Schlagwort: Holstein Kiel

  • 1. FC Magdeburg – Holstein Kiel 3:3 (2025-12-13)

    Remis zwischen 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel im Kellerduell der 2. Bundesliga

    Am 16. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga trennten sich der 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel vor heimischem Publikum mit 3:3 unentschieden. Die Begegnung fand am 13. Dezember 2025 in der Magdeburger Avnet Arena statt, die mit rund 27.250 Zuschauern gut gefüllt war. Beide Mannschaften lieferten sich ein intensives Duell, das von zahlreichen Toren und wechselnden Führungen geprägt war. Trotz hoher Einsatzbereitschaft gelang es keiner der beiden Seiten, den Dreier zu sichern.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Der 1. FC Magdeburg, der zu diesem Zeitpunkt auf dem letzten Tabellenplatz rangierte, hatte vor der Partie zwei Siege sowie drei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen aufzuweisen. Besonders das zuletzt gewonnene Auswärtsspiel gegen Hertha BSC mit 2:0 hatte den Mut der Mannschaft gestärkt. Holstein Kiel befand sich auf dem 14. Rang und zeigte eine durchwachsene Form mit einem Sieg, einem Unentschieden sowie drei Niederlagen aus den letzten fünf Partien. Das unmittelbare Ziel der Kieler war es, im Abstiegskampf dringend benötigte Punkte zu sammeln.

    Spielverlauf und Tor-Highlights

    Das Spiel begann mit hoher Intensität, blieb jedoch torlos bis kurz vor der Pause. In der 43. Minute brachte David Zec die Gäste aus Kiel mit einem Elfmeter in Führung. Die Heimelf schlug schnell zurück: Noah Pesch erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+1) den Ausgleich, gefolgt von einem weiteren Treffer durch Baris Atik nur wenige Minuten später (45.+3), wodurch Magdeburg mit einer 2:1-Führung in die Pause ging.

    In der zweiten Halbzeit setzte Kiel erneut auf Standardsituationen und konnte durch David Zec, diesmal ebenfalls per Strafstoß in der 68. Minute, den Ausgleich zum 2:2 herstellen. Die Partie blieb umkämpft: Magdeburg ging wieder in Front, als Mateusz Zukowski in der 83. Minute einen Foulelfmeter erfolgreich verwandelte. Die Entscheidung schien gefallen.

    Doch in der Nachspielzeit sorgte der eingewechselte Kieler Kapitän Steven Skrzybski mit einem fulminanten Schuss aus rund 20 Metern für den späten Ausgleichstreffer zum 3:3-Endstand (90.+2). Dieses Tor besiegelte ein spannendes und unterhaltsames Spiel, das keinen Sieger fand.

    Mannschaftsaufstellungen und Taktik

    Magdeburgs Trainer Petrik Sander setzte im Tor auf Dominik Reimann. Die Defensive wurde von Tobias Müller, Marcus Mathisen und Lubambo Musonda gebildet. Im Mittelfeld spielten Laurin Ulrich, Falko Michel, Baris Atik und Silas Gnaka, während im Angriff Noah Pesch und Alexander Nollenberger Verantwortung trugen.

    Holstein Kiel agierte ähnlich kompakt, konzentrierte sich aber auch stark auf Standardsituationen, was letztlich auch zwei Elfmetertore brachte. Die Kieler zeigten trotz der Tabellensituation großen Kampfgeist und konnten mit dem Punktgewinn zumindest einen kleinen Erfolg im Abstiegskampf verbuchen.

    Fazit und Bedeutung für den Abstiegskampf

    Das Spektakel am Nachmittag spiegelte die unruhige Lage beider Teams wider: Ein Kellerduell mit hoher Dramatik und ständiger Führungssuche. Für Magdeburg bleibt der letzte Tabellenplatz ein Problem, der Punktgewinn hilft nur bedingt im Überlebenskampf. Für Kiel ist das Remis zwar ein kleiner Fortschritt auf der Habenseite, doch die anhaltende Durststrecke von mittlerweile vier sieglosen Spielen macht die Lage nicht wesentlich besser.

    Das Resultat unterstreicht die Bedeutung von Kampf und Einsatz in der 2. Bundesliga, insbesondere in der Schlussphase einer Spielzeit mit engen Tabellenabständen. Beide Teams müssen dringend an Konstanz arbeiten, um sich von den Abstiegsrängen zu entfernen.

    Ausblick

    Der 1. FC Magdeburg muss in den kommenden Partien weiter punkten, um den Rückstand zu verringern. Holstein Kiel trifft danach unter anderem auf Dynamo Dresden, ein weiteres entscheidenes Duell im Abstiegskampf. Beide Vereine stehen vor wichtigen Wochen, in denen jeder Zähler zählt.

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  • Eintracht Braunschweig – Holstein Kiel 1:1 (2025-12-07)

    Unentschieden im Nordduell zwischen Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel

    Am 15. Spieltag der 2. Bundesliga trennten sich Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel mit einem 1:1-Unentschieden. Das Aufeinandertreffen im Eintracht-Stadion war geprägt von intensiven Zweikämpfen und mehreren strittigen Entscheidungen, die den Spielverlauf deutlich beeinflussten. Der Punktgewinn bringt beiden Mannschaften im Tabellenkeller wenig Entspannung.

    Spielverlauf im Detail

    Die Partie startete mit einer längeren Unterbrechung nach einer Pyrotechnik-Aktion in den Fanblöcken, wodurch es zunächst schwerfiel, einen flüssigen Spielfluss aufzubauen. Braunschweig setzte gegen die Gäste aus Kiel aus der Anfangsphase mehr auf Pressing im Mittelfeld und erzielte nach etwa einer halben Stunde den Führungstreffer. Der Strafstoß, der den Treffer auslöste, resultierte aus einem Handspiel im eigenen Strafraum. Mehmet Aydin, der den Elfmeter ausführte, verwandelte sicher zur 1:0-Führung für die Löwen (25. Minute).

    Kiel ließ sich durch das Gegentor nicht entmutigen und konnte noch vor der Pause zurückschlagen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+6) gelang Niklas Niehoff nach einer Flanke der Ausgleich für die Gäste, die sich aus einer dominanten Ballbesitzphase allerdings keine klaren Torchancen erarbeiten konnten.

    Platzverweise prägen das Spiel

    Die Begegnung war von hoher Intensität und teilweise ruppiger Spielweise geprägt, was zwei Platzverweise mit sich brachte. Lukas Frenkert von Braunschweig musste noch vor der Halbzeit mit einer roten Karte vom Platz, nachdem er einen gegnerischen Spieler außerhalb des Strafraums per Notbremse stoppte (43. Minute). Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff folgte auf Seiten Kiels ebenfalls ein Ausschluss: Lasse Rosenboom erhielt wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (51. bzw. 52. Minute). In der Folge entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, in dem beide Mannschaften in Unterzahl agierten.

    Chancenverwertung bleibt Schwachpunkt

    In der zweiten Halbzeit gab es noch mehrere vielversprechende Situationen auf beiden Seiten, doch die entscheidenden Treffer blieben aus. Braunschweig hatte nach den Ausschlüssen durch eine mutige Offensive einige gute Möglichkeiten, diese blieben jedoch ungenutzt. Kiel setzte auf Konterspiel, konnte daraus jedoch keine Treffer erzielen. Insgesamt war das Niveau der Begegnung überschaubar.

    Tabellarische Situation verschärft sich

    Der Punktgewinn verbessert die Tabellenstände beider Teams kaum. Holstein Kiel verbleibt mit 16 Punkten knapp vor Braunschweig, das zwei Zähler Rückstand auf den direkten Konkurrenten hat. Die Ausgangslage im Tabellenkeller bleibt angespannt, und es wird für beide Mannschaften entscheidend sein, möglichst bald stabilere Leistungen zu zeigen, um dem Abstiegskampf zu entkommen.

    Ausblick

    Für Braunschweig geht es bereits am Freitagabend mit einem weiteren Kellerduell weiter, während Holstein Kiel am kommenden Samstag beim Tabellenletzten 1. FC Magdeburg antreten muss. Beide Trainer müssen wegen der roten Karten personelle Umstellungen vornehmen und werden ihre Mannschaften wohl defensiver ausrichten, um nicht früh in Rückstand zu geraten.

    Fazit

    Das turbulente Nordduell mit zwei Platzverweisen und einem Tor auf beiden Seiten endete leistungsgerecht mit einem Remis. Die Partie zeigte, wie stark der Druck im Tabellenkeller auf die Mannschaften lastet und verdeutlichte die Defizite in der Chancenverwertung. Eine klare Dominanz konnte keine Mannschaft über die volle Spielzeit etablieren, sodass sich beide Teams am Ende mit der Punkteteilung abfinden mussten.

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  • Hamburger SV – Holstein Kiel 1:1 (2025-12-03)

    DFB-Pokal Achtelfinale: Hamburger SV gegen Holstein Kiel endet im Elfmeterschießen

    Am 3. Dezember 2025 standen sich im Achtelfinale des DFB-Pokals der Hamburger SV und Holstein Kiel gegenüber. Die Partie fand im ausverkauften Volksparkstadion vor 57.000 Zuschauern statt. Nach einer intensiven Begegnung, die über 120 Minuten 1:1 endete, musste das Elfmeterschießen über das Weiterkommen entscheiden, in dem Holstein Kiel mit 4:2 erfolgreich war.

    Verlauf der regulären Spielzeit

    Die erste Halbzeit verlief ohne Tore, wenngleich Holstein Kiel von Beginn an mutig agierte und mehrere gute Gelegenheiten herausspielte. Besonders Adrian Kapralik vergab in der ersten Hälfte eine Großchance für die Störche knapp vor dem HSV-Tor. Die Hamburger, die drei Tage zuvor ein emotionales Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart mit einem Last-Minute-Tor gewonnen hatten, dominierten durch mehr Ballbesitz, blieben jedoch vor dem gegnerischen Kasten meist ungefährlich.

    In der zweiten Hälfte drängte der HSV auf eine Führung, blieb aber fahrig vor dem Tor. Rayan Philippe hatte eine gute Möglichkeit, doch auch er scheiterte an der Chancenverwertung. Kiel verteidigte konsequent und sorgte immer wieder für gefährliche Gegenstöße. Trotz der Aktivität beider Mannschaften blieb das Spiel torlos, sodass es in die Verlängerung ging.

    Spannung in der Verlängerung

    In der 107. Minute gelang dem eingewechselten Bakery Jatta für den HSV die Führung. Sein Treffer, vorbereitet durch Kapitän Miro Muheim, sorgte zunächst für Hoffnung bei den Hausherren, die sich eine gute Ausgangsposition im Pokal erhofften. Doch nur wenige Minuten vor Schluss der Verlängerung setzte Phil Harres mit einem präzisen Freistoß für Holstein Kiel den Ausgleich und sicherte seiner Mannschaft damit das Weiterkommen ins Elfmeterschießen.

    Elfmeterschießen als Entscheidung

    Das anschließende Elfmeterschießen entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Finale. Holstein Kiel zeigte sich dabei ruhiger und sicherer. Torwart Timon Weiner parierte den vierten Elfmeter der Hamburger und verhalf damit seiner Mannschaft zum entscheidenden Vorteil. Phil Harres setzte den Schlusspunkt vom Punkt und avancierte mit seinem Treffer zum Matchwinner für die Gäste. Mit dem 4:2 im Elfmeterschießen schaltete Holstein Kiel den Bundesligisten aus und erreichte die Runde der letzten acht im DFB-Pokal.

    Auswirkungen und Ausblick

    Für den Hamburger SV bedeutete die Niederlage das Ende im Pokal, nachdem die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin auf eine Erfolgsspur nach dem jüngsten Bundesliga-Sieg hatte hoffen dürfen. Die Niederlage kam unerwartet und schweißte insbesondere durch die unglückliche Entscheidung im Elfmeterschießen bei den Fans Enttäuschung. Der Fokus der Hanseaten liegt nun verstärkt auf der Liga, wo die Generalprobe vor dem Nordderby gegen Werder Bremen ansteht.

    Holstein Kiel hingegen konnte mit dem Sieg eine positive Serie in einem ansonsten durchwachsenen Ligawinter fortsetzen. Die Mannschaft von Marcel Rapp hat sich mit einer beherzten Leistung im Pokal weiter auf sich aufmerksam gemacht und zeigt, dass sie auch gegen höherklassige Teams bestehen kann. Mit dem Erreichen des Viertelfinales sind die Störche dem angestrebten Pokalfinale einen großen Schritt nähergekommen.

    Personelle Veränderungen und Besonderheiten

    • Der HSV reagierte auf Verletzungen und tauschte mehrfach: Daniel Peretz begann für Heuer Fernandes im Tor, Ramos ersetzte den angeschlagenen Capaldo in der Abwehr.
    • Holstein Kiel musste kurzfristig auf Alexander Bernhardsson verzichten, der eine Überlastungsreaktion erlitt. Für ihn spielte David Zec.
    • Die Stimmung im ausverkauften Volksparkstadion wurde unter anderem durch eine Pyro-Show zu Beginn der Partie geprägt.
    • Besondere Erwähnung verdient die starke Leistung von Phil Harres, der sowohl den späten Ausgleichstreffer erzielen als auch im Elfmeterschießen den entscheidenden Versuch verwandeln konnte.

    Fazit

    Der Pokalabend im Hamburger Volksparkstadion brachte ein spannendes Nordduell zwischen Bundesliga-Aufsteiger HSV und Zweitligist Holstein Kiel. Trotz frühem Rückstand und großem Spielaufwand im Pokal setzten sich die Störche mit Kampfgeist und Nervenstärke im Elfmeterschießen durch. Für den HSV war es ein bitteres Aus unmittelbar vor einem Schlüsselspiel in der Liga. Holstein Kiel dagegen nutzte die Chance, sich erneut als Pokalspezialist zu präsentieren und trifft nun im Viertelfinale auf einen noch ausstehenden Gegner.

    Quellen

  • Holstein Kiel – Hertha BSC 0:1 (2025-11-29)

    Holstein Kiel verliert erneut gegen Hertha BSC und rutscht tiefer in den Abstiegskampf

    Im Rahmen des 14. Spieltages der 2. Bundesliga empfing Holstein Kiel am 29. November 2025 Hertha BSC im heimischen Holstein-Stadion. Die Partie endete mit einer 0:1-Niederlage für die Gastgeber, die damit weiter in der Tabellenmitte an Boden verlieren und sich bedrohlich dem unteren Tabellenbereich nähern.

    Spielverlauf und entscheidende Szene

    Die erste Halbzeit blieb torlos, auch wenn Holstein Kiel mehrere Chancen zur Führung hatte. Unter anderem vergaben Alexander Bernhardsson, Phil Harres und Jonas Therkelsen gute Möglichkeiten, das Spiel früh zu ihren Gunsten zu entscheiden. Hertha BSC, die zuletzt mit einer Serie von vier Siegen aufwarteten, hatten ihrerseits ebenfalls Chancen, scheiterten jedoch an Holsteins Defensive und Torhüter Jonas Krumrey.

    Im zweiten Durchgang blieb das Spiel eng umkämpft. Kurz vor der Schlussphase gelang Hertha BSC der entscheidende Treffer: Durch eine präzise Flanke von Fabian Reese, der an seinem 28. Geburtstag in seine Heimatstadt zurückkehrte, konnte der eingewechselte Dawid Kownacki ungestört per Kopfball zum 1:0 für die Gäste einnetzen (75. Minute). Diese Führung verteidigten die Berliner gegen die versuchte Kieler Offensive bis zum Abpfiff souverän.

    Tabellenentwicklung und Auswirkungen

    Der siebte Saisonsieg für Hertha BSC festigt deren Aufwärtstrend und bringt die Mannschaft auf nur noch einen Punkt Abstand zum Relegationsplatz. Das Team von Trainer Stefan Leitl zeigte in den letzten Spielen eine starke Defensive, kassierte im Ligaverlauf bislang lediglich zehn Gegentore und ist seit sechs Partien ohne Gegentreffer.

    Für Holstein Kiel verschärft sich die Krise durch die dritte Heimniederlage der Saison weiter. Mit nur 15 Punkten nach 14 Spieltagen beträgt der Vorsprung auf den direkten Abstiegsrelegationsplatz nur noch zwei Zähler. Trainer Marcel Rapp betonte die Notwendigkeit, endlich wieder Erfolge einzufahren. Die Defensive zeigte sich zwar stabil, das Offensivspiel ließ jedoch an Durchschlagskraft vermissen. Am kommenden Wochenende steht für die „Störche“ ein wichtiges Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig an, gefolgt von einem DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den Hamburger SV.

    Taktische und personelle Besonderheiten

    Kiel begann mit einer vergleichsweise unveränderten Besetzung, Torhüter Jonas Krumrey erhielt weiterhin das Vertrauen. Die Abwehrreihe um Marco Komenda, Marko Ivezic, Lasse Rosenboom und John Tolkin konnte lange Zeit das Spiel offenhalten. Im Mittelfeld fehlte allerdings die notwendige Kreativität und Zielstrebigkeit, um die Defensive der Berliner konstant unter Druck zu setzen. Auch der Kapitän Bernhardsson konnte seine Offensivqualitäten nicht voll ausspielen, obwohl er in der ersten Hälfte eine Großchance hatte.

    Hertha setzte verstärkt auf Defensive Stabilität und Konter. Die eingewechselten Offensivspieler, insbesondere Kownacki, erwiesen sich als spielentscheidend. Die Berliner Mannschaft präsentierte insgesamt eine kompakte Organisation, die den Kielern kaum Raum für zielgerichtete Angriffe ließ.

    Fazit

    Das Spiel gegen Hertha BSC offenbarte bei Holstein Kiel weiterhin deutliche Schwächen im Offensivbereich und verunsicherte die Mannschaft in einer wichtiger werdenden Phase der Saison. Während Hertha BSC ihre Erfolgsserie ausbauen konnte und weiter Richtung Aufstiegsplätze schielt, steht Kiel vor einer schwierigen Situation im Abstiegskampf der 2. Bundesliga. Die kommenden Wochen werden entscheidend für die weitere Saisonplanung und die Psyche der Mannschaft sein.

    Quellen

  • 1. FC Kaiserslautern – Holstein Kiel 4:1 (2025-11-23)

    1. FC Kaiserslautern überzeugt mit 4:1-Heimsieg gegen Holstein Kiel

    Im Heimspiel des 13. Spieltags der 2. Bundesliga setzte sich der 1. FC Kaiserslautern gegen Holstein Kiel mit einem deutlichen 4:1 durch. Die Begegnung fand am 23. November 2025 im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion vor 45.517 Zuschauern statt. Mit diesem Erfolg unterbrachen die Lauterer ihre jüngste Serie von drei sieglosen Spielen und rückten in der Tabelle auf den sechsten Rang vor.

    Dominiertes erstes Halbjahr: Skyttä dreifach erfolgreich

    Die Gastgeber starteten überaus offensiv und erzielten bereits in der siebten Minute des Spiels die Führung durch Naatan Skyttä. Der finnische Sommertransfer setzte seine herausragende Leistung mit Treffern in der 11. sowie der zweiten Nachspielminute der ersten Hälfte fort und stellte somit einen Hattrick auf. Neben Skyttäs Toren gelang Mika Haas in der 38. Minute ebenfalls ein Treffer – es war sein erstes Profi-Tor im Trikot der Pfälzer.

    Holstein Kiel konnte zwischenzeitlich in der 28. Minute durch einen Strafstoß von Alexander Bernhardsson verkürzen. Nach einem Foulspiel in der gegnerischen Hälfte blieb der Bundesliga-Absteiger aber weitgehend harmlos, auch weil eine Gelb-Rote Karte für Verteidiger David Zec in der 50. Minute eine lange Unterzahl bedeutete.

    Spielverlauf und taktische Aspekte

    Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht nutzte die Fehler der Gäste konsequent aus und dominierte bei hohem Tempo insbesondere in der ersten Halbzeit. Kiel zeigte sich zwar kämpferisch, konnte im Umschaltspiel jedoch nicht mit der Offensive der Gastgeber mithalten.

    Die frühzeitige numerische Überlegenheit nach dem Platzverweis führte dazu, dass die Pfälzer im zweiten Durchgang keine weiteren Tore zugelassen, jedoch auch keine weiteren eigenen Treffer erzielten. Torwart Julian Krahl trug mit soliden Paraden dazu bei, den Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen. Insgesamt gelang es den Lauterern, die zuletzt schwache Heimbilanz mit einem überzeugenden Auftritt zu korrigieren.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Durch den 4:1-Erfolg schließt Kaiserslautern mit 23 Punkten wieder zu den oberen Tabellenrängen auf und untermauert seinen Anspruch auf einen möglichen Aufstiegsplatz. Die Mannschaft beendete damit die negative Serie von drei Partien ohne Dreier, nachdem zuletzt zwei Heimpleiten und Rückschläge das Bild bestimmten.

    Holstein Kiel bleibt trotz des Tores durch Bernhardsson und der kämpferischen Leistung vorerst im gesicherten Tabellenmittelfeld, zeigt mit nur einem Sieg aus den letzten sieben Begegnungen jedoch Besorgnis erregende Formschwankungen. Der Rückstand auf die Abstiegsplätze beträgt aktuell fünf Punkte, was einen Blick nach unten erforderlich macht.

    Ausblick

    Der 1. FC Kaiserslautern wird versuchen, die neu gewonnene Stabilität in den kommenden Partien zu nutzen. Die nächsten Begegnungen führen die Pfälzer unter anderem zu Eintracht Braunschweig, das sich aktuell im unteren Bereich der Tabelle befindet. Für Holstein Kiel gilt es, die Defensive zu verbessern und disziplinarische Rückschläge zu vermeiden, um die Saison nicht noch weiter zu verkomplizieren.

    Schlaglichter

    • Drei Tore von Stürmer Naatan Skyttä in der ersten Halbzeit
    • Erstes Profi-Tor von Mika Haas für Kaiserslautern
    • Gelb-Rote Karte für Holsteins David Zec (50. Minute) als Schlüsselmoment
    • 45.517 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion trotz politischer Proteste mit ungewohnter Stadionatmosphäre
    • Kaiserslautern beendet drei Spiele ohne Sieg, klettert auf Platz 6
    • Holstein Kiel weiterhin mit nur einem Sieg aus sieben Partien

    Quellen

  • Holstein Kiel – Fortuna Düsseldorf 1:0 (2025-11-09)

    Holstein Kiel beendet Negativserie gegen Fortuna Düsseldorf

    Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga trafen Holstein Kiel und Fortuna Düsseldorf aufeinander. Das Spiel am 9. November 2025 begann um 13:30 Uhr und endete nach umkämpften 90 Minuten mit einem 1:0-Sieg der Kieler. Für die Gastgeber bedeutete der Erfolg das Ende einer fünf Partien andauernden sieglosen Serie. Die Düsseldorfer hingegen rutschen mit der erneuten Pleite weiter in Richtung Tabellenkeller.

    Ausgangslage: Beide Teams unter Druck

    Die Formkurve beider Mannschaften war zuletzt deutlich nach unten gerichtet. Holstein Kiel hatte in keinem der letzten fünf Zweitliga-Spiele dreifach punkten können. Das Team des Trainers Marcel Rapp befand sich auf der Suche nach Stabilität und dringend benötigten Erfolgserlebnissen. Fortuna Düsseldorf präsentierte sich unter Neu-Trainer Markus Anfang ebenfalls nicht gefestigt: In den vergangenen fünf Ligaspielen gelang lediglich ein einziger Sieg. Beide Teams bewegten sich tabellarisch im unteren Bereich und hatten Schwierigkeiten, ihr Potenzial regelmäßig abzurufen.

    Verlauf der ersten Halbzeit: Wenig Tempo, kaum Chancen

    Die erste Hälfte lieferte nur wenige Höhepunkte. Zusammenhängende Offensivaktionen waren Mangelware. Während Düsseldorf gelegentlich vor das Kieler Tor kam, blieben die Offensivbemühungen der Gastgeber nahezu wirkungslos. Bemerkenswert wurde es erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: Düsseldorfs Christian Rasmussen traf zunächst Aluminium, wenig später verhinderte Kiels Torwart Jonas Krumrey mit einer starken Parade einen möglichen Rückstand aus Sicht der „Störche“. Die Halbzeit ging folglich torlos zu Ende.

    Der zweite Durchgang bringt die Entscheidung

    Nach dem Seitenwechsel steigerte sich das Spiel etwas. In der 59. Minute nutzte Holstein Kiel eine der wenigen Gelegenheiten: Der dänische Mittelfeldspieler Kasper Davidsen setzte sich durch und erzielte per Volleyschuss das 1:0. Es war sein Treffer, der das Spiel zugunsten der Gastgeber lenkte, nachdem beide Mannschaften zuvor wenig Zielstrebigkeit gezeigt hatten.

    • Tor: Kasper Davidsen (59. Minute)
    • Halbzeitstand: 0:0
    • Endstand: 1:0

    Späte Dramatik und lange Nachspielzeit

    In der Schlussphase musste Kiel noch einmal zittern: In der 88. Minute überprüfte der VAR ein Foul von Torschütze Davidsen an Düsseldorfs Sima Suso im Strafraum. Wegen eines vorangegangenen Abseits blieb der Elfmeterpfiff jedoch aus. Verletzungspausen, zahlreiche Auswechslungen und die VAR-Entscheidung sorgten schließlich für eine ungewöhnlich lange Nachspielzeit von elf Minuten. Die Kieler verteidigten die knappe Führung, Düsseldorf fand keine Antwort mehr.

    Auswirkungen und Stimmen

    Für Holstein Kiel hatte der Arbeitssieg eine große Bedeutung: Es war der erste Ligaerfolg seit Ende September und der zweite Heimsieg der laufenden Saison. Fortuna Düsseldorf setzte seinen Negativtrend fort und offenbarte erneut Schwächen in der Offensive. Die Rheinländer stehen nach diesem Spiel auf einem enttäuschenden Tabellenplatz 15 und kämpfen gegen den weiteren Absturz. Die Unzufriedenheit innerhalb des Teams und beim Trainerstab war nach Abpfiff unübersehbar, insbesondere Kapitän Florian Kastenmeier äußerte sich kritisch zur Durchschlagskraft im Angriff.

    Fazit: Kein fußballerisches Feuerwerk, aber wichtige Punkte

    Das Duell zweier kriselnder Mannschaften war über weite Strecken arm an Höhepunkten und geprägt von Vorsicht. Am Ende sorgte eine Einzelaktion von Kasper Davidsen für die Entscheidung. Holstein Kiel kann mit dem erkämpften Sieg vorübergehend aufatmen, während Fortuna Düsseldorf weiter nach Lösungen suchen muss, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.

    Quellen

  • Preußen Münster – Holstein Kiel 2:1 (2025-10-31)

    Preußen Münster gelingt Wendepunkt gegen Holstein Kiel

    Am elften Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich Preußen Münster knapp mit 2:1 gegen Holstein Kiel durch. Die Partie am 31. Oktober 2025 erwies sich für die Westfalen als Befreiungsschlag nach schwierigen Wochen und für die Gäste aus Kiel als Dämpfer nach einem Achtungserfolg im DFB-Pokal wenige Tage zuvor.

    Rückstand zur Pause: Kapralik bringt Kiel in Führung

    Die erste Hälfte verlief aus Sicht der Hausherren wenig erfolgreich. Holstein Kiel, das in den letzten Ligapartien meist unentschieden gespielt hatte, präsentierte sich zunächst effektiver. Die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp nutzte eine ihrer Möglichkeiten, als Adrian Kapralik zur Führung einschob. Kiels Ballbesitzspiel dominierte zunächst, Münster konnte dem Druck nur phasenweise standhalten.

    Preußen Münster dreht nach der Pause auf

    Nach dem Seitenwechsel zeigte Münster eine deutliche Steigerung in den Zweikämpfen und im Spiel mit dem Ball. Die Westfalen stellten ihr System etwas um, agierten aggressiver und nutzten die fehlende Konsequenz in der Kieler Defensive. Binnen kurzer Zeit gelang es Münster, zunächst auszugleichen und in der Folge sogar in Führung zu gehen. Dabei kam den Westfalen zugute, dass die Gäste Anfälligkeiten bei Standards zeigten, was bereits in den letzten Wochen ein Thema gewesen war.

    Personalnot bei Münster – dennoch zur Überraschung

    Der Heimsieg gewinnt an Bedeutung, da Münsters Kader weiterhin von Verletzungsausfällen geprägt ist. Vor allem die Ausfälle von Stammspielern wie Marvin Schulz oder Simon Scherder reduzierten die Optionen für Trainer Alexander Ende. Dennoch zeigte Münster Moral und nutzte die sich bietende Chance, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

    Kiel verpasst Sprung nach oben – Effizienz lässt zu wünschen übrig

    Für Holstein Kiel setzte sich eine wenig zufriedenstellende Serie fort. Trotz viel Ballbesitz mangelt es an der Durchschlagskraft im Angriff und an der Effizienz im letzten Drittel. Die gegnerischen Tore nach unsauber verteidigten Standardsituationen bleiben ein wiederkehrendes Problem für die Norddeutschen. Torhüter Jonas Krumrey sprach nach dem Spiel von einem bitteren Ausgang, da die Führung nicht verteidigt werden konnte und am Ende erneut keine drei Punkte auf das Konto wanderten.

    Historie und personelle Verbindungen

    Vor der Begegnung stand auch die enge Beziehung zwischen beiden Clubs im Mittelpunkt, da zahlreiche Akteure auf beiden Seiten schon das jeweils andere Trikot trugen. Zum Wiedersehen im Preußenstadion kam es jedoch aufgrund der Verletzungssituation bei Münster nur für wenige Ex-Kieler auf dem Platz. Das Duell stellte darüber hinaus das erste Ligatreffen der beiden Teams seit über acht Jahren dar.

    Fazit

    Preußen Münster setzte sich trotz personeller Schwierigkeiten gegen Holstein Kiel durch und verschaffte sich etwas Luft im Tabellenkeller. Holstein muss nach einer ärgerlichen Niederlage die eigenen Defizite aufarbeiten, insbesondere was die Verteidigung ruhender Bälle und die Chancenverwertung betrifft. Die aufstrebende Form der Gastgeber nach der Halbzeit gibt Optimismus für die kommenden Aufgaben.

    Quellen

  • VfL Wolfsburg – Holstein Kiel 0:1 (2025-10-28)

    DFB-Pokal-Achtelfinale: Holstein Kiel schlägt VfL Wolfsburg mit 1:0

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals sorgte Holstein Kiel für eine bemerkenswerte Überraschung, als der Zweitligist am Dienstagabend den Bundesligisten VfL Wolfsburg mit 1:0 bezwang. Das Spiel fand am 28. Oktober 2025 statt und wurde vor knapp 11.000 Zuschauern ausgetragen. Die Partie zeichnete sich durch eine intensive und bis zur Roten Karte ausgeglichene erste Halbzeit aus, die das einzige Tor des Spiels hervorbrachte.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Die Begegnung begann ausgeglichen, wobei beide Mannschaften Chancen suchten. Die frühe Wendung erfolgte in der 36. Minute, als Wolfsburgs Jenson Seelt aufgrund zweier schneller Verwarnungen das Feld verlassen musste. Damit musste der Gastgeber fast eine halbe Stunde in Unterzahl agieren, was der Mannschaft von Holstein Kiel deutliche Vorteile verschaffte.

    Direkt nach dem Platzverweis erarbeiteten sich die Gäste eine Chance nach der anderen. Kurz vor der Halbzeitpause, in der 42. Spielminute, kam es zur entscheidenden Situation: Adrian Kapralik wurde im Strafraum durch ein Foul gestoppt, was einen Elfmeter zur Folge hatte. Den Strafstoß verwandelte Alexander Bernhardsson sicher zum 1:0 für Holstein Kiel.

    Kiel zeigt hohe Präsenz und Disziplin

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit und in der zweiten Hälfte überzeugte die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp durch klare Struktur und Engagement. Das Team wirkte konzentriert und ließ kaum gefährliche Chancen zu, wobei Torwart Timon Weiner kaum in Bedrängnis geriet.

    Die Wolfsburger versuchten im zweiten Abschnitt zwar gegenzusteuern und drängten auf den Ausgleich, blieben jedoch im Angriff wirkungslos und kreativlos. Die Unterzahl erschwerte die Situation zusätzlich, sodass keine klare Torchance herausgespielt werden konnte. Die Defensive der Kieler stand stabil und ließ keine entscheidenden Aktionen zu.

    Konsequenzen für beide Teams

    Der VfL Wolfsburg, der zuletzt in der Bundesliga mit dem Sieg gegen den Hamburger SV für Aufsehen sorgte, bestätigte im Pokal nicht diesen Aufwärtstrend. Der Mangel an Durchschlagskraft und die Passivität auf dem Platz führten letztlich zu einer enttäuschenden Vorstellung und dem frühen Ausscheiden aus dem Wettbewerb.

    Trainer Paul Simonis steht nun vor weiteren Herausforderungen, da die Wolfsburger in der Liga im unteren Tabellenbereich rangieren und auch im Pokal keine Akzente setzen konnten.

    Für Holstein Kiel hingegen ist der Pokalerfolg ein wichtiger Impuls. Die Mannschaft zeigte sich in allen Belangen engagiert und zielstrebig und setzte sich verdient durch. Der Einzug ins Achtelfinale ist ein bedeutender Erfolg für den Zweitligisten und motiviert das Team für die Fortsetzung der Saison.

    Ein Blick nach vorn

    In der Bundesliga muss Wolfsburg bereits am folgenden Sonntag im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim antreten, um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Holstein Kiel hat mit dem Pokalerfolg Rückenwind erhalten, der sich in der Zweitliga-Meisterschaft positiv auswirken könnte. Die nächste Runde im Pokal sieht für die Kieler Mannschaft neue Herausforderungen vor, doch der Sieg beim Bundesligisten zeigt, dass die Mannschaft bereit ist, weiter für Überraschungen zu sorgen.

    Rahmenbedingungen und Zuschauerinteresse

    Die Partie im Pokal war trotz der bekannten Brisanz nur zu einem Drittel ausverkauft, was teils an der sportlichen Situation und wetterlichen Bedingungen gelegen haben dürfte. Die geringe Zuschauerzahl zeigte, dass bei den Wolfsburger Fans derzeit eine gewisse Skepsis vorherrscht. Trotzdem konnte der Spielverlauf denjenigen gefallen, die auf derartige Fußball-Duelle Wert legen.

    Fazit

    Holstein Kiel nutzte den numerischen Vorteil und eine effiziente Chancenverwertung, um den Bundesligisten auszuschalten. Wolfsburg offenbarte Defizite in der Offensive und im spielerischen Aufbau, die auch im weiteren Saisonverlauf Anlass zur Sorge geben. Der DFB-Pokal bleibt damit auch in dieser Spielzeit ein Wettbewerb für Überraschungen und Chancen für Teams aus unteren Ligen, sich gegen höherklassige Gegner zu behaupten.

    Quellen

  • Holstein Kiel – VfL Bochum 1:1 (2025-10-25)

    Holstein Kiel und VfL Bochum teilen die Punkte beim Jubiläum

    Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga trafen Holstein Kiel und der VfL Bochum im Holstein-Stadion aufeinander. Die Partie endete trotz temporeicher Schlussphase mit einem 1:1-Unentschieden. Für beide Teams, die in der vergangenen Saison aus der Bundesliga abgestiegen sind, war es ein weiteres Aufeinandertreffen mit Blick auf den Wiederaufstieg. Der Spieltag war für Kiel von besonderer Bedeutung: Die Gastgeber feierten 125-jähriges Vereinsjubiläum vor ausverkauftem Haus.

    Erste Hälfte: Robustheit und wenig Torgefahr

    Die Rahmenbedingungen im Holstein-Stadion waren alles andere als einfach: Regen und stürmische Böen erschwerten Spielaufbau sowie Passgenauigkeit. Beide Mannschaften suchten zunächst Stabilität und Ordnung. Die Defensivabteilungen dominierten das Geschehen. Echte Torgelegenheiten blieben auf beiden Seiten aus. Bei Ballverlusten rückten die Mittelfeldreihen rasch nach hinten, sodass Strafraumszenen eine Seltenheit darstellten. Der Stand zur Pause: 0:0.

    Bochum nutzt Elfmeter zur Führung

    Nach dem Seitenwechsel bekam das Spiel erstmals Zug. Schon früh im zweiten Durchgang kam es zu einem Schlüsselmoment: Nach einem Foul von Kasper Davidsen an Bochums Cajetan Lenz entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Francis Onyeka trat an und verwandelte sicher zur 1:0-Führung für die Gäste aus dem Ruhrgebiet in der 54. Minute. Es war die erste nennenswerte Gelegenheit der Partie, die direkt im Treffer mündete.

    Kiel drängt auf Ausgleich – Erlösung kurz vor Schluss

    Mit dem Rückstand im Rücken intensivierte Holstein Kiel die Offensivbemühungen. Die Gastgeber erhöhten den Druck, sehnten sich aber lange vergeblich nach Erfolg. Besonders auffällig war eine Szene, als Alexander Bernhardsson mit einem satten Schuss aus der Distanz nur die Querlatte traf – Glück für Bochum. Auch daraufhin blieben weitere Chancen zunächst ungenutzt, Bochum verteidigte bis in die Schlussphase kompakt und lauerte auf Konter.

    Vier Minuten vor dem regulären Spielende sorgte ein Neuling bei Kiel für den Ausgleich: Louis Köster erzielte bei seinem Debüt per Kopfball das vielumjubelte 1:1 aus kurzer Distanz (86. Minute). Das Holstein-Stadion reagierte entsprechend euphorisch auf den späten Ausgleich.

    Beide Serien halten an – Rösler verpasst zweiten Sieg

    Holstein Kiel wartet damit weiterhin auf einen vollen Erfolg – es ist das vierte sieglose Spiel in Folge. Für den neuen Bochumer Trainer Uwe Rösler endet die kurze Erfolgsserie mit einem ersten Dämpfer nach dessen Einstandssieg. Der VfL Bochum bleibt auch im zweiten Spiel unter Rösler ungeschlagen, der erhoffte zweite Sieg wurde jedoch verpasst.

    Das Ergebnis spiegelt die Spielanteile und den Verlauf wider. Der VfL agierte effizient, verteidigte aber nach dem Führungstreffer zunehmend passiv. Kiel zeigte Moral und steigerte sich, blieb aber vorerst weiter im Tabellenmittelfeld stecken. Das Jubiläumsspiel endete mit einem verdienten Remis beider Traditionsvereine.

    Statistik und Ausblick

    • Endstand: Holstein Kiel 1 – 1 VfL Bochum
    • Tore: 0:1 Onyeka (FE, 54.), 1:1 Köster (86.)
    • Zuschauer: 15.034 (ausverkauft)
    • Besonderes: 125-jähriges Vereinsjubiläum Holstein Kiel, Debüt-Tor durch Louis Köster

    Beide Teams haben nach zehn Spieltagen weiterhin Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Für Bochum steht als Nächstes ein Heimspiel gegen Dynamo Dresden an, während Holstein Kiel auf Hertha BSC trifft.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – Holstein Kiel 1:1 (2025-10-19)

    1. FC Nürnberg und Holstein Kiel trennen sich am 9. Spieltag remis

    Am 19. Oktober 2025 empfing der 1. FC Nürnberg Holstein Kiel zum 9. Spieltag der 2. Bundesliga. Das Zuschauerinteresse war mit über 31.000 Fans im Stadion hoch. Nach 90 Minuten stand ein 1:1 auf der Anzeigetafel. Beide Mannschaften mussten sich mit einer Punkteteilung begnügen.

    Spielverlauf in der ersten Hälfte

    Die Begegnung begann mit zurückhaltendem Abtasten beider Teams. Kiel hatte früh im Spiel eine gute Möglichkeit durch Kapralik, der den Ball aus aussichtsreicher Position jedoch rechts am Tor vorbeischob. Im weiteren Verlauf nutzte Nürnberg einen Fehler in der Kieler Hintermannschaft aus. Verteidiger Johansson und Torwart Krumrey waren sich uneins, was Mohamed Zoma konsequent bestrafte. Er setzte sich durch und erzielte aus spitzem Winkel unter die Latte die Führung für die Gastgeber nach etwa einer halben Stunde. Weitere Offensivaktionen, unter anderem erneut durch Zoma und den später eingewechselten Grimaldi, blieben auf Nürnberger Seite zunächst ohne weiteren Ertrag.

    Zweite Halbzeit und Kiels späte Antwort

    Kiel agierte im zweiten Abschnitt insgesamt engagierter, tat sich aber über lange Strecken schwer, klare Chancen herauszuspielen. Nürnberg blieb durch Konter stets gefährlich, verpasste es aber, die Führung auszubauen und für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Gäste warfen in der Schlussphase alles nach vorn. Es lief die 86. Minute, als Johansson nach einer Flanke von Bernhardsson seinen Fehler in der ersten Hälfte wiedergutmachen konnte. Der Innenverteidiger stieg im Strafraum am höchsten und traf per Kopf zum Ausgleich.

    Schlussphase: Nürnberg mit Druck, Kiel hält stand

    In den letzten Minuten drängte der FCN noch einmal auf den Siegtreffer. Auch durch die Unterstützung des Publikums stemmte sich das Team von Trainer Nemeth gegen das Unentschieden. Dennoch ließ die Kieler Defensive keinen weiteren Treffer zu. So blieb es beim leistungsgerechten Remis, das beiden Mannschaften je einen Zähler einbrachte.

    Analyse und Ausblick

    • Nürnberg bekam durch einen individuellen Fehler der Gäste die Führung geschenkt, versäumte es aber, daraus mehr zu machen.
    • Kiel zeigte Moral und belohnte sich kurz vor dem Ende für eine kämpferisch stärkere zweite Hälfte. Die Mannschaft wartet allerdings weiterhin auf den vierten Ligavier?
    • Beide Teams bleiben damit im Tabellenmittelfeld und können mit dem Resultat nur bedingt zufrieden sein.

    Die unmittelbare Bilanz zeigte zuletzt keine klare Formsteigerung auf beiden Seiten. Nürnberg und Kiel trennten sich bereits zum dritten Mal in Folge unentschieden.

    Statistische Rückblicke und Trends

    • Holstein Kiel verbuchte mit diesem Remis das dritte Unentschieden innerhalb der vergangenen fünf Partien. Die Mannschaft verlor nur eines dieser Spiele, konnte allerdings auch nur einmal gewinnen.
    • Nürnberg nutzte die Schwächephase des Gegners im ersten Durchgang, wirkte im Abschluss aber zu nachlässig.
    • Beide Mannschaften bewegen sich nach neun Spieltagen im Mittelfeld der Tabelle.

    Quellen