Schlagwort: 13. Spieltag

  • Karlsruher SC – SV 07 Elversberg 2:3 (2025-11-23)

    Karlsruher SC gegen SV 07 Elversberg – Spannendes Spiel am 13. Spieltag der 2. Bundesliga

    Am Sonntag, dem 23. November 2025, trafen der Karlsruher SC und der SV 07 Elversberg im Rahmen des 13. Spieltags in der 2. Bundesliga aufeinander. Anstoß war um 13:30 Uhr, Austragungsort war das Wildparkstadion in Karlsruhe. Die Begegnung endete mit einem 3:2-Auswärtserfolg für die Gäste aus Elversberg, die sich damit wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze sicherten.

    Ausgangslage beider Mannschaften vor dem Duell

    Der Karlsruher SC kam mit einer gemischten Form ins Spiel. Von den letzten fünf Ligapartien konnte das Team zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen verzeichnen, zuletzt gab es eine deutliche Auswärtsniederlage mit 0:4 beim DSC Arminia Bielefeld. Dadurch stand der KSC vor dem Spiel auf dem 8. Tabellenplatz mit 21 Punkten.

    Die Gäste aus Elversberg hatten ebenfalls eine durchwachsene Bilanz in den jüngsten Partien: Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden in den letzten fünf Spielen spiegelten eine wechselhafte Leistung wider. Zudem setzte es im DFB-Pokal eine klare Niederlage (0:3). Mit 26 Punkten belegten die Elversberger vor der Partie den dritten Tabellenrang, was das Team unter Zugzwang setzte, um die Position in der oberen Tabellenhälfte zu verteidigen.

    Startaufstellungen und Taktikansätze

    Trainer Christian Eichner stellte seinen Karlsruher SC mit Hans Christian Bernat im Tor auf. Die Verteidigung bildeten Nicolai Rapp, David Herold, Christoph Kobald, Marcel Franke und Rafael Pinto Pedrosa. Das Mittelfeld setzte sich aus Dzenis Burnic, Marvin Wanitzek und Philipp Förster zusammen, während Fabian Schleusener und Eymen Laghrissi vorn für Torgefahr sorgen sollten.

    Der SV 07 Elversberg präsentierte sich taktisch diszipliniert und fokussiert auf schnelle Konter. Die Mannschaft zielte darauf ab, die Abwehr des Gegners durch gezielte Ballverluste in deren Reihen zu attackieren und so Räume zu schaffen.

    Spielverlauf und entscheidende Momente

    Die erste Halbzeit begann zögerlich und von vorsichtigem Abtasten geprägt. Es wurde wenig Tempo entwickelt, und beide Teams suchten erst ihre Form. Der Karlsruher SC wirkte ideenlos und konnte keine nennenswerten Angriffe platzieren. Die Begegnung war von vielen kleineren Unterbrechungen und Zweikämpfen geprägt.

    In der 32. Minute nutzte Elversberg eine Unaufmerksamkeit in der Karlsruher Abwehr konsequent aus. Ein Ballverlust von Marcel Franke ermöglichte es Gästestürmer Conté, ungestört auf das Tor zuzulaufen und den finalen Pass auf Ebnoutalib zu spielen, der mühelos zum 1:0 für die Gäste einschieben konnte.

    Beinahe hätte Elversberg noch vor der Pause das zweite Tor nachgelegt, als Ebnoutalib eine Chance im Eins-gegen-Eins mit Bernat hatte, den Ball jedoch an die Querlatte setzte.

    Zweite Hälfte mit intensivem Kampf und späten Wendungen

    Nach der Pause steigerten beide Mannschaften die Intensität. Der Karlsruher SC erspielte sich bessere Gelegenheiten und konnte in der Schlussphase durch zwei Treffer von Simic, der damit zum Doppelpacker avancierte, die Führung übernehmen. Der Ausgleich sorgte für Hoffnung und erhöhte Dramatik auf dem Spielfeld.

    Doch die Elversberger zeigten sich nicht geschockt und fanden kurz vor dem Abpfiff eine Antwort. In der Nachspielzeit erzielten sie den entscheidenden Treffer zum 3:2, der den Gästen den Sieg sicherte. Damit blieb Elversberg nicht nur ungeschlagen, sondern baute den Abstand zu den Verfolgern in der Tabelle weiter aus.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit diesem Erfolg festigte SV 07 Elversberg den dritten Rang in der 2. Bundesliga und baute die Punktzahl auf 29 aus. Die Mannschaft überwander damit eine kleine Durststrecke ohne Sieg und zeigt sich wieder auf dem Weg zu stabilen Ergebnissen.

    Der Karlsruher SC dagegen bleibt trotz der Niederlage auf dem achten Tabellenplatz mit 21 Punkten, muss aber eine Phase der Unsicherheit überwinden, nachdem sieben Punkte aus den letzten fünf Spielen liegen gelassen wurden.

    Für die kommenden Begegnungen stehen für Elversberg schwierige Aufgaben bevor, unter anderem gegen den SV Darmstadt 98 und den SC Paderborn. Der Karlsruher SC trifft nächste Woche auf Hannover 96, ebenfalls eine Partie gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte.

    Fazit

    Das Duell zwischen dem Karlsruher SC und SV 07 Elversberg war geprägt von wechselnden Führungen und intensiven Momenten. Trotz der starken individuellen Leistung von Simic aufseiten des KSC sicherten sich die Gäste mit einem späten Tor den Dreier. Elversberg bewies damit erneut seine Konstanz und Lauffreude, während Karlsruhe weiterhin an Beständigkeit arbeitet.

    Quellen

  • 1. FC Kaiserslautern – Holstein Kiel 4:1 (2025-11-23)

    1. FC Kaiserslautern überzeugt mit 4:1-Heimsieg gegen Holstein Kiel

    Im Heimspiel des 13. Spieltags der 2. Bundesliga setzte sich der 1. FC Kaiserslautern gegen Holstein Kiel mit einem deutlichen 4:1 durch. Die Begegnung fand am 23. November 2025 im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion vor 45.517 Zuschauern statt. Mit diesem Erfolg unterbrachen die Lauterer ihre jüngste Serie von drei sieglosen Spielen und rückten in der Tabelle auf den sechsten Rang vor.

    Dominiertes erstes Halbjahr: Skyttä dreifach erfolgreich

    Die Gastgeber starteten überaus offensiv und erzielten bereits in der siebten Minute des Spiels die Führung durch Naatan Skyttä. Der finnische Sommertransfer setzte seine herausragende Leistung mit Treffern in der 11. sowie der zweiten Nachspielminute der ersten Hälfte fort und stellte somit einen Hattrick auf. Neben Skyttäs Toren gelang Mika Haas in der 38. Minute ebenfalls ein Treffer – es war sein erstes Profi-Tor im Trikot der Pfälzer.

    Holstein Kiel konnte zwischenzeitlich in der 28. Minute durch einen Strafstoß von Alexander Bernhardsson verkürzen. Nach einem Foulspiel in der gegnerischen Hälfte blieb der Bundesliga-Absteiger aber weitgehend harmlos, auch weil eine Gelb-Rote Karte für Verteidiger David Zec in der 50. Minute eine lange Unterzahl bedeutete.

    Spielverlauf und taktische Aspekte

    Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht nutzte die Fehler der Gäste konsequent aus und dominierte bei hohem Tempo insbesondere in der ersten Halbzeit. Kiel zeigte sich zwar kämpferisch, konnte im Umschaltspiel jedoch nicht mit der Offensive der Gastgeber mithalten.

    Die frühzeitige numerische Überlegenheit nach dem Platzverweis führte dazu, dass die Pfälzer im zweiten Durchgang keine weiteren Tore zugelassen, jedoch auch keine weiteren eigenen Treffer erzielten. Torwart Julian Krahl trug mit soliden Paraden dazu bei, den Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen. Insgesamt gelang es den Lauterern, die zuletzt schwache Heimbilanz mit einem überzeugenden Auftritt zu korrigieren.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Durch den 4:1-Erfolg schließt Kaiserslautern mit 23 Punkten wieder zu den oberen Tabellenrängen auf und untermauert seinen Anspruch auf einen möglichen Aufstiegsplatz. Die Mannschaft beendete damit die negative Serie von drei Partien ohne Dreier, nachdem zuletzt zwei Heimpleiten und Rückschläge das Bild bestimmten.

    Holstein Kiel bleibt trotz des Tores durch Bernhardsson und der kämpferischen Leistung vorerst im gesicherten Tabellenmittelfeld, zeigt mit nur einem Sieg aus den letzten sieben Begegnungen jedoch Besorgnis erregende Formschwankungen. Der Rückstand auf die Abstiegsplätze beträgt aktuell fünf Punkte, was einen Blick nach unten erforderlich macht.

    Ausblick

    Der 1. FC Kaiserslautern wird versuchen, die neu gewonnene Stabilität in den kommenden Partien zu nutzen. Die nächsten Begegnungen führen die Pfälzer unter anderem zu Eintracht Braunschweig, das sich aktuell im unteren Bereich der Tabelle befindet. Für Holstein Kiel gilt es, die Defensive zu verbessern und disziplinarische Rückschläge zu vermeiden, um die Saison nicht noch weiter zu verkomplizieren.

    Schlaglichter

    • Drei Tore von Stürmer Naatan Skyttä in der ersten Halbzeit
    • Erstes Profi-Tor von Mika Haas für Kaiserslautern
    • Gelb-Rote Karte für Holsteins David Zec (50. Minute) als Schlüsselmoment
    • 45.517 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion trotz politischer Proteste mit ungewohnter Stadionatmosphäre
    • Kaiserslautern beendet drei Spiele ohne Sieg, klettert auf Platz 6
    • Holstein Kiel weiterhin mit nur einem Sieg aus sieben Partien

    Quellen

  • SV Darmstadt 98 – SpVgg Greuther Fürth 4:2 (2025-11-22)

    SV Darmstadt 98 schlägt SpVgg Greuther Fürth mit 4:2

    Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga gewann der SV Darmstadt 98 sein Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 4:2. Die Partie fand am 22. November 2025 vor etwa 17.000 Zuschauern im Merck-Stadion am Böllenfalltor statt. Mit diesem Erfolg verbessert sich Darmstadt vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz, während Fürth den 15. Rang einnimmt und weiterhin im Abstiegskampf verbleibt.

    Verlauf der ersten Halbzeit

    Die Begegnung begann mit einer frühen Führung für die Gastgeber. Bereits in der 11. Minute erzielte Fraser Hornby per Rechtsschuss das 1:0 für Darmstadt. Die Führung resultierte aus einem schnellen Doppelpassspiel, das die Fürther Defensive überwinden konnte. Die Gäste aus Franken zeigten sich jedoch nicht geschockt und glichen vor der Pause aus. Ein Foulelfmeter verwandelte ihr Stürmer Noel Futkeu sicher zum 1:1 in der 38. Minute. Das erste Durchgang endete somit ausgeglichen, wobei beide Teams Chancen auf weitere Treffer hatten.

    Spannung und Treffer in der zweiten Halbzeit

    Nach dem Seitenwechsel übernahm Fürth zunächst die Führung, als Futkeu in der 52. Minute erneut erfolgreich war. Doch Darmstadt reagierte umgehend. Ein Doppelwechsel brachte frische Impulse ins Spiel der Lilien. Bereits sechs Minuten später sorgte Isac Lidberg mit dem Ausgleich für eine neuerliche Wende. Kurze Zeit darauf verwertete erneut Hornby eine Gelegenheit zum 3:2 für die Heimmannschaft. In der Schlussphase erhöhte Abwehrspieler Merveille Papela in der 78. Minute mit seinem Treffer auf 4:2 und entschied damit die Partie endgültig zugunsten von Darmstadt.

    Taktische Aufstellungen und Wechsel

    • SV Darmstadt 98 begann mit Marcel Schuhen im Tor, unterstützt von der Abwehrreihe Lopez, Pfeiffer, Vukotic und Holland.
    • Im Mittelfeld spielten unter anderem Hiroki Akiyama, Kai Klefisch und Killian Corredor, während Isac Lidberg und Fraser Hornby den Angriff bildeten.
    • Trainer Florian Kohfeldt setzte nach der Pause auf Wechsel, indem er für Yosuke Furukawa Marco Richter brachte und später Fabian Nürnberger sowie Merveille Papela eingewechselt wurden.
    • Für Fürth standen neben Futkeu unter anderem Julian Green und Benjamin Hrgota auf dem Feld, die ebenfalls durch Wechsel ergänzt wurden.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit 25 Punkten aus 13 Spielen schlägt sich Darmstadt bislang erfolgreich und hat vorübergehend den dritten Platz in der 2. Bundesliga übernommen. Der SV Darmstadt zeigt sich vor allem vor heimischem Publikum effektiv und zielstrebig. Für Fürth bleibt die Situation schwierig, da man mit 13 Punkten die Abstiegsplätze nicht verlassen konnte und bereits 34 Gegentore kassierte. Die Franken müssen in den kommenden Spielen konstant bessere Leistungen zeigen, um den Klassenerhalt zu sichern.

    Zusammenfassung

    Die Partie zwischen Darmstadt und Fürth bot den Zuschauern ein torreiches und ereignisreiches Spiel mit mehreren Führungswechseln. Vor allem die Performance von Fraser Hornby, der zwei Tore erzielte, und die Reaktionsfähigkeit der Lilien nach dem Rückstand prägten den Spielverlauf. Die defensiven Schwächen bei Fürth wurden von Darmstadt effektiv ausgenutzt. Das Resultat bestätigt das gute Jahr von Darmstadt und unterstreicht weiterhin die Krise bei Fürth in dieser Saison der 2. Bundesliga.

    Quellen

  • Preußen Münster – FC Schalke 04 0:0 (2025-11-22)

    2. Bundesliga, 13. Spieltag: SC Preußen Münster vs. FC Schalke 04 endet torlos

    Am 22. November 2025 trafen der SC Preußen Münster und der FC Schalke 04 zum 13. Spieltag der 2. Bundesliga im Preußenstadion aufeinander. Vor 10.491 Zuschauern endete die Begegnung mit einem 0:0-Unentschieden, ein Ergebnis, das beiden Teams wenig Auftrieb bei ihrer aktuellen Tabellenposition brachte.

    Ausgangslage vor der Partie

    Preußen Münster ging mit einer mäßigen Serie in das Spiel. Aus den letzten fünf Begegnungen holten die Westfalen lediglich einen Sieg, ein Remis und drei Niederlagen, zuletzt unterlag man auswärts knapp bei der SpVgg Greuther Fürth mit 0:1. Schalke 04 präsentierte sich dagegen als Aufstiegsfavorit und konnte aus den jüngsten fünf Partien vier Erfolge verbuchen. Am vorherigen Spieltag gelang den Königsblauen ein 1:0-Heimsieg gegen SV 07 Elversberg.

    Aufstellung und Startphase

    Trainer Alexander Ende stellte seine Mannschaft mit Johannes Schenk im Tor sowie einer Viererkette aus Kirkeskov, Jaeckel, Heuer und ter Horst auf. Im Mittelfeld agierten Bouchama, Benger, Sertdemir, Batista-Meier und Hendrix, während Vilhelmsson die einzige Spitze bildete. Schalke setzte erneut auf eine offensiv ausgerichtete Formation, um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.

    Die Partie begann intensiv. Bereits in der 2. Minute erzielten die Gäste nach einem Eckstoß vermeintlich den Führungstreffer, doch dieser wurde nach Videobeweis wegen eines Foulspiels an Münsters Torwart Schenk aberkannt. Schalke setzte die Hausherren unter Druck, wobei Moussa Sylla früh eine gute Chance vergab, indem Schenk seinen Schuss aus rund 15 Metern parierte.

    Chancen und Spielverlauf

    Die Westfalen steigerten sich in der Folge und erzielten in der 11. Minute durch Vilhelmsson ein Tor. Jedoch wies der Videoassistent auf eine Abseitsstellung beim vorbereitenden Pass hin, sodass der Treffer nicht gegeben wurde. Auch andere Abschlussversuche von Hendrix und erneut Vilhelmsson wurden durch Schalkes Torhüter Loris Karius vereitelt. Insgesamt entwickelte sich ein munteres Spiel, das phasenweise von höherem Ballbesitz der Hausherren geprägt war.

    Schalke agierte zeitweise passiv und verlegte sich auf Konter, konnte aber keinen zwingenden Abschluss erzielen. In der zweiten Halbzeit erhielt das Spiel durch eine rote Karte für Torwart Johannes Schenk in der 55. Minute weitere Brisanz. Nach einem Foul außerhalb des Strafraums an Sylla musste Schenk das Feld vorzeitig verlassen, sodass Münster den Rest der Partie in Unterzahl agierte.

    Abschluss und Folgen

    Trotz der numerischen Überlegenheit gelang es Schalke nicht, das Spiel zu entscheiden. Die Gäste blieben im Abschluss zu harmlos, und Münster verteidigte geschickt bis zum Schlusspfiff. Das Spiel endete ohne Tore, ein enttäuschendes Ergebnis vor dem Hintergrund der Tabellensituation. Schalke bleibt mit 28 Punkten auf dem zweiten Rang, verpasste jedoch die Gelegenheit, die Tabellenführung zu übernehmen. Die Preußen halten mit 15 Punkten weiterhin einen Platz im Mittelfeld.

    Fazit

    Das Duell der beiden Traditionsvereine lieferte keine Tore, bot aber dennoch einige bemerkenswerte Szenen. Das Spiel war geprägt von intensiver Defensive, einigen verpassten Chancen auf beiden Seiten und dem Ausschluss von Schenk. Letztlich konnte keine Mannschaft die Überlegenheit für sich nutzen, wodurch ein leistungsgerechtes Unentschieden zustande kam.

    Quellen

  • Fortuna Düsseldorf – 1. FC Magdeburg 2:1 (2025-11-22)

    Fortuna Düsseldorf besiegt 1. FC Magdeburg knapp im 13. Spieltag der 2. Bundesliga

    Am 22. November 2025 gelang Fortuna Düsseldorf im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg ein wichtiger 2:1-Sieg. Die Partie, die um 13 Uhr begann, fand im Rahmen des 13. Spieltags der 2. Bundesliga statt. Die Gastgeber setzten sich gegen den Tabellenletzten durch und verhinderten damit einen weiteren Rückschlag in der Saison.

    Spielverlauf und entscheidende Momente

    Das erste Tor fiel in der 37. Minute durch Cedric Itten, der für Düsseldorf früh für die Führung sorgte. Das Spiel war überwiegend ausgeglichen, wobei die Magdeburger im zweiten Durchgang vermehrt Druck ausübten und sich zahlreiche Chancen erarbeiteten. Besonders Torhüter Florian Kastenmeier zeichnete sich dabei mit mehreren starken Paraden aus und hielt die Fortuna im Spiel.

    In der Schlussphase kam es noch zu Spannungsmomenten. Ein Eigentor von Düsseldorfs Christopher Lenz in der 88. Minute glich die Partie zunächst wieder aus, wodurch die Gäste Hoffnung schöpften. Doch in der Nachspielzeit, genauer in der 5. Minute der Verlängerung, erzielte Cedric Itten seinen zweiten Treffer an diesem Tag und sicherte den Heimsieg für die Fortuna.

    Auswirkungen und Bedeutung des Sieges

    Mit diesem ersten Sieg unter Trainer Markus Anfang, der seit Oktober das Amt übernommen hat, verbessert sich Fortuna Düsseldorf auf den 13. Tabellenplatz und schafft es, sich mit einem Vier-Punkte-Vorsprung vom Relegationsrang 16 zu distanzieren. Damit stoppt die Mannschaft eine negative Serie von fünf Spielen ohne Sieg.

    Der Erfolg bedeutet eine Entlastung für den Trainer, dessen Mannschaft zuvor in den letzten Wochen vor allem in der Offensive Mühe hatte, sich Chancen zu erspielen und Punkte mitzunehmen. Die Defensive zeigte sich zwar nicht immer stabil, doch das wichtige zweite Tor kurz vor Schluss war Zeichen für Kampfgeist und Beharrlichkeit.

    Publikum und besondere Vorkommnisse

    Das Heimspiel wurde im Rahmen der Aktion „Fortuna für alle“ ohne Eintrittsgebühr ausgetragen, um möglichst viele Zuschauer anzuziehen. Trotz des Angebots waren die Ränge nicht vollständig gefüllt, was unter anderem an der gedrückten Stimmung lag. Zuvor hatten die Fans zusammen mit dem Stadion eine Schweigeminute für Dieter Herzog, einen früheren Spieler und Weltmeister von 1974, abgehalten.

    Hinzu kam ein medizinischer Notfall in den Zuschauerrängen, der die Stimmung zusätzlich trübte und für eine längere Unterbrechung sorgte. Dies wirkte sich auch auf die Unterstützung der Fans aus, die während der Partie eher verhalten blieb.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Nach diesem wichtigen Heimsieg steht Fortuna Düsseldorf vor weiteren Herausforderungen in der Liga. Die nächsten Gegner heißen SG Dynamo Dresden, FC Schalke 04, SV Elversberg, Greuther Fürth und Arminia Bielefeld. Die Mannschaft wird bemüht sein, an die gezeigte Leistung anzuknüpfen, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter auszubauen.

    Fazit

    Das Spiel gegen den 1. FC Magdeburg war für Fortuna Düsseldorf ein knapper, aber verdienter Erfolg. Cedric Itten, der mit zwei Treffern zum Matchwinner avancierte, und Torhüter Florian Kastenmeier, der mehrfach entscheidend eingriff, waren die prägenden Akteure. Trotz einiger Probleme in der Performance und einer gedrückten Stimmung auf den Rängen konnten die Gastgeber wichtige Punkte sichern und sich mit einem kleinen Polster im Tabellenmittelfeld festsetzen.

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – Hannover 96 0:2 (2025-11-22)

    Hannover 96 stoppt Siegesserie des SC Paderborn 07 mit 2:0-Auswärtserfolg

    Im Rahmen des 13. Spieltags der 2. Bundesliga empfing der SC Paderborn 07 den Verfolger Hannover 96. Dabei endete die beeindruckende Serie der Ostwestfalen, die zuvor acht Spiele in Folge gewinnen konnten, erstmals seit dem August mit einer Niederlage. Hannover 96 setzte sich mit 2:0 durch und unterbrach damit die Serie des aktuellen Tabellenführers.

    Schlüsselmomente und Spielverlauf

    Die Partie begann ausgeglichen, ohne große Torgelegenheiten in den ersten Minuten. Zwar dominierten die Gastgeber spielerisch, doch Hannover 96 blieb bei seinen Möglichkeiten eiskalt vor dem Tor. Die erste aussichtsreiche Aktion führte bereits zum Führungstreffer, als ein langer Ball von Hannover-Verteidiger Maik Nawrocki beim finnischen Stürmer Benjamin Källman landete. Dieser ließ dem Paderborner Torwart Dennis Seimen keine Chance und erzielte aus spitzem Winkel das 1:0 (20. Minute). Eine leicht abgefälschte Kugel verhinderte zwar ein noch klareres Bild, doch das Tor zählte sicher.

    In der Folge machte Hannover 96 kontinuierlich Druck. Paderborn konnte nur wenige gefährliche Aktionen vorweisen und wirkte verunsichert. Noch vor der Halbzeit erhöhte Benjamin Källman mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag auf 2:0 (36. Minute). Eine präzise Flanke von Noel Aseko Nkili ermöglichte dem frei stehenden Angreifer eine problemlose Ballmitnahme und vollendete gedankenschnell.

    Die zweite Halbzeit brachte keinen Wechsel am Ergebnis. Hannover zeigte eine kompakte Defensive und ließ keine klaren Chancen zu. Die Hausherren fanden kein Mittel, die stabile Abwehr der Gäste zu durchbrechen und blieben offensiv harmlos. So endete die Begegnung ohne erzielte Treffer nach dem Seitenwechsel.

    Spielerische Leistungen und Bedeutung für die Tabelle

    • Benjamin Källman präsentierte sich mit seinem Doppelpack als Schlüsselspieler und überragende Offensivkraft im Auswärtsteam.
    • Die Defensive von Hannover 96 zeigte einen geschlossenen Auftritt und ermöglichte so den Auswärtssieg ohne Gegentor.
    • Paderborn, trotz der Niederlage weiterhin Tabellenführer, verlor allerdings erstmals in dieser Spielzeit.
    • Hannover 96 verbesserte sich durch den Sieg auf Rang drei, wenngleich die Platzierung im weiteren Spieltag noch variieren kann.
    • Schalke 04, der direkte Verfolger, konnte am gleichen Spieltag nur ein torloses Remis erreichen, was Paderborns Vorsprung auf drei Punkte hielt.

    Ausblick und weitere Details

    Für den SC Paderborn 07 steht nun nach längerer Erfolgsphase die Herausforderung, den Rückschlag zu verarbeiten und weiter um den Aufstieg zu kämpfen. Hannover 96 sendet mit diesem Erfolg ein wichtiges Signal im Kampf um die oberen Tabellenplätze und kann durch Stabilität und Effizienz im Angriff Selbstvertrauen tanken.

    Das Spiel fand ohne größere Störungen in der Benteler-Arena statt und zog zahlreiche Zuschauer an, die eine spannende Partie zwischen den unmittelbaren Konkurrenten erwarteten. Beide Teams werden ihre taktischen Konzepte für die folgenden Spieltage anpassen müssen, um ihre ambitionierten Ziele weiter zu verfolgen.

    Quellen

  • VfL Bochum – Dynamo Dresden 1:2 (2025-11-21)

    2. Bundesliga, 13. Spieltag: VfL Bochum unterliegt Dynamo Dresden mit 1:2

    Am Freitagabend, dem 21. November 2025, empfing der VfL Bochum im Vonovia Ruhrstadion Dynamo Dresden zum Duell im Rahmen des 13. Spieltags der 2. Bundesliga. Nach einer stabilen Phase mit drei Siegen aus den letzten vier Partien wollte Bochum seine Aufwärtsbewegung fortsetzen. Die sächsischen Gäste hingegen kämpften mit anhaltender Ergebniskrise und hatten zuvor neun Spiele nicht gewinnen können. Am Ende setzten sich die Dresdner mit 2:1 durch und beendeten damit ihre Negativserie.

    Verlauf und Torschützen

    Die Partie begann mit leichten Vorteilen für die Bochumer, die in der Anfangsphase das Spielgeschehen bestimmten. Jedoch entwickelte sich keine klare Torchance. Dynamo Dresden wartete auf Konter und setzte diese effizient um. Die erste bedeutende Möglichkeit endete mit dem Führungstreffer durch Alexander Rossipal in der 26. Spielminute, nachdem sein erster Abschluss noch abgeblockt worden war. Das Tor bedeutete gleichzeitig das erste Gegentor für den VfL nach 299 Spielminuten.

    Die Dresdner dominierten daraufhin zunehmend und erhöhten kurz vor der Halbzeitpause auf 2:0 durch Vincent Vermeij, der in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs nach einem Zuspiel von Rossipal erfolgreich abschloss. Bochum musste mit einem deutlichen Rückstand in die Kabine gehen.

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Bochum die Schlagzahl und verkürzte durch Cajetan Lenz in der 59. Minute. Die Gastgeber brachten auch Kapitän Philipp Hofmann in die Partie, doch der Versuch von Francis Onyeka vom Elfmeterpunkt in der 76. Minute scheiterte, was die Chancen auf eine Punkteteilung schmälte.

    Formkurven und Tabellensituation

    Bochum hatte im Vorfeld der Begegnung eine gute Bilanz vorzuweisen, nach einem wechselhaften Saisonstart. Der Trainerwechsel zu Uwe Rösler im Oktober trug Früchte, was sich in drei Siegen aus den letzten vier Begegnungen widerspiegelte. Die Niederlage gegen Dresden beendete jedoch diese Serie und verhinderte den möglichen Sprung ins Tabellenmittelfeld.

    Dynamo Dresden beendete nach neun sieglosen Ligaspielen seine Talfahrt und konnte mit dem Auswärtserfolg den vorletzten Platz in der Tabelle verlassen. Es war der zweite Auswärtssieg der Saison für die Sachsen, die damit wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln konnten.

    Aufstellungen und taktische Aspekte

    Bochums Trainer Rösler setzte zu Beginn wie gewohnt auf eine Mischung erfahrener und junger Spieler. Die Abwehr bestand unter anderem aus Philipp Strompf, Felix Passlack und Maximilian Wittek. Im Angriff suchte der VfL über die Flügel und den jungen Francis Onyeka die Chancen. Bei Dresden standen besonders Rossipal und Vermeij im Fokus, die beide maßgeblich am Erfolg beteiligt waren.

    Die Gäste kontrollierten nach der Halbzeit zunehmend das Spiel, während Bochum trotz verstärkter Offensivbemühungen Schwierigkeiten hatte, die Defensive von Dresden auszuspielen. Die vergebenen Chancen, darunter der nicht genutzte Elfmeter, sorgten dafür, dass der Rückstand nicht wettgemacht werden konnte.

    Ausblick

    Für den VfL Bochum bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um eine stabilere Tabellenposition. Die Mannschaft muss in den kommenden Wochen an der Effizienz vor dem Tor arbeiten und die Defensive stabilisieren, um weitere Punkte zu sichern. Was Dynamo Dresden betrifft, so hat der Erfolg neue Hoffnung im Abstiegskampf entfacht und gibt Rückenwind für die nächsten Partien.

    Quellen

  • Hertha BSC – Eintracht Braunschweig 1:0 (2025-11-21)

    Hertha BSC setzt Erfolgsserie fort gegen Eintracht Braunschweig

    Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga trafen Hertha BSC und Eintracht Braunschweig am Abend des 21. November 2025 im Berliner Olympiastadion aufeinander. Die Partie endete mit einem knappen 1:0-Sieg für die Gastgeber, was Hertha den fünften Sieg in Folge bescherte und die Mannschaft auf Tabellenplatz vier katapultierte. Eintracht Braunschweig blieb hingegen tief im Tabellenkeller und rutschte auf einen Abstiegsplatz ab.

    Spielverlauf und Taktik

    Der Spielbeginn verlangte den Hausherren einige Anlaufzeit ab. Braunschweig startete engagiert und setzte durch gezielte Standardsituationen erste Offensivakzente, wobei ein Kopfball eines Innenverteidigers haarscharf neben das Tor ging. Hertha fand zunächst nur schwer ins Offensivspiel, da die Braunschweiger Abwehr das Zentrum konsequent dichtmachte und das Angriffsspiel der Berliner über die Flügel kaum stattfand.

    Mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit erhöhte Hertha das Tempo. Das Team von Stefan Leitl agierte disziplinierter und kontrollierte zunehmend die Partie. Trotz der mangelhaften Chancenausbeute erwiesen sich die Berliner defensiv äußerst stabil und verhinderten somit weitere Torgelegenheiten für die Gäste.

    Das entscheidende Tor und Match-Details

    Der entscheidende Treffer fiel in der 56. Spielminute. Marten Winkler erzielte den einzigen Treffer des Spiels und verhalf seinem Team zum wichtigen Heimsieg. Hertha zeigte sich in diesem Spiel eher unspektakulär, doch die Effizienz vor dem Tor und die defensive Kompaktheit führten zum Erfolg. Es war bereits das fünfte Spiel in Folge für die Berliner ohne Gegentor.

    Trainer Leitl vertraute auf ein 4-4-2-System, in dem unter anderem Tjark Ernst im Tor, Márton Dárdai, Toni Leistner und Linus Gechter in der Defensive sowie Diego Demme, Michaël Cuisance und Paul Seguin im Mittelfeld aufliefen. Im Angriff bildeten Fabian Reese, Luca Schuler und Marten Winkler die offensive Spitze.

    Auswirkungen auf die Tabelle und Ausblick

    Durch den Sieg verbessert sich Hertha BSC vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz der 2. Bundesliga, was die Ambitionen auf den Aufstieg untermauert. Eintracht Braunschweig hingegen verzeichnet die achte Niederlage in den letzten neun Partien und muss mit deutlichen Sorgen auf die kommenden Spiele blicken, da sich die Situation im Abstiegskampf verschärft hat.

    Hertha BSC hofft, die positive Serie fortzusetzen und den Abstand zum oberen Tabellendrittel weiter zu verkürzen. Für Braunschweig steht hingegen die Aufgabe bevor, die Defensive zu stabilisieren und mehr Konstanz zu zeigen, um den Abstiegskampf zu überstehen.

    Statistik

    • Datum: 21. November 2025
    • Spiel: Hertha BSC vs. Eintracht Braunschweig
    • Wettbewerb: 2. Bundesliga, 13. Spieltag
    • Endergebnis: 1:0
    • Tor: Marten Winkler (56.)
    • Zuschauer: 42.895 im Olympiastadion
    • Hertha BSC: Fünfter Sieg in Folge, fünftes Spiel ohne Gegentor
    • Eintracht Braunschweig: Acht Niederlagen in den letzten neun Spielen

    Quellen

  • Alemannia Aachen – 1. FC Saarbrücken 2:0 (2025-11-02)

    Alemannia Aachen besiegt 1. FC Saarbrücken mit 2:0

    Zum Abschluss des 13. Spieltags in der 3. Liga sicherte sich Alemannia Aachen am Sonntagabend einen wichtigen Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Vor rund 22.000 Zuschauern auf dem Tivoli setzte sich das Team von Interimstrainer Ilyas Trenz klar mit 2:0 durch und verschaffte sich Luft im Tabellenkeller. Auf der anderen Seite nimmt der Negativlauf der Saarländer eine weitere Wendung zum Schlechten.

    Blitzstart sorgt für frühe Führung

    Aachen überraschte den Gast direkt in der Anfangsphase. Bereits nach rund einer Minute brachte Lars Gindorf die Hausherren auf Kurs. Dem Treffer ging ein Einwurf auf der rechten Seite voraus, nach dem Emmanuel Elekwa im Strafraum das Leder behauptete und querlegte. Gindorf musste das Zuspiel aus kurzer Distanz nur noch verwerten. Die Saarbrücker Hintermannschaft zeigte sich bei dieser Szene ungeordnet und reagierte zu spät.

    In der Folge bemühte sich der FCS um mehr Kontrolle, kam aber vorerst nicht richtig in die Partie. Erst nach dem Rückschlag fanden die Gäste zu ihren Abläufen zurück. Chancen ergaben sich dennoch, etwa für Elongo-Yombo und nach einem Freistoß, bei dem Kamaras Kopfball im Tor landete – der Treffer wurde jedoch wegen Abseits aberkannt. Eine umstrittene Szene folgte in der 20. Minute: Elekwa brachte Kamara im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter entschied jedoch nicht auf Elfmeter.

    Gindorf schnürt den Doppelpack

    Die Aachener nutzten die Unsicherheiten des Gegners weiter aus. Immer wieder suchten sie Gindorf, der kurz vor der Pause erneut zuschlug: Nach einem Fehler in der Abwehr Saarbrückens gelangte der Ball erneut zu ihm, sodass er aus Nahdistanz zum 2:0 abschließen konnte. Damit war die Partie nach den ersten 45 Minuten bereits entscheidend geprägt.

    Saarbrücken bemühte sich in der verbleibenden ersten Halbzeit, fand jedoch keinen Weg durch die gut formierte Defensive der Alemannia. Auch zwei Versuche von Pick entschärfte Aachens Schlussmann Olschowsky sehenswert.

    Defensive Standfestigkeit nach dem Seitenwechsel

    Im zweiten Durchgang kontrollierte Aachen über weite Strecken das Geschehen. Saarbrücken drängte auf den Anschlusstreffer, blieb aber vor dem Tor zu ungefährlich. Die Gastgeber verteidigten konzentriert, ließen wenig zu und agierten aufmerksam in der Rückwärtsbewegung.

    Trainer Alois Schwartz versuchte es mit mehreren Wechseln, stellte um und brachte frische Offensivkräfte. Die spielerische Wende blieb aber aus. In der Schlussphase schwächte sich Saarbrücken zusätzlich, als Kamara wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Damit war die Partie entschieden und Aachen brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

    Tabellensituation und Ausblick

    Durch den fünften Saisonsieg klettert Alemannia Aachen mit nun 16 Punkten auf Rang 15 der Tabelle. Der Verein holt das Maximum aus den beiden Spielen unter Übergangscoach Trenz und dürfte nun die Planung für eine dauerhafte Lösung im Trainerteam vorantreiben.

    Für Saarbrücken ist die Lage hingegen besorgniserregend. Nach der dritten Niederlage in Serie und weiterhin nur 19 Punkten rutscht das Team auf Platz zehn ab. Der letzte Sieg liegt mehrere Wochen zurück. Die Diskussionen um Trainer Schwartz nehmen damit weiter Fahrt auf. Positiv ist aus Sicht der Alemannia vor allem die konsequente Chancenverwertung und die geschlossene Defensivleistung am eigenen Strafraum.

    Schlüsselspieler und besondere Momente

    • Lars Gindorf traf doppelt und entschied die Partie bereits vor der Pause.
    • Aachens Keeper Jan Olschowsky überzeugte mit starken Reflexen, insbesondere gegen Elongo-Yombo und Pick.
    • Abdoulaye Kamara sah in der 80. Minute Gelb-Rot und schwächte Saarbrücken in der Schlussphase entscheidend.
    • Die ohnehin schwierige Lage des FCS verschärft sich durch die erneute Niederlage.

    Fazit

    Alemannia Aachen gelingt in einer wichtigen Saisonphase ein mutiger und effizienter Auftritt, der zugleich die Probleme des 1. FC Saarbrücken schonungslos offenlegt. Die frühe Führung und die Konsequenz im Abschluss entscheiden das Spiel zugunsten der Gastgeber, deren Aufwärtstrend unter Interimscoach Trenz vorerst anhält. Saarbrücken hingegen steht vor einem wegweisenden Neustart, will man den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht verlieren.

    Quellen

  • Rot‑Weiss Essen – 1. FC Schweinfurt 05 2:1 (2025-11-02)

    Rot-Weiss Essen bleibt stabil – Schweinfurt 05 verliert erneut

    Am 13. Spieltag der 3. Liga setzte sich Rot-Weiss Essen knapp mit 2:1 gegen den 1. FC Schweinfurt 05 durch. Die Partie im Stadion an der Hafenstraße vor etwa 16.500 Zuschauern bestätigte die unterschiedlichen Saisonverläufe beider Mannschaften: Während Essen seine Serie ohne Niederlage auf fünf Spiele ausbaute, blieb Schweinfurt weiterhin am Tabellenende.

    Spielverlauf – Essen kontrolliert zunächst, Schweinfurt kämpft

    Zu Beginn drückte Rot-Weiss Essen dem Spiel den Stempel auf. Die Gastgeber dominierten die erste halbe Stunde, konnten jedoch trotz einiger offensiver Bemühungen kaum klare Möglichkeiten herausspielen. Schweinfurt gelang es zunächst nicht, nennenswerte Akzente nach vorne zu setzen. Doch aus der eigenen Überlegenheit konnte Essen spät im ersten Durchgang Profit schlagen: Ein Zusammenspiel über Marvin Obuz und Torben Müsel führte in der 36. Minute zum Führungstreffer, als Müsel frei zum Abschluss kam.

    Kurz vor der Pause erhielt Schweinfurt eine Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem Handspiel eines Essener Abwehrspielers entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Johannes Geis verwandelte sicher und sorgte für den 1:1-Halbzeitstand. Mit diesem Ergebnis blieb das Spiel zur Pause offen.

    Zweite Halbzeit: Essen mit Joker-Tor zum Sieg

    Im zweiten Abschnitt agierte Schweinfurt mutiger und hatte erste offensive Szenen. Dennoch war Essens Defensive zunächst stabil. In der 66. Minute brachte Trainer Uwe Koschinat frische Kräfte. Unter anderem kam Marek Janssen neu ins Spiel – mit Wirkung. Nur vier Minuten später verwertete Janssen einen Pass aus spitzem Winkel zur erneuten Führung für die Gastgeber.

    Schweinfurt reagierte mit mehreren Wechseln, um Offensive und Stabilität zu verstärken. In der Schlussphase drängten die Gäste engagiert auf den Ausgleich, doch Essens defensive Ordnung hielt stand. So brachte RWE den knappen Vorsprung über die Zeit und baute die Ausbeute im eigenen Stadion weiter aus.

    Serien und Statistiken – Klare Trends der Saison

    • Rot-Weiss Essen steht weiterhin im oberen Bereich der Tabelle und bleibt mit 25 erzielten Treffern offensivstark.
    • Zum fünften Mal in Folge blieb die Mannschaft ungeschlagen, auch die Serie von zuletzt drei Heimspielerfolgen wurde fortgesetzt.
    • Schweinfurt 05 bleibt offensiv das schwächste Team der Liga. Die Mannschaft hat nach 13 Spieltagen erst neun Tore erzielt.
    • Mit 34 Gegentreffern stellt Schweinfurt derzeit die schwächste Defensive der Liga, der Abstand zu den rettenden Plätzen wächst weiter an.
    • Für Schweinfurt war es die achte Ligapartie ohne Sieg, der letzte Erfolg stammt aus dem September.

    Analyse – Essen effizient, Schweinfurt bemüht

    Essen präsentierte sich insgesamt als die abgeklärtere Mannschaft, die trotz überschaubarer Chancenverwertung die drei Zähler sicherte. Die Einwechslung von Janssen zeigte Wirkung und sorgte für die Entscheidung. Schweinfurt zeigte nach dem Seitenwechsel mehr Mut, belohnte sich aber erneut nicht und bleibt tief im Abstiegskampf verankert. Die Probleme in der Defensive und die harmlose Angriffsbemühung sind weiter offensichtliche Schwachpunkte.

    Ausblick

    • Rot-Weiss Essen bleibt weiter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.
    • Schweinfurt 05 muss dringend Lösungen finden, um die Ergebniskrise in den kommenden Wochen zu durchbrechen.

    Quellen