieler, der nicht nur Tore erzielte, sondern auch maßgeblich an der Spielgestaltung beteiligt war.

    Dominiert Bayern das zweite Durchgang

    Mit dem Unentschieden im Rücken präsentierte sich Bayern nach dem Seitenwechsel deutlich überlegen. Dayot Upamecano leitete in der 56. Minute mit seinem Treffer die Wende ein. Kurz darauf erhöhte Harry Kane mit seinem 14. Saisontreffer auf 4:2, was die Vorentscheidung bedeutete.

    Weitere Tore fiel in regelmäßigen Abständen: Nicolas Jackson, eingewechselt im Laufe der zweiten Halbzeit, erzielte das 5:2 in der 78. Minute. Michael Olise setzte mit einem weiteren Tor in der 84. Minute den Schlusspunkt. Die Bayern zeigten eine Mischung aus Spielfreude und Effizienz, wodurch die Freiburger Defensive phasenweise überfordert war.

    Trainer und Aufstellungen im Überblick

    Vincent Kompany vertraute auf ein Team, das ohne einige Stammspieler inklusive Joshua Kimmich auskam, der noch mit Verletzungsproblemen am Sprunggelenk kämpfte. Manuel Neuer stand im Tor, die Abwehr wurde von Upamecano, Jonathan Tah, Tom Bischof und Josip Stanisic gebildet. Das Mittelfeld bildeten Leon Goretzka, Luis Díaz, Michael Olise, Lennart Karl und Aleksandar Pavlovic. Im Sturm spielte Harry Kane.

    Der Trainer der Freiburger, Julian Schuster, setzte ebenfalls auf eine offensive Ausrichtung und kam mit Yuito Suzuki und Johan Manzambi zu Anfangserfolgen.

    Tabellenposition und Ausblick

    Durch diesen Sieg festigte der FC Bayern München seine Spitzenposition in der Bundesliga. Nach elf Spieltagen hält der Rekordmeister 31 Punkte und ist unangefochtener Tabellenführer. Der Erfolg gegen Freiburg unterstrich die Qualität und Tiefe des Kaders, gerade wenn einige Leistungsträger nicht auflaufen konnten.

    Der SC Freiburg dagegen bleibt trotz der schmerzhaften Niederlage weiterhin im Bereich der oberen Tabellenhälfte, büßte jedoch wertvolle Punkte ein. Die kommenden Aufgaben werden zeigen, wie das Team auf diese Niederlage reagieren kann.

    Fazit

    Die Partie zeigte eindrucksvoll, wie der FC Bayern München in der Lage ist, Rückstände zu drehen und dominanter Gegner zu werden. Trotz eines frühen Zweitorevorsprungs für den SC Freiburg waren die Münchner nach der Pause die klar bessere Mannschaft und nutzten ihre Chancen konsequent. Michael Olise als bayerischer Schlüsselakteur und die breite Kaderqualität trugen maßgeblich zum Erfolg bei.

    Quellen

  • Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 3:3 (2025-11-22)

    Bundesliga-Topspiel endet mit spektakulärem Remis

    Am 22. November 2025 trafen Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart zum elften Spieltag der Fußball-Bundesliga aufeinander. Das Duell endete in einem hochspannenden 3:3-Unentschieden, das vor allem durch die außergewöhnliche Leistung von Stuttgarts Offensivspieler Deniz Undav geprägt war. Die Partie bot den Fans im Signal Iduna Park eine intensive Begegnung mit zahlreichen Wendungen.

    Spielverlauf und Tore

    Die Gastgeber aus Dortmund starteten stark und dominierten die erste Halbzeit klar. Emre Can sorgte in der 34. Minute per Foulelfmeter für das 1:0, ehe Maximilian Beier in der 41. Minute erhöhte. Mit einer 2:0-Führung ging der BVB in die Pause, hatte das Spiel zu diesem Zeitpunkt im Griff und konnte auf eine stabile Defensive setzen.

    Nach der Pause kam Stuttgart deutlich stärker zurück auf das Feld. Deniz Undav, der zuvor den Elfmeter verursacht hatte, zeigte eine bemerkenswerte Reaktion und verkürzte nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff auf 1:2. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten.

    In der 71. Minute gelang Undav der Ausgleich zum 2:2, womit der VfB die Partie wieder völlig offen gestaltete. Die Spannung stieg erneut, als Dortmund in der Nachspielzeit durch Karim Adeyemi erneut in Führung ging (89.). Doch die Freude der heimischen Fans währte nur kurz, denn nur Minuten später traf Deniz Undav zum dritten Mal und stellte das Endergebnis von 3:3 her.

    Leistungsträger und Taktik

    Der Stuttgarter Angreifer Deniz Undav avancierte mit seinem Dreierpack zum Matchwinner seines Teams, blieb trotz der anfänglichen Fehlerquelle fokussiert und belohnte sich sowie seine Mannschaft für die aufopferungsvolle Leistung. Die VfB-Elf präsentierte sich in der zweiten Halbzeit mutig und mit großer Moral, was nach dem Rückstand eine deutlich gesteigerte Überzeugung im Angriffsspiel zeigte.

    Bei Borussia Dortmund zeigte sich vor allem in der Anfangsphase eine starke Mannschaft, die besonders über schnelles Umschaltspiel zu Chancen kam. Die zweite Hälfte wurde dagegen geprägt von einer schwankenden Defensive, wodurch Stuttgart ins Spiel zurückfand. Der eingewechselte Adeyemi sorgte noch kurz vor Schluss für Hoffnung auf den Heimsieg, doch der späte Ausgleich verhinderte den dritten Dreier der Saison.

    Tabelle und Ausblick

    Mit dem Remis bleiben Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart mit jeweils 22 Punkten nach elf Spieltagen eng beieinander in der Tabelle. Dortmund hält aufgrund des besseren Torverhältnisses den leicht vorderen Platz. Für beide Teams ist das Unentschieden ein gemischtes Ergebnis: Dortmund zeigte gute Ansätze, muss aber die Schwächephasen abstellen, während Stuttgart mit dem späten Punktgewinn den Kampf um obere Tabellenplätze weiter offen hält.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart erwies sich als intensive und kurzweilige Bundesliga-Begegnung, in der sich die Teams nichts schenkten. Dank Undavs herausragender Performance wurde das Ergebnis zu einem unterhaltsamen Kräftemessen, das die fußballerischen Qualitäten beider Mannschaften offenbarte. Die Partie verdeutlichte sowohl das Potenzial als auch die Herausforderungen, vor denen Dortmund und Stuttgart in der aktuellen Saison stehen.

    Quellen

  • VfL Wolfsburg – Bayer 04 Leverkusen 1:3 (2025-11-22)

    Bundesliga: Bayer 04 Leverkusen setzt sich souverän bei VfL Wolfsburg durch

    Am 11. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 empfing der VfL Wolfsburg Bayer 04 Leverkusen. Die Partie fand am 22. November 2025 um 15:30 Uhr statt und endete mit einem klaren 3:1-Erfolg für die Gäste aus Leverkusen. Die Werkself zeigte vor allem in der ersten Halbzeit ihre Überlegenheit, was sich in der deutlichen Führung zur Pause widerspiegelte.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Wolfsburg ging mit einer schwierigen Formserie in das Heimspiel. In den letzten fünf Ligaspielen konnte der VfL nur einen Sieg verbuchen, während sie vier Niederlagen hinnehmen mussten. Zuletzt verlor die Mannschaft aus Niedersachsen auswärts beim SV Werder Bremen mit 1:2. Die Offensive tat sich insgesamt schwer, was sich in einer mageren Torausbeute niederschlug.

    Im Gegensatz dazu präsentierte sich Bayer Leverkusen in guter Verfassung. Die Mannschaft hatte vier der letzten fünf Spiele gewonnen, darunter ein eindrucksvoller 6:0-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim. Mit diesen Erfolgen festigte die Werkself ihre Position im oberen Tabellendrittel und wollte auch in Wolfsburg punkten.

    Personelle Aufstellungen und taktische Grundordnung

    Der VfL Wolfsburg setzte unter Interimstrainer Daniel Bauer auf eine Startelf, die von Kamil Grabara im Tor angeführt wurde. Die Abwehr bildeten Denis Vavro, Jenson Seelt, Aaron Zehnter und Saël Kumbedi. Im Mittelfeld agierten Mohamed Amoura, Lovro Majer, Maximilian Arnold, Yannick Gerhardt und Patrick Wimmer, während Dzenan Pejcinovic im Sturmzentrum eingesetzt wurde.

    Bayer 04 Leverkusen begann mit einer offensiv ausgerichteten Formation, die auf Ballbesitz und schnelle Umschaltaktionen setzte, um Wolfsburg unter Druck zu setzen. Die Defensive zeigte sich stabil, während offensiv die Angriffe variantenreich und zielstrebig vorgetragen wurden.

    Spielverlauf und Tore

    Leverkusen setzte seine Pläne früh um und übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spielgeschehen. Bereits in der 9. Minute eröffnete Jonas Hofmann den Torreigen für die Gäste. Durch diese Führung gestärkt, konnte Bayer 04 das Tempo hochhalten und ließ Wolfsburg kaum Raum für Entfaltung.

    In der 24. Minute erhöhte Edmond Tapsoba auf 2:0, was die Dominanz der Leverkusener weiter manifestierte. Der nächste Treffer folgte in der 33. Minute durch Malik Tillman, der damit den Halbzeitstand zum 3:0 herstellte. Wolfsburg war in der Offensive zwar bemüht, ließ aber Chancen ungenutzt und kam kaum zu wirklichen Torabschlüssen.

    In der zweiten Halbzeit hatte Wolfsburg mehr Spielanteile und versuchte, den Rückstand zu verkürzen. Denis Vavro gelang in der 57. Minute der Ehrentreffer für die Hausherren per Kopfball, nachdem die Standardsituation zunächst nicht genutzt wurde. Dieser Treffer sorgte für Hoffnung bei den Wölfen, aber die Abwehr der Gäste hielt stabil, sodass kein weiterer Treffer mehr fiel.

    Analyse und Auswirkungen auf die Tabelle

    Die Begegnung verdeutlichte die derzeitige Leistungsdifferenz zwischen beiden Mannschaften. Leverkusen überzeugte mit einer klaren Spielidee, hoher Effizienz und einer stabilen Defensivleistung. Wolfsburg zeigte zwar Einsatz und hatte gefühlt mehr Torschüsse, konnte die Torchancen jedoch nicht effektiv nutzen.

    Mit diesem Sieg verbessert sich Bayer 04 Leverkusen auf 23 Punkte und belegt den zweiten Tabellenplatz, noch vor Borussia Dortmund. Wolfsburg rangiert nach der Partie mit lediglich 8 Zählern auf dem 15. Rang und gerät immer stärker in den Tabellenkeller. Die Wölfe müssen dringend an ihrer Chancenverwertung arbeiten, um sich aus der Gefahrenzone zu befreien.

    In der kommenden Woche trifft Bayer Leverkusen zu Hause auf Borussia Dortmund, während Wolfsburg erneut punkten muss, um die Relegationszone zu verlassen. Die Leistungen der jeweiligen Teams dürfte dieser Spieltag weiter beeinflussen.

    Fazit

    Die Partie in der Volkswagen Arena zeigte eine klare Zweiklassengesellschaft in diesem Spiel. Leverkusen legte den Grundstein für den Erfolg in der ersten Halbzeit mit konsequenter Chancenverwertung und einer ausgeklügelten Spielidee. Wolfsburg konnte trotz mehr Ballbesitz und Engagement nicht entscheidend dagegenhalten und musste die nächste Niederlage hinnehmen. Für Bayer 04 Leverkusen ist der Sieg ein weiterer Schritt in Richtung Spitzenplätze, Wolfsburg steht vor der Herausforderung, die Form schnell zu stabilisieren und den Abstiegskampf entschlossen anzugehen.

    Quellen

  • FC Augsburg – Hamburger SV 1:0 (2025-11-22)

    FC Augsburg schlägt Hamburger SV mit knappen 1:0-Sieg

    Am 11. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 traf der FC Augsburg zu Hause auf den Hamburger SV. Die Begegnung am 22. November 2025 in der WWK Arena endete mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gastgeber. Das einzige Tor des Spiels erzielte Anton Kade spät in der zweiten Halbzeit, wodurch sich der FCA über den ersten Sieg nach einer Serie von Niederlagen freuen konnte.

    Verlauf der Partie

    Beide Mannschaften präsentierten sich in diesem Duell mit großer Einsatzbereitschaft, wobei die erste Halbzeit keine Tore hervorbrachte und von taktischer Vorsicht geprägt war. Die Defensive beider Teams hielt stabil, sodass es zur Pause 0:0 stand.

    In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild etwas. Augsburg erspielte sich mehr Chancen und drängte auf die Entscheidung. In der 76. Minute gelang Anton Kade der entscheidende Treffer, der seine Mannschaft in Führung brachte und somit für Jubel bei den Augsburger Fans sorgte.

    Kurz nach dem Führungstreffer verschärfte sich die Situation der Gastgeber, als Keven Schlotterbeck in der 81. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Trotzdem gelang es dem FC Augsburg, das Ergebnis bis zum Schlusspfiff zu verteidigen und das erste Spiel dieser Saison ohne Gegentor abzuschließen.

    Teamaufstellungen und Taktik

    • FC Augsburg: Torhüter Finn Dahmen sowie in der Abwehr Chrislain Matsima, Dimitrios Giannoulis, Keven Schlotterbeck und Noahkai Banks bildeten die Grundpfeiler der hinteren Linie. Im Mittelfeld waren Han Noah Massengo, Robin Fellhauer, Alexis Claude-Maurice, Fabian Rieder und Mert Kömür aktiv. Anton Kade spielte im Angriff.
    • Hamburger SV: Torwart war Heuer Fernandes. In der Abwehr kamen unter anderem Capaldo, Vuskovic und Torunarigha zum Einsatz. Das Mittelfeld wurde von Gotscholeischwili, Sambi Lokonga, Remberg und Muheim besetzt, während Vieira, Königsdörffer und Dompé den Sturm bildeten.

    Beide Trainer legten großen Wert auf eine kompakte Defensive. Augsburg setzte auf eine möglichst sichere Abwehrreihe und versuchte, die Konter des HSV zu unterbinden. Hamburg bemühte sich vor allem um eine strukturierte Offensive und die Nutzung von schnellen Umschaltmomenten, scheiterte jedoch an der fehlenden Durchschlagskraft.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Durch den Sieg verbessert der FC Augsburg seine Position in der Tabelle und klettert auf den 13. Platz, während der Hamburger SV mit 9 Punkten auf Rang 14 verbleibt. Die Augsburger beenden damit eine negative Serie von zuletzt drei Niederlagen und gewinnen das erste Spiel seit mehreren Wochen.

    Für den HSV ist dies trotz der engagierten Leistung ein Rückschlag, denn das Team konnte die jüngste positive Tendenz, insbesondere den Punktgewinn gegen Borussia Dortmund, nicht weiter fortsetzen.

    In den kommenden Wochen stehen für beide Mannschaften wichtige Begegnungen an: Der FC Augsburg wird versuchen, weitere Punkte zu sammeln und somit dem Abstiegskampf zu entfliehen. Hamburg muss seine Defizite abstellen, um die Position im unteren Mittelfeld nicht weiter zu gefährden.

    Fazit

    Der FC Augsburg hat sich mit einem knappen Heimerfolg gegen den Hamburger SV eine dringend benötigte Verschnaufpause im Abstiegskampf verschafft. Der einzige Treffer durch Anton Kade kurz vor Schluss und die Disziplin beim Spiel in Unterzahl sorgten dafür, dass die Bayern in der Tabelle am HSV vorbeizogen. Der Hamburger SV zeigte Engagement, konnte jedoch die Chancenverwertung nicht verbessern und musste sich unnötig geschlagen geben.

    Quellen

  • 1. FC Heidenheim 1846 – Borussia Mönchengladbach 0:3 (2025-11-22)

    Borussia Mönchengladbach gewinnt souverän gegen 1. FC Heidenheim

    Am 11. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 setzte sich Borussia Mönchengladbach bei 1. FC Heidenheim mit 3:0 durch. Das Auswärtsspiel in der Heidenheimer Voith-Arena fand am 22. November 2025 um 15:30 Uhr statt und markierte den dritten Bundesliga-Sieg in Folge für die Fohlenelf unter der neuen Führung von Eugen Polanski. Heidenheim verbleibt hingegen mit nur fünf Zählern weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz und wartet seit nunmehr sechs Spielen auf einen Erfolg.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Die Partie begann zunächst ausgeglichen mit abwartendem Verhalten beider Teams. Gladbach kontrollierte im weiteren Verlauf zunehmend das Geschehen und zeigte besonders in der zweiten Hälfte eine dominante Spielanlage. Die erste Halbzeit verlief torlos, doch kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gästen durch einen von Kevin Diks verwandelten Strafstoß der Führungstreffer. Die Entscheidung für den Elfmeter sorgte bei Heidenheims Trainer Frank Schmidt für Unverständnis, da er das Spiel insgesamt als ziemlich ausgeglichen empfand.

    Nach dem Seitenwechsel konnte Borussia Mönchengladbach schnell die Weichen auf Sieg stellen. Haris Tabaković erzielte das zweite Tor in der 55. Minute, womit er die Führung ausbaute und die Kontrolle der Gäste weiter manifestierte. In der 76. Minute erhöhte Shuto Machino mit einem weiteren Treffer auf 3:0. Die Heidenheimer Mannschaft blieb über die gesamte Partie ungefährlich und konnte keine nennenswerten Torabschlüsse verzeichnen.

    Trainer und Teamleistungen

    Für Borussia Mönchengladbach war es der erste Auftritt des offiziell zum Cheftrainer beförderten Eugen Polanski. Seine Mannschaft präsentierte sich verbessert und zeigte sich vor allem in der zweiten Halbzeit geduldig und ballsicher. Polanski hob die generelle Dominanz seines Teams hervor und bewertete die Leistung mit Blick auf Ballbesitz und Spielkontrolle als zufriedenstellend.

    Für Heidenheim bedeutete die Niederlage die Fortsetzung der Negativserie. Trainer Frank Schmidt bemängelte die Entscheidung zum Strafstoß, die das Spiel zugunsten der Gäste kippte. Die Mannschaft wirkt derzeit vor allem in der Bundesliga um das Überleben kämpfend und hat Schwierigkeiten, spielerisch Akzente zu setzen.

    Tabellenentwicklung und Ausblick

    Mit dem dreifachen Punktgewinn verbessert Borussia Mönchengladbach die Bilanz auf zwölf Punkte und klettert auf Rang elf der Tabelle. Der Erfolg setzt die jüngste gute Entwicklung der Fohlenelf in der Saison fort, nachdem sie zuvor phasenweise Schwierigkeiten hatten, Konstanz zu finden. Heidenheim hingegen bleibt Letzter und steht mit nur fünf Punkten unter erheblichem Druck, die Abstiegssorgen zu überwinden.

    Im Hinblick auf die kommenden Begegnungen wird für Heidenheim vor allem die Suche nach der Form und Stabilität im Angriff sowie in der Defensive entscheidend sein, um die Negativserie zu durchbrechen. Gladbach hingegen dürfte mit mehr Selbstvertrauen in die folgenden Spiele gehen, nachdem erneut eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen war.

    Aufstellung und Personalien

    • Gladbach-Coach Polanski nahm im Vergleich zum letzten Spiel einige personelle Veränderungen vor, darunter die Rückkehr von Kapitän Tim Kleindienst in den Kader.
    • Heidenheim trat mit seiner Stammelf an, wobei Torhüter Diant Ramaj sowie die Abwehrreihe und das Mittelfeld unverändert blieben.
    • Bei den Gästen konnten sich insbesondere Kevin Diks, Haris Tabaković und Shuto Machino in die Torschützenliste eintragen.

    Fazit

    Der 3:0-Erfolg von Borussia Mönchengladbach bei 1. FC Heidenheim ist ein weiterer Beleg für die Stabilisierung der Mannschaft unter Eugen Polanski. Die Borussia demonstrierte vor allem in der zweiten Halbzeit eine überlegene Leistung, während Heidenheim weiterhin große Schwierigkeiten hat, in der Bundesliga zählbares zu erreichen. Die Partie unterstrich die bestehenden Unterschiede zwischen dem aufstrebenden Gladbach und dem Tabellenletzten Heidenheim.

    Quellen

  • 1. FSV Mainz 05 – TSG 1899 Hoffenheim 1:1 (2025-11-21)

    Bundesliga: 1. FSV Mainz 05 und TSG 1899 Hoffenheim trennen sich 1:1

    Am 11. Spieltag der Bundesliga standen sich der 1. FSV Mainz 05 und die TSG 1899 Hoffenheim gegenüber. Die Partie, die am 21. November 2025 um 20:30 Uhr begann, endete mit einem Unentschieden von 1:1. Das Spiel fand unter frostigen Bedingungen in der Mewa-Arena statt, vor rund 30.400 Zuschauern.

    Spielverlauf und Tore

    Die TSG Hoffenheim ging früh in Führung, gewann jedoch am Ende nicht das Spiel. Bereits in der 9. Minute brachte ein Eigentor von Andreas Hanche-Olsen die Mainzer in Bedrängnis. Der Hoffenheimer Verteidiger köpfte eine Flanke von Wouter Burger unglücklich ins eigene Tor und sorgte so für den Rückstand seiner Mannschaft.

    Hoffenheim hatte in der ersten Halbzeit nur wenige Möglichkeiten, wirklich gefährlich vor das Mainzer Tor zu kommen. Abgesehen von einem Abschluss von Fisnik Asllani in der 15. Minute bekamen die Gäste kaum weitere Chancen, das Ergebnis auszubauen.

    In der zweiten Halbzeit setzten die Mainzer endlich Akzente nach vorn und erarbeiteten sich Gelegenheiten. So verpassten sowohl Benedict Hollerbach in der 55. als auch Philipp Mwene in der 58. Minute beim Abschluss das Tor knapp. Doch der eingewechselte Danny da Costa brachte die Gastgeber schließlich in der 76. Minute mit einem Treffer zurück ins Spiel und stellte den Ausgleich her.

    Schiedsrichterentscheidungen und Zwischenfälle

    Das Spiel fand in einem intensiven, aber wenig spielerisch ansprechenden Rahmen statt. Kurz vor dem Ende der Partie, in der 88. Minute, wurde Dominik Kohr von Mainz mit einer roten Karte vom Platz gestellt. Der Feldspieler verursachte ein Foul gegen Max Moerstedt, das als grob bewertet wurde. Mit dieser Ausweisung stellte Kohr einen Rekord in der Bundesliga auf, da es seine neunte Rote Karte in der höchsten deutschen Spielklasse war, eine Bestmarke, die bislang unerreicht war. Teamkollegen äußerten sich nach Spielschluss dazu, dass die Entscheidung folgerichtig war, auch wenn der Spieler der Mainzer wichtige Unterstützung für sein Team leistet.

    Tabellarische Auswirkungen und Bedeutung

    Mit dem Punktgewinn belegt Hoffenheim nun den fünften Platz der Bundesliga-Tabelle. Damit verpasste die Mannschaft von Trainer Christian Ilzer, die vor der Partie bereits eine Serie von vier aufeinanderfolgenden Siegen vorweisen konnte, den Sprung in die Champions-League-Ränge. Für Mainz hingegen konnte die Negativserie nicht beendet werden: Die Gastgeber blieben nach wie vor sieglos in den vergangenen sieben Spielen und rangieren mit sechs Punkten nur knapp vor dem Tabellenkeller.

    Besondere Ereignisse

    • Oliver Baumann, Torwart und Kapitän von Hoffenheim, absolvierte sein 500. Bundesliga-Spiel, eine beachtliche persönliche Leistung.
    • Witterungsbedingt war es das erste Bundesliga-Frostspiel der Saison 2025/26, was sich auf die Spielqualität auswirkte.
    • Das Strafmaß gegen Kohr stellte einen Bundesliga-Rekord für die meisten Platzverweise durch einen Aktiven auf.

    Zusammenfassung

    Das Aufeinandertreffen zwischen Mainz und Hoffenheim blieb unter dem Strich ausgeglichen. Beide Mannschaften zeigten Phasen mit defensiver Stabilität, konnten aber nicht dauerhaft spielerische Akzente setzen. Das frühe Eigentor Hoffenheims gab Mainz zunächst einen Rückstand, doch die Gastgeber wussten diesen Dank einer späten Reaktion durch Danny da Costa auszugleichen. Der anschließende Platzverweis gegen Kohr stellte für Mainz eine Belastung dar, trug aber nicht mehr zur Veränderung des Ergebnisses bei. Für Hoffenheim bedeutete das Unentschieden einen leichten Rückschlag im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Mainz muss weiterhin auf einen Befreiungsschlag und endlich einen Sieg warten.

    Quellen

  • Eintracht Frankfurt – 1. FSV Mainz 05 1:0 (2025-11-09)

    Eintracht Frankfurt gewinnt knapp gegen 1. FSV Mainz 05

    Am 10. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 trafen Eintracht Frankfurt und der 1. FSV Mainz 05 am 9. November 2025 um 19:30 Uhr im Deutsche Bank Park aufeinander. Die Begegnung endete mit einem 1:0-Sieg für Frankfurt, der durch ein spätes Tor von Ritsu Doan in der 81. Minute entschieden wurde. Trotz einer intensiven Spielphase blieb die erste Halbzeit ohne Tore.

    Spielverlauf und entscheidender Treffer

    Beide Mannschaften starteten engagiert in die Partie, dennoch blieben die gefährlichen Torchancen in der Anfangsphase überschaubar. Mainz zeigte sich offensiv mutig und setzte einzelne Nadelstiche, ohne jedoch zählbar zu werden. Die Frankfurter versuchten, mit aggressivem Pressing und Tempofußball Druck zu machen, konnten aber bis zur Pause keine Durchschlagskraft entfalten.

    Das Spiel änderte sich erst spät nach Wiederanpfiff, als der japanische Stürmer Ritsu Doan mit einer starken Einzelleistung das Tor für die Hausherren erzielte. Dieser Treffer brachte nicht nur den Sieg, sondern auch wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze. Frankfurt blieb durch diesen Erfolg nur zwei Punkte hinter einem Europa-League-Rang, womit die Mannschaft im oberen Tabellenmittelfeld präsent bleibt.

    Teamaufstellungen und taktische Umstellungen

    Trainer Dino Toppmöller veränderte seine Startelf im Vergleich zum Champions-League-Spiel gegen SSC Neapel auf vier Positionen, unter anderem erhielt Mahmoud Dahoud erstmals in dieser Saison einen Platz im Mittelfeld. Die defensive Linie formierten Michael Zetterer im Tor, Arthur Theate, Robin Koch, Rasmus Kristensen, Nathaniel Brown und Nnamdi Collins.

    Mainz trat mit einer Mannschaft an, die trotz engagierter Leistung mittlerweile seit fünf Spielen ohne Sieg blieb und mit der siebten Niederlage zunehmend im Abstiegskampf steckt. Das Team von Bo Henriksen zeigte im Rhein-Main-Derby eine kämpferische Vorstellung, konnte jedoch dem Druck in der Schlussphase nicht standhalten.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Der Sieg bestätigt die gute Form von Eintracht Frankfurt, die aus den letzten fünf Bundesligaspielen zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage verzeichneten. Durch den Erfolg festigen die Hessen ihren Platz im oberen Tabellenbereich und stehen vorerst auf Rang sieben.

    Mainz hingegen verharrt weiterhin im Tabellenkeller und muss dringend Punkte sammeln, um den Abstiegskampf gegenwärtig nicht zu verlieren. Die Niederlage verschärft die Situation, zumal der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen weiter anwächst.

    Fazit

    In einem intensiven, aber oft zähen Spiel konnten die Frankfurter dank der späten Einzelaktion von Doan drei Punkte im heimischen Stadion behalten. Die Partie spiegelte die derzeitigen Ansprüche beider Teams wider: Frankfurt strebt nach Europa, Mainz kämpft gegen den Abstieg. Das Ergebnis bringt wichtige Impulse für die Hessen, während Mainz vor einer schwierigeren Phase steht.

    Quellen