Schlagwort: FC St. Pauli 1910

  • FC Bayern München – FC St. Pauli 1910 3:1 (2025-11-29)

    FC Bayern München gegen FC St. Pauli: Späte Wende sichert Heimsieg

    Am Samstag, den 29. November 2025, stand der 12. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 auf dem Programm. Der amtierende Tabellenführer FC Bayern München empfing den FC St. Pauli in der Münchner Allianz Arena. Die Partie begann um 15:30 Uhr und endete mit einem 3:1-Heimsieg für den Rekordmeister. Trotz eines frühen Rückstands drehte Bayern die Begegnung spät dank Treffern von Luis Díaz und Nicolas Jackson.

    Spielverlauf und Tore

    Die Gäste aus Hamburg überraschten früh, als Andreas Hountondji bereits in der 6. Minute die Führung für St. Pauli erzielte. Diese frühe Führung verlieh den Kiezkickern zunächst Sicherheit und stellte die Münchner Defensive vor Probleme. Der FC Bayern hielt jedoch dagegen, bevor Raphaël Guerreiro kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich in der 44. Minute erzielte. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.

    Im zweiten Durchgang bemühte sich Bayern vehement um die Führung. Trotz mehrerer gefährlicher Chancen, darunter drei Aluminiumtreffer durch Lennart Karl, Tom Bischof und Harry Kane, blieb es lange bei der Punkteteilung. Erst in der Nachspielzeit sorgten Luis Díaz (90.+3) und Nicolas Jackson (90.+6) für die erlösenden Tore und sorgten für den finalen 3:1-Endstand.

    Mannschaften und Taktik

    Trainer Vincent Kompany setzte bei Bayern auf eine bewährte Stammformation mit Manuel Neuer im Tor sowie Dayot Upamecano, Min-jae Kim und Sacha Boey in der Defensive. Im Mittelfeld agierten Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Tom Bischof und Lennart Karl, während im Angriff Harry Kane, Luis Díaz und Michael Olise begannen. Der FC St. Pauli zeigte sich defensiv solide, konnte jedoch trotz der Führung nicht verhindern, dass die Gastgeber die Partie noch drehten.

    Tabellarische Auswirkungen und Bilanz

    Mit diesem Erfolg baut der FC Bayern seine Führung in der Bundesliga weiter aus und bleibt weiterhin ungeschlagen. Der Sieg in der Allianz Arena war der neunte Heimsieg gegen St. Pauli in den letzten zehn Pflichtspielen. Zudem setzt Bayern eine Rekordserie fort und wird erneut die Tabelle am 12. Spieltag als Spitzenreiter anführen, womit ein neuer Bundesliga-Bestwert erzielt wird.

    Für den FC St. Pauli hingegen setzt sich die schwierige Phase fort. Die Mannschaft kassierte bereits die neunte Niederlage in Folge und bleibt weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Die Mannschaft wartet weiterhin auf eine Trendwende, um die aktuelle Serie zu beenden.

    Medien und Zuschauer

    Vor etwa 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena zeigte sich Bayern trotz Belastung durch das Champions-League-Spiel unter der Woche gegen Arsenal nicht souverän, behielt jedoch die Oberhand. Das Spiel wurde auf Sky über Pay-TV live übertragen, da es nicht im Free-TV ausgestrahlt wurde. Für Zuschauer, die nicht live dabei sein konnten, standen Liveticker und Streams als Alternative zur Verfügung.

    Zusammenfassung

    • Datum: 29. November 2025
    • Wettbewerb: 12. Spieltag Bundesliga 2025/26
    • Spielstätte: Allianz Arena, München
    • Endergebnis: FC Bayern München 3, FC St. Pauli 1
    • Halbzeitstand: 1:1
    • SCorer: Andreas Hountondji (St. Pauli), Raphaël Guerreiro, Luis Díaz, Nicolas Jackson (alle Bayern)
    • Besonderheiten: Bayern feiert späten Sieg trotz Rückstand; St. Pauli verpasst Befreiungsschlag
    • Zuschauer: ca. 75.000

    Quellen

  • FC St. Pauli 1910 – 1. FC Union Berlin 0:1 (2025-11-23)

    Bundesliga-Spiel: FC St. Pauli gegen 1. FC Union Berlin am 23. November 2025

    Am 11. Spieltag der Bundesliga Saison 2025/26 empfing der FC St. Pauli den 1. FC Union Berlin im Millerntor-Stadion. Das Heimteam stand unter hohem Druck, da es seit mehreren Spielen sieglos war und eine Serie von Niederlagen anhäufte. Union Berlin hingegen suchte nach Kontinuität, konnte allerdings auch nur sporadisch punkten. Vor knapp 30.000 Zuschauern entwickelte sich eine Partie, die von Kampf und engen Spielverläufen geprägt war.

    Ausgangslage und Teamaufstellungen

    Der FC St. Pauli befand sich in einer sportlichen Krise, nachdem er sieben Bundesliga-Partien in Folge verloren hatte. Die Offensive zeigte sich ideenlos, was sich in der schwachen Torbilanz von erst neun Treffern widerspiegelte. Trainer Alexander Blessin setzte auf eine etablierte Formation mit Nikola Vasilj im Tor sowie einer defensiven Viererkette um Karol Mets und Hauke Wahl. Im Mittelfeld kamen unter anderem James Sands und Joel Chima Fujita zum Einsatz, während Abdoulie Ceesay und Martijn Kaars im Sturm agierten.

    Union Berlin hingegen trat ebenfalls nicht in Bestform an, aber mit dem Willen, einen wichtigen Auswärtssieg zu erringen. Trainer Steffen Baumgart stellte auf eine Mischung aus erfahrener Defensive und zielstrebiger Offensive. Im Angriff trug Rani Khedira maßgeblich zur Spielführung bei.

    Spielverlauf und entscheidende Momente

    Das Spiel blieb lange auf einem niedrigen Niveau, beide Mannschaften zeigten defensivorientiertes Verhalten. Spannung bot vor allem die erste Halbzeit, in der Union Berlin kurz vor dem Pausenpfiff durch Khedira in Führung ging. Das Tor fiel nach einem Fehler in der St.-Pauli-Abwehr, wodurch sich Union einen knappen Halbzeitvorsprung sichern konnte.

    Im zweiten Durchgang bemühte sich St. Pauli vermehrt um Ausgleich, doch die Angriffsbemühungen waren zu selten von Durchschlagskraft geprägt. Obwohl man in der 64. Minute mit zwei frischen Spielern versuchte, neue Impulse zu setzen, blieb die Offensive blass. Union verteidigte geschickt, räumte viele hohe Bälle souverän ab und ließ bis zum Abpfiff keine klare Chancen mehr zu.

    In den letzten Minuten wirkte St. Pauli zunehmend verzweifelt, was sich in vielen hohen und weiten Bällen zeigte, die meist leicht von der Union-Defensive abgefangen wurden. Trotz weiterer Umstellungen auf beiden Seiten änderte sich am knappen Ergebnis nichts mehr.

    Folgen der Niederlage für FC St. Pauli

    Mit dieser Niederlage setzte St. Pauli seine Negativserie auf acht verlorene Bundesliga-Partien in Folge fort und erreichte einen neuen vereinsinternen Rekord. Die Situation im Tabellenkeller spitzt sich für den Gastgeber weiter zu, der nur noch einen Punkt Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze hat. Die offensive Schwäche bleibt ein zentrales Problem, wie die geringe Anzahl erzielter Tore zeigt.

    Zudem sorgten vor Spielbeginn die Fanproteste gegen geplante verschärfte Maßnahmen zur Stadionsicherheit für hohe emotionale Spannung. Anhänger beider Lager zeigten lautstarken Widerstand gegen die vorgesehenen Veränderungen, die von der Vereinsspitze des FC St. Pauli politisch unterstützt wurden.

    Union Berlin festigt Mittelfeldplatz

    Union Berlin gelang durch den Auswärtssieg eine wichtige Verschnaufpause im Saisonverlauf. Das Team verteidigte seine Führung erfolgreich und verließ das Millerntor-Stadion mit drei Punkten. In der Tabelle verbessert sich Union Berlin auf 15 Punkte und damit auf einen Platz im oberen Drittel.

    Trotz des Erfolgs zeigte die Mannschaft keinen überzeugenden Angriffsfussball, war aber effizient in den entscheidenden Momenten. Die Defensive agierte stabil, was angesichts der prekären Tabellensituation für die nächsten Spiele ein positives Zeichen sein kann.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen FC St. Pauli und 1. FC Union Berlin war ein Spiel geprägt von taktischer Zurückhaltung, defensivem Fokus und wenigen Höhepunkten vor dem Tor. Union konnte einen knappen, aber verdienten Sieg davontragen, während St. Pauli weiter im Abstiegskampf steckt und dringend eine Trendwende benötigt. Die emotionale Belastung durch Fanproteste und sportliche Rückschläge wird die kommenden Aufgaben für die Kiezkicker zusätzlich erschweren.

    Quellen

  • SC Freiburg – FC St. Pauli 1910 2:1 (2025-11-09)

    SC Freiburg sichert sich knappen Heimsieg gegen FC St. Pauli

    Am 9. November 2025 empfing der SC Freiburg im Rahmen des 10. Spieltags der Bundesliga den FC St. Pauli. Das Spiel im Europa-Park-Stadion endete mit einem 2:1-Erfolg für die Gastgeber. Die Freiburger beendeten somit eine Phase von fünf Spielen ohne Sieg und konnten wichtige drei Punkte einfahren. Für St. Pauli setzte sich hingegen die Serie von Niederlagen fort, die damit mittlerweile sieben Partien in Folge umfasst, was einen Negativrekord in der Vereinsgeschichte bedeutet.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit blieb lange ausgeglichen, jedoch konnten die Breisgauer kurz vor der Pause durch Yuito Suzuki in Führung gehen. Suzuki erzielte sein erstes Bundesligator und setzte damit den ersten wichtigen Akzent. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Maximilian Eggestein auf 2:0 für Freiburg und verschaffte dem Team eine komfortable Führung.

    St. Pauli konnte erst in der 69. Minute durch Louis Oppie den Anschlusstreffer erzielen, nachdem die Mannschaft zuvor über 488 Minuten ohne Torerfolg geblieben war. Trotz weiterer Bemühungen reichte es nicht mehr zum Ausgleich. So blieb es bei dem knappen Sieg für Freiburg, das nach der Länderspielpause bei Tabellenführer Bayern München antreten muss.

    Analyse und Mannschaftsleistungen

    Der SC Freiburg zeigte eine trotz zuletzt schwacher Ergebnisse stabile Leistung und nutzte die Schwächen der Gäste konsequent aus. Besonders die Tore von Suzuki und Eggestein waren entscheidend, um dem Heimteam den Dreier zu sichern.

    Für den FC St. Pauli steht eine tiefgreifende sportliche Krise im Vordergrund. Die Mannschaft konnte defensiv nicht überzeugen und ließ einige Chancen für Freiburg zu, während offensiv kaum Gefahr erzeugt wurde. Die individuelle Form vieler Leistungsträger ließ zu wünschen übrig, was sich auch in der Anzahl von Fehlern widerspiegelte. Besonders kritisch war die lange Phase ohne eigenen Torerfolg, die die Mannschaft zuletzt belastete.

    Torwart Nikola Vasilj zeigte erneut Unsicherheiten, die sich negativ auf die Defensivleistung auswirkten. Trotz der Bemühungen des Trainerteams bleibt die Lage angespannt, da der Verein weiterhin um den Klassenerhalt kämpfen muss und die aktuelle Form wenig Grund zur Hoffnung bietet.

    Ausblick

    Für den SC Freiburg steht als nächstes eine schwierige Auswärtsaufgabe bei dem Spitzenreiter Bayern München an, bei der es darum gehen wird, an die jüngste Leistung anzuknüpfen und weitere Punkte zu sammeln. Der FC St. Pauli hingegen muss in der kommenden Länderspielpause an einigen grundlegenden Problemen arbeiten, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen und den Abstieg zu riskieren. Die Niederlagenserie setzt den Klub erheblich unter Druck und die weitere Entwicklung wird entscheidend für die Zukunft der Hamburger sein.

    Quellen

  • FC St. Pauli 1910 – Borussia Mönchengladbach 0:4 (2025-11-01)

    FC St. Pauli unterliegt Borussia Mönchengladbach mit 0:4

    Am neunten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 empfing der FC St. Pauli im Millerntor-Stadion Borussia Mönchengladbach. Das Duell endete mit einem klaren Sieg für die Gäste vom Niederrhein. Borussia Mönchengladbach setzte sich mit 4:0 durch und feierte damit den ersten Saisonsieg, während die Hamburger ihre Negativserie weiter ausbauten.

    Spielverlauf und Ergebnis

    Das Spiel begann ausgeglichen, doch die Gäste fanden bereits in der ersten Halbzeit die besseren Chancen und trafen zweimal, sodass sie mit einer 2:0-Führung in die Pause gingen. Nach dem Seitenwechsel zeigten die Fohlen eine dominante Leistung und bauten ihren Vorsprung auf insgesamt vier Tore aus. St. Pauli gelang es nicht, den Gegner ernsthaft unter Druck zu setzen oder eigene Torchancen zu kreieren. Die 0:4-Niederlage markierte die sechste Niederlage in Folge für die Kiezkicker, die zudem zum vierten Mal hintereinander ohne eigenen Treffer blieben.

    Analyse der Mannschaftsleistungen

    Die defensive Stabilität der Hamburger konnte den Angriffen der Gladbacher nicht standhalten. Im Mittelfeld fehlte es an Kompaktheit und Kontrolle, was die Gäste konsequent ausnutzten. St. Pauli verlor viele entscheidende Zweikämpfe und geriet dadurch immer wieder in gefährliche Situationen. Offensiv blieben die Gastgeber blass und harmlos, was sich im klaren Ergebnis widerspiegelt. Gladbach zeigte sich trotz der bisherigen Saisonprobleme effektiv und nutzte die sich bietenden Räume konsequent.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Durch die Niederlage rutschte St. Pauli auf den 15. Tabellenplatz ab und befindet sich weiterhin in akuter Abstiegsgefahr. Die Mannschaft konnte sich in den letzten Spielen kaum Punkte sichern und wartet seit mehreren Partien auf eine positive Wendung. Borussia Mönchengladbach steht dank des Sieges etwas besser da, wobei das Team unter Trainer Eugen Polanski bislang nur selten überzeugen konnte. Der erste Saisonsieg könnte jedoch einen Aufwärtstrend im weiteren Saisonverlauf einläuten.

    Blick nach vorne

    Für St. Pauli steht nun ein schwieriges Auswärtsspiel beim SC Freiburg an, das eine weitere Herausforderung darstellt. Die Mannschaft muss dringend ihre Defensiv-Schwächen abstellen und offensiv mehr Durchschlagskraft zeigen, um den Absturz in den Tabellenkeller zu verhindern. Borussia Mönchengladbach wird versuchen, die gewonnene Sicherheit auszubauen und weitere Punkte zu sammeln, um den Anschluss an die Tabellenmitte zu finden.

    Fazit

    Das Spiel am 9. Bundesliga-Spieltag zeigte klare Defizite bei St. Pauli, insbesondere im Offensivspiel und der Verteidigung gegen einen effizient spielenden Gegner aus Gladbach. Die deutliche Niederlage verdeutlicht die aktuelle Schwächephase der Hamburger, wohingegen die Gäste mit einem überzeugenden Auftritt wichtige Punkte holten.

    Quellen

  • Eintracht Frankfurt – FC St. Pauli 1910 2:0 (2025-10-25)

    Eintracht Frankfurt besiegt FC St. Pauli mit 2:0

    Am 25. Oktober 2025 empfing Eintracht Frankfurt im Deutsche Bank Park den FC St. Pauli zum achten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26. Die Hausherren setzten sich vor heimischem Publikum mit 2:0 durch und feierten damit den ersten Heimsieg nach drei Niederlagen in Folge. Für die Frankfurter bedeutete dieser Erfolg eine willkommene Stabilisierung nach zuletzt durchwachsenen Ergebnissen. Der FC St. Pauli hingegen kassierte die fünfte Niederlage hintereinander und gerät damit zunehmend unter Druck im Abstiegskampf.

    Spielverlauf und Tore

    Das Spiel begann mit einer frühen Druckphase der Gäste, die bereits in der vierten Minute jubelten, als der St. Paulianer Martijn Kaars den Ball ins Netz lupfte. Allerdings wurde der Treffer aufgrund einer klaren Abseitsstellung aberkannt, was einen frühen Rückschlag für die Hamburger bedeutete. Im Anschluss übernahm Eintracht Frankfurt zunehmend die Kontrolle über das Geschehen, wirkte aber lange Zeit nicht zwingend genug, um Tore zu erzwingen.

    In der 36. Minute brachte Can Uzun mit einer präzisen Flanke das entscheidende Moment. Jonathan Burkardt nutzte die Vorlage eiskalt und traf zum 1:0 für die Frankfurter. Direkt nach der Halbzeitpause erhöhte Burkardt per Kopfball in der 56. Minute auf 2:0 und stellte damit die Weichen auf Sieg. Die Gäste fanden auch nach dem Gegentor keine Mittel, um das Spiel nochmals zu drehen.

    Leistung und Taktik beider Mannschaften

    Eintracht-Coach Dino Toppmöller nahm im Vergleich zum Champions-League-Spiel gegen Liverpool vier Änderungen in der Startaufstellung vor und setzte erneut auf Jonathan Burkardt im Sturmzentrum. Diese Entscheidung erwies sich als richtig und wurde durch Burkardts Doppelpack belohnt. Das Team zeigte eine solide Defensivarbeit und ließ keine nennenswerten Tormöglichkeiten für den FC St. Pauli zu.

    Der FC St. Pauli trat trotz der sportlichen Schwierigkeiten offensiv ausgerichtet an. Trainer Alexander Blessin brachte Andreas Hountondji neu in die Startformation und ließ Danel Sinani im defensiven Mittelfeld agieren. Dennoch konnte die Mannschaft nicht ihre Linie finden und unterlag einer agilen und zielstrebigen Frankfurter Defensive. Ein Fehler des Torhüters Nikola Vasilj sowie eine unglückliche missglückte Abwehraktion von Hauke Wahl nach dem Seitenwechsel führten zu entscheidenden Gegentoren.

    Weitere Aspekte und Umfeld

    Die Partie war von Spannungen in der Fanszene überschattet. Im Vorfeld kam es auf der Anreise der FC St. Pauli-Fans in Hannover zu Auseinandersetzungen mit Wolfsburger Anhängern. In Folge dessen verhängten die Sicherheitskräfte Betretungsverbote für einige Besucher, was sich darin niederschlug, dass der Gästeblock im Stadion weniger stark besetzt war als üblich.

    Für Eintracht Frankfurt war der Sieg besonders wichtig, da die Mannschaft vor dem Spiel unter Druck stand. In den vergangenen fünf Bundesligaspielen gewann das Team nur einmal und musste zuletzt auch eine 1:5-Heimniederlage in der Champions League gegen den FC Liverpool hinnehmen. Mit dem Erfolg gegen St. Pauli konnte der Klub die Serie von Fehltritten durchbrechen und sich im vorderen Tabellendrittel festsetzen.

    Aufstellungen (Auswahl)

    • Eintracht Frankfurt: Michael Zetterer – Arthur Theate, Robin Koch, Rasmus Kristensen – Farés Chaibi, Ellyes Skhiri, Ritsu Doan, Nathaniel Brown, Can Uzun – Ansgar Knauff, Jonathan Burkardt
    • FC St. Pauli: Nikola Vasilj – Hauke Wahl, Karol Mets – Manolis Saliakas – Andreas Hountondji, Danel Sinani

    Fazit

    Eintracht Frankfurt sicherte sich mit einer konzentrierten Leistung einen verdienten Heimsieg gegen FC St. Pauli. Jonathan Burkardt avancierte mit seinen zwei Treffern zum prägenden Spieler der Partie. Für St. Pauli setzt sich die schwierige Phase fort, die Mannschaft muss dringend Lösungen finden, um die Negativserie zu stoppen und sich aus dem Tabellenkeller zu befreien.

    Quellen

  • FC St. Pauli 1910 – TSG 1899 Hoffenheim 0:3 (2025-10-19)

    FC St. Pauli unterliegt TSG Hoffenheim mit 0:3

    Am 7. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 empfing der FC St. Pauli 1910 die TSG 1899 Hoffenheim. Die Begegnung endete mit einem klaren 0:3 (0:0) zugunsten der Gäste aus Hoffenheim. Trotz eines ausgeglichenen ersten Durchgangs konnten die Gäste im zweiten Abschnitt drei Tore erzielen und sich somit einen deutlichen Auswärtssieg sichern.

    Spielverlauf und Analyse

    In der ersten Halbzeit blieb das Spiel torlos. Beide Mannschaften zeigten eine solide Defensive, sodass keine Seite zu klaren Chancen kam. Nach der Pause änderte sich das Bild zugunsten von Hoffenheim, das deutlich zielstrebiger auftrat und seine Angriffe effektiver gestaltete.

    Der FC St. Pauli hatte Schwierigkeiten, den Gegner unter Druck zu setzen. Insbesondere individuelle Fehler in der eigenen Hälfte führten zu gefährlichen Situationen, die Hoffenheim konsequent ausnutzte. Die mangelnde Aggressivität im Spiel gegen den Ball trug entscheidend zur Niederlage bei.

    Folgen für beide Teams

    Für den FC St. Pauli bedeutete diese Niederlage die vierte Pleite in Folge. Nach einem starken Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen rutschte das Team von Trainer Alexander Blessin auf den 14. Tabellenplatz ab. Der Vorsprung auf den Relegationsrang, derzeit von Mainz 05 gehalten, beträgt nur noch drei Punkte. Die Mannschaft befindet sich damit in einer kritischen Phase mit abnehmender Form und steigenden Problemen in der Defensive.

    Die TSG 1899 Hoffenheim konnte mit dem dritten Auswärtssieg der Saison ihre Bilanz verbessern. Das Team belegt momentan den 6. Tabellenrang mit 19 Punkten nach zehn absolvierten Spielen. Hoffenheim zeigte sich auswärts besonders stabil und ist dort seit fünf Bundesligaspielen ungeschlagen. Die Mannschaft konnte so ihre jüngste Negativserie von drei sieglosen Partien beenden.

    Ausblick

    Für St. Pauli geht es bereits am nächsten Spieltag weiter mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Das verpasste Heimspiel gegen Hoffenheim bietet zudem eine Gelegenheit für ein zeitnahes Wiedersehen im DFB-Pokal, wo beide Teams in der zweiten Runde erneut aufeinandertreffen.

    Hoffenheim nimmt Fahrt auf und will den derzeitigen Aufwärtstrend fortsetzen. Das nächste Bundesligaspiel führt sie zum FSV Mainz 05, einem Team aus der unteren Tabellenregion, das gegen den Abstieg kämpft. Hoffenheim hat somit eine gute Chance, weitere Punkte zu sammeln und die Position im vorderen Tabellenmittelfeld zu festigen.

    Statistische Highlights

    • FC St. Pauli kassierte in diesem Spiel die vierte Niederlage in Folge.
    • TSG Hoffenheim verbesserte sich durch den Sieg auf den 6. Bundesliga-Platz.
    • Hoffenheim blieb auswärts in den letzten fünf Bundesligaspielen ungeschlagen (2 Siege, 3 Unentschieden).
    • Bei St. Pauli ist die Formkurve nach anfänglichen Punkten spürbar abgefallen.
    • Die Defensive von St. Pauli zeigte sich im zweiten Durchgang anfällig gegenüber Gästen aus Hoffenheim.

    Quellen

  • SV Werder Bremen – FC St. Pauli 1910 1:0 (2025-10-04)

    SV Werder Bremen schlägt FC St. Pauli mit 1:0

    Am 4. Oktober 2025 trafen der SV Werder Bremen und der FC St. Pauli zum sechsten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 aufeinander. Die Partie fand im Weserstadion statt und endete mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gastgeber.

    Spielverlauf und Torschütze

    Das Spiel blieb über die gesamte Spieldauer eng, wobei beide Mannschaften vor allem in der Defensive stabil standen. Während der ersten Halbzeit erzielte Werder Bremen das einzige Tor des Spiels und ging mit der Führung in die Pause. Keiner der beiden Teams konnte nach dem Seitenwechsel noch einen Treffer erzielen, sodass das Resultat von 1:0 für Bremen Bestand hatte.

    Der entscheidende Treffer fiel früh im Spiel durch Samuel Mbangula, der damit maßgeblich für den Heimsieg seines Teams verantwortlich war. Trotz intensiver Bemühungen gelang es dem FC St. Pauli nicht, den Ausgleich zu erzielen, sodass sie mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten.

    Aufstellungen und Taktik

    Werder-Cheftrainer Horst Steffen setzte auf eine bewährte Aufstellung mit Michael Zetterer im Tor, einer defensiven Dreierkette sowie einem kompakten Mittelfeld und Angriff. Die Bremer fokussierten sich auf eine solide Defensivleistung und schnelles Umschaltspiel, das ihnen den Führungstreffer ermöglichte.

    Der FC St. Pauli versuchte, über Ballbesitz und kontrollierte Kombinationen zum Erfolg zu kommen, blieb aber häufig in der Abwehr der Bremer hängen. Trotz einiger Chancen war es den Hamburgern nicht gelungen, die Abwehrreihe des Gegners zu überwinden.

    Ausblick auf kommende Begegnungen

    Das Aufeinandertreffen in Bremen war das erste Ligaspiel der Saison zwischen den beiden Teams, das Werder für sich entschied. In der Winterpause ist ein Vorbereitungsspiel im Millerntor-Stadion geplant, das am 4. Januar 2026 ausgetragen wird und als wichtige Generalprobe für beide Mannschaften vor dem zweiten Teil der Saison gilt.

    Für Werder startet die Bundesliga nach der Winterpause am 11. Januar mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Der FC St. Pauli bereitet sich ebenfalls auf die Fortsetzung der Saison vor und wird mit dem anstehenden Testspiel gegen Bremen eine wichtige Standortbestimmung absolvieren.

    Fazit

    Werder Bremen verbuchte mit dem 1:0-Sieg gegen den FC St. Pauli einen wichtigen Dreier in der laufenden Bundesliga-Saison. Die Partie zeichnete sich durch eine defensive Stabilität beider Teams aus, wobei Bremen die einzige Torchance effektiv nutzte. St. Pauli bleibt weiterhin auf der Suche nach Punkten, um in der Tabelle Boden gutzumachen.

    Quellen

  • FC St. Pauli 1910 – Bayer 04 Leverkusen 1:2 (2025-09-27)

    Bundesliga: FC St. Pauli 1 – 2 Bayer 04 Leverkusen

    Spielübersicht

    Im Rahmen des 5. Spieltags der Bundesliga trafen der FC St. Pauli und Bayer 04 Leverkusen am 27. September 2025 aufeinander. Das Spiel fand im Millerntor-Stadion in Hamburg vor 29.546 Zuschauern statt und endete mit einem 2:1-Auswärtssieg für Bayer Leverkusen. Die Werkself konnte damit den zweiten Saisonsieg feiern und verbesserte sich in der Tabelle. St. Pauli musste die erste Heimniederlage der laufenden Saison hinnehmen.

    Spielverlauf

    Die Anfangsphase gehörte dem Gastgeber, der mit viel Engagement und Druck agierte und bereits früh Torchancen verzeichnete. Trotz deutlich mehr Ballbesitz für Leverkusen waren es die Hamburger, die sich die besseren Gelegenheiten erarbeiteten. So verpasste Andréas Hountondji eine frühe Chance nur knapp.

    Das erste Tor der Partie erzielte Leverkusen in der 25. Minute durch Edmond Tapsoba nach einem Freistoß von Alejandro Grimaldo. Der FC St. Pauli zeigte sich jedoch unbeeindruckt und glich sieben Minuten später durch Hauke Wahl aus. Mit diesem Stand von 1:1 ging es in die Halbzeitpause.

    Im zweiten Durchgang erzielte Ernest Poku, nur kurz nach seiner Einwechslung, in der 58. Minute das entscheidende 2:1 für die Gäste. Leverkusen zeigte sich sehr effizient vor dem Tor und nutzte die wenigen Chancen konsequent, während St. Pauli trotz spielerischer Überlegenheit nicht mehr zum Ausgleich kam.

    Analyse und Bedeutung des Spiels

    • Bayer Leverkusen bestätigte die aufsteigende Form unter Trainer Kasper Hjulmand und konnte im dritten Ligaspiel unter seiner Führung den zweiten Sieg verbuchen.
    • Die Werkself, die vor dem Spiel eine ungeschlagene Serie von drei Partien hatte, setzte diese Serie fort und festigte mit dem Erfolg ihre Tabellenposition.
    • Mit dem Sieg in Hamburg zeigte Leverkusen insbesondere Effizienz und Kampfbereitschaft, was von Trainer Hjulmand nach dem Spiel hervorgehoben wurde.
    • Der FC St. Pauli musste die zweite Niederlage in Folge hinnehmen und bekam nach einem starken Saisonstart eine erste Heimniederlage zu spüren.
    • Für Bayer Leverkusen hat der Erfolg zusätzlich positive Signalwirkung vor dem anstehenden Champions-League-Spiel gegen PSV Eindhoven.

    Spielerische Leistungen

    Edmond Tapsoba trug sich mit seinem Führungstreffer ins Scoreboard ein und zeigte eine solide Defensivleistung. Jungstar Ernest Poku sorgte mit seinem Tor kurz nach der Einwechslung für den entscheidenden Vorteil.

    St. Pauli kämpfte engagiert und kam mit Hauke Wahl zu einem wichtigen Ausgleichstreffer, konnte die Leistung im Abschluss allerdings nicht wiederholen.

    Bei Leverkusen kehrte Robert Andrich nach seiner Sperre zurück und setzte seinen Rekord ungeschlagener Bundesliga-Auswärtsspiele weiter fort.

    Ausblick

    Bayer Leverkusen zeigt sich mit diesem Sieg zunehmend eingespielt und festigt die Ambitionen in der Bundesliga sowie die Vorbereitung auf die Champions League. Für den FC St. Pauli gilt es, die gute Saisonleistung trotz Heimniederlage stabil zu halten und die ersten Punktverluste auf eigenem Platz schnell zu verkraften.

    Quellen

  • VfB Stuttgart – FC St. Pauli 1910 2:0 (2025-09-19)

    VfB Stuttgart besiegt FC St. Pauli mit 2:0 im vierten Bundesliga-Spieltag

    Am 19. September 2025 empfing der VfB Stuttgart den FC St. Pauli zum Bundesliga-Spiel in der Heimspielstätte des VfB. Nach einem durchwachsenen Saisonstart gelang den Schwaben ein wichtiger Sieg gegen den bislang ungeschlagenen Aufsteiger aus Hamburg. Die Partie endete mit 2:0 zugunsten des VfB Stuttgart, der mit diesem Erfolg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln konnte.

    Spielverlauf und Tore

    Die Gastgeber begannen von Beginn an druckvoll und wollten eine Reaktion auf die vergangenen Spiele zeigen. In der vierten Spielminute wurde ein vermeintliches Führungstor durch Ermedin Demirovic aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt. Der VfB dominierte in der Folge die Partie und zeigte ein temporeiches sowie abwechslungsreiches Spiel, konnte jedoch lange kein Tor erzielen.

    Die Führung gelang dem VfB Stuttgart schließlich kurz vor der Halbzeitpause. Ermedin Demirovic, der mit der Kapitänsbinde auflief, erzielte in der 43. Minute den verdienten 1:0-Treffer. Damit brachten die Schwaben die seit Wochen kritisierte Offensive erstmals wieder zur Entfaltung.

    Nach dem Seitenwechsel baute Stuttgart den Vorsprung schnell aus. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff bereitete Demirovic den Treffer von Bilal El Khannouss vor, der zum 2:0 einschoss (50.). Die Hamburger hatten im Anschluss Schwierigkeiten, sich offensiv zu strukturieren. Weitere Treffer der Stuttgarter wurden wegen Abseits nicht anerkannt, darunter zwei weitere von Demirovic.

    Leistung beider Mannschaften

    Der VfB Stuttgart präsentierte sich vor den fast 60.000 Zuschauern in einer deutlich verbesserten Verfassung gegenüber den vorangegangenen Spielen. Mit 54 Prozent Ballbesitz und einer klaren Überlegenheit bei den Chancen (8:4) zeigten die Schwaben eine dominante Leistung und setzten die defensiv gut organisierten Hamburger wiederholt unter Druck.

    Die Gäste aus St. Pauli, die mit sieben Punkten einen starken Saisonstart hinlegten, konnten an die bisherigen Auswärtsleistungen nicht ganz anknüpfen. Trotz einer guten Defensivorganisation leistete sich der FC St. Pauli im Angriff zu viele Fehler und scheiterte unter anderem am starken VfB-Keeper Alexander Nübel bei einem Elfmeter von Angelo Stiller in der 24. Minute.

    Schlüsselspieler und taktische Entscheidungen

    • Ermedin Demirovic: Der Kapitän der Stuttgarter war entscheidend am Sieg beteiligt. Mit einem Treffer, einer Vorlage und zwei weiteren aberkannten Toren war er der Motor im Stuttgarter Angriffsspiel.
    • Bilal El Khannouss: Sein Tor zehn Minuten nach Wiederanpfiff sicherte den Sieg und zeigte die erfolgreiche Zusammenarbeit im Mittelfeld und Angriff.
    • Torhüter Alexander Nübel: Ohne Gegentor hielt er den Kasten sauber und war ein wichtiger Rückhalt für die Gastgeber.
    • Torhüter Nikola Vasilj: Der FC-St. Pauli-Keeper parierte den Elfmeter von Stiller und verhinderte weitere Gegentore.
    • Trainer Sebastian Hoeneß: Nach dem 1:3 in Freiburg nahm der VfB-Coach einige personelle Änderungen vor, unter anderem wurde Atakan Karazor aus der Startelf genommen, was sich positiv auf die Leistung auswirkte.

    Bedeutung des Spiels und Ausblick

    Der Sieg gegen St. Pauli stellt für den VfB Stuttgart im Kampf um Punkte gegen den Abstieg einen wichtigen Schritt dar. Nach drei Spielen mit nur einem Punkt sammelten die Schwaben nun den zweiten Sieg und zeigen eine ansteigende Formkurve.

    Für den FC St. Pauli bedeutete die erste Niederlage in dieser Bundesligasaison einen Rückschlag, vor allem weil sie zuvor alle Auswärtsspiele in Baden-Württemberg mit null Gegentoren gewonnen hatten. Die Mannschaft wird sich neu ordnen müssen, um die offensive Durchschlagskraft zu steigern und die knappen Begegnungen in der noch jungen Saison besser zu gestalten.

    Statistiken im Überblick

    • Endergebnis: VfB Stuttgart 2 – 0 FC St. Pauli
    • Tore: Ermedin Demirovic (43.), Bilal El Khannouss (50.)
    • Schussverhältnis: Stuttgart 8 – 4 St. Pauli
    • Ballbesitz: Stuttgart 54 % – 46 % St. Pauli
    • Elfmeter: 1 – vergeben (Stiller, St. Pauli)
    • Zuschauerzahl: ca. 60.000
    • Schiedsrichter: Sascha Stegemann

    Quellen

  • FC St. Pauli 1910 – FC Augsburg 2:1 (2025-09-14)

    FC St. Pauli setzt Erfolgsserie fort mit 2:1 gegen FC Augsburg

    Am dritten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 trafen der FC St. Pauli und der FC Augsburg im ausverkauften Millerntor-Stadion aufeinander. Vor 29.546 Zuschauern setzte sich St. Pauli mit 2:1 durch und verzeichnete damit einen Bundesliga-Startrekord. Die Gastgeber konnten nach Siegen in den ersten beiden Spielen nun sieben Punkte aus drei Partien sammeln – ein neuer Höchstwert für den Kiezklub.

    Spielverlauf und Tore

    Das Spiel begann mit einem frühen Rückstand für St. Pauli. Bereits in der 16. Minute traf Fabian Rieder, Neuzugang bei Augsburg, zur Führung für die Gäste. Der FC Augsburg zeigte eine offensive Spielweise und war in der ersten Halbzeit durchaus gefährlich. St. Pauli agierte jedoch offensiv engagiert und erzielte kurz vor dem Pausenpfiff den Ausgleich. Andréas Hountondji versenkte einen Handelfmeter im Nachschuss (45.) und sorgte so für den 1:1-Halbzeitstand.

    In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. St. Pauli dominierte im Ballbesitz deutlich (57% gegenüber 43%) und setzte Augsburg zunehmend unter Druck. Den entscheidenden Treffer erzielte Daniel Sinani in der 77. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß, nachdem er zuvor bereits als umtriebiger Spielmacher die Fäden gezogen hatte. Seine Vorlage sorgte auch für eine Großchance von Pereira Lage (72.).

    Taktische und spielerische Aspekte

    St. Pauli trat mit derselben Startelf wie im Derby-Sieg gegen den Hamburger SV an und zeigte eine kompakte und zugleich offensive Spielweise. Trainer Alexander Blessin hatte vor dem Spiel auf die kämpferische Einstellung von Augsburg hingewiesen, seine Mannschaft zeigte sich auf heimischem Geläuf jedoch cleverer und zielstrebiger. Die Hamburger gewährten überraschend wenig Torchancen und konnten die Partie so kontrollieren.

    Der Schiedsrichter Harm Osmers benötigte Unterstützung durch den VAR für die Entscheidung zum Handelfmeter. Eine strittige Situation entstand zudem kurz vor der Halbzeit, als Trainer Sandro Wagner von Augsburg mit einem Einwurf im Spielfeld die schnelle Freistoßausführung von St. Pauli verhinderte. Trotz dieser Szenen behielt St. Pauli die Oberhand.

    Auswirkungen auf die Tabelle und Saisonverlauf

    Durch den Sieg schob sich St. Pauli auf einen starken vierten Tabellenplatz nach drei Spieltagen. Dies stellt einen ungewöhnlich guten Start in die Bundesliga dar, der vor der Saison kaum erwartet wurde. Augsburg erlebt unter Trainer Sandro Wagner weiterhin eine schwierige Phase und kassierte die zweite Niederlage im dritten Spiel. Die Euphorie rund um die Fuggerstädter ist damit vorerst gebremst.

    Historische Perspektive im Duell St. Pauli gegen Augsburg

    Das Duell zwischen FC St. Pauli und FC Augsburg war bislang ausgeglichen, allerdings mit leichten Vorteilen für die Hamburger auf eigenem Platz. Insgesamt standen sich die beiden Teams in neun Bundesligapartien gegenüber. St. Pauli gewann drei, Augsburg vier, und zwei Spiele endeten unentschieden. Die Torbilanz liegt nahezu gleichauf bei 14 Treffern für die Hamburger und 13 für Augsburg.

    Fazit

    Der FC St. Pauli baut seine positive Bundesliga-Bilanz weiter aus und zeigt sich nach dem Derby-Erfolg auch gegen den FC Augsburg als heimstarke und taktisch überzeugende Mannschaft. Der direkte Freistoßtreffer von Daniel Sinani war der Spielentscheidende Moment in einem intensiven, unterstützten Match vor vollem Haus. Augsburg wird sich unter Trainer Wagner strecken müssen, um den Saisonstart aufzuwerten.

    Quellen