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  • Rot‑Weiss Essen – Energie Cottbus 2:3 (2025-11-23)

    3. Liga: FC Energie Cottbus gewinnt knapp bei Rot-Weiss Essen

    Am 15. Spieltag der 3. Liga kam es am Sonntagabend, dem 23. November 2025, zu einem Spitzenspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus. Die Begegnung endete mit einem knappen 3:2-Erfolg für die Gäste aus Cottbus, die sich damit an die Tabellenspitze setzten. Die Partie wurde im Stadion an der Hafenstraße ausgetragen und begann um 19:30 Uhr.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Rot-Weiss Essen präsentierte sich vor dem Spiel in guter Form, hatte die letzten sechs Begegnungen ungeschlagen überstanden. Am vorherigen Spieltag hatten die Essener einen Auswärtssieg gegen den FC Ingolstadt 04 mit 2:1 errungen, was die Stimmung positiv beeinflusste. Die Lausitzer von Energie Cottbus standen mit einer gemischten Bilanz aus drei Siegen und zwei Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen da. Am vorangegangenen Spieltag verloren sie mit 0:1 gegen den VfL Osnabrück.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Uwe Koschinat von Rot-Weiss Essen vertraute auf eine Formation mit Jakob Golz im Tor. Die Abwehrreihe setzte sich aus Michael Kostka, Lucas Brumme, José-Enrique Rios Alonso und Tobias Kraulich zusammen. Das Mittelfeld wurde von Ahmet Arslan, Klaus Gjasula, Marvin Obuz, Kaito Mizuta und Torben Müsel gebildet, während Jannik Mause im Angriff agierte.

    Bei Energie Cottbus nahm Trainer „Pele“ Wollitz mehrere Veränderungen in der Startelf vor. Unter anderem wurden Simon Straudi, Tim Campulka, Tolcay Cigerci und Justin Butler neu in die Anfangsformation befördert, während einige Akteure verletzungs- oder krankheitsbedingt fehlten.

    Spielverlauf

    Das Spiel begann mit einem leichten Übergewicht für die Gastgeber, die in den ersten zehn Minuten mehr Ballbesitz hatten und früh offensive Akzente setzten. In der 12. Minute gelang den Gästen jedoch die Führung: Tolcay Cigerci verwandelte einen Strafstoß sicher und brachte Energie Cottbus in Front.

    Im weiteren Verlauf blieb das Spiel intensiv, wobei Cottbus zunehmend besser in die Partie fand. Nach der Pause erhöhten die Gäste durch zwei schnelle Kontertore auf 3:1. Justin Butler traf in der 52. Minute, gefolgt von Erik Engelhardt in der 68. Minute, was die Weichen für den Auswärtssieg stellte.

    Die Hausherren gaben sich jedoch nicht geschlagen und konnten durch Jannik Mause in der 61. Minute verkürzen. In der Schlussphase, genauer in der 88. Minute, erzielte Tom Moustier sogar noch ein sehenswertes Tor, das den Abstand auf ein Tor heranschrumpfen ließ.

    Schlussphase und Entscheidende Szenen

    Die letzten Minuten des Spiels gestalteten sich äußerst dramatisch, mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Energie Cottbus verteidigte den knappen Vorsprung leidenschaftlich. Eine umstrittene Szene kurz vor dem Schlusspfiff sorgte für Diskussionen: Anderson Lucoqui von Essen setzte kurz vor dem Ende ein Foul gegen Jannik Hofmann von Cottbus. Schiedsrichter entschieden, das Spiel weiterlaufen zu lassen, was von Experten kritisch bewertet wurde, da ein Freistoß und eine gelbe Karte als angemessene Strafe betrachtet wurden.

    Tabellenentwicklung und Ausblick

    Mit dem Sieg in Essen kletterte Energie Cottbus an die Spitze der 3. Liga. Für die Mannschaft von Rot-Weiss Essen bedeutete die Niederlage einen Rückschlag, wobei sie mit 26 Punkten nach 15 Spielen weiterhin einen soliden fünften Tabellenplatz belegen.

    Die Essener stehen in den kommenden Wochen vor weiteren wichtigen Aufgaben. Bereits am Samstag, den 29. November, steht ein Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken auf dem Programm. Darauf folgen Begegnungen gegen VfB Stuttgart II, SC Verl, SSV Ulm 1846 Fußball und den TSV 1860 München.

    Fazit

    Das Aufeinandertreffen zwischen Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus war von hoher Intensität und schnellen Wechseln im Spielstand geprägt. Die Gäste zeigten sich in den entscheidenden Momenten eiskalter und nutzen ihre Chancen besser. Trotz einer starken Schlussphase reichte es für die Essener nicht zum Ausgleich, sodass Cottbus verdientermaßen drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart II 0:0 (2025-11-23)

    FC Erzgebirge Aue vs. VfB Stuttgart II: Torloses Remis im 15. Spieltag der 3. Liga

    Im Rahmen des 15. Spieltags der 3. Liga traf der FC Erzgebirge Aue am 23. November 2025 um 16:30 Uhr im Erzgebirgsstadion auf die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. Vor 6.821 Zuschauern endete die Partie ohne Tore. Beide Teams zeigten überwiegend defensive Stabilität, sodass Torchancen rar blieben und kein Treffer gelang.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Das Heimteam aus Aue stand mit 16 Punkten nach 14 Spielen auf einem Abstiegsplatz, Rang 17, obwohl es zuletzt keine Niederlage in Pflichtspielen gab. Der FC Erzgebirge Aue hatte in der Vorsaison unter anderem ein 1:1-Unentschieden gegen den SC Verl erreicht. Die Stuttgarter U23 verzeichnete dagegen eine deutlich durchwachsenere Bilanz mit drei Siegen und zwei Niederlagen in den jüngsten fünf Spielen, zuletzt eine 1:3-Heimpleite gegen Alemannia Aachen.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Jens Härtel setzte bei den Gastgebern auf eine Formation, die auf eine solide Abwehr und eine vorsichtige Angriffsgestaltung abzielte. Martin Männel bewahrte das Tor, während in der Verteidigung unter anderem Eric Uhlmann und Ryan Malone für Stabilität sorgten. Im Mittelfeld agierten Mika Clausen und Julian Günther-Schmidt, die den Spielaufbau unterstützen sollten. Im Sturm vertraute der Coach auf Erik Weinhauer und Marcel Bär.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Die erste Hälfte war durch vorsichtige, defensive Spielweise geprägt. Die Gäste aus Stuttgart präsentierten sich mutiger in der Offensive als die Hausherren und erarbeiteten sich die besseren Chancen. Bereits in der dritten Minute musste Aues Torhüter Männel sein Können beweisen, als er einen Schuss von Mansour Ouro-Tagba parierte.

    Der maßgebliche Moment der Begegnung ereignete sich in der 30. Minute. Stuttgart erhielt einen Strafstoß zugesprochen, nachdem ein Auer Spieler im eigenen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Männel konnte den Elfmeter halten und verhinderte damit eine frühe Führung für die Gäste. Beim unmittelbar folgenden Kopfballversuch der Stuttgarter lenkte er die Kugel an die Latte. Diese Parade war entscheidend für den späteren Punktgewinn.

    Nach dem Seitenwechsel verbesserten sich die Aktionen der Gastgeber. Julian Günther-Schmidt verpasste nur knapp das Tor in der 48. Minute. Ryan Malone kam anschließend mit einem wuchtigen Kopfball an den Pfosten und verhinderte kurz darauf durch eine Rettungsaktion in der Defensive einen Rückstand. In der Schlussphase ließ das Tempo nach; der VfB Stuttgart II näherte sich dem Führungstreffer an, während die Erzgebirger trotz einiger Versuche in der Nachspielzeit auf sich aufmerksam machten.

    Leistungsträger und besondere Ereignisse

    Der 37-jährige Martin Männel präsentierte sich erneut als Stabilitätsfaktor im Tor der Veilchen. Neben der gehaltenen Strafstoßsituation absolvierte er sein 550. Pflichtspiel für den Verein. In insgesamt zäher Begegnung bei winterlichen Temperaturen erwies sich seine Leistung als spielentscheidend für den Punktgewinn.

    Die Defensive auf beiden Seiten agierte über weite Strecken sicher, was die fehlenden Tore erklärt. Offensiv vermisste man bei beiden Teams Durchschlagskraft und Präzision. Die taktische Zurückhaltung dominierte, weshalb sich Torchancen vor allem in der zweiten Halbzeit häuften, ohne letzten Erfolg.

    Ausblick und Tabelle

    Das Unentschieden bringt dem FC Erzgebirge Aue zwar einen weiteren Zähler, bleibt aber angesichts der anhaltenden Tabellensituation unbefriedigend. Mit weiterhin nur 17 Punkten verharrt die Mannschaft in der gefährdeten Zone der 3. Liga. Der VfB Stuttgart II kann durch das Remis einen kleinen Schritt Richtung Stabilität machen, steht aber ebenfalls noch nicht sicher.

    Beide Clubs dürfen in den kommenden Begegnungen auf eine intensivere offensive Ausrichtung hoffen, um die Durststrecke ohne Sieg zu beenden und wichtige Punkte im Abstiegskampf beziehungsweise im Mittelfeld der Liga einzufahren.

    Quellen

  • TSV 1860 München – 1. FC Saarbrücken 2:0 (2025-11-23)

    TSV 1860 München gewinnt souverän gegen 1. FC Saarbrücken

    Am 23. November 2025 trafen im Rahmen des 15. Spieltags der 3. Liga der TSV 1860 München und der 1. FC Saarbrücken im Grünwalder Stadion aufeinander. Die Sechziger präsentierten sich in diesem Heimspiel deutlich überlegen und entführten den Sieg mit einem 2:0-Erfolg gegen den saarländischen Traditionsclub. Die Partie begann um 13:30 Uhr und endete nach regulärer Spielzeit mit diesem Ergebnis.

    Spielverlauf und Tore

    Der TSV 1860 München erwischte einen guten Start in die Begegnung und setzte die Gäste früh unter Druck. Patrick Hobsch eröffnete bereits in der 13. Minute per Linksschuss die Torfolge und sorgte damit für die frühe Führung der Hausherren. Mit diesem Stand ging es auch in die Pause, in der die Löwen mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabine gingen. Saarbrücken konnte in der ersten Halbzeit kaum eigene gefährliche Aktionen entgegensetzen.

    Im zweiten Durchgang gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichener, doch die Münchner blieben besonders in der Defensive sicher und ließen kaum Chancen zu. In den letzten Minuten setzten die Gastgeber durch einen Strafstoß noch einen zweiten Treffer drauf. Thore Jacobsen, der als Vertreter des verletzten Kapitäns Jesper Verlaat fungierte, verwandelte den Elfmeter in der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand und sicherte damit den dritten Heimsieg in Folge unter Trainer Markus Kauczinski.

    Personelle Wechsel und Taktik

    Bereits kurz vor der Halbzeit musste der 1. FC Saarbrücken eine Auswechslung hinnehmen, als Kai Brünker vom Feld ging und durch Dominic Baumann ersetzt wurde. Im weiteren Verlauf des Spiels reagierte auch Saarbrücken mit drei Wechseln ab der 78. Minute, um das Match noch zu drehen. Die Münchner reagierten ebenfalls und brachten in der Schlussphase mit Florian Niederlechner und Tim Danhof frische Kräfte.

    Die Defensive des TSV 1860 stand kompakt und ließ keine nennenswerten Chancen zu. Die taktische Ausrichtung von Trainer Kauczinski zeigte Wirkung, indem der Gegner geschickt zu Fehlern gezwungen wurde. Die größte Schwäche der Saarbrücker war die mangelnde Durchschlagskraft, trotz einiger Bemühungen im Mittelfeld und Angriff.

    Tabellarische Auswirkungen und Perspektiven

    Mit dem Sieg verbesserte sich der TSV 1860 München auf den 11. Tabellenplatz und konnte wichtige drei Punkte im Kampf um einen besseren Rang sammeln. Die Mannschaft zeigte damit eine Reaktion auf die deutliche 0:4-Auswärtsniederlage beim SSV Jahn Regensburg in der Vorwoche. Insgesamt steht der Verein nach 15 Spielen bei 21 Punkten.

    Der 1. FC Saarbrücken hingegen verpasste die Chance, den Negativtrend zu durchbrechen. Die Gäste sind seit nunmehr acht Partien sieglos und fallen mit 20 Punkten auf Rang 12 zurück. Das ausgeglichene Torverhältnis von 23:23 verdeutlicht zwar die Defensiv- und Offensivbalance, bringt aber aktuell keine Verbesserung im Tabellenbild.

    Für die Münchner steht bereits am kommenden Wochenende das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten SSV Ulm 1846 an. Dort will die Mannschaft an die Leistung anknüpfen und weitere Punkte einfahren, um sich endgültig aus der Abstiegszone zu entfernen.

    Fazit

    Der TSV 1860 München präsentierte sich im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken überlegen und nutzte die Fehler des Gegners effektiv aus. Die beiden Tore, vor allem der frühe Treffer von Patrick Hobsch, legten den Grundstein für den Erfolg. Auch wenn die Partie nicht durch überragende spielerische Mittel glänzte, war der Pflichtsieg für die Gastgeber ein wichtiges Zeichen und eine klare Antwort auf die jüngsten Rückschläge.

    Der 1. FC Saarbrücken konnte keine Akzente setzen und verpasste somit, die seit Wochen anhaltende Negativserie zu durchbrechen. Die Mannschaft muss in den kommenden Spielen an Defensivstärke sowie an der Chancenverwertung arbeiten, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

    Quellen

  • VfL Osnabrück – FC Ingolstadt 04 1:0 (2025-11-22)

    3. Liga, 15. Spieltag: VfL Osnabrück schlägt FC Ingolstadt 04 mit 1:0

    Am 22. November 2025 trafen in der dritten Liga der VfL Osnabrück und der FC Ingolstadt 04 aufeinander. Die Partie wurde um 16:30 Uhr angepfiffen und fand an der heimischen Bremer Brücke statt. Nach einer umkämpften Begegnung sicherte sich Osnabrück durch ein spätes Tor den knappen Heimsieg.

    Spielverlauf und Taktik

    In den ersten 45 Minuten präsentierten sich beide Teams ausgeglichen, ohne nennenswerte Torchancen; die erste Halbzeit endete dementsprechend torlos. Die Gastgeber setzten vor allem auf defensive Stabilität und versuchten, über schnelle Konter gefährlich zu werden. Die Schanzer aus Ingolstadt agierten mit hohem Pressing, was allerdings nicht zu einem Durchbruch gegen die gut organisierte Osnabrücker Abwehr führte.

    Osnabrücks Trainer Timo Schultz setzte in der Anfangsformation auf Lukas Jonsson im Tor, mit Jannik Müller, Niklas Wiemann und Robin Fabinski in der Defensive. Im Mittelfeld wirbelten unter anderem Kevin Schumacher und Bjarke Jacobsen, während Robin Meißner und Lars Kehl das Sturmduo bildeten. Ingolstadt reagierte mit personellen Umstellungen, darunter Kaygın und Christensen in der Offensive, um den Spielfluss zu stärken.

    Die entscheidende Minute

    Das Spiel blieb über weite Strecken von wenig Tempo geprägt, die Defensivreihen dominierten. Erst in den letzten Minuten gelang Osnabrück die Entscheidung. Ismail Badjie erzielte in der 89. Minute mit einem abgefälschten Abschluss das einzige Tor der Partie. Die Ingolstädter hatten zuvor durch gelegentliche Angriffe die Kontrolle im zweiten Durchgang übernommen, doch deren Bemühungen blieben ohne entscheidenden Erfolg.

    Leistung der Mannschaften

    • VfL Osnabrück zeigte insbesondere in der Defensive eine solide Leistung und blieb auch in engen Spielsituationen konzentriert.
    • Ingolstadt bemühte sich, konnte aber nur wenige klare Torchancen kreieren und wirkte im Abschluss zu ungefährlich.
    • Die offensive Führung der Hausherren resultierte aus effektivem Spiel in der Schlussphase, verbunden mit mangelnder Durchschlagskraft der Gäste.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Mit dem Sieg verbessert sich der VfL Osnabrück im Klassement der dritten Liga auf den dritten Tabellenplatz und weist nach 15 Spielen 29 Punkte auf. Die zuletzt durchwachsene Bilanz, bestehend aus drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage in den letzten fünf Begegnungen, wird durch diesen Erfolg aufgebessert.

    Für den FC Ingolstadt stellt die Niederlage einen weiteren Rückschlag dar. Die Mannschaft bleibt in einer tendenziell abwärtsträchtigen Form und rangiert mit 17 Punkten nur knapp oberhalb der Abstiegszone auf Position 16. Die fehlende Konstanz in der Punktausbeute und Schwierigkeiten in der Chancenverwertung prägen bislang die Saison der Schanzer.

    Nächste Herausforderungen

    Für Osnabrück stehen in den kommenden Wochen Auswärtsspiele gegen den SC Verl sowie weitere Partien gegen etablierte Teams wie SV Wehen Wiesbaden und Alemannia Aachen bevor. Ingolstadt wird versuchen, aus der anstehenden Zeit mehr Stabilität zu schöpfen und die Performance zu verbessern, um sich weiter von der Abstiegszone zu entfernen.

    Fazit

    Das Duell zwischen VfL Osnabrück und FC Ingolstadt 04 bot keine Torflut, sondern wurde von einem taktisch geprägten Kampf bestimmt. Der knappe Sieg der Gastgeber war vor allem einem späten und entscheidenden Treffer geschuldet. Ingolstadt zeigte phasenweise Einsatz und Ballbesitz, fand jedoch kein Rezept gegen die kompakte gegnerische Abwehr. Während Osnabrück durch diesen Erfolg die Teilnahme an den Aufstiegsplätzen untermauert, muss Ingolstadt in den verbleibenden Spielen dringend mehr Punkte sammeln, um den Klassenerhalt zu sichern.

    Quellen

  • Viktoria Köln – SC Verl 1:5 (2025-11-22)

    SC Verl fertigt Viktoria Köln mit 5:1 im Heimspiel ab

    Spielübersicht

    Am 15. Spieltag der 3. Liga empfing Viktoria Köln den aktuellen Tabellennachbarn SC Verl im Sportpark Höhenberg. Die Partie begann um 14 Uhr vor knapp 3.000 Zuschauern. Vor dem Spiel lagen beide Teams dicht beieinander in der Tabelle, wobei Verl den fünften Rang und Köln den sechsten Platz belegten. Während Viktoria zuletzt eine wechselhafte Form zeigte, hatten die Gäste eine Serie von nunmehr sechs ungeschlagenen Partien vorzuweisen.

    Frühe Gegentore schon zu Beginn des Spiels

    Bereits in der siebten Minute geriet Viktoria Köln mit 0:1 in Rückstand. Ein Fehler im Aufbau führte zum schnellen Umschalten der Verl, woraus Alessio Besio den Führungstreffer erzielte. Die Kölner zeigten in der Folge einige Unsicherheiten und konnten kaum Entlastung schaffen. Erst kurz vor der Pause erhöhte Verl ihre Führung durch einen Kopfball von Berkan Taz nach einer präzisen Flanke von Besio auf 0:2. Diese frühe Zweitore-Führung legte den Grundstein für einen schwierigen Verlauf für die Hausherren.

    Dominante zweite Hälfte durch SC Verl

    Unmittelbar nach Wiederanpfiff nutzten die Verler ihre Chancen konsequent: Timur Gayret erzielte das dritte Tor, indem ein Schuss zunächst an den Pfosten prallte und dann von Viktoria-Keeper Eduardo Dos Santos Haesler ins eigene Tor abgefälscht wurde.

    Die Kölner Offensive blieb weitgehend harmlos, was den Gästen weitere Möglichkeiten eröffnete. Niko Kijewski und Julian Stark bauten den Vorsprung mit Treffern zum 4:0 und 5:0 aus. Kijewskis Abschluss von der Strafraumgrenze wurde vom Innenpfosten ins Tor gelenkt, während Stark nach seiner Einwechslung einen überlegten Schuss im Strafraum platzierte.

    Späte Ergebniskosmetik durch Viktoria Köln

    In der Schlussphase gelang Viktoria Köln durch Frank Ronstadt zumindest noch der Ehrentreffer zum 1:5. Dieses Tor war jedoch nur eine Ergebniskosmetik, da Verl die Partie in der Schlussphase kontrollierte und keine weiteren Chancen zuließ.

    Taktische und personelle Aspekte

    Viktoria stellte im Vergleich zum vorherigen Spiel keine Änderungen in der Startelf auf. Trainer Marian Wilhelm rechnete mit Impulsen einiger Ersatzspieler von der Bank, musste jedoch mit der gezeigten Leistung unzufrieden sein. Auf Seiten Verls profitierte das Team von einer stabilen Defensive und einer schnellen Offensivumsetzung, was besonders in den Umschaltsituationen deutlich wurde.

    Die Partie wurde von zahlreichen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt, insbesondere aus Viktoria Kölns Sicht war die Balance im Spielaufbau gestört. Die Verler nutzten diese Schwächen geschickt aus und trotz des heimischen Geläufs dominierten sie die Begegnung klar.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Durch den deutlichen Auswärtserfolg festigte SC Verl den fünften Tabellenplatz und erhöhte den Abstand zu Viktoria Köln, die auf dem sechsten Rang verweilen. Die Niederlage unterstreicht den Nachholbedarf bei den Kölnern, die nun vermehrt an ihrer Stabilität und Fehlervermeidung arbeiten müssen, um mit den Topmannschaften der Liga mitzuhalten.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Viktoria Köln und SC Verl verlief erwartungsgemäß spannend, doch die Verler Mannschaft setzte sich dank effizienter Chancenverwertung und größerer Fehlerfreiheit klar durch. Viktoria Köln steht vor der Aufgabe, ihre Defensive zu festigen und die Angriffsansätze zielstrebiger auszugestalten, um in den kommenden Partien wieder konkurrenzfähig zu sein.

    Quellen

  • TSV Havelse – SSV Ulm 1846 2:1 (2025-11-22)

    TSV Havelse setzt sich knapp gegen SSV Ulm 1846 durch

    Am 22. November 2025 empfing der TSV Havelse zum 15. Spieltag der 3. Liga den SSV Ulm 1846 im Eilenriedestadion. Vor dem Spiel standen beide Teams jeweils unter Druck. Während die Gastgeber seit 14 Spielen nicht mehr gewinnen konnten, hatten auch die Ulmer eine Negativserie von fünf Partien ohne Sieg hinter sich. Die Partie begann um 14:00 Uhr und endete mit einem knappen 2:1-Erfolg für den TSV Havelse.

    Ausgangslage und Aufstellungen

    Havelse war mit lediglich fünf Punkten Tabellenletzter und bedurfte dringend eines positiven Ergebnisses, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Nach dem vorangegangenen 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Saarbrücken war das Ziel klar definiert. Ulm wiederum hatte zuletzt empfindliche Rückschläge hinnehmen müssen, unter anderem eine deutliche 0:5-Heimniederlage gegen Hansa Rostock.

    Trainer Samir Ferchichi setzte bei den Gastgebern auf diese Startelf:

    • Tor: Tom Opitz
    • Abwehr: Besfort Kolgeci, Dominic Minz, Semi Belkahia, Emre Aytun, Leon Sommer
    • Mittelfeld: Johann Berger, Nassim Boujellab, Jannik Oltrogge

    Die Ulmer, die in weißen Trikots antraten, suchten auswärts einen Weg, um ihre Negativserie zu beenden.

    Spielverlauf

    Bereits in der Anfangsphase zeigte Havelse mehr Präsenz und wirkte zielstrebiger im Offensivspiel. In der 23. Spielminute wurde der Vorsprung durch ein Kopfballtor von Emre Aytun nach einer scharfen Ecke von Johann Berger erzielt. Ulms Torhüter Oliver Ortag war hier ohne Abwehrchance.

    Die Gastgeber nutzten die Führung als Rückenwind und drängten weiter auf eine Entscheidung. In der 57. Minute schlug Havelse erneut eiskalt zu: Nach einem Steilpass von Vincenzo Paldino setzte sich Illic im Eins-gegen-Eins-Duell durch und erhöhte auf 2:0.

    Ulm zeigte sich trotz des Rückstands aktiv und bemühte sich um eine Resultatsverbesserung. Chancen blieben jedoch zunächst ungenutzt. Erst in der Schlussphase gelang den Gästen durch eigene Bemühungen der Anschlusstreffer, was das Spiel nochmals spannend machte. Allerdings reichte dies nicht mehr, um den Spielstand auszugleichen.

    Analyse und Ausblick

    Die Leistung der Mannschaft von Samir Ferchichi war im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen deutlich stabiler, was sich in zwei Toren und dem knappen Sieg niederschlug. Der TSV Havelse konnte somit erstmals seit langer Zeit wieder einen Sieg einfahren und den negativen Trend durchbrechen.

    Für den SSV Ulm 1846 bedeutet die Niederlage, dass die Durststrecke anhält. Es fehlt nach wie vor an Konstanz und Durchschlagskraft in der Offensive, was sich negativ auf die Tabellenposition auswirkt. Das Team wird sich in den nächsten Partien steigern müssen, um nicht weiter in den Tabellenkeller abzurutschen.

    Insgesamt zeigte das Spiel auf, dass beide Teams noch Luft nach oben haben, wobei die Gastgeber an diesem Samstag die Punkte mit nach Hause nehmen konnten.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – SV Wehen Wiesbaden 1:0 (2025-11-22)

    SV Waldhof Mannheim siegt knapp gegen SV Wehen Wiesbaden

    Am 15. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SV Waldhof Mannheim am 22. November 2025 mit 1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Das Spiel, das um 14 Uhr begann, fand unter schwierigen Platzbedingungen statt und war vor allem von defensiv ausgerichteten Mannschaften geprägt. Der späte Treffer von Terrence Boyd in der 71. Minute sicherte den Gastgebern die wichtigen drei Punkte.

    Spielverlauf geprägt von defensiver Stabilität

    Beide Teams traten in einer Phase an, in der sie einen ausgeglichenen Punktestand von 19 Zählern hatten. Die Begegnung begann mit vorsichtigem Abtasten, bei dem beide Seiten großen Wert darauf legten, ihre Defensive geordnet zu halten. Dies führte zu einem überwiegenden Einsatz hoher Bälle und einem eher zähen Spielrhythmus.

    Waldhof Mannheim hatte in der ersten Halbzeit die erste aussichtsreiche Gelegenheit, als nach einer Standardsituation Tim Sechelmann zum Abschluss kam, der Gästetorwart Noah Brdar jedoch parierte. Wehen Wiesbaden versuchte ebenfalls Akzente zu setzen, hatte aber Schwierigkeiten, klare Chancen herauszuspielen. Die Partie zeichnete sich vor allem durch Phasen ohne nennenswerte Offensivaktionen aus.

    Platzverhältnisse und Ausfälle beeinflussen Spielqualität

    Das Spielniveau litt unter den widrigen Bedingungen auf dem Spielfeld. Die Rasenheizung im Carl-Benz-Stadion war in der Nacht vor dem Spiel ausgefallen, was zu einer teilweise vereisten Spielfläche führte. Diese Tatsache beeinträchtigte die technische Qualität und Kreativität beider Mannschaften deutlich.

    Zusätzlich schwächten Verletzungen von zwei Wehener Spielern – unter anderem einer wichtigen Person in der zentralen Abwehr – die Gäste merklich. Dies wirkte sich nachteilig auf deren Defensive und Spielaufbau aus und trug dazu bei, dass Mannheim besser agieren konnte.

    Doppelte Dreierkette als defensives Grundgerüst

    Beide Trainer entschieden sich, mit Dreierketten zu spielen, was das Spiel taktisch strukturierte und aggressives Attackieren erschwerte. Die Abwehrreihen waren gut organisiert, was die Offensive des Gegners stark einschränkte.

    Der Siegtorschütze Boyd konnte sich trotz der robusten Defensivarbeit gegen seine Gegenspieler durchsetzen und erzielte nach einer Leistungssteigerung der Mannheimer in der zweiten Hälfte das einzige Tor. Dieser Treffer fiel in einer Partie, in der Torchancen insgesamt Mangelware waren.

    Bedeutung des Ergebnisses für beide Teams

    Die drei Punkte sind für den SV Waldhof Mannheim besonders wertvoll, da die Mannschaft zuvor zwei Niederlagen in Folge hinter sich hatte und somit dringend Erfolgserlebnisse benötigte. Die Leistung steigerte sich nach der Pause deutlich, was den Sieg letztlich verdient erscheinen lässt.

    Für den SV Wehen Wiesbaden unter dem neuen Trainer Daniel Scherning brachte die Partie Enttäuschung, zumal die Mannschaft trotz einiger Gelegenheiten die Führung nicht erzielte. Das Spiel offenbarte zudem Defizite im Offensivspiel und zeigte, dass der Weg zurück in bessere Formen noch einige Anstrengungen erfordert.

    Fazit

    In einer von Defensive und schwierigen äußeren Bedingungen geprägten Begegnung setzte sich der SV Waldhof Mannheim knapp, aber verdient gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Das Spiel bot wenig Höhepunkte, doch die entscheidende Aktion von Terrence Boyd sicherte den Gastgebern die wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

    Quellen

  • Hansa Rostock – 1. FC Schweinfurt 05 2:0 (2025-11-22)

    Hansa Rostock behält im Heimspiel gegen Schweinfurt 05 die Oberhand

    Am 22. November 2025 empfing Hansa Rostock den 1. FC Schweinfurt 05 zum 15. Spieltag der 3. Liga. Die Partie begann um 14 Uhr im Ostseestadion und endete mit einem 2:0-Heimsieg für die Gastgeber. Rostock konnte damit seine Erfolgsserie weiter ausbauen und blieb zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen, während Schweinfurt weiter im Tabellenkeller feststeckt.

    Verlauf und Spielverlauf

    In den ersten 45 Minuten blieb das Spiel torlos, was dem taktisch disziplinierten Auftritt beider Mannschaften geschuldet war. Die Gastgeber fanden zwar immer wieder Lücken in der Defensive der Gäste, konnten aber ihre Chancen im ersten Durchgang nicht in Tore ummünzen. Bei Schweinfurt sorgte vor allem Joshua Endres mit seiner frü- hen Möglichkeit für einen ersten Aufreger, doch Rostocks Torhüter Benjamin Uphoff verhinderte einen Rückstand durch eine Fußabwehr.

    Nach dem Seitenwechsel intensivierte Hansa Rostock den Druck und erhöhte die Spielkontrolle spürbar. Schließlich führte diese Steigerung zu den Torerfolgen, welche die Partie entschieden. Beide Treffer fielen im zweiten Abschnitt, wobei das 2:0 den Schlusspunkt markierte. Dabei setzte Emil Holten mit seinem Tor den Endstand und stellte die Weichen endgültig auf Sieg für die Hausherren.

    Analyse der Mannschaftsleistungen

    • Hansa Rostock: Der Gastgeber zeigte sich im Angriff variabler und spielte im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich zielstrebiger. Die Abwehr stand stabil und ließ trotz einiger Entlastungsangriffe der Schweinfurter keine Gegentreffer zu. Torwart Benjamin Uphoff bewies erneut seine Klasse.
    • 1. FC Schweinfurt 05: Die Gäste konnten nicht an die jüngsten guten Ergebnisse anknüpfen und hatten Mühe, der Rostocker Spielanlage Paroli zu bieten. Der Angriff erzeugte zu wenig gefährliche Szenen, die Defensivreihe zeigte sich stellenweise anfällig. Insgesamt war die Vorstellung zu wenig, um einen Punkt mitzunehmen.

    Taktische Aufstellungen und Trainerentscheidungen

    Hansa Rostock startete mit seiner Stammformation: Benjamin Uphoff im Tor, unterstützt von der Viererkette um Florian Carstens, Jan Mejdr, Franz Pfanne und Viktor Bergh. Im Mittelfeld setzten die Mecklenburger auf Kenan Fatkic, Marco Schuster, Jonas Dirkner und Benno Dietze, während Andreas Voglsammer und Ryan Don Naderi den Angriff bildeten. Diese Aufstellung erwies sich als stabil und offensiv durchschlagskräftig, besonders im zweiten Durchgang.

    Schweinfurt verlor durch diese Begegnung weiter an Boden in der Tabelle und sieht sich aktuell als Tabellenvorletzter im Abstiegskampf. Die Gastgeber hingegen festigten ihren Platz im vorderen Tabellenbereich und zeigten sich als formstarkes Team.

    Fazit

    Der Heimsieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 war für Hansa Rostock verdient, auch wenn das Spiel über weite Strecken Geduld erforderte. Die Rostocker profitierten von ihrer soliden Defensive und ihrer Effizienz im zweiten Durchgang. Schweinfurt hingegen blieb im Angriff zu harmlos, um dem etablierten Gegner ernsthaft gefährlich zu werden. Insgesamt bestätigte Rostock seine gute Verfassung und konnte die Serie ungeschlagener Spiele ausbauen.

    Quellen

  • Alemannia Aachen – Jahn Regensburg 0:2 (2025-11-22)

    3. Liga, 15. Spieltag: Alemannia Aachen unterliegt Jahn Regensburg mit 0:2

    Am 22. November 2025 empfing Alemannia Aachen den SSV Jahn Regensburg zum 15. Spieltag der 3. Liga. Das Spiel im Stadion Tivoli begann um 14:00 Uhr und endete mit einem klaren Sieg der Gäste aus Regensburg, die mit 2:0 die Oberhand behielten. Die Begegnung zeichnete sich durch eine effektive Chancenverwertung der Regensburger aus, während die Alemannia zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt ließ.

    Spielverlauf und Chancen

    Die Gastgeber starteten temporeich und druckvoll in die Begegnung. Bereits in der 3. Minute hatte Aachen durch Lars Gindorf eine aussichtsreiche Gelegenheit, doch sein Schuss wurde vom Regensburger Torhüter Felix Gebhardt noch an die Latte gelenkt. Gindorf setzte die Offensive der Alemannia früh in Szene und prüfte erneut in der 9. Minute den Torwart aus kurzer Distanz, verpasste den Treffer jedoch aufgrund des ungünstigen Winkels.

    Regensburg fand im Anschluss ebenfalls Wege nach vorne. In der 14. Minute führte eine scharf getretene Ecke von Adrian Fein beinahe zu einem überraschenden Tor für die Gäste, als Aachens Torhüter Jan Olschowsky den Ball unterlief, aber der Defensivspieler Jeremias Lorch klärte auf der Linie.

    Führung durch Benedikt Bauer

    In der 22. Minute gelang den Gästen die Führung. Nach einem Angriff über die rechte Seite flankte Eric Hottmann präzise auf den zweiten Pfosten, wo Benedikt Bauer frei stand und den Ball aus kurzer Distanz ins Netz beförderte. Dies war Bauers dritter Saisontreffer. Durch dieses Tor setzte Regensburg ein deutliches Zeichen und konnte sich eine Führung zur Pause sichern.

    2. Halbzeit und Entscheidung durch Eric Hottmann

    Zur zweiten Hälfte kamen beide Mannschaften unverändert aus der Kabine. Regensburg zeigte weiterhin eine organisierte Defensivleistung und setzte auf Konterchancen. In der 55. Minute erhöhte Eric Hottmann auf 2:0, indem er eine weitere Gelegenheit sicher verwandelte und damit seinen vierten Saisontreffer erzielte.

    Der zweite Treffer der Gästespieler sorgte für eine klare Führung und brachte Ruhe in das Spiel der Regensburger. Aachen bemühte sich weiterhin um den Anschlusstreffer, konnte sich aber keine nennenswerten Chancen mehr erarbeiten. Der Jahn zog sich teilweise zurück und verwaltete geschickt den Vorsprung bis zum Abpfiff.

    Aufstellungen und Coaches

    Trainer Mersad Selimbegovic vertraute beim Heimteam auf die Startelf um Torhüter Jan Olschowsky, die Abwehr mit Sasa Strujic, Jeremias Lorch, Pierre Nadjombe und Marius Wegmann sowie das Mittelfeld mit Bentley-Baxter Bahn, Mehdi Loune, Lars Gindorf und Danilo Wiebe. Die Sturmspitze bildeten Emmanuel-Chinedu Elekwa und Mika Schroers.

    Der Jahn hatte Kapitän Christian Kühlwetter nach einer Knieverletzung zurück in der Anfangsformation und zeigte sich erleichtert über den Erfolg bei einem ehemaligen Trainer der Alemannia. Regensburgs Chefcoach Michael Wimmer konnte somit mit einem wichtigen Auswärtsdreier rechnen.

    Tabellarische Auswirkungen

    Durch den Sieg verbessert der SSV Jahn Regensburg seine Position in der Tabelle der 3. Liga. Die Bayern rangieren nun auf dem zwölften Rang und ziehen am bisherigen Tabellendreizehnten Alemannia Aachen vorbei, der nach der Niederlage einen Punkt Rückstand auf die Gäste aus der Oberpfalz hat.

    Ausblick

    Der Jahn hat nun sichtbar Auftrieb für die kommenden Begegnungen, insbesondere das Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock am 30. November 2025. Die Alemannia dagegen muss an ihrer Chancenverwertung arbeiten, um den Aufwärtstrend nach dem letzten Auswärtssieg gegen Stuttgart II fortzusetzen.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Alemannia Aachen und Jahn Regensburg bot vor allem eine starke Effizienz der Gäste bei der Verwertung ihrer wenigen Chancen, die über Sieg oder Niederlage entschieden hat. Die Gastgeber konnten trotz engagierter Bemühungen keinen Treffer erzielen und mussten sich geschlagen geben.

    Quellen

  • TSG 1899 Hoffenheim II – MSV Duisburg 4:1 (2025-11-21)

    TSG 1899 Hoffenheim II schlägt MSV Duisburg deutlich mit 4:1

    Am 21. November 2025 begegneten sich die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim und der MSV Duisburg im Rahmen des 15. Spieltags der 3. Fußball-Liga. Im Dietmar-Hopp-Stadion gelang Hoffenheim II ein klarer 4:1-Heimsieg, der die Tabellenkonstellation im Oberhaus der dritten Liga beeinflusst. Während die Sinsheimer ihre Saisonbilanz um einen weiteren Sieg erweiterten, steckte der MSV eine herbe Niederlage ein, welche die mögliche Tabellenführung der Zebras gefährdet.

    Dominante erste Halbzeit der Hoffenheimer

    Die Gastgeber erwischten einen starken Start und setzten die Duisburger von Beginn an unter Druck. Bereits in der 6. Minute fiel das erste Tor durch Paul Hennrich, das den Grundstein für eine komfortable Führung legte. Im weiteren Verlauf steigerte Hoffenheim II die Schlagzahl. David Mokwa Ntusu avancierte mit zwei Treffern kurz vor der Halbzeitpause (36. und 45. Minute) zum entscheidenden Akteur auf Seiten der Sinsheimer. Komplettiert wurde das schnelle Offensivfeuerwerk durch Ayoube Amaimouni-Echghouyab kurz vor der Pause, der einen weiten Angriff mit dem vierten Tor abschloss. Damit lagen die Hausherren nach 45 Minuten souverän mit 4:0 in Front.

    Zweite Halbzeit mit Duisburger Ehrentreffer

    Im zweiten Durchgang reagierte MSV-Trainer Dietmar Hirsch, doch seiner Mannschaft gelang es nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Zwar präsentierten sich die Zebras verbessert, doch die Begegnung blieb eindeutig. Conor Noß gelang in der 72. Spielminute der Ehrentreffer für Duisburg, nachdem die Hoffenheimer nach einer deutlich überlegenen ersten Hälfte etwas zurückschalteten. Trotz dieses Treffers gab es keine entscheidende Wende mehr, so dass die Hoffenheimer den Vorsprung letztlich sicher nach Hause brachten.

    Auswirkungen auf die Liga und Tabelle

    Mit dem deutlichen Sieg festigte Hoffenheim II seine Position im Mittelfeld der Liga und zeigte, dass man auch gegen Spitzenteams der 3. Liga bestehen kann. Für den MSV Duisburg bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die Tabellenspitze. Die Chance, sich an der Spitze abzusetzen, wurde durch diese Pleite deutlich verringert. Verfolger wie Energie Cottbus und der VfL Osnabrück können mit einem Sieg in ihren Spielen an Duisburg vorbeiziehen. Osnabrück trifft am kommenden Samstag auf den FC Ingolstadt, während Cottbus gegen Rot-Weiss Essen antritt.

    Aufstellungen und Schlüsselfiguren

    • Hoffenheim II setzte auf eine Mannschaft mit Lúkas Petersson im Tor, unterstützt von der defensiven Viererkette mit Valentin Gendrey, Ruben Reisig, Luca Erlein und Yannik Lührs.
    • Im Mittelfeld registrierte man Spieler wie Valentin Lässig, Luka Djuric und Paul Hennrich, der für den frühen Führungstreffer verantwortlich war.
    • Die Offensive führte Ayoube Amaimouni-Echghouyab und David Mokwa an, letztere mit zwei Treffern maßgeblich am Erfolg beteiligt.
    • Beim MSV Duisburg fehlte die Durchschlagskraft in der Offensive, einzig Conor Noß konnte in der zweiten Hälfte einen Treffer erzielen.
    • Auch eine Verletzung von Torwart Joshua Bitter belastete das Duisburger Spiel zusätzlich.

    Schlussbetrachtung

    Das Aufeinandertreffen der TSG Hoffenheim II und des MSV Duisburg endete klar zugunsten der Gastgeber, die vor heimischer Kulisse fast perfekte erste 45 Minuten ablieferten. Duisburg zeigte zwar nach der Pause ein Lebenszeichen, konnte die klare Führung jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen. Angesichts der restlichen Saison ist diese Niederlage ein wichtiger Dämpfer für den MSV im Kampf um die vordersten Tabellenplätze der dritten Liga.

    Quellen