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  • Hamburger SV – Holstein Kiel 1:1 (2025-12-03)

    DFB-Pokal Achtelfinale: Hamburger SV gegen Holstein Kiel endet im Elfmeterschießen

    Am 3. Dezember 2025 standen sich im Achtelfinale des DFB-Pokals der Hamburger SV und Holstein Kiel gegenüber. Die Partie fand im ausverkauften Volksparkstadion vor 57.000 Zuschauern statt. Nach einer intensiven Begegnung, die über 120 Minuten 1:1 endete, musste das Elfmeterschießen über das Weiterkommen entscheiden, in dem Holstein Kiel mit 4:2 erfolgreich war.

    Verlauf der regulären Spielzeit

    Die erste Halbzeit verlief ohne Tore, wenngleich Holstein Kiel von Beginn an mutig agierte und mehrere gute Gelegenheiten herausspielte. Besonders Adrian Kapralik vergab in der ersten Hälfte eine Großchance für die Störche knapp vor dem HSV-Tor. Die Hamburger, die drei Tage zuvor ein emotionales Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart mit einem Last-Minute-Tor gewonnen hatten, dominierten durch mehr Ballbesitz, blieben jedoch vor dem gegnerischen Kasten meist ungefährlich.

    In der zweiten Hälfte drängte der HSV auf eine Führung, blieb aber fahrig vor dem Tor. Rayan Philippe hatte eine gute Möglichkeit, doch auch er scheiterte an der Chancenverwertung. Kiel verteidigte konsequent und sorgte immer wieder für gefährliche Gegenstöße. Trotz der Aktivität beider Mannschaften blieb das Spiel torlos, sodass es in die Verlängerung ging.

    Spannung in der Verlängerung

    In der 107. Minute gelang dem eingewechselten Bakery Jatta für den HSV die Führung. Sein Treffer, vorbereitet durch Kapitän Miro Muheim, sorgte zunächst für Hoffnung bei den Hausherren, die sich eine gute Ausgangsposition im Pokal erhofften. Doch nur wenige Minuten vor Schluss der Verlängerung setzte Phil Harres mit einem präzisen Freistoß für Holstein Kiel den Ausgleich und sicherte seiner Mannschaft damit das Weiterkommen ins Elfmeterschießen.

    Elfmeterschießen als Entscheidung

    Das anschließende Elfmeterschießen entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Finale. Holstein Kiel zeigte sich dabei ruhiger und sicherer. Torwart Timon Weiner parierte den vierten Elfmeter der Hamburger und verhalf damit seiner Mannschaft zum entscheidenden Vorteil. Phil Harres setzte den Schlusspunkt vom Punkt und avancierte mit seinem Treffer zum Matchwinner für die Gäste. Mit dem 4:2 im Elfmeterschießen schaltete Holstein Kiel den Bundesligisten aus und erreichte die Runde der letzten acht im DFB-Pokal.

    Auswirkungen und Ausblick

    Für den Hamburger SV bedeutete die Niederlage das Ende im Pokal, nachdem die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin auf eine Erfolgsspur nach dem jüngsten Bundesliga-Sieg hatte hoffen dürfen. Die Niederlage kam unerwartet und schweißte insbesondere durch die unglückliche Entscheidung im Elfmeterschießen bei den Fans Enttäuschung. Der Fokus der Hanseaten liegt nun verstärkt auf der Liga, wo die Generalprobe vor dem Nordderby gegen Werder Bremen ansteht.

    Holstein Kiel hingegen konnte mit dem Sieg eine positive Serie in einem ansonsten durchwachsenen Ligawinter fortsetzen. Die Mannschaft von Marcel Rapp hat sich mit einer beherzten Leistung im Pokal weiter auf sich aufmerksam gemacht und zeigt, dass sie auch gegen höherklassige Teams bestehen kann. Mit dem Erreichen des Viertelfinales sind die Störche dem angestrebten Pokalfinale einen großen Schritt nähergekommen.

    Personelle Veränderungen und Besonderheiten

    • Der HSV reagierte auf Verletzungen und tauschte mehrfach: Daniel Peretz begann für Heuer Fernandes im Tor, Ramos ersetzte den angeschlagenen Capaldo in der Abwehr.
    • Holstein Kiel musste kurzfristig auf Alexander Bernhardsson verzichten, der eine Überlastungsreaktion erlitt. Für ihn spielte David Zec.
    • Die Stimmung im ausverkauften Volksparkstadion wurde unter anderem durch eine Pyro-Show zu Beginn der Partie geprägt.
    • Besondere Erwähnung verdient die starke Leistung von Phil Harres, der sowohl den späten Ausgleichstreffer erzielen als auch im Elfmeterschießen den entscheidenden Versuch verwandeln konnte.

    Fazit

    Der Pokalabend im Hamburger Volksparkstadion brachte ein spannendes Nordduell zwischen Bundesliga-Aufsteiger HSV und Zweitligist Holstein Kiel. Trotz frühem Rückstand und großem Spielaufwand im Pokal setzten sich die Störche mit Kampfgeist und Nervenstärke im Elfmeterschießen durch. Für den HSV war es ein bitteres Aus unmittelbar vor einem Schlüsselspiel in der Liga. Holstein Kiel dagegen nutzte die Chance, sich erneut als Pokalspezialist zu präsentieren und trifft nun im Viertelfinale auf einen noch ausstehenden Gegner.

    Quellen

  • 1. FC Union Berlin – FC Bayern München 2:3 (2025-12-03)

    DFB-Pokal: 1. FC Union Berlin verliert knapp gegen FC Bayern München im Achtelfinale

    Am 3. Dezember 2025 trafen der 1. FC Union Berlin und der FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals aufeinander. Das Spiel endete mit einem knappen 3:2-Erfolg für die Münchner, die sich dadurch ins Viertelfinale des Wettbewerbs retten konnten. Das Duell im Stadion an der Alten Försterei bot den Zuschauern eine ungewöhnliche Partie mit zahlreichen kuriosen Momenten wie Eigentoren und Strafstößen.

    Verlauf und Schlüsselszenen der Begegnung

    Das Spiel begann mit einem frühen Eigentor der Berliner durch Ilyas Ansah in der 12. Minute, der einen Eckball unglücklich ins eigene Netz lenkte. Kurz darauf erhöhte Bayern-Stürmer Harry Kane mit einem Kopfballtreffer in der 24. Minute auf 2:0. Doch Union Berlin meldete sich zurück, als ein Handspiel von Bayern-Verteidiger Jonathan Tah in der 40. Minute einen Strafstoß zur Folge hatte, den Leopold Querfeld sicher verwandelte. So schrumpfte der Rückstand der Hausherren auf 1:2.

    Noch vor der Halbzeitpause unterlief dem Berliner Verteidiger Diogo Leite ein weiteres Eigentor, wodurch der FC Bayern mit 3:1 in Führung ging. Im zweiten Durchgang stellte Union erneut mit einem Elfmeter durch Querfeld in der 55. Minute den Anschluss zum 2:3 her. Trotz intensiver Bemühungen konnten die Köpenicker das Spiel nicht mehr drehen und mussten den Sieg der Gäste hinnehmen.

    Bemühungen der Berliner und taktische Ausrichtung

    Union Berlin agierte von Beginn an mit einem hohen Laufaufwand und aggressivem Pressing, um den Rekordmeister unter Druck zu setzen. Trainer Steffen Baumgart betonte vor dem Spiel die Bedeutung von Laufbereitschaft und Einsatz, um den Bayern Paroli bieten zu können. Die Statistik zeigte, dass Bayern in dieser Saison Schwierigkeiten hatten, wenn sie weniger Laufleistung als die Gegner zeigten. Diese Erkenntnisse setzte Union bis zum Schlusspfiff um und kämpfte engagiert gegen die Favoriten.

    Die Berliner Agilität und ihr Einsatz wurden insbesondere bei Standardsituationen auf Seiten der Bayern zu einem entscheidenden Faktor. Beide Mannschaften erzielten ihre Tore vornehmlich nach ruhenden Bällen, was die anfällige Defensive der Bayern bei solchen Situationen verdeutlichte. Trotz der Bemühungen gelang es Union jedoch nicht, den Rückstand aufzuholen und die Verlängerung zu erzwingen.

    Leistung bei Bayern München und taktische Entscheidungen

    Der FC Bayern trat mit einer vermeintlich besten Aufstellung an, um die knifflige Aufgabe gegen Union zu meistern. Besonders Joshua Kimmich zeigte sich erneut als wichtiger Taktgeber, indem er unter anderem die Eckbälle ausführte, die zu zwei Berliner Eigentoren führten. Torhüter Manuel Neuer sah sich trotz der aggressiven Spielweise der Hausherren kaum ernsthaften Prüfungen gegenüber, musste jedoch zweimal gegen Union-Elfmeter parieren.

    Bei den bayerischen Verteidigern gab es einige Wackler, wie das fehlbare Handspiel von Jonathan Tah, das zum Elfmeter führte.

    Statistik und Zuschauerreaktionen

    Das Spiel war durch eine außergewöhnliche Statistiken geprägt: Fünf Tore, von denen zwei Eigentore waren, dazu zwei Elfmeter, die fast alle entscheidend für das Endergebnis waren. Die Partie bot den 22.012 Zuschauern eine intensive und von hoher Laufbereitschaft geprägte Begegnung, die von kuriosen Szenen lebte. Trotz des knappen Ergebnisses konnten die Berliner Fans stolz auf die gezeigte Leistung ihrer Mannschaft sein, die die Bayern über weite Strecken forderte.

    Bayern-Trainer Vincent Kompany vertraute auf Erfahrung und eine stabile Defensive, hatte aber spürbar Schwierigkeiten, sich gegen die engagierte Spielweise der „Eisernen“ durchzusetzen. Am Ende reichten jedoch die Standardsituationen und individuelle Fehler der Gastgeber für den Einzug ins Viertelfinale.

    Ausblick für beide Teams

    Mit dem Sieg behält Bayern München die Chance auf den ersten DFB-Pokalsieg seit 2020 und festigt seine Position im Wettbewerb. Für Union Berlin bleibt die Enttäuschung groß, da trotz couragierter und kämpferischer Leistung die Überraschung gegen den Rekordmeister ausblieb. Mit dem Blick nach vorne bereitet sich Union am kommenden Wochenende auf das wichtige Ligaspiel in Wolfsburg vor.

    Die Partie zeigte erneut, dass Bayern trotz des Erfolgs in der Defensive weiter an Stabilität bei Standards arbeiten muss. Union indes bewies, dass die Mannschaft auch gegen den deutschen Rekordpokalsieger nicht zu unterschätzen ist und mit der richtigen Balance aus Einsatz und Taktik Akzente setzen kann.

    Quellen

  • VfL Bochum – VfB Stuttgart 0:2 (2025-12-03)

    DFB-Pokal Achtelfinale: VfL Bochum unterliegt VfB Stuttgart mit 0:2

    Im Achtelfinale des DFB-Pokals trafen am 3. Dezember 2025 der VfL Bochum und der VfB Stuttgart im Vonovia Ruhrstadion aufeinander. Vor 25.940 Zuschauern setzte sich der Bundesligist aus Stuttgart mit 2:0 durch und zog damit ins Viertelfinale ein. Das Spiel zeichnete sich durch eine entscheidende Wendung durch den Bochumer Abwehrspieler Philipp Strompf aus, dessen Fehler den Ausgang maßgeblich beeinflussten.

    Frühe Führung durch ein Eigentor

    Bereits in der 12. Minute brachte ein kurioser Zwischenfall den VfB Stuttgart in Führung. Der Bochumer Verteidiger Philipp Strompf lenkte einen langen Einwurf seines Mitspielers Hendriks per Kopf unglücklich ins eigene Netz. Trotz einer klaren Ballbesitzüberlegenheit von über 70 Prozent gelang es den Stuttgartern in der ersten Hälfte nicht, sich zwingende Torchancen herauszuspielen. Die Führung resultierte somit eher aus einem Fehler als aus einer zwingenden Offensivaktion.

    Strompf mit Platzverweis

    Nahezu unmittelbar vor der Pause erlitt Bochum einen weiteren Rückschlag, als Philipp Strompf nach Überprüfung des Videobeweises wegen einer Notbremse die Rote Karte erhielt (45.+1). Mit dem Platzverweis mussten die Gastgeber die zweite Halbzeit in Unterzahl bestreiten, was der Situation zusätzlichen Druck verlieh und die Chancen auf eine Wende deutlich schmälerte.

    Stuttgart nutzt Überzahl für Entscheidung

    Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Deniz Undav für den VfB Stuttgart auf 2:0 (47.). Der Nationalspieler stellte damit seinen guten Lauf unter Beweis und erzielte sein achtes Tor in den letzten sechs Pflichtspielen. Die frühe Halbzeitführung mit Überzahl und das schnelle zweite Tor stellten die Weichen für den weiteren Verlauf, in dem Stuttgart die Partie sicher kontrollierte und keine weiteren Gegentreffer mehr zuließ.

    Spielverlauf und Leistungen beider Mannschaften

    Bochum zeigte trotz des Rückstands und einer Unterzahl eine engagierte Leistung. Die Defensive stand stabil, insbesondere mit einer Fünferkette wurde dem VfB der Zugriff erschwert. Offensiv setzte das Team vor allem auf Konter, wobei Spieler wie Kjell Wätjen oft für Unruhe sorgten, ohne jedoch klare Chancen zu kreieren. Torwart Timo Horn bezeichnete das Eigentor als unglücklich, lobte aber die allgemeine Leistung der Mannschaft.

    Stuttgart dominierte zwar den Ballbesitz, konnte aber vor der Pause keinen nennenswerten Druck ausüben. Nach dem Ausschluss nutzte das Team von Trainer Sebastian Hoeneß die numerische Überlegenheit konsequent und brachte das Spiel kontrolliert zu Ende. Die Mannschaft erreichte zum vierten Mal in Folge das Viertelfinale im DFB-Pokal, was die Kontinuität des Teams im Wettbewerb unterstreicht.

    Folgen für beide Teams

    Mit dem Sieg setzt Stuttgart seine erfolgreiche Pokalverteidigung fort und bleibt im Wettbewerb vertreten. Für Bochum dagegen endet die Pokalsaison enttäuschend, zumal die zweite Niederlage unter dem neuen Trainer Uwe Rösler zu Buche schlägt. Der Zweitligist liegt derzeit auf dem elften Tabellenplatz und konnte auch im Pokal nicht an den überraschenden Erfolg in der Vorjahrsrunde gegen einen Bundesligisten anknüpfen.

    Spielmacher und Schlüsselspieler

    Deniz Undav erwies sich erneut als entscheidender Akteur für den VfB Stuttgart. Seine Torquote ist beeindruckend und zeigt, wie wichtig er für die offensive Durchschlagskraft der Stuttgarter ist. Die Rotation im Kader, die durch mehrere neue Akteure geprägt ist, wurde erfolgreich gestaltet, um im Pokalwettbewerb Breite und Qualität zu gewährleisten.

    Zusammenfassung

    • Beide Mannschaften lieferten sich einen intensiven Pokalvergleich, der vor allem durch personelle Schwierigkeiten des VfL Bochum geprägt war.
    • Die Partie wurde durch ein frühes Eigentor von Philipp Strompf und dessen anschließenden Platzverweis entschieden.
    • Der VfB Stuttgart nutzte die Überzahl und machte durch ein schnelles Tor von Deniz Undav den Sack zu.
    • Bochum zeigte trotz Rückstandes eine ordentliche Leistung, kam jedoch offensiv nicht entscheidend zum Zug.
    • Stuttgart zieht ins Viertelfinale ein und hält die Chance auf den Pokaltitel weiterhin offen.

    Quellen

  • SC Freiburg – SV Darmstadt 98 2:0 (2025-12-03)

    SC Freiburg setzt sich souverän gegen SV Darmstadt 98 durch

    Im Achtelfinale des DFB-Pokals 2025/2026 hat der Bundesligist SC Freiburg am 3. Dezember 2025 vor heimischer Kulisse mit 2:0 gegen den Zweitligisten SV Darmstadt 98 gewonnen. Das Spiel fand im Europa-Park Stadion statt und wurde von rund 30.000 Zuschauern verfolgt. Mit diesem Sieg zieht der Sport-Club erstmals seit der Saison 2022/23 wieder in das Viertelfinale des Pokalwettbewerbs ein. Die nächsten Begegnungen der Runde der letzten Acht sind für Anfang Februar angesetzt.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Freiburger Führung markierte Vincenzo Grifo kurz vor der Pause (42. Minute) durch einen sicheren Elfmeter, nachdem die Gäste in der Defensivarbeit nicht konsequent genug agiert hatten. In der zweiten Halbzeit erhöhte Lucas Höler (69.) nach Vorlage von Grifo auf 2:0 und sorgte für die Entscheidung. Darmstadt, das über weite Strecken des Spiels auf eine defensive Grundordnung setzte und den Gastgebern den Ball überließ, konnte keine nennenswerten Chancen kreieren.

    Darmstadts Defensivtaktik und Freiburger Geduldsspiel

    Die Partie gestaltete sich zunächst als Geduldsspiel, da Darmstadt kompakt verteidigte und Freiburg kaum Möglichkeiten hatte, die Abwehrreihe zu durchbrechen. Aufgrund der tiefstehenden Lilien-Formation fehlte es den Freiburgern zeitweise an Kreativität und Überraschungsmomenten im letzten Drittel. Dennoch zeigte sich die individuelle Qualität insbesondere bei den beiden Toren deutlich, die den Unterschied machten.

    Entscheidende Momente und Platzverweis

    In der Endphase geriet Darmstadt durch die Gelb-Rote Karte gegen Matej Maglica (88. Minute) in Unterzahl, was die Chancen auf eine Wende weiter verschlechterte. Zusätzlich hatte Grifo noch einen weiteren Elfmeter, bei dem der Ball an die Latte klatschte, verzeichnet, die Gelegenheit blieb jedoch ungenutzt. Der Freiburger Schlussmann Florian Müller, der für den erkrankten Regular Keeper Noah Atubolu ins Tor rückte, zeigte einige wichtige Paraden und trug maßgeblich zur eigenen Null bei.

    Trainer und Mannschaften im Überblick

    • SC Freiburg wurde von Julian Schuster betreut, der vor der Partie betonte, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen und sie wie in anderen Wettbewerben ernsthaft zu analysieren.
    • SV Darmstadt 98 unter der Leitung von Florian Kohfeldt veränderte die Startelf im Vergleich zu den Bundesliga-Partien auf mehreren Positionen, musste kurzfristig auf Fabio Nürnberger verzichten und stellte defensiv auf eine Fünferkette um.
    • Darmstadts Plan bestand darin, mit großer Defensive zu agieren und versucht, über Konter zu Torerfolgen zu kommen, was an diesem Abend jedoch zu selten gelang.

    Ausblick

    Der SC Freiburg wird im Viertelfinale auf einen noch unbekannten Gegner treffen und will die Chance nutzen, im Pokal weiter zu bestehen. Für Darmstadt endet das Turnier trotz kämpferischer Leistung in der dritten Runde, was die Pokalsaison für die Hessen vorzeitig beendet.

    Quellen

  • RB Leipzig – 1. FC Magdeburg 3:1 (2025-12-02)

    RB Leipzig zieht ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein

    Im Achtelfinale des DFB-Pokals setzte sich RB Leipzig am Abend des 2. Dezember 2025 vor heimischer Kulisse mit 3:1 gegen den 1. FC Magdeburg durch. Die Partie, die in der Red Bull Arena stattfand, zeigte den Bundesligisten als klaren Favoriten, der seine Aufgabe gegen das Zweitliga-Schlusslicht erfolgreich meisterte.

    Spielverlauf und Tore

    Die Gäste aus Sachsen-Anhalt starteten befreit und engagiert. Bereits in der 11. Minute erzielten sie per Strafstoß die Führung, nachdem S. Gnaka im Leipziger Strafraum gefoult wurde. Magdeburg präsentierte sich in der ersten Halbzeit keinesfalls als reiner Abwehrballast, sondern agierte offensiv und suchte aktiv nach Chancen.

    Die Leipziger Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Antonio Nusa glich in der 19. Minute aus, nachdem er sich gut in Szene setzen konnte. Angetrieben von einer deutlichen Leistungssteigerung besorgte Christoph Baumgartner in der 29. Minute die Führung für das Heimteam. Baumgartner war es auch, der in der 54. Minute nachlegte und damit das Ergebnis auf 3:1 erhöhte.

    Personelle Aspekte und Taktik

    Trainer Ole Werner musste vor der Partie auf mehrere verletzte Spieler verzichten, darunter Nationalspieler Ridle Baku, der mit einer Sprunggelenksverletzung ausfiel. Auch Assan Ouédraogo, El Chadaille Bitshiabu sowie Timo Werner standen nicht zur Verfügung. Im Tor rotierte Werner und setzte Maarten Vandevoordt statt Peter Gulacsi ein.

    Die Abwehr wurde durch die Einsätze von Lukas Klostermann und Kosta Nedeljkovic stabilisiert. RB Leipzig zeigte sich in seiner Spielweise ballsicherer und kontrollierte vor allem im zweiten Durchgang die Partie. Die Mannschaft aus Magdeburg gelang es kaum noch, gefährliche Impulse zu setzen, obwohl sie kämpferisch bis zuletzt aktiv blieb.

    Emotionale Belastung durch Fan-Todesfall

    Die Begegnung wurde durch einen tragischen Vorfall überschattet: Ein Anhänger des 1. FC Magdeburg musste vor Spielbeginn notfallmedizinisch behandelt werden und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Dies sorgte für eine gedrückte Stimmung in der Arena.

    Ursprünglich war nicht klar, welchem Fanlager der Verstorbene angehörte, was zu verhaltenem Support der Leipziger Anhänger führte. Erst im Verlauf der Partie wurde bekannt, dass es sich um einen Magdeburger Fan handelte, was die Emotionen auf beiden Seiten einschätzbar machte. Trotz dieses tragischen Ereignisses setzte die Partie ihren sportlichen Verlauf fort.

    Bedeutung des Sieges und Ausblick

    Mit dem Sieg bestätigt RB Leipzig seine Rolle als einer der Favoriten im laufenden DFB-Pokal. Das Team von Ole Werner zeigt sich robust und ideenreich und kann zuversichtlich in die nächste Runde gehen. Das Viertelfinale wird am Sonntag ausgelost, der genaue Gegner steht somit zum Zeitpunkt dieses Berichts noch nicht fest.

    Für den 1. FC Magdeburg ist das Ausscheiden zwar bedauerlich, die gezeigte Leistung vor allem in der ersten Hälfte gibt jedoch Anknüpfungspunkte für den weiteren Saisonverlauf in der zweiten Bundesliga. Die Mannschaft bewies Charakter und Kampfgeist gegen einen hochklassigen Gegner.

    Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse

    • Endstand: RB Leipzig 3, 1. FC Magdeburg 1
    • Tore: Gnaka (11. Minute, Elfmeter), Nusa (19.), Baumgartner (29., 54.)
    • Spielort: Red Bull Arena Leipzig
    • Verletzungsbedingt fehlten bei Leipzig unter anderem Ridle Baku und Timo Werner
    • Maarten Vandevoordt startete im Tor anstelle von Peter Gulacsi
    • Tragischer Todesfall eines Magdeburger Fans vor Spielbeginn

    Quellen

  • Borussia Dortmund – Bayer 04 Leverkusen 0:1 (2025-12-02)

    DFB-Pokal Achtelfinale: Borussia Dortmund unterliegt Bayer Leverkusen mit 0:1

    Am 2. Dezember 2025 stand im DFB-Pokal-Achtelfinale das Duell zwischen Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen auf dem Programm. In einer vom Kräfteverhältnis her ausgeglichenen Begegnung setzte sich Bayer Leverkusen mit einem knappen 1:0-Auswärtserfolg gegen den Bundesligisten durch und zog ins Viertelfinale ein.

    Spielverlauf und Torschuss

    Das Match begann mit abwartendem Spiel beider Teams, die zunächst versuchten, das Mittelfeld zügig zu überbrücken und Druck auszuüben. Eine klare Torchance ergab sich erst in der 34. Minute. Nach einem Fehler von Leverkusens Torhüter Mark Flekken im eigenen Strafraum setzte Bayer-Spieler Ibrahim Maza nach und erzielte im Nachschuss das einzige Tor der Partie. Dieser Treffer stellte die Weichen für den späteren Erfolg der Werkself.

    Borussia Dortmund gelang es danach, die Initiative zu übernehmen und verstärkte den Druck auf die gegnerische Abwehr. Besonders Karim Adeyemi tauchte kurz vor der Halbzeit mehrfach gefährlich vor dem Bayer- Tor auf, scheiterte jedoch an der konsequenten Defensive und dem Torwart Flekken. Trotz einiger guter Chancen blieb es bis zum Pausenpfiff beim 0:1.

    Personelle Entscheidungen und Ausfälle

    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac veränderte seine Startelf im Vergleich zum späten Bundesliga-Spiel drei Tage zuvor auf vier Positionen. Dabei verzichtete er auf den zuletzt umstrittenen Stürmer Serhou Guirassy, der nach seiner Verweigerung eines Handschlags gegen den Trainer auf der Bank blieb. Für ihn begann Fabio Silva, der jedoch seiner Aufgabe nicht gerecht werden konnte und ebenfalls keinen Treffer erzielen konnte.

    Leverkusen-Coach Kasper Hjulmand nahm drei Wechsel im Vergleich zum Bundesliga-Duell gegen Dortmund vor, setzte aber auf eine stabile Defensive und kompaktes Umschaltspiel. Die Mannschaft wirkte gut organisiert und gewann durch das spät erzielte Tor verdient das Pokalspiel.

    Leistungen beider Mannschaften

    Dortmund präsentierte sich über weite Strecken der Partie in einem ungewohnten Zustand, der als schwerfällig und fahrig beschrieben wurde. Die Schwarz-Gelben fanden nicht richtig ins Spiel und leisteten sich im Angriffsspiel zahlreiche Unkonzentriertheiten. Zudem fehlte häufig die letzte Präzision vor dem gegnerischen Tor.

    Leverkusen agierte fokussierter und verteidigte diszipliniert. Die defensive Stabilität ermöglichte es dem Team, die wenigen Chancen der Dortmunder erfolgreich zu verteidigen und den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die Werkself nutzte darüber hinaus einen individuellen Fehler geschickt, um das entscheidende Tor zu markieren.

    Folgen für den DFB-Pokal und Ausblick

    Für Borussia Dortmund bedeutet die Niederlage das Ausscheiden im Achtelfinale des DFB-Pokals. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund kritisch zu sehen, dass der Verein kurz zuvor den Gewinn des Pokalwettbewerbs als Ziel ausgegeben hatte. Die Leistung des Teams ließ an jenem Abend Zweifel an der Entschlossenheit und Einstellung aufkommen.

    Bayer Leverkusen hingegen zog verdient ins Viertelfinale ein und konnte damit die Niederlage im Bundesliga-Topspiel gegen Dortmund drei Tage zuvor ein Stück weit vergessen machen. Das Team um Trainer Hjulmand zeigte sich damit als ernstzunehmender Konkurrent im laufenden Wettbewerb.

    Statistiken und Rahmendaten

    • Wettbewerb: DFB-Pokal, Achtelfinale
    • Spieltermin: 2. Dezember 2025, 21:00 Uhr
    • Endstand: Borussia Dortmund 0 – 1 Bayer 04 Leverkusen
    • Torschütze: Ibrahim Maza (34.)
    • Spielstätte: Signal Iduna Park, Dortmund
    • Zuschauer: 81.365

    Fazit

    Das Pokalspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen konnte den Erwartungen an ein intensives Duell nicht vollends gerecht werden. Während Leverkusen den knappen Vorsprung effizient verteidigte und somit in die nächste Runde einzog, blieb Dortmund eine geschlossene, ertragreiche Leistung schuldig. Der Rückfall in einer wichtigen Begegnung wirft Fragen nach der Konsequenz und dem Umgang mit dem Wettkampfstatus im Pokal auf.

    Quellen

  • Borussia Mönchengladbach – FC St. Pauli 1:2 (2025-12-02)

    DFB-Pokal Achtelfinale: Borussia Mönchengladbach unterliegt FC St. Pauli

    Im DFB-Pokal-Achtelfinale am 2. Dezember 2025 musste Borussia Mönchengladbach eine unerwartete Heimniederlage gegen den Zweitligisten FC St. Pauli hinnehmen. Die Partie endete mit 1:2 (0:1) zugunsten der Gäste, die damit ins Viertelfinale einzogen. Für Gladbach bedeutete dies das Aus im Pokalwettbewerb und eine deutliche Zäsur im Saisonverlauf.

    Spielverlauf und Taktik

    Trainer Eugen Polanski, seit Mitte November im Amt, reagierte mit einer vierfachen Umstellung in der Startformation gegenüber dem vorangegangenen Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig. Florian Neuhaus und Jens Castrop standen aufgrund von Muskelproblemen und Krankheit nicht zur Verfügung. Für sie begannen Lukas Ullrich, Kevin Stöger, Giovanni Reyna und Shuto Machino, die eine sehr offensive Formation bildeten. Machino agierte zusammen mit Haris Tabakovic im Angriff.

    Die erste Halbzeit war von einem verhaltenen Beginn geprägt, was auch durch Proteste der Fans, die zwölf Minuten lang die Kurven schweigen ließen, begünstigt wurde. Gladbach hatte zwar mehr Ballbesitz und begann zunehmend Druck aufzubauen, konnte sich aber keine zwingenden Chancen erspielen. Ein Distanzschuss von Stöger in der elften Minute wurde vom St.-Pauli-Torhüter Nikola Vasilj entschärft. Die Gäste ihrerseits verteidigten geschlossen und setzten auf Konter.

    Der Rückstand und Defensive Schwächen

    In der Schlussphase der ersten Halbzeit dauerte es bis zur 43. Minute, als der bisher glücklose St.-Pauli-Stürmer Martijn Kaars nach einem präzisen Pass von Joel Chima Fujita allein auf das Tor zulief, im Strafraum Ruhe bewahrte und zur Führung traf. Die Gladbacher Defensive zeigte sich in dieser Szene unkonzentriert, wodurch die Gäste effektiv davon profitierten.

    Im Gegensatz zu den vorangegangenen Wochen ließ die Abwehr der Fohlen einige Ungenauigkeiten zu und konnte nicht ihre sonst gewohnte Stabilität zeigen. Besonders deutlich wurde dies bei der Führung der Hamburger kurz vor der Pause.

    Gladbachs Ausgleich und erneutes Gegentor

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Borussia den Druck und stellte auf ein aggressives Pressing um. Die Veränderung zeigte Wirkung, als Franck Honorat, bis dahin bester Spieler der Gastgeber, über die rechte Seite in den Strafraum eindrang und mustergültig in den Lauf von Tabakovic flankte. Dieser nutzte eine Unaufmerksamkeit des Gästetorwarts aus und markierte den Ausgleichstreffer.

    Doch der FC St. Pauli ließ sich davon nicht beeindrucken. In der Folge zeigte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin weiterhin taktisch diszipliniert und setzte auf kraftvolle Gegenangriffe. In der Schlussphase sorgte Louis Oppie für die erneute Führung der Gäste, die Gladbachs Bemühungen um eine weitere Reaktion zunichte machte.

    Wichtige Faktoren und Ausfälle

    • Gladbach fehlten Florian Neuhaus und Jens Castrop verletzungsbedingt, zudem stand Kapitän Jonas Hack aufgrund von Knieproblemen nicht zur Verfügung.
    • Die Abwehrreihe der Fohlen wirkte im Vergleich zu den vorherigen Spielen unsicherer, was sich in entscheidenden Situationen rächte.
    • St. Pauli zeigte eine kompakte Defensivleistung und nutzte seine Chancen effizient.
    • Die Fans von Borussia Mönchengladbach protestierten während des Spiels zwölf Minuten gegen geplante Sicherheitsmaßnahmen im Fußball.

    Ausblick

    Für Borussia Mönchengladbach ist das vorzeitige Pokal-Aus ein Rückschlag nach zuletzt positiver Entwicklung in der Liga mit fünf Spielen ohne Niederlage. Trainer Eugen Polanski steht vor der Herausforderung, den Aufwärtstrend wiederherzustellen und die Mannschaft insbesondere defensiv stabiler zu machen.

    Der FC St. Pauli hingegen sichert sich durch den Erfolg wichtige Selbstbestätigung und zieht mit einem überzeugenden taktischen Auftritt in die nächste Pokalrunde ein.

    Quellen

  • Hertha BSC – 1. FC Kaiserslautern 6:1 (2025-12-02)

    Hertha BSC dominiert den 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal Achtelfinale

    Im Achtelfinale des DFB-Pokals am 2. Dezember 2025 in Berlin setzte sich Hertha BSC deutlich gegen den 1. FC Kaiserslautern durch. Vor mehr als 51.000 Zuschauern im Olympiastadion präsentierten sich die Berliner in überzeugender Verfassung und erzielten einen klaren 6:1-Erfolg. Dies bedeutete den Einzug ins Viertelfinale für die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl und festigte die starke Formphase der Hauptstädter, die nun wettbewerbsübergreifend sieben Pflichtspielsiege in Folge vorweisen können.

    Früher Führungstreffer und spielerische Überlegenheit

    Hertha BSC erwischte einen Traumstart, als bereits in der fünften Minute durch Luca Schuler ein schneller Treffer gelang. Er profitierte dabei von einem unglücklichen Rückpass des Kaiserslauterner Linksverteidigers Maxwell Gyamfi, der den Ball direkt zu Schuler spielte. Der Angreifer ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und überwältigte den gegnerischen Torhüter frühzeitig. Dieser Treffer war wegweisend für die Partie, in deren Verlauf Hertha das Geschehen dominierte.

    In den folgenden Minuten erhöhte die „Alte Dame“ das Tempo. Marten Winkler war es, der in der 21. Minute den zweiten Treffer markierte. Zehn Minuten später baute Herthas Nachwuchstalent Kennet Eichhorn, gerade 16 Jahre alt, die Führung weiter aus und setzte damit ein Zeichen für die erfolgreiche Jugendarbeit des Hauptstadtclubs. Kaiserslautern kam kurz vor der Pause durch Marlon Ritter zu einem Anschlusstreffer in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs, doch die ersten 45 Minuten verliefen klar zugunsten der Hausherren.

    Klare Angelegenheit in der zweiten Hälfte

    Auch nach dem Seitenwechsel ließ Hertha keinen Zweifel an der eigenen Überlegenheit und sorgte mit weiteren Treffern für eine Vorentscheidung. Schuler gelang in der 60. Minute sein zweiter Treffer des Abends. Die folgenden Tore durch Dawid Kownacki in der 75. sowie Maurice Krattenmacher in der 80. Minute rundeten den hohen Sieg ab. Trotz einiger guter Gelegenheiten, die am Aluminium scheiterten, gelang Kaiserslautern kein weiteres Tor.

    Hertha zeigt Stabilität und Effizienz

    Die Gastgeber präsentierten sich souverän, strukturiert und effizient vor dem Tor. Die Defensive ließ kaum gefährliche Situationen der Gäste zu, während das Offensivspiel konzentriert und druckvoll durchgeführt wurde. Die Roten Teufel zeigten sich dagegen in der Defensive anfällig und konnten insbesondere bei den schnellen Angreifern der Berliner nicht dagegenhalten. Das Fehlen der Defensive Stabilität resultierte in mehreren Fehlern, die Hertha prompt nutzte.

    Enttäuschender Auftritt des 1. FC Kaiserslautern

    Kaiserslautern, ebenfalls Zweitligist, zeigte sich an diesem Abend in einem enttäuschenden Zustand. Die Mannschaft wirkte überfordert und konnte den hohen Anforderungen eines Pokal-Achtelfinales nicht gerecht werden. Die Defensive präsentierte sich unsortiert und ermöglichte Hertha einfache Treffer, während die Offensive nur gelegentlich Akzente setzte. Trainer Torsten Lieberknecht musste den Auftritt seiner Mannschaft angesichts der deutlichen Niederlage kritisch bewerten.

    Ausblick auf das Viertelfinale

    Mit dem überzeugenden 6:1-Erfolg im Rücken zieht Hertha BSC in das Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Der Sieg stärkt das Selbstvertrauen des Teams und lässt den Traum vom Pokalfinale im heimischen Olympiastadion weiterleben. Nun gilt es, die positive Form auch in den kommenden Spielen zu bestätigen, sei es im Pokal oder im Ligaalltag. Kaiserslautern hingegen muss sich auf die nächsten Herausforderungen in der 2. Bundesliga konzentrieren und die Lehren aus der klaren Blamage in Berlin ziehen.

    Spieler und Torschützen im Überblick

    • Luca Schuler (5. und 60. Minute)
    • Marten Winkler (21. Minute)
    • Kennet Eichhorn (31. Minute)
    • Dawid Kownacki (75. Minute)
    • Maurice Krattenmacher (80. Minute)
    • Marlon Ritter (1. FC Kaiserslautern, 45.+2 Minute)

    Zusammenfassung

    Hertha BSC setzte sich im DFB-Pokal-Achtelfinale mit einer herausragenden Leistung gegen den 1. FC Kaiserslautern durch. Die Berliner, angeführt von mehreren Torschützen, zeigten hohe Effizienz und Kontrolle über die gesamte Spielzeit. Kaiserslautern konnte trotz einiger Bemühungen nicht an die Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen und scheidet aus dem Wettbewerb aus. Hertha BSC bleibt auf Kurs im Pokal und kann sich auf weitere Herausforderungen im Wettbewerb freuen.

    Quellen

  • SV Darmstadt 98 – FC Schalke 04 4:0 (2025-10-29)

    SV Darmstadt 98 eliminiert FC Schalke 04 im DFB-Pokal mit klarem 4:0

    Am Abend des 29. Oktober 2025 kam es in der zweiten Runde des DFB-Pokals zu einem deutlichen Erfolg des SV Darmstadt 98 gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga, FC Schalke 04. Die Partie endete im heimischen Stadion am Böllenfalltor vor 17.000 Zuschauern mit einem klaren 4:0 (2:0) für die Gastgeber.

    Verlauf des Spiels und Torszenen

    Darmstadt präsentierte sich von Beginn an als das dominante Team und setzte Schalke früh unter Druck. Die erste gefährliche Aktion im Spiel hatten die Gastgeber bereits in der achten Minute, wobei ein Abschluss von Fraser Hornby knapp am Tor vorbeiging. Trotz mehrerer guter Paraden von Schalkes Torwart Loris Karius konnten die Hausherren das erste Tor durch Hiroki Akiyama in der 23. Minute erzielen.

    Nur fünf Minuten später erhöhte Matej Maglica per Kopf nach einem schnellen Konter auf 2:0 für Darmstadt. Die beiden Führungstreffer zur Halbzeit spiegelten aber nur zum Teil die Dominanz der Lilien wider, die in den ersten 45 Minuten mehrere weitere Chancen ausließen. Die zweite Hälfte begann mit einem schnellen dritten Treffer durch Fraser Hornby in der 48. Minute, der Schalkes Hoffnungen rasch erstickte.

    In der 60. Spielminute setzte Bartosz Bialek den Schlusspunkt zum 4:0-Endstand und besiegelte damit den Pokal-Aus für die Gäste aus Gelsenkirchen, die zuvor in fünf Pflichtspielen in Folge siegreich waren.

    Analyse des Spiels

    Darmstadt zeigte eine bemerkenswerte Energieleistung über das gesamte Spiel hinweg und präsentierte sich sowohl defensiv stabil als auch im Umschaltspiel effektiv. Trainer Florian Kohfeldt kann mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden sein, die ihrer Favoritenrolle an diesem Abend mehr als gerecht wurde.

    Auf der gegenüberliegenden Seite hatte Schalke 04 Schwierigkeiten, eigene offensive Akzente zu setzen. Die Mannschaft wirkte während des Spiels überfordert und konnte insbesondere defensiv nicht überzeugen. Der Torwart Loris Karius, der durch einige Paraden sein Team zunächst vor einem frühen Rückstand bewahrte, musste letztlich viermal hinter sich greifen.

    Trainer Miron Muslic zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch und betonte, dass seine Mannschaft nicht ihr gewohntes Leistungsniveau erreichte. Ohne Stabilität und mit fehlendem Offensivdruck war für Schalke kein Spiel gegen die formstarken Hessen möglich.

    Besondere Vorkommnisse

    Der Abend wurde zudem durch einen medizinischen Notfall auf der Nordtribüne überschattet, der große Aufmerksamkeit auf sich zog. Spieler und Zuschauer waren dadurch gleichermaßen betroffen, was die Atmosphäre auch nach dem Schlusspfiff beeinflusste.

    Ausblick

    Mit dem Einzug ins Achtelfinale sichert sich Darmstadt wichtige Impulse für die weitere Saison. Der souveräne Sieg gegen den Zweitliga-Tabellenführer verleiht dem Team zusätzlichen Auftrieb.

    Schalke hingegen steht vor der Aufgabe, die bittere Niederlage zu verarbeiten und insbesondere in der Defensive Stabilität zurückzugewinnen, um im weiteren Saisonverlauf wieder konkurrenzfähig zu sein.

    Spielübersicht

    • Wettbewerb: DFB-Pokal, 2. Runde
    • Datum: 29. Oktober 2025, 20:45 Uhr
    • Austragungsort: Stadion am Böllenfalltor, Darmstadt
    • Zuschauerzahl: 17.000
    • Endergebnis: SV Darmstadt 98 – FC Schalke 04 4:0 (2:0)
    • Torschützen: Hiroki Akiyama (23.), Matej Maglica (28.), Fraser Hornby (48.), Bartosz Bialek (60.)
    • Trainer SV Darmstadt 98: Florian Kohfeldt
    • Trainer FC Schalke 04: Miron Muslic

    Quellen

  • Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg 1:3 (2025-10-29)

    DFB-Pokal: SC Freiburg setzt sich bei Fortuna Düsseldorf durch

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals traf Fortuna Düsseldorf auf den SC Freiburg. Das Spiel fand am 29. Oktober 2025 um 20:45 Uhr statt und endete mit einem 3:1-Erfolg für die Gäste aus Freiburg. Trotz einer frühen Führung von Fortuna Düsseldorf konnten die Breisgauer die Partie für sich entscheiden.

    Frühe Führung für Freiburg durch schnellen Doppelschlag

    Der SC Freiburg erwischte den Gastgeber aus Düsseldorf bereits in den Anfangsminuten eiskalt. Innerhalb von sechs Minuten gelang es den Gästen, zwei Tore zu erzielen. Igor Matanović eröffnete mit einer Flanke, die er selbst vollendete, die Torschützenliste, kaum eine Minute nach Anpfiff. Anschließend erhöhte Vincenzo Grifo nach einem schnellen Angriff zum 2:0 für Freiburg. Diese Führung schien die Fortuna zu schockieren, denn bis dahin fand Düsseldorf kaum ins Spiel.

    Fortuna kann zwischenzeitlich verkürzen

    Nach dem schnellen Rückstand kämpfte sich Düsseldorf zurück und erzielte in der 20. Minute den Anschlusstreffer. Anouar El Azzouzi brachte die Hausherren wieder ins Spiel und sorgte für Hoffnung auf eine Wende in der Partie. Trotz der Bemühungen blieb Fortuna in der Folgezeit jedoch meist unterlegen gegen den Bundesligisten.

    Entscheidung in der Schlussphase

    Im Gegensatz zu den ersten Minuten zeigte Fortuna Düsseldorf in den weiteren Spielverlauf mehr Engagement, konnte die Defensive des Gegners aber nicht dauerhaft in Bedrängnis bringen. In den Schlussminuten baute Freiburg den Vorsprung erneut aus. In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit erzielte Derry Scherhant das dritte Tor für die Gäste und stellte den 3:1-Endstand her. Damit sicherten sich die Breisgauer den Einzug in die nächste Pokalrunde.

    Analyse und Konsequenzen für Fortuna Düsseldorf

    Für Fortuna Düsseldorf setzte sich die schwierige Phase unter Trainer Markus Anfang fort. Das Pokalspiel war bereits die dritte Niederlage im dritten Pflichtspiel unter seiner Leitung. Trotz sichtbarer Fortschritte in der Spielanlage gelingt es dem Team bislang nicht, diese in Punkte umzuwandeln. Die Mannschaft zeigte Ansätze, insbesondere im Pressing und im Offensivspiel, blieb aber in entscheidenden Momenten zu fehleranfällig und ohne Durchschlagskraft.

    Die personelle Situation war vor der Begegnung angespannt, da einige Spieler verletzt oder gesperrt fehlten. So musste Fortuna auf Verteidiger Matthias Zimmermann, Tim Rossmann sowie Sotiris verzichten. Zudem fehlte der gelbgesperrte Anouar El Azzouzi. Diese Ausfälle machten es Trainer Anfang schwer, eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bringen. Dennoch zeigte die taktische Ausrichtung Ansätze, die eine bessere Leistung als zuletzt in Liga und Pokal erwarten lassen.

    SC Freiburg setzt nach Bundesliga-Pleite ein Ausrufezeichen

    Der SC Freiburg, der zuletzt in der Bundesliga eine Niederlage einstecken musste, zeigte im DFB-Pokal eine deutlich stabilere und konzentrierte Vorstellung. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster nutzte die Fehler des Gegners effektiv aus und präsentierte sich offensiv variabel und torgefährlich. Der klare Erfolg in der Arena vor etwa 36.000 Zuschauern stärkt die Breisgauer im Weiterkommen und macht sie zu einem ernstzunehmenden Kandidaten im laufenden Wettbewerb.

    Ausblick

    Fortuna Düsseldorf muss sich in den kommenden Wochen auf die schwierige Saison in der 2. Bundesliga konzentrieren und parallel an der Stabilität der Mannschaft arbeiten, um wieder erfolgreich zu sein. Der Pokal-Aus in der zweiten Runde hinterlässt trotz verbesserter Spielweise weiter Fragen hinsichtlich der Konstanz und Ergebnisqualität des Teams. Für den SC Freiburg ist der Sieg ein wichtiger Schritt, um Selbstvertrauen zu tanken und im Pokal weiter Fuß zu fassen.

    Quellen