Schlagwort: Spieltag 14

  • Getafe CF – Elche CF 1:0 (2025-11-28)

    Getafe setzt sich knapp gegen Elche CF durch

    Am 14. Spieltag der spanischen LaLiga hatte Getafe CF im Heimspiel gegen Elche CF die Nase knapp vorne. Das Duell im Coliseum Alfonso Pérez endete mit 1:0 zugunsten der Gastgeber. Das entscheidende Tor gelang Mauro Arambarri per Kopf in der zweiten Halbzeit, womit Getafe seine Tabellenposition auf Rang sieben verbesserte. Elche bleibt auf dem zwölften Platz zurück und musste trotz überwiegender Ballbesitzanteile eine Niederlage hinnehmen.

    Spielverlauf und Torschüsse

    Die erste Halbzeit zeichnete sich durch ein ausgeglichenes Spiel aus, bei dem Elche zwar mit über 60 Prozent Ballbesitz dominierte, jedoch keine klaren Torchancen kreieren konnte. Getafe erspielte sich die beste Möglichkeit durch Borja Mayoral, dessen Schuss vom Gästetorwart pariert wurde. Auf der Gegenseite verhinderte Getafe-Keeper David Soria einen Treffer von Hector Fort in der 38. Minute.

    Nach der Pause erhöhte Getafe merklich den Druck. In der 56. Minute brachte eine präzise Flanke von Kiko Femenía Arambarri in eine gute Kopfballposition, der den Ball wuchtig im Netz unterbrachte. Elche versuchte im Anschluss verstärkt, den Ausgleich zu erzielen und erspielte sich Eckbälle sowie einige Chancen, wurde jedoch von der stabilen Defensive der Hausherren vor Herausforderungen gestellt. In den letzten Minuten und der Nachspielzeit belagerte Elche das gegnerische Tor, konnte jedoch keinen Treffer erzielen.

    Formationen und Trainer

    • Getafe agierte in einem 4-4-2-System unter Trainer José Bordalás Jiménez.
    • Elche, betreut von Eder Sarabia, versuchte vor allem durch Ballbesitz Kontrolle zu gewinnen, scheiterte jedoch an der Chancenverwertung.

    Bedeutung für die Tabelle

    Mit dem Heimerfolg klettert Getafe auf den siebten Platz in der LaLiga-Tabelle und bleibt auf Tuchfühlung zum oberen Tabellendrittel. Elche hingegen verpasst die Möglichkeit, weiter Boden gutzumachen, und verbleibt auf dem zwölften Rang. Die Begegnung stellte für Elche, den Club von ÖFB-Verteidiger David Affengruber, eine knappe, jedoch bittere Niederlage dar.

    Statistische Einordnung

    Die Partie zwischen Getafe und Elche gehört traditionell nicht zu torreichen Begegnungen. Die durchschnittliche Torausbeute in den letzten Direktvergleichen lag nahe bei 1:1. Auch das aktuelle Spiel bestätigte dieses Muster mit nur einem Treffer auf Seiten der Gastgeber.

    Spielort und Rahmenbedingungen

    Das Spiel fand vor 7.697 Zuschauern im Coliseum Alfonso Pérez statt. Schiedsrichter Alejandro Hernández Hernández leitete die Partie ohne nennenswerte Zwischenfälle. Die Witterungsverhältnisse und Atmosphäre boten den Rahmen für ein intensives und umkämpftes Match.

    Ausblick

    Getafe dürfte durch den Sieg Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben tanken und strebt eine Platzierung für die europäischen Wettbewerbe an. Elche muss die nächste Spieltage nutzen, um Punkte zu sammeln und aus der unteren Tabellenhälfte herauszukommen.

    Quellen

  • FC Metz – Stade Rennais FC 1901 0:1 (2025-11-28)

    FC Metz unterliegt Stade Rennais mit 0:1 im Heimspiel der Ligue 1

    Am 28. November 2025 trafen der FC Metz und Stade Rennais im Rahmen des 14. Spieltags der französischen Ligue 1 aufeinander. Die Partie fand um 20:45 Uhr lokal statt und endete mit einem knappen 0:1 aus Sicht der Gastgeber. Die Begegnung wurde im Stade Saint-Symphorien ausgetragen, das von 20.291 Zuschauern besucht wurde.

    Spielverlauf und entscheidender Treffer

    Die erste Halbzeit war geprägt von einer defensiv stabilen Leistung beider Teams, wobei Stade Rennais die Oberhand behielt und früh durch Valentin Rongier in Führung ging. Das einzige Tor fiel bereits in der 22. Minute. Trotz intensiver Bemühungen konnten die Hausherren keine Antwort finden, sodass das Ergebnis bis zum Abpfiff Bestand hatte.

    Besonders hervorzuheben ist Rongier, der nicht nur das Tor erzielte, sondern auch maßgeblich das Mittelfeld dominierte und somit die Führung für sein Team sicherte. Der Spieler wurde darüber hinaus als wertvollster Akteur der Partie identifiziert.

    Taktische Ausrichtung und Mannschaftsformationen

    Der FC Metz agierte in einem 3-4-2-1 System, welches auf Stabilität in der Defensive und gezielte Vorstöße über die Flügel setzte. Im Tor stand Jonathan Fischer, während die Abwehrkette aus Maxime Colin, Jean-Philippe Gbamin und Terry Yegbe bestand. Im Mittelfeld versuchten Giorgi Tsitaishvili, Jessy Deminguet, Boubacar Traore und Fodé Ballo die Räume zu schließen, unterstützt von Gauthier Hein und Cheikh Sabaly als offensivere Mittelfeldspieler. Den Sturm bildete Ibou Sané.

    Stade Rennais setzte auf ein 3-5-2 System, das seinerseits auf Ballbesitz und Kontrolle im Mittelfeld ausgelegt war. Brice Samba hütete den Kasten, mit Abdelhamid Ait Boudlal, Jérémy Jacquet und Lilian Brassier in der Abwehr. Das Zentrum dominierten Przemyslaw Frankowski, Mahdi Camara, Valentin Rongier, Djaoui Cisse und Mousa Tamari, unterstützt von den Angreifern Esteban Lepaul und Breel Embolo.

    Statistische Eckdaten und Spielanalyse

    In Sachen Chancenverwertung waren die Gäste effizienter. Obwohl der FC Metz 16 Schüsse abgab, gelang es ihnen nicht, diese in Zählbares umzuwandeln. Stade Rennais wies lediglich neun Schüsse auf, davon war allerdings einer eine klar große Torchance, die letztlich zur Entscheidung führte.

    Die Expected Goals (xG) spiegeln diese Tendenz wider, mit einem Wert von 1,02 für Metz gegenüber 0,78 für Rennes, was auf eine gewisse Überlegenheit im Spiel, aber mangelnde Effizienz vor dem Tor hinweist.

    Historischer Vergleich und Tabellenrelevanz

    Das Duell beider Mannschaften ist in der Ligue 1 historisch eng, mit jeweils 36 Siegen für Metz und Rennes sowie 23 Unentschieden in 95 Begegnungen. Das Torverhältnis liegt leicht zugunsten von Metz bei 138 zu 121 Treffern. Die letzte Begegnung vor diesem Spiel endete ebenfalls mit einem Sieg von Rennes.

    Mit dem Sieg festigt Stade Rennais seine Position in der oberen Tabellenhälfte, während Metz weiterhin um den Anschluss im Mittelfeld kämpfen muss.

    Ausblick

    Der FC Metz wird in den kommenden Partien vor allem seine Chancenverwertung verbessern müssen, um in der Liga wieder zu punkten. Stade Rennais hingegen kann auf der gezeigten taktischen Disziplin aufbauen und hofft, weitere Erfolge einzufahren.

    Quellen

  • PEC Zwolle – SC Heerenveen 2:1 (2025-11-28)

    PEC Zwolle sichert sich wichtige Heimsieg gegen SC Heerenveen

    Im Rahmen des 14. Spieltags der niederländischen Eredivisie hat PEC Zwolle einen knappen 2:1-Erfolg gegen den SC Heerenveen eingefahren. Die Begegnung am Freitagabend im heimischen MAC³PARK Stadion war von großer Bedeutung, da Zwolle mit 13 Punkten vor der Partie im unteren Tabellenbereich stand und den Abstand zu den Abstiegsrängen wahren musste. Heerenveen, mit 17 Zählern an der zehnten Stelle positioniert, reiste mit breiter Brust an, nachdem sie zuletzt mit einem klaren 3:1 gegen den AZ Alkmaar überzeugen konnten.

    Spielverlauf

    Die erste Halbzeit wurde von taktischer Zurückhaltung beider Mannschaften geprägt, doch nach rund einer halben Stunde gelang Thijs Oosting für die Gastgeber der Führungstreffer. Mit seinem präzisen Kopfball nach einer Vorlage von Koen Kostons stellte er die Weichen für Zwolle. Die Freude dauerte allerdings nicht lange, denn Heerenveen reagierte prompt. Ringo Meerveld erzwang den Ausgleich, indem er den Torwart geschickt umspielte und aus schwieriger Position traf.

    In der 40. Minute gelang Zwolle jedoch noch vor dem Pausenpfiff die erneute Führung: Shola Shoretire zeigte eine flinke Reaktion auf einen Abpraller nach einem abgewehrten Schuss von Kaj de Rooij und schob den Ball zum 2:1 für die Hausherren über die Linie.

    Spannung und Chancen in der zweiten Halbzeit

    Im zweiten Durchgang erhöhte Heerenveen die Schlagzahl, ohne jedoch die zwingenden Torchancen zu kreieren. Simon Bernt Klaverboer, Torwart der Gäste, bewies einige Male seine Qualitäten, konnte aber das Resultat nicht mehr ausgleichen. Besonders erwähnenswert war das starke Eingreifen von Zwolle-Keeper Tom de Graaff, der nach der Pause mit mehreren wichtigen Paraden das Team im Spiel hielt.

    Beide Mannschaften wechselten kräftig durch, versuchten noch einmal frischen Wind ins Spiel zu bringen, doch es blieb beim knappen Resultat. Die Partie war von einem intensiven Kampfgeist geprägt, wobei die Hausherren in wichtigen Momenten kontrollierter agierten.

    Tabellenkontext und Ausblick

    Mit diesem Erfolg rückte PEC Zwolle auf den 14. Tabellenplatz vor und verbesserte ihre Ausgangsposition im Kampf gegen den Abstieg. Die Differenz zu den Abstiegsrängen beträgt weiterhin einige Punkte, dennoch ist sorgfältige Arbeit erforderlich, um die Liga zu halten. Der neue Trainer Henry van der Vegt konnte mit dem Sieg einen positiven Einstand feiern.

    Heerenveen bleibt nach der Niederlage auf dem zehnten Rang, was angesichts der bisherigen Saisonleistungen allerdings keine Enttäuschung darstellt. Das Team hat weiterhin das Ziel, sich für einen Platz in den oberen Tabellenregionen zu qualifizieren, und wird versuchen, in den kommenden Partien wieder besser zu performen.

    Statistik und Zahlen zum Spiel

    • Endergebnis: PEC Zwolle 2, SC Heerenveen 1
    • Tore Zwolle: Thijs Oosting (28. Minute), Shola Shoretire (40. Minute)
    • Tor Heerenveen: Ringo Meerveld (36. Minute)
    • Ballbesitz: Zwolle 44%, Heerenveen 56%
    • Schüsse aufs Tor: Beide Teams hatten je 4 Schüsse auf das Tor
    • Zuschauerzahl: 14.000 im MAC³PARK Stadion
    • Gelbe Karten: je 3 insgesamt

    Die Partie wurde von Schiedsrichter Stan Teuben geleitet und zeigte trotz der intensiven Zweikämpfe ein weitgehend faires Spiel.

    Fazit

    Der Heimsieg von PEC Zwolle gegen den SC Heerenveen war ein wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Durch diszipliniertes Verteidigen, eine schnelle Reaktion nach Gegentreffern und eine starke Torhüterleistung setzte sich die Mannschaft von Trainer Henry van der Vegt verdient durch. Heerenveen, trotz der Niederlage, hat mit dem Spiel nicht an Ambitionen verloren und wird die Tabellenplätze im weiteren Saisonverlauf noch verbessern wollen.

    Quellen

  • Hannover 96 – Karlsruher SC 3:0 (2025-11-28)

    Hannover 96 überzeugt gegen den Karlsruher SC mit klarer Leistung

    Am 28. November 2025 trafen Hannover 96 und der Karlsruher SC im Rahmen des 14. Spieltags der 2. Bundesliga aufeinander. In der Heinz von Heiden Arena in Hannover präsentierten sich die Gastgeber in starker Verfassung und setzten sich souverän mit 3:0 durch. Das Ergebnis brachte Hannover 96 vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz und untermauerte die Ambitionen auf einen Aufstiegsplatz.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Anfangsphase war von vorsichtigem Abtasten geprägt, beide Mannschaften zeigten sich zurückhaltend. Die Fans beider Lager stellten in den ersten zwölf Minuten mit einem stillen Protest gegen die verschärften Sicherheitsmaßnahmen rund um Fußballspiele ein bemerkenswertes Stimmungsbild her. Bis zur Halbzeitpause fiel jedoch kein Treffer, was die Partie nach 45 Minuten offen erscheinen ließ.

    Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Hannover 96 offensiv entschlossener. In der 68. Minute erzielte Husseyn Chakroun das überfällige 1:0, das zugleich einen Befreiungsschlag für die Mannschaft darstellte. Nur zwei Minuten später sorgte Rückkehrer Benedikt Pichler mit seinem Treffer für die Vorentscheidung. Knapp zehn Minuten vor dem Ende setzte der eingewechselte Mustapha Bundu mit seinem ersten Bundesliga-Tor den Schlusspunkt zum 3:0-Endstand.

    Leistungsbild der Mannschaften

    Hannover 96 bewies vor allem in der zweiten Halbzeit seine Spielqualität und eine effiziente Chancenverwertung. Besonders die Einwechslungen von Chakroun, Pichler und Bundu erwiesen sich als erfolgreich und markierten Wendepunkte im Spielverlauf. Im Tor zeigte Nahuel Noll eine sichere Leistung, während die Defensive kaum gefährdet wurde und den Gästen keine Chancen gestattete.

    Der Karlsruher SC konnte in der Offensive nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Trotz einiger Ansätze blieb es bei einer fehlenden Durchschlagskraft vor dem eigenen Torhüter Bernat. Das Team von Trainer Christian Eichner versäumte es, das Chancenplus von Hannover zu kontern oder eigene zählbare Akzente zu setzen, was die Niederlage besiegelte.

    Tabellarische Einordnung und Ausblick

    Mit diesem deutlichen Heimsieg konsolidiert Hannover 96 seine Position in der oberen Tabellendrittel und nähert sich den direkten Aufstiegsplätzen an. Aktuell liegt der Verein zwei Punkte hinter dem zweiten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Christian Titz konnte somit ihre zuletzt schwankende Form stabilisieren.

    Karlsruher SC hingegen muss die Chancenlosigkeit beim heutigen Gastspiel analysieren und Wege finden, um wieder zurück in die Erfolgsspur zu gelangen. Derzeit rangiert der KSC hinter Hannover und hat durch die Niederlage Boden im Kampf um die oberen Tabellenplätze verloren.

    Sonstige Rahmenbedingungen

    Auch während dieses Spiels prägten Fanproteste die Atmosphäre, wobei insbesondere Pyrotechnik zum Einsatz kam, was zu eingeschränkter Stimmung beitrug. Die Choreografie der Hannoverianer war jedoch ein sichtbares Zeichen der Unterstützung und sorgte für positive Momente trotz der kritischen Begleitumstände.

    Trainer Christian Titz zeigte sich mit der Mannschaftsleistung zufrieden und betonte den Wert der ergänzenden Spieler, die entscheidend zum Sieg beitrugen. Die Mannschaft scheint gut vorbereitet in die verbleibende Saisonphase zu gehen.

    Fazit

    Hannover 96 konnte durch effizientes und diszipliniertes Auftreten einen verdienten Heimsieg gegen den Karlsruher SC feiern. Die Treffer der zweiten Halbzeit sorgten für klare Verhältnisse und spiegelten die Überlegenheit der Gastgeber wider. Für den KSC war es eine enttäuschende Partie, die Nachbesserungen im Spielaufbau sowie in der Chancenverwertung erfordert.

    Quellen

  • FC Schalke 04 – SC Paderborn 07 2:1 (2025-11-28)

    FC Schalke 04 sichert sich knappes 2:1 gegen SC Paderborn und übernimmt Tabellenspitze

    Am 14. Spieltag der 2. Bundesliga trafen am 28. November 2025 der FC Schalke 04 und der SC Paderborn 07 in der Veltins-Arena vor 62.077 Zuschauern aufeinander. Die Begegnung, die als Spitzenspiel der Liga angekündigt war, endete mit einem knappen 2:1-Heimsieg für Schalke, wodurch die Knappen die Tabellenführung übernehmen konnten. In einem kampfbetonten Spiel überzeugten beide Teams mit defensiver Stabilität, wobei die Entscheidung erst spät in der Partie fiel.

    Ausgangslage und Aufstellungen

    Vor der Partie hatten beide Mannschaften sehr unterschiedliche Resultate vorzuweisen. Schalke erreichte in den vorherigen fünf Ligaspielen drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Im Gegensatz dazu konnte Paderborn nach einer Serie von acht Siegen aus den vorangegangenen neun Partien zuletzt einen Dämpfer mit einer 0:2-Niederlage gegen Hannover 96 hinnehmen.

    Coach Miron Muslic von Schalke musste auf Adrian Gantenbein verzichten, der mit einer Wadenverletzung ausfiel. Dafür rückte Vitalie Becker in die Startelf. Zudem ersetzte Christopher Antwi-Adjei Finn Porath. Auf Paderborner Seite gab es nur eine Änderung: Calvin Brackelmann übernahm für Sebastian Klaas und sollte die Defensive stärken.

    Spielverlauf: Ein intensives Duell zweier Aufstiegsaspiranten

    Die Partie begann in einem gespenstisch stillen Ambiente, da beide Fangruppen sich an einem bundesweiten Protest beteiligten. Paderborn zeigte von Beginn an eine offensive Ausrichtung, während Schalke zunehmend das Spiel kontrollierte und mehr Ballbesitz verzeichnete.

    In der achten Minute wurde Schalke ein Strafstoß zugesprochen, der aufgrund eines Fouls knapp innerhalb des Strafraums verhängt wurde. Nach Einschaltung des Videoschiedsrichters wurde dieser jedoch wieder rückgängig gemacht, da das Foul außerhalb des Strafraums stattgefunden hatte. Diese Szene verdeutlichte das hohe Tempo und die Kampfhärte beider Mannschaften.

    Schalke hatte anschließend durch einen Kopfball von Ron Schallenberg sowie einige weitere Chancen gute Gelegenheiten, das Spiel zu dominieren, ohne jedoch frühzeitig zu treffen. Paderborn verzeichnete in der 38. Minute den ersten Treffer durch Laurin Curda, der nach einer präzisen Hereingabe per Kopf erfolgreich war und den Außenseitern den Führungstreffer bescherte.

    Beinahe unmittelbar vor der Halbzeit erspielte sich Schalke jedoch eine gute Gelegenheit, um auszugleichen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Kenan Karaman mit einem Konter der Ausgleichstreffer zum 1:1, was den Spielverlauf bis dato widerspiegelte.

    Entscheidung und Schlussphase

    Die zweite Halbzeit war von hoher Intensität geprägt, wobei beide Teams versuchten, die Abwehrreihen zu überwinden. Schalke zeigte sich taktisch diszipliniert, während Paderborn auf Konter setzte.

    In der 86. Minute sorgte der eingewechselte Bryan Lasme mit einem Treffer für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Dieser späte Treffer wurde sowohl von der Mannschaft als auch von den Fans auf der Tribüne begeistert aufgenommen und bescherte Schalke einen wichtigen Heimsieg.

    Folgen für die Tabelle und Ausblick

    Durch den Erfolg schob sich der FC Schalke 04 mit nun zwei Punkten Vorsprung auf den SC Paderborn an die Spitze der 2. Bundesliga. Beide Teams besitzen aktuell fünf Siege in den letzten sechs Spielen und setzen sich als klare Aufstiegsaspiranten ab. Schalke zeigte erneut seine Stärke in der Defensive – mit bisher nur sieben Gegentoren die beste Abwehr der Liga – und festigt somit seine Position als Favorit.

    Für Paderborn bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Rennen um die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Dennoch bleibt das Team mit zwölf Gegentoren flink und robust und wird sich in den kommenden Begegnungen sicherlich erholen wollen. Das Duell zeigte erneut die Ähnlichkeit beider Mannschaften hinsichtlich ihres Spielstils, der auf defensive Stabilität ausgelegt ist.

    Fazit

    Das Spitzenspiel zwischen Schalke und Paderborn erfüllte die Erwartungen hinsichtlich der Spannung und Intensität. Schalke bewies mit großem Kampfgeist und taktischer Disziplin die Fähigkeit, Rückschläge zu verkraften und spät zuzuschlagen. Paderborn zeigte sich als ebenbürtiger Gegner, der mit seinem Kopfballtor eindrucksvoll Akzente setzte, schlussendlich jedoch an der Maximalkonzentration im letzten Drittel scheiterte.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Viktoria Köln 0:1 (2025-11-09)

    Viktoria Köln setzt sich spät bei Wehen Wiesbaden durch

    Am 14. Spieltag der 3. Liga gastierte Viktoria Köln bei SV Wehen Wiesbaden. Die Partie wurde am 9. November 2025 ab 19:30 Uhr ausgetragen und endete nach 90 Minuten mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gäste aus Köln. Das Tor des Abends fiel in der Schlussphase der Begegnung und besiegelte eine weitere Niederlage für Wiesbaden, das damit auf Rang 13 der Tabelle zurückfällt.

    Zähes Duell in der ersten Halbzeit

    Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften ab, nennenswerte Torchancen waren Mangelware. Die Defensivreihen erwiesen sich als stabil und ließen wenig zu. In der Offensive fehlte auf beiden Seiten zunächst die nötige Durchschlagskraft. So ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

    Strategische Wechsel und späte Entscheidung

    Im zweiten Durchgang blieb das Spiel umkämpft und chancenarm. Erst in der Schlussviertelstunde erhöhten beide Teams den Druck. Köln wechselte in der 79. Minute doppelt, um frische Impulse zu setzen. Dieser Schritt zeigte Wirkung: In der 83. Minute gelang David Otto das einzige Tor des Abends, als er eine Gelegenheit im Strafraum nutzte und den Ball im Netz unterbrachte. Die Gastgeber konnten auf den Rückstand nicht mehr entscheidend antworten.

    Tabellarische Auswirkungen

    Durch die Niederlage verbleibt der SV Wehen Wiesbaden nach 14 Spieltagen mit 19 Punkten auf dem 13. Platz. Die Bilanz des Teams aus Hessen steht bei fünf Siegen, vier Unentschieden und fünf Niederlagen, das Torverhältnis ist mit 17:17 ausgeglichen. In den vergangenen fünf Ligaspielen hatte Wehen Wiesbaden zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen verzeichnet.

    Viktoria Köln hingegen kann nach sieben Erfolgen, zwei Punkteteilungen und fünf Niederlagen bei nun ebenfalls 14 ausgetragenen Begegnungen auf eine positive Leistung schauen. Zuletzt hatte das Team bereits gegen Ingolstadt gewonnen. Mit 23 Punkten belegt Köln damit eine Platzierung im oberen Tabellendrittel und geht mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.

    Ausblick auf den nächsten Spieltag

    • SV Wehen Wiesbaden tritt am 22. November 2025 auswärts beim SV Waldhof Mannheim an.
    • Viktoria Köln empfängt zeitgleich den SC Verl im eigenen Stadion.

    Fazit

    Die Partie zwischen Wehen Wiesbaden und Viktoria Köln war von Vorsicht geprägt. Details entschieden das Spiel erst in den Schlussminuten zugunsten der Gäste. Während sich Wiesbaden erneut geschlagen geben musste, setzt Köln seine Serie mit einem weiteren Auswärtssieg fort.

    Quellen

  • Jahn Regensburg – TSV 1860 München 4:0 (2025-11-09)

    SSV Jahn Regensburg feiert deutlichen 4:0-Heimerfolg gegen TSV 1860 München

    Am 14. Spieltag der 3. Liga empfing Jahn Regensburg den TSV 1860 München im heimischen Jahnstadion. Vor gut 15.000 Zuschauern lieferten die Gastgeber eine überzeugende Vorstellung ab und fuhren einen klaren 4:0-Erfolg gegen harmlose Münchner ein.

    Spielverlauf und erste Halbzeit

    Regensburg präsentierte sich von Beginn an hellwach und übernahm den Spielrhythmus. Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein klares Übergewicht zugunsten der Hausherren. Benedikt Bauer prüfte die Latte des Gästetores nach zehn Minuten, was ein erstes Nachdrücken der Gastgeber unterstrich.

    Das 1:0 fiel schließlich in der 32. Minute: Nach entschlossenem Angriff schloss Lucas Hermes überlegt ins linke Eck ab und brachte den SSV auf Kurs. Die Münchner fanden offensiv nur sporadisch statt und hatten vor der Pause keine eindeutigen Möglichkeiten, sich gegen die konstante Regensburger Defensive zu behaupten. Mit einer knappen, aber verdienten Führung ging es in die Kabine.

    Zweite Hälfte: Regensburg baut Vorsprung aus

    Auch nach dem Wechsel setzte sich die Dominanz der Gastgeber fort. Jahn Regensburg ließ Ball und Gegner laufen, während die Löwen weiterhin Schwierigkeiten zeigten, Struktur und Durchschlagskraft im eigenen Spiel aufzubauen.

    In der 75. Minute wurde die Feldüberlegenheit der Oberpfälzer erneut belohnt. Nach einer von Adrian Fein ausgeführte Ecke blieb der Ball im Strafraum zunächst umkämpft liegen, ehe Leopold Wurm am zweiten Pfosten goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zum 2:0 einschoss.

    Wenig später nutzte Regensburg die nächste Umschaltsituation zum dritten Treffer. Ein ungestümes Einsteigen von Münchens Dulic sorgte für einen Elfmeter. Noel Eichinger ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte souverän zum vorentscheidenden 3:0 (80.).

    In den Schlussminuten war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Philipp Müller profitierte von einem präzisen Zuspiel von Adrian Fein und setzte mit dem 4:0 (86.) den Schlusspunkt einer einseitigen Partie.

    Leistungen und Einordnung

    Der Auftritt der Regensburger war von Einsatz, Aggressivität und Zielstrebigkeit im Abschluss geprägt. Vor allem in der Defensive ließ man nur wenig zu und agierte konzentriert. Die Offensive spielte die schwache Münchner Abwehrreihe ein ums andere Mal aus und nutzte die sich bietenden Gelegenheiten konsequent.

    1860 München präsentierte sich über weite Strecken ideenlos, war in den Zweikämpfen unterlegen und fand zu keiner Zeit in die Partie. Die wenigen Angriffe blieben ohne nennenswerte Gefahr. Nach dem zwischenzeitlichen 0:1 waren die Sechziger kurzzeitig engagierter, kamen aber nie entscheidend zum Zug. Trainer Markus Kauczinski hatte nach Schlusspfiff sichtlich Grund zur Unzufriedenheit.

    Bedeutung für die Tabelle

    Mit diesem klaren Sieg verschafft sich Jahn Regensburg Luft im Abstiegskampf und sammelt wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Nach durchwachsener letzter Partien bringt dieses Ergebnis neuen Schwung für die kommenden Aufgaben. Der TSV 1860 München verpasst es hingegen, Konstanz zu zeigen, und bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück.

    Quellen

  • VfB Stuttgart II – Alemannia Aachen 1:3 (2025-11-09)

    VfB Stuttgart II – Alemannia Aachen 1:3 (1:2)

    Am 14. Spieltag der 3. Liga setzte sich Alemannia Aachen beim VfB Stuttgart II mit 3:1 durch. Die Partie im Robert-Schlienz-Stadion wurde am 9. November 2025 ausgespielt. Beide Mannschaften starteten mit vergleichbaren Saisonbilanzen, jedoch boten sie im direkten Duell einen umkämpften und torreichen Auftakt.

    Frühe Tore prägen die erste Halbzeit

    Das Spiel begann intensiv und mit hohem Tempo. Nach 21 Minuten erhielt Alemannia Aachen einen Strafstoß, den Lars Gindorf nutzte und die Gäste in Führung brachte. Nur drei Minuten später erhöhte Mika Schroers nach einer gelungenen Offensivaktion auf 2:0 für Aachen. Die Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Stuttgart II verkürzte in der 28. Minute durch Nicolás Sessa auf 1:2. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt offen, Aachen konnte die hauchdünne Führung jedoch in die Pause retten.

    Defensive Stabilität und konsequente Chancenverwertung

    Nach dem Seitenwechsel stabilisierten beide Teams ihre Abwehrreihen. Stuttgart II drängte auf den Ausgleich und wechselte in der Schlussviertelstunde doppelt, um mehr Offensivkraft zu entwickeln. Dennoch blieben weitere hochwertige Möglichkeiten zunächst Mangelware. In der Nachspielzeit nutzte Lars Gindorf einen Konter und sorgte mit seinem zweiten Treffer des Tages für die Entscheidung zugunsten der Alemannia.

    Kurzfristige Umstellungen und Spielerveränderungen

    • Beim VfB Stuttgart II kamen in der 75. Minute Abed Nankishi und Samuele Di Benedetto in die Partie, um auf das Ergebnis Einfluss zu nehmen.
    • Bei Alemannia Aachen wurde Saša Strujić zu Beginn der zweiten Hälfte für Felix Meyer eingewechselt, was für mehr Stabilität im Mittelfeld sorgte.

    Tabellenlage und Saisonverlauf

    Stuttgart II steht nach 14 Partien mit 21 Punkten im Tabellenmittelfeld. Die Formkurve der Schwaben war in den letzten Wochen solide, die Niederlage gegen Aachen beendet jedoch eine Miniserie. Die Alemannia machte mit dem Auswärtssieg einen Sprung auf Rang 11 und bringt es nun auf 19 Punkte. Die Bilanz der letzten fünf Partien bei den Aachenern fällt positiv aus und bringt neun Zähler ein. Offensiv zeigte sich das Team aus Nordrhein-Westfalen erneut effizient, während in der Defensive weiterhin Verbesserungspotenzial besteht.

    Statistische Einordnung und Ausblick

    • Beide Mannschaften verbuchen aktuell sechs Siege in der laufenden Spielzeit.
    • Die Aachener Offensive ist mit bislang 24 erzielten Treffern auffällig, jedoch hat das Team bereits 23 Gegentore kassiert.
    • Für Stuttgart II steht als nächstes ein Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue auf dem Programm.
    • Aachen empfängt im kommenden Heimspiel den SSV Jahn Regensburg.

    Fazit

    Alemannia Aachen setzte sich mit einer effizienten Chancenverwertung und einem starken Lars Gindorf, der doppelt traf, bei Stuttgart II durch. Für die junge Stuttgarter Mannschaft reichte eine engagierte Leistung nicht, um die defensive Nachlässigkeit in der Anfangsphase zu kompensieren. In der Tabelle verschafft sich Aachen damit eine bessere Ausgangslage für die weiteren Spieltage der Saison.

    Quellen

  • 1. FC Saarbrücken – TSV Havelse 1:1 (2025-11-08)

    1. FC Saarbrücken und TSV Havelse teilen die Punkte – 1:1 am 14. Spieltag

    Am 08.11.2025 empfing der 1. FC Saarbrücken als Gastgeber den TSV Havelse im Ludwigsparkstadion. Die Begegnung in der 3. Liga endete mit einem 1:1-Unentschieden. Beide Teams konnten ihre jeweils anhaltenden Negativserien nicht beenden und stecken weiterhin im Tabellenmittelfeld beziehungsweise -keller fest.

    Ausgangslage vor der Partie

    Vor dem Anpfiff standen beide Mannschaften unter Druck. Saarbrücken hatte seit sechs Spielen keinen vollen Erfolg eingefahren. Zuletzt verloren die Blau-Schwarzen auswärts bei Alemannia Aachen mit 0:2. Auch Havelse präsentierte sich formschwach: Die Niedersachsen warteten saisonübergreifend seit dreizehn Partien auf einen Sieg und mussten sich im vorangegangenen Spieltag gegen Wehen Wiesbaden mit 0:2 geschlagen geben.

    In der Tabelle rangierte der 1. FC Saarbrücken nach dreizehn absolvierten Paarungen mit 20 Punkten im Mittelfeld. Der TSV Havelse sammelte nur fünf Punkte und belegte damit den letzten Tabellenplatz.

    Aufstellung und Spielverlauf

    Der 1. FC Saarbrücken startete mit Phillip Menzel im Tor. In der Abwehr liefen unter anderem Philip Fahrner, Sven Sonnenberg, Calogero Rizzuto, Lasse Wilhelm und Joel Bichsel auf. Das Mittelfeld bildeten Elijah Krahn, Florian Pick und Richard Neudecker. Der Angriff wurde maßgeblich von Kai Brünker angeführt.

    Die Gastgeber legten schwungvoll los und nutzten bereits in der ersten Hälfte eine Torchance zur Führung. Somit ging Saarbrücken mit einem 1:0-Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel investierten die Havelser mehr in die Offensive und konnten durch einen Treffer den Ausgleich erzielen. Im weiteren Verlauf blieb es bei einem offenen Schlagabtausch, doch keinem Team gelang ein weiteres Tor.

    Schlüsselstatistiken und aktuelle Serien

    • Für den 1. FC Saarbrücken ist es das zweite Unentschieden in den letzten fünf Ligaspielen. Die anderen drei Begegnungen endeten mit Niederlagen.
    • Havelse bleibt weiterhin mit nur fünf Punkten aus vierzehn Spielen abgeschlagen Tabellenletzter. In den letzten fünf Partien holte das Team einen Punkt bei vier Niederlagen.
    • Saarbrücken kommt nach 14 Spieltagen auf 20 Zähler und steht im oberen Drittel des Tabellenmittelfelds.
    • Die Abstiegssorgen wachsen bei Havelse: Die Anzahl siegloser Partien setzte sich mit der Begegnung in Saarbrücken fort.

    Stimmen und Ausblick

    Beide Mannschaften hadern weiterhin mit ihrer Erfolgsquote. Während Saarbrücken wenigstens einen Punkt aus der Partie mitnimmt, fehlt Havelse nach wie vor ein Zweierfolg. Die Gastgeber fahren am kommenden Spieltag zu 1860 München. Havelse hofft im nächsten Duell gegen SSV Ulm 1846 auf den ersten Heimsieg in der laufenden Spielzeit. Die Aussichten bleiben für beide Teams angespannt; besonders Havelse steht unter Zugzwang, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien.

    Fazit

    Das Remis hilft weder Saarbrücken noch Havelse entscheidend weiter. Beide Teams müssen sich für die nächsten Aufgaben steigern. Während Saarbrücken einen kleinen Abstand zur Abstiegszone wahrt, bleibt Havelse weiterhin weit hinter seinen Erwartungen zurück.

    Quellen

  • SSV Ulm 1846 – Hansa Rostock 0:5 (2025-11-08)

    SSV Ulm 1846 erlebt deutliche Heimniederlage gegen Hansa Rostock

    Am 14. Spieltag der 3. Liga traf der SSV Ulm 1846 im heimischen Stadion auf den F.C. Hansa Rostock. Die Partie endete mit einem klaren 0:5 aus Sicht der Gastgeber und bedeutet für die Ulmer eine weitere Niederlage im laufenden Wettbewerb.

    Vor dem Anpfiff: Personelle Probleme bei Ulm

    Bereits vor Spielbeginn hatte der SSV Ulm 1846 mit erheblichen Ausfällen zu kämpfen. Neun Akteure, die zum engen Kreis der ersten Mannschaft gehören, standen nicht zur Verfügung. Darunter befanden sich Torwart Christian Ortag nach einer Ellbogenverletzung, Stürmer André Becker aufgrund von Problemen sowie der gesperrte Abwehrchef Marcel Seegert. So musste Max Schmitt im Tor der Ulmer sein Profidebüt feiern.

    Spielverlauf: Rostock dominiert von Beginn an

    Hansa Rostock übernahm früh die Kontrolle über das Geschehen. Bereits nach zwölf Minuten wurden die Gastgeber zurückgeworfen: Ein Handspiel von Luis Görlich im Strafraum führte zum Elfmeter, den Kenan Fatkic verwandelte. Damit war die taktische Marschroute der Ulmer früh durchkreuzt.

    Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte setzten die Gäste die Abwehrreihen des SSV Ulm weiterhin unter Druck und erzielten innerhalb der ersten 45 Minuten insgesamt vier Tore. Die Defensivprobleme der Ulmer wurden durch die personellen Engpässe noch verstärkt.

    Zahlen und Fakten zum Spiel

    • Halbzeitstand: 0:4 für Hansa Rostock
    • Endstand: 0:5 zugunsten der Gäste
    • Der SSV Ulm steht nach 14 Spielen mit 13 Punkten auf Rang 18 der Tabelle
    • Hansa Rostock klettert durch den Auswärtssieg auf Platz 8 und weist nach diesem Spieltag 21 Punkte auf

    Die aktuelle Lage der Teams

    Für den SSV Ulm 1846 setzt sich mit der neunten Saisonniederlage die Negativserie fort. Die letzten fünf Begegnungen gingen allesamt verloren, was sich auch auf die Tabellenposition auswirkt. Die Mannschaft steht weiter unter Druck und muss in den kommenden Spielen dringend punkten, um nicht weiter in den Tabellenkeller abzurutschen.

    Hansa Rostock kann hingegen auf eine stabile Phase zurückblicken. Drei Siege und zwei Remis aus den letzten fünf Spielen sprechen für die aktuelle Verfassung des Ostsee-Clubs, der sich mit seiner Offensivstärke diesmal auch auswärts souverän präsentierte.

    Personal und Ausblick

    Die Ulmer werden im nächsten Spiel auf den Tabellenletzten TSV Havelse treffen. Die Belastung für das ohnehin schon dezimierte Team bleibt damit hoch. Für Rostock bietet sich im kommenden Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05 die Chance, an die obere Tabellenhälfte Anschluss zu halten.

    Fazit

    Das Ergebnis spiegelt den aktuellen Leistungsstand und die personellen Schwierigkeiten des SSV Ulm 1846 wider. Die Hansa-Elf nutzte die Schwächen des Gegners konsequent aus und unterstrich ihre Ambitionen im Aufstiegskampf der 3. Liga.

    Quellen