Schlagwort: Energie Cottbus

  • SV Wehen Wiesbaden – Energie Cottbus 3:1 (2025-12-14)

    SV Wehen Wiesbaden setzt sich gegen Spitzenreiter Energie Cottbus durch

    Am 18. Spieltag der 3. Liga kam es zur Begegnung zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem FC Energie Cottbus. Die Partie fand am 14. Dezember 2025 um 13:30 Uhr in der BRITA-Arena in Wiesbaden statt und endete mit einem 3:1-Sieg für die Hausherren. Mit diesem Erfolg festigte Wehen Wiesbaden seine Aufstiegsambitionen, während Cottbus erstmals in dieser Saison Punkte ließ.

    Vor dem Anpfiff: Tabellensituation und Formkurven

    Vor dem Spiel führte Energie Cottbus mit einer Zwei-Punkte-Führung die Tabelle an, verpasste durch die Niederlage jedoch die vorzeitige Herbstmeisterschaft. Die Lausitzer konnten in den bisherigen Begegnungen eine durchwachsene Serie von drei Siegen und zwei Niederlagen vorweisen. Wehen Wiesbaden befand sich ebenfalls in einer Aufwärtstendenz, hatte aus den letzten fünf Partien drei Siege und zwei Niederlagen zu verzeichnen. Besonders gegen den aktuellen Tabellenführer zeigte der SVWW bisher eine starke Bilanz und konnte in neun Duellen 18 Punkte gegen den jeweiligen Primus sammeln.

    Spielverlauf: Hausherren dominieren trotz Unterzahl

    Die Partie begann mit einer ersten Torannäherung von Energie Cottbus, doch der Gastgeber kam in der Folge besser ins Spiel. Im Verlauf der ersten Hälfte sah man eine intensive Auseinandersetzung, bei der Schiedsrichterin Davina Lutz früh eingeschritten ist. Ein Platzverweis für die Gäste brachte Wehen Wiesbaden in Überzahl, was die Gastgeber effektiv nutzten. Noch vor der Pause gelang es dem SV Wehen Wiesbaden, sich eine Führung von 1:0 herauszuspielen.

    Im zweiten Durchgang waren die Taunussteiner weiterhin die aktivere Mannschaft und erhöhten den Vorsprung durch zwei weitere Treffer auf 3:1. Energie Cottbus bemühte sich um eine Reaktion, blieb jedoch im Abschluss glücklos und konnte den Rückstand nicht mehr verkürzen. Die Überzahl spielte eine entscheidende Rolle und verhalf Wehen Wiesbaden dazu, das Spiel zu kontrollieren und die drei Punkte zu sichern.

    Mannschaftsaufstellungen und Schlüsselspieler

    Trainer Daniel Scherning setzte beim SV Wehen Wiesbaden auf folgende Startformation: Im Tor stand Noah Brdar, in der Abwehr verteidigten Niklas May, Justin Janitzek, Florian Hübner und Jordy Gillekens. Das Mittelfeld bildeten Donny Bogicevic, Tarik Gözüsirin, Ryan Johansson sowie Ole Wohlers, während im Angriff Nikolas Agra zum Einsatz kam.

    Auf der Seite von Energie Cottbus zeigte sich das Duo Engelhardt und Cigerci als größte Offensivgefahr, blieb jedoch von der gut organisierten Defensive Wiesbadens weitgehend in Schach gehalten. Die Belastungssteuerung war bei den Lausitzern vor der Partie ein Thema: Trainer Pele Wollitz hatte im Training Maßnahmen zur Regeneration getroffen, um die Mannschaft für das ambitionierte Auswärtsspiel fit zu halten, was sich jedoch nicht vollständig auszahlen sollte.

    Auswirkungen auf die Tabelle und Ausblick

    Durch den Sieg verkürzte Wehen Wiesbaden den Abstand auf den Drittplatzierten SC Verl auf nur noch vier Punkte und rückte in der Tabelle näher an die Aufstiegsränge heran. Energie Cottbus verteidigt zwar weiterhin die Tabellenführung, musste jedoch mit der Niederlage und dem damit verbundenen Punkteverlust einen Rückschlag hinnehmen. Am kommenden Spieltag warten für beide Teams neue Herausforderungen, wobei die Tendenz für Wehen Wiesbaden weiter nach oben zeigt.

    Stimmen und Reaktionen

    Die Partie zeigte den Charakter beider Teams, wobei insbesondere Wehen Wiesbaden die sich bietenden Chancen besser nutzte und mit klugem Spiel seine Überzahlphase ausbaute. Die Mannschaft präsentierte sich angriffslustig und zielstrebig, was letztlich den Ausschlag zugunsten der Gastgeber gab. Energie Cottbus muss nach diesem Spiel auch personelle und taktische Anpassungen prüfen, um in der verbleibenden Saison den Spitzenplatz halten zu können.

    Fakten im Überblick

    • Datum: 14. Dezember 2025, 13:30 Uhr
    • Wettbewerb: 3. Liga, 18. Spieltag
    • Austragungsort: BRITA-Arena, Wiesbaden
    • Endstand: SV Wehen Wiesbaden 3 – 1 FC Energie Cottbus
    • Halbzeitstand: 1:0
    • Publikum: ca. 4.071 Zuschauer
    • Wichtigster Zwischenfall: Platzverweis für Energie Cottbus in der ersten Halbzeit

    Quellen

  • Energie Cottbus – MSV Duisburg 3:2 (2025-12-06)

    Spitzenspiel der 3. Liga: Energie Cottbus setzt sich knapp gegen MSV Duisburg durch

    Am 17. Spieltag der 3. Liga kam es im LEAG Energie Stadion zu einem packenden Duell zwischen Energie Cottbus und dem MSV Duisburg. Beide Teams standen vor dem Anpfiff mit je 32 Punkten auf den ersten beiden Tabellenplätzen, wobei Duisburg aufgrund einer besseren Tordifferenz knapp die Spitze innehatte. Das Heimteam aus Cottbus nutzte den Heimvorteil und sicherte sich nach intensivem Spielverlauf mit 3:2 (1:0) den Sieg. Diese Partie markierte den dritten Erfolg in Serie für die Lausitzer und brachte ihnen die Rückkehr auf den Platz an der Tabellenspitze.

    Spielverlauf und wichtige Szenen

    Energie Cottbus begann die Begegnung dominant und konzentriert. Bereits in der 11. Minute brachte Erik Engelhardt die Gastgeber mit seinem elften Saisontor in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Merveille Biankadi kurz nach Wiederanpfiff der zweite Treffer (47. Minute), der den FCE mit 2:0 in Front brachte.

    In der Schlussphase kam Duisburg jedoch zurück ins Spiel. Ausgerechnet durch ein eigenes Tor von Simon Straudi in der 80. Minute konnten die Gäste den Rückstand verkürzen. Wenig später, in der 89. Minute, erzielte Maximilian Dittgen den Ausgleichstreffer und stellte auf 2:2.

    Das Finale hatte noch eine spektakuläre Wendung parat: Im fünften Minute der Nachspielzeit sorgte Tolcay Cigerci mit einem präzisen Linksschuss für den entscheidenden Treffer zum 3:2. Dieser Last-Minute-Treffer wurde von den 13.100 Zuschauern im Stadion frenetisch gefeiert und sicherte dem FC Energie Cottbus den Heimsieg.

    Aufstellungen und Trainerentscheidungen

    Trainer Claus-Dieter Wollitz von Energie Cottbus entschied sich für einige Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche. Aufgrund einer Gelbsperre rückte Dominik Pelivan in die Innenverteidigung, während Merveille Biankadi in der Offensive für Jannis Boziaris begann. Die Mannschaft zeigte sich von Beginn an aggressiv im Pressing und kontrollierte das Spiel in den ersten Minuten. Besonders über die linke Seite und durch Biankadi wurden immer wieder gefährliche Angriffe eingeleitet.

    Tabellenkonsequenzen und Ausblick

    Durch den Heimerfolg gelang Energie Cottbus die Rückeroberung der Tabellenführung mit nun 35 Punkten. Der MSV Duisburg verbleibt mit 32 Punkten auf dem zweiten Rang und muss in den kommenden Spielen punkten, um nicht den Anschluss zu verlieren.

    In den parallelen Begegnungen des Spieltags konnten andere Spitzenklubs nicht voll überzeugen. So kam der SC Verl beim Tabellenschlusslicht TSV Havelse über ein 2:2 nicht hinaus und verpasste damit die Chance, sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Auch der VfL Osnabrück musste eine 0:1-Heimniederlage gegen den SV Wehen Wiesbaden einstecken und bleibt vorerst Fünfter mit 29 Punkten.

    Fazit

    Das Spitzenspiel zwischen Energie Cottbus und MSV Duisburg bot den Zuschauern ein intensives Duell mit zahlreichen Wendungen. Cottbus zeigte eine starke kämpferische Leistung, lag lange Zeit komfortabel vorne, ließ die Gäste aber in der Schlussphase nochmals herankommen. Der spektakuläre Siegtreffer in der Nachspielzeit machte den Unterschied und brachte den FC Energie Cottbus zurück an die Tabellenspitze – ein wichtiger psychologischer und sportlicher Erfolg für die Lausitzer auf dem Weg Richtung Aufstiegsplätze.

    Quellen

  • Energie Cottbus – Viktoria Köln 3:2 (2025-11-29)

    3. Liga, 16. Spieltag: Energie Cottbus siegt knapp gegen Viktoria Köln

    Am Samstag, den 29. November 2025, empfing der FC Energie Cottbus im heimischen LEAG Energie Stadion den FC Viktoria Köln zum 16. Spieltag der 3. Liga. Anstoß war um 14:00 Uhr. Vor 8.628 Zuschauern setzten sich die Gastgeber mit 3:2 durch und bleiben damit weiter im Aufstiegsrennen.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Energie Cottbus präsentierte sich zuletzt mit einer durchwachsenen Form, konnte aber immerhin drei Siege bei zwei Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen verbuchen. Das Team aus der Niederlausitz nahm den Schwung des jüngsten Auswärtserfolgs bei Rot-Weiss Essen (3:2) mit in die Partie gegen die Kölner.

    Die Viktoria hatte nach zwei Siegen und drei Niederlagen zuletzt eine deutliche 1:5-Heimniederlage gegen den SC Verl hinnehmen müssen und stand vor der Begegnung unter Zugzwang, um sich im Tableaus mittelfeld festsetzen zu können.

    Aufstellungen und Taktik

    FC Energie Cottbus-Coach Claus-Dieter Wollitz begann mit folgender Formation:

    • Tor: Marius Funk
    • Abwehr: Tim Campulka, Axel Borgmann, Leon Guwara, Simon Straudi
    • Mittelfeld: King Manu, Dominik Pelivan, Tolcay Cigerci, Moritz Hannemann, Jannis Boziaris
    • Angriff: Erik Engelhardt

    Details zur Aufstellung von Viktoria Köln wurden nicht abschließend berichtet, jedoch zeigte das Team eine engagierte Leistung über die gesamte Spielzeit.

    Spielverlauf

    Die Westdeutschen gingen früh in der Partie in Führung. In der 23. Minute erhielt Viktoria Köln nach einer strittigen Aktion im Strafraum von Energie Cottbus einen Foulelfmeter zugesprochen. Der Kölner Torjäger verwandelte diesen sicher zur 1:0-Führung.

    In der ersten Halbzeit gestaltete Viktoria das Spiel mutig und zeigte sich defensiv stabil gegen die favorisierten Cottbuser, die zunächst Schwierigkeiten hatten.

    Im zweiten Durchgang drehten die Gastgeber die Partie durch drei Treffer, während die Viktoria nur noch einmal den Anschluss herstellen konnte. Die genaue Aufteilung der Tore erfolgte über die zweite Halbzeit, in der Energie Cottbus seine Qualität insbesondere in der Offensive unter Beweis stellte.

    Während des Spiels musste Viktoria Köln zudem mit einer Unterzahl zurechtkommen, was der ohnehin schwierigen Lage keinen Abbruch tat.

    Schlüsselspieler und Leistungsanalyse

    Moritz Hannemann stand im Mittelpunkt zahlreicher Aktionen für Energie Cottbus. Neben seinem unglücklichen Foul vor dem Elfmeter, zeigte er auch kämpferischen Einsatz im Mittelfeld. Torwart Marius Funk trug seinen Teil zum Sieg bei, indem er wichtige Paraden im Strafraum tätigte.

    Auf Seiten der Viktoria war besonders der Elfmeterschütze präsent, der das zwischenzeitliche 1:0 erzielte, der Mannschaft jedoch nicht den erhofften Punktgewinn sichern konnte.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Sieg festigte Cottbus seine Position an der Spitze der Tabelle und kam auf 32 Punkte nach 16 Spielen, was einem Durchschnitt von zwei Punkten pro Partie entspricht. Damit umreißt Trainer Wollitz das Saisonziel, dem die Mannschaft aktuell gerecht wird.

    Viktoria Köln hingegen bleibt hinter den Erwartungen zurück und verzeichnet nach der zweiten Niederlage in Folge weiteren Rückstand im Aufstiegsrennen der Liga.

    Übertragung und Zuschauer

    Die Begegnung wurde exklusiv auf Magenta Sport und OneFootball als Pay-per-View übertragen. Die Fans in Cottbus kamen zahlreich ins Stadion und sorgten für eine gute Kulisse bei herbstlichen Bedingungen.

    Fazit

    Energie Cottbus gewann eine hart umkämpfte Partie gegen Viktoria Köln mit 3:2, nachdem die Gäste zweimal in Führung gegangen waren. Der Sieg bestätigt die derzeit starke Form der Niederlausitzer, die weiterhin realistische Chancen auf den Aufstieg haben. Für die Viktoria bleibt der Abstiegskampf trotz engagierter Leistung präsent.

    Quellen

  • Rot‑Weiss Essen – Energie Cottbus 2:3 (2025-11-23)

    3. Liga: FC Energie Cottbus gewinnt knapp bei Rot-Weiss Essen

    Am 15. Spieltag der 3. Liga kam es am Sonntagabend, dem 23. November 2025, zu einem Spitzenspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus. Die Begegnung endete mit einem knappen 3:2-Erfolg für die Gäste aus Cottbus, die sich damit an die Tabellenspitze setzten. Die Partie wurde im Stadion an der Hafenstraße ausgetragen und begann um 19:30 Uhr.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Rot-Weiss Essen präsentierte sich vor dem Spiel in guter Form, hatte die letzten sechs Begegnungen ungeschlagen überstanden. Am vorherigen Spieltag hatten die Essener einen Auswärtssieg gegen den FC Ingolstadt 04 mit 2:1 errungen, was die Stimmung positiv beeinflusste. Die Lausitzer von Energie Cottbus standen mit einer gemischten Bilanz aus drei Siegen und zwei Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen da. Am vorangegangenen Spieltag verloren sie mit 0:1 gegen den VfL Osnabrück.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Uwe Koschinat von Rot-Weiss Essen vertraute auf eine Formation mit Jakob Golz im Tor. Die Abwehrreihe setzte sich aus Michael Kostka, Lucas Brumme, José-Enrique Rios Alonso und Tobias Kraulich zusammen. Das Mittelfeld wurde von Ahmet Arslan, Klaus Gjasula, Marvin Obuz, Kaito Mizuta und Torben Müsel gebildet, während Jannik Mause im Angriff agierte.

    Bei Energie Cottbus nahm Trainer „Pele“ Wollitz mehrere Veränderungen in der Startelf vor. Unter anderem wurden Simon Straudi, Tim Campulka, Tolcay Cigerci und Justin Butler neu in die Anfangsformation befördert, während einige Akteure verletzungs- oder krankheitsbedingt fehlten.

    Spielverlauf

    Das Spiel begann mit einem leichten Übergewicht für die Gastgeber, die in den ersten zehn Minuten mehr Ballbesitz hatten und früh offensive Akzente setzten. In der 12. Minute gelang den Gästen jedoch die Führung: Tolcay Cigerci verwandelte einen Strafstoß sicher und brachte Energie Cottbus in Front.

    Im weiteren Verlauf blieb das Spiel intensiv, wobei Cottbus zunehmend besser in die Partie fand. Nach der Pause erhöhten die Gäste durch zwei schnelle Kontertore auf 3:1. Justin Butler traf in der 52. Minute, gefolgt von Erik Engelhardt in der 68. Minute, was die Weichen für den Auswärtssieg stellte.

    Die Hausherren gaben sich jedoch nicht geschlagen und konnten durch Jannik Mause in der 61. Minute verkürzen. In der Schlussphase, genauer in der 88. Minute, erzielte Tom Moustier sogar noch ein sehenswertes Tor, das den Abstand auf ein Tor heranschrumpfen ließ.

    Schlussphase und Entscheidende Szenen

    Die letzten Minuten des Spiels gestalteten sich äußerst dramatisch, mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Energie Cottbus verteidigte den knappen Vorsprung leidenschaftlich. Eine umstrittene Szene kurz vor dem Schlusspfiff sorgte für Diskussionen: Anderson Lucoqui von Essen setzte kurz vor dem Ende ein Foul gegen Jannik Hofmann von Cottbus. Schiedsrichter entschieden, das Spiel weiterlaufen zu lassen, was von Experten kritisch bewertet wurde, da ein Freistoß und eine gelbe Karte als angemessene Strafe betrachtet wurden.

    Tabellenentwicklung und Ausblick

    Mit dem Sieg in Essen kletterte Energie Cottbus an die Spitze der 3. Liga. Für die Mannschaft von Rot-Weiss Essen bedeutete die Niederlage einen Rückschlag, wobei sie mit 26 Punkten nach 15 Spielen weiterhin einen soliden fünften Tabellenplatz belegen.

    Die Essener stehen in den kommenden Wochen vor weiteren wichtigen Aufgaben. Bereits am Samstag, den 29. November, steht ein Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken auf dem Programm. Darauf folgen Begegnungen gegen VfB Stuttgart II, SC Verl, SSV Ulm 1846 Fußball und den TSV 1860 München.

    Fazit

    Das Aufeinandertreffen zwischen Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus war von hoher Intensität und schnellen Wechseln im Spielstand geprägt. Die Gäste zeigten sich in den entscheidenden Momenten eiskalter und nutzen ihre Chancen besser. Trotz einer starken Schlussphase reichte es für die Essener nicht zum Ausgleich, sodass Cottbus verdientermaßen drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

    Quellen

  • Energie Cottbus – VfL Osnabrück 0:1 (2025-11-08)

    VfL Osnabrück nimmt drei Punkte aus Cottbus mit

    Am 14. Spieltag der 3. Liga hat sich der VfL Osnabrück mit einem knappen 1:0-Erfolg beim Tabellenzweiten Energie Cottbus durchgesetzt. Die Begegnung am 8. November 2025 war geprägt von disziplinierten Abwehrleistungen beider Teams und endete mit dem wichtigen Auswärtssieg der Gäste aus Niedersachsen.

    Spielverlauf und Schlüsselszene

    In der ersten Hälfte verlagerte sich das Geschehen hauptsächlich ins Mittelfeld. Beide Mannschaften neutralisierten sich lange, wobei Cottbus häufiger den Ballbesitz hatte, aber kaum zu gefährlichen Torabschlüssen kam. Die einzige nennenswerte Offensivaktion bot sich Cottbus durch einen Kopfstoß von King Manu kurz vor der Pause, der allerdings nicht zum Erfolg führte.

    Nach dem Seitenwechsel setzte Osnabrück auf einen kompakten Defensivverbund und lauerte auf Gelegenheiten zum schnellen Umschalten. Die Entscheidung fiel dann durch Ismail Badjie, der für die Lila-Weißen den spielentscheidenden Treffer erzielte. Trotz des steigenden Drucks von Energie Cottbus in der Schlussphase blieb der VfL stabil und verhinderte größere Gefahr.

    Defensivstärke prägt das Topspiel

    Die Begegnung war von Taktik und Zerstörung gegnerischer Angriffe geprägt. Osnabrück zeigte, warum die Defensive der Niedersachsen in dieser Saison zu den stabilsten der Liga gehört. Die Organisation der Gäste ließ nur wenige Möglichkeiten für die angriffsstarken Lausitzer zu, die bis dato zu den offensivfreudigsten Teams des Wettbewerbs zählten.

    Auch nach dem Treffer agierte Osnabrück mit wenig Risiko. Das Team von Trainer Timo Schultz profitierte von einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Abwehr. Über die gesamte Spielzeit entwickelten sich daraus wenig packende Offensivszenen, aber kollektiv konsequentes Verteidigen.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Mit diesem Ergebnis kletterte Osnabrück auf Rang drei und liegt punktgleich mit den Cottbusern, die jetzt auf Platz zwei stehen. Beide Teams konnten nach 14 absolvierten Partien jeweils 26 Punkte verbuchen, getrennt nur durch das Torverhältnis. Für Osnabrück bedeutete der dritte Sieg in vier Spielen den Sprung auf den Relegationsplatz. Besonders bemerkenswert: Die Niedersachsen blieben bereits zum achten Mal ohne Gegentor und unterstrichen ihren Status als Team mit der derzeit besten Abwehrreihe in der 3. Liga.

    Perspektiven beider Mannschaften

    • Energie Cottbus zeigte, trotz Heimvorteils und offensivstarker Bilanz in der bisherigen Saison, in dieser Partie Schwierigkeiten, die gut gestaffelte Osnabrücker Defensive zu überwinden. Die Form der letzten Wochen bleibt gemischt, mit drei Siegen und zwei Niederlagen aus den fünf vergangenen Begegnungen.
    • VfL Osnabrück setzte seinen Aufwärtstrend fort und überzeugte vor allem durch Kompaktheit. Aus den letzten fünf Spielen holte die Mannschaft drei Siege, ein Remis und musste nur eine Niederlage hinnehmen.

    Ausblick

    Für Energie Cottbus steht als Nächstes ein Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen auf dem Programm. Osnabrück empfängt im kommenden Heimspiel den FC Ingolstadt, der aktuell im unteren Tabellendrittel steht. Beide Teams bleiben damit im Rennen um die oberen Plätze und müssen die gezeigte Defensivstärke beziehungsweise Durchschlagskraft weiter bestätigen, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

    Quellen

  • TSV 1860 München – Energie Cottbus 3:0 (2025-11-01)

    TSV 1860 München siegt deutlich gegen Energie Cottbus

    Am 13. Spieltag der 3. Liga empfing der TSV 1860 München den FC Energie Cottbus im Stadion an der Grünwalder Straße. Die Münchner Löwen setzten sich am 1. November 2025 klar mit 3:0 gegen die Gäste aus Brandenburg durch. Damit beendet das Team von Markus Kauczinski eine zuletzt durchwachsene Phase mit einer überzeugenden Leistung vor heimischem Publikum.

    Ausgangslage beider Mannschaften

    Die Hausherren hatten vor dieser Partie eine keineswegs zufriedenstellende Serie hinter sich. Ein Sieg, ein Remis und drei verlorene Begegnungen aus den letzten fünf Partien dokumentierten die Formschwankungen der Münchner. Zuletzt gab es ein 1:3 beim SV Waldhof Mannheim. Energie Cottbus reiste dagegen mit Rückenwind an, nachdem die Lausitzer seit fünf Spielen unbesiegt waren und zuletzt ein spektakuläres 4:3 gegen Havelse eingefahren hatten.

    Aufstellungen und Startformationen

    • TSV 1860 München: Im Tor stand Thomas Dähne. Die Defensive bildeten Siemen Voet, Max Reinthaler, Sean Dulic, Marvin Rittmüller sowie Clemens Lippmann. Das Mittelfeld agierte mit Thore Jacobsen, David Philipp und Tunay Deniz. Im Angriff kamen Sigurd Haugen und Kevin Volland zum Einsatz.
    • Energie Cottbus: Auf Seiten der Gäste startete Marius Funk im Kasten. Die Abwehrreihe setzte sich aus King Manu, Henry Rorig, Leon Guwara und Nyamekye Awortwie-Grant zusammen. Im Mittelfeld spielten Dominik Pelivan, Lukas Michelbrink, Moritz Hannemann und Axel Borgmann. Im Sturm wirbelten Timmy Thiele und Erik Engelhardt.

    Der Spielverlauf

    Bereits in der ersten Hälfte legte 1860 München den Grundstein für den späteren Erfolg. Besonders Thore Jacobsen, der ein Doppelpack erzielte, drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Die Gastgeber gingen früh in Führung und bauten ihren Vorsprung noch vor der Pause auf 2:0 aus. Nach dem Seitenwechsel blieb 1860 das überlegene Team und stellte schließlich auf 3:0, womit die Gäste endgültig geschlagen waren.

    Die Defensive der Münchner zeigte sich stabil, ließ kaum Chancen der Cottbuser zu. Vorne agierte man zielstrebig – Faktoren, die früh für klare Verhältnisse sorgten. Auch nach dem Wechsel blieb die Dominanz der Löwen spürbar, Cottbus gelang es nicht, entscheidende Akzente zu setzen.

    Statistische Einordnung und Bedeutung

    Mit diesem Ergebnis verschafft sich der TSV 1860 München etwas Luft im Tabellenkeller. Nach 14 absolvierten Begegnungen stehen die Löwen bei 18 Zählern auf Rang 14. Cottbus muss nach dieser klaren Auswärtsniederlage einen Dämpfer hinnehmen, büßt aber seinen soliden Mittelfeldplatz nicht ein. Die letzten Resultate zeigen, dass beide Vereine noch auf der Suche nach Konstanz sind.

    Für 1860 war der Dreier wichtig, um Abstand zu den Abstiegsrängen zu schaffen. Für Cottbus endet eine Serie von Spielen ohne Niederlage. Die Mannschaft aus Brandenburg zeigte sich in diesem Spiel zu harmlos im Vorwärtsgang und musste eine klare Niederlage akzeptieren.

    Fazit

    Im Duell zwischen Traditionsteams der 3. Liga setzte sich der TSV 1860 München letztlich deutlich mit 3:0 gegen den FC Energie Cottbus durch. Ein entschlossener Auftritt und Effizienz im Abschluss sorgten für das klare Resultat zugunsten der Münchner. Für beide Teams steht in den kommenden Wochen die Suche nach Stabilität weiter im Fokus.

    Quellen

  • Energie Cottbus – RB Leipzig 1:4 (2025-10-28)

    RB Leipzig setzt sich im DFB-Pokal bei Energie Cottbus durch

    In der Zweitrunden-Begegnung des DFB-Pokals am 28. Oktober 2025 behielt Bundesligist RB Leipzig beim Aufsteiger Energie Cottbus in der Lausitz die Oberhand. Vor 19.700 Zuschauern im ausverkauften LEAG Energie Stadion fertigten die Sachsen den Drittligisten mit 4:1 (3:0) ab und erreichten damit das Achtelfinale des Wettbewerbs.

    Leipzig kontrolliert Spiel von Anfang an

    Die Gäste aus Sachsen präsentierten sich von Beginn an dominant und zeigten ihre spielerische Klasse, insbesondere in der ersten Halbzeit. Bereits in der 13. Minute brachte Johan Bakayoko die Leipziger in Führung und bereitete damit den Weg für eine frühe Vorentscheidung. Christoph Baumgartner baute den Vorsprung mit zwei Toren in der 28. und 37. Minute weiter aus, wodurch Leipzig mit einem beruhigenden 3:0 in die Pause ging.

    Energie Cottbus, der Spitzenreiter der 3. Liga, versuchte zwar mutig mitzuhalten und setzte auf ein leicht verändertes System, um den Favoriten zu ärgern, doch gegen die kompakten und zielstrebigen Leipziger Angriffe fanden sie kaum ein Mittel. Die Offensive der Lausitzer blieb im ersten Durchgang zu harmlos, um den Bundesligisten ernsthaft zu gefährden.

    RB Leipzig baut Vorsprung aus, Cottbus erzielt späten Ehrentreffer

    Auch im zweiten Abschnitt blieb das Bild unverändert. Leipzig kontrollierte das Geschehen und erhöhte in der 59. Spielminute durch Ezechiel Banzuzi auf 4:0. Cottbus war lediglich durch Einzelaktionen gefährlich. Erst in der Schlussphase gelang Erik Engelhardt in der 86. Minute ein Ehrentreffer, der den Rückstand zumindest kosmetisch verkürzte.

    Die deutliche Niederlage besiegelt somit erneut das Pokalaus für Energie Cottbus in der zweiten Runde; zuletzt waren sie in der Saison 2010/11 weiter gekommen und hatten damals bis ins Halbfinale gespielt.

    Spiel überschattet von tragischem Todesfall

    Die Freude über den Erfolg von RB Leipzig wurde zu keinem Zeitpunkt uneingeschränkt geteilt, da das Spiel durch einen tragischen Vorfall überschattet wurde. Ein Leipziger Anhänger erlag unmittelbar vor Spielbeginn einem medizinischen Notfall ohne Fremdeinwirkung, woraufhin beide Fanlager ihren Support vorübergehend einstellten. Sowohl die Verantwortlichen von RB Leipzig als auch der Trainer von Cottbus bekundeten ihre Anteilnahme und äußerten Trauer über das Ereignis.

    Ansetzungen und Ausblick

    Der DFB-Pokal entwickelt sich für RB Leipzig, den Sieger der Jahre 2022 und 2023, erneut zur Pflichtveranstaltung, um das Achtelfinale zu erreichen. Für Energie Cottbus bietet die Partie eine wichtige Erfahrung auf höherem Niveau, auch wenn sie sportlich nicht weiter kamen. Leipzig muss nun die Konzentration auf die kommenden Pflichtspiele legen, während der Drittligist seinen erfolgreichen Saisonstart in der Liga und anderen Wettbewerben fortsetzen will.

    Aufstellungen und Taktik

    • Energie Cottbus: Mit einem veränderten System agierte das Team um Trainer Claus-Dieter Wollitz. In der Defensive standen King Manu und Awortwie-Grant als Innenverteidiger, während Funk das Tor hütete. Im Mittelfeld spielte Tolcay Cigerci auf der Sechs, flankiert von Pelivan, Borgmann und Hannemann. Die Offensive bildeten Butler und Biankadi.
    • RB Leipzig: Auf Seiten der Gäste standen unter anderem Bakayoko, Baumgartner und Banzuzi im Vordergrund. Das Team legte großen Wert auf schnelles Umschalten und zielstrebige Abschlüsse, was sich im deutlichen Halbzeitresultat widerspiegelte.

    Fakten zum Spiel

    • Datum: 28. Oktober 2025
    • Wettbewerb: DFB-Pokal, 2. Runde
    • Austragungsort: LEAG Energie Stadion, Cottbus
    • Zuschauer: 19.700
    • Endstand: Energie Cottbus 1 – 4 RB Leipzig
    • Tore: Bakayoko (13.), Baumgartner (28., 37.), Banzuzi (59.) für Leipzig; Engelhardt (86.) für Cottbus

    Quellen

  • Energie Cottbus – TSV Havelse 4:3 (2025-10-25)

    FC Energie Cottbus setzt sich in turbulenter Partie gegen TSV Havelse durch

    Am zwölften Spieltag der Drittliga-Saison 2025/26 feierte Energie Cottbus einen 4:3-Erfolg gegen TSV Havelse. Die Lausitzer behaupteten sich gegen hartnäckige Gäste, die bis zum Abpfiff nicht aufgaben, und übernahmen zumindest vorübergehend die Spitzenposition in der Tabelle. Für Havelse reichte es trotz dreier eigener Treffer erneut nicht für den ersten Saisonsieg.

    Spielverlauf mit wechselnder Kontrolle

    Beide Mannschaften zeigten in der Anfangsphase Schwächen im Aufbau, wobei individuelle Aussetzer zu mehreren frühen Gelegenheiten führten. Besonders Cottbus gestattete Havelse in den ersten zehn Minuten einige Möglichkeiten, die die Niedersachsen jedoch ungenutzt ließen. Nichtsdestotrotz brachte das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz zur Pause eine 2:1-Führung mit in die Kabine. Entscheidende Offensivaktionen resultierten häufig aus ungenauen Pässen und Unsicherheiten, womit der Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde.

    Energie Cottbus bleibt vorne – Havelse stemmt sich gegen die Niederlage

    Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster fort. Cottbus erhöhte zeitweise die Führung, doch Havelse zeigte sich kämpferisch und hielt das Spiel offen. Immer wieder verkürzten die Gäste den Abstand, sodass die Partie bis zum Schlusspfiff offenblieb. Die defensive Anfälligkeit beider Teams sorgte in beiden Halbzeiten für zahlreiche Torraumszenen, entsprechend fielen insgesamt sieben Treffer. Am Ende reichte den Cottbusern eine knappe Führung zum Dreier.

    Tabellarische Einordnung beider Vereine

    Mit diesem Sieg setzte sich Energie Cottbus vorübergehend an die Tabellenspitze der dritten Liga und baut seine starke Heimbilanz weiter aus. Von den letzten fünf Ligabegegnungen gewannen die Lausitzer drei, mussten aber auch zwei Niederlagen hinnehmen. Mit 26 Zählern aus 14 Partien unterstreicht das Team seine Ambitionen für den Aufstiegskampf.

    Havelse hingegen kommt weiterhin nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Der Aufsteiger wartet nach zwölf Begegnungen weiterhin auf den ersten Dreier und sammelte bislang lediglich fünf Punkte. In den letzten fünf Spielen holte das Team nur ein Remis, die übrigen vier Duelle gingen verloren. Die Abstiegszone bleibt damit allgegenwärtig.

    Ausblick für die kommenden Wochen

    Für Energie Cottbus folgt ein Auswärtsspiel bei einem direkten Konkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel, Rot-Weiss Essen. In den darauffolgenden Wochen stehen mit Duellen gegen Viktoria Köln und den MSV Duisburg weitere sportlich anspruchsvolle Aufgaben an.

    Havelse erhält zeitnah eine weitere Gelegenheit auf den ersten Saisonsieg – im nächsten Pflichtspiel wartet zuhause der SSV Ulm 1846, der sich ebenfalls im Tabellenkeller wiederfindet. Anschließend stehen Partien gegen unter anderem den VfB Stuttgart II, SC Verl und den 1. FC Schweinfurt 05 auf dem Programm. Gegen Teams in Reichweite muss Havelse dringend punkten, möchte man den Abstand auf das rettende Ufer nicht zu groß werden lassen.

    Fazit

    Im Duell zwischen Energie Cottbus und TSV Havelse gab es sieben Tore und Spannung bis in die Nachspielzeit. Während Cottbus trotz einer wechselhaften Vorstellung siegreich blieb und die Tabellenspitze angriff, verdeutlichte Havelse mit großer Moral, dass trotz erneuter Niederlage Potenzial für den Ligaverbleib vorhanden ist. Für beide Teams stehen nun entscheidende Wochen im anstehenden Ligabetrieb bevor.

    Quellen

  • SSV Ulm 1846 – Energie Cottbus 1:2 (2025-10-19)

    SSV Ulm unterliegt Energie Cottbus nach spätem Gegentor

    Am 11. Spieltag der 3. Liga musste der SSV Ulm 1846 eine bittere 1:2-Niederlage gegen Energie Cottbus hinnehmen. Die Partie im Donaustadion war geprägt von konzentrierten Defensivleistungen auf beiden Seiten, ehe sie in der Schlussphase Fahrt aufnahm. Für Ulms neuen Cheftrainer Moritz Glasbrenner endete sein Debüt trotz engagierten Auftretens mit einer Enttäuschung, da Cottbus in der Nachspielzeit den Siegtreffer markierte.

    Zurückhaltende erste Halbzeit

    Die Teams begegneten sich von Beginn an mit hoher Intensität, ließen jedoch im Offensivspiel Präzision vermissen. Ulm zeigte sich bemüht und suchte über die Flügel immer wieder den Abschluss, so verfehlte Lucas Röser per Kopf das Ziel knapp. Max Scholze und Max Julian Brandt sorgten ebenfalls für Gefahr vor dem Cottbuser Tor, doch Energie-Keeper Marius Funk blieb aufmerksam. Die Gäste kamen seltener zu Abschlüssen, wobei Tim Campulka nach einer Ecke die beste Gelegenheit ausließ. Insgesamt fehlte es beiden Teams an klaren Torchancen, sodass es torlos in die Pause ging.

    Mehr Risiko nach dem Seitenwechsel

    Nach dem Wiederanpfiff intensivierten beide Mannschaften ihre Angriffsbemühungen. Die Cottbuser wurden nach einer ersten Ulmer Drangphase gefährlicher – Erik Engelhardt verpasste bei einer guten Möglichkeit nur knapp die Führung. In der 63. Minute verhinderte Ulms Niklas Kölle zunächst auf der Linie den Rückstand, wenig später verursachte Ben Westermeier jedoch einen Elfmeter. Tolcay Cigerci verwandelte den Strafstoß in der 67. Minute zur Führung für die Gäste.

    Späte Dramatik mit unglücklichem Ausgang für Ulm

    Die Ulmer reagierten auf den Rückstand und warfen in der Schlussphase alles nach vorne. Der eingewechselte Max Scholze erzielte in der 84. Minute den umjubelten Ausgleich und brachte so Hoffnung ins Donaustadion. Auch in der Folge drängte Ulm auf den Führungstreffer, offenbarte dabei jedoch Lücken im Defensivverbund. Diese nutzte Erik Engelhardt in der vierten Minute der Nachspielzeit: Nach einem schnellen Umschaltmoment traf er zur erneuten Führung für die Gäste und besiegelte somit Ulms sechste Saisonniederlage.

    Einordnung und Ausblick

    Mit dieser Niederlage rutscht der SSV Ulm tiefer in den Abstiegskampf. Nach 14 Saisonspielen und zuletzt fünf verlorenen Partien bleibt die Mannschaft vorerst auf einem der hinteren Ränge. Trotz deutlich erkennbarer Steigerung im Offensivspiel unter Glasbrenner fehlen dem Team derzeit die nötigen Resultate. Energie Cottbus dagegen festigt mit dem knappen Erfolg seinen Platz in der Spitzengruppe der Liga und bleibt offensiv die produktivste Mannschaft der 3. Liga.

    • Ulms Defensive lange stabil, aber ungeordnet in der Nachspielzeit
    • Entscheidende Strafraumszenen bringen das Spiel auf die Kippe
    • Energie Cottbus weiterhin mit maximaler Effizienz im Angriff

    Für Ulm stehen in den kommenden Wochen Duelle gegen direkte Konkurrenten aus dem Tabellenkeller an. Die Mannschaft ist gefordert, die späten Gegentore abzustellen und dringend benötigte Punkte einzufahren.

    Quellen

  • Energie Cottbus – Alemannia Aachen 3:2 (2025-10-04)

    Energie Cottbus dreht Heimspiel gegen Alemannia Aachen trotz zweier Rückstände

    Energie Cottbus und Alemannia Aachen lieferten sich am 10. Spieltag der 3. Liga ein torreiches Duell im LEAG Energie Stadion. Die Lausitzer entschieden die Partie nach zweimaligem Rückstand mit 3:2 für sich und verteidigten damit ihre Platzierung im oberen Tabellendrittel. Die Gäste aus Aachen mussten nach frühem Elfmeter und erneuter Führung dennoch ohne Punkt die Heimreise antreten.

    Früher Führungstreffer per Strafstoß für Aachen

    Vor 11.469 Zuschauern präsentierten sich die Aachener zunächst konzentrierter. In der 13. Minute wurde Emmanuel Elekwa im Strafraum von King Manu zu Fall gebracht, was Schiedsrichter Yannick Sager veranlasste, auf Strafstoß zu entscheiden. Lars Gindorf ließ Energie-Torwart Marius Funk beim anschließenden Elfmeter keine Chance und erzielte damit sein bereits siebtes Saisontor.

    Cottbus gelingt prompte Antwort

    Die Gastgeber verstärkten nach dem Rückstand ihre Offensivbemühungen und fanden schnell die passende Antwort. Tolcay Cigerci probierte es in der 22. Minute zunächst mit einem Freistoß, der von der Mauer abgewehrt wurde, setzte aber im Nachschuss erfolgreich nach und schoss den Ball aus rund 16 Metern präzise ins linke Eck. Für Cigerci, der tags zuvor Vater geworden war, war dies der sechste Treffer in der laufenden Spielzeit.

    Alemannia kontert Cottbuser Ausgleich

    Aachen zeigte sich durch das Gegentor wenig beeindruckt. Schon drei Minuten nach dem Ausgleich setzte sich Felix Meyer auf der linken Außenbahn durch und brachte eine Flanke in den Sechzehner. Cottbus-Verteidiger Nyamekye Awortwie-Grant verpasste die Hereingabe, Mika Schroers reagierte gedankenschnell und schob den Ball aus kurzer Distanz zum 2:1 für die Alemannia ein.

    Chancenarme Schlussphase der ersten Halbzeit

    Nach dem Führungswechsel agierten beide Teams zunächst abwartender. Das Niveau blieb solide, doch Torgelegenheiten wurden bis zur Pause seltener. Die Gäste verwalteten ihr Vorsprung, während Cottbus mit mehr Ballbesitz um Anschluss bemüht war, ohne die Aachener Defensive nochmals ernsthaft zu gefährden.

    Energie dreht das Spiel nach der Pause

    Im zweiten Abschnitt trat Cottbus deutlich entschlossener auf. Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz erhöhte spürbar den Druck. In der 54. Minute belohnte sich das Team: Nach einem konsequent geführten Angriff erreichte ein Querpass Erik Engelhardt am zweiten Pfosten, der aus spitzem Winkel zum Ausgleich traf.

    Aachen war in der Folge in der Defensive stärker gefordert. In der 71. Minute folgte die endgültige Wende zugunsten der Lausitzer, als Kapitän Michel Ulrich aus dem Rückraum einen abgewehrten Ball aufnahm und per Flachschuss zum 3:2 einnetzte. Damit gelang Cottbus die erstmalige Führung des Nachmittags.

    Schlussoffensive bleibt erfolglos

    Die letzten 20 Minuten entwickelte sich ein intensiver, aber zunehmend zerfahrener Schlagabtausch. Aachen warf noch einmal alles nach vorn, um die Niederlage abzuwenden, kam jedoch nicht mehr entscheidend zum Abschluss. Cottbus verteidigte aufopferungsvoll und sicherte sich alle drei Punkte.

    Fazit und Ausblick

    Energie Cottbus bewies Moral und blieb in der Spitzengruppe der 3. Liga. Nach vorherigem Erfolg gegen Hansa Rostock festigten sie mit dem fünften Sieg aus sechs Spielen ihre Position. Alemannia Aachen fiel nach der zweiten Niederlage binnen einer Woche ins Tabellenmittelfeld zurück und muss kommenden Spieltag nach Lösungen gegen die derzeitige Defensivanfälligkeit suchen.

    Quellen