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  • FC St. Pauli – TSG Hoffenheim 10:9 (2025-10-28)

    FC St. Pauli bezwingt Hoffenheim im Elfmeterschießen und zieht ins Pokal-Achtelfinale ein

    Der FC St. Pauli hat ein turbulentes Duell mit der TSG Hoffenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals für sich entschieden. Nach 120 Minuten und einem wechselhaften Spielverlauf setzte sich die Mannschaft von der Elbe am 28. Oktober 2025 im eigenen Stadion mit 10:9 nach Elfmeterschießen durch. Damit beendet das Team von Alexander Blessin nach zuvor fünf Liga-Niederlagen in Serie eine kritische Phase und erreicht zum dritten Mal in zwei Jahrzehnten das Achtelfinale des Wettbewerbs.

    Blitzstart und früher Ausgleich

    Die Partie am Millerntor begann mit einem Paukenschlag: Bereits nach wenigen Sekunden zappelte der Ball im Hoffenheimer Netz. Hauke Wahl, der Abwehrchef der Gastgeber, brachte St. Pauli nach nicht einmal einer Minute mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus dem Kraichgau schienen davon zunächst beeindruckt, kamen jedoch mit Beginn der zweiten Hälfte schnell zurück. Grischa Prömel erzielte nur wenige Augenblicke nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich und stellte auf 1:1.

    Verlängerung bringt erneuten Führungswechsel

    Im Anschluss entwickelte sich ein zähes Pokalspiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei keine Mannschaft in der regulären Spielzeit den entscheidenden Treffer setzen konnte. In der Verlängerung übernahmen die Gäste zunächst die Initiative und bekamen einen kontroversen Strafstoß zugesprochen. Nach einem Handspiel von Wahl verwandelte Hoffenheims Andrej Kramaric in der 107. Minute zur Führung für die TSG. Lange sah es danach aus, als ob die Gäste nach dem jüngsten 3:0-Erfolg in der Bundesliga erneut als Sieger vom Platz gehen würden.

    Last-Minute-Ausgleich führt ins Elfmeterschießen

    Doch der FC St. Pauli stemmte sich gegen das Aus und bewahrte in der Nachspielzeit der Verlängerung Nervenstärke. Matias Pereira Lage gelang in der 120.+2 Minute der umjubelte Ausgleich zum 2:2. Damit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen – und hier rückte St. Paulis Torwart Ben Voll in den Fokus.

    Torhüter Ben Voll wird zum Helden

    Das Elfmeterschießen entwickelte sich zur Nervenprobe. Während auf beiden Seiten zahlreiche Schützen sicher verwandelten, war es Ben Voll, der mit zwei gehaltenen Versuchen zum Schlüsselspieler avancierte. Ausgerechnet die in der Verlängerung erfolgreichen Torschützen Wahl und Pereira Lage sowie Prömel und Kramaric vergaben jeweils ihre Elfmeter, ehe St. Pauli am Ende den entscheidenden Versuch zum 10:9 verwandelte und das Weiterkommen bejubelte.

    Bedeutung für den FC St. Pauli

    Für den FC St. Pauli hat dieser Erfolg nach zuletzt enttäuschenden Bundesliga-Ergebnissen einen hohen Stellenwert. Die Mannschaft zeigte Moral, kämpfte sich trotz Rückschlag in der Verlängerung erfolgreich zurück und darf sich über das erste erfolgreiche Elfmeterschießen dieser Pokalsaison freuen. Mit dem Einzug unter die besten 16 Teams des Wettbewerbs ist St. Pauli wieder auf der nationalen Fußball-Landkarte präsent und sammelt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Liga, wo zuletzt die Ergebnisse fehlten.

    Blick auf die TSG Hoffenheim

    Die Gäste mussten sich nach einer routinierten Leistung und dem zwischenzeitlichen Vorteil in der Verlängerung geschlagen geben. Für Trainer Christian Ilzer und sein Team bleibt festzuhalten, dass trotz erneut starker Auswärtsleistung im Pokal das Quäntchen Glück im Elfmeterschießen fehlte. Das Aus im Pokal folgt wenige Tage nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg im Bundesliga-Duell gegen die Kiezkicker, bei dem Hoffenheim noch die Oberhand behalten hatte.

    Schlüsselstatistiken und Facts

    • St. Pauli erzielt durch Hauke Wahl das schnellste Pokaltor des Abends.
    • Prömel gleicht kurz nach Wiederanpfiff für Hoffenheim aus.
    • Kramaric trifft per Handelfmeter zur Gästeführung.
    • Pereira Lage erzwingt mit seinem Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit das Elfmeterschießen.
    • St. Paulis Torwart Ben Voll pariert zwei Elfmeter und wird zum Matchwinner.
    • Mit dem Einzug ins Achtelfinale schreibt St. Pauli nach 20 Jahren Pokalgeschichte ein neues Kapitel.

    Ausblick

    Für den FC St. Pauli geht es mit gestärktem Selbstbewusstsein ins anstehende Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin. Die TSG Hoffenheim kann sich nach dem intensiven Pokalabend wieder voll auf die Liga konzentrieren. Das Pokalduell zwischen St. Pauli und Hoffenheim wird als eines der dramatischsten der zweiten Runde 2025/26 in Erinnerung bleiben.

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  • Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund 1:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal, 2. Runde: Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund trennen sich 1:1

    Am 28. Oktober 2025 fand im Deutschen Bank Park in Frankfurt das mit Spannung erwartete DFB-Pokal-Duell zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund statt. Im zweiten Pokalrundenmatch trafen zwei Bundesligisten aufeinander, die sich nach 90 Minuten mit einem 1:1-Unentschieden trennten. Die Begegnung, die um 18:30 Uhr begann, sah 59.300 Zuschauer vor Ort.

    Spielverlauf und Tore

    Den besseren Start erwischte die Eintracht, die früh durch Ansgar Knauff in Führung ging. Der Ex-Dortmunder erzielte bereits in der siebten Minute das erste Tor der Partie. Dortmund benötigte einige Zeit, um ins Spiel zu finden, fand dann nach der Pause zu mehr Offensive. Kurz nach der Halbzeit, in der 48. Minute, gelang Julian Brandt der Ausgleichstreffer für den BVB. Dieses Tor war zudem ein besonderer Meilenstein, denn es stellte das 500. Tor der Dortmunder im DFB-Pokal dar.

    Intensives Pokalspiel verlangt beiden Teams alles ab

    Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit hoher Intensität. Beide Mannschaften bemühten sich um die Entscheidung, konnten aber keine weiteren Treffer erzielen. Trotz der intensiven Bemühungen fiel in der regulären Spielzeit kein weiteres Tor. Ebenso blieb die Verlängerung torlos, was eine Entscheidung im Elfmeterschießen erforderlich machte.

    Elfmeterkrimi entscheidet über Achtelfinaleinzug

    Das Elfmeterschießen gestaltete sich äußerst dramatisch. Dortmund-Keeper Gregor Kobel avancierte mit mehreren starken Paraden zum entscheidenden Akteur und trug maßgeblich zum Erfolg seines Teams bei. Während der BVB seine Strafstöße größtenteils sicher verwandelte, offenbarte sich bei Frankfurt Schwächen vom Punkt. Besonders auffällig war der Fehlschuß von Fares Chaibi, der den Traum von einem Weiterkommen für die Eintracht begrub. Borussia Dortmund setzte sich letztlich mit 4:2 im Elfmeterschießen durch.

    Folgen für die Teams

    Mit diesem Ergebnis zieht Borussia Dortmund ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac bestand damit eine anspruchsvolle Bewährungsprobe bei seinem früheren Verein. Für Eintracht Frankfurt bedeutet das Scheitern das vorzeitige Ausscheiden aus dem Wettbewerb, was bei einem potenziellen Titelkandidaten eine gewisse Enttäuschung hinterlässt. Trotz der Niederlage konnte das Team erhobenen Hauptes den Platz verlassen, nachdem es über die volle Distanz sehr engagiert agierte.

    Individuelle Leistungsbilder

    Besondere Erwähnung verdient die Leistung von Gregor Kobel, der durch seine Paraden im Elfmeterschießen und während der Partie zum prägenden Spieler avancierte. Auf Dortmunder Seite überzeugte auch Julian Brandt, dessen Ausgleichstor das Spiel wieder offen gestaltete. Die frühe Führung durch Ansgar Knauff zeigte die gute Anfangsphase von Frankfurt, auch wenn der ehemalige BVB-Spieler letztlich auf der Verliererseite stand.

    Ausblick

    Borussia Dortmund setzt seine Saison mit diesem Erfolg im DFB-Pokal fort und kann den Blick nun auf die kommenden Aufgaben in der Bundesliga richten, wo der Klub aktuell gut positioniert ist. Für Eintracht Frankfurt gilt es, den Blick schnell wieder nach vorne zu richten und die Form für die Liga zu stabilisieren.

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  • 1. FC Heidenheim 1846 – Hamburger SV 0:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal: Hamburger SV bezwingt 1. FC Heidenheim knapp

    Im Achtelfinale des DFB-Pokals setzte sich der Hamburger SV beim 1. FC Heidenheim mit 1:0 durch. Das Spiel in der zweiten Runde fand am 28. Oktober 2025 statt und bot eine intensive Auseinandersetzung zwischen zwei Bundesliga-Vertretern. Die Partie war geprägt von umstrittenen Entscheidungen und einer umkämpften Schlussphase.

    Spielverlauf

    Das Duell begann ohne Tore in der ersten Halbzeit, obwohl beide Mannschaften Chancen hatten. Heidenheim zeigte sich insbesondere mit einigen Abschlüssen durch Miro Muheim, die jedoch nicht zum Erfolg führten. Für den HSV agierte insbesondere Torhüter Daniel Peretz, der sein Debüt im Verein gab und die Stammtorwartposition im Pokal übernahm.

    Die Partie wurde kurz vor der Halbzeitpause entscheidend beeinflusst, als Heidenheims Tim Siersleben nach einer Notbremse die Rote Karte erhielt. Der Schiedsrichter Benjamin Brand schickte ihn in der 45. Minute vom Feld, was die Heidenheimer in Unterzahl brachte. Eine Szene, die das Kräfteverhältnis deutlich zugunsten der Hamburger veränderte.

    Entscheidender Elfmeter und Glatzels Treffer

    In der 83. Minute konnte der HSV einen Strafstoß durch Robert Glatzel verwandeln, der gleichzeitig den einzigen Treffer des Spiels markierte. Glatzel ist ein ehemaliger Heidenheimer, stand in Hamburg zuletzt aber nicht mehr im Vordergrund. Das Tor fiel nach einem fragwürdigen Foul, das zum Elfmeter führte und letztlich den Ausschlag gab. Glatzels sicherer Abschluss sorgte für die Führung.

    Zwischenfälle und Karten

    Auch Frank Schmidt, Trainer der Heimelf, erhielt kurz vor Spielende die Gelb-Rote Karte. Die Partie war hitzig, die Wechsel auf beiden Seiten zahlreich. Heidenheim versuchte trotz Unterzahl mit einer Schlussoffensive den Ausgleich zu erzwingen, blieb aber erfolglos. Die Hamburger verteidigten die knappe Führung bis zum Schlusspfiff.

    Konsequenzen für beide Teams

    Mit dem Sieg zieht der Hamburger SV in die Runde der letzten 16 ein und kann mit neuer Zuversicht in die Bundesliga-Spiele gehen. Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin, der einige Veränderungen im Vergleich zum vorherigen Ligaspiel vornahm, konnte nach zwei Niederlagen ihre positive Richtung bestätigen. Am kommenden Wochenende steht ein Auswärtsspiel in Köln an, das Chancen auf weitere Erfolge bietet.

    Heidenheim hingegen muss die Niederlage verkraften und richtet den Fokus erneut auf die Bundesliga. Dort rangiert das Team nach schwierigen Begegnungen als Vorletzter und bereitet sich auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt vor, das eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Abstieg spielen wird.

    Teamaufstellungen und taktische Aspekte

    • HSV setzte auf einige Wechsel in der Startelf und vertraute dabei unter anderem auf ausgeliehene Keeper Daniel Peretz.
    • Heidenheim nahm drei Änderungen im Vergleich zum vorherigen Liga-Spiel vor.
    • Das Hamburger Team profitierte stärker von Standardsituationen und der numerischen Überlegenheit durch die Rote Karte.
    • Heidenheims Offensivbemühungen waren variabel, aber gegen die kompakt stehende Hamburger Abwehr meist erfolglos.

    Fazit

    Der Hamburger SV holte sich mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg die Qualifikation für das Achtelfinale des DFB-Pokals. Entscheidender Faktor war der Platzverweis für Heidenheim sowie der verwandelte Elfmeter von Robert Glatzel. Für den 1. FC Heidenheim bedeutet die Niederlage eine zusätzliche Belastung in der laufenden Bundesliga-Saison, wo der Klassenerhalt weiterhin Priorität hat.

    Quellen

  • Hertha BSC – SV 07 Elversberg 3:0 (2025-10-28)

    Hertha BSC sichert Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals

    Am Dienstagabend empfing Hertha BSC in der zweiten Runde des DFB-Pokals den SV 07 Elversberg im Berliner Olympiastadion. Vor 32.092 Zuschauern setzten sich die Berliner mit 3:0 durch und zogen zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale ein. Elversberg dagegen verpasst auch in dieser Saison erneut den Sprung in die dritte Pokalrunde.

    Spielverlauf und Tore

    In einer Partie, die vor allem in der Anfangsphase ausgeglichen verlief, hatten die Gäste zunächst mehr Ballbesitz und spielten druckvoll auf. Dennoch gelang es Hertha, die erste gefährliche Gelegenheit effektiv zu nutzen. In der 15. Minute bereitete Kapitän Fabian Reese nach einem starken Ballgewinn das Führungstor vor, als Michael Cuisance die frühe Chance zum 1:0 verwertete.

    Nach der Pause erhöhten die Hausherren das Tempo und bauten ihre Führung aus. Sebastian Grønning traf in der 58. Minute zum 2:0. In der Schlussphase erlebte die Partie eine Wendung, als Elversberg-Kapitän Lukas Pinckert nach einem Foul im Strafraum die Rote Karte erhielt (90.+3). Den fälligen Elfmeter verwandelte Jon Thorsteinsson in der vierten Minute der Nachspielzeit sicher zum 3:0-Endstand.

    Herthas Pokalbilanz und Erwartungen

    Dieser klare Erfolg steht im Kontrast zu den zuletzt durchwachsenen Ligaplatzierungen der Berliner. Trotz der eher zurückhaltenden Darstellung im Spiel drängt Hertha weiter auf die Pokalträume, insbesondere mit dem Ziel, das Finale im eigenen Stadion zu erreichen. Der Trainer Stefan Leitl, der zum ersten Mal mit seinem Team ein Pokalheimspiel bestritt, konnte mit der kontrollierten Abwehrleistung und der Effektivität vor dem Tor zufrieden sein.

    Elversberg hingegen zeigte im ersten Durchgang ordentlichen Einsatz und stellte Hertha vor einige Herausforderungen, konnte aber kaum zwingende Torchancen herausspielen. Das Team aus der 2. Bundesliga bleibt in der Pokalrunde zwei weiterhin ohne Siegserfolg sowie ohne eigenes Tor in den letzten Partien gegen die Berliner. Die klare Niederlage beendet erneut die Hoffnung auf einen unerwarteten Pokalerfolg.

    Fazit

    Hertha BSC präsentierte sich trotz einiger Phasen mit wenig Offensivdruck als die reifere Mannschaft und nutzte die entscheidenden Chancen konsequent. Gleichwohl war vor allem die defensive Stabilität ausschlaggebend für den Erfolg und die Absicherung des Weiterkommens. Elversberg, das vor allem zu Beginn der Partie überzeugte, konnte nach dem Ausschluss des Kapitäns nicht mehr zurückschlagen.

    Die Alte Dame währt den Traum vom Pokalfinale in Berlin weiter und richtet den Blick nun auf die anstehenden Herausforderungen in Liga und Pokal. Für Elversberg endet die Pokalreise frühzeitig, sodass der Fokus wieder auf dem Ligaalltag liegt.

    Quellen

  • Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund 3:5 (2025-10-28)

    DFB-Pokal: Borussia Dortmund bezwingt Eintracht Frankfurt in torreichem Zweitrunden-Duell

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals setzte sich Borussia Dortmund mit 5:3 gegen Eintracht Frankfurt durch. Die Begegnung wurde am 28. Oktober 2025 ausgetragen. Nach einer abwechslungsreichen ersten Halbzeit konnten die Gastgeber zunächst eine Führung verbuchen, doch der Favorit aus Dortmund drehte die Partie im zweiten Durchgang und entschied das Spiel letztlich für sich.

    Spielverlauf: Frühe Führung für Frankfurt, Dortmunder Offensivkraft nach der Pause

    Zu Beginn der Partie gelang es Eintracht Frankfurt, früh Druck aufzubauen und durch einen Treffer in der ersten Halbzeit mit 1:0 in Front zu gehen. Trotz Frankfurter Offensivbemühungen hielt die Abwehr des BVB größtenteils stand und verhinderte vorerst einen zweiten Gegenschlag. Dortmund zeigte sich im Spielaufbau phasenweise abwartend, konnte aber nach der Pause die Spielkontrolle übernehmen.

    Mit Wiederanpfiff demonstrierte Borussia Dortmund seine Offensivqualitäten. Innerhalb kurzer Zeit erzielten die Gäste mehrere Tore und bauten eine Führung aus. Frankfurts Hintermannschaft geriet zunehmend unter Druck, was zu weiteren Gegentreffern führte. Dennoch gelang es der Eintracht, selbst nochmals offensive Akzente zu setzen und die Partie vorübergehend spannend zu halten.

    Torreiche Schlussphase und Entscheidung zugunsten von Dortmund

    Die Schlussminuten der Begegnung waren von zahlreichen Strafraumszenen und engem Spielverlauf geprägt. Beide Teams agierten mutig und suchten regelmäßig den Torabschluss. Die Frankfurter konnten ihre Chancen nutzen und brachten das eigene Torekonto auf drei Treffer, während Dortmund mit insgesamt fünf Toren den Einzug in die nächste Runde besiegelte.

    • Eintracht Frankfurt führte zur Halbzeit mit 1:0.
    • Borussia Dortmund drehte das Spiel in der zweiten Hälfte.
    • Der Endstand lautete 5:3 zugunsten von Dortmund.

    Analyse: Offensivstärke setzt sich durch

    Beide Mannschaften zeigten im Offensivspiel Durchschlagskraft, allerdings behielt Dortmund in den entscheidenden Phasen die Oberhand. Frankfurts Führung zur Pause blieb nach Wiederbeginn nicht lange bestehen. Der BVB erhöhte das Tempo und profitierte vom gesteigerten Druck auf das gegnerische Tor. Defensivschwächen auf beiden Seiten ermöglichten ein torreiches Duell, das letztlich durch die größere Effizienz der Gäste entschieden wurde.

    Im Verlauf des Spiels bestätigte sich die Breite im Dortmunder Kader. Frankfurt zeigte Moral, war aber nach dem Rückstand nicht mehr in der Lage, das Spiel komplett zu drehen. Die individuelle Klasse und Erfahrung der Dortmunder Spieler machten in der zweiten Halbzeit den Unterschied aus.

    Fazit: Dortmund im Achtelfinale – Frankfurt scheidet aus

    Nach einer temporeichen und spannenden Begegnung steht Borussia Dortmund im Achtelfinale des DFB-Pokals. Eintracht Frankfurt scheidet trotz kämpferischer Leistung und drei erzielter Tore aus dem Wettbewerb aus. Die Zuschauer sahen eine Partie mit acht Toren, in der sich die Gäste aus Dortmund spielerisch und kämpferisch behaupteten und ihrer Favoritenrolle letztlich gerecht wurden.

    Quellen

  • VfL Wolfsburg – Holstein Kiel 0:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal-Achtelfinale: Holstein Kiel schlägt VfL Wolfsburg mit 1:0

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals sorgte Holstein Kiel für eine bemerkenswerte Überraschung, als der Zweitligist am Dienstagabend den Bundesligisten VfL Wolfsburg mit 1:0 bezwang. Das Spiel fand am 28. Oktober 2025 statt und wurde vor knapp 11.000 Zuschauern ausgetragen. Die Partie zeichnete sich durch eine intensive und bis zur Roten Karte ausgeglichene erste Halbzeit aus, die das einzige Tor des Spiels hervorbrachte.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Die Begegnung begann ausgeglichen, wobei beide Mannschaften Chancen suchten. Die frühe Wendung erfolgte in der 36. Minute, als Wolfsburgs Jenson Seelt aufgrund zweier schneller Verwarnungen das Feld verlassen musste. Damit musste der Gastgeber fast eine halbe Stunde in Unterzahl agieren, was der Mannschaft von Holstein Kiel deutliche Vorteile verschaffte.

    Direkt nach dem Platzverweis erarbeiteten sich die Gäste eine Chance nach der anderen. Kurz vor der Halbzeitpause, in der 42. Spielminute, kam es zur entscheidenden Situation: Adrian Kapralik wurde im Strafraum durch ein Foul gestoppt, was einen Elfmeter zur Folge hatte. Den Strafstoß verwandelte Alexander Bernhardsson sicher zum 1:0 für Holstein Kiel.

    Kiel zeigt hohe Präsenz und Disziplin

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit und in der zweiten Hälfte überzeugte die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp durch klare Struktur und Engagement. Das Team wirkte konzentriert und ließ kaum gefährliche Chancen zu, wobei Torwart Timon Weiner kaum in Bedrängnis geriet.

    Die Wolfsburger versuchten im zweiten Abschnitt zwar gegenzusteuern und drängten auf den Ausgleich, blieben jedoch im Angriff wirkungslos und kreativlos. Die Unterzahl erschwerte die Situation zusätzlich, sodass keine klare Torchance herausgespielt werden konnte. Die Defensive der Kieler stand stabil und ließ keine entscheidenden Aktionen zu.

    Konsequenzen für beide Teams

    Der VfL Wolfsburg, der zuletzt in der Bundesliga mit dem Sieg gegen den Hamburger SV für Aufsehen sorgte, bestätigte im Pokal nicht diesen Aufwärtstrend. Der Mangel an Durchschlagskraft und die Passivität auf dem Platz führten letztlich zu einer enttäuschenden Vorstellung und dem frühen Ausscheiden aus dem Wettbewerb.

    Trainer Paul Simonis steht nun vor weiteren Herausforderungen, da die Wolfsburger in der Liga im unteren Tabellenbereich rangieren und auch im Pokal keine Akzente setzen konnten.

    Für Holstein Kiel hingegen ist der Pokalerfolg ein wichtiger Impuls. Die Mannschaft zeigte sich in allen Belangen engagiert und zielstrebig und setzte sich verdient durch. Der Einzug ins Achtelfinale ist ein bedeutender Erfolg für den Zweitligisten und motiviert das Team für die Fortsetzung der Saison.

    Ein Blick nach vorn

    In der Bundesliga muss Wolfsburg bereits am folgenden Sonntag im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim antreten, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Holstein Kiel hat mit dem Pokalerfolg Rückenwind erhalten, der sich in der Zweitliga-Meisterschaft positiv auswirken könnte. Die nächste Runde im Pokal sieht für die Kieler Mannschaft neue Herausforderungen vor, doch der Sieg beim Bundesligisten zeigt, dass die Mannschaft bereit ist, weiter für Überraschungen zu sorgen.

    Rahmenbedingungen und Zuschauerinteresse

    Die Partie im Pokal war trotz der bekannten Brisanz nur zu einem Drittel ausverkauft, was teils an der sportlichen Situation und wetterlichen Bedingungen gelegen haben dürfte. Die geringe Zuschauerzahl zeigte, dass bei den Wolfsburger Fans derzeit eine gewisse Skepsis vorherrscht. Trotzdem konnte der Spielverlauf denjenigen gefallen, die auf derartige Fußball-Duelle Wert legen.

    Fazit

    Holstein Kiel nutzte den numerischen Vorteil und eine effiziente Chancenverwertung, um den Bundesligisten auszuschalten. Wolfsburg offenbarte Defizite in der Offensive und im spielerischen Aufbau, die auch im weiteren Saisonverlauf Anlass zur Sorge geben. Der DFB-Pokal bleibt damit auch in dieser Spielzeit ein Wettbewerb für Überraschungen und Chancen für Teams aus unteren Ligen, sich gegen höherklassige Gegner zu behaupten.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – FC Bayern München 2:3 (2025-08-27)

    DFB-Pokal 1. Runde: SV Wehen Wiesbaden fordert den FC Bayern München

    In der ersten Runde des DFB-Pokals 2025/26 stand für den SV Wehen Wiesbaden ein schwieriges Duell auf dem Programm. Mit dem FC Bayern München traf der ambitionierte Drittligist auf den deutschen Rekordmeister. Das Spiel fand am 27. August 2025 statt und endete mit einem knappen 2:3 aus Sicht der Hausherren.

    Spielverlauf und Schlüsselmomente

    Der Favorit aus München kontrollierte von Beginn an das Spielgeschehen. Dennoch hielt Wehen Wiesbaden defensiv lange stand und ließ in der ersten Halbzeit nur einen Gegentreffer zu. Zur Pause stand es 0:1, womit das Team von Trainer Nils Döring noch im Spiel blieb.

    Im zweiten Durchgang intensivierte der FC Bayern die eigenen Offensivbemühungen, doch auch Wehen Wiesbaden nutzte eigene Chancen und erzielte zwei Treffer. Bayern setzte sich schließlich mit 3:2 durch, musste jedoch bis zum Ende aufmerksam bleiben. Das Ergebnis spiegelt die engagierte Leistung des Außenseiters wider und unterstreicht, wie nah Wehen Wiesbaden vor einem Achtungserfolg gegen den Favoriten stand.

    SV Wehen Wiesbaden zeigt Widerstandsfähigkeit

    Die Heimmannschaft überzeugte trotz der Niederlage mit einer robusten Defensivarbeit und effizient ausgespielten Offensivaktionen. Die Struktur im Spiel gegen den Ball und die schnelle Umschaltbewegung nach vorne sorgten für wiederholte Entlastung. Auffällig war insbesondere der mannschaftliche Zusammenhalt, der es erlaubte, auch nach Rückschlägen im Spiel einen kühlen Kopf zu bewahren.

    Wiesbadens Torhüter Florian Stritzel unterstrich seine Bedeutung als Rückhalt der Mannschaft. Durch mehrere Paraden verhinderte er eine deutlichere Führung für Bayern und hielt das Duell bis zum Schlusspfiff offen. Die Entwicklung des SVWW, insbesondere im Bereich der Defensive, zeigte auch im DFB-Pokal Wirkung, wie sich in der engen Partie mit dem Bundesligisten deutlich ablesen ließ.

    Bayern München, der klare Favorit, müht sich zum Sieg

    Der FC Bayern München agierte über weite Strecken souverän, wurde aber durch Widerstand des Gegners mehrfach gefordert. Die Führung zur Halbzeit verschaffte den Gästen eine gute Ausgangslage. Im zweiten Abschnitt mussten die Bayern bei beiden Gegentreffern aufmerksam bleiben und auf das dynamische Spiel der Wiesbadener reagieren. Die Schlussphase war dadurch vom offenen Spielverlauf geprägt, in dem der Favorit die Entscheidung erst spät absichern konnte.

    Stimmen aus dem Umfeld und Ausblick

    Rückblickend kann der SV Wehen Wiesbaden auf eine beachtliche Leistung gegen den hochkarätigen Gast verweisen. Die Mannschaft unterstrich, dass sie auch gegen Qualitätsgegner Widerstand leisten und Akzente setzen kann. Gerade mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der 3. Liga lässt der Auftritt gegen einen der erfolgreichsten deutschen Klubs eine positive Entwicklung erahnen. Für den FC Bayern München steht nach dem erfolgreichen Auftakt im Wettbewerb der Blick nach vorne und die Konzentration auf kommende Herausforderungen im Pokal.

    Fazit

    Das Duell zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem FC Bayern München bot eine überraschend knappe Entscheidung in der ersten Pokalrunde. Wiesbaden überzeugte mit Einsatz und defensivem Geschick, während sich der Favorit letztlich knapp behauptete. Die Partie bestätigt, dass auch Außenseiter in Pokalspielen für Spannung sorgen können und sich namhafte Klubs ihrer Überlegenheit erst auf dem Platz erarbeiten müssen.

    Quellen

  • Eintracht Braunschweig – VfB Stuttgart 11:12 (2025-08-26)

    Elfmeterkrimi in Braunschweig: Stuttgart ringt Eintracht nieder

    Die erste Runde des DFB-Pokals 2025/26 bot am 26. August im Eintracht-Stadion eine außergewöhnlich dramatische Partie. Titelverteidiger VfB Stuttgart setzte sich nach einem torreichen Aufeinandertreffen gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig erst im Elfmeterschießen mit 12:11 durch. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 4:4 gestanden.

    Wechselreiche Anfangsphase und frühes Führungstor

    Stuttgart trat mit einer im Vergleich zur Vorsaison veränderten Startaufstellung an. Cheftrainer Sebastian Hoeneß musste verletzungsbedingt umstellen und schickte unter anderem Finn Jeltsch sowie Ramon Hendriks neu in die Innenverteidigung. Die Schwaben begannen schwungvoll, vergaben aber mehrere frühe Chancen. Braunschweig profitierte von seiner Effizienz und ging durch einen Treffer von Kapitän Sven Köhler in der 8. Minute in Führung. Schon kurz darauf glich Stuttgart durch Ermedin Demirovic per Kopfball aus (12.). Der Rest der ersten Halbzeit verlief ausgeglichen, wobei Stuttgart durch Aktionen von unter anderem Ramon Hendriks und Tiago Tomas weitere gute Möglichkeiten hatte.

    Pech, Führungen und dramatische Wendungen

    Mit Beginn der zweiten Hälfte bemühte sich der Bundesligist um Spielkontrolle, wurde aber durch das engagierte Pressing der Braunschweiger immer wieder gefordert. Zwischenzeitlich drehte Stuttgart das Spiel durch ein weiteres Tor von Demirovic (60.). Doch die Niedersachsen steckten nicht auf: Fabio Di Michele Sanchez gelang erst der Ausgleich und wenig später sogar der Treffer zur zwischenzeitlichen Braunschweiger Führung (77., 85.). Stuttgart bewahrte in der hektischen Schlussphase die Nerven und kam durch Nick Woltemade kurz vor Ende der regulären Spielzeit zum 3:3-Ausgleich (89.).

    Verlängerung mit erneutem Führungswechsel

    Bereits zu Beginn der Verlängerung erarbeitete sich Stuttgart durch ein Eigentor von Sanoussy Ba eine erneute Führung (92.). Die Gastgeber waren jedoch weiterhin gewillt, für ein Weiterkommen alles in die Waagschale zu werfen. Christian Conteh erzielte nach 105 Minuten das 4:4, wodurch es zum Elfmeterschießen kam.

    Elfmeterduell auf Messers Schneide

    Im Schussabtausch vom Punkt erwiesen sich beide Mannschaften als nahezu fehlerlos. Die Entscheidung fiel erst nach 20 Elfmetern. Lorenz Assignon verwandelte den entscheidenden Versuch für die Stuttgarter. Torhüter Alexander Nübel konnte zuvor drei Elfmeter parieren und avancierte damit zum Matchwinner für den Favoriten. Auch auf Braunschweiger Seite zeigte Keeper Hoffmann eine starke Leistung, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

    Fazit und Einordnung

    Stuttgart zog mit viel Mühe und einem Kraftakt in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Braunschweig zeigte sich unerwartet stark und brachte den amtierenden Titelträger an den Rand des Ausscheidens. Sowohl die hohe Anzahl an Treffern als auch die Nervenstärke beider Teams prägten eine Partie, die dem DFB-Pokal einmal mehr sein Image als Bühne für spektakuläre Fußballabende bestätigte.

    Quellen

  • Rot‑Weiss Essen – Borussia Dortmund 0:1 (2025-08-18)

    Borussia Dortmund bezwingt Rot-Weiss Essen knapp in der 1. Runde des DFB-Pokals

    Am Montagabend, dem 18. August 2025, gastierte Borussia Dortmund zum Auftakt im DFB-Pokal bei Rot-Weiss Essen. In einem ausverkauften Stadion an der Hafenstraße, das mit knapp 20.000 Zuschauern eine stimmungsvolle Kulisse bot, setzte sich der Bundesligist schließlich mit 1:0 durch und zog in die nächste Runde ein.

    Spielverlauf und Chancen

    Dortmund griff von Beginn an an und kontrollierte die Partie, wirkte aber nicht immer durchschlagskräftig im Abschluss. Zu Beginn der ersten Halbzeit spielte der BVB mit einer Fünferkette und versuchte, durch viel Ballbesitz Sicherheit zu fördern. Erste Annäherungen an das Tor gab es durch Sabitzer, Nmecha und Guirassy, doch Rot-Weiss Essen stand kompakt und verteidigte mit viel Einsatz.

    Mit zunehmender Spieldauer schien sich Essen an das Tempo des Gegners zu gewöhnen. Sie suchten bei schnellen Umschaltaktionen immer wieder ihre Gelegenheit und zwangen BVB-Torhüter Gregor Kobel mehrfach zu präzisem Eingreifen. Besonders auffällig auf Essener Seite agierten Safi und Mizuta, die für die größten Gelegenheiten der Gastgeber sorgten. Essen blieb jedoch am letzten Pass oder am starken Dortmunder Keeper hängen.

    Starke Torhüterleistungen

    Beide Schlussmänner prägten die Begegnung maßgeblich. Jakob Golz im Essener Tor parierte mehrmals auffällig stark – unter anderem gegen Beier und Guirassy im direkten Duell. Auf der Gegenseite hielt Kobel sein Team vor allem in der ersten Halbzeit mit starken Reflexen im Spiel, als Essen mit schnellen Vorstößen mehrfach gefährlich wurde.

    Das entscheidende Tor

    Die Partie blieb lange umkämpft, ehe in der 79. Minute Serhou Guirassy den Favoriten erlöste. Nach einem Angriff über die linke Seite setzte er sich im Strafraum durch und nutzte die Gelegenheit, um aus kurzer Distanz einzuschieben. Essen zeigte danach Moral, blieb aber gegen die Dortmunder Abwehr und den sicheren Kobel ohne Torerfolg.

    Personal und besondere Vorkommnisse

    Dortmund musste auf mehrere Stammspieler verzichten, unter anderem fehlten Ryerson, Can, Schlotterbeck, Süle und Duranville. So kam der junge Filippo Mane zu seinem Debüt und fügte sich in der Dreierkette solide ein.

    Überschattet wurde die Schlussphase von einem groben Einsteigen des Esseners Kelsey Owusu gegen den Dortmunder Yan Couto. Owusu traf Couto mit offener Sohle am Knie, erhielt dafür jedoch lediglich die Gelbe Karte. Couto musste daraufhin mit der Trage vom Platz gebracht werden. Nach ersten Untersuchungen blieb die Verletzung glücklicherweise weniger schlimm als befürchtet – nur eine Prellung und leichte Blessuren wurden diagnostiziert, ein Einsatz zum Bundesliga-Start ist nicht ausgeschlossen.

    Fazit

    Borussia Dortmund erfüllte die Pflicht und zog dank eines späten Treffers in die nächste Pokalrunde ein. Rot-Weiss Essen zeigte sich als unangenehmer Gegner, verlangte dem Favoriten alles ab und besaß selbst Gelegenheiten zur Führung. Die Begegnung war beiderseits von hoher Intensität und insbesondere durch starke Torhüterleistungen geprägt. Die Partie belegte erneut, dass Pokalspiele zwischen Klubs unterschiedlicher Ligen oft von engem Spielverlauf und erhöhter Emotionalität leben.

    Quellen

  • Preußen Münster – Hertha BSC 3:5 (2025-08-18)

    Hertha BSC besiegt Preußen Münster im Elfmeterschießen der ersten Pokalrunde

    Im Duell der 1. Runde des DFB-Pokals standen sich Preußen Münster und Hertha BSC gegenüber. Die Partie fand am 18. August 2025 statt und bot Spannung bis zum letzten Moment. Das Spiel endete nach regulärer Spielzeit und Verlängerung trotz zahlreicher Möglichkeiten auf beiden Seiten torlos, sodass die Entscheidung vom Punkt fallen musste. Im Elfmeterschießen setzte sich Hertha BSC schließlich mit 5:3 durch und erreichte so die nächste Runde des Wettbewerbs.

    Ausgangslage und Personal

    Beide Vereine waren enttäuschend in die Saison gestartet. Hertha BSC hatte aus zwei Zweitligabegegnungen lediglich einen Punkt geholt. Münster ging ebenfalls mit nur einem Zähler aus den ersten beiden Begegnungen in das Pokalspiel. In der vergangenen Spielzeit hatte Münster zu Hause und auswärts gegen die Berliner gewonnen, entsprechend lag bei den Hauptstädtern eine offene Rechnung in der Luft.

    • Preußen Münster stellte nach dem Remis gegen Paderborn auf vier Positionen um. Heuer, Bolay, Schulz und Batista Meier begannen.
    • Bei Hertha starteten Eitschberger, Sessa und Thorsteinsson. Zeefuik fehlte rotgesperrt.

    Spielverlauf: Zähe Anfangsphase, knappe Aktionen

    Die Begegnung begann fahrig. Beide Mannschaften fielen durch viele Ballverluste im Aufbauspiel auf. Nach etwa zehn Minuten fand Münster besser ins Spiel und kam zu ersten klaren Abschlüssen. Besonders Schulz hatte zwei vielversprechende Gelegenheiten, scheiterte jedoch am Berliner Torhüter Ernst bzw. am Außennetz.

    Hertha zeigte in der Defensive Schwächen und ließ Münster wiederholt zu Angriffen kommen. Eigenen Offensivaktionen der Berliner fehlte zu diesem Zeitpunkt die Entschlossenheit.

    Keine Treffer trotz Chancenvielfalt

    Im weiteren Verlauf wurde deutlich, dass beide Teams Probleme hatten, die entscheidenden Impulse zu setzen. Münster bemühte sich um Tempo, doch die Genauigkeit beim letzten Pass ließ zu wünschen übrig. Hertha kam allmählich besser ins Spiel, ohne jedoch zwingend vor das gegnerische Tor zu kommen. In der Folge erhöhte sich das Risiko auf beiden Seiten auch in der Defensive, was jedoch bis zum Schlusspfiff in der regulären Spielzeit nicht bestraft wurde.

    Die Verlängerung eröffnete sich mit ähnlichem Bild: Viel Kampf, wenig Präzision im Abschluss. Die Torhüter standen seltener im Fokus, da aussichtsreiche Situationen meist schon zuvor vereitelt wurden. Trotz der Möglichkeiten beider Mannschaften fiel kein regulärer Treffer.

    Entscheidung im Elfmeterschießen

    Da auch nach 120 Minuten kein Tor gefallen war, musste das Elfmeterschießen über den Einzug in die nächste Pokalrunde entscheiden. Hier erwies sich Hertha BSC als effektiver. Die Berliner verwandelten alle Strafstöße, während Münster nach einem Fehlschuss unterlag. Am Ende stand ein 5:3 im Elfmeterschießen zugunsten des Zweitligisten aus der Hauptstadt.

    Bedeutung des Ergebnisses

    Hertha BSC schaffte es trotz durchwachsener Leistung in die 2. Runde des DFB-Pokals. Münster zeigte sich auf Augenhöhe, verpasste aber trotz Heimvorteils und guter Phase zu Beginn den möglichen Coup gegen einen Zweitligisten. Nach der letztjährigen Doppel-Niederlage in der Liga konnten die Berliner zumindest im Pokal gegen die Westfalen bestehen und eine empfindliche Schlappe verhindern.

    Spiel in Zahlen

    • Endergebnis: Preußen Münster 3–5 n.E. Hertha BSC
    • Nach 90 und 120 Minuten: 0:0
    • Elfmeterschießen entschied das Spiel
    • Beide Teams nutzen Rotation gegenüber den jeweils letzten Punktspielen

    Quellen