DFB-Pokal: 1. FC Magdeburg setzt sich souverän beim FV Illertissen durch
Am Mittwochabend empfing der FV Illertissen im Rahmen der zweiten Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten 1. FC Magdeburg. Die Partie begann um 18:00 Uhr im Vöhlinstadion und stand unter der Leitung von Schiedsrichter Patrick Schwengers. Trotz einer engagierten Leistung des gastgebenden Regionalligisten konnten sich die Magdeburger letztlich deutlich mit 3:0 durchsetzen und zogen in die nächste Runde des Wettbewerbs ein.
Stimmung und Rahmenbedingungen
Die Gastgeber aus Illertissen, derzeit Tabellenfünfter der Regionalliga Bayern, hatten in den vergangenen Wochen sportlich überzeugt und waren unter anderem nach einem knappen 4:3-Erfolg bei Bayern München II mit viel Selbstvertrauen in dieses Pflichtspiel gegangen. Ihr Vorrunden-Erfolg gegen den Erstligisten 1. FC Nürnberg nach Elfmeterschießen untermauerte ihre Ambitionen, erneut für eine Pokalsensation zu sorgen.
Die Magdeburger traten unter Interimstrainer Petrik Sander an, der sein erstes Pokalspiel seit 2017 leitete. Der Zweitligist hatte zuletzt mit Schwierigkeiten zu kämpfen und belegte vor dem Spiel den letzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga. Nach einem Befreiungsschlag durch einen 2:0-Sieg gegen Preußen Münster wollte das Team auch im Pokal wieder Stabilität zeigen.
Spielverlauf und Entscheidung
Im ersten Durchgang setzten sich die Gäste klar durch. Bereits früh sorgte Maximilian Breunig – nach einer Vorlage von Adrian Nollenberger – für die Führung. Wenig später gelang Martin Mathisen das zweite Tor, das Illertissen vor große Probleme stellte. Zudem vergab Breunig einen Elfmeter, der die Gastgeber im Spiel hätte halten können.
Im zweiten Abschnitt kontrollierte Magdeburg das Geschehen weiter und kam durch Nico Pesch, der eine Vorlage von Rayan Ghrieb verwertete, zum dritten Treffer. Illertissen versuchte immer wieder, gefährlich zu werden, konnte aber vor allem an der Defensive der Gäste wenig ausrichten. Die Partie endete klar mit 3:0 für den 1. FC Magdeburg, der damit seine nächste Runde im DFB-Pokal erreichte.
Personal und Taktik
- FV Illertissen setzte auf eine kompakte Abwehr und setzte auf Konterchancen, war jedoch über das gesamte Spiel hinweg im Abschluss zu harmlos.
- Magdeburg zeigte trotz der letzten Ligaprobleme eine geschlossene Mannschaftsleistung und war im Umschaltspiel gefährlich.
- Ein wesentlicher Faktor war die Defensive der Gäste, die Illertissen kaum Räume gewährte und bei Standardsituationen aufmerksam blieb.
- Die Verletzung von Magdeburgs Abwehrchef Jean Hugonet sorgte kurzzeitig für Unsicherheit, dennoch blieb die Defensive stabil.
Ausblick
Für den FV Illertissen endet die DFB-Pokal-Saison nach einem couragierten Auftritt. Der Regionalligist hinterlässt trotz der Niederlage einen positiven Eindruck und kann auf wertvolle Erfahrungen im Wettbewerb zurückblicken. Der 1. FC Magdeburg hingegen beweist, dass er trotz sportlicher Schwierigkeiten konkurrenzfähig ist und setzt seine Pokalambitionen im Kampf um das Achtelfinale fort.