Kategorie: Bundesliga 3

  • Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt 04 2:2 (2025-12-07)

    Erzgebirge Aue und FC Ingolstadt 04 trennen sich mit 2:2-Unentschieden

    Am 17. Spieltag der 3. Liga kam es am 7. Dezember 2025 zu einem hart umkämpften Heimspiel zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem FC Ingolstadt 04, das 2:2 endete. Vor rund 5.700 Zuschauern zeigte sich eine Partie, in der beide Mannschaften phasenweise überlegen agierten, am Ende aber mit einer Punkteteilung leben mussten.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Der FC Ingolstadt begann die Begegnung mit einer Führung, die durch Frederik Carlsen in der 31. Minute erzielt wurde. Der Treffer resultierte aus einem Missverständnis in der Auer Abwehr, nach einer Standardsituation. Allerdings mussten die Gäste bereits kurz darauf einen herben Rückschlag hinnehmen: Julian Kügel erhielt in der 33. Minute wegen einer groben Unsportlichkeit die Rote Karte, sodass Ingolstadt den Großteil der zweiten Halbzeit mit einem Akteur weniger agieren musste.

    Trotz der Unterzahl zog sich Ingolstadt in der Folge weit zurück und verteidigte tief in der eigenen Hälfte, ließ kaum Chancen zu, gestattete den Gastgebern jedoch zahlreiche Flanken und Ballbesitz. Der FC Erzgebirge Aue erhöhte den Druck nach der Pause und konnte durch Marvin Stefaniak unmittelbar nach Wiederanpfiff (48. Minute) den Ausgleich erzielen. Später setzte Jonah Fabisch mit dem 2:1 in der 79. Minute einen weiteren Akzent zugunsten der Veilchen, die damit auf einen Heimsieg zusteuerten.

    Die Hoffnungen der Sachsen auf drei Punkte wurden jedoch in der Nachspielzeit zerstört. Jonas Scholz konnte für die Gäste in der 90.+1. Minute den späten Ausgleich markieren und damit den FC Ingolstadt vor einer Niederlage bewahren. Das Remis erschien unter dem Strich gerecht, auch wenn Aue lange überlegen war.

    Personelle und taktische Besonderheiten

    Erzgebirge Aue startete mit einer Aufstellung, in der insbesondere das Mittelfeld und die Flügelspieler mehr Ballbesitz und Offensivaktionen zeigen sollten. Anthony Barylla war mehrfach an gefährlichen Angriffen beteiligt, konnte allerdings keine Treffer vorbereiten. Ingolstadt zeigte sich defensiv kompakt, setzte auf Konter und Standardsituationen, erzielte auch daraus das erste Tor, war aber in Unterzahl stark gefordert.

    Die Rote Karte gegen Kügel war ein Wendepunkt der Begegnung. Ingolstadt weitete seine Defensive aus, verhindert Chancen von Aue in den eigenen Strafraum. Aue nutzte die Überzahl zeimlich gut, blieb aber insbesondere im Abschluss noch zu harmlos, was den Gästen die Möglichkeit eröffnete, in der Schlussminute noch zuzuschlagen.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit diesem 2:2 verharrt Erzgebirge Aue weiter auf einem Tabellenplatz im unteren Drittel der 3. Liga. Die Mannschaft hat aus den letzten fünf Spielen nur einen Sieg verbuchen können und bleibt in der Bilanz mit vielen Unentschieden stehen. Aktuell rangiert das Team auf dem 17. Tabellenplatz mit 18 gesammelten Punkten aus 17 Partien.

    Für den FC Ingolstadt bringt der Punkt vor allem nach der langen Unterzahl eine positive Komponente. Die Mannschaft bleibt jedoch in ihrer Gesamtsituation ohne großen Aufschwung und weist zuletzt einen Wechselkurs aus Siegen und Niederlagen auf.

    Das nächste Spiel für Erzgebirge Aue wird eine weitere Bewährungsprobe, wenn am 13. Dezember das Auswärtsspiel beim Tabellendritten MSV Duisburg ansteht. Ingolstadt kann mit dem gewonnenen Selbstvertrauen ebenfalls auf Verbesserungen in kommenden Partien hoffen.

    Fazit

    Das Duell zwischen Erzgebirge Aue und FC Ingolstadt 04 bot Spannung bis in die Nachspielzeit, in der Ingolstadt den Ausgleich erzielte und Aue den längst sicher geglaubten Sieg verspielte. Die Partie spiegelte die aktuelle Form beider Teams wider, die im Mittelfeld beziehungsweise Keller der Tabelle um Stabilität kämpfen. Aue zeigte bei Überzahl zwar mehr Spielanteile, ließ jedoch die nötige Durchschlagskraft vermissen, während Ingolstadt mit defensiver Disziplin und Kampfkraft aufwartete.

    Quellen

  • Hansa Rostock – Alemannia Aachen 2:2 (2025-12-07)

    Hansa Rostock gegen Alemannia Aachen endet mit 2:2-Unentschieden

    Im Rahmen des 17. Spieltags der 3. Fußball-Liga trennten sich Hansa Rostock und Alemannia Aachen am 7. Dezember 2025 mit einem 2:2-Unentschieden. Die Partie, die um 16:30 Uhr begann, bot reichlich Dramatik, insbesondere in der letzten Spielminute, und hinterließ bei den Hausherren einen bitteren Nachgeschmack.

    Frühe Unterzahlsituation für Aachen prägt Spielverlauf

    Bereits in der 10. Spielminute wurde die Begegnung durch eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters geprägt. Alemannias Innenverteidiger Danilo Wiebe wurde nach einem Handspiel, das als Verhinderung einer klaren Torchance gewertet wurde, mit Rot vom Platz gestellt. Damit mussten die Gäste die verbleibenden rund 80 Minuten in Unterzahl agieren.

    Trotz des numerischen Nachteils konnten die Aachener zunächst gut mithalten und sogar in Führung gehen. Nach einem missglückten Rückpass von Rostocks Verteidiger Florian Carstens auf Torwart Benjamin Uphoff gelang Mehdi Loune in der 34. Minute der Führungstreffer für die Gäste.

    Rostocker Reaktion und weitere Wendungen

    Hansa Rostock zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und erhöhte nach und nach den Druck auf die aufopferungsvoll verteidigenden Aachener. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Kenan Katkic in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs (45.+4) der Ausgleichstreffer.

    In der zweiten Hälfte nutzten die Norddeutschen ihre lange Überzahl konsequent aus und suchten intensiv den Weg zum Sieg. Dabei profitierte Hansa von einer weiteren umstrittenen Schiedsrichterentscheidung. Ein Foulelfmeter zu ihren Gunsten, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich führte, war nach Ansicht vieler kritisch zu hinterfragen.

    Spannung bis zur letzten Sekunde

    Zu Beginn der Nachspielzeit gingen die Hausherren durch Emil Holten in Führung, der in der fünften Minute der regulären Nachspielzeit traf. Die Fans in Rostock hofften bereits auf einen Heimsieg und den Sprung auf Tabellenplatz vier, doch die Freude währte nicht lange.

    Mit der allerletzten Aktion der Partie erzielte Faton Ademi für Alemannia Aachen den 2:2-Endstand (90.+10). Dieser späte Ausgleich sorgte für Enttäuschung bei Rostocks Spielern und Anhängern, machte die kämpferische Leistung der Gäste aber umso bemerkenswerter.

    Tabellen-Konsequenzen und Ausblick

    Durch diesen Punktgewinn konnten sich die Aachener trotz der langen Unterzahlsituation in der Tabelle behaupten. Für die Gastgeber bedeutet das Remis allerdings eine verpasste Chance, näher an die direkten Aufstiegsplätze heranzurücken. Mit nun vier Punkten Abstand zum Drittplatzierten bleiben die Rostocker Tabellensechster.

    Am kommenden Spieltag müssen die Rostocker zudem auf Florian Carstens verzichten, der wegen einer fünften Gelben Karte gesperrt ist. Das nächste Ligaspiel bestreiten sie gegen den VfB Stuttgart II, ein wichtiger Termin, um die Aufstiegsambitionen weiter zu untermauern.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen Hansa Rostock und Alemannia Aachen war geprägt von intensiven Zweikämpfen, umstrittenen Entscheidungen des Unparteiischen und einer dramatischen Schlussphase. Trotz langanhaltender Überzahl und einer späten Führung gelang den Hausherren kein Sieg, da die unterzahligen Gäste bis zur letzten Minute kämpften und durch einen späten Ausgleich einen wertvollen Punkt mitnahmen.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – 1. FC Saarbrücken 2:1 (2025-12-07)

    3. Liga: SV Waldhof Mannheim gewinnt das Südwest-Derby gegen den 1. FC Saarbrücken

    Spielverlauf und Ergebnis

    Am 17. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SV Waldhof Mannheim im traditionellen Südwest-Derby gegen den 1. FC Saarbrücken mit 2:1 durch. Trotz einer torlosen ersten Halbzeit fiel der entscheidende Treffer noch vor dem Pausenpfiff. Die Gastgeber gingen durch einen Strafstoß von Kenny Okpala früh in Führung (12. Minute), doch Abdoulaye Kamara glich für Saarbrücken kurz darauf wieder aus (19. Minute). Den Siegtreffer markierte Terrence Boyd in der 34. Minute mit seinem fünften Treffer in den letzten vier Spielen, wodurch Waldhof den dritten Erfolg in Folge feiern konnte.

    Mannschaften und Taktik

    Trainer Luc Holtz nahm im Vergleich zum vorhergehenden Spiel gegen Schweinfurt drei Veränderungen in der Startaufstellung vor. In der Offensive rückten Diakhaby und Emmanuel Iwe für Shipnoski und Ferati in die Anfangsformation, während Julian Rieckmann die Position im defensiven Mittelfeld übernahm. Die Gäste aus Saarbrücken traten mit lediglich einer Änderung an: Bretschneider ersetzte Fahrner in der Verteidigung. Unter Interimstrainer Jürgen Luginger, der erst kürzlich die Nachfolge des entlassenen Alois Schwartz angetreten hatte, standen die Saarländer weiterhin unter Druck, nachdem sie in den letzten neun Begegnungen kein Spiel gewinnen konnten und sich in Abstiegsnähe befinden.

    Atmosphäre und Sicherheitsmaßnahmen

    Das Derby im Carl-Benz-Stadion zog rund 17.000 Zuschauer an, darunter etwa 3.500 saarländische Fans, was für eine lebhafte Kulisse sorgte. Die Polizei Mannheim setzte umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen um, um Zusammenstöße zwischen den Fangruppen zu vermeiden. Dafür kamen unter anderem Wasserwerfer, Drohnen, berittene Einheiten und Hundeführer zum Einsatz. Die Einsatzkräfte organisierten zudem einen separaten Shuttleverkehr vom Hauptbahnhof zum Stadion, um die Fanlager gezielt zu trennen und eine sichere An- und Abreise zu gewährleisten.

    Tabellarische Einordnung

    Durch den Sieg gegen Saarbrücken konnte sich Mannheim im Mittelfeld der Tabelle weiter festigen und einen Sprung auf Rang acht machen. Mit zwei weiteren Erfolgen hätten die Mannheimer sogar die Chance, in die obere Tabellenregion vorzustoßen. Im Kontrast dazu droht Saarbrücken durch die anhaltende Pleitenserie der Abstiegszone näherzukommen. Der Druck auf die Mannschaft und das Trainerteam wächst, besonders da die Punkteausbeute mehrerer Spiele in Folge ausblieb.

    Ausblick und Schlussbemerkung

    Für den SV Waldhof Mannheim setzt sich die positive Entwicklung der letzten Wochen fort. Trainer Luc Holtz scheint mit seiner Rotationsstrategie und der Einbindung neuer Spieler erfolgreich zu sein. Saarbrücken hingegen steht vor großen Herausforderungen, um den Abwärtstrend zu stoppen. Das Ergebnis dieses Derbys dürfte den Mannheimer Aufwind verstärken, während die Saarländer eine Neuorientierung benötigen, um in der 3. Liga mithalten zu können.

    Quellen

  • TSV 1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 3:1 (2025-12-06)

    TSV 1860 München setzt Erfolgslauf fort mit 3:1 gegen 1. FC Schweinfurt 05

    Am 17. Spieltag der 3. Liga 2025/2026 gewann der TSV 1860 München vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:1 (1:1). Die Partie fand am 6. Dezember 2025 um 16:30 Uhr statt und festigte die Position der Löwen in der oberen Tabellenhälfte.

    Ausgangslage und Aufstellungen

    Der TSV 1860 München reiste mit einer gewissen Zuversicht zum Spiel, nachdem die Mannschaft zuletzt eine kleine Erfolgsserie mit zwei Siegen am Stück aufweisen konnte und in der Tabelle auf den 11. Platz vorgerückt war. Trainer Markus Kauczinski veränderte seine Startelf im Vergleich zum Erfolg gegen Ulm nicht. Die Gäste aus Schweinfurt, die den vorletzten Rang der Tabelle innehaben, nahmen eine Änderung in der Offensive vor, da Johannes Dellinger verletzungsbedingt nicht im Kader stand.

    Spielverlauf

    Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Schweinfurt zeigte zur Anfangsphase mutigen Offensivfußball und ließ die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen. In der 13. Minute sorgte eine Strafraumaktion für Aufregung, als ein Foul an einem Schweinfurter Angreifer vorlag, jedoch kein Elfmeter gegeben wurde. Wenig später verpasste auch der TSV 1860 einen Strafstoß trotz Handspiels in der gegnerischen Box, wodurch beide Teams weiter in einem schnellen und intensiven Spiel blieben.

    Das erste Tor erzielte auf kuriose Weise Schweinfurts Spieler Nick Doktorczyk mit einem Eigentor zugunsten von München in der 33. Minute. Das 1:0 wurde jedoch kurz vor der Halbzeit durch Jakob Tranziska für die Schweinfurter ausgeglichen, sodass mit einem Unentschieden die Seiten gewechselt wurden.

    Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Münchner zunehmend die Kontrolle. In der 57. Minute verhalf ein weiterer Eigentor der Gäste, dieses Mal durch Thomas Meißner, den Löwen zur erneuten Führung. Anschließend erhöhte Marvin Rittmüller in der 69. Minute per Abstauber auf 3:1, was gleichzeitig die Entscheidung bedeutete. Schweinfurt reagierte mit mehreren Wechseln, die jedoch keine Wende brachten.

    Personelle Wechsel und Schlussphase

    Auf Münchner Seite wechselte Kauczinski in der letzten halben Stunde mehrfach, um frische Kräfte zu bringen. Unter anderem kamen Florian Niederlechner und Tim Danhof für Patrick Hobsch und Marvin Rittmüller ins Spiel. Schweinfurt setzte auf einen Dreifachwechsel, konnte die Niederlage jedoch nicht mehr abwenden. Der TSV 1860 dominierte in der Schlussphase den gegnerischen Strafraum und sicherte den verdienten Heimsieg.

    Tabellarische Einordnung und Ausblick

    Durch den dritten Sieg in Folge festigt der TSV 1860 München seine Position im Mittelfeld der Tabelle, möglicherweise mit Blick auf die obere Tabellenhälfte. Mit 25 Punkten nach 17 Spielen bereitet das Team seine nächsten Herausforderungen vor, darunter Auswärtsspiele gegen den FC Ingolstadt 04 und SC Verl.

    Die Schweinfurter verbleiben auf einem Abstiegsrang und werden an ihrer Defensive arbeiten müssen, um künftig konkurrenzfähiger zu sein.

    Fazit

    Der TSV 1860 München zeigte sich in einem intensiven Derby gegen den 1. FC Schweinfurt 05 abgezockt und nutzte die Fehler der Gäste konsequent aus. Auch wenn Schweinfurt lange mithielt, entschieden am Ende individuelle Patzer zu Gunsten der Heimmannschaft das Spiel.

    Quellen

  • VfL Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden 0:1 (2025-12-06)

    3. Liga, 17. Spieltag: VfL Osnabrück gegen SV Wehen Wiesbaden

    Spielanalyse und Ergebnis

    Am Samstag, den 6. Dezember 2025, empfing der VfL Osnabrück zum 17. Spieltag der 3. Liga den SV Wehen Wiesbaden. Das Duell endete mit einem knappen 0:1 aus Sicht des Gastgebers.

    Die einzige und spielentscheidende Szene fiel in der ersten Halbzeit durch einen sehenswerten Fernschuss des Wiesbadener Kapitäns Fatih Kaya. Dieser Treffer reichte der Mannschaft von Trainer Daniel Scherning, um einen weiteren Auswärtserfolg einzufahren und sich damit in der Tabelle näher an Osnabrück heranzuschieben.

    Spielverlauf und Taktische Ausrichtung

    Die Partie begann mit einer abwartenden Spielweise beider Teams. Die äußeren Bedingungen erschwerten den Spielaufbau, der Rasen war tief und an einigen Stellen uneben. In den ersten 30 Minuten agierten beide Mannschaften eher defensiv und ohne große offensive Impulse.

    Der SV Wehen Wiesbaden zeigte sich in der Anfangsphase jedoch zielstrebiger und hatte mehrere Abschlüsse, darunter Chancen von Kaya und Johansson. Die Defensivorganisation der Gäste war gut strukturiert, wodurch sie Osnabrücks Offensive immer wieder im Zaum halten konnten.

    Im Verlauf der zweiten Halbzeit gelang es dem VfL, sich bessere Gelegenheiten zu erarbeiten, allerdings fehlte es an der letzten Konsequenz vor dem Tor. Trotz einiger Wechsel, unter anderem der Einwechslung von Wiethaup und Lesueur, blieb Osnabrück offensiv harmlos.

    Trainer und Personal

    Für den SV Wehen Wiesbaden kehrte Daniel Scherning an eine frühere Wirkungsstätte zurück und setzte dabei auf eine leicht veränderte Startelf: Donny Bogicevic begann anstelle von Gino Fechner. Verletzungsbedingt fehlten mehrere Spieler bei den Hessen, darunter ihr Stammtorwart und wichtige Mittelfeldakteure.

    Beim VfL Osnabrück fehlte der Kapitän Jannik Müller aufgrund einer Gelbsperre. Das Team von Trainer Timo Schultz nahm drei Wechsel in der Startaufstellung vor.

    Tabellenentwicklung und Ausblick

    Mit dem Sieg verbessert sich Wehen Wiesbaden auf den zehnten Tabellenplatz und festigt seine Position im Mittelfeld der 3. Liga. In den letzten fünf Spielen haben sie zwei Siege und drei Niederlagen eingefahren und zeigten eine konsequente Leistung.

    Der VfL Osnabrück verbleibt mit 29 Punkten auf dem fünften Rang und kassierte mit dieser Niederlage bereits die zweite Pleite in Folge, nachdem sie zuvor stets mit einem Sieg auf eine Niederlage reagiert hatten.

    Für beide Mannschaften stehen in Kürze weitere wichtige Partien an: Osnabrück reist am Freitag zum abstiegsbedrohten SSV Ulm 1846, während Wehen Wiesbaden zwei Tage später den FC Energie Cottbus empfängt.

    Fazit

    Der SV Wehen Wiesbaden konnte mit einer disziplinierten Defensivleistung und einer effektiven Offensivaktion den VfL Osnabrück bezwingen. Die Gastgeber verpassten es, durch ihre Angriffsbemühungen zu punkten, was durch die schwache Chancenverwertung und fehlende Entschlossenheit vor dem Tor begründet wurde. Damit bleibt die Offensive des VfL die Hauptproblemzone.

    Quellen

  • Viktoria Köln – SSV Ulm 1846 0:1 (2025-12-06)

    3. Liga: SSV Ulm 1846 entführt drei Punkte aus Köln

    Am 17. Spieltag der 3. Liga trafen Viktoria Köln und der SSV Ulm 1846 am 6. Dezember 2025 im Kölner Sportpark Höhenberg aufeinander. Die Partie begann um 14 Uhr und resultierte in einem 1:0-Auswärtssieg für den SSV Ulm, der damit einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg holte.

    Spielverlauf und Torschütze

    Die erste Halbzeit endete torlos, in der intensiven Anfangsphase setzten beide Teams vorwiegend auf eine stabile Defensive. Die Entscheidung fiel in der 55. Minute, als Marcel Seegert den einzigen Treffer des Spiels erzielte und Ulm in Führung brachte. Viktoria Köln versuchte in der Folge, das Spiel durch taktische Umstellungen und frische Kräfte zu drehen. In der 74. Minute reagierte der Kölner Trainer mit einem Doppelwechsel, der jedoch keine nachhaltige Wirkung zeigte. Ulm verteidigte den knappen Vorsprung konsequent bis zum Schlusspfiff und sicherte sich somit drei Punkte.

    Tabellarische Auswirkungen

    Der Heimsieg blieb Viktoria Köln verwehrt, wodurch das Team weiterhin im Mittelfeld der Tabelle verweilt und sich auf Platz 12 befindet. Mit insgesamt 23 Punkten aus 17 Spielen stehen die Kölner in einer ausgeglichenen Punkte- und Torbilanz (25:25). Diese Niederlage war die dritte Pleite in Folge für Viktoria, die zuletzt bereits zwei Niederlagen und einen Sieg verzeichnete.

    Der SSV Ulm 1846 verbuchte mit diesem Auswärtserfolg den dringend benötigten Befreiungsschlag. Die Ulmer, die vor der Partie auf einem Abstiegsplatz (Platz 18) standen und erst 13 Punkte gesammelt hatten, konnten sich somit ein wenig Luft im Tabellenkeller verschaffen. Trotz der insgesamt schwachen Saisonbilanz mit lediglich fünf Siegen und einer Vielzahl von Niederlagen in 17 Begegnungen bleibt die Defensive ein größeres Problem, da statistisch mehr als zwei Gegentore pro Spiel zugelassen werden.

    Form und Ausblick

    Die jüngste Serie des SSV Ulm 1846 war besonders negativ geprägt, mit sieben sieglosen Spielen am Stück und einer Bilanz von fünf Niederlagen in den letzten fünf Partien vor dem Sieg in Köln. Dieser Erfolg wird daher als wichtiges Signal im Abstiegskampf gewertet. Für Viktoria Köln setzt sich die unruhige Phase fort, nachdem die Mannschaft vor diesem Spiel ebenfalls eine wechselhafte Serie mit zwei Siegen und drei Niederlagen durchlebte.

    In den kommenden Runden trifft Viktoria Köln auf Alemannia Aachen, MSV Duisburg, 1. FC Schweinfurt 05 und 1. FC Saarbrücken, während der SSV Ulm 1846 gegen den VfL Osnabrück, Rot-Weiss Essen, SV Wehen Wiesbaden und den FC Erzgebirge Aue spielen wird. Beide Teams werden versuchen, ihre Form zu stabilisieren und sich in der Tabelle zu verbessern.

    Zusammenfassung

    • 17. Spieltag der 3. Liga: Viktoria Köln – SSV Ulm 1846 Fußball, 0:1
    • Spielort: Sportpark Höhenberg, Köln
    • Tor: Marcel Seegert (55. Minute) für Ulm
    • Viktoria Köln: Drittpleite in Folge, Tabellenplatz 12 mit 23 Punkten
    • SSV Ulm 1846: Erster Sieg nach sieben Partien ohne Erfolg, Tabellenplatz 18 mit 16 Punkten
    • Besondere Probleme bei Ulm in der Defensive
    • Beide Teams mit Fokus auf Stabilisierung in der weiteren Saison

    Quellen

  • TSG 1899 Hoffenheim II – Jahn Regensburg 1:0 (2025-12-06)

    TSG 1899 Hoffenheim II bezwingt Jahn Regensburg mit knapper Führung

    Am 17. Spieltag der 3. Liga trafen am 6. Dezember 2025 die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim und der SSV Jahn Regensburg im Dietmar-Hopp-Stadion aufeinander. Die Begegnung begann um 14:00 Uhr und endete mit einem knappen 1:0-Heimerfolg für die Gastgeber. Damit gelang Hoffenheim II ein wichtiger Sieg im Kampf um eine gute Tabellenposition, während Regensburg weiterhin in der unteren Tabellenregion verbleibt.

    Verlauf der ersten Halbzeit: Chancen für Regensburg ohne Erfolg

    Die erste Hälfte gestaltete sich überwiegend ausgeglichen, wobei die Gäste aus Regensburg frühzeitig Druck entfalteten und mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten vergaben. Bereits in der zweiten Minute verpasste Christian Kühlvetter eine Führung, als sein Schuss knapp am Pfosten vorbeistrich. Weitere Chancen durch Erik Hottmann, Noel Eichinger und ungenutzte Gelegenheiten aus Abprallern oder freier Schussposition führten jedoch nicht zum Torerfolg. Die Defensive der Gastgeber zeigte sich aufmerksam und ließ keine Gegentreffer zu. Somit ging es torlos in die Kabine.

    Hoffenheim steigert sich nach der Pause und erzielt Siegtreffer

    Nach Wiederanpfiff änderte sich das Bild zugunsten der Heimmannschaft. Die TSG 1899 Hoffenheim II agierte engagierter und erspielte sich selbst Chancen, etwa als Ben Labes im Strafraum an Jahns Torwart Felix Gebhardt scheiterte. Der wachsende Druck auf die Regensburger Hintermannschaft führte schließlich in der 73. Minute zum entscheidenden Elfmeter. Ein Foul im Strafraum wurde geahndet, und Luka Djuric verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0.

    Die Jahn-Defensive konnte dem Angriff der Gastgeber in der Endphase keinen weiteren Treffer mehr entgegensetzen, trotz einer erneuten Kraftanstrengung und Wechseln, die offensive Impulse brachten. Der Schlusspfiff markierte somit den knappen Sieg für Hoffenheim II.

    Aufstellungen und taktische Änderungen

    • Die TSG 1899 Hoffenheim II begann mit Lúkas Petersson im Tor, unterstützt von einer Viererkette mit Yannis Hör, Ruben Reisig, Luca Erlein und Yannik Lührs. Das Mittelfeld besetzten Valentin Lässig, Luka Djuric und Paul Hennrich, während der Angriff von Ay getragen wurde.
    • Zur zweiten Halbzeit brachte Hoffenheims Trainer Stefan Kleineheismann Florian Bähr für Luca Erlein ins Spiel, um mehr Schwung zu erzeugen.
    • Regensburg reagierte in der 64. Minute mit einem Doppelwechsel, bei dem Phil Beckhoff und Sebastian Stolze für Lucas Hermes und Oscar Schönfelder eingewechselt wurden, um frische Kräfte einzubringen.

    Tabellarische Situation und Ausblick

    Mit dem Sieg verbessert Hoffenheim II seine Bilanz auf acht Siege, drei Unentschieden und sechs Niederlagen und bleibt damit in der Verfolgung der oberen Tabellenplätze. Das Team zeigt sich in der Offensive effektiv, mit insgesamt 35 Treffern in der bisherigen Saison, und verteidigte diesmal solide ohne Gegentor.

    Der SSV Jahn Regensburg hingegen befindet sich weiterhin in einer schwierigen Lage und belegt zurzeit Rang 15 mit neun Niederlagen, sechs Siegen und zwei Unentschieden. Die Mannschaft verpasste es, Anschluss an das sichere Tabellenmittelfeld zu gewinnen und bleibt somit im unteren Drittel der Tabelle.

    Für beide Teams steht bald das nächste Spiel an. Hoffenheim II will den positiven Trend fortsetzen, während Regensburg dringend Punkte benötigt, um die Abstiegszone zu verlassen.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen Hoffenheim II und Jahn Regensburg zeichnete sich durch eine deutliche Veränderung zwischen den Spielabschnitten aus. Während Regensburg im ersten Abschnitt die bessere Mannschaft war, konnten sie ihre Chancen nicht nutzen. Hoffenheim II überzeugte dagegen im zweiten Durchgang mit zunehmender Präsenz und nutzte die entscheidende Situation zum Torabschluss. Insgesamt war der Heimsieg angesichts der knappen Spielstände verdient, jedoch nicht spektakulär.

    Quellen

  • TSV Havelse – SC Verl 2:2 (2025-12-06)

    Spannendes Duell zwischen TSV Havelse und SC Verl endet 2:2

    Am 17. Spieltag der 3. Liga trafen der TSV Havelse und der SC Verl am 6. Dezember 2025 im Eilenriedestadion aufeinander. Das Spiel begann um 14:00 Uhr und endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden von 2:2. Beide Mannschaften zeigten engagierten Einsatz und sorgten für eine umkämpfte Begegnung, die für einige Höhepunkte sorgte.

    Vor dem Anpfiff: Tabellenstände und Formkurven

    Der TSV Havelse präsentierte sich vor dem Spiel mit einer durchwachsenen Bilanz der letzten fünf Begegnungen. Das Team erreichte dabei einen Sieg, ein Unentschieden sowie drei Niederlagen. Zuletzt unterlagen die Havelser auswärts mit 1:2 beim VfB Stuttgart II. In der Gesamtwertung der 3. Liga belegte Havelse nach 17 Spielen mit neun Punkten den 19. Platz und kämpfte somit im Tabellenkeller gegen den Abstieg.

    Im Gegensatz dazu befand sich der SC Verl in einer positiven Verfassung. Die Truppe aus Ostwestfalen konnte in der Liga eine beeindruckende Serie ohne Niederlage vorweisen und hatte zudem am 16. Spieltag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück eingefahren. Verl strebte somit die Fortsetzung dieser Erfolgsserie an, um sich in der oberen Tabellenregion zu etablieren.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtungen

    Trainer Samir Ferchichi vom TSV Havelse setzte mit Tom Opitz im Tor, einer Abwehrreihe aus Besfort Kolgeci, Dominic Minz, Semi Belkahia, Leon Sommer und Florian Riedel auf eine stabile Formation. Das Mittelfeld bildeten Julius Düker, Nassim Boujellab, Robin Müller sowie Jannik Oltrogge. Im Angriff sollte John Xaver Posselt die nötigen Impulse setzen. Auf der Bank standen zahlreiche Möglichkeiten für personelle Anpassungen bereit.

    Der SC Verl trat in bewährter Besetzung an, um mit einer offensiv ausgerichteten Spielweise die drei Punkte in Havelse zu sichern.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    In der Anfangsphase nutzte der SC Verl die Spielkontrolle und erzielte früh durch Martin Ens das 1:0 (18. Minute). Trotz des Rückstands konnte der TSV Havelse zunächst offensiv Akzente setzen, jedoch blieb eine klare Torchance bis dahin aus. Kurz vor der Halbzeitpause kam es zu einem Rückschlag für den Gastgeber, als Besfort Kolgeci wegen einer Tätlichkeit frühzeitig mit Rot vom Feld musste (46. Minute) – eine Herausforderung, die Hauptrainer Ferchichi nicht vorausgesehen hatte.

    Der zweite Spielabschnitt begann mit einem guten Start für die Gäste: Fynn Otto erhöhte mit einem präzisen Linksschuss auf 2:0 (63.). Doch der TSV Havelse ließ sich trotz Unterzahl nicht entmutigen. Mit einem Doppelwechsel reagierten sie auf die Situation und brachten Marko Ilic sowie Arlind Rexhepi ins Spiel (66. Minute). Diese Umstellungen sollten sich als wichtig erweisen.

    Marko Ilic verkürzte für die Hausherren zum 1:2 (77.), wodurch wieder Hoffnung auf einen Punktgewinn entstand. Die Verler Offensivbemühungen wurden von der aufopferungsvoll kämpfenden Havelse-Defensive zunehmend gestört. Die entscheidenden Ereignisse spielten sich jedoch kurz vor und nach Ablauf der regulären Spielzeit ab: Der SC Verl scheiterte an einem Strafstoß, was die Gäste nicht nutzen konnten, um die Führung zu sichern.

    In der Nachspielzeit war es schließlich Dominic Minz, der mit einem Treffer in der 93. Minute für den späten Ausgleich sorgte. Das Resultat von 2:2 bedeutete, dass der TSV Havelse unter widrigen Umständen einen wichtigen Punkt errang und moralisch gestärkt aus der Partie hervorging.

    Analyse und Ausblick

    Das Unentschieden spiegelt die Leistungen beider Mannschaften wider. Der SC Verl vergab trotz Vorteilen und der numerischen Überzahl einige Chancen, während Havelse mit großem Kampfgeist und einer starken Defensivleistung, trotz deutlichen Schwächen in der Saison, eine Punkteteilung erzielte.

    Die Abwehrprobleme des TSV Havelse sind nach wie vor sichtbar, mit bereits 37 Gegentoren vor dem Spiel und einem Schnitt von über zwei Treffern pro Partie. Dennoch zeigte das Team eine beeindruckende Moral, vor allem in Unterzahl, gegen einen starken Gegner zu punkten.

    Für den weiteren Saisonverlauf ist die Stabilisierung der Defensive für Havelse von zentraler Bedeutung, um noch Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Der SC Verl sollte an der Chancenverwertung arbeiten, um seine Ambitionen auf eine bessere Tabellenplatzierung weiter zu verfolgen.

    Kommende Aufgaben

    • TSV Havelse tritt am 14. Dezember 2025 auswärts gegen den 1. FC Schweinfurt 05 an, der sich aktuell im Tabellenkeller befindet.
    • Weitere Spiele gegen Alemannia Aachen, TSG 1899 Hoffenheim II, Rot-Weiss Essen und Erzgebirge Aue stehen für Havelse im Kalender.

    Der SC Verl setzt seinen Weg mit dem Ziel fort, in der Liga weiter nach oben zu klettern. Beide Mannschaften bleiben daher im Rennen um wichtige Punkte in einer anspruchsvollen Saison der 3. Liga.

    Quellen

  • Energie Cottbus – MSV Duisburg 3:2 (2025-12-06)

    Spitzenspiel der 3. Liga: Energie Cottbus setzt sich knapp gegen MSV Duisburg durch

    Am 17. Spieltag der 3. Liga kam es im LEAG Energie Stadion zu einem packenden Duell zwischen Energie Cottbus und dem MSV Duisburg. Beide Teams standen vor dem Anpfiff mit je 32 Punkten auf den ersten beiden Tabellenplätzen, wobei Duisburg aufgrund einer besseren Tordifferenz knapp die Spitze innehatte. Das Heimteam aus Cottbus nutzte den Heimvorteil und sicherte sich nach intensivem Spielverlauf mit 3:2 (1:0) den Sieg. Diese Partie markierte den dritten Erfolg in Serie für die Lausitzer und brachte ihnen die Rückkehr auf den Platz an der Tabellenspitze.

    Spielverlauf und wichtige Szenen

    Energie Cottbus begann die Begegnung dominant und konzentriert. Bereits in der 11. Minute brachte Erik Engelhardt die Gastgeber mit seinem elften Saisontor in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Merveille Biankadi kurz nach Wiederanpfiff der zweite Treffer (47. Minute), der den FCE mit 2:0 in Front brachte.

    In der Schlussphase kam Duisburg jedoch zurück ins Spiel. Ausgerechnet durch ein eigenes Tor von Simon Straudi in der 80. Minute konnten die Gäste den Rückstand verkürzen. Wenig später, in der 89. Minute, erzielte Maximilian Dittgen den Ausgleichstreffer und stellte auf 2:2.

    Das Finale hatte noch eine spektakuläre Wendung parat: Im fünften Minute der Nachspielzeit sorgte Tolcay Cigerci mit einem präzisen Linksschuss für den entscheidenden Treffer zum 3:2. Dieser Last-Minute-Treffer wurde von den 13.100 Zuschauern im Stadion frenetisch gefeiert und sicherte dem FC Energie Cottbus den Heimsieg.

    Aufstellungen und Trainerentscheidungen

    Trainer Claus-Dieter Wollitz von Energie Cottbus entschied sich für einige Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche. Aufgrund einer Gelbsperre rückte Dominik Pelivan in die Innenverteidigung, während Merveille Biankadi in der Offensive für Jannis Boziaris begann. Die Mannschaft zeigte sich von Beginn an aggressiv im Pressing und kontrollierte das Spiel in den ersten Minuten. Besonders über die linke Seite und durch Biankadi wurden immer wieder gefährliche Angriffe eingeleitet.

    Tabellenkonsequenzen und Ausblick

    Durch den Heimerfolg gelang Energie Cottbus die Rückeroberung der Tabellenführung mit nun 35 Punkten. Der MSV Duisburg verbleibt mit 32 Punkten auf dem zweiten Rang und muss in den kommenden Spielen punkten, um nicht den Anschluss zu verlieren.

    In den parallelen Begegnungen des Spieltags konnten andere Spitzenklubs nicht voll überzeugen. So kam der SC Verl beim Tabellenschlusslicht TSV Havelse über ein 2:2 nicht hinaus und verpasste damit die Chance, sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Auch der VfL Osnabrück musste eine 0:1-Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden einstecken und bleibt vorerst Fünfter mit 29 Punkten.

    Fazit

    Das Spitzenspiel zwischen Energie Cottbus und MSV Duisburg bot den Zuschauern ein intensives Duell mit zahlreichen Wendungen. Cottbus zeigte eine starke kämpferische Leistung, lag lange Zeit komfortabel vorne, ließ die Gäste aber in der Schlussphase nochmals herankommen. Der spektakuläre Siegtreffer in der Nachspielzeit machte den Unterschied und brachte den FC Energie Cottbus zurück an die Tabellenspitze – ein wichtiger psychologischer und sportlicher Erfolg für die Lausitzer auf dem Weg Richtung Aufstiegsplätze.

    Quellen

  • Rot‑Weiss Essen – VfB Stuttgart II 1:1 (2025-12-05)

    3. Liga: Rot-Weiss Essen und VfB Stuttgart II trennen sich mit 1:1

    Am 17. Spieltag der 3. Liga kam es am 5. Dezember 2025 zum Aufeinandertreffen zwischen Rot-Weiss Essen und der Zweitvertretung des VfB Stuttgart. Die Partie, die um 19 Uhr an der Hafenstraße begann, endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden von 1:1. Während beide Teams frühere Siege in der Saison verbuchen konnten, spiegelte das Ergebnis die teilweise ausgeglichene Spielweise wider.

    Ausgangslage und Chancen der Teams vor der Begegnung

    Rot-Weiss Essen präsentierte sich vor der Partie mit einer gemischten Bilanz aus den letzten fünf Spielen. Drei Siege, ein Remis und eine Niederlage standen zu Buche, wobei das letzte Spiel ein knapper 3:2-Auswärtserfolg gegen den 1. FC Saarbrücken war. Die Essener verfolgten das Ziel, den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten und mit einem Heimsieg zumindest vorübergehend mit den Spitzenmannschaften wie Energie Cottbus und MSV Duisburg gleichzuziehen.

    Der VfB Stuttgart II zeigte sich ebenfalls in ansprechender Verfassung. Die Mannschaft des U21-Trainers Nico Willig hatte in den letzten fünf Begegnungen zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen gesammelt. Mit einem 2:1-Heimerfolg gegen den TSV Havelse war man selbstbewusst in die Partie gegen Essen gegangen.

    Spielverlauf und Taktische Ausrichtungen

    Die Begegnung begann jedoch zunächst mit einem vorsichtigen Abtasten beider Teams. Die erste Halbzeit blieb torlos, da keine der Mannschaften größere Chancen erfolgreich nutzen konnte. Rot-Weiss Essen setzte vor allem auf defensive Stabilität und Kontermöglichkeiten, während Stuttgart II mit mehr Ballbesitz und kontrolliertem Spiel agierte.

    Die Schwaben dominierten über weite Strecken das Mittelfeld und versuchten das Spiel zu gestalten. Die Offensivspieler, insbesondere Noah Darvich und Nicolas Sessa, sorgten immer wieder für Gefahr, wobei Darvich bereits früh mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden musste. Trotz der Überlegenheit gelang es Stuttgart nicht, sich zwingende Torchancen zu erspielen, da Essens Torhüter Felix Wienand einige Male entscheidend eingriff und Ruhe ins Spiel der Gastgeber brachte.

    Entscheidende Szenen nach der Pause

    Nach der Halbzeitpause änderte sich wenig am Spielbild. Der VfB blieb weiterhin die aktivere Mannschaft, während Essen Schwierigkeiten hatte, selbst Akzente zu setzen. Gegen Ende des Spiels gelang es den Stuttgartern, in der 81. Minute durch einen aus Essener Sicht unglücklichen Fehler von José-Enrique Rios Alonso in Führung zu gehen. Damit schien der Auswärtssieg zum Greifen nah.

    Doch Rot-Weiss Essen steckte nicht auf und bewies Kampfgeist. In der Nachspielzeit, genauer in der 89. Minute, gelang Marek Janssen mit einem Kopfball der Ausgleichstreffer. Dieses späte Tor rettete den Gastgebern einen wichtigen Punkt, der ihnen erlaubt, in der Tabelle den Anschluss an die Spitzenplätze zu halten.

    Personelle Änderungen und Schiedsrichterentscheidungen

    Beide Teams nahmen zahlreiche Wechsel vor, um im engen Spielverlauf frische Kräfte zu bringen. Unter anderem kamen bei Rot-Weiss Essen Spieler wie Mohamed Sankoh, Marek Janssen und Marvin Ayhan Obuz zum Einsatz. Beim VfB wurden unter anderem Efe Korkut Martin und Julian Lüers eingebracht. Die zahlreichen Auswechslungen spiegelten den hohen Aufwand beider Mannschaften wider.

    Während des Spiels kam es auch zu einigen Verwarnungen, die das Niveau der Begegnung und die physische Präsenz der Spieler dokumentierten, ohne jedoch das Geschehen maßgeblich zu beeinträchtigen.

    Fazit und Bedeutung des Ergebnisses

    Das Unentschieden bringt beiden Teams jeweils einen Punkt im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Für Essen bedeutete das späte Remis nach Rückstand jedoch keinen optimalen Auftritt, worauf auch Trainer Uwe Koschinat mit seiner kritischen Einschätzung des Spiels hinwies. Stuttgart II hingegen kann mit dem Ergebnis gegen einen starken Gegner in der Fremde zufrieden sein, zumal die Mannschaft in der ersten Halbzeit die klareren Spielanteile hatte.

    Insgesamt bot die Partie eine ausgewogene Leistung beider Teams, die jeweils ihre Stärken und Schwächen auf dem Spielfeld zeigten. Das Ergebnis lässt Raum für beide Seiten, im weiteren Saisonverlauf an Konstanz zu gewinnen und die eigenen Ziele im Aufstiegsrennen zu verfolgen.

    Aufstellung Rot-Weiss Essen (Auszug)

    • Felix Wienand (Tor)
    • Michael Kostka (Abwehr)
    • Lucas Brumme (Abwehr)
    • José-Enrique Rios Alonso (Abwehr)
    • Tobias Kraulich (Abwehr)
    • Klaus Gjasula (Mittelfeld)
    • Kaito Mizuta (Mittelfeld)
    • Torben Müsel (Mittelfeld)
    • Tom Moustier (Mittelfeld)
    • Ramien Safi (Angriff)

    Quellen