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  • Fulham FC – Manchester City FC 4:5 (2025-12-02)

    Fulham FC gegen Manchester City FC: Spektakuläre Partie mit Haaland-Rekord

    Am 2. Dezember 2025 fand im Rahmen des 14. Spieltags der englischen Premier League ein packendes Duell zwischen Fulham FC und Manchester City FC statt. Die Partie entwickelte sich zu einem der offensiv spannendsten Begegnungen der Saison, die letztlich mit einem 5:4-Sieg für Manchester City endete. Das Spiel im Craven Cottage bot nicht nur zahlreiche Tore, sondern auch einen historischen Meilenstein für Manchester Citys Spitzenstürmer Erling Haaland.

    Frühe Führung und Haalands Rekordtor

    Manchester City dominierte das Geschehen von Beginn an. Bereits in den ersten 15 Minuten kontrollierte das Team von Pep Guardiola das Spiel mit einem enormen Ballbesitzanteil von etwa 85 Prozent und ließ Fulham kaum Raum zur Entfaltung. Trotz dieser Überlegenheit dauerte es bis zur 17. Spielminute, bis Erling Haaland für die Führung sorgte. Es war nicht nur der erste Treffer der Partie, sondern auch Haalands 100. Tor in der Premier League – ein Rekord, denn kein Spieler erreichte diese Marke bislang in nur 111 Einsätzen. Damit unterbot Haaland den bisherigen Rekordhalter Alan Shearer, der 124 Spiele für diese Anzahl Tore benötigte.

    Ausbau der Führung vor der Halbzeitpause

    Mit zunehmender Spieldauer bauten die Gäste ihre Führung weiter aus. Tijjani Reijnders erhöhte in der 37. Minute auf 2:0, ehe Phil Foden kurz vor dem Pausenpfiff doppelt traf (44. und 48. Minute). Ein Eigentor des Fulham-Spielers Sander Berge in der 54. Minute sorgte für eine komfortable 5:1-Führung der Skyblues. Manchester City schien das Spiel unter Kontrolle zu haben und rückte gefährlich nahe an den Tabellenführer Arsenal heran.

    Fulhams engagierte Aufholjagd

    Doch Fulham gab sich nicht geschlagen. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erzielte Emil Smith Rowe in der 47. Minute den ersten Treffer für die Hausherren, der neue Hoffnung aufkommen ließ. Alex Iwobi (57.) und Samuel Chukwueze mit einem Doppelpack in der 72. und 78. Minute brachten Fulham bis auf 4:5 heran und setzten Manchester City in der Schlussphase sichtlich unter Druck. Obwohl die Gastgeber kurzzeitig an den Ausgleich glaubten, gelang es ihnen letztlich nicht, den Rückstand wettzumachen.

    Spannung bis zum Schluss und Guardiola unter Druck

    Pep Guardiola zeigte sich nach der Partie sichtlich angespannt, da sein Team die komfortable Führung gegen einen formstarken Gegner fast noch verspielt hätte. Das Spiel verdeutlichte erneut die hohe Wettbewerbsdichte in der Premier League, wo auch klare Vorteile schnell schwinden können. Mit dem knappen Sieg festigten die Skyblues ihren zweiten Tabellenplatz hinter Arsenal, hatten allerdings ein Spiel mehr absolviert.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Fulham und Manchester City war ein offensives Spektakel, das neben vielen spektakulären Toren auch einen historischen Moment für Erling Haaland bereithielt. Trotz einer zwischenzeitlichen 5:1-Führung geriet Manchester City durch die beherzte Gegenwehr der Gastgeber in der Schlussphase noch einmal ernsthaft in Gefahr, verlor aber letztlich keine Punkte. Für Fulham war es ein Beweis für Kampfgeist und Qualität, mit denen sie sich gegen einen der stärksten Klubs Europas behaupteten. Die Partie wird als eines der denkwürdigsten Spiele der laufenden Premier-League-Saison in Erinnerung bleiben.

    Spielübersicht

    • Datum: 02.12.2025
    • Wettbewerb: Premier League (14. Spieltag)
    • Spielort: Craven Cottage
    • Zuschauer: 26.700
    • Endergebnis: Fulham 4 – 5 Manchester City
    • Torschützen Fulham: Emil Smith Rowe (47.), Alex Iwobi (57.), Samuel Chukwueze (72., 78.)
    • Torschützen Manchester City: Erling Haaland (17.), Tijjani Reijnders (37.), Phil Foden (44., 48.), Eigentor Sander Berge (54.)

    Quellen

  • 1. FC Magdeburg – SpVgg Greuther Fürth 4:5 (2025-08-31)

    Torfestival zwischen Magdeburg und Fürth endet mit Auswärtssieg der Franken

    Der 1. FC Magdeburg und die SpVgg Greuther Fürth lieferten sich am vierten Spieltag der 2. Bundesliga ein denkwürdiges Offensivspektakel. Vor heimischem Publikum verlor Magdeburg mit 4:5, nachdem die Gäste aus Franken erst in der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer erzielten. Für Fürth war es der erste Auswärtssieg in Magdeburg nach bislang vier Remis in Serie zwischen beiden Vereinen.

    Voraussetzungen und Aufstellungen

    Beide Teams standen bereits zu Saisonbeginn unter Druck, nachdem sie in den ersten drei Begegnungen lediglich einen Sieg eingefahren hatten. Beim FCM rückte Alexander Ahl-Holmström nach dem kurzfristigen Wechsel des bisherigen Toptorjägers Martijn Kaars zu St. Pauli in die Startelf, während Coach Markus Fiedler insgesamt vier personelle Änderungen vornahm. Auch Fürths Trainer Thomas Kleine baute seine Mannschaft nach der jüngsten Niederlage auf drei Positionen um. Die Franken setzten dabei auf mehr Zweikampfstärke und Kompaktheit.

    Verlauf der ersten Halbzeit

    Magdeburg begann forsch und drängte früh auf das erste Tor. Bereits in der Anfangsphase kamen die Gastgeber zu mehreren Abschlüssen. Fürth hielt zunächst passiv dagegen und geriet erst nach einer Viertelstunde besser ins Spiel. Dennoch nutzten die Gäste eine ihrer ersten Möglichkeiten für die Führung. Nach Vorarbeit von Hrgota traf Futkeu aus kurzer Distanz (24.). Der FCM antwortete zügig: Neuzugang Ahl-Holmström glich nur vier Minuten später mit seinem ersten Pflichtspieltor aus. Bis zum Pausenpfiff blieb das Spiel offen, wobei Magdeburg die gefährlichere Offensive stellte.

    Zweite Halbzeit: Schlagabtausch mit zahlreichen Wendungen

    Auch im zweiten Durchgang bestimmte Magdeburg das Geschehen, doch die Effizienz der Fürther Offensive brachte die Wende. Felix Klaus brachte Fürth nach einer Stunde erneut in Führung. Magdeburgs Ahl-Holmström stellte den Ausgleich her, ehe Futkeu wieder zuschlug und die Gäste nach vorn brachte. Rund zwanzig Minuten vor Spielende schwächten sich die Hausherren durch eine Gelb-Rote Karte für Nollenberger (71.), was die Ausgangslage weiter verschlechterte.

    Trotz der Unterzahl gelang Magdeburg nochmals der Ausgleich, als Ghrieb erfolgreich war. In einer turbulenten Schlussphase brachte Noah Pesch mit seinem Treffer in der Nachspielzeit noch einmal Hoffnung für den FCM, nachdem Klaus Fürth erneut in Führung gebracht hatte. Doch die Entscheidung fiel in der letzten Aktion des Spiels: John verwertete eine Hereingabe zum Endstand von 5:4 für die SpVgg Greuther Fürth.

    Schlüsselspieler und Erkenntnisse

    • Noel Futkeu und Felix Klaus avancierten mit jeweils zwei Treffern zu den prägenden Figuren für die Gäste.
    • Alexander Ahl-Holmström überzeugte als Kaars-Ersatz mit einem Doppelpack und zeigte unmittelbar Wirkung.
    • Obwohl Magdeburg das Spiel meist bestimmte, bestrafte Fürth die Defensive Nachlässigkeit mit Effizienz.
    • Die Rote Karte gegen Magdeburg markierte einen Knackpunkt, da Fürth anschließend gezielt Druck aufbaute.
    • Fürth feierte in Magdeburg den ersten Auswärtserfolg dieses Duells und stoppte damit die Remisserie beider Teams.

    Fazit

    Beide Vereine lieferten den Zuschauern eines der torreichsten Spiele der bisherigen Saison. Während Fürth seine Chancen gnadenlos nutzte und vor allem in der Schlussphase kühlen Kopf behielt, brachte sich Magdeburg trotz hoher Spielanteile und mehrerer Aufholjagden durch individuelle Fehler und einen Platzverweis um ein besseres Ergebnis. Für Fürth sind die drei Punkte nach zuletzt schwachen Ergebnissen ein wichtiger Befreiungsschlag. Magdeburg hingegen bleibt nach diesem Rückschlag im grauen Mittelfeld.

    Quellen