Schlagwort: Alemannia Aachen

  • Alemannia Aachen – Viktoria Köln 0:3 (2025-12-13)

    3. Liga: Viktoria Köln setzt sich klar bei Alemannia Aachen durch

    Am 13. Dezember 2025 stand im Rahmen des 18. Spieltages der 3. Liga das Aufeinandertreffen zwischen Alemannia Aachen und Viktoria Köln auf dem Programm. Das Spiel am Tivoli begann um 14:00 Uhr und endete mit einem deutlichen 3:0-Erfolg für die Gäste aus Köln.

    Ergebnis und Spielverlauf

    Viktoria Köln startete trotz einer zuvor durchwachsenen Phase mit mehreren Niederlagen selbstbewusst in die Begegnung. Bereits in der 10. Spielminute gelang den Kölnern die Führung nach einer Standardsituation. Eine Ecke von Leo Münst wurde von David Otto verlängert und landete unhaltbar im Tor der Aachener, wobei Torhüter Jan Olschowsky keine Abwehrmöglichkeit hatte.

    Obwohl Alemannia Aachen bemüht war, offensive Akzente zu setzen, konnten sie sich insbesondere in der erste Halbzeit keine klaren Torchancen erspielen. Mit diesem knappen Rückstand gingen beide Mannschaften in die Pause.

    Nach dem Wechsel setzte sich das Bild fort. Auch Viktoria Köln zeigte im Angriff zwar wenig Risiko, aber hohe Effizienz. In der 60. Minute wurde eine weitere Ecke von Leo Münst punktgenau vor das Tor gebracht, wo Tim Kloss frei zum Kopfball kam und für das 2:0 sorgte. Die Defensive von Aachen wirkte beim zweiten Gegentreffer überfordert, da die gegnerischen Spieler im Strafraum unbedrängt blieben.

    Aachen fand über die gesamten 90 Minuten kaum Mittel, um sich klare Chancen zu erarbeiten. Im Gegenzug ließ Viktoria Köln die Partie kontrolliert ausklingen. In der 76. Minute verpasste Lars Gindorf mit einem Distanzschuss knapp das Ehrentor für die Gastgeber.

    Den Schlusspunkt setzte Philipp Zank für die Viktoria in der Schlussphase, wodurch der 3:0-Endstand besiegelt wurde. Die Kölner verteidigten den Vorsprung souverän bis zum Abpfiff und konnten somit den dritten Auswärtssieg der Saison sicherstellen.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Mersad Selimbegović setzte bei den Alemannen auf ein 4-3-3-System mit Jan Olschowsky im Tor und einer Hintermannschaft, bestehend aus Felix Meyer, Pierre Nadjombe sowie Joel Da Silva Kiala. Im Mittelfeld agierten unter anderem Mehdi Loune und Lars Gindorf, während Mika Schroers die Offensive belebte.

    Viktoria Köln, unter Leitung von Marian Wilhelm, agierte taktisch diszipliniert und nutzte Standardsituationen effektiv, um die Führung auszubauen. Die defensive Stabilität und die Effektivität bei ruhenden Bällen waren Schlüsselfaktoren für den deutlichen Erfolg.

    Tabellarische Situation und Bedeutung des Spiels

    Vor dem Spiel hatten beide Teams mit schwierigen Phasen zu kämpfen und waren im Tabellenkeller der 3. Liga zu finden. Aachen hatte aus den fünf vorherigen Partien nur einen Punkt geholt, während Viktoria Köln drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen zu verzeichnen hatte.

    Mit diesem Auswärtserfolg verbessert sich Viktoria Köln auf den 10. Tabellenplatz und kann somit den Anschluss an das Mittelfeld festigen. Die Alemannia verbleibt mit 20 Punkten auf einem Abstiegsplatz, was den Druck auf die Mannschaft und den Trainer erhöht.

    Ausblick

    Für Aachen gilt es schnellstmöglich, die Formkrise zu beenden und vor allem in der Defensive stabiler zu werden, um nicht weiter im Tabellenkeller zu versinken. Viktoria Köln dagegen wird versuchen, die zuletzt unregelmäßigen Leistungen abzustellen und die positiven Elemente aus dem Sieg bei Aachen mit in die kommenden Herausforderungen zu nehmen.

    Das nächste Spiel für Viktoria Köln findet am 21. Dezember gegen den MSV Duisburg statt, während Alemannia Aachen in den kommenden Wochen ebenfalls wichtige Partien absolviert, um die Abstiegsgefahr zu verringern.

    Fazit

    Das Duell der beiden traditionsreichen Klubs in der 3. Liga endete klar zugunsten von Viktoria Köln. Effizienz vor dem Tor und eine gute Nutzung von Standardsituationen entschieden die Partie bereits frühzeitig. Die Alemannia hatte dem kaum entgegenzusetzen und steht weiter unter dringendem Handlungsbedarf.

    Quellen

  • Hansa Rostock – Alemannia Aachen 2:2 (2025-12-07)

    Hansa Rostock gegen Alemannia Aachen endet mit 2:2-Unentschieden

    Im Rahmen des 17. Spieltags der 3. Fußball-Liga trennten sich Hansa Rostock und Alemannia Aachen am 7. Dezember 2025 mit einem 2:2-Unentschieden. Die Partie, die um 16:30 Uhr begann, bot reichlich Dramatik, insbesondere in der letzten Spielminute, und hinterließ bei den Hausherren einen bitteren Nachgeschmack.

    Frühe Unterzahlsituation für Aachen prägt Spielverlauf

    Bereits in der 10. Spielminute wurde die Begegnung durch eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters geprägt. Alemannias Innenverteidiger Danilo Wiebe wurde nach einem Handspiel, das als Verhinderung einer klaren Torchance gewertet wurde, mit Rot vom Platz gestellt. Damit mussten die Gäste die verbleibenden rund 80 Minuten in Unterzahl agieren.

    Trotz des numerischen Nachteils konnten die Aachener zunächst gut mithalten und sogar in Führung gehen. Nach einem missglückten Rückpass von Rostocks Verteidiger Florian Carstens auf Torwart Benjamin Uphoff gelang Mehdi Loune in der 34. Minute der Führungstreffer für die Gäste.

    Rostocker Reaktion und weitere Wendungen

    Hansa Rostock zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und erhöhte nach und nach den Druck auf die aufopferungsvoll verteidigenden Aachener. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Kenan Katkic in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs (45.+4) der Ausgleichstreffer.

    In der zweiten Hälfte nutzten die Norddeutschen ihre lange Überzahl konsequent aus und suchten intensiv den Weg zum Sieg. Dabei profitierte Hansa von einer weiteren umstrittenen Schiedsrichterentscheidung. Ein Foulelfmeter zu ihren Gunsten, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich führte, war nach Ansicht vieler kritisch zu hinterfragen.

    Spannung bis zur letzten Sekunde

    Zu Beginn der Nachspielzeit gingen die Hausherren durch Emil Holten in Führung, der in der fünften Minute der regulären Nachspielzeit traf. Die Fans in Rostock hofften bereits auf einen Heimsieg und den Sprung auf Tabellenplatz vier, doch die Freude währte nicht lange.

    Mit der allerletzten Aktion der Partie erzielte Faton Ademi für Alemannia Aachen den 2:2-Endstand (90.+10). Dieser späte Ausgleich sorgte für Enttäuschung bei Rostocks Spielern und Anhängern, machte die kämpferische Leistung der Gäste aber umso bemerkenswerter.

    Tabellen-Konsequenzen und Ausblick

    Durch diesen Punktgewinn konnten sich die Aachener trotz der langen Unterzahlsituation in der Tabelle behaupten. Für die Gastgeber bedeutet das Remis allerdings eine verpasste Chance, näher an die direkten Aufstiegsplätze heranzurücken. Mit nun vier Punkten Abstand zum Drittplatzierten bleiben die Rostocker Tabellensechster.

    Am kommenden Spieltag müssen die Rostocker zudem auf Florian Carstens verzichten, der wegen einer fünften Gelben Karte gesperrt ist. Das nächste Ligaspiel bestreiten sie gegen den VfB Stuttgart II, ein wichtiger Termin, um die Aufstiegsambitionen weiter zu untermauern.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen Hansa Rostock und Alemannia Aachen war geprägt von intensiven Zweikämpfen, umstrittenen Entscheidungen des Unparteiischen und einer dramatischen Schlussphase. Trotz langanhaltender Überzahl und einer späten Führung gelang den Hausherren kein Sieg, da die unterzahligen Gäste bis zur letzten Minute kämpften und durch einen späten Ausgleich einen wertvollen Punkt mitnahmen.

    Quellen

  • MSV Duisburg – Alemannia Aachen 3:1 (2025-11-29)

    MSV Duisburg setzt sich im Westschlager gegen Alemannia Aachen durch

    Am 29. November 2025 empfing der MSV Duisburg im Rahmen des 16. Spieltags der 3. Liga die Alemannia aus Aachen zum traditionsreichen Duell im Ruhrgebiet. Die Partie begann um 14 Uhr vor 31.502 Zuschauern in der Schauinsland-Reisen-Arena. Nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen wollten die Zebras, Tabellenführer vor dieser Begegnung, mit einer starken Leistung ein deutliches Zeichen setzen. Die Gäste aus Aachen, aktuell auf Rang 14, suchten dringend Punkte, um sich vom Tabellenkeller abzusetzen.

    Der Spielverlauf

    Die Duisburger erwischten den deutlich besseren Start und gingen früh in Führung. Bereits in der 7. Minute eröffnete Conor Noß das Punktspiel nach einer sehenswerten Vorarbeit seines Mittelfeldkollegen Christian Viet. Noß konnte Jan Olschowsky im Aachener Tor mit einem gezielten Schuss in den Winkel überwinden. Die Gastgeber dominierten in der Folge das Geschehen und bauten ihre Überlegenheit bis zur Halbzeitpause auf drei Treffer aus. Dabei offenbarte die Defensive der Alemannia vor allem auf der rechten Seite große Schwächen, die die Zebras konsequent ausnutzten.

    Nach der Pause nahmen die Duisburger das Tempo heraus und verwalteten das Resultat weitgehend, mussten aber noch einen Gegentreffer hinnehmen. Das Spiel endete mit einem verdienten 3:1-Erfolg für die Hausherren, die sich vor heimischem Publikum somit deutlich gegen ihre Gäste durchsetzen konnten.

    Aufstellungen und Taktik

    MSV-Trainer Dietmar Hirsch vertraute im Tor auf Maximilian Braune. Die Abwehrreihe bildeten Tobias Fleckstein, Can Coskun, Joshua Bitter und Alexander Hahn. Das zentrale Mittelfeld bestand aus Rasim Bulic, Christian Viet, Conor Noß und Leon Müller. Im Angriff spielten Steffen Meuer und Patrick Sussek. Von der Auswechselbank kamen weitere Akteure, um das Spiel zu kontrollieren und frische Impulse zu setzen.

    Bei den Gästen aus Aachen standen unter anderem Jan Olschowsky im Tor sowie eine Abwehr, die an diesem Tag mehrfach in Unordnung geriet. Aalemmias Trainer Mersad Selimbegovic musste nach der Partie vor allem die einfache Spielweise seiner Mannschaft kritisch hinterfragen, die den Duisburgern viele Räume gewährt hatte.

    Emotionen und Rahmenbedingungen

    Die Begegnung wurde von starker Fankulisse begleitet, wobei die Anhänger beider Lager insbesondere in den ersten Minuten den deutschlandweiten Protest gegen geplante Innenministermaßnahmen unterstützten. Die Aachener Fans zündeten eine Pyroshow, die durch den entstehenden Rauch zu einer mehrminütigen Unterbrechung führte.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Erfolg über die Mannschaft aus Aachen erhöhten die Zebras ihr Punktekonto und eroberten aufgrund des besseren Torverhältnisses erneut die Tabellenführung in der 3. Liga. Die Gäste müssen nach der Niederlage weiter aufpassen, um nicht näher an die Abstiegsplätze heranzurücken.

    Für Duisburg steht am kommenden Spieltag mit einem Auswärtsspiel bei Energie Cottbus ein weiteres Spitzenspiel an, das richtungsweisend für den Verlauf der Saison sein wird. Beide Mannschaften werden nun die nächsten Wochen nutzen, um sich vor allem in punkto Konstanz zu verbessern.

    Fazit

    Der MSV Duisburg zeigte nach der deutlichen Niederlage in Hoffenheim eine aufgeweckte und konzentrierte Leistung gegen Alemannia Aachen. Die frühe Führung verhalf den Hausherren zu Sicherheit, die sie über die gesamte Begegnung verteidigten. Die Gäste aus Aachen fanden kaum Zugriff auf das Spiel und verloren mit 1:3, was die anhaltenden Schwierigkeiten unterstreicht. Insgesamt spiegelte die Partie die derzeitigen Unterschiede der Mannschaften wider und festigte Duisburgs Position im oberen Tabellendrittel.

    Quellen

  • Alemannia Aachen – Jahn Regensburg 0:2 (2025-11-22)

    3. Liga, 15. Spieltag: Alemannia Aachen unterliegt Jahn Regensburg mit 0:2

    Am 22. November 2025 empfing Alemannia Aachen den SSV Jahn Regensburg zum 15. Spieltag der 3. Liga. Das Spiel im Stadion Tivoli begann um 14:00 Uhr und endete mit einem klaren Sieg der Gäste aus Regensburg, die mit 2:0 die Oberhand behielten. Die Begegnung zeichnete sich durch eine effektive Chancenverwertung der Regensburger aus, während die Alemannia zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt ließ.

    Spielverlauf und Chancen

    Die Gastgeber starteten temporeich und druckvoll in die Begegnung. Bereits in der 3. Minute hatte Aachen durch Lars Gindorf eine aussichtsreiche Gelegenheit, doch sein Schuss wurde vom Regensburger Torhüter Felix Gebhardt noch an die Latte gelenkt. Gindorf setzte die Offensive der Alemannia früh in Szene und prüfte erneut in der 9. Minute den Torwart aus kurzer Distanz, verpasste den Treffer jedoch aufgrund des ungünstigen Winkels.

    Regensburg fand im Anschluss ebenfalls Wege nach vorne. In der 14. Minute führte eine scharf getretene Ecke von Adrian Fein beinahe zu einem überraschenden Tor für die Gäste, als Aachens Torhüter Jan Olschowsky den Ball unterlief, aber der Defensivspieler Jeremias Lorch klärte auf der Linie.

    Führung durch Benedikt Bauer

    In der 22. Minute gelang den Gästen die Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite flankte Eric Hottmann präzise auf den zweiten Pfosten, wo Benedikt Bauer frei stand und den Ball aus kurzer Distanz ins Netz beförderte. Dies war Bauers dritter Saisontreffer. Durch dieses Tor setzte Regensburg ein deutliches Zeichen und konnte sich eine Führung zur Pause sichern.

    2. Halbzeit und Entscheidung durch Eric Hottmann

    Zur zweiten Hälfte kamen beide Mannschaften unverändert aus der Kabine. Regensburg zeigte weiterhin eine organisierte Defensivleistung und setzte auf Konterchancen. In der 55. Minute erhöhte Eric Hottmann auf 2:0, indem er eine weitere Gelegenheit sicher verwandelte und damit seinen vierten Saisontreffer erzielte.

    Der zweite Treffer der Gästespieler sorgte für eine klare Führung und brachte Ruhe in das Spiel der Regensburger. Aachen bemühte sich weiterhin um den Anschlusstreffer, konnte sich aber keine nennenswerten Chancen mehr erarbeiten. Der Jahn zog sich teilweise zurück und verwaltete geschickt den Vorsprung bis zum Abpfiff.

    Aufstellungen und Coaches

    Trainer Mersad Selimbegovic vertraute beim Heimteam auf die Startelf um Torhüter Jan Olschowsky, die Abwehr mit Sasa Strujic, Jeremias Lorch, Pierre Nadjombe und Marius Wegmann sowie das Mittelfeld mit Bentley-Baxter Bahn, Mehdi Loune, Lars Gindorf und Danilo Wiebe. Die Sturmspitze bildeten Emmanuel-Chinedu Elekwa und Mika Schroers.

    Der Jahn hatte Kapitän Christian Kühlwetter nach einer Knieverletzung zurück in der Anfangsformation und zeigte sich erleichtert über den Erfolg bei einem ehemaligen Trainer der Alemannia. Regensburgs Chefcoach Michael Wimmer konnte somit mit einem wichtigen Auswärtsdreier rechnen.

    Tabellarische Auswirkungen

    Durch den Sieg verbessert der SSV Jahn Regensburg seine Position in der Tabelle der 3. Liga. Die Bayern rangieren nun auf dem zwölften Rang und ziehen am bisherigen Tabellendreizehnten Alemannia Aachen vorbei, der nach der Niederlage einen Punkt Rückstand auf die Gäste aus der Oberpfalz hat.

    Ausblick

    Der Jahn hat nun sichtbar Auftrieb für die kommenden Begegnungen, insbesondere das Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock am 30. November 2025. Die Alemannia dagegen muss an ihrer Chancenverwertung arbeiten, um den Aufwärtstrend nach dem letzten Auswärtssieg gegen Stuttgart II fortzusetzen.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Alemannia Aachen und Jahn Regensburg bot vor allem eine starke Effizienz der Gäste bei der Verwertung ihrer wenigen Chancen, die über Sieg oder Niederlage entschieden hat. Die Gastgeber konnten trotz engagierter Bemühungen keinen Treffer erzielen und mussten sich geschlagen geben.

    Quellen

  • VfB Stuttgart II – Alemannia Aachen 1:3 (2025-11-09)

    VfB Stuttgart II – Alemannia Aachen 1:3 (1:2)

    Am 14. Spieltag der 3. Liga setzte sich Alemannia Aachen beim VfB Stuttgart II mit 3:1 durch. Die Partie im Robert-Schlienz-Stadion wurde am 9. November 2025 ausgespielt. Beide Mannschaften starteten mit vergleichbaren Saisonbilanzen, jedoch boten sie im direkten Duell einen umkämpften und torreichen Auftakt.

    Frühe Tore prägen die erste Halbzeit

    Das Spiel begann intensiv und mit hohem Tempo. Nach 21 Minuten erhielt Alemannia Aachen einen Strafstoß, den Lars Gindorf nutzte und die Gäste in Führung brachte. Nur drei Minuten später erhöhte Mika Schroers nach einer gelungenen Offensivaktion auf 2:0 für Aachen. Die Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Stuttgart II verkürzte in der 28. Minute durch Nicolás Sessa auf 1:2. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt offen, Aachen konnte die hauchdünne Führung jedoch in die Pause retten.

    Defensive Stabilität und konsequente Chancenverwertung

    Nach dem Seitenwechsel stabilisierten beide Teams ihre Abwehrreihen. Stuttgart II drängte auf den Ausgleich und wechselte in der Schlussviertelstunde doppelt, um mehr Offensivkraft zu entwickeln. Dennoch blieben weitere hochwertige Möglichkeiten zunächst Mangelware. In der Nachspielzeit nutzte Lars Gindorf einen Konter und sorgte mit seinem zweiten Treffer des Tages für die Entscheidung zugunsten der Alemannia.

    Kurzfristige Umstellungen und Spielerveränderungen

    • Beim VfB Stuttgart II kamen in der 75. Minute Abed Nankishi und Samuele Di Benedetto in die Partie, um auf das Ergebnis Einfluss zu nehmen.
    • Bei Alemannia Aachen wurde Saša Strujić zu Beginn der zweiten Hälfte für Felix Meyer eingewechselt, was für mehr Stabilität im Mittelfeld sorgte.

    Tabellenlage und Saisonverlauf

    Stuttgart II steht nach 14 Partien mit 21 Punkten im Tabellenmittelfeld. Die Formkurve der Schwaben war in den letzten Wochen solide, die Niederlage gegen Aachen beendet jedoch eine Miniserie. Die Alemannia machte mit dem Auswärtssieg einen Sprung auf Rang 11 und bringt es nun auf 19 Punkte. Die Bilanz der letzten fünf Partien bei den Aachenern fällt positiv aus und bringt neun Zähler ein. Offensiv zeigte sich das Team aus Nordrhein-Westfalen erneut effizient, während in der Defensive weiterhin Verbesserungspotenzial besteht.

    Statistische Einordnung und Ausblick

    • Beide Mannschaften verbuchen aktuell sechs Siege in der laufenden Spielzeit.
    • Die Aachener Offensive ist mit bislang 24 erzielten Treffern auffällig, jedoch hat das Team bereits 23 Gegentore kassiert.
    • Für Stuttgart II steht als nächstes ein Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue auf dem Programm.
    • Aachen empfängt im kommenden Heimspiel den SSV Jahn Regensburg.

    Fazit

    Alemannia Aachen setzte sich mit einer effizienten Chancenverwertung und einem starken Lars Gindorf, der doppelt traf, bei Stuttgart II durch. Für die junge Stuttgarter Mannschaft reichte eine engagierte Leistung nicht, um die defensive Nachlässigkeit in der Anfangsphase zu kompensieren. In der Tabelle verschafft sich Aachen damit eine bessere Ausgangslage für die weiteren Spieltage der Saison.

    Quellen

  • Alemannia Aachen – 1. FC Saarbrücken 2:0 (2025-11-02)

    Alemannia Aachen besiegt 1. FC Saarbrücken mit 2:0

    Zum Abschluss des 13. Spieltags in der 3. Liga sicherte sich Alemannia Aachen am Sonntagabend einen wichtigen Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Vor rund 22.000 Zuschauern auf dem Tivoli setzte sich das Team von Interimstrainer Ilyas Trenz klar mit 2:0 durch und verschaffte sich Luft im Tabellenkeller. Auf der anderen Seite nimmt der Negativlauf der Saarländer eine weitere Wendung zum Schlechten.

    Blitzstart sorgt für frühe Führung

    Aachen überraschte den Gast direkt in der Anfangsphase. Bereits nach rund einer Minute brachte Lars Gindorf die Hausherren auf Kurs. Dem Treffer ging ein Einwurf auf der rechten Seite voraus, nach dem Emmanuel Elekwa im Strafraum das Leder behauptete und querlegte. Gindorf musste das Zuspiel aus kurzer Distanz nur noch verwerten. Die Saarbrücker Hintermannschaft zeigte sich bei dieser Szene ungeordnet und reagierte zu spät.

    In der Folge bemühte sich der FCS um mehr Kontrolle, kam aber vorerst nicht richtig in die Partie. Erst nach dem Rückschlag fanden die Gäste zu ihren Abläufen zurück. Chancen ergaben sich dennoch, etwa für Elongo-Yombo und nach einem Freistoß, bei dem Kamaras Kopfball im Tor landete – der Treffer wurde jedoch wegen Abseits aberkannt. Eine umstrittene Szene folgte in der 20. Minute: Elekwa brachte Kamara im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter entschied jedoch nicht auf Elfmeter.

    Gindorf schnürt den Doppelpack

    Die Aachener nutzten die Unsicherheiten des Gegners weiter aus. Immer wieder suchten sie Gindorf, der kurz vor der Pause erneut zuschlug: Nach einem Fehler in der Abwehr Saarbrückens gelangte der Ball erneut zu ihm, sodass er aus Nahdistanz zum 2:0 abschließen konnte. Damit war die Partie nach den ersten 45 Minuten bereits entscheidend geprägt.

    Saarbrücken bemühte sich in der verbleibenden ersten Halbzeit, fand jedoch keinen Weg durch die gut formierte Defensive der Alemannia. Auch zwei Versuche von Pick entschärfte Aachens Schlussmann Olschowsky sehenswert.

    Defensive Standfestigkeit nach dem Seitenwechsel

    Im zweiten Durchgang kontrollierte Aachen über weite Strecken das Geschehen. Saarbrücken drängte auf den Anschlusstreffer, blieb aber vor dem Tor zu ungefährlich. Die Gastgeber verteidigten konzentriert, ließen wenig zu und agierten aufmerksam in der Rückwärtsbewegung.

    Trainer Alois Schwartz versuchte es mit mehreren Wechseln, stellte um und brachte frische Offensivkräfte. Die spielerische Wende blieb aber aus. In der Schlussphase schwächte sich Saarbrücken zusätzlich, als Kamara wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Damit war die Partie entschieden und Aachen brachte den Vorsprung souverän über die Zeit.

    Tabellensituation und Ausblick

    Durch den fünften Saisonsieg klettert Alemannia Aachen mit nun 16 Punkten auf Rang 15 der Tabelle. Der Verein holt das Maximum aus den beiden Spielen unter Übergangscoach Trenz und dürfte nun die Planung für eine dauerhafte Lösung im Trainerteam vorantreiben.

    Für Saarbrücken ist die Lage hingegen besorgniserregend. Nach der dritten Niederlage in Serie und weiterhin nur 19 Punkten rutscht das Team auf Platz zehn ab. Der letzte Sieg liegt mehrere Wochen zurück. Die Diskussionen um Trainer Schwartz nehmen damit weiter Fahrt auf. Positiv ist aus Sicht der Alemannia vor allem die konsequente Chancenverwertung und die geschlossene Defensivleistung am eigenen Strafraum.

    Schlüsselspieler und besondere Momente

    • Lars Gindorf traf doppelt und entschied die Partie bereits vor der Pause.
    • Aachens Keeper Jan Olschowsky überzeugte mit starken Reflexen, insbesondere gegen Elongo-Yombo und Pick.
    • Abdoulaye Kamara sah in der 80. Minute Gelb-Rot und schwächte Saarbrücken in der Schlussphase entscheidend.
    • Die ohnehin schwierige Lage des FCS verschärft sich durch die erneute Niederlage.

    Fazit

    Alemannia Aachen gelingt in einer wichtigen Saisonphase ein mutiger und effizienter Auftritt, der zugleich die Probleme des 1. FC Saarbrücken schonungslos offenlegt. Die frühe Führung und die Konsequenz im Abschluss entscheiden das Spiel zugunsten der Gastgeber, deren Aufwärtstrend unter Interimscoach Trenz vorerst anhält. Saarbrücken hingegen steht vor einem wegweisenden Neustart, will man den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht verlieren.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Alemannia Aachen 1:2 (2025-10-24)

    Niederlage für SV Wehen Wiesbaden: Aachen setzt Aufwärtstrend fort

    Am zwölften Spieltag der 3. Liga hat der SV Wehen Wiesbaden seine zweite Pleite in Folge kassiert. Alemannia Aachen sicherte sich mit einem 2:1-Auswärtserfolg wichtige Punkte und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf. Der Trainerwechsel bei den Gästen zeigte dabei sofort Wirkung.

    Frühe Führung für die Gäste

    Die Begegnung in Wiesbaden begann aus Sicht der Hausherren unglücklich. Nach knapp zwanzig Minuten brachte ein Strafstoß die Gäste aus Aachen auf Kurs. Vorausgegangen war ein Foulspiel von Justin Janitzek an Valmir Sulejmani im Strafraum. Schiedsrichter Assad Nouhoum entschied ohne Zögern auf Elfmeter, den Lars Gindorf mit sicherem Abschluss zur Führung für die Alemannia nutzte.

    Nur wenige Minuten später funktionierte das Offensivspiel der Gäste erneut. Nach einem sehenswerten Zuspiel im Strafraum vollendete Mika Schroers mit einem platzierten Schuss zum 2:0. Die Defensive des SV Wehen Wiesbaden wirkte in dieser Phase unsortiert und ließ weitere Möglichkeiten für Aachen zu.

    Wiesbaden in Rückstand und weiter im Pech

    Der Rückstand schien die Gastgeber zu verunsichern. Dennoch bot sich dem Team vom Trainer Nils Döring die Gelegenheit, wieder ins Spiel zu finden. Nach einem Foul an Lukas Schleimer zeigte der Schiedsrichter auf der Gegenseite auf den Punkt. Wiesbadens Stürmer Nikolas Agrafiotis übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch an Aachens Keeper Jan Olschowsky. Bereits in den Wochen zuvor hatten die Hessen Probleme mit verwandelten Strafstößen, was sich an diesem Abend fortsetzte.

    Alemannia kontrolliert – Wiesbadener Schlussoffensive reicht nicht

    Mit der 2:0-Führung für Aachen ging es in die Kabinen. Beide Mannschaften reagierten zur Pause mit personellen Veränderungen. Die Hausherren brachten unter anderem Moritz Flotho, der sich später noch in die Torschützenliste eintrug. Nach rund 65 Minuten gelang dem eingewechselten Wiesbadener per Kopf der Anschlusstreffer, nachdem eine Flanke von der Seite verwertet wurde. Das 1:2 brachte neue Hoffnung ins Spiel der Gastgeber.

    Der SV Wehen Wiesbaden erhöhte nun den Druck. In der Schlussphase drängte das Team entschlossen auf den Ausgleich, doch die Defensive der Alemannia hielt stand. Die Gäste verteidigten mit viel Einsatz, Torhüter Olschowsky zeigte mehrfach sichere Aktionen. Trotz einiger Abschlüsse fanden die Wiesbadener kein Mittel mehr, um die gegnerische Abwehr erneut zu überwinden.

    Wichtiger Erfolg im Trainer-Debüt für Aachen

    Mit dem 2:1-Erfolg feierte das Team aus Nordrhein-Westfalen den ersten Pflichtspielsieg unter Interimscoach Ilyas Trenz. Die Mannschaft hatte zuvor sieben von elf Spielen verloren und steckte tief im Tabellenkeller. Der Trainerwechsel verlieh dem neuen Team spürbar Energie und erhöhte die Disziplin im Defensivverhalten. Durch den Auswärtssieg schob sich Alemannia Aachen vorerst auf Rang 16 und verließ damit die Abstiegsplätze.

    Für den SV Wehen Wiesbaden bedeutet die zweite Niederlage hintereinander einen Rückschlag. Die Mannschaft bleibt mit 16 Punkten weiter im Mittelfeld der Tabelle und hinkt den eigenen Erwartungen hinterher. Gegen die abstiegsbedrohten Aachener konnte das Team insbesondere in der ersten Hälfte nicht überzeugen.

    Fazit

    Der SV Wehen Wiesbaden bleibt auch nach dem zwölften Spieltag in einer Ergebniskrise. Ein verschossener Strafstoß und die Nachlässigkeit in der Defensive in der ersten Halbzeit kosteten wertvolle Zähler. Alemannia Aachen präsentierte sich unter Interimstrainer Trenz aggressiv und konsequent, was mit drei Punkten belohnt wurde.

    Quellen

  • Alemannia Aachen – FC Ingolstadt 04 0:1 (2025-10-18)

    3. Liga: Alemannia Aachen kassiert späten Rückschlag gegen FC Ingolstadt

    Im elften Spieltag der 3. Liga unterlag Alemannia Aachen dem FC Ingolstadt mit 0:1. Es war eine Partie auf Augenhöhe, die erst in der Nachspielzeit entschieden wurde. Während Ingolstadt durch den späten Erfolg seine Lage in der Tabelle verbessert, bleibt Aachen auf einem Abstiegsplatz.

    Spielverlauf und taktische Umstellungen

    Trainer Benedetto Muzzicato reagierte auf die vorherige Niederlage gegen Cottbus mit Veränderungen in der Startaufstellung. Niklas Castelle und Pierre Nadjombe rückten neu ins Team, während Florian Heister und Emmanuel Elekwa zunächst draußen blieben. Neuzugang Mehdi Loune, vor Kurzem erst verpflichtet, begann auf der Bank.

    Ingolstadt setzte auf die gewohnte Grundordnung, wollte an den jüngsten Sieg gegen Ulm anknüpfen und legte den Fokus darauf, kompakt zu stehen und auf Fehler des Gegners zu lauern.

    Erste Halbzeit: Chancen bleiben ungenutzt

    Die Begegnung startete lebhaft. Schon in den Anfangsminuten prüfte Sasa Strujic Ingolstadts Torhüter Kai Eisele, der jedoch aufmerksam reagierte. Kurz darauf zwang Max Besuschkow auf der Gegenseite Aachens Schlussmann Jan Olschowsky zu einer Parade. Beide Mannschaften erspielten sich im ersten Durchgang einige Möglichkeiten, doch es fehlte an der Durchschlagskraft vor dem Tor.

    • Viel Zug zum Tor auf beiden Seiten
    • Defensive Absicherung stand im Mittelpunkt
    • Kein Team mit klaren Feldvorteilen

    Zur Pause stand es folgerichtig torlos 0:0, beide Teams hielten gut dagegen, ohne entscheidende Akzente zu setzen.

    Zweite Halbzeit und entscheidende Phase

    Auch nach dem Seitenwechsel liefen beide Mannschaften engagiert an, doch zunächst blieb das Geschehen zwischen den Strafräumen. Mit fortschreitender Spieldauer stieg die Nervosität, die Fehlerquote nahm leicht zu. Insbesondere Aachen drängte auf drei wichtige Zähler im Abstiegskampf, doch zwingende Abschlüsse waren weiter Mangelware.

    Als das Unentschieden schon greifbar schien, kippte die Partie in der Nachspielzeit. Dennis Kaygin von Ingolstadt nutzte eine der wenigen sich bietenden Chancen und erzielte mit einem sehenswerten Abschluss das einzige Tor des Nachmittags. Für Aachen bedeutete dies einen weiteren Rückschlag.

    Tabellensituation und Ausblick

    Mit der Niederlage bleibt Aachen auf dem 17. Platz und muss weiterhin um den Klassenerhalt bangen. Ingolstadt verbesserte sich mit diesem Sieg und rückte weiter ins sichere Mittelfeld der Tabelle vor. Nach 14 Saisonspielen haben die Aachener 19 Punkte auf dem Konto, während die Oberbayern bislang 17 Zähler verbuchen konnten. Beide Mannschaften stehen in den kommenden Wochen vor wichtigen Begegnungen, die entscheidend für den weiteren Saisonverlauf werden könnten.

    • Aachen bleibt im unteren Tabellendrittel
    • Ingolstadt schafft Anschluss an das Mittelfeld
    • Nächste Gegner für Aachen: Jahn Regensburg
    • Nächster Gegner für Ingolstadt: VfL Osnabrück

    Fazit

    Das Spiel zwischen Alemannia Aachen und dem FC Ingolstadt bestätigte die aktuelle Situation beider Vereine. Aachen zeigte zwar Einsatz und Stabilität, doch individuelle Fehler oder Momente fehlender Konzentration kosten weiterhin wertvolle Punkte. Ingolstadt präsentierte sich geduldig und wurde am Ende für das beharrliche Festhalten am Spielplan belohnt.

    Quellen

  • Energie Cottbus – Alemannia Aachen 3:2 (2025-10-04)

    Energie Cottbus dreht Heimspiel gegen Alemannia Aachen trotz zweier Rückstände

    Energie Cottbus und Alemannia Aachen lieferten sich am 10. Spieltag der 3. Liga ein torreiches Duell im LEAG Energie Stadion. Die Lausitzer entschieden die Partie nach zweimaligem Rückstand mit 3:2 für sich und verteidigten damit ihre Platzierung im oberen Tabellendrittel. Die Gäste aus Aachen mussten nach frühem Elfmeter und erneuter Führung dennoch ohne Punkt die Heimreise antreten.

    Früher Führungstreffer per Strafstoß für Aachen

    Vor 11.469 Zuschauern präsentierten sich die Aachener zunächst konzentrierter. In der 13. Minute wurde Emmanuel Elekwa im Strafraum von King Manu zu Fall gebracht, was Schiedsrichter Yannick Sager veranlasste, auf Strafstoß zu entscheiden. Lars Gindorf ließ Energie-Torwart Marius Funk beim anschließenden Elfmeter keine Chance und erzielte damit sein bereits siebtes Saisontor.

    Cottbus gelingt prompte Antwort

    Die Gastgeber verstärkten nach dem Rückstand ihre Offensivbemühungen und fanden schnell die passende Antwort. Tolcay Cigerci probierte es in der 22. Minute zunächst mit einem Freistoß, der von der Mauer abgewehrt wurde, setzte aber im Nachschuss erfolgreich nach und schoss den Ball aus rund 16 Metern präzise ins linke Eck. Für Cigerci, der tags zuvor Vater geworden war, war dies der sechste Treffer in der laufenden Spielzeit.

    Alemannia kontert Cottbuser Ausgleich

    Aachen zeigte sich durch das Gegentor wenig beeindruckt. Schon drei Minuten nach dem Ausgleich setzte sich Felix Meyer auf der linken Außenbahn durch und brachte eine Flanke in den Sechzehner. Cottbus-Verteidiger Nyamekye Awortwie-Grant verpasste die Hereingabe, Mika Schroers reagierte gedankenschnell und schob den Ball aus kurzer Distanz zum 2:1 für die Alemannia ein.

    Chancenarme Schlussphase der ersten Halbzeit

    Nach dem Führungswechsel agierten beide Teams zunächst abwartender. Das Niveau blieb solide, doch Torgelegenheiten wurden bis zur Pause seltener. Die Gäste verwalteten ihr Vorsprung, während Cottbus mit mehr Ballbesitz um Anschluss bemüht war, ohne die Aachener Defensive nochmals ernsthaft zu gefährden.

    Energie dreht das Spiel nach der Pause

    Im zweiten Abschnitt trat Cottbus deutlich entschlossener auf. Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz erhöhte spürbar den Druck. In der 54. Minute belohnte sich das Team: Nach einem konsequent geführten Angriff erreichte ein Querpass Erik Engelhardt am zweiten Pfosten, der aus spitzem Winkel zum Ausgleich traf.

    Aachen war in der Folge in der Defensive stärker gefordert. In der 71. Minute folgte die endgültige Wende zugunsten der Lausitzer, als Kapitän Michel Ulrich aus dem Rückraum einen abgewehrten Ball aufnahm und per Flachschuss zum 3:2 einnetzte. Damit gelang Cottbus die erstmalige Führung des Nachmittags.

    Schlussoffensive bleibt erfolglos

    Die letzten 20 Minuten entwickelte sich ein intensiver, aber zunehmend zerfahrener Schlagabtausch. Aachen warf noch einmal alles nach vorn, um die Niederlage abzuwenden, kam jedoch nicht mehr entscheidend zum Abschluss. Cottbus verteidigte aufopferungsvoll und sicherte sich alle drei Punkte.

    Fazit und Ausblick

    Energie Cottbus bewies Moral und blieb in der Spitzengruppe der 3. Liga. Nach vorherigem Erfolg gegen Hansa Rostock festigten sie mit dem fünften Sieg aus sechs Spielen ihre Position. Alemannia Aachen fiel nach der zweiten Niederlage binnen einer Woche ins Tabellenmittelfeld zurück und muss kommenden Spieltag nach Lösungen gegen die derzeitige Defensivanfälligkeit suchen.

    Quellen

  • Alemannia Aachen – Erzgebirge Aue 0:1 (2025-09-30)

    Erzgebirge Aue gewinnt knapp bei Alemannia Aachen

    Am 9. Spieltag der Dritten Liga musste Alemannia Aachen eine unerwartete Heimniederlage hinnehmen. Gegen Erzgebirge Aue setzte es am Dienstagabend vor fast 20.000 Zuschauern am Tivoli ein knappes 0:1 (0:1). Die Gäste verbuchten damit ihren ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison. Für den Aufsteiger aus Aachen bedeutet die Niederlage einen Rückschlag nach zuletzt zwei deutlichen Erfolgen.

    Wechselhafte Ausgangslage vor Anpfiff

    Aachen ging mit viel Selbstvertrauen in das Duell, da man zuvor Waldhof Mannheim sowie Schweinfurt geschlagen und dabei acht Tore erzielt hatte. Mit dem Ziel, diesen Aufwärtstrend fortzusetzen, setzte Trainer Benedetto Muzzicato auf Kontinuität. Aufseiten der Auer entspannte sich die Stimmung nach dem ersten Ligaerfolg gegen 1860, doch auswärts waren noch keine Punkte eingefahren worden. Beide Teams mussten verletzungsbedingt auf einige Stammkräfte verzichten, Aachen unter anderem auf Hanraths und Wagner, bei Aue fehlte Malone aufgrund einer Sperre sowie Seifert, Bär und weitere verletzte Spieler.

    Spielverlauf: Chancen auf beiden Seiten, Aue effektiv

    Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, wobei Aachen nach besseren Resultaten der letzten Spieltage etwas aktiver agierte. Die Gastgeber erarbeiteten sich kleinere Vorteile im Mittelfeld, brachten den entscheidenden Pass jedoch selten an den Mann. Nach 29 Minuten musste Danilo Wiebe verletzungsbedingt für Aachen vom Feld, für ihn kam Joel da Silva Kiala ins Spiel.

    Das spielentscheidende Tor fiel in der 34. Minute in einer Szene, die für Aue ungewöhnlich glücklich verlief: Außenverteidiger Pascal Fallmann bekam auf der rechten Seite viel Raum. Sein Versuch, den Ball in die Mitte zu flanken, missglückte und entwickelte sich zu einem Torschuss. Der Ball segelte über den zu weit vor dem Tor postierten Aachener Keeper Jan Olschowsky hinweg und schlug direkt im Netz ein. Die Gäste nutzten diese Situation konsequent und gingen mit der Führung in die Pause.

    Alemannia nach der Pause bemüht, ohne Durchschlagskraft

    Nach dem Seitenwechsel verstärkte Aachen die Bemühungen, den Rückstand auszugleichen. Trainer Muzzicato versuchte durch Auswechslungen in der Offensive – unter anderem kamen Strujić und Sulejmani in der 73. Minute – neue Impulse zu setzen. Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz, fanden aber weiterhin keine Lösung gegen das kompakten Defensivspiel von Erzgebirge Aue. Trotz zahlreicher offensiver Anläufe fehlte es an klaren Gelegenheiten, da die Präzision im letzten Drittel abhandenkam. Aue verteidigte organisiert und brachte den knappen Vorsprung ohne größere Probleme über die Zeit.

    Auswirkungen auf die Tabellensituation

    Mit der Niederlage stoppt Aachen den kurzen Aufschwung und verbleibt nach neun Spieltagen im unteren Mittelfeld der Tabelle. Die Serie von zwei Siegen in Folge fand ein Ende. Aue hingegen verlässt dank des Erfolgs die Abstiegsplätze und zieht punktemäßig mit der Alemannia gleich. Beide Teams stehen nach drei Siegen ähnlich da, doch Aue dürfte insbesondere dank des ersten Auswärtsdreiers optimistischer in die kommenden Aufgaben gehen.

    • Alemannia Aachen: Rang 13 nach dem 9. Spieltag
    • Erzgebirge Aue: Platz 16, erster Auswärtssieg der Saison
    • Besonderheit: Kurioses Sieg-Tor durch Fallmann, der eine verunglückte Flanke im Tor unterbrachte
    • Schiedsrichter: Kevin Behrens
    • Zuschauer: knapp 20.000 am Tivoli

    Stimmen und Ausblick

    Trainer und Spieler zeigten sich nach der Partie enttäuscht, vor allem aufgrund der Art des Gegentreffers und der ausbleibenden Reaktion in der Offensive. Olschowsky übernahm Verantwortung für das Gegentor. Beide Clubs richten den Blick nun auf die kommenden Partien: Aachen gastiert am Samstag bei Energie Cottbus, Aue empfängt einen Tag später Rot-Weiss Essen.

    Quellen