Schlagwort: 12. Spieltag

  • 1. FC Schweinfurt 05 – VfL Osnabrück 1:2 (2025-10-25)

    1. FC Schweinfurt 05 unterliegt dem VfL Osnabrück mit 1:2 am 12. Spieltag

    Am 12. Spieltag der 3. Liga empfing der 1. FC Schweinfurt 05 den VfL Osnabrück. Beide Mannschaften traten nach den unterschiedlich verlaufenen Vorwochen unter klarem Druck an. Während Schweinfurt weiter auf das erste Erfolgserlebnis im eigenen Stadion wartete, wollte Osnabrück mit einem Auswärtssieg Anschluss an die oberen Tabellenplätze halten. Am Ende siegten die Gäste mit 2:1.

    Spielverlauf: Osnabrück legt den Grundstein vor der Pause

    Nach zähem Beginn brachte David Kopacz den VfL Osnabrück in der 40. Minute in Führung. Die Gäste nutzten kurz vor dem Seitenwechsel eine Unachtsamkeit in der Schweinfurter Defensive aus, was dem Spiel eine Wendung gab. Schweinfurt zeigte in der ersten Hälfte zwar phasenweise Kampfgeist, blieb vor dem gegnerischen Tor aber ungefährlich. Zur Pause lagen die Hausherren mit 0:1 zurück.

    Zweite Halbzeit: Schweinfurt findet zu spät ins Spiel

    In der zweiten Halbzeit versuchte Schweinfurt, durch personelle Veränderungen offensiv mehr Wirkung zu erzielen. Trainer Victor Kleinhenz brachte in der 68. Minute mit Devin Angleberger und Tim Latteier frische Kräfte, das Muster im Angriffsspiel änderte sich zunächst jedoch nicht: Der VfL blieb kompakt und lauerte auf Fehler. Nach einem Ballgewinn nutzte Robin Meißner einen schnellen Gegenstoß und erhöhte in der 78. Minute per Rechtsschuss auf 2:0 aus Sicht der Gäste.

    Die Partie schien entschieden, doch Schweinfurt bäumte sich in der Schlussphase noch einmal auf. In der 82. Minute kam Nico Grimbs ins Spiel, wenig später brachte er mit seinem Treffer zum 1:2 (87.) die Gastgeber zumindest noch einmal in Schlagdistanz. Ein Punktgewinn blieb Schweinfurt dennoch verwehrt, die Osnabrücker verteidigten das Resultat bis zum Schlusspfiff.

    Defensive Defizite bei Schweinfurt bleiben bestehen

    Mit 32 Gegentoren nach zwölf Spieltagen bleibt die Abwehr von Schweinfurt das große Sorgenkind. Auch im Angriff fehlen weiter Impulse: Lediglich acht Treffer nach dieser Partie unterstreichen die enormen Schwierigkeiten des Aufsteigers, in der 3. Liga Fuß zu fassen. Die Mannschaft verharrt mit nur drei Punkten weiterhin am Tabellenende. Der einzige Saisonsieg gelang auswärts in Ingolstadt – im Sachs-Stadion sind die „Schnüdel“ weiterhin ohne Heimpunkte.

    Osnabrück stabilisiert sich nach Ausrutscher

    Osnabrück zeigte sich nach der deutlichen 0:4-Niederlage gegen Hoffenheim II verbessert und sichert sich mit dem knappen Sieg wichtige Zähler im Kampf um die oberen Ränge. Das Spiel offenbarte zwar weiterhin Verbesserungspotenzial im letzten Drittel, die Effektivität in den entscheidenden Momenten genügte jedoch, um gegen einen verunsicherten Gegner die Partie zu bestimmen. Wiethaup agierte als wichtiger Impulsgeber im Mittelfeld, bereitete beide Treffer mit vor und verlieh dem Spiel Struktur.

    Statistische Eckdaten

    • Endstand: 1. FC Schweinfurt 05 – VfL Osnabrück 1:2 (0:1)
    • Zuschauer: 3.656
    • Torschützen: 0:1 Kopacz (40.), 0:2 Meißner (78.), 1:2 Grimbs (87.)
    • Schweinfurt nach 12 Spielen: 3 Punkte, 8:32 Tore, 1 Sieg, 11 Niederlagen

    Ausblick

    Die Situation für den 1. FC Schweinfurt 05 bleibt angespannt. Vorerst gibt es keinerlei Anzeichen einer Trendwende – weder die Defensive wirkt stabil, noch strahlt die Offensive ausreichend Gefahr aus. Osnabrück hingegen reist mit Rückenwind ins nächste Spitzenspiel und kann mit einer weiteren Leistungssteigerung im oberen Tabellendrittel verbleiben.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München 3:1 (2025-10-25)

    SV Waldhof Mannheim bezwingt TSV 1860 München mit 3:1

    Am 12. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SV Waldhof Mannheim klar mit 3:1 gegen den TSV 1860 München durch. Im Carl-Benz-Stadion präsentierten sich die Gastgeber vor 15.912 Zuschauern effektiv und drehten nach frühem Rückstand die Partie zu ihren Gunsten.

    Frühe Führung durch 1860 München

    Die Begegnung begann aus Sicht der Hausherren alles andere als erhofft. Bereits in der 10. Minute nutzte Max Christiansen, der einst für Mannheim spielte, einen Abpraller nach starker Parade von Waldhof-Keeper Thijmen Nijhuis. Christiansen traf aus mehr als 20 Metern, als sein Distanzschuss via Innenpfosten im Netz einschlug.

    Mannheimer Ausgleich durch Traumtor

    Mannheim initiierte zunächst wenig Eigenes im Angriff, kam dann jedoch durch einen sehenswerten Abschluss zurück ins Spiel. Nach einem Einwurf landete der verlängerte Ball bei Samuel Abifade, der in der 24. Minute per Volley zum 1:1 traf. Bis zur Pause blieb es beim ausgeglichenen Spielstand, wobei die Gastgeber immer stärker wurden.

    Kennedy Okpala entscheidet die Partie

    Nach der Halbzeit änderten die Mannheimer ihr Spiel per Doppeltausch und brachten mit Diego Michel und Adama Diakhaby frische Kräfte. Diese Veränderungen zeigten Wirkung: Kennedy Okpala nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Gästeabwehr und erzielte nach einer Stunde die Mannheimer Führung. Sechs Minuten später erhöhte erneut Okpala und brachte Mannheim endgültig auf die Siegerstraße.

    München mit wenig Durchschlagskraft

    1860 München, das erstmals unter Trainer Markus Kauczinski verlor, hatte dem Mannheimer Angriffswirbel in dieser Phase wenig entgegenzusetzen. Auch ein Dreifachwechsel bei den Gästen nach dem dritten Gegentreffer brachte keine nennenswerte Wende. Im Anschluss verpasste Mannheim die Möglichkeit, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. München beendete die Partie zu zehnt, nachdem Abwehrspieler Schifferl nicht weiterspielen konnte und das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war.

    Bedeutung für die Tabelle

    Mit diesem Resultat schob sich der SV Waldhof nach vier Siegen in fünf Spielen in die Spitzengruppe der 3. Liga. Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz überzeugte durch größere Spielanteile, ein klares Chancenplus und mehr Konsequenz im Abschluss. Die Löwen aus München, die jüngst einen Trainerwechsel vollzogen hatten, bleiben im Tabellenmittelfeld und müssen weiter an ihrer offensiven Durchschlagskraft arbeiten.

    • Spielverlauf: 0:1 Christiansen (10.), 1:1 Abifade (24.), 2:1 Okpala (60.), 3:1 Okpala (66.)
    • Zuschauer: 15.912
    • Trainer SV Waldhof Mannheim: Luc Holtz
    • Trainer TSV 1860 München: Markus Kauczinski
    • Spielort: Carl-Benz-Stadion (Mannheim)

    Quellen

  • FC Ingolstadt 04 – 1. FC Saarbrücken 2:1 (2025-10-25)

    FC Ingolstadt 04 schlägt 1. FC Saarbrücken: Analyse zum 12. Spieltag der 3. Liga

    Am 25. Oktober 2025 empfing der FC Ingolstadt 04 den 1. FC Saarbrücken am zwölften Spieltag der 3. Liga. Die Gastgeber setzten sich nach einer konzentrierten Leistung mit 2:1 durch. Bereits zur Halbzeit lag Ingolstadt mit 1:0 vorne und ließ sich den Vorsprung trotz Saarbrückens Gegenwehr nicht mehr nehmen.

    Spielverlauf: Effizienz der Hausherren

    Die Partie begann mit offensivem Pressing beider Mannschaften, wobei Ingolstadt in der Anfangsphase zielstrebiger agierte. Im Vergleich zu den vorhergehenden Spielen zeigte das Heimteam eine entschlossene Leistung. Die erste Halbzeit mündete in einem 1:0-Vorsprung für die Schanzer, die im Angriff effektiver auftraten als die Gäste aus dem Saarland.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ingolstadt zwischenzeitlich auf 2:0. Saarbrücken steckte nicht auf und kam zu eigenen Chancen, schaffte aber nur noch den Anschlusstreffer zum 2:1-Endstand. Trotz des Gegentores behielt Ingolstadt die Kontrolle und brachte den Vorsprung über die Zeit.

    Auswirkungen auf die Tabellensituation

    Der Erfolg verschafft dem FC Ingolstadt 04 Luft im Tabellenkeller. Nach Absolvierung von 14 Spielen und jetzt insgesamt 17 Punkten klettert das Team näher an das Mittelfeld der 3. Liga heran. Zuvor lag die Mannschaft auf dem 15. Platz, war aber bereits in den vorigen Wochen mit wechselhaften Resultaten unterwegs. In den fünf Begegnungen vor dem Saarbrücken-Spiel standen drei Siege und zwei Niederlagen zu Buche, was eine Aufwärtstendenz erkennen lässt.

    Saarbrücken verpasst durch die Niederlage den Sprung auf höhere Ränge. Mit 20 Punkten nach 14 Partien hält sich das Team im Mittelfeld und rangiert auf dem zehnten Platz. Die Formkurve der Saarländer ist seit Wochen rückläufig: Aus den letzten fünf Spielen resultierten drei Niederlagen und zwei Unentschieden. Damit bleibt die Mannschaft weiter auf der Suche nach Konstanz.

    Reaktionen und Ausblick

    Für Ingolstadt ist der Heimsieg ein positives Signal vor den kommenden Spielen gegen stärkere Gegner. In den nächsten Wochen geht es unter anderem gegen den VfL Osnabrück sowie die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim. Die stabile Leistung gegen Saarbrücken kann dem Kader Selbstvertrauen geben.

    Saarbrücken muss die Pleite schnell verarbeiten. Besonders in der Offensive fehlt dem Team aktuell die Durchschlagskraft, um knappe Spiele für sich zu entscheiden. Am nächsten Spieltag wartet mit 1860 München ein weiteres Auswärtsspiel, danach folgen Partien gegen Rot-Weiss Essen und Waldhof Mannheim.

    Fazit

    Der FC Ingolstadt 04 zeigte gegen den 1. FC Saarbrücken eine effiziente und kontrollierte Vorstellung. Die Gastgeber profitierten von einer früh herausgespielten Führung und ließen sich vom Anschlusstreffer der Saarländer nicht aus der Ruhe bringen. Während Ingolstadt das Punktekonto auffüllte, setzt sich bei Saarbrücken der Negativtrend fort.

    Quellen

  • SC Verl – SSV Ulm 1846 5:0 (2025-10-25)

    SC Verl deklassiert SSV Ulm 1846 am 12. Spieltag der 3. Liga

    Am zwölften Spieltag der 3. Liga empfing der SC Verl den SSV Ulm 1846 und setzte mit einem deutlichen 5:0-Sieg ein klares Zeichen im oberen Tabellenbereich. Für Ulm hingegen setzt sich die Negativserie fort, das Team rutscht weiter in die Abstiegszone.

    Spielfilm: Verl dominiert von Beginn an

    Von der ersten Minute an bestimmte Verl die Partie. Bereits in der 14. Minute gerieten die Gäste aus Ulm in Rückstand. Berkan Taz brachte den Gastgeber nach einer Einzelaktion in Führung. Ulm fand auch danach keine Mittel, die Offensive der Gastgeber zu bremsen.

    In der 34. Minute erhöhte Alessio Besio nach einem Vorstoß auf 2:0. Damit nahm Verl viel Schwung mit in die Halbzeitpause, während bei Ulm große Unsicherheit im Abwehrverhalten sichtbar wurde.

    Ulmer Umstellungen ohne Wirkung

    Nach Wiederanpfiff reagierte Ulms Trainer mit mehreren Einwechslungen und brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit frische Kräfte aufs Feld, darunter Lucas Röser und Luis Görlich. Doch die Defensive blieb anfällig, während nach vorne nur wenig zusammenlief.

    In der 61. Minute gelang Timur Gayret das 3:0 für die Hausherren. Die Vorentscheidung fiel, als Dennis Waidner mit einem Schuss von links weitere zehn Minuten später auf 4:0 stellte. Yari Otto setzte mit dem Treffer zum 5:0 in der 77. Minute den Schlusspunkt einer einseitigen Begegnung.

    Verl bestätigt Offensivstärke, Ulm im Abwärtstrend

    Der SC Verl bleibt mit diesem Sieg im oberen Tabellendrittel. Die Offensive präsentiert sich weiterhin treffsicher und druckvoll – Verl erzielte bisher 28 Tore in der laufenden Saison. Sechs Siege, vier Unentschieden und zwei Niederlagen stehen für das Team aus Westfalen nach zwölf Spielen zu Buche.

    Für die Ulmer dagegen verlief der Nachmittag enttäuschend. Die Abwehr offenbarte erneut erhebliche Schwächen, im Durchschnitt schlug es mehr als zweimal pro Spiel im eigenen Tor ein. Auch nach den personellen Veränderungen blieben die erhofften Impulse aus. Mit bereits fünf Niederlagen in Folge muss der SSV Ulm 1846 den Blick weiter nach unten richten.

    • Spielstand zur Halbzeit: 2:0 für Verl
    • Endstand: 5:0 für Verl
    • Torschützen: Taz (14.), Besio (34.), Gayret (61.), Waidner (73.), Otto (77.)

    Saisonverlauf und Ausblick

    Mit diesem Ergebnis festigt Verl seine Position als Kandidat für das obere Tabellendrittel. Das Team präsentiert sich sowohl im Torabschluss als auch im Gesamtkollektiv stabil.

    Für Ulm hingegen erweist sich die Lage als angespannt. Nach dem zwölften Spieltag und nur 13 Punkten aus 14 Spielen befindet sich der Aufsteiger auf einem Abstiegsplatz. Die Defensive benötigt dringend Stabilität, um die Talfahrt zu stoppen. Die kommenden Aufgaben gegen direkte Konkurrenten werden zeigen, ob die Mannschaft die Wende schafft.

    Quellen

  • Energie Cottbus – TSV Havelse 4:3 (2025-10-25)

    FC Energie Cottbus setzt sich in turbulenter Partie gegen TSV Havelse durch

    Am zwölften Spieltag der Drittliga-Saison 2025/26 feierte Energie Cottbus einen 4:3-Erfolg gegen TSV Havelse. Die Lausitzer behaupteten sich gegen hartnäckige Gäste, die bis zum Abpfiff nicht aufgaben, und übernahmen zumindest vorübergehend die Spitzenposition in der Tabelle. Für Havelse reichte es trotz dreier eigener Treffer erneut nicht für den ersten Saisonsieg.

    Spielverlauf mit wechselnder Kontrolle

    Beide Mannschaften zeigten in der Anfangsphase Schwächen im Aufbau, wobei individuelle Aussetzer zu mehreren frühen Gelegenheiten führten. Besonders Cottbus gestattete Havelse in den ersten zehn Minuten einige Möglichkeiten, die die Niedersachsen jedoch ungenutzt ließen. Nichtsdestotrotz brachte das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz zur Pause eine 2:1-Führung mit in die Kabine. Entscheidende Offensivaktionen resultierten häufig aus ungenauen Pässen und Unsicherheiten, womit der Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde.

    Energie Cottbus bleibt vorne – Havelse stemmt sich gegen die Niederlage

    Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster fort. Cottbus erhöhte zeitweise die Führung, doch Havelse zeigte sich kämpferisch und hielt das Spiel offen. Immer wieder verkürzten die Gäste den Abstand, sodass die Partie bis zum Schlusspfiff offenblieb. Die defensive Anfälligkeit beider Teams sorgte in beiden Halbzeiten für zahlreiche Torraumszenen, entsprechend fielen insgesamt sieben Treffer. Am Ende reichte den Cottbusern eine knappe Führung zum Dreier.

    Tabellarische Einordnung beider Vereine

    Mit diesem Sieg setzte sich Energie Cottbus vorübergehend an die Tabellenspitze der dritten Liga und baut seine starke Heimbilanz weiter aus. Von den letzten fünf Ligabegegnungen gewannen die Lausitzer drei, mussten aber auch zwei Niederlagen hinnehmen. Mit 26 Zählern aus 14 Partien unterstreicht das Team seine Ambitionen für den Aufstiegskampf.

    Havelse hingegen kommt weiterhin nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Der Aufsteiger wartet nach zwölf Begegnungen weiterhin auf den ersten Dreier und sammelte bislang lediglich fünf Punkte. In den letzten fünf Spielen holte das Team nur ein Remis, die übrigen vier Duelle gingen verloren. Die Abstiegszone bleibt damit allgegenwärtig.

    Ausblick für die kommenden Wochen

    Für Energie Cottbus folgt ein Auswärtsspiel bei einem direkten Konkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel, Rot-Weiss Essen. In den darauffolgenden Wochen stehen mit Duellen gegen Viktoria Köln und den MSV Duisburg weitere sportlich anspruchsvolle Aufgaben an.

    Havelse erhält zeitnah eine weitere Gelegenheit auf den ersten Saisonsieg – im nächsten Pflichtspiel wartet zuhause der SSV Ulm 1846, der sich ebenfalls im Tabellenkeller wiederfindet. Anschließend stehen Partien gegen unter anderem den VfB Stuttgart II, SC Verl und den 1. FC Schweinfurt 05 auf dem Programm. Gegen Teams in Reichweite muss Havelse dringend punkten, möchte man den Abstand auf das rettende Ufer nicht zu groß werden lassen.

    Fazit

    Im Duell zwischen Energie Cottbus und TSV Havelse gab es sieben Tore und Spannung bis in die Nachspielzeit. Während Cottbus trotz einer wechselhaften Vorstellung siegreich blieb und die Tabellenspitze angriff, verdeutlichte Havelse mit großer Moral, dass trotz erneuter Niederlage Potenzial für den Ligaverbleib vorhanden ist. Für beide Teams stehen nun entscheidende Wochen im anstehenden Ligabetrieb bevor.

    Quellen

  • Jahn Regensburg – VfB Stuttgart II 3:2 (2025-10-25)

    Jahn Regensburg gelingt spektakuläre Wende gegen VfB Stuttgart II

    Am 12. Spieltag der 3. Liga setzte sich Jahn Regensburg in einem ereignisreichen Duell mit 3:2 gegen den VfB Stuttgart II durch. Nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand sorgte eine starke zweite Halbzeit für den zweiten Ligasieg in Serie. Über 7300 Zuschauer im Regensburger Heimstadion waren Augenzeugen einer Partie, in der sich der Jahn nie aufgab und sich gegen einen spielstarken Gegner am Ende knapp durchsetzen konnte.

    Ausgangslage und personelle Veränderungen

    Vor der Partie gingen beide Mannschaften mit unterschiedlichen Voraussetzungen ins Spiel. Regensburgs Trainer Michael Wimmer fehlte krankheitsbedingt und wurde an der Seitenlinie von Co-Trainer Munier Raychouni vertreten. Auch in der Startelf der Hausherren gab es Veränderungen im Vergleich zum vorherigen Spiel gegen Havelse: Leo Mätzler ersetzte den gesperrten Robin Ziegele, hinzu kamen Benedikt Saller und Lucas Hermes. Der VfB Stuttgart II setzte auf eine weitgehend eingespielte Mannschaft, hatte in der Saison bereits einen guten Lauf, rangierte im Tabellenmittelfeld und galt als auswärtsstark.

    Spielverlauf: Zwei verschiedene Halbzeiten

    Die Anfangsphase verlief offen mit leichtem Übergewicht für die Gäste aus Stuttgart. Bereits in der achten Minute verzeichnete der VfB die erste Möglichkeit, verfehlte das Ziel aber knapp. Regensburg kam wenig später zu eigenen Chancen, blieb jedoch zunächst im Abschluss zu harmlos.

    Die Stuttgarter nutzten ihre Möglichkeiten effizient: In der 31. Minute traf Mansour Ouro-Tagba nach einem Angriff zur Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Noah Darvich nach einem schnellen Spielzug auf 2:0. Trotz zahlreicher Angriffsversuche fanden die Regensburger im ersten Durchgang kein Mittel gegen die kompakte Defensivarbeit der Schwaben und gingen mit einem Rückstand in die Pause.

    Regensburger Aufholjagd nach der Pause

    Die zweite Hälfte brachte einen komplett veränderten Spielverlauf. Bereits kurz nach Wiederbeginn meldete sich der Jahn mit Nachdruck zurück: Ein Ballgewinn im Mittelfeld ebnete den Weg, Eric Hottmann erzielte in der 52. Minute den Anschlusstreffer. Nur fünf Minuten darauf traf Nicolas Oliveira aus kurzer Distanz zum 2:2-Ausgleich. Ab diesem Moment entwickelte sich ein offenes Duell, beide Teams suchten die Entscheidung.

    In der Schlussphase drängte Regensburg auf das Siegtor. Die Partie wurde hektischer, unter anderem durch mehrere Wechsel und Verletzungsunterbrechungen auf beiden Seiten. Als viele Zuschauer bereits mit einem Unentschieden rechneten, schlug Hottmann in der sechsten Minute der Nachspielzeit erneut zu und sicherte den Oberpfälzern mit seinem zweiten Treffer den umjubelten Heimdreier.

    Bedeutung des Sieges und Ausblick

    Mit dem Sieg gegen Stuttgart II verbesserte sich Jahn Regensburg auf Platz 15 der Tabelle. Die Mannschaft demonstrierte erneut Moral und zeigte wie schon zuletzt in Havelse eine hohe Bereitschaft, Rückschläge wettzumachen. Seit dem Trainerwechsel sowie der Entlassung von Sport-Geschäftsführer Achim Beierlorzer ist die Mannschaft weiterhin ungeschlagen.

    Der VfB Stuttgart II musste dagegen nach einer guten ersten Halbzeit und viel Ballbesitz die Rückreise ohne Zählbares antreten. Die junge Mannschaft bleibt dennoch im gesicherten Tabellenmittelfeld, hatte zuletzt drei Siege und zwei Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen aufzuweisen.

    • Jahn Regensburg: 2. Sieg in Serie, Sprung auf Rang 15
    • Stuttgart II: Ausgeglichene Form, Position im Mittelfeld gefestigt
    • Entscheidender Akteur: Eric Hottmann mit zwei Toren
    • Trainer Wimmer fehlt krankheitsbedingt, Team überzeugt mit geschlossener Leistung

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Alemannia Aachen 1:2 (2025-10-24)

    Niederlage für SV Wehen Wiesbaden: Aachen setzt Aufwärtstrend fort

    Am zwölften Spieltag der 3. Liga hat der SV Wehen Wiesbaden seine zweite Pleite in Folge kassiert. Alemannia Aachen sicherte sich mit einem 2:1-Auswärtserfolg wichtige Punkte und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf. Der Trainerwechsel bei den Gästen zeigte dabei sofort Wirkung.

    Frühe Führung für die Gäste

    Die Begegnung in Wiesbaden begann aus Sicht der Hausherren unglücklich. Nach knapp zwanzig Minuten brachte ein Strafstoß die Gäste aus Aachen auf Kurs. Vorausgegangen war ein Foulspiel von Justin Janitzek an Valmir Sulejmani im Strafraum. Schiedsrichter Assad Nouhoum entschied ohne Zögern auf Elfmeter, den Lars Gindorf mit sicherem Abschluss zur Führung für die Alemannia nutzte.

    Nur wenige Minuten später funktionierte das Offensivspiel der Gäste erneut. Nach einem sehenswerten Zuspiel im Strafraum vollendete Mika Schroers mit einem platzierten Schuss zum 2:0. Die Defensive des SV Wehen Wiesbaden wirkte in dieser Phase unsortiert und ließ weitere Möglichkeiten für Aachen zu.

    Wiesbaden in Rückstand und weiter im Pech

    Der Rückstand schien die Gastgeber zu verunsichern. Dennoch bot sich dem Team vom Trainer Nils Döring die Gelegenheit, wieder ins Spiel zu finden. Nach einem Foul an Lukas Schleimer zeigte der Schiedsrichter auf der Gegenseite auf den Punkt. Wiesbadens Stürmer Nikolas Agrafiotis übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch an Aachens Keeper Jan Olschowsky. Bereits in den Wochen zuvor hatten die Hessen Probleme mit verwandelten Strafstößen, was sich an diesem Abend fortsetzte.

    Alemannia kontrolliert – Wiesbadener Schlussoffensive reicht nicht

    Mit der 2:0-Führung für Aachen ging es in die Kabinen. Beide Mannschaften reagierten zur Pause mit personellen Veränderungen. Die Hausherren brachten unter anderem Moritz Flotho, der sich später noch in die Torschützenliste eintrug. Nach rund 65 Minuten gelang dem eingewechselten Wiesbadener per Kopf der Anschlusstreffer, nachdem eine Flanke von der Seite verwertet wurde. Das 1:2 brachte neue Hoffnung ins Spiel der Gastgeber.

    Der SV Wehen Wiesbaden erhöhte nun den Druck. In der Schlussphase drängte das Team entschlossen auf den Ausgleich, doch die Defensive der Alemannia hielt stand. Die Gäste verteidigten mit viel Einsatz, Torhüter Olschowsky zeigte mehrfach sichere Aktionen. Trotz einiger Abschlüsse fanden die Wiesbadener kein Mittel mehr, um die gegnerische Abwehr erneut zu überwinden.

    Wichtiger Erfolg im Trainer-Debüt für Aachen

    Mit dem 2:1-Erfolg feierte das Team aus Nordrhein-Westfalen den ersten Pflichtspielsieg unter Interimscoach Ilyas Trenz. Die Mannschaft hatte zuvor sieben von elf Spielen verloren und steckte tief im Tabellenkeller. Der Trainerwechsel verlieh dem neuen Team spürbar Energie und erhöhte die Disziplin im Defensivverhalten. Durch den Auswärtssieg schob sich Alemannia Aachen vorerst auf Rang 16 und verließ damit die Abstiegsplätze.

    Für den SV Wehen Wiesbaden bedeutet die zweite Niederlage hintereinander einen Rückschlag. Die Mannschaft bleibt mit 16 Punkten weiter im Mittelfeld der Tabelle und hinkt den eigenen Erwartungen hinterher. Gegen die abstiegsbedrohten Aachener konnte das Team insbesondere in der ersten Hälfte nicht überzeugen.

    Fazit

    Der SV Wehen Wiesbaden bleibt auch nach dem zwölften Spieltag in einer Ergebniskrise. Ein verschossener Strafstoß und die Nachlässigkeit in der Defensive in der ersten Halbzeit kosteten wertvolle Zähler. Alemannia Aachen präsentierte sich unter Interimstrainer Trenz aggressiv und konsequent, was mit drei Punkten belohnt wurde.

    Quellen