Schlagwort: 2. Runde

  • Borussia Mönchengladbach – Karlsruher SC 3:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal: Borussia Mönchengladbach setzt sich gegen Karlsruher SC durch

    Am Abend des 28. Oktober 2025 empfing Borussia Mönchengladbach im Borussia-Park den Karlsruher SC zur Zweitrundenpartie im DFB-Pokal. Das Spiel endete mit einem 3:1-Erfolg für die Gastgeber, die damit den Einzug ins Achtelfinale des Wettbewerbs sicherten. Vor 48.023 Zuschauern präsentierte sich Gladbach trotz einer schwierigen Phase in der Bundesliga kämpferisch und zeigte sich im Pokalspiel deutlich verbessert.

    Spielverlauf: Frühstart und Verteidigung der Führung

    Die Begegnung begann für die Gladbacher verheißungsvoll. Bereits in der dritten Spielminute brachte der Japaner Shuto Machino die Fohlen in Führung. Machino, der erstmals in der Startelf stand, verwertete eine frühe Gelegenheit und sorgte so für einen gelungenen Auftakt. Auch die zweite Hälfte begann für die Hausherren gut, bereits sechs Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Innenverteidiger Nico Elvedi per Kopf auf 2:0. Damit konnten sich die Gladbacher eine scheinbare Sicherheit erarbeiten.

    Diese Führung geriet in der 59. Minute jedoch ins Wanken, als Fabian Schleusener für den Karlsruher SC an den Anschlusstreffer gelangte. Der KSC zeigte sich somit keineswegs geschlagen und versuchte, den Druck zu erhöhen. Bis dahin hatte die Mannschaft einige Chancen, das Spiel wieder zu drehen, was die Gastgeber sichtlich beschäftigte.

    Entscheidung in letzter Minute

    Obwohl Karlsruhe den Druck erhöhte, setzte Borussia Mönchengladbach kurz vor Spielende den Schlusspunkt. In der 89. Minute gelang Haris Tabakovic nach mehreren vergebenen Möglichkeiten das dritte Tor für die Gastgeber, das letztlich die Entscheidung bedeutete. In der Nachspielzeit warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne, konnten aber die kompakte Defensive der Gladbacher nicht mehr überwinden.

    Bedeutung des Sieges für Gladbach

    Der Erfolg ist der erste unter der Leitung von Interimscoach Eugen Polanski und bringt der Mannschaft dringend benötigte Zuversicht. In der Bundesliga steht Borussia Mönchengladbach nach einer Serie ohne Heimsieg weiterhin unter Druck und rangiert auf dem letzten Tabellenplatz. Der Pokalerfolg aber gibt den Spielern einen neuen Antrieb und ist ein Schritt in Richtung Stabilisierung der Leistungen.

    Sportdirektor Rouven Schröder wertete den Einzug ins Achtelfinale als wichtigen Erfolg und hob hervor, dass die Mannschaft nun konzentriert und Schritt für Schritt weiterarbeiten müsse. Die Partie zeigte, dass Gladbach speziell in der Anfangsphase der Halbzeiten stark auftreten kann, während in der Defensive noch Entwicklungspotenzial besteht.

    Ausblick auf kommende Aufgaben

    Mit dem Erfolg im DFB-Pokal hat Borussia Mönchengladbach eine gute Basis geschaffen, um den Abstiegskampf in der Bundesliga entschlossen anzugehen. Die kommenden Spiele gegen Mannschaften wie FSV Mainz 05, VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund werden richtungsweisend sein für den weiteren Saisonverlauf. Die Auslosung des Achtelfinales im Pokal findet am Sonntag statt und wird zeigen, wie weit die Gladbacher im Wettbewerb noch kommen können.

    Zusammenfassung der Torschützen

    • Gladbacher Tore: Shuto Machino (3. Minute), Nico Elvedi (51. Minute), Haris Tabakovic (89. Minute)
    • Karlsruher SC: Fabian Schleusener (59. Minute)

    Fazit

    Borussia Mönchengladbach konnte mit dem 3:1 über den Karlsruher SC einen wichtigen Erfolg feiern, der den Druck im Heimatwettbewerb mildert. Die Mannschaft zeigte sich vor 48.000 Zuschauern im Borussia-Park besonders in der Anfangsphase der jeweiligen Halbzeiten effektiv und kam trotz zwischenzeitlicher Unsicherheiten defensiv gut zurecht. Der Sieg gibt Hoffnung auf eine Trendwende in einer bislang schwierigen Saisonphase.

    Quellen

  • Energie Cottbus – RB Leipzig 1:4 (2025-10-28)

    RB Leipzig setzt sich im DFB-Pokal bei Energie Cottbus durch

    In der Zweitrunden-Begegnung des DFB-Pokals am 28. Oktober 2025 behielt Bundesligist RB Leipzig beim Aufsteiger Energie Cottbus in der Lausitz die Oberhand. Vor 19.700 Zuschauern im ausverkauften LEAG Energie Stadion fertigten die Sachsen den Drittligisten mit 4:1 (3:0) ab und erreichten damit das Achtelfinale des Wettbewerbs.

    Leipzig kontrolliert Spiel von Anfang an

    Die Gäste aus Sachsen präsentierten sich von Beginn an dominant und zeigten ihre spielerische Klasse, insbesondere in der ersten Halbzeit. Bereits in der 13. Minute brachte Johan Bakayoko die Leipziger in Führung und bereitete damit den Weg für eine frühe Vorentscheidung. Christoph Baumgartner baute den Vorsprung mit zwei Toren in der 28. und 37. Minute weiter aus, wodurch Leipzig mit einem beruhigenden 3:0 in die Pause ging.

    Energie Cottbus, der Spitzenreiter der 3. Liga, versuchte zwar mutig mitzuhalten und setzte auf ein leicht verändertes System, um den Favoriten zu ärgern, doch gegen die kompakten und zielstrebigen Leipziger Angriffe fanden sie kaum ein Mittel. Die Offensive der Lausitzer blieb im ersten Durchgang zu harmlos, um den Bundesligisten ernsthaft zu gefährden.

    RB Leipzig baut Vorsprung aus, Cottbus erzielt späten Ehrentreffer

    Auch im zweiten Abschnitt blieb das Bild unverändert. Leipzig kontrollierte das Geschehen und erhöhte in der 59. Spielminute durch Ezechiel Banzuzi auf 4:0. Cottbus war lediglich durch Einzelaktionen gefährlich. Erst in der Schlussphase gelang Erik Engelhardt in der 86. Minute ein Ehrentreffer, der den Rückstand zumindest kosmetisch verkürzte.

    Die deutliche Niederlage besiegelt somit erneut das Pokalaus für Energie Cottbus in der zweiten Runde; zuletzt waren sie in der Saison 2010/11 weiter gekommen und hatten damals bis ins Halbfinale gespielt.

    Spiel überschattet von tragischem Todesfall

    Die Freude über den Erfolg von RB Leipzig wurde zu keinem Zeitpunkt uneingeschränkt geteilt, da das Spiel durch einen tragischen Vorfall überschattet wurde. Ein Leipziger Anhänger erlag unmittelbar vor Spielbeginn einem medizinischen Notfall ohne Fremdeinwirkung, woraufhin beide Fanlager ihren Support vorübergehend einstellten. Sowohl die Verantwortlichen von RB Leipzig als auch der Trainer von Cottbus bekundeten ihre Anteilnahme und äußerten Trauer über das Ereignis.

    Ansetzungen und Ausblick

    Der DFB-Pokal entwickelt sich für RB Leipzig, den Sieger der Jahre 2022 und 2023, erneut zur Pflichtveranstaltung, um das Achtelfinale zu erreichen. Für Energie Cottbus bietet die Partie eine wichtige Erfahrung auf höherem Niveau, auch wenn sie sportlich nicht weiter kamen. Leipzig muss nun die Konzentration auf die kommenden Pflichtspiele legen, während der Drittligist seinen erfolgreichen Saisonstart in der Liga und anderen Wettbewerben fortsetzen will.

    Aufstellungen und Taktik

    • Energie Cottbus: Mit einem veränderten System agierte das Team um Trainer Claus-Dieter Wollitz. In der Defensive standen King Manu und Awortwie-Grant als Innenverteidiger, während Funk das Tor hütete. Im Mittelfeld spielte Tolcay Cigerci auf der Sechs, flankiert von Pelivan, Borgmann und Hannemann. Die Offensive bildeten Butler und Biankadi.
    • RB Leipzig: Auf Seiten der Gäste standen unter anderem Bakayoko, Baumgartner und Banzuzi im Vordergrund. Das Team legte großen Wert auf schnelles Umschalten und zielstrebige Abschlüsse, was sich im deutlichen Halbzeitresultat widerspiegelte.

    Fakten zum Spiel

    • Datum: 28. Oktober 2025
    • Wettbewerb: DFB-Pokal, 2. Runde
    • Austragungsort: LEAG Energie Stadion, Cottbus
    • Zuschauer: 19.700
    • Endstand: Energie Cottbus 1 – 4 RB Leipzig
    • Tore: Bakayoko (13.), Baumgartner (28., 37.), Banzuzi (59.) für Leipzig; Engelhardt (86.) für Cottbus

    Quellen

  • FC St. Pauli – TSG Hoffenheim 10:9 (2025-10-28)

    FC St. Pauli bezwingt Hoffenheim im Elfmeterschießen und zieht ins Pokal-Achtelfinale ein

    Der FC St. Pauli hat ein turbulentes Duell mit der TSG Hoffenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals für sich entschieden. Nach 120 Minuten und einem wechselhaften Spielverlauf setzte sich die Mannschaft von der Elbe am 28. Oktober 2025 im eigenen Stadion mit 10:9 nach Elfmeterschießen durch. Damit beendet das Team von Alexander Blessin nach zuvor fünf Liga-Niederlagen in Serie eine kritische Phase und erreicht zum dritten Mal in zwei Jahrzehnten das Achtelfinale des Wettbewerbs.

    Blitzstart und früher Ausgleich

    Die Partie am Millerntor begann mit einem Paukenschlag: Bereits nach wenigen Sekunden zappelte der Ball im Hoffenheimer Netz. Hauke Wahl, der Abwehrchef der Gastgeber, brachte St. Pauli nach nicht einmal einer Minute mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus dem Kraichgau schienen davon zunächst beeindruckt, kamen jedoch mit Beginn der zweiten Hälfte schnell zurück. Grischa Prömel erzielte nur wenige Augenblicke nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich und stellte auf 1:1.

    Verlängerung bringt erneuten Führungswechsel

    Im Anschluss entwickelte sich ein zähes Pokalspiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei keine Mannschaft in der regulären Spielzeit den entscheidenden Treffer setzen konnte. In der Verlängerung übernahmen die Gäste zunächst die Initiative und bekamen einen kontroversen Strafstoß zugesprochen. Nach einem Handspiel von Wahl verwandelte Hoffenheims Andrej Kramaric in der 107. Minute zur Führung für die TSG. Lange sah es danach aus, als ob die Gäste nach dem jüngsten 3:0-Erfolg in der Bundesliga erneut als Sieger vom Platz gehen würden.

    Last-Minute-Ausgleich führt ins Elfmeterschießen

    Doch der FC St. Pauli stemmte sich gegen das Aus und bewahrte in der Nachspielzeit der Verlängerung Nervenstärke. Matias Pereira Lage gelang in der 120.+2 Minute der umjubelte Ausgleich zum 2:2. Damit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen – und hier rückte St. Paulis Torwart Ben Voll in den Fokus.

    Torhüter Ben Voll wird zum Helden

    Das Elfmeterschießen entwickelte sich zur Nervenprobe. Während auf beiden Seiten zahlreiche Schützen sicher verwandelten, war es Ben Voll, der mit zwei gehaltenen Versuchen zum Schlüsselspieler avancierte. Ausgerechnet die in der Verlängerung erfolgreichen Torschützen Wahl und Pereira Lage sowie Prömel und Kramaric vergaben jeweils ihre Elfmeter, ehe St. Pauli am Ende den entscheidenden Versuch zum 10:9 verwandelte und das Weiterkommen bejubelte.

    Bedeutung für den FC St. Pauli

    Für den FC St. Pauli hat dieser Erfolg nach zuletzt enttäuschenden Bundesliga-Ergebnissen einen hohen Stellenwert. Die Mannschaft zeigte Moral, kämpfte sich trotz Rückschlag in der Verlängerung erfolgreich zurück und darf sich über das erste erfolgreiche Elfmeterschießen dieser Pokalsaison freuen. Mit dem Einzug unter die besten 16 Teams des Wettbewerbs ist St. Pauli wieder auf der nationalen Fußball-Landkarte präsent und sammelt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Liga, wo zuletzt die Ergebnisse fehlten.

    Blick auf die TSG Hoffenheim

    Die Gäste mussten sich nach einer routinierten Leistung und dem zwischenzeitlichen Vorteil in der Verlängerung geschlagen geben. Für Trainer Christian Ilzer und sein Team bleibt festzuhalten, dass trotz erneut starker Auswärtsleistung im Pokal das Quäntchen Glück im Elfmeterschießen fehlte. Das Aus im Pokal folgt wenige Tage nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg im Bundesliga-Duell gegen die Kiezkicker, bei dem Hoffenheim noch die Oberhand behalten hatte.

    Schlüsselstatistiken und Facts

    • St. Pauli erzielt durch Hauke Wahl das schnellste Pokaltor des Abends.
    • Prömel gleicht kurz nach Wiederanpfiff für Hoffenheim aus.
    • Kramaric trifft per Handelfmeter zur Gästeführung.
    • Pereira Lage erzwingt mit seinem Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit das Elfmeterschießen.
    • St. Paulis Torwart Ben Voll pariert zwei Elfmeter und wird zum Matchwinner.
    • Mit dem Einzug ins Achtelfinale schreibt St. Pauli nach 20 Jahren Pokalgeschichte ein neues Kapitel.

    Ausblick

    Für den FC St. Pauli geht es mit gestärktem Selbstbewusstsein ins anstehende Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin. Die TSG Hoffenheim kann sich nach dem intensiven Pokalabend wieder voll auf die Liga konzentrieren. Das Pokalduell zwischen St. Pauli und Hoffenheim wird als eines der dramatischsten der zweiten Runde 2025/26 in Erinnerung bleiben.

    Quellen

  • Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund 1:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal, 2. Runde: Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund trennen sich 1:1

    Am 28. Oktober 2025 fand im Deutschen Bank Park in Frankfurt das mit Spannung erwartete DFB-Pokal-Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund statt. Im zweiten Pokalrundenmatch trafen zwei Bundesligisten aufeinander, die sich nach 90 Minuten mit einem 1:1-Unentschieden trennten. Die Begegnung, die um 18:30 Uhr begann, sah 59.300 Zuschauer vor Ort.

    Spielverlauf und Tore

    Den besseren Start erwischte die Eintracht, die früh durch Ansgar Knauff in Führung ging. Der Ex-Dortmunder erzielte bereits in der siebten Minute das erste Tor der Partie. Dortmund benötigte einige Zeit, um ins Spiel zu finden, fand dann nach der Pause zu mehr Offensive. Kurz nach der Halbzeit, in der 48. Minute, gelang Julian Brandt der Ausgleichstreffer für den BVB. Dieses Tor war zudem ein besonderer Meilenstein, denn es stellte das 500. Tor der Dortmunder im DFB-Pokal dar.

    Intensives Pokalspiel verlangt beiden Teams alles ab

    Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit hoher Intensität. Beide Mannschaften bemühten sich um die Entscheidung, konnten aber keine weiteren Treffer erzielen. Trotz der intensiven Bemühungen fiel in der regulären Spielzeit kein weiteres Tor. Ebenso blieb die Verlängerung torlos, was eine Entscheidung im Elfmeterschießen erforderlich machte.

    Elfmeterkrimi entscheidet über Achtelfinaleinzug

    Das Elfmeterschießen gestaltete sich äußerst dramatisch. Dortmund-Keeper Gregor Kobel avancierte mit mehreren starken Paraden zum entscheidenden Akteur und trug maßgeblich zum Erfolg seines Teams bei. Während der BVB seine Strafstöße größtenteils sicher verwandelte, offenbarte sich bei Frankfurt Schwächen vom Punkt. Besonders auffällig war der Fehlschuß von Fares Chaibi, der den Traum von einem Weiterkommen für die Eintracht begrub. Borussia Dortmund setzte sich letztlich mit 4:2 im Elfmeterschießen durch.

    Folgen für die Teams

    Mit diesem Ergebnis zieht Borussia Dortmund ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac bestand damit eine anspruchsvolle Bewährungsprobe bei seinem früheren Verein. Für Eintracht Frankfurt bedeutet das Scheitern das vorzeitige Ausscheiden aus dem Wettbewerb, was bei einem potenziellen Titelkandidaten eine gewisse Enttäuschung hinterlässt. Trotz der Niederlage konnte das Team erhobenen Hauptes den Platz verlassen, nachdem es über die volle Distanz sehr engagiert agierte.

    Individuelle Leistungsbilder

    Besondere Erwähnung verdient die Leistung von Gregor Kobel, der durch seine Paraden im Elfmeterschießen und während der Partie zum prägenden Spieler avancierte. Auf Dortmunder Seite überzeugte auch Julian Brandt, dessen Ausgleichstor das Spiel wieder offen gestaltete. Die frühe Führung durch Ansgar Knauff zeigte die gute Anfangsphase von Frankfurt, auch wenn der ehemalige BVB-Spieler letztlich auf der Verliererseite stand.

    Ausblick

    Borussia Dortmund setzt seine Saison mit diesem Erfolg im DFB-Pokal fort und kann den Blick nun auf die kommenden Aufgaben in der Bundesliga richten, wo der Klub aktuell gut positioniert ist. Für Eintracht Frankfurt gilt es, den Blick schnell wieder nach vorne zu richten und die Form für die Liga zu stabilisieren.

    Quellen

  • VfL Wolfsburg – Holstein Kiel 0:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal-Achtelfinale: Holstein Kiel schlägt VfL Wolfsburg mit 1:0

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals sorgte Holstein Kiel für eine bemerkenswerte Überraschung, als der Zweitligist am Dienstagabend den Bundesligisten VfL Wolfsburg mit 1:0 bezwang. Das Spiel fand am 28. Oktober 2025 statt und wurde vor knapp 11.000 Zuschauern ausgetragen. Die Partie zeichnete sich durch eine intensive und bis zur Roten Karte ausgeglichene erste Halbzeit aus, die das einzige Tor des Spiels hervorbrachte.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Die Begegnung begann ausgeglichen, wobei beide Mannschaften Chancen suchten. Die frühe Wendung erfolgte in der 36. Minute, als Wolfsburgs Jenson Seelt aufgrund zweier schneller Verwarnungen das Feld verlassen musste. Damit musste der Gastgeber fast eine halbe Stunde in Unterzahl agieren, was der Mannschaft von Holstein Kiel deutliche Vorteile verschaffte.

    Direkt nach dem Platzverweis erarbeiteten sich die Gäste eine Chance nach der anderen. Kurz vor der Halbzeitpause, in der 42. Spielminute, kam es zur entscheidenden Situation: Adrian Kapralik wurde im Strafraum durch ein Foul gestoppt, was einen Elfmeter zur Folge hatte. Den Strafstoß verwandelte Alexander Bernhardsson sicher zum 1:0 für Holstein Kiel.

    Kiel zeigt hohe Präsenz und Disziplin

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit und in der zweiten Hälfte überzeugte die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp durch klare Struktur und Engagement. Das Team wirkte konzentriert und ließ kaum gefährliche Chancen zu, wobei Torwart Timon Weiner kaum in Bedrängnis geriet.

    Die Wolfsburger versuchten im zweiten Abschnitt zwar gegenzusteuern und drängten auf den Ausgleich, blieben jedoch im Angriff wirkungslos und kreativlos. Die Unterzahl erschwerte die Situation zusätzlich, sodass keine klare Torchance herausgespielt werden konnte. Die Defensive der Kieler stand stabil und ließ keine entscheidenden Aktionen zu.

    Konsequenzen für beide Teams

    Der VfL Wolfsburg, der zuletzt in der Bundesliga mit dem Sieg gegen den Hamburger SV für Aufsehen sorgte, bestätigte im Pokal nicht diesen Aufwärtstrend. Der Mangel an Durchschlagskraft und die Passivität auf dem Platz führten letztlich zu einer enttäuschenden Vorstellung und dem frühen Ausscheiden aus dem Wettbewerb.

    Trainer Paul Simonis steht nun vor weiteren Herausforderungen, da die Wolfsburger in der Liga im unteren Tabellenbereich rangieren und auch im Pokal keine Akzente setzen konnten.

    Für Holstein Kiel hingegen ist der Pokalerfolg ein wichtiger Impuls. Die Mannschaft zeigte sich in allen Belangen engagiert und zielstrebig und setzte sich verdient durch. Der Einzug ins Achtelfinale ist ein bedeutender Erfolg für den Zweitligisten und motiviert das Team für die Fortsetzung der Saison.

    Ein Blick nach vorn

    In der Bundesliga muss Wolfsburg bereits am folgenden Sonntag im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim antreten, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Holstein Kiel hat mit dem Pokalerfolg Rückenwind erhalten, der sich in der Zweitliga-Meisterschaft positiv auswirken könnte. Die nächste Runde im Pokal sieht für die Kieler Mannschaft neue Herausforderungen vor, doch der Sieg beim Bundesligisten zeigt, dass die Mannschaft bereit ist, weiter für Überraschungen zu sorgen.

    Rahmenbedingungen und Zuschauerinteresse

    Die Partie im Pokal war trotz der bekannten Brisanz nur zu einem Drittel ausverkauft, was teils an der sportlichen Situation und wetterlichen Bedingungen gelegen haben dürfte. Die geringe Zuschauerzahl zeigte, dass bei den Wolfsburger Fans derzeit eine gewisse Skepsis vorherrscht. Trotzdem konnte der Spielverlauf denjenigen gefallen, die auf derartige Fußball-Duelle Wert legen.

    Fazit

    Holstein Kiel nutzte den numerischen Vorteil und eine effiziente Chancenverwertung, um den Bundesligisten auszuschalten. Wolfsburg offenbarte Defizite in der Offensive und im spielerischen Aufbau, die auch im weiteren Saisonverlauf Anlass zur Sorge geben. Der DFB-Pokal bleibt damit auch in dieser Spielzeit ein Wettbewerb für Überraschungen und Chancen für Teams aus unteren Ligen, sich gegen höherklassige Gegner zu behaupten.

    Quellen

  • 1. FC Heidenheim 1846 – Hamburger SV 0:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal: Hamburger SV bezwingt 1. FC Heidenheim knapp

    Im Achtelfinale des DFB-Pokals setzte sich der Hamburger SV beim 1. FC Heidenheim mit 1:0 durch. Das Spiel in der zweiten Runde fand am 28. Oktober 2025 statt und bot eine intensive Auseinandersetzung zwischen zwei Bundesliga-Vertretern. Die Partie war geprägt von umstrittenen Entscheidungen und einer umkämpften Schlussphase.

    Spielverlauf

    Das Duell begann ohne Tore in der ersten Halbzeit, obwohl beide Mannschaften Chancen hatten. Heidenheim zeigte sich insbesondere mit einigen Abschlüssen durch Miro Muheim, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Für den HSV agierte insbesondere Torhüter Daniel Peretz, der sein Debüt im Verein gab und die Stammtorwartposition im Pokal übernahm.

    Die Partie wurde kurz vor der Halbzeitpause entscheidend beeinflusst, als Heidenheims Tim Siersleben nach einer Notbremse die Rote Karte erhielt. Der Schiedsrichter Benjamin Brand schickte ihn in der 45. Minute vom Feld, was die Heidenheimer in Unterzahl brachte. Eine Szene, die das Kräfteverhältnis deutlich zugunsten der Hamburger veränderte.

    Entscheidender Elfmeter und Glatzels Treffer

    In der 83. Minute konnte der HSV einen Strafstoß durch Robert Glatzel verwandeln, der gleichzeitig den einzigen Treffer des Spiels markierte. Glatzel ist ein ehemaliger Heidenheimer, stand in Hamburg zuletzt aber nicht mehr im Vordergrund. Das Tor fiel nach einem fragwürdigen Foul, das zum Elfmeter führte und letztlich den Ausschlag gab. Glatzels sicherer Abschluss sorgte für die Führung.

    Zwischenfälle und Karten

    Auch Frank Schmidt, Trainer der Heimelf, erhielt kurz vor Spielende die Gelb-Rote Karte. Die Partie war hitzig, die Wechsel auf beiden Seiten zahlreich. Heidenheim versuchte trotz Unterzahl mit einer Schlussoffensive den Ausgleich zu erzwingen, blieb aber erfolglos. Die Hamburger verteidigten die knappe Führung bis zum Schlusspfiff.

    Konsequenzen für beide Teams

    Mit dem Sieg zieht der Hamburger SV in die Runde der letzten 16 ein und kann mit neuer Zuversicht in die Bundesliga-Spiele gehen. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin, der einige Veränderungen im Vergleich zum vorherigen Ligaspiel vornahm, konnte nach zwei Niederlagen ihre positive Richtung bestätigen. Am kommenden Wochenende steht ein Auswärtsspiel in Köln an, das Chancen auf weitere Erfolge bietet.

    Heidenheim hingegen muss die Niederlage verkraften und richtet den Fokus erneut auf die Bundesliga. Dort rangiert das Team nach schwierigen Begegnungen als Vorletzter und bereitet sich auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt vor, das eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Abstieg spielen wird.

    Teamaufstellungen und taktische Aspekte

    • HSV setzte auf einige Wechsel in der Startelf und vertraute dabei unter anderem auf ausgeliehene Keeper Daniel Peretz.
    • Heidenheim nahm drei Änderungen im Vergleich zum vorherigen Liga-Spiel vor.
    • Das Hamburger Team profitierte stärker von Standardsituationen und der numerischen Überlegenheit durch die Rote Karte.
    • Heidenheims Offensivbemühungen waren variabel, aber gegen die kompakt stehende Hamburger Abwehr meist erfolglos.

    Fazit

    Der Hamburger SV holte sich mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg die Qualifikation für das Achtelfinale des DFB-Pokals. Entscheidender Faktor war der Platzverweis für Heidenheim sowie der verwandelte Elfmeter von Robert Glatzel. Für den 1. FC Heidenheim bedeutet die Niederlage eine zusätzliche Belastung in der laufenden Bundesliga-Saison, wo der Klassenerhalt weiterhin Priorität hat.

    Quellen

  • Hertha BSC – SV 07 Elversberg 3:0 (2025-10-28)

    Hertha BSC sichert Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals

    Am Dienstagabend empfing Hertha BSC in der zweiten Runde des DFB-Pokals den SV 07 Elversberg im Berliner Olympiastadion. Vor 32.092 Zuschauern setzten sich die Berliner mit 3:0 durch und zogen zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale ein. Elversberg dagegen verpasst auch in dieser Saison erneut den Sprung in die dritte Pokalrunde.

    Spielverlauf und Tore

    In einer Partie, die vor allem in der Anfangsphase ausgeglichen verlief, hatten die Gäste zunächst mehr Ballbesitz und spielten druckvoll auf. Dennoch gelang es Hertha, die erste gefährliche Gelegenheit effektiv zu nutzen. In der 15. Minute bereitete Kapitän Fabian Reese nach einem starken Ballgewinn das Führungstor vor, als Michael Cuisance die frühe Chance zum 1:0 verwertete.

    Nach der Pause erhöhten die Hausherren das Tempo und bauten ihre Führung aus. Sebastian Grønning traf in der 58. Minute zum 2:0. In der Schlussphase erlebte die Partie eine Wendung, als Elversberg-Kapitän Lukas Pinckert nach einem Foul im Strafraum die Rote Karte erhielt (90.+3). Den fälligen Elfmeter verwandelte Jon Thorsteinsson in der vierten Minute der Nachspielzeit sicher zum 3:0-Endstand.

    Herthas Pokalbilanz und Erwartungen

    Dieser klare Erfolg steht im Kontrast zu den zuletzt durchwachsenen Ligaplatzierungen der Berliner. Trotz der eher zurückhaltenden Darstellung im Spiel drängt Hertha weiter auf die Pokalträume, insbesondere mit dem Ziel, das Finale im eigenen Stadion zu erreichen. Der Trainer Stefan Leitl, der zum ersten Mal mit seinem Team ein Pokalheimspiel bestritt, konnte mit der kontrollierten Abwehrleistung und der Effektivität vor dem Tor zufrieden sein.

    Elversberg hingegen zeigte im ersten Durchgang ordentlichen Einsatz und stellte Hertha vor einige Herausforderungen, konnte aber kaum zwingende Torchancen herausspielen. Das Team aus der 2. Bundesliga bleibt in der Pokalrunde zwei weiterhin ohne Siegserfolg sowie ohne eigenes Tor in den letzten Partien gegen die Berliner. Die klare Niederlage beendet erneut die Hoffnung auf einen unerwarteten Pokalerfolg.

    Fazit

    Hertha BSC präsentierte sich trotz einiger Phasen mit wenig Offensivdruck als die reifere Mannschaft und nutzte die entscheidenden Chancen konsequent. Gleichwohl war vor allem die defensive Stabilität ausschlaggebend für den Erfolg und die Absicherung des Weiterkommens. Elversberg, das vor allem zu Beginn der Partie überzeugte, konnte nach dem Ausschluss des Kapitäns nicht mehr zurückschlagen.

    Die Alte Dame währt den Traum vom Pokalfinale in Berlin weiter und richtet den Blick nun auf die anstehenden Herausforderungen in Liga und Pokal. Für Elversberg endet die Pokalreise frühzeitig, sodass der Fokus wieder auf dem Ligaalltag liegt.

    Quellen

  • Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund 3:5 (2025-10-28)

    DFB-Pokal: Borussia Dortmund bezwingt Eintracht Frankfurt in torreichem Zweitrunden-Duell

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals setzte sich Borussia Dortmund mit 5:3 gegen Eintracht Frankfurt durch. Die Begegnung wurde am 28. Oktober 2025 ausgetragen. Nach einer abwechslungsreichen ersten Halbzeit konnten die Gastgeber zunächst eine Führung verbuchen, doch der Favorit aus Dortmund drehte die Partie im zweiten Durchgang und entschied das Spiel letztlich für sich.

    Spielverlauf: Frühe Führung für Frankfurt, Dortmunder Offensivkraft nach der Pause

    Zu Beginn der Partie gelang es Eintracht Frankfurt, früh Druck aufzubauen und durch einen Treffer in der ersten Halbzeit mit 1:0 in Front zu gehen. Trotz Frankfurter Offensivbemühungen hielt die Abwehr des BVB größtenteils stand und verhinderte vorerst einen zweiten Gegenschlag. Dortmund zeigte sich im Spielaufbau phasenweise abwartend, konnte aber nach der Pause die Spielkontrolle übernehmen.

    Mit Wiederanpfiff demonstrierte Borussia Dortmund seine Offensivqualitäten. Innerhalb kurzer Zeit erzielten die Gäste mehrere Tore und bauten eine Führung aus. Frankfurts Hintermannschaft geriet zunehmend unter Druck, was zu weiteren Gegentreffern führte. Dennoch gelang es der Eintracht, selbst nochmals offensive Akzente zu setzen und die Partie vorübergehend spannend zu halten.

    Torreiche Schlussphase und Entscheidung zugunsten von Dortmund

    Die Schlussminuten der Begegnung waren von zahlreichen Strafraumszenen und engem Spielverlauf geprägt. Beide Teams agierten mutig und suchten regelmäßig den Torabschluss. Die Frankfurter konnten ihre Chancen nutzen und brachten das eigene Torekonto auf drei Treffer, während Dortmund mit insgesamt fünf Toren den Einzug in die nächste Runde besiegelte.

    • Eintracht Frankfurt führte zur Halbzeit mit 1:0.
    • Borussia Dortmund drehte das Spiel in der zweiten Hälfte.
    • Der Endstand lautete 5:3 zugunsten von Dortmund.

    Analyse: Offensivstärke setzt sich durch

    Beide Mannschaften zeigten im Offensivspiel Durchschlagskraft, allerdings behielt Dortmund in den entscheidenden Phasen die Oberhand. Frankfurts Führung zur Pause blieb nach Wiederbeginn nicht lange bestehen. Der BVB erhöhte das Tempo und profitierte vom gesteigerten Druck auf das gegnerische Tor. Defensivschwächen auf beiden Seiten ermöglichten ein torreiches Duell, das letztlich durch die größere Effizienz der Gäste entschieden wurde.

    Im Verlauf des Spiels bestätigte sich die Breite im Dortmunder Kader. Frankfurt zeigte Moral, war aber nach dem Rückstand nicht mehr in der Lage, das Spiel komplett zu drehen. Die individuelle Klasse und Erfahrung der Dortmunder Spieler machten in der zweiten Halbzeit den Unterschied aus.

    Fazit: Dortmund im Achtelfinale – Frankfurt scheidet aus

    Nach einer temporeichen und spannenden Begegnung steht Borussia Dortmund im Achtelfinale des DFB-Pokals. Eintracht Frankfurt scheidet trotz kämpferischer Leistung und drei erzielter Tore aus dem Wettbewerb aus. Die Zuschauer sahen eine Partie mit acht Toren, in der sich die Gäste aus Dortmund spielerisch und kämpferisch behaupteten und ihrer Favoritenrolle letztlich gerecht wurden.

    Quellen