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  • SV Darmstadt 98 – Preußen Münster 1:0 (2025-12-14)

    SV Darmstadt 98 gewinnt knapp gegen Preußen Münster

    Am 16. Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich der SV Darmstadt 98 mit 1:0 gegen Preußen Münster durch. Die Partie fand am 14. Dezember 2025 um 13:30 Uhr statt und wurde im Merck-Stadion am Böllenfalltor ausgetragen. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt erzielte den einzigen Treffer in der 57. Minute und festigte damit seinen dritten Tabellenplatz.

    Spielverlauf und Torsituation

    Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und torlos, wobei die Gastgeber deutlicher auf das Tor drängten, jedoch die Chancenverwertung zu wünschen ließ. Insbesondere in der Anfangsphase scheiterte Darmstadt mehrfach am Aluminium. So prallte ein Kopfball von Patric Pfeiffer an die Latte und ein Nachschuss von Isac Lidberg an den Querbalken. Trotz über 60 Prozent Ballbesitz verzeichnete Münster keine nennenswerten Schüsse aufs Tor. Die Gäste hatten Schwierigkeiten, gefährliche Flanken zu erreichen und waren in der Offensive selten präsent.

    In der zweiten Halbzeit zeichnete sich der knappe Sieg schließlich ab. Nach einer Flanke von Marco Richter köpfte Killian Corredor erfolgreich den Abstauber zum 1:0 ein. Dieses Tor war das verdiente Ergebnis der Druckphase von Darmstadt, die insgesamt die klareren Chancen besaß. Münster bemühte sich um eine Reaktion, blieb jedoch meist harmlos und konnte keine nennenswerten Abschlüsse im gegnerischen Strafraum verzeichnen.

    Teamaufstellungen und taktische Ausrichtung

    Trainer Florian Kohfeldt vertraute einer Dreierkette in der Defensive und setzte auf eine bewährte Mannschaftsformation, bei der einzig Fabian Nürnberger für den erkrankten Nürnberger stattfand. Im Angriff standen Killian Corredor und Isac Lidberg

    bereit, um Druck zu erzeugen.

    Preußen Münster trat mit einer veränderten Mannschaft an, wobei nach dem 2:2 gegen Hannover 96 vier Veränderungen in der Startelf vorgenommen wurden. Unter anderem kehrten der Torhüter Johannes Schenk sowie der Verteidiger ter Horst nach abgesessenen Sperren zurück. Gegen die gewohnt defensive und lange Bälle spielende Mannschaft des Vorjahres präsentierten sie sich als Ballbesitzmannschaft mit verstärktem Fokus auf kontrolliertes Spielaufbau und Passspiel.

    Analyse der Spielstile und Entwicklung beider Mannschaften

    Im Vergleich zur Vorsaison, als sich beide Teams in wandlungsfähiger Defensive ein Duell auf niedrigem Niveau lieferten, zeigten sich in dieser Saison grundlegende Veränderungen. Darmstadt geht mit einem konsequenten Offensivstil und einer stabilen Defensive in die Partie und ist dadurch in der oberen Tabellenregion vertreten. Preußen Münster hat seinen Ansatz angepasst und verfolgt nun eine ballorientierte Spielweise, die mehr Kontrolle im Mittelfeld verspricht, jedoch noch nicht konsequent in zählbare Torchancen umgemünzt wurde.

    Die klare Überlegenheit von Darmstadt in der Chancenverwertung und die damit verbundene Jagd nach einem weiteren Sieg in Serie haben das Team seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagen gehalten. Dies stärkt die Position der „Lilien“ im Aufstiegskampf, während Münster im Tabellenmittelfeld rangiert und Anzeichen einer positiven sportlichen Entwicklung zeigt.

    Statistische Übersicht

    • Endstand: SV Darmstadt 98 – Preußen Münster 1:0
    • Torschütze: Killian Corredor (57. Minute)
    • Schusspegel Darmstadt: Mehrere Aluminiumtreffer (2x Latte/Querbalken)
    • Münsters Ballbesitz: Über 60 Prozent in der ersten Halbzeit
    • Verletzungs-/Auswechslungssituation: Fabien Nürnberger ersetzte den erkrankten Nürnberger
    • Lilien seit sechs Spielen ungeschlagen

    Ausblick

    Mit dem knappen Heimsieg kann Darmstadt seine Position im oberen Tabellendrittel festigen und verfolgt weiterhin das Ziel des Aufstiegs in die Bundesliga. Preußen Münster muss hingegen an der Chancenverwertung arbeiten, um sich besser zu positionieren und mehr zählbare Erfolge einzufahren. Der deutliche Fortschritt im Spielsystem lässt auf eine weitere Entwicklung hoffen, die in der Rückrunde essenziell sein wird.

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  • Preußen Münster – Hannover 96 2:2 (2025-12-05)

    2. Bundesliga: Preußen Münster und Hannover 96 trennen sich 2:2

    Spielübersicht und Tabellensituation

    Am 15. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga trafen am 5. Dezember 2025 Preußen Münster und Hannover 96 vor 10.642 Zuschauern im Preußenstadion aufeinander. Die Partie endete mit einem 2:2-Unentschieden, wobei die Gastgeber in der Nachspielzeit zwei Tore erzielten und damit einen möglichen dritten Auswärtssieg der Niedersachsen verhinderten. Mit dem Punktgewinn bleibt Münster im Tabellenmittelfeld, während Hannover zumindest vorübergehend den Relegationsplatz Drei eroberte.

    Verlauf der ersten Halbzeit

    Die erste Halbzeit begann eher ereignisarm, mit defensiv gut organisierten Gastgebern, die es Hannover schwer machten, Chancen zu kreieren. Kurz vor der Pause erzielte Benjamin Källman, mit seinem neunten Saisontor, die Führung für die Gäste. Ein Fehler in der Abwehr der Preußen ermöglichte ihm, unbehelligt auf das Tor zuzulaufen und den Ball einzuschieben. Dieser Treffer fiel in der 41. Minute und brachte den Niedersachsen eine verdiente Halbzeitführung.

    Entscheidende Szenen im zweiten Durchgang

    Die zweite Spielhälfte zeigte ein ausgewogeneres Bild, obwohl Hannover 96 weitere Gelegenheiten für Treffer hatte. Daisuke Yokota, der in der zweiten Hälfte eingewechselt wurde, erhöhte in der 73. Minute nach einer abgefälschten Flanke auf 2:0. Diese vermeintliche Vorentscheidung entsprach der Spielanlage, doch Münster gab nicht auf. In der Nachspielzeit gelang den Preußen ein spektakulärer Umschwung.

    Späte Wende durch zwei Nachspielzeit-Tore

    Nachdem Hannover offenbar nachlegte und das Spiel physisch und gedanklich verflachte, kam Münster zurück ins Spiel. Oliver Batista Meier verwandelte in der ersten Minute der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer. Wenige Minuten später, in der sechsten Minute der Nachspielzeit, erzielte Zidan Sertdemir den Ausgleichstreffer per Flachschuss, der die Gäste um den Erfolg brachte. Diese späte Wende sorgt dafür, dass Hannover seinen dritten Sieg in Folge knapp verpasst.

    Analyse der Mannschaftsleistungen

    Hannover 96 zeigte eine solide Leistung, insbesondere in der Defensivstruktur vor der Pause und mit der Effektivität bei den eigenen Chancen, was sich durch die zwei Tore widerspiegelt. Allerdings fehlte es in den entscheidenden Schlussminuten an Konsequenz und Konzentration, um den Vorsprung zu verteidigen.

    Preußen Münster präsentierte sich kämpferisch und zeigte eine starke defensive Organisation, die Hannover lange Zeit in Schach hielt. Die Gastgeber setzten vor allem in der Schlussphase ihre individuellen Stärken und auch die Chancenverwertung in Szene, um noch einen Punkt zu sichern.

    Ausblick und Tabellensituation nach dem Spiel

    Durch das Unentschieden rutscht Hannover 96 zwar zumindest kurzfristig auf den direkten Relegationsplatz, kann aber von Konkurrenten wie der SV Elversberg, die noch Spiele vor sich haben, möglicherweise wieder überholt werden. Preußen Münster bleibt mit dem Punktgewinn im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, ohne direkten Anschluss an die vorderen Plätze.

    Fazit

    Das Spiel lieferte eine packende Schlussphase und unterstrich die Bedeutung von Konzentration und Kampfgeist in der 2. Bundesliga. Hannover 96 verpasste durch zwei späte Gegentore den Dreier, der die Tabellenposition noch weiter verbessert hätte. Preußen Münster hingegen bewies Moral und holte gegen einen Favoriten einen verdienten Zähler.

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  • Arminia Bielefeld – Preußen Münster 1:2 (2025-11-30)

    2. Bundesliga 2025/26, 14. Spieltag: Arminia Bielefeld – Preußen Münster 1:2

    Am 30. November 2025 empfing Arminia Bielefeld den SC Preußen Münster zum 14. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Begegnung in der SchücoArena endete mit einem knappen Auswärtssieg der Gäste aus Münster, die sich mit 2:1 durchsetzen konnten. Das Duell war von hoher Intensität geprägt, nicht nur auf dem Rasen, sondern auch auf den Rängen, wo sich das lang erwartete Derby mit zahlreichen Emotionalitäten präsentierte.

    Vor dem Spiel: Formkurven und Aufstellungen

    Beide Mannschaften hatten vor der Begegnung unterschiedliche Schwankungen in ihren Ergebnissen erlebt. Bielefeld erreichte aus den letzten fünf Spielen zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Nach der zuvor auswärts erlittenen 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg strebte die Heimelf eine Reaktion an. Preußen Münster wies eine ähnlich durchwachsene Bilanz auf mit einem Sieg, zwei Unentschieden und zwei Pleiten aus den letzten fünf Partien. Das vorherige Ligaspiel der Münsteraner endete torlos gegen den FC Schalke 04.

    Arminia Bielefeld begann mit dem torhüter Jonas Kersken und einer Verteidigung um Joel Felix, Maximilian Großer, Leon Schneider, Christopher Lannert und Tim Handwerker. Im Mittelfeld agierten Mael Corboz und Marius Wörl, während im Angriff Joel Grodowski, Monju Momuluh und Noah Sarenren Bazee den Vorwärtsdrang organisierten. Auf der Bank stand unter anderem Leo Oppe als mögliche Wechseloption.

    Auf Seiten von Preußen Münster fehlte Stammtorhüter Johannes Schenk aufgrund einer Sperre, der Ersatzkeeper Morten Behrens rückte in die Startelf.

    Spielverlauf: Frühschock und späte Wendung

    Die Partie begann dramatisch für die Gäste. Bereits in der achten Minute wurde Münster ein Elfmeter gegen den Ersatzkeeper Behrens zugesprochen, nachdem dieser Bielefelds Kapitän Mael Corboz unglücklich am Kopf traf. Joel Grodowski verwertete den Strafstoß sicher, was Bielefeld früh in Führung brachte.

    Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 32. Minute gelang Oliver Batista-Meier der Ausgleich für Münster, der damit den Spielstand wieder auf ein Remis stellte. Die erste Halbzeit endete mit diesem 1:1-Stand, der für beide Teams noch alle Möglichkeiten offen ließ.

    In der Halbzeit reagierte Preußens Trainer Alexander Ende mit zwei Wechseln, Luca Bolay und Zidan Sertdemir kamen für Mikkel Kirkeskov und Joshua Mees. Bei Arminia erlebte Noah Sarenren Bazee nach der Pause seinen Einsatz für den ausgewechselten Grodowski.

    Emotionen und Stimmung im Derby

    Die Begegnung war nicht nur sportlich bedeutsam, sondern auch stimmungsvoll aufgeladen. Zum ersten Mal nach Jahrzehnten fanden die Lokalrivalen wieder in der 2. Bundesliga aufeinander. Fans beider Lager sorgten für eine intensive Atmosphäre, beginnend mit einem Protest gegen politische Maßnahmen, der sich in zwölf Minuten Schweigen zu Spielbeginn manifestierte. Anschließend entfachten die Münsteraner eine starke Pyroshow mit Fackeln und Rauch, dem die Heimfans mit lautstarken Gesängen und ebenfalls pyrotechnischen Aktionen antworteten.

    Späte Entscheidung durch Eigentor

    Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die Defensive von Bielefeld zeigte sich anfällig, insgesamt kassierte das Team bereits 22 Gegentore in der Saison. Die Offensivbemühungen waren jedoch vorhanden und hatten schon 26 Treffer erbracht.

    Die Entscheidung fiel in der 89. Minute, als Leon Schneider unglücklich den Ball ins eigene Tor lenkte und somit den 1:2-Endstand besiegelte. Dieses Eigentor stellte sich letztlich als spielentscheidend heraus, denn bis zum Schlusspfiff blieb Münster mit der knappen Führung vorne.

    Tabellarische Auswirkungen und Fazit

    Mit diesem Heimerfolg verbesserte sich Preußen Münster auf den neunten Tabellenplatz und überholte Arminia Bielefeld, das durch die Niederlage auf Rang elf abrutschte. Für die Gastgeber setzte sich die angespannte Situation fort, nachdem die zweite Niederlage in Folge feststand.

    Die Partie bestätigte den besonderen Stellenwert des Derbys zwischen Bielefeld und Münster nach Jahrzehnten ohne direkte Duelle in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Die Entscheidung in letzter Minute verlieh dem Spiel zusätzliche Dramatik und setzte ein Ausrufezeichen in dieser Serie der 2. Bundesliga 2025/26.

    Quellen

  • Preußen Münster – FC Schalke 04 0:0 (2025-11-22)

    2. Bundesliga, 13. Spieltag: SC Preußen Münster vs. FC Schalke 04 endet torlos

    Am 22. November 2025 trafen der SC Preußen Münster und der FC Schalke 04 zum 13. Spieltag der 2. Bundesliga im Preußenstadion aufeinander. Vor 10.491 Zuschauern endete die Begegnung mit einem 0:0-Unentschieden, ein Ergebnis, das beiden Teams wenig Auftrieb bei ihrer aktuellen Tabellenposition brachte.

    Ausgangslage vor der Partie

    Preußen Münster ging mit einer mäßigen Serie in das Spiel. Aus den letzten fünf Begegnungen holten die Westfalen lediglich einen Sieg, ein Remis und drei Niederlagen, zuletzt unterlag man auswärts knapp bei der SpVgg Greuther Fürth mit 0:1. Schalke 04 präsentierte sich dagegen als Aufstiegsfavorit und konnte aus den jüngsten fünf Partien vier Erfolge verbuchen. Am vorherigen Spieltag gelang den Königsblauen ein 1:0-Heimsieg gegen SV 07 Elversberg.

    Aufstellung und Startphase

    Trainer Alexander Ende stellte seine Mannschaft mit Johannes Schenk im Tor sowie einer Viererkette aus Kirkeskov, Jaeckel, Heuer und ter Horst auf. Im Mittelfeld agierten Bouchama, Benger, Sertdemir, Batista-Meier und Hendrix, während Vilhelmsson die einzige Spitze bildete. Schalke setzte erneut auf eine offensiv ausgerichtete Formation, um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.

    Die Partie begann intensiv. Bereits in der 2. Minute erzielten die Gäste nach einem Eckstoß vermeintlich den Führungstreffer, doch dieser wurde nach Videobeweis wegen eines Foulspiels an Münsters Torwart Schenk aberkannt. Schalke setzte die Hausherren unter Druck, wobei Moussa Sylla früh eine gute Chance vergab, indem Schenk seinen Schuss aus rund 15 Metern parierte.

    Chancen und Spielverlauf

    Die Westfalen steigerten sich in der Folge und erzielten in der 11. Minute durch Vilhelmsson ein Tor. Jedoch wies der Videoassistent auf eine Abseitsstellung beim vorbereitenden Pass hin, sodass der Treffer nicht gegeben wurde. Auch andere Abschlussversuche von Hendrix und erneut Vilhelmsson wurden durch Schalkes Torhüter Loris Karius vereitelt. Insgesamt entwickelte sich ein munteres Spiel, das phasenweise von höherem Ballbesitz der Hausherren geprägt war.

    Schalke agierte zeitweise passiv und verlegte sich auf Konter, konnte aber keinen zwingenden Abschluss erzielen. In der zweiten Halbzeit erhielt das Spiel durch eine rote Karte für Torwart Johannes Schenk in der 55. Minute weitere Brisanz. Nach einem Foul außerhalb des Strafraums an Sylla musste Schenk das Feld vorzeitig verlassen, sodass Münster den Rest der Partie in Unterzahl agierte.

    Abschluss und Folgen

    Trotz der numerischen Überlegenheit gelang es Schalke nicht, das Spiel zu entscheiden. Die Gäste blieben im Abschluss zu harmlos, und Münster verteidigte geschickt bis zum Schlusspfiff. Das Spiel endete ohne Tore, ein enttäuschendes Ergebnis vor dem Hintergrund der Tabellensituation. Schalke bleibt mit 28 Punkten auf dem zweiten Rang, verpasste jedoch die Gelegenheit, die Tabellenführung zu übernehmen. Die Preußen halten mit 15 Punkten weiterhin einen Platz im Mittelfeld.

    Fazit

    Das Duell der beiden Traditionsvereine lieferte keine Tore, bot aber dennoch einige bemerkenswerte Szenen. Das Spiel war geprägt von intensiver Defensive, einigen verpassten Chancen auf beiden Seiten und dem Ausschluss von Schenk. Letztlich konnte keine Mannschaft die Überlegenheit für sich nutzen, wodurch ein leistungsgerechtes Unentschieden zustande kam.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – Preußen Münster 1:0 (2025-11-07)

    Greuther Fürth siegt in letzter Minute gegen Preußen Münster

    Am zwölften Spieltag der 2. Bundesliga gelang der SpVgg Greuther Fürth im Heimspiel gegen Preußen Münster ein wichtiger 1:0-Erfolg. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, nachdem beide Teams zuvor vor allem im kämpferischen Bereich Akzente gesetzt hatten.

    Knappe Ausgangslage – Fürth steht unter Druck

    Vor der Partie waren die Gastgeber seit fünf Begegnungen ohne Sieg geblieben und wiesen mit 30 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga auf. Entsprechend hoch war der Druck auf das Team und Trainer Thomas Kleine. Münster konnte sich hingegen mit zuletzt vier Punkten aus fünf Spielen ein wenig von den unteren Rängen absetzen und wollte in Fürth die eigene Auswärtsbilanz verbessern.

    Torlose erste Hälfte mit wenig Höhepunkten

    Die Anfangsphase verlief intensiv. Fürth bemühte sich, früh zu pressen und münzte diesen Ansatz in den ersten Abschluss durch Abrangao um, dessen Versuch das Ziel allerdings verfehlte (5. Minute). Münster hielt dem druckvollen Start der Hausherren stand und versuchte, über Konter gefährlich zu werden. Trotz einzelner Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb das Spiel aber bis zum Pausenpfiff torlos. Die Defensivreihen agierten weitgehend konzentriert und ließen kaum nennenswerte Chancen zu.

    Spätes Tor bringt die Entscheidung

    Nach dem Seitenwechsel änderten beide Trainer ihre Mannschaften. Münsters Coach wechselte Makridis für Bouchama ein, während bei Fürth später Dehm sowie Meyerhöfer und Vilhelmsson auf das Feld kamen. Die Partie entwickelte sich zu einem Geduldspiel, bei dem lange Zeit keine Mannschaft aus dem Spiel heraus zum Abschluss kam.

    Als vieles bereits auf eine Punkteteilung hinauslief, gelang Fürth in der 95. Minute der späte Durchbruch. Nach einer Standardsituation profitierte Joker Jannik Dehm von einer unübersichtlichen Situation im Strafraum und setzte den Ball aus der Distanz in die Maschen. Dieses Tor sicherte Fürth den zweiten Heimsieg seit Anfang August dieser Saison.

    Bedeutung für die Tabellenlage

    Mit dem Erfolg klettert die SpVgg Greuther Fürth mit 13 Punkten vom Relegationsplatz auf Rang zwölf und zieht nahezu gleich mit Preußen Münster, das nun mit 14 Zählern Elfter bleibt. Fürth verschafft sich dadurch vorerst etwas Luft im Tabellenkeller. Die Gäste aus Münster konnten diese Gelegenheit nicht nutzen und bleiben weiterhin im unteren Tabellendrittel.

    Fazit

    Fürth beendet die eigene Negativserie mit einem späten Sieg und kann nach fünf sieglosen Auftritten einen Befreiungsschlag feiern. Die Defensive stand besser als zuletzt, Münster blieb insgesamt offensiv blass. Der entscheidende Moment gehörte letztlich einem Einwechselspieler, der in einer hektischen Schlussphase den Unterschied ausmachte.

    Quellen

  • Preußen Münster – Holstein Kiel 2:1 (2025-10-31)

    Preußen Münster gelingt Wendepunkt gegen Holstein Kiel

    Am elften Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich Preußen Münster knapp mit 2:1 gegen Holstein Kiel durch. Die Partie am 31. Oktober 2025 erwies sich für die Westfalen als Befreiungsschlag nach schwierigen Wochen und für die Gäste aus Kiel als Dämpfer nach einem Achtungserfolg im DFB-Pokal wenige Tage zuvor.

    Rückstand zur Pause: Kapralik bringt Kiel in Führung

    Die erste Hälfte verlief aus Sicht der Hausherren wenig erfolgreich. Holstein Kiel, das in den letzten Ligapartien meist unentschieden gespielt hatte, präsentierte sich zunächst effektiver. Die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp nutzte eine ihrer Möglichkeiten, als Adrian Kapralik zur Führung einschob. Kiels Ballbesitzspiel dominierte zunächst, Münster konnte dem Druck nur phasenweise standhalten.

    Preußen Münster dreht nach der Pause auf

    Nach dem Seitenwechsel zeigte Münster eine deutliche Steigerung in den Zweikämpfen und im Spiel mit dem Ball. Die Westfalen stellten ihr System etwas um, agierten aggressiver und nutzten die fehlende Konsequenz in der Kieler Defensive. Binnen kurzer Zeit gelang es Münster, zunächst auszugleichen und in der Folge sogar in Führung zu gehen. Dabei kam den Westfalen zugute, dass die Gäste Anfälligkeiten bei Standards zeigten, was bereits in den letzten Wochen ein Thema gewesen war.

    Personalnot bei Münster – dennoch zur Überraschung

    Der Heimsieg gewinnt an Bedeutung, da Münsters Kader weiterhin von Verletzungsausfällen geprägt ist. Vor allem die Ausfälle von Stammspielern wie Marvin Schulz oder Simon Scherder reduzierten die Optionen für Trainer Alexander Ende. Dennoch zeigte Münster Moral und nutzte die sich bietende Chance, um wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

    Kiel verpasst Sprung nach oben – Effizienz lässt zu wünschen übrig

    Für Holstein Kiel setzte sich eine wenig zufriedenstellende Serie fort. Trotz viel Ballbesitz mangelt es an der Durchschlagskraft im Angriff und an der Effizienz im letzten Drittel. Die gegnerischen Tore nach unsauber verteidigten Standardsituationen bleiben ein wiederkehrendes Problem für die Norddeutschen. Torhüter Jonas Krumrey sprach nach dem Spiel von einem bitteren Ausgang, da die Führung nicht verteidigt werden konnte und am Ende erneut keine drei Punkte auf das Konto wanderten.

    Historie und personelle Verbindungen

    Vor der Begegnung stand auch die enge Beziehung zwischen beiden Clubs im Mittelpunkt, da zahlreiche Akteure auf beiden Seiten schon das jeweils andere Trikot trugen. Zum Wiedersehen im Preußenstadion kam es jedoch aufgrund der Verletzungssituation bei Münster nur für wenige Ex-Kieler auf dem Platz. Das Duell stellte darüber hinaus das erste Ligatreffen der beiden Teams seit über acht Jahren dar.

    Fazit

    Preußen Münster setzte sich trotz personeller Schwierigkeiten gegen Holstein Kiel durch und verschaffte sich etwas Luft im Tabellenkeller. Holstein muss nach einer ärgerlichen Niederlage die eigenen Defizite aufarbeiten, insbesondere was die Verteidigung ruhender Bälle und die Chancenverwertung betrifft. Die aufstrebende Form der Gastgeber nach der Halbzeit gibt Optimismus für die kommenden Aufgaben.

    Quellen

  • 1. FC Magdeburg – Preußen Münster 2:0 (2025-10-26)

    1. FC Magdeburg feiert ersten Heimsieg: 2:0 gegen Preußen Münster am 10. Spieltag

    Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga gelang dem 1. FC Magdeburg der lang ersehnte erste Heimsieg der Saison. Im Heimspiel gegen Preußen Münster setzten sich die Magdeburger mit 2:0 durch und stoppten damit ihre lange Serie siegloser Partien. Die Begegnung wurde am 26. Oktober 2025 um 13:30 Uhr in der Avnet Arena ausgetragen und bot eine intensive Auseinandersetzung zweier Mannschaften mit unterschiedlichen Ausgangslagen.

    Ausgangslage vor der Partie

    Der Druck auf die Gastgeber war im Vorfeld deutlich spürbar. Magdeburg befand sich vor dem Anpfiff abgeschlagen am Tabellenende, nachdem sie sieben Ligaspiele in Folge nicht gewinnen konnten. Die Mannschaft von Interimstrainer Petrik Sander, der erst Mitte Oktober übernommen hatte, musste in den bisherigen vier Heimspielen stets ohne Dreier auskommen. Münster reiste als Tabellenzehnter mit sieben Punkten Vorsprung auf Magdeburg an, allerdings belasteten zahlreiche Ausfälle und eine Gelbsperre die Startelf der Gäste.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Magdeburg startete zurückhaltend, setzte aber in den Anfangsminuten ein erstes Ausrufezeichen, als Baris Atik mit einem platzierten Schuss ins Netz traf, das Tor aber nach Überprüfung wegen Abseits aberkannt wurde. Münster bestimmte das Spielgeschehen und hatte über weite Strecken mehr Ballbesitz, kam jedoch kaum zu klaren Torchancen. Magdeburg stand tief und lauerte auf Umschaltmomente.

    Im zweiten Durchgang erhöhte sich die Intensität auf beiden Seiten. Wieder war Atik Dreh- und Angelpunkt bei den wenigen FCM-Offensivaktionen, verpasste aber zweimal innerhalb weniger Minuten die mögliche Führung. Die Partie kippte, als Magdeburgs Angreifer Alexander Nollenberger im gegnerischen Strafraum von Malik Batmaz zu Fall gebracht wurde. Den folgenden Strafstoß verwandelte der eingewechselte Maximilian Breunig sicher (75. Minute), wodurch nicht nur der Führungstreffer gelang, sondern auch die anhaltende Torflaute des 1. FCM in der Liga beendet wurde.

    Münster reagierte mit mehreren späten Wechseln, fand aber kein Mittel gegen die gut organisierte Defensive der Gastgeber. In der Nachspielzeit sorgte der ebenfalls neu in die Partie gekommene Rayan Ghrieb nach einem Konter für den Schlusspunkt (90.+2).

    Analyse und Auswirkungen

    • Spielstatistik: Münster hatte über die gesamte Partie mehr Spielanteile, konnte daraus aber kaum Kapital schlagen. Die Effektivität vor dem Tor machte am Ende den Unterschied zugunsten des FCM.
    • Defensive Stabilität: Magdeburg ließ wie schon in der Vorwoche im eigenen Strafraum nur wenig zu. Keeper Dominik Reimann hatte einen ruhigen Nachmittag und wurde selten ernsthaft geprüft.
    • Bedeutung des Sieges: Mit dem ersten Heimsieg erarbeitete sich der FCM wichtige Zähler im Abstiegskampf. Sieben Spiele ohne Erfolgserlebnis fanden damit ein Ende.
    • Münstener Personalsituation: Die Gäste waren gezwungen, auf mehreren Positionen umzubauen und blieben harmlos im Abschluss, was auch den fehlenden Offensivkräften geschuldet war.

    Ausblick

    Nach dem ersten Dreier unter Interimstrainer Sander schöpft Magdeburg neue Hoffnung im Abstiegskampf. Die Mannschaft kann mit gestärktem Selbstvertrauen ins kommende Pokalspiel gehen. Münster bleibt trotz der Niederlage im gesicherten Mittelfeld und muss weiterhin auf die Rückkehr verletzter Leistungsträger hoffen, um in den kommenden Wochen erfolgreicher zu agieren.

    Quellen

  • Preußen Münster – Dynamo Dresden 2:2 (2025-10-18)

    Preußen Münster und Dynamo Dresden trennen sich nach turbulenter Partie mit 2:2

    Am 9. Spieltag der 2. Bundesliga empfing Preußen Münster den Aufsteiger Dynamo Dresden im heimischen Stadion. Die Begegnung am 18. Oktober 2025 bot zahlreiche Wendungen und endete nach einer umkämpften zweiten Halbzeit mit einem 2:2-Unentschieden.

    Ausgangslage vor der Partie

    Vor dem Duell befand sich Münster mit bisher zehn Punkten in einem stabilen Tabellenbereich. Die Mannschaft hatte nach einer Reihe von Niederlagen auf eine Wende gehofft. Dynamo Dresden hingegen schlitterte in eine Ergebniskrise – lediglich ein Saisonsieg und eine anhaltende Sieglosserie setzten das Team unter Druck. Vor der Partie rangierten die Gäste auf dem Relegationsplatz 16 und standen im Zugzwang, um den Anschluss im Tabellenkeller nicht ganz zu verlieren.

    Spielverlauf

    Die Partie nahm schon in der ersten Halbzeit an Intensität zu, der erste Treffer des Tages fiel zugunsten der Gäste: Dynamo Dresden ging mit 1:0 in Führung. Mit viel Kampfgeist und Einsatzfreude versuchte Münster, noch vor der Pause zu reagieren, konnte jedoch den Rückstand nicht egalisieren.

    Nach dem Seitenwechsel kam Bewegung ins Spiel. Die Gastgeber setzten mit frischen Kräften alles daran, auszugleichen, was ihnen schließlich auch gelang. Die Begegnung entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch, geprägt von vielen hektischen Momenten. Einen kuriosen Moment bescherte ein Eigentor, das später zum 2:2-Endstand führte. Der Ausgleich fiel in einer turbulenten Schlussphase, in der beide Mannschaften weitere Chancen hatten, das Ergebnis zu ihren Gunsten zu drehen.

    Schlüsselereignisse

    • Erste Hälfte: Dynamo Dresden legt mit einem Treffer vor und geht mit Vorteilen in die Pause.
    • Ausgleich nach Wiederanpfiff: Münster gleicht aus und erhöht den Druck, was die Partie weiter anheizt.
    • Kurioses Eigentor: Ein unglückliches Missgeschick sorgt für einen weiteren Treffer für die Hausherren.
    • Rote Karte: In der hitzigen Schlussphase wird ein Spieler vom Platz gestellt, was das ohnehin schon umkämpfte Spiel noch hektischer werden lässt.

    Analyse und Stimmung nach dem Schlusspfiff

    Beide Teams gingen nach dem Abpfiff gemischten Gefühlen auseinander. Für Münster bedeutete das Remis einen wichtigen, wenn auch hart erkämpften Punkt. Nach vier Niederlagen in den vorherigen Ligaspielen hatte man nun zumindest Zählbares auf dem Konto und setzte damit ein kleines Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt.

    Dynamo Dresden hingegen verpasst erneut einen dringend benötigten Sieg. Trotz zweier Auswärtstreffer reichte es am Ende nur zu einem Teilerfolg. Die angespannten Diskussionen um die tabellarische Lage der Dresdner hielten somit an – die Mannschaft verbleibt im Tabellenkeller und muss weiterhin nach oben blicken.

    Taktische Aspekte

    Beide Mannschaften legten großen Wert auf Kompaktheit in der Defensive, doch die vielen Umschaltsituationen ließen das Spiel mehrfach kippen. Verlorene Bälle im Mittelfeld führten zu schnellen Gegenstößen, und auch Standards sorgten immer wieder für Gefahr vor beiden Toren. Das Eigentor, das zum Ausgleich führte, war Sinnbild für die hektische Dynamik an diesem Mittag.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    • Münster stabilisiert sich nach dem Punktgewinn und hält Abstand zu den Abstiegsrängen.
    • Dresden bleibt im unteren Tabellendrittel und muss weiterhin um jeden Zähler kämpfen.

    Ausblick

    Für Preußen Münster geht es am kommenden Spieltag auswärts gegen den 1. FC Magdeburg weiter. Dynamo Dresden steht nach wie vor unter Druck und benötigt dringend ein Erfolgserlebnis, um die prekäre Situation zu entschärfen. Die nächsten Wochen versprechen Spannung im Tabellenkeller – für beide Mannschaften.

    Quellen

  • Hertha BSC – Preußen Münster 2:1 (2025-10-04)

    Hertha BSC feiert ersten Heimsieg der Saison – 2:1 gegen Preußen Münster

    Im Berliner Olympiastadion konnte Hertha BSC am 8. Spieltag der 2. Bundesliga die Heimserie endlich beenden und bezwang Preußen Münster mit 2:1. Vor 43.827 Zuschauern war Stürmer Sebastian Grönning der herausragende Akteur auf dem Platz, dem beide Tore der Berliner gelangen. Für das Team von Trainer Stefan Leitl bedeutete dies nach längerer Durststrecke das erste Erfolgserlebnis im eigenen Stadion der Saison.

    VAR-Eingriff verhindert frühe Führung

    Der Auftakt der Partie gehörte Hertha BSC. Bereits in der zehnten Minute sorgte Fabian Reese mit einem Distanzschuss aus rund 30 Metern für Aufsehen. Zuvor war Grönning von einem langen Ball geschickt worden, doch Preußens Torhüter Johannes Schenk klärte vor Reeses Füße, der direkt abschloss. Der Treffer blieb jedoch nach VAR-Überprüfung wegen einer Abseitsstellung Grönnings vor dem Pass ohne Anerkennung. Die frühe Euphorie im Stadion wurde dadurch gebremst.

    Gefährliche Phase für Münster und Hertha geht in Führung

    Nach einer knappen halben Stunde übernahm Münster kurzzeitig das Kommando. In einer Sequenz musste Herthas Torhüter Tjark Ernst gleich zweimal stark gegen die Gäste parieren, bevor Defensivspieler Deyovaisio Zeefuik auf der Linie klärte. Wenig später wandelte sich das Spielgeschehen: Nach einer präzisen Ecke von Michaël Cuisance setzte sich Grönning in der Luft durch und köpfte das 1:0 für die Gastgeber (34.). Für Hertha war es das erste Heimtor in der laufenden Zweitligasaison überhaupt.

    Grönning legt nach und sorgt für komfortable Führung

    Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit zeigte Hertha BSC weiter Durchsetzungswillen. In der 52. Minute war es erneut Grönning, der nach einer Flanke von Marten Winkler zur Stelle war und den Ball unhaltbar zur 2:0-Führung verwertete. Dieser Doppelschlag gab der Mannschaft spürbar mehr Sicherheit im Spielaufbau. Dennoch verpassten es die Berliner, ihre weiteren Gelegenheiten zu nutzen, um das Ergebnis deutlicher zu gestalten.

    Münster macht die Schlussphase spannend

    Preußen Münster steckte nicht auf und kam durch den eingewechselten Etienne Amenyido in der 85. Minute zum Anschlusstreffer. Damit geriet Hertha noch einmal unter Druck. Die erhöhte Spielzeit in der Nachspielzeit sorgte für zusätzliche Spannung, da der Schiedsrichter über sechs Minuten hinaus spielen ließ. Das Heimteam verteidigte den knappen Vorsprung jedoch mit großem Aufwand über die Zeit.

    Spielerische und taktische Aspekte

    • Hertha BSC setzte auf die Siegerelf aus der Vorwoche. Neben dem Doppelpacker Grönning fielen insbesondere Michaël Cuisance im Mittelfeld und Verteidiger Zeefuik durch ihre Präsenz auf beiden Seiten des Feldes positiv auf.
    • Die Gäste aus Münster hielten phasenweise gut dagegen, scheiterten aber entweder an Torhüter Ernst oder an der fehlenden Effizienz vor dem Berliner Tor.
    • Trainer Stefan Leitl dürfte mit der defensiven Kompaktheit in den kritischen Spielphasen zufrieden gewesen sein, wenngleich offensiv mehr Souveränität in der Chancenverwertung gefordert werden dürfte.

    Bedeutung des Ergebnisses

    Mit den drei Punkten durch den ersten Heimsieg der Saison verschaffte sich Hertha BSC Luft im Tabellenmittelfeld und kletterte auf Rang acht. Die Erleichterung im Lager der Berliner war nach dem Abpfiff sichtbar, nachdem zuvor in drei Heimspielen nicht einmal ein eigener Treffer gelungen war. Preußen Münster dagegen blieb trotz des späten Anschlusstreffers ohne zählbare Ausbeute in Berlin und muss in der Tabelle weiter um Anschluss kämpfen.

    Quellen

  • Preußen Münster – Eintracht Braunschweig 3:1 (2025-09-28)

    Preußen Münster setzt sich gegen Braunschweig durch

    Am 7. Spieltag der 2. Bundesliga traf Preußen Münster im eigenen Stadion auf Eintracht Braunschweig. Die Partie endete mit einem deutlichen 3:1-Erfolg für die Gastgeber. Nach zwei vorhergehenden Niederlagen konnte Münster damit einen wichtigen Schritt nach oben in der Tabelle machen und sich mit nun zehn Punkten vorerst aus der gefährdeten Zone verabschieden.

    Spielverlauf: Geduld, Effizienz und klare Aktionen

    Die Anfangsminuten gehörten Münster, das Team kontrollierte das Geschehen und verbuchte früh deutlichen Ballbesitz. Trotz Überlegenheit mangelte es zunächst an zwingenden Offensivaktionen. Ein Distanzversuch von Batista Meier verfehlte das Tor knapp, bevor ter Horst per Seitfallzieher nach einer Ecke auffiel, aber keinen Abschluss erzwingen konnte.

    Der entscheidende erste Treffer fiel nach gut zwanzig Minuten Spielzeit. Über den linken Flügel behauptete sich Lokotsch, dessen Zuspiel Oscar Vilhelmsson aus kurzer Distanz zur Führung verwertete. Bis zur Pause blieb Münster gefährlich, Heuer scheiterte aber nach einer Freistoßflanke am zweiten Tor.

    Vorentscheidung in der zweiten Halbzeit

    Mit dem Wiederanpfiff zeigte sich Münster weiter zielstrebig. Direkt nach dem Seitenwechsel vollendete Amenyido eine schnelle Passstafette und erhöhte auf 2:0. Nur zehn Minuten später sorgte Batista Meier mit einem Flachschuss ins lange Eck für das dritte Tor und brachte Münster auf die Siegerstraße.

    Braunschweig kam erst kurz darauf zur Entfaltung. Yardimci nutzte einen Abpraller und verkürzte auf 3:1. Die Gäste investierten weiter, echte Gefährlichkeit entwickelte sich jedoch selten, da Münster die Kontrolle über das Spiel weitgehend behielt.

    Taktische Umstellungen und personelle Maßnahmen

    Für Braunschweig gab es personelle Veränderungen in der Startaufstellung: Kapitän Köhler kehrte nach Sperre zurück, Nkoa stand erstmals in der ersten Elf, und Polter feierte sein Debüt von Beginn an. Bei Münster ersetzte Vilhelmsson Amenyido im Angriff, und Trainer Ende sah trotz der vorherigen Niederlagen keine Notwendigkeit für größere Veränderungen.

    Statistik spiegelt Spielverlauf wider

    • Münster zeigte sich vor dem gegnerischen Tor extrem effizient: Drei der vier Schüsse auf das Braunschweiger Gehäuse fanden ihren Weg ins Netz.
    • Bis zur 23. Minute kontrollierten die Preußen über 60 Prozent des Ballbesitzes.
    • Braunschweig blieb über weite Strecken vor dem Seitenwechsel ungefährlich und stellte erst nach dem dritten Gegentor um.

    Die Begegnung markierte das Ende einer Serie von drei Unentschieden zwischen beiden Teams. Mit dem Erfolg setzte Münster einen neuen Akzent im direkten Duell und fuhr den dritten Saisonsieg ein.

    Fan-Auseinandersetzungen und kurze Unterbrechung

    Abseits des Platzes kam es im Umfeld der Partie zu Sicherheitsvorfällen: Bereits vor Spielbeginn gerieten Gruppen beider Fanlager aneinander, dabei wurden durch konsequentes Eingreifen der Polizei schwerere Auseinandersetzungen verhindert. Kurz vor Abpfiff überkletterten einzelne Anhänger die Begrenzungen, so dass Schiedsrichter und Sicherheitskräfte das Spiel für einige Minuten pausieren mussten. Nach Beruhigung der Situation wurde das Spiel jedoch regulär beendet.

    Ausblick für beide Teams

    Für Preußen Münster bedeutet der Sieg einen Sprung ins Tabellenmittelfeld und Selbstvertrauen im Hinblick auf die kommenden Partien. Braunschweig steckt hingegen nach fünf sieglosen Spielen in Folge immer tiefer im unteren Bereich der Tabelle. Während Münster seinen beruhigenden Abstand auf das Tabellenende festigte, rückt für die Eintracht die Abstiegszone gefährlich nahe.

    Quellen