Schlagwort: Spieltag 15

  • Real Oviedo – RCD Mallorca 0:0 (2025-12-05)

    Real Oviedo vs RCD Mallorca: Ein torloses Spiel im unteren Tabellenbereich der Primera División

    Am 5. Dezember 2025 trafen Real Oviedo und RCD Mallorca im Rahmen des 15. Spieltags der Primera División aufeinander. Die Begegnung wurde um 21:00 Uhr lokalzeit angepfiffen und fand im Estadio Nuevo Carlos Tartiere in Oviedo statt. Beide Mannschaften, die sich im unteren Bereich der Tabelle befinden, konnten in dieser Partie keinen Sieger ermitteln – am Ende stand ein 0:0-Unentschieden.

    Spielverlauf und Taktische Ausrichtung

    Das Aufeinandertreffen war von taktischer Disziplin und defensiven Absicherungen geprägt. Real Oviedo begann traditionell in einem 4-4-2-System unter Trainer Veljko Paunović, mit dem Ziel, sich defensiv stabil zu zeigen und gleichzeitig gefährliche Konter zu fahren. Die Gastgeber agierten über weite Strecken mit hoher Vorsicht, was sich in der mangelnden Offensivkraft widerspiegelte. Aufseiten der Gäste aus Mallorca wurde ähnlich verhalten agiert, wobei das Team versuchte, spielerisch Akzente zu setzen, jedoch keinen durchschlagenden Erfolg erzielte. Chancen blieben insgesamt Mangelware, sodass kein Tor bejubelt werden konnte.

    Formkurven beider Mannschaften vor dem Spiel

    Real Oviedo befindet sich derzeit auf dem letzten Tabellenplatz, nachdem es aus 14 Ligaspielen lediglich neun Punkte sammelte. Die Bilanz der Saison bis dato umfasst zwei Siege, drei Unentschieden und neun Niederlagen. Dabei stellt die Offensive mit lediglich sieben erzielten Toren das schwächste Angriffsspiel der Liga dar, während die Hintermannschaft bereits 22 Gegentreffer hinnehmen musste. Die jüngsten Ergebnisse offenbaren eine anhaltende Schwächephase mit nur einem Sieg in den vergangenen fünf Spielen.

    Im Vergleich dazu liegt Mallorca mit 13 Punkten auf dem 16. Tabellenrang. Das Team verzeichnet drei Siege, drei Unentschieden und acht Niederlagen bei einem Torverhältnis von 15:22. Obwohl die Resultate ebenfalls durchwachsen sind, weist Mallorca eine leicht bessere Form auf als Oviedo und strebt durch verbesserte Auswärtsleistungen einen Sprung in der Tabelle an.

    Aufstellungen und Schlüsselspieler

    Die Aufstellung von Real Oviedo beinhaltete mit Aarón Escandell einen erfahrenen Torhüter, der einer der auffälligsten Spieler auf dem Platz war. In der Defensive musste das Team auf den verletzten Lemos verzichten, was zusätzliche Belastungen für die Abwehrlinie mit sich brachte. Das Mittelfeld wurde von Spielern wie Leander Dendoncker und Santiago Colombatto kontrolliert, während im Angriff Federico Viñas sowie Salomón Rondón die Hauptlast trugen. Rondón fungierte auch als Top-Torjäger des Teams in der laufenden Spielzeit.

    RCD Mallorca setzte auf eine ausgewogene Mannschaft, die sich defensiv stabil präsentierte, aber nach vorne zu selten entscheidende Impulse setzte. Die Offensive, trotz einiger Ansätze, blieb harmlos und konnte keine Treffer erzielen.

    Spielanalyse und Bilanz

    Das Duell zwischen Oviedo und Mallorca spiegelte den Kampf beider Teams wider, sich vom Tabellenende abzusetzen. Das intensive Bemühen blieb jedoch ohne Erfolg, da es beiden Seiten nicht gelang, sich Torchancen zu erspielen oder gegnerische Schwächen effektiv auszunutzen. Die Partie verlief überwiegend ausgeglichen, wobei keine Mannschaft dominierte oder gefährliche Situationen in der Offensive häufte.

    Historisch betrachtet ist die Begegnung keineswegs ein Favoritenduell, sondern geprägt von eng umkämpften Partien mit wenigen Toren. Von 47 bisherigen Aufeinandertreffen konnte Mallorca 21 für sich entscheiden, während Oviedo 9 Mal siegte und 17 Begegnungen unentschieden endeten. Die jüngsten Duelle zeugen von einer ausgeglichenen Bilanz, was die heutige Punkteteilung weiter unterstreicht.

    Ausblick für beide Teams

    Mit diesem Remis bleiben beiden Mannschaften offene Hausaufgaben im Abstiegskampf. Oviedo muss insbesondere seine Offensive beleben und die Defensive stabilisieren, um dringend benötigte Punkte zu sichern. Für Mallorca ist es wichtig, auch auswärts konstanter zu punkten, um sich aus der abstiegsbedrohten Region zu entfernen. Beide Teams werden in den kommenden Spielen an ihrer Leistung arbeiten müssen, um die kampfbetonte und umkämpfte Saison erfolgreich zu gestalten.

    Fazit

    Das torlose Remis zwischen Real Oviedo und RCD Mallorca war geprägt von einem abtastenden und defensiv orientierten Spiel beider Teams, die ihre Tabellenplätze im unteren Bereich bestätigen. Offensiv fehlten klare Aktionen, sodass die Begegnung ohne Treffer blieb. Die Partie verdeutlicht die vorhandenen Schwierigkeiten beider Mannschaften und die Notwendigkeit, sowohl in der Defensive als auch im Angriff effektiver zu agieren, um den Kampf um den Klassenerhalt positiv zu beeinflussen.

    Quellen

  • Lille OSC – Olympique de Marseille 1:0 (2025-12-05)

    Analyse des Spiels Lille OSC gegen Olympique de Marseille – 15. Spieltag Ligue 1

    Am 5. Dezember 2025 trafen Lille OSC und Olympique de Marseille im Rahmen des 15. Spieltages der Ligue 1 aufeinander. Die Partie fand in der Decathlon Arena Stade Pierre-Mauroy statt. Der Anstoß erfolgte um 21:00 Uhr Ortszeit. Lille setzte sich am Ende mit 1:0 durch und konnte dadurch wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze sichern.

    Spielverlauf und Ergebnis

    Die Begegnung war geprägt von hoher Intensität und taktischer Disziplin beider Mannschaften. Bereits in der ersten Halbzeit gelang Lille das einzige Tor des Spiels, womit die Gastgeber zur Pause mit 1:0 führten. Im zweiten Durchgang blieben weitere Tore aus, obwohl sich beide Teams Chancen erarbeiteten. Die reguläre Spielzeit endete somit mit diesem knappen Vorsprung, während eine Verlängerung oder Elfmeterschießen nicht nötig waren.

    Taktische Aufstellung und Schlüsselspieler

    Lille setzte im vertrauten 4-2-3-1 System an. Trainer Bruno Génésio vertraute auf eine ausgewogene Formation, wobei insbesondere die Defensivarbeit großen Fokus hatte, um die offensivstarken Gäste aus Marseille in Schach zu halten. Benjamin André, der sein 450. Spiel in der Ligue 1 absolvierte, stellte mit seiner Erfahrung ein wichtiges Element im Mittelfeld dar. Die Defensive um Abwehrspieler wie Aïssa Mandi und Nathan Ngoy konnte die Räume eng machen.

    Olympique de Marseille, betreut von Roberto De Zerbi, ging mit dem Gedanken ins Spiel, die nach wie vor starke Serie beizubehalten. Das Team agierte offensiv, um den Rückstand im Ligaklassement zu verringern und den Abstand zu Lille zu verkürzen. Todesvermutungen um ein offenes Spiel bestätigten sich jedoch nicht, da die Defensive von Lille gut organisiert blieb.

    Tabelle und Bedeutungen des Ergebnisses

    Vor dem Spiel lag Lille mit 26 Punkten auf Platz vier, Marseille rangierte knapp darüber auf Rang drei mit 29 Punkten. Der Sieg bringt Lille in eine verbesserte Ausgangslage, der Abstand auf die Top-3 wurde damit verringert. Für Marseille bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um eine der Spitzenpositionen der Ligue 1 und macht den weiteren Verlauf der Saison wettbewerbsintensiv.

    Form und weitere Hintergründe

    Beide Teams zeigten zuvor gute Leistungen in der Saison und sind auch in europäischen Wettbewerben vertreten. Lille mit engagierten Auftritten in der Europa League, während Marseille in der UEFA Champions League antritt. Die volle Belastung durch diese zusätzlichen Aufgaben machte das Duell im Ligaalltag besonders fordernd.

    Der Spielverlauf stand im Einklang mit Prognosen, die ein enges und umkämpftes Spiel erwartet hatten. Vor allem Defensive und Disziplin ermöglichten Lille, das Heimspiel für sich zu entscheiden.

    Ausblick

    Mit diesem Ergebnis positioniert sich Lille als ernsthafter Anwärter auf die vorderen Plätze. Marseille muss hingegen die taktische Balance neu justieren und die nächsten Spiele nutzen, um die Spitzenpositionen zurückzuerobern. Der Wettbewerb in der Ligue 1 bleibt spannend, da beide Mannschaften sowohl national als auch international auf verschiedenen Ebenen präsent sind.

    Quellen

  • SBV Excelsior – FC Groningen 0:2 (2025-12-05)

    SBV Excelsior unterliegt FC Groningen mit 0:2 in der Eredivisie

    Am 15. Spieltag der niederländischen Eredivisie hatte der SBV Excelsior am 5. Dezember 2025 die Mannschaft des FC Groningen zu Gast. Die Partie begann in Rotterdam um 20:00 Uhr und endete nach regulärer Spielzeit mit einem 0:2 für die Gäste aus Groningen. Das Spiel fand im Rahmen der regulären Saison statt und ließ die Hausherren bei null Punkten zurück.

    Verlauf der Begegnung

    Die erste Halbzeit verlief weitgehend chancenarm, ohne dass eine der beiden Mannschaften Tore erzielen konnte. Beide Teams neutralisierten sich bis zum Seitenwechsel, sodass es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause ging.

    Nach Wiederanpfiff sorgte Groningen für die Entscheidung der Begegnung. In der 61. Spielminute eröffnete Thom van Bergen den Torreigen mit einem Rechtsschuss, der den SBV Excelsior in Rückstand brachte. Dieser Treffer sollte der Auftakt für eine erfolgreiche zweite Halbzeit von Groningen sein.

    Sietze Resink erhöhte in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit, genauer in der 90. + 2. Minute, per Elfmeter auf 2:0 für die Gäste. Dazwischen gelang es Marco Rente in der 70. Minute, durch einen weiteren Treffer die Führung von Groningen zu festigen und auszubauen.

    Spielerische und taktische Aspekte

    Der FC Groningen zeigte sich in der zweiten Hälfte deutlich verbessert und setzte die Gastgeber mit zielstrebigem Offensivspiel unter Druck. Die Strafstoßentscheidung kurz vor Schluss besiegelte die Niederlage von Excelsior endgültig. Die Mannschaft aus Rotterdam konnte die Defensive des Gegners nicht entscheidend überwinden und fand kaum Mittel, um den gegnerischen Torwart ernsthaft zu prüfen.

    Beide Mannschaften zeigten in der Anfangsphase vorsichtiges Spiel, wobei keine große Dominanz erkennbar war. Groningen nutzte seine Chancen konsequenter und stellte somit die Weichen für den Auswärtserfolg.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Mit dem Sieg verbesserte sich der FC Groningen in der Tabelle und festigte seine Position im oberen Mittelfeld der Eredivisie. SBV Excelsior hingegen blieb im unteren Tabellensegment und verpasste es, wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

    Gerade in einer Saison, in der Punkte in der unteren Tabellenhälfte wertvoll sind, stellt die Niederlage für Excelsior eine Herausforderung dar. Der Rückstand auf ein gesichertes Tabellenmittelfeld könnte sich dadurch vergrößern.

    Fazit

    Insgesamt überzeugte der FC Groningen besonders in der zweiten Spielhälfte mit effizientem und zielstrebigem Fußball. Der SBV Excelsior konnte das Spiel trotz gelegentlicher Offensivbemühungen nicht drehen und muss nun an der Stabilität und Durchschlagskraft arbeiten, um in kommenden Partien erfolgreicher zu sein und den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu wahren.

    Quellen

  • Stade Brestois 29 – AS Monaco FC 1:0 (2025-12-05)

    Stade Brestois 29 schlägt AS Monaco FC mit 1:0

    Am Freitagabend trafen Stade Brestois 29 und AS Monaco FC im Rahmen der 15. Runde der französischen Ligue 1 aufeinander. Die Partie endete mit einem 1:0-Heimsieg für Brest, das damit seine dritte Ligapleite in Folge für die Monegassen bedeutete. Trotz der favorisierten Gäste blieb der Sieg der Bretonen verdient und wurde von einer soliden Defensivleistung sowie dem frühen Tor des Heimteams getragen.

    Spielverlauf und Torschütze

    Die Begegnung begann intensiv. Stade Brestois ergriff früh die Initiative und erzielte in der 28. Minute das entscheidende Tor durch Kamory Doumbia. Dieses Tor blieb das einzige Trefferereignis der Partie, da beide Mannschaften in der Folge nicht mehr an der Tordominanz anknüpfen konnten. Brest verteidigte die Führung mit einer konzentrierten Abwehrleistung bis zum Schluss, während Monaco erneut verpasste, sich für eine engagierte Aufholjagd zu belohnen.

    Personelle Aufstellungen und taktische Ausrichtung

    Beide Teams traten mit nahezu verletzungsfreien Kadern an. Stade Brestois startete mit Grégoire Coudert im Tor. Die Viererkette bestand aus Guindo, Coulibaly, Chardonnet und Lala. Im Mittelfeld agierten Labeau Lascary, Magnetti, Chotard und Del Castillo, die Offensivakteure Doumbia und Ajorque komplettierten die Startformation. Trainer Éric Roy setzte auf eine kompakte Defensive, gepaart mit schnellem Umschaltspiel über die Flügel.

    AS Monaco lief mit Lukáš Hrádecký als Schlussmann auf, die Abwehr bildeten Henrique, Salisu, Teze und Vanderson. Das Mittelfeld zeichnete sich durch Coulibaly und Camara aus, während Akliouche, Minamino, Golovin und Torjäger Biereth die Sturmspitzen darstellten. Gegen den tiefstehenden Gegner suchte Monaco die spielerische Kontrolle und setzte auf Kombinationen im Mittelfeld, konnte jedoch die Defensive der Gastgeber nicht überwinden.

    Schlüsselmomente und Spielentscheidende Ereignisse

    • 28. Minute: Kamory Doumbia löst die Myriade von Chancen zugunsten von Brest und erzielt das Tor des Tages.
    • 60. Minute: Ludovic Ajorque von Stade Brestois sieht die Rote Karte und reduziert sein Team auf zehn Spieler. Dennoch verteidigten die Gastgeber erfolgreich gegen Monaco.
    • Mehrere gelbe Karten auf beiden Seiten zeugten von der physischen und umkämpften Partie.
    • Monacos Versuche, durch frische Kräfte wie Pogba, Diatta und Brunner die Offensive anzukurbeln, verpufften ohne den erhofften Erfolg.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Durch diesen Sieg festigt Stade Brestois 29 seinen Platz im oberen Tabellenmittelfeld der Ligue 1 mit 19 Punkten nach 15 Spielen. Die Mannschaft von Éric Roy kann damit weiter auf internationalen Wettbewerbsplätze hoffen und setzt ihren Aufwärtstrend fort. AS Monaco dagegen verliert Boden im Kampf um die Spitzenplätze. Trotz eines Punktestands von 23 Zählern bleibt der siebte Rang hinter den Erwartungen zurück. Nach dem Prestigeerfolg gegen Paris Saint-Germain konnten sie gegen Brest die Leistung nicht stabilisieren.

    Fazit und Ausblick

    Stade Brestois 29 präsentierte sich defensiv stark und effizient im Abschluss, was den Sieg gegen die ambitionierten Monegassen sicherte. Trotz Unterzahl im zweiten Durchgang gelang es Brest, die Führung zu verteidigen und drei wichtige Punkte einzufahren. AS Monaco muss seine Defensivschwächen verbessern und die Chancenverwertung optimieren, um in den kommenden Begegnungen zu punkten. Beide Teams können auf eine spannende restliche Saison hoffen, in der konstantere Leistungen über Erfolg entscheiden werden.

    Quellen

  • Fortuna Düsseldorf – FC Schalke 04 0:2 (2025-12-05)

    2. Bundesliga: FC Schalke 04 festigt Spitzenposition mit Auswärtssieg bei Fortuna Düsseldorf

    Am Freitagabend, den 5. Dezember 2025, trafen Fortuna Düsseldorf und der FC Schalke 04 zum 15. Spieltag in der 2. Bundesliga aufeinander. Die Begegnung fand um 18:30 Uhr in der Merkur Spiel-Arena statt. Schalke, als Tabellenführer in die Partie gegangen, setzte sich am Ende mit 2:0 gegen die Gastgeber durch und baute seine Führungsposition in der Liga weiter aus. Für Düsseldorf hingegen verschärfte sich die sportliche Situation mit dieser Niederlage.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, bis in der Nachspielzeit der ersten Hälfte Kenan Karaman für Schalke traf und so den Pausenstand von 1:0 markierte. Dieser Führungstreffer brachte den Gästen weiterhin Sicherheit im Spiel. In der zweiten Halbzeit gelang Vitalie Becker in der 81. Minute das 2:0, das die Entscheidung bedeutete. Düsseldorf fand auch danach keine Mittel mehr, um den Rückstand zu verkürzen, und musste somit die Heimniederlage hinnehmen.

    Tabellenkontext und Saisonverlauf

    Mit diesem Resultat feierte Schalke den elften Saisonsieg, davon war es der vierte Auswärtserfolg. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic positioniert sich nach wie vor als Favorit für den direkten Aufstieg, mit einem komfortablen Vorsprung von fünf Punkten auf den Tabellenzweiten, zumindest über Nacht. Düsseldorf hingegen steckt weiterhin im Abstiegskampf fest, belegt momentan den 14. Platz mit lediglich 14 Punkten aus 15 Spielen und weist eine ernüchternde Bilanz mit nur vier Siegen auf. Jüngst war auch ein Trainerwechsel erfolgt, doch dieser konnte die Negativserie bisher nur unzureichend unterbrechen.

    Kritische Phase bei Fortuna Düsseldorf

    Fortunas Schwierigkeiten zeigen sich in der Bilanz von unter Markus Anfang. Nach acht Spielen stehen dort eine knappe Anzahl an Erfolgen gegenüber mehreren Niederlagen, was die sportliche Situation belastet. Die Mannschaft kämpft um Stabilität, wird aber momentan durch zu wenig Durchschlagskraft im Offensivspiel ausgebremst. Die Defensive zeigte sich anfällig, sodass Schalke selbst aus Standardsituationen erfolgreich agieren konnte. Zudem belastet die Diskussion um die sportliche Führung und den Vorstand die Gesamtsituation zusätzlich.

    Taktische Aufstellungen und Spielstrategien

    Fortuna-Trainer Anfang setzte im Tor auf Florian Kastenmeier, während die Verteidigung durch Jesper Daland, Kenneth Schmidt, Tim Oberdorf, Emmanuel Iyoha und Elias Egouli gebildet wurde. Im Mittelfeld lieferten Luca Raimund, Anouar El Azzouzi sowie Sima Suso Einsatz, während in der Offensive Cedric Itten und Florent Muslija starteten. Schalke agierte dagegen variabler, konnte sich aber in entscheidenden Situationen besser durchsetzen und nutzte die vorhandenen Chancen effizient.

    Ausblick und Bedeutung für den Saisonverlauf

    Der Sieg für Schalke ist ein wichtiger Schritt in Richtung direkter Bundesliga-Rückkehr. Mit einer homogenen Mannschaft und Konstanz in den Ergebnissen scheint die Mannschaft von Miron Muslic auf Kurs zu sein. Für Düsseldorf gilt es, die gegenwärtige Krise zu überwinden und den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu finden. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Mannschaft das Potenzial hat, sich aus den unteren Rängen zu befreien und die Trendwende einzuleiten.

    Zusammenfassung

    • Spielstand: Fortuna Düsseldorf – FC Schalke 04 0:2
    • Tore: Kenan Karaman (45.+2), Vitalie Becker (81.)
    • Schalke sichert sich den elften Saisonsieg und bleibt Tabellenführer
    • Fortuna rutscht weiter ins Tabellenunterhaus ab und steckt in der Krise
    • Trainer Markus Anfang steht bei Düsseldorf weiterhin unter Druck
    • Schalke weiterhin auf Aufstiegskurs mit nun vier Auswärtssiegen

    Quellen

  • Preußen Münster – Hannover 96 2:2 (2025-12-05)

    2. Bundesliga: Preußen Münster und Hannover 96 trennen sich 2:2

    Spielübersicht und Tabellensituation

    Am 15. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga trafen am 5. Dezember 2025 Preußen Münster und Hannover 96 vor 10.642 Zuschauern im Preußenstadion aufeinander. Die Partie endete mit einem 2:2-Unentschieden, wobei die Gastgeber in der Nachspielzeit zwei Tore erzielten und damit einen möglichen dritten Auswärtssieg der Niedersachsen verhinderten. Mit dem Punktgewinn bleibt Münster im Tabellenmittelfeld, während Hannover zumindest vorübergehend den Relegationsplatz Drei eroberte.

    Verlauf der ersten Halbzeit

    Die erste Halbzeit begann eher ereignisarm, mit defensiv gut organisierten Gastgebern, die es Hannover schwer machten, Chancen zu kreieren. Kurz vor der Pause erzielte Benjamin Källman, mit seinem neunten Saisontor, die Führung für die Gäste. Ein Fehler in der Abwehr der Preußen ermöglichte ihm, unbehelligt auf das Tor zuzulaufen und den Ball einzuschieben. Dieser Treffer fiel in der 41. Minute und brachte den Niedersachsen eine verdiente Halbzeitführung.

    Entscheidende Szenen im zweiten Durchgang

    Die zweite Spielhälfte zeigte ein ausgewogeneres Bild, obwohl Hannover 96 weitere Gelegenheiten für Treffer hatte. Daisuke Yokota, der in der zweiten Hälfte eingewechselt wurde, erhöhte in der 73. Minute nach einer abgefälschten Flanke auf 2:0. Diese vermeintliche Vorentscheidung entsprach der Spielanlage, doch Münster gab nicht auf. In der Nachspielzeit gelang den Preußen ein spektakulärer Umschwung.

    Späte Wende durch zwei Nachspielzeit-Tore

    Nachdem Hannover offenbar nachlegte und das Spiel physisch und gedanklich verflachte, kam Münster zurück ins Spiel. Oliver Batista Meier verwandelte in der ersten Minute der Nachspielzeit einen Foulelfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer. Wenige Minuten später, in der sechsten Minute der Nachspielzeit, erzielte Zidan Sertdemir den Ausgleichstreffer per Flachschuss, der die Gäste um den Erfolg brachte. Diese späte Wende sorgt dafür, dass Hannover seinen dritten Sieg in Folge knapp verpasst.

    Analyse der Mannschaftsleistungen

    Hannover 96 zeigte eine solide Leistung, insbesondere in der Defensivstruktur vor der Pause und mit der Effektivität bei den eigenen Chancen, was sich durch die zwei Tore widerspiegelt. Allerdings fehlte es in den entscheidenden Schlussminuten an Konsequenz und Konzentration, um den Vorsprung zu verteidigen.

    Preußen Münster präsentierte sich kämpferisch und zeigte eine starke defensive Organisation, die Hannover lange Zeit in Schach hielt. Die Gastgeber setzten vor allem in der Schlussphase ihre individuellen Stärken und auch die Chancenverwertung in Szene, um noch einen Punkt zu sichern.

    Ausblick und Tabellensituation nach dem Spiel

    Durch das Unentschieden rutscht Hannover 96 zwar zumindest kurzfristig auf den direkten Relegationsplatz, kann aber von Konkurrenten wie der SV Elversberg, die noch Spiele vor sich haben, möglicherweise wieder überholt werden. Preußen Münster bleibt mit dem Punktgewinn im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, ohne direkten Anschluss an die vorderen Plätze.

    Fazit

    Das Spiel lieferte eine packende Schlussphase und unterstrich die Bedeutung von Konzentration und Kampfgeist in der 2. Bundesliga. Hannover 96 verpasste durch zwei späte Gegentore den Dreier, der die Tabellenposition noch weiter verbessert hätte. Preußen Münster hingegen bewies Moral und holte gegen einen Favoriten einen verdienten Zähler.

    Quellen

  • Rot‑Weiss Essen – Energie Cottbus 2:3 (2025-11-23)

    3. Liga: FC Energie Cottbus gewinnt knapp bei Rot-Weiss Essen

    Am 15. Spieltag der 3. Liga kam es am Sonntagabend, dem 23. November 2025, zu einem Spitzenspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus. Die Begegnung endete mit einem knappen 3:2-Erfolg für die Gäste aus Cottbus, die sich damit an die Tabellenspitze setzten. Die Partie wurde im Stadion an der Hafenstraße ausgetragen und begann um 19:30 Uhr.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Rot-Weiss Essen präsentierte sich vor dem Spiel in guter Form, hatte die letzten sechs Begegnungen ungeschlagen überstanden. Am vorherigen Spieltag hatten die Essener einen Auswärtssieg gegen den FC Ingolstadt 04 mit 2:1 errungen, was die Stimmung positiv beeinflusste. Die Lausitzer von Energie Cottbus standen mit einer gemischten Bilanz aus drei Siegen und zwei Niederlagen in den vergangenen fünf Spielen da. Am vorangegangenen Spieltag verloren sie mit 0:1 gegen den VfL Osnabrück.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Uwe Koschinat von Rot-Weiss Essen vertraute auf eine Formation mit Jakob Golz im Tor. Die Abwehrreihe setzte sich aus Michael Kostka, Lucas Brumme, José-Enrique Rios Alonso und Tobias Kraulich zusammen. Das Mittelfeld wurde von Ahmet Arslan, Klaus Gjasula, Marvin Obuz, Kaito Mizuta und Torben Müsel gebildet, während Jannik Mause im Angriff agierte.

    Bei Energie Cottbus nahm Trainer „Pele“ Wollitz mehrere Veränderungen in der Startelf vor. Unter anderem wurden Simon Straudi, Tim Campulka, Tolcay Cigerci und Justin Butler neu in die Anfangsformation befördert, während einige Akteure verletzungs- oder krankheitsbedingt fehlten.

    Spielverlauf

    Das Spiel begann mit einem leichten Übergewicht für die Gastgeber, die in den ersten zehn Minuten mehr Ballbesitz hatten und früh offensive Akzente setzten. In der 12. Minute gelang den Gästen jedoch die Führung: Tolcay Cigerci verwandelte einen Strafstoß sicher und brachte Energie Cottbus in Front.

    Im weiteren Verlauf blieb das Spiel intensiv, wobei Cottbus zunehmend besser in die Partie fand. Nach der Pause erhöhten die Gäste durch zwei schnelle Kontertore auf 3:1. Justin Butler traf in der 52. Minute, gefolgt von Erik Engelhardt in der 68. Minute, was die Weichen für den Auswärtssieg stellte.

    Die Hausherren gaben sich jedoch nicht geschlagen und konnten durch Jannik Mause in der 61. Minute verkürzen. In der Schlussphase, genauer in der 88. Minute, erzielte Tom Moustier sogar noch ein sehenswertes Tor, das den Abstand auf ein Tor heranschrumpfen ließ.

    Schlussphase und Entscheidende Szenen

    Die letzten Minuten des Spiels gestalteten sich äußerst dramatisch, mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Energie Cottbus verteidigte den knappen Vorsprung leidenschaftlich. Eine umstrittene Szene kurz vor dem Schlusspfiff sorgte für Diskussionen: Anderson Lucoqui von Essen setzte kurz vor dem Ende ein Foul gegen Jannik Hofmann von Cottbus. Schiedsrichter entschieden, das Spiel weiterlaufen zu lassen, was von Experten kritisch bewertet wurde, da ein Freistoß und eine gelbe Karte als angemessene Strafe betrachtet wurden.

    Tabellenentwicklung und Ausblick

    Mit dem Sieg in Essen kletterte Energie Cottbus an die Spitze der 3. Liga. Für die Mannschaft von Rot-Weiss Essen bedeutete die Niederlage einen Rückschlag, wobei sie mit 26 Punkten nach 15 Spielen weiterhin einen soliden fünften Tabellenplatz belegen.

    Die Essener stehen in den kommenden Wochen vor weiteren wichtigen Aufgaben. Bereits am Samstag, den 29. November, steht ein Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken auf dem Programm. Darauf folgen Begegnungen gegen VfB Stuttgart II, SC Verl, SSV Ulm 1846 Fußball und den TSV 1860 München.

    Fazit

    Das Aufeinandertreffen zwischen Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus war von hoher Intensität und schnellen Wechseln im Spielstand geprägt. Die Gäste zeigten sich in den entscheidenden Momenten eiskalter und nutzen ihre Chancen besser. Trotz einer starken Schlussphase reichte es für die Essener nicht zum Ausgleich, sodass Cottbus verdientermaßen drei Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart II 0:0 (2025-11-23)

    FC Erzgebirge Aue vs. VfB Stuttgart II: Torloses Remis im 15. Spieltag der 3. Liga

    Im Rahmen des 15. Spieltags der 3. Liga traf der FC Erzgebirge Aue am 23. November 2025 um 16:30 Uhr im Erzgebirgsstadion auf die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. Vor 6.821 Zuschauern endete die Partie ohne Tore. Beide Teams zeigten überwiegend defensive Stabilität, sodass Torchancen rar blieben und kein Treffer gelang.

    Ausgangslage vor dem Spiel

    Das Heimteam aus Aue stand mit 16 Punkten nach 14 Spielen auf einem Abstiegsplatz, Rang 17, obwohl es zuletzt keine Niederlage in Pflichtspielen gab. Der FC Erzgebirge Aue hatte in der Vorsaison unter anderem ein 1:1-Unentschieden gegen den SC Verl erreicht. Die Stuttgarter U23 verzeichnete dagegen eine deutlich durchwachsenere Bilanz mit drei Siegen und zwei Niederlagen in den jüngsten fünf Spielen, zuletzt eine 1:3-Heimpleite gegen Alemannia Aachen.

    Aufstellungen und Taktik

    Trainer Jens Härtel setzte bei den Gastgebern auf eine Formation, die auf eine solide Abwehr und eine vorsichtige Angriffsgestaltung abzielte. Martin Männel bewahrte das Tor, während in der Verteidigung unter anderem Eric Uhlmann und Ryan Malone für Stabilität sorgten. Im Mittelfeld agierten Mika Clausen und Julian Günther-Schmidt, die den Spielaufbau unterstützen sollten. Im Sturm vertraute der Coach auf Erik Weinhauer und Marcel Bär.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    Die erste Hälfte war durch vorsichtige, defensive Spielweise geprägt. Die Gäste aus Stuttgart präsentierten sich mutiger in der Offensive als die Hausherren und erarbeiteten sich die besseren Chancen. Bereits in der dritten Minute musste Aues Torhüter Männel sein Können beweisen, als er einen Schuss von Mansour Ouro-Tagba parierte.

    Der maßgebliche Moment der Begegnung ereignete sich in der 30. Minute. Stuttgart erhielt einen Strafstoß zugesprochen, nachdem ein Auer Spieler im eigenen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Männel konnte den Elfmeter halten und verhinderte damit eine frühe Führung für die Gäste. Beim unmittelbar folgenden Kopfballversuch der Stuttgarter lenkte er die Kugel an die Latte. Diese Parade war entscheidend für den späteren Punktgewinn.

    Nach dem Seitenwechsel verbesserten sich die Aktionen der Gastgeber. Julian Günther-Schmidt verpasste nur knapp das Tor in der 48. Minute. Ryan Malone kam anschließend mit einem wuchtigen Kopfball an den Pfosten und verhinderte kurz darauf durch eine Rettungsaktion in der Defensive einen Rückstand. In der Schlussphase ließ das Tempo nach; der VfB Stuttgart II näherte sich dem Führungstreffer an, während die Erzgebirger trotz einiger Versuche in der Nachspielzeit auf sich aufmerksam machten.

    Leistungsträger und besondere Ereignisse

    Der 37-jährige Martin Männel präsentierte sich erneut als Stabilitätsfaktor im Tor der Veilchen. Neben der gehaltenen Strafstoßsituation absolvierte er sein 550. Pflichtspiel für den Verein. In insgesamt zäher Begegnung bei winterlichen Temperaturen erwies sich seine Leistung als spielentscheidend für den Punktgewinn.

    Die Defensive auf beiden Seiten agierte über weite Strecken sicher, was die fehlenden Tore erklärt. Offensiv vermisste man bei beiden Teams Durchschlagskraft und Präzision. Die taktische Zurückhaltung dominierte, weshalb sich Torchancen vor allem in der zweiten Halbzeit häuften, ohne letzten Erfolg.

    Ausblick und Tabelle

    Das Unentschieden bringt dem FC Erzgebirge Aue zwar einen weiteren Zähler, bleibt aber angesichts der anhaltenden Tabellensituation unbefriedigend. Mit weiterhin nur 17 Punkten verharrt die Mannschaft in der gefährdeten Zone der 3. Liga. Der VfB Stuttgart II kann durch das Remis einen kleinen Schritt Richtung Stabilität machen, steht aber ebenfalls noch nicht sicher.

    Beide Clubs dürfen in den kommenden Begegnungen auf eine intensivere offensive Ausrichtung hoffen, um die Durststrecke ohne Sieg zu beenden und wichtige Punkte im Abstiegskampf beziehungsweise im Mittelfeld der Liga einzufahren.

    Quellen

  • TSV 1860 München – 1. FC Saarbrücken 2:0 (2025-11-23)

    TSV 1860 München gewinnt souverän gegen 1. FC Saarbrücken

    Am 23. November 2025 trafen im Rahmen des 15. Spieltags der 3. Liga der TSV 1860 München und der 1. FC Saarbrücken im Grünwalder Stadion aufeinander. Die Sechziger präsentierten sich in diesem Heimspiel deutlich überlegen und entführten den Sieg mit einem 2:0-Erfolg gegen den saarländischen Traditionsclub. Die Partie begann um 13:30 Uhr und endete nach regulärer Spielzeit mit diesem Ergebnis.

    Spielverlauf und Tore

    Der TSV 1860 München erwischte einen guten Start in die Begegnung und setzte die Gäste früh unter Druck. Patrick Hobsch eröffnete bereits in der 13. Minute per Linksschuss die Torfolge und sorgte damit für die frühe Führung der Hausherren. Mit diesem Stand ging es auch in die Pause, in der die Löwen mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabine gingen. Saarbrücken konnte in der ersten Halbzeit kaum eigene gefährliche Aktionen entgegensetzen.

    Im zweiten Durchgang gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichener, doch die Münchner blieben besonders in der Defensive sicher und ließen kaum Chancen zu. In den letzten Minuten setzten die Gastgeber durch einen Strafstoß noch einen zweiten Treffer drauf. Thore Jacobsen, der als Vertreter des verletzten Kapitäns Jesper Verlaat fungierte, verwandelte den Elfmeter in der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand und sicherte damit den dritten Heimsieg in Folge unter Trainer Markus Kauczinski.

    Personelle Wechsel und Taktik

    Bereits kurz vor der Halbzeit musste der 1. FC Saarbrücken eine Auswechslung hinnehmen, als Kai Brünker vom Feld ging und durch Dominic Baumann ersetzt wurde. Im weiteren Verlauf des Spiels reagierte auch Saarbrücken mit drei Wechseln ab der 78. Minute, um das Match noch zu drehen. Die Münchner reagierten ebenfalls und brachten in der Schlussphase mit Florian Niederlechner und Tim Danhof frische Kräfte.

    Die Defensive des TSV 1860 stand kompakt und ließ keine nennenswerten Chancen zu. Die taktische Ausrichtung von Trainer Kauczinski zeigte Wirkung, indem der Gegner geschickt zu Fehlern gezwungen wurde. Die größte Schwäche der Saarbrücker war die mangelnde Durchschlagskraft, trotz einiger Bemühungen im Mittelfeld und Angriff.

    Tabellarische Auswirkungen und Perspektiven

    Mit dem Sieg verbesserte sich der TSV 1860 München auf den 11. Tabellenplatz und konnte wichtige drei Punkte im Kampf um einen besseren Rang sammeln. Die Mannschaft zeigte damit eine Reaktion auf die deutliche 0:4-Auswärtsniederlage beim SSV Jahn Regensburg in der Vorwoche. Insgesamt steht der Verein nach 15 Spielen bei 21 Punkten.

    Der 1. FC Saarbrücken hingegen verpasste die Chance, den Negativtrend zu durchbrechen. Die Gäste sind seit nunmehr acht Partien sieglos und fallen mit 20 Punkten auf Rang 12 zurück. Das ausgeglichene Torverhältnis von 23:23 verdeutlicht zwar die Defensiv- und Offensivbalance, bringt aber aktuell keine Verbesserung im Tabellenbild.

    Für die Münchner steht bereits am kommenden Wochenende das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten SSV Ulm 1846 an. Dort will die Mannschaft an die Leistung anknüpfen und weitere Punkte einfahren, um sich endgültig aus der Abstiegszone zu entfernen.

    Fazit

    Der TSV 1860 München präsentierte sich im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken überlegen und nutzte die Fehler des Gegners effektiv aus. Die beiden Tore, vor allem der frühe Treffer von Patrick Hobsch, legten den Grundstein für den Erfolg. Auch wenn die Partie nicht durch überragende spielerische Mittel glänzte, war der Pflichtsieg für die Gastgeber ein wichtiges Zeichen und eine klare Antwort auf die jüngsten Rückschläge.

    Der 1. FC Saarbrücken konnte keine Akzente setzen und verpasste somit, die seit Wochen anhaltende Negativserie zu durchbrechen. Die Mannschaft muss in den kommenden Spielen an Defensivstärke sowie an der Chancenverwertung arbeiten, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

    Quellen

  • VfL Osnabrück – FC Ingolstadt 04 1:0 (2025-11-22)

    3. Liga, 15. Spieltag: VfL Osnabrück schlägt FC Ingolstadt 04 mit 1:0

    Am 22. November 2025 trafen in der dritten Liga der VfL Osnabrück und der FC Ingolstadt 04 aufeinander. Die Partie wurde um 16:30 Uhr angepfiffen und fand an der heimischen Bremer Brücke statt. Nach einer umkämpften Begegnung sicherte sich Osnabrück durch ein spätes Tor den knappen Heimsieg.

    Spielverlauf und Taktik

    In den ersten 45 Minuten präsentierten sich beide Teams ausgeglichen, ohne nennenswerte Torchancen; die erste Halbzeit endete dementsprechend torlos. Die Gastgeber setzten vor allem auf defensive Stabilität und versuchten, über schnelle Konter gefährlich zu werden. Die Schanzer aus Ingolstadt agierten mit hohem Pressing, was allerdings nicht zu einem Durchbruch gegen die gut organisierte Osnabrücker Abwehr führte.

    Osnabrücks Trainer Timo Schultz setzte in der Anfangsformation auf Lukas Jonsson im Tor, mit Jannik Müller, Niklas Wiemann und Robin Fabinski in der Defensive. Im Mittelfeld wirbelten unter anderem Kevin Schumacher und Bjarke Jacobsen, während Robin Meißner und Lars Kehl das Sturmduo bildeten. Ingolstadt reagierte mit personellen Umstellungen, darunter Kaygın und Christensen in der Offensive, um den Spielfluss zu stärken.

    Die entscheidende Minute

    Das Spiel blieb über weite Strecken von wenig Tempo geprägt, die Defensivreihen dominierten. Erst in den letzten Minuten gelang Osnabrück die Entscheidung. Ismail Badjie erzielte in der 89. Minute mit einem abgefälschten Abschluss das einzige Tor der Partie. Die Ingolstädter hatten zuvor durch gelegentliche Angriffe die Kontrolle im zweiten Durchgang übernommen, doch deren Bemühungen blieben ohne entscheidenden Erfolg.

    Leistung der Mannschaften

    • VfL Osnabrück zeigte insbesondere in der Defensive eine solide Leistung und blieb auch in engen Spielsituationen konzentriert.
    • Ingolstadt bemühte sich, konnte aber nur wenige klare Torchancen kreieren und wirkte im Abschluss zu ungefährlich.
    • Die offensive Führung der Hausherren resultierte aus effektivem Spiel in der Schlussphase, verbunden mit mangelnder Durchschlagskraft der Gäste.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Mit dem Sieg verbessert sich der VfL Osnabrück im Klassement der dritten Liga auf den dritten Tabellenplatz und weist nach 15 Spielen 29 Punkte auf. Die zuletzt durchwachsene Bilanz, bestehend aus drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage in den letzten fünf Begegnungen, wird durch diesen Erfolg aufgebessert.

    Für den FC Ingolstadt stellt die Niederlage einen weiteren Rückschlag dar. Die Mannschaft bleibt in einer tendenziell abwärtsträchtigen Form und rangiert mit 17 Punkten nur knapp oberhalb der Abstiegszone auf Position 16. Die fehlende Konstanz in der Punktausbeute und Schwierigkeiten in der Chancenverwertung prägen bislang die Saison der Schanzer.

    Nächste Herausforderungen

    Für Osnabrück stehen in den kommenden Wochen Auswärtsspiele gegen den SC Verl sowie weitere Partien gegen etablierte Teams wie SV Wehen Wiesbaden und Alemannia Aachen bevor. Ingolstadt wird versuchen, aus der anstehenden Zeit mehr Stabilität zu schöpfen und die Performance zu verbessern, um sich weiter von der Abstiegszone zu entfernen.

    Fazit

    Das Duell zwischen VfL Osnabrück und FC Ingolstadt 04 bot keine Torflut, sondern wurde von einem taktisch geprägten Kampf bestimmt. Der knappe Sieg der Gastgeber war vor allem einem späten und entscheidenden Treffer geschuldet. Ingolstadt zeigte phasenweise Einsatz und Ballbesitz, fand jedoch kein Rezept gegen die kompakte gegnerische Abwehr. Während Osnabrück durch diesen Erfolg die Teilnahme an den Aufstiegsplätzen untermauert, muss Ingolstadt in den verbleibenden Spielen dringend mehr Punkte sammeln, um den Klassenerhalt zu sichern.

    Quellen