Schlagwort: SC Paderborn 07

  • Karlsruher SC – SC Paderborn 07 0:4 (2025-12-13)

    Deutlicher Auswärtssieg für SC Paderborn beim Karlsruher SC

    Am 16. Spieltag der 2. Bundesliga trafen der Karlsruher SC und der SC Paderborn 07 am 13. Dezember 2025 im Wildparkstadion aufeinander. Paderborn setzte sich mit einem klaren 4:0-Sieg durch und kletterte dadurch in der Tabelle vorübergehend auf den zweiten Platz. Karlsruhe hingegen verlor zum fünften Mal in Folge und bleibt eines der am meisten Gegentore kassierenden Teams der Liga.

    Spielverlauf und Aufstellungen

    Karlsruhe trat trotz jüngster Misserfolge mit einer leicht veränderten Startformation an, wobei Trainer Christian Eichner auf Hans Christian Bernat im Tor und eine defensive Viererkette setzte, die sich aus Sebastian Jung, David Herold, Christoph Kobald und Marcel Franke zusammensetzte. Im Mittelfeld agierten unter anderem Nicolai Rapp und Marvin Wanitzek, während Fabian Schleusener die Sturmspitze bildete.

    Der SC Paderborn musste im Gegensatz zu seinem vorherigen Spiel auf einige Stammspieler verzichten, integrierte aber unter anderem Laurin Curda und Sven Michel in die Anfangsformation. Das Team versuchte von Beginn an, das Spiel durch kontrollierten Ballbesitz zu bestimmen und zeigte sich besonders in der zweiten Halbzeit spielbestimmend.

    Erste Halbzeit: Chancenarm und zerfahren

    Die erste Halbzeit verlief ohne Tore und zeichnete sich durch wenige nennenswerte Chancen aus. Paderborn hatte zwar einen größeren Ballbesitzanteil, konnte diesen jedoch nicht in klare Torgelegenheiten ummünzen. Karlsruhe war bemüht, agierte aber in der Offensive kaum gefährlich. Die Partie war von Härte geprägt, was sich später noch in Platzverweisen für Karlsruhe bemerkbar machen sollte.

    Schlüsselereignisse in der zweiten Halbzeit

    Nach dem Seitenwechsel geriet Karlsruhe zunehmend unter Druck. Bereits in der 53. Minute wurde Mittelstürmer Fabian Schleusener mit einer Gelb-Roten Karte frühzeitig des Feldes verwiesen, was die Situation der Gastgeber erheblich verschlechterte. Dies erlaubte den Gästen, das Spiel weiter zu dominieren.

    • 65. Minute: Laurin Curda erzielte die Führung für Paderborn mit seinem ersten Treffer des Spiels.
    • 71. Minute: Curda baute die Führung mit seinem zweiten Tor aus.
    • 77. Minute: Raphael Obermair erhöhte auf 3:0 für die Gäste.
    • 83. Minute: Marcel Franke vom KSC sah ebenfalls Gelb-Rot und reduzierte Karlsruhe auf acht Feldspieler.
    • 87. Minute: Tjark Scheller traf zum Endstand von 4:0.

    Die beiden Platzverweise schwächten die Karlsruher Defensive erheblich und ermöglichten Paderborn eine klare Überlegenheit und Kontrolle des Spiels bis zum Schlusspfiff.

    Taktische und tabellarische Auswirkungen

    Der SC Paderborn zeigte sich in einer tiefgestaffelten und gleichzeitig spielerisch kontrollierten Darbietung überlegen. Das Umschaltspiel wurde effektiv genutzt, wodurch klare Torchancen kreiert und in Tore umgewandelt wurden. Für Karlsruhe bedeutete die Niederlage einen weiteren Rückschlag in einer bereits angespannten Saisonphase, die von Defensivschwächen und mangelnder Chancenverwertung geprägt ist.

    Mit dem Sieg positionierte sich Paderborn erneut im Aufstiegsrennen, wenngleich die Konkurrenz aus Elversberg und Darmstadt zeitnah noch Tabellenplätze zurückerobern kann. Karlsruhe rutschte auf Rang acht ab, mit der Gefahr, von nachfolgenden Teams noch überholt zu werden.

    Fazit

    Der SC Paderborn nutzte die Schwächen des Karlsruher SC konsequent aus, insbesondere nach der Doppelbestrafung mit Gelb-Rot für die Gastgeber. Die kompakte und geduldige Spielweise führte zu einer der deutlichsten Auswärtssiege der laufenden Saison. Beim KSC ist dagegen weiterhin dringender Handlungsbedarf erkennbar, vor allem im defensiven Bereich, um die Negativserie zu beenden und den Anschluss an die oberen Tabellenplätze wiederherzustellen.

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – SV 07 Elversberg 1:2 (2025-12-06)

    2. Bundesliga: SV Elversberg erkämpft sich Auswärtssieg in Paderborn

    Am 15. Spieltag der Saison 2025/2026 empfing der SC Paderborn 07 den SV 07 Elversberg in der Benteler-Arena. Die Partie, die an einem Samstagnachmittag stattfand, endete mit einem knappen 1:2 für die Gäste aus dem Saarland. Damit konnte Elversberg seine Position in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga festigen und Paderborn vorerst auf Distanz halten.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, wobei Elversberg durch Younes Ebnoutalib in der 32. Minute in Führung ging. Ebnoutalib erzielte damit bereits sein elftes Saisontor und brachte sein Team früh in eine vorteilhafte Position. Die Hausherren hatten zwar vereinzelt Chancen, konnten diese jedoch zunächst nicht verwerten. So blieb die knappe Führung für die Saarländer bis zum Seitenwechsel bestehen.

    Nach dem Wechsel erhöhte Paderborn den Druck und erzielte in der 52. Minute den Ausgleich durch Sven Michel, der mit einem platzierten Linksschuss erfolgreich war. Die Partie schien damit auf ein Unentschieden hinauszulaufen, doch im weiteren Verlauf kam es zu einem spielentscheidenden Moment.

    Rote Karte und Überzahl für Elversberg

    In der 58. Minute musste Paderborn einen Platzverweis durch die Rote Karte gegen Calvin Brackelmann hinnehmen. Der Abwehrspieler hatte seinen Gegenspieler von hinten abgegrätscht, was dem Schiedsrichter keine andere Wahl ließ. Damit agierten die Ostwestfalen mehr als 30 Minuten in Unterzahl, was die Mannschaft spürbar schwächte.

    In der Folge nutzte Elversberg die numerische Überlegenheit für erhöhte Offensive und erzielte in der 76. Minute durch Frederik Schmahl den entscheidenden Treffer zum 2:1. Dieser Erfolgstreffer durch einen weiteren Linksschuss besiegelte letztlich den Sieg der Saarländer.

    Personelle Maßnahmen und Taktik

    Beide Teams reagierten mit Einwechslungen im zweiten Durchgang. Paderborn tauschte unter anderem Michel und Ruben Müller für Hansen und Wörner aus, um frischen Schwung zu bringen. Auch Elversberg wechselte mit Felix Keidel für Lasse Günther sowie später mit weiteren Austauschspielern, um die Führung über die Zeit zu bringen.

    Trotz Unterzahl versuchte Paderborn offensiv das Spiel zu drehen, brachte Filip Bilbija und Stefano Marino für Klaas und Tigges in der Schlussphase, doch der Druck reichte nicht mehr aus, um den Rückstand aufholen.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Mit diesem Sieg kletterte Elversberg auf den zweiten Platz und zog an Paderborn vorbei, die weiterhin mit einem Punkt Rückstand den dritten Rang belegen. Beide Mannschaften zeigen eine starke Saisonleistung, wobei das Spiel in Paderborn den Gästen wichtige Big Points im Kampf um die Aufstiegsplätze sicherte.

    Der SC Paderborn 07 konnte aus den letzten fünf Spielen drei Siege und zwei Niederlagen verzeichnen, während Elversberg in den letzten fünf Begegnungen einen Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen sammelte. Das gestrige Ergebnis markiert für Elversberg eine positive Wendung und unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft.

    Fazit

    Die Partie zwischen SC Paderborn 07 und SV 07 Elversberg bot eine intensive Auseinandersetzung auf hohem Niveau. Die Gäste setzten sich letztlich durch taktische Disziplin, Effizienz in der Chancenverwertung und einer langanhaltenden Überzahl durch. Paderborn zeigte kurzzeitig gute Ansätze und traf zum Ausgleich, konnte jedoch nach dem Platzverweis nicht mehr bestehen. Das Ergebnis spiegelt den knappen Ausgang wider und festigt den Status beider Teams im oberen Tabellendrittel der 2. Bundesliga.

    Quellen

  • FC Schalke 04 – SC Paderborn 07 2:1 (2025-11-28)

    FC Schalke 04 sichert sich knappes 2:1 gegen SC Paderborn und übernimmt Tabellenspitze

    Am 14. Spieltag der 2. Bundesliga trafen am 28. November 2025 der FC Schalke 04 und der SC Paderborn 07 in der Veltins-Arena vor 62.077 Zuschauern aufeinander. Die Begegnung, die als Spitzenspiel der Liga angekündigt war, endete mit einem knappen 2:1-Heimsieg für Schalke, wodurch die Knappen die Tabellenführung übernehmen konnten. In einem kampfbetonten Spiel überzeugten beide Teams mit defensiver Stabilität, wobei die Entscheidung erst spät in der Partie fiel.

    Ausgangslage und Aufstellungen

    Vor der Partie hatten beide Mannschaften sehr unterschiedliche Resultate vorzuweisen. Schalke erreichte in den vorherigen fünf Ligaspielen drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Im Gegensatz dazu konnte Paderborn nach einer Serie von acht Siegen aus den vorangegangenen neun Partien zuletzt einen Dämpfer mit einer 0:2-Niederlage gegen Hannover 96 hinnehmen.

    Coach Miron Muslic von Schalke musste auf Adrian Gantenbein verzichten, der mit einer Wadenverletzung ausfiel. Dafür rückte Vitalie Becker in die Startelf. Zudem ersetzte Christopher Antwi-Adjei Finn Porath. Auf Paderborner Seite gab es nur eine Änderung: Calvin Brackelmann übernahm für Sebastian Klaas und sollte die Defensive stärken.

    Spielverlauf: Ein intensives Duell zweier Aufstiegsaspiranten

    Die Partie begann in einem gespenstisch stillen Ambiente, da beide Fangruppen sich an einem bundesweiten Protest beteiligten. Paderborn zeigte von Beginn an eine offensive Ausrichtung, während Schalke zunehmend das Spiel kontrollierte und mehr Ballbesitz verzeichnete.

    In der achten Minute wurde Schalke ein Strafstoß zugesprochen, der aufgrund eines Fouls knapp innerhalb des Strafraums verhängt wurde. Nach Einschaltung des Videoschiedsrichters wurde dieser jedoch wieder rückgängig gemacht, da das Foul außerhalb des Strafraums stattgefunden hatte. Diese Szene verdeutlichte das hohe Tempo und die Kampfhärte beider Mannschaften.

    Schalke hatte anschließend durch einen Kopfball von Ron Schallenberg sowie einige weitere Chancen gute Gelegenheiten, das Spiel zu dominieren, ohne jedoch frühzeitig zu treffen. Paderborn verzeichnete in der 38. Minute den ersten Treffer durch Laurin Curda, der nach einer präzisen Hereingabe per Kopf erfolgreich war und den Außenseitern den Führungstreffer bescherte.

    Beinahe unmittelbar vor der Halbzeit erspielte sich Schalke jedoch eine gute Gelegenheit, um auszugleichen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Kenan Karaman mit einem Konter der Ausgleichstreffer zum 1:1, was den Spielverlauf bis dato widerspiegelte.

    Entscheidung und Schlussphase

    Die zweite Halbzeit war von hoher Intensität geprägt, wobei beide Teams versuchten, die Abwehrreihen zu überwinden. Schalke zeigte sich taktisch diszipliniert, während Paderborn auf Konter setzte.

    In der 86. Minute sorgte der eingewechselte Bryan Lasme mit einem Treffer für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Dieser späte Treffer wurde sowohl von der Mannschaft als auch von den Fans auf der Tribüne begeistert aufgenommen und bescherte Schalke einen wichtigen Heimsieg.

    Folgen für die Tabelle und Ausblick

    Durch den Erfolg schob sich der FC Schalke 04 mit nun zwei Punkten Vorsprung auf den SC Paderborn an die Spitze der 2. Bundesliga. Beide Teams besitzen aktuell fünf Siege in den letzten sechs Spielen und setzen sich als klare Aufstiegsaspiranten ab. Schalke zeigte erneut seine Stärke in der Defensive – mit bisher nur sieben Gegentoren die beste Abwehr der Liga – und festigt somit seine Position als Favorit.

    Für Paderborn bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Rennen um die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Dennoch bleibt das Team mit zwölf Gegentoren flink und robust und wird sich in den kommenden Begegnungen sicherlich erholen wollen. Das Duell zeigte erneut die Ähnlichkeit beider Mannschaften hinsichtlich ihres Spielstils, der auf defensive Stabilität ausgelegt ist.

    Fazit

    Das Spitzenspiel zwischen Schalke und Paderborn erfüllte die Erwartungen hinsichtlich der Spannung und Intensität. Schalke bewies mit großem Kampfgeist und taktischer Disziplin die Fähigkeit, Rückschläge zu verkraften und spät zuzuschlagen. Paderborn zeigte sich als ebenbürtiger Gegner, der mit seinem Kopfballtor eindrucksvoll Akzente setzte, schlussendlich jedoch an der Maximalkonzentration im letzten Drittel scheiterte.

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – Hannover 96 0:2 (2025-11-22)

    Hannover 96 stoppt Siegesserie des SC Paderborn 07 mit 2:0-Auswärtserfolg

    Im Rahmen des 13. Spieltags der 2. Bundesliga empfing der SC Paderborn 07 den Verfolger Hannover 96. Dabei endete die beeindruckende Serie der Ostwestfalen, die zuvor acht Spiele in Folge gewinnen konnten, erstmals seit dem August mit einer Niederlage. Hannover 96 setzte sich mit 2:0 durch und unterbrach damit die Serie des aktuellen Tabellenführers.

    Schlüsselmomente und Spielverlauf

    Die Partie begann ausgeglichen, ohne große Torgelegenheiten in den ersten Minuten. Zwar dominierten die Gastgeber spielerisch, doch Hannover 96 blieb bei seinen Möglichkeiten eiskalt vor dem Tor. Die erste aussichtsreiche Aktion führte bereits zum Führungstreffer, als ein langer Ball von Hannover-Verteidiger Maik Nawrocki beim finnischen Stürmer Benjamin Källman landete. Dieser ließ dem Paderborner Torwart Dennis Seimen keine Chance und erzielte aus spitzem Winkel das 1:0 (20. Minute). Eine leicht abgefälschte Kugel verhinderte zwar ein noch klareres Bild, doch das Tor zählte sicher.

    In der Folge machte Hannover 96 kontinuierlich Druck. Paderborn konnte nur wenige gefährliche Aktionen vorweisen und wirkte verunsichert. Noch vor der Halbzeit erhöhte Benjamin Källman mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag auf 2:0 (36. Minute). Eine präzise Flanke von Noel Aseko Nkili ermöglichte dem frei stehenden Angreifer eine problemlose Ballmitnahme und vollendete gedankenschnell.

    Die zweite Halbzeit brachte keinen Wechsel am Ergebnis. Hannover zeigte eine kompakte Defensive und ließ keine klaren Chancen zu. Die Hausherren fanden kein Mittel, die stabile Abwehr der Gäste zu durchbrechen und blieben offensiv harmlos. So endete die Begegnung ohne erzielte Treffer nach dem Seitenwechsel.

    Spielerische Leistungen und Bedeutung für die Tabelle

    • Benjamin Källman präsentierte sich mit seinem Doppelpack als Schlüsselspieler und überragende Offensivkraft im Auswärtsteam.
    • Die Defensive von Hannover 96 zeigte einen geschlossenen Auftritt und ermöglichte so den Auswärtssieg ohne Gegentor.
    • Paderborn, trotz der Niederlage weiterhin Tabellenführer, verlor allerdings erstmals in dieser Spielzeit.
    • Hannover 96 verbesserte sich durch den Sieg auf Rang drei, wenngleich die Platzierung im weiteren Spieltag noch variieren kann.
    • Schalke 04, der direkte Verfolger, konnte am gleichen Spieltag nur ein torloses Remis erreichen, was Paderborns Vorsprung auf drei Punkte hielt.

    Ausblick und weitere Details

    Für den SC Paderborn 07 steht nun nach längerer Erfolgsphase die Herausforderung, den Rückschlag zu verarbeiten und weiter um den Aufstieg zu kämpfen. Hannover 96 sendet mit diesem Erfolg ein wichtiges Signal im Kampf um die oberen Tabellenplätze und kann durch Stabilität und Effizienz im Angriff Selbstvertrauen tanken.

    Das Spiel fand ohne größere Störungen in der Benteler-Arena statt und zog zahlreiche Zuschauer an, die eine spannende Partie zwischen den unmittelbaren Konkurrenten erwarteten. Beide Teams werden ihre taktischen Konzepte für die folgenden Spieltage anpassen müssen, um ihre ambitionierten Ziele weiter zu verfolgen.

    Quellen

  • 1. FC Magdeburg – SC Paderborn 07 0:1 (2025-11-09)

    SC Paderborn setzt sich in Magdeburg durch

    Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga musste der 1. FC Magdeburg eine weitere Niederlage einstecken. Die Elbestädter verloren im eigenen Stadion mit 0:1 gegen den SC Paderborn 07. Das entscheidende Tor fiel bereits früh in der Partie. Paderborn konnte mit dem knappen Auswärtserfolg seine ungeschlagene Serie fortsetzen und festigte die Tabellenführung.

    Spielverlauf

    Bereits in der neunten Minute ging der SC Paderborn durch Sebastian Klaas in Führung. Klaas verwertete einen Angriff zum frühen 0:1, was sich als einziges Tor des Tages herausstellen sollte. In der Anfangsphase agierte Magdeburg engagiert, verpasste aber einen erfolgreichen Abschluss, als Alexander Ahl-Holmström eine gute Gelegenheit nicht nutzen konnte.

    Im weiteren Verlauf begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Magdeburg übernahm im Anschluss mehr Spielkontrolle, kam aber nicht entscheidend vor das Tor der Gäste. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es mehrere Verwarnungen auf beiden Seiten. Die Gastgeber mussten in der Abwehr erneut improvisieren, weil mit Heber, Müller und Atik verletzungs- oder sperrungsbedingt wichtige Spieler fehlten.

    Nach dem Seitenwechsel wechselte Magdeburg offensiv, brachte unter anderem Breunig und Pesch für frische Impulse, doch die Defensive um Paderborns Keeper hielt allen Angriffen stand. Die hochkarätigen Chancen, die sich Magdeburg zum Teil herausspielte, blieben ungenutzt. Ein durch den VAR überprüfter Strafstoß wurde letztlich nicht gegeben, sodass Paderborn die knappe Führung über die Zeit brachte.

    Statistik und Besonderheiten

    • Magdeburg verzeichnete trotz mehr Ballbesitz und einer höheren Expected-Goals-Zahl (1,71 zu 1,19) keinen Treffer.
    • Bei den Gelben Karten handelte sich Magdeburg deutlich mehr Verwarnungen ein, darunter Rayan Ghrieb, Falko Michel, Alexander Nollenberger und Lubambo Musonda. Bei Paderborn sahen unter anderem Felix Götze, Luca Curda, Tom Scheller und Sebastian Castañeda Gelb.
    • Aufseiten der Gastgeber nahm Trainer Petrik Sander einige personelle Änderungen im Vergleich zur Vorwoche vor. Fünf neue Akteure standen in der Startelf. Mehrere Wechsel waren durch Verletzungen und Sperren zwingend erforderlich.
    • Paderborn bleibt damit weiter ohne Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg in Pflichtspielen der 2. Bundesliga. Für Magdeburg setzt sich eine schwierige Phase fort, mit lediglich einem Sieg aus den letzten fünf Partien.

    Taktische Entwicklung

    Trainer Sander musste auf mehrere Stammspieler im Defensiv- und Mittelfeldbereich verzichten und strukturierte die Mannschaft neu. Die Anpassungen führten zwar dazu, dass Magdeburg Ballkontrolle erlangte und das Spielgeschehen meist bestimmte, aber die Offensive blieb bis zum Abpfiff zu harmlos. Paderborn hingegen zeigte sich effizient und kompakt in der Verteidigung. Nach dem Führungstreffer rückte der Fokus der Gäste stärker auf das Verwalten des Ergebnisses, was letztlich zu einem weiteren Dreier reichte.

    Die Aufstellungen

    • 1. FC Magdeburg: Dominik Reimann – Marcus Mathisen, Lubambo Musonda, Max Geschwill – Laurin Ulrich, Falko Michel, Silas Gnaka, Rayan Ghrieb, Luka Hyryläinen – Alexander Ahl-Holmström, Alexander Nollenberger
    • SC Paderborn 07: Spielerdetails laut offizieller Meldung, im Verlauf mehrere Wechsel, unter anderem kamen Luca Engelns und Sebastian Castañeda zum Einsatz.

    Fazit

    Der SC Paderborn 07 nutzte einen frühen Fehler der Gastgeber konsequent aus und verwertete die Führung zielstrebig über die gesamte Spieldauer. Magdeburg stemmte sich gegen die Niederlage, ließ jedoch wiederholt Möglichkeiten aus und scheiterte an Abschlussschwäche sowie einer stabilen Paderborner Defensive. Damit setzt sich ein Trend fort, in dem Magdeburg zwar um Spielkontrolle bemüht ist, aber letztlich zu wenig Ertrag daraus zieht. Paderborn bleibt dank Effektivität und defensiver Stabilität an der Spitze der 2. Bundesliga.

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – SpVgg Greuther Fürth 2:1 (2025-11-02)

    SC Paderborn 07 setzt Höhenflug fort: 2:1-Heimsieg gegen Greuther Fürth

    Am 11. Spieltag der 2. Bundesliga behauptete sich der SC Paderborn 07 mit 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth. In der Home Deluxe Arena sicherte sich Paderborn am 2. November 2025 den siebten Sieg in Folge und übernahm damit die alleinige Tabellenführung.

    Spielverlauf in der Home Deluxe Arena

    Paderborn startete mit vier Veränderungen gegenüber dem Pokalspiel unter der Woche. In einem zunächst offenen Duell übernahmen die Gäste in der Anfangsphase das Kommando: Mit frühem Pressing kam Fürth zu guten Abschlüssen, erschien bissig und zielstrebig. Doch die Defensive der Hausherren stand in kritischen Momenten sicher, während sich Torhüter Dennis Seimen ohne Fehler präsentierte.

    Die Führung für Paderborn resultierte aus einem Standard: Laurin Curda verwertete in der 37. Minute einen Strafstoß. Bis zur Pause hielt Paderborn das 1:0 über die Zeit, auch wenn Fürth phasenweise besser kombinierte.

    Entscheidung durch Bilbija, Fürther Anschluss zu spät

    Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der Gastgeber, dem der zweite Treffer sichtlich Sicherheit verlieh. Stürmer Filip Bilbija erhöhte in der 64. Minute, als er nach einer Flanke per Kopf zum 2:0 vollendete. Fürth wechselte in der Folge gleich dreifach und versuchte, mit frischen Kräften Druck aufzubauen. In der Schlussphase kamen bei den Hausherren Tigges und Wörner, um die Führung abzusichern.

    Greuther Fürth gelang durch Einwechselspieler Omar Sillah in der 89. Minute der Anschlusstreffer. Nach Pass in den Strafraum traf er aus kurzer Distanz. Die restlichen Minuten brachte Paderborn aber über die Zeit und blieb auch im achten Ligaspiel in Serie ohne Niederlage.

    Tabellenstand und Serien

    • Paderborn verbesserte seine Bilanz auf acht Saisonsiege, zwei Remis und nur eine Niederlage.
    • Der neue Spitzenreiter baute damit den eigenen Vereinsrekord in der 2. Bundesliga aus.
    • Im eigenen Stadion steht nun das vierte Heimspiel mit drei Punkten in Folge zu Buche.
    • Die Defensive war bislang mit zehn Gegentoren ausgesprochen stabil.

    Fürth hingegen bleibt in der Krise. Der Klub aus Franken kommt nun auf lediglich zehn Punkte und steckt tief im Tabellenkeller. Fürth steht unter Druck, da der Rückstand auf die sichere Zone immer größer wird.

    Hintergründe und Aufstellungen

    Paderborns Trainer Ralf Kettemann reagierte mit vier Wechseln auf das anstrengende Pokalspiel. Torwart Seimen sowie Castaneda, Klaas und Debütant Marino starteten, während Brackelmann mit Muskelproblemen erneut aussetzen musste. Bei Fürth durfte Torhüter Silas Prüfrock – eigentlich als Nummer fünf in die Saison gestartet – erstmals in der Liga ran, da Stammkeeper Boevink auf der Bank saß.

    Beachtenswert bleibt die bisherige Gesamtbilanz zwischen beiden Klubs: Fürth galt in der Vergangenheit als eine Art Angstgegner für den SCP. Mit diesem Erfolg, dem siebten Zweitliga-Sieg nacheinander, konnte Paderborn jedoch eine ihrer negativsten Serien ein wenig entkräften.

    Ausblick

    Der SC Paderborn 07 präsentiert sich in außergewöhnlicher Form und ist inzwischen ein zentraler Anwärter auf den direkten Aufstieg. Greuther Fürth hingegen muss dringend Stabilität gewinnen, um nicht frühzeitig den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren.

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – Bayer 04 Leverkusen 2:2 (2025-10-29)

    DFB-Pokal: Bayer 04 Leverkusen übersteht dramatisches Duell bei SC Paderborn 07

    In der zweiten Runde des DFB-Pokals hat Bayer 04 Leverkusen trotz einer starken Gegenwehr des Zweitligisten SC Paderborn 07 mit 4:2 nach Verlängerung gewonnen. Die Partie am 29. Oktober 2025 in der Benteler-Arena endete erst nach einem intensiven Kampf mit mehreren Wendungen und einem Platzverweis zugunsten der Gäste.

    Erster Abschnitt ohne Treffer, Spielentwicklung intensiv

    Das Match blieb in der ersten Halbzeit ohne Torerfolg, obwohl die Rheinländer erwartungsgemäß mehr Ballbesitz hatten. Paderborn verstand es jedoch, die Spielgeschwindigkeit zu kontrollieren und den Offensivdrang von Bayer Leverkusen frühzeitig zu bremsen. Die Partie spielte sich viel im Mittelfeld ab, wobei die Zweitligamannschaft durch eine engagierte Defensivarbeit und aggressives Pressing überzeugte.

    Rote Karte für Paderborn und Führung durch Freistoß

    In der 58. Minute geriet der Spielverlauf dramatisch ins Wanken, als Paderborns Abwehrspieler Felix Götze nach einer Notbremse gegen Leverkusens Stürmer Christian Kofane die Rote Karte erhielt. Die folgende Standardsituation nutzte Alejandro Grimaldo unmittelbar zum Führungstreffer für Bayer Leverkusen. Der Spanier zeigte erneut seine herausragende Spezialität bei Freistößen und brachte sein Team in Überzahl in Front.

    Spannende Schlussphase und Ausgleich in der Nachspielzeit

    Die Unterzahl war für Paderborns Mannschaft ein schwerer Rückschlag, doch sie blieben kämpferisch und belohnten sich kurz vor dem regulären Ende der Partie. In der 90. Minute erzielte Stefano Marino per Kopf den Ausgleich und sicherte seiner Mannschaft so die Verlängerung.

    Verlängerung mit weiteren Toren und dramatischen Momenten

    Die Verlängerung begann mit einem überraschenden Führungstreffer für Paderborn durch Sven Michel in der 96. Minute, der das Spiel überraschend zu drehen schien. Bayer Leverkusen reagierte aber umgehend und glich durch Jarell Quansah, nur eine Minute nach Beginn des zweiten Verlängerungsabschnitts, aus.

    In den Schlussminuten sorgten dann Ibrahim Maza (120.+2) und Aleix Garcia (120.+4) mit weiteren Treffern für die endgültige Entscheidung zugunsten der Werkself, die sich so knapp, aber verdient durchsetzte.

    Analyse und Bedeutung des Spiels

    Diese Begegnung verdeutlichte einerseits das hohe Niveau und die Gefährlichkeit des Zweitligisten SC Paderborn, der trotz Unterzahl nie aufgab und bis zur letzten Minute um den Einzug in die nächste Pokalrunde kämpfte. Andererseits zeigte Bayer Leverkusen Charakter und Qualität, um trotz zeitweiser Schwäche und eines drohenden Ausfalls die Nerven zu behalten. Trainer Kasper Hjulmand konnte mit dem späten Erfolg wichtige Erkenntnisse für die bevorstehenden Bundesliga-Spiele gewinnen.

    Der Sieg bedeutet für Leverkusen zwar das Erreichen des Achtelfinales im DFB-Pokal, doch der gezeigte Spielverlauf dürfte für Unzufriedenheit sorgen, da eine längere Überzahl nicht in eine ruhigere Spielkontrolle umgesetzt wurde. Paderborn hinterließ trotz der Niederlage einen positiven Eindruck mit hohem Einsatz und taktischer Disziplin.

    Fazit

    Bayer 04 Leverkusen gewann in einem spektakulären und nervenaufreibenden Pokalmatch bei SC Paderborn 07 mit 4:2 nach Verlängerung. Das Spiel war geprägt von einer frühen Entscheidung der Schiedsrichter, einem direkten Freistoßtor, dramatischen Wendungen in der Schlussphase und einem intensiven Fight bis zum Schluss. Leverkusen rettete sich am Ende mühsam ins Achtelfinale, während Paderborn die Möglichkeiten zum Überraschungscoup ausließ.

    Quellen

  • Dynamo Dresden – SC Paderborn 07 1:2 (2025-10-25)

    Dynamo Dresden unterliegt gegen SC Paderborn 07: Negativserie hält an

    Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga musste Dynamo Dresden vor heimischem Publikum eine weitere Niederlage hinnehmen. Die Ostwestfalen vom SC Paderborn setzten sich mit 2:1 in Dresden durch. Nach einem zwischenzeitlichen Ausgleich der Hausherren zur Pause gelang den Gästen in der zweiten Hälfte der entscheidende Treffer. Während Paderborn seine Erfolgsserie fortsetzte, steckt Dynamo weiterhin tief im Tabellenkeller.

    Spielverlauf

    Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, beide Mannschaften suchten nach einer klaren Linie. Paderborn präsentierte sich von Beginn an überlegen in den Offensivaktionen und erzielte als erste Mannschaft das Tor. Dynamo Dresden reagierte und kam mit dem Ausgleich zum Ende der ersten Halbzeit zurück ins Spiel. Zur Pause stand es 1:1.

    Im zweiten Durchgang nutzte Paderborn die Unsicherheiten in der Dresdner Defensive und schob nach rund einer Stunde das 2:1 nach. Trotz Bemühungen gelang es Dynamo nicht, gegen die stabilen Gäste noch einmal zurückzukommen. Damit bestätigten die Sachsen ihre anhaltende Schwäche im eigenen Stadion.

    Einordnung des Ergebnisses

    Dresden bleibt zu Hause weiterhin ohne Sieg und verzeichnet nach dem 10. Spieltag eine alarmierende Serie: Seit nunmehr 14 Zweitliga-Heimspielen gab es keinen vollen Erfolg mehr. In dieser Saison haben die Sachsen insbesondere vor heimischer Kulisse erhebliche Probleme, Punkte einzufahren.

    Tabellarisch macht sich diese Negativentwicklung deutlich bemerkbar. Mit zuletzt mageren sieben Punkten aus zwölf Partien verweilt Dresden auf den hinteren Plätzen der Tabelle und droht sich im Abstiegskampf festzusetzen. Auch in den vorherigen Spielen gelang lediglich zwei Mal eine Punkteteilung, während drei Begegnungen verloren gingen.

    Paderborn hingegen untermauerte in Dresden seine Position als auswärtsstarkes Spitzenteam. Bereits zum vierten Mal in dieser Saison verließen die Ostwestfalen in der Fremde als Sieger den Platz. Mit nun 29 Zählern aus zwölf Spielen steht der SCP weiterhin an der Tabellenspitze und hat in den letzten fünf Partien die Maximalausbeute eingefahren.

    Statistische Auffälligkeiten

    • Dynamo Dresden ist seit Dezember 2021 in Zweitliga-Heimspielen ohne Sieg.
    • Die letzten fünf Ligapartien brachten Dynamo drei Niederlagen und zwei Remis ein.
    • Der SC Paderborn bleibt auswärts ungeschlagen (drei Siege, zwei Punkteteilungen).
    • Paderborn erzielte in seinen letzten fünf Spielen stets mindestens zwei Tore.

    Historie des Duells

    Begegnungen zwischen Dresden und Paderborn verlaufen oft zugunsten der Ostwestfalen. Von sieben Zweitligaduellen konnte Dresden lediglich eine Partie für sich entscheiden. Die anderen Spiele endeten mit vier Siegen für Paderborn beziehungsweise drei Remis. Auch im Verlauf der vergangenen Saisons tat sich Dynamo schwer, dieses direkte Duell erfolgreich zu gestalten.

    Blick auf die nächsten Spiele

    Dynamo Dresden steht nun vor einer schweren Auswärtsaufgabe beim VfL Bochum und droht weiter den Anschluss zum unteren Mittelfeld zu verlieren, sollte die Negativserie anhalten. Für Paderborn geht es mit einem Heimspiel gegen Hannover 96 weiter. Die aktuelle Verfassung der Mannschaft deutet auch hier auf einen weiteren Punktgewinn hin.

    Fazit

    Die Pleite gegen Paderborn verstärkt die Sorgen bei Dynamo Dresden. Während der SC Paderborn seine Erfolgswelle reitet und sich an der Tabellenspitze festsetzt, muss Dynamo trotz engagierter Vorstellung nach Lösungen suchen, um die eigenen Defizite zu beheben. Besonders die ausbaufähige Heimbilanz bleibt ein zentrales Thema für das weitere Saisonverlauf der Sachsen.

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – Arminia Bielefeld 4:3 (2025-10-18)

    Spektakel in Paderborn: SC Paderborn ringt Arminia Bielefeld mit 4:3 nieder

    Am 9. Spieltag der 2. Bundesliga kam es in Paderborn zu einem denkwürdigen Ostwestfalenduell zwischen dem SC Paderborn 07 und Arminia Bielefeld. Vor ausverkauftem Haus lieferten sich beide Teams ein torreiches und dramatisches Duell, das die Gastgeber am Ende mit 4:3 für sich entschieden. Das Spiel wurde von drei Strafstößen, mehreren Führungswechseln und ständiger Spannung geprägt.

    Erste Halbzeit: Bielefeld nutzt die Chancen, Paderborn bleibt dran

    Die Partie begann schwungvoll. Bereits nach einer Viertelstunde brachte Joel Grodowski die Gäste durch einen verwandelten Elfmeter mit 1:0 in Führung. Der SCP ließ sich durch den frühen Rückstand allerdings nicht aus dem Konzept bringen. Zehn Minuten später stellte Mika Baur den Ausgleich her. Doch die Arminia reagierte prompt: Wenige Augenblicke darauf nutzte Thaddäus-Monju Momuluh eine Unkonzentriertheit der Paderborner Hintermannschaft zur erneuten Führung (29. Minute). In der Folge fielen keine weiteren Treffer, sodass die Gäste mit einem 2:1-Vorsprung in die Kabinen gingen. Auffällig war das intensive Zweikampfverhalten beider Mannschaften, wobei Bielefeld in den entscheidenden Aktionen die nötige Entschlossenheit zeigte.

    Starker SCP-Start nach der Pause: Spiel kippt in kurzer Zeit

    Paderborn startete energisch in die zweite Halbzeit und veränderte mit Wechseln die Statik des Spiels. Die Gastgeber übernahmen zunehmend das Kommando und überrollten Bielefeld mit einer Serie an Treffern binnen kurzer Zeit. Steffen Tigges (50.) markierte nach Wiederanpfiff den Ausgleich. Filip Bilbija drehte die Partie in der 55. Minute zu Gunsten des SCP. Erneut Tigges erhöhte sieben Minuten später und stellte den Spielstand auf 4:2. Innerhalb von nur zwölf Minuten war aus einem Rückstand eine klare Paderborner Führung geworden. Die Heimelf zeigte sich in dieser Phase deutlich griffiger, während die Arminia-Defensive den Zugriff verlor.

    Arminia bäumt sich auf – Endspurt bleibt unbelohnt

    Bielefeld reagierte auf den Rückschlag mit mehreren frischen Kräften, um die Angriffsbemühungen zu verstärken. Nach einer knappen Viertelstunde in der zweiten Halbzeit kamen die Gäste durch einen weiteren verwandelten Strafstoß von Tim Handwerker (73.) wieder auf ein Tor heran. Der SCP brachte mit personellen Wechseln in der Schlussphase zusätzliche Stabilität, während Bielefeld bis zum Abpfiff engagiert auf den Ausgleich drängte. Die kompakte Defensive des SCP hielt dem Druck allerdings Stand und sicherte den knappen Heimsieg.

    Tabellensituation und Konsequenzen

    • Mit dem Sieg rangiert der SC Paderborn nach neun Spieltagen mit 20 Punkten vorübergehend auf dem zweiten Tabellenplatz.
    • Für die Arminia war es die vierte Pflichtspielniederlage in Serie. Die Lage im Tabellenkeller spitzt sich weiter zu.
    • Paderborn feiert den ersten Ligaerfolg gegen Bielefeld seit 2014 und setzt die eigene Erfolgsserie fort.

    Analyse: Unterschiedliche Halbzeiten und defensive Schwächen

    Die Begegnung war geprägt von zwei grundverschiedenen Halbzeiten. In Durchgang eins zeigte sich Bielefeld effizienter vor dem Tor und verteidigte konzentriert. Nach der Pause präsentierte sich der SCP spielstärker und offensiv variabler. Die Gäste verloren in der Defensive zeitweise die Übersicht, was Paderborn eiskalt ausnutzte. Die Anzahl der erzielten Tore belegt das hohe Offensivtempo beider Teams, während die Defensivabteilungen immer wieder in Bedrängnis gerieten. Am Ende war die Durchschlagskraft des SC Paderborn ausschlaggebend für die Vergabe der Punkte.

    Quellen

  • Eintracht Braunschweig – SC Paderborn 07 1:2 (2025-10-03)

    Eintracht Braunschweig unterliegt SC Paderborn 07: Paderborn übernimmt Tabellenspitze

    Am 8. Spieltag der 2. Bundesliga empfing Eintracht Braunschweig den SC Paderborn 07 im heimischen Eintracht-Stadion. 21.349 Zuschauer verfolgten eine Partie, die von einem Blitzstart der Gäste geprägt wurde und den Negativtrend der Gastgeber fortsetzte. Paderborn feierte durch den 2:1-Auswärtssieg den vierten Erfolg in Serie und stand damit zum ersten Mal in dieser Saison an der Spitze der Tabelle.

    Früheres Tor sorgt für Überraschung

    Bereits kurz nach dem Anpfiff sorgte Paderborn für einen Paukenschlag: Filip Bilbija traf nach einer Flanke von Sebastian Klaas per Kopf zur Führung. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich einige Anhänger der Gastgeber noch auf dem Weg zu ihren Plätzen. Bilbija nutzte die Unordnung in der Braunschweiger Defensive und platzierte den Ball in die linke Ecke.

    Dominiertes Angriffsspiel der Gäste

    Nach dem Führungstreffer lenkte die Elf von Trainer Ralf Kettemann das Spielgeschehen. Der Ball lief sicher durch die eigenen Reihen, gefährliche Abschlüsse blieben allerdings Mangelware. Erst in der 9. Minute kam Braunschweig durch einen Heber von Sven Köhler und einen anschließenden Schuss von Erencan Yardimci dem Ausgleich nahe, doch SCP-Torwart Dennis Seimen verhinderte Schlimmeres.

    Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit beruhigte sich das Spiel. Paderborn zeigte mehr Präsenz, doch auch die Gastgeber fanden nach und nach ins Spiel zurück, ohne zwingende Torchancen zu kreieren. Die Pausenführung der Gäste spiegelte die spielerischen Vorteile wider.

    VAR greift ein – Braunschweiger Hoffnung wächst

    Nach dem Seitenwechsel agierte der SC Paderborn weiterhin spielfreudig. In der 49. Minute prüfte Mika Baur mit einem Volleyschuss erneut Braunschweigs Keeper Ron-Thorben Hoffmann. Kurz darauf jubelte Paderborn ein zweites Mal, doch der Kopfballtreffer von Santiago Castaneda wurde nach Prüfung durch den Videoassistenten aberkannt: Steffen Tigges stand dabei aktiv im Abseits.

    Dies wirkte wie ein Weckruf für die Gastgeber. Vor allem Mehmet Can Aydin sorgte über die rechte Seite für Gefahr. Dennoch blieb die Paderborner Abwehr stabil und ließ kaum Abschlüsse zu. Beide Trainer griffen taktisch ein, doch am Gesamtbild änderte sich wenig – Braunschweig mühte sich, Paderborn blieb gefährlich.

    Spannende Schlussphase: Braunschweig gleicht kurz aus, Paderborn kontert prompt

    Die Partie nahm in der Schlussphase an Tempo zu. In der 86. Minute gelang den Braunschweigern durch Levente Szabó der Ausgleich nach einem energischen Angriff. Die Hoffnungen der Fans auf einen Punktgewinn lebten damit auf.

    Nur zwei Minuten später antwortete Paderborn allerdings erneut. Stefano Marino traf für die Gäste und stellte die Führung umgehend wieder her. Trotz des Rückschlags in aussichtsreicher Endphase versuchte Braunschweig alles, es blieb jedoch beim 1:2.

    Tabellenstand und sportliche Situation

    Die Lage der beiden Mannschaften unterscheidet sich nach dem 8. Spieltag deutlich. Während Braunschweig die vierte Niederlage in Folge hinnehmen musste und weiter ohne Erfolgserlebnis verbleibt, führt Paderborn mit 17 Zählern vorübergehend die Tabelle an. Insbesondere der Abschlussschwäche und Unsicherheiten zu Beginn einer Partie bleibt auf Braunschweiger Seite ein Problem, während Paderborn mit effizientem Offensivspiel und konstanter Leistung überzeugt.

    • Eintracht Braunschweig: Weiterhin tief in der Krise, vier Niederlagen am Stück, Probleme im Abschluss und in der Defensive.
    • SC Paderborn 07: Vierter Sieg in Serie, Sprung auf Platz eins, starke Anfangsphase, effektive Chancenverwertung.

    Blick voraus

    Für Eintracht Braunschweig gilt es nun, die Schwächen in Defensive und Angriff abzustellen und kurzfristig die Negativserie zu stoppen, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Der SC Paderborn kann dagegen nach dem Sprung an die Spitze mit Rückenwind in die kommenden Spiele gehen und hat sich eindeutig als Aufstiegskandidat positioniert.

    Quellen