Schlagwort: SC Verl

  • Jahn Regensburg – SC Verl 2:0 (2025-09-28)

    SSV Jahn Regensburg beendet Negativserie mit Heimsieg gegen SC Verl

    Am achten Spieltag der 3. Liga traf der SSV Jahn Regensburg am Sonntag auf den Tabellenaspiranten SC Verl. Nach einer enttäuschenden Serie von Niederlagen stand der Zweitliga-Absteiger bereits früh in der Saison unter Druck. Die Schwaben aus Ostwestfalen kamen dagegen mit drei Erfolgen in Folge und Ambitionen auf die vorderen Ränge. Im direkten Duell setzte sich der Gastgeber verdient mit 2:0 durch und verschaffte sich nach schweren Wochen etwas Luft im Abstiegskampf.

    Regensburg zeigt Widerstandskraft gegen favorisierte Gäste

    Michael Wimmer hatte seine Regensburger Startelf im Vergleich zur vorherigen Partie an drei Positionen umgestellt. Zu Beginn entwickelte sich eine vorsichtige Partie mit Vorteilen im Ballbesitz für die Gäste, die aber offensiv zunächst zu wenig Durchschlagskraft entwickelten. Verl präsentierte sich wie gewohnt kombinationssicher, kam aber kaum hinter die letzte Linie der Gastgeber. Regensburg stand tief, setzte auf Umschaltmomente und zeigte sich defensiv deutlich gefestigter als zuletzt.

    Taktisch geprägte erste Halbzeit

    In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Die beste Möglichkeit für Verl bot sich Martin Ens nach einer Ecke, sein Kopfball verfehlte das Ziel jedoch klar. Auf der Gegenseite kamen die Hausherren über Dustin Forkel und Eric Hottmann zu gefährlichen Szenen. Gleich zweimal musste die Verler Defensive mit hohem Einsatz klären – Niko Kijewski und Torhüter Philipp Schulze verhinderten einen Rückstand für die Gäste.

    Schiedsrichterin lässt viel laufen

    In einer intensiven Begegnung mit zahlreichen Zweikämpfen agierte Schiedsrichterin Fabienne Michel anfangs mit großzügiger Linie, was zu Unmut auf Regensburger Seite führte. Erst nach der Pause nahm sie die Zügel straffer in die Hand und verteilte mehrere Verwarnungen.

    Entscheidung fällt spät

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SC Verl nominell den Offensivdruck, bleibt im Abschluss aber harmlos. Regensburg kombinierte streckenweise besser nach vorne, scheiterte aber lange am eigenen letzten Pass oder an der Verler Abwehr. Erst in der Schlussphase brachen die entscheidenden Aktionen das Spiel auf: In der 81. Minute stieg Robin Ziegele nach einer Standardsituation am höchsten und köpfte zum 1:0 ein. In der Nachspielzeit nutzte der eingewechselte Phil Beckhoff einen Konter nach Vorarbeit von Eric Hottmann zum 2:0 und setzte damit den Endpunkt.

    Analyse und tabellarische Ausgangslage

    Regensburg holte sich nach vier Niederlagen ohne Punktgewinn einen dringend benötigten Sieg und bleibt damit in Reichweite des rettenden Ufers. Die Gastgeber traten mit verbesserter Defensivordnung und größerer Entschlossenheit auf. Verl dagegen wirkte feldüberlegen, verlor aber an Zielstrebigkeit und musste nach zuletzt positiven Resultaten einen Rückschlag hinnehmen. Während der SCV damit die eigene Serie unterbricht, schöpft der Jahn aus dem Erfolg neues Vertrauen für die kommenden Aufgaben.

    • Tore: 1:0 Ziegele (81.), 2:0 Beckhoff (90.+2)
    • Gelbe Karten: Wimmer (Coach, 50.), Ziegele, Dietz, Schulze
    • Wechsel SC Verl: Stark und Arweiler für Otto und Besio (65.)
    • Wechsel Regensburg: Beckhoff für Forkel (86.)
    • Halbzeit: 0:0

    Fazit

    Der SSV Jahn Regensburg stoppte den Abwärtstrend und stemmte sich mit mannschaftlicher Geschlossenheit sowie Geduld zum ersten Dreier seit mehreren Wochen. Der SC Verl knüpfte an die spielerisch ansprechenden Auftritte der Vorwochen an, musste sich diesmal jedoch gegen eine intensive und konterstarke Regensburger Elf geschlagen geben.

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  • SC Verl – Energie Cottbus 2:1 (2025-09-21)

    SC Verl bezwingt Energie Cottbus mit spätem Doppelschlag

    Am 7. Spieltag der 3. Liga traf der SC Verl am Sonntag auf Energie Cottbus. In einer Partie, die lange ausgeglichen verlief, sicherten sich die Gastgeber durch zwei späte Treffer in der Schlussphase einen 2:1-Heimsieg.

    Verhaltener Beginn und wenige Chancen

    In den ersten 45 Minuten boten beide Mannschaften eine weitgehend ereignisarme Vorstellung. Der SC Verl wirkte bemüht das Spiel zu kontrollieren, ohne jedoch im letzten Drittel wirkliche Torgefahr zu entwickeln. Früh versuchte Oualid Mhamdi sein Glück, aber Gäste-Keeper Marius Funk parierte sicher. Auch kurz vor dem Halbzeitpfiff kam die Hausherren noch einmal zum Abschluss, doch Alessio Besio zielte zu hoch.

    Auf der Gegenseite hatte Axel Borgmann für die Lausitzer die erste nennenswerte Gelegenheit. Verls Torhüter Philipp Schulze war jedoch auf dem Posten und verhinderte einen Gegentreffer.

    Führung für Cottbus nach gut einer Stunde

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen. Beide Teams blieben in der Offensive unauffällig. Erst in der 58. Minute konnte sich Energie Cottbus durchsetzen. Der zuvor eingewechselte Timmy Thiele leitete über die linke Seite einen Angriff ein. Sein Zuspiel landete bei Erik Engelhardt, der aus spitzem Winkel zur Führung einschob. Damit gelang den Gästen die effiziente Nutzung ihrer wenigen Offensivaktionen.

    SC Verl dreht das Spiel in zwei Minuten

    In der Schlussphase wurde die Partie intensiver. Verl erhöhte das Risiko, drängte auf den Ausgleich und wurde in der 79. Minute belohnt. Exaucé Andzouana Onuoha markierte zunächst den Ausgleichstreffer. Nur zwei Minuten später gelang ihm nach einem Ballverlust der Cottbuser im Spielaufbau sogar die Führung für die Ostwestfalen.

    Energetisch geschwächt, verschärften sich die Probleme für Cottbus zusätzlich, als Nyamekye Awortwie-Grant in der 83. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste. In Unterzahl gelang es den Gästen nicht mehr zurückzuschlagen.

    Bedeutung für die Tabelle und Ausblick

    Mit diesem Sieg verbessert sich der SC Verl auf zwölf Zähler aus sieben Spielen und steht auf Rang sechs der Tabelle. Energie Cottbus bleibt bei elf Punkten und rutscht damit auf den achten Platz ab. Der Ausgang verdeutlicht, dass sich beide Teams bislang im sicheren Mittelfeld der Liga bewegen. Die Effizienz der Gastgeber in der Schlussphase und die ordentliche Defensivleistung in der ersten Hälfte sicherten diesmal den Ausschlag zugunsten von Verl.

    • SC Verl: 2 Tore (Onuoha 79., 81.)
    • Energie Cottbus: 1 Tor (Engelhardt 58.)
    • Halbzeitstand: 0:0
    • Gelb-Rot für Awortwie-Grant (Cottbus, 83.)

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  • SC Verl – Alemannia Aachen 2:1 (2025-09-16)

    SC Verl entscheidet enge Partie gegen Alemannia Aachen spät für sich

    Am 6. Spieltag der 3. Liga besiegte der SC Verl am Abend des 16. September 2025 Alemannia Aachen mit 2:1. Bis kurz vor dem Schlusspfiff blieb das Spiel in der SPORTCLUB Arena in Verl offen, ehe ein später Treffer den Gastgebern den zweiten Sieg in Serie einbrachte.

    Intensive Anfangsphase – schwierige Platzverhältnisse

    Beide Mannschaften starteten mit großem Engagement in die Begegnung. Verl versuchte von Beginn an, das Geschehen zu kontrollieren und setzte die Gäste früh unter Druck. Die Defensive der Gäste aus Aachen wurde immer wieder gefordert. Allerdings erschwerte der nasse, rutschige Rasen ein kombinationssicheres Spiel, sodass sich auf beiden Seiten kaum klare Torchancen im ersten Abschnitt ergaben.

    • SC Verl mit hoher Laufbereitschaft
    • Witterungsbedingte Probleme auf dem Spielfeld
    • Alemannia Aachen verteidigte aufmerksam

    Dennoch hatte der SC Verl Mitte der ersten Hälfte eine große Gelegenheit zur Führung. Dominik Steczyk setzte sich nach einem Zuspiel von Joshua Eze durch und schob an Aachens Torwart Olschowsky vorbei, doch der zurückeilende Marcel Strujic verhinderte den Rückstand mit einer Rettungstat kurz vor der Torlinie. Bis zur Pause blieb es beim torlosen Gleichstand.

    Elfmeter bringt Verl in Führung

    Beide Trainer sahen keinen Anlass, die Grundordnung zu verändern, nachdem der erste Durchgang bereits von Kampf geprägt war. Direkt nach der Halbzeit wechselte der SC Verl jedoch: Alessio Besio kam für Jonas Arweiler. In der 60. Minute bekam Verl die Möglichkeit, vom Elfmeterpunkt aus in Führung zu gehen. Berkan Taz verwandelte sicher und brachte die Hausherren mit 1:0 nach vorn.

    Aachen findet die Antwort – Verl kontert spät

    Der Gegentreffer führte auf Seiten der Alemannia zu mehr Offensivdrang. Trainer Benedetto Muzzicato reagierte mit einem Doppelwechsel, um neue Impulse zu setzen. Die Maßnahme zeigte Wirkung: Nur zehn Minuten nach dem Rückstand gelang Lars Gindorf der Ausgleich. Die Aachener nutzten eine Unsicherheit in der Verler Defensive und stellten das Ergebnis in der 70. Minute wieder auf Gleichstand.

    Mit zunehmender Spieldauer nahm die Intensität weiter zu. Beide Teams wollten einen Dreier, da Verl nach dem Auswärtssieg in Hoffenheim II erneut nachlegen wollte und die Aachener dringend Punkte im Abstiegskampf benötigten. Die Gastgeber wechselten in der 78. Minute Julian Stark ein. Dieser avancierte nur elf Minuten später zum spielentscheidenden Akteur: Nach einem Angriff stand Stark goldrichtig und schob in der 89. Minute zum 2:1 für den SC Verl ein. Aachen konnte in den verbleibenden Minuten nicht mehr reagieren.

    Ausgangslage nach dem 6. Spieltag

    Mit dem späten Erfolg erhöht der SC Verl sein Punktekonto auf neun Zähler und gelangt ins obere Mittelfeld der Tabelle. Trotz erneut wackliger Defensivarbeit erzielte das Team bereits 13 Treffer in sechs Spielen. Für die Gäste aus Aachen ist es nach sechs Spieltagen die vierte Niederlage. Die Mannschaft stagniert weiterhin im Tabellenkeller und bleibt bei vier Punkten stehen. Speziell die hohe Gegentorquote bleibt für Trainer Muzzicato ein Problem.

    Startaufstellungen und Besonderheiten

    • SC Verl begann mit Schulze im Tor, Ens, Kijewski, Mhamdi und Fynn Otto in der Abwehr, Eze und Waidner im Mittelfeld sowie Taz, Gayret, Arweiler und Steczyk in der Offensive.
    • Alemannia Aachen musste auf den gesperrten da Silva Kiala verzichten, Wegmann rückte in die Innenverteidigung.
    • Entscheidend war die Einwechslung von Julian Stark, der das Siegtor markierte.

    Blick nach vorn

    Der SC Verl festigt mit dem zweiten Sieg in Folge seine Position in der Liga, während Alemannia Aachen nach wie vor Lösungen suchen muss, um die defensive Instabilität zu beheben und dem Negativtrend entgegenzuwirken. Für beide Mannschaften bleibt es entscheidend, die nächsten Begegnungen erfolgreich zu gestalten – Verl kann mit Rückenwind aufspielen, Aachen steht früh unter Druck.

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  • TSG 1899 Hoffenheim II – SC Verl 2:4 (2025-09-13)

    SC Verl siegt mit 4:2 bei Hoffenheim II – Effizienz entscheidet das Spiel

    Am 5. Spieltag der 3. Liga empfing TSG 1899 Hoffenheim II den SC Verl. Die Partie im Dietmar-Hopp-Stadion endete mit einem deutlichen 2:4 aus Sicht der Gastgeber. Nach einer offenen ersten Hälfte setzte sich Verl durch eine starke Offensivleistung entscheidend ab. Beide Teams kamen mit unterschiedlichen Erwartungen und Serien in die Begegnung – Hoffenheim II legte mit drei Siegen und einem Remis einen erfolgreichen Saisonstart hin, für Verl standen vor dem Anpfiff drei Unentschieden und eine Niederlage zu Buche.

    Ausgangslage und Aufstellungen

    TSG-Coach Stefan Kleineheismann schickte folgende Startelf aufs Feld:

    • Tor: Lúkas Petersson
    • Abwehr: Hennes Behrens, Valentin Lässig, Luca Erlein, Yannik Lührs
    • Mittelfeld: Ruben Reisig
    • Angriff: Ayoube Amaimouni-Echghouyab, Luka Djuric, Paul Hennrich, David Mokwa, Deniz Zeitler

    Beim SC Verl setzte Trainer Tobias Strobl auf Keeper Philipp Schulze und eine Abwehrreihe mit Martin Ens. Weitere Details zur Verler Startelf wurden nicht veröffentlicht. Beide Teams wollten mit einem Sieg den jeweiligen Trend der Saison beeinflussen; Hoffenheim II suchte nach weiterer Stabilität, Verl wollte den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle herstellen.

    Spielverlauf – ausgeglichener Beginn, klare zweite Hälfte

    Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Hoffenheim II und der SC Verl begegneten sich auf Augenhöhe. Mit einem 1:1 ging es in die Pause, was den beiderseitigen Offensivdrang unterstrich. Für Hoffenheim II war die Begegnung zudem eine Gelegenheit, die positive Bilanz nach dem Auswärtserfolg in Rostock weiter auszubauen. Doch nach Wiederanpfiff übernahmen die Gäste zunehmend das Kommando.

    Entscheidender Akteur auf Seiten des SC Verl war Mhamdi, dem zwei Treffer gelangen und der somit maßgeblich am Aufschwung im Spiel seiner Mannschaft beteiligt war. Insbesondere im zweiten Durchgang nutzte Verl die Schwächen der Hoffenheimer Abwehr konsequent aus und erhöhte das Tempo sowie die Präzision im Abschluss. Während Hoffenheim II um Anschluss bemühte war, zeigte sich Verl bei Kontern und schnellen Angriffen sehr abgeklärt.

    Schlüsselaktionen und Ergebnis

    Nach dem Seitenwechsel zog Verl davon. In der Offensive agierten die Gäste zielstrebig und stellten die Hoffenheimer Defensive mehrfach vor enorme Schwierigkeiten. Mhamdi schrieb sich mit zwei verwerteten Chancen in die Torschützenliste ein und verhalf dem SC Verl zum entscheidenden Vorsprung. Am Ende stand ein 4:2 zugunsten der Ostwestfalen, die mit diesem Auswärtssieg den ersten Dreier der laufenden Spielzeit verbuchen durften.

    Hoffenheim II musste sich nach einer guten ersten Hälfte letztlich der Effektivität des Gegners beugen. Die Hausherren gaben sich zwar nicht auf und gestalteten einzelne Offensivaktionen gefährlich, kamen aber nicht mehr entscheidend heran. Nach fünf Saisonspielen verzeichneten die Kraichgauer somit ihre erste Heimniederlage und verweilen im oberen Mittelfeld der Tabelle.

    Ausblick

    Für TSG 1899 Hoffenheim II steht am nächsten Spieltag direkt das Duell mit Tabellenführer MSV Duisburg an. Die Mannschaft benötigt nun eine aufmerksame Defensive, um gegen die aktuell erstplatzierte Elf zu bestehen. Der SC Verl kann nach dem Erfolg an Selbstvertrauen hinzugewinnen und will in den kommenden Wochen weiter Anschluss an die anderen Teams finden.

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  • SC Verl – MSV Duisburg 2:3 (2025-08-30)

    MSV Duisburg besiegt SC Verl nach Aufholjagd mit 3:2

    Am vierten Spieltag der 3. Liga trafen der SC Verl und der MSV Duisburg in der Sportclub-Arena aufeinander. Die Partie am 30. August 2025 entwickelte sich zu einem spannenden Duell, in dem die Gäste aus Duisburg trotz eines Zwei-Tore-Rückstands am Ende als Sieger vom Platz gingen.

    Verl beginnt dominant

    Von Beginn an waren die Hausherren aus Verl die tonangebende Mannschaft. Bereits in den ersten zwanzig Minuten kontrollierte das Team von Trainer Tobias Strobl das Geschehen und setzte die Defensive der Gäste unter Druck. Der Ballbesitz lag klar bei Verl; Duisburg verteidigte überwiegend in der eigenen Hälfte. In der 20. Minute spielte sich dann der erste Schlüsselmoment ab: Oualid Mhamdi bediente Berkan Taz im Strafraum, dessen Abschluss noch leicht abgefälscht unter die Latte flog. Damit erzielte Taz bereits sein viertes Saisontor und brachte seine Mannschaft in Führung.

    Auch nach dem Führungstreffer blieb Verl aktiver. Die Gäste fanden gegen das Pressing selten eigene Offensivwege. Kurz vor der Pause verhinderte MSV-Torhüter Maximilian Braune mit einer starken Reaktion gegen Alessio Besio einen weiteren Gegentreffer. Zur Halbzeit führte Verl verdient mit 1:0.

    Duisburger Veränderungen nach der Pause

    Zur zweiten Hälfte reagierte MSV-Trainer Dietmar Hirsch mit drei Wechseln. Jan-Simon Symalla, Thilo Töpken und Sören Meuer kamen aufs Feld und sollten für mehr Energie im Angriffsdrittel sorgen. Zunächst änderte sich am Ton jedoch wenig: In der 57. Minute erhöhte Niko Kijewski nach einer Ecke auf 2:0 für Verl. Viele Zuschauer sahen die Hausherren da schon auf der Siegerstraße.

    Dreifachschlag der Zebras in der Schlussphase

    Erst in der Schlussviertelstunde drehten die Duisburger auf. Mit einem platzierten Fernschuss verkürzte Tugbenyo in der 81. Minute auf 1:2. Nun drängten die Gäste energisch auf den Ausgleich. In der 84. Minute war es Töpken, der nach Vorlage von Symalla ins Netz traf und zum 2:2 ausglich. Plötzlich war wieder alles offen.

    Die Partie stand nun auf Messers Schneide: Mehr Risiko, mehr Räume, schnelle Umschaltmomente auf beiden Seiten. In der Nachspielzeit schaffte Duisburg tatsächlich noch das Comeback. Der eingewechselte Viet leitete den letzten Angriff ein, Töpken schob aus kurzer Distanz ein und stellte mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag das Endergebnis her.

    Bedeutung für die Tabellensituation

    Mit dem vierten Erfolg im vierten Spiel festigte Duisburg damit seine Spitzenposition in der 3. Liga und bewies, warum der Aufsteiger in dieser Ligasaison von Beginn an vorne mitmischt. Verl wartet hingegen auch nach dem vierten Anlauf weiter auf den ersten Sieg, präsentierte sich jedoch erneut mit guter Spielanlage und gefährlichem Umschaltspiel.

    • SC Verl: offensiv mutig, aber erneut mit individuellem Pech in der Schlussphase
    • MSV Duisburg: hohe Moral, wirkungsvolle Wechsel und konsequente Chancenverwertung nach Rückstand
    • Schlüsselspieler: Thilo Töpken mit Doppelschlag in der Endphase und Jan-Simon Symalla mit entscheidenden Impulsen
    • Stimmung: 3.810 Zuschauer verfolgen das Spektakel und erleben einen engagierten, temporeichen Drittligavergleich

    Fazit

    Der SC Verl vergibt die Chance auf den ersten Saisonsieg, während Duisburg seinen erfolgreichen Lauf mit einer eindrucksvollen Willensleistung fortsetzt. Die Gäste zeigten, dass spielerische Mittel und mentale Stärke auch nach Rückschlägen zum Erfolg führen können.

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  • VfB Stuttgart II – SC Verl 1:1 (2025-08-23)

    VfB Stuttgart II und SC Verl trennen sich 1:1 am 3. Spieltag der 3. Liga

    Am 23. August 2025 empfing der VfB Stuttgart II den SC Verl im Rahmen des dritten Spieltags der 3. Liga. Die Partie, ausgetragen vor 5.000 Zuschauern im Robert-Schlienz-Stadion, endete mit einem gerechten Unentschieden. Beide Mannschaften hatten sich einen erfolgreichen Auftakt in die Saison erhofft. Während die Gastgeber zuvor einen Sieg und eine Niederlage verbuchen konnten, war Verl mit zwei Punkteteilungen in die Spielzeit gestartet.

    Teamaufstellungen und personelle Besonderheiten

    Im Vergleich zum vorherigen Spieltag bot Stuttgarts Trainer Nico Willig mehrere Spieler aus dem Erstligakader auf. Zu Beginn standen Dan-Axel Zagadou, Justin Diehl und Noah Darvich auf dem Platz, Spielern, die sonst in der ersten Mannschaft ihren Platz haben. Auch Kaden Amaniampong erhielt einen Startelfeinsatz. Damit ergaben sich deutliche Änderungen zum vorangegangenen 2:1-Sieg gegen Ingolstadt. Auf Seiten von Verl blieb Cheftrainer Tobias Strobl seiner bisherigen Elf treu.

    Spielverlauf: Frühe Tore in den Anfangsminuten

    Die Begegnung nahm ein rasantes Tempo gleich zu Beginn auf. Bereits in der zweiten Minute brachte Oualid Mhamdi eine Flanke vor das Stuttgarter Tor. Alessio Besio setzte sich per Kopf durch und sorgte für den schnellen Führungstreffer der Gäste. Doch die Reaktion der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Nur wenige Minuten später fiel Lauri Penna nach einem Kontakt im Strafraum – der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Mohamed Sankoh trat an und verwandelte energisch zum 1:1-Ausgleich (5. Minute).

    Nach diesem lebhaften Auftakt flachte das Spielgeschehen etwas ab. Stuttgart II hatte mehr Ballbesitz, brachte aber zunächst keine zwingenden Offensivaktionen zustande. Verl blieb bei schnellen Gegenstößen gefährlich. Die beste Gelegenheit vor der Halbzeitpause vergab Verls Stürmer Steczyk, der frei vor VfB-Keeper Hellstern auftauchte, aber am Torhüter scheiterte.

    Zweite Halbzeit: Defensiv geprägtes Duell

    Mit Wiederbeginn erhöhte der SC Verl den Druck, ohne jedoch zu klaren Chancen zu kommen. Stuttgart II verteidigte aufmerksam, verlor aber nach etwa 50 Minuten Amaniampong durch eine Rote Karte. Nach einem taktischen Foulspiel mussten die Hausherren rund 40 Minuten in Unterzahl agieren. Verl übernahm fortan die Spielkontrolle, kam gegen die kompakt stehenden Gastgeber aber nicht zu hochkarätigen Möglichkeiten. Die beste Aktion blieb ein Distanzschuss, der den Pfosten streifte. Auch Stuttgart II setzte gelegentliche Konter, konnte allerdings die seltenen Offensivmomente nicht zur erneuten Führung nutzen.

    Schlusspunkt und Bedeutung für die Tabelle

    Nach insgesamt 90 Minuten blieb es beim 1:1. Beide Mannschaften konnten jeweils einen Zähler verbuchen. Vor allem die defensive Leistung der Stuttgarter nach dem Platzverweis war bemerkenswert. Spielerisch war die Partie nach der Anfangsphase von taktischer Disziplin geprägt. Für Stuttgart II bedeutete das Resultat, dass sie nach drei Spielen vier Zähler aufweisen. Der SC Verl blieb auch nach dem dritten Auftritt ungeschlagen, wartet aber weiter auf den ersten Saisonsieg.

    • Stuttgart II: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage nach drei Spieltagen
    • SC Verl: Drei Unentschieden zu Beginn der Spielzeit
    • Beide Teams zeigten Anpassungsfähigkeit und Defensivstärke, blieben aber offensiv Stückwerk schuldig

    Ausblick

    Für den VfB Stuttgart II steht am kommenden Spieltag eine Auswärtsbegegnung beim FC Erzgebirge Aue an. Verl misst sich demnächst mit weiteren Ligakonkurrenten im Mittelfeld der 3. Liga. Der dritte Spieltag bot beiden Mannschaften vor allem defensive Erkenntnisse, ließ aber spielerisch noch Luft nach oben.

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  • SC Verl – SV Wehen Wiesbaden 2:2 (2025-08-09)

    SC Verl zeigt Moral und holt 2:2 gegen Wehen Wiesbaden

    Am zweiten Spieltag der Dritten Liga hat der SC Verl eine beeindruckende Aufholjagd gezeigt. Gegen den SV Wehen Wiesbaden erkämpften sich die Ostwestfalen nach einem frühen Zwei-Tore-Rückstand noch ein 2:2-Unentschieden. Beide Mannschaften bleiben damit weiter ungeschlagen, die Punkteteilung spiegelt jedoch nicht ganz den Spielverlauf wider.

    Blitzstart für Wiesbaden

    Die Gäste aus Hessen erwischten einen perfekten Start und gingen schon nach wenigen Sekunden in Führung. Nach einem langen Ball war es Neuzugang Lukas Schleimer, der den Ball per Volley wuchtig ins linke Eck schoss und damit nach etwa zehn Sekunden das 0:1 markierte. Auch in der Folge zeigte Wehen Wiesbaden Effizienz und legte nach: In der 18. Minute vollendete Moritz Flotho einen von ihm initiierten Angriff nach einem Querpass von Niklas May zum zweiten Treffer der Gäste.

    Verl schüttelt Schock ab und übernimmt Kontrolle

    Die Heimmannschaft ließ sich von dem frühen Rückstand nicht entmutigen. Nach zwanzig Minuten kam Verl besser in die Begegnung, verlagerte das Geschehen zunehmend in die Hälfte der Gäste und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Yari Otto sorgte nach einer guten halben Stunde mit einem Distanzschuss aus halbrechter Position für den verdienten Anschluss. Die Szene entstand aus einer Druckphase der Hausherren, die sich im weiteren Verlauf noch erhöhte.

    Wenig später bot sich die große Ausgleichschance: Nach einem Handspiel im Wiesbadener Strafraum entschied Schiedsrichter Yusuke Ohashi, der als Teil eines internationalen Austauschprogramms im Einsatz war, auf Strafstoß. Berkan Taz setzte den Elfmeter allerdings an die Latte, so dass es mit einer knappen Führung für Wehen Wiesbaden in die Pause ging.

    Verl dominiert im zweiten Durchgang

    Nach dem Seitenwechsel knüpfte der Sportclub an die starke Phase vor der Pause an. Verl bestimmte die Partie deutlich, während Wiesbaden sich fast ausschließlich auf die Defensive konzentrierte. Erneut stand Taz im Mittelpunkt: Der offensive Mittelfeldspieler organisierte zahlreiche Angriffe und war an nahezu allen gefährlichen Szenen beteiligt.

    In der 76. Minute fasste sich Taz ein Herz und traf aus etwa 20 Metern mit einem flatternden Rechtsschuss zum 2:2-Ausgleich. Es war bereits sein drittes Saisontor. Verl drückte weiter auf das Wiesbadener Tor. Unter anderem scheiterte Taz mit einem Kopfball sowie am Pfosten, zudem vergab Timur Gayret eine gute Einschussmöglichkeit nach einem schnellen Angriff, als er das Abspiel dem Abschluss vorzog.

    Schlussphase bringt keine Entscheidung

    Auch in der Nachspielzeit blieb Verl tonangebend. Die Hessen konnten nur selten für Entlastung sorgen. Kurz vor Ende bot sich Wehen Wiesbaden nach einem Vorstoß über die linke Seite noch eine Abschlussgelegenheit, doch der Versuch von Agrafiotis verfehlte das Tor klar. Die Gastgeber kamen noch zu einer Ecke und einer Kopfballchance durch Taz, dessen Versuch sein Ziel jedoch verfehlte. Die Punkteteilung war nach Spielverlauf für die Wiesbadener durchaus glücklich.

    Fazit

    Der SC Verl demonstrierte eine bemerkenswerte Moral und bewies nach dem Fehlstart Kampfgeist. Mit druckvollem und ideenreichem Spiel verdiente sich die Mannschaft von Trainer Tobias Strobl das Unentschieden. SV Wehen Wiesbaden überzeugte nur in der Anfangsphase, zog sich dann stark zurück und musste am Ende froh über einen Punktgewinn sein. Berkan Taz blieb trotz verschossenem Strafstoß eine prägende Figur auf dem Platz. Verl kann an die gezeigte Leistung für die kommenden Aufgaben anknüpfen, während Wiesbaden defensiv stabil bleiben, aber offensiv wieder aktiver werden muss.

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  • SV Waldhof Mannheim – SC Verl 2:2 (2025-08-02)

    3. Liga: SV Waldhof Mannheim startet mit Remis gegen SC Verl

    Zum Auftakt der Drittliga-Saison 2025/26 empfing der SV Waldhof Mannheim den SC Verl im heimischen Stadion. Nach langer Sommerpause endete die erste Begegnung für beide Teams mit einer 2:2-Punkteteilung. Der Spielverlauf offenbarte Licht und Schatten auf beiden Seiten und lässt offen, wohin die Reise für die Mannschaften in dieser Spielzeit führen wird.

    Ausgangslage vor dem 1. Spieltag

    Die Vorbereitung war abgeschlossen, die Grundformationen standen bereit: Für Waldhof Mannheim stand mit Dominik Glawogger ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Die Zuschauer im Stadion warteten gespannt auf die ersten Eindrücke der runderneuerten Elf. Beide Klubs wollten die Gelegenheit nutzen, um von Beginn an Akzente in der laufenden Saison zu setzen.

    Waldhof mit Stabilität und neuer Formation

    Mannheim begann mit Lucien Hawryluk im Tor. Vor ihm verteidigte eine Viererkette bestehend aus Sascha Voelcke, Tim Sechelmann, Malte Karbstein und Lukas Klünter. Im Mittelfeld boten Nicklas Shipnoski, Maximilian Thalhammer, Arianit Ferati und Julian Rieckmann ein kompaktes Zentrum. Im Angriff sollten Felix Lohkemper und Kennedy Okpala für Gefahr sorgen. Die Aufstellung sollte defensive Sicherheit liefern und gleichzeitig Raum für offensive Vorstöße lassen.

    Beide Teams setzen offensive Akzente

    Die Anfangsphase zeigte, dass beiden Mannschaften früh daran gelegen war, Torszenen zu erzeugen. Schon zur Halbzeit war die Partie mit einem 1:1 ausgeglichen. Die zweite Halbzeit setzte den offenen spielerischen Schlagabtausch fort. Beide Teams schafften es, noch ein weiteres Mal einzunetzen, sodass nach 90 Minuten ein 2:2 auf der Anzeigetafel stand.

    Wegweisender Auftakt ohne Entscheidung

    Der Spielverlauf offenbarte, dass die Defensivreihen der beiden Teams nicht fehlerfrei agierten, aber auch die Offensivkräfte bereits zu diesem frühen Saisonzeitpunkt Wirkung zeigten. Mannheim gelang es wie Verl, zwei Treffer zu erzielen, verpasste es jedoch wie die Gäste, den entscheidenden Unterschied zu machen. So blieb es beim gerechten Remis, das beiden Mannschaften erste Erkenntnisse, aber keine echte Standortbestimmung lieferte.

    Ausblick und frühe Erkenntnisse

    Ein einziger Punkt als Belohnung dürfte für die Ambitionen nicht vollends genügen. Für Trainer Glawogger und seine Elf steht die weitere Entwicklung im Fokus: Die Abstimmung in der Defensive muss verbessert werden, die Offensive zeigte sich bereits in ansprechender Form. Für SC Verl war das Remis auswärts ein solides Signal, doch auch hier bleiben in puncto Stabilität offene Fragen.

    • Der SV Waldhof bewies Moral und Wiederkehrqualität, muss aber defensiv geschlossener auftreten.
    • SC Verl zeigte sich konkurrenzfähig und nutzte seine Chancen konsequent.
    • Beide Mannschaften bleiben damit vorerst ohne Sieg zum Auftakt.

    Fazit

    Der Auftakt in die Drittliga-Saison zwischen Mannheim und Verl hat keinen Sieger hervorgebracht. Beide Mannschaften sammelten je einen Zähler – für einen gelungenen Saisonstart reichte es allerdings nicht. Die kommenden Spieltage werden zeigen, ob die gewonnenen Erkenntnisse in Ergebnisse umgewandelt werden können.

    Quellen