Schlagwort: SC Verl

  • SC Verl – Rot‑Weiss Essen 0:0 (2025-12-13)

    3. Liga: SC Verl und Rot-Weiss Essen trennen sich torlos

    Zum 18. Spieltag der 3. Liga trafen der SC Verl und Rot-Weiss Essen am 13. Dezember 2025 in der SPORTCLUB Arena aufeinander. Die Begegnung endete ohne Tore, sodass beide Teams einen Punkt mitnahmen, was die Tabellensituation im Spitzenfeld kaum veränderte.

    Spielverlauf und Chancenanalyse

    Die Partie begann mit hohem Engagement, wobei Verl erwartungsgemäß mehr Ballbesitz verbuchte, jedoch in der Offensive nicht durchschlagskräftig agierte. Essen dagegen präsentierte sich in der ersten Halbzeit deutlich gefährlicher. Vor allem Kaito Mizuta und Tom Moustier erzeugten Torgefahr, doch Abschlüsse blieben entweder knapp am Tor vorbei oder wurden von Verl-Torwart Philipp Schulze pariert. Die SCV-Abwehr hatte zudem einen Kopfball von Tobias Kraulich, wenige Minuten nach der ersten guten Gelegenheit, ins Aus lenken können.

    Nach dem Seitenwechsel reduzierte sich die Zahl der nennenswerten Offensivaktionen beider Mannschaften. Essen konnte kaum noch Akzente setzen, während Verl im Angriff harmlos blieb. Die Partie wurde zäher, die wenigen Vorstöße endeten meist in der gegnerischen Defensive. Die beste Abschlussmöglichkeit für die Hausherren bot sich in der Nachspielzeit: Jannik Mause verfehlte aus kurzer Distanz das Tor knapp, womit die große Überraschung ausblieb. Insgesamt spiegelte das Ergebnis den Spielverlauf wider und war aus Sicht beider Teams akzeptabel.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtung

    Trainer Tobias Strobl änderte gegenüber dem vorherigen Spiel nur eine Position in seiner Startformation. Yari Otto rückte für den gesperrten Timur Gayret in die Anfangself. Die Heimelf agierte defensiv stabil und setzte bei Ballbesitz meist auf kontrollierte Spielgestaltung. Die Essener Abwehr zeigte sich solide, ließ wenig zwingende Chancen der SG Verl zu und erwies sich als robust in den Zweikämpfen.

    Offensiv setzte Rot-Weiss Essen phasenweise auf frühe Angriffe und versuchte mit schnellen Umschaltsituationen Akzente zu setzen. Die Defensive hingegen stand kompakt und ließ keine zwingenden Treffer zu.

    Tabellarische Auswirkungen

    Mit diesem Remis bestätigte Verl seine Position im oberen Tabellenmittelfeld und bleibt vorerst auf Rang drei, während Essen knapp dahinter auf dem vierten Platz verweilt. Das Gesamttableau führt weiterhin Energie Cottbus an, gefolgt von MSV Duisburg. Die Abstände im Aufstiegsrennen bleiben eng, sodass sowohl Verl als auch Essen weiterhin auf jeden Punkt angewiesen sind, um ihre Ambitionen auf einen Platz in der 2. Bundesliga zu wahren.

    Fazit

    Beide Mannschaften lieferten eine intensive, aber torlose Partie ab, in der die Defensivreihen dominierten. In einem umkämpften Duell auf Augenhöhe verfehlten die Stürmer die notwendige Durchschlagskraft, um das Spiel zu entscheiden. Der Punktgewinn kommt beiden im-Kontext des engen Tabellenkamps entgegen, genügt jedoch nicht, um den Rückstand auf Spitzenreiter und die direkte Konkurrenz zu verkürzen.

    Quellen

  • TSV Havelse – SC Verl 2:2 (2025-12-06)

    Spannendes Duell zwischen TSV Havelse und SC Verl endet 2:2

    Am 17. Spieltag der 3. Liga trafen der TSV Havelse und der SC Verl am 6. Dezember 2025 im Eilenriedestadion aufeinander. Das Spiel begann um 14:00 Uhr und endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden von 2:2. Beide Mannschaften zeigten engagierten Einsatz und sorgten für eine umkämpfte Begegnung, die für einige Höhepunkte sorgte.

    Vor dem Anpfiff: Tabellenstände und Formkurven

    Der TSV Havelse präsentierte sich vor dem Spiel mit einer durchwachsenen Bilanz der letzten fünf Begegnungen. Das Team erreichte dabei einen Sieg, ein Unentschieden sowie drei Niederlagen. Zuletzt unterlagen die Havelser auswärts mit 1:2 beim VfB Stuttgart II. In der Gesamtwertung der 3. Liga belegte Havelse nach 17 Spielen mit neun Punkten den 19. Platz und kämpfte somit im Tabellenkeller gegen den Abstieg.

    Im Gegensatz dazu befand sich der SC Verl in einer positiven Verfassung. Die Truppe aus Ostwestfalen konnte in der Liga eine beeindruckende Serie ohne Niederlage vorweisen und hatte zudem am 16. Spieltag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück eingefahren. Verl strebte somit die Fortsetzung dieser Erfolgsserie an, um sich in der oberen Tabellenregion zu etablieren.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtungen

    Trainer Samir Ferchichi vom TSV Havelse setzte mit Tom Opitz im Tor, einer Abwehrreihe aus Besfort Kolgeci, Dominic Minz, Semi Belkahia, Leon Sommer und Florian Riedel auf eine stabile Formation. Das Mittelfeld bildeten Julius Düker, Nassim Boujellab, Robin Müller sowie Jannik Oltrogge. Im Angriff sollte John Xaver Posselt die nötigen Impulse setzen. Auf der Bank standen zahlreiche Möglichkeiten für personelle Anpassungen bereit.

    Der SC Verl trat in bewährter Besetzung an, um mit einer offensiv ausgerichteten Spielweise die drei Punkte in Havelse zu sichern.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    In der Anfangsphase nutzte der SC Verl die Spielkontrolle und erzielte früh durch Martin Ens das 1:0 (18. Minute). Trotz des Rückstands konnte der TSV Havelse zunächst offensiv Akzente setzen, jedoch blieb eine klare Torchance bis dahin aus. Kurz vor der Halbzeitpause kam es zu einem Rückschlag für den Gastgeber, als Besfort Kolgeci wegen einer Tätlichkeit frühzeitig mit Rot vom Feld musste (46. Minute) – eine Herausforderung, die Hauptrainer Ferchichi nicht vorausgesehen hatte.

    Der zweite Spielabschnitt begann mit einem guten Start für die Gäste: Fynn Otto erhöhte mit einem präzisen Linksschuss auf 2:0 (63.). Doch der TSV Havelse ließ sich trotz Unterzahl nicht entmutigen. Mit einem Doppelwechsel reagierten sie auf die Situation und brachten Marko Ilic sowie Arlind Rexhepi ins Spiel (66. Minute). Diese Umstellungen sollten sich als wichtig erweisen.

    Marko Ilic verkürzte für die Hausherren zum 1:2 (77.), wodurch wieder Hoffnung auf einen Punktgewinn entstand. Die Verler Offensivbemühungen wurden von der aufopferungsvoll kämpfenden Havelse-Defensive zunehmend gestört. Die entscheidenden Ereignisse spielten sich jedoch kurz vor und nach Ablauf der regulären Spielzeit ab: Der SC Verl scheiterte an einem Strafstoß, was die Gäste nicht nutzen konnten, um die Führung zu sichern.

    In der Nachspielzeit war es schließlich Dominic Minz, der mit einem Treffer in der 93. Minute für den späten Ausgleich sorgte. Das Resultat von 2:2 bedeutete, dass der TSV Havelse unter widrigen Umständen einen wichtigen Punkt errang und moralisch gestärkt aus der Partie hervorging.

    Analyse und Ausblick

    Das Unentschieden spiegelt die Leistungen beider Mannschaften wider. Der SC Verl vergab trotz Vorteilen und der numerischen Überzahl einige Chancen, während Havelse mit großem Kampfgeist und einer starken Defensivleistung, trotz deutlichen Schwächen in der Saison, eine Punkteteilung erzielte.

    Die Abwehrprobleme des TSV Havelse sind nach wie vor sichtbar, mit bereits 37 Gegentoren vor dem Spiel und einem Schnitt von über zwei Treffern pro Partie. Dennoch zeigte das Team eine beeindruckende Moral, vor allem in Unterzahl, gegen einen starken Gegner zu punkten.

    Für den weiteren Saisonverlauf ist die Stabilisierung der Defensive für Havelse von zentraler Bedeutung, um noch Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Der SC Verl sollte an der Chancenverwertung arbeiten, um seine Ambitionen auf eine bessere Tabellenplatzierung weiter zu verfolgen.

    Kommende Aufgaben

    • TSV Havelse tritt am 14. Dezember 2025 auswärts gegen den 1. FC Schweinfurt 05 an, der sich aktuell im Tabellenkeller befindet.
    • Weitere Spiele gegen Alemannia Aachen, TSG 1899 Hoffenheim II, Rot-Weiss Essen und Erzgebirge Aue stehen für Havelse im Kalender.

    Der SC Verl setzt seinen Weg mit dem Ziel fort, in der Liga weiter nach oben zu klettern. Beide Mannschaften bleiben daher im Rennen um wichtige Punkte in einer anspruchsvollen Saison der 3. Liga.

    Quellen

  • SC Verl – VfL Osnabrück 4:1 (2025-11-30)

    SC Verl überzeugt mit klarem Sieg gegen VfL Osnabrück

    Am 16. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SC Verl im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück mit 4:1 durch. Die Partie, die am Sonntagnachmittag stattfand, war von Anfang an von hoher Intensität geprägt und brachte für die Gäste aus Niedersachsen eine deutliche Niederlage mit sich. Für Verl bedeutete dieser Erfolg die Fortsetzung einer beeindruckenden Serie, während Osnabrück auf den fünften Tabellenplatz abrutschte.

    Spielverlauf und Torschüsse

    Die Hausherren nahmen trotz eines frühen Drucks der Osnabrücker das Spiel schnell an sich. Bereits in der ersten halben Stunde trafen sie zweimal ins Netz, während Osnabrücks Defensive ungewohnte Schwächen offenbarte. Die Führung resultierte aus einem Abwehrfehler des VfL-Torwarts, der einen Schuss aus dem linken Strafraumeck nicht sichern konnte. Innerhalb kurzer Zeit erhöhte Verl auf 2:0, was die Gastgeber noch vor der Pause in eine komfortable Position brachte.

    Der VfL Osnabrück zeigte sich nach dem Seitenwechsel bemüht und konnte durch einen schnellen Anschlusstreffer ihre Chancen auf eine Wende wahren. Doch die Verler Mannschaft antwortete prompt mit zwei weiteren Toren, die frühzeitig die Entscheidung herbeiführten. Der zweite Doppelschlag in der zweiten Halbzeit bedeutete eine klare Überlegenheit und sorgte für das Endergebnis.

    Taktische Ansätze und Mannschaftsaufstellungen

    Verls Trainer Tobias Strobl setzte auf eine kompakte Defensive mit vier Verteidigern und ein ausgewogenes Mittelfeld, das die Offensive gut unterstützte. Im Angriff spielten Alessio Besio, Yari Otto und Timur Gayret, die für die entscheidenden Impulse sorgten. Die Gäste aus Osnabrück konnten trotz einiger guter Chancen, insbesondere in den ersten Minuten durch Robin Meißner und Lars Kehl, kein Kapital schlagen. Die Offensive des VfL blieb glücklos und zeigte sich ebenso ineffizient wie die Hintermannschaft in kritischen Situationen.

    Der VfL-Kapitän Jannik Müller musste aufgrund seiner fünften Gelben Karte im kommenden Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden pausieren, was einen weiteren Einschnitt für die Mannschaft bedeuten wird.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Durch die Niederlage verlor Osnabrück wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenpositionen und steht nun auf Rang fünf mit 29 Zählern nach 16 Spielen. Verl hingegen festigte seine Position unter den Top-Teams der Liga mit einem weiteren Erfolg. Die Offensive der Verler ist mit über 30 erzielten Treffern eine der stärksten der Liga und zeigte einmal mehr ihre Torgefahr in dieser Partie.

    Für Osnabrück steht bereits das nächste Spiel an, in dem das Team gegen SV Wehen Wiesbaden antreten wird. Ein Spiel, bei dem die Gäste vor heimischem Publikum nach Wiedergutmachung streben werden, jedoch ohne ihren Kapitän auskommen müssen. Die momentane Bilanz mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten fünf Partien lässt Raum für Verbesserungen, vor allem in der Offensive, wo der Abschluss vor dem Tor bisher zu selten den gewünschten Effekt erzielt.

    Fazit

    Der deutliche Sieg des SC Verl gegen den VfL Osnabrück stellt den neu gewonnenen Heimvorteil und eine überzeugende Spielweise der Gastgeber heraus. Osnabrück offenbarte Probleme in der Defensive und Angriffseffizienz, die es künftig zu beheben gilt, um sich wieder konkurrenzfähig in der Spitzengruppe zu platzieren. Verl nutzte seine Möglichkeiten konsequent und setzte sich mit taktischer Disziplin und Durchschlagskraft klar durch.

    Quellen

  • Viktoria Köln – SC Verl 1:5 (2025-11-22)

    SC Verl fertigt Viktoria Köln mit 5:1 im Heimspiel ab

    Spielübersicht

    Am 15. Spieltag der 3. Liga empfing Viktoria Köln den aktuellen Tabellennachbarn SC Verl im Sportpark Höhenberg. Die Partie begann um 14 Uhr vor knapp 3.000 Zuschauern. Vor dem Spiel lagen beide Teams dicht beieinander in der Tabelle, wobei Verl den fünften Rang und Köln den sechsten Platz belegten. Während Viktoria zuletzt eine wechselhafte Form zeigte, hatten die Gäste eine Serie von nunmehr sechs ungeschlagenen Partien vorzuweisen.

    Frühe Gegentore schon zu Beginn des Spiels

    Bereits in der siebten Minute geriet Viktoria Köln mit 0:1 in Rückstand. Ein Fehler im Aufbau führte zum schnellen Umschalten der Verl, woraus Alessio Besio den Führungstreffer erzielte. Die Kölner zeigten in der Folge einige Unsicherheiten und konnten kaum Entlastung schaffen. Erst kurz vor der Pause erhöhte Verl ihre Führung durch einen Kopfball von Berkan Taz nach einer präzisen Flanke von Besio auf 0:2. Diese frühe Zweitore-Führung legte den Grundstein für einen schwierigen Verlauf für die Hausherren.

    Dominante zweite Hälfte durch SC Verl

    Unmittelbar nach Wiederanpfiff nutzten die Verler ihre Chancen konsequent: Timur Gayret erzielte das dritte Tor, indem ein Schuss zunächst an den Pfosten prallte und dann von Viktoria-Keeper Eduardo Dos Santos Haesler ins eigene Tor abgefälscht wurde.

    Die Kölner Offensive blieb weitgehend harmlos, was den Gästen weitere Möglichkeiten eröffnete. Niko Kijewski und Julian Stark bauten den Vorsprung mit Treffern zum 4:0 und 5:0 aus. Kijewskis Abschluss von der Strafraumgrenze wurde vom Innenpfosten ins Tor gelenkt, während Stark nach seiner Einwechslung einen überlegten Schuss im Strafraum platzierte.

    Späte Ergebniskosmetik durch Viktoria Köln

    In der Schlussphase gelang Viktoria Köln durch Frank Ronstadt zumindest noch der Ehrentreffer zum 1:5. Dieses Tor war jedoch nur eine Ergebniskosmetik, da Verl die Partie in der Schlussphase kontrollierte und keine weiteren Chancen zuließ.

    Taktische und personelle Aspekte

    Viktoria stellte im Vergleich zum vorherigen Spiel keine Änderungen in der Startelf auf. Trainer Marian Wilhelm rechnete mit Impulsen einiger Ersatzspieler von der Bank, musste jedoch mit der gezeigten Leistung unzufrieden sein. Auf Seiten Verls profitierte das Team von einer stabilen Defensive und einer schnellen Offensivumsetzung, was besonders in den Umschaltsituationen deutlich wurde.

    Die Partie wurde von zahlreichen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt, insbesondere aus Viktoria Kölns Sicht war die Balance im Spielaufbau gestört. Die Verler nutzten diese Schwächen geschickt aus und trotz des heimischen Geläufs dominierten sie die Begegnung klar.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Durch den deutlichen Auswärtserfolg festigte SC Verl den fünften Tabellenplatz und erhöhte den Abstand zu Viktoria Köln, die auf dem sechsten Rang verweilen. Die Niederlage unterstreicht den Nachholbedarf bei den Kölnern, die nun vermehrt an ihrer Stabilität und Fehlervermeidung arbeiten müssen, um mit den Topmannschaften der Liga mitzuhalten.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Viktoria Köln und SC Verl verlief erwartungsgemäß spannend, doch die Verler Mannschaft setzte sich dank effizienter Chancenverwertung und größerer Fehlerfreiheit klar durch. Viktoria Köln steht vor der Aufgabe, ihre Defensive zu festigen und die Angriffsansätze zielstrebiger auszugestalten, um in den kommenden Partien wieder konkurrenzfähig zu sein.

    Quellen

  • SC Verl – Erzgebirge Aue 1:1 (2025-11-08)

    SC Verl und Erzgebirge Aue trennen sich remis am 14. Spieltag der 3. Liga

    Am 14. Spieltag der 3. Liga kam es am 8. November 2025 zum Aufeinandertreffen zwischen dem SC Verl und Erzgebirge Aue. Beide Mannschaften holten letztlich jeweils einen Punkt, nachdem die Partie in der Verl-Arena mit 1:1 endete. Für beide Teams war es ein Spiel, das den Saisonverlauf aus unterschiedlichen Blickwinkeln widerspiegelt.

    Spielverlauf: Verl dominiert, Aue nutzt Gelegenheit

    Die Hausherren aus Verl gingen mit einer Serie von fünf Spielen ohne Niederlage im Rücken in die Begegnung. Trainer Tobias Strobl setzte auf eine eingespielte Formation mit Philipp Schulze im Tor, einer Abwehrreihe um Martin Ens sowie Akteuren wie Berkan Taz und Timur Gayret im Mittelfeld. Jonas Arweiler und Alessio Besio sollten im Angriff für Tore sorgen.

    Von Beginn an agierte der SC Verl engagiert und übernahm die Kontrolle über das Geschehen. Die Mannschaft erspielte sich im ersten Durchgang mehrere klare Möglichkeiten, nutzte diese aber zunächst nicht. Die Gastgeber gingen dann durch eine eigene Aktion mit 1:0 in Führung und hätten vor der Pause die Differenz weiter erhöhen können. Aue konnte seine wenigen Offensivaktionen im ersten Abschnitt nicht gefährlich zu Ende spielen.

    Zweite Halbzeit: Eigentor bringt Ausgleich

    Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Erzgebirge Aue. Trainer Jens Härtel änderte die Startaufstellung im Vergleich zum vorherigen Spiel auf einer Position. Mit Ricky Bornschein lief ein zusätzlicher Verteidiger auf, was die Balance im Auer Spiel spürbar stabilisierte. Die Gäste profitierten vom nachlassenden Druck der Verler und kamen in einer undurchsichtigen Szene durch ein Eigentor schließlich zum Ausgleich.

    Im weiteren Verlauf verpasste Verl es, erneut die Führung zu erzielen. Die Angriffsreihen der Hausherren blieben wiederholt erfolglos, während Aue mit dem Unentschieden spürbar zufriedener wirkte. Gegen Ende der Partie hatte Aue sogar noch die Möglichkeit, mit einem Abschluss in der Nachspielzeit den Spielverlauf vollständig zu drehen. Am Resultat änderte sich aber nichts mehr.

    Statistischer Überblick und Bedeutung des Resultats

    • Der SC Verl bleibt mit dem Remis weiter ohne Niederlage, vergab aber die Chance, den sechsten Saisonsieg einzufahren.
    • Erzgebirge Aue sammelte im 14. Anlauf erstmals einen Zähler in Verl. Mit jetzt 16 Punkten steht die Mannschaft auf Platz 17 der Tabelle.
    • Die Gäste verbesserten damit die eigene Ausgangssituation im Abstiegskampf minimal, konnten aber auch im siebten ligainternen Vergleich keinen Sieg in Ostwestfalen einfahren.
    • Der SC Verl bewies erneut Heimstärke, ließ aber zu viele Möglichkeiten ungenutzt, was am Ende den Sieg kostete.

    Analyse beider Teams

    Die Ausbeute des SC Verl ist ein Resultat der derzeitigen offensiven Stabilität, gepaart mit einer soliden Defensivordnung, wenngleich die Chancenverwertung kritisch zu sehen ist. Das unglückliche Eigentor nach der Pause war symptomatisch für die Nachlässigkeit in entscheidenden Situationen, die zu Punktverlusten führen kann.

    Erzgebirge Aue zeigte nach einer schwierigen ersten Halbzeit eine verbesserte kämpferische Moral, profitierte jedoch vor allem vom Spielverlauf und der Abschlussschwäche des Gegners. Im Abstiegskampf zählt am Ende jeder Zähler, sodass der Punkt den Gästen hilft, die Negativserie in Verl zu durchbrechen und etwas Stabilität für die kommenden Aufgaben zu gewinnen.

    Ausblick

    Der SC Verl wird im weiteren Ligaverlauf weiter auf die Effektivität im Angriff achten müssen, um in der oberen Tabellenhälfte zu verweilen. Erzgebirge Aue erwartet mit Begegnungen gegen direkte Tabellennachbarn eine richtungsweisende Phase. Beide Mannschaften müssen ihre Chancen konsequenter nutzen, um die jeweiligen Saisonziele nicht zu gefährden.

    Quellen

  • Hansa Rostock – SC Verl 2:2 (2025-11-01)

    Hansa Rostock und SC Verl trennen sich mit ausgeglichenem Resultat am 13. Spieltag

    Am 1. November 2025 trafen Hansa Rostock und der SC Verl im Rahmen des 13. Spieltags der laufenden Drittligasaison aufeinander. Die Begegnung endete nach 90 Minuten mit einem Remis von 2:2. Zur Pause stand es 1:1, beide Mannschaften zeigten sich über die gesamte Spielzeit auf Augenhöhe.

    Spielverlauf und wichtige Szenen

    Die Partie wurde um 16:30 Uhr angepfiffen. Rostock startete engagiert, der Gast aus Verl präsentierte sich dagegen mutig und suchte den eigenen Torerfolg. Bereits im ersten Abschnitt gelang es beiden Teams, Treffer zu erzielen, sodass zur Halbzeit ein ausgeglichenes 1:1 auf der Anzeigetafel stand.

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Duell umkämpft. Beide Mannschaften kamen zu weiteren Chancen und konnten jeweils einmal erfolgreich abschließen. Damit endete die Partie mit einem torreichen, aber leistungsgerechten Unentschieden, das das Kräfteverhältnis an diesem Tag angemessen widerspiegelte.

    Rostocks Bilanz und Tabellenstand nach dem 13. Spieltag

    Für Hansa Rostock bedeutete das Unentschieden gegen Verl den Ausbau einer durchaus stabilen Serie in der 3. Liga. Die letzten fünf Meisterschaftsspiele verliefen für die Ostseestädter insgesamt positiv: Drei Begegnungen konnte Rostock für sich entscheiden, zweimal wurden die Punkte geteilt. Damit hat die Mannschaft nach 14 absolvierten Spielen 21 Punkte gesammelt und liegt zum jetzigen Zeitpunkt auf dem achten Rang der Drittligatabelle.

    • 3 Siege in den letzten fünf Partien
    • 2 Unentschieden im selben Zeitraum
    • 21 Punkte nach 14 Spieltagen
    • Aktuell Tabellenplatz 8

    Aussichten und kommende Aufgaben

    Nach dem Duell gegen Verl richtet sich der Fokus von Hansa Rostock bereits auf die nächsten Herausforderungen. In der kommenden Partie treffen die Norddeutschen zuhause auf den 1. FC Schweinfurt 05. Dieser belegt momentan einen Abstiegsrang und steht vor einer schwierigen Auswärtsaufgabe. Rostock sieht sich damit in der Favoritenrolle und will den positiven Trend fortsetzen. Im weiteren Verlauf der Hinrunde warten noch Begegnungen gegen SSV Jahn Regensburg, Alemannia Aachen, VfB Stuttgart II sowie den 1. FC Saarbrücken.

    Einordnung

    Das Remis gegen Verl bestätigt die aktuell stabile Form von Rostock, die sich in erfolgreichen Spielen und konstanten Punktgewinnen zeigt. In der hart umkämpften 3. Liga behauptet der Traditionsverein damit eine Position im oberen Mittelfeld und hält Anschluss an das Spitzenfeld. Die Mannschaft ist in einer Phase, in der sie aus einer gefestigten Grundstruktur heraus operiert und regelmäßig Zählbares einfährt.

    Fazit

    Das Aufeinandertreffen zwischen Hansa Rostock und dem SC Verl war bis zum Schluss ausgeglichen und endete leistungsgerecht mit einer fairen Punkteteilung. Rostock macht damit weiter Boden gut, bleibt im oberen Tabellendrittel und kann optimistisch auf die kommenden Aufgaben in der 3. Liga schauen.

    Quellen

  • SC Verl – SSV Ulm 1846 5:0 (2025-10-25)

    SC Verl deklassiert SSV Ulm 1846 am 12. Spieltag der 3. Liga

    Am zwölften Spieltag der 3. Liga empfing der SC Verl den SSV Ulm 1846 und setzte mit einem deutlichen 5:0-Sieg ein klares Zeichen im oberen Tabellenbereich. Für Ulm hingegen setzt sich die Negativserie fort, das Team rutscht weiter in die Abstiegszone.

    Spielfilm: Verl dominiert von Beginn an

    Von der ersten Minute an bestimmte Verl die Partie. Bereits in der 14. Minute gerieten die Gäste aus Ulm in Rückstand. Berkan Taz brachte den Gastgeber nach einer Einzelaktion in Führung. Ulm fand auch danach keine Mittel, die Offensive der Gastgeber zu bremsen.

    In der 34. Minute erhöhte Alessio Besio nach einem Vorstoß auf 2:0. Damit nahm Verl viel Schwung mit in die Halbzeitpause, während bei Ulm große Unsicherheit im Abwehrverhalten sichtbar wurde.

    Ulmer Umstellungen ohne Wirkung

    Nach Wiederanpfiff reagierte Ulms Trainer mit mehreren Einwechslungen und brachte zu Beginn der zweiten Halbzeit frische Kräfte aufs Feld, darunter Lucas Röser und Luis Görlich. Doch die Defensive blieb anfällig, während nach vorne nur wenig zusammenlief.

    In der 61. Minute gelang Timur Gayret das 3:0 für die Hausherren. Die Vorentscheidung fiel, als Dennis Waidner mit einem Schuss von links weitere zehn Minuten später auf 4:0 stellte. Yari Otto setzte mit dem Treffer zum 5:0 in der 77. Minute den Schlusspunkt einer einseitigen Begegnung.

    Verl bestätigt Offensivstärke, Ulm im Abwärtstrend

    Der SC Verl bleibt mit diesem Sieg im oberen Tabellendrittel. Die Offensive präsentiert sich weiterhin treffsicher und druckvoll – Verl erzielte bisher 28 Tore in der laufenden Saison. Sechs Siege, vier Unentschieden und zwei Niederlagen stehen für das Team aus Westfalen nach zwölf Spielen zu Buche.

    Für die Ulmer dagegen verlief der Nachmittag enttäuschend. Die Abwehr offenbarte erneut erhebliche Schwächen, im Durchschnitt schlug es mehr als zweimal pro Spiel im eigenen Tor ein. Auch nach den personellen Veränderungen blieben die erhofften Impulse aus. Mit bereits fünf Niederlagen in Folge muss der SSV Ulm 1846 den Blick weiter nach unten richten.

    • Spielstand zur Halbzeit: 2:0 für Verl
    • Endstand: 5:0 für Verl
    • Torschützen: Taz (14.), Besio (34.), Gayret (61.), Waidner (73.), Otto (77.)

    Saisonverlauf und Ausblick

    Mit diesem Ergebnis festigt Verl seine Position als Kandidat für das obere Tabellendrittel. Das Team präsentiert sich sowohl im Torabschluss als auch im Gesamtkollektiv stabil.

    Für Ulm hingegen erweist sich die Lage als angespannt. Nach dem zwölften Spieltag und nur 13 Punkten aus 14 Spielen befindet sich der Aufsteiger auf einem Abstiegsplatz. Die Defensive benötigt dringend Stabilität, um die Talfahrt zu stoppen. Die kommenden Aufgaben gegen direkte Konkurrenten werden zeigen, ob die Mannschaft die Wende schafft.

    Quellen

  • 1. FC Saarbrücken – SC Verl 2:4 (2025-10-18)

    1. FC Saarbrücken kassiert erste Heimniederlage: SC Verl siegt offensivstark

    Der 1. FC Saarbrücken hat am 11. Spieltag der 3. Liga gegen den SC Verl mit 2:4 (1:2) verloren. Damit endete die bis dahin makellose Heimbilanz der Saarländer, die im Ludwigsparkstadion vor 12.500 Zuschauern erstmals in dieser Saison Punkte abgeben mussten.

    SC Verl setzt frühe Akzente

    Die Gäste aus Ostwestfalen traten von Beginn an entschlossen auf. Bereits in der siebten Spielminute sorgte Jonas Arweiler für die Führung des SCV, als er einen präzisen Pass von Berkan Taz verwertete und dem gebürtigen Saarländer die Möglichkeit zum frühen Torerfolg eröffnete. Saarbrücken reagierte prompt: Kasim Rabihic erzielte nach einer Viertelstunde den Ausgleich für die Gastgeber, nachdem er einen von Florian Pick eingeleiteten Angriff mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1 abschloss.

    Der SC Verl ließ sich davon wenig beeindrucken. In der 21. Minute war erneut Arweiler zur Stelle. Nach energischer Vorarbeit von Taz schob der Stürmer aus etwa zehn Metern zur erneuten Führung für die Gäste ein. Im Anschluss zeigte sich Verl phasenweise als dominantes Team, auch wenn Saarbrücken insbesondere durch die Mittelfeldzentrale immer wieder versuchte, eigene Akzente zu setzen.

    Verl baut Vorsprung nach der Pause aus

    Nach dem Seitenwechsel wechselte Saarbrücken doppelt, konnte aber den Spielfluss der Gäste zunächst nicht entscheidend stören. In der 54. Minute markierte Berkan Taz nach einer Vorlage von Timur Gayret das 3:1 für Verl aus halbrechter Position. Nur kurz darauf verpasste Taz eine weitere Gelegenheit, die Führung noch deutlicher auszubauen.

    Stattdessen keimte bei Saarbrücken wieder Hoffnung auf: Kaan Caliskaner nutzte in der 58. Minute ein Durcheinander im Strafraum und drückte einen Abpraller im zweiten Versuch zum Anschluss ins Tor. Doch trotz dieses schnellen Ausrufezeichens bekam das Team von Alois Schwartz keinen Zugriff mehr auf das Spielgeschehen.

    Entschlossene Gäste entscheiden das Spiel

    Auch in der Folge präsentierten sich die Ostwestfalen spielerisch stabil und offensiv zielstrebig. Nach 77 Minuten stellte Timur Gayret den alten Abstand wieder her. Nach starker Vorarbeit von Taz traf Gayret vom Fünfmeterraum zum 4:2. In der Schlussphase brachte Saarbrücken frische Spieler, um das Spiel noch zu drehen, konnte jedoch gegen die kompakt stehende Verler Defensive keine entscheidenden Impulse mehr setzen.

    • SC Verl erzielte durch Arweiler (7., 21.), Taz (54.) und Gayret (77.) seine Treffer.
    • Für Saarbrücken trafen Rabihic (15.) und Caliskaner (58.).
    • Die Zuschauer sahen eine Partie, in der Verl gekonnt Umschaltsituationen nutzte und gestützt auf einen sehr auffälligen Taz zu überzeugen wusste.

    Folgen für beide Mannschaften

    Für den 1. FC Saarbrücken war die 2:4-Niederlage nach zuletzt drei Unentschieden ein weiterer Dämpfer. Die Mannschaft wartet somit weiterhin auf einen Sieg. Die erste Heimpleite der Saison wirft das Team in der Tabelle zurück und hinterlässt vor den nächsten Aufgaben einen gewissen Reparaturbedarf – gerade in der Defensivstruktur.

    Der SC Verl dagegen bestätigte durch eine effektiv vorgetragene Offensive seine aktuelle Form. Die Mannschaft setzte sich mit 23 erzielten Toren in der Saison an die Spitze der treffsichersten Drittligateams und verschafft sich Luft in der engen Tabelle.

    Quellen

  • 1. FC Schweinfurt 05 – SC Verl 1:2 (2025-10-04)

    SC Verl dreht Rückstand und siegt in Schweinfurt

    Der 10. Spieltag der 3. Liga brachte dem 1. FC Schweinfurt 05 erneut keine Punkte. Im Heimspiel gegen den SC Verl setzten sich die Gäste aus Ostwestfalen nach einer spannenden Schlussphase mit 2:1 durch. Eine zwischenzeitliche Führung der Schweinfurter reichte nicht für einen Punktgewinn. Durch die Niederlage bleibt das Team aus Unterfranken weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.

    Schweinfurt startet mutig – Verl übernimmt Kontrolle

    Vor 1.969 Zuschauern im Sachs-Stadion zeigte der 1. FC Schweinfurt 05 zu Beginn eine engagierte Leistung. Bereits nach wenigen Minuten musste SC Verl-Schlussmann Philipp Schulze eingreifen, als Pius Krätschmer zu einer frühen Gelegenheit kam. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste mehr Ballbesitz und gestalteten die Partie, ohne jedoch zunächst die ganz gefährlichen Szenen herauszuspielen. Ein Versuch von Verl-Stürmer Alessio Besio blieb in Schweinfurts Torhüter Maximilian Weisbäcker hängen, Berkan Taz setzte einen Distanzschuss knapp daneben.

    Tranziska bringt Schweinfurt in Führung

    Obwohl Verl mehr Spielanteile sammelte, nutzte Schweinfurt die eigene Effizienz in der Offensive. In der 38. Minute schlug Johannes Geis einen weiten Ball, Lauris Bausenwein legte ab und Jakob Tranziska brachte die Gastgeber aus kurzer Distanz in Führung. Mit dem 1:0 ging es überraschend, aber nicht unverdient in die Pause.

    Verl erhöht Druck nach Wiederanpfiff

    Nach dem Seitenwechsel dominierte Verl weiterhin das Spielgeschehen. Die Defensive der Schweinfurter stand zunächst sicher und ließ wenig zu. In der 62. Minute rettete der Pfosten nach einem Kopfball von Sebastian Müller, der kurz zuvor eingewechselt worden war, für die Verler Gäste, sodass die Führung der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt Bestand hatte.

    Späte Wende durch Onuoha und Stark

    Trainer Tobias Strobl setzte mit mehreren Wechseln neue Impulse, darunter der Dreifachtausch in der 66. Minute, der für mehr Offensivkraft beim SC Verl sorgte. Mit frischer Energie und steigender Durchsetzungskraft gelang den Gästen 12 Minuten vor regulärem Spielende der Ausgleich: Chilohem Onuoha traf für Verl nach einer undurchsichtigen Situation im Strafraum.

    Schweinfurt, das unter Zugzwang stand, wurde defensiver. Der SC Verl nutzte dies aus und erhöhte den Druck weiter. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit drehte Julian Stark das Spiel endgültig zugunsten der Ostwestfalen: Sein Treffer in der 88. Minute entschied die Begegnung. Die Schlussoffensive der Hausherren blieb wirkungslos, zudem sah Schweinfurts Lauris Bausenwein in der Nachspielzeit die Ampelkarte und musste vorzeitig vom Platz.

    Daten und Fakten zur Partie

    • Endstand: 1. FC Schweinfurt 05 – SC Verl 1:2 (1:0)
    • Tore: 1:0 Tranziska (38.), 1:1 Onuoha (78.), 1:2 Stark (88.)
    • Gelb-Rote Karte: Bausenwein (Schweinfurt, 90.+1)
    • Zuschauer: 1.969
    • Spielort: Sachs-Stadion, Schweinfurt

    Stimmen und Einordnung

    Für den 1. FC Schweinfurt 05 war es nach zuletzt deutlichen Niederlagen gegen Aachen und Ulm die fünfte Niederlage im sechsten Spiel. Trotz Führung fehlte es erneut an der Fähigkeit, das Resultat über die Zeit zu bringen. Der SC Verl präsentierte sich im zweiten Abschnitt zielstrebiger und wurde für den späten Kraftaufwand belohnt. Schweinfurt steht weiterhin am Tabellenende und hat die meisten Gegentore der Liga kassiert.

    Aufstellungen

    • 1. FC Schweinfurt 05: Weisbäcker – Meißner, Çelebi, Trslic (46. Zeller), Krätschmer – Angleberger, Böhnlein, Bausenwein, Geis (61. Müller) – Tranziska (79. Dellinger), Endres (79. Wintzheimer)
    • SC Verl: Schulze – Waidner (66. Otto), Ochojski, Di Benedetto, Schöppner – Eze (46. Arweiler), Steczyk (66. Onuoha), Taz (66. Stark), Besio, Sapina – Corboz

    Fazit

    Der SC Verl bestätigte beim Tabellenletzten seine Favoritenrolle zwar erst spät, setzte sich aber letztlich verdient in Schweinfurt durch. Die Gastgeber lieferten phasenweise Gegenwehr, konnten die Führung aber nicht verteidigen. Die Situation für den 1. FC Schweinfurt 05 bleibt kritisch, während Verl seine Position im Tabellenmittelfeld festigt.

    Quellen

  • SC Verl – FC Ingolstadt 04 2:2 (2025-10-01)

    SC Verl und FC Ingolstadt 04 trennen sich 2:2

    Am 9. Spieltag der 3. Liga erlebten die Zuschauer in Verl eine wechselhafte Partie zwischen dem heimischen SC Verl und dem FC Ingolstadt 04. Nach zweimaliger Führung der Gastgeber setzte Ingolstadt mit einem späten Ausgleich den Schlusspunkt.

    Veränderungen in beiden Startaufstellungen

    Beide Trainer reagierten auf die jüngsten Ergebnisse mit personellen Anpassungen. Tobias Strobl stellte die Mannschaft des SC Verl nach der Niederlage in Regensburg auf vier Positionen um. Paul Lehmann und Michel Stöcker kamen auf den Außenbahnen in die Startelf, ebenso Joshua Eze im Mittelfeld und Dominik Steczyk im Angriff. Bei den Gästen aus Ingolstadt wechselte Trainerin Sabrina Wittmann zweimal im Vergleich zum vorherigen Spiel. Besonders im Fokus standen dabei Gustav sowie Frederik Christensen, die gemeinsam erstmals in dieser Saison von Beginn an aufliefen.

    SC Verl dominiert die Anfangsphase

    Der SC Verl begann mit hoher Intensität. Bereits nach fünf Minuten prüfte Alessio Besio Ingolstadts Keeper Markus Ponath, der diesen frühen Vorstoß jedoch abwehren konnte. Wenig später brachte ein Angriff über die linke Seite die Führung für die Gastgeber: Besio setzte sich energisch durch und legte für Steczyk auf, der den Ball aus kurzer Distanz ins Netz beförderte. Verl blieb im Anschluss die aktivere Mannschaft, kontrollierte das Spielgeschehen deutlich, während Ingolstadt Schwierigkeiten hatte, Entlastung zu schaffen.

    Verletzungspech und zaghafter Auftritt der Gäste

    Für den FC Ingolstadt verlief die erste Halbzeit weitgehend ohne eigene Torchancen. Zusätzlich musste Wittmann verletzungsbedingt wechseln und die Position im Tor an Kai Eisele übergeben. Das Angriffsspiel der Gäste stockte bis auf eine Halbchance nach einer Ecke. Verl kontrollierte weiterhin mit viel Ballbesitz und Geduld das Geschehen, erschuf aber selbst keine zwingenden Möglichkeiten mehr bis zur Pause.

    FCI kommt zurück – Spiel eskaliert in der Schlussphase

    Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Ingolstadt und zeigte erstmals Offensivdrang. Nach rund einer Stunde gelang Frederik Christensen der Ausgleich. Nach einer Unsicherheit in Verls Defensive kam der dänische Angreifer im Strafraum an den Ball und traf zum 1:1.

    In der Folge spielte Verl erneut zielstrebiger und wurde kurz vor Schluss belohnt: Joker Jonas Arweiler stieg nach einer Flanke am höchsten und traf per Kopf zum 2:1 (89.Minute). Viele im Stadion gingen schon von einem Heimsieg aus, doch die Gäste stemmten sich bis in die Nachspielzeit gegen die Niederlage.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit schöpfte Ingolstadt Hoffnung auf einen Punktgewinn: Nach einer Ecke brachte Simon Lorenz den Ball über die Linie und stellte so das Unentschieden her.

    Tabellenlage und Ausblick

    Mit der Punkteteilung festigte Verl vorerst einen Platz im Tabellenmittelfeld, rutschte aber im Vergleich zu den Topteams ab. Ingolstadt bleibt nach neun Spieltagen in der unteren Tabellenregion, mit acht Zählern weiterhin unter Druck. Die Auftritte beider Mannschaften zeigten sowohl Defizite als auch Moral, insbesondere in der hektischen und torreichen Endphase dieses Spiels.

    Quellen