Schlagwort: FC Schalke 04

  • FC Schalke 04 – SpVgg Greuther Fürth 1:0 (2025-09-26)

    Schalke 04 behauptet sich gegen Greuther Fürth: Verdienter Heimsieg am 7. Spieltag

    Der FC Schalke 04 hat am 7. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Sieg eingefahren. Gegen die SpVgg Greuther Fürth setzten sich die Königsblauen vor heimischer Kulisse mit 1:0 durch und feierten damit drei verdiente Punkte. Das entscheidende Tor fiel erst in der Schlussphase durch den eingewechselten Finn Porath, der mit seinem Treffer in der 77. Minute die Überlegenheit der Gastgeber belohnte.

    Spielverlauf: Frühe Kontrolle durch Schalke

    Die Schalker starteten energisch und setzten Fürth sofort unter Druck. Schon in den Anfangsminuten zeigten die Gastgeber klare Offensivbemühungen, wirkten spielbestimmend und ließen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Besonders auffällig: Soufiane El-Faouzi drängte mehrfach in den Strafraum, verpasste aber noch das frühe Tor. Unglücklich für Schalke: Bereits in der neunten Minute verletzte sich Timo Becker nach einem Zusammenprall am Knie und musste durch Ayhan ersetzt werden.

    Einseitige erste Hälfte mit Chancenplus für Schalke

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb die Elf von Miron Muslic spielbestimmend. Die Gelsenkirchener kombinierten zielstrebig und erspielten sich mehrere aussichtsreiche Gelegenheiten. Gegen einen tief stehenden Fürther Defensivverbund zwang Schalke die Gäste zu läuferischem Aufwand. Torhüter Boevink hielt brenzlige Situationen entschlossen, während die Schüsse von Karaman und Co. knapp das Ziel verfehlten. Trotz eines klaren Torschussübergewichts blieb es zur Pause beim torlosen Remis.

    Fürther Defensive im Dauereinsatz – Schalke sucht die Lücke

    Nach dem Seitenwechsel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Schalke drängte weiter, während Fürth meist mit Abwehrarbeit beschäftigt war. Die Angriffsbemühungen der Franken beschränkten sich über weite Strecken auf Ansätze, die selten bis zum Schalker Strafraum führten. Ein Kopfball von Karaman und Fernschüsse von Vitalie Becker und Sylla fanden jedoch jeweils in Boevink ihren Meister.

    Goldener Moment für Finn Porath: Der entscheidende Treffer

    Trainer Muslic reagierte in der 71. Minute und brachte frische Offensivkräfte. Kurz darauf zahlte sich dieser Schritt aus: Nach einem Angriff über die rechte Seite landete der Ball bei Finn Porath, der nach seiner Einwechslung im Strafraum die Übersicht behielt und Fürths Torhüter mit einem platzierten Abschluss bezwang. Es war Poraths erster Treffer für Schalke und zugleich das einzige Tor des Abends.

    Schlussphase: Schalke verteidigt den Vorsprung

    In den letzten Minuten stemmte sich Fürth gegen die Niederlage und versuchte, die Defensive der Gastgeber auszunutzen. Schalke stand kompakt und ließ kaum gefährliche Abschlüsse zu. Lediglich in der Nachspielzeit musste Karius mit einer starken Parade gegen Sillah eingreifen und sicherte so die knappe Führung bis zum Schlusspfiff.

    Analyse: Schalke offensiv verbessert, Fürth ohne Durchschlagskraft

    • Schalke: Zeigte sich mit schnellem Vorwärtsspiel und vielen Abschlüssen offensiv präsenter als in vorherigen Wochen. Die Defensive agierte stabil, ließ nur wenige gegnerische Möglichkeiten zu.
    • Fürth: War über weite Strecken mit Abwehrarbeit beschäftigt und konnte die eigenen Ansprüche im Offensivspiel kaum umsetzen. Trotz personeller Wechsel blieb das Kleeblatt im Angriff blass und kam erst in der Schlussphase zu einer echten Chance.

    Tabellensituation nach dem Spiel

    Durch den Erfolg gegen Fürth rückt Schalke in der Tabelle näher an die Aufstiegsplätze heran und glänzt mit einem der bisher besten Saisonauftritte. Für Greuther Fürth bedeutet die Niederlage das Verharren im Mittelfeld. Die Suche nach Konstanz und einer funktionierenden Offensive bleibt für Trainer Thomas Kleine eine Herausforderung.

    Fazit

    Der FC Schalke 04 sicherte sich gegen einen insgesamt defensiv eingestellten Gegner einen verdienten Sieg. Besonders die Steigerung im Offensivspiel und der entscheidende Impuls von Finn Porath in der Schlussphase lassen Schalke-Fans hoffen. Fürth dagegen bleibt über weite Strecken harmlos und muss weiter an der Durchschlagskraft im Angriff arbeiten.

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  • 1. FC Magdeburg – FC Schalke 04 0:2 (2025-09-20)

    Schalke siegt dank Doppelpack von Karaman in Magdeburg

    Am 6. Spieltag der 2. Bundesliga 2025/26 setzte sich der FC Schalke 04 mit 2:0 gegen den 1. FC Magdeburg durch und verschärfte damit die sportliche Situation der Gastgeber. Vor über 27.000 Zuschauern in der Avnet Arena zeigten die Gäste aus dem Ruhrgebiet eine effektive Vorstellung, während Magdeburg erneut an der Chancenverwertung und individuellen Fehlern scheiterte.

    Schalke übernimmt früh die Kontrolle

    Die ersten Minuten verliefen ausgeglichen, doch bereits mit der ersten nennenswerten Offensivaktion gingen die Gäste in Führung. Nach einem Ballverlust der Hausherren am Mittelkreis gelangte der Ball über Sylla und El-Faouzi zu Kapitän Kenan Karaman, der aus etwa 20 Metern mit einem präzisen Schuss ins Eck zur Führung traf (10. Minute). Dieses frühe Tor sorgte für Verunsicherung bei Magdeburg, während Schalke in der Folge selbstbewusst agierte.

    Magdeburg vergibt Ausgleichschancen

    Der FCM bemühte sich um den Ausgleich und kam vor allem durch Alexander Ahl-Holmström zu einer Großchance: In der 38. Minute verfehlte er aus kurzer Distanz das leere Tor. Auch Nollenberger und Atik prüften Schalkes Torwart Loris Karius, der jedoch aufmerksam blieb und mehrfach den Ausgleich verhinderte. Trotz mehr Offensivaktionen und leichtem Übergewicht beim Ballbesitz fehlte es Magdeburg an Präzision und Durchschlagskraft.

    Schalker Treffer sorgt für Vorentscheidung

    Nach der Pause trat Magdeburg zunächst druckvoll auf und jubelte sogar kurzzeitig über einen vermeintlichen Ausgleich durch Nollenberger. Der Treffer wurde allerdings aufgrund einer Abseitsposition aberkannt. Wenige Minuten danach leitete ein Foulspiel im Strafraum die Entscheidung ein: Schalkes Offensivakteur Karaman verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0 (56.). Damit war die Partie im Kern entschieden. Magdeburg zeigte sich zwar engagiert, fand aber weiterhin kein Rezept gegen die kompakte Gästeabwehr.

    Magdeburg in der Krise, Schalke etabliert sich im oberen Tabellendrittel

    Mit dieser Niederlage rutscht der 1. FC Magdeburg noch tiefer in die sportliche Krise. Es war die vierte Pleite in Serie; nach sechs Spielen steht das Team weiterhin bei nur einem Sieg und findet sich auf einem Abstiegsplatz wieder. Die Verunsicherung ist deutlich spürbar, individuelle Fehler sowie die schwache Chancenverwertung ziehen sich als roter Faden durch die bisherigen Auftritte. In den kommenden Partien steht die Mannschaft damit zunehmend unter Druck.

    Schalke hingegen bewies in Magdeburg Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und Stabilität in der Defensive. Mit zwölf Punkten nach sechs Spieltagen ist der Auftakt für die Mannschaft von Trainer Miron Muslic nach Plan verlaufen, vorübergehend sprang das Team auf einen der oberen Tabellenplätze. Kapitän Karaman zeigte sich erneut als Führungsspieler und knüpft an seine gute Frühform an. Die kommenden Aufgaben werden zeigen, ob Schalke die Konstanz weiterhalten kann.

    Startaufstellungen

    • 1. FC Magdeburg: Reimann – Mathisen, Hugonet, Geschwill – Ulrich, Nollenberger, Musonda, Hyryläinen – Ahl-Holmström, Atik, Ghrieb
    • FC Schalke 04: Karius – Brunner, Greiml, Kaminski, Matriciani – Seguin, Tempelmann – Sylla, El-Faouzi, Murkin – Karaman

    Schlüsselstatistiken

    • Torfolge: 0:1 Karaman (10.), 0:2 Karaman (56./Elfmeter)
    • Magdeburg mit vier Niederlagen in Folge, Tabellenplatz 18 nach sechs Spielen
    • Schalke nach sechs Spieltagen mit zwölf Punkten unter den Top fünf
    • Rund 27.400 Zuschauer in der Avnet Arena

    Ausblick

    Magdeburg steht in den kommenden Wochen vor wegweisenden Partien, um den Abwärtstrend zu stoppen. Schalke hat mit dem vierten Saisonsieg ein Ausrufezeichen gesetzt und geht mit gestärktem Selbstbewusstsein in die nächste Spiele. Die Entwicklung beider Teams dürfte im weiteren Saisonverlauf richtungsweisend sein.

    Quellen

  • FC Schalke 04 – Holstein Kiel 0:1 (2025-09-13)

    Holstein Kiel setzt sich beim FC Schalke 04 mit 1:0 durch

    Am fünften Spieltag der 2. Bundesliga 2025/2026 verlor der FC Schalke 04 vor heimischer Kulisse knapp gegen Holstein Kiel. In der Begegnung am 13. September 2025 in der Veltins-Arena setzte sich das Team aus Norddeutschland mit 1:0 durch. Das entscheidende Tor fiel bereits in der Anfangsphase, womit Schalke in einer intensiven Partie ohne eigenen Treffer blieb.

    Spielverlauf: Früher Rückschlag für die Gastgeber

    Zu Beginn der Partie zeigte sich Schalke noch selbstbewusst, nachdem die Mannschaft bereits drei Siege aus den ersten vier Begegnungen verbucht hatte. Mit einer ähnlich offensiven Ausrichtung wie zuletzt gegen Dresden wurden auch gegen Kiel Chancen gesucht. Der frühe Gegentreffer sorgte jedoch für einen Dämpfer. Bereits in der Anfangsphase überwand Kiel die Schalker Abwehr und markierte den einzigen Treffer des Nachmittags durch Bernhardsson.

    Trotz hohem Ballbesitz und vereinzelter Gelegenheit gelang es den Gastgebern nicht, vor dem Halbzeitpfiff auszugleichen. Beide Verteidigungsreihen standen anschließend sicher, sodass die Begegnung ohne weitere große Höhepunkte in die Pause ging.

    Zweite Halbzeit: Schalke bemüht, doch offensiv wirkungslos

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Schalke den Druck, die Defensive der Gäste präsentierte sich allerdings gefestigt. Kiel verlegte sich zunehmend auf Konter und lauerte auf Fehler im Aufbau der Hausherren. Trotz personeller Umstellungen durch Trainer Miron Muslic blieb der Offensivdrang der Schalker ohne zählbaren Erfolg. Einzelaktionen und Standardsituationen brachten in der Schlussphase keine Veränderung am Spielstand.

    Holstein Kiel konzentrierte sich auf eine kompakte Ordnung und verteidigte die knappe Führung geschickt bis zum Abpfiff. Schalke verzeichnete zwar eine optische Überlegenheit, aber die Abschlüsse blieben unpräzise oder wurden von der Kieler Defensive entschärft. So blieb es beim 0:1 und einer Heimniederlage für die Königsblauen.

    Analyse zur Tabellensituation und zur jüngsten Entwicklung

    Für den FC Schalke 04 bedeutete die zweite Niederlage der Saison einen Rückschlag im Kampf um die Spitze. Nach zuvor drei Siegen aus vier Partien konnten die Ambitionen an diesem Spieltag nicht untermauert werden. Holstein Kiel stoppte seinerseits eine Serie von drei Niederlagen und sammelte wichtige Zähler im Tabellenmittelfeld. Die Gäste verbesserten damit ihre Bilanz nach dem durchwachsenen Saisonstart ein Stück weit und festigten einen Platz im Mittelfeld.

    Weitere Perspektive: Der Spieltag in Zahlen

    • Endstand: Schalke 04 – Holstein Kiel 0:1 (0:0 zur Halbzeit)
    • Entscheidendes Tor: Bernhardsson (Kiel) in der Anfangsphase
    • Schalke: Drei Siege, zwei Niederlagen nach fünf Spieltagen
    • Kiel: Zweiter Saisonsieg, positiver Effekt nach schwacher Phase

    Im Anschluss an diesen Spieltag richtete sich der Blick der Schalker bereits auf die kommende Begegnung, um zurück in die Erfolgsspur zu finden. Für Holstein Kiel bot der Auswärtssieg Zuversicht vor dem nächsten schweren Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern.

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  • Dynamo Dresden – FC Schalke 04 0:1 (2025-08-31)

    FC Schalke 04 erringt Arbeitssieg bei Dynamo Dresden

    Am vierten Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich der FC Schalke 04 mit 1:0 bei Dynamo Dresden durch. Die Begegnung fand am 31. August 2025 im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion statt. Für die Mannschaft von Trainer Miron Muslic war es der erste Auswärtserfolg der Saison, während der Aufsteiger aus Sachsen nach einer kämpferisch geführten Partie erneut leer ausging.

    Startformationen und taktische Ausrichtung

    Dresdens Coach Thomas Stamm setzte auf Christoph Daferner, der nach einer Verletzung zurückkehrte, und beorderte Jonas Oehmichen in die Startelf. Nils Fröling fiel kurzfristig aus. Bei Schalke gab es drei Veränderungen: Janik Bachmann, Emil Höjlund und Neuzugang Finn Porath standen erstmals in dieser Saison von Beginn an auf dem Platz. Der Wechselwillige Moussa Sylla fehlte im Aufgebot.

    Spielverlauf in der ersten Hälfte

    Angetrieben von den heimischen Fans starteten die Dresdner mit hoher Intensität. Dynamo zeigte in der Anfangsphase mehr Zielstrebigkeit und prüfte Schalkes Torwart Loris Karius mehrfach. Die Versuche der Sachsen verpufften jedoch, da sie meist aus Abseitssituationen resultierten. Auf der Gegenseite fehlte den Gästen die Durchschlagskraft. Schalke erarbeitete sich lediglich nach Standards Ansätze von Gefahr, blieb im Spielaufbau aber blass. Die Defensivreihen beider Teams agierten konzentriert und ließen in der ersten halben Stunde kaum nennenswerte Torraumszenen zu.

    • Dresdner Angriffe scheitern mehrfach an Abseits und Schalkes Torwart
    • Schalke nur durch Freistöße und Ecken ansatzweise gefährlich
    • Hohes Engagement im Mittelfeld, wenig Möglichkeiten in Strafraumnähe

    Entscheidung fällt in der Schlussphase

    Im zweiten Durchgang verschob sich das Geschehen etwas zu Gunsten der Gäste. Schalke bemühte sich um mehr Kontrolle, doch die meisten Abschlüsse erfolgten aus der Distanz. Janik Bachmann prüfte Dresdens Schlussmann in Minute 74, konnte aber nicht einnetzen. Dynamo blieb vor allem über Daferner und Kutschke gefährlich, an Karius war jedoch kein Vorbeikommen.

    In der 84. Minute erhielt Schalke nach einem Foul im Strafraum einen Elfmeter zugesprochen. Kapitän Kenan Karaman verwandelte sicher und bescherte seinem Team den 1:0-Erfolg. Dynamo versuchte in der verbleibenden Zeit, mit langen Bällen und hohem Einsatz den Ausgleich zu erzwingen. Doch die gut organisierte Schalker Defensive hielt dem späten Druck stand.

    • Schalke kommt nach der Pause besser ins Spiel, nutzt aber Chancen zunächst nicht
    • Daferner und Kutschke verpassen beste Möglichkeiten für Dresden
    • Karaman verwandelt in der Schlussphase einen Strafstoß zum entscheidenden Treffer

    Fazit und Auswirkungen

    Mit diesem knappen Sieg kletterte der FC Schalke 04 in der Tabelle der 2. Bundesliga auf Position zwei und setzte den eigenen Aufwärtstrend fort. Für Dynamo Dresden stand nach drei Niederlagen aus vier Spielen ein weiterer Rückschlag zu Buche. Die Neuling-Elf rutschte auf Rang 13 ab. Das Duell war von Beginn an von hoher Intensität und defensiver Disziplin geprägt, spielerische Höhepunkte blieben jedoch rar. Schalke profitierte am Ende von der größeren Abgeklärtheit in einer engen Partie.

    Quellen

  • FC Schalke 04 – VfL Bochum 2:1 (2025-08-23)

    Schalke 04 dreht das Revierderby gegen Bochum in der Schlussphase

    Der FC Schalke 04 hat am dritten Spieltag der 2. Bundesliga einen späten 2:1-Erfolg über den VfL Bochum gefeiert. In einem über weite Strecken ausgeglichenen und körperbetonten Nachbarschaftsduell sicherte sich der Gastgeber nach Rückstand die volle Punktzahl in der Veltins-Arena.

    Intensiver Start und vergebener Strafstoß

    Vor 62.083 Zuschauern ging es sofort zur Sache. Beide Teams lieferten sich im Mittelfeld energische Zweikämpfe, Torchancen entstanden zunächst aber eher aus der Distanz. Vitalie Becker zwang bereits in der fünften Minute Bochums Keeper Timo Horn mit einem kraftvollen Schuss zu einer Parade. In der 25. Minute bot sich den Gästen die große Gelegenheit zur Führung: Ein Handspiel von Hasan Kuruçay im Schalker Strafraum zog nach Videoüberprüfung einen Elfmeter nach sich. Kevin Vogt übernahm für Bochum die Verantwortung, doch Loris Karius im Tor der Hausherren parierte den Strafstoß reaktionsschnell und hielt seine Mannschaft im Spiel. Bis zum Pausenpfiff blieb es trotz weiterer Annäherungsversuche torlos.

    Bochum geht in Front, Schalke reagiert mit Wechseln

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Das physisch geführte Spiel wurde nun temporeicher und hektischer. Erst nach einer guten Stunde gelang Bochum die Führung. Gerrit Holtmann vollendete in der 65. Minute einen Angriff der Gäste und brachte die Anhänger der Auswärtsmannschaft kurzzeitig zum Jubeln.

    Schalkes Trainer Miron Muslić reagierte umgehend und brachte mit Bachmann, Porath und Lasme frische Kräfte auf das Feld. Die Umstellungen sollten sich bereits wenig später auszahlen.

    Schalke entscheidet das Spiel mit Doppelschlag

    In der 76. Minute glich Hasan Kuruçay aus und schloss eine Drangphase des Gastgebers erfolgreich ab. Kurz darauf war es Bryan Lasme, der mit einem rechten Fuß das 2:1 erzielte und die Arena in Stimmung versetzte (79. Minute). Beide Torschützen hatte Coach Muslić erst im Verlauf der Partie ins Spiel gebracht. Bochum versuchte durch einen Doppelwechsel (85.) zu reagieren, konnte aber den Rückstand nicht mehr aufholen.

    Spielanalyse und Ausblick

    • Das Derby lebte von Intensität und Härte, beide Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe.
    • Schalke hatte minimal mehr Ballbesitz (51 %) und ein Chancenplus (8:6), Bochum kam häufiger zu Ecken (9:8).
    • Karius avancierte früh zum entscheidenden Faktor mit seiner Elfmeterabwehr.
    • Schalkes erfolgreiches Comeback bescherte dem Team den zweiten Saisonsieg und verbesserte die Position in der Tabelle, während Bochum nach der Niederlage auf den zwölften Platz abrutschte.

    Für Schalke geht es nach diesem Erfolg in die nächste Partie gegen Dynamo Dresden, Bochum empfängt Preußen Münster.

    Quellen

  • 1. FC Lok Leipzig – FC Schalke 04 0:1 (2025-08-17)

    DFB-Pokal: 1. FC Lok Leipzig unterliegt Schalke 04 – Spiel von rassistischen Vorfällen überschattet

    Am 17. August 2025 empfing der 1. FC Lok Leipzig den Zweitligisten FC Schalke 04 zur ersten Runde des DFB-Pokals. Die Partie endete nach Verlängerung mit einem 0:1 aus Sicht des Regionalligisten. Sportlich hielt Leipzig lange gut dagegen, geriet jedoch nach 120 Minuten entscheidend in Rückstand. Überschattet wurde das Aufeinandertreffen durch rassistische Ausfälle seitens einzelner Leipziger Fans gegen den Schalker Spieler Christopher Antwi-Adjei.

    Spielverlauf

    Beide Mannschaften lieferten sich zu Beginn eine ausgeglichene Partie. Leipzig schaffte es immer wieder, das Tempo der Schalker Offensive zu bremsen. Trotz Favoritenstellung der Gäste entwickelten sich nur wenige klare Trefferchancen auf beiden Seiten. In der regulären Spielzeit blieb es torlos. Erst in der Verlängerung erzielte Schalke das einzige Tor und zog damit in die nächste Pokalrunde ein. Leipzig zeigte sich kämpferisch und verlangte dem Bundesliga-Absteiger alles ab, konnte aber offensiv nicht zwingend genug agieren.

    Rassismus-Vorfall überschattet das Spiel

    Der spielerische Verlauf wurde schon in der ersten Halbzeit von einem schwerwiegenden Zwischenfall überschattet. Nach Angaben mehrerer Quellen richtete sich aus dem Fanblock des 1. FC Lok Leipzig eine rassistische Beschimpfung gegen Christopher Antwi-Adjei, nachdem dieser einen Einwurf ausführen wollte. Die Partie wurde daraufhin für mehrere Minuten durch Schiedsrichter Max Burda unterbrochen. Es folgte eine Stadiondurchsage, in der diskriminierende Aussagen verurteilt wurden.

    Im Anschluss sah sich Antwi-Adjei bei jeder Ballberührung Missfallensbekundungen ausgesetzt. Trotz dieser Anfeindungen spielte er die komplette Begegnung durch. Nach dem Spiel bestätigte der Schalker Spieler die Vorfälle gegenüber Medienvertretern. Der Täter wurde bislang nicht identifiziert.

    DFB reagiert mit strengen Maßnahmen

    Der Deutsche Fußball-Bund nahm die Vorgänge ernst und verhängte nach eingehender Prüfung eine deutliche Strafe gegen den 1. FC Lok Leipzig. Der Verein muss eine Geldbuße in Höhe von 30.000 Euro zahlen, darf davon allerdings bis zu 10.000 Euro für Programme zur Vorbeugung von Diskriminierung und Rassismus zweckgebunden nutzen. Zusätzlich wird das nächste Heimspiel der Leipziger im DFB-Pokal unter teilweisem Zuschauerausschluss stattfinden. So werden Teile der Haupttribüne sowie die Blöcke 1 bis 6 auf der Gegengerade („Dammsitz“) gesperrt. Auch das Zeigen von Bannern und Transparenten in diesen Sektoren bleibt untersagt.

    Verantwortliche des 1. FC Lok Leipzig erklärten, das angedrohte Strafmaß sei für einen Regionalligisten schwer zu stemmen; man werde Einspruch gegen das Urteil prüfen. Die Strafe ist bislang nicht rechtskräftig.

    Reaktionen und Aufarbeitung

    Leipzig hatte sich nach dem Spiel öffentlich zu den Vorfällen geäußert und jede Form von Diskriminierung abgelehnt. Als Hintergrund für die missbilligenden Reaktionen vieler Fans führte der Verein jedoch eine vorausgegangene Szene an, in der Antwi-Adjei einen Handschlag mit einem Leipziger Spieler abgelehnt haben soll. Dies ändere jedoch laut DFB nichts an der Bewertung der Geschehnisse.

    Im Verfahren ist vorgesehen, dass der Klub gemeinsam mit unabhängigen Experten einen Aktionsplan gegen rassistische und diskriminierende Tendenzen im Umfeld entwickelt. Dieser soll in Zusammenarbeit mit der DFB-Abteilung für gesellschaftliche Verantwortung bis März 2026 umgesetzt werden.

    Sportlicher Ausblick

    Sportlich endet das Pokalabenteuer für den 1. FC Lok Leipzig bereits nach der ersten Runde. Der FC Schalke 04 setzte sich durch, musste dafür aber einen harten, von unerfreulichen Begleiterscheinungen geprägten Pokalfight bestehen. Der Fokus liegt für beide Vereine nun wieder auf ihren jeweiligen Liga-Alltag, Leipzig in der Regionalliga Nordost und Schalke in der 2. Bundesliga.

    Quellen

  • 1. FC Kaiserslautern – FC Schalke 04 1:0 (2025-08-09)

    1. FC Kaiserslautern bezwingt Schalke 04 im Heimspiel: Knappes 1:0 dank Foulelfmeter

    Im zweiten Spiel der laufenden Zweitligasaison sicherte sich der 1. FC Kaiserslautern am 9. August 2025 einen hart erkämpften 1:0-Heimsieg gegen den FC Schalke 04. Ausschlaggebend für den Erfolg auf dem Betzenberg war ein verwandelter Strafstoß von Kapitän Marlon Ritter kurz nach der Pause. Für die Mannschaft von Torsten Lieberknecht ist es der erste Saisonerfolg, nachdem das Auftaktduell in Hannover verloren ging.

    Beide Teams starten engagiert – wenige Chancen in der ersten Hälfte

    Die Partie begann vor stimmungsvoller Kulisse – rund 50.000 Zuschauer sorgten für eine beeindruckende Atmosphäre. Kaiserslautern trat nach der Auftaktniederlage mit deutlich mehr Elan auf, während Schalke, das mit drei Punkten aus dem ersten Spiel angereist war, auf eine abwartende Grundausrichtung setzte. Bereits in der Anfangsphase hatte Daniel Hanslik für die Hausherren die erste große Gelegenheit, doch Schalke-Torhüter Loris Karius verhinderte einen Rückstand der Gäste mit einem starken Reflex.

    Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein intensives Duell mit vielen Zweikämpfen. Kaiserslautern kontrollierte über weite Strecken das Spiel, hatte deutlich mehr Ballbesitz, konnte dies aber zunächst kaum in zählbare Torgefahr ummünzen. Die gefährlicheren Abschlüsse registrierte bis zur Pause Schalke, blieb aber letztlich ebenso ohne Treffer. Die Abwehrreihen beider Seiten präsentierten sich stabil, sodass es mit einem torlosen Remis in die Kabinen ging.

    Entscheidung nach Foul im Strafraum – Ritter trifft sicher

    Wenige Minuten nach Wiederanpfiff lag der Fokus erneut auf Marlon Ritter. Nach einem Foul im Schalker Strafraum entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Ritter behielt die Nerven und verwandelt den fälligen Strafstoß in der 55. Spielminute. Damit markierte er das einzige Tor des Abends und sorgte für großen Jubel unter den FCK-Anhängern.

    Kaiserslautern verteidigt den knappen Vorsprung

    Im Anschluss versuchte Schalke, den Ausgleich zu erzwingen, blieb jedoch zumeist am letzten Pass oder an der konsequenten Abwehr der Roten Teufel hängen. Die Lauterer zeigten vor heimischem Publikum viel Einsatzbereitschaft und verteidigten den Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Neuzugang Mika Haas, gebürtig aus der Region, absolvierte kurz vor seinem 20. Geburtstag erstmals ein Pflichtspiel im Fritz-Walter-Stadion und überzeugte defensiv. Schalkes Defensive musste ohne den gesperrten Nikola Katic auskommen; Hasan Kuruçay gab für ihn sein Debüt in der Viererkette.

    Tabellensituation und Ausblick

    Mit dem ersten Saisonsieg klettert der 1. FC Kaiserslautern auf Rang elf. Schalke, nach dem Auftakterfolg gegen Hertha, bleibt mit drei Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Beide Klubs stehen nach dem zweiten Spieltag gleichauf, Kaiserslautern konnte jedoch nach dem misslungenen Saisonstart die ersten Zähler einfahren und geht gestärkt in die kommenden Aufgaben.

    • Spielstand: 1:0 (0:0) für Kaiserslautern
    • Torschütze: Marlon Ritter (55., Foulelfmeter)
    • Zuschauer: rund 50.000
    • Besondere Vorkommnisse: Startelf-Debüt für Mika Haas (FCK), Hasan Kuruçay erstmals für Schalke dabei

    Spielaufstellungen

    1. FC Kaiserslautern: Krahl – Asta, Gyamfi, Kim, Haas, Sirch – Kunze, Ritter, Sahin – Emreli, Hanslik

    FC Schalke 04: Karius – Abwehr und Mittelfeld mit Umstellungen aufgrund der Sperre von Katic, Kuruçay neu im Team

    Fazit

    In einem intensiv geführten Spiel setzte sich der 1. FC Kaiserslautern knapp, aber verdient gegen den FC Schalke 04 durch. Ein verwandelter Elfmeter entschied das traditionsreiche Duell. Mit mehr Durchschlagskraft in der Offensive gelang Kaiserslautern der Schritt aus der Ergebniskrise, während Schalke offensiv zu wenig Durchschlagskraft zeigte. Eine Partie mit viel Kampf, aber wenigen klaren Chancen und einem verdienten Sieger.

    Quellen

  • FC Schalke 04 – Hertha BSC 2:1 (2025-08-01)

    2. Bundesliga: FC Schalke 04 besiegt Hertha BSC zum Auftakt

    Der FC Schalke 04 hat seinen Saisonstart in der 2. Bundesliga 2025/26 erfolgreich gestaltet. Im Auftaktspiel setzte sich die Mannschaft aus Gelsenkirchen mit 2:1 gegen Hertha BSC durch. Damit gelang den Knappen vor heimischer Kulisse ein gelungener Einstand in die neue Spielzeit.

    Spielverlauf in Gelsenkirchen

    Vor ausverkauften Rängen trat Hertha BSC zum 101. Mal gegen den FC Schalke 04 an. Die Berliner hatten die Anfangsphase defensiv angelegt und wirkten zunächst darauf bedacht, die Partie zu beruhigen. Schalke agierte hingegen aggressiv im Pressing und setzte den Aufbau der Gäste früh unter Druck.

    Die Schalker zeigten sich vor allem in der ersten Halbzeit entschlossener. Nach einer Rettungsaktion von Dawid Kownacki für Hertha auf der eigenen Linie gingen die Hausherren bereits kurz darauf in Führung. Stürmer Peter Remmert setzte sich bei einem Laufduell gegen Marton Dardai durch und leitete den Führungstreffer ein: Moussa Sylla nutzte die Unordnung im Strafraum und brachte Schalke in der 16. Minute in Front.

    Hertha mühte sich anschließend um mehr Spielanteile, doch das Offensivspiel blieb lange ohne Wirkung. Der FC Schalke kontrollierte die Begegnung und kam noch vor der Pause zum zweiten Tor. Mit dem Doppelschlag setzten sich die Gastgeber weiter ab und gingen mit einer komfortablen 2:0-Führung in die Kabine.

    Herthas Aufbäumen und Anschluss

    Im zweiten Durchgang zeigte sich Hertha BSC bemüht, das Ergebnis zu verkürzen. Trainer Stefan Leitl hatte in seiner Startaufstellung gleich mehrere neue Akteure gebracht, darunter Kownacki, Krattenmacher und Eitschberger. Der Einsatz zahlte sich zunächst nicht aus, auch weil Schalkes Defensive nur wenig zuließ und Hertha im Spielaufbau unsicher blieb. Nach einigen Paraden von Schalkes Torhüter kamen die Berliner zwar zu mehr Abschlüssen, brachten diese jedoch selten gefährlich aufs Tor.

    Erst in der Schlussphase gelang den Hauptstädtern der Anschlusstreffer. Die Mannschaft aus Berlin verkürzte zum 2:1, konnte aber die Niederlage nicht mehr abwenden.

    Stimmung und Bedeutung des Auftaktergebnisses

    Mit diesem Resultat bestätigte Schalke seine Ambitionen in der 2. Liga. Der gelungene Auftakt dürfte die Rolle der Gelsenkirchener in der oberen Tabellenhälfte frühzeitig untermauern. Hertha BSC hingegen verpasste einen erfolgreichen Start und konnte im ersten Einsatz weder spielerisch noch kämpferisch überzeugen. Die Auftritte der neuen Spieler waren ausbaufähig, insgesamt bleibt der Saisonbeginn für das Team von Stefan Leitl enttäuschend.

    Ausblick für beide Teams

    • Schalke 04 kann mit dem Auftakterfolg selbstbewusst in die kommenden Begegnungen gehen.
    • Hertha BSC steht bereits früh in der Saison unter Zugzwang und muss in den nächsten Spielen eine Reaktion zeigen.
    • Beide Mannschaften werden in den folgenden Wochen ihren Kader weiter festigen und taktische Abläufe justieren müssen.

    Angesichts des frühen Saisonzeitpunkts gibt es für beide Seiten noch Entwicklungspotenzial. Für Hertha BSC wird es darum gehen, kommende Aufgaben offensiver und strukturierter anzugehen, um nicht früh den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga zu verlieren.

    Quellen