Schlagwort: Hertha BSC

  • SpVgg Greuther Fürth – Hertha BSC 3:3 (2025-12-12)

    SpVgg Greuther Fürth vs. Hertha BSC – Spektakuläres 3:3 im 16. Spieltag der 2. Bundesliga

    Am 12. Dezember 2025 trafen im Frankenderby am Ronhof die SpVgg Greuther Fürth und Hertha BSC aufeinander. Das Spiel im Rahmen des 16. Spieltags der 2. Bundesliga bot den Fans ein wahres Torfestival, das mit einem 3:3-Unentschieden endete. Fürth präsentierte sich insbesondere im zweiten Durchgang deutlich verbessert und erkämpfte sich gegen den ambitionierten Hauptstadtklub einen wichtigen Punkt.

    Spielverlauf und Tore

    In der Anfangsphase der Begegnung war das Geschehen von vorsichtigem Abtasten geprägt, ohne nennenswerte Torchancen. Hertha BSC übernahm im weiteren Verlauf zunehmend die Kontrolle und setzte auf schnelles Umschaltspiel und lange Bälle, um die Fürther Abwehr zu beschäftigen. Einen ersten Warnschuss parierte Fürths Verteidiger Maximilian Dietz in der 9. Spielminute auf der Linie nach einem Abschluss von Michael Cuisance.

    Die Führung für die Gäste fiel in der 33. Minute durch Fabian Reese, der nach einer kurz zuvor zurückgenommenen Abseitsstellung seinen Treffer erzielte. Nur wenige Minuten später baute Luca Schuler mit einem Treffer in der 36. Minute den Vorsprung für Hertha auf 2:0 aus. Doch die Heimmannschaft hielt dagegen: Kurz vor der Pause gelang Kapitän Branimir Hrgota in der 42. Minute der wichtige Anschlusstreffer für Fürth.

    Die zweite Hälfte begann mit einem deutlich engagierteren Auftritt der Gäste, die in der 62. Minute durch Schuler erneut auf 3:1 erhöhten. Hertha schien auf dem Weg zu einem sicheren Auswärtssieg. Doch die Fürther steckten nicht auf und kamen zurück. Felix Klaus traf in der 58. Minute zum 2:2, was der laufintensiven Leistung der Gastgeber im Mittelfeld und Offensive entspricht. Den späten Ausgleich erzielte Dennis Srbeny in der 81. Spielminute zum 3:3-Endstand.

    Analyse und Mannschaftsleistungen

    Hertha BSC zeigte sich zum Teil defensiv anfällig, was Fürth mehrmals ausnutzte. Besonders im zweiten Durchgang war der Auftritt der Berliner nicht mehr so überzeugend wie zunächst. Dennoch war die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl vor allem in der ersten Hälfte spielbestimmend und hätte bei konsequenter Chancenverwertung für eine klare Führung sorgen können.

    Fürth, das unter neuem Trainer Heiko Vogel agierte, präsentierte sich kämpferisch und ließ sich von den Rückständen nicht entmutigen. Die Mannschaft war bestrebt, offensiv Akzente zu setzen und zeigte im Vergleich zu den vorhergehenden Spielen eine deutlich stärkere Leistung auf eigenem Platz. Chancen auf einen Sieg ließen die Gastgeber zwar mehrfach ungenutzt, dominierten jedoch im letzten Drittel der Partie.

    Bedeutung für die Tabelle und Ausblick

    Mit 27 Punkten aus 16 Spielen steht Hertha BSC weiterhin im oberen Tabellendrittel, rangiert gegenwärtig auf dem sechsten Platz und verfolgt das Ziel Aufstieg in die Bundesliga. Das Unentschieden gegen Fürth bedeutet einen leichten Rückschlag im Rennen um die Spitzenplätze, da wichtige Punkte verschenkt wurden.

    Fürth ist weiterhin im Kampf gegen den Abstieg engagiert. Der erkämpfte Zähler beim Aufsteiger wird Hoffnung geben, die Leistung im Heimspiel zu bestätigen und in den kommenden Partien punktemäßig zu überraschen.

    Herthas nächste Begegnung findet am 19. Dezember gegen Arminia Bielefeld statt, ebenfalls im heimischen Stadion. Fürth wird versuchen, ebenfalls vor eigenem Publikum weitere Punkte zu sammeln und den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich durch hohe Toranzahl und wechselnde Führungen aus, was den Reiz des Frankenderbys unterstrich. Beide Mannschaften zeigten Elan und Willen, der 3:3-Endstand spiegelt die intensive und ausgeglichene Partie wider. Hertha BSC muss trotz der Führungen und Chancenwucherung Disziplin in der Defensive verbessern. Fürth bestätigte unter neuem Trainer die Rückwärtsentwicklung und kämpft weiter um den Klassenerhalt.

    Quellen

  • Hertha BSC – 1. FC Magdeburg 0:2 (2025-12-07)

    Hertha BSC kassiert erste Niederlage nach sieben Siegen in Serie

    Am 15. Spieltag der 2. Bundesliga musste Hertha BSC im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg eine überraschende 0:2-Niederlage hinnehmen. Nach sieben aufeinanderfolgenden Erfolgen verpassten die Berliner im Olympiastadion vor 45.563 Zuschauern den Sprung auf einen Relegationsplatz. Trotz der starken Ausgangslage gelang es dem Team von Trainer Stefan Leitl nicht, die Defensive des Tabellenletzten zu überwinden.

    Spielverlauf ohne frühe Torraumszenen

    Die erste Halbzeit blieb torlos und geprägt von einem verhaltenen Spiel beider Mannschaften. Die ersten Chancen waren auf beiden Seiten nur vereinzelt zu verzeichnen: Herthas Fabian Reese hatte in der zweiten Spielminute die Möglichkeit zur Führung, verfehlte jedoch das Tor. Auf Magdeburger Seite zeigte sich das Team diszipliniert und ließ kaum gefährliche Angriffe zu. Die Partie spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab, ohne nennenswerte Strafraumsituationen.

    Magdeburg setzt mit zwei späten Treffern den Unterschied

    Nach der Pause erhöhte sich die Intensität spürbar. Magdeburg hätte in der 52. Minute in Führung gehen können, scheiterte jedoch an Herthas Keeper Tjark Ernst. Drei Minuten später setzte Michael Cuisance aus etwa 20 Metern eine Distanzschuss knapp am Tor vorbei und verpasste so die mögliche Führung für die Heimelf.

    In der Schlussphase gelang dem 1. FC Magdeburg dann der entscheidende Durchbruch: In der 74. Minute verwertete Alexander Nollenberger eine präzise Hereingabe volley aus rund sechs Metern. Zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit setzte der eingewechselte Rayan Ghrieb mit einem Treffer in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 2:0 für die Gäste.

    Hertha-Bemühungen bleiben erfolglos

    Hertha intensivierte nach dem Gegentor den Druck und versuchte vehement den Ausgleich zu erzwingen. Trotz einiger Konterchancen konnten die Berliner keine gefährlichen Abschlüsse mehr erwirken. Das Team wirkte vor der Abwehr des 1. FC Magdeburg oft zu unkonzentriert, wodurch viele Angriffe verpufften.

    Trainer Stefan Leitl musste dabei auf mehrere Stammspieler verzichten, unter anderem aufgrund von Muskelproblemen fehlten Kennet Eichhorn und Marton Dardai. Zudem feierte Stürmer Dawid Kownacki nach langer Verletzung sein Startelf-Comeback, konnte allerdings die Leistung der Mannschaft nicht entscheidend beflügeln.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Durch die Niederlage bleibt Hertha BSC mit 26 Punkten auf dem siebten Rang und hat nun drei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz. Der 1. FC Magdeburg belegt weiterhin den letzten Tabellenplatz, konnte mit dem Auswärtserfolg aber zumindest Anschluss an die Nichtabstiegszone halten. Mit 13 Punkten schob sich der FCM wieder näher an die Konkurrenz heran und feierte den zweiten Sieg in Folge.

    Fazit

    Magdeburg präsentierte sich als clever agierendes Team, das trotz der ersatzbedingten Schwächungen seine Chancen nutzte und defensive Stabilität bewies. Hertha BSC dagegen bekam die Defensivleistung der Gäste nie richtig in den Griff und scheiterte insbesondere an der fehlenden Durchschlagskraft vor dem Tor. Die Niederlage stellt für die Alte Dame einen herben Rückschlag im Kampf um die Aufstiegsplätze dar.

    Quellen

  • Hertha BSC – 1. FC Kaiserslautern 6:1 (2025-12-02)

    Hertha BSC dominiert den 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokal Achtelfinale

    Im Achtelfinale des DFB-Pokals am 2. Dezember 2025 in Berlin setzte sich Hertha BSC deutlich gegen den 1. FC Kaiserslautern durch. Vor mehr als 51.000 Zuschauern im Olympiastadion präsentierten sich die Berliner in überzeugender Verfassung und erzielten einen klaren 6:1-Erfolg. Dies bedeutete den Einzug ins Viertelfinale für die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl und festigte die starke Formphase der Hauptstädter, die nun wettbewerbsübergreifend sieben Pflichtspielsiege in Folge vorweisen können.

    Früher Führungstreffer und spielerische Überlegenheit

    Hertha BSC erwischte einen Traumstart, als bereits in der fünften Minute durch Luca Schuler ein schneller Treffer gelang. Er profitierte dabei von einem unglücklichen Rückpass des Kaiserslauterner Linksverteidigers Maxwell Gyamfi, der den Ball direkt zu Schuler spielte. Der Angreifer ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und überwältigte den gegnerischen Torhüter frühzeitig. Dieser Treffer war wegweisend für die Partie, in deren Verlauf Hertha das Geschehen dominierte.

    In den folgenden Minuten erhöhte die „Alte Dame“ das Tempo. Marten Winkler war es, der in der 21. Minute den zweiten Treffer markierte. Zehn Minuten später baute Herthas Nachwuchstalent Kennet Eichhorn, gerade 16 Jahre alt, die Führung weiter aus und setzte damit ein Zeichen für die erfolgreiche Jugendarbeit des Hauptstadtclubs. Kaiserslautern kam kurz vor der Pause durch Marlon Ritter zu einem Anschlusstreffer in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs, doch die ersten 45 Minuten verliefen klar zugunsten der Hausherren.

    Klare Angelegenheit in der zweiten Hälfte

    Auch nach dem Seitenwechsel ließ Hertha keinen Zweifel an der eigenen Überlegenheit und sorgte mit weiteren Treffern für eine Vorentscheidung. Schuler gelang in der 60. Minute sein zweiter Treffer des Abends. Die folgenden Tore durch Dawid Kownacki in der 75. sowie Maurice Krattenmacher in der 80. Minute rundeten den hohen Sieg ab. Trotz einiger guter Gelegenheiten, die am Aluminium scheiterten, gelang Kaiserslautern kein weiteres Tor.

    Hertha zeigt Stabilität und Effizienz

    Die Gastgeber präsentierten sich souverän, strukturiert und effizient vor dem Tor. Die Defensive ließ kaum gefährliche Situationen der Gäste zu, während das Offensivspiel konzentriert und druckvoll durchgeführt wurde. Die Roten Teufel zeigten sich dagegen in der Defensive anfällig und konnten insbesondere bei den schnellen Angreifern der Berliner nicht dagegenhalten. Das Fehlen der Defensive Stabilität resultierte in mehreren Fehlern, die Hertha prompt nutzte.

    Enttäuschender Auftritt des 1. FC Kaiserslautern

    Kaiserslautern, ebenfalls Zweitligist, zeigte sich an diesem Abend in einem enttäuschenden Zustand. Die Mannschaft wirkte überfordert und konnte den hohen Anforderungen eines Pokal-Achtelfinales nicht gerecht werden. Die Defensive präsentierte sich unsortiert und ermöglichte Hertha einfache Treffer, während die Offensive nur gelegentlich Akzente setzte. Trainer Torsten Lieberknecht musste den Auftritt seiner Mannschaft angesichts der deutlichen Niederlage kritisch bewerten.

    Ausblick auf das Viertelfinale

    Mit dem überzeugenden 6:1-Erfolg im Rücken zieht Hertha BSC in das Viertelfinale des DFB-Pokals ein. Der Sieg stärkt das Selbstvertrauen des Teams und lässt den Traum vom Pokalfinale im heimischen Olympiastadion weiterleben. Nun gilt es, die positive Form auch in den kommenden Spielen zu bestätigen, sei es im Pokal oder im Ligaalltag. Kaiserslautern hingegen muss sich auf die nächsten Herausforderungen in der 2. Bundesliga konzentrieren und die Lehren aus der klaren Blamage in Berlin ziehen.

    Spieler und Torschützen im Überblick

    • Luca Schuler (5. und 60. Minute)
    • Marten Winkler (21. Minute)
    • Kennet Eichhorn (31. Minute)
    • Dawid Kownacki (75. Minute)
    • Maurice Krattenmacher (80. Minute)
    • Marlon Ritter (1. FC Kaiserslautern, 45.+2 Minute)

    Zusammenfassung

    Hertha BSC setzte sich im DFB-Pokal-Achtelfinale mit einer herausragenden Leistung gegen den 1. FC Kaiserslautern durch. Die Berliner, angeführt von mehreren Torschützen, zeigten hohe Effizienz und Kontrolle über die gesamte Spielzeit. Kaiserslautern konnte trotz einiger Bemühungen nicht an die Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen und scheidet aus dem Wettbewerb aus. Hertha BSC bleibt auf Kurs im Pokal und kann sich auf weitere Herausforderungen im Wettbewerb freuen.

    Quellen

  • Holstein Kiel – Hertha BSC 0:1 (2025-11-29)

    Holstein Kiel verliert erneut gegen Hertha BSC und rutscht tiefer in den Abstiegskampf

    Im Rahmen des 14. Spieltages der 2. Bundesliga empfing Holstein Kiel am 29. November 2025 Hertha BSC im heimischen Holstein-Stadion. Die Partie endete mit einer 0:1-Niederlage für die Gastgeber, die damit weiter in der Tabellenmitte an Boden verlieren und sich bedrohlich dem unteren Tabellenbereich nähern.

    Spielverlauf und entscheidende Szene

    Die erste Halbzeit blieb torlos, auch wenn Holstein Kiel mehrere Chancen zur Führung hatte. Unter anderem vergaben Alexander Bernhardsson, Phil Harres und Jonas Therkelsen gute Möglichkeiten, das Spiel früh zu ihren Gunsten zu entscheiden. Hertha BSC, die zuletzt mit einer Serie von vier Siegen aufwarteten, hatten ihrerseits ebenfalls Chancen, scheiterten jedoch an Holsteins Defensive und Torhüter Jonas Krumrey.

    Im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng umkämpft. Kurz vor der Schlussphase gelang Hertha BSC der entscheidende Treffer: Durch eine präzise Flanke von Fabian Reese, der an seinem 28. Geburtstag in seine Heimatstadt zurückkehrte, konnte der eingewechselte Dawid Kownacki ungestört per Kopfball zum 1:0 für die Gäste einnetzen (75. Minute). Diese Führung verteidigten die Berliner gegen die versuchte Kieler Offensive bis zum Abpfiff souverän.

    Tabellenentwicklung und Auswirkungen

    Der siebte Saisonsieg für Hertha BSC festigt deren Aufwärtstrend und bringt die Mannschaft auf nur noch einen Punkt Abstand zum Relegationsplatz. Das Team von Trainer Stefan Leitl zeigte in den letzten Spielen eine starke Defensive, kassierte im Ligaverlauf bislang lediglich zehn Gegentore und ist seit sechs Partien ohne Gegentreffer.

    Für Holstein Kiel verschärft sich die Krise durch die dritte Heimniederlage der Saison weiter. Mit nur 15 Punkten nach 14 Spieltagen beträgt der Vorsprung auf den direkten Abstiegsrelegationsplatz nur noch zwei Zähler. Trainer Marcel Rapp betonte die Notwendigkeit, endlich wieder Erfolge einzufahren. Die Defensive zeigte sich zwar stabil, das Offensivspiel ließ jedoch an Durchschlagskraft vermissen. Am kommenden Wochenende steht für die „Störche“ ein wichtiges Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig an, gefolgt von einem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Hamburger SV.

    Taktische und personelle Besonderheiten

    Kiel begann mit einer vergleichsweise unveränderten Besetzung, Torhüter Jonas Krumrey erhielt weiterhin das Vertrauen. Die Abwehrreihe um Marco Komenda, Marko Ivezic, Lasse Rosenboom und John Tolkin konnte lange Zeit das Spiel offenhalten. Im Mittelfeld fehlte allerdings die notwendige Kreativität und Zielstrebigkeit, um die Defensive der Berliner konstant unter Druck zu setzen. Auch der Kapitän Bernhardsson konnte seine Offensivqualitäten nicht voll ausspielen, obwohl er in der ersten Hälfte eine Großchance hatte.

    Hertha setzte verstärkt auf Defensive Stabilität und Konter. Die eingewechselten Offensivspieler, insbesondere Kownacki, erwiesen sich als spielentscheidend. Die Berliner Mannschaft präsentierte insgesamt eine kompakte Organisation, die den Kielern kaum Raum für zielgerichtete Angriffe ließ.

    Fazit

    Das Spiel gegen Hertha BSC offenbarte bei Holstein Kiel weiterhin deutliche Schwächen im Offensivbereich und verunsicherte die Mannschaft in einer wichtiger werdenden Phase der Saison. Während Hertha BSC ihre Erfolgsserie ausbauen konnte und weiter Richtung Aufstiegsplätze schielt, steht Kiel vor einer schwierigen Situation im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Die kommenden Wochen werden entscheidend für die weitere Saisonplanung und die Psyche der Mannschaft sein.

    Quellen

  • Hertha BSC – Eintracht Braunschweig 1:0 (2025-11-21)

    Hertha BSC setzt Erfolgsserie fort gegen Eintracht Braunschweig

    Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga trafen Hertha BSC und Eintracht Braunschweig am Abend des 21. November 2025 im Berliner Olympiastadion aufeinander. Die Partie endete mit einem knappen 1:0-Sieg für die Gastgeber, was Hertha den fünften Sieg in Folge bescherte und die Mannschaft auf Tabellenplatz vier katapultierte. Eintracht Braunschweig blieb hingegen tief im Tabellenkeller und rutschte auf einen Abstiegsplatz ab.

    Spielverlauf und Taktik

    Der Spielbeginn verlangte den Hausherren einige Anlaufzeit ab. Braunschweig startete engagiert und setzte durch gezielte Standardsituationen erste Offensivakzente, wobei ein Kopfball eines Innenverteidigers haarscharf neben das Tor ging. Hertha fand zunächst nur schwer ins Offensivspiel, da die Braunschweiger Abwehr das Zentrum konsequent dichtmachte und das Angriffsspiel der Berliner über die Flügel kaum stattfand.

    Mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit erhöhte Hertha das Tempo. Das Team von Stefan Leitl agierte disziplinierter und kontrollierte zunehmend die Partie. Trotz der mangelhaften Chancenausbeute erwiesen sich die Berliner defensiv äußerst stabil und verhinderten somit weitere Torgelegenheiten für die Gäste.

    Das entscheidende Tor und Match-Details

    Der entscheidende Treffer fiel in der 56. Spielminute. Marten Winkler erzielte den einzigen Treffer des Spiels und verhalf seinem Team zum wichtigen Heimsieg. Hertha zeigte sich in diesem Spiel eher unspektakulär, doch die Effizienz vor dem Tor und die defensive Kompaktheit führten zum Erfolg. Es war bereits das fünfte Spiel in Folge für die Berliner ohne Gegentor.

    Trainer Leitl vertraute auf ein 4-4-2-System, in dem unter anderem Tjark Ernst im Tor, Márton Dárdai, Toni Leistner und Linus Gechter in der Defensive sowie Diego Demme, Michaël Cuisance und Paul Seguin im Mittelfeld aufliefen. Im Angriff bildeten Fabian Reese, Luca Schuler und Marten Winkler die offensive Spitze.

    Auswirkungen auf die Tabelle und Ausblick

    Durch den Sieg verbessert sich Hertha BSC vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz der 2. Bundesliga, was die Ambitionen auf den Aufstieg untermauert. Eintracht Braunschweig hingegen verzeichnet die achte Niederlage in den letzten neun Partien und muss mit deutlichen Sorgen auf die kommenden Spiele blicken, da sich die Situation im Abstiegskampf verschärft hat.

    Hertha BSC hofft, die positive Serie fortzusetzen und den Abstand zum oberen Tabellendrittel weiter zu verkürzen. Für Braunschweig steht hingegen die Aufgabe bevor, die Defensive zu stabilisieren und mehr Konstanz zu zeigen, um den Abstiegskampf zu überstehen.

    Statistik

    • Datum: 21. November 2025
    • Spiel: Hertha BSC vs. Eintracht Braunschweig
    • Wettbewerb: 2. Bundesliga, 13. Spieltag
    • Endergebnis: 1:0
    • Tor: Marten Winkler (56.)
    • Zuschauer: 42.895 im Olympiastadion
    • Hertha BSC: Fünfter Sieg in Folge, fünftes Spiel ohne Gegentor
    • Eintracht Braunschweig: Acht Niederlagen in den letzten neun Spielen

    Quellen

  • 1. FC Kaiserslautern – Hertha BSC 0:1 (2025-11-08)

    Hertha BSC gelingt knapper Auswärtserfolg beim 1. FC Kaiserslautern

    Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga kam es auf dem traditionsreichen Betzenberg zu einem Aufeinandertreffen zweier Clubs mit erstligatauglichen Ambitionen. Hertha BSC trat beim 1. FC Kaiserslautern an und sicherte sich mit einem 1:0-Sieg wichtige Punkte im Aufstiegskampf.

    Spielverlauf und Schlüsselereignisse

    Das Gastspiel unter Flutlicht entwickelte sich von Beginn an zu einer intensiv geführten und phasenweise ausgeglichenen Partie. Beide Mannschaften hatten vor der Begegnung exakt 20 Zähler auf dem Konto, was die Bedeutung des Spiels für den Kampf um die vorderen Tabellenränge unterstrich.

    Hertha BSC setzte die Hausherren früh unter Druck und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe im Mittelfeld. Bereits in der ersten Halbzeit gelang den Berlinern der einzige Treffer der Begegnung, womit das Team von Trainer Stefan Leitl erneut seine defensive Stabilität und Effizienz unter Beweis stellte. In einer umkämpften zweiten Spielhälfte versuchten die Lauterer, ins Spiel zurückzufinden, blieben jedoch im entscheidenden Drittel oft glücklos. Trotz lauterem Rückhalt der heimischen Fans am „Betze“ fanden sie kein Durchkommen gegen die konzentriert agierende Berliner Abwehrreihe.

    Die Berliner verteidigten ihren knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff und feierten ihren vierten Pflichtspielsieg in Serie. Kaiserslautern musste die zweite Heimniederlage der Saison hinnehmen.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Nach zwölf absolvierten Begegnungen stehen sowohl Hertha BSC als auch der 1. FC Kaiserslautern bei 20 Zählern. Durch den direkten Erfolg auf fremdem Platz schoben sich die Berliner an den Pfälzern vorbei und belegen nun Rang acht. Der Abstand zu den Aufstiegsrängen ist durch den Auswärtssieg auf drei Punkte geschmolzen, was die Berliner wieder näher an die Spitzengruppe bringt.

    Kaiserslautern hält mit Platz sieben dennoch weiter Anschluss nach oben, muss jedoch die Form in den kommenden Heimspielen stabilisieren, um im Rennen um die begehrten Plätze vorne mitzumischen. Die Pfälzer gewannen bisher vier der sechs Heimspiele, was die Niederlage gegen Hertha dennoch als Ausreißer erscheinen lässt.

    Formkurve der Teams

    • Hertha BSC kann nach einem schwierigen Saisonstart nun auf eine Serie von vier Siegen ohne Gegentor blicken.
    • Kaiserslautern blickt auf zwei Erfolge, zwei Unentschieden und eine Niederlage in den letzten fünf Pflichtspielen.
    • Beide Teams sind punktgleich und festigen ihre Position im oberen Mittelfeld der Tabelle.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Hertha BSC unterstrich, dass in der 2. Bundesliga Nuancen über den Ausgang solcher Spitzenspiele entscheiden. Hertha’s Defensivleistung legte den Grundstein für den knappen Erfolg. Für beide Vereine bleibt der Aufstiegsplatz in Reichweite, doch der weitere Saisonverlauf wird zeigen, wer Konstanz und Nervenstärke über die nächsten Wochen bewahren kann.

    Quellen

  • Hertha BSC – Dynamo Dresden 2:0 (2025-11-01)

    Hertha BSC behauptet sich gegen Dynamo Dresden im Ost-Duell

    Am 11. Spieltag der 2. Bundesliga empfing Hertha BSC Dynamo Dresden im Berliner Olympiastadion. Die Berliner sicherten sich durch einen 2:0-Erfolg wichtige Punkte und bleiben damit in der Tabelle auf Kurs. Vor knapp 70.000 Zuschauern sorgten Michaël Cuisance und Fabian Reese für die Treffer, während Dresden weiter im Tabellenkeller verharrt.

    Spielverlauf und frühe Führung

    Hertha BSC legte zu Beginn der Partie eine hohe Intensität an den Tag. Bereits in der Anfangsphase setzte die Mannschaft von Stefan Leitl die Gäste aus Sachsen unter Druck. Nach einer vergebenen Gelegenheit für Herthas Schuler war es Michaël Cuisance, der nach einer sehenswerten Einzelaktion die Führung besorgte. Der im rechten Mittelfeld eingesetzte Franzose setzte sich nach einem Dribbling durch mehrere Gegenspieler, band seinen Mitspieler Gechter mit einem Doppelpass ein und schloss dann präzise zum 1:0 aus etwa 14 Metern im langen Eck ab.

    Hertha verwandelt Elfmeter kurz vor der Pause

    Während Dresden in der Defensive gefordert war und kaum eigene Akzente setzen konnte, gehörte die Szene kurz vor dem Seitenwechsel erneut den Hausherren: Nach einem Foulspiel im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Fabian Reese verwandelte sicher zum 2:0 (45.+2). Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

    Defensive Stabilität und mangelnde Dresdner Durchschlagskraft

    Nach Wiederanpfiff setzte Hertha auf Spielkontrolle und zeigte sich im Umschaltspiel aufmerksam. Die Defensive der Gastgeber ließ kaum etwas zu und ließ Dynamo nur wenig Raum zur Entfaltung. Dresdens Versuche, die Partie noch zu drehen, verliefen weitgehend im Sande. Die Berliner Defensive blieb zum dritten Mal in Folge in einem Pflichtspiel ohne Gegentreffer.

    Trotz einiger nennenswerter Bemühungen fehlte es Dresden weiterhin an Lösungen im Angriffsdrittel. Sowohl Präzision als auch die letzte Konsequenz im Abschluss ließen auf Gästeseite zu wünschen übrig. Hertha hatte bei Kontern phasenweise Gelegenheiten für einen weiteren Treffer, verpasste es aber, das Ergebnis auszubauen.

    Stimmung und Rahmenbedingungen

    Die Begegnung wurde als sogenanntes „Ost-Duell“ eingestuft und verzeichnete eine große Zuschauerkulisse. Im Vorfeld und während des Spiels blieben größere Zwischenfälle unter den Fanlagern weitgehend aus, lediglich kleinere Rangeleien wurden gemeldet. Der Spielcharakter war von beiderseitigem Engagement geprägt, wobei Hertha die eigene aufsteigende Form erneut bestätigen konnte.

    Situation nach dem Spiel

    • Hertha BSC etabliert sich mit dem fünften Sieg aus den letzten sieben Partien in der oberen Tabellenhälfte und hat nun 17 Punkte auf dem Konto.
    • Die Mannschaft von Stefan Leitl besitzt weiterhin realistische Chancen, den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten.
    • Dynamo Dresden steckt nach wie vor im unteren Tabellenbereich fest. Mit lediglich sieben Zählern droht den Sachsen eine schwierige Saison im Kampf um den Klassenerhalt.
    • Hertha bleibt im dritten Heimspiel in Folge ohne Gegentor, was die defensive Stabilität weiter untermauert.

    Spieler im Fokus

    • Michaël Cuisance: Überzeugte als Torschütze und durch kreative Momente im Mittelfeld.
    • Fabian Reese: Sorgte mit sicher verwandeltem Strafstoß für die Vorentscheidung.
    • Die Hertha-Defensive: Zuverlässig und stabil, ließ kaum Chancen für die Dresdner zu.
    • Dresden: Konnte auch im zweiten Durchgang keine wesentliche Gefahr ausstrahlen.

    Fazit

    Hertha BSC präsentiert sich weiterhin gefestigt und bestätigt insbesondere im Deckungsverhalten die positive Entwicklung der vergangenen Wochen. Dynamo Dresden hingegen bleibt offensiv zu harmlos und findet aktuell wenig Lösungen gegen robuste und disziplinierte Gegner. Das Aufeinandertreffen zeigte die Unterschiede im aktuellen Leistungsvermögen beider Vereine deutlich auf. Für Berlin war der Heimsieg vor stimmungsvoller Kulisse ein weiterer Schritt in Richtung obere Tabellenregion.

    Quellen

  • Hertha BSC – SV 07 Elversberg 3:0 (2025-10-28)

    Hertha BSC sichert Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals

    Am Dienstagabend empfing Hertha BSC in der zweiten Runde des DFB-Pokals den SV 07 Elversberg im Berliner Olympiastadion. Vor 32.092 Zuschauern setzten sich die Berliner mit 3:0 durch und zogen zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale ein. Elversberg dagegen verpasst auch in dieser Saison erneut den Sprung in die dritte Pokalrunde.

    Spielverlauf und Tore

    In einer Partie, die vor allem in der Anfangsphase ausgeglichen verlief, hatten die Gäste zunächst mehr Ballbesitz und spielten druckvoll auf. Dennoch gelang es Hertha, die erste gefährliche Gelegenheit effektiv zu nutzen. In der 15. Minute bereitete Kapitän Fabian Reese nach einem starken Ballgewinn das Führungstor vor, als Michael Cuisance die frühe Chance zum 1:0 verwertete.

    Nach der Pause erhöhten die Hausherren das Tempo und bauten ihre Führung aus. Sebastian Grønning traf in der 58. Minute zum 2:0. In der Schlussphase erlebte die Partie eine Wendung, als Elversberg-Kapitän Lukas Pinckert nach einem Foul im Strafraum die Rote Karte erhielt (90.+3). Den fälligen Elfmeter verwandelte Jon Thorsteinsson in der vierten Minute der Nachspielzeit sicher zum 3:0-Endstand.

    Herthas Pokalbilanz und Erwartungen

    Dieser klare Erfolg steht im Kontrast zu den zuletzt durchwachsenen Ligaplatzierungen der Berliner. Trotz der eher zurückhaltenden Darstellung im Spiel drängt Hertha weiter auf die Pokalträume, insbesondere mit dem Ziel, das Finale im eigenen Stadion zu erreichen. Der Trainer Stefan Leitl, der zum ersten Mal mit seinem Team ein Pokalheimspiel bestritt, konnte mit der kontrollierten Abwehrleistung und der Effektivität vor dem Tor zufrieden sein.

    Elversberg hingegen zeigte im ersten Durchgang ordentlichen Einsatz und stellte Hertha vor einige Herausforderungen, konnte aber kaum zwingende Torchancen herausspielen. Das Team aus der 2. Bundesliga bleibt in der Pokalrunde zwei weiterhin ohne Siegserfolg sowie ohne eigenes Tor in den letzten Partien gegen die Berliner. Die klare Niederlage beendet erneut die Hoffnung auf einen unerwarteten Pokalerfolg.

    Fazit

    Hertha BSC präsentierte sich trotz einiger Phasen mit wenig Offensivdruck als die reifere Mannschaft und nutzte die entscheidenden Chancen konsequent. Gleichwohl war vor allem die defensive Stabilität ausschlaggebend für den Erfolg und die Absicherung des Weiterkommens. Elversberg, das vor allem zu Beginn der Partie überzeugte, konnte nach dem Ausschluss des Kapitäns nicht mehr zurückschlagen.

    Die Alte Dame währt den Traum vom Pokalfinale in Berlin weiter und richtet den Blick nun auf die anstehenden Herausforderungen in Liga und Pokal. Für Elversberg endet die Pokalreise frühzeitig, sodass der Fokus wieder auf dem Ligaalltag liegt.

    Quellen

  • Hertha BSC – Fortuna Düsseldorf 1:0 (2025-10-25)

    Hertha BSC ringt Fortuna Düsseldorf in letzter Sekunde nieder

    Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga entschied Hertha BSC das Abendspiel gegen Fortuna Düsseldorf im eigenen Stadion durch ein Tor in allerletzter Minute mit 1:0 für sich. Der Berliner Klub setzte sich nach einer über lange Strecken intensiven, aber fehlerbehafteten Partie knapp gegen die Rheinländer durch. Das Endergebnis markierte einen emotionalen Höhepunkt vor 43.841 Zuschauerinnen und Zuschauern im Olympiastadion.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Beide Mannschaften gingen mit großen Erwartungen in die Saison. Nach dem enttäuschenden Saisonstart und einer Niederlage am vergangenen Wochenende in Bochum stand insbesondere Hertha-Trainer Steffan Leitl unter Beobachtung. Auf Seiten der Düsseldorfer war die Situation ebenfalls angespannt: Nach zwei Niederlagen in Serie, darunter bereits ein erfolgloses Debüt für den neuen Trainer Markus Anfang, brauchte die Fortuna dringend ein Erfolgserlebnis. Vor dem Spiel rangierten die Berliner im Tabellenmittelfeld, während Düsseldorf noch weiter unten platziert war.

    Spielverlauf: Fortuna mit Blitzstart – Hertha steigert sich

    Die Anfangsphase der Begegnung gehörte klar den Gästen aus Düsseldorf. Fortuna drängte Hertha tief in die eigene Hälfte und kam mehrfach zu gefährlichen Abschlüssen. Bis zur Halbzeit verbuchten die Gäste laut Statistik 15 Torschussversuche – eine Bilanz, die in dieser Spielzeit von keinem anderen Team in einem Durchgang erreicht wurde. Besonders die Chancen von Rasmussen, Oberdorf und Iyoha blieben jedoch ungenutzt, auch weil Herthas Torwart Tjark Ernst mehrfach beherzt eingriff.

    Die Berliner wirkten in den ersten zwanzig Minuten verunsichert und leisteten sich viele Ballverluste, konnten dann aber allmählich für mehr Stabilität sorgen. Offensiv blieben sie im ersten Durchgang jedoch weitgehend ungefährlich. Auf Düsseldorfer Seite mangelte es an der letzten Konsequenz vor dem Tor.

    Hertha nutzt Nachspielzeit: Krattenmacher trifft zum Sieg

    Erst nach der Pause drehte Hertha auf und entwickelte mehr Druck. Mit zunehmender Spieldauer baute die Mannschaft mehr Selbstvertrauen auf und verlagerte das Geschehen häufiger in die Düsseldorfer Hälfte. Die Gastgeber steigerten sich besonders in der Schlussphase, doch der entscheidende Treffer ließ bis zur Nachspielzeit auf sich warten.

    In der sechsten Minute der Überzeit sorgte der eingewechselte Maurice Krattenmacher schließlich für die Entscheidung. Nach einer hektischen Schlussphase konnte er den Ball im Tor der Fortuna unterbringen. Hertha feierte damit den zweiten Heimsieg in Folge, wenn auch der spielerische Glanz fehlte.

    Fortuna verpasst Belohnung, Hertha stabilisiert sich

    • Fortuna Düsseldorf blieb damit auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Markus Anfang ohne Punkt.
    • Die Gäste konnten ihre überzeugende erste Halbzeit nicht in Tore ummünzen und reihen nun die dritte Niederlage in Serie aneinander.
    • Hertha BSC festigt mit diesem Erfolg den Platz im Tabellenmittelfeld und bestätigt einen leichten Aufwärtstrend.
    • Für beide Klubs war die Begegnung wegweisend – Hertha kann mit einer Serie weiter oben angreifen, während Düsseldorf sich weiterhin in einer sportlichen Krise befindet.

    Analyse: Viel Kampf, wenig Klasse

    Das Duell offenbarte beiderseitige Schwächen in der Chancenverwertung und im Spielaufbau. Während Düsseldorf besonders im ersten Durchgang eine Vielzahl von Möglichkeiten liegen ließ, schaffte Hertha erst spät den Umschwung und agierte lange zu fehleranfällig im Aufbau. Entscheidend war am Ende der unbedingte Wille der Gastgeber, bis zum Schlusspfiff alles zu versuchen. Der Treffer in der Nachspielzeit sorgte nicht nur für Erleichterung, sondern hält die Hoffnung bei Hertha auf eine bessere Platzierung am Leben.

    Ausblick

    Nach diesem engen Duell geht es für beide Teams bereits unter der Woche weiter. Hertha empfängt im DFB-Pokal SV Elversberg, während Düsseldorf gegen Freiburg gefordert ist. Für Düsseldorf steht ein möglicher Befreiungsschlag aus, Hertha kann das positive Momentum nutzen und weitere Fortschritte im eigenen Stadion anstreben.

    Quellen

  • VfL Bochum – Hertha BSC 3:2 (2025-10-18)

    VfL Bochum feiert Heimsieg gegen Hertha BSC – Onyeka glänzt beim Trainerdebüt

    Am neunten Spieltag der 2. Bundesliga gewann der VfL Bochum im eigenen Stadion knapp mit 3:2 gegen Hertha BSC. Für Bochum ist dies ein bedeutender Befreiungsschlag nach einer Niederlagenserie, während die Berliner einen kleinen Aufschwung abrupt beendet sahen. Besonders der erst 18-jährige Francis Onyeka rückte mit seiner herausragenden Leistung in den Fokus.

    Rösler startet mit Sieg – Eigentor ebnet den Weg

    Uwe Rösler stand erstmals als Cheftrainer an der Seitenlinie des VfL Bochum und brachte spürbar neue Impulse in die Anfangsformation. Gleich vier Veränderungen gegenüber dem letzten Spiel unter Interimstrainer David Siebers waren sichtbarer Ausdruck dafür. Trotz dieser Umstellungen gehörte die erste entscheidende Aktion der Begegnung nicht dem Gastgeber, sondern Hertha BSC – allerdings im negativen Sinn: Michal Karbownik versuchte in der 13. Minute einen scharfen Querpass von Holtmann zu entschärfen, beförderte den Ball dabei aber unglücklich per Schienbein über die Latte ins eigene Netz. Damit lag Bochum früh vorne und nahm das Momentum an sich.

    Onyeka sorgt für Akzente – Bochum erhöht zur Pause

    Bochum zeigte sich nach der Führung weiter zielstrebig. Besonders Francis Onyeka setzte wiederholt Akzente. Nach einer dynamischen Szene umspielte Onyeka nach einer Kombination mit Simon Hofmann die Berliner Defensive und traf aus spitzem Winkel zum 2:0. Die Gäste aus Berlin hatten große Probleme, ein geordnetes Angriffsspiel zu entwickeln und gerieten im Zentrum immer wieder unter Druck, sodass Bochum verdient mit einer Zwei-Tore-Führung in die Halbzeit ging.

    Bochum baut Führung aus – Hertha wehrt sich spät

    Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ der VfL Bochum wenig Zweifel am Siegeswillen. Nach einem Einwurf setzte Hofmann nach und brachte so das Leder zu Onyeka, der erneut zur Stelle war und aus kurzer Distanz zum 3:0 einschob – sein zweiter Treffer an diesem Abend. Dank dieser komfortablen Führung schien der erste Bochumer Heimerfolg unter Rösler ungefährdet.

    Erst in der Schlussphase kam Hertha BSC auf. Luca Schuler gelang nach seiner Einwechslung mit einem präzisen Abschluss das 3:1 (72. Minute). Berlin witterte nun Morgenluft, Bochum tat sich im Verteidigen schwerer, und die Partie wurde hektischer. Acht Minuten später brachte ein von Reese verwandelter Elfmeter den Anschluss zum 3:2. Bochum geriet unter Druck, rettete aber mit viel Einsatz und etwas Glück den knappen Erfolg über die Zeit.

    Schlüsselspieler und besondere Vorkommnisse

    • Francis Onyeka avancierte zum herausragenden Akteur auf dem Platz. Zwei Treffer unterstrichen nicht nur seine Effektivität, sondern – als 18-Jähriger – auch das Versprechen für die Zukunft des Klubs.
    • Uwe Rösler glückte ein wichtiger Start, die Mannschaft trat nach den Veränderungen mit neuer Struktur auf.
    • Das frühe Eigentor wirkte wie ein Weckruf für Bochum, Hertha BSC kam zu spät in die Partie und konnte die Wende nicht mehr herbeiführen.
    • Mit den drei Punkten verschafft Bochum sich etwas Luft im Tabellenkeller, bei Hertha wird ein positiver Trend ausgebremst.

    Ausblick

    Der Erfolg gegen Hertha BSC beendet eine längere Phase von Sieglosigkeit für den VfL Bochum. Der schwere Start in die Saison wird mit dem couragierten Auftritt gegen eine zuletzt formstarke Berliner Mannschaft durchbrochen. Für Hertha bedeutet die Niederlage das Ende einer kurzen Erfolgsserie. In den kommenden Wochen sind beide Teams gefordert, die jeweiligen Aufwärtstrends fortzusetzen bzw. wiederherzustellen.

    Quellen