Schlagwort: Spieltag 16

  • Arminia Bielefeld – 1. FC Kaiserslautern 0:0 (2025-12-13)

    Arminia Bielefeld und 1. FC Kaiserslautern trennen sich torlos

    Im Rahmen des 16. Spieltags der 2. Bundesliga standen sich am 13. Dezember 2025 der DSC Arminia Bielefeld und der 1. FC Kaiserslautern gegenüber. Die Partie, die in der SchücoArena ausgetragen wurde, endete torlos und spiegelte eine Begegnung wider, in der es beiden Mannschaften nicht gelang, offensive Akzente zu setzen.

    Spielverlauf und Taktik

    Beide Teams gingen mit eindeutig unterschiedlichen Vorzeichen in das Duell. Während Bielefeld zuletzt eine Serie von Ergebnissen mit nur einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen hinnehmen musste, hatten die Gäste aus Kaiserslautern in den vergangenen fünf Begegnungen zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen erzielt. Trainer Mitch Kniat stellte bei den Hausherren seine Offensive nach der jüngsten Auswärtsniederlage um und brachte unter anderem Marius Wörl und Sarenren Bazee in die Startelf. Auf Seiten der Lauterer fiel der gelbgesperrte Mika Haas aus, für ihn rückte Florian Kleinhansl in die Mannschaft.

    Von Beginn an übernahm Arminia mit hohen Ballbesitzanteilen das Kommando (bis zu 73 Prozent), tat sich jedoch schwer, daraus zwingende Chancen zu entwickeln. Die Pfälzer setzten vornehmlich auf eine defensive Ausrichtung und lauerten auf Konter, welche allerdings selten gefährlich wurden, da ihnen im Umschaltspiel die notwendige Schnelligkeit fehlte.

    Chancen und Spielhöhepunkte

    Das Spiel war von einem hohen Maß an Intensität im Mittelfeld geprägt, die Offensivaktionen beider Mannschaften blieben jedoch weitgehend wirkungslos. In der ersten Halbzeit wurden keine gefährlichen Torchancen notiert, die wenigen Abschlüsse waren zumeist harmlos oder wurden aufgrund von Abseitsstellungen zurückgepfiffen. So erkannte der Schiedsrichter zwei Abseitstore, eines für Wörl zugunsten der Arminia (23. Minute) und ein weiteres für Hanslik auf Seiten des FCK (26. Minute).

    Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum. Arminia erhöhte erneut den Druck und versuchte das Spielgeschehen zu dominieren, ohne das Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Eine der besten Szenen des Spiels war ein Distanzschuss von Stefano Russo, der in der 60. Minute an die Querlatte prallte und damit das vermeintliche Führungstor knapp verfehlte. Die Gäste blieben in der Offensive vor allem durch Einzelaktionen, wie einen abgefälschten Versuch von Kunze, präsent, verzeichneten jedoch kaum echte Chancen gegen eine kompakt stehende Heimabwehr.

    Bewertung und Konsequenzen

    Die Begegnung folgte einem eher bescheidenen Zweitliga-Niveau, wie es in der Öffentlichkeit beschrieben wurde. Das Spiel war von Lücken im kreativen Offensivspiel und dominierter Defensive geprägt. Der xG-Wert, der aussagt, wie wahrscheinlich ein Torerfolg aus einer Torschusssituation ist, lag beim 1. FC Kaiserslautern nach der ersten Halbzeit bei nur 0,05 und nach Ende der Partie bei 0,14, was die mangelnde Durchschlagskraft unterstreicht.

    Trainerseiten beider Mannschaften zeigten sich mit dem Ergebnis trotz der wenigen Höhepunkte zufrieden. Der FCK schätzte den Punktgewinn als wichtigen Schritt ein, um von der in der Fremde oft enttäuschenden Leistungserbringung Abstand zu gewinnen. Arminias Übungsleiter hob hervor, dass individuelle Duelle entscheidend bleiben, und wertete das Remis als Stabilisierung nach einer Niederlagenserie.

    Zusammenfassung

    • Schlussstand: 0:0
    • Datum und Wettbewerb: 13. Dezember 2025, 16. Spieltag der 2. Bundesliga
    • Ort: SchücoArena, Bielefeld
    • Dominanz durch Arminia mit 69-73% Ballbesitz, jedoch ohne Torerfolg
    • Defensive Ausrichtung der Gäste und mangelnde Durchschlagskraft
    • Höhepunkt: Distanzschuss von Stefano Russo, der die Latte traf
    • Keine Treffer trotz einiger Abseitstore und gelegentlicher Offensivversuche
    • Beide Trainer nahmen den Punkt als wichtigen Faktor für ihr Team an

    Die beiden Mannschaften bleiben damit im mittleren Tabellenbereich, ohne womöglich den Sprung nach vorne oder den Anschluss an die Tabellenspitze herzustellen. Das Spiel zeigte deutlich, dass defensive Stabilität an diesem Tag wichtiger war als offensive Kreativität und Abschlussstärke.

    Quellen

  • Real Sociedad de Fútbol – Girona FC 1:2 (2025-12-12)

    Real Sociedad verliert zuhause gegen Girona trotz Führung

    Am 12. Dezember 2025 trafen in der 16. Spielrunde der spanischen LaLiga Real Sociedad de Fútbol und Girona FC aufeinander. Die Begegnung fand um 21:00 Uhr Ortszeit statt und endete mit einem überraschenden 1:2-Erfolg für die Gäste aus Katalonien. Dieses Resultat stellt vor allem für die Gastgeber eine herbe Enttäuschung dar, da die Real Sociedad zur Halbzeit noch mit 1:0 in Führung lag.

    Spielverlauf und Tore

    In der ersten Hälfte dominierte die Real Sociedad das Geschehen und nutzte eine klare Torchance durch Goncalo Guedes in der 34. Spielminute zur Führung. Dabei profitierte der Torschütze von einem präzisen Pass von Zubeldia, der ihn geschickt in Szene setzte. Torhüter Gazzaniga von Girona war zwar zur Stelle, konnte den Einschlag jedoch nicht verhindern. Die Gäste zeigten sich zu diesem Zeitpunkt noch etwas harmlos, konnten sich aber langsam ins Spiel finden.

    Nach dem Seitenwechsel drehte das Team von Trainer Míchel den Spieß um. Girona zeigte eine verbesserte und engagiertere Leistung, gekennzeichnet durch eine starke Mittelfeldpräsenz, insbesondere durch Ounahi, der als bester Spieler der Partie hervorging. Dieses Engagement führte in der 75. Minute durch einen sehenswerten Volley von Tsygankov zum Ausgleich. Vorausgegangen war ein exzellenter Pass von Ounahi, der den ukrainischen Stürmer ideal bediente.

    Spätestens in der Schlussphase setzte Girona nach und erzielte in der 86. Minute den spielentscheidenden Treffer. Tsygankov überwand den gegnerischen Schlussmann Remiro mit einem spektakulären Torschuss per Hacke, der aus kurzer Distanz den Weg ins Netz fand. Dieses zweite Tor bedeutete die erstmalige Führung für die Gäste und sicherte ihnen den Auswärtssieg.

    Spielanalyse und Bedeutung für beide Mannschaften

    Die Real Sociedad zeigte in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung und eine passive Defensive, was sich jedoch nach dem Wechsel drastisch änderte. Die zweite Halbzeit gestaltete sich aus Sicht der Gastgeber enttäuschend, da sie nicht in der Lage waren, den Schwung aus der ersten Hälfte mitzunehmen. Die fehlende Spielkontrolle und defensive Unsicherheiten ermöglichten den Gästen eine zunehmende Dominanz.

    Durch die Niederlage gerät die Real Sociedad in der Tabelle weiter unter Druck und findet sich nur noch knapp über der Abstiegszone wieder. Drei Niederlagen in Folge werden die Diskussionen um das Traineramt von Sergio Francisco verstärken. Die Unzufriedenheit der Anhänger war nach Spielende deutlich spürbar, da die Mannschaft den Erwartungen nicht gerecht wurde.

    Für Girona dagegen bringt der Sieg eine wichtige Wende im Kampf gegen den Abstieg. Die zwei Tore von Tsygankov und das engagierte Auftreten im zweiten Durchgang verschaffen dem Team von Míchel neue Hoffnung und rücken es vorläufig aus der Gefahrenzone. Die Mannschaft zeigte insbesondere mentale Stärke und Durchsetzungsvermögen in den entscheidenden Phasen des Spiels.

    Schlüsselspieler und taktische Aspekte

    • Guedes (Real Sociedad): Nutze seine Chance in der ersten Hälfte effektiv und steckte das erste Tor.
    • Ounahi (Girona): Als zentraler Spielmacher entscheidend am Umschwung beteiligt, mit starkem Passspiel und Präsenz.
    • Tsygankov (Girona): Mit zwei Toren Matchwinner, insbesondere das Tor per Hacke zeigte seine technische Klasse.
    • Remiro (Real Sociedad): Wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit stark herausgefordert und musste sich letztlich geschlagen geben.
    • Defensive Schwächen der Real Sociedad: Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Abwehr anfällig, vor allem bei schnellen Kombinationen und Standardsituationen.

    Ausblick

    Die Real Sociedad muss in den kommenden Spielen reagieren, um weiteren Boden in der Tabelle zu vermeiden und sich vom Abstieg fernzuhalten. Insbesondere die Defensivleistung sowie die Konstanz über 90 Minuten sind zu verbessern. Die Verantwortlichen sehen sich mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen.

    Girona kann durch die gewonnenen drei Punkte befreiter aufspielen und schöpft neuen Mut im Abstiegskampf. Die Mannschaft um Trainer Míchel wird versuchen, die effiziente und kämpferische Leistung beizubehalten, um weitere Erfolge einzufahren und die Tabellenposition zu stabilisieren.

    Quellen

  • Angers SCO – FC Nantes 4:1 (2025-12-12)

    Angers SCO dominiert FC Nantes im Ligue-1-Duell

    Am 16. Spieltag der Ligue 1 trafen am 12. Dezember 2025 Angers SCO und der FC Nantes aufeinander. Im Stade Raymond-Kopa setzten sich die Hausherren mit einem klaren 4:1-Sieg durch und bestätigten damit ihre aktuell bessere Form im französischen Fußball.

    Spielverlauf und Ergebnis

    Die Partie begann aus Sicht von Angers vielversprechend. Bereits zur Halbzeit konnten sie eine Führung von 1:0 halten. Im zweiten Durchgang bauten die Gastgeber ihre Führung weiter aus und schickten den FC Nantes mit vier Gegentoren vom Platz. FC Nantes gelang lediglich ein Ehrentreffer, sodass die Entscheidung frühzeitig gefallen war. Eine Verlängerung oder Elfmeterschießen waren nicht nötig, das Spiel endete regulär.

    Analyse der Mannschaftsleistungen

    Angers zeigte insbesondere in der Offensive eine starke Leistung und nutzte ihre Chancen konsequent. Das Heimteam erarbeitete sich über die gesamte Spielzeit klare Vorteile und war vor allem im Mittelfeld präsent, was die Ballkontrolle und das Tempo bestimmte. Zudem profitierte Angers von einer soliden Defensive, die nur selten Chancen für Nantes zuließ.

    Für Nantes bedeutete die Niederlage einen Rückschlag. Die Mannschaft konnte den Gastgebern nicht genügend Paroli bieten. Offensiv blieben die Westfranzosen zu harmlos, während sich in der Defensive Fehler einschlichen, die der Gegner eiskalt ausnutzte. Damit verharrt Nantes weiterhin im unteren Tabellenbereich und verpasst es, Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.

    Tabellenplatzierung und Konsequenzen

    Mit diesem Sieg verbessert sich Angers SCO nach dem Spieltag in der Tabelle deutlich und festigt ihren Platz im Mittelfeld der Ligue 1. Die Mannschaft rangiert mittlerweile auf Platz 11 und zeigt eine Formkurve mit wechselhaften Leistungen, doch zuletzt mit positiven Tendenzen.

    Nantes hingegen bleibt mit ihrem negativen Trend zurück. Mit bislang nur zwei Siegen aus 15 Begegnungen belegen sie einen Platz knapp über der Abstiegszone, was den Druck auf den Klub erhöht. Der neue Trainer Ahmed Kantari, der kurz vor dem Spiel die Führung übernommen hat, steht vor der Herausforderung, die Mannschaft stabiler und erfolgreicher zu machen.

    Ausblick

    Angers SCO hat mit der überzeugenden Leistung gegen Nantes gezeigt, dass sie in der Lage sind, Spiele dominant zu gestalten und wichtige Punkte zu sammeln. Für die kommenden Partien sollte das Team an diese Leistung anknüpfen, um weitere positive Signale zu senden.

    Der FC Nantes muss seine Defensivschwächen dringend angehen und offensiv mehr Durchschlagskraft entwickeln. Die nächsten Begegnungen sind entscheidend, um den Abstiegskampf nicht vollends zu verlieren. Insbesondere die Eingewöhnung neuer Spieler und eine taktische Stabilisierung dürften dabei entscheidend sein.

    Fazit

    Der klare Heimsieg von Angers SCO über den FC Nantes war das Ergebnis einer konzentrierten und mutigen Leistung der Gastgeber. Nantes konnte dem Druck über 90 Minuten nicht standhalten und rutscht weiter in der Tabelle ab. Die Partie zeigte deutlich die Unterschiede in der aktuellen Form und Mannschaftsqualität beider Teams.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – Hertha BSC 3:3 (2025-12-12)

    SpVgg Greuther Fürth vs. Hertha BSC – Spektakuläres 3:3 im 16. Spieltag der 2. Bundesliga

    Am 12. Dezember 2025 trafen im Frankenderby am Ronhof die SpVgg Greuther Fürth und Hertha BSC aufeinander. Das Spiel im Rahmen des 16. Spieltags der 2. Bundesliga bot den Fans ein wahres Torfestival, das mit einem 3:3-Unentschieden endete. Fürth präsentierte sich insbesondere im zweiten Durchgang deutlich verbessert und erkämpfte sich gegen den ambitionierten Hauptstadtklub einen wichtigen Punkt.

    Spielverlauf und Tore

    In der Anfangsphase der Begegnung war das Geschehen von vorsichtigem Abtasten geprägt, ohne nennenswerte Torchancen. Hertha BSC übernahm im weiteren Verlauf zunehmend die Kontrolle und setzte auf schnelles Umschaltspiel und lange Bälle, um die Fürther Abwehr zu beschäftigen. Einen ersten Warnschuss parierte Fürths Verteidiger Maximilian Dietz in der 9. Spielminute auf der Linie nach einem Abschluss von Michael Cuisance.

    Die Führung für die Gäste fiel in der 33. Minute durch Fabian Reese, der nach einer kurz zuvor zurückgenommenen Abseitsstellung seinen Treffer erzielte. Nur wenige Minuten später baute Luca Schuler mit einem Treffer in der 36. Minute den Vorsprung für Hertha auf 2:0 aus. Doch die Heimmannschaft hielt dagegen: Kurz vor der Pause gelang Kapitän Branimir Hrgota in der 42. Minute der wichtige Anschlusstreffer für Fürth.

    Die zweite Hälfte begann mit einem deutlich engagierteren Auftritt der Gäste, die in der 62. Minute durch Schuler erneut auf 3:1 erhöhten. Hertha schien auf dem Weg zu einem sicheren Auswärtssieg. Doch die Fürther steckten nicht auf und kamen zurück. Felix Klaus traf in der 58. Minute zum 2:2, was der laufintensiven Leistung der Gastgeber im Mittelfeld und Offensive entspricht. Den späten Ausgleich erzielte Dennis Srbeny in der 81. Spielminute zum 3:3-Endstand.

    Analyse und Mannschaftsleistungen

    Hertha BSC zeigte sich zum Teil defensiv anfällig, was Fürth mehrmals ausnutzte. Besonders im zweiten Durchgang war der Auftritt der Berliner nicht mehr so überzeugend wie zunächst. Dennoch war die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl vor allem in der ersten Hälfte spielbestimmend und hätte bei konsequenter Chancenverwertung für eine klare Führung sorgen können.

    Fürth, das unter neuem Trainer Heiko Vogel agierte, präsentierte sich kämpferisch und ließ sich von den Rückständen nicht entmutigen. Die Mannschaft war bestrebt, offensiv Akzente zu setzen und zeigte im Vergleich zu den vorhergehenden Spielen eine deutlich stärkere Leistung auf eigenem Platz. Chancen auf einen Sieg ließen die Gastgeber zwar mehrfach ungenutzt, dominierten jedoch im letzten Drittel der Partie.

    Bedeutung für die Tabelle und Ausblick

    Mit 27 Punkten aus 16 Spielen steht Hertha BSC weiterhin im oberen Tabellendrittel, rangiert gegenwärtig auf dem sechsten Platz und verfolgt das Ziel Aufstieg in die Bundesliga. Das Unentschieden gegen Fürth bedeutet einen leichten Rückschlag im Rennen um die Spitzenplätze, da wichtige Punkte verschenkt wurden.

    Fürth ist weiterhin im Kampf gegen den Abstieg engagiert. Der erkämpfte Zähler beim Aufsteiger wird Hoffnung geben, die Leistung im Heimspiel zu bestätigen und in den kommenden Partien punktemäßig zu überraschen.

    Herthas nächste Begegnung findet am 19. Dezember gegen Arminia Bielefeld statt, ebenfalls im heimischen Stadion. Fürth wird versuchen, ebenfalls vor eigenem Publikum weitere Punkte zu sammeln und den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich durch hohe Toranzahl und wechselnde Führungen aus, was den Reiz des Frankenderbys unterstrich. Beide Mannschaften zeigten Elan und Willen, der 3:3-Endstand spiegelt die intensive und ausgeglichene Partie wider. Hertha BSC muss trotz der Führungen und Chancenwucherung Disziplin in der Defensive verbessern. Fürth bestätigte unter neuem Trainer die Rückwärtsentwicklung und kämpft weiter um den Klassenerhalt.

    Quellen

  • Dynamo Dresden – Eintracht Braunschweig 2:3 (2025-12-12)

    2. Bundesliga: Eintracht Braunschweig gewinnt Kellerduell bei Dynamo Dresden mit 3:2

    Am 16. Spieltag der Saison 2025/2026 in der 2. Bundesliga kam es am Freitagabend zu einem wichtigen Duell im Tabellenkeller zwischen Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig. Das Spiel im Rudolf-Harbig-Stadion endete mit einem knappen 3:2-Erfolg für die Gäste aus Niedersachsen. Durch diesen Sieg verbesserte Braunschweig seine Position in der Tabelle vorübergehend auf Rang 13, während Dresden weiterhin auf dem vorletzten Platz verweilt.

    Spielverlauf und Tore

    Die Partie begann für die Gastgeber suboptimal. Bereits in der siebten Minute erzielte Christian Conteh, der früher für Dresden spielte, mit einem sehenswerten Heber das 1:0 für Braunschweig. Dresden erwies sich vor allem in den ersten 30 Minuten als defensiv anfällig und konnte selten für Entlastung sorgen. Nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer baute Braunschweig die Führung aus: Nach einem Kopfball von Kevin Ehlers konnte Conteh die Vorlage nutzen und ungehindert auf 2:0 erhöhen.

    Im zweiten Durchgang zeigten die Sachsen eine deutlich verbesserte Leistung. Innerhalb kurzer Zeit gelang ihnen durch Nils Fröling und Stefan Kutschke der schnelle Ausgleich zum 2:2. Trotz dieser starken Phase gelang es Dresden nicht, das Spiel komplett zu drehen. In der Schlussphase setzte sich Eintracht Braunschweig erneut durch. Ein Treffer von Braunschweigs Max Marie entschied das Spiel zugunsten der Gäste. So gelang es Braunschweig, die knappe Führung über die Zeit zu bringen und die drei Punkte mitzunehmen.

    Leistungen und Taktik

    Eintracht Braunschweig zeigte von Beginn an eine hohe Laufbereitschaft und setzte Dresden mit frühem Pressing unter Druck. Die Dynamos hatten Schwierigkeiten, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, was Braunschweig oft zu schnellen Kontern einlud. Besonders die Außenbahnspieler der Löwen, allen voran Conteh, sorgten immer wieder für Unruhe in Dresdens Abwehr. Die Sachsen wirkten in der ersten Hälfte ideenlos und hatten Mühe, spielerische Akzente zu setzen.

    In der zweiten Hälfte wechselte Dresden offensiver, was sich schnell in Toren niederschlug. Die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm zeigte Kampfgeist und konnte damit kurzzeitig die Kontrolle übernehmen. Dennoch war das Defensivverhalten insbesondere in den entscheidenden Momenten nicht stabil genug, um den erneuten Rückstand zu verhindern.

    Tabellenkonsequenzen und Ausblick

    Durch den Sieg hat sich Eintracht Braunschweig in der Tabelle leicht verbessert und ist dem Abstiegskampf etwas entkommen. Dresden bleibt trotz der guten zweiten Hälfte auf einem direkten Abstiegsplatz und verpasste die Gelegenheit, den unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hinter sich zu lassen.

    Für Dynamo Dresden steht bereits am kommenden Wochenende das Auswärtsspiel bei Holstein Kiel auf dem Programm, die derzeit auf Rang 14 positioniert sind. Ein weiterer wichtiger Schritt in der Hinrunde wird die Partie gegen Greuther Fürth sein. Braunschweig empfängt am letzten Spieltag der Hinrunde zum Heimspiel den FC Schalke 04, welches ebenfalls eine hohe Bedeutung im Kampf um den Klassenerhalt hat.

    Besonderheiten vor dem Spiel

    Vor dem Anpfiff wurde Dynamo-Legende Ralf Minge als Ehrenspielführer gewürdigt. Zudem äußerte Braunschweigs Trainer Heiner Backhaus seine Wertschätzung für den Ostfußball und insbesondere für Dynamo Dresden als Traditionsverein mit ausgeprägter Infrastruktur. Diese Wertschätzung verdeutlicht die Bedeutung des Spiels zwischen zwei Traditionsclubs, die um den Verbleib in der 2. Bundesliga kämpfen.

    Fazit

    Das Spiel zwischen Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig bot trotz der geringen Punktausbeute für die Gastgeber eine unterhaltsame Partie mit zahlreichen Höhepunkten. Vor allem die starke Anfangsphase der Löwen und die kämpferische kämpfende Aufholjagd der Dynamos prägten das Geschehen. Letztlich setzte sich jedoch die Effektivität und Konterstärke Braunschweigs durch, wodurch die Löwen mit drei Punkten die Rückreise antreten konnten.

    Quellen

  • VfB Stuttgart II – TSV Havelse 2:1 (2025-11-30)

    VfB Stuttgart II erkämpft knappen Heimsieg gegen TSV Havelse

    Am 16. Spieltag der 3. Liga setzte sich die U23 des VfB Stuttgart mit 2:1 gegen den TSV Havelse durch. Die Begegnung fand am 30. November 2025 um 19:30 Uhr statt. Dabei präsentierte sich der VfB Stuttgart II vor heimischer Kulisse leicht überlegen und konnte vor allem in der ersten Halbzeit Akzente setzen.

    Spielverlauf und Tore

    Die Stuttgarter gingen mit einer knappen Führung in die Pause, nachdem Nicolás Sessa mit einem präzisen Linksschuss im Angriff für das erste Tor des Abends sorgte. Im zweiten Durchgang erhöhte Mansour Ouro-Tagba früh auf 2:0, was die Hausherren weiter in eine komfortable Position brachte. In der 70. Minute gelang dem TSV Havelse durch John Posselt mit einem Linksschuss der Anschlusstreffer, wodurch die Gäste noch einmal ins Spiel zurückfanden. Trotz intensiver Bemühungen blieb ein weiterer Ausgleichstreffer aus, sodass die Partie mit 2:1 endete.

    Aufstellung und taktische Ausrichtung

    Stuttgart-Coach Nico Willig entschied sich für folgende Startelf:

    • Tor: Florian Hellstern
    • Abwehr: Maximilian Herwerth, Leny Meyer, Dominik Nothnagel, Michael Glück
    • Mittelfeld: Mirza Catovic, Lauri Penna, Samuele Di Benedetto, Nicolas Sessa, Noah Darvich
    • Angriff: Mansour Ouro-Tagba

    Die Formation zeigte sich gut organisiert, vor allem in der Defensive. Mit kontrollierten Kombinationen und aggressivem Spiel im Mittelfeld setzte der Gastgeber immer wieder Akzente.

    Beim TSV Havelse brachte ein Wechsel im zweiten Durchgang frischen Wind, allerdings reichte dies nicht aus, um den VfB nachhaltig unter Druck zu setzen. Die Mannschaft aus Niedersachsen versuchte besonders nach dem ersten Gegentreffer, das eigene Angriffsspiel zu forcieren und brachte dazu auch frische Kräfte ins Spiel.

    Tabellenkontext und Mannschaftsleistungen

    Mit dem Sieg verbesserte sich der VfB Stuttgart II auf den achten Platz in der Tabelle der 3. Liga. Das Team hat nach nunmehr 16 Spielen 25 Punkte auf dem Konto und weist eine ausgeglichene Torbilanz von 23:23 auf. Die jüngste Form ist gemischt, zuletzt gab es zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen in den letzten fünf Partien. Vor dem Spiel war die Mannschaft mit einem torlosen Remis gegen Erzgebirge Aue ins Match gegangen.

    TSV Havelse befindet sich weiterhin in einer schwierigen Lage. Aktuell steht das Team mit nur 8 Punkten auf Rang 19 der Liga. Die Defensive der Niedersachsen war in dieser Saison nicht stabil, im Schnitt kassiert das Team mehr als zwei Gegentore pro Begegnung. In den letzten fünf Spielen gab es lediglich einen Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen. Bereits 35 Gegentore mussten die Havelse-Spieler hinnehmen, was die bestehenden Defizite in der Abwehr unterstreicht.

    Ausblick auf kommende Spiele

    Für den VfB Stuttgart II stehen weiterhin mehrere anspruchsvolle Aufgaben an, wobei der aktuelle Punktevorsprung im Mittelfeld der Tabelle Sicherheit geben kann. TSV Havelse wird in den kommenden Wochen versuchen, die Abwehrdefizite abzustellen, um den Klassenverbleib zu sichern. Das nächste Ligaspiel der Niedersachsen findet gegen den SC Verl statt, der seinerseits auf einem guten Tabellenplatz liegt und am 6. Dezember 2025 innerhalb der eigenen vier Wände empfängt.

    Fazit

    Die Partie zwischen VfB Stuttgart II und TSV Havelse gestaltete sich insgesamt eng und umkämpft. Stuttgart nutzte seine Chancen effektiver und verteidigte die Führung sinnvoll über die Zeit. Für Havelse bleibt trotz des Anschlusstreffers ein Nachholbedarf vor allem in der Defensivarbeit, um sich in der 3. Liga zu behaupten.

    Quellen

  • SC Verl – VfL Osnabrück 4:1 (2025-11-30)

    SC Verl überzeugt mit klarem Sieg gegen VfL Osnabrück

    Am 16. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SC Verl im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück mit 4:1 durch. Die Partie, die am Sonntagnachmittag stattfand, war von Anfang an von hoher Intensität geprägt und brachte für die Gäste aus Niedersachsen eine deutliche Niederlage mit sich. Für Verl bedeutete dieser Erfolg die Fortsetzung einer beeindruckenden Serie, während Osnabrück auf den fünften Tabellenplatz abrutschte.

    Spielverlauf und Torschüsse

    Die Hausherren nahmen trotz eines frühen Drucks der Osnabrücker das Spiel schnell an sich. Bereits in der ersten halben Stunde trafen sie zweimal ins Netz, während Osnabrücks Defensive ungewohnte Schwächen offenbarte. Die Führung resultierte aus einem Abwehrfehler des VfL-Torwarts, der einen Schuss aus dem linken Strafraumeck nicht sichern konnte. Innerhalb kurzer Zeit erhöhte Verl auf 2:0, was die Gastgeber noch vor der Pause in eine komfortable Position brachte.

    Der VfL Osnabrück zeigte sich nach dem Seitenwechsel bemüht und konnte durch einen schnellen Anschlusstreffer ihre Chancen auf eine Wende wahren. Doch die Verler Mannschaft antwortete prompt mit zwei weiteren Toren, die frühzeitig die Entscheidung herbeiführten. Der zweite Doppelschlag in der zweiten Halbzeit bedeutete eine klare Überlegenheit und sorgte für das Endergebnis.

    Taktische Ansätze und Mannschaftsaufstellungen

    Verls Trainer Tobias Strobl setzte auf eine kompakte Defensive mit vier Verteidigern und ein ausgewogenes Mittelfeld, das die Offensive gut unterstützte. Im Angriff spielten Alessio Besio, Yari Otto und Timur Gayret, die für die entscheidenden Impulse sorgten. Die Gäste aus Osnabrück konnten trotz einiger guter Chancen, insbesondere in den ersten Minuten durch Robin Meißner und Lars Kehl, kein Kapital schlagen. Die Offensive des VfL blieb glücklos und zeigte sich ebenso ineffizient wie die Hintermannschaft in kritischen Situationen.

    Der VfL-Kapitän Jannik Müller musste aufgrund seiner fünften Gelben Karte im kommenden Heimspiel gegen SV Wehen Wiesbaden pausieren, was einen weiteren Einschnitt für die Mannschaft bedeuten wird.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Durch die Niederlage verlor Osnabrück wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenpositionen und steht nun auf Rang fünf mit 29 Zählern nach 16 Spielen. Verl hingegen festigte seine Position unter den Top-Teams der Liga mit einem weiteren Erfolg. Die Offensive der Verler ist mit über 30 erzielten Treffern eine der stärksten der Liga und zeigte einmal mehr ihre Torgefahr in dieser Partie.

    Für Osnabrück steht bereits das nächste Spiel an, in dem das Team gegen SV Wehen Wiesbaden antreten wird. Ein Spiel, bei dem die Gäste vor heimischem Publikum nach Wiedergutmachung streben werden, jedoch ohne ihren Kapitän auskommen müssen. Die momentane Bilanz mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten fünf Partien lässt Raum für Verbesserungen, vor allem in der Offensive, wo der Abschluss vor dem Tor bisher zu selten den gewünschten Effekt erzielt.

    Fazit

    Der deutliche Sieg des SC Verl gegen den VfL Osnabrück stellt den neu gewonnenen Heimvorteil und eine überzeugende Spielweise der Gastgeber heraus. Osnabrück offenbarte Probleme in der Defensive und Angriffseffizienz, die es künftig zu beheben gilt, um sich wieder konkurrenzfähig in der Spitzengruppe zu platzieren. Verl nutzte seine Möglichkeiten konsequent und setzte sich mit taktischer Disziplin und Durchschlagskraft klar durch.

    Quellen

  • Jahn Regensburg – Hansa Rostock 0:3 (2025-11-30)

    Hansa Rostock setzt Siegesserie mit klarem Auswärtserfolg in Regensburg fort

    Am 16. Spieltag der 3. Liga trafen Jahn Regensburg und der F.C. Hansa Rostock am 30. November 2025 um 13:30 Uhr aufeinander. Die Partie im Jahnstadion endete mit einem deutlichen 3:0 (0:0) Erfolg der Gäste aus Rostock. Damit bauten die Norddeutschen ihre Serie ohne Niederlage auf nun sieben Spiele aus und behaupteten sich weiter in der Spitzengruppe der Tabelle. Regensburg, das zuletzt eine gemischte Bilanz vorweisen konnte, musste sich hingegen gegen den thematisch gut aufgestellten Gegner geschlagen geben und fiel in der Tabelle auf Rang 15 zurück.

    Spielverlauf und Mannschaftsaufstellungen

    Trainer Michael Wimmer von Regensburg vertraute beim Heimspiel auf dieselbe Startelf, mit der man zuvor einen Auswärtssieg gegen Alemannia Aachen erzielt hatte. Im Tor stand Felix Gebhardt, während die Abwehrreihe aus Felix Strauss, Benedikt Saller, Benedikt Bauer, Leo Mätzler sowie Nick Seidel bestand. Im Mittelfeld agierten Noel Eichinger und Adrian Fein, während die Offensive durch Eric Hottmann, Sebastian Stolze und Christian Kühlwetter gebildet wurde. Auf der Gegenseite setzte Hansa Rostock auf die gleiche Formation wie im vorherigen 2:0-Heimsieg gegen Schweinfurt 05, was angesichts der positiven Ergebnisse nachvollziehbar war.

    Die ersten Minuten gestalteten sich ausgeglichen, wobei beide Mannschaften Probleme hatten, gefährliche Torgelegenheiten zu kreieren. Die rutschigen Bodenverhältnisse erschwerten das Zusammenspiel beider Teams. Trotzdem erarbeitete sich Hansa Rostock eine optische Überlegenheit, wobei Keeper Felix Gebhardt mehrmals durch gute Paraden glänzte, etwa bei einem Distanzschuss von Marco Schuster in der Anfangsphase.

    Entscheidende Szenen und Tore

    Die Führung für die Gäste fiel nach einer knappen halben Stunde durch eine ungewöhnliche Aktion: Andreas Voglsammer traf nach einem Ping-Pong-Effekt ins Tor, was den Spielstand auf 1:0 stellte. Wenige Minuten später nahm der Verlauf eine entscheidende Wende, als Jahn-Verteidiger Nick Seidel die Rote Karte erhielt. Die Unterzahl belastete die Heimmannschaft merklich, die sich jedoch kämpferisch gut verkaufte.

    Unmittelbar vor der Pause wurde zudem ein Handelfmeter gegen Regensburg verhängt, dessen Entscheidung unter den Hausherren für Unmut sorgte, besonders da die Chancenverwertung nicht zu Gunsten der Gäste ausging.

    In der zweiten Halbzeit kontrollierten die Rostocker weitgehend das Geschehen und nutzten ihre Überzahl geschickt aus. Mit den eingewechselten Emil Holten und Christian Kinsombi erhöhten sie in der 71. und 89. Minute auf 3:0, womit sie die Partie entschieden und die Punkte sicher mitnahmen. Das Ergebnis spiegelte die starke Leistung und Dominanz von Rostock wider, auch wenn die Höhe des Sieges für viele Beobachter etwas zu deutlich erschien angesichts des kämpferischen Auftritts des Jahn in Unterzahl.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit dem Auswärtserfolg kletterten die Hanseaten auf den 6. Platz in der Tabelle und rücken damit weiter an die Aufstiegsränge heran. Derzeit stehen sie bei 27 Zählern aus 16 Spielen und zeigen sich stabil in der Formkurve. Regensburg, mit 20 Punkten in der gleichen Anzahl an Partien, verharrt auf dem 15. Rang. Für beide Teams stehen bereits die nächsten Begegnungen an: Jahn Regensburg trifft auswärts auf die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim, während Hansa Rostock zuhause gegen Alemannia Aachen antreten wird.

    Fazit

    Hansa Rostock präsentierte sich als im Saisonverlauf gefestigtes Team, das auch auf schwierigem Untergrund seine Stärken ausspielte und die numerische Überlegenheit nach dem Platzverweis konsequent nutzte. Jahn Regensburg zeigte trotz der Rückschläge eine solide Gegenwehr, geriet aber erschwert durch entscheidende Schiedsrichterentscheidungen sowie Effizienzdefizite vor dem gegnerischen Tor schnell unter Druck. Die Partie verdeutlichte, wie wichtig diese Faktoren im anspruchsvollen Wettbewerb der 3. Liga sind und dass sich Rostock derzeit auf einem guten Weg befindet, um weiter in den Kampf um die Spitzenplätze einzugreifen.

    Quellen

  • 1. FC Schweinfurt 05 – SV Waldhof Mannheim 2:3 (2025-11-29)

    3. Liga: 1. FC Schweinfurt 05 – SV Waldhof Mannheim 2:3 (0:1)

    Am 29. November 2025 empfing der 1. FC Schweinfurt 05 im Sachs-Stadion, auch Riedel Bau Arena genannt, den SV Waldhof Mannheim zum Spiel des 16. Spieltags der dritten Liga. Die Partie endete mit einem 3:2-Auswärtserfolg der Mannheimer, die damit wichtige Punkte im Kampf um bessere Tabellenplätze sammelten. Für die Gastgeber, derzeit Tabellenletzter, setzte sich der Abwärtstrend fort, obwohl sie sich engagiert zeigten.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Mannheimer erwischten den deutlich besseren Start und gingen bereits in der vierten Spielminute in Führung. Dabei nutzte Terrence Boyd eine Gelegenheit, die ihm im Strafraum vor die Füße fiel, und traf zum 1:0. Die Kurpfälzer hielten diese knappe Führung bis zur Halbzeitpause, auch dank einer stabilen Abwehrleistung.

    In der zweiten Halbzeit antworteten die Unterfranken prompt. Ekin Çelebi erzielte in der 52. Minute den Ausgleich, was Hoffnungen auf einen Punktegewinn weckte. Doch fast im direkten Gegenzug konnten die Gäste erneut vorlegen. Kennedy Okpala traf nur eine Minute nach dem Ausgleich zum 2:1.

    Die Begegnung blieb spannend, und in der 75. Minute gelang Pius Krätschmer für Schweinfurt der erneute Ausgleich zum 2:2. Die Schnüdel zeigten damit Kampfgeist gegen den favorisierten Gegner. Doch Waldhof ließ sich nicht abschütteln und sicherte sich durch einen weiteren Treffer von Terrence Boyd in der 83. Minute den letztlich entscheidenden 3:2-Vorsprung.

    Teamaufstellungen und taktische Änderungen

    Trainer Victor Kleinhenz setzte beim 1. FC Schweinfurt 05 auf folgende Startelf:

    • Tor: Toni Stahl
    • Abwehr: Nick Doktorczyk, Lucas Zeller, Thomas Meißner, Ekin Çelebi, Pius Krätschmer
    • Mittelfeld: Kristian Böhnlein, Johannes Geis, Joshua Endres
    • Angriff: Michael Dellinger, Manuel Wintzheimer

    Auf Seiten des SV Waldhof Mannheim führte Luc Holtz nach dem Erfolg in der Vorwoche gegen Wehen Wiesbaden drei Veränderungen in der Startelf durch. Unter anderem wechselte er Michel, Ferati und Shipnoski ein, die diejenigen Yigit, Diakhaby und Iwe ersetzten. In der Halbzeit reagierte er nochmals mit Doppelwechseln, um taktische Akzente zu setzen.

    Analyse und Bedeutung des Ergebnisses

    Mit diesem Sieg erklimmt der SV Waldhof Mannheim in der Tabelle vorerst den sechsten Platz und zeigt damit eine positive Entwicklung nach zuletzt drei Siegen in fünf Spielen. Besonders der erfahrene Stürmer Terrence Boyd erwies sich erneut als entscheidender Akteur mit seinem Doppelpack. Die Mannschaft bewies trotz mäßiger erster Halbzeit Nervenstärke und sicherte sich am Ende die entscheidenden drei Zähler.

    Für den 1. FC Schweinfurt 05 hingegen verschärft sich die Situation weiter. Der Aufsteiger bleibt Tabellenletzter und musste bereits 40 Gegentore in der Saison hinnehmen, die höchste Zahl aller Teams der Liga. Trotz einer engagierten Leistung mit zwei eigenen Treffern reichte es nicht zum Punktgewinn. Die Defensive bleibt eine Schwachstelle, die dringend verbessert werden muss, will man den Klassenerhalt schaffen.

    Die Begegnung zeigte insbesondere in der zweiten Halbzeit intensive und temporeiche Phasen mit mehreren Toren und Wechseln in der Führung. Die Gastgeber gaben nie auf, doch letztlich fehlte das Quäntchen Glück und die notwendige defensive Stabilität.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Für den SV Waldhof Mannheim stehen in den nächsten Wochen weitere wichtige Partien an, darunter Spiele gegen Saarbrücken, Jahn Regensburg und Ingolstadt. Die Mannheimer sind bemüht, die Serie von Erfolgen fortzusetzen und die Position im oberen Tabellendrittel zu festigen.

    Der 1. FC Schweinfurt 05 muss die Defensivschwächen dringend in den Griff bekommen und versuchen, vor heimischem Publikum wieder zu punkten. Der Druck auf das Team von Victor Kleinhenz steigt, wenn man den Abstieg verhindern möchte.

    Fazit

    Der SV Waldhof Mannheim bestätigte mit dem Auswärtssieg seine Aufwärtsentwicklung in der 3. Liga. Mit einem frühen Führungstreffer, der Reaktion der Gastgeber und dem letztlich entscheidenden Tor durch Boyd entwickelte sich eine sehenswerte Partie. Schweinfurt kämpfte beherzt, konnte jedoch die eigenen Probleme nicht überwinden. Das Spiel spiegelt damit die aktuellen Tendenzen der beiden Teams der Saison wider: Mannheim auf einem aufsteigenden Ast, Schweinfurt noch auf der Suche nach Konstanz.

    Quellen

  • 1. FC Saarbrücken – Rot‑Weiss Essen 2:3 (2025-11-29)

    3. Liga: 1. FC Saarbrücken unterliegt Rot-Weiss Essen mit 2:3

    Am 16. Spieltag der 3. Liga kam es am 29. November 2025 zu einer Partie zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Rot-Weiss Essen. Die Begegnung im Ludwigsparkstadion begann um 14:00 Uhr und endete mit einem knappen Sieg für die Gäste aus Essen, die mit 3:2 die Oberhand behielten.

    Ausgangslage vor der Partie

    Der 1. FC Saarbrücken befand sich vor dem Spiel in einer schwierigen Phase. Acht Spiele ohne Sieg hatten das Team um Interimstrainer Jürgen Luginger stark unter Druck gesetzt, zumal auch die jüngste Auswärtsniederlage gegen den TSV 1860 München mit 0:2 die angespannte Situation verstärkte. Der FCS war von einem Spitzenplatz am 10. Spieltag bis auf den 13. Rang abgerutscht, mit nur drei Punkten Abstand zur Abstiegszone.

    Rot-Weiss Essen präsentierte sich als aufstrebender Gegner. Die Mannschaft hatte zuletzt drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage verbucht, wenn auch das letzte Heimspiel gegen Energie Cottbus mit 2:3 verlorenging. Dennoch war die Form der Essener insgesamt stabiler, was sie auch in der Tabelle widerspiegelte.

    Personalaufstellungen und Taktik

    Der neue Trainer des 1. FC Saarbrücken, Jürgen Luginger, setzte auf folgende Startelf: Im Tor stand Phillip Menzel, die Abwehrreihe bildeten Philip Fahrner, Calogero Rizzuto, Lasse Wilhelm und Robin Bormuth. Im Mittelfeld spielten Manuel Zeitz, Kasim Rabihic, Abdoulaye Kamara und Tim Civeja, während Florian Pick und Patrick Schmidt die Offensive bildeten.

    Rot-Weiss Essen begann mit einer Formation, die nach der Halbzeit mit einem Dreifachwechsel gewinnbringend umgestellt wurde. Für die eingewechselten Akteure Ahmet Arslan, Marvin Obuz und Marek Janssen verließen Klaus Gjasula, Ramien Safi und Jannik Mause den Platz.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit verlief ohne Tore, trotz einiger Chancen auf beiden Seiten. Saarbrücken verzeichnete zwei sehr gute Möglichkeiten, unter anderem einen Abschluss von Patrick Schmidt in der 24. Minute, der auf der Linie geklärt wurde. Ebenfalls wurde ein früher Treffer von Schmidt, der nach einem Pass von Rizzuto fiel, wegen Abseits nicht anerkannt.

    Nach dem Wechsel gelang dem 1. FC Saarbrücken dann doch die Führung durch Patrick Schmidt in der 47. Minute. Nur zehn Minuten später glich Torben Müsel für Essen aus. Eine erneute Führung für Saarbrücken stellte Florian Pick in der 62. Minute her, der per Linksschuss traf.

    Die Gäste reagierten schnell und sorgten mit einem Elfmeter durch Ahmet Arslan in der 83. Minute für den Ausgleich. Kurz vor Schluss erzielte Franci Bouebari in der 89. Minute den entscheidenden Treffer zum 3:2 für Rot-Weiss Essen, der den Gästen drei wichtige Punkte bescherte.

    Folgen für die Tabelle und Ausblick

    Mit dieser Niederlage fällt der 1. FC Saarbrücken in der Tabelle auf den 15. Platz zurück und weist eine Bilanz von fünf Siegen, fünf Unentschieden sowie sechs Niederlagen auf. Die Mannschaft wies in der Defensive weiterhin Defizite auf, konnte jedoch offensiv Akzente setzen.

    Rot-Weiss Essen dagegen festigt seine Position in der oberen Tabellenhälfte und zeigt trotz einiger Unsicherheiten in der Abwehr eine produktive Offensive mit bisher 32 Treffern in 16 Spielen. Das Team zeigt eine klare Aufwärtsentwicklung und bleibt eine ernstzunehmende Konkurrenz im Kampf um Spitzenplätze.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich durch einen intensiven Schlagabtausch aus, bei dem beide Mannschaften mehrfach in Führung gehen konnten. Die stärkere Effizienz und die schnelleren Reaktionen von Rot-Weiss Essen in den entscheidenden Phasen führten letztlich zum Auswärtssieg. Für den 1. FC Saarbrücken bleibt die Herausforderung, die Negativserie zu beenden und Stabilität in die eigenen Leistungen zu bringen, um dem Abstiegskampf zu entkommen.

    Quellen