Schlagwort: Hansa Rostock

  • VfB Stuttgart II – Hansa Rostock 0:1 (2025-12-13)

    VfB Stuttgart II unterliegt Hansa Rostock mit 0:1 im 18. Spieltag der 3. Liga

    Am Samstag, den 13. Dezember 2025, empfing die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart zum 18. Spieltag der 3. Liga im Robert-Schlienz-Stadion die Gäste vom FC Hansa Rostock. Die Partie endete mit einem knappen 0:1 für die Rostocker, die damit ihre Serie von neun Spielen ohne Niederlage ausweiten konnten. Das Spiel begann um 14 Uhr unter nebligen Bedingungen und bot eine intensive, kämpferische Begegnung, in der vor allem die Defensivreihen dominierten.

    Vor dem Anpfiff: Formkurven und Teamaufstellungen

    Der VfB Stuttgart II hatte zuletzt eine durchwachsene Phase erlebt, mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage in den vorhergehenden fünf Partien. Das letzte Spiel gegen Rot-Weiss Essen endete mit einem 1:1. Trainer Nico Willig veränderte seine Startelf im Vergleich zum Unentschieden in Essen auf zwei Positionen, unter anderem kehrte Justin Diehl nach überstandener Verletzung zurück.

    Der FC Hansa Rostock präsentierte sich dagegen in besserer Verfassung, mit einer beeindruckenden Serie von acht Spielen ohne Niederlage vor dieser Begegnung. Nach dem 2:2 gegen Alemannia Aachen zum 17. Spieltag setzte Trainer Daniel Brinkmann auf zwei Änderungen in der Startaufstellung, die die Mannschaft defensiv stabil halten sollten.

    Spielverlauf: Chancenarm und umkämpft

    Die Anfangsphase zeigte vielversprechende Ansätze auf beiden Seiten. Bereits in der fünften Spielminute traf Benno Dietze für die Gäste die Latte, während der Gegenangriff des VfB durch Justin Diehl seine Abschlussmöglichkeiten ungenutzt ließ. Die Partie verlagerte sich danach zunehmend in den Mittelfeldbereich, wobei beide Mannschaften durch konzentrierte Defensivarbeit die Torannäherungen stark einschränkten.

    Bis zur Halbzeitpause blieb das Spiel geprägt von vielen Zweikämpfen und wiederholten Unterbrechungen durch Fouls. Trotz moderatem Offensivspiel gelang es keiner Mannschaft, eine klare Möglichkeit zu kreieren, die die Führung hätte bringen können. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen.

    Entscheidendes Tor und Schlussspurt

    In der zweiten Hälfte zeigten die Rostocker zunächst mehr Präsenz und gingen in der 53. Minute durch Ryan Naderi in Führung. Diesen Treffer konnte der VfB trotz weiterer Gelegenheiten nicht mehr ausgleichen. Der VfB-Keeper Florian Hellstern verhinderte kurz nach dem Gegentreffer eine weitere Rostocker Chance mit einer starken Parade.

    Eine bemerkenswerte Szene ereignete sich in der 59. Minute, als ein missglückter Rückpass von Hansa verteidiger Gürleyen fast zu einem Eigentor führte, von Rostocks Torwart Benjamin Uphoff jedoch auf der Linie geklärt wurde.

    Der VfB versuchte weiterhin, Druck aufzubauen, jedoch fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft im letzten Drittel. Die Rostocker Verteidigung blieb aufmerksam und ließ keine klaren Chancen mehr zu, sodass es beim 1:0 für die Gäste blieb.

    Analyse und Ausblick

    Mit dem Auswärtssieg konnte Hansa Rostock seinen Platz in der oberen Tabellenregion festigen und den Druck auf die Aufstiegsränge aufrechterhalten. Die Gäste zeigten eine solide und disziplinierte Leistung, die von einer starken Defensive geprägt war.

    Für den VfB Stuttgart II setzte sich die Serie aus knappen Niederlagen unglücklichen Ergebnissen fort. Trotz udner Kontrolle des Spiels gelang es ihnen nicht, die Überlegenheit in Tore umzusetzen. Trainer Nico Willig äußerte nach dem Spiel Enttäuschung über die verpassten Chancen und betonte den Ärger über das Scheitern, das eigene Spiel mehr erfolgreich zu gestalten.

    Zum Abschluss des Kalenderjahres empfängt Hansa Rostock am kommenden Samstag den 1. FC Saarbrücken im heimischen Ostseestadion, während der VfB Stuttgart II sich auf die kommenden Aufgaben in der Liga konzentrieren muss, um den Anschluss nicht zu verlieren.

    Quellen

  • Hansa Rostock – Alemannia Aachen 2:2 (2025-12-07)

    Hansa Rostock gegen Alemannia Aachen endet mit 2:2-Unentschieden

    Im Rahmen des 17. Spieltags der 3. Fußball-Liga trennten sich Hansa Rostock und Alemannia Aachen am 7. Dezember 2025 mit einem 2:2-Unentschieden. Die Partie, die um 16:30 Uhr begann, bot reichlich Dramatik, insbesondere in der letzten Spielminute, und hinterließ bei den Hausherren einen bitteren Nachgeschmack.

    Frühe Unterzahlsituation für Aachen prägt Spielverlauf

    Bereits in der 10. Spielminute wurde die Begegnung durch eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters geprägt. Alemannias Innenverteidiger Danilo Wiebe wurde nach einem Handspiel, das als Verhinderung einer klaren Torchance gewertet wurde, mit Rot vom Platz gestellt. Damit mussten die Gäste die verbleibenden rund 80 Minuten in Unterzahl agieren.

    Trotz des numerischen Nachteils konnten die Aachener zunächst gut mithalten und sogar in Führung gehen. Nach einem missglückten Rückpass von Rostocks Verteidiger Florian Carstens auf Torwart Benjamin Uphoff gelang Mehdi Loune in der 34. Minute der Führungstreffer für die Gäste.

    Rostocker Reaktion und weitere Wendungen

    Hansa Rostock zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und erhöhte nach und nach den Druck auf die aufopferungsvoll verteidigenden Aachener. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Kenan Katkic in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs (45.+4) der Ausgleichstreffer.

    In der zweiten Hälfte nutzten die Norddeutschen ihre lange Überzahl konsequent aus und suchten intensiv den Weg zum Sieg. Dabei profitierte Hansa von einer weiteren umstrittenen Schiedsrichterentscheidung. Ein Foulelfmeter zu ihren Gunsten, der zum zwischenzeitlichen Ausgleich führte, war nach Ansicht vieler kritisch zu hinterfragen.

    Spannung bis zur letzten Sekunde

    Zu Beginn der Nachspielzeit gingen die Hausherren durch Emil Holten in Führung, der in der fünften Minute der regulären Nachspielzeit traf. Die Fans in Rostock hofften bereits auf einen Heimsieg und den Sprung auf Tabellenplatz vier, doch die Freude währte nicht lange.

    Mit der allerletzten Aktion der Partie erzielte Faton Ademi für Alemannia Aachen den 2:2-Endstand (90.+10). Dieser späte Ausgleich sorgte für Enttäuschung bei Rostocks Spielern und Anhängern, machte die kämpferische Leistung der Gäste aber umso bemerkenswerter.

    Tabellen-Konsequenzen und Ausblick

    Durch diesen Punktgewinn konnten sich die Aachener trotz der langen Unterzahlsituation in der Tabelle behaupten. Für die Gastgeber bedeutet das Remis allerdings eine verpasste Chance, näher an die direkten Aufstiegsplätze heranzurücken. Mit nun vier Punkten Abstand zum Drittplatzierten bleiben die Rostocker Tabellensechster.

    Am kommenden Spieltag müssen die Rostocker zudem auf Florian Carstens verzichten, der wegen einer fünften Gelben Karte gesperrt ist. Das nächste Ligaspiel bestreiten sie gegen den VfB Stuttgart II, ein wichtiger Termin, um die Aufstiegsambitionen weiter zu untermauern.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen Hansa Rostock und Alemannia Aachen war geprägt von intensiven Zweikämpfen, umstrittenen Entscheidungen des Unparteiischen und einer dramatischen Schlussphase. Trotz langanhaltender Überzahl und einer späten Führung gelang den Hausherren kein Sieg, da die unterzahligen Gäste bis zur letzten Minute kämpften und durch einen späten Ausgleich einen wertvollen Punkt mitnahmen.

    Quellen

  • Jahn Regensburg – Hansa Rostock 0:3 (2025-11-30)

    Hansa Rostock setzt Siegesserie mit klarem Auswärtserfolg in Regensburg fort

    Am 16. Spieltag der 3. Liga trafen Jahn Regensburg und der F.C. Hansa Rostock am 30. November 2025 um 13:30 Uhr aufeinander. Die Partie im Jahnstadion endete mit einem deutlichen 3:0 (0:0) Erfolg der Gäste aus Rostock. Damit bauten die Norddeutschen ihre Serie ohne Niederlage auf nun sieben Spiele aus und behaupteten sich weiter in der Spitzengruppe der Tabelle. Regensburg, das zuletzt eine gemischte Bilanz vorweisen konnte, musste sich hingegen gegen den thematisch gut aufgestellten Gegner geschlagen geben und fiel in der Tabelle auf Rang 15 zurück.

    Spielverlauf und Mannschaftsaufstellungen

    Trainer Michael Wimmer von Regensburg vertraute beim Heimspiel auf dieselbe Startelf, mit der man zuvor einen Auswärtssieg gegen Alemannia Aachen erzielt hatte. Im Tor stand Felix Gebhardt, während die Abwehrreihe aus Felix Strauss, Benedikt Saller, Benedikt Bauer, Leo Mätzler sowie Nick Seidel bestand. Im Mittelfeld agierten Noel Eichinger und Adrian Fein, während die Offensive durch Eric Hottmann, Sebastian Stolze und Christian Kühlwetter gebildet wurde. Auf der Gegenseite setzte Hansa Rostock auf die gleiche Formation wie im vorherigen 2:0-Heimsieg gegen Schweinfurt 05, was angesichts der positiven Ergebnisse nachvollziehbar war.

    Die ersten Minuten gestalteten sich ausgeglichen, wobei beide Mannschaften Probleme hatten, gefährliche Torgelegenheiten zu kreieren. Die rutschigen Bodenverhältnisse erschwerten das Zusammenspiel beider Teams. Trotzdem erarbeitete sich Hansa Rostock eine optische Überlegenheit, wobei Keeper Felix Gebhardt mehrmals durch gute Paraden glänzte, etwa bei einem Distanzschuss von Marco Schuster in der Anfangsphase.

    Entscheidende Szenen und Tore

    Die Führung für die Gäste fiel nach einer knappen halben Stunde durch eine ungewöhnliche Aktion: Andreas Voglsammer traf nach einem Ping-Pong-Effekt ins Tor, was den Spielstand auf 1:0 stellte. Wenige Minuten später nahm der Verlauf eine entscheidende Wende, als Jahn-Verteidiger Nick Seidel die Rote Karte erhielt. Die Unterzahl belastete die Heimmannschaft merklich, die sich jedoch kämpferisch gut verkaufte.

    Unmittelbar vor der Pause wurde zudem ein Handelfmeter gegen Regensburg verhängt, dessen Entscheidung unter den Hausherren für Unmut sorgte, besonders da die Chancenverwertung nicht zu Gunsten der Gäste ausging.

    In der zweiten Halbzeit kontrollierten die Rostocker weitgehend das Geschehen und nutzten ihre Überzahl geschickt aus. Mit den eingewechselten Emil Holten und Christian Kinsombi erhöhten sie in der 71. und 89. Minute auf 3:0, womit sie die Partie entschieden und die Punkte sicher mitnahmen. Das Ergebnis spiegelte die starke Leistung und Dominanz von Rostock wider, auch wenn die Höhe des Sieges für viele Beobachter etwas zu deutlich erschien angesichts des kämpferischen Auftritts des Jahn in Unterzahl.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Auswärtserfolg kletterten die Hanseaten auf den 6. Platz in der Tabelle und rücken damit weiter an die Aufstiegsränge heran. Derzeit stehen sie bei 27 Zählern aus 16 Spielen und zeigen sich stabil in der Formkurve. Regensburg, mit 20 Punkten in der gleichen Anzahl an Partien, verharrt auf dem 15. Rang. Für beide Teams stehen bereits die nächsten Begegnungen an: Jahn Regensburg trifft auswärts auf die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim, während Hansa Rostock zuhause gegen Alemannia Aachen antreten wird.

    Fazit

    Hansa Rostock präsentierte sich als im Saisonverlauf gefestigtes Team, das auch auf schwierigem Untergrund seine Stärken ausspielte und die numerische Überlegenheit nach dem Platzverweis konsequent nutzte. Jahn Regensburg zeigte trotz der Rückschläge eine solide Gegenwehr, geriet aber erschwert durch entscheidende Schiedsrichterentscheidungen sowie Effizienzdefizite vor dem gegnerischen Tor schnell unter Druck. Die Partie verdeutlichte, wie wichtig diese Faktoren im anspruchsvollen Wettbewerb der 3. Liga sind und dass sich Rostock derzeit auf einem guten Weg befindet, um weiter in den Kampf um die Spitzenplätze einzugreifen.

    Quellen

  • Hansa Rostock – 1. FC Schweinfurt 05 2:0 (2025-11-22)

    Hansa Rostock behält im Heimspiel gegen Schweinfurt 05 die Oberhand

    Am 22. November 2025 empfing Hansa Rostock den 1. FC Schweinfurt 05 zum 15. Spieltag der 3. Liga. Die Partie begann um 14 Uhr im Ostseestadion und endete mit einem 2:0-Heimsieg für die Gastgeber. Rostock konnte damit seine Erfolgsserie weiter ausbauen und blieb zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen, während Schweinfurt weiter im Tabellenkeller feststeckt.

    Verlauf und Spielverlauf

    In den ersten 45 Minuten blieb das Spiel torlos, was dem taktisch disziplinierten Auftritt beider Mannschaften geschuldet war. Die Gastgeber fanden zwar immer wieder Lücken in der Defensive der Gäste, konnten aber ihre Chancen im ersten Durchgang nicht in Tore ummünzen. Bei Schweinfurt sorgte vor allem Joshua Endres mit seiner frü- hen Möglichkeit für einen ersten Aufreger, doch Rostocks Torhüter Benjamin Uphoff verhinderte einen Rückstand durch eine Fußabwehr.

    Nach dem Seitenwechsel intensivierte Hansa Rostock den Druck und erhöhte die Spielkontrolle spürbar. Schließlich führte diese Steigerung zu den Torerfolgen, welche die Partie entschieden. Beide Treffer fielen im zweiten Abschnitt, wobei das 2:0 den Schlusspunkt markierte. Dabei setzte Emil Holten mit seinem Tor den Endstand und stellte die Weichen endgültig auf Sieg für die Hausherren.

    Analyse der Mannschaftsleistungen

    • Hansa Rostock: Der Gastgeber zeigte sich im Angriff variabler und spielte im Vergleich zur ersten Hälfte deutlich zielstrebiger. Die Abwehr stand stabil und ließ trotz einiger Entlastungsangriffe der Schweinfurter keine Gegentreffer zu. Torwart Benjamin Uphoff bewies erneut seine Klasse.
    • 1. FC Schweinfurt 05: Die Gäste konnten nicht an die jüngsten guten Ergebnisse anknüpfen und hatten Mühe, der Rostocker Spielanlage Paroli zu bieten. Der Angriff erzeugte zu wenig gefährliche Szenen, die Defensivreihe zeigte sich stellenweise anfällig. Insgesamt war die Vorstellung zu wenig, um einen Punkt mitzunehmen.

    Taktische Aufstellungen und Trainerentscheidungen

    Hansa Rostock startete mit seiner Stammformation: Benjamin Uphoff im Tor, unterstützt von der Viererkette um Florian Carstens, Jan Mejdr, Franz Pfanne und Viktor Bergh. Im Mittelfeld setzten die Mecklenburger auf Kenan Fatkic, Marco Schuster, Jonas Dirkner und Benno Dietze, während Andreas Voglsammer und Ryan Don Naderi den Angriff bildeten. Diese Aufstellung erwies sich als stabil und offensiv durchschlagskräftig, besonders im zweiten Durchgang.

    Schweinfurt verlor durch diese Begegnung weiter an Boden in der Tabelle und sieht sich aktuell als Tabellenvorletzter im Abstiegskampf. Die Gastgeber hingegen festigten ihren Platz im vorderen Tabellenbereich und zeigten sich als formstarkes Team.

    Fazit

    Der Heimsieg gegen den 1. FC Schweinfurt 05 war für Hansa Rostock verdient, auch wenn das Spiel über weite Strecken Geduld erforderte. Die Rostocker profitierten von ihrer soliden Defensive und ihrer Effizienz im zweiten Durchgang. Schweinfurt hingegen blieb im Angriff zu harmlos, um dem etablierten Gegner ernsthaft gefährlich zu werden. Insgesamt bestätigte Rostock seine gute Verfassung und konnte die Serie ungeschlagener Spiele ausbauen.

    Quellen

  • SSV Ulm 1846 – Hansa Rostock 0:5 (2025-11-08)

    SSV Ulm 1846 erlebt deutliche Heimniederlage gegen Hansa Rostock

    Am 14. Spieltag der 3. Liga traf der SSV Ulm 1846 im heimischen Stadion auf den F.C. Hansa Rostock. Die Partie endete mit einem klaren 0:5 aus Sicht der Gastgeber und bedeutet für die Ulmer eine weitere Niederlage im laufenden Wettbewerb.

    Vor dem Anpfiff: Personelle Probleme bei Ulm

    Bereits vor Spielbeginn hatte der SSV Ulm 1846 mit erheblichen Ausfällen zu kämpfen. Neun Akteure, die zum engen Kreis der ersten Mannschaft gehören, standen nicht zur Verfügung. Darunter befanden sich Torwart Christian Ortag nach einer Ellbogenverletzung, Stürmer André Becker aufgrund von Problemen sowie der gesperrte Abwehrchef Marcel Seegert. So musste Max Schmitt im Tor der Ulmer sein Profidebüt feiern.

    Spielverlauf: Rostock dominiert von Beginn an

    Hansa Rostock übernahm früh die Kontrolle über das Geschehen. Bereits nach zwölf Minuten wurden die Gastgeber zurückgeworfen: Ein Handspiel von Luis Görlich im Strafraum führte zum Elfmeter, den Kenan Fatkic verwandelte. Damit war die taktische Marschroute der Ulmer früh durchkreuzt.

    Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte setzten die Gäste die Abwehrreihen des SSV Ulm weiterhin unter Druck und erzielten innerhalb der ersten 45 Minuten insgesamt vier Tore. Die Defensivprobleme der Ulmer wurden durch die personellen Engpässe noch verstärkt.

    Zahlen und Fakten zum Spiel

    • Halbzeitstand: 0:4 für Hansa Rostock
    • Endstand: 0:5 zugunsten der Gäste
    • Der SSV Ulm steht nach 14 Spielen mit 13 Punkten auf Rang 18 der Tabelle
    • Hansa Rostock klettert durch den Auswärtssieg auf Platz 8 und weist nach diesem Spieltag 21 Punkte auf

    Die aktuelle Lage der Teams

    Für den SSV Ulm 1846 setzt sich mit der neunten Saisonniederlage die Negativserie fort. Die letzten fünf Begegnungen gingen allesamt verloren, was sich auch auf die Tabellenposition auswirkt. Die Mannschaft steht weiter unter Druck und muss in den kommenden Spielen dringend punkten, um nicht weiter in den Tabellenkeller abzurutschen.

    Hansa Rostock kann hingegen auf eine stabile Phase zurückblicken. Drei Siege und zwei Remis aus den letzten fünf Spielen sprechen für die aktuelle Verfassung des Ostsee-Clubs, der sich mit seiner Offensivstärke diesmal auch auswärts souverän präsentierte.

    Personal und Ausblick

    Die Ulmer werden im nächsten Spiel auf den Tabellenletzten TSV Havelse treffen. Die Belastung für das ohnehin schon dezimierte Team bleibt damit hoch. Für Rostock bietet sich im kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05 die Chance, an die obere Tabellenhälfte Anschluss zu halten.

    Fazit

    Das Ergebnis spiegelt den aktuellen Leistungsstand und die personellen Schwierigkeiten des SSV Ulm 1846 wider. Die Hansa-Elf nutzte die Schwächen des Gegners konsequent aus und unterstrich ihre Ambitionen im Aufstiegskampf der 3. Liga.

    Quellen

  • Hansa Rostock – SC Verl 2:2 (2025-11-01)

    Hansa Rostock und SC Verl trennen sich mit ausgeglichenem Resultat am 13. Spieltag

    Am 1. November 2025 trafen Hansa Rostock und der SC Verl im Rahmen des 13. Spieltags der laufenden Drittligasaison aufeinander. Die Begegnung endete nach 90 Minuten mit einem Remis von 2:2. Zur Pause stand es 1:1, beide Mannschaften zeigten sich über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe.

    Spielverlauf und wichtige Szenen

    Die Partie wurde um 16:30 Uhr angepfiffen. Rostock startete engagiert, der Gast aus Verl präsentierte sich dagegen mutig und suchte den eigenen Torerfolg. Bereits im ersten Abschnitt gelang es beiden Teams, Treffer zu erzielen, sodass zur Halbzeit ein ausgeglichenes 1:1 auf der Anzeigetafel stand.

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Duell umkämpft. Beide Mannschaften kamen zu weiteren Chancen und konnten jeweils einmal erfolgreich abschließen. Damit endete die Partie mit einem torreichen, aber leistungsgerechten Unentschieden, das das Kräfteverhältnis an diesem Tag angemessen widerspiegelte.

    Rostocks Bilanz und Tabellenstand nach dem 13. Spieltag

    Für Hansa Rostock bedeutete das Unentschieden gegen Verl den Ausbau einer durchaus stabilen Serie in der 3. Liga. Die letzten fünf Meisterschaftsspiele verliefen für die Ostseestädter insgesamt positiv: Drei Begegnungen konnte Rostock für sich entscheiden, zweimal wurden die Punkte geteilt. Damit hat die Mannschaft nach 14 absolvierten Spielen 21 Punkte gesammelt und liegt zum jetzigen Zeitpunkt auf dem achten Rang der Drittligatabelle.

    • 3 Siege in den letzten fünf Partien
    • 2 Unentschieden im selben Zeitraum
    • 21 Punkte nach 14 Spieltagen
    • Aktuell Tabellenplatz 8

    Aussichten und kommende Aufgaben

    Nach dem Duell gegen Verl richtet sich der Fokus von Hansa Rostock bereits auf die nächsten Herausforderungen. In der kommenden Partie treffen die Norddeutschen zuhause auf den 1. FC Schweinfurt 05. Dieser belegt momentan einen Abstiegsrang und steht vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe. Rostock sieht sich damit in der Favoritenrolle und will den positiven Trend fortsetzen. Im weiteren Verlauf der Hinrunde warten noch Begegnungen gegen SSV Jahn Regensburg, Alemannia Aachen, VfB Stuttgart II sowie den 1. FC Saarbrücken.

    Einordnung

    Das Remis gegen Verl bestätigt die aktuell stabile Form von Rostock, die sich in erfolgreichen Spielen und konstanten Punktgewinnen zeigt. In der hart umkämpften 3. Liga behauptet der Traditionsverein damit eine Position im oberen Mittelfeld und hält Anschluss an das Spitzenfeld. Die Mannschaft ist in einer Phase, in der sie aus einer gefestigten Grundstruktur heraus operiert und regelmäßig Zählbares einfährt.

    Fazit

    Das Aufeinandertreffen zwischen Hansa Rostock und dem SC Verl war bis zum Schluss ausgeglichen und endete leistungsgerecht mit einer fairen Punkteteilung. Rostock macht damit weiter Boden gut, bleibt im oberen Tabellendrittel und kann optimistisch auf die kommenden Aufgaben in der 3. Liga schauen.

    Quellen

  • Viktoria Köln – Hansa Rostock 2:4 (2025-10-26)

    Hansa Rostock gewinnt torreiches Auswärtsspiel bei Viktoria Köln

    Am 12. Spieltag der 3. Liga gelang Hansa Rostock ein deutlicher 4:2-Auswärtserfolg bei Viktoria Köln. Die Partie fand am 26. Oktober 2025 statt. Bereits zur Pause hatten die Zuschauer ein offensiv geführtes Duell mit drei Treffern erlebt. Hansa Rostock setzte sich am Ende verdient durch und sammelte wichtige Punkte im Kampf um Anschluss an die oberen Tabellenplätze.

    Spielverlauf und Schlüsselmomente

    Die Anfangsphase der Begegnung zeigte zwei Teams, die offensiv eingestellt waren. Hansa Rostock präsentierte sich auswärts mutig und suchte früh den Weg in den gegnerischen Strafraum. Doch auch Viktoria Köln war von Beginn an um konstruktives Offensivspiel bemüht.

    In der ersten Halbzeit fielen drei Tore, wobei Hansa Rostock mit 2:1 die Oberhand behielt. Die Gäste überzeugten dabei mit effizientem Umschaltspiel, während Köln nach dem Rückstand keinesfalls aufsteckte und eigene Chancen zum Ausgleich suchte. Trotzdem gingen die Gastgeber mit einem knappen Rückstand in die Pause.

    Nach dem Seitenwechsel agierte Rostock weiterhin zielstrebig und erhöhte den Druck auf das Kölner Tor. Die Mecklenburg-Vorpommeraner konnten im Laufe der zweiten Halbzeit weitere Treffer nachlegen und sich so vorentscheidend absetzen. Viktoria Köln verkürzte zwar noch einmal, kam aber nicht mehr entscheidend heran. Mit dem Endstand von 4:2 für Rostock wurde die Begegnung beendet.

    Analyse: Stärken und Schwächen beider Mannschaften

    • Hansa Rostock bewies erneut Auswärtsqualitäten und stellte bereits in den letzten Partien eine stabile Form unter Beweis. Auch gegen Köln überzeugte die Mannschaft mit Durchschlagskraft und Effizienz im Torabschluss.
    • Viktoria Köln zeigte offensiven Einsatz, offenbarte jedoch in der Defensive Schwächen. Trotz couragierter Gegenwehr reichte es an diesem Spieltag nicht für Zählbares.

    Hansa Rostock hat durch den Erfolg die eigene Ausgangsposition in der Tabelle verbessert. Nach 14 gespielten Partien stand Rostock zuletzt bei 21 Punkten und rangiert auf dem 8. Tabellenplatz. Die Mannschaft bleibt durch konstant gute Ergebnisse in Reichweite zur Tabellenspitze.

    Viktoria Köln, das bislang stark in Heimspielen agierte, büßte durch diese Niederlage wertvolle Zähler ein. Nach 14 Matches liegt der Verein mit 23 Punkten auf Platz 6. Die jüngste Bilanz aus fünf Spielen umfasste drei Siege und zwei Niederlagen, wodurch sich Viktoria weiterhin im Verfolgerfeld bewegt.

    Ausblick und weitere Aufgaben

    Hansa Rostock trifft im kommenden Spiel vor eigener Kulisse auf den Tabellen-19. Schweinfurt. Hier gilt es, die zurückgewonnene Stabilität weiter zu festigen. Auch Viktoria Köln steht vor einer wichtigen Aufgabe: Das Team empfängt das aufstrebende SC Verl, aktuell Fünfter, und will dabei wieder an erfolgreiche Heimauftritte anknüpfen.

    Fazit

    Das Duell zwischen Viktoria Köln und Hansa Rostock wurde von beiden Mannschaften offen gestaltet, letztlich nutzten die Gäste ihre Chancen konsequenter. Rostock bestätigte damit seine zuletzt ansteigende Form und sorgte für einen Rückschlag bei den ambitionierten Kölnern.

    Quellen

  • Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden 3:0 (2025-10-18)

    Hansa Rostock beendet Negativserie mit klarem Sieg gegen Wehen Wiesbaden

    Am 11. Spieltag der 3. Liga hat Hansa Rostock nach vier sieglosen Partien einen deutlichen 3:0-Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden eingefahren. Mit dieser überzeugenden Vorstellung im heimischen Ostseestadion verschafften sich die Rostocker nicht nur ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis, sondern setzten auch ein Zeichen im bisherigen Saisonverlauf.

    Spielverlauf: Frühe Führung durch Hansa

    Von Beginn an dominierte die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann das Geschehen. Bereits in den ersten Minuten drängten die Hausherren den Gast aus Wiesbaden mit hohem Pressing tief in deren eigene Hälfte. Die erste große Gelegenheit hatte Kenan Fatkic, dessen Abschluss aber knapp am Tor vorbeiging.

    Nach 12 Minuten gelang Rostock dann doch die Führung: Nach mehreren misslungenen Klärungsversuchen der Wiesbadener im eigenen Strafraum reagierte Ryan Naderi am schnellsten und traf aus kurzer Entfernung zum 1:0.

    Vergebene Chance auf Ausbau der Führung

    Nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer bot sich den Gastgebern die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Nach einem Handspiel im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Andreas Voglsammer trat an, fand mit seinem halbhoch geschossenen Strafstoß jedoch in Wiesbadens Torhüter Florian Stritzel seinen Meister, der den Versuch parieren konnte.

    Gefahr vor beiden Toren

    Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb Hansa das spielbestimmende Team. Stritzel verhinderte mit einer weiteren Parade gegen Voglsammer einen höheren Rückstand. Wenig später rettete die Latte die Gäste nach einem Distanzschuss von Cedric Harenbrock. Auch Wiesbaden hatte einen Lattenknaller zu verzeichnen, blieb ansonsten aber offensiv blass.

    In der Defensive agierten die Rostocker stabil, unterstützt von der Rückkehr von Ahmed Gürleyen nach abgesessener Sperre. Das Zusammenspiel in der Innenverteidigung zeigte sich geordnet, während im Mittelfeld Harenbrock die Angriffe leitete.

    Vorentscheidung im zweiten Durchgang

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Hansa weiter den Druck. Die Gastgeber nutzten eine Standardsituation, um das zweite Tor zu erzielen und das Spiel damit frühzeitig in ihre Richtung zu lenken. In der Schlussphase steigerten die Rostocker das Ergebnis noch auf 3:0 und knüpften dabei an die engagierte ersten Halbzeit an.

    Der SV Wehen Wiesbaden fand über die gesamte Spieldauer kaum Mittel, um Hansa gefährlich zu werden. Die Rostocker kontrollierten das Geschehen, ließen nur selten Abschlüsse der Hessen zu und sorgten offensiv regelmäßig für Gefahr.

    Analyse: Schlüssel zum Erfolg

    • Rostock überzeugte mit hoher Laufbereitschaft und aktivem Pressing.
    • Die defensive Stabilität nach personellen Veränderungen zahlte sich aus.
    • Im Angriff zeigte sich das Team variabel und suchte konsequent den Torabschluss.
    • Torhüter Florian Stritzel verhinderte für Wiesbaden eine höhere Niederlage.

    Reaktionen und Ausblick

    Durch den dritten Saisonsieg arbeitet sich Hansa Rostock in der Tabelle vor und verschafft sich erstmals seit längerem Luft im Mittelfeld. Nach schwierigen Wochen ist der klare Sieg gegen einen direkten Konkurrenten ein Wirkungstreffer für das Team und Trainer Daniel Brinkmann. Für den SV Wehen Wiesbaden bedeuten die 90 Minuten einen Rückschlag im Kampf um Punkte in der Fremde.

    Am kommenden Spieltag möchte Rostock an die engagierte Leistung anknüpfen und den positiven Trend bestätigen. Die Defensive steht seit der Umstellung stabiler, und mit mehr Effizienz im Abschluss lassen sich in den nächsten Partien weitere wichtige Zähler sammeln.

    Quellen

  • MSV Duisburg – Hansa Rostock 2:2 (2025-10-03)

    Spitzenspiel in Duisburg: MSV und Hansa Rostock teilen sich die Punkte

    Am 10. Spieltag der 3. Liga traf der MSV Duisburg als Tabellenführer auf Hansa Rostock. In einer abwechslungsreichen Begegnung am Freitagabend trennten sich beide Teams in der Schauinsland-Reisen-Arena mit 2:2. Damit bleibt Duisburg weiterhin ungeschlagen und festigt die Spitzenposition in der Tabelle, während Rostock sich mit einem Punkt im unteren Mittelfeld behauptet.

    Zwei Führungen reichen Duisburg nicht zum Sieg

    Die Gastgeber aus Duisburg gingen zwei Mal in Führung, konnten den Vorsprung jedoch nie über die Zeit bringen. Patrick Sussek eröffnete den Torreigen nach einer halben Stunde, profitierte dabei von einem Fehler im Spielaufbau der Rostocker. Benjamin Uphoff im Tor der Gäste leistete sich einen missglückten Befreiungsschlag, woraufhin der Ball über Umwege bei Sussek landete. Dieser zeigte sich abgeklärt und brachte den MSV in Front.

    Wenig später glich Cedric Harenbrock für die Norddeutschen aus. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachte der Rostocker seinen Abschluss im Nachsetzen im Tor unter. Mit 1:1 ging es in die Kabinen.

    Erneute Führung, abermals Antwort von Rostock

    Auch nach der Pause blieb die Partie offen. Tobias Fleckstein sorgte in der 71. Minute per Kopfball nach einem Standard für das 2:1 der Gastgeber. Doch wie bereits in Durchgang eins hatte Hansa eine schnelle Antwort parat: Fünf Minuten später nutzte erneut Harenbrock eine Unaufmerksamkeit in der Duisburger Defensive und egalisierte zum zweiten Mal.

    Beide Teams mit Möglichkeiten – MSV bleibt ungeschlagen

    Im weiteren Verlauf des Spiels erarbeiteten sich beide Mannschaften noch gute Chancen. Besonders Rostocks Andreas Voglsammer war nahe daran, das Spiel komplett zu wenden, doch MSV-Torhüter Maximilian Braune konnte mit einer starken Reaktion Schlimmeres für die Hausherren verhindern.

    Duisburg verpasste somit das neunte Erfolgserlebnis der Saison und verbuchte zum zweiten Mal nacheinander nur einen Punkt. Für Rostock war es bereits das fünfte Unentschieden der laufenden Spielzeit, dennoch dürfte der Punktgewinn Mut machen, da man zwei Mal zurücklag und jeweils Moral zeigte.

    Tabellensituation nach dem Spiel

    • MSV Duisburg bleibt mit nun 24 Punkten aus zehn Partien an der Tabellenspitze.
    • Der Vorsprung auf den ersten Verfolger kann sich verkürzen, da die Konkurrenz erst am Wochenende spielt.
    • Rostock steht bei elf Zählern und hält Abstand zu den Abstiegsplätzen, bewegt sich aber weiterhin im hinteren Drittel der Tabelle.

    Aufstellungen und Zuschauer

    • Für den MSV standen unter anderem Braune, Bitter, Fleckstein, und Sussek in der Startelf. Auf Seiten der Rostocker kamen Uphoff, Pfanne, Dressel, und Harenbrock zum Einsatz.
    • Die Partie verfolgten rund 27.200 Zuschauer in der Duisburger Arena.

    Fazit

    Die Begegnung bot über 90 Minuten ein gutes Drittliga-Niveau mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Duisburg tat sich in der Verteidigung der Führungen schwer, während Rostock die Rückschläge jeweils kompensieren konnte. Für beide Teams geht es nach der Länderspielpause mit wichtigen Aufgaben weiter. Duisburg bleibt ein Kandidat für hohe Saisonziele, während sich Rostock vorerst mit einem Achtungserfolg beim Spitzenreiter begnügen muss.

    Quellen

  • Hansa Rostock – Energie Cottbus 1:3 (2025-09-30)

    Hansa Rostock verliert Ostduell gegen effektive Cottbuser

    Am 9. Spieltag der 3. Liga musste Hansa Rostock eine ernüchternde Heimniederlage einstecken. Gegen den FC Energie Cottbus unterlag die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann im Ostseestadion mit 1:3. Für die Mecklenburger verschärfte sich die sportliche Lage weiter, während die Gäste ihre Ambitionen im oberen Tabellendrittel untermauerten.

    Spielverlauf: Hansa startet stark, Cottbus bleibt abgeklärt

    Hansa Rostock bestimmte zu Beginn die Partie. Bereits in den Anfangsminuten hatten die Hausherren zwei sehr gute Möglichkeiten. Ein Fehler im Spielaufbau der Gäste führte schon nach weniger als einer Minute zu einer Chance für Cedric Harenbrock, doch Cottbus-Keeper Marius Funk parierte dessen Abschluss sicher. Noch klarer war die Gelegenheit kurze Zeit später: Kenan Fatkic hatte aus kurzer Distanz freie Schussbahn, verfehlte das Tor aber deutlich.

    Nach dieser Drangphase der Rostocker drehte sich das Spielgeschehen mit zunehmender Dauer. Eine Unterbrechung durch Pyrotechnik sorgte für eine mehrminütige Pause. Das brachte offensichtlich den Rhythmus der Hausherren durcheinander und gab Cottbus die Möglichkeit, besser ins Spiel zu finden.

    Torfestival in beiden Hälften

    In der 26. Minute nutzten die Gäste eine ihrer wenigen Gelegenheiten in der ersten Halbzeit zum 0:1. Hansa zeigte sich allerdings wenig geschockt, spielte weiter nach vorn und schaffte kurz vor der Pause durch einen Treffer von Maximilian Krauß den Ausgleich. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.

    Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ähnliches Bild. Rostock dominierte den Ballbesitz, doch Cottbus präsentierte sich vor dem Tor abgezockter. Die Gastgeber hatten gleich mehrere Hochkaräter, blieben jedoch immer wieder an FCE-Schlussmann Funk hängen, der mit mehreren starken Paraden einen Rückstand verhinderte.

    In der 71. Minute setzte sich schließlich Energie-Angreifer Erik Engelhardt im Strafraum durch und erzielte das 1:2 aus Sicht der Gastgeber. Rostock drängte danach auf den Ausgleich, rannte aber bis in die Nachspielzeit gegen die konzentrierte Defensive der Brandenburger an. In der Nachspielzeit sorgte der eingewechselte Can Moustfa mit dem dritten Treffer für die Vorentscheidung zugunsten der Gäste.

    Konsequenzen für den FC Hansa Rostock

    Nach dem dritten sieglosen Spiel in Serie rutscht Rostock mit zehn Punkten auf Tabellenplatz 15 ab. Die Bilanz aus den letzten acht Partien weist nur einen Sieg auf. Diese Entwicklung erhöht den Druck auf Trainer Daniel Brinkmann, zumal der Vorsprung auf die Abstiegsränge weiter schmilzt. Sportdirektor Amir Shapourzadeh vermied direkt nach dem Spiel eine klare Stellungnahme zu Brinkmanns Zukunft. Unruhe in und um den Verein ist damit weiter garantiert.

    Für Energie Cottbus beginnt sich die Aufbauarbeit der letzten Jahre auszuzahlen. Die Elf von Coach Claus-Dieter Wollitz agierte reifer und kompromisslos im Abschluss. Mit jetzt 17 Punkten nach neun Spieltagen bleiben die Lausitzer in Reichweite der Spitzenplätze.

    Fazit: Chancenverwertung entscheidet das Spiel

    Schlüssel zum Spiel war die Effizienz im Abschluss und ein starker Torwart auf Seiten der Gäste. Rostock investierte über weite Strecken mehr, doch Cottbus nutzte seine Gelegenheiten und setzte die entscheidenden Nadelstiche. Am Ende steht aus Sicht der Gastgeber eine bittere, aber auch selbstverschuldete Niederlage.

    Quellen