Kategorie: DFB-Pokal

  • 1. FC Union Berlin – Arminia Bielefeld 2:1 (2025-10-29)

    DFB-Pokal, 2. Runde: 1. FC Union Berlin besiegt Arminia Bielefeld nach Verlängerung

    Am Mittwochabend, den 29. Oktober 2025, empfing der 1. FC Union Berlin im Rahmen der zweiten Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten Arminia Bielefeld an der Alten Försterei. Vor 22.012 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Partie, die erst nach Verlängerung mit 2:1 zu Gunsten der Berliner entschieden wurde. Die Hausherren konnten sich damit für die zweite Pokalrunde qualifizieren und zogen ins Achtelfinale ein.

    Frühe Führung und Ausgleich vor der Pause

    Die Berliner legten einen schnellen Start hin und gingen bereits in der 11. Minute durch Leopold Querfeld in Führung. Die Ostwestfalen zeigten sich jedoch nicht eingeschüchtert und glichen rund 16 Minuten später durch Monju Momuluh aus. Mit dem Stand von 1:1 wurden die Seiten gewechselt. In der regulären Spielzeit konnten beide Teams keine weiteren Treffer erzielen, sodass die Begegnung in die Verlängerung ging.

    Verlängerung entscheidet zugunsten der Berliner

    In der Verlängerung avancierte Danilho Doekhi zum entscheidenden Spieler. Er erzielte in der 106. Minute das Tor zum 2:1 und sicherte Union Berlin somit den Sieg. Bielefeld spielte zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl, da nach einer Verletzung ein weiterer Wechsel nicht mehr möglich war. Der Treffer des Verteidigers bedeutete das Weiterkommen für die Köpenicker, die gegen den hartnäckigen Zweitligisten alle Schwierigkeiten überstanden.

    Leistungsbild und taktische Aspekte

    Beide Mannschaften agierten mutig und suchten früh die Offensive. Union Berlin profitierte von seiner Heimstärke, blieb in der Alten Försterei in elf Begegnungen gegen Bielefeld ungeschlagen. Trotzdem waren es die Gäste, die mit großer Leidenschaft und Wille auftraten, um den Bundesligisten zu ärgern. Insbesondere in den ersten 45 Minuten gestaltete sich das Spiel ausgeglichen.

    Im Verlauf der Partie zogen die Berliner jedoch die Kontrolle an sich und setzten mit ihrem druckvollen Spiel Akzente. Fehlende Wechselmöglichkeiten bei den Gästen aufgrund der Verletzungen machten sich in der Verlängerung bemerkbar, was Union Berlin zu nutzen vermochte.

    Historischer Kontext und Bedeutung des Spiels

    Fünf Monate vor diesem Spiel hatten die Bielefelder noch das DFB-Pokal-Endspiel gegen den VfB Stuttgart verloren. Die Niederlage im Duell mit Union Berlin beendet ihre Pokalträume diesmal bereits in der zweiten Runde. Die Berliner hatten zudem eine Revanche für das Vorjahr geschafft, als sie gegen die Arminia im eigenen Stadion ausgeschieden waren.

    Trainer Steffen Baumgart führte seine Mannschaft erstmals seit der Saison 2022/23 wieder in das Achtelfinale des DFB-Pokals. Für Arminia-Trainer Mitch Kniat stellte das Ausscheiden trotz des engagierten Spiels eine Enttäuschung dar, nachdem sein Team in den vergangenen Runden für unerwartete Erfolge gesorgt hatte.

    Fazit und Ausblick

    Union Berlin setzte sich in einem engen Pokalkrimi durch und bestätigte seine starke Heimserie gegen den DSC Arminia Bielefeld. Das Spiel war geprägt von intensiven Zweikämpfen, taktischer Disziplin und hoher emotionaler Belastung auf beiden Seiten. Die Berliner dürfen sich nun auf die Fortsetzung im DFB-Pokal freuen, während die Arminia trotz couragierter Leistung die Saison im Pokal vorzeitig beenden muss.

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  • 1. FC Köln – FC Bayern München 1:4 (2025-10-29)

    DFB-Pokal 2025/26: FC Bayern München setzt sich beim 1. FC Köln durch

    In der 2. Runde des DFB-Pokals trafen am Abend des 29. Oktober 2025 der 1. FC Köln und der FC Bayern München aufeinander. Das Duell, das um 20:45 Uhr angepfiffen wurde, endete mit einem klaren 4:1-Sieg für den deutschen Rekordmeister. Trotz der deutlichen Niederlage zeigte der Gastgeber eine beherzte Leistung und sorgte insbesondere in der ersten Hälfte für eine spannende Partie.

    Kölner Führung von Ragnar Ache

    Der Ausgang der Begegnung begann relativ überraschend, als der 1. FC Köln durch Ragnar Ache in Führung ging. Es war sein erster Pflichtspieltreffer für den Klub, den er in der 31. Minute erzielte. Zuvor hatten die Kölner die Partie sehr mutig und offensiv gestaltet, wie von Trainer Lukas Kwasniok gefordert, der eine aggressive und frühzeitige Spielweise angekündigt hatte. Die frühe Dominanz und Zielstrebigkeit des FC führte dazu, dass der FC Bayern zeitweise unter Druck geriet und sich auf Konter beschränken musste.

    Bayern reagiert mit Gegenstoß-Power

    Noch vor der Halbzeitpause konnten die Gäste die Partie drehen. Luis Díaz brachte den FC Bayern mit seinem Treffer in der 36. Minute zurück ins Spiel, wobei der Treffer aus einer Abseitsposition resultierte, die vom Schiedsrichterbüro aber nicht erkannt wurde. Nur zwei Minuten später bereitete Harry Kane den Ausgleich vor und sorgte selbst für den Führungstreffer des Tabellenführers. Kane sollte an diesem Abend noch eine zentrale Rolle übernehmen und seinen Einfluss als Stürmer unter Beweis stellen.

    Zweite Halbzeit: Bayern baut den Vorsprung aus

    Nach der Pause übernahmen die Münchner vollends die Kontrolle über das Spiel. Harry Kane erhöhte in der 64. Minute mit einem weiteren Treffer auf 3:1. Wenige Minuten darauf machte Michael Olise in der 72. Minute mit dem vierten Tor den klaren Sieg perfekt. Der 1. FC Köln war nun kaum noch in der Lage, sich zu befreien und agierte meist nur noch reaktiv.

    Analyse und Bilanz

    Für den FC Bayern bedeutete der Sieg den 14. Erfolg in Serie seit Saisonbeginn. Damit stellte das Team von Vincent Kompany einen neuen Rekord in Europas Topligen auf und verdrängte den AC Mailand aus dem Spitzenplatz der Siegesserien. Die Münchner können weiterhin vom lang ersehnten Pokalfinale in Berlin träumen. Die zweite Runde war für die Bayern trotz des anfänglichen Rückstandes letztlich eine klare Angelegenheit.

    Der 1. FC Köln präsentierte sich in der ersten Hälfte sehr engagiert und setzte die Bayern mit einem entschlossenen Offensivspiel unter Druck. Insbesondere in den ersten 30 Minuten kamen die Kölner mehrfach zu aussichtsreichen Chancen, unter anderem durch Isak Jóhannesson und Jakub Kaminski, die jedoch von der gegnerischen Defensive und Torhüter abgewehrt wurden. Der letzte Ball und die Konsequenz im Abschluss fehlten jedoch, um den größeren Schaden für die Bayern zu verhindern.

    Für Köln wird die Niederlage dennoch als eine Lektion dienen, bei der man Wettkampfhärte und Ruhe in wichtigen Spielphasen weiterentwickeln muss, um auf diesem Niveau erfolgreicher zu sein.

    Ausblick

    Der 1. FC Köln befindet sich in der Bundesliga-Saison 2025/26 aktuell auf Platz 10 der Tabelle. Weitere schwierige Aufgaben warten mit den kommenden Spielen gegen St. Pauli, Bayer Leverkusen, Union Berlin, Heidenheim und erneut gegen den FC Bayern München. Für die Kölner gilt es nun, die Konzentration auf die Liga zu richten und aus der Pokalniederlage zu lernen.

    Der FC Bayern wiederum bestätigt den Ruf als starke Pokalmannschaft in dieser Saison. Das Weiterkommen ins Achtelfinale ist ein weiterer Schritt zu einem möglichen Titelgewinn, der zuletzt 2020 gelang. Mit stabiler Leistung und Treffsicherheit rückt das erneute Erreichen der letzten Runden als realistisches Ziel in den Fokus.

    Spieler im Fokus

    • Ragnar Ache (1. FC Köln): Torschütze und Aktivposten in der ersten Hälfte
    • Harry Kane (FC Bayern München): Mit zwei Treffern und entscheidenden Offensivaktionen Matchwinner
    • Luis Díaz (FC Bayern München): Wichtiges Tor vor der Pause trotz Abseits umstritten
    • Michael Olise (FC Bayern München): Setzte mit dem späten Treffer den Schlusspunkt

    Fazit

    Der FC Bayern München zeigte sich trotz eines frühen Rückstands als abgeklärtere und spielstärkere Mannschaft und erreichte verdient die nächste Pokalrunde. Der 1. FC Köln lieferte einen mutigen Auftritt und hätte durch seine konsequente Spielweise mehr Betreuung verdient gehabt, doch letztlich machte sich die Erfahrung und individuelle Qualität der Bayern bemerkbar.

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  • 1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart 0:2 (2025-10-29)

    VfB Stuttgart setzt Erfolgslauf gegen Mainz 05 im DFB-Pokal fort

    Am 29. Oktober 2025 empfing der 1. FSV Mainz 05 in der Mewa Arena den VfB Stuttgart zum Zweitrundenspiel des DFB-Pokals. Die Begegnung zwischen den beiden Bundesligisten endete mit einem 2:0-Erfolg für die Gäste aus Stuttgart. Damit baut der Titelverteidiger seine Serie in diesem Wettbewerb weiter aus und eliminiert Mainz zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage nach dem kürzlichen Bundesliga-Duell.

    Spielverlauf und Tore

    Der VfB Stuttgart erzielte früh die Führung durch Luca Jaquez in der sechsten Minute, als der Innenverteidiger einen Fehler im Mainzer Spiel nutzte. Trotz dominanter Auftaktphase der Gäste gelang es ihnen nicht, den Druck kontinuierlich aufrechtzuerhalten. Die Mainzer mühten sich, konnten aber offensiv kaum Akzente setzen, während Stuttgart konzentriert verteidigte und auf Konterchancen lauerte.

    Im weiteren Verlauf der Partie erhöhte Atakan Karazor in der 73. Minute auf 2:0 für Stuttgart. Mit diesem Ergebnis zog der VfB souverän in die nächste Runde ein und festigte seine Rolle als Titelverteidiger in diesem Wettbewerb. Mainz wiederum verstärkte seine Krise, da das Team seit dem 20. September auf einen Sieg in wichtigen nationalen Wettbewerben wartet.

    Taktische Maßnahmen und Teamaufstellungen

    Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß überraschte mit einer kompletten Rotation der Startelf im Vergleich zum Bundesliga-Spiel wenige Tage zuvor gegen Mainz. Diese Entscheidung fußte auf der Suche nach frischer Kraft und hoher Power im Spiel. Zudem fiel Tiago Tomas aufgrund von Oberschenkelproblemen kurzfristig aus, wodurch Deniz Undav die Chance im Angriff erhielt.

    Mainz 05 zeigte sich bemüht, konnte jedoch trotz einiger Ansätze keine ernsthafte Angriffsgefahr aufbauen. Die Abwehr der Schwaben wirkte stabil, und der VfB kontrollierte die Partie besonders in der ersten Halbzeit mit einem Ballbesitzanteil von über 70 Prozent.

    Auswirkungen auf Mainz und Stuttgart

    Durch den Einzug ins Achtelfinale sicherte sich der VfB Stuttgart nicht nur sportlich einen Vorteil, sondern auch eine Prämie von 847.544 Euro vom DFB. Der Erfolg bestätigt die gute Form des Teams, das in der Bundesliga derzeit den dritten Tabellenplatz innehat und sich nach einem anfänglich holprigen Saisonstart stabilisiert hat.

    Mainz 05 hingegen steht weiterhin unter Druck. Die Niederlage im Pokal setzt die Negativserie des Klubs fort. Zuletzt unterlagen die Rheinhessen auch in der Bundesliga gegen Stuttgart mit 1:2, und der letzte Sieg in nationalen Wettbewerben liegt bereits mehrere Wochen zurück. Die Krise, in der sich Mainz befindet, wird durch die wiederholten Niederlagen gegen den direkten Konkurrenten noch verstärkt.

    Fazit

    Der VfB Stuttgart hat es geschafft, die Mainzer Schwächephase auszunutzen und mit einer klaren taktischen Linie einen wichtigen Sieg im DFB-Pokal zu erringen. Mainz 05 steht vor der Herausforderung, schnell die Trendwende einzuleiten, um die sportliche Situation zu stabilisieren. Für Stuttgart gilt es indessen, die positive Entwicklung in der Liga und im Pokal fortzuführen, um den Titel zu verteidigen.

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  • FV Illertissen – 1. FC Magdeburg 0:3 (2025-10-29)

    DFB-Pokal: 1. FC Magdeburg setzt sich souverän beim FV Illertissen durch

    Am Mittwochabend empfing der FV Illertissen im Rahmen der zweiten Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten 1. FC Magdeburg. Die Partie begann um 18:00 Uhr im Vöhlinstadion und stand unter der Leitung von Schiedsrichter Patrick Schwengers. Trotz einer engagierten Leistung des gastgebenden Regionalligisten konnten sich die Magdeburger letztlich deutlich mit 3:0 durchsetzen und zogen in die nächste Runde des Wettbewerbs ein.

    Stimmung und Rahmenbedingungen

    Die Gastgeber aus Illertissen, derzeit Tabellenfünfter der Regionalliga Bayern, hatten in den vergangenen Wochen sportlich überzeugt und waren unter anderem nach einem knappen 4:3-Erfolg bei Bayern München II mit viel Selbstvertrauen in dieses Pflichtspiel gegangen. Ihr Vorrunden-Erfolg gegen den Erstligisten 1. FC Nürnberg nach Elfmeterschießen untermauerte ihre Ambitionen, erneut für eine Pokalsensation zu sorgen.

    Die Magdeburger traten unter Interimstrainer Petrik Sander an, der sein erstes Pokalspiel seit 2017 leitete. Der Zweitligist hatte zuletzt mit Schwierigkeiten zu kämpfen und belegte vor dem Spiel den letzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga. Nach einem Befreiungsschlag durch einen 2:0-Sieg gegen Preußen Münster wollte das Team auch im Pokal wieder Stabilität zeigen.

    Spielverlauf und Entscheidung

    Im ersten Durchgang setzten sich die Gäste klar durch. Bereits früh sorgte Maximilian Breunig – nach einer Vorlage von Adrian Nollenberger – für die Führung. Wenig später gelang Martin Mathisen das zweite Tor, das Illertissen vor große Probleme stellte. Zudem vergab Breunig einen Elfmeter, der die Gastgeber im Spiel hätte halten können.

    Im zweiten Abschnitt kontrollierte Magdeburg das Geschehen weiter und kam durch Nico Pesch, der eine Vorlage von Rayan Ghrieb verwertete, zum dritten Treffer. Illertissen versuchte immer wieder, gefährlich zu werden, konnte aber vor allem an der Defensive der Gäste wenig ausrichten. Die Partie endete klar mit 3:0 für den 1. FC Magdeburg, der damit seine nächste Runde im DFB-Pokal erreichte.

    Personal und Taktik

    • FV Illertissen setzte auf eine kompakte Abwehr und setzte auf Konterchancen, war jedoch über das gesamte Spiel hinweg im Abschluss zu harmlos.
    • Magdeburg zeigte trotz der letzten Ligaprobleme eine geschlossene Mannschaftsleistung und war im Umschaltspiel gefährlich.
    • Ein wesentlicher Faktor war die Defensive der Gäste, die Illertissen kaum Räume gewährte und bei Standardsituationen aufmerksam blieb.
    • Die Verletzung von Magdeburgs Abwehrchef Jean Hugonet sorgte kurzzeitig für Unsicherheit, dennoch blieb die Defensive stabil.

    Ausblick

    Für den FV Illertissen endet die DFB-Pokal-Saison nach einem couragierten Auftritt. Der Regionalligist hinterlässt trotz der Niederlage einen positiven Eindruck und kann auf wertvolle Erfahrungen im Wettbewerb zurückblicken. Der 1. FC Magdeburg hingegen beweist, dass er trotz sportlicher Schwierigkeiten konkurrenzfähig ist und setzt seine Pokalambitionen im Kampf um das Achtelfinale fort.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Kaiserslautern 0:1 (2025-10-29)

    DFB-Pokal: SpVgg Greuther Fürth unterliegt 1. FC Kaiserslautern in der 2. Runde

    Am Mittwochabend empfing die SpVgg Greuther Fürth im Sportpark Ronhof den 1. FC Kaiserslautern zum Zweitrunden-Duell im DFB-Pokal 2025/26. Die Partie endete mit einer 0:1-Niederlage für die Gastgeber, die damit aus dem Wettbewerb ausschieden. Das einzige Tor des Spiels gelang bereits in der 12. Spielminute durch Naatan Skyttä, womit Kaiserslautern den frühen Vorteil sichern konnte.

    Früher Rückstand prägt Spielverlauf

    Die Fürther begannen die Partie mit einem veränderten Kader, unter anderem kehrte Kapitän Branimir Hrgota in die Startelf zurück, und auch Torhüter Silas Prüfrock gab sein Profidebüt. Dennoch unterlief dem Heimteam früh ein Ballverlust, der von den Gästen schnell zum Führungstor genutzt wurde. Nach einem Fehlpass von Lukas Reich kam der Ball über Umwege zu Skyttä, der den Ball nach einem ersten parierten Schuss dann sicher im Netz unterbrachte.

    Die Heimelf zeigte sich trotz des Rückstands bemüht um Ballkontrolle und Offensive. In der ersten Halbzeit hatten die Fürther mehrere Chancen, darunter ein Kopfball von Leon Robinson und einen Abschluss von Felix Klaus, der jedoch am Außennetz vorbeiging. Kurz vor der Pause verhinderte Prüfrock mit einer starken Parade beinahe das 0:2.

    Verbesserung in der zweiten Halbzeit ohne Erfolg

    Im zweiten Durchgang präsentierte sich Greuther Fürth spielerisch verbessert und zeigte deutlichen Einsatz, um den Rückstand zu drehen. Der Druck auf die Defensive der Gäste erhöhte sich, doch die Mannschaft konnte ihre Chancen nicht verwerten. Die Schwäche im Abschluss war ein wiederkehrendes Problem, das in der jüngsten Partie ein erneutes Mal den Gang in die Verlängerung oder den Ausgleich verhinderte.

    Kurioser Platzverweis entscheidet gegen Fürth

    Im letzten Spielabschnitt kam es zu einer skurrilen Szene, die das Aus der Fürther endgültig besiegelte. Der eingewechselte Omar Sillah lief zu früh aufs Feld und erhielt dafür Gelb. Wenig später wurde er nach einem Foul durch Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Die numerische Unterlegenheit erschwerte die Aufholjagd und sicherte Kaiserslautern den knappen Sieg.

    Analyse und Ausblick für beide Teams

    • SpVgg Greuther Fürth: Zwar zeigte die Mannschaft eine Leistungssteigerung im Verlauf der Partie und wurde aktiver, besonders in der zweiten Halbzeit, dennoch waren die Fehler in der Anfangsphase und die mangelnde Chancenverwertung entscheidend. Das Ausscheiden im Pokal stellt die Fürther vor Herausforderungen, nachdem sie in den letzten Pflichtspielen bereits mehrere Niederlagen hinnehmen mussten.
    • 1. FC Kaiserslautern: Der Pokalfinalist von 2024 setzte vor allem zu Beginn die richtigen Akzente und nutzte die Chancen effizient. Mit diszipliniertem Spiel und taktischer Geschlossenheit retteten die Pfälzer den knappen Vorsprung über die Zeit und ziehen verdient in die nächste Runde ein.

    Das Duell beider Zweitligisten war geprägt von Intensität und dem Kampf um Dominanz. Kaiserslauterns frühe Führung sowie die Tatsache, dass Fürth nicht ihre Möglichkeiten nutzte, waren letztlich ausschlaggebend für die Entscheidung im Pokal.

    Spieldaten im Überblick

    • Datum: 29. Oktober 2025
    • Wettbewerb: DFB-Pokal, 2. Runde
    • Austragungsort: Sportpark Ronhof, Fürth
    • Endstand: SpVgg Greuther Fürth 0 – 1 1. FC Kaiserslautern
    • Torschütze: Naatan Skyttä (12. Minute)

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – Bayer 04 Leverkusen 2:2 (2025-10-29)

    DFB-Pokal: Bayer 04 Leverkusen übersteht dramatisches Duell bei SC Paderborn 07

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals hat Bayer 04 Leverkusen trotz einer starken Gegenwehr des Zweitligisten SC Paderborn 07 mit 4:2 nach Verlängerung gewonnen. Die Partie am 29. Oktober 2025 in der Benteler-Arena endete erst nach einem intensiven Kampf mit mehreren Wendungen und einem Platzverweis zugunsten der Gäste.

    Erster Abschnitt ohne Treffer, Spielentwicklung intensiv

    Das Match blieb in der ersten Halbzeit ohne Torerfolg, obwohl die Rheinländer erwartungsgemäß mehr Ballbesitz hatten. Paderborn verstand es jedoch, die Spielgeschwindigkeit zu kontrollieren und den Offensivdrang von Bayer Leverkusen frühzeitig zu bremsen. Die Partie spielte sich viel im Mittelfeld ab, wobei die Zweitligamannschaft durch eine engagierte Defensivarbeit und aggressives Pressing überzeugte.

    Rote Karte für Paderborn und Führung durch Freistoß

    In der 58. Minute geriet der Spielverlauf dramatisch ins Wanken, als Paderborns Abwehrspieler Felix Götze nach einer Notbremse gegen Leverkusens Stürmer Christian Kofane die Rote Karte erhielt. Die folgende Standardsituation nutzte Alejandro Grimaldo unmittelbar zum Führungstreffer für Bayer Leverkusen. Der Spanier zeigte erneut seine herausragende Spezialität bei Freistößen und brachte sein Team in Überzahl in Front.

    Spannende Schlussphase und Ausgleich in der Nachspielzeit

    Die Unterzahl war für Paderborns Mannschaft ein schwerer Rückschlag, doch sie blieben kämpferisch und belohnten sich kurz vor dem regulären Ende der Partie. In der 90. Minute erzielte Stefano Marino per Kopf den Ausgleich und sicherte seiner Mannschaft so die Verlängerung.

    Verlängerung mit weiteren Toren und dramatischen Momenten

    Die Verlängerung begann mit einem überraschenden Führungstreffer für Paderborn durch Sven Michel in der 96. Minute, der das Spiel überraschend zu drehen schien. Bayer Leverkusen reagierte aber umgehend und glich durch Jarell Quansah, nur eine Minute nach Beginn des zweiten Verlängerungsabschnitts, aus.

    In den Schlussminuten sorgten dann Ibrahim Maza (120.+2) und Aleix Garcia (120.+4) mit weiteren Treffern für die endgültige Entscheidung zugunsten der Werkself, die sich so knapp, aber verdient durchsetzte.

    Analyse und Bedeutung des Spiels

    Diese Begegnung verdeutlichte einerseits das hohe Niveau und die Gefährlichkeit des Zweitligisten SC Paderborn, der trotz Unterzahl nie aufgab und bis zur letzten Minute um den Einzug in die nächste Pokalrunde kämpfte. Andererseits zeigte Bayer Leverkusen Charakter und Qualität, um trotz zeitweiser Schwäche und eines drohenden Ausfalls die Nerven zu behalten. Trainer Kasper Hjulmand konnte mit dem späten Erfolg wichtige Erkenntnisse für die bevorstehenden Bundesliga-Spiele gewinnen.

    Der Sieg bedeutet für Leverkusen zwar das Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal, doch der gezeigte Spielverlauf dürfte für Unzufriedenheit sorgen, da eine längere Überzahl nicht in eine ruhigere Spielkontrolle umgesetzt wurde. Paderborn hinterließ trotz der Niederlage einen positiven Eindruck mit hohem Einsatz und taktischer Disziplin.

    Fazit

    Bayer 04 Leverkusen gewann in einem spektakulären und nervenaufreibenden Pokalmatch bei SC Paderborn 07 mit 4:2 nach Verlängerung. Das Spiel war geprägt von einer frühen Entscheidung der Schiedsrichter, einem direkten Freistoßtor, dramatischen Wendungen in der Schlussphase und einem intensiven Fight bis zum Schluss. Leverkusen rettete sich am Ende mühsam ins Achtelfinale, während Paderborn die Möglichkeiten zum Überraschungscoup ausließ.

    Quellen

  • FC St. Pauli – TSG Hoffenheim 2:2 (2025-10-28)

    DFB-Pokal: FC St. Pauli erreicht Achtelfinale nach Elfmeterschießen gegen TSG Hoffenheim

    Im DFB-Pokal der Saison 2025/26 kam es in der zweiten Runde zu einer intensiven Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und der TSG Hoffenheim. Das Spiel im Millerntor-Stadion endete nach regulärer Spielzeit und Verlängerung mit einem 2:2-Unentschieden. Im Elfmeterschießen setzten sich die Hamburger mit 8:7 durch und sicherten sich damit den Einzug ins Achtelfinale des Pokalwettbewerbs.

    Frühes Führungstor und schneller Ausgleich

    Das Spiel begann mit einem raschen Treffer für die Gastgeber. Bereits nach 44 Sekunden brachte Hauke Wahl St. Pauli in Führung. Diese frühe Führung war die Antwort auf eine Druckphase, in der Hoffenheim versuchte, das Spiel zu kontrollieren. Nach der Halbzeitpause präsentierte sich Hoffenheim entschlossener und erzwang durch Grischa Prömel in der 47. Minute den Ausgleich. Beide Teams agierten mit einer offensiven Ausrichtung, wobei St. Pauli durch Konter gefährlich blieb.

    Verlängerung mit umstrittenem Handelfmeter und spätem Ausgleich

    In der Verlängerung sorgte ein strafstoßbedingter Treffer von Andrej Kramaric in der 107. Minute für die Führung der Hoffenheimer. Die Entscheidung wurde kontrovers diskutiert, da der Ball Kramaric an den angelegten Arm sprang, als er sich wegdrehte. Trotz dieses Rückschlags bewies St. Pauli Moral und konnte in der Nachspielzeit durch Matias Pereira Lage in der zweiten Minute der Nachspielzeit der Verlängerung den Ausgleich erzielen. Dieses Tor bedeutete die Entscheidung zugunsten einer Verlängerung per Elfmeterschießen.

    Elfmeterschießen als Krönung einer dramatischen Partie

    Im anschließenden Strafstoßschießen zeigten beide Mannschaften eine hohe Präzision und Nervenstärke. Insgesamt traten 18 Schützen an den Punkt, was die Ausgeglichenheit der Begegnung unterstrich. Torhüter Ben Voll vom FC St. Pauli zeigte starke Paraden und hielt den Gastgebern damit den Rücken frei. Das Schießen endete mit 8:7 zugunsten des FC St. Pauli, nachdem Hoffenheims Spieler Albian Hajdari den entscheidenden Elfmeter vergab. Für den FC St. Pauli verwandelte Hauke Wahl den letzten Elfmeter und entschied das Spiel.

    Statistische Eckdaten und Bedeutung des Erfolgs

    • Endergebnis nach Verlängerung: 2:2
    • Elfmeterschießen: 8:7 für FC St. Pauli
    • Zuschauerzahl: 28.123 im Millerntor-Stadion
    • Frühe Führung durch Hauke Wahl (1. Minute)
    • Ausgleich durch Grischa Prömel (47. Minute)
    • Hoffenheimer Führung durch Handelfmeter von Andrej Kramaric (107. Minute)
    • Späten Ausgleich für St. Pauli erzielte Matias Pereira Lage (120.+2)

    Der Sieg im Pokal signalisiert einen Stimmungswechsel für den FC St. Pauli, der zuvor mehrere Niederlagen in der Bundesliga hinnehmen musste. Die Qualifikation für das Achtelfinale ist für die Hamburger erst das dritte Mal innerhalb von zwei Jahrzehnten gelungen und stellt einen wichtigen Fortschritt im Saisonverlauf dar. Für Hoffenheim bedeutet das Ausscheiden eine bittere Niederlage nach zuvor erfolgreichem Ligaspiel gegen St. Pauli.

    Teamaufstellungen und Trainer

    • FC St. Pauli (Trainer Alexander Blessin): Ben Voll im Tor, Abwehrreihe mit Hauke Wahl, Smith, Mets (im Verlängerungsausgleich Ritzka), Mittelfeld und Sturm mit Spielern wie Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe, Hountondji, Afolayan und Pereira Lage.
    • TSG Hoffenheim: Stammtorwart Baumann, Verteidiger Prass, Hranac und Hajdari, Mittelfeld mit Avdullahu, Prömel, sowie Offensivspieler Kramaric, der entscheidende Tore erzielte.

    Spielverlauf im Überblick

    St. Pauli startete mit viel Tempo und setzte Hoffenheim früh unter Druck. Trotz der schnellen Führung gelang es den Gästen, das Spiel nach der Pause offener zu gestalten und den Ausgleich herbeizuführen. Die Verlängerung brachte weitere Spannung mit einem umstrittenen Foulelfmeter zugunsten der Hoffenheimer. St. Pauli konnte jedoch auch davon unbeeindruckt bleiben und erzwang den glücklichen Ausgleich knapp vor Spielende. Das anschließende Elfmeterschießen entwickelte sich zu einem spektakulären Krimi, der die Zuschauer in den Bann zog.

    Fazit

    Diese Begegnung war geprägt von intensiven Zweikämpfen, schnellen Toren und einer dramatischen Verlängerung. Am Ende bewies der FC St. Pauli Nervenstärke im Elfmeterschießen und beendet damit seine Negativserie. Die Hamburger setzen sich im DFB-Pokal durch und fahren eine wichtige Motivation für die kommenden Pflichtspiele ein. Hoffenheim dagegen muss die Niederlage im Pokal schnell verarbeiten, um sich in der Bundesliga wieder zu stabilisieren.

    Quellen

  • FC Augsburg – VfL Bochum 0:1 (2025-10-28)

    FC Augsburg scheitert erneut im DFB-Pokal gegen VfL Bochum

    Am Abend des 28. Oktober 2025 verlor der FC Augsburg in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 0:1 gegen den VfL Bochum. Das Heimspiel, ausgetragen in der SGL Arena vor 20.280 Zuschauern, brachte keine Tore für die Augsburger, während Bochum durch einen Treffer von Gerrit Holtmann in der 39. Spielminute den knappen Sieg sicherte und ins Achtelfinale einzog.

    Spielverlauf und Entscheidungstreffer

    Die Partie begann mit einer engagierten Leistung des Zweitligisten aus Bochum, der früh erste Chancen herausspielte. Bereits in der zehnten Minute verpasste Philipp Strompf eine Gelegenheit aus kurzer Distanz, die den Verlauf hätte ändern können. Trotz dieser frühen Torgefahr kontrollierte der Bundesligist im Anschluss phasenweise das Geschehen und suchte die Offensive, ohne jedoch zwingend genug zu agieren.

    Der einzige Treffer fiel kurz vor der Halbzeitpause durch Gerrit Holtmann, der nach einem Fehler in der Augsburger Abwehr die Führung für den VfL erzielte. Augsburg versuchte in der zweiten Hälfte den Ausgleich zu erzwingen, doch die offensive Bemühungen reichten nicht aus, um den Rückstand noch zu drehen. Bochum verteidigte geschickt und brachte den Vorsprung über die Zeit.

    Auswirkungen für FC Augsburg

    Die Niederlage fügt sich nahtlos in die jüngste Krisenphase des FC Augsburg ein. Nur drei Tage zuvor war das Team bei RB Leipzig mit 0:6 untergegangen, was eine der höchsten Heimniederlagen in der Vereinsgeschichte darstellt. Mit nunmehr sieben Punkten in der Bundesliga bleibt der Saisonstart unter Trainer Sandro Wagner hinter den Erwartungen zurück. Das Ausscheiden aus dem Pokal verstärkt den Druck auf die Mannschaft und den Trainer zusätzlich.

    Die Fans reagierten mit lautstarken Pfiffen zum Abpfiff, was die Unzufriedenheit mit der aktuellen Entwicklung untermauerte. Für die Augsburger steht bereits am kommenden Freitag ein schwieriges Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund an, bei dem eine deutliche Leistungssteigerung notwendig ist, um eine weitere sportliche Talfahrt zu verhindern.

    Erfolge für VfL Bochum unter neuem Trainer

    Der VfL Bochum, der in der 2. Bundesliga den zwölften Platz belegt, zeigte eine bemerkenswerte Leistung gegen den höherklassigen Gegner. Unter Trainer Uwe Rösler hat das Team bislang einen Aufwärtstrend verzeichnet und ist mit insgesamt zwei Siegen und einem Unentschieden seit Amtsantritt ungeschlagen. Der Einzug ins Pokal-Achtelfinale ist ein wichtiger Erfolgsmoment und verleiht dem Team Selbstvertrauen für den schwierigen Kampf gegen den Abstieg.

    Mit Blick auf den Ligabetrieb steht für Bochum am Sonntag ein Kellerduell gegen Schlusslicht Magdeburg auf dem Programm. Die zuletzt gezeigte Kampfkraft und Geschlossenheit geben Anlass zur Hoffnung, die Abstiegszone hinter sich zu lassen.

    Taktische Aspekte und Spielerleistungen

    Augsburgs Spiel zeichnete sich durch fehlende Durchschlagskraft aus. Mehrere Möglichkeiten, etwa durch Ismael Gharbi und Marius Wolf, scheiterten unter anderem an Pech mit zwei Aluminiumtreffern. Insgesamt blieb die Chancenverwertung mangelhaft und das Angriffsspiel zu harmlos.

    Bochum setzte auf eine disziplinierte Defensive und nutzte einen Fehler der Augsburger konsequent zur Führung. Der Sieg beruht nicht nur auf der Defensive, sondern auch auf der kämpferischen Bereitschaft, die das Team in den letzten Spielen unter Rodrigues gezeigt hat.

    Zusammenfassung

    • DFB-Pokal, 2. Runde: FC Augsburg – VfL Bochum 0:1
    • Schlüsselspieler: Gerrit Holtmann erzielte das einzige Tor in der 39. Minute
    • FC Augsburg weiter in der sportlichen Krise mit sieben Punkten in der Bundesliga
    • VfL Bochum ungeschlagen unter Trainer Uwe Rösler, zieht ins Achtelfinale ein
    • Heimniederlage nach 0:6-Debakel gegen RB Leipzig und nun Pokal-Aus
    • FCA-Fans zeigen deutlichen Unmut mit Pfeifkonzert nach Spielende
    • Nächste Herausforderung für Augsburg: Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund
    • Bochum setzt positive Serie fort, bereitet sich auf Kellerduell gegen Magdeburg vor

    Quellen

  • Borussia Mönchengladbach – Karlsruher SC 3:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal: Borussia Mönchengladbach setzt sich gegen Karlsruher SC durch

    Am Abend des 28. Oktober 2025 empfing Borussia Mönchengladbach im Borussia-Park den Karlsruher SC zur Zweitrundenpartie im DFB-Pokal. Das Spiel endete mit einem 3:1-Erfolg für die Gastgeber, die damit den Einzug ins Achtelfinale des Wettbewerbs sicherten. Vor 48.023 Zuschauern präsentierte sich Gladbach trotz einer schwierigen Phase in der Bundesliga kämpferisch und zeigte sich im Pokalspiel deutlich verbessert.

    Spielverlauf: Frühstart und Verteidigung der Führung

    Die Begegnung begann für die Gladbacher verheißungsvoll. Bereits in der dritten Spielminute brachte der Japaner Shuto Machino die Fohlen in Führung. Machino, der erstmals in der Startelf stand, verwertete eine frühe Gelegenheit und sorgte so für einen gelungenen Auftakt. Auch die zweite Hälfte begann für die Hausherren gut, bereits sechs Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Innenverteidiger Nico Elvedi per Kopf auf 2:0. Damit konnten sich die Gladbacher eine scheinbare Sicherheit erarbeiten.

    Diese Führung geriet in der 59. Minute jedoch ins Wanken, als Fabian Schleusener für den Karlsruher SC an den Anschlusstreffer gelangte. Der KSC zeigte sich somit keineswegs geschlagen und versuchte, den Druck zu erhöhen. Bis dahin hatte die Mannschaft einige Chancen, das Spiel wieder zu drehen, was die Gastgeber sichtlich beschäftigte.

    Entscheidung in letzter Minute

    Obwohl Karlsruhe den Druck erhöhte, setzte Borussia Mönchengladbach kurz vor Spielende den Schlusspunkt. In der 89. Minute gelang Haris Tabakovic nach mehreren vergebenen Möglichkeiten das dritte Tor für die Gastgeber, das letztlich die Entscheidung bedeutete. In der Nachspielzeit warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne, konnten aber die kompakte Defensive der Gladbacher nicht mehr überwinden.

    Bedeutung des Sieges für Gladbach

    Der Erfolg ist der erste unter der Leitung von Interimscoach Eugen Polanski und bringt der Mannschaft dringend benötigte Zuversicht. In der Bundesliga steht Borussia Mönchengladbach nach einer Serie ohne Heimsieg weiterhin unter Druck und rangiert auf dem letzten Tabellenplatz. Der Pokalerfolg aber gibt den Spielern einen neuen Antrieb und ist ein Schritt in Richtung Stabilisierung der Leistungen.

    Sportdirektor Rouven Schröder wertete den Einzug ins Achtelfinale als wichtigen Erfolg und hob hervor, dass die Mannschaft nun konzentriert und Schritt für Schritt weiterarbeiten müsse. Die Partie zeigte, dass Gladbach speziell in der Anfangsphase der Halbzeiten stark auftreten kann, während in der Defensive noch Entwicklungspotenzial besteht.

    Ausblick auf kommende Aufgaben

    Mit dem Erfolg im DFB-Pokal hat Borussia Mönchengladbach eine gute Basis geschaffen, um den Abstiegskampf in der Bundesliga entschlossen anzugehen. Die kommenden Spiele gegen Mannschaften wie FSV Mainz 05, VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund werden richtungsweisend sein für den weiteren Saisonverlauf. Die Auslosung des Achtelfinales im Pokal findet am Sonntag statt und wird zeigen, wie weit die Gladbacher im Wettbewerb noch kommen können.

    Zusammenfassung der Torschützen

    • Gladbacher Tore: Shuto Machino (3. Minute), Nico Elvedi (51. Minute), Haris Tabakovic (89. Minute)
    • Karlsruher SC: Fabian Schleusener (59. Minute)

    Fazit

    Borussia Mönchengladbach konnte mit dem 3:1 über den Karlsruher SC einen wichtigen Erfolg feiern, der den Druck im Heimatwettbewerb mildert. Die Mannschaft zeigte sich vor 48.000 Zuschauern im Borussia-Park besonders in der Anfangsphase der jeweiligen Halbzeiten effektiv und kam trotz zwischenzeitlicher Unsicherheiten defensiv gut zurecht. Der Sieg gibt Hoffnung auf eine Trendwende in einer bislang schwierigen Saisonphase.

    Quellen

  • Energie Cottbus – RB Leipzig 1:4 (2025-10-28)

    RB Leipzig setzt sich im DFB-Pokal bei Energie Cottbus durch

    In der Zweitrunden-Begegnung des DFB-Pokals am 28. Oktober 2025 behielt Bundesligist RB Leipzig beim Aufsteiger Energie Cottbus in der Lausitz die Oberhand. Vor 19.700 Zuschauern im ausverkauften LEAG Energie Stadion fertigten die Sachsen den Drittligisten mit 4:1 (3:0) ab und erreichten damit das Achtelfinale des Wettbewerbs.

    Leipzig kontrolliert Spiel von Anfang an

    Die Gäste aus Sachsen präsentierten sich von Beginn an dominant und zeigten ihre spielerische Klasse, insbesondere in der ersten Halbzeit. Bereits in der 13. Minute brachte Johan Bakayoko die Leipziger in Führung und bereitete damit den Weg für eine frühe Vorentscheidung. Christoph Baumgartner baute den Vorsprung mit zwei Toren in der 28. und 37. Minute weiter aus, wodurch Leipzig mit einem beruhigenden 3:0 in die Pause ging.

    Energie Cottbus, der Spitzenreiter der 3. Liga, versuchte zwar mutig mitzuhalten und setzte auf ein leicht verändertes System, um den Favoriten zu ärgern, doch gegen die kompakten und zielstrebigen Leipziger Angriffe fanden sie kaum ein Mittel. Die Offensive der Lausitzer blieb im ersten Durchgang zu harmlos, um den Bundesligisten ernsthaft zu gefährden.

    RB Leipzig baut Vorsprung aus, Cottbus erzielt späten Ehrentreffer

    Auch im zweiten Abschnitt blieb das Bild unverändert. Leipzig kontrollierte das Geschehen und erhöhte in der 59. Spielminute durch Ezechiel Banzuzi auf 4:0. Cottbus war lediglich durch Einzelaktionen gefährlich. Erst in der Schlussphase gelang Erik Engelhardt in der 86. Minute ein Ehrentreffer, der den Rückstand zumindest kosmetisch verkürzte.

    Die deutliche Niederlage besiegelt somit erneut das Pokalaus für Energie Cottbus in der zweiten Runde; zuletzt waren sie in der Saison 2010/11 weiter gekommen und hatten damals bis ins Halbfinale gespielt.

    Spiel überschattet von tragischem Todesfall

    Die Freude über den Erfolg von RB Leipzig wurde zu keinem Zeitpunkt uneingeschränkt geteilt, da das Spiel durch einen tragischen Vorfall überschattet wurde. Ein Leipziger Anhänger erlag unmittelbar vor Spielbeginn einem medizinischen Notfall ohne Fremdeinwirkung, woraufhin beide Fanlager ihren Support vorübergehend einstellten. Sowohl die Verantwortlichen von RB Leipzig als auch der Trainer von Cottbus bekundeten ihre Anteilnahme und äußerten Trauer über das Ereignis.

    Ansetzungen und Ausblick

    Der DFB-Pokal entwickelt sich für RB Leipzig, den Sieger der Jahre 2022 und 2023, erneut zur Pflichtveranstaltung, um das Achtelfinale zu erreichen. Für Energie Cottbus bietet die Partie eine wichtige Erfahrung auf höherem Niveau, auch wenn sie sportlich nicht weiter kamen. Leipzig muss nun die Konzentration auf die kommenden Pflichtspiele legen, während der Drittligist seinen erfolgreichen Saisonstart in der Liga und anderen Wettbewerben fortsetzen will.

    Aufstellungen und Taktik

    • Energie Cottbus: Mit einem veränderten System agierte das Team um Trainer Claus-Dieter Wollitz. In der Defensive standen King Manu und Awortwie-Grant als Innenverteidiger, während Funk das Tor hütete. Im Mittelfeld spielte Tolcay Cigerci auf der Sechs, flankiert von Pelivan, Borgmann und Hannemann. Die Offensive bildeten Butler und Biankadi.
    • RB Leipzig: Auf Seiten der Gäste standen unter anderem Bakayoko, Baumgartner und Banzuzi im Vordergrund. Das Team legte großen Wert auf schnelles Umschalten und zielstrebige Abschlüsse, was sich im deutlichen Halbzeitresultat widerspiegelte.

    Fakten zum Spiel

    • Datum: 28. Oktober 2025
    • Wettbewerb: DFB-Pokal, 2. Runde
    • Austragungsort: LEAG Energie Stadion, Cottbus
    • Zuschauer: 19.700
    • Endstand: Energie Cottbus 1 – 4 RB Leipzig
    • Tore: Bakayoko (13.), Baumgartner (28., 37.), Banzuzi (59.) für Leipzig; Engelhardt (86.) für Cottbus

    Quellen