Schlagwort: SC Paderborn 07

  • SC Paderborn 07 – 1. FC Kaiserslautern 2:0 (2025-09-27)

    SC Paderborn 07 entscheidet Duell gegen 1. FC Kaiserslautern nach Platzverweis

    Am 7. Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich der SC Paderborn 07 mit 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern durch. Die Entscheidung in der Benteler-Arena fiel nach einem folgenschweren Platzverweis für die Gäste unmittelbar vor der Halbzeitpause. Paderborn baute damit seine eigene Erfolgsserie aus, während Kaiserslautern seine erste Niederlage nach drei Siegen kassierte.

    Spielverlauf: Ausgeglichenes Duell vor dem Umschwung

    Beide Teams starteten engagiert in das Verfolgerduell. Paderborn präsentierte sich spielfreudig, doch auch die Lauterer Gäste versteckten sich nicht. Die beste Möglichkeit des ersten Durchgangs hatte Kaiserslauterns Faride Alidou in der 18. Minute, als er allein auf das Tor zulief, jedoch am starken Paderborner Schlussmann Dennis Seimen scheiterte.

    Mit zunehmender Spielzeit verschob sich die Kontrolle immer mehr zugunsten des SC Paderborn. Dennoch blieb es bis kurz vor der Pause ein Duell auf Augenhöhe, deutliche Torchancen blieben jedoch zunächst Mangelware.

    Schlüsselmoment: Notbremse und verschossener Elfmeter

    Die Begegnung kippte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Nach einem Foul von Maxwell Gyamfi an Filip Bilbija entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß und ahndete die Aktion als Notbremse – Gyamfi musste mit Rot vom Platz. Den anschließenden Elfmeter konnte Bilbija allerdings nicht verwerten, Keeper Julian Krahl parierte den Versuch und hielt Lautern damit zunächst im Spiel.

    Doppelschlag nach Wiederanpfiff bringt die Entscheidung

    Paderborn nutzte die numerische Überlegenheit nach der Pause konsequent aus. Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff traf Bilbija nach Vorarbeit von Sebastian Klaas und Brackelmann zur Führung. Bereits drei Minuten später erhöhte Laurin Curda nach einer Flanke von Müller zum 2:0. Damit war das Spiel so gut wie entschieden, Kaiserslautern konnte in Unterzahl kaum noch Akzente setzen.

    Im Anschluss kontrollierte Paderborn das Geschehen souverän. Weitere Möglichkeiten, etwa durch Bilbija und Castaneda, blieben ungenutzt. Am verdienten Heimsieg der Ostwestfalen änderte das jedoch nichts mehr.

    Tabellensituation und Serien

    Mit dem dritten Erfolg in Folge schob sich Paderborn mit 14 Punkten auf Rang vier und bleibt zugleich zum vierten Mal in Serie ohne Gegentor. Kaiserslautern, das nach drei Siegen anreiste, fiel durch die Niederlage auf Platz sieben zurück. Für die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht gab es nach dem Platzverweis kaum noch Spielraum, die Serie fortzusetzen.

    Statistik und Besonderheiten

    • Die Startelf von Paderborn war durchschnittlich 23,4 Jahre alt – ein neuer Klubrekord im Profifußball.
    • Kapitän Felix Götze und Vizekapitän Raphael Obermair fehlten verletzt, sodass Sebastian Klaas erstmals die Binde trug.
    • Die Zuschauerzahl betrug 14.520.
    • Bilbija verschoss kurz vor der Pause einen Elfmeter, traf aber kurz darauf zur Führung.
    • Paderborn gelang der vierte Zu-Null-Erfolg in Serie, was den bisherigen Zweitliga-Bestwert des Vereins einstellt.
    • Kaiserslautern musste mit zehn Spielern die zweite Halbzeit bestreiten und blieb offensiv danach nahezu wirkungslos.

    Fazit

    Paderborn nutzte die personelle Überlegenheit nach Gyamfis Platzverweis routiniert und setzte durch einen schnellen Doppelschlag nach der Pause den entscheidenden Akzent. Für Kaiserslautern reichte eine couragierte erste Halbzeit nicht aus, um die Partie nach dem Wechsel noch zu kippen. Paderborns junge Mannschaft mischt damit weiter die Spitzengruppe auf und unterstreicht ihre defensiven Qualitäten.

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  • Hertha BSC – SC Paderborn 07 0:2 (2025-09-20)

    Hertha BSC unterliegt SC Paderborn 07: Bilbija entscheidet die Partie

    Am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich der SC Paderborn 07 mit 2:0 bei Hertha BSC durch. Die Berliner warten damit weiterhin auf den ersten Heimtreffer und -erfolg der laufenden Saison. Durch die Niederlage verbleibt Hertha mit fünf Punkten vorerst auf Rang 14 der Tabelle, könnte jedoch nach den weiteren Begegnungen des Wochenendes noch tiefer abrutschen.

    Voraussetzungen und Aufstellungen

    Vor 44.718 Zuschauern im Olympiastadion vertraute Hertha-Trainer Stefan Leitl weitgehend der Elf, die eine Woche zuvor 3:0 in Hannover triumphiert hatte. Linus Gechter rückte nach seiner Sperre zurück ins Team und ersetzte Julian Eitschberger auf der rechten Abwehrseite. Paderborns Coach Ralf Kettemann brachte nach dem Heimdreier gegen Bochum zwei neue Spieler: Tjark Scheller und Sebastian Klaas begannen statt Calvin Brackelmann (krank) und Nick Bätzner (Bank). Bei den Gästen lief Filip Bilbija als waschechter Berliner von Beginn an auf.

    Paderborn startet zielstrebiger – Hertha unsicher im Aufbau

    Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die von Herthas Unsicherheiten im Spielaufbau profitierten. Bereits nach drei Minuten verbuchte Bilbija den ersten Torabschluss, der Ball flog allerdings am Pfosten vorbei. Hertha agierte fehlerhaft und kam in der Offensive kaum zur Entfaltung. Die Hausherren brauchten fast 20 Minuten, ehe sie erstmals für Gefahr sorgten. Nach einem langen Einwurf von Fabian Reese köpfte Dawid Kownacki aufs Tor, doch Felix Götze verhinderte auf der Linie einen Rückstand für Paderborn.

    Bilbija schlägt kurz vor der Pause zu

    Das Spiel entwickelte sich nach der Trinkpause hin zu mehr Ballbesitz für Paderborn. In der 38. Minute gelang den Ostwestfalen der Führungstreffer: Laurin Curda setzte sich auf der rechten Außenbahn durch und brachte den Ball in den Rückraum. Mika Baur scheiterte noch per Abschluss, doch Bilbija reagierte am schnellsten und schob gezielt ins linke Eck ein. Hertha-Keeper Tjark Ernst hatte keine Abwehrchance.

    Paderborn sichert die Führung nach dem Seitenwechsel

    Zur Pause nahm Hertha zwei Veränderungen vor. Eitschberger und Kevin Sessa ersetzten Gechter und Leon Jensen. Die Gastgeber starteten nach Wiederanpfiff aktiver. Marten Winkler vergab jedoch nach rund 53 Minuten die beste Gelegenheit zum Ausgleich und schoss über das Tor.

    Die Vorentscheidung folgte fünf Minuten darauf: Nach einem Handspiel von Kennet Eichhorn im eigenen Sechzehner entschied Schiedsrichter Felix Prigan auf Strafstoß. Bilbija ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und traf mit einem frechen Lupfer zur 2:0-Führung.

    Hertha bleibt harmlos – Paderborn verwaltet den Vorsprung

    Anschließend verwalteten die Gäste geschickt das Ergebnis. Paderborn blieb kompakt, Hertha fand gegen die gut gestaffelte Defensive keine Lösungen. Die Hoffnungen der Berliner, nach dem Auswärtserfolg in Hannover eine kleine Serie zu starten, wurden damit jäh beendet. Auffällig blieben erneut die Probleme im Angriffsspiel und die weiterhin fehlende Durchschlagskraft.

    Für den SC Paderborn markierte die Partie nicht nur den zweiten Auswärtssieg der Saison, sondern auch das dritte Spiel in Folge ohne Gegentor. Matchwinner war Filip Bilbija, der beide Treffer erzielte und damit die Defensivschwächen der Berliner ausnutzte.

    Fazit

    Paderborn zeigte sich in allen Spielphasen stabiler, defensiv diszipliniert und nutzte die Fehler der Herthaner konsequent. Die Berliner müssen sich nach der nächsten Heimniederlage weiter nach unten orientieren. Für Paderborn verlief der Nachmittag im ungewohnten gelben Auswärtstrikot optimal – der SCP rückt mit dem Erfolg näher an die Aufstiegsränge heran und bestätigt die aufsteigende Form.

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  • SC Paderborn 07 – VfL Bochum 1:0 (2025-09-12)

    SC Paderborn 07 gewinnt knapp gegen VfL Bochum am 5. Spieltag der 2. Bundesliga

    Am 5. Spieltag der Saison 2025/26 in der 2. Bundesliga traf der SC Paderborn 07 auf den VfL Bochum. Die Partie fand am 12. September 2025 statt und endete mit einem 1:0-Heimsieg für die Ostwestfalen. Beide Mannschaften gingen mit unterschiedlichen Vorzeichen in die Begegnung: Während Paderborn in der Liga zuletzt konstant punktete, präsentierten sich die Bochumer mit wechselhaften Ergebnissen.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Für den SC Paderborn verlief der Saisonstart insgesamt positiv. Das Team konnte nach den ersten vier Spieltagen mehrere Partien für sich entscheiden und zeigte eine stabile Defensive, die bislang nur wenige Gegentreffer zuließ. Die Offensive des SCP war vor allem durch einen individuell starken Angriff geprägt. Der VfL Bochum hatte eine durchwachsene Bilanz, sammelte aber ebenfalls wichtige Punkte und bewegte sich im Tabellenmittelfeld.

    Spielverlauf: Taktisch geprägt, Chancen begrenzt

    Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen und war von vorsichtigem Abtasten geprägt. Beide Teams legten großen Wert auf taktische Disziplin und standen defensiv kompakt. Großchancen blieben daher zunächst aus. Die Defensivreihen schafften es weitgehend, zwingende Szenen zu unterbinden. Mit einem 0:0 ging es in die Kabinen.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte erhöhte Paderborn das Tempo. Die Gastgeber investierten mehr in die Offensive, fanden aber zunächst keinen Weg durch die Defensive der Bochumer. Erst im weiteren Verlauf schafften es die Ostwestfalen, das entscheidende Tor des Abends zu erzielen. Nach einem konzentrierten Vorstoß über die Flügel wurde ein Angriff konsequent zu Ende gespielt und der Ball im Bochumer Kasten untergebracht.

    Für den Rest der Partie versuchte Bochum, aktiver zu werden und zum Ausgleich zu kommen. Trotz einzelner Ansätze blieben klare Möglichkeiten jedoch Mangelware. Paderborn verteidigte geschickt und brachte die knappe Führung über die Zeit.

    Entscheidende Aspekte und statistische Auffälligkeiten

    • Defensiv zeigte sich der SC Paderborn erneut solide und ließ keine Gegentreffer zu.
    • Der Spielverlauf war von Zweikämpfen im Mittelfeld und klarer taktischer Ordnung geprägt.
    • Bochum fand offensiv kaum Durchschlagskraft gegen die strukturierte Abwehr der Hausherren.
    • Paderborns Siegtor reichte für die vollen drei Punkte und festigte die gute Serie im Saisonverlauf.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Mit dem knappen Heimerfolg festigte Paderborn seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Die Mannschaft blieb damit weiter auf Kurs und bestätigte ihre starke Phase zu Saisonbeginn. Bochum musste hingegen einen Rückschlag hinnehmen und verpasste die Möglichkeit, sich im Klassenment weiter nach vorn zu arbeiten.

    Fazit

    Der SC Paderborn 07 überzeugte erneut mit einer kompakten Abwehr und nutzte eine der wenigen Offensivaktionen zum Tor des Tages. Bochum hielt zwar lange mit, konnte in der Offensive jedoch keine Akzente setzen. Letztlich setzte sich das effizientere Team durch und verbuchte einen knappen, aber verdienten Erfolg.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – SC Paderborn 07 0:0 (2025-08-29)

    0:0 zwischen 1. FC Nürnberg und SC Paderborn 07 – Wenig Torgefahr, keine Sieger

    Am 29. August 2025 trafen der 1. FC Nürnberg und der SC Paderborn 07 im Rahmen des vierten Spieltags der 2. Bundesliga aufeinander. Die Begegnung im Max-Morlock-Stadion endete torlos. Beide Mannschaften bleiben damit im Tabellenmittelfeld beziehungsweise an der Spitze, ohne sich entscheidend voneinander abzusetzen.

    Die Ausgangslage: Nürnberg unter Druck, Paderborn formstark

    Der 1. FC Nürnberg stand nach einer Serie von drei Niederlagen zu Saisonbeginn bereits zu einem frühen Zeitpunkt unter Zugzwang. Zuletzt hatten die Franken gegen Preußen Münster mit 1:2 verloren. In der Tabelle bewegte sich der Club vor diesem Spiel im unteren Bereich. Paderborn hingegen konnte auf eine stabilere Bilanz verweisen: Nach drei Spieltagen standen für die Mannschaft aus Ostwestfalen ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage zu Buche. Besonders hervorzuheben war die starke Serie Paderborns in den Wochen vor diesem Aufeinandertreffen, die das Team in die Gruppe der Top-Mannschaften aufsteigen ließ.

    Aufstellungen und taktische Grundordnung

    Nürnberg-Trainer Miroslav Klose beorderte Jan Reichert ins Tor. Die Defensive bildeten Fabio Gruber, Luka Lochoshvili und Tim Janisch. Im Mittelfeld agierten Henri Koudossou, Julian Justvan, Rafael Lubach, Finn Becker, Berkay Yilmaz und Mohamed Alì Zoma. Im Angriff setzte Klose auf Semir Telalovic. Die Gäste aus Paderborn kamen mit dem Selbstbewusstsein eines Teams, das in der Anfangsphase der Saison zu den konstanten Mannschaften zählte.

    Spielverlauf: Viel Kampf, kaum Abschlüsse

    Die Partie verlief von Beginn an ausgeglichen und geprägt von vorsichtiger Spielweise. Nürnberg bemühte sich, nach der Negativserie vor den eigenen Fans Stabilität zu zeigen, riskierte im Spielaufbau jedoch wenig. Paderborn suchte seinerseits den Weg nach vorne, fand aber nur selten Lücken in der Defensive der Hausherren. Die Torchancen blieben auf beiden Seiten überschaubar. Immer wieder wurden Offensivaktionen frühzeitig gestoppt oder blieben am gegnerischen Abwehrverbund hängen.

    Auch im zweiten Durchgang änderte sich nur wenig am Charakter der Begegnung. Größere spielerische Höhepunkte blieben rar. Die Franken versuchten, das Tempo zu kontrollieren, agierten jedoch zumeist aus einer sicheren Grundordnung heraus. Paderborn gelang es nicht, die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln, um die Abwehr der Gastgeber zu überwinden. So blieb es bis zum Schlusspfiff bei einer Partie ohne nennenswerte Strafraumszenen.

    Tabellensituation und Ausblick

    Nach vier Spieltagen verharrte der 1. FC Nürnberg weiter im unteren Tabellendrittel. Die Mannschaft von Miroslav Klose konnte sich zwar defensiv fangen, ließ aber in der Offensive die nötige Konsequenz vermissen. Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass Heimspiele dringend für das Punktekonto genutzt werden müssen. In den kommenden Wochen warten direkte Konkurrenten, darunter Arminia Bielefeld, Magdeburg und Greuther Fürth.

    Paderborn, seinerseits durch solide Auftritte unter die Spitzenteams der Liga vorgestoßen, musste sich ebenfalls mit einem Zähler begnügen. Das Team von Trainer Lukas Kwasniok behauptete sich vorläufig an der Tabellenspitze, blieb aber in Nürnberg unter den eigenen Möglichkeiten. Für die Ostwestfalen folgt in der nächsten Runde ein Heimspiel gegen Hannover 96.

    Fazit: Nullnummer, die wenig Erkenntnisse brachte

    Die torlose Begegnung im Max-Morlock-Stadion offenbarte beiden Teams ihre aktuellen Grenzen. Nürnberg blieb zwar stabiler, zeigte jedoch in der Offensive Defizite. Paderborn konnte den eigenen spielerischen Anspruch nicht durchsetzen. In einem Spiel mit vielen Zweikämpfen und wenigen Torchancen fehlten am Ende die Impulse, um das Ergebnis zu verändern. Beide bleiben damit im Liga-Gefüge auf ihren bisherigen Positionen.

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  • SC Paderborn 07 – Fortuna Düsseldorf 1:2 (2025-08-23)

    Fortuna Düsseldorf ringt dezimierte Paderborner nieder

    Am 3. Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich Fortuna Düsseldorf mit 2:1 beim SC Paderborn 07 durch. Die Begegnung in Ostwestfalen nahm früh einen prägenden Verlauf, als der Gastgeber nach nur zehn Minuten durch einen Platzverweis in Unterzahl agieren musste. Für beide Teams ging es um wichtige Punkte, besonders für Düsseldorf, das zuvor noch sieglos gewesen war.

    Frühe Rote Karte beeinflusst das Spielgeschehen

    Zu Beginn zeigten beide Mannschaften wenig Risiko, doch eine Szene veränderte die Dynamik des Spiels. Nach einem langen Ball auf Cedric Itten zog Paderborns Innenverteidiger Tjark Scheller an der Notbremse. Schiedsrichter Eric Weisbach entschied nach Ansicht der Videobilder auf Platzverweis. Paderborn spielte fortan fast 80 Minuten in Unterzahl und musste sich neu organisieren.

    Fortuna übernimmt die Kontrolle

    Fortuna Düsseldorf nutzte den personellen Vorteil und kam nun besser ins Spiel. In der 13. Minute traf Florent Muslija per Freistoß das Aluminium, doch ein Tor wollte zunächst nicht gelingen. Aufseiten der Gastgeber zeigte sich Torhüter Florian Kastenmeier aufmerksam, als er einen Schuss von Santiago Castaneda entschärft. Die Überzahl sorgte jedoch zunehmend für Ballbesitz und Räume zugunsten der Gäste.

    Itten und Muslija sorgen für klare Verhältnisse

    Mit der Führung durch Cedric Itten in der 35. Minute setzten die Düsseldorfer das nächste Ausrufezeichen. Nach einem Zuspiel konnte Itten aus kurzer Distanz verwerten und Paderborns Defensive war ein weiteres Mal geschlagen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Muslija nach einem Angriff über die Flügel auf 2:0. Paderborns Defensive wirkte durch die Unterzahl deutlich geforderter und musste dem hohen Aufwand Tribut zollen.

    Paderborns Aufbäumen bleibt unbelohnt

    Nach der Pause bemühte sich der SC Paderborn, trotz Unterlegenheit offensive Akzente zu setzen. Düsseldorfs Defensivverbund stand meist stabil und ließ wenig zu. Erst in der Schlussphase gelang durch Nick Bätzner der Anschlusstreffer (84.), der das Spiel noch einmal spannend machte. Paderborn warf in den letzten Minuten alles nach vorn, die Gäste brachten den knappen Vorsprung jedoch ins Ziel.

    Analyse und Einordnung

    Für Fortuna Düsseldorf bedeutete dieses Ergebnis den ersten Saisonsieg nach zuvor zwei Niederlagen. Trainer Daniel Thioune entschied sich für einige Wechsel in der Anfangsformation und wurde dafür mit einer soliden Teamleistung belohnt. Besonders der konsequente Umgang mit dem Überzahlspiel und die effiziente Chancenverwertung in der ersten Halbzeit waren entscheidend.

    Paderborn verzeichnete nach gutem Saisonstart einen Rückschlag und konnte die frühe Dezimierung nicht kompensieren. Trotz einer kämpferischen zweiten Hälfte war der Aufwand zu groß, die Niederlage abzuwenden. Im direkten Vergleich mit Düsseldorf reichte es nicht, die eigene Serie auszubauen.

    Ausblick

    Düsseldorf verlässt nach dem Auswärtssieg die Abstiegsränge und kann mit mehr Selbstvertrauen in die kommenden Partien gehen. Paderborn muss nach der ersten Heimpleite in der neuen Saison Lösungen finden, um Rückschläge wie den Platzverweis besser aufzufangen.

    Quellen

  • Viktoria Köln – SC Paderborn 07 1:3 (2025-08-17)

    DFB-Pokal 1. Runde: SC Paderborn 07 setzt sich bei Viktoria Köln durch

    Der SC Paderborn 07 hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 3:1 beim Drittligisten Viktoria Köln durchgesetzt und steht damit in der nächsten Runde des Wettbewerbs. Die Begegnung fand am 17. August 2025 im Sportpark Höhenberg in Köln statt. Paderborn zeigte sich schon in den Anfangsminuten zielstrebig und nutzte die anfänglichen Fehler der Hausherren effizient aus.

    Spielverlauf

    Beide Teams gingen mit personellen Veränderungen in die Partie: Bei Viktoria Köln kehrte Lobinger nach einer kurzen Pause in die Startelf zurück, während beim SC Paderborn unter anderem Torhüter Schubert und Stürmer Grimaldi neu aufliefen. Für beide Trainer war es der erste Auftritt im DFB-Pokal als Chef an der Seitenlinie.

    • Von Beginn an suchte Viktoria Köln die Offensive. Bereits in der vierten Minute kam Velasco aus guter Position zum Abschluss, verfehlte jedoch das Ziel deutlich.
    • Paderborn profitierte kurz darauf von einem Fehlpass von Viktoria-Torwart Dudu. Grimaldi ging dazwischen und erzielte nach fünf Minuten die frühe Führung für die Gäste.
    • Nur drei Minuten später nutzte Paderborn erneut eine Unordnung in der Kölner Defensive: Obermair hatte auf links zu viel Raum, seine Flanke verwandelte Grimaldi am Fünfmeterraum freistehend per Kopf zum 2:0.
    • Die Gastgeber benötigten einige Zeit, um diese beiden Gegentreffer zu verarbeiten. Erst nach rund zwanzig Minuten meldeten sie sich durch einen Distanzschuss von Otto etwas zurück, doch der Versuch blieb ungefährlich.
    • Bis zur Pause blieb Paderborn dominant und erhöhte noch vor dem Seitenwechsel: Nach einem weiten Ball und folgender Hereingabe markierte Bilbija das 3:0 für den Zweitligisten.

    Starke Kölner im zweiten Durchgang

    Nach Wiederanpfiff zeigte sich Viktoria Köln engagierter und steigerte die Angriffsbemühungen. Dennoch gelang es zunächst nicht, die solide staffelte Defensive der Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Erst in der Schlussphase kamen die Kölner zu ihrem Treffer: Nach einer gelungenen Kombination sorgte Lobinger für das 1:3 aus Sicht der Hausherren. Trotz weiterer Offensivaktionen blieben die Gastgeber ohne weitere Tore und mussten sich am Ende geschlagen geben.

    Analyse: Effizienz und Erfahrung machen den Unterschied

    Die Gäste aus Paderborn nutzten die individuellen Fehler der Viktoria in der Anfangsphase entschlossen aus. Vor allem im ersten Durchgang blieben sie bei eigenen Angriffen kaltschnäuzig und verlagerten mit temporeichen Angriffen das Geschehen immer wieder schnell in die Hälfte der Kölner. Die Viktoria rappelte sich nach dem Seitenwechsel auf, operierte mutig und gewann an Spielkontrolle, konnte die Hypothek des frühen Rückstands jedoch nicht mehr abtragen.

    Ausblick

    Für den SC Paderborn bedeutet der Erfolg den Einzug in die zweite Runde, wo sie als Zweitligist nun auf anstehende schwerere Gegner vorbereiten können. Viktoria Köln muss sich nach der Niederlage wieder auf den Ligaalltag in der 3. Liga konzentrieren. Für beide Mannschaften hat das Duell wichtige Erkenntnisse gebracht: Paderborn überzeugte mit Offensivpräsenz und taktischer Disziplin, während Köln trotz des Ausscheidens besonders nach der Pause Moral bewies.

    Quellen

  • Preußen Münster – SC Paderborn 07 1:1 (2025-08-08)

    Preußen Münster erkämpft Punkt gegen SC Paderborn 07

    Am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga trennten sich Preußen Münster und der SC Paderborn 07 mit einem 1:1-Unentschieden. Die Begegnung im Stadion an der Hammer Straße bot eine temporeiche erste Halbzeit und zwei Tore, die jeweils aus unterschiedlichen Spielphasen resultierten. Während Paderborn über weite Strecken dominierte, gelang es Münster, aus begrenzten Chancen Kapital zu schlagen und den ersten Zähler der Saison einzufahren.

    Spielverlauf: Frühe Führung für Paderborn

    Paderborn begann das Westfalen-Duell mit viel Schwung. Bereits in den ersten Minuten kontrollierten die Gäste das Geschehen und schoben Münster tief in die eigene Hälfte. Nach etwa zehn Minuten kam Münster besser ins Spiel, ohne jedoch offensiv für Gefahr zu sorgen. Die erste klare Möglichkeit der Gäste hatte Obermair, dessen Abschluss in der 17. Minute am Gehäuse vorbei ging.

    Der Führungstreffer für Paderborn ließ nicht lange auf sich warten: In der 23. Minute nutzte Luis Engelns eine Flanke von Curda, um am zweiten Pfosten nahezu unbedrängt einzuköpfen. Für den 18-Jährigen war es der erste Treffer im Profifußball. Ein Ballverlust von Amenyido leitete dabei die gefährliche Aktion ein. Nach dem Führungstor blieb Paderborn am Drücker und erspielte sich mehrere Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Doch Münster-Keeper Schenk vereitelte mit mehreren Paraden das mögliche 0:2.

    Münster gleicht trotz Überlegenheit der Gäste aus

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Elf von Ralf Kettemann überlegen. Paderborn kombinierte sicher, die Adlerträger blieben zunächst offensiv wirkungslos. Doch mit zunehmender Spieldauer arbeitete sich Münster besser ins Spiel. In der 61. Minute nutzten die Hausherren eine ihrer wenigen Aktionen im Angriffsdrittel effektiv: Jano ter Horst glich zum 1:1 aus, als er eine Unachtsamkeit in der Paderborner Defensive ausnutzte. Dieser Treffer bedeutete den ersten Punktgewinn für Münster nach der Auftaktniederlage gegen Karlsruhe.

    Paderborn blieb weiter bemüht, erneut vorzulegen. Die Gäste verzeichneten insgesamt 14 Torabschlüsse, trafen einmal sogar den Pfosten und zwangen Schenk mehrfach zu Reaktionen. Doch in der entscheidenden Phase gelang es dem SC Paderborn nicht, den entscheidenden Treffer nachzulegen. Münster zeigte im zweiten Durchgang die erhoffte Steigerung und verteidigte das Unentschieden mit viel Einsatz erfolgreich.

    Statistiken und Fazit

    • Torfolge: 0:1 Engelns (23.), 1:1 ter Horst (61.)
    • Chancenverhältnis: Münster 5 / Paderborn 14
    • Ballbesitz: 44% Münster / 56% Paderborn
    • Ecken: Jeweils 5
    • Spielführung: Schiedsrichter Schwengers leitete die Partie souverän, das Spiel blieb über weite Strecken fair und kam ohne Verwarnungen aus.

    Am Ende konnten die Gäste aus Ostwestfalen ihre Überlegenheit nicht in einen Auswärtssieg umwandeln. Münster nutzte eine der wenigen Chancen und sicherte sich den ersten Punkt der Spielzeit. Paderborn behält nach zwei Spielen mit vier Punkten seine weiße Weste, während Münster noch auf den ersten Saisonsieg wartet.

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – Holstein Kiel 2:1 (2025-08-02)

    SC Paderborn 07 bezwingt Holstein Kiel in letzter Sekunde zum Auftakt der Zweitliga-Saison

    Der SC Paderborn 07 hat am ersten Spieltag der 2. Bundesliga einen späten Erfolg gegen Holstein Kiel gefeiert. Durch einen Treffer in der Nachspielzeit entschieden die Ostwestfalen ein lange ausgeglichenes Duell mit 2:1 (1:0) für sich und bescheren ihrem neuen Trainer Ralf Kettemann damit einen gelungenen Einstand.

    Personal und System: Veränderungen bei beiden Teams

    Bereits bei der Verkündung der Startaufstellungen zeigten sich die neuen Handschriften der Cheftrainer. Paderborn, nun unter der Regie von Ralf Kettemann, begann mit drei Neuzugängen: Dennis Seimen, ausgeliehen vom VfB Stuttgart, stand im Tor, während Nick Bätzner und Lucas Copado für mehr Flexibilität im Angriff sorgen sollten. Alle drei standen in der Vorsaison noch für Drittligisten auf dem Feld.

    Auch Holstein Kiel nach dem Bundesliga-Abstieg mit einem leicht runderneuerten Team: Jonas Krumrey erhielt im Kasten den Vorzug, Stefan Schwab und Kasper Davidsen agierten erstmals als Startspieler im Mittelfeld. Die Gäste traten mit rund 1.500 lautstarken Anhängern im Rücken an.

    Abtasten und erste Akzente im Mittelfeld

    Die Anfangsphase war von Vorsicht beider Teams geprägt. Paderborn hatte zwar durch Santiago Castaneda den ersten Torabschluss, doch gefährlich wurde es zunächst selten. Kiel versuchte über Pressing möglichst hoch zu verteidigen und Paderborn vom Spielaufbau abzuhalten. Mit zunehmender Spieldauer fand Paderborn jedoch häufiger ins letzte Drittel: Die beste Möglichkeit hatte nach rund einer Viertelstunde Luis Engelns per Kopfball.

    Hoffmeier trifft bei Standard zur Führung

    Das erste Tor fiel nach einer ruhenden Situation: Nach einer Ecke von Raphael Obermair klärte Kiels Defensive den Ball lediglich bis zum Strafraumrand, von wo aus Marcel Hoffmeier mit einem sehenswerten volley Abschluss aus etwa 20 Metern zur Paderborner Führung traf. Nach dem 1:0 wurden die Gastgeber für kurze Zeit aktiver und verpassten kurz vor der Pause durch Filip Bilbija zu erhöhen, dessen Versuch über das Tor ging.

    Gegen Ende des ersten Durchgangs kam auch Kiel gefährlich vor das Paderborner Tor. Bernhardsson prüfte die Abwehr mit einem Schuss aus 17 Metern, der jedoch knapp am langen Eck vorbeiging.

    Zäher zweiter Durchgang und späte Dramatik

    Im zweiten Spielabschnitt mangelte es lange an klaren Torchancen. Paderborn agierte zurückhaltender, während die Störche bemüht waren, den Rückstand auszugleichen. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld. Erst in der Schlussphase erhöhte Kiel den Druck und wurde belohnt: Armin Gigović erzielte in der 85. Minute per Schuss ins rechte Eck den Ausgleich, nachdem sich die Paderborner Defensive unkoordiniert präsentiert hatte.

    Bilbija entscheidet die Partie in der Nachspielzeit

    Als alles auf eine Punkteteilung hindeutete, schlugen die Hausherren noch einmal zu. In der neunten Minute der Nachspielzeit nutzte Filip Bilbija eine Unübersichtlichkeit im Kieler Strafraum und traf aus kurzer Distanz zum Endstand. Die Gastgeber jubelten über den späten Sieg, während Kiel sich nach der langen Nachspielzeit mit leeren Händen konfrontiert sah. Für Paderborn ist der Auftakt damit geglückt, Holstein Kiel verpasst nach engagierter Leistung einen durchaus möglichen Punktgewinn.

    Fazit

    Paderborn sichert sich unter neuem Trainer mit einem 2:1 die ersten drei Zähler. Die Arbeit der Neuzugänge und die Integration frischer Kräfte lässt auf weiteren Fortschritt hoffen. Kiel zeigte sich ebenfalls gut organisiert und kämpferisch, zahlte am Ende aber Lehrgeld durch eine verpasste Restverteidigung in der hitzigen Nachspielzeit.

    Quellen