Schlagwort: Erzgebirge Aue

  • Erzgebirge Aue – TSV 1860 München 2:0 (2025-09-27)

    Erzgebirge Aue feiert Befreiung gegen TSV 1860 München

    Am achten Spieltag der 3. Liga gelingt Erzgebirge Aue ein dringend benötigter Heimsieg gegen den TSV 1860 München. Die Sachsen fahren beim 2:0 ihre zweite Saisonerfolg ein und verschaffen sich damit etwas Luft im Mittelfeld der Tabelle. Für die Gäste aus München bedeutet die Niederlage die dritte Pleite in Serie – die Krise im Traditionsverein hält damit an.

    Spielverlauf: Frühe Aufregung, späte Entscheidung

    Vor 10.187 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel. Bereits in der Anfangsphase kam es zu einem Aufreger: Kevin Volland brachte eine Ecke der Münchner direkt aufs Tor. Der Ball landete im Netz, doch der Schiedsrichter entschied auf ein Foulspiel an Aues Torhüter Martin Männel. Der Treffer hatte damit keinen Bestand. Diese Entscheidung erwies sich für Aue als Glücksfall, denn eine Führung der Gäste hätte den Spielverlauf deutlich beeinflussen können.

    Wenig später hatten die Löwen erneut Pech – ein Distanzschuss von Florian Niederlechner prallte an den Innenpfosten. Der Ball sprang jedoch zurück ins Feld, die Führung für München blieb aus.

    Aue nutzt seine Chancen konsequent

    Anders als die Gäste zeigte sich Erzgebirge Aue eiskalt: Eric Uhlmann setzte sich in der 20. Minute auf der rechten Seite durch, seine Flanke erreichte Marvin Stefaniak. Dieser fackelte nicht lange, ließ seinen Gegenspieler ins Leere laufen und verwertete die Chance im kurzen Eck zur Führung für die Gastgeber.

    1860 bemühte sich um den Ausgleich, blieb jedoch vor dem Tor glücklos. Gleichzeitig war Aue durch schnelles Umschalten immer wieder gefährlich und hätte weiter erhöhen können. Nach der Pause investierten beide Teams viel, blieben im letzten Drittel aber oft zu ungenau oder scheiterten an den Torhütern.

    Entscheidung durch Uhlmanns zweiten Streich

    Knapp eine Viertelstunde vor Schluss sorgte dann Eric Uhlmann für die Vorentscheidung. Nach einem Ballgewinn setzte Aue energisch nach, Uhlmann tauchte nach einem Querpass frei vor dem Münchner Schlussmann auf und schob zum 2:0 ein. Die Gastgeber verteidigten in der Schlussphase engagiert und brachten ihren Vorsprung über die Zeit.

    Münchens Formkrise verschärft sich

    Für den TSV 1860 München verschlimmert sich die sportliche Situation. Nach einem guten Saisonstart mit elf Punkten aus fünf Partien folgte nun die dritte Niederlage hintereinander. Besonders bitter: Die Gäste waren keineswegs chancenlos – zweimal landete der Ball am Aluminium, dazu kam der aberkannte Treffer in der Anfangsphase.

    Während Aue mit Glück und Effektivität die drei Punkte einfährt, wächst in München der Druck. Die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner sucht weiter nach spielerischer Stabilität und mentaler Geschlossenheit. Stimmen aus dem Umfeld deuten auf eine angespannte Stimmung hin.

    Analyse: Einsatz, Wille und das Glück auf Seiten der Gastgeber

    • Effizienz als Schlüssel: Aue machte aus wenig viel – mit den beiden Treffern durch Stefaniak und Uhlmann stellte das Team seine Kaltschnäuzigkeit unter Beweis.
    • Glück in entscheidenden Momenten: Das nicht gegebene Tor zugunsten der Gastgeber, sowie die zweimalige Unterstützung vom Aluminium für Aue, waren maßgeblich.
    • Leidenschaftlicher Auftritt: Die Mannschaft von Jens Härtel zeigte sich defensiv kompakt, gewann wichtige Zweikämpfe und belohnte sich für den hohen Einsatz.
    • Personelle Veränderungen: Zwei Wechsel in der Auer Startelf im Vergleich zum letzten Spiel zeigten Wirkung. Eric Uhlmann avancierte mit einem Tor und einer Vorlage zum Mann des Tages.

    Ausblick

    Mit dem Erfolg verschafft sich Erzgebirge Aue etwas Ruhe im Abstiegskampf und kann mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Partien gehen. Für den TSV 1860 München bleibt die schwierige Phase bestehen – die Mannschaft muss sich rasch stabilisieren, um nicht weiter im Tabellenmittelfeld abzurutschen.

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  • VfL Osnabrück – Erzgebirge Aue 3:1 (2025-09-20)

    VfL Osnabrück bezwingt Erzgebirge Aue mit 3:1 – Aue weiter in der Krise

    Zum siebten Spieltag der 3. Liga empfing der VfL Osnabrück Erzgebirge Aue an der heimischen Bremer Brücke. Während Osnabrück im Liga-Mittelfeld Fuß gefasst hatte, reisten die Gäste aus Sachsen mit einer Negativserie und Druck im Tabellenkeller an. Die Stimmungslage blieb nach 90 Minuten eindeutig: Osnabrück setzte sich mit 3:1 durch, während Aue die vierte Niederlage in Folge kassierte.

    Torlose erste Hälfte – wenige Akzente im Angriff

    Beide Teams konzentrierten sich zunächst auf die Abwehrarbeit, was zu einem ereignisarmen Beginn führte. Die Gäste aus Aue zeigten in den ersten Minuten über Jannic Ehlers einen guten Ansatz, dessen Abschluss das Osnabrücker Tor jedoch verfehlte. Osnabrück antwortete mit einer Gelegenheit von Bjarke Jacobsen, aber auch diese brachte keinen Ertrag. Im weiteren Verlauf entwickelte Aue zwar mehr Druck, konnte jedoch mehrere aussichtsreiche Situationen nicht nutzen, darunter eine gefährliche Hereingabe von Fallmann, die erst am Aluminium scheiterte.

    Osnabrück legt nach Pause vor

    Nach Wiederanpfiff änderte sich das Bild. In der 49. Minute profitierte Osnabrück von einer unsortierten Gästedefensive: Jacobsen nutzte seine Chance und brachte das Heimteam in Führung. Kurz darauf sorgten personelle Wechsel für neue Impulse, wobei VfL-Trainer Schultz Badjie und Christensen einwechselte. In der 63. Minute folgte ein Handspiel im Strafraum der Auer, der fällige Elfmeter wurde von Lars Kehl sicher verwandelt.

    Aue gelingt nur kurzzeitig der Anschluss

    Der FCE setzte ebenfalls auf frische Akteure. Ein Einwechselspieler, Mika Clausen, verkürzte in der 70. Minute auf 1:2 und sorgte wieder für Spannung. Doch die aufkommende Hoffnung wurde gedämpft, als Aues Ryan Malone kurz vor Ende der Begegnung wegen eines rüden Einsteigens mit Rot vom Platz gestellt wurde und sein Team in Unterzahl weiterspielen musste.

    Entscheidung in der Nachspielzeit

    In der Schlussphase spielte Osnabrück die Überzahl souverän aus und konnte in der Nachspielzeit durch Badjie den Treffer zum 3:1-Endstand erzielen. Damit sicherte sich die Heimmannschaft drei Punkte und rückte auf den vierten Tabellenplatz vor. Der Defensivverbund des VfL blieb damit eine der stabilsten Formationen der Liga und kassierte erst das fünfte Gegentor in dieser Saison.

    Aue tief im Tabellenkeller

    Für Erzgebirge Aue bleibt die Situation kritisch: Der Club verweilt nach sieben Spieltagen mit vier Punkten weiterhin im unteren Bereich der Tabelle, vor allem da auswärts bislang noch kein Erfolgserlebnis gelang. Die Startelf blieb nach dem letzten Misserfolg gegen Cottbus zwar unverändert, zeigte allerdings erneut keine Lösung für die anhaltende Negativserie. Besonders bitter: Die gute erste Hälfte blieb am Ende ebenso folgenlos wie eine engagierte zweite Halbzeit mit spielerischen Ansätzen.

    Ausblick

    Der VfL Osnabrück darf nach diesem Erfolg auf eine weiterhin stabile Saison hoffen. Bei Erzgebirge Aue hingegen bleibt die angespannte Lage bestehen. Trainer Jens Härtel steht vor der Herausforderung, seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen.

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  • Energie Cottbus – Erzgebirge Aue 2:1 (2025-09-17)

    Energie Cottbus entscheidet umkämpftes Ostderby gegen Erzgebirge Aue

    Am 6. Spieltag der 3. Liga standen sich Energie Cottbus und Erzgebirge Aue vor 13.278 Zuschauern erneut in einem traditionsreichen Ostduell gegenüber. Die Lausitzer entschieden die intensive Begegnung am Ende mit 2:1 für sich und verschärften damit die sportliche Krise der Gäste aus dem Erzgebirge.

    Früher Schock für Aue: Energie trifft direkt

    Cottbus erwischte einen optimalen Start. Bereits nach etwas mehr als einer Minute fiel das 1:0 für die Hausherren. Nach einem Einwurf lief der Ball durch das Mittelfeld, wo Tolcay Cigerci entscheidend einleitete und Moritz Hannemann im Strafraum zum Abschluss kam. Hannemann drehte sich geschickt und schob den Ball flach durch die Beine von Aues Ryan Malone ins Tor (2. Minute).

    Beinahe hätte Energie in der Anfangsphase direkt nachgelegt. Justin Butler eroberte den Ball im Mittelfeld und brachte ihn nach einem Dribbling zu Timmy Thiele, dessen Ablage jedoch von Cigerci nicht verwertet wurde – der Ball ging knapp am Pfosten vorbei. In der Folge blieb Cottbus zunächst dominanter und sorgte über den aktiven Butler für Unruhe in der gegnerischen Defensive.

    Aue gleicht aus und gewinnt an Sicherheit

    Die Gäste mussten den frühen Nackenschlag erst verdauen. Ein erster Lichtblick für das Team von Trainer Jens Härtel folgte in der 19. Minute. Nach einer durchdachten Aktion über die rechte Außenbahn behielt Marvin Stefaniak die Übersicht und bediente Julian Guttau im Strafraum. Gegen Cottbus-Keeper Marius Funk vollendete Guttau flach ins linke untere Eck zum 1:1.

    • Nach dem Ausgleich gestaltete sich das Spiel ausgeglichener.
    • Aue war im Mittelfeld präsent und konnte immer wieder Nadelstiche setzen.
    • Für Energie ergaben sich weiterhin Chancen, insbesondere nach Ballgewinnen, doch beide Teams gingen mit dem Unentschieden in die Pause.

    Umstrittener Strafstoß wird zur Schlüsselszene

    Nach Wiederbeginn blieb die Partie offen. Cottbus erhöhte sukzessive den Druck, kam aber zunächst nicht entscheidend durch. In der 67. Minute kam es zu einer spielentscheidenden Szene: Nach einem Zweikampf im Strafraum entschied Schiedsrichter Max Burda auf Strafstoß für die Lausitzer. Der Pfiff sorgte auf Seiten Aues für Unmut und Diskussionen, zahlreiche Akteure und auch das Trainerteam hinterfragten die Entscheidung deutlich.

    Tolcay Cigerci trat zum Elfmeter an und verwandelte sicher zur erneuten Führung für die Gastgeber (2:1). In der Folge mühte sich Aue um den Ausgleich. Trotz einiger Offensivaktionen blieb die Mannschaft harmlos im Abschluss, während Cottbus in der Defensive konzentriert auftrat.

    Vierte Saisonniederlage für Aue – Cottbus etabliert sich oben

    Nach dem Schlusspfiff feierte Cottbus einen knappen, aber verdienten Heimsieg, während bei Aue große Enttäuschung herrschte. Für die Sachsen war es die vierte Niederlage der laufenden Saison und die dritte in Folge. Der Druck auf Trainer Härtel wächst, da sich das Team weiterhin in der unteren Tabellenregion befindet.

    Energie Cottbus profitiert durch die drei Punkte von einem guten Saisonstart und etabliert sich vorerst in der Spitzengruppe der 3. Liga. Im fokussierten Ostduell zeigte die Mannschaft von Claus-Dieter Wollitz vor allem in der Anfangs- und Schlussphase Präsenz und gewann trotz streitbarer Situationen am Ende verdient.

    Abseits des Rasens: Polizeieinsatz nach Übergriff auf Fans

    Abseits des Spielfeldes kam es auf einem Autobahnparkplatz zu einem Überfall auf eine Gruppe von Auer Fans, bei dem mehrere Personen leicht verletzt und Fanutensilien entwendet wurden. Die Ermittlungen laufen, bisher sind die Hintergründe der Tat unklar.

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  • Erzgebirge Aue – Viktoria Köln 0:3 (2025-09-13)

    Erzgebirge Aue unterliegt Viktoria Köln deutlich

    Am fünften Spieltag der 3. Liga empfing Erzgebirge Aue die Mannschaft von Viktoria Köln. Die Begegnung fand am 13. September 2025 statt und endete mit einem klaren 0:3 aus Sicht der Gastgeber. Schon zur Halbzeit lag Aue mit zwei Toren im Rückstand, am Ende stand eine deutliche Niederlage zu Buche.

    Spielverlauf und Ergebnis

    Die Gäste aus Köln präsentierten sich von Beginn an konsequent und zielstrebig. Bereits in den ersten 45 Minuten sorgten sie für die Vorentscheidung. Erzgebirge Aue fand gegen das variable Angriffsspiel der Kölner keine Mittel. Das Halbzeitergebnis von 0:2 spiegelte das Kräfteverhältnis auf dem Feld wider.

    Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen wenig. Viktoria Köln verstand es, das Tempo zu kontrollieren und setzte mit einem weiteren Treffer im zweiten Durchgang den Schlusspunkt. Erzgebirge Aue kam in dieser Phase nicht entscheidend vor das gegnerische Tor. Mit dem Schlusspfiff stand das Endergebnis von 0:3 fest.

    Bedeutung für Viktoria Köln

    Viktoria Köln zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und baute damit die gute Serie aus den vorangegangenen Spielen aus. Der klare Erfolg in Aue bestätigt die Formstärke der Kölner, die in den fünf vorherigen Drittligapartien bereits drei Siege auf ihrem Konto verbuchen konnten. Mit dieser Konstanz festigt Viktoria den Platz im oberen Tabellendrittel. In der laufenden Saison zeigt das Team eine stabile Bilanz und bleibt im Rennen um die vorderen Positionen.

    Ausblick für Erzgebirge Aue

    Für Aue stellt das Ergebnis einen Rückschlag dar. In der Partie fehlte es an Durchschlagskraft in der Offensive und an Stabilität in der Defensive. Die Mannschaft muss in den kommenden Begegnungen Wege finden, um wieder zu punkten und Anschluss ans Mittelfeld zu halten.

    Statistik und Saisonverlauf

    • Viktoria Köln bestätigt mit diesem Auswärtssieg die starke Formphase der letzten Wochen.
    • Das Team steht nach insgesamt 14 Saisonpartien mit 23 Punkten auf Rang sechs (Stand nach Quellenlage).
    • Die Kölner holten in den fünf jüngsten Spielen der Liga drei Siege.

    Auch im weiteren Saisonverlauf wird es für Viktoria Köln darauf ankommen, die defensive Stabilität und Effizienz im Angriff aufrechtzuerhalten, während Erzgebirge Aue gefordert ist, die Defensive zu festigen und die Offensivabteilung effektiver einzusetzen.

    Fazit

    Der ungefährdete Auswärtssieg von Viktoria Köln bei Erzgebirge Aue verdeutlicht den derzeitigen Leistungsunterschied beider Teams. Die Gäste überzeugten in allen relevanten Belangen, während Aue kaum eigene Akzente setzten konnte. Beide Mannschaften werden in den nächsten Wochen weiter an ihrer Spielanlage arbeiten müssen, um die jeweiligen Saisonziele zu erreichen.

    Quellen

  • 1. FC Saarbrücken – Erzgebirge Aue 4:1 (2025-08-30)

    1. FC Saarbrücken feiert klaren Heimsieg gegen Erzgebirge Aue

    Am vierten Spieltag der 3. Liga konnte der 1. FC Saarbrücken einen deutlichen 4:1-Erfolg gegen Erzgebirge Aue einfahren. Nach einer turbulenten Woche abseits des Rasens präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz stark verbessert und überzeugte mit Offensivdrang und einer effektiven Chancenverwertung.

    Verhaltene Anfangsphase prägt das Spiel

    In den ersten 30 Minuten verlief die Begegnung zwischen Saarbrücken und Aue unspektakulär. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, wobei die Gäste aus dem Erzgebirge den Ballbesitz kontrollierten und die größere Ruhe am Ball ausstrahlten. Großchancen blieben jedoch zunächst Mangelware, das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab.

    Saarbrücken profitiert von Auer Fehlern

    Das Spiel nahm eine Wende durch zwei individuelle Fehler der Gäste binnen kürzester Zeit. Nach 33 Minuten spielte Aues Innenverteidiger Malone den Ball unbedrängt in die Füße eines Saarbrücker Angreifers, was Kai Brünker zur Führung nutzte. Nur eine Minute später folgte die nächste unglückliche Szene: Nach einem Ausrutscher verlor Weinhauer den Ball, was diesmal Florian Pick zur schnellen 2:0-Führung für das Heimteam nutzte. Beide Treffer bedeuteten spätestens zu diesem Zeitpunkt eine deutliche Verunsicherung bei Erzgebirge Aue.

    Saarbrücken zeigt sich effizient im Abschluss

    Durch die beiden schnellen Tore gewannen die Saarländer deutlich an Selbstvertrauen. Florian Pick, der an sämtlichen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt war, setzte immer wieder Akzente. Das Team von Schwartz nutzte die Unsicherheiten der Gäste konsequent aus und trat nach dem Seitenwechsel weiter druckvoll auf. Auch die Umstellung auf ein 3-4-3-System zahlte sich aus, da die Spieler flexibel und ballsicher agierten.

    Weitere Treffer nach der Pause

    • Nach dem Seitenwechsel setzte sich Saarbrücken weiter durch und erhöhte den Vorsprung. Rodney Elongo-Yombo und erneut Florian Pick trugen sich in die Torschützenliste ein.
    • Elongo-Yombo verwandelte eine Vorlage von Pick zum 3:0.
    • Die Gäste kamen durch einen Konter zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer, dennoch dominierte Saarbrücken über weite Strecken die Partie.
    • Den Schlusspunkt setzte Elongo-Yombo kurz vor Abpfiff nach schnellem Umschaltspiel. Die Zusammenarbeit und Präzision im Angriff unterstrich an diesem Tag den Unterschied zwischen beiden Mannschaften.

    Leistungen und taktische Anpassungen

    Trainer Schwartz reagierte nach der Niederlage in Osnabrück mit mehreren Änderungen in der Startaufstellung. Unter anderem erhielt Till Schumacher auf der linken Seite das Vertrauen und nutzte seine Gelegenheit. Das neue System sorgte für mehr Stabilität sowie Tempo über die Flügel, wovon insbesondere Pick und Elongo-Yombo profitierten. Zugleich stellte Saarbrücken unter Beweis, dass die Mannschaft in der Lage ist, nach Rückschlägen eine deutliche Leistungssteigerung zu zeigen.

    Schlusswort und Ausblick

    Mit diesem klaren Erfolg gegen Aue sendet der 1. FC Saarbrücken ein sportliches Lebenszeichen und verschafft sich Luft nach einer schwierigen Phase. Die Mannschaft zeigte sich gerade im Offensivspiel verbessert und verwertete die Schwächen der Gäste konsequent. Erzgebirge Aue dagegen offenbarte Probleme im Aufbauspiel und lud die Gastgeber mit individuellen Fehlern förmlich zum Toreschießen ein.

    In der Tabelle der 3. Liga steht Saarbrücken nach diesem Spieltag gefestigt im Mittelfeld. Für beide Teams gilt es, in den kommenden Wochen Konstanz zu finden und aus den Fehlern zu lernen.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – TSV Havelse 2:1 (2025-08-24)

    Erzgebirge Aue gelingt erster Saisonsieg gegen TSV Havelse

    Am dritten Spieltag der 3. Liga konnte Erzgebirge Aue nach zwei sieglosen Partien erstmals einen Dreier einfahren. Im eigenen Stadion setzte sich die Mannschaft von Jens Härtel gegen den TSV Havelse mit 2:1 durch. Die Partie bot Wendungen und Intensität, wobei die Gäste früh in Führung gingen, ehe Aue das Spiel im zweiten Durchgang drehte.

    Spielverlauf: Früher Rückstand für Aue

    Der Start in die Begegnung verlief aus Sicht der Hausherren alles andere als optimal. Bereits in der sechsten Spielminute nutzte John Posselt auf Seiten der Gäste eine Gelegenheit zur frühen Führung für den TSV Havelse. Aue tat sich zunächst schwer, fand offensiv kaum Lösungen und konnte nur selten Akzente setzen. Mit der knappen Führung für die Niedersachen wurden die Seiten gewechselt.

    Schlüsselmomente in der zweiten Hälfte

    Jens Härtel reagierte nach rund einer Stunde mit mehreren Wechseln und brachte frische Akteure auf den Platz. Diese Maßnahme zeigte umgehend Wirkung. Luan Simnica, einer der Eingewechselten, glich in der 66. Minute aus und gab seinem Team neuen Schwung. Das erneute Gleichgewicht auf der Anzeigetafel verschärfte das Duell, beide Mannschaften suchten die Entscheidung.
    Der entscheidende Schlag gelang dann Aue: Wenige Minuten vor Schluss traf Eric Uhlmann zum 2:1 und wendete die Begegnung zugunsten des FCA. In der Schlussphase verteidigte Aue die Führung und ließ Havelse keine Möglichkeit mehr zum Ausgleich.

    Aufstellungen und taktische Marschrichtung

    • Erzgebirge Aue: Martin Männel – Eric Uhlmann, Ryan Malone, Pascal Fallmann, Anthony Barylla, Tristan Zobel, Moritz Seiffert – Julian Günther-Schmidt, Jonah Fabisch – Jannic Ehlers, Marvin Stefaniak. Einwechslungen unter anderem: Maximilian Schmid, Luan Simnica, Mika Clausen.
    • TSV Havelse: Die Niedersachsen traten ähnlich kompakt auf, suchten ihr Glück insbesondere in schnellen offensiven Umschaltmomenten.

    Aue agierte im etablierten System mit einer kompakten Abwehrlinie und vertraute auf das Umschalten nach Balleroberungen. Im Mittelabschnitt kontrollierte Havelse häufig den Rhythmus, im zweiten Durchgang verlagerte sich das Geschehen mehr in die Hälfte des TSV.

    Tabellensituation und Ausblick

    Mit dem ersten Saisonsieg klettert Erzgebirge Aue ins Tabellenmittelfeld und nimmt mit nun vier Punkten den neunten Platz ein. Die Offensive offenbarte bislang Schwächen, konnte aber diesmal entscheidend treffen. Die Defensive stand wie schon in den ersten beiden Saisonspielen größtenteils sicher. Auf Havelse-Seite bleibt der erste Sieg weiter aus. Das Team rutscht auf Platz 17 ab und steckt damit früh in der Saison im unteren Tabellendrittel fest.

    In der kommenden Woche steht für Erzgebirge Aue das Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken an. TSV Havelse empfängt parallel den VfL Osnabrück.

    Quellen

  • SSV Ulm 1846 – Erzgebirge Aue 1:0 (2025-08-09)

    SSV Ulm 1846 entscheidet umkämpftes Duell gegen Erzgebirge Aue

    Am 2. Spieltag der Drittliga-Saison 2025/26 empfing der SSV Ulm 1846 den FC Erzgebirge Aue im heimischen Donaustadion. Die Begegnung am 9. August 2025 begann um 14:00 Uhr – und endete nach 90 intensiven Minuten mit einem 1:0-Heimsieg für die Ulmer.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Beide Teams erlebten zum Saisonstart durchwachsene Ergebnisse. Ulm musste sich am ersten Spieltag auswärts mit 1:3 gegen den SV Wehen Wiesbaden geschlagen geben. Aue hatte zum Auftakt ein torloses Remis gegen Hansa Rostock erreicht. Für die Gastgeber war die Partie besonders bedeutsam, da sie nach dem Trainerwechsel unter Robert Lechleiter möglichst schnell Punkte sammeln wollten.

    Startaufstellungen und System

    • SSV Ulm 1846 (Trainer: Robert Lechleiter): Im Tor stand Christian Ortag. Die Defensive bildeten Marcel Seegert, Lukas Mazagg, Max Scholze und Jan Boller. Im Mittelfeld agierten Dennis Dressel, Max Julian Brandt und Niklas Kölle. Offensiv setzte Ulm auf Lucas Röser, Dennis Chessa und André Becker.
    • FC Erzgebirge Aue (Trainer: Jens Härtel): Der Gäste-Kasten wurde von Max Uhlig gehütet. In der Abwehr spielten Eric Uhlmann, Ryan Malone, Pascal Fallmann und Leon Bürger. Zentrale Kräfte im Mittelfeld waren Omar Sijaric, Jonas Kühn und Damjan Djokovic. Das Sturmtrio bildeten Maximilian Thiel, Marcel Bär und Linus Rosenlöcher.

    Spielverlauf

    Die ersten Minuten boten wenig Spektakuläres. Beide Mannschaften agierten abwartend und versuchten, Fehler im eigenen Spielaufbau zu vermeiden. Erst nach einer knappen halben Stunde kam etwas mehr Tempo auf. Ulm verdichtete das Zentrum und setzte Aue durch frühes Pressing unter Druck, während sich die Erzgebirger vornehmlich auf Kontergelegenheiten verließen.

    Die Entscheidung fiel noch vor dem Pausenpfiff. In der 41. Minute trat Max Scholze ins Rampenlicht und erzielte die Führung für Ulm. Der Innenverteidiger schaltete bei einer unübersichtlichen Situation im Strafraum am schnellsten und brachte die Kugel zum 1:0 über die Linie.

    Mit einem knappen Vorsprung für die Hausherren ging es in die Kabinen. Nach dem Wiederanpfiff intensivierte Aue die Offensivbemühungen, kam aber nur selten zu wirklich zwingenden Abschlüssen. Ulm verteidigte diszipliniert, ließ kaum gefährliche Aktionen zu und setzte gelegentlich selbst Nadelstiche, ohne dabei einen weiteren Treffer zu erzielen.

    Schlüsselspieler und Statistiken

    • Max Scholze avancierte mit seinem Treffer zum entscheidenden Akteur der Partie.
    • Christian Ortag im Ulmer Tor blieb über die gesamte Spieldauer fehlerfrei und sicherte das zu Null.
    • Schiedsrichterentscheidungen blieben weitgehend ohne Einfluss auf das Ergebnis, der Spielfluss war über weite Strecken gegeben.

    Tabellensituation und Ausblick

    Durch diesen Erfolg gelang es dem SSV Ulm 1846, die ersten drei Punkte der neuen Saison einzufahren und sich in der Tabelle etwas nach oben zu orientieren. Nach dem enttäuschenden Auftakt in Wiesbaden sendeten die Ulmer mit dieser Leistung ein erstes positives Signal an Fans und Umfeld. Erzgebirge Aue hingegen musste nach dem Unentschieden aus dem ersten Spiel den ersten Dämpfer der Saison hinnehmen.

    Für Ulm steht am nächsten Spieltag ein weiteres schwieriges Duell bevor. Die Mannschaft von Trainer Lechleiter wird darauf aus sein, an die gezeigte Defensivstärke anzuknüpfen und die Ausbeute weiter zu verbessern. Aue richtet den Fokus auf das kommende Heimspiel, um dort zu punkten und Anschluss an das Mittelfeld der Liga zu halten.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – Hansa Rostock 0:0 (2025-08-03)

    0:0 zum 3.-Liga-Auftakt zwischen Erzgebirge Aue und Hansa Rostock

    Zum Start in die neue Saison der 3. Liga kam es am ersten Spieltag zum Duell Erzgebirge Aue gegen Hansa Rostock. Die Partie endete ohne Treffer, beide Mannschaften konnten im Erzgebirgsstadion in einem kampfbetonten, aber torlosen Vergleich kein Erfolgserlebnis verbuchen.

    Ausgangslage und Bedeutung des Spiels

    Mit dem Heimauftritt des FC Erzgebirge Aue gegen Absteiger Hansa Rostock öffnete die 3. Liga ihre Tore für die Spielzeit 2025/2026. Für beide Klubs war dieses Spiel eine Standortbestimmung nach der Saisonvorbereitung und unter dem Blickwinkel neuer Zielsetzungen. Die Rostocker wollten nach dem Zweitliga-Abstieg einen gelungenen Einstand liefern, während die Auer unter Trainer Jens Härtel auf einen besseren Auftakt als im Vorjahr hofften.

    Aufstellungen und taktische Marschrichtung

    Jens Härtel setzte bei Aue auf eine defensive Grundorganisation. Im Tor begann Martin Männel. Die Abwehr formierten Eric Uhlmann, Ryan Malone, Pascal Fallmann, Anthony Barylla, Tristan Zobel und Moritz Seiffert. Das Mittelfeld bildeten Julian Günther-Schmidt und Jonah Fabisch. In die Sturmreihe rückten Erik Weinhauer und Marvin Stefaniak. Damit setzte Härtel auf zwei klare Spitzen, um gegen die kompakte Defensive der Rostocker Durchschlagskraft zu schaffen.

    Auch Hansa Rostock trat mit einer stabilen Abwehrreihe und vorsichtiger Marschroute an, das Ziel lag auf einer stabilen, fehlerfreien Leistung zum Saisonbeginn. Details zur Aufstellung der Gäste wurden in den verfügbaren Quellen nicht genannt.

    Spielverlauf: Intensive Zweikämpfe, wenig Abschlussglück

    Die Begegnung war von Beginn an von intensiven Zweikämpfen und beiderseitiger Vorsicht geprägt. In beiden Halbzeiten gelang es keinem Team, die Defensive des Gegners entscheidend zu überwinden. Die meist diszipliniert stehenden Abwehrketten verhinderten, dass sich nennenswerte Tormöglichkeiten ergaben.

    Sowohl Aue als auch Rostock bemühten sich um Spielkontrolle, doch die letzte Konsequenz im Offensivspiel fehlte. Technische Fehler, Ungenauigkeiten im Spielaufbau und wenig Raumgewinn im letzten Drittel prägten das Bild, so dass sich das Match über weite Strecken im Mittelfeld abspielte. Einzige Lichtblicke boten engagierte Antritte von Marvin Stefaniak und einige Umschaltmomente von Aue, doch ohne zählbaren Abschluss.

    Die Rostocker, mit einigen neuen Spielern in der Startelf, setzten einzelne Nadelstiche. Dennoch blieb auch Hansa im Angriff ohne Fortune. Sowohl der letzte Pass als auch präzise Abschlüsse fehlten. Aues Abwehrchef Martin Männel musste im Tor nicht entscheidend eingreifen.

    Statistik: Keine Tore, wenig Strafraumszenen

    • Halbzeitstand: 0:0
    • Endstand: 0:0
    • Gelbe Karten, Platzverweise, Strafstöße: Keine relevanten Vorkommnisse laut verfügbarer Berichte
    • Torschüsse: Genaue Statistiken werden nicht aufgeführt, es waren aber wenige gefährliche Abschlüsse beiderseits zu verzeichnen.

    Der Auftakt brachte beiden Teams zwar einen Punkt zum Start, ließ aber in Sachen Offensivleistung und Attraktivität noch Luft nach oben. Die Trainer dürften in den kommenden Wochen vor allem an der Offensivabteilung ansetzen.

    Bilanz und Ausblick

    Mit dem 0:0 Remis bleibt Erzgebirge Aue in der Spitzengruppe der 3. Liga nach dem ersten Spieltag zwar noch ungeschlagen, muss aber für die kommenden Aufgaben mehr Torgefahr entwickeln. Auch Hansa Rostock konnte sich defensiv stabilisieren, wartet aber ebenfalls auf ein echtes Erfolgserlebnis zum Einstand in der neuen Spielzeit. Die nächsten Partien dürften bereits zeigen, wie viel sich in der Sommerpause wirklich getan hat.

    Quellen