Kategorie: Bundesliga 3

  • VfB Stuttgart II – TSV Havelse 2:1 (2025-11-30)

    VfB Stuttgart II erkämpft knappen Heimsieg gegen TSV Havelse

    Am 16. Spieltag der 3. Liga setzte sich die U23 des VfB Stuttgart mit 2:1 gegen den TSV Havelse durch. Die Begegnung fand am 30. November 2025 um 19:30 Uhr statt. Dabei präsentierte sich der VfB Stuttgart II vor heimischer Kulisse leicht überlegen und konnte vor allem in der ersten Halbzeit Akzente setzen.

    Spielverlauf und Tore

    Die Stuttgarter gingen mit einer knappen Führung in die Pause, nachdem Nicolás Sessa mit einem präzisen Linksschuss im Angriff für das erste Tor des Abends sorgte. Im zweiten Durchgang erhöhte Mansour Ouro-Tagba früh auf 2:0, was die Hausherren weiter in eine komfortable Position brachte. In der 70. Minute gelang dem TSV Havelse durch John Posselt mit einem Linksschuss der Anschlusstreffer, wodurch die Gäste noch einmal ins Spiel zurückfanden. Trotz intensiver Bemühungen blieb ein weiterer Ausgleichstreffer aus, sodass die Partie mit 2:1 endete.

    Aufstellung und taktische Ausrichtung

    Stuttgart-Coach Nico Willig entschied sich für folgende Startelf:

    • Tor: Florian Hellstern
    • Abwehr: Maximilian Herwerth, Leny Meyer, Dominik Nothnagel, Michael Glück
    • Mittelfeld: Mirza Catovic, Lauri Penna, Samuele Di Benedetto, Nicolas Sessa, Noah Darvich
    • Angriff: Mansour Ouro-Tagba

    Die Formation zeigte sich gut organisiert, vor allem in der Defensive. Mit kontrollierten Kombinationen und aggressivem Spiel im Mittelfeld setzte der Gastgeber immer wieder Akzente.

    Beim TSV Havelse brachte ein Wechsel im zweiten Durchgang frischen Wind, allerdings reichte dies nicht aus, um den VfB nachhaltig unter Druck zu setzen. Die Mannschaft aus Niedersachsen versuchte besonders nach dem ersten Gegentreffer, das eigene Angriffsspiel zu forcieren und brachte dazu auch frische Kräfte ins Spiel.

    Tabellenkontext und Mannschaftsleistungen

    Mit dem Sieg verbesserte sich der VfB Stuttgart II auf den achten Platz in der Tabelle der 3. Liga. Das Team hat nach nunmehr 16 Spielen 25 Punkte auf dem Konto und weist eine ausgeglichene Torbilanz von 23:23 auf. Die jüngste Form ist gemischt, zuletzt gab es zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen in den letzten fünf Partien. Vor dem Spiel war die Mannschaft mit einem torlosen Remis gegen Erzgebirge Aue ins Match gegangen.

    TSV Havelse befindet sich weiterhin in einer schwierigen Lage. Aktuell steht das Team mit nur 8 Punkten auf Rang 19 der Liga. Die Defensive der Niedersachsen war in dieser Saison nicht stabil, im Schnitt kassiert das Team mehr als zwei Gegentore pro Begegnung. In den letzten fünf Spielen gab es lediglich einen Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen. Bereits 35 Gegentore mussten die Havelse-Spieler hinnehmen, was die bestehenden Defizite in der Abwehr unterstreicht.

    Ausblick auf kommende Spiele

    Für den VfB Stuttgart II stehen weiterhin mehrere anspruchsvolle Aufgaben an, wobei der aktuelle Punktevorsprung im Mittelfeld der Tabelle Sicherheit geben kann. TSV Havelse wird in den kommenden Wochen versuchen, die Abwehrdefizite abzustellen, um den Klassenverbleib zu sichern. Das nächste Ligaspiel der Niedersachsen findet gegen den SC Verl statt, der seinerseits auf einem guten Tabellenplatz liegt und am 6. Dezember 2025 innerhalb der eigenen vier Wände empfängt.

    Fazit

    Die Partie zwischen VfB Stuttgart II und TSV Havelse gestaltete sich insgesamt eng und umkämpft. Stuttgart nutzte seine Chancen effektiver und verteidigte die Führung sinnvoll über die Zeit. Für Havelse bleibt trotz des Anschlusstreffers ein Nachholbedarf vor allem in der Defensivarbeit, um sich in der 3. Liga zu behaupten.

    Quellen

  • SC Verl – VfL Osnabrück 4:1 (2025-11-30)

    SC Verl überzeugt mit klarem Sieg gegen VfL Osnabrück

    Am 16. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SC Verl im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück mit 4:1 durch. Die Partie, die am Sonntagnachmittag stattfand, war von Anfang an von hoher Intensität geprägt und brachte für die Gäste aus Niedersachsen eine deutliche Niederlage mit sich. Für Verl bedeutete dieser Erfolg die Fortsetzung einer beeindruckenden Serie, während Osnabrück auf den fünften Tabellenplatz abrutschte.

    Spielverlauf und Torschüsse

    Die Hausherren nahmen trotz eines frühen Drucks der Osnabrücker das Spiel schnell an sich. Bereits in der ersten halben Stunde trafen sie zweimal ins Netz, während Osnabrücks Defensive ungewohnte Schwächen offenbarte. Die Führung resultierte aus einem Abwehrfehler des VfL-Torwarts, der einen Schuss aus dem linken Strafraumeck nicht sichern konnte. Innerhalb kurzer Zeit erhöhte Verl auf 2:0, was die Gastgeber noch vor der Pause in eine komfortable Position brachte.

    Der VfL Osnabrück zeigte sich nach dem Seitenwechsel bemüht und konnte durch einen schnellen Anschlusstreffer ihre Chancen auf eine Wende wahren. Doch die Verler Mannschaft antwortete prompt mit zwei weiteren Toren, die frühzeitig die Entscheidung herbeiführten. Der zweite Doppelschlag in der zweiten Halbzeit bedeutete eine klare Überlegenheit und sorgte für das Endergebnis.

    Taktische Ansätze und Mannschaftsaufstellungen

    Verls Trainer Tobias Strobl setzte auf eine kompakte Defensive mit vier Verteidigern und ein ausgewogenes Mittelfeld, das die Offensive gut unterstützte. Im Angriff spielten Alessio Besio, Yari Otto und Timur Gayret, die für die entscheidenden Impulse sorgten. Die Gäste aus Osnabrück konnten trotz einiger guter Chancen, insbesondere in den ersten Minuten durch Robin Meißner und Lars Kehl, kein Kapital schlagen. Die Offensive des VfL blieb glücklos und zeigte sich ebenso ineffizient wie die Hintermannschaft in kritischen Situationen.

    Der VfL-Kapitän Jannik Müller musste aufgrund seiner fünften Gelben Karte im kommenden Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden pausieren, was einen weiteren Einschnitt für die Mannschaft bedeuten wird.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Durch die Niederlage verlor Osnabrück wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenpositionen und steht nun auf Rang fünf mit 29 Zählern nach 16 Spielen. Verl hingegen festigte seine Position unter den Top-Teams der Liga mit einem weiteren Erfolg. Die Offensive der Verler ist mit über 30 erzielten Treffern eine der stärksten der Liga und zeigte einmal mehr ihre Torgefahr in dieser Partie.

    Für Osnabrück steht bereits das nächste Spiel an, in dem das Team gegen SV Wehen Wiesbaden antreten wird. Ein Spiel, bei dem die Gäste vor heimischem Publikum nach Wiedergutmachung streben werden, jedoch ohne ihren Kapitän auskommen müssen. Die momentane Bilanz mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten fünf Partien lässt Raum für Verbesserungen, vor allem in der Offensive, wo der Abschluss vor dem Tor bisher zu selten den gewünschten Effekt erzielt.

    Fazit

    Der deutliche Sieg des SC Verl gegen den VfL Osnabrück stellt den neu gewonnenen Heimvorteil und eine überzeugende Spielweise der Gastgeber heraus. Osnabrück offenbarte Probleme in der Defensive und Angriffseffizienz, die es künftig zu beheben gilt, um sich wieder konkurrenzfähig in der Spitzengruppe zu platzieren. Verl nutzte seine Möglichkeiten konsequent und setzte sich mit taktischer Disziplin und Durchschlagskraft klar durch.

    Quellen

  • Jahn Regensburg – Hansa Rostock 0:3 (2025-11-30)

    Hansa Rostock setzt Siegesserie mit klarem Auswärtserfolg in Regensburg fort

    Am 16. Spieltag der 3. Liga trafen Jahn Regensburg und der F.C. Hansa Rostock am 30. November 2025 um 13:30 Uhr aufeinander. Die Partie im Jahnstadion endete mit einem deutlichen 3:0 (0:0) Erfolg der Gäste aus Rostock. Damit bauten die Norddeutschen ihre Serie ohne Niederlage auf nun sieben Spiele aus und behaupteten sich weiter in der Spitzengruppe der Tabelle. Regensburg, das zuletzt eine gemischte Bilanz vorweisen konnte, musste sich hingegen gegen den thematisch gut aufgestellten Gegner geschlagen geben und fiel in der Tabelle auf Rang 15 zurück.

    Spielverlauf und Mannschaftsaufstellungen

    Trainer Michael Wimmer von Regensburg vertraute beim Heimspiel auf dieselbe Startelf, mit der man zuvor einen Auswärtssieg gegen Alemannia Aachen erzielt hatte. Im Tor stand Felix Gebhardt, während die Abwehrreihe aus Felix Strauss, Benedikt Saller, Benedikt Bauer, Leo Mätzler sowie Nick Seidel bestand. Im Mittelfeld agierten Noel Eichinger und Adrian Fein, während die Offensive durch Eric Hottmann, Sebastian Stolze und Christian Kühlwetter gebildet wurde. Auf der Gegenseite setzte Hansa Rostock auf die gleiche Formation wie im vorherigen 2:0-Heimsieg gegen Schweinfurt 05, was angesichts der positiven Ergebnisse nachvollziehbar war.

    Die ersten Minuten gestalteten sich ausgeglichen, wobei beide Mannschaften Probleme hatten, gefährliche Torgelegenheiten zu kreieren. Die rutschigen Bodenverhältnisse erschwerten das Zusammenspiel beider Teams. Trotzdem erarbeitete sich Hansa Rostock eine optische Überlegenheit, wobei Keeper Felix Gebhardt mehrmals durch gute Paraden glänzte, etwa bei einem Distanzschuss von Marco Schuster in der Anfangsphase.

    Entscheidende Szenen und Tore

    Die Führung für die Gäste fiel nach einer knappen halben Stunde durch eine ungewöhnliche Aktion: Andreas Voglsammer traf nach einem Ping-Pong-Effekt ins Tor, was den Spielstand auf 1:0 stellte. Wenige Minuten später nahm der Verlauf eine entscheidende Wende, als Jahn-Verteidiger Nick Seidel die Rote Karte erhielt. Die Unterzahl belastete die Heimmannschaft merklich, die sich jedoch kämpferisch gut verkaufte.

    Unmittelbar vor der Pause wurde zudem ein Handelfmeter gegen Regensburg verhängt, dessen Entscheidung unter den Hausherren für Unmut sorgte, besonders da die Chancenverwertung nicht zu Gunsten der Gäste ausging.

    In der zweiten Halbzeit kontrollierten die Rostocker weitgehend das Geschehen und nutzten ihre Überzahl geschickt aus. Mit den eingewechselten Emil Holten und Christian Kinsombi erhöhten sie in der 71. und 89. Minute auf 3:0, womit sie die Partie entschieden und die Punkte sicher mitnahmen. Das Ergebnis spiegelte die starke Leistung und Dominanz von Rostock wider, auch wenn die Höhe des Sieges für viele Beobachter etwas zu deutlich erschien angesichts des kämpferischen Auftritts des Jahn in Unterzahl.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Auswärtserfolg kletterten die Hanseaten auf den 6. Platz in der Tabelle und rücken damit weiter an die Aufstiegsränge heran. Derzeit stehen sie bei 27 Zählern aus 16 Spielen und zeigen sich stabil in der Formkurve. Regensburg, mit 20 Punkten in der gleichen Anzahl an Partien, verharrt auf dem 15. Rang. Für beide Teams stehen bereits die nächsten Begegnungen an: Jahn Regensburg trifft auswärts auf die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim, während Hansa Rostock zuhause gegen Alemannia Aachen antreten wird.

    Fazit

    Hansa Rostock präsentierte sich als im Saisonverlauf gefestigtes Team, das auch auf schwierigem Untergrund seine Stärken ausspielte und die numerische Überlegenheit nach dem Platzverweis konsequent nutzte. Jahn Regensburg zeigte trotz der Rückschläge eine solide Gegenwehr, geriet aber erschwert durch entscheidende Schiedsrichterentscheidungen sowie Effizienzdefizite vor dem gegnerischen Tor schnell unter Druck. Die Partie verdeutlichte, wie wichtig diese Faktoren im anspruchsvollen Wettbewerb der 3. Liga sind und dass sich Rostock derzeit auf einem guten Weg befindet, um weiter in den Kampf um die Spitzenplätze einzugreifen.

    Quellen

  • 1. FC Schweinfurt 05 – SV Waldhof Mannheim 2:3 (2025-11-29)

    3. Liga: 1. FC Schweinfurt 05 – SV Waldhof Mannheim 2:3 (0:1)

    Am 29. November 2025 empfing der 1. FC Schweinfurt 05 im Sachs-Stadion, auch Riedel Bau Arena genannt, den SV Waldhof Mannheim zum Spiel des 16. Spieltags der dritten Liga. Die Partie endete mit einem 3:2-Auswärtserfolg der Mannheimer, die damit wichtige Punkte im Kampf um bessere Tabellenplätze sammelten. Für die Gastgeber, derzeit Tabellenletzter, setzte sich der Abwärtstrend fort, obwohl sie sich engagiert zeigten.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Mannheimer erwischten den deutlich besseren Start und gingen bereits in der vierten Spielminute in Führung. Dabei nutzte Terrence Boyd eine Gelegenheit, die ihm im Strafraum vor die Füße fiel, und traf zum 1:0. Die Kurpfälzer hielten diese knappe Führung bis zur Halbzeitpause, auch dank einer stabilen Abwehrleistung.

    In der zweiten Halbzeit antworteten die Unterfranken prompt. Ekin Çelebi erzielte in der 52. Minute den Ausgleich, was Hoffnungen auf einen Punktegewinn weckte. Doch fast im direkten Gegenzug konnten die Gäste erneut vorlegen. Kennedy Okpala traf nur eine Minute nach dem Ausgleich zum 2:1.

    Die Begegnung blieb spannend, und in der 75. Minute gelang Pius Krätschmer für Schweinfurt der erneute Ausgleich zum 2:2. Die Schnüdel zeigten damit Kampfgeist gegen den favorisierten Gegner. Doch Waldhof ließ sich nicht abschütteln und sicherte sich durch einen weiteren Treffer von Terrence Boyd in der 83. Minute den letztlich entscheidenden 3:2-Vorsprung.

    Teamaufstellungen und taktische Änderungen

    Trainer Victor Kleinhenz setzte beim 1. FC Schweinfurt 05 auf folgende Startelf:

    • Tor: Toni Stahl
    • Abwehr: Nick Doktorczyk, Lucas Zeller, Thomas Meißner, Ekin Çelebi, Pius Krätschmer
    • Mittelfeld: Kristian Böhnlein, Johannes Geis, Joshua Endres
    • Angriff: Michael Dellinger, Manuel Wintzheimer

    Auf Seiten des SV Waldhof Mannheim führte Luc Holtz nach dem Erfolg in der Vorwoche gegen Wehen Wiesbaden drei Veränderungen in der Startelf durch. Unter anderem wechselte er Michel, Ferati und Shipnoski ein, die diejenigen Yigit, Diakhaby und Iwe ersetzten. In der Halbzeit reagierte er nochmals mit Doppelwechseln, um taktische Akzente zu setzen.

    Analyse und Bedeutung des Ergebnisses

    Mit diesem Sieg erklimmt der SV Waldhof Mannheim in der Tabelle vorerst den sechsten Platz und zeigt damit eine positive Entwicklung nach zuletzt drei Siegen in fünf Spielen. Besonders der erfahrene Stürmer Terrence Boyd erwies sich erneut als entscheidender Akteur mit seinem Doppelpack. Die Mannschaft bewies trotz mäßiger erster Halbzeit Nervenstärke und sicherte sich am Ende die entscheidenden drei Zähler.

    Für den 1. FC Schweinfurt 05 hingegen verschärft sich die Situation weiter. Der Aufsteiger bleibt Tabellenletzter und musste bereits 40 Gegentore in der Saison hinnehmen, die höchste Zahl aller Teams der Liga. Trotz einer engagierten Leistung mit zwei eigenen Treffern reichte es nicht zum Punktgewinn. Die Defensive bleibt eine Schwachstelle, die dringend verbessert werden muss, will man den Klassenerhalt schaffen.

    Die Begegnung zeigte insbesondere in der zweiten Halbzeit intensive und temporeiche Phasen mit mehreren Toren und Wechseln in der Führung. Die Gastgeber gaben nie auf, doch letztlich fehlte das Quäntchen Glück und die notwendige defensive Stabilität.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Für den SV Waldhof Mannheim stehen in den nächsten Wochen weitere wichtige Partien an, darunter Spiele gegen Saarbrücken, Jahn Regensburg und Ingolstadt. Die Mannheimer sind bemüht, die Serie von Erfolgen fortzusetzen und die Position im oberen Tabellendrittel zu festigen.

    Der 1. FC Schweinfurt 05 muss die Defensivschwächen dringend in den Griff bekommen und versuchen, vor heimischem Publikum wieder zu punkten. Der Druck auf das Team von Victor Kleinhenz steigt, wenn man den Abstieg verhindern möchte.

    Fazit

    Der SV Waldhof Mannheim bestätigte mit dem Auswärtssieg seine Aufwärtsentwicklung in der 3. Liga. Mit einem frühen Führungstreffer, der Reaktion der Gastgeber und dem letztlich entscheidenden Tor durch Boyd entwickelte sich eine sehenswerte Partie. Schweinfurt kämpfte beherzt, konnte jedoch die eigenen Probleme nicht überwinden. Das Spiel spiegelt damit die aktuellen Tendenzen der beiden Teams der Saison wider: Mannheim auf einem aufsteigenden Ast, Schweinfurt noch auf der Suche nach Konstanz.

    Quellen

  • MSV Duisburg – Alemannia Aachen 3:1 (2025-11-29)

    MSV Duisburg setzt sich im Westschlager gegen Alemannia Aachen durch

    Am 29. November 2025 empfing der MSV Duisburg im Rahmen des 16. Spieltags der 3. Liga die Alemannia aus Aachen zum traditionsreichen Duell im Ruhrgebiet. Die Partie begann um 14 Uhr vor 31.502 Zuschauern in der Schauinsland-Reisen-Arena. Nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen wollten die Zebras, Tabellenführer vor dieser Begegnung, mit einer starken Leistung ein deutliches Zeichen setzen. Die Gäste aus Aachen, aktuell auf Rang 14, suchten dringend Punkte, um sich vom Tabellenkeller abzusetzen.

    Der Spielverlauf

    Die Duisburger erwischten den deutlich besseren Start und gingen früh in Führung. Bereits in der 7. Minute eröffnete Conor Noß das Punktspiel nach einer sehenswerten Vorarbeit seines Mittelfeldkollegen Christian Viet. Noß konnte Jan Olschowsky im Aachener Tor mit einem gezielten Schuss in den Winkel überwinden. Die Gastgeber dominierten in der Folge das Geschehen und bauten ihre Überlegenheit bis zur Halbzeitpause auf drei Treffer aus. Dabei offenbarte die Defensive der Alemannia vor allem auf der rechten Seite große Schwächen, die die Zebras konsequent ausnutzten.

    Nach der Pause nahmen die Duisburger das Tempo heraus und verwalteten das Resultat weitgehend, mussten aber noch einen Gegentreffer hinnehmen. Das Spiel endete mit einem verdienten 3:1-Erfolg für die Hausherren, die sich vor heimischem Publikum somit deutlich gegen ihre Gäste durchsetzen konnten.

    Aufstellungen und Taktik

    MSV-Trainer Dietmar Hirsch vertraute im Tor auf Maximilian Braune. Die Abwehrreihe bildeten Tobias Fleckstein, Can Coskun, Joshua Bitter und Alexander Hahn. Das zentrale Mittelfeld bestand aus Rasim Bulic, Christian Viet, Conor Noß und Leon Müller. Im Angriff spielten Steffen Meuer und Patrick Sussek. Von der Auswechselbank kamen weitere Akteure, um das Spiel zu kontrollieren und frische Impulse zu setzen.

    Bei den Gästen aus Aachen standen unter anderem Jan Olschowsky im Tor sowie eine Abwehr, die an diesem Tag mehrfach in Unordnung geriet. Aalemmias Trainer Mersad Selimbegovic musste nach der Partie vor allem die einfache Spielweise seiner Mannschaft kritisch hinterfragen, die den Duisburgern viele Räume gewährt hatte.

    Emotionen und Rahmenbedingungen

    Die Begegnung wurde von starker Fankulisse begleitet, wobei die Anhänger beider Lager insbesondere in den ersten Minuten den deutschlandweiten Protest gegen geplante Innenministermaßnahmen unterstützten. Die Aachener Fans zündeten eine Pyroshow, die durch den entstehenden Rauch zu einer mehrminütigen Unterbrechung führte.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Erfolg über die Mannschaft aus Aachen erhöhten die Zebras ihr Punktekonto und eroberten aufgrund des besseren Torverhältnisses erneut die Tabellenführung in der 3. Liga. Die Gäste müssen nach der Niederlage weiter aufpassen, um nicht näher an die Abstiegsplätze heranzurücken.

    Für Duisburg steht am kommenden Spieltag mit einem Auswärtsspiel bei Energie Cottbus ein weiteres Spitzenspiel an, das richtungsweisend für den Verlauf der Saison sein wird. Beide Mannschaften werden nun die nächsten Wochen nutzen, um sich vor allem in punkto Konstanz zu verbessern.

    Fazit

    Der MSV Duisburg zeigte nach der deutlichen Niederlage in Hoffenheim eine aufgeweckte und konzentrierte Leistung gegen Alemannia Aachen. Die frühe Führung verhalf den Hausherren zu Sicherheit, die sie über die gesamte Begegnung verteidigten. Die Gäste aus Aachen fanden kaum Zugriff auf das Spiel und verloren mit 1:3, was die anhaltenden Schwierigkeiten unterstreicht. Insgesamt spiegelte die Partie die derzeitigen Unterschiede der Mannschaften wider und festigte Duisburgs Position im oberen Tabellendrittel.

    Quellen

  • 1. FC Saarbrücken – Rot‑Weiss Essen 2:3 (2025-11-29)

    3. Liga: 1. FC Saarbrücken unterliegt Rot-Weiss Essen mit 2:3

    Am 16. Spieltag der 3. Liga kam es am 29. November 2025 zu einer Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Rot-Weiss Essen. Die Begegnung im Ludwigsparkstadion begann um 14:00 Uhr und endete mit einem knappen Sieg für die Gäste aus Essen, die mit 3:2 die Oberhand behielten.

    Ausgangslage vor der Partie

    Der 1. FC Saarbrücken befand sich vor dem Spiel in einer schwierigen Phase. Acht Spiele ohne Sieg hatten das Team um Interimstrainer Jürgen Luginger stark unter Druck gesetzt, zumal auch die jüngste Auswärtsniederlage gegen den TSV 1860 München mit 0:2 die angespannte Situation verstärkte. Der FCS war von einem Spitzenplatz am 10. Spieltag bis auf den 13. Rang abgerutscht, mit nur drei Punkten Abstand zur Abstiegszone.

    Rot-Weiss Essen präsentierte sich als aufstrebender Gegner. Die Mannschaft hatte zuletzt drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage verbucht, wenn auch das letzte Heimspiel gegen Energie Cottbus mit 2:3 verlorenging. Dennoch war die Form der Essener insgesamt stabiler, was sie auch in der Tabelle widerspiegelte.

    Personalaufstellungen und Taktik

    Der neue Trainer des 1. FC Saarbrücken, Jürgen Luginger, setzte auf folgende Startelf: Im Tor stand Phillip Menzel, die Abwehrreihe bildeten Philip Fahrner, Calogero Rizzuto, Lasse Wilhelm und Robin Bormuth. Im Mittelfeld spielten Manuel Zeitz, Kasim Rabihic, Abdoulaye Kamara und Tim Civeja, während Florian Pick und Patrick Schmidt die Offensive bildeten.

    Rot-Weiss Essen begann mit einer Formation, die nach der Halbzeit mit einem Dreifachwechsel gewinnbringend umgestellt wurde. Für die eingewechselten Akteure Ahmet Arslan, Marvin Obuz und Marek Janssen verließen Klaus Gjasula, Ramien Safi und Jannik Mause den Platz.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit verlief ohne Tore, trotz einiger Chancen auf beiden Seiten. Saarbrücken verzeichnete zwei sehr gute Möglichkeiten, unter anderem einen Abschluss von Patrick Schmidt in der 24. Minute, der auf der Linie geklärt wurde. Ebenfalls wurde ein früher Treffer von Schmidt, der nach einem Pass von Rizzuto fiel, wegen Abseits nicht anerkannt.

    Nach dem Wechsel gelang dem 1. FC Saarbrücken dann doch die Führung durch Patrick Schmidt in der 47. Minute. Nur zehn Minuten später glich Torben Müsel für Essen aus. Eine erneute Führung für Saarbrücken stellte Florian Pick in der 62. Minute her, der per Linksschuss traf.

    Die Gäste reagierten schnell und sorgten mit einem Elfmeter durch Ahmet Arslan in der 83. Minute für den Ausgleich. Kurz vor Schluss erzielte Franci Bouebari in der 89. Minute den entscheidenden Treffer zum 3:2 für Rot-Weiss Essen, der den Gästen drei wichtige Punkte bescherte.

    Folgen für die Tabelle und Ausblick

    Mit dieser Niederlage fällt der 1. FC Saarbrücken in der Tabelle auf den 15. Platz zurück und weist eine Bilanz von fünf Siegen, fünf Unentschieden sowie sechs Niederlagen auf. Die Mannschaft wies in der Defensive weiterhin Defizite auf, konnte jedoch offensiv Akzente setzen.

    Rot-Weiss Essen dagegen festigt seine Position in der oberen Tabellenhälfte und zeigt trotz einiger Unsicherheiten in der Abwehr eine produktive Offensive mit bisher 32 Treffern in 16 Spielen. Das Team zeigt eine klare Aufwärtsentwicklung und bleibt eine ernstzunehmende Konkurrenz im Kampf um Spitzenplätze.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich durch einen intensiven Schlagabtausch aus, bei dem beide Mannschaften mehrfach in Führung gehen konnten. Die stärkere Effizienz und die schnelleren Reaktionen von Rot-Weiss Essen in den entscheidenden Phasen führten letztlich zum Auswärtssieg. Für den 1. FC Saarbrücken bleibt die Herausforderung, die Negativserie zu beenden und Stabilität in die eigenen Leistungen zu bringen, um dem Abstiegskampf zu entkommen.

    Quellen

  • SSV Ulm 1846 – TSV 1860 München 0:1 (2025-11-29)

    3. Liga: TSV 1860 München gewinnt knappe Partie beim SSV Ulm 1846

    Am 29. November 2025 trafen der SSV Ulm 1846 und der TSV 1860 München im Donaustadion Ulm aufeinander. Diese Begegnung des 16. Spieltags der 3. Liga endete mit einem 1:0-Erfolg für die Gäste aus München. Die Münchner Mannschaft sicherte sich den Auswärtssieg durch ein sehr frühes Tor und brachte die Führung über die Spielzeit erfolgreich ins Ziel.

    Spielverlauf und Torentscheidung

    Die entscheidende Szene des Spiels ereignete sich unmittelbar nach dem Anpfiff. Bereits nach 22 Sekunden konnte der TSV 1860 München das erste und einzige Tor der Partie erzielen. Haugen, der mit diesem Treffer die Löwen in Führung brachte, erwies sich als Matchwinner. Trotz mehrerer Bemühungen auf Seiten der Gastgeber gelang es dem SSV Ulm nicht, den Rückstand auszugleichen. Die Ulmer blieben im Angriff zu harmlos, sodass der TSV 1860 die knappe Führung bis zum Schlusspfiff verteidigen konnte.

    Tabellenkontext und Vorzeichen vor dem Spiel

    Die Lage für den SSV Ulm vor dem Spiel war angespannt. Das Team hatte sechs Pflichtspiele in Folge nicht gewinnen können und befand sich auf dem 18. Platz der Tabelle. Besonders schmerzlich war die Niederlage beim vorletzten Spiel gegen den TSV Havelse, als man mit 1:2 verlor. Dadurch vergrößerte sich der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf bereits vier Punkte. Die Abstiegsgefahr lastete spürbar auf dem Team, das nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in der vorherigen Saison eine schwierige Phase durchläuft und sich den Verbleib in der Liga sichern möchte.

    Im Gegensatz dazu präsentierte sich der TSV 1860 München vor dem Spiel etwas stabiler. Mit zuletzt drei Siegen und zwei Niederlagen zeigte der Tabellenelfte eine durchwachsene, aber solide Formentwicklung. Am vorangegangenen Spieltag konnten die Münchner sogar einen 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken einfahren. Der Auswärtserfolg in Ulm bedeutete zudem ein Ende der negativen Serie von fünf Niederlagen in der Fremde.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtung

    Trainer Pavel Dotchev setzte bei seinem Team aus Ulm eine Formation mit Christian Ortag im Tor ein. Die Abwehrreihe bestand aus Marcel Seegert, Lukas Mazagg und Max Scholze. Im Mittelfeld standen unter anderem Dennis Chessa, Dennis Dressel und Mirnes Pepic auf dem Platz. Im Angriff wurde Lucas Röser eingesetzt, der jedoch im Angriffsspiel insgesamt wenig Gefahr entfalten konnte.

    Fazit und Ausblick

    Die Partie zeigte einmal mehr die aktuelle Schwächephase des SSV Ulm, der trotz Heimvorteil die Chancenverwertung vermissen ließ. Der frühe Gegentreffer stellte den Gastgeber vor eine große Herausforderung, die sie im Verlauf der 90 Minuten nicht bewältigen konnten. Für den TSV 1860 München war der Sieg ein wichtiger Schritt, um sich im Mittelfeld der Tabelle zu festigen und die Auswärtsniederlagenserie zu beenden.

    Für Ulm bedeutet die Niederlage weiterhin erheblichen Druck im Abstiegskampf der 3. Liga. Bereits am kommenden Spieltag steht eine Auswärtsaufgabe bei Viktoria Köln an, die aktuell auf einem sicheren Tabellenplatz rangieren. Die nächsten Wochen werden für den SSV Ulm entscheidend sein, um die Talfahrt zu stoppen und sich in der Liga zu behaupten.

    Quellen

  • FC Ingolstadt 04 – TSG 1899 Hoffenheim II 3:2 (2025-11-29)

    FC Ingolstadt 04 besiegt TSG 1899 Hoffenheim II mit 3:2 im Rennen um den Klassenerhalt

    Am 16. Spieltag der 3. Liga setzte sich der FC Ingolstadt 04 am Samstagnachmittag im Audi Sportpark gegen die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim mit 3:2 durch. In einer umkämpften Begegnung gelang es den Oberbayern, nach zwei Rückständen zweimal den Ausgleich zu erzielen und in der zweiten Halbzeit den wichtigen Siegtreffer zu markieren. Damit konnte Ingolstadt einen wertvollen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg erzielen.

    Spielverlauf und Tore

    Die Partie begann denkbar ungünstig für die Schanzer. Bereits in der ersten Spielminute erzielte Hoffenheims Valentin Lässig nach einer Ecke die frühe Führung für die Gäste. Max Plath war unglücklich am Ball, sodass der Ball ungehindert zu Lässig gelangen konnte, der aus kurzer Distanz traf. Trotz des schnellen Rückstands gelang es Ingolstadt rasch, sich zu stabilisieren und offensiv Akzente zu setzen.

    In der 20. Minute erzielte Verteidiger Marcel Costly den Ausgleichstreffer für den FC Ingolstadt. Nachdem Ingolstadt mehrere Chancen herausgespielt hatte, traf Costly zum 1:1 und sorgte für den verdienten Ausgleich vor der Halbzeitpause.

    Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff brachte Hoffenheim erneut die Führung auf die Anzeigetafel. Yannis Hör war nach einer präzisen Flanke von der rechten Seite am zweiten Pfosten frei zum Kopfball gekommen und stellte auf 2:1 für die Gäste.

    Marcel Costly ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und glich in der 62. Minute per Elfmeter aus. Damit war Costly der entscheidende Spieler in diesem Spiel, da er sowohl den zwischenzeitlichen Ausgleich als auch den zweiten Ausgleichstreffer erzielte.

    Der Siegtreffer für Ingolstadt fiel in der 76. Minute durch Fredrik Carlsen, der mit einem rechten Schuss aus dem Mittelfeld erfolgreich war. Dieses Tor erwies sich letztlich als das entscheidende für die Schanzer, um die drei Punkte vor heimischer Kulisse zu sichern.

    Teamaufstellung und Taktik

    FC Ingolstadt trat unter der Leitung von Trainerin Sabrina Wittmann mit folgender Startformation an:

    • Tor: Kai Eisele
    • Abwehr: Mattis Hoppe, Max Plath, Jonas Scholz, Linus Rosenlöcher, Marcel Costly, Simon Lorenz
    • Mittelfeld: Frederik Carlsen, Max Besuschkow
    • Angriff: Gustav Christensen, Julian Kügel

    Die Gastgeber setzten in der ersten Halbzeit auf eine organisierte Defensive und bemühten sich um schnelles Umschaltspiel, was sich insbesondere in den zweiten 45 Minuten auszahlen sollte. Trainerin Wittmann gelang es, ihr Team mental aufzubauen und an das Spiel heranzuführen, sodass die Spieler die richtige Einstellung und den nötigen Kampfgeist zeigten.

    Hoffenheim II nutzte seine Offensivmomente geschickt, bevor Ingolstadt mit Ruhe und Zielstrebigkeit die Partie drehte. Im Verlauf des Spiels reagierten die Gäste mit einem Dreifachwechsel, brachten frische Kräfte, konnten den Rückstand am Ende aber nicht verhindern.

    Bedeutung des Sieges für die Liga

    Mit dem Sieg hat FC Ingolstadt 04 wichtige drei Punkte im Abstiegskampf sammeln können. Vor dem Spiel standen die Oberbayern mit 17 Zählern auf Platz 16 und hatten zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert. Durch den Erfolg vergrößert der Verein seinen Vorsprung auf die Abstiegsränge und setzt ein deutliches Signal in Richtung Klassenerhalt.

    Die TSG 1899 Hoffenheim II, die vor dem Duell mit 24 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz rangierten, mussten eine unerwartete Niederlage hinnehmen. Trotz des Rückschlags bleibt die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, muss aber aufpassen, nicht den Anschluss an die oberen Plätze zu verlieren.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Ingolstadt kann durch diesen Erfolg mit etwas mehr Selbstvertrauen an die nächsten Aufgaben herangehen. Für Hoffenheim II steht bereits am kommenden Wochenende eine Partie gegen SSV Jahn Regensburg an, bei der versucht werden muss, verlorene Punkte wieder gutzumachen.

    Der 16. Spieltag der 3. Liga zeigt einmal mehr, wie eng die Abstände im Tabellenmittelfeld sind und wie entscheidend einzelne Resultate für die weitere Saisonverlauf sein können.

    Fazit

    Der FC Ingolstadt 04 zeigte am Samstag eine kämpferisch starke Leistung und schaffte es trotz Rückständen, die Partie gegen TSG 1899 Hoffenheim II zu drehen und für sich zu entscheiden. Marcel Costly war mit seinen zwei Treffern maßgeblich am Erfolg beteiligt, während Fredrik Carlsen mit dem Siegtreffer weitere Akzente setzte. Für beide Teams geht es in den kommenden Wochen darum, die Saison stabil zu halten und sich spielerisch sowie mental weiter zu konsolidieren.

    Quellen

  • Energie Cottbus – Viktoria Köln 3:2 (2025-11-29)

    3. Liga, 16. Spieltag: Energie Cottbus siegt knapp gegen Viktoria Köln

    Am Samstag, den 29. November 2025, empfing der FC Energie Cottbus im heimischen LEAG Energie Stadion den FC Viktoria Köln zum 16. Spieltag der 3. Liga. Anstoß war um 14:00 Uhr. Vor 8.628 Zuschauern setzten sich die Gastgeber mit 3:2 durch und bleiben damit weiter im Aufstiegsrennen.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Energie Cottbus präsentierte sich zuletzt mit einer durchwachsenen Form, konnte aber immerhin drei Siege bei zwei Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen verbuchen. Das Team aus der Niederlausitz nahm den Schwung des jüngsten Auswärtserfolgs bei Rot-Weiss Essen (3:2) mit in die Partie gegen die Kölner.

    Die Viktoria hatte nach zwei Siegen und drei Niederlagen zuletzt eine deutliche 1:5-Heimniederlage gegen den SC Verl hinnehmen müssen und stand vor der Begegnung unter Zugzwang, um sich im Tableaus mittelfeld festsetzen zu können.

    Aufstellungen und Taktik

    FC Energie Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz begann mit folgender Formation:

    • Tor: Marius Funk
    • Abwehr: Tim Campulka, Axel Borgmann, Leon Guwara, Simon Straudi
    • Mittelfeld: King Manu, Dominik Pelivan, Tolcay Cigerci, Moritz Hannemann, Jannis Boziaris
    • Angriff: Erik Engelhardt

    Details zur Aufstellung von Viktoria Köln wurden nicht abschließend berichtet, jedoch zeigte das Team eine engagierte Leistung über die gesamte Spielzeit.

    Spielverlauf

    Die Westdeutschen gingen früh in der Partie in Führung. In der 23. Minute erhielt Viktoria Köln nach einer strittigen Aktion im Strafraum von Energie Cottbus einen Foulelfmeter zugesprochen. Der Kölner Torjäger verwandelte diesen sicher zur 1:0-Führung.

    In der ersten Halbzeit gestaltete Viktoria das Spiel mutig und zeigte sich defensiv stabil gegen die favorisierten Cottbuser, die zunächst Schwierigkeiten hatten.

    Im zweiten Durchgang drehten die Gastgeber die Partie durch drei Treffer, während die Viktoria nur noch einmal den Anschluss herstellen konnte. Die genaue Aufteilung der Tore erfolgte über die zweite Halbzeit, in der Energie Cottbus seine Qualität insbesondere in der Offensive unter Beweis stellte.

    Während des Spiels musste Viktoria Köln zudem mit einer Unterzahl zurechtkommen, was der ohnehin schwierigen Lage keinen Abbruch tat.

    Schlüsselspieler und Leistungsanalyse

    Moritz Hannemann stand im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen für Energie Cottbus. Neben seinem unglücklichen Foul vor dem Elfmeter, zeigte er auch kämpferischen Einsatz im Mittelfeld. Torwart Marius Funk trug seinen Teil zum Sieg bei, indem er wichtige Paraden im Strafraum tätigte.

    Auf Seiten der Viktoria war besonders der Elfmeterschütze präsent, der das zwischenzeitliche 1:0 erzielte, der Mannschaft jedoch nicht den erhofften Punktgewinn sichern konnte.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Sieg festigte Cottbus seine Position an der Spitze der Tabelle und kam auf 32 Punkte nach 16 Spielen, was einem Durchschnitt von zwei Punkten pro Partie entspricht. Damit umreißt Trainer Wollitz das Saisonziel, dem die Mannschaft aktuell gerecht wird.

    Viktoria Köln hingegen bleibt hinter den Erwartungen zurück und verzeichnet nach der zweiten Niederlage in Folge weiteren Rückstand im Aufstiegsrennen der Liga.

    Übertragung und Zuschauer

    Die Begegnung wurde exklusiv auf Magenta Sport und OneFootball als Pay-per-View übertragen. Die Fans in Cottbus kamen zahlreich ins Stadion und sorgten für eine gute Kulisse bei herbstlichen Bedingungen.

    Fazit

    Energie Cottbus gewann eine hart umkämpfte Partie gegen Viktoria Köln mit 3:2, nachdem die Gäste zweimal in Führung gegangen waren. Der Sieg bestätigt die derzeit starke Form der Niederlausitzer, die weiterhin realistische Chancen auf den Aufstieg haben. Für die Viktoria bleibt der Abstiegskampf trotz engagierter Leistung präsent.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue 3:1 (2025-11-28)

    SV Wehen Wiesbaden gelingt wichtiger Sieg im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue

    Im Rahmen des 16. Spieltags der 3. Liga empfing der SV Wehen Wiesbaden am 28. November 2025 ab 19 Uhr den FC Erzgebirge Aue in der heimischen BRITA-Arena. Die Begegnung zwischen zwei Teams aus der unteren Tabellenregion endete mit einem 3:1-Erfolg für die Gastgeber, die damit wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sammelten.

    Verlauf der Partie: Aues Führung reicht nicht zum Punktgewinn

    Die erste Hälfte verlief zunächst ausgeglichen, wobei die Gäste aus Aue die aktivere und auch erfolgreichere Mannschaft waren. In der 17. Spielminute gelang Julian Günther-Schmid mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Veilchen die Führung. Die Gastgeber fanden offensiv kaum Mittel und konnten ohne eigene Treffer in die Kabine gehen.

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Wiesbaden legte an Intensität zu und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Bereits in der 53. Minute erzielte Justin Janitzek den Ausgleichstreffer für die Hausherren. Dieser Treffer sorgte für sichtbar mehr Sicherheit im Spiel der Wiesbadener, während Aue die kurzzeitige Führung aus der ersten Halbzeit zunehmend zu verlieren schien.

    In der Folgezeit präsentierte sich der SV Wehen Wiesbaden deutlich zielstrebiger und drängte auf die Entscheidung. Donny Bogicevic brachte die Gastgeber in der 75. Minute mit 2:1 in Führung, was die Stimmung in der BRITA-Arena deutlich hob. Erzgebirge Aue, das in der Offensive durch mehrere verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt war, fand keine passende Antwort mehr. In der Nachspielzeit setzte Nikolas Agrafiotis mit dem Treffer zum 3:1 den Schlusspunkt, der den Comeback-Sieg perfekt machte.

    Personelle Aspekte und Taktik

    Die Personalsituation bei Erzgebirge Aue war vor der Begegnung bereits angespannt. Trainer Jens Härtel fehlten unter anderem wichtige Stützen wie Julian Guttau, Marvin Stefaniak und Marcel Bär, was sich insbesondere in der Offensive negativ auswirkte. Die begrenzten Optionen verhinderten in der zweiten Hälfte effektive Entlastungsangriffe.

    Demgegenüber nutzte Wiesbadens Trainer Daniel Scherning sein Wechselkontingent geschickt, um frische Impulse zu setzen. Zwei Torschützen waren zudem in dieser Partie erstmals erfolgreich für die Gastgeber, was die taktische Flexibilität und Kaderbreite unterstreicht.

    Tabellenkontext und Ausblick

    Mit dem Sieg verbessert sich SV Wehen Wiesbaden in der Tabelle und kann sich mit 22 Punkten auf Rang zehn positionieren. Dieser Erfolg ist besonders wertvoll angesichts der jüngsten durchwachsenen Ergebnisse, die zuletzt von mehreren Niederlagen geprägt waren. Erzgebirge Aue verbleibt mit 20 Zählern knapp dahinter auf dem 17. Platz und bleibt weiter im unteren Tabellendrittel.

    Beide Mannschaften haben in den kommenden Wochen wichtige Aufgaben vor sich. Wiesbaden wird auswärts beim VfL Osnabrück antreten, der aktuell auf einem Aufstiegsplatz rangiert. Für Aue stehen ebenfalls richtungsweisende Partien an, in denen die Mannschaft wieder punkten muss, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

    Fazit

    Das Spiel bot einen deutlichen Bruch zwischen den beiden Halbzeiten. Während Erzgebirge Aue in der ersten Hälfte die Oberhand behielt und in Führung ging, dominierten die Gastgeber nach dem Wechsel und drehten das Ergebnis souverän. Das Duell zeigte die Bedeutung von personeller Stabilität und taktischer Anpassungsfähigkeit im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga.

    Quellen