Schlagwort: FC St. Pauli

  • FC St. Pauli – 1. FC Heidenheim 1846 2:1 (2025-12-13)

    FC St. Pauli beendet Sieglos-Serie mit 2:1-Heimsieg gegen 1. FC Heidenheim

    Am 14. Spieltag der Bundesliga setzte sich der FC St. Pauli im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim zu Hause mit 2:1 durch. Die Begegnung am Samstag, den 13. Dezember 2025, im ausverkauften Millerntor-Stadion nahm vor 29.546 Zuschauern einen intensiven Verlauf, der insbesondere durch die frühe Unterzahl der Hamburger geprägt wurde. Trotz des Ausschlusses von Eric Smith kurz vor der Halbzeitpause (45.+1 Minute) behielt St. Pauli die Oberhand und setzte erstmals nach zehn sieglosen Partien wieder einen Erfolg in der Bundesliga.

    Spielverlauf und Tore

    Der FC St. Pauli zeigte von Beginn an ein engagiertes und taktisch diszipliniertes Auftreten. Martijn Kaars avancierte mit seinen ersten beiden Bundesliga-Toren zum entscheidenden Akteur. Das erste Tor erzielte er in der 35. Minute, nachdem die Gastgeber bereits in der ersten Hälfte die besseren Chancen vorzuweisen hatten und die Partie mit einer knappen Führung in die Pause gingen.

    In der zweiten Halbzeit erhöhte Kaars in der 53. Minute mit einem weiteren kraftvollen Abschluss, der mit einer Geschwindigkeit von über 100 km/h ins Netz flog, auf 2:0. Dadurch setzte St. Pauli ein wichtiges Ausrufezeichen, auch wenn die Überzahl der Heidenheimer nach dem Platzverweis genutzt wurde, um eine Druckphase zu erzeugen.

    Marvin Pieringer gelang in der 64. Minute für Heidenheim der Anschlusstreffer. Das Team aus der Brenzstadt zeigte sich in der Folge dominanter und drängte auf den Ausgleich. Die Hamburger Defensive stand in der Schlussphase jedoch standhaft und sicherte den Dreier durch ein hart erkämpftes Ergebnis.

    Taktische Aufstellungen und Personalentscheidungen

    • Trainer Alexander Blessin vertraute der gleichen Startelf wie beim 1:1 gegen den 1. FC Köln zuvor, setzte auf Kontinuität in der Aufstellung.
    • Bei Heidenheim nahm Coach Frank Schmidt drei Veränderungen vor und ließ unter anderem Tim Siersleben, Arijon Ibrahimovic und Adrian Beck zunächst auf der Bank.
    • Die Hamburger setzten auf ein aggressives Pressing und eine frühe Angriffsbemühung, um den Gegner unter Druck zu setzen.

    Bedeutung des Ergebnisses und Tabellenkontext

    Für den FC St. Pauli war der Erfolg ein Befreiungsschlag. Mit nunmehr 11 Punkten zog das Team an Heidenheim vorbei und kletterte auf den Relegationsplatz 16 in der Tabelle. Die Niederlage für Heidenheim bedeutete hingegen einen Rückschlag nach zwei Siegen in Folge, trotz ebenfalls 11 Punkten rangiert der Club nun einen Rang hinter St. Pauli auf einem direkten Abstiegsplatz.

    Das Resultat bringt für die Hamburger nicht nur drei wichtige Punkte, sondern beendet auch eine lange Negativserie von zehn Bundesligaspielen ohne Sieg. Das Team zeigte sich nach der Gelb-Roten Karte in der zweiten Halbzeit besonders defensiv stark und brachte die knappe Führung über die Zeit.

    Ausblick und weitere Perspektiven

    Der FC St. Pauli kann mit dem gewonnenen Selbstvertrauen in die kommenden Begegnungen gehen, unter anderem steht am nächsten Spieltag ein weiteres Duell im Tabellenkeller an, wenn die Mannschaft beim aktuell Tabellenletzten 1. FSV Mainz 05 antritt.

    Heidenheim muss die Niederlage analysieren und die Defensive stabilisieren, um nicht weiter in Abstiegsgefahr zu geraten. Das Team hat in dieser Bundesliga-Saison bereits einen positiven Entwicklungsschub gezeigt, dennoch sind weitere Ergebnisse gegen direkte Konkurrenten von enormer Bedeutung.

    Fazit

    Das Kellerduell zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim zeigte beispielhaft, wie intensiv und nervenaufreibend der Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga ausgefochten wird. St. Pauli nutzte seine Heimstärke trotz vermindertem Personal und verbesserte damit seine Lage deutlich. Heidenheim muss die Schwächephase nach dem guten Saisonstart abstellen, um weiterhin konkurrenzfähig im Abstiegskampf zu bleiben.

    Quellen

  • 1. FC Köln – FC St. Pauli 1:1 (2025-12-06)

    1. FC Köln und FC St. Pauli trennen sich mit 1:1-Unentschieden

    Am 13. Spieltag der Bundesliga 2025/2026 traf der 1. FC Köln am 6. Dezember vor heimischem Publikum auf den FC St. Pauli. Die Begegnung endete mit einem 1:1-Unentschieden, wobei das Ausgleichstor der Gäste erst in der vierten Minute der Nachspielzeit fiel. Trotz der klaren Führung der Kölner zur Halbzeit blieb dem Aufsteiger aus Hamburg am Ende ein verdienter Punktgewinn.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die erste Hälfte blieb torlos, obwohl der 1. FC Köln von Beginn an die offensivere Mannschaft war. In der zweiten Halbzeit sorgte Said El Mala kurz nach Wiederanpfiff (51. Minute) für die Führung der Gastgeber. Sein Sololauf, bei dem er zwei Verteidiger der Kiezkicker hinter sich ließ, brachte dem Team aus Köln eine vermeintliche Weichenstellung zum Sieg.

    Die Partie hielt jedoch eine dramatische Wendung bereit. In der Nachspielzeit (90’+4’) gelang Ricky-Jade Jones, der kurz zuvor eingewechselt worden war, mit seinem ersten Torschuss für St. Pauli per Kopf der späte Ausgleichstreffer. Damit verhinderte die Mannschaft aus Hamburg die zehnte Niederlage in Serie in der Liga und sicherte sich den ersten Punkt seit fast drei Monaten.

    Taktische Ausrichtung und Spielqualität

    Die Partie war von einer mäßigen spielerischen Leistung geprägt. Beide Mannschaften präsentierten sich bemüht, aber ohne zwingenden Spielfluss. Köln übernahm zwar die Spielkontrolle und versuchte, durch Kombinationen Chancen zu kreieren, hatte mit Ausnahme von El Malas Solo jedoch Schwierigkeiten, gefährlich vor das Tor zu kommen.

    St. Pauli agierte defensiv und wartete auf Kontergelegenheiten. Die Abwehrreihen dominierten über weite Strecken das Geschehen, was zu wenigen Höhepunkten führte. Trainer Alexander Blessin setzte im dritten Spiel innerhalb von acht Tagen auf fast dieselbe Elf wie in den vorangegangenen Pokalspielen, um Kontinuität zu gewährleisten.

    Tabellarische Auswirkungen

    Mit dem Unentschieden verbessert der 1. FC Köln seine Position im Mittelfeld der Tabelle und hält bei 16 Punkten. Die Mannschaft verbleibt auf dem achten Platz und kann mit dem Ergebnis die sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone zumindest vorübergehend halten. Das nächste Spiel bestreiten die Geißböcke gegen Bayer 04 Leverkusen.

    Für den FC St. Pauli war der Punkt knapp vor Weihnachten ein wichtiger Schritt, um die Negativserie von neun Niederlagen in Folge zu beenden. Trotz der weiter tief angesiedelten Situation auf Tabellenplatz 17 konnte das Team so zumindest zwei Zähler vor dem Schlusslicht Mainz 05 bewahren. Die Hamburger stehen weiterhin unter Druck, da der Rückstand auf den Relegationsplatz durch die Konkurrenz angewachsen ist.

    Ausblick und bedeutende Personalentscheidungen

    Bei Köln vertraute Trainer Lukas Kwasniok auf eine Mannschaft, die sowohl in der Defensive als auch offensiv ausgeglichen besetzt war. Marvin Schwäbe im Tor sorgte für Stabilität, während vor allem Said El Mala mit seinem Dribbling Akzente setzte. Die Einwechslungen in der zweiten Hälfte sollten neue Impulse geben, konnten den ersehnten Sieg aber nicht mehr sichern.

    St. Pauli setzte auf eine defensive Grundordnung und nutzte seine Wechselmöglichkeiten effektiv, indem kurz vor Schluss mit Ricky-Jade Jones ein frischer Angreifer den entscheidenden Treffer erzielte. Die Hamburger müssen nun in den kommenden Spielen dringend Punkte sammeln, um die prekäre Lage in der Bundesliga zu verbessern.

    Fazit

    Das Duell zwischen 1. FC Köln und dem FC St. Pauli bot trotz mäßiger spielerischer Qualität Spannung bis zur letzten Minute. Das frühe Tor von El Mala schien den Hausherren den Sieg zu sichern. Doch die späte Antwort der Gäste zeigte einmal mehr, wie unberechenbar der Fußball sein kann. Köln festigt seinen Mittelfeldplatz, während St. Pauli mit dem Punktgewinn einen kleinen Hoffnungsschimmer für den Klassenerhalt bewahrt.

    Quellen

  • Borussia Mönchengladbach – FC St. Pauli 1:2 (2025-12-02)

    DFB-Pokal Achtelfinale: Borussia Mönchengladbach unterliegt FC St. Pauli

    Im DFB-Pokal-Achtelfinale am 2. Dezember 2025 musste Borussia Mönchengladbach eine unerwartete Heimniederlage gegen den Zweitligisten FC St. Pauli hinnehmen. Die Partie endete mit 1:2 (0:1) zugunsten der Gäste, die damit ins Viertelfinale einzogen. Für Gladbach bedeutete dies das Aus im Pokalwettbewerb und eine deutliche Zäsur im Saisonverlauf.

    Spielverlauf und Taktik

    Trainer Eugen Polanski, seit Mitte November im Amt, reagierte mit einer vierfachen Umstellung in der Startformation gegenüber dem vorangegangenen Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig. Florian Neuhaus und Jens Castrop standen aufgrund von Muskelproblemen und Krankheit nicht zur Verfügung. Für sie begannen Lukas Ullrich, Kevin Stöger, Giovanni Reyna und Shuto Machino, die eine sehr offensive Formation bildeten. Machino agierte zusammen mit Haris Tabakovic im Angriff.

    Die erste Halbzeit war von einem verhaltenen Beginn geprägt, was auch durch Proteste der Fans, die zwölf Minuten lang die Kurven schweigen ließen, begünstigt wurde. Gladbach hatte zwar mehr Ballbesitz und begann zunehmend Druck aufzubauen, konnte sich aber keine zwingenden Chancen erspielen. Ein Distanzschuss von Stöger in der elften Minute wurde vom St.-Pauli-Torhüter Nikola Vasilj entschärft. Die Gäste ihrerseits verteidigten geschlossen und setzten auf Konter.

    Der Rückstand und Defensive Schwächen

    In der Schlussphase der ersten Halbzeit dauerte es bis zur 43. Minute, als der bisher glücklose St.-Pauli-Stürmer Martijn Kaars nach einem präzisen Pass von Joel Chima Fujita allein auf das Tor zulief, im Strafraum Ruhe bewahrte und zur Führung traf. Die Gladbacher Defensive zeigte sich in dieser Szene unkonzentriert, wodurch die Gäste effektiv davon profitierten.

    Im Gegensatz zu den vorangegangenen Wochen ließ die Abwehr der Fohlen einige Ungenauigkeiten zu und konnte nicht ihre sonst gewohnte Stabilität zeigen. Besonders deutlich wurde dies bei der Führung der Hamburger kurz vor der Pause.

    Gladbachs Ausgleich und erneutes Gegentor

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Borussia den Druck und stellte auf ein aggressives Pressing um. Die Veränderung zeigte Wirkung, als Franck Honorat, bis dahin bester Spieler der Gastgeber, über die rechte Seite in den Strafraum eindrang und mustergültig in den Lauf von Tabakovic flankte. Dieser nutzte eine Unaufmerksamkeit des Gästetorwarts aus und markierte den Ausgleichstreffer.

    Doch der FC St. Pauli ließ sich davon nicht beeindrucken. In der Folge zeigte sich die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin weiterhin taktisch diszipliniert und setzte auf kraftvolle Gegenangriffe. In der Schlussphase sorgte Louis Oppie für die erneute Führung der Gäste, die Gladbachs Bemühungen um eine weitere Reaktion zunichte machte.

    Wichtige Faktoren und Ausfälle

    • Gladbach fehlten Florian Neuhaus und Jens Castrop verletzungsbedingt, zudem stand Kapitän Jonas Hack aufgrund von Knieproblemen nicht zur Verfügung.
    • Die Abwehrreihe der Fohlen wirkte im Vergleich zu den vorherigen Spielen unsicherer, was sich in entscheidenden Situationen rächte.
    • St. Pauli zeigte eine kompakte Defensivleistung und nutzte seine Chancen effizient.
    • Die Fans von Borussia Mönchengladbach protestierten während des Spiels zwölf Minuten gegen geplante Sicherheitsmaßnahmen im Fußball.

    Ausblick

    Für Borussia Mönchengladbach ist das vorzeitige Pokal-Aus ein Rückschlag nach zuletzt positiver Entwicklung in der Liga mit fünf Spielen ohne Niederlage. Trainer Eugen Polanski steht vor der Herausforderung, den Aufwärtstrend wiederherzustellen und die Mannschaft insbesondere defensiv stabiler zu machen.

    Der FC St. Pauli hingegen sichert sich durch den Erfolg wichtige Selbstbestätigung und zieht mit einem überzeugenden taktischen Auftritt in die nächste Pokalrunde ein.

    Quellen

  • FC Bayern München – FC St. Pauli 3:1 (2025-11-29)

    FC Bayern München sichert sich Arbeitssieg gegen FC St. Pauli

    Am 12. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 setzte sich der FC Bayern München vor heimischem Publikum gegen den FC St. Pauli mit 3:1 durch. Die Partie in der Allianz Arena war von einem frühen Rückstand des Favoriten geprägt, den dieser erst in den Schlussminuten drehen konnte. Die Begegnung verdeutlichte einmal mehr sowohl die kämpferische Moral der Bayern als auch die anhaltenden Schwierigkeiten der Gäste im Ligaalltag.

    Frühe Führung für St. Pauli – Bayern unter Druck

    Bereits in der 6. Minute gingen die Hamburger durch ein Tor von Andreas Hountondji in Führung, der damit sein viertes Saisontor erzielte. Dieses frühe Erfolgserlebnis weckte Hoffnungen bei St. Pauli auf den ersten Auswärtssieg gegen den Rekordmeister seit 1991. Allerdings musste der Torschütze früh aufgrund einer Verletzung ausgewechselt werden, was die Gäste sichtlich schwächte.

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Bayern zahlreiche Chancen. Gleich mehrere Pfostenschüsse zeugten von der Drangphase der Heimmannschaft. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany konnte dennoch erst kurz vor dem Pausenpfiff durch Raphael Guerreiro ausgleichen (44. Minute), was den Halbzeitstand von 1:1 markierte.

    Bayern letztlich mit starkem Finish

    Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Spiel, in dem die Münchner zwar dominierend agierten, aber die Defensive von St. Pauli lange Zeit nur selten ernsthaft in Bedrängnis bringen konnten. Die Hamburger Verteidigung zeigte sich kämpferisch und probierte, das Unentschieden zu halten, was bei den insgesamt 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena für Spannung sorgte.

    In der Nachspielzeit gelang den Gastgebern schließlich die Wende. Luis Díaz brachte die Bayern in der 93. Minute mit seinem Treffer in Führung, und nur wenige Minuten später sorgte Nicolas Jackson per Elfmeter, der nach Videobeweis zugesprochen wurde, für die endgültige Entscheidung zugunsten der Münchner. Mit diesen späten Toren festigte Bayern seine Tabellenführung und baute den Vorsprung auf den Zweitplatzierten auf acht Punkte aus.

    Tabellenentwicklung und Serien

    Mit dem Sieg bleibt der FC Bayern seit nunmehr 44 Bundesliga-Spieltagen an der Spitze der Tabelle, ein neuer Rekord in der Liga. Zudem gelang es dem Team, in 20 Ligaspielen in Folge mindestens zwei Tore zu erzielen – eine Bestmarke, die zuletzt in der Saison 2013/14 eingestellt wurde. Über die bisherige Saison hinweg bleiben die Bayern als einziger Verein in den fünf großen europäischen Ligen ungeschlagen.

    Im Gegensatz dazu setzt sich die Negativserie des FC St. Pauli fort. Die Hamburger kassierten ihre neunte Niederlage in Serie und sind daraufhin auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Die Mannschaft kämpft weiterhin darum, ihre maue Bilanz zu verbessern, nachdem sie in den ersten elf Partien bisher nur sieben Punkte sammeln konnte.

    Personelle und taktische Eindrücke

    Trainer Vincent Kompany stellte seine Mannschaft mit Manuel Neuer im Tor auf. Die Defensive bildeten Dayot Upamecano, Min-jae Kim und Sacha Boey. Das Mittelfeld war mit Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Tom Bischof und Lennart Karl besetzt, während im Angriff Harry Kane, Luis Díaz und Michael Olise die Offensive bildeten. Trotz der starken Offensive blieben zahlreiche Chancen ungenutzt, wozu auch die Treffer an den Pfosten beitrugen.

    Auf Seiten der Gäste konnte der früh verletzte Andreas Hountondji nicht weiterwirken, was die taktische Ausrichtung des FC St. Pauli beeinträchtigte. Die Kiezkicker zeigten jedoch eine engagierte Vorstellung und verteidigten mit viel Einsatz bis ins letzte Drittel der Partie.

    Ausblick für beide Teams

    Für den FC Bayern geht es nun darum, die starke Form in den kommenden Spielen fortzusetzen. Die Mannschaft wird versuchen, die Tabellenführung weiter auszubauen und sich für anstehende Herausforderungen, unter anderem in der Champions League, gut aufzustellen.

    Der FC St. Pauli hingegen steht vor schwierigen Aufgaben, um den Abstiegskampf zu überstehen. Die Defensivprobleme und die lange Serie ohne Sieg machen es erforderlich, zeitnah Punkte zu sammeln. Das nächste Bundesliga-Spiel des FC St. Pauli findet beim 1. FC Köln statt, eine wichtige Gelegenheit für die Hamburger, wieder Boden gutzumachen.

    Fazit

    Die Partie zwischen dem FC Bayern München und dem FC St. Pauli war ein Spiegelbild der aktuellen Saison: Dominanz und Zielstrebigkeit der Münchner treffen auf die Widerstandskraft und Schwierigkeiten der Gäste. Trotz eines frühen Rückstands gelang den Bayern eine späte und wichtige Wende, die ihre Position an der Tabellenspitze sichert. Für St. Pauli verhärtet sich die Lage weiter, aber die Teamleistung gibt einen gewissen Hoffnungsschimmer für die kommenden Wochen.

    Quellen

  • FC St. Pauli – TSG Hoffenheim 10:9 (2025-10-28)

    FC St. Pauli bezwingt Hoffenheim im Elfmeterschießen und zieht ins Pokal-Achtelfinale ein

    Der FC St. Pauli hat ein turbulentes Duell mit der TSG Hoffenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals für sich entschieden. Nach 120 Minuten und einem wechselhaften Spielverlauf setzte sich die Mannschaft von der Elbe am 28. Oktober 2025 im eigenen Stadion mit 10:9 nach Elfmeterschießen durch. Damit beendet das Team von Alexander Blessin nach zuvor fünf Liga-Niederlagen in Serie eine kritische Phase und erreicht zum dritten Mal in zwei Jahrzehnten das Achtelfinale des Wettbewerbs.

    Blitzstart und früher Ausgleich

    Die Partie am Millerntor begann mit einem Paukenschlag: Bereits nach wenigen Sekunden zappelte der Ball im Hoffenheimer Netz. Hauke Wahl, der Abwehrchef der Gastgeber, brachte St. Pauli nach nicht einmal einer Minute mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus dem Kraichgau schienen davon zunächst beeindruckt, kamen jedoch mit Beginn der zweiten Hälfte schnell zurück. Grischa Prömel erzielte nur wenige Augenblicke nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich und stellte auf 1:1.

    Verlängerung bringt erneuten Führungswechsel

    Im Anschluss entwickelte sich ein zähes Pokalspiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei keine Mannschaft in der regulären Spielzeit den entscheidenden Treffer setzen konnte. In der Verlängerung übernahmen die Gäste zunächst die Initiative und bekamen einen kontroversen Strafstoß zugesprochen. Nach einem Handspiel von Wahl verwandelte Hoffenheims Andrej Kramaric in der 107. Minute zur Führung für die TSG. Lange sah es danach aus, als ob die Gäste nach dem jüngsten 3:0-Erfolg in der Bundesliga erneut als Sieger vom Platz gehen würden.

    Last-Minute-Ausgleich führt ins Elfmeterschießen

    Doch der FC St. Pauli stemmte sich gegen das Aus und bewahrte in der Nachspielzeit der Verlängerung Nervenstärke. Matias Pereira Lage gelang in der 120.+2 Minute der umjubelte Ausgleich zum 2:2. Damit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen – und hier rückte St. Paulis Torwart Ben Voll in den Fokus.

    Torhüter Ben Voll wird zum Helden

    Das Elfmeterschießen entwickelte sich zur Nervenprobe. Während auf beiden Seiten zahlreiche Schützen sicher verwandelten, war es Ben Voll, der mit zwei gehaltenen Versuchen zum Schlüsselspieler avancierte. Ausgerechnet die in der Verlängerung erfolgreichen Torschützen Wahl und Pereira Lage sowie Prömel und Kramaric vergaben jeweils ihre Elfmeter, ehe St. Pauli am Ende den entscheidenden Versuch zum 10:9 verwandelte und das Weiterkommen bejubelte.

    Bedeutung für den FC St. Pauli

    Für den FC St. Pauli hat dieser Erfolg nach zuletzt enttäuschenden Bundesliga-Ergebnissen einen hohen Stellenwert. Die Mannschaft zeigte Moral, kämpfte sich trotz Rückschlag in der Verlängerung erfolgreich zurück und darf sich über das erste erfolgreiche Elfmeterschießen dieser Pokalsaison freuen. Mit dem Einzug unter die besten 16 Teams des Wettbewerbs ist St. Pauli wieder auf der nationalen Fußball-Landkarte präsent und sammelt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Liga, wo zuletzt die Ergebnisse fehlten.

    Blick auf die TSG Hoffenheim

    Die Gäste mussten sich nach einer routinierten Leistung und dem zwischenzeitlichen Vorteil in der Verlängerung geschlagen geben. Für Trainer Christian Ilzer und sein Team bleibt festzuhalten, dass trotz erneut starker Auswärtsleistung im Pokal das Quäntchen Glück im Elfmeterschießen fehlte. Das Aus im Pokal folgt wenige Tage nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg im Bundesliga-Duell gegen die Kiezkicker, bei dem Hoffenheim noch die Oberhand behalten hatte.

    Schlüsselstatistiken und Facts

    • St. Pauli erzielt durch Hauke Wahl das schnellste Pokaltor des Abends.
    • Prömel gleicht kurz nach Wiederanpfiff für Hoffenheim aus.
    • Kramaric trifft per Handelfmeter zur Gästeführung.
    • Pereira Lage erzwingt mit seinem Tor in der zweiten Minute der Nachspielzeit das Elfmeterschießen.
    • St. Paulis Torwart Ben Voll pariert zwei Elfmeter und wird zum Matchwinner.
    • Mit dem Einzug ins Achtelfinale schreibt St. Pauli nach 20 Jahren Pokalgeschichte ein neues Kapitel.

    Ausblick

    Für den FC St. Pauli geht es mit gestärktem Selbstbewusstsein ins anstehende Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin. Die TSG Hoffenheim kann sich nach dem intensiven Pokalabend wieder voll auf die Liga konzentrieren. Das Pokalduell zwischen St. Pauli und Hoffenheim wird als eines der dramatischsten der zweiten Runde 2025/26 in Erinnerung bleiben.

    Quellen

  • FC St. Pauli – TSG Hoffenheim 2:2 (2025-10-28)

    DFB-Pokal: FC St. Pauli erreicht Achtelfinale nach Elfmeterschießen gegen TSG Hoffenheim

    Im DFB-Pokal der Saison 2025/26 kam es in der zweiten Runde zu einer intensiven Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und der TSG Hoffenheim. Das Spiel im Millerntor-Stadion endete nach regulärer Spielzeit und Verlängerung mit einem 2:2-Unentschieden. Im Elfmeterschießen setzten sich die Hamburger mit 8:7 durch und sicherten sich damit den Einzug ins Achtelfinale des Pokalwettbewerbs.

    Frühes Führungstor und schneller Ausgleich

    Das Spiel begann mit einem raschen Treffer für die Gastgeber. Bereits nach 44 Sekunden brachte Hauke Wahl St. Pauli in Führung. Diese frühe Führung war die Antwort auf eine Druckphase, in der Hoffenheim versuchte, das Spiel zu kontrollieren. Nach der Halbzeitpause präsentierte sich Hoffenheim entschlossener und erzwang durch Grischa Prömel in der 47. Minute den Ausgleich. Beide Teams agierten mit einer offensiven Ausrichtung, wobei St. Pauli durch Konter gefährlich blieb.

    Verlängerung mit umstrittenem Handelfmeter und spätem Ausgleich

    In der Verlängerung sorgte ein strafstoßbedingter Treffer von Andrej Kramaric in der 107. Minute für die Führung der Hoffenheimer. Die Entscheidung wurde kontrovers diskutiert, da der Ball Kramaric an den angelegten Arm sprang, als er sich wegdrehte. Trotz dieses Rückschlags bewies St. Pauli Moral und konnte in der Nachspielzeit durch Matias Pereira Lage in der zweiten Minute der Nachspielzeit der Verlängerung den Ausgleich erzielen. Dieses Tor bedeutete die Entscheidung zugunsten einer Verlängerung per Elfmeterschießen.

    Elfmeterschießen als Krönung einer dramatischen Partie

    Im anschließenden Strafstoßschießen zeigten beide Mannschaften eine hohe Präzision und Nervenstärke. Insgesamt traten 18 Schützen an den Punkt, was die Ausgeglichenheit der Begegnung unterstrich. Torhüter Ben Voll vom FC St. Pauli zeigte starke Paraden und hielt den Gastgebern damit den Rücken frei. Das Schießen endete mit 8:7 zugunsten des FC St. Pauli, nachdem Hoffenheims Spieler Albian Hajdari den entscheidenden Elfmeter vergab. Für den FC St. Pauli verwandelte Hauke Wahl den letzten Elfmeter und entschied das Spiel.

    Statistische Eckdaten und Bedeutung des Erfolgs

    • Endergebnis nach Verlängerung: 2:2
    • Elfmeterschießen: 8:7 für FC St. Pauli
    • Zuschauerzahl: 28.123 im Millerntor-Stadion
    • Frühe Führung durch Hauke Wahl (1. Minute)
    • Ausgleich durch Grischa Prömel (47. Minute)
    • Hoffenheimer Führung durch Handelfmeter von Andrej Kramaric (107. Minute)
    • Späten Ausgleich für St. Pauli erzielte Matias Pereira Lage (120.+2)

    Der Sieg im Pokal signalisiert einen Stimmungswechsel für den FC St. Pauli, der zuvor mehrere Niederlagen in der Bundesliga hinnehmen musste. Die Qualifikation für das Achtelfinale ist für die Hamburger erst das dritte Mal innerhalb von zwei Jahrzehnten gelungen und stellt einen wichtigen Fortschritt im Saisonverlauf dar. Für Hoffenheim bedeutet das Ausscheiden eine bittere Niederlage nach zuvor erfolgreichem Ligaspiel gegen St. Pauli.

    Teamaufstellungen und Trainer

    • FC St. Pauli (Trainer Alexander Blessin): Ben Voll im Tor, Abwehrreihe mit Hauke Wahl, Smith, Mets (im Verlängerungsausgleich Ritzka), Mittelfeld und Sturm mit Spielern wie Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe, Hountondji, Afolayan und Pereira Lage.
    • TSG Hoffenheim: Stammtorwart Baumann, Verteidiger Prass, Hranac und Hajdari, Mittelfeld mit Avdullahu, Prömel, sowie Offensivspieler Kramaric, der entscheidende Tore erzielte.

    Spielverlauf im Überblick

    St. Pauli startete mit viel Tempo und setzte Hoffenheim früh unter Druck. Trotz der schnellen Führung gelang es den Gästen, das Spiel nach der Pause offener zu gestalten und den Ausgleich herbeizuführen. Die Verlängerung brachte weitere Spannung mit einem umstrittenen Foulelfmeter zugunsten der Hoffenheimer. St. Pauli konnte jedoch auch davon unbeeindruckt bleiben und erzwang den glücklichen Ausgleich knapp vor Spielende. Das anschließende Elfmeterschießen entwickelte sich zu einem spektakulären Krimi, der die Zuschauer in den Bann zog.

    Fazit

    Diese Begegnung war geprägt von intensiven Zweikämpfen, schnellen Toren und einer dramatischen Verlängerung. Am Ende bewies der FC St. Pauli Nervenstärke im Elfmeterschießen und beendet damit seine Negativserie. Die Hamburger setzen sich im DFB-Pokal durch und fahren eine wichtige Motivation für die kommenden Pflichtspiele ein. Hoffenheim dagegen muss die Niederlage im Pokal schnell verarbeiten, um sich in der Bundesliga wieder zu stabilisieren.

    Quellen

  • Eintracht Norderstedt – FC St. Pauli 2:3 (2025-08-16)

    DFB-Pokal 2025/26: FC St. Pauli bezwingt Eintracht Norderstedt erst im Elfmeterschießen

    Am 16. August 2025 trafen im Millerntor-Stadion der FC St. Pauli und Eintracht Norderstedt in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Der Erstligist aus Hamburg konnte sich erst nach einem nervenaufreibenden Elfmeterschießen gegen das Team aus der Regionalliga Nord durchsetzen. Nach 120 torlosen Minuten entschieden die Kiezkicker das Duell mit 3:2 vom Punkt für sich und zogen damit in die nächste Runde ein. Das Spiel zeigte deutlich, dass Pokalspiele ihren eigenen Charakter besitzen.

    Knappe Begegnung auf dem Rasen

    Die Partie begann vor ausverkauftem Haus unter hervorragenden äußeren Bedingungen. St. Pauli übernahm früh die Kontrolle, während sich Norderstedt weit zurückzog und auf Konter setzte. Trotz mehr Spielanteilen gelang es St. Pauli zunächst nicht, gefährliche Torszenen zu kreieren und die massive Abwehr der Gäste zu überwinden.

    Die Defensive der Eintracht, angeführt vom Kapitän Moritz Frahm, zeigte sich äußerst stabil. Frahm, der trotz Achillessehnenproblemen sein Team aufs Feld führte, stand im Fokus der Abwehrarbeit. Die Gäste machten die Räume eng und agierten diszipliniert, sodass St. Pauli kaum zu Hochkarätern kam. Immerhin mussten die Gastgeber mehrfach auf ihren Torhüter Nikola Vasilj bauen, der in entscheidenden Momenten aufmerksam blieb.

    St. Pauli dominiert ohne Durchschlagskraft

    Im weiteren Verlauf machten sich die besonderen Bedingungen des DFB-Pokals bemerkbar: Norderstedt beschränkte sich darauf, die Null zu halten und wartete ab. St. Pauli fand trotz klarem Ballbesitz keine Mittel, eine Lücke zu reißen. Immer wieder verhinderten die Norderstedter mit energischem Zweikampfspiel einen Torerfolg der Hausherren. Insbesondere Maximilian Huxsohl im Tor der Eintracht ragte mit mehreren Paraden heraus.

    In der zweiten Halbzeit verstärkte St. Pauli den Druck, doch auch in diesen 45 Minuten fehlte die Effizienz im Abschluss. Regionalligist Norderstedt verteidigte leidenschaftlich, setzte mit vereinzelten schnellen Gegenstößen aber auch eigene Akzente. Bis zum Ende der regulären Spielzeit und in der Verlängerung blieb es beim insgesamt verdienten torlosen Remis.

    Pokalspektakel vom Punkt: Eintracht Norderstedt schnuppert an der Sensation

    Im fälligen Elfmeterschießen entwickelte sich ein wahrer Nervenkitzel. Norderstedt legte mutig vor, der Kapitän traf souverän. Aufseiten von St. Pauli wackelten indes die Nerven, einer der Versuche prallte nur an den Pfosten. Huxsohl parierte sogar einen Schuss, doch auch die Gäste ließen Chancen liegen: Ein Schütze setzte den Ball über die Latte, ein anderer traf nur Aluminium.

    Am Ende entschied die größere Routine des Bundesligisten die Partie. Vasilj wehrte den finalen Versuch der Gäste ab, während die letzten Schützen aufseiten St. Paulis ihre Nerven behielten und den Einzug in die nächste Runde sicherten.

    Norderstedt fordert den Favoriten bis zum Schluss

    • Eintracht Norderstedt gelang es mit einer taktisch und kämpferisch disziplinierten Leistung, dem Favoriten alles abzuverlangen.
    • St. Pauli blieb trotz drückender Überlegenheit in puncto Ballbesitz lange Zeit ohne Torerfolg und zeigte Schwächen im Angriffsspiel.
    • Torhüter Huxsohl und Kapitän Frahm ragten beim Viertligisten heraus, letzterer trotzte seinen körperlichen Problemen und führte sein Team aufs Feld.
    • Die Kiezkicker müssen sich allerdings für die kommenden Pokalaufgaben steigern, wenn sie gegen stärker einzuschätzende Gegner bestehen wollen.

    Einordnung: Pokalflair und regionale Rivalität

    Die Begegnung am Millerntor bleibt ein Beispiel für die Unberechenbarkeit des DFB-Pokals: ein Bundesligist gegen einen Unterklassigen, der lange Zeit Paroli bietet. Für Norderstedt, das auch in der Liga mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, war es trotz des Ausscheidens ein Highlight und Spiegel der eigenen Defensivqualitäten. Für St. Pauli war der knappe Sieg Warnsignal und Pflichtaufgabe zugleich – mit dem Einzug in die nächste Pokalrunde blieb das Minimalziel erhalten.

    Quellen