Schlagwort: MSV Duisburg

  • MSV Duisburg – FC Ingolstadt 04 2:1 (2025-09-27)

    MSV Duisburg bezwingt Ingolstadt und bleibt Tabellenführer

    Der achte Spieltag der 3. Liga brachte dem MSV Duisburg einen 2:1-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt 04. Die Partie in der Schauinsland-Reisen-Arena verlief zunächst ausgeglichen, ehe sich das Geschehen nach der Pause zuspitzte. Mit diesem Erfolg baute Duisburg die Tabellenführung aus und blieb auch nach acht Saisonspielen ohne Niederlage.

    Ausgangslage vor dem Anpfiff

    Duisburg war als ungeschlagenes Team an den Start gegangen und hatte bislang eine überzeugende Bilanz vorzuweisen. Ingolstadt, das mit dem Anspruch auf die oberen Tabellenränge ins Rennen gegangen war, steckte vor diesem Spieltag im unteren Mittelfeld fest. In den bisherigen Drittligaduellen zwischen beiden Vereinen hatte der MSV noch kein einziges Spiel gewonnen.

    Schwache erste Hälfte und starke Torhüterleistungen

    Die Zuschauer sahen in den ersten 45 Minuten eine Partie, die von Vorsicht und wenigen Höhepunkten geprägt war. Duisburg verbuchte die besseren Chancen, insbesondere Rasim Bulic vergab eine aussichtsreiche Möglichkeit frei vor dem Ingolstädter Tor (27.). FCI-Keeper Markus Ponath zeigte mehrere Paraden und ermöglichte seiner Mannschaft das torlose Remis zur Halbzeit. Auch Conor Noß scheiterte im ersten Durchgang an Ponath.

    Ingolstadts Führungstreffer kontert Duisburg umgehend

    Nach dem Seitentausch setzte Ingolstadt mit mehreren Wechseln auf mehr Offensivkraft. Die Partie verlagerte sich zunehmend in die Duisburger Hälfte, doch beide Defensivreihen verteidigten zunächst konsequent. In der 72. Minute brachte der eingewechselte Davide Sekulovic die Gäste durch einen platzierten Kopfball nach einer Flanke überraschend in Front. Ingolstadts Trainerin Sabrina Wittmann und ihr Team jubelten, doch der Vorsprung währte nur kurz.

    Drei Minuten nach dem Rückstand schlug Duisburg zurück. Der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Patrick Sussek nutzte eine Unsicherheit in der Gästeabwehr und stellte auf 1:1 (76.).

    Kapitän Hahn sichert Duisburg den siebten Saisonsieg

    Duisburg erhöhte nach dem Ausgleich den Druck. Acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nutzte Alexander Hahn eine Standardsituation zur Führung. Mit diesem Treffer stellte der MSV das Endergebnis her. Ingolstadt gelang es nicht mehr, die Duisburger Defensive ernsthaft in Gefahr zu bringen. Damit sicherte sich das Team von Trainer Dietmar Hirsch den siebten Sieg in der laufenden Saison.

    Bedeutung des Ergebnisses

    • MSV Duisburg baut die Tabellenführung aus, bleibt mit 22 Punkten ungeschlagen und stellt eine der stabilsten Abwehrreihen der Liga.
    • FC Ingolstadt 04 rutscht mit sieben Punkten auf den 15. Platz ab und wartet weiter auf Konstanz sowie bessere Ergebnisse.

    Statistik und besondere Vorkommnisse

    • Zur Halbzeit stand es 0:0.
    • Ingolstadt erzielte sein einziges Tor in der 72. Minute durch Sekulovic.
    • Sussek und Hahn trafen in der 76. und 84. Minute für Duisburg.
    • Für Duisburg war es der erste Sieg überhaupt gegen den FC Ingolstadt in der 3. Liga.

    Fazit

    Der MSV Duisburg profitierte von seiner Effektivität und einer geschlossenen Mannschaftsleistung, während Ingolstadt trotz Führung weiter nach der Form sucht. Die Meidericher bleiben damit das Maß der Dinge in der 3. Liga. Ingolstadt dagegen muss seine Ambitionen vorerst zurückstellen.

    Quellen

  • TSV Havelse – MSV Duisburg 1:1 (2025-09-21)

    TSV Havelse holt Punkt gegen den Spitzenreiter MSV Duisburg

    Am siebten Spieltag der 3. Liga trafen der Tabellenletzte TSV Havelse und der bislang makellose Spitzenreiter MSV Duisburg im Eilenriedestadion aufeinander. Die Begegnung wurde vor 3.012 Zuschauern ausgetragen und endete nach einer spektakulären Schlussphase mit einem 1:1-Unentschieden. Damit endete die beeindruckende Siegesserie der Gäste aus Duisburg, während Havelse die rote Laterne abgab.

    Erste Halbzeit: Duisburg dominant, Havelse defensiv stabil

    Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus Duisburg. Die Mannschaft trat mit großem Selbstvertrauen auf und setzte die Elf von Samir Ferchichi frühzeitig unter Druck. Bereits in den ersten Minuten prüfte Meuer TSV-Torwart Opitz mit Schüssen aus der Distanz. Die beste Möglichkeit für Duisburg im ersten Abschnitt hatte Symalla, der nach Vorarbeit von Göckan aus kurzer Distanz das Ziel verfehlte.

    Havelse kam im ersten Durchgang kaum aus der eigenen Hälfte heraus und konzentrierte sich vor allem darauf, die Räume dicht zu halten. Einzig Riedel sorgte mit einem Schlenzer für einen nennenswerten Havelser Vorstoß, zielte aber zu hoch. Insgesamt dominierte Duisburg das Spiel, kam jedoch zu selten zu klaren Torchancen. Die Abwehr der Niedersachsen verteidigte diszipliniert, sodass die Begegnung torlos in die Pause ging.

    Zweite Halbzeit: Erst mehr Initiative bei Havelse, dann dramatisches Finale

    Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Havelse mutiger. Die Mannschaft überwand die Zurückhaltung der ersten Hälfte und setzte mehr Akzente in der Offensive. Boujellab näherte sich nach seiner Rückkehr von einer kurzen Verletzungspause mit einem Schlenzer dem Führungstreffer, zielte aber knapp vorbei.

    In der Folge glichen sich die Kräfteverhältnisse weitgehend aus – Duisburg tat sich schwerer, vorne Akzente zu setzen. Trainer Dietmar Hirsch brachte Stürmer Töpken in der Hoffnung auf mehr Durchschlagskraft, allerdings blieb auch dieser Wechsel in Sachen Offensivdruck ohne unmittelbare Wirkung.

    • 52. Minute: Knie-an-Knie-Zusammenprall zwischen Boujellab und Fleckstein, kurze Behandlungspause für Boujellab.
    • 54. Minute: Boujellab bringt Havelse erstmals gefährlich vor das Duisburger Tor.
    • 62. Minute: Wechsel bei Duisburg, weitere offensive Optionen werden gezogen.

    Spannendes Ende: Zwei Tore in der Nachspielzeit

    Beide Teams riskierten in der Schlussphase mehr. Duisburg wurde in der Nachspielzeit für eine Energieleistung belohnt: Nach Ballgewinn leitete Bitter einen schnellen Angriff ein, der über Krüger und einen weiteren Rückpass wieder bei Bitter landete. Dieser servierte für Conor Noß, dessen abgefälschter Abschluss den Weg ins rechte Eck fand. Es war die 90. Minute, und alles deutete auf den siebten Sieg im siebten Spiel für die Gäste hin.

    Doch Havelse gab sich nicht geschlagen. In der siebten Minute der Nachspielzeit segelte ein langer Ball von Riedel in den Duisburger Strafraum. Posselt nahm die Hereingabe technisch stark an und beförderte den Ball überlegt ins Netz zum Ausgleich. Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff, das 1:1 stand fest.

    Bedeutung für die Tabelle

    Der MSV Duisburg bleibt zwar Tabellenführer, musste aber zum ersten Mal in dieser Saison Punkte abgeben. Havelse verbuchte das dritte Remis der Spielzeit und verlässt damit den letzten Tabellenplatz.

    Fazit

    Der TSV Havelse zeigte sich vor allem in der zweiten Halbzeit und der Nachspielzeit als ebenbürtiger Gegner. Die Mannschaft belohnte sich spät für ihr Engagement. Duisburg dagegen konnte nach starker Anfangsphase das hohe Niveau nicht durchgängig halten. Dennoch bleibt der MSV nach sieben Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze.

    Quellen

  • 1. FC Schweinfurt 05 – MSV Duisburg 0:3 (2025-09-16)

    MSV Duisburg setzt sich klar bei Schweinfurt durch

    Am 6. Spieltag der 3. Liga kam es am 16. September 2025 zur Begegnung zwischen dem 1. FC Schweinfurt 05 und dem MSV Duisburg. Die Gäste aus Duisburg konnten die Partie deutlich für sich entscheiden und entwickelten sich damit weiter zu einem der überzeugenden Teams der laufenden Saison.

    Spielverlauf und Ergebnis

    Der MSV Duisburg gewann auswärts bei Schweinfurt mit 3:0. Bereits nach der ersten Hälfte führten die Duisburger mit 1:0 und nutzten nach dem Seitenwechsel die Schwächen in der Defensive der Gastgeber konsequent aus. Schweinfurt gelang es nicht, nennenswerte Offensivakzente zu setzen oder die kompakt stehende Deckung von Duisburg zu überwinden. Die Bilanz von Schweinfurt nach diesem Spiel bleibt damit weiter ohne Punktgewinn gegen die Gäste.

    Analyse: Duisburgs Effizienz und Defensivstärke

    Die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet setzte ihren Angriff zielstrebig ein und ließ dem Gegner auf dessen Platz nur wenig Raum für eigene Vorstöße. Duisburg traf in allen Phasen des Spiels die klareren Entscheidungen und blieb auch unter Druck in der Defensive stabil. Im bisherigen Saisonverlauf kassierte der Spitzenreiter der Liga nur selten Gegentore und knüpfte auch in Schweinfurt an diese Leistung an. Schweinfurt konnte die Abstimmungsschwierigkeiten in der eigenen Abwehr nicht beseitigen und blieb meist ungefährlich.

    • Duisburg führte nach 45 Minuten mit einem Tor Vorsprung
    • Zweite Halbzeit: Zwei weitere Treffer der Gäste
    • Keine Treffer auf Seiten des 1. FC Schweinfurt 05
    • Ausgeprägte Defensivarbeit des MSV Duisburg

    Tabellenstand und Ausblick für beide Teams

    Mit diesem Auswärtssieg baut Duisburg seine gute Serie in der 3. Liga weiter aus. Die Mannschaft zählt zu den Teams mit einer defensiven Bestmarke und wirkt nach der aktuellen Datenlage in der Liga sehr gefestigt. Schweinfurt befindet sich hingegen im unteren Tabellenabschnitt. Die Krise bleibt bestehen, auch weil die Offensive kaum zur Entfaltung kommt und die Abwehr Schwächen zeigt.

    Zusammenfassung

    Der deutliche 3:0-Erfolg des MSV Duisburg in Schweinfurt zeigt einen Klassenunterschied an diesem Spieltag. Die überlegene Spielanlage und das stabile Abwehrverhalten ermöglichten Duisburg diesen ungefährdeten Auswärtssieg. Schweinfurt verpasste es seinerseits, das eigene Heimspiel positiv zu gestalten und steht weiter ohne Durchschlagskraft im Angriff da. Duisburg nimmt aus dieser Partie drei Punkte mit und bestätigt die Titelambitionen.

    Quellen

  • MSV Duisburg – SV Wehen Wiesbaden 3:1 (2025-09-13)

    MSV Duisburg entscheidet Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden mit 3:1 für sich

    Am 5. Spieltag der 3. Liga setzte sich der MSV Duisburg am 13. September 2025 klar gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Die Partie endete mit einem 3:1-Erfolg für die Gastgeber. Bereits zur Pause lag Duisburg mit zwei Treffern in Führung, ehe in der zweiten Hälfte weitere Tore folgten.

    Spielverlauf: Frühe Führung entscheidet die Weichen

    Der MSV Duisburg zeigte von Beginn an eine zielstrebige Spielanlage und konnte diese durch zwei Treffer in der ersten Halbzeit in eine wichtige Führung ummünzen. Das Team aus dem Ruhrgebiet kontrollierte weite Strecken des Spiels und ließ die Gäste offensiv kaum zur Entfaltung kommen. Bereits der erste Durchgang unterstrich die Überlegenheit des MSV, der zur Pause ein 2:0 auf dem Spielbericht vermerkte.

    Nach dem Seitenwechsel versuchte Wiesbaden, sich zurück ins Spiel zu kämpfen, doch Duisburg behielt zunächst die Kontrolle und baute die Führung aus. Erst im späteren Verlauf gelang den Gästen ein Tor, das allerdings keine Wende mehr einleitete. Am Ende blieb es beim insgesamt verdienten 3:1 für die Hausherren.

    Analyse der Teams: Duisburg effizient, Wiesbaden bleibt blass

    • Der MSV Duisburg nutzte die Möglichkeiten in der Offensive konsequent und spielte konzentriert in der Defensive.
    • Wehen Wiesbaden kam in der ersten Halbzeit kaum gefährlich vor das Duisburger Tor und agierte auch im zweiten Durchgang häufig zu behäbig.
    • Das zwischenzeitliche Anschlusstor der Gäste konnte am Ausgang nichts mehr ändern.

    Duisburg präsentierte sich strukturiert, während Wiesbaden mit dem Rückstand zu kämpfen hatte und es nicht gelang, ausreichende Impulse für einen Umschwung zu setzen. Gerade die Effektivität bei Torchancen gab hier den Ausschlag zugunsten der Hausherren.

    Bedeutung für die Tabelle

    Mit dem Heimsieg setzt der MSV Duisburg ein Ausrufezeichen in der noch jungen Drittligasaison. Der Erfolg sorgt in der Tabelle für eine Verbesserung der eigenen Position. Für den SV Wehen Wiesbaden bleibt nach der Niederlage die Erkenntnis, dass offensiv neue Lösungen gefunden werden müssen, um in künftigen Begegnungen erfolgreicher zu agieren.

    Ausblick

    Duisburg kann sich mit diesem überzeugenden Heimauftritt mit frischem Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Für Wiesbaden steht nach der ausbaufähigen Vorstellung die Aufarbeitung an, um möglichst rasch die nötigen Punkte für das eigene Saisonziel einzufahren.

    Quellen

  • SC Verl – MSV Duisburg 2:3 (2025-08-30)

    MSV Duisburg besiegt SC Verl nach Aufholjagd mit 3:2

    Am vierten Spieltag der 3. Liga trafen der SC Verl und der MSV Duisburg in der Sportclub-Arena aufeinander. Die Partie am 30. August 2025 entwickelte sich zu einem spannenden Duell, in dem die Gäste aus Duisburg trotz eines Zwei-Tore-Rückstands am Ende als Sieger vom Platz gingen.

    Verl beginnt dominant

    Von Beginn an waren die Hausherren aus Verl die tonangebende Mannschaft. Bereits in den ersten zwanzig Minuten kontrollierte das Team von Trainer Tobias Strobl das Geschehen und setzte die Defensive der Gäste unter Druck. Der Ballbesitz lag klar bei Verl; Duisburg verteidigte überwiegend in der eigenen Hälfte. In der 20. Minute spielte sich dann der erste Schlüsselmoment ab: Oualid Mhamdi bediente Berkan Taz im Strafraum, dessen Abschluss noch leicht abgefälscht unter die Latte flog. Damit erzielte Taz bereits sein viertes Saisontor und brachte seine Mannschaft in Führung.

    Auch nach dem Führungstreffer blieb Verl aktiver. Die Gäste fanden gegen das Pressing selten eigene Offensivwege. Kurz vor der Pause verhinderte MSV-Torhüter Maximilian Braune mit einer starken Reaktion gegen Alessio Besio einen weiteren Gegentreffer. Zur Halbzeit führte Verl verdient mit 1:0.

    Duisburger Veränderungen nach der Pause

    Zur zweiten Hälfte reagierte MSV-Trainer Dietmar Hirsch mit drei Wechseln. Jan-Simon Symalla, Thilo Töpken und Sören Meuer kamen aufs Feld und sollten für mehr Energie im Angriffsdrittel sorgen. Zunächst änderte sich am Ton jedoch wenig: In der 57. Minute erhöhte Niko Kijewski nach einer Ecke auf 2:0 für Verl. Viele Zuschauer sahen die Hausherren da schon auf der Siegerstraße.

    Dreifachschlag der Zebras in der Schlussphase

    Erst in der Schlussviertelstunde drehten die Duisburger auf. Mit einem platzierten Fernschuss verkürzte Tugbenyo in der 81. Minute auf 1:2. Nun drängten die Gäste energisch auf den Ausgleich. In der 84. Minute war es Töpken, der nach Vorlage von Symalla ins Netz traf und zum 2:2 ausglich. Plötzlich war wieder alles offen.

    Die Partie stand nun auf Messers Schneide: Mehr Risiko, mehr Räume, schnelle Umschaltmomente auf beiden Seiten. In der Nachspielzeit schaffte Duisburg tatsächlich noch das Comeback. Der eingewechselte Viet leitete den letzten Angriff ein, Töpken schob aus kurzer Distanz ein und stellte mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag das Endergebnis her.

    Bedeutung für die Tabellensituation

    Mit dem vierten Erfolg im vierten Spiel festigte Duisburg damit seine Spitzenposition in der 3. Liga und bewies, warum der Aufsteiger in dieser Ligasaison von Beginn an vorne mitmischt. Verl wartet hingegen auch nach dem vierten Anlauf weiter auf den ersten Sieg, präsentierte sich jedoch erneut mit guter Spielanlage und gefährlichem Umschaltspiel.

    • SC Verl: offensiv mutig, aber erneut mit individuellem Pech in der Schlussphase
    • MSV Duisburg: hohe Moral, wirkungsvolle Wechsel und konsequente Chancenverwertung nach Rückstand
    • Schlüsselspieler: Thilo Töpken mit Doppelschlag in der Endphase und Jan-Simon Symalla mit entscheidenden Impulsen
    • Stimmung: 3.810 Zuschauer verfolgen das Spektakel und erleben einen engagierten, temporeichen Drittligavergleich

    Fazit

    Der SC Verl vergibt die Chance auf den ersten Saisonsieg, während Duisburg seinen erfolgreichen Lauf mit einer eindrucksvollen Willensleistung fortsetzt. Die Gäste zeigten, dass spielerische Mittel und mentale Stärke auch nach Rückschlägen zum Erfolg führen können.

    Quellen

  • MSV Duisburg – SSV Ulm 1846 2:1 (2025-08-23)

    MSV Duisburg setzt sich in Unterzahl knapp gegen SSV Ulm 1846 durch

    Am 3. Spieltag der Saison 2025/26 empfing der MSV Duisburg den SSV Ulm 1846. Nach 90 umkämpften Minuten entschieden die Gastgeber die Partie trotz Unterzahl mit 2:1 zu ihren Gunsten. Die Zebras festigten ihren starken Saisonstart, während Ulm den nächsten Rückschlag hinnehmen musste.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Duisburg war als einziges Team der Liga mit zwei Siegen in die Saison gestartet und präsentierte sich dementsprechend selbstbewusst. Trainer Dietmar Hirsch vertraute der Elf, die am vorherigen Spieltag ein deutliches 4:0 gegen Jahn Regensburg erzielt hatte, und verzichtete auf personelle Änderungen. Ulm hingegen nahm nach der knappen Niederlage gegen Elversberg Veränderungen vor: Löder rückte für Becker in den Angriff, in der Abwehrkette begann Neuzugang David für Mazagg.

    Spielverlauf und erste Halbzeit

    Ulm hätte einen Traumstart erwischen können, doch bereits in der zweiten Minute stoppte MSV-Torwart Braune einen Abschluss von Löder per Fußabwehr. Danach fanden die Duisburger besser ins Spiel. Eine konzentrierte Aktion im Mittelfeld leitete die Führung ein: Nach Balleroberung brachte Viet eine Flanke auf Hahn, der frei stehend zum 1:0 einköpfte (23. Minute). Duisburg bestimmte fortan das Geschehen, verpasste es allerdings, die Führung weiter auszubauen. In der 44. Minute schwächte sich der MSV jedoch selbst. Borkowski, bereits mit Gelb verwarnt, verhinderte einen Ulmer Einwurf und erhielt die Gelb-Rote Karte. Duisburg musste die zweite Halbzeit mit zehn Spielern bestreiten.

    Zweite Hälfte und Siegtreffer

    Nach dem Wiederanpfiff übernahm Ulm erwartungsgemäß mehr Spielanteile. Die Gäste erhöhten den Druck und kamen zu Gelegenheiten, während Duisburg in der Defensive kompakter agierte. In der 73. Minute gelang dem SSV Ulm 1846 durch einen schnell ausgespielten Angriff der Ausgleich. Doch die dezimierten Duisburger gaben sich nicht auf. In einer Zerreißprobe nutzte das Heimteam einen ihrer wenigen Angriffe kurz vor Ablauf der Nachspielzeit, um erneut in Führung zu gehen. Das 2:1 in der Schlussphase entschied das Duell.

    Schlüsselereignisse und Analyse

    • Duisburg nutzte seine erste klare Torchance effizient und zeigte sich in der Defensive stabil, solange die personelle Gleichzahl bestand.
    • Die Gelb-Rote Karte für Borkowski brachte die Gastgeber in Schwierigkeiten. Das Team zeigte in Unterzahl Kampfgeist und Moral.
    • Ulm konnte aus der Überzahl nur phasenweise Kapital schlagen. Der Ausgleich reichte nicht, da die Konzentration in der Defensive gegen Ende nachließ.
    • Trainer Hirsch setzte auf Kontinuität, während Ulm gezwungen war, durch Umstellungen auf die letzten Spiele zu reagieren.
    • Duisburg verteidigte nach dem Führungstreffer diszipliniert und blieb in entscheidenden Momenten entschlossen vor dem Tor.

    Tabellenstand und Ausblick

    Mit dem dritten Sieg in Serie bleibt MSV Duisburg auf Kurs und untermauert die gute Frühform. Für Ulm hingegen war es die fünfte Niederlage in Folge. Die Gäste stecken nach einem durchwachsenen Saisonstart im unteren Tabellendrittel fest und müssen sich in den kommenden Wochen steigern, um den Anschluss nicht zu verlieren.

    Fazit

    Die Partie zwischen Duisburg und Ulm war von hohem Einsatz und spielerischer Disziplin geprägt. Trotz der personellen Unterzahl setzte sich der MSV letztlich durch. Für Ulm bleibt die Suche nach Konstanz und Ertrag aus der Überlegenheit, während Duisburg die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison weiter nährt.

    Quellen

  • Jahn Regensburg – MSV Duisburg 0:4 (2025-08-10)

    Heimdebakel für Jahn Regensburg: MSV Duisburg gewinnt deutlich mit 4:0

    Der zweite Spieltag der 3. Liga brachte dem SSV Jahn Regensburg eine herbe Niederlage. Gegen den MSV Duisburg musste sich die Mannschaft von Trainer Michael Wimmer am 10. August 2025 mit einem klaren 0:4 im eigenen Stadion geschlagen geben. Insbesondere die frühen Ereignisse der Partie prägten das Geschehen und ließen den Gastgebern kaum eine Chance auf Gegenwehr.

    Früher Rückstand und numerische Unterzahl

    Bereits nach acht Minuten gingen die Gäste durch Meuer in Führung. Ein langer Ball reichte, um die Abwehr der Regensburger zu überwinden. Die Situation verschärfte sich kurze Zeit später weiter, als Kühlwetter nach einem Foulspiel im Mittelfeld bereits in der Anfangsphase die Rote Karte sah. Damit war Regensburg früh in Unterzahl und musste fast die gesamte Spielzeit mit zehn Mann bestreiten. Duisburg verstand es, diesen Vorteil konsequent zu nutzen.

    Fehlende Stabilität – Duisburg bleibt effizient

    Die Regensburger Defensive offenbarte Probleme beim Verteidigen langer Zuspiele. Sowohl das zweite Gegentor, das in der 27. Minute durch Strauß fiel, als auch die beiden weiteren Duisburger Treffer resultierten jeweils aus Angriffen, bei denen die Gastgeber keine klare Zuordnung fanden. In der 63. Minute sorgte Sussek für das dritte Tor der Gäste, Hahn legte nur wenige Minuten darauf nach. Duisburg spielte nach dem dritten Treffer befreit auf und hatte zahlreiche weitere Chancen, das Ergebnis sogar noch höher zu gestalten.

    Trainer und Spieler reagieren selbstkritisch

    Nach dem Schlusspfiff zeigten sich Verantwortliche und Spieler des SSV Jahn Regensburg enttäuscht. Trainer Wimmer sprach von einer schwachen Mannschaftsleistung, insbesondere nach dem zweiten Gegentor ergab sich das Team und kam kaum noch in die Offensive. Auch Führungsspieler wie Geipl wiesen auf das zu passive Verteidigen und die hohe Anfälligkeit bei langen Bällen hin.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    • Nach zwei Spieltagen steht Jahn Regensburg am unteren Ende der Tabelle.
    • Der MSV Duisburg feierte hingegen bereits den zweiten Sieg und festigte seine Position im oberen Drittel.
    • Für Regensburg geht es im nächsten Auswärtsspiel gegen Alemannia Aachen um Wiedergutmachung, während Duisburg mit breiter Brust die kommenden Aufgaben anpacken kann.

    Fazit

    Der SSV Jahn Regensburg bleibt damit ohne Sieg im eigenen Stadion. Der MSV Duisburg präsentierte sich effizient und nutzte die Schwächen der Hausherren kompromisslos aus. Für Regensburg gilt es, aus den Defiziten zu lernen und in den kommenden Partien vor allem in der Defensive mehr Stabilität zu entwickeln.

    Quellen

  • MSV Duisburg – VfB Stuttgart II 2:1 (2025-08-02)

    MSV Duisburg gelingt erfolgreicher Auftakt gegen VfB Stuttgart II

    Der MSV Duisburg ist mit einem 2:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart II in die neue Saison der 3. Liga gestartet. Vor heimischer Kulisse gelang dem Traditionsverein damit ein optimaler Einstand nach dem Wiederaufstieg in die Liga. Die Partie am 1. Spieltag war von großen taktischen Disziplinen geprägt und bot besonders in der zweiten Halbzeit entscheidende Szenen.

    Erste Halbzeit ohne Torerfolge

    Die ersten 45 Minuten gestalteten sich weitgehend ausgeglichen, beide Mannschaften agierten abwartend und ließen nur wenige klare Gelegenheiten zu. Während der MSV Duisburg zunächst darauf bedacht war, das Spiel zu kontrollieren, versuchte der VfB Stuttgart II vor allem über schnelles Umschaltspiel Akzente zu setzen. Ein Tor wollte aber keinem Team gelingen, sodass es mit einem torlosen Stand in die Kabine ging.

    Personal und Aufstellungen

    Duisburg-Trainer Dietmar Hirsch setzte auf Maximilian Braune im Tor. Die Verteidigung bildeten Tobias Fleckstein, Can Coskun, Joshua Bitter und Alexander Hahn. Im Mittelfeld agierten Rasim Bulic und Christian Viet. Im Angriff sollten Tim Heike, Steffen Meuer, Jan-Simon Symalla und Dennis Borkowski für Torgefahr sorgen. Als Joker kamen unter anderem Patrick Sussek und Thilo Töpken von der Bank.

    Sussek bringt Schwung und Führung

    Mit der Einwechslung von Patrick Sussek zur Halbzeit intensivierten die Gastgeber ihre Offensivbemühungen. Bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff zahlte sich diese Maßnahme aus. Sussek erzielte nach einem Abpraller in der 51. Minute das 1:0 für Duisburg. Sein energisches Nachsetzen nach einem nicht ausreichend geklärten Abschluss brachte die Hausherren auf Kurs.

    Stuttgart II erzielt Ausgleich, Duisburg profitiert von Eigentor

    Die Führung des MSV hielt jedoch nur knapp eine Viertelstunde. Dominik Nothnagel erzielte in der 65. Minute den Ausgleich für die Gäste. Die Schwaben nutzten eine Unachtsamkeit im Duisburger Defensivverbund und fanden in einer druckvollen Phase die Lücke.

    Doch die Antwort der Duisburger folgte rasch. In der 74. Minute kam es im Strafraum der Stuttgarter zu einem unglücklichen Eigentor von Maximilian Herwerth. Nach einer Situation, in der Duisburg Unruhe vor dem gegnerischen Tor erzeugte, bugsierte Herwerth den Ball ins eigene Netz. Damit war der Endstand von 2:1 hergestellt.

    Schlussphase geprägt von Duisburger Widerstand

    In der Schlussphase erhöhte der VfB Stuttgart II noch einmal den Druck und kam zu einigen Chancen im Strafraum der Zebras. Die Gastgeber verteidigten jedoch energisch und brachten die Führung trotz einer achtminütigen Nachspielzeit über die Linie. Der eingewechselte Thilo Töpken half mehrfach in der Defensive aus und verhinderte den möglichen Ausgleich.

    Bedeutung für beide Teams

    Mit diesem Erfolg gelingt dem MSV Duisburg ein gelungener Einstand in das Abenteuer 3. Liga. Das Team schiebt sich damit zumindest vorübergehend an die Spitze der Tabelle, da die anderen Partien des Tages ohne Sieger ausgingen. Für Stuttgart II bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft sich trotz Rückstands zurückkämpfte, am Ende aber für den späten Aufwand nicht belohnt wurde.

    Fazit

    Die Rückkehr des MSV Duisburg in die 3. Liga beginnt mit drei Punkten und einer engagierten Vorstellung. Die Einwechslungen von Sussek und Töpken erwiesen sich als gewinnbringend, beide hatten maßgeblichen Anteil am Spielverlauf. Der VfB Stuttgart II präsentierte sich als unangenehmer Gegner, war im Abschluss aber nicht konsequent genug. Für beide Mannschaften liefert die Begegnung wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben in der noch jungen Saison.

    Quellen