Schlagwort: 1. FC Nürnberg

  • FC Schalke 04 – 1. FC Nürnberg 1:0 (2025-12-14)

    Schalke 04 sichert sich knapp den Heimsieg gegen 1. FC Nürnberg

    Am 14. Dezember 2025 empfing der FC Schalke 04 im Rahmen des 16. Spieltags der 2. Bundesliga den 1. FC Nürnberg in der heimischen Veltins-Arena. Das Duell endete mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gastgeber, die damit ihre Tabellenführung festigten und sich vorzeitig die Herbstmeisterschaft sicherten.

    Spielverlauf und Taktik

    Beide Mannschaften begannen die Partie mit dem klaren Ziel, wichtige Punkte mitzunehmen. Schalke agierte von Beginn an offensiv und versuchte, das Spiel zu bestimmen, ohne dabei jedoch gleich große Gefahr zu erzeugen. Die Defensive beider Teams stand zunächst solide, wodurch sich eine kampfbetonte und umkämpfte erste Halbzeit entwickelte, in der Torchancen auf beiden Seiten Mangelware blieben.

    Der 1. FC Nürnberg zeigte sich im Ballbesitz geduldig und verzichtete auf riskante Angriffe, weshalb sie selten ins letzte Drittel vordrangen. Trotz leichten Vorteils für Schalke fiel zu Beginn kein Treffer, sodass es torlos in die Pause ging.

    Entscheidung in der zweiten Halbzeit

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich die Dynamik. Schalke zeigte sich zielstrebiger und nutzte nach einem schnellen Umschaltspiel eine Lücke in der Nürnberger Abwehr auf der rechten Seite aus. Vitalie Becker erzielte in der 52. Minute mit einem kraftvollen Schuss aus der Strafraumgrenze das einzige Tor des Spiels.

    Der Gastgeber fokussierte sich danach auf eine stabile Defensive und kontrollierte das Spielgeschehen. Nürnberg antwortete mit vereinzelt gefährlichen Angriffen, kam aber gegen hervorragend aufgelegten Schalke-Torhüter Loris Karius nicht zum Ausgleich. Besonders im Laufe der Partie rettete Karius mehrmals mit sehenswerten Paraden, unter anderem gegen Chancen von Luka Lochoshvili und anderen Club-Angreifern.

    Spielerische Leistungen und Aufstellungen

    Trainer Miron Muslic vertraute bei Schalke auf eine Elf, in der Loris Karius im Tor stand und die Abwehr von Hasan Kurucay, Nikola Katic, Vitalie Becker, Mika Wallentowitz sowie Mertcan Ayhan gebildet wurde. Im Mittelfeld agierten Ron Schallenberg und Soufiane El-Faouzi, während im Angriff Moussa Sylla, Christopher Antwi-Adjej und Kenan Karaman die Offensive organisierten.

    Die Schalker Mannschaft zeigte im Vergleich zu den früheren Spielen eine solide, wenn auch nicht herausragende Leistung. Der Sieg beruht vor allem auf einer disziplinierten Defensivleistung und der Effektivität bei der einzigen großen Chance.

    Der 1. FC Nürnberg, trainiert von Miroslav Klose, präsentierte sich kämpferisch und mit hohem Ballbesitzanteil, agierte jedoch zu harmlos vor dem Tor. Die Mannschaft blieb bei ihren Vorstößen im letzten Spielfelddrittel zu ungefährlich und konnte die wenigen Chancen nicht verwerten.

    Tabelle und Ausblick

    Mit dem knappen Heimsieg baut Schalke 04 seinen Vorsprung an der Tabellenspitze aus und sicherte sich die Herbstmeisterschaft. Nun sind sie auch in den verbleibenden Partien des Jahres nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen, was die Rolle als Aufstiegsfavorit unterstreicht.

    Der 1. FC Nürnberg bleibt mit diesem Ergebnis im Tabellenmittelfeld und erzielt keine Fortschritte im Kampf gegen den Abstieg. Die kommenden Begegnungen werden für die Franken entscheidend sein, da sie oftmals Schwierigkeiten gegen Topteams der Liga hatten.

    Fazit

    Das Spiel blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück, vor allem was die Kreativität und Torraumszenen betrifft. Schalke konnte seine defensive Stärke und Effizienz nutzen, um drei wichtige Punkte einzufahren und die Tabellenführung auszubauen. Nürnberg zeigte zwar Einsatzwillen und Ballkontrolle, fehlte jedoch die Durchschlagskraft, um gegen den Tabellenführer zu punkten.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth 2:2 (2025-12-07)

    2:2-Unentschieden im 15. Spieltag der 2. Bundesliga zwischen 1. FC Nürnberg und SpVgg Greuther Fürth

    Im Max-Morlock-Stadion begegneten sich am Sonntag, dem 7. Dezember 2025, zwei Rivalen aus Mittelfranken zum 275. Frankenderby. Der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth lieferten sich über 90 Minuten ein intensives Duell, das keinen Sieger fand. Das Spiel endete 2:2 und spiegelte den Kräfteverlauf während der Begegnung treffend wider.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die erste Halbzeit verlief ohne Torerfolg und mit überschaubarer Torgefahr auf beiden Seiten. Das Team aus Fürth präsentierte sich im ersten Abschnitt spielerisch etwas stabiler, gestaltete das Geschehen kontrolliert und kam zu ersten Aussichtsreichen Aktionen vor dem Nürnberger Tor. Andererseits vermochte Nürnberg bislang selten für ernsthafte Gefahr zu sorgen.

    Der zweite Durchgang begann mit einem schnellen Treffer für den Gastgeber aus Nürnberg, als Luka Lochoshvili in der 48. Minute zur Führung einschob. Die Führung hatte jedoch nur kurz Bestand. Bereits sechs Minuten später konnte Felix Klaus zum Ausgleich für die Gäste einnetzen und die Partie wieder ausgleichen.

    Kurz darauf gelang Mohamed Alì Zoma in der 57. Minute erneut die Führung für Nürnberg. Doch auch diesmal reagierten die Fürther prompt: Aaron Keller stellte in der 61. Minute den Endstand von 2:2 her. Die Ereignisse überschlugen sich in einem Zeitraum von nur 13 Minuten, was die hohe Intensität und den Druck beider Teams unterstrich.

    Chancen und Torhüterleistungen

    Beide Mannschaften suchten nach dem Ausgleich noch die Entscheidung, doch größere Torchancen blieben selten ungenutzt. Torwart Jan Reichert vom 1. FC Nürnberg zeigte eine Reihe wichtiger Paraden insbesondere in der Schlussphase, die den Punktverlust verhinderten. Auf Fürther Seite schaffte es die Defensive nicht dauerhaft, die strukturierte Offensive der Gastgeber im zweiten Durchgang auszubremsen.

    Taktische Ausrichtung und Einsatzbereitschaft

    Die Nürnberger unter Trainer Miroslav Klose setzten auf solide Defensive und schnelles Umschaltspiel, kamen allerdings erst nach der Pause besser ins Spiel. Fürth, trainiert von Heiko Vogel, agierte im ersten Durchgang ruhig und kontrolliert. Dieses Konzept zahlte sich zunächst aus, musste dann allerdings den schnellen Gegentreffern Tribut zollen. Das Kleeblatt zeigte sich aber kämpferisch und konnte trotz des Rückstands zweimal zurückkommen, was für den Willen und Einsatz des Teams spricht.

    Tabellenstände und Bedeutung des Spiels

    Vor dem Spiel lag Nürnberg mit 18 Punkten auf dem 10. Rang der 2. Bundesliga. Fürth hatte 13 Zähler gesammelt und befand sich auf dem 17. Tabellenplatz, mit der Folge, dass die Mannschaft weiterhin Abstiegsränge belegt. Durch das Unentschieden verbessert sich Fürth auf den 16. Rang und verbleibt in der Relegationszone, wobei der Kampf um den Klassenerhalt spürbar wird.

    Für den 1. FC Nürnberg bedeutete der Punktverlust einen Abrutschen auf Platz elf. Insgesamt weist der Club nach 15 Spieltagen fünf Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen auf, woraus sich ein gemischtes Bild in der Leistung und Konstanz der Mannschaft ableiten lässt.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Der 1. FC Nürnberg wird im nächsten Spiel gegen Schalke 04 antreten und versuchen, die Punkteausbeute zu verbessern, um sich aus der unteren Tabellenhälfte zu entfernen. Für die SpVgg Greuther Fürth geht es schon am Freitag darauf weiter, wenn sie auf Hertha BSC treffen. Diese Begegnungen sind für beide Teams wichtig, um im weiteren Saisonverlauf ihre Positionen zu festigen oder zu verbessern.

    Fazit

    Das Frankenderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth war ein intensives und emotionales Bundesliga-Duell mit zahlreichen Höhepunkten in kurzer Zeit. Die Punkte wurden gerecht geteilt, was in Anbetracht des Spielverlaufs ein angemessenes Ergebnis darstellt. Beide Teams zeigten Kampfgeist und taktische Anpassungsfähigkeit, spielten jedoch nicht fehlerfrei. Die Partie bot den Fans ein spannendes und abwechslungsreiches Fußballspiel in der 2. Bundesliga.

    Quellen

  • 1. FC Magdeburg – 1. FC Nürnberg 3:0 (2025-11-29)

    1. FC Magdeburg schlägt 1. FC Nürnberg klar mit 3:0

    Am 29. November 2025 empfing der 1. FC Magdeburg den 1. FC Nürnberg zum 14. Spieltag in der 2. Bundesliga. Vor heimischer Kulisse in der Avnet Arena gelang den Magdeburgern ein klarer Sieg gegen die Franken. Mit 3:0 setzte sich der FCM durch und beendete damit eine Serie von drei Niederlagen hintereinander.

    Ausgangslage vor der Partie

    Der 1. FC Magdeburg befand sich vor dem Spiel in einer schwierigen Phase. Aus den letzten fünf Begegnungen konnten die Blau-Weißen lediglich einen Punkt holen, zuletzt gab es eine Auswärtsniederlage mit 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf. Magdeburg liegt damit am Tabellenende und kämpft gegen den Abstieg.

    Der 1. FC Nürnberg hingegen präsentierte sich in mehr Stabilität. Die Clubberer hatten zuletzt eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage hingelegt. Am 13. Spieltag setzten sie sich mit 2:0 gegen Arminia Bielefeld durch und wollten diese Erfolgsserie verlängern.

    Verlauf der ersten Halbzeit

    Die Anfangsphase blieb von Zurückhaltung geprägt. Chancen waren rar, wobei Nürnberg durch Standardsituationen zeitweise gefährlicher war. Die Gastgeber versuchten kontrolliert aufzutreten, schafften aber kaum klare Abschlüsse. Gegen Spielende der ersten Halbzeit kamen die Magdeburger offensiv besser in Schwung.

    Alexander Nollenberger und Laurin Ulrich vergaben gute Möglichkeiten, beide Male scheiterte man am FCN-Torwart Jan Reichert. Insgesamt war das 0:0 zur Pause für Nürnberg schmeichelhaft, da Magdeburg mehr Ballbesitz und Torgelegenheiten aufwies.

    Unterbrechung und Wendepunkt nach der Pause

    Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung durch eine längere Pause unterbrochen. In beiden Fanblöcken kam es zu Pyrotechnik, was eine rund 13-minütige Spielunterbrechung zur Folge hatte. Der dichte Rauch erschwerte die Sicht, und Schiedsrichter Felix Bickel entschied sich für diese Maßnahme.

    Als das Spiel wieder aufgenommen wurde, zeigte sich Magdeburg deutlich engagierter. Die Elbestädter verlagerten das Geschehen zunehmend in die gegnerische Hälfte. Nürnbergs Bemühungen blieben weitgehend ungefährlich, zudem begünstigte eine Platzverweis-Situation den Gastgebern.

    Entscheidende Tore und Matchverlauf

    • Mateusz Zukowski eröffnete in der 73. Minute den Torreigen. Sein Treffer brachte die Führung für den Tabellenletzten, der sich nun sichtlich beflügelt zeigte.
    • Rafael Lubach vom 1. FC Nürnberg erhielt in der 76. Minute nach einer gelb-roten Karte die Ampelkarte, was die defensive Lage Nürnbergs weiter verschärfte.
    • In der Nachspielzeit sorgte Zukowski mit einem weiteren Tor sowie Maximilian Breunig mit einem Treffer für die endgültige Entscheidung und das 3:0-Endergebnis.

    Mit diesem Erfolg gelang dem FCM der dritte Heimsieg der laufenden Saison. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge konnte damit etwas vergrößert werden, auch wenn man weiterhin Tabellenletzter bleibt.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Petrik Sander setzte auf ein 4-4-2-System, bei dem Dominik Reimann im Tor stand. In der Abwehr spielten Tobias Müller, Marcus Mathisen, Lubambo Musonda und Philipp Hercher. Das Mittelfeld stellten Laurin Ulrich, Falko Michel, Baris Atik sowie Silas Gnaka, während der Angriff mit Alexander Nollenberger und Mateusz Zukowski besetzt war.

    Der Club hatte nach der Pause mit der Unterzahl zu kämpfen, was die eigene Spielführung deutlich erschwerte. Magdeburg nutzte die numerische Überlegenheit geschickt aus und konnte zielstrebiger agieren.

    Ausblick und Bedeutung des Ergebnisses

    Der 1. FC Magdeburg konnte mit dem deutlichen Sieg einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf setzen. Es war eine wichtige Reaktion nach drei Niederlagen am Stück, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.

    Der 1. FC Nürnberg hingegen muss die deutliche Niederlage analysieren und aufarbeiten, insbesondere angesichts der kommenden schweren Aufgaben. Die Niederlage könnte den Club aus der oberen Tabellenhälfte zurückwerfen.

    Insgesamt zeigte sich, dass Kampfgeist und konsequente Chancenverwertung auf Seiten des FCM den Ausschlag gaben. Nürnbergs Chancenverwertung und Disziplin auf dem Platz hingegen ließen zu wünschen übrig.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – Arminia Bielefeld 2:0 (2025-11-23)

    1. FC Nürnberg setzt Erfolgslauf fort: 2:0 Heimsieg gegen Arminia Bielefeld

    Der 1. FC Nürnberg hat am 13. Spieltag der 2. Bundesliga einen weiteren Schritt nach vorn gemacht. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld präsentierte sich der Club gegen einen defensiv eingestellten Gegner zielstrebiger und gewann mit 2:0 (0:0). Durch den Sieg nachhaltige die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose ihre Unbesiegbarkeitsserie auf nunmehr sechs Spiele. Mit nun 18 Punkten verbesserte sich Nürnberg auf den neunten Tabellenplatz und überholte die Gäste aus Ostwestfalen.

    Spielverlauf geprägt von Abtasten bis zur Halbzeitpause

    In den ersten 45 Minuten entwickelte sich eine behutsame Partie, geprägt von Zurückhaltung auf beiden Seiten. Die Hausherren strebten zwar Ballkontrolle an, fanden aber kaum Wege, die dicht gestaffelte Defensive der Arminia zu überwinden. Bielefeld beschränkte sich vorwiegend auf ein tiefes Abwehrbollwerk und versuchte, über schnelle Umschaltaktionen Entlastung zu schaffen. Vor der Pause blieb die Offensivleistung des Tabellenneunten überschaubar, einzig zwei nennenswerte Abschlussversuche von Julian Justvan (9.) und Rafael Lubach (45.+1) forderten keine ernsthafte Torhüterleistung. Die Gäste konnten keinen einzigen Torschuss vor dem Seitenwechsel verzeichnen.

    Entscheidende Szenen fallen kurz nach Wiederanpfiff

    Die zweite Halbzeit brachte deutlich mehr Aktivität, insbesondere für die Gastgeber. Bereits 60 Sekunden nach Wiederanpfiff stellte eine Situation die Weichen auf Sieg: Der Nürnberger Finn Becker wurde innerhalb des Strafraums gefoult, woraufhin Rafael Lubach den fälligen Elfmeter sicher zum 1:0 verwandelte. Die Führung beflügelte den Club sichtlich, der nun mehr Zug zum Tor zeigte und den Druck erhöhte. Kurz darauf erhöhte Becker selbst auf 2:0, indem er eine präzise Vorlage nutzte und die gegnerische Abwehr ausspielte. Die Gäste konnten dem nichts entgegensetzen und blieben offensichtlich nach vorn harmlos.

    Tabellenentwicklung und Ausblick

    Mit diesem doppelten Erfolgserlebnis konnte der 1. FC Nürnberg nach bescheidenem Saisonstart seine Lage in der Tabelle deutlich verbessern und befindet sich nun in der oberen Hälfte der Liga. Die Gallier aus Franken demonstrieren eine stabile Form und gehen mit Rückenwind ins nächste Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg. Bielefeld hingegen wartet weiterhin auf einen Auswärtssieg seit dem 10. August und hat sich in der Rangordnung hinter Nürnberg einsortiert.

    Fazit

    Die Begegnung im Max-Morlock-Stadion spiegelte den aktuellen Trend beider Mannschaften wider: Nürnberg befindet sich im Aufwärtstrend und erzielt wichtige Ergebnisse ohne Gegentor, während die Arminia momentan defensiv orientiert bleibt und offensiv kaum Akzente setzen konnte. Das Team von Miroslav Klose zeigte nach einem kapriziösen Saisonbeginn eine erhebliche Steigerung mit einem geschlossenen Auftreten und zielstrebigen Aktionen nach dem Seitenwechsel. Die nötige Effizienz und Stabilität wurde in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit im zweiten Abschnitt konsequent umgesetzt.

    Quellen

  • Dynamo Dresden – 1. FC Nürnberg 1:2 (2025-11-07)

    Dynamo Dresden unterliegt 1. FC Nürnberg: Nächster Rückschlag für die SGD

    Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga musste Dynamo Dresden eine weitere Enttäuschung hinnehmen. Die Mannschaft von Thomas Stamm verlor im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion mit 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg. Es war bereits die siebte Saisonniederlage für Dresden, die weiterhin auf den ersten Heimerfolg der Spielzeit warten.

    Verlauf der ersten Hälfte: Blitzstart der Gäste und zähe Anfangsphase

    Die Partie begann außergewöhnlich rasant. Nürnberg erwischte Dresden auf dem völlig falschen Fuß und ging bereits nach 14 Sekunden in Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite setzte sich Artem Stepanov durch, legte den Ball in den Rückraum, wo Rafael Lubach überlegt zur schnellen Führung traf. Dresden wirkte davon sichtlich beeinträchtigt und hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden.

    In Folge der frühen Führung behielt Dresden zwar den Ball häufig in den eigenen Reihen, konnte jedoch nur selten konstruktive Angriffe ausspielen. Die Gäste aus Franken zeigten sich vor allem in der Umschaltbewegung gefährlich und konzentrierten sich in der Abwehr auf die langen Bälle der Hausherren. Nach einer kurzen Spielunterbrechung durch dichte Rauchschwaden infolge von Pyrotechnik blieb die Begegnung insgesamt zerfahren, Chancen blieben Mangelware.

    Dresden kommt vor der Pause zum Ausgleich

    Bis zur Nachspielzeit der ersten Hälfte tat sich wenig vor beiden Toren. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Dynamo Dresden der Ausgleich. Nach einer flachen Hereingabe von der rechten Seite verwertete Dominik Kother den Ball kontrolliert zum 1:1-Ausgleich. Mit dem Gleichstand ging es auch in die Kabinen.

    Nürnberg erneut mit Blitzstart in den zweiten Durchgang

    Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war Dresden unaufmerksam. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff schlug Nürnberg wieder zu: Tim Janisch markierte nach einem Angriff über die linke Seite die erneute Führung für den FCN. Dieser Treffer wenige Minuten nach der Pause war bezeichnend für die Probleme in Dresdens Defensive, die in dieser Saison bereits viele Gegentore zugelassen hat.

    Schlussoffensive und Wechsel ohne Ertrag

    In der Schlussphase wechsle Dynamo doppelt, brachte unter anderem Lemmer und Casar für Daferner und Amoako. Auch Nürnberg reagierte später mit drei Wechseln. Zwar bemühte sich Dresden weiterhin, fand aber offensiv weiterhin keine geeigneten Lösungen. Vieles blieb Stückwerk und auch mit hohen Bällen entstand kaum Gefahr vor dem Gästetor.

    Nürnberg verteidigte die knappe Führung über die Zeit und verbuchte letztlich den zweiten Sieg in Folge. Die Defensive der Gäste blieb in den entscheidenden Momenten aufmerksam und ließ kaum noch echte Torchancen der Heimmannschaft zu.

    Situation nach dem Spiel: Dresden bleibt im Tabellenkeller

    • Dynamo Dresden rangiert nach dem 12. Spieltag auf einem Abstiegsplatz.
    • Die Sachsen warten weiterhin auf den ersten Heimsieg in dieser Saison und haben damit eine Negativserie fortgesetzt.
    • Mit sieben Niederlagen, einem Sieg und vier Unentschieden ist die Bilanz vor allem im Angriff ideenarm und in der Defensive anfällig: Bereits 24 Gegentore kassierte die Mannschaft bislang.
    • Der 1. FC Nürnberg setzt sich durch den Auswärtserfolg im Mittelfeld der Tabelle fest, bleibt in Dresden weiterhin ungeschlagen und baute die aktuelle Serie aus.

    Fazit

    Das Duell zwischen Dynamo Dresden und dem 1. FC Nürnberg wurde bereits in den Anfangsminuten beider Halbzeiten entschieden. Dresden konnte sich von den beiden frühen Rückständen nicht mehr erholen und musste gegen kompakte Franken die nächste bittere Pleite hinnehmen. Die Unruhe im Umfeld der SGD wächst, die Mannschaft droht weiter Boden zu verlieren. Nürnberg dagegen präsentiert sich effizient und klettert mit diesem Auswärtssieg in gesicherte Tabellenregionen.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – Eintracht Braunschweig 2:1 (2025-11-01)

    1. FC Nürnberg setzt sich knapp gegen Eintracht Braunschweig durch

    Im Duell des 11. Spieltags der 2. Bundesliga trat der 1. FC Nürnberg zu Hause gegen Eintracht Braunschweig an. Das Aufeinandertreffen endete mit einem 2:1-Erfolg für die Gastgeber. Beide Teams suchten bereits zur Pause wieder die Tunnen aufgrund des Zwischenstands von 2:1. In Hälfte zwei blieb es trotz weiterer Möglichkeiten bei diesem Resultat.

    Spielverlauf und Schlüsselphasen

    Mit Beginn der Partie entwickelte sich eine intensive Begegnung, in der die Nürnberger ihre Heimstärke untermauerten. Im ersten Durchgang erzielten die Gastgeber zwei Tore, während Braunschweig einmal erfolgreich war. Die Tore fielen demnach bereits vor dem Seitenwechsel, was den Spielverlauf früh zugunsten des 1. FC Nürnberg beeinflusste.

    Nach dem Seitenwechsel drängte Eintracht Braunschweig auf den Ausgleich, doch klare Chancen blieben über weite Strecken Mangelware. Nürnberg verstand es, die knappe Führung über die Zeit zu bringen und kassierte nach der Pause keinen weiteren Gegentreffer.

    Tabellensituation und Form der Mannschaften

    Für Nürnberg bedeutete der Heimsieg ein weiteres Polster in der unteren Tabellenhälfte. Nach insgesamt zwölf absolvierten Begegnungen verzeichnet das Team nun 15 Punkte und steht auf dem 11. Platz (Stand: 18.11.2025). Die Form in den letzten fünf Ligaspielen war ordentlich: Drei Siege und zwei Unentschieden sind Belege für eine stabile Phase.

    Aufseiten von Eintracht Braunschweig spitzt sich die Lage weiter zu. Die Mannschaft bewegte sich bereits vor dem Spiel am Rand der Abstiegsränge und konnte auch diesmal auswärts nichts Zählbares mitnehmen. Die nächste Gelegenheit auf Besserung bietet sich in der folgenden Partie gegen Hertha BSC.

    Ausblick bei Nürnberg

    Nach dem knappen Heimerfolg wartet auf den 1. FC Nürnberg das nächste Heimspiel: Gegner ist Arminia Bielefeld, die aktuell den neunten Tabellenplatz belegen. Im weiteren Verlauf der Hinrunde kommen Aufgaben gegen den 1. FC Magdeburg, Greuther Fürth, den FC Schalke 04 und Hannover 96. Der 1. FC Nürnberg kann mit breiter Brust aus den Ergebnissen der vergangenen Wochen in diese Begegnungen gehen.

    Das Fazit

    Der 1. FC Nürnberg entschied eine umkämpfte Partie gegen Braunschweig knapp für sich und stabilisiert durch diesen Erfolg seine Position im Mittelfeld der Liga. Die Bundesliga bleibt damit auch nach dem 11. Spieltag eng umkämpft, insbesondere im unteren Tabellendrittel kämpft Braunschweig weiterhin um jeden Punkt.

    Quellen

  • 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Nürnberg 1:1 (2025-10-26)

    1. FC Kaiserslautern und 1. FC Nürnberg trennen sich remis am 10. Spieltag

    Der 10. Spieltag der 2. Bundesliga brachte das traditionsreiche Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Nürnberg. Die Partie am 26. Oktober 2025 im Fritz-Walter-Stadion endete 1:1. Beide Teams gingen unter unterschiedlichen Vorzeichen in das Spiel: Kaiserslautern setzte auf seine Heimstärke und träumte von einem möglichen Aufstieg, Nürnberg suchte Stabilität nach einem durchwachsenen Saisonstart.

    Vor dem Anpfiff: Formkurven und Erwartungen

    Kaiserslautern spielte zuletzt erfolgreich und hatte fünf der vorherigen sechs Ligaspiele gewonnen. Die Bilanz von 18 Punkten aus neun Spielen entsprach dem kräftigsten Saisonstart seit über zehn Jahren. Vor allem auf heimischem Boden zeigten die Pfälzer zuletzt Nervenstärke mit sechs Siegen in Folge.

    Nürnberg hingegen reiste mit mageren acht Zählern an – zum selben Zeitpunkt der vergangenen Spielzeiten lag der Club immer im zweistelligen Bereich. Unter Trainer Miroslav Klose wollte der FCN an die leichten Verbesserungen der letzten Wochen anknüpfen, auch wenn weiterhin Schwächen im Angriff sichtbar waren.

    Spielverlauf: Lautern dominiert, Club hält dagegen

    Nach dem Anstoß trafen die Hausherren früh zum 1:0. Kaiserslautern kontrollierte über weite Strecken das Geschehen. Allerdings fehlte nach vorne häufig die Präzision. Konterchancen wurden durch überhastete Aktionen und Fehlpässe vertan. Gerade Spieler wie Ritter und Skyttä blieben bei Umschaltmomenten glücklos, sodass die Roten Teufel es versäumten, die Partie früh für sich zu entscheiden.

    Nürnberg hingegen agierte zunächst defensiv, kam jedoch zunehmend besser ins Spiel. Besonders über die linke Seite mit Wekesser setzte der Club hin und wieder Akzente. Trotz einiger Flanken und gezielter Vorstöße ließ der entscheidende Abschluss auf sich warten.

    Individuelle Fehler führen zum Ausgleich

    Das Tor der Lauterer, das bis in die zweite Halbzeit Bestand hatte, erwies sich schließlich nicht als ausreichend. Ein gravierender Fehler im Aufbauspiel von Kaiserslautern ermöglichte den Gästen späte Torgelegenheit, die sie zum Ausgleich nutzten. Für das Team von Torsten Lieberknecht bedeutete dies eine bittere Punkteteilung, da sie ihren Vorsprung trotz überzeugender Phasen nicht über die Zeit brachten.

    Nürnberg profitierte in diesem Moment von der Fahrlässigkeit des Gegners. Trotz weiterhin auffälliger Angriffsschwäche konnte das Team von Klose mit dem Unentschieden zumindest einen Teilerfolg verbuchen und den Abstand auf die Abstiegsplätze wahren.

    Analyse: Verpasste Chancen auf beiden Seiten

    • Kaiserslautern haderte nach Abpfiff mit ausgelassenen Angriffssituationen und dem individuellen Fehler, der den Ausgleich einleitete.
    • Drei Stammkräfte auf Seiten der Lauterer fehlten, was die Durchschlagskraft beeinflusste.
    • Nürnberg hingegen zeigte, dass die Mannschaft auch auswärts in der Lage ist, Widerstand zu leisten, mangelte aber weiterhin an Kreativität und Präzision vor dem Tor.
    • Defensiv offenbarte auch Kaiserslautern Anfälligkeiten – eine Konstante der laufenden Saison. Das Fehlen der Offensivgefahr nach den Wechseln wurde sichtbar.

    Blick auf die Tabellensituation

    Mit dem Remis verpasste Kaiserslautern, näher an die Spitzengruppe der Liga heranzurücken. Bei einem Sieg hätte der Rückstand auf den Tabellenführer lediglich drei Punkte betragen. Stattdessen sind es nach dem 1:1 nun fünf Zähler Differenz.

    Nürnberg bleibt trotz allem weiterhin im unteren Drittel der Tabelle. Die Entwicklung der vergangenen Spieltage zeigt jedoch eine leichte Stabilisierung der Resultate. In den letzten fünf Partien gelangen dem Club zwei Siege und zwei Unentschieden.

    Fazit

    Am Ende steht eine Punkteteilung, die aus Sicht der Gastgeber wie eine Niederlage wirkt: Die Feldüberlegenheit reichte nicht, weil der FCK die vorhandenen Chancen nicht konsequent nutzte und eine Nachlässigkeit Nürnberg zum Ausgleich einlud. Für den Club ist das Remis ein kleiner Schritt zur Konsolidierung, auch wenn die Offensive weiter Probleme bereitet.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – Holstein Kiel 1:1 (2025-10-19)

    1. FC Nürnberg und Holstein Kiel trennen sich am 9. Spieltag remis

    Am 19. Oktober 2025 empfing der 1. FC Nürnberg Holstein Kiel zum 9. Spieltag der 2. Bundesliga. Das Zuschauerinteresse war mit über 31.000 Fans im Stadion hoch. Nach 90 Minuten stand ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Beide Mannschaften mussten sich mit einer Punkteteilung begnügen.

    Spielverlauf in der ersten Hälfte

    Die Begegnung begann mit zurückhaltendem Abtasten beider Teams. Kiel hatte früh im Spiel eine gute Möglichkeit durch Kapralik, der den Ball aus aussichtsreicher Position jedoch rechts am Tor vorbeischob. Im weiteren Verlauf nutzte Nürnberg einen Fehler in der Kieler Hintermannschaft aus. Verteidiger Johansson und Torwart Krumrey waren sich uneins, was Mohamed Zoma konsequent bestrafte. Er setzte sich durch und erzielte aus spitzem Winkel unter die Latte die Führung für die Gastgeber nach etwa einer halben Stunde. Weitere Offensivaktionen, unter anderem erneut durch Zoma und den später eingewechselten Grimaldi, blieben auf Nürnberger Seite zunächst ohne weiteren Ertrag.

    Zweite Halbzeit und Kiels späte Antwort

    Kiel agierte im zweiten Abschnitt insgesamt engagierter, tat sich aber über lange Strecken schwer, klare Chancen herauszuspielen. Nürnberg blieb durch Konter stets gefährlich, verpasste es aber, die Führung auszubauen und für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Gäste warfen in der Schlussphase alles nach vorn. Es lief die 86. Minute, als Johansson nach einer Flanke von Bernhardsson seinen Fehler in der ersten Hälfte wiedergutmachen konnte. Der Innenverteidiger stieg im Strafraum am höchsten und traf per Kopf zum Ausgleich.

    Schlussphase: Nürnberg mit Druck, Kiel hält stand

    In den letzten Minuten drängte der FCN noch einmal auf den Siegtreffer. Auch durch die Unterstützung des Publikums stemmte sich das Team von Trainer Nemeth gegen das Unentschieden. Dennoch ließ die Kieler Defensive keinen weiteren Treffer zu. So blieb es beim leistungsgerechten Remis, das beiden Mannschaften je einen Zähler einbrachte.

    Analyse und Ausblick

    • Nürnberg bekam durch einen individuellen Fehler der Gäste die Führung geschenkt, versäumte es aber, daraus mehr zu machen.
    • Kiel zeigte Moral und belohnte sich kurz vor dem Ende für eine kämpferisch stärkere zweite Hälfte. Die Mannschaft wartet allerdings weiterhin auf den vierten Ligavier?
    • Beide Teams bleiben damit im Tabellenmittelfeld und können mit dem Resultat nur bedingt zufrieden sein.

    Die unmittelbare Bilanz zeigte zuletzt keine klare Formsteigerung auf beiden Seiten. Nürnberg und Kiel trennten sich bereits zum dritten Mal in Folge unentschieden.

    Statistische Rückblicke und Trends

    • Holstein Kiel verbuchte mit diesem Remis das dritte Unentschieden innerhalb der vergangenen fünf Partien. Die Mannschaft verlor nur eines dieser Spiele, konnte allerdings auch nur einmal gewinnen.
    • Nürnberg nutzte die Schwächephase des Gegners im ersten Durchgang, wirkte im Abschluss aber zu nachlässig.
    • Beide Mannschaften bewegen sich nach neun Spieltagen im Mittelfeld der Tabelle.

    Quellen

  • Fortuna Düsseldorf – 1. FC Nürnberg 2:3 (2025-10-03)

    Spektakuläres Duell: 1. FC Nürnberg siegt bei Fortuna Düsseldorf mit 3:2

    Am 8. Spieltag der 2. Bundesliga empfing Fortuna Düsseldorf am 3. Oktober 2025 den 1. FC Nürnberg. In der Merkur Spiel-Arena entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie, die am Ende knapp zugunsten der Gäste aus Franken ausging. Nürnberg sicherte sich mit 3:2 drei wichtige Auswärtspunkte gegen die Gastgeber.

    Vorzeichen und Ausgangslage

    Vor Anpfiff verfügte Düsseldorf über eine passable Bilanz der letzten Wochen: Drei Siege, ein Remis, dazu eine kürzliche Auswärtsniederlage. Der jüngste Erfolg gegen Bochum nährte die Hoffnung auf Zählbares im eigenen Stadion. Der Club aus Nürnberg kam nach einer schwierigen Phase mit drei Niederlagen, aber auch einem Sieg und einem Unentschieden nach Düsseldorf. Am vorangegangen Spieltag hatte Nürnberg eine deutliche Heimniederlage gegen Hertha BSC hinnehmen müssen.

    Der Spielverlauf – Tore, Wendungen und Entscheidungen

    • Frühe Gäste-Führung: Nach 25 Minuten brachte Rafael Lubach die Nürnberger mit einem Schuss ins lange Eck in Führung. Dieser Treffer sorgte in der ersten Halbzeit für taktische Vorteile der Gäste, da Düsseldorf den Rückstand zunächst nicht egalisieren konnte.
    • Pausenstand: Bis zum Halbzeitpfiff blieb es beim knappen Vorsprung für den Club. Düsseldorf hatte Mühe, Lücken in der Defensive der Gäste zu finden.
    • Ausgleich und erneute Gäste-Führung: Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte Fortuna Coach Daniel Thioune. Die Maßnahme zeigte Wirkung: Anouar El Azzouzi besorgte nach einer Stunde vor über 38.000 Zuschauern den Ausgleichstreffer für Düsseldorf. Dennoch brachte Julian Justvan den FCN per Strafstoß zehn Minuten vor Schluss erneut in Führung.
    • Spannende Schlussminuten: Mit Christian Rasmussen, der eingewechselt worden war, gelang es der Fortuna, innerhalb einer kurzen Phase zum erneuten Ausgleich zu kommen. Doch die letzte und entscheidende Aktion gehörte dem 1. FC Nürnberg: Finn Becker erzielte wenige Minuten vor Ende der regulären Spielzeit das 3:2 und besiegelte so den Nürnberger Auswärtssieg.

    Analyse: Effizienz und ein enges Rennen bis zum Schluss

    Die Partie war eng, wie die Erwartungen im Vorfeld bereits nahelegten. Düsseldorf gestaltete die Begegnung phasenweise aktiv und drängte in der zweiten Hälfte auf den Sieg. Nürnberg erwies sich jedoch als äußerst effektiv vor dem gegnerischen Tor. Besonders im Umschaltspiel nutzten die Franken Fehler der Düsseldorfer eiskalt aus.

    Der Heimelf fehlte in einigen Situationen die defensive Stabilität. Die NWerkself von Trainer Daniel Thioune bemühte sich um Kontrolle und schaffte zweimal den Ausgleich, doch die Gäste erzielten fast postwendend die entscheidenden Treffer. Insbesondere die Schlussphase bot zahlreiche Torchancen und Wechsel der Führung.

    Tabellensituation und Ausblick

    Durch den knappen Erfolg in Düsseldorf rückte der 1. FC Nürnberg in der Tabelle nach vorn, während die Fortuna den Anschluss an die oberen Plätze verpasste. Düsseldorf bleibt mit drei Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen weiterhin im Mittelfeld positioniert und muss in den kommenden Wochen Konstanz entwickeln, um nicht weiter Boden zu verlieren. Für Nürnberg bedeutet der Sieg einen psychologischen Auftrieb nach zuletzt wechselhaften Ergebnissen.

    Wichtige Aufstellungen

    • Fortuna Düsseldorf: Kastenmeier – Daland, Heyer, Oberdorf, Iyoha – Breithaupt, El Azzouzi, Alexandropoulos, Zimmermann – Itten, Muslija
    • 1. FC Nürnberg: Lubach, Justvan, Becker sowie weitere Akteure prägten das Offensivspiel der Gäste.

    Fazit

    Das Aufeinandertreffen zwischen Düsseldorf und Nürnberg hielt, was ein Spitzenspiel der Liga verspricht. Zwei engagierte Mannschaften, zahlreiche Führungswechsel und ein enger Spielausgang machten die Begegnung für Zuschauer und Fans spannend. Nürnberg zeigte sich effizient und setzte im richtigen Moment die entscheidenden Nadelstiche. Trotz kämpferischem Einsatz blieb Düsseldorf am Ende punktlos.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – Hertha BSC 0:3 (2025-09-28)

    Hertha BSC siegt deutlich beim 1. FC Nürnberg – Klares 3:0 am 7. Spieltag der 2. Bundesliga

    Der 1. FC Nürnberg musste am 7. Spieltag der 2. Bundesliga eine deutliche Heimniederlage hinnehmen. Gegen Hertha BSC unterlagen die Franken im eigenen Stadion mit 0:3. Für die Berliner war es der zweite Saisonsieg, während Nürnberg nach dem ersten Erfolg in der Vorwoche wieder einen Rückschlag einstecken musste. Der Trainervergleich zwischen Miroslav Klose und Stefan Leitl ging dabei klar zugunsten des Hertha-Coachs aus.

    Blitzstart für Hertha BSC

    Die Gäste aus Berlin präsentierten sich zu Beginn äußerst effizient. Bereits nach gut anderthalb Minuten ging die Hertha in Führung. Fabian Reese setzte sich auf der linken Außenbahn durch und servierte eine scharfe Flanke. Marten Winkler stieg zum Kopfball hoch und markierte bereits nach 99 Sekunden das 0:1. Dieser frühe Treffer gab den Gästen eine komfortable Ausgangslage.

    Nürnberg zeigte sich zunächst wenig geschockt vom frühen Rückstand. Die Mannschaft versuchte, Dominanz auszustrahlen und kam zu mehreren Eckbällen, doch im Abschluss fehlte es an Präzision und Entschlossenheit. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergab Mohamed Alì Zoma in der 18. Spielminute. Nürnbergs Offensivbemühungen verpufften zumeist an der dicht gestaffelten Hertha-Abwehr.

    Verletzungspech und erneuter Rückschlag für Nürnberg

    Für die Gastgeber kam es noch vor der Pause zu einem weiteren Problem: Adam Markhiev musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Der Mittelfeldspieler hatte sich nach einem Zweikampf am Fuß verletzt und konnte nicht mehr weiterspielen. Dieses Defizit in der Zentrale schwächte den Club zusätzlich.

    Hertha zeigte sich dagegen effizient. Kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel das zweite Tor für die Berliner. Nachdem Thorsteinsson aus kurzer Distanz am Nürnberger Keeper gescheitert war, reagierte Michael Cuisance am schnellsten und erhöhte auf 0:2 aus Sicht der Gastgeber. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen.

    Gäste verwalten – Nürnberg ideenlos

    Im zweiten Durchgang blieb das Bild unverändert. Nürnberg bemühte sich, Kontrolle über das Spiel zu gewinnen, kam aber kaum zu zwingenden Torchancen. Ein offensiver Funke, der aus der Vorwoche noch Mut gemacht hatte, war gegen kompakte Berliner nicht zu sehen. Der in dieser Saison häufig als Joker erfolgreiche Adriano Grimaldi konnte nach seiner Einwechslung nichts bewirken.

    Hertha BSC überließ den Hausherren den Ball, setzte selbst aber weiterhin auf Umschaltmomente. Die Gäste spielten abwartend und beschränkten sich aufs Verteidigen, ließen kaum klare Möglichkeiten für die Nürnberger zu. Berlin suchte den eigenen Abschluss über Konter, blieb dabei aber ebenfalls lange ungefährlich.

    Kownacki sorgt für die Entscheidung

    Die endgültige Entscheidung fiel in der Schlussphase der Partie. Nach einem erfolgreichen Gegenstoß der Hertha setzte sich Dawid Kownacki durch und erzielte in der 85. Minute das dritte Tor für die Gäste. Damit war die Partie entschieden, und das Team von Stefan Leitl konnte den Vorsprung routiniert verwalten.

    Analyse und Ausblick

    Für den 1. FC Nürnberg war es nach dem Befreiungsschlag gegen Bochum der nächste Dämpfer. Die Offensive blieb zum vierten Mal ohne eigenen Treffer. Damit steckt der Club weiterhin im unteren Tabellendrittel fest und steht auf dem Relegationsplatz. Nach wie vor fehlt es im Angriff an Durchsetzungskraft und Präzision, was bereits in den Fanforen als akutes Problem diskutiert wird. Trotz zahlreicher Wechsel im Sturm bleibt die Effektivität ein Schwachpunkt.

    Hertha BSC konnte sich durch den klaren Sieg etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen. Die Berliner nutzten ihre wenigen Möglichkeiten konsequent, verteidigten solide und überzeugten durch Zielstrebigkeit. Trainer Stefan Leitl kann nach dieser Leistung auf mehr Stabilität innerhalb seiner Mannschaft hoffen.

    • Spielstand: 0:3 (Halbzeit 0:2)
    • Torschützen: Winkler (2.), Cuisance (42.), Kownacki (85.)
    • Schiedsrichter: Marc Philip Eckermann
    • Stadion: Max-Morlock-Stadion, Nürnberg
    • Besondere Vorkommnisse: Verletzungsbedingte Auswechslung von Markhiev (Nürnberg)

    Quellen