Schlagwort: 1. FC Union Berlin

  • 1. FC Union Berlin – RB Leipzig 3:1 (2025-12-12)

    1. FC Union Berlin gelingt überzeugender Heimsieg gegen RB Leipzig

    Im Auftaktspiel des 14. Spieltags der Fußball-Bundesliga setzte sich der 1. FC Union Berlin mit 3:1 (0:0) gegen RB Leipzig durch. Die Partie fand am 12. Dezember 2025 um 20:30 Uhr statt und endete mit einem deutlichen Erfolg für die Berliner, die damit vorerst auf Tabellenplatz acht vorrückten. Für Leipzig bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Plätze, wobei die Sachsen weiterhin den zweiten Rang belegten, jedoch vorerst acht Punkte hinter Spitzenreiter Bayern München lagen.

    Spielverlauf und Taktik

    Die erste Halbzeit gestaltete sich recht ausgeglichen und torlos. Beide Mannschaften fanden nur schwer in den Spielfluss, wobei Union Berlin die Leipziger Offensivkräfte gut in den Griff bekam. RB Leipzig zeigte in der Anfangsphase offensiv einige Ansätze, insbesondere durch Yan Diomande, der mit seinem Dribbling und Tempo für einige Aktionen sorgte. Dennoch blieb die Mannschaft aus Sachsen in der Offensive harmlos, da die Köpenicker Defensive durchgängig gut organisiert und engagiert agierte.

    Union suchte sein Heil häufig über lange Bälle in den gegnerischen Strafraum, was Leipzig jedoch größtenteils unterband. Torhüter Frederik Rönnow konnte sich mit mehreren Paraden, unter anderem gegen Diomande und Kopfballversuche von Christoph Baumgartner, auszeichnen und verhinderte einen Rückstand vor der Pause.

    Die Tore nach der Pause – Stürmer-Torflaute gebrochen

    Nach dem Seitenwechsel löste sich die Partie allmählich von der taktischen Klemme. Die Berliner Stürmer, die zuvor eine längere Torflaute hatten, erzielten innerhalb weniger Minuten drei Tore. Den Auftakt machte Oliver Burke in der 57. Minute mit einem wuchtigen Schuss von der Strafraumkante, der unhaltbar im Winkel landete. Nur drei Minuten darauf glich RB Leipzig durch den gerade eingewechselten Tidiam Gomis aus. Die Freude bei den Gästen währte jedoch nur kurz: Bereits in der 64. Minute brachte Ilyas Ansah die Unioner mit einem Kopfball erneut in Führung.

    RB fand auch im weiteren Spielverlauf keine adäquaten Mittel, um die kompakt verteidigenden Berliner zu durchbrechen. Die Offensive der Leipziger wirkte zunehmend ideenlos, während Union das Spiel kontrollierte und auf Konterchancen lauerte. Am Ende besiegelte Tim Skarke mit einem weiteren Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit den 3:1-Endstand.

    Bedeutung des Ergebnisses für beide Teams

    Der deutliche Sieg war für Union Berlin ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie. Die gewonnenen Punkte verschaffen der Mannschaft Luft im Kampf gegen den Abstieg und festigen den vorläufigen achten Tabellenplatz. Für RB Leipzig stellt die Niederlage den ersten Rückschlag nach mehreren positiven Ergebnissen dar, zumal sie nun Punkte im Rennen um die Champions-League-Qualifikation eingebüßt haben. Die dritte Saisonniederlage könnte Auswirkungen auf die Tabellenposition haben, insbesondere wenn Bayern München und Borussia Dortmund noch punkten.

    Fazit

    Union Berlin präsentierte sich an diesem Abend äußerst kämpferisch und defensiv stabil. Die Defensive ließ lediglich zwei nennenswerte Chancen der Gäste in der ersten Halbzeit zu und hatte insgesamt die Leipziger Angriffsbemühungen gut im Griff. Im Angriff zeigte das Team eine lange nicht gezeigte Durchschlagskraft, was insbesondere durch die drei unterschiedlichen Torschützen zum Ausdruck kam. RB Leipzig trat im Vergleich zu seinen vorherigen dominanten Auftritten wenig überzeugend auf und musste die erste Gegentorserie in der Liga seit mehreren Spielen hinnehmen.

    Quellen

  • VfL Wolfsburg – 1. FC Union Berlin 3:1 (2025-12-06)

    VfL Wolfsburg beendet Heimspielmisere mit deutlichem Sieg gegen Union Berlin

    Am 13. Spieltag der Bundesliga gelang dem VfL Wolfsburg ein bedeutender Erfolg im Kampf gegen den Abstieg. Nach über 14 Monaten ohne Heimsieg im eigenen Stadion setzten sich die Niedersachsen am Samstag, dem 6. Dezember 2025, mit einem klaren 3:1 gegen den 1. FC Union Berlin durch. Das Ergebnis verschafft Wolfsburg dringend benötigte Punkte und gibt dem Team unter Interimstrainer Daniel Bauer neuen Auftrieb.

    Spielverlauf und Torschützen

    Bereits früh im Spiel übernahm Wolfsburg die Kontrolle und legte den Grundstein für den Erfolg. Patrick Wimmer eröffnete den Torreigen in der 10. Spielminute, als er aus einer gelungenen Kombination mit Mohamed Amoura an der linken Spielfeldseite profitierte und präzise zum 1:0 abschloss. Amoura selbst setzte kurz vor der Halbzeitpause mit seinem Treffer zum 2:0 ein deutliches Zeichen, dass die Norddeutschen gewillt waren, die drei Punkte vor heimischer Kulisse zu behalten.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Lovro Majer in der 59. Minute auf 3:0 und sorgte damit faktisch für die Vorentscheidung. Die Gäste aus Berlin konnten daraufhin nur noch durch Stanley Nsoki in der 68. Minute verkürzen. Spannend wurde es nochmals in der Schlussphase, als Union Berlin einen Elfmeter vergab und Wolfsburg trotz einiger Unsicherheiten in der Defensive den Sieg über die Zeit brachte.

    Taktisches und spielerisches Bild

    Der VfL präsentierte sich in ordentlicher Verfassung mit einer kompakten und disziplinierten Defensivleistung, die von schnörkellosem Offensivspiel begleitet wurde. Die Wolfsburger suchten häufig schnelle Umschaltsituationen und überzeugten mit gezielten Pässen bei wenigen Ballkontakten. Dabei zeigte das Team eine hohe Laufbereitschaft und taktische Disziplin.

    In der Defensive konnten die Wolfsburger insbesondere durch die Leistungen von Torhüter Kamil Grabara und Innenverteidiger Jenson Seelt Stabilität erzielen. Lediglich kleinere Unkonzentriertheiten führten zum Gegentreffer sowie einer Elfmeterchance für die Berliner, die jedoch nicht verwertet wurde.

    Spielerische Akzente und Formationen

    Die Startelf der Hausherren zeigte eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Neben Wimmer und Amoura, die sich als entscheidend bei der Torevorbereitung und -verwertung erwiesen, überzeugte auch der slowenische Mittelfeldspieler Lovro Majer als Torschütze und Spielgestalter. Kapitän Maximilian Arnold zeigte viel Übersicht und Engagement im Mittelfeld, während Christian Eriksen mit seinen Pässen zur Spielkontrolle beitrug.

    Auf der Gegenseite agierte Union Berlin offensiv weniger zwingend. Die Berliner taten sich schwer, ihre Chancen sauber herauszuspielen und blieben insgesamt unter der Dominanz der Wolfsburger Defensive.

    Bedeutung des Sieges für die Tabellenlage

    Der Erfolg gegen Union Berlin ermöglicht dem VfL Wolfsburg einen Sprung auf den 14. Tabellenplatz und gibt etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg. Nach der schwachen Vorrunde unter den vorherigen Trainer ist dies ein kleiner, aber wichtiger Schritt, um die Negativserie zu durchbrechen. Die Elf von Daniel Bauer erwies sich als kämpferisch stark und zeigte erste Ansätze eines stabileren Bundesliga-Profispiels.

    Für die Gäste aus Berlin stellt die Niederlage einen Rückschritt dar. Mit 15 Punkten liegen sie derzeit im Tabellenmittelfeld, konnten jedoch an diesem Wochenende keinerlei Zählbares mitnehmen. Die Mannschaft steht weiter vor der Aufgabe, Konstanz in der Spielweise einzufahren, um sich langfristig in der Liga zu behaupten.

    Ausblick auf die kommenden Aufgaben

    Nachdem der VfL Wolfsburg die Heimbilanz endlich verbessert hat, stehen in den nächsten Begegnungen schwierige Aufgaben an. Gegner wie Borussia Mönchengladbach, SC Freiburg, FC Bayern München und FC St. Pauli fordern eine ebenso engagierte Leistung wie im jüngsten Erfolg. In diesen Partien gilt es, den begonnenen Aufwärtstrend zu bestätigen und weitere Punkte zu sammeln.

    Der 1. FC Union Berlin wird sich nach der Niederlage auf den nächsten Spielen konzentrieren müssen, um den Rückstand auf die oberen Tabellenränge zu verringern und die ambivalenten Resultate der letzten Wochen auszubessern.

    Fazit

    Der 3:1-Heimsieg gegen Union Berlin ist für den VfL Wolfsburg ein wichtiger Meilenstein im Bemühen um den Klassenerhalt. Das Team demonstrierte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit effizienten Offensivaktionen und einer meist stabilen Defensive. Der Erfolg nach fast einem Jahr ohne Sieg im eigenen Stadion bringt Hoffnung und Motivation für die kommenden Herausforderungen in der Bundesliga.

    Quellen

  • 1. FC Union Berlin – FC Bayern München 2:3 (2025-12-03)

    DFB-Pokal: 1. FC Union Berlin verliert knapp gegen FC Bayern München im Achtelfinale

    Am 3. Dezember 2025 trafen der 1. FC Union Berlin und der FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals aufeinander. Das Spiel endete mit einem knappen 3:2-Erfolg für die Münchner, die sich dadurch ins Viertelfinale des Wettbewerbs retten konnten. Das Duell im Stadion an der Alten Försterei bot den Zuschauern eine ungewöhnliche Partie mit zahlreichen kuriosen Momenten wie Eigentoren und Strafstößen.

    Verlauf und Schlüsselszenen der Begegnung

    Das Spiel begann mit einem frühen Eigentor der Berliner durch Ilyas Ansah in der 12. Minute, der einen Eckball unglücklich ins eigene Netz lenkte. Kurz darauf erhöhte Bayern-Stürmer Harry Kane mit einem Kopfballtreffer in der 24. Minute auf 2:0. Doch Union Berlin meldete sich zurück, als ein Handspiel von Bayern-Verteidiger Jonathan Tah in der 40. Minute einen Strafstoß zur Folge hatte, den Leopold Querfeld sicher verwandelte. So schrumpfte der Rückstand der Hausherren auf 1:2.

    Noch vor der Halbzeitpause unterlief dem Berliner Verteidiger Diogo Leite ein weiteres Eigentor, wodurch der FC Bayern mit 3:1 in Führung ging. Im zweiten Durchgang stellte Union erneut mit einem Elfmeter durch Querfeld in der 55. Minute den Anschluss zum 2:3 her. Trotz intensiver Bemühungen konnten die Köpenicker das Spiel nicht mehr drehen und mussten den Sieg der Gäste hinnehmen.

    Bemühungen der Berliner und taktische Ausrichtung

    Union Berlin agierte von Beginn an mit einem hohen Laufaufwand und aggressivem Pressing, um den Rekordmeister unter Druck zu setzen. Trainer Steffen Baumgart betonte vor dem Spiel die Bedeutung von Laufbereitschaft und Einsatz, um den Bayern Paroli bieten zu können. Die Statistik zeigte, dass Bayern in dieser Saison Schwierigkeiten hatten, wenn sie weniger Laufleistung als die Gegner zeigten. Diese Erkenntnisse setzte Union bis zum Schlusspfiff um und kämpfte engagiert gegen die Favoriten.

    Die Berliner Agilität und ihr Einsatz wurden insbesondere bei Standardsituationen auf Seiten der Bayern zu einem entscheidenden Faktor. Beide Mannschaften erzielten ihre Tore vornehmlich nach ruhenden Bällen, was die anfällige Defensive der Bayern bei solchen Situationen verdeutlichte. Trotz der Bemühungen gelang es Union jedoch nicht, den Rückstand aufzuholen und die Verlängerung zu erzwingen.

    Leistung bei Bayern München und taktische Entscheidungen

    Der FC Bayern trat mit einer vermeintlich besten Aufstellung an, um die knifflige Aufgabe gegen Union zu meistern. Besonders Joshua Kimmich zeigte sich erneut als wichtiger Taktgeber, indem er unter anderem die Eckbälle ausführte, die zu zwei Berliner Eigentoren führten. Torhüter Manuel Neuer sah sich trotz der aggressiven Spielweise der Hausherren kaum ernsthaften Prüfungen gegenüber, musste jedoch zweimal gegen Union-Elfmeter parieren.

    Bei den bayerischen Verteidigern gab es einige Wackler, wie das fehlbare Handspiel von Jonathan Tah, das zum Elfmeter führte.

    Statistik und Zuschauerreaktionen

    Das Spiel war durch eine außergewöhnliche Statistiken geprägt: Fünf Tore, von denen zwei Eigentore waren, dazu zwei Elfmeter, die fast alle entscheidend für das Endergebnis waren. Die Partie bot den 22.012 Zuschauern eine intensive und von hoher Laufbereitschaft geprägte Begegnung, die von kuriosen Szenen lebte. Trotz des knappen Ergebnisses konnten die Berliner Fans stolz auf die gezeigte Leistung ihrer Mannschaft sein, die die Bayern über weite Strecken forderte.

    Bayern-Trainer Vincent Kompany vertraute auf Erfahrung und eine stabile Defensive, hatte aber spürbar Schwierigkeiten, sich gegen die engagierte Spielweise der „Eisernen“ durchzusetzen. Am Ende reichten jedoch die Standardsituationen und individuelle Fehler der Gastgeber für den Einzug ins Viertelfinale.

    Ausblick für beide Teams

    Mit dem Sieg behält Bayern München die Chance auf den ersten DFB-Pokalsieg seit 2020 und festigt seine Position im Wettbewerb. Für Union Berlin bleibt die Enttäuschung groß, da trotz couragierter und kämpferischer Leistung die Überraschung gegen den Rekordmeister ausblieb. Mit dem Blick nach vorne bereitet sich Union am kommenden Wochenende auf das wichtige Ligaspiel in Wolfsburg vor.

    Die Partie zeigte erneut, dass Bayern trotz des Erfolgs in der Defensive weiter an Stabilität bei Standards arbeiten muss. Union indes bewies, dass die Mannschaft auch gegen den deutschen Rekordpokalsieger nicht zu unterschätzen ist und mit der richtigen Balance aus Einsatz und Taktik Akzente setzen kann.

    Quellen

  • 1. FC Union Berlin – 1. FC Heidenheim 1846 1:2 (2025-11-29)

    1. FC Union Berlin gegen 1. FC Heidenheim: Heidenheim beendet Durststrecke mit knapper Auswärtsniederlage

    Im Mittelpunkt des 12. Spieltags der Fußball-Bundesliga stand das Match zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem 1. FC Heidenheim am 29. November 2025. Die Partie wurde um 15:30 Uhr in der Alten Försterei ausgetragen und endete mit einem 2:1-Sieg für die Gäste aus Heidenheim. Dieses Ergebnis bedeutete für den 1. FC Heidenheim nach einer längeren sieglosen Phase eine längst ersehnte Wende. Union Berlin konnte trotz einer Führung bis kurz vor Spielende den Dreier nicht sichern.

    Verlauf der Partie

    Die erste Halbzeit stellte Union Berlin besser dar und erspielte sich einen knappen Vorsprung. Rani Khedira erzielte in der 43. Spielminute das zwischenzeitliche 1:0 für die Köpenicker. Bis zur Pause gelang es dem Heimteam, die Führung zu behaupten, während Heidenheim nur wenige Chancen erarbeiten konnte.

    Nach dem Seitenwechsel zeigte sich eine ausgeglichene Begegnung mit Phasen, in denen die Gäste wieder ins Spiel fanden und Druck aufbauten. Heidenheim nahm zur Mitte der zweiten Halbzeit drei personelle Veränderungen vor, die sich im weiteren Verlauf als entscheidend erwiesen.

    In der 90. Minute gelang Stefan Schimmer der Ausgleichstreffer für den 1. FC Heidenheim, der eine Direktabnahme nach Vorlage von Traoré verwertete. In der Nachspielzeit erzielte Jan Schöppner per Kopfball den Siegtreffer (90.+5), der den Gästen den Auswärtserfolg sicherte.

    Aufstellungen und Taktik

    Union Berlin setzte von Beginn an auf eine offensive Formation mit Oliver Burke und Ilyas Ansah im Angriff. Das Mittelfeld wurde von Aljoscha Kemlein, Rani Khedira und Woo-yeong Jeong besetzt. Die Defensive bildeten Diogo Leite, Danilho Doekhi, Leopold Querfeld, Christopher Trimmel und Derrick Köhn vor Torhüter Frederik Rönnow.

    Heidenheim reagierte im Verlauf der zweiten Halbzeit auf das Rückstand und führte drei Positionenwechsel durch, wobei unter anderem Schimmer und Schöppner ins Spiel kamen. Die Gäste setzten zunehmend auf offensivere Optionen und erhöhten den Druck auf die Berliner Abwehr.

    Tabellarische Auswirkungen

    Mit diesem Sieg konnte 1. FC Heidenheim die Negativserie von sechs Spielen ohne Erfolg beenden und verbesserte sich in der Tabelle auf einen Relegationsrang. Union Berlin hingegen bleibt nach der Niederlage in der unteren Tabellenregion, aktuell auf Platz zehn, mit vier Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen im Saisonverlauf. Die Gastgeber zeigten zuletzt wenig stabile Leistungen und mussten vermehrt Niederlagen hinnehmen.

    Analyse und Ausblick

    Union Berlin begann vielversprechend und hatte vor der Pause eine klare Führung inne, verlor jedoch im Verlauf der zweiten Hälfte an Dominanz. Das fehlende Durchsetzungsvermögen in der Offensive nach dem Seitenwechsel und die Unfähigkeit, die Führung auszubauen, führten letztlich zum Umschwung zugunsten von Heidenheim.

    Die Gäste investierten gerade in der Schlussphase viel Aufwand in die Offensive, was sich in zwei entscheidenden Treffern kurz vor und in der Nachspielzeit auszahlte. Die erfolgreichen Einwechslungen seitens Trainer Frank Schmidt trugen wesentlich zur Kehrtwende bei.

    Für Union Berlin gilt es, aus dieser Begegnung Lehren zu ziehen und die Defensive sowie die Chancenverwertung zu verbessern, um in den kommenden Spielen beständiger aufzutreten. Heidenheim gelang mit diesem Sieg ein wichtiger Motivationsschub, welcher die Mannschaft mit Blick auf die folgenden Partien stärkt.

    Quellen

  • FC St. Pauli 1910 – 1. FC Union Berlin 0:1 (2025-11-23)

    Bundesliga-Spiel: FC St. Pauli gegen 1. FC Union Berlin am 23. November 2025

    Am 11. Spieltag der Bundesliga Saison 2025/26 empfing der FC St. Pauli den 1. FC Union Berlin im Millerntor-Stadion. Das Heimteam stand unter hohem Druck, da es seit mehreren Spielen sieglos war und eine Serie von Niederlagen anhäufte. Union Berlin hingegen suchte nach Kontinuität, konnte allerdings auch nur sporadisch punkten. Vor knapp 30.000 Zuschauern entwickelte sich eine Partie, die von Kampf und engen Spielverläufen geprägt war.

    Ausgangslage und Teamaufstellungen

    Der FC St. Pauli befand sich in einer sportlichen Krise, nachdem er sieben Bundesliga-Partien in Folge verloren hatte. Die Offensive zeigte sich ideenlos, was sich in der schwachen Torbilanz von erst neun Treffern widerspiegelte. Trainer Alexander Blessin setzte auf eine etablierte Formation mit Nikola Vasilj im Tor sowie einer defensiven Viererkette um Karol Mets und Hauke Wahl. Im Mittelfeld kamen unter anderem James Sands und Joel Chima Fujita zum Einsatz, während Abdoulie Ceesay und Martijn Kaars im Sturm agierten.

    Union Berlin hingegen trat ebenfalls nicht in Bestform an, aber mit dem Willen, einen wichtigen Auswärtssieg zu erringen. Trainer Steffen Baumgart stellte auf eine Mischung aus erfahrener Defensive und zielstrebiger Offensive. Im Angriff trug Rani Khedira maßgeblich zur Spielführung bei.

    Spielverlauf und entscheidende Momente

    Das Spiel blieb lange auf einem niedrigen Niveau, beide Mannschaften zeigten defensivorientiertes Verhalten. Spannung bot vor allem die erste Halbzeit, in der Union Berlin kurz vor dem Pausenpfiff durch Khedira in Führung ging. Das Tor fiel nach einem Fehler in der St.-Pauli-Abwehr, wodurch sich Union einen knappen Halbzeitvorsprung sichern konnte.

    Im zweiten Durchgang bemühte sich St. Pauli vermehrt um Ausgleich, doch die Angriffsbemühungen waren zu selten von Durchschlagskraft geprägt. Obwohl man in der 64. Minute mit zwei frischen Spielern versuchte, neue Impulse zu setzen, blieb die Offensive blass. Union verteidigte geschickt, räumte viele hohe Bälle souverän ab und ließ bis zum Abpfiff keine klare Chancen mehr zu.

    In den letzten Minuten wirkte St. Pauli zunehmend verzweifelt, was sich in vielen hohen und weiten Bällen zeigte, die meist leicht von der Union-Defensive abgefangen wurden. Trotz weiterer Umstellungen auf beiden Seiten änderte sich am knappen Ergebnis nichts mehr.

    Folgen der Niederlage für FC St. Pauli

    Mit dieser Niederlage setzte St. Pauli seine Negativserie auf acht verlorene Bundesliga-Partien in Folge fort und erreichte einen neuen vereinsinternen Rekord. Die Situation im Tabellenkeller spitzt sich für den Gastgeber weiter zu, der nur noch einen Punkt Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze hat. Die offensive Schwäche bleibt ein zentrales Problem, wie die geringe Anzahl erzielter Tore zeigt.

    Zudem sorgten vor Spielbeginn die Fanproteste gegen geplante verschärfte Maßnahmen zur Stadionsicherheit für hohe emotionale Spannung. Anhänger beider Lager zeigten lautstarken Widerstand gegen die vorgesehenen Veränderungen, die von der Vereinsspitze des FC St. Pauli politisch unterstützt wurden.

    Union Berlin festigt Mittelfeldplatz

    Union Berlin gelang durch den Auswärtssieg eine wichtige Verschnaufpause im Saisonverlauf. Das Team verteidigte seine Führung erfolgreich und verließ das Millerntor-Stadion mit drei Punkten. In der Tabelle verbessert sich Union Berlin auf 15 Punkte und damit auf einen Platz im oberen Drittel.

    Trotz des Erfolgs zeigte die Mannschaft keinen überzeugenden Angriffsfussball, war aber effizient in den entscheidenden Momenten. Die Defensive agierte stabil, was angesichts der prekären Tabellensituation für die nächsten Spiele ein positives Zeichen sein kann.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen FC St. Pauli und 1. FC Union Berlin war ein Spiel geprägt von taktischer Zurückhaltung, defensivem Fokus und wenigen Höhepunkten vor dem Tor. Union konnte einen knappen, aber verdienten Sieg davontragen, während St. Pauli weiter im Abstiegskampf steckt und dringend eine Trendwende benötigt. Die emotionale Belastung durch Fanproteste und sportliche Rückschläge wird die kommenden Aufgaben für die Kiezkicker zusätzlich erschweren.

    Quellen

  • 1. FC Union Berlin – FC Bayern München 2:2 (2025-11-08)

    Bundesliga: 1. FC Union Berlin vs. FC Bayern München endet 2:2

    Am 10. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 traf der 1. FC Union Berlin im heimischen Stadion An der Alten Försterei auf den FC Bayern München. Die Partie am 8. November 2025 begann um 15:30 Uhr und endete mit einem 2:2-Unentschieden.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Berliner Mannschaft begann die Partie mit einer engagierten und offensiven Spielweise, was sich früh auszahlte. Danilho Doekhi brachte Union in der 27. Minute mit einem Treffer in Führung. Die Münchner reagierten und konnten durch Luis Díaz noch vor der Pause in der 38. Minute ausgleichen, womit es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause ging.

    Im zweiten Durchgang setzte Union Berlin erneut Akzente und Danilho Doekhi gelang in der 83. Minute ein weiterer Treffer, der die Gastgeber wieder in Führung brachte. Die Bayern gaben sich jedoch nicht geschlagen und erzielten in der Nachspielzeit durch Harry Kane in der 90.+3. Minute den Ausgleich, der den Punktgewinn für den Rekordmeister sicherte.

    Teamaufstellungen und taktische Besonderheiten

    Union Berlin musste auf Kapitän Christopher Trimmel verzichten, der aufgrund einer Gelbsperre fehlte. Für ihn standen Ilyas Ansah, Oliver Burke und Tom Rothe in der Startformation. Trainer Steffen Baumgart setzte dabei auf eine Mischung aus Defensive und aggressivem Pressing, was die Bayern immer wieder vor Probleme stellte.

    Die Bayern, die vor dem Spiel eine Serie von neun Bundesliga-Spielen ohne Niederlage vorweisen konnten, nahmen einige personelle Veränderungen vor. Leon Goretzka startete anstelle von Aleksandar Pavlović. Insgesamt zeigte das Team von Trainer Vincent Kompany eine leichte Rotationsbereitschaft, um die Belastung nach dem anstrengenden Champions-League-Spiel zu reduzieren.

    Spielverlauf im Detail

    • Union Berlin begann mutig und übte früh Druck auf den Gast aus.
    • Janik Haberer hatte in der Anfangsphase eine Gelegenheit, die jedoch von Bayern-Torwart Manuel Neuer pariert wurde.
    • Unions Führung durch Danilho Doekhi in der 27. Minute brachte die Berliner in Front.
    • Luis Díaz gelang der Ausgleich vor der Pause, was den Münchnern etwas Luft verschaffte.
    • Im zweiten Durchgang kontrollierten beide Mannschaften phasenweise das Spiel, wobei Union immer wieder gefährliche Aktionen setzte.
    • Der zweite Treffer von Doekhi in der 83. Minute brachte die Eisernen erneut in Führung.
    • In der Nachspielzeit sorgte Harry Kane mit einem späten Kopfballtor für den 2:2-Endstand.

    Bedeutung des Ergebnisses und Ausblick

    Mit dem Unentschieden bleibt der FC Bayern weiterhin ungeschlagen in der Bundesliga und kann seine Serie auf zehn Spiele ausbauen. Der 1. FC Union Berlin hingegen sicherte sich gegen einen starken Gegner einen wichtigen Punkt auf heimischem Boden und zeigte sich gegenüber den vorangegangenen Spielen verbessert.

    Für Union ist dies ein positives Signal in einer bisher wechselhaften Saisonbilanz, die vor diesem Spiel einen Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen beinhaltete. Die Bayern setzen ihren bemerkenswerten Lauf fort, der seit Saisonbeginn anhält.

    Zusammenfassung

    • Endstand: 1. FC Union Berlin 2 – 2 FC Bayern München
    • Torschützen Union Berlin: Danilho Doekhi (27., 83.)
    • Torschützen FC Bayern München: Luis Díaz (38.), Harry Kane (90.+3)
    • Spielort: Stadion An der Alten Försterei, Berlin
    • Spieltag: 10. Bundesliga-Saison 2025/2026

    Quellen

  • 1. FC Union Berlin – SC Freiburg 0:0 (2025-11-01)

    1. FC Union Berlin und SC Freiburg trennen sich torlos

    Am 9. Spieltag der Bundesliga empfingen der 1. FC Union Berlin und der SC Freiburg zum Duell, das mit einem 0:0 endete. Beide Teams blieben während der regulären Spielzeit ohne Treffer, obwohl es mindestens zwei reguläre Tore gegeben hätte, die jedoch jeweils nicht anerkannt wurden. Matthias Ginter vom SC Freiburg erzielte in der 17. Minute einen Kopfballtreffer, der wegen eines Handspiels annulliert wurde. Später wurde ein Treffer von Andrej Ilić (63. Minute) wegen Abseitsstellung von Rani Khedira zurückgenommen.

    Spielverlauf und Chancen

    Das Spiel begann intensiv und bereits nach einer Minute erhielt Bright Arrey-Mbi (Adamu) vom 1. FC Union Berlin die erste Gelbe Karte für ein Foulspiel an András Schäfer. Union hatte in der dritten Spielminute direkt die erste Gelegenheit durch Leopold Querfeld, dessen Schuss allerdings über das Tor ging. In der Folgezeit entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit vereinzelten Chancen auf beiden Seiten.

    Bei Freiburg sorgte Johan Manzambi in der zwölften Minute mit einem strammen Aufsetzer für eine erste ernsthafte Prüfung von Union-Torhüter Frederik Rønnow, der die Situation meisterte. Union zeigte mit einem Distanzschuss von Schäfer nach etwa zehn Minuten ebenfalls Offensivgeist, erhielt aber keinen weiteren zählbaren Erfolg.

    Taktik und Spielstruktur

    Der 1. FC Union Berlin kam mit einer durchwachsenen Bilanz von vier Niederlagen, drei Siegen und einem Tabellenmittelplatz in das Spiel. Die Mannschaft blieb in den letzten vier Partien meist ohne Treffer und konnte nur beim 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach punkten. Freiburg, zu dem Zeitpunkt mit neun Punkten auf dem zehnten Platz, hatte eine ähnliche Formkurve mit vier Meisterschaftsspielen ohne Sieg.

    Beide Trainer setzten auf eine ausgewogene Mischung aus Defensive und kontrollierter Offensive, was sich am Spielverlauf widerspiegelte. Die beiden Teams suchten ihren Weg nach vorn, waren jedoch häufig durch die starke defensive Organisation des Gegners sowie durch eigene Unzulänglichkeiten in der Chancenverwertung eingeschränkt.

    Bedeutung des Ergebnisses

    Das Remis verbessert die Punktzahl des 1. FC Union Berlin nicht maßgeblich, festigt jedoch die Position im Tabellenmittelfeld. Für den SC Freiburg setzt sich die sportliche Durststrecke fort, da es die fünfte Partie in Folge ohne Sieg ist. Aufgrund dieser Serie stellt sich die Mannschaft in der Liga zunehmend den Herausforderungen, die mit den jüngsten Europaerfolgen einhergehen, und versucht sich neu zu ordnen.

    Historischer Kontext und Ausblick

    Union Berlin ist ein Klub mit wechselvoller Geschichte, der in den letzten Jahren eine Festigung in der Bundesliga erreicht hat. Mit dem Trainer Steffen Baumgart, der auch in Köpenick lebt, verfolgt der Verein eine klare sportliche Linie. Freiburg hingegen gilt trotz einer leichten Formschwäche als Kandidat für eine europäische Platzierung, was zusätzliche Erwartungen hervorruft.

    Beide Mannschaften treffen auf eine Spielsaison mit hochintensiven Ligaspielen, in denen kleine Fehler oft spielentscheidend sind. Dieses torlose Unentschieden reflektiert die Ausgeglichenheit der Begegnung und den aktuellen Stand der Teams in der Tabelle.

    Fazit

    Das Spiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und dem SC Freiburg bot eine enge und kämpferisch geführte Partie ohne Tore. Trotz mehrerer Chancen blieb es bei einem leistungsgerechten 0:0. Beide Teams müssen in den kommenden Spielen ihre Defensivstärke mit konsequenterer Chancenverwertung koppeln, um sich in der Bundesliga weiter nach oben zu orientieren.

    Quellen

  • 1. FC Union Berlin – Arminia Bielefeld 2:1 (2025-10-29)

    DFB-Pokal, 2. Runde: 1. FC Union Berlin besiegt Arminia Bielefeld nach Verlängerung

    Am Mittwochabend, den 29. Oktober 2025, empfing der 1. FC Union Berlin im Rahmen der zweiten Runde des DFB-Pokals den Zweitligisten Arminia Bielefeld an der Alten Försterei. Vor 22.012 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Partie, die erst nach Verlängerung mit 2:1 zu Gunsten der Berliner entschieden wurde. Die Hausherren konnten sich damit für die zweite Pokalrunde qualifizieren und zogen ins Achtelfinale ein.

    Frühe Führung und Ausgleich vor der Pause

    Die Berliner legten einen schnellen Start hin und gingen bereits in der 11. Minute durch Leopold Querfeld in Führung. Die Ostwestfalen zeigten sich jedoch nicht eingeschüchtert und glichen rund 16 Minuten später durch Monju Momuluh aus. Mit dem Stand von 1:1 wurden die Seiten gewechselt. In der regulären Spielzeit konnten beide Teams keine weiteren Treffer erzielen, sodass die Begegnung in die Verlängerung ging.

    Verlängerung entscheidet zugunsten der Berliner

    In der Verlängerung avancierte Danilho Doekhi zum entscheidenden Spieler. Er erzielte in der 106. Minute das Tor zum 2:1 und sicherte Union Berlin somit den Sieg. Bielefeld spielte zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl, da nach einer Verletzung ein weiterer Wechsel nicht mehr möglich war. Der Treffer des Verteidigers bedeutete das Weiterkommen für die Köpenicker, die gegen den hartnäckigen Zweitligisten alle Schwierigkeiten überstanden.

    Leistungsbild und taktische Aspekte

    Beide Mannschaften agierten mutig und suchten früh die Offensive. Union Berlin profitierte von seiner Heimstärke, blieb in der Alten Försterei in elf Begegnungen gegen Bielefeld ungeschlagen. Trotzdem waren es die Gäste, die mit großer Leidenschaft und Wille auftraten, um den Bundesligisten zu ärgern. Insbesondere in den ersten 45 Minuten gestaltete sich das Spiel ausgeglichen.

    Im Verlauf der Partie zogen die Berliner jedoch die Kontrolle an sich und setzten mit ihrem druckvollen Spiel Akzente. Fehlende Wechselmöglichkeiten bei den Gästen aufgrund der Verletzungen machten sich in der Verlängerung bemerkbar, was Union Berlin zu nutzen vermochte.

    Historischer Kontext und Bedeutung des Spiels

    Fünf Monate vor diesem Spiel hatten die Bielefelder noch das DFB-Pokal-Endspiel gegen den VfB Stuttgart verloren. Die Niederlage im Duell mit Union Berlin beendet ihre Pokalträume diesmal bereits in der zweiten Runde. Die Berliner hatten zudem eine Revanche für das Vorjahr geschafft, als sie gegen die Arminia im eigenen Stadion ausgeschieden waren.

    Trainer Steffen Baumgart führte seine Mannschaft erstmals seit der Saison 2022/23 wieder in das Achtelfinale des DFB-Pokals. Für Arminia-Trainer Mitch Kniat stellte das Ausscheiden trotz des engagierten Spiels eine Enttäuschung dar, nachdem sein Team in den vergangenen Runden für unerwartete Erfolge gesorgt hatte.

    Fazit und Ausblick

    Union Berlin setzte sich in einem engen Pokalkrimi durch und bestätigte seine starke Heimserie gegen den DSC Arminia Bielefeld. Das Spiel war geprägt von intensiven Zweikämpfen, taktischer Disziplin und hoher emotionaler Belastung auf beiden Seiten. Die Berliner dürfen sich nun auf die Fortsetzung im DFB-Pokal freuen, während die Arminia trotz couragierter Leistung die Saison im Pokal vorzeitig beenden muss.

    Quellen

  • SV Werder Bremen – 1. FC Union Berlin 1:0 (2025-10-24)

    SV Werder Bremen bezwingt 1. FC Union Berlin mit 1:0

    Am achten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 setzte sich der SV Werder Bremen vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Union Berlin mit 1:0 durch. Das Flutlichtspiel am Freitagabend begann ohne Tore in der ersten Halbzeit. Erst in der 72. Minute erzielte Marco Grüll den entscheidenden Treffer für die Hausherren. Vor rund 42.100 Zuschauern im Weserstadion reichte dieses Tor zum Sieg.

    Spielverlauf und Taktik

    Die Partie war geprägt von einem ausgeglichenen Spielniveau, das sich bereits vor Anpfiff abzeichnete. Obwohl Bremen in den direkten Duellen gegen Union Berlin häufiger den Kürzeren zog, konnte das Heimteam an diesem Abend die Oberhand gewinnen. Union Berlin musste nach 29 Minuten verletzungsbedingt den ersten Wechsel vornehmen. Auf Seiten der Berliner brachte der Trainer mit András Schäfer und Tom Rothe zwei weitere Wechsel, die jedoch keine entscheidende Wende brachten.

    Werder Bremen setzte insbesondere nach der Halbzeitpause verstärkt auf offensive Impulse. Überraschend stand Victor Boniface von Beginn an auf dem Platz und rechtfertigte somit die Entscheidung des Trainers, der dem nigerianischen Stürmer erstmals eine Startelfchance gab. Die Defensive der Bremer zeigte sich an diesem Spieltag stabiler als in den vorherigen Auftritten, was angesichts der zuvor zu vielen Gegentreffer positiv zu bewerten ist.

    Tabelle und Perspektiven

    Durch den Sieg verbessert sich Werder Bremen vorerst auf den siebten Tabellenplatz der Bundesliga. Das Team ist nun seit drei Partien ungeschlagen und kann auf diesen Schwung für kommende Begegnungen aufbauen. Union Berlin hingegen verbleibt aktuell auf Rang zehn und muss weiter an Konstanz arbeiten, um sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.

    Defensiv hatten beide Mannschaften in dieser Saison mit Problemen zu kämpfen und ließen bislang zu viele Gegentore zu (Werder 16, Union 15). Die Nullnummer auf der Gegentorseite beim Heimspiel stellt somit eine Ausnahme dar und ist ein ermutigendes Zeichen für die Bremer Abwehr.

    Blick auf die nächsten Aufgaben

    Am kommenden Wochenende trifft Werder Bremen auswärts auf den 1. FSV Mainz 05. Parallel empfängt Union Berlin den SC Freiburg im eigenen Stadion. Beide Teams werden bestrebt sein, mit positiven Ergebnissen im weiteren Saisonverlauf Boden gutzumachen.

    Historie der Begegnungen

    • Es war die elfte Bundesliga-Begegnung zwischen Werder Bremen und Union Berlin.
    • Bremen konnte in der Gesamtbilanz bisher drei Siege, Union sechs Siege verzeichnen.
    • Zu Hause ist Werder seit mehreren Spielen gegen Union Berlin ungeschlagen.

    Quellen

  • 1. FC Union Berlin – Borussia Mönchengladbach 3:1 (2025-10-17)

    1. FC Union Berlin feiert verdienten Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach

    Am siebten Bundesligaspieltag setzte sich der 1. FC Union Berlin mit 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach durch. Das Spiel fand am 17. Oktober 2025 um 20:30 Uhr statt und bot eine klare Begegnung zwischen zwei Mannschaften mit bislang verhaltenen Offensivleistungen in der Saison. Union Berlin konnte nach einem dominanten ersten Durchgang eine Führung herausspielen und diese letztlich bis zum Abpfiff verteidigen.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Gastgeber gingen mit einem 2:1-Vorsprung in die Halbzeitpause und erhöhten im zweiten Durchgang durch einen sehenswerten Volleytreffer von Rani Khedira auf 3:1. Dieser Treffer entpuppte sich als wichtiger Moment im Spiel, da Gladbach erhöhte Wechsel vornahm und den Druck auf Union steigerte. Union Berlin verteidigte anschließend die Führung souverän, auch wenn die Kontrolle in der Mitte des zweiten Abschnitts zwischenzeitlich verlorenging.

    Offensivproblematik beider Teams

    Beide Mannschaften hatten in der laufenden Saison offensiv Schwierigkeiten gezeigt. Union Berlin war vor dem Spiel nur eines von vier Teams mit weniger als zehn Treffern nach sechs Spielen. Borussia Mönchengladbach hatte mit fünf erzielten Toren noch geringere Ausbeute vorzuweisen. Die Partie spiegelte dementsprechend den bisherigen Trend wider, wobei Union mit mehr Qualität in den Abschlüssen überzeugte.

    Analyse zum Sieg und Zukunftsperspektiven

    Der verdiente Sieg der Berliner zeigt ihre Tugenden in der Defensive und bei Standardsituationen, die in der Vergangenheit häufig zum Erfolg führten. Es wurde allerdings auch deutlich, dass die Mannschaft noch nicht über die nötige Konstanz verfügt, um über 90 Minuten volle Kontrolle im Spiel zu behalten. Gladbach konnte im zweiten Durchgang durch personelle Wechsel immer wieder Gefahr erzeugen.

    Die personellen und taktischen Anpassungen von Gladbach stellten Union in einigen Phasen vor Schwierigkeiten, was die Bedeutung der Stabilität im Mittelfeld hervorhob. Die Leistung des Vizekapitäns erwies sich als Schlüssel, indem er nicht nur defensive Verantwortlichkeiten übernahm, sondern auch entscheidende Angriffe initiierte und abschloss.

    Union Berlins Identitätsfindung

    Der Erfolg gegen Mönchengladbach ist ein Schritt zurück zur eigenen Spielidentität, die durch Kampf, Leidenschaft und intensives Verteidigen geprägt ist. Nach Phasen der sportlichen Unsicherheit und Trainerwechseln hat Union Berlin diesen Weg wiedergefunden. Der dauerhafte Erfolg wird jedoch auch von der Fähigkeit abhängen, das hohe Tempo und die Konzentration über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten.

    Ausblick

    Mit diesem Sieg verbessert sich Union Berlin in der Tabelle und zeigt eine Formsteigerung. Die Mannschaft sollte vor allem ihre Leistungskonstanz weiterentwickeln, um in einem eng umkämpften Saisonverlauf möglichst viele Punkte einzufahren. Borussia Mönchengladbach wird indes seine offensive Durchschlagskraft erhöhen müssen, um in den kommenden Spielen erfolgreich zu sein.

    Quellen