Schlagwort: 14. Spieltag

  • Dynamo Dresden – Fortuna Düsseldorf 2:1 (2025-11-30)

    Dynamo Dresden besiegt Fortuna Düsseldorf mit 2:1 im 14. Spieltag der 2. Bundesliga

    Am 30. November 2025 trafen Dynamo Dresden und Fortuna Düsseldorf im Rudolf-Harbig-Stadion in der 2. Bundesliga aufeinander. Das Spiel endete mit einem 2:1-Heimsieg für Dresden, der damit den ersten Dreier vor eigenem Publikum in dieser Saison verbuchte und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld suchte. Das Aufeinandertreffen beider Mannschaften verlief unter teilweise turbulentem Umfeld, gekennzeichnet durch starke spielerische Phasen, personelle Veränderungen und einen bedauerlichen rassistischen Vorfall.

    Spielverlauf und Tore

    Dynamo Dresden präsentierte sich engagiert und erspielte sich im ersten Durchgang die klareren Chancen. Kurz vor der Halbzeit erzielte Alexander Rossipal per Dropkick das 1:0 und brachte die Gastgeber vor 30.817 Zuschauern in Führung. Im zweiten Abschnitt setzte sich Dresden weiter durch, wobei Vincent Vermeij – einst selbst für Fortuna Düsseldorf aktiv – in der 53. Spielminute auf 2:0 erhöhte.

    Die Fortuna versuchte mit einem Doppelwechsel in der 63. Minute, das Spiel zu drehen. Žan Celar und Christian Rasmussen kamen neu ins Spiel und ersetzten Luca Raimund sowie Moritz Heyer. Rasmussen verkürzte in der 84. Minute auf 2:1, doch die Düsseldorfer konnten nicht mehr ausgleichen. Trotz guter Ansätze kamen die Gäste offensiv nicht zu genügend klaren Chancen, was sich in ihrem Torergebnis widerspiegelt.

    Personelle Entscheidungen und Verletzungen

    Dresdens Trainer Thomas Stamm setzte von Beginn an auf eine elfköpfige Aufstellung mit Lennart Grill im Tor. Leider wurde Grill kurz vor Spielende verletzt und zog sich eine schwere Knieverletzung zu, die eine längere Pause nach sich ziehen dürfte. Diese Nachricht trübte die Freude über den Heimsieg erheblich.

    Statistische Einordnung und Tabellenlage

    Mit dem Sieg verbessert Dynamo Dresden seine Gesamtbilanz auf drei Siege, vier Unentschieden und sieben Niederlagen, was vorerst zum 15. Tabellenplatz reicht. Die Mannschaft ist aktuell eines der offensivstärkeren Teams in der Liga und hat nach 14 Spielen bereits 20 Tore erzielt.

    Fortuna Düsseldorf rangiert als 14. der Tabelle mit lediglich 13 Toren im Angriff und konnte in den letzten fünf Spielen nur einen Sieg verbuchen. Die Formkurve der Gäste zeigt derzeit nach unten, was sich durch die Darbietungen im Spiel gegen Dresden bestätigte.

    Besonderheiten und Zwischenfälle

    Das Spiel war nicht nur durch den sportlichen Wettstreit geprägt. Kurz vor Schluss kam es zu einem rassistisch motivierten Zwischenfall aus dem Publikum gegen einen Spieler von Fortuna Düsseldorf. Die betroffenen Vereine verurteilten die Beleidigungen klar und zeigten sich entschlossen, Diskriminierung im Fußball konsequent zu bekämpfen. Die Offiziellen reagierten umgehend und dokumentierten den Vorfall im Spielbericht.

    Fazit

    Der Heimsieg von Dynamo Dresden gegen Fortuna Düsseldorf ist ein wichtiger Schritt zurück zu stabileren Leistungen und befreit die Sachsen zumindest vorübergehend aus dem Tabellenkeller. Fortuna Düsseldorf hingegen bleibt trotz engagierter Bemühungen weiter in der unteren Tabellenregion und muss insbesondere im Angriff zugelegt, um die kritische Phase zu überwinden.

    Quellen

  • Arminia Bielefeld – Preußen Münster 1:2 (2025-11-30)

    2. Bundesliga 2025/26, 14. Spieltag: Arminia Bielefeld – Preußen Münster 1:2

    Am 30. November 2025 empfing Arminia Bielefeld den SC Preußen Münster zum 14. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Begegnung in der SchücoArena endete mit einem knappen Auswärtssieg der Gäste aus Münster, die sich mit 2:1 durchsetzen konnten. Das Duell war von hoher Intensität geprägt, nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf den Rängen, wo sich das lang erwartete Derby mit zahlreichen Emotionalitäten präsentierte.

    Vor dem Spiel: Formkurven und Aufstellungen

    Beide Mannschaften hatten vor der Begegnung unterschiedliche Schwankungen in ihren Ergebnissen erlebt. Bielefeld erreichte aus den letzten fünf Spielen zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Nach der zuvor auswärts erlittenen 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg strebte die Heimelf eine Reaktion an. Preußen Münster wies eine ähnlich durchwachsene Bilanz auf mit einem Sieg, zwei Unentschieden und zwei Pleiten aus den letzten fünf Partien. Das vorherige Ligaspiel der Münsteraner endete torlos gegen den FC Schalke 04.

    Arminia Bielefeld begann mit dem torhüter Jonas Kersken und einer Verteidigung um Joel Felix, Maximilian Großer, Leon Schneider, Christopher Lannert und Tim Handwerker. Im Mittelfeld agierten Mael Corboz und Marius Wörl, während im Angriff Joel Grodowski, Monju Momuluh und Noah Sarenren Bazee den Vorwärtsdrang organisierten. Auf der Bank stand unter anderem Leo Oppe als mögliche Wechseloption.

    Auf Seiten von Preußen Münster fehlte Stammtorhüter Johannes Schenk aufgrund einer Sperre, der Ersatzkeeper Morten Behrens rückte in die Startelf.

    Spielverlauf: Frühschock und späte Wendung

    Die Partie begann dramatisch für die Gäste. Bereits in der achten Minute wurde Münster ein Elfmeter gegen den Ersatzkeeper Behrens zugesprochen, nachdem dieser Bielefelds Kapitän Mael Corboz unglücklich am Kopf traf. Joel Grodowski verwertete den Strafstoß sicher, was Bielefeld früh in Führung brachte.

    Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 32. Minute gelang Oliver Batista-Meier der Ausgleich für Münster, der damit den Spielstand wieder auf ein Remis stellte. Die erste Halbzeit endete mit diesem 1:1-Stand, der für beide Teams noch alle Möglichkeiten offen ließ.

    In der Halbzeit reagierte Preußens Trainer Alexander Ende mit zwei Wechseln, Luca Bolay und Zidan Sertdemir kamen für Mikkel Kirkeskov und Joshua Mees. Bei Arminia erlebte Noah Sarenren Bazee nach der Pause seinen Einsatz für den ausgewechselten Grodowski.

    Emotionen und Stimmung im Derby

    Die Begegnung war nicht nur sportlich bedeutsam, sondern auch stimmungsvoll aufgeladen. Zum ersten Mal nach Jahrzehnten fanden die Lokalrivalen wieder in der 2. Bundesliga aufeinander. Fans beider Lager sorgten für eine intensive Atmosphäre, beginnend mit einem Protest gegen politische Maßnahmen, der sich in zwölf Minuten Schweigen zu Spielbeginn manifestierte. Anschließend entfachten die Münsteraner eine starke Pyroshow mit Fackeln und Rauch, dem die Heimfans mit lautstarken Gesängen und ebenfalls pyrotechnischen Aktionen antworteten.

    Späte Entscheidung durch Eigentor

    Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die Defensive von Bielefeld zeigte sich anfällig, insgesamt kassierte das Team bereits 22 Gegentore in der Saison. Die Offensivbemühungen waren jedoch vorhanden und hatten schon 26 Treffer erbracht.

    Die Entscheidung fiel in der 89. Minute, als Leon Schneider unglücklich den Ball ins eigene Tor lenkte und somit den 1:2-Endstand besiegelte. Dieses Eigentor stellte sich letztlich als spielentscheidend heraus, denn bis zum Schlusspfiff blieb Münster mit der knappen Führung vorne.

    Tabellarische Auswirkungen und Fazit

    Mit diesem Heimerfolg verbesserte sich Preußen Münster auf den neunten Tabellenplatz und überholte Arminia Bielefeld, das durch die Niederlage auf Rang elf abrutschte. Für die Gastgeber setzte sich die angespannte Situation fort, nachdem die zweite Niederlage in Folge feststand.

    Die Partie bestätigte den besonderen Stellenwert des Derbys zwischen Bielefeld und Münster nach Jahrzehnten ohne direkte Duelle in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Die Entscheidung in letzter Minute verlieh dem Spiel zusätzliche Dramatik und setzte ein Ausrufezeichen in dieser Serie der 2. Bundesliga 2025/26.

    Quellen

  • 1. FC Magdeburg – 1. FC Nürnberg 3:0 (2025-11-29)

    1. FC Magdeburg schlägt 1. FC Nürnberg klar mit 3:0

    Am 29. November 2025 empfing der 1. FC Magdeburg den 1. FC Nürnberg zum 14. Spieltag in der 2. Bundesliga. Vor heimischer Kulisse in der Avnet Arena gelang den Magdeburgern ein klarer Sieg gegen die Franken. Mit 3:0 setzte sich der FCM durch und beendete damit eine Serie von drei Niederlagen hintereinander.

    Ausgangslage vor der Partie

    Der 1. FC Magdeburg befand sich vor dem Spiel in einer schwierigen Phase. Aus den letzten fünf Begegnungen konnten die Blau-Weißen lediglich einen Punkt holen, zuletzt gab es eine Auswärtsniederlage mit 1:2 gegen Fortuna Düsseldorf. Magdeburg liegt damit am Tabellenende und kämpft gegen den Abstieg.

    Der 1. FC Nürnberg hingegen präsentierte sich in mehr Stabilität. Die Clubberer hatten zuletzt eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage hingelegt. Am 13. Spieltag setzten sie sich mit 2:0 gegen Arminia Bielefeld durch und wollten diese Erfolgsserie verlängern.

    Verlauf der ersten Halbzeit

    Die Anfangsphase blieb von Zurückhaltung geprägt. Chancen waren rar, wobei Nürnberg durch Standardsituationen zeitweise gefährlicher war. Die Gastgeber versuchten kontrolliert aufzutreten, schafften aber kaum klare Abschlüsse. Gegen Spielende der ersten Halbzeit kamen die Magdeburger offensiv besser in Schwung.

    Alexander Nollenberger und Laurin Ulrich vergaben gute Möglichkeiten, beide Male scheiterte man am FCN-Torwart Jan Reichert. Insgesamt war das 0:0 zur Pause für Nürnberg schmeichelhaft, da Magdeburg mehr Ballbesitz und Torgelegenheiten aufwies.

    Unterbrechung und Wendepunkt nach der Pause

    Nach dem Seitenwechsel wurde die Begegnung durch eine längere Pause unterbrochen. In beiden Fanblöcken kam es zu Pyrotechnik, was eine rund 13-minütige Spielunterbrechung zur Folge hatte. Der dichte Rauch erschwerte die Sicht, und Schiedsrichter Felix Bickel entschied sich für diese Maßnahme.

    Als das Spiel wieder aufgenommen wurde, zeigte sich Magdeburg deutlich engagierter. Die Elbestädter verlagerten das Geschehen zunehmend in die gegnerische Hälfte. Nürnbergs Bemühungen blieben weitgehend ungefährlich, zudem begünstigte eine Platzverweis-Situation den Gastgebern.

    Entscheidende Tore und Matchverlauf

    • Mateusz Zukowski eröffnete in der 73. Minute den Torreigen. Sein Treffer brachte die Führung für den Tabellenletzten, der sich nun sichtlich beflügelt zeigte.
    • Rafael Lubach vom 1. FC Nürnberg erhielt in der 76. Minute nach einer gelb-roten Karte die Ampelkarte, was die defensive Lage Nürnbergs weiter verschärfte.
    • In der Nachspielzeit sorgte Zukowski mit einem weiteren Tor sowie Maximilian Breunig mit einem Treffer für die endgültige Entscheidung und das 3:0-Endergebnis.

    Mit diesem Erfolg gelang dem FCM der dritte Heimsieg der laufenden Saison. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge konnte damit etwas vergrößert werden, auch wenn man weiterhin Tabellenletzter bleibt.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Petrik Sander setzte auf ein 4-4-2-System, bei dem Dominik Reimann im Tor stand. In der Abwehr spielten Tobias Müller, Marcus Mathisen, Lubambo Musonda und Philipp Hercher. Das Mittelfeld stellten Laurin Ulrich, Falko Michel, Baris Atik sowie Silas Gnaka, während der Angriff mit Alexander Nollenberger und Mateusz Zukowski besetzt war.

    Der Club hatte nach der Pause mit der Unterzahl zu kämpfen, was die eigene Spielführung deutlich erschwerte. Magdeburg nutzte die numerische Überlegenheit geschickt aus und konnte zielstrebiger agieren.

    Ausblick und Bedeutung des Ergebnisses

    Der 1. FC Magdeburg konnte mit dem deutlichen Sieg einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf setzen. Es war eine wichtige Reaktion nach drei Niederlagen am Stück, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren.

    Der 1. FC Nürnberg hingegen muss die deutliche Niederlage analysieren und aufarbeiten, insbesondere angesichts der kommenden schweren Aufgaben. Die Niederlage könnte den Club aus der oberen Tabellenhälfte zurückwerfen.

    Insgesamt zeigte sich, dass Kampfgeist und konsequente Chancenverwertung auf Seiten des FCM den Ausschlag gaben. Nürnbergs Chancenverwertung und Disziplin auf dem Platz hingegen ließen zu wünschen übrig.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – VfL Bochum 0:3 (2025-11-29)

    SpVgg Greuther Fürth unterliegt VfL Bochum klar mit 0:3

    Im Rahmen des 14. Spieltags der 2. Bundesliga trafen am 29. November 2025 die SpVgg Greuther Fürth und der VfL Bochum aufeinander. Das Gastspiel der Bochumer im Sportpark Ronhof endete mit einem deutlichen 3:0-Erfolg für den VfL. Durch diese Niederlage verschärft sich die Krise bei den Gastgebern, die weiterhin tief im Tabellenkeller stecken.

    Bochum nutzt die Schwächephase der Fürther konsequent

    Der VfL Bochum dominierte die Begegnung von Beginn an und nutzte die nachlässige Anfangsphase der Gastgeber effizient aus. Bereits nach 17 Minuten war die Begegnung praktisch entschieden. Ibrahima Sissoko erzielte in nur vier Minuten zwei Treffer, nachdem er bei ruhenden Bällen jeweils eine günstige Position im Strafraum eingenommen hatte. Maximilian Wittek hatte die Standards jeweils scharf in den Strafraum gebracht, was Sissoko gnadenlos ausnutzte. Kurz darauf erhöhte Philipp Hofmann den Abstand auf 3:0, indem er einen Fehler im Aufbau der Fürther abfing und verwertete. Dies markierte das früheste 3:0 in der Historie Bochums, lediglich in einem Spiel von 1989 konnten sie noch schneller drei Tore erzielen.

    Defensive Schwächen und anhaltende Probleme bei Greuther Fürth

    Die Gastgeber präsentierten sich defensiv wiederholt unsicher und unbeholfen. Insgesamt kassierten sie nach 14 Spieltagen bereits 37 Gegentore – die schlechteste Defensive der Liga. Diese Statistik verweist auf weiterhin bestehende Probleme im Abwehrverhalten. Trainer Thomas Kleine steht dadurch massiv unter Druck, zumal es bereits die sechste Niederlage in den letzten sieben Partien war. Die Mannschaft wirkt in wichtigen Spielsituationen oft unkonzentriert, insbesondere was die Verteidigung gegen Standards betrifft. Die Fürther Fans äußerten ihren Unmut bereits vor der Partie und während des Spiels lautstark durch Pfiffe.

    Tabellarische Auswirkungen und Perspektiven

    Mit dieser Niederlage rutscht Greuther Fürth auf den Relegationsplatz ab und kann im schlechtesten Fall noch weiter zurückfallen, wenn konkurrierende Teams Spiele gewinnen. Der Druck vor dem kommenden Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg steigt dadurch weiter an. Die sportliche Führung muss kurzfristig Lösungen finden, um die Defensivprobleme abzustellen und die Mannschaft zu stabilisieren.

    Für den VfL Bochum hingegen bedeutet der deutliche Auswärtssieg eine wichtige Stärkung im Abstiegskampf. Mit nunmehr drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz klettern sie ins sichere Mittelfeld der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler, die zuletzt einen Rückschlag gegen Dynamo Dresden hinnehmen musste, konnte durch die souveräne Leistung nahtlos an frühere gute Auftritte anknüpfen.

    Schlüsselmomente des Spiels

    • Frühe Bochumer Führung durch Ibrahima Sissoko nach Freistoßflanke (9. Minute).
    • Zweiter Sissoko-Treffer nach Eckball (13. Minute).
    • Philipp Hofmann erzielt das 3:0 nach Fehlpass der Fürther (17. Minute).
    • Defensive Unsicherheiten bei Greuther Fürth führten zu drei schnellen Gegentoren.
    • Starke Standardausführung von Maximilian Wittek für den VfL Bochum.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich vor allem durch die herausragende Anfangsphase des VfL Bochum aus, die die Weichen früh auf Sieg stellte. Während Bochum mit einer konzentrierten Leistung neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib schöpft, bleibt die Situation bei Greuther Fürth angespannt. Die Mannschaft steht vor der dringenden Aufgabe, vor allem die Defensivprobleme zu beheben, um nicht weiter in den Abstiegskampf zu geraten. Das kommende Derby gegen Nürnberg gewinnt dadurch an Brisanz, sowohl für das Team als auch für den Trainer.

    Quellen

  • Eintracht Braunschweig – 1. FC Kaiserslautern 2:0 (2025-11-29)

    Eintracht Braunschweig feiert wichtigen Heimsieg gegen 1. FC Kaiserslautern

    Am 14. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga setzte sich Eintracht Braunschweig vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 durch. Das Spiel, das am 29. November 2025 um 13 Uhr begann, endete mit einem verdienten Erfolg der Braunschweiger, die durch den Sieg vorerst den Abstiegsrängen entkommen sind, während Kaiserslautern wichtige Punkte im Kampf um die Aufstiegsplätze verspielte.

    Verlauf der Partie

    Das Spiel zeichnete sich durch eine ausgeglichene Anfangsphase aus. Trotz eines höheren Ballbesitzanteils der Gäste aus Kaiserslautern, die etwa 60 Prozent der Spielanteile kontrollierten, blieben klare Torchancen Mangelware. Die Eintracht nutzte hingegen ihre Möglichkeiten effizient. Den Auftakt zum Erfolg bildete Max Marie, der in der 34. Spielminute das 1:0 erzielte und somit die Vorlage für eine bessere Spielführung der Gastgeber schuf.

    Nach der Halbzeitpause erhöhte Erencan Yardımcı nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff auf 2:0, wodurch der Treffer quasi die Partie vorentschied. Braunschweig verteidigte fortan geschickt, setzte auf schnelles Umschaltspiel und ließ kaum Chancen für die Lauterer zu. Das Torschussverhältnis lag deutlich bei 17:5 für die Gastgeber, zudem gewannen die Braunschweiger knapp 60 Prozent der Zweikämpfe, was die Dominanz auf dem Platz unterstrich.

    Taktische und personelle Aspekte

    Trainer Heiner Backhaus setzte auf eine Mannschaft, die insbesondere durch eine kämpferisch starke Leistung überzeugte. Das Team zeigte sich kontrolliert in der Defensive und zielstrebig im Angriff, was das Resultat unterstreicht. Im Vergleich dazu wurden bei den Gästen deutliche Schwächen in der Offensive sichtbar; zumindest waren die Lauterer nach dem frühen Rückstand kaum in der Lage, wirksame Angriffe zu starten.

    Ein bedeutender negativer Zwischenfall ereignete sich kurz vor der Pause, als Florian Flick von Braunschweig bei einem Zweikampf am Knie verletzt wurde und das Stadion mit einer schweren Verletzung verlassen musste. Dieses Ereignis trübte den ansonsten positiven Spielverlauf für die Gastgeber.

    Auswirkungen auf die Tabelle und kommenden Spiele

    Mit dem Sieg kletterten die Braunschweiger vorübergehend aus dem Bereich der Abstiegsplätze und konnten einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf landen. Der 1. FC Kaiserslautern hingegen verpasste den Anschluss an die Aufstiegsränge und zeigte aufgrund der schwachen Leistung Anlass zur Sorge. Die Gäste kassierten ihre vierte Auswärtsniederlage in dieser Saison.

    Für Braunschweig stehen in den kommenden Wochen wichtige Begegnungen bevor, unter anderem gegen Holstein Kiel, SG Dynamo Dresden und den FC Schalke 04. Der erfolgreiche Verlauf gegen Kaiserslautern gibt Zuversicht, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

    Fazit

    Die Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern markierte für Eintracht Braunschweig einen wichtigen Schritt aus der Krise. Die Mannschaft präsentierte sich engagiert und taktisch diszipliniert, was sich in der Chancenverwertung und Defensivarbeit widerspiegelte. Auf Seiten der Gäste fehlte es an Durchschlagskraft und Kreativität in der Offensive, wodurch die Mannschaft um Trainer Torsten Lieberknecht eine deutliche Niederlage hinnehmen musste.

    Die Entwicklung in der Tabelle wird in den nächsten Spieltagen genau zu beobachten sein, besonders angesichts der ungleichmäßigen Leistungen der Teams. Braunschweig konnte mit dem Heimsieg Selbstvertrauen tanken, während Kaiserslautern sich erneut mit einer enttäuschenden Darbietung auseinandersetzen muss.

    Quellen

  • Holstein Kiel – Hertha BSC 0:1 (2025-11-29)

    Holstein Kiel verliert erneut gegen Hertha BSC und rutscht tiefer in den Abstiegskampf

    Im Rahmen des 14. Spieltages der 2. Bundesliga empfing Holstein Kiel am 29. November 2025 Hertha BSC im heimischen Holstein-Stadion. Die Partie endete mit einer 0:1-Niederlage für die Gastgeber, die damit weiter in der Tabellenmitte an Boden verlieren und sich bedrohlich dem unteren Tabellenbereich nähern.

    Spielverlauf und entscheidende Szene

    Die erste Halbzeit blieb torlos, auch wenn Holstein Kiel mehrere Chancen zur Führung hatte. Unter anderem vergaben Alexander Bernhardsson, Phil Harres und Jonas Therkelsen gute Möglichkeiten, das Spiel früh zu ihren Gunsten zu entscheiden. Hertha BSC, die zuletzt mit einer Serie von vier Siegen aufwarteten, hatten ihrerseits ebenfalls Chancen, scheiterten jedoch an Holsteins Defensive und Torhüter Jonas Krumrey.

    Im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng umkämpft. Kurz vor der Schlussphase gelang Hertha BSC der entscheidende Treffer: Durch eine präzise Flanke von Fabian Reese, der an seinem 28. Geburtstag in seine Heimatstadt zurückkehrte, konnte der eingewechselte Dawid Kownacki ungestört per Kopfball zum 1:0 für die Gäste einnetzen (75. Minute). Diese Führung verteidigten die Berliner gegen die versuchte Kieler Offensive bis zum Abpfiff souverän.

    Tabellenentwicklung und Auswirkungen

    Der siebte Saisonsieg für Hertha BSC festigt deren Aufwärtstrend und bringt die Mannschaft auf nur noch einen Punkt Abstand zum Relegationsplatz. Das Team von Trainer Stefan Leitl zeigte in den letzten Spielen eine starke Defensive, kassierte im Ligaverlauf bislang lediglich zehn Gegentore und ist seit sechs Partien ohne Gegentreffer.

    Für Holstein Kiel verschärft sich die Krise durch die dritte Heimniederlage der Saison weiter. Mit nur 15 Punkten nach 14 Spieltagen beträgt der Vorsprung auf den direkten Abstiegsrelegationsplatz nur noch zwei Zähler. Trainer Marcel Rapp betonte die Notwendigkeit, endlich wieder Erfolge einzufahren. Die Defensive zeigte sich zwar stabil, das Offensivspiel ließ jedoch an Durchschlagskraft vermissen. Am kommenden Wochenende steht für die „Störche“ ein wichtiges Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig an, gefolgt von einem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Hamburger SV.

    Taktische und personelle Besonderheiten

    Kiel begann mit einer vergleichsweise unveränderten Besetzung, Torhüter Jonas Krumrey erhielt weiterhin das Vertrauen. Die Abwehrreihe um Marco Komenda, Marko Ivezic, Lasse Rosenboom und John Tolkin konnte lange Zeit das Spiel offenhalten. Im Mittelfeld fehlte allerdings die notwendige Kreativität und Zielstrebigkeit, um die Defensive der Berliner konstant unter Druck zu setzen. Auch der Kapitän Bernhardsson konnte seine Offensivqualitäten nicht voll ausspielen, obwohl er in der ersten Hälfte eine Großchance hatte.

    Hertha setzte verstärkt auf Defensive Stabilität und Konter. Die eingewechselten Offensivspieler, insbesondere Kownacki, erwiesen sich als spielentscheidend. Die Berliner Mannschaft präsentierte insgesamt eine kompakte Organisation, die den Kielern kaum Raum für zielgerichtete Angriffe ließ.

    Fazit

    Das Spiel gegen Hertha BSC offenbarte bei Holstein Kiel weiterhin deutliche Schwächen im Offensivbereich und verunsicherte die Mannschaft in einer wichtiger werdenden Phase der Saison. Während Hertha BSC ihre Erfolgsserie ausbauen konnte und weiter Richtung Aufstiegsplätze schielt, steht Kiel vor einer schwierigen Situation im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Die kommenden Wochen werden entscheidend für die weitere Saisonplanung und die Psyche der Mannschaft sein.

    Quellen

  • Hannover 96 – Karlsruher SC 3:0 (2025-11-28)

    Hannover 96 überzeugt gegen den Karlsruher SC mit klarer Leistung

    Am 28. November 2025 trafen Hannover 96 und der Karlsruher SC im Rahmen des 14. Spieltags der 2. Bundesliga aufeinander. In der Heinz von Heiden Arena in Hannover präsentierten sich die Gastgeber in starker Verfassung und setzten sich souverän mit 3:0 durch. Das Ergebnis brachte Hannover 96 vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz und untermauerte die Ambitionen auf einen Aufstiegsplatz.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Anfangsphase war von vorsichtigem Abtasten geprägt, beide Mannschaften zeigten sich zurückhaltend. Die Fans beider Lager stellten in den ersten zwölf Minuten mit einem stillen Protest gegen die verschärften Sicherheitsmaßnahmen rund um Fußballspiele ein bemerkenswertes Stimmungsbild her. Bis zur Halbzeitpause fiel jedoch kein Treffer, was die Partie nach 45 Minuten offen erscheinen ließ.

    Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Hannover 96 offensiv entschlossener. In der 68. Minute erzielte Husseyn Chakroun das überfällige 1:0, das zugleich einen Befreiungsschlag für die Mannschaft darstellte. Nur zwei Minuten später sorgte Rückkehrer Benedikt Pichler mit seinem Treffer für die Vorentscheidung. Knapp zehn Minuten vor dem Ende setzte der eingewechselte Mustapha Bundu mit seinem ersten Bundesliga-Tor den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand.

    Leistungsbild der Mannschaften

    Hannover 96 bewies vor allem in der zweiten Halbzeit seine Spielqualität und eine effiziente Chancenverwertung. Besonders die Einwechslungen von Chakroun, Pichler und Bundu erwiesen sich als erfolgreich und markierten Wendepunkte im Spielverlauf. Im Tor zeigte Nahuel Noll eine sichere Leistung, während die Defensive kaum gefährdet wurde und den Gästen keine Chancen gestattete.

    Der Karlsruher SC konnte in der Offensive nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Trotz einiger Ansätze blieb es bei einer fehlenden Durchschlagskraft vor dem eigenen Torhüter Bernat. Das Team von Trainer Christian Eichner versäumte es, das Chancenplus von Hannover zu kontern oder eigene zählbare Akzente zu setzen, was die Niederlage besiegelte.

    Tabellarische Einordnung und Ausblick

    Mit diesem deutlichen Heimsieg konsolidiert Hannover 96 seine Position in der oberen Tabellendrittel und nähert sich den direkten Aufstiegsplätzen an. Aktuell liegt der Verein zwei Punkte hinter dem zweiten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Christian Titz konnte somit ihre zuletzt schwankende Form stabilisieren.

    Karlsruher SC hingegen muss die Chancenlosigkeit beim heutigen Gastspiel analysieren und Wege finden, um wieder zurück in die Erfolgsspur zu gelangen. Derzeit rangiert der KSC hinter Hannover und hat durch die Niederlage Boden im Kampf um die oberen Tabellenplätze verloren.

    Sonstige Rahmenbedingungen

    Auch während dieses Spiels prägten Fanproteste die Atmosphäre, wobei insbesondere Pyrotechnik zum Einsatz kam, was zu eingeschränkter Stimmung beitrug. Die Choreografie der Hannoverianer war jedoch ein sichtbares Zeichen der Unterstützung und sorgte für positive Momente trotz der kritischen Begleitumstände.

    Trainer Christian Titz zeigte sich mit der Mannschaftsleistung zufrieden und betonte den Wert der ergänzenden Spieler, die entscheidend zum Sieg beitrugen. Die Mannschaft scheint gut vorbereitet in die verbleibende Saisonphase zu gehen.

    Fazit

    Hannover 96 konnte durch effizientes und diszipliniertes Auftreten einen verdienten Heimsieg gegen den Karlsruher SC feiern. Die Treffer der zweiten Halbzeit sorgten für klare Verhältnisse und spiegelten die Überlegenheit der Gastgeber wider. Für den KSC war es eine enttäuschende Partie, die Nachbesserungen im Spielaufbau sowie in der Chancenverwertung erfordert.

    Quellen

  • FC Schalke 04 – SC Paderborn 07 2:1 (2025-11-28)

    FC Schalke 04 sichert sich knappes 2:1 gegen SC Paderborn und übernimmt Tabellenspitze

    Am 14. Spieltag der 2. Bundesliga trafen am 28. November 2025 der FC Schalke 04 und der SC Paderborn 07 in der Veltins-Arena vor 62.077 Zuschauern aufeinander. Die Begegnung, die als Spitzenspiel der Liga angekündigt war, endete mit einem knappen 2:1-Heimsieg für Schalke, wodurch die Knappen die Tabellenführung übernehmen konnten. In einem kampfbetonten Spiel überzeugten beide Teams mit defensiver Stabilität, wobei die Entscheidung erst spät in der Partie fiel.

    Ausgangslage und Aufstellungen

    Vor der Partie hatten beide Mannschaften sehr unterschiedliche Resultate vorzuweisen. Schalke erreichte in den vorherigen fünf Ligaspielen drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Im Gegensatz dazu konnte Paderborn nach einer Serie von acht Siegen aus den vorangegangenen neun Partien zuletzt einen Dämpfer mit einer 0:2-Niederlage gegen Hannover 96 hinnehmen.

    Coach Miron Muslic von Schalke musste auf Adrian Gantenbein verzichten, der mit einer Wadenverletzung ausfiel. Dafür rückte Vitalie Becker in die Startelf. Zudem ersetzte Christopher Antwi-Adjei Finn Porath. Auf Paderborner Seite gab es nur eine Änderung: Calvin Brackelmann übernahm für Sebastian Klaas und sollte die Defensive stärken.

    Spielverlauf: Ein intensives Duell zweier Aufstiegsaspiranten

    Die Partie begann in einem gespenstisch stillen Ambiente, da beide Fangruppen sich an einem bundesweiten Protest beteiligten. Paderborn zeigte von Beginn an eine offensive Ausrichtung, während Schalke zunehmend das Spiel kontrollierte und mehr Ballbesitz verzeichnete.

    In der achten Minute wurde Schalke ein Strafstoß zugesprochen, der aufgrund eines Fouls knapp innerhalb des Strafraums verhängt wurde. Nach Einschaltung des Videoschiedsrichters wurde dieser jedoch wieder rückgängig gemacht, da das Foul außerhalb des Strafraums stattgefunden hatte. Diese Szene verdeutlichte das hohe Tempo und die Kampfhärte beider Mannschaften.

    Schalke hatte anschließend durch einen Kopfball von Ron Schallenberg sowie einige weitere Chancen gute Gelegenheiten, das Spiel zu dominieren, ohne jedoch frühzeitig zu treffen. Paderborn verzeichnete in der 38. Minute den ersten Treffer durch Laurin Curda, der nach einer präzisen Hereingabe per Kopf erfolgreich war und den Außenseitern den Führungstreffer bescherte.

    Beinahe unmittelbar vor der Halbzeit erspielte sich Schalke jedoch eine gute Gelegenheit, um auszugleichen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Kenan Karaman mit einem Konter der Ausgleichstreffer zum 1:1, was den Spielverlauf bis dato widerspiegelte.

    Entscheidung und Schlussphase

    Die zweite Halbzeit war von hoher Intensität geprägt, wobei beide Teams versuchten, die Abwehrreihen zu überwinden. Schalke zeigte sich taktisch diszipliniert, während Paderborn auf Konter setzte.

    In der 86. Minute sorgte der eingewechselte Bryan Lasme mit einem Treffer für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Dieser späte Treffer wurde sowohl von der Mannschaft als auch von den Fans auf der Tribüne begeistert aufgenommen und bescherte Schalke einen wichtigen Heimsieg.

    Folgen für die Tabelle und Ausblick

    Durch den Erfolg schob sich der FC Schalke 04 mit nun zwei Punkten Vorsprung auf den SC Paderborn an die Spitze der 2. Bundesliga. Beide Teams besitzen aktuell fünf Siege in den letzten sechs Spielen und setzen sich als klare Aufstiegsaspiranten ab. Schalke zeigte erneut seine Stärke in der Defensive – mit bisher nur sieben Gegentoren die beste Abwehr der Liga – und festigt somit seine Position als Favorit.

    Für Paderborn bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Rennen um die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Dennoch bleibt das Team mit zwölf Gegentoren flink und robust und wird sich in den kommenden Begegnungen sicherlich erholen wollen. Das Duell zeigte erneut die Ähnlichkeit beider Mannschaften hinsichtlich ihres Spielstils, der auf defensive Stabilität ausgelegt ist.

    Fazit

    Das Spitzenspiel zwischen Schalke und Paderborn erfüllte die Erwartungen hinsichtlich der Spannung und Intensität. Schalke bewies mit großem Kampfgeist und taktischer Disziplin die Fähigkeit, Rückschläge zu verkraften und spät zuzuschlagen. Paderborn zeigte sich als ebenbürtiger Gegner, der mit seinem Kopfballtor eindrucksvoll Akzente setzte, schlussendlich jedoch an der Maximalkonzentration im letzten Drittel scheiterte.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Viktoria Köln 0:1 (2025-11-09)

    Viktoria Köln setzt sich spät bei Wehen Wiesbaden durch

    Am 14. Spieltag der 3. Liga gastierte Viktoria Köln bei SV Wehen Wiesbaden. Die Partie wurde am 9. November 2025 ab 19:30 Uhr ausgetragen und endete nach 90 Minuten mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gäste aus Köln. Das Tor des Abends fiel in der Schlussphase der Begegnung und besiegelte eine weitere Niederlage für Wiesbaden, das damit auf Rang 13 der Tabelle zurückfällt.

    Zähes Duell in der ersten Halbzeit

    Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften ab, nennenswerte Torchancen waren Mangelware. Die Defensivreihen erwiesen sich als stabil und ließen wenig zu. In der Offensive fehlte auf beiden Seiten zunächst die nötige Durchschlagskraft. So ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

    Strategische Wechsel und späte Entscheidung

    Im zweiten Durchgang blieb das Spiel umkämpft und chancenarm. Erst in der Schlussviertelstunde erhöhten beide Teams den Druck. Köln wechselte in der 79. Minute doppelt, um frische Impulse zu setzen. Dieser Schritt zeigte Wirkung: In der 83. Minute gelang David Otto das einzige Tor des Abends, als er eine Gelegenheit im Strafraum nutzte und den Ball im Netz unterbrachte. Die Gastgeber konnten auf den Rückstand nicht mehr entscheidend antworten.

    Tabellarische Auswirkungen

    Durch die Niederlage verbleibt der SV Wehen Wiesbaden nach 14 Spieltagen mit 19 Punkten auf dem 13. Platz. Die Bilanz des Teams aus Hessen steht bei fünf Siegen, vier Unentschieden und fünf Niederlagen, das Torverhältnis ist mit 17:17 ausgeglichen. In den vergangenen fünf Ligaspielen hatte Wehen Wiesbaden zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen verzeichnet.

    Viktoria Köln hingegen kann nach sieben Erfolgen, zwei Punkteteilungen und fünf Niederlagen bei nun ebenfalls 14 ausgetragenen Begegnungen auf eine positive Leistung schauen. Zuletzt hatte das Team bereits gegen Ingolstadt gewonnen. Mit 23 Punkten belegt Köln damit eine Platzierung im oberen Tabellendrittel und geht mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.

    Ausblick auf den nächsten Spieltag

    • SV Wehen Wiesbaden tritt am 22. November 2025 auswärts beim SV Waldhof Mannheim an.
    • Viktoria Köln empfängt zeitgleich den SC Verl im eigenen Stadion.

    Fazit

    Die Partie zwischen Wehen Wiesbaden und Viktoria Köln war von Vorsicht geprägt. Details entschieden das Spiel erst in den Schlussminuten zugunsten der Gäste. Während sich Wiesbaden erneut geschlagen geben musste, setzt Köln seine Serie mit einem weiteren Auswärtssieg fort.

    Quellen

  • Jahn Regensburg – TSV 1860 München 4:0 (2025-11-09)

    SSV Jahn Regensburg feiert deutlichen 4:0-Heimerfolg gegen TSV 1860 München

    Am 14. Spieltag der 3. Liga empfing Jahn Regensburg den TSV 1860 München im heimischen Jahnstadion. Vor gut 15.000 Zuschauern lieferten die Gastgeber eine überzeugende Vorstellung ab und fuhren einen klaren 4:0-Erfolg gegen harmlose Münchner ein.

    Spielverlauf und erste Halbzeit

    Regensburg präsentierte sich von Beginn an hellwach und übernahm den Spielrhythmus. Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein klares Übergewicht zugunsten der Hausherren. Benedikt Bauer prüfte die Latte des Gästetores nach zehn Minuten, was ein erstes Nachdrücken der Gastgeber unterstrich.

    Das 1:0 fiel schließlich in der 32. Minute: Nach entschlossenem Angriff schloss Lucas Hermes überlegt ins linke Eck ab und brachte den SSV auf Kurs. Die Münchner fanden offensiv nur sporadisch statt und hatten vor der Pause keine eindeutigen Möglichkeiten, sich gegen die konstante Regensburger Defensive zu behaupten. Mit einer knappen, aber verdienten Führung ging es in die Kabine.

    Zweite Hälfte: Regensburg baut Vorsprung aus

    Auch nach dem Wechsel setzte sich die Dominanz der Gastgeber fort. Jahn Regensburg ließ Ball und Gegner laufen, während die Löwen weiterhin Schwierigkeiten zeigten, Struktur und Durchschlagskraft im eigenen Spiel aufzubauen.

    In der 75. Minute wurde die Feldüberlegenheit der Oberpfälzer erneut belohnt. Nach einer von Adrian Fein ausgeführte Ecke blieb der Ball im Strafraum zunächst umkämpft liegen, ehe Leopold Wurm am zweiten Pfosten goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zum 2:0 einschoss.

    Wenig später nutzte Regensburg die nächste Umschaltsituation zum dritten Treffer. Ein ungestümes Einsteigen von Münchens Dulic sorgte für einen Elfmeter. Noel Eichinger ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte souverän zum vorentscheidenden 3:0 (80.).

    In den Schlussminuten war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Philipp Müller profitierte von einem präzisen Zuspiel von Adrian Fein und setzte mit dem 4:0 (86.) den Schlusspunkt einer einseitigen Partie.

    Leistungen und Einordnung

    Der Auftritt der Regensburger war von Einsatz, Aggressivität und Zielstrebigkeit im Abschluss geprägt. Vor allem in der Defensive ließ man nur wenig zu und agierte konzentriert. Die Offensive spielte die schwache Münchner Abwehrreihe ein ums andere Mal aus und nutzte die sich bietenden Gelegenheiten konsequent.

    1860 München präsentierte sich über weite Strecken ideenlos, war in den Zweikämpfen unterlegen und fand zu keiner Zeit in die Partie. Die wenigen Angriffe blieben ohne nennenswerte Gefahr. Nach dem zwischenzeitlichen 0:1 waren die Sechziger kurzzeitig engagierter, kamen aber nie entscheidend zum Zug. Trainer Markus Kauczinski hatte nach Schlusspfiff sichtlich Grund zur Unzufriedenheit.

    Bedeutung für die Tabelle

    Mit diesem klaren Sieg verschafft sich Jahn Regensburg Luft im Abstiegskampf und sammelt wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Nach durchwachsener letzter Partien bringt dieses Ergebnis neuen Schwung für die kommenden Aufgaben. Der TSV 1860 München verpasst es hingegen, Konstanz zu zeigen, und bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück.

    Quellen