Schlagwort: Erzgebirge Aue

  • MSV Duisburg – Erzgebirge Aue 0:0 (2025-12-13)

    3. Liga: MSV Duisburg und Erzgebirge Aue trennen sich torlos

    Im 18. Spieltag der 3. Liga trennte sich der MSV Duisburg zu Hause von Erzgebirge Aue mit einem umkämpften 0:0-Unentschieden. Die Partie fand am 13. Dezember 2025 in der Schauinsland-Reisen-Arena statt und bot keine Tore, aber eine intensive Defensivleistung beider Mannschaften.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Der MSV Duisburg, mit 32 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, ging als Favorit in die Begegnung. Das Team von Trainer Dietmar Hirsch hatte in den letzten fünf Spielen eine wechselhafte Bilanz mit zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen vorzuweisen. Das letzte Match verloren die Zebras kurzfristig in Cottbus mit 2:3. Erzgebirge Aue befand sich auf Rang 17 der Tabelle mit 19 Punkten aus 18 Partien. Die Mannschaft von Jens Härtel und seinem Trainerkollegen Lars Fuchs hatte zuletzt einen Sieg, drei Unentschieden und eine Niederlage eingefahren und war bei diesem Spiel auf Schadensbegrenzung und stabile Defensive fokussiert.

    Aufstellung und Taktik

    Duisburg bot eine Formation mit Maximilian Braune im Tor, unterstützt von einer Viererkette in der Abwehr bestehend aus Tobias Fleckstein, Can Coskun, Joshua Bitter und Alexander Hahn. Das Mittelfeld setzten Rasim Bulic, Christian Viet und Conor Noß zusammen, während im Angriff Maximilian Dittgen, Florian Krüger und Patrick Sussek agierten.

    Erzgebirge Aue zeigte sich insbesondere defensiv kompakt, um die Offensivbemühungen von Duisburg zu unterbinden. Dabei agierte das Team zunächst sehr vorsichtig und war bemüht, vor allem die Räume eng zu machen und auf Konterchancen zu lauern.

    Spielverlauf

    Die Partie war geprägt von einer stabilen Defensivleistung beider Teams und wenigen nennenswerten Torraumszenen. Auf einem schwierigen Rasenplatz war es für beide Mannschaften nicht einfach, schnelle Kombinationen zu spielen. Duisburg versuchte insbesondere in der Anfangsphase, den Druck hochzuhalten und Chancen zu kreieren, wurde jedoch mehrfach durch die gut organisierte Abwehr der Gäste gestoppt. So gelang es Erzgebirge Aue, gefährliche Abschlüsse zu vereiteln, unter anderem durch eine Rettung unmittelbar vor der Torlinie.

    Die beste Gelegenheit für Aue entstand kurz vor der Halbzeitpause, als ein Kopfball nach einem Angriff über die rechte Seite knapp am Tor vorbeiging. Ansonsten war von beiden Seiten kaum Offensivfeuerwerk zu sehen. Duisburg scheiterte zudem mit einem Kopfball nur an der Latte, was ein knapp vergebener Warnschuss war.

    Im zweiten Durchgang hielt das Defensivbollwerk beider Mannschaften und die Struktur häufig dicht. Zugleich fehlte beiden Teams der letzte Punch, um zwingende Chancen herauszuspielen. Nach 90 Minuten blieb es letztlich bei der torlosen Punkteteilung.

    Bewertung und Konsequenzen

    Für den MSV Duisburg bedeutet das Remis weiter die Fortsetzung der Heim-Ohne-Niederlagen-Serie, allerdings verpasste der Tabellenzweite die Gelegenheit, den Rückstand zum Spitzenreiter zu verkürzen. Die Offensive konnte gegen die kompakte Abwehr von Aue keine klaren Torchancen herausarbeiten, was dringend verbesserungswürdig ist, um weiter oben mitzuspielen.

    Erzgebirge Aue hingegen kann mit dem Punktgewinn im Auswärtsspiel zufrieden sein, besonders da dies der erste Einsatz unter dem neuen Trainerduo Härtel/Fuchs war. Die Gäste zeigten defensiv eine konzentrierte Leistung und konnten die seit Wochen anhaltende Serie von sieglosen Spielen durchbrechen. Der Nachweis einer solchen Stabilität ist ein wichtiges Fundament in der Abstiegszone, in der sich das Team derzeit befindet.

    Ausblick

    Für Duisburg stehen in den kommenden Wochen weitere Topspiele auf dem Programm, bei denen die Mannschaft zeigen muss, dass sie ihre Ambitionen auf den Aufstieg unterstreichen kann. Erzgebirge Aue trifft im nächsten Heimspiel auf den Tabellenletzten und wird versuchen, die gute defensiv geprägte Leistung zu bestätigen, um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – FC Ingolstadt 04 2:2 (2025-12-07)

    Erzgebirge Aue und FC Ingolstadt 04 trennen sich mit 2:2-Unentschieden

    Am 17. Spieltag der 3. Liga kam es am 7. Dezember 2025 zu einem hart umkämpften Heimspiel zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem FC Ingolstadt 04, das 2:2 endete. Vor rund 5.700 Zuschauern zeigte sich eine Partie, in der beide Mannschaften phasenweise überlegen agierten, am Ende aber mit einer Punkteteilung leben mussten.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Der FC Ingolstadt begann die Begegnung mit einer Führung, die durch Frederik Carlsen in der 31. Minute erzielt wurde. Der Treffer resultierte aus einem Missverständnis in der Auer Abwehr, nach einer Standardsituation. Allerdings mussten die Gäste bereits kurz darauf einen herben Rückschlag hinnehmen: Julian Kügel erhielt in der 33. Minute wegen einer groben Unsportlichkeit die Rote Karte, sodass Ingolstadt den Großteil der zweiten Halbzeit mit einem Akteur weniger agieren musste.

    Trotz der Unterzahl zog sich Ingolstadt in der Folge weit zurück und verteidigte tief in der eigenen Hälfte, ließ kaum Chancen zu, gestattete den Gastgebern jedoch zahlreiche Flanken und Ballbesitz. Der FC Erzgebirge Aue erhöhte den Druck nach der Pause und konnte durch Marvin Stefaniak unmittelbar nach Wiederanpfiff (48. Minute) den Ausgleich erzielen. Später setzte Jonah Fabisch mit dem 2:1 in der 79. Minute einen weiteren Akzent zugunsten der Veilchen, die damit auf einen Heimsieg zusteuerten.

    Die Hoffnungen der Sachsen auf drei Punkte wurden jedoch in der Nachspielzeit zerstört. Jonas Scholz konnte für die Gäste in der 90.+1. Minute den späten Ausgleich markieren und damit den FC Ingolstadt vor einer Niederlage bewahren. Das Remis erschien unter dem Strich gerecht, auch wenn Aue lange überlegen war.

    Personelle und taktische Besonderheiten

    Erzgebirge Aue startete mit einer Aufstellung, in der insbesondere das Mittelfeld und die Flügelspieler mehr Ballbesitz und Offensivaktionen zeigen sollten. Anthony Barylla war mehrfach an gefährlichen Angriffen beteiligt, konnte allerdings keine Treffer vorbereiten. Ingolstadt zeigte sich defensiv kompakt, setzte auf Konter und Standardsituationen, erzielte auch daraus das erste Tor, war aber in Unterzahl stark gefordert.

    Die Rote Karte gegen Kügel war ein Wendepunkt der Begegnung. Ingolstadt weitete seine Defensive aus, verhindert Chancen von Aue in den eigenen Strafraum. Aue nutzte die Überzahl zeimlich gut, blieb aber insbesondere im Abschluss noch zu harmlos, was den Gästen die Möglichkeit eröffnete, in der Schlussminute noch zuzuschlagen.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit diesem 2:2 verharrt Erzgebirge Aue weiter auf einem Tabellenplatz im unteren Drittel der 3. Liga. Die Mannschaft hat aus den letzten fünf Spielen nur einen Sieg verbuchen können und bleibt in der Bilanz mit vielen Unentschieden stehen. Aktuell rangiert das Team auf dem 17. Tabellenplatz mit 18 gesammelten Punkten aus 17 Partien.

    Für den FC Ingolstadt bringt der Punkt vor allem nach der langen Unterzahl eine positive Komponente. Die Mannschaft bleibt jedoch in ihrer Gesamtsituation ohne großen Aufschwung und weist zuletzt einen Wechselkurs aus Siegen und Niederlagen auf.

    Das nächste Spiel für Erzgebirge Aue wird eine weitere Bewährungsprobe, wenn am 13. Dezember das Auswärtsspiel beim Tabellendritten MSV Duisburg ansteht. Ingolstadt kann mit dem gewonnenen Selbstvertrauen ebenfalls auf Verbesserungen in kommenden Partien hoffen.

    Fazit

    Das Duell zwischen Erzgebirge Aue und FC Ingolstadt 04 bot Spannung bis in die Nachspielzeit, in der Ingolstadt den Ausgleich erzielte und Aue den längst sicher geglaubten Sieg verspielte. Die Partie spiegelte die aktuelle Form beider Teams wider, die im Mittelfeld beziehungsweise Keller der Tabelle um Stabilität kämpfen. Aue zeigte bei Überzahl zwar mehr Spielanteile, ließ jedoch die nötige Durchschlagskraft vermissen, während Ingolstadt mit defensiver Disziplin und Kampfkraft aufwartete.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue 3:1 (2025-11-28)

    SV Wehen Wiesbaden gelingt wichtiger Sieg im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue

    Im Rahmen des 16. Spieltags der 3. Liga empfing der SV Wehen Wiesbaden am 28. November 2025 ab 19 Uhr den FC Erzgebirge Aue in der heimischen BRITA-Arena. Die Begegnung zwischen zwei Teams aus der unteren Tabellenregion endete mit einem 3:1-Erfolg für die Gastgeber, die damit wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sammelten.

    Verlauf der Partie: Aues Führung reicht nicht zum Punktgewinn

    Die erste Hälfte verlief zunächst ausgeglichen, wobei die Gäste aus Aue die aktivere und auch erfolgreichere Mannschaft waren. In der 17. Spielminute gelang Julian Günther-Schmid mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Veilchen die Führung. Die Gastgeber fanden offensiv kaum Mittel und konnten ohne eigene Treffer in die Kabine gehen.

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Wiesbaden legte an Intensität zu und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Bereits in der 53. Minute erzielte Justin Janitzek den Ausgleichstreffer für die Hausherren. Dieser Treffer sorgte für sichtbar mehr Sicherheit im Spiel der Wiesbadener, während Aue die kurzzeitige Führung aus der ersten Halbzeit zunehmend zu verlieren schien.

    In der Folgezeit präsentierte sich der SV Wehen Wiesbaden deutlich zielstrebiger und drängte auf die Entscheidung. Donny Bogicevic brachte die Gastgeber in der 75. Minute mit 2:1 in Führung, was die Stimmung in der BRITA-Arena deutlich hob. Erzgebirge Aue, das in der Offensive durch mehrere verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt war, fand keine passende Antwort mehr. In der Nachspielzeit setzte Nikolas Agrafiotis mit dem Treffer zum 3:1 den Schlusspunkt, der den Comeback-Sieg perfekt machte.

    Personelle Aspekte und Taktik

    Die Personalsituation bei Erzgebirge Aue war vor der Begegnung bereits angespannt. Trainer Jens Härtel fehlten unter anderem wichtige Stützen wie Julian Guttau, Marvin Stefaniak und Marcel Bär, was sich insbesondere in der Offensive negativ auswirkte. Die begrenzten Optionen verhinderten in der zweiten Hälfte effektive Entlastungsangriffe.

    Demgegenüber nutzte Wiesbadens Trainer Daniel Scherning sein Wechselkontingent geschickt, um frische Impulse zu setzen. Zwei Torschützen waren zudem in dieser Partie erstmals erfolgreich für die Gastgeber, was die taktische Flexibilität und Kaderbreite unterstreicht.

    Tabellenkontext und Ausblick

    Mit dem Sieg verbessert sich SV Wehen Wiesbaden in der Tabelle und kann sich mit 22 Punkten auf Rang zehn positionieren. Dieser Erfolg ist besonders wertvoll angesichts der jüngsten durchwachsenen Ergebnisse, die zuletzt von mehreren Niederlagen geprägt waren. Erzgebirge Aue verbleibt mit 20 Zählern knapp dahinter auf dem 17. Platz und bleibt weiter im unteren Tabellendrittel.

    Beide Mannschaften haben in den kommenden Wochen wichtige Aufgaben vor sich. Wiesbaden wird auswärts beim VfL Osnabrück antreten, der aktuell auf einem Aufstiegsplatz rangiert. Für Aue stehen ebenfalls richtungsweisende Partien an, in denen die Mannschaft wieder punkten muss, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

    Fazit

    Das Spiel bot einen deutlichen Bruch zwischen den beiden Halbzeiten. Während Erzgebirge Aue in der ersten Hälfte die Oberhand behielt und in Führung ging, dominierten die Gastgeber nach dem Wechsel und drehten das Ergebnis souverän. Das Duell zeigte die Bedeutung von personeller Stabilität und taktischer Anpassungsfähigkeit im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart II 0:0 (2025-11-23)

    FC Erzgebirge Aue vs. VfB Stuttgart II: Torloses Remis im 15. Spieltag der 3. Liga

    Im Rahmen des 15. Spieltags der 3. Liga traf der FC Erzgebirge Aue am 23. November 2025 um 16:30 Uhr im Erzgebirgsstadion auf die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. Vor 6.821 Zuschauern endete die Partie ohne Tore. Beide Teams zeigten überwiegend defensive Stabilität, sodass Torchancen rar blieben und kein Treffer gelang.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Das Heimteam aus Aue stand mit 16 Punkten nach 14 Spielen auf einem Abstiegsplatz, Rang 17, obwohl es zuletzt keine Niederlage in Pflichtspielen gab. Der FC Erzgebirge Aue hatte in der Vorsaison unter anderem ein 1:1-Unentschieden gegen den SC Verl erreicht. Die Stuttgarter U23 verzeichnete dagegen eine deutlich durchwachsenere Bilanz mit drei Siegen und zwei Niederlagen in den jüngsten fünf Spielen, zuletzt eine 1:3-Heimpleite gegen Alemannia Aachen.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Jens Härtel setzte bei den Gastgebern auf eine Formation, die auf eine solide Abwehr und eine vorsichtige Angriffsgestaltung abzielte. Martin Männel bewahrte das Tor, während in der Verteidigung unter anderem Eric Uhlmann und Ryan Malone für Stabilität sorgten. Im Mittelfeld agierten Mika Clausen und Julian Günther-Schmidt, die den Spielaufbau unterstützen sollten. Im Sturm vertraute der Coach auf Erik Weinhauer und Marcel Bär.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Die erste Hälfte war durch vorsichtige, defensive Spielweise geprägt. Die Gäste aus Stuttgart präsentierten sich mutiger in der Offensive als die Hausherren und erarbeiteten sich die besseren Chancen. Bereits in der dritten Minute musste Aues Torhüter Männel sein Können beweisen, als er einen Schuss von Mansour Ouro-Tagba parierte.

    Der maßgebliche Moment der Begegnung ereignete sich in der 30. Minute. Stuttgart erhielt einen Strafstoß zugesprochen, nachdem ein Auer Spieler im eigenen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Männel konnte den Elfmeter halten und verhinderte damit eine frühe Führung für die Gäste. Beim unmittelbar folgenden Kopfballversuch der Stuttgarter lenkte er die Kugel an die Latte. Diese Parade war entscheidend für den späteren Punktgewinn.

    Nach dem Seitenwechsel verbesserten sich die Aktionen der Gastgeber. Julian Günther-Schmidt verpasste nur knapp das Tor in der 48. Minute. Ryan Malone kam anschließend mit einem wuchtigen Kopfball an den Pfosten und verhinderte kurz darauf durch eine Rettungsaktion in der Defensive einen Rückstand. In der Schlussphase ließ das Tempo nach; der VfB Stuttgart II näherte sich dem Führungstreffer an, während die Erzgebirger trotz einiger Versuche in der Nachspielzeit auf sich aufmerksam machten.

    Leistungsträger und besondere Ereignisse

    Der 37-jährige Martin Männel präsentierte sich erneut als Stabilitätsfaktor im Tor der Veilchen. Neben der gehaltenen Strafstoßsituation absolvierte er sein 550. Pflichtspiel für den Verein. In insgesamt zäher Begegnung bei winterlichen Temperaturen erwies sich seine Leistung als spielentscheidend für den Punktgewinn.

    Die Defensive auf beiden Seiten agierte über weite Strecken sicher, was die fehlenden Tore erklärt. Offensiv vermisste man bei beiden Teams Durchschlagskraft und Präzision. Die taktische Zurückhaltung dominierte, weshalb sich Torchancen vor allem in der zweiten Halbzeit häuften, ohne letzten Erfolg.

    Ausblick und Tabelle

    Das Unentschieden bringt dem FC Erzgebirge Aue zwar einen weiteren Zähler, bleibt aber angesichts der anhaltenden Tabellensituation unbefriedigend. Mit weiterhin nur 17 Punkten verharrt die Mannschaft in der gefährdeten Zone der 3. Liga. Der VfB Stuttgart II kann durch das Remis einen kleinen Schritt Richtung Stabilität machen, steht aber ebenfalls noch nicht sicher.

    Beide Clubs dürfen in den kommenden Begegnungen auf eine intensivere offensive Ausrichtung hoffen, um die Durststrecke ohne Sieg zu beenden und wichtige Punkte im Abstiegskampf beziehungsweise im Mittelfeld der Liga einzufahren.

    Quellen

  • SC Verl – Erzgebirge Aue 1:1 (2025-11-08)

    SC Verl und Erzgebirge Aue trennen sich remis am 14. Spieltag der 3. Liga

    Am 14. Spieltag der 3. Liga kam es am 8. November 2025 zum Aufeinandertreffen zwischen dem SC Verl und Erzgebirge Aue. Beide Mannschaften holten letztlich jeweils einen Punkt, nachdem die Partie in der Verl-Arena mit 1:1 endete. Für beide Teams war es ein Spiel, das den Saisonverlauf aus unterschiedlichen Blickwinkeln widerspiegelt.

    Spielverlauf: Verl dominiert, Aue nutzt Gelegenheit

    Die Hausherren aus Verl gingen mit einer Serie von fünf Spielen ohne Niederlage im Rücken in die Begegnung. Trainer Tobias Strobl setzte auf eine eingespielte Formation mit Philipp Schulze im Tor, einer Abwehrreihe um Martin Ens sowie Akteuren wie Berkan Taz und Timur Gayret im Mittelfeld. Jonas Arweiler und Alessio Besio sollten im Angriff für Tore sorgen.

    Von Beginn an agierte der SC Verl engagiert und übernahm die Kontrolle über das Geschehen. Die Mannschaft erspielte sich im ersten Durchgang mehrere klare Möglichkeiten, nutzte diese aber zunächst nicht. Die Gastgeber gingen dann durch eine eigene Aktion mit 1:0 in Führung und hätten vor der Pause die Differenz weiter erhöhen können. Aue konnte seine wenigen Offensivaktionen im ersten Abschnitt nicht gefährlich zu Ende spielen.

    Zweite Halbzeit: Eigentor bringt Ausgleich

    Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Erzgebirge Aue. Trainer Jens Härtel änderte die Startaufstellung im Vergleich zum vorherigen Spiel auf einer Position. Mit Ricky Bornschein lief ein zusätzlicher Verteidiger auf, was die Balance im Auer Spiel spürbar stabilisierte. Die Gäste profitierten vom nachlassenden Druck der Verler und kamen in einer undurchsichtigen Szene durch ein Eigentor schließlich zum Ausgleich.

    Im weiteren Verlauf verpasste Verl es, erneut die Führung zu erzielen. Die Angriffsreihen der Hausherren blieben wiederholt erfolglos, während Aue mit dem Unentschieden spürbar zufriedener wirkte. Gegen Ende der Partie hatte Aue sogar noch die Möglichkeit, mit einem Abschluss in der Nachspielzeit den Spielverlauf vollständig zu drehen. Am Resultat änderte sich aber nichts mehr.

    Statistischer Überblick und Bedeutung des Resultats

    • Der SC Verl bleibt mit dem Remis weiter ohne Niederlage, vergab aber die Chance, den sechsten Saisonsieg einzufahren.
    • Erzgebirge Aue sammelte im 14. Anlauf erstmals einen Zähler in Verl. Mit jetzt 16 Punkten steht die Mannschaft auf Platz 17 der Tabelle.
    • Die Gäste verbesserten damit die eigene Ausgangssituation im Abstiegskampf minimal, konnten aber auch im siebten ligainternen Vergleich keinen Sieg in Ostwestfalen einfahren.
    • Der SC Verl bewies erneut Heimstärke, ließ aber zu viele Möglichkeiten ungenutzt, was am Ende den Sieg kostete.

    Analyse beider Teams

    Die Ausbeute des SC Verl ist ein Resultat der derzeitigen offensiven Stabilität, gepaart mit einer soliden Defensivordnung, wenngleich die Chancenverwertung kritisch zu sehen ist. Das unglückliche Eigentor nach der Pause war symptomatisch für die Nachlässigkeit in entscheidenden Situationen, die zu Punktverlusten führen kann.

    Erzgebirge Aue zeigte nach einer schwierigen ersten Halbzeit eine verbesserte kämpferische Moral, profitierte jedoch vor allem vom Spielverlauf und der Abschlussschwäche des Gegners. Im Abstiegskampf zählt am Ende jeder Zähler, sodass der Punkt den Gästen hilft, die Negativserie in Verl zu durchbrechen und etwas Stabilität für die kommenden Aufgaben zu gewinnen.

    Ausblick

    Der SC Verl wird im weiteren Ligaverlauf weiter auf die Effektivität im Angriff achten müssen, um in der oberen Tabellenhälfte zu verweilen. Erzgebirge Aue erwartet mit Begegnungen gegen direkte Tabellennachbarn eine richtungsweisende Phase. Beide Mannschaften müssen ihre Chancen konsequenter nutzen, um die jeweiligen Saisonziele nicht zu gefährden.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – Jahn Regensburg 3:3 (2025-11-01)

    Erzgebirge Aue und Jahn Regensburg trennen sich in torreichem Duell remis

    Am 13. Spieltag der 3. Liga standen sich Erzgebirge Aue und Jahn Regensburg gegenüber. Die Partie entwickelte sich im Erzgebirgsstadion zu einem offenen Schlagabtausch, der mit einem Unentschieden endete. Beide Teams lieferten sich ein zähes Ringen, das am Ende keine Mannschaft für sich entscheiden konnte. Nach 90 Minuten sowie Nachspielzeit stand es 3:3.

    Ausgeglichene erste Halbzeit ohne klare Vorteile

    Vor knapp 8.500 Zuschauern begannen beide Mannschaften abwartend, mit leichtem Übergewicht für die Gastgeber in der Anfangsphase. Aue versuchte, mit Standards und Fernschüssen Akzente zu setzen. Regensburg hielt jedoch stark dagegen, ohne selbst zu Beginn zu großen Chancen zu kommen. Erst ab Mitte der ersten Hälfte gelangen den Gästen mehr Ballgewinne und gefährlicheres Umschaltspiel.

    Die Defensive der Gastgeber offenbarte dabei erste Unsicherheiten. Mehrfach gelang es dem agilen Noel Eichinger, das Spiel der Regensburger anzukurbeln und die Auer Ordnung zu fordern. Aue kam durch Schüsse von Guttau und Clausen zu Abschlüssen, jedoch blieb Regensburg aufmerksam. Die Teams gingen mit einem 1:1 gleichem Spielstand in die Kabine.

    Viele Wendungen nach dem Seitenwechsel

    Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem offenen Aufeinandertreffen, in dem keine Mannschaft die Kontrolle gewinnen konnte. Beide Abwehrreihen wirkten unsicher, ließen mehrere Chancen zu. Das wechselhafte Geschehen führte dazu, dass die Führung mehrfach zwischen den Teams pendelte. Fehler im Spielaufbau und unkonzentrierte Defensivaktionen sorgten für zahlreiche Torraumszenen.

    • Regensburg präsentierte sich besonders nach Ecken und schnellen Angriffen gefährlich.
    • Aue profitierte bei eigenen Toren von Mistakes der Gäste.
    • Zwischenzeitlich schien keine klare Linie im Spiel erkennbar.

    Als Regensburg einzuschieben drohte, überraschten die Gastgeber mit schnellen Gegenstößen. Die Partie war bis in die Schlussminuten offen und wurde von beiden Seiten mit erhöhtem Risiko geführt.

    Enge Schlussphase ohne Gewinner

    Die letzten Minuten standen im Zeichen des offenen Austauschs. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten, wurde die Entscheidung vertagt. Beide Teams setzten in der Schlussphase alles auf eine Karte, doch ein entscheidender Treffer fiel nicht mehr. Damit endete die Begegnung mit einem 3:3, das den Spielverlauf über große Strecken widerspiegelte.

    Für beide Teams bedeutet dieses Remis, dass sie den Anschluss an die Tabellenspitze nicht entscheidend verbessern konnten. Vor allem bei Aue bleibt die Defensive ein Thema, während Regensburg seine Offensivstärke erneut unter Beweis stellte. Die Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche Partie mit zahlreichen Chancen und Wendungen bis zum Schluss.

    Fazit

    Das Duell zwischen Erzgebirge Aue und Jahn Regensburg bot zum 13. Spieltag der 3. Liga eine Vielzahl an Toren und einen wechselhaften Spielverlauf. Am Ende steht ein Remis, das den zahlreichen Fehlern, aber auch der Offensivfreude beider Mannschaften Rechnung trägt. Beide Teams müssen für die kommenden Wochen vor allem an ihrer Stabilität arbeiten, um den Blick weiterhin nach oben richten zu können.

    Quellen

  • TSG 1899 Hoffenheim II – Erzgebirge Aue 1:1 (2025-10-26)

    3. Liga: TSG 1899 Hoffenheim II und Erzgebirge Aue trennen sich am 12. Spieltag remis

    Im Rahmen des 12. Spieltags der 3. Liga kam es am 26. Oktober 2025 zum Aufeinandertreffen zwischen TSG 1899 Hoffenheim II und Erzgebirge Aue. Die Partie endete nach 90 Minuten mit einem 1:1 und brachte beiden Teams je einen Punkt ein. Zur Pause lag Hoffenheim II noch in Führung, ehe Aue im zweiten Durchgang ausgleichen konnte.

    Spielverlauf und Ergebnis

    Hoffenheim II nutzte die erste Halbzeit, um vor eigenem Publikum in Führung zu gehen. Nach 45 Minuten stand es 1:0 für die Gastgeber. Im Anschluss überzeugte Aue mit einer stabileren Leistung in der zweiten Hälfte und erzielte den Ausgleich. Die Partie gestaltete sich nach der Pause ausgeglichen, weitere Treffer fielen jedoch nicht.

    • Halbzeitstand: 1:0 für Hoffenheim II
    • Endstand: 1:1
    • Beide Teams konnten in der zweiten Hälfte keinen entscheidenden Vorteil mehr herausspielen

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Nach dem zwölften Spieltag behauptet sich Hoffenheim II mit nun 21 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Das Team rangiert aktuell auf Platz 7 und zeigte in den vergangenen fünf Begegnungen eine ausgeglichene Bilanz mit jeweils zwei Siegen und Niederlagen sowie einem Remis. Die Mannschaft hält damit Anschluss an die oberen Tabellenregionen.

    Für Erzgebirge Aue bedeutet das Unentschieden einen Schritt in Richtung Stabilisierung. Das Team bringt es nach 14 absolvierten Partien auf 16 Punkte und verweilt damit auf dem 17. Tabellenplatz. Die jüngste Ausbeute weist einen Sieg, drei Unentschieden sowie eine Niederlage aus den letzten fünf Spielen auf. Trotz geringer Ausbeute in den letzten Wochen gelang es den Gästen, gegen Hoffenheim II auswärts zu punkten und wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern.

    Formkurve der Teams

    • TSG 1899 Hoffenheim II: Aus den letzten fünf Begegnungen resultierten zwei Erfolge, zwei Niederlagen und ein Unentschieden. Die Mannschaft findet sich derzeit auf Platz sieben wieder und hat damit ein Polster zur Abstiegszone.
    • Erzgebirge Aue: Ein Heimsieg, drei Punkteteilungen und eine Niederlage prägen die letzten fünf Spiele. Mit den errungenen 16 Punkten bleibt man jedoch im unteren Bereich der Tabelle, ohne aber den Anschluss völlig zu verlieren.

    Nächste Aufgaben

    Für die TSG 1899 Hoffenheim II steht nun das Heimspiel gegen Tabellenführer MSV Duisburg bevor. Damit wartet auf die Mannschaft eine anspruchsvolle Bewährungsprobe. Weitere Gegner in den folgenden Wochen sind der FC Ingolstadt 04, SSV Jahn Regensburg, 1. FC Saarbrücken und SV Wehen Wiesbaden.

    Erzgebirge Aue empfängt in der nächsten Runde den VfB Stuttgart II, gefolgt von weiteren Duellen gegen SV Wehen Wiesbaden, FC Ingolstadt 04, MSV Duisburg und 1. FC Schweinfurt 05. Das Team bleibt gefordert, um weitere Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

    Fazit

    Die Punkteteilung spiegelt die ausgeglichene Begegnung am 12. Spieltag wider. Während Hoffenheim II seine Position im gesicherten Tabellenmittelfeld festigt, muss Erzgebirge Aue weiter um den Anschluss ans untere Mittelfeld kämpfen. Beide Teams werden an den kommenden Spieltagen gefordert sein, ihre jeweiligen Ziele – sei es der Aufstieg oder der Klassenerhalt – konsequent weiterzuverfolgen.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – SV Waldhof Mannheim 0:2 (2025-10-17)

    Erzgebirge Aue unterliegt Waldhof Mannheim – Schwächen im Offensivspiel kosten Punkte

    Der FC Erzgebirge Aue hat am elften Spieltag der 3. Liga vor heimischem Publikum eine bittere 0:2-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim hinnehmen müssen. Das Freitagabendspiel im Erzgebirge zeigte schon früh, dass die Gastgeber Schwierigkeiten haben, entscheidende Akzente im Angriff zu setzen. Während Mannheim effizient agierte, ließ Aue zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt und musste die erste Niederlage nach zuletzt drei Spielen ohne Pleite einstecken. Waldhof Mannheim festigt somit seine Position im Mittelfeld der Tabelle, während die Sachsen den nächsten Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib verkraften müssen.

    Verlauf der ersten Halbzeit: Früher Gegentreffer und fehlende Ideen

    Die Anfangsphase war ausgeglichen, doch Aues Versuche, die Kontrolle zu übernehmen, verpufften meist schon in der Mittelfeldzone. Trainer Jens Härtel setzte auf längere Diagonalpässe, doch diese Strategie blieb ohne nennenswerten Erfolg. Das Offensivspiel der Gastgeber kam schwer gegen die kompakte Mannheimer Raute zur Entfaltung. Ein 25-Meter-Schuss von Mika Clausen blieb eine der wenigen nennenswerten Aktionen aus der Distanz. Kurz darauf machte Mannheim aus einer Standardsituation Kapital: Nach einer Ecke in der 19. Minute gelang Abwehrspieler Niklas Hoffmann der Führungstreffer für die Gäste.

    Zweites Tor nimmt Aue die Hoffnung

    Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zeigte Mannheim, warum das Team trotz Personalsorgen als unangenehmer Gegner gilt. Die Gäste investierten viel und kombinierten sich immer wieder gefährlich vor das Tor der „Veilchen“. Aue musste in mehreren Situationen defensiv alles aufbieten, um einen höheren Rückstand zu vermeiden.

    Zur Pause wechselte Härtel offensiv, dennoch blieb der gewünschte Umschwung aus. Mannheim überstand auch die Drangphase von Aue nach dem Seitenwechsel weitgehend ungefährdet und zeigte sich weiterhin zielstrebiger. In der 67. Minute machte Arianit Ferati mit einem platzierten Linksschuss das 0:2 perfekt. Mit diesem zweiten Treffer war die Vorentscheidung gefallen.

    Schlussoffensive bleibt wirkungslos

    Auch mit einem Dreifachwechsel in der 72. Minute konnte Aue das Blatt nicht mehr wenden. Die Hereinnahme von Borys Tashchy, Ryan Malone und Jannic Ehlers sollte neuen Schwung bringen, doch der erhoffte Offensivdruck stellte sich nicht ein. Die Gäste verteidigten konsequent und suchten weiterhin nach möglichen Kontern, wobei sie beinahe weitere Treffer nachgelegt hätten. Trotz aller Versuche war der Mannheimer Erfolg zu keinem Zeitpunkt in wirklicher Gefahr.

    Auswirkungen auf die Tabellensituation

    Aue bleibt mit elf Punkten aus elf Spielen in der unteren Tabellenhälfte stecken und verpasst die Chance, sich deutlich von der Abstiegszone abzusetzen. Insbesondere die Bilanz im heimischen Stadion, mit acht Punkten aus sechs Spielen, bleibt ausbaufähig. Waldhof Mannheim hingegen rückte mindestens vorübergehend auf Rang acht vor und kann aufgrund der couragierten Vorstellung auf eine ruhigere Zukunft hoffen, auch wenn Defensivprobleme im Saisonverlauf häufiger sichtbar waren.

    Fazit

    Die Niederlage gegen Mannheim macht für Erzgebirge Aue deutlich, dass im Offensivbereich weiterhin Nachholbedarf besteht. Effektivität und Spielkultur der Gäste gaben an diesem Abend den Ausschlag. Während Aue nach wie vor um Stabilität ringt, präsentiert sich Waldhof nun auch auswärts weitgehend gefestigt.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – Rot‑Weiss Essen 2:2 (2025-10-05)

    Dritte Liga: Erzgebirge Aue und Rot-Weiss Essen trennen sich unentschieden

    Am 10. Spieltag der 3. Liga endete die Begegnung zwischen Erzgebirge Aue und Rot-Weiss Essen mit einem 2:2. Beide Mannschaften lieferten ein kampfbetontes Duell, in dem die Gastgeber zweimal in Führung gingen, aber RWE jeweils zurückschlug. Aue schaffte es damit, nach zuletzt zwei Siegen erneut zu punkten, während die Essener weiterhin Kontakt zu den Spitzenplätzen halten.

    Frühes Übergewicht für Erzgebirge Aue

    Die Anfangsphase verlief ganz im Sinne der Hausherren. Aue präsentierte sich von Beginn an aktiv und kontrollierte das Geschehen über weite Strecken des ersten Durchgangs. Frühzeitig sorgte Guttau für Gefahr, als er nach starker Vorarbeit abziehen konnte und seine Aktion von Luca Bazzoli noch unhaltbar abgefälscht wurde. Mit dem verdienten Führungstreffer in der 18. Minute belohnte sich das Team für die engagierte Anfangsoffensive.

    • 18. Minute: Guttau bringt Aue mit abgefälschtem Schuss in Front.
    • 22. Minute: Schmid verpasst knapp das mögliche 2:0 für die Veilchen.

    RWE erholt sich und gleicht aus

    Essen steigerte sich nach etwa dreißig Minuten. Während Aue zuvor fast nach Belieben kombinierte, gelang es den Gästen, die Kontrolle im Mittelfeld zu übernehmen. In der 39. Minute führte eine Standardsituation zum Ausgleich: Kraulich, zuvor für den verletzten Schultz eingewechselt, drückte den Ball nach einer Ecke zum 1:1 über die Linie. Die Partie war von da an deutlich ausgeglichener.

    • 39. Minute: Kraulich gleicht per Kopfball nach einer Ecke aus.

    Zweite Führung durch Guttau

    Die Freude der Essener über den Ausgleich währte nur kurz. Noch vor der Pause schlug Aue zurück: Guttau bewies erneut seine Abschlussstärke, als er sich durch die gegnerische Abwehr spielte und die erneute Führung erzielte. Mit diesem 2:1 ging es auch in die Kabinen.

    • 42. Minute: Guttau stellt mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her.

    Essener Druck in der zweiten Hälfte

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs hielt Aue das Spiel noch offen und setzte vereinzelt Nadelstiche. Doch mit fortschreitender Spielzeit übernahmen die Gäste aus dem Ruhrgebiet das Kommando. Mehrmals näherte sich Essen dem Ausgleichstreffer, die Gastgeber gerieten zunehmend unter Druck und hatten nach vorne kaum noch Entlastung.

    Obuz sorgt für den verdienten Ausgleich

    Der Kräfteverschleiß bei Aue war spürbar und Essen nutzte die Schwächephase. In der 66. Minute traf Obuz nach einem Angriff über die Außenbahn zum 2:2 und stellte damit auf Unentschieden. In den Schlussminuten drängte RWE sogar auf den Sieg, fand jedoch keine Lücke mehr in der Auer Defensive. So blieb es schlussendlich bei der Punkteteilung.

    • 66. Minute: Obuz schließt einen Essener Angriff erfolgreich ab – 2:2.

    Fazit: Gerechte Punkteteilung nach wechselhaftem Spielverlauf

    Erzgebirge Aue beendet mit diesem Unentschieden eine intensive Woche erfolgreich und bleibt zum dritten Mal nacheinander ungeschlagen. Trotz zweimaliger Führung reichte es gegen angriffslustige Essener nicht zum dritten Sieg in Folge. Die Gäste zeigten Moral und konnten sich nach Rückständen immer wieder aufbäumen. Am Ende ist das 2:2 das leistungsgerechte Resultat einer lebhaften Drittliga-Partie.

    • Aue klettert schrittweise aus der gefährdeten Zone.
    • RWE hält mit dem Auswärtspunkt Anschluss zur Spitzengruppe.
    • Julian Guttau überzeugte mit zwei Treffern als auffälligster Akteur der Gastgeber.

    Quellen

  • Alemannia Aachen – Erzgebirge Aue 0:1 (2025-09-30)

    Erzgebirge Aue gewinnt knapp bei Alemannia Aachen

    Am 9. Spieltag der Dritten Liga musste Alemannia Aachen eine unerwartete Heimniederlage hinnehmen. Gegen Erzgebirge Aue setzte es am Dienstagabend vor fast 20.000 Zuschauern am Tivoli ein knappes 0:1 (0:1). Die Gäste verbuchten damit ihren ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison. Für den Aufsteiger aus Aachen bedeutet die Niederlage einen Rückschlag nach zuletzt zwei deutlichen Erfolgen.

    Wechselhafte Ausgangslage vor Anpfiff

    Aachen ging mit viel Selbstvertrauen in das Duell, da man zuvor Waldhof Mannheim sowie Schweinfurt geschlagen und dabei acht Tore erzielt hatte. Mit dem Ziel, diesen Aufwärtstrend fortzusetzen, setzte Trainer Benedetto Muzzicato auf Kontinuität. Aufseiten der Auer entspannte sich die Stimmung nach dem ersten Ligaerfolg gegen 1860, doch auswärts waren noch keine Punkte eingefahren worden. Beide Teams mussten verletzungsbedingt auf einige Stammkräfte verzichten, Aachen unter anderem auf Hanraths und Wagner, bei Aue fehlte Malone aufgrund einer Sperre sowie Seifert, Bär und weitere verletzte Spieler.

    Spielverlauf: Chancen auf beiden Seiten, Aue effektiv

    Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, wobei Aachen nach besseren Resultaten der letzten Spieltage etwas aktiver agierte. Die Gastgeber erarbeiteten sich kleinere Vorteile im Mittelfeld, brachten den entscheidenden Pass jedoch selten an den Mann. Nach 29 Minuten musste Danilo Wiebe verletzungsbedingt für Aachen vom Feld, für ihn kam Joel da Silva Kiala ins Spiel.

    Das spielentscheidende Tor fiel in der 34. Minute in einer Szene, die für Aue ungewöhnlich glücklich verlief: Außenverteidiger Pascal Fallmann bekam auf der rechten Seite viel Raum. Sein Versuch, den Ball in die Mitte zu flanken, missglückte und entwickelte sich zu einem Torschuss. Der Ball segelte über den zu weit vor dem Tor postierten Aachener Keeper Jan Olschowsky hinweg und schlug direkt im Netz ein. Die Gäste nutzten diese Situation konsequent und gingen mit der Führung in die Pause.

    Alemannia nach der Pause bemüht, ohne Durchschlagskraft

    Nach dem Seitenwechsel verstärkte Aachen die Bemühungen, den Rückstand auszugleichen. Trainer Muzzicato versuchte durch Auswechslungen in der Offensive – unter anderem kamen Strujić und Sulejmani in der 73. Minute – neue Impulse zu setzen. Die Gastgeber hatten mehr Ballbesitz, fanden aber weiterhin keine Lösung gegen das kompakten Defensivspiel von Erzgebirge Aue. Trotz zahlreicher offensiver Anläufe fehlte es an klaren Gelegenheiten, da die Präzision im letzten Drittel abhandenkam. Aue verteidigte organisiert und brachte den knappen Vorsprung ohne größere Probleme über die Zeit.

    Auswirkungen auf die Tabellensituation

    Mit der Niederlage stoppt Aachen den kurzen Aufschwung und verbleibt nach neun Spieltagen im unteren Mittelfeld der Tabelle. Die Serie von zwei Siegen in Folge fand ein Ende. Aue hingegen verlässt dank des Erfolgs die Abstiegsplätze und zieht punktemäßig mit der Alemannia gleich. Beide Teams stehen nach drei Siegen ähnlich da, doch Aue dürfte insbesondere dank des ersten Auswärtsdreiers optimistischer in die kommenden Aufgaben gehen.

    • Alemannia Aachen: Rang 13 nach dem 9. Spieltag
    • Erzgebirge Aue: Platz 16, erster Auswärtssieg der Saison
    • Besonderheit: Kurioses Sieg-Tor durch Fallmann, der eine verunglückte Flanke im Tor unterbrachte
    • Schiedsrichter: Kevin Behrens
    • Zuschauer: knapp 20.000 am Tivoli

    Stimmen und Ausblick

    Trainer und Spieler zeigten sich nach der Partie enttäuscht, vor allem aufgrund der Art des Gegentreffers und der ausbleibenden Reaktion in der Offensive. Olschowsky übernahm Verantwortung für das Gegentor. Beide Clubs richten den Blick nun auf die kommenden Partien: Aachen gastiert am Samstag bei Energie Cottbus, Aue empfängt einen Tag später Rot-Weiss Essen.

    Quellen