Schlagwort: SpVgg Greuther Fürth

  • SpVgg Greuther Fürth – Hertha BSC 3:3 (2025-12-12)

    SpVgg Greuther Fürth vs. Hertha BSC – Spektakuläres 3:3 im 16. Spieltag der 2. Bundesliga

    Am 12. Dezember 2025 trafen im Frankenderby am Ronhof die SpVgg Greuther Fürth und Hertha BSC aufeinander. Das Spiel im Rahmen des 16. Spieltags der 2. Bundesliga bot den Fans ein wahres Torfestival, das mit einem 3:3-Unentschieden endete. Fürth präsentierte sich insbesondere im zweiten Durchgang deutlich verbessert und erkämpfte sich gegen den ambitionierten Hauptstadtklub einen wichtigen Punkt.

    Spielverlauf und Tore

    In der Anfangsphase der Begegnung war das Geschehen von vorsichtigem Abtasten geprägt, ohne nennenswerte Torchancen. Hertha BSC übernahm im weiteren Verlauf zunehmend die Kontrolle und setzte auf schnelles Umschaltspiel und lange Bälle, um die Fürther Abwehr zu beschäftigen. Einen ersten Warnschuss parierte Fürths Verteidiger Maximilian Dietz in der 9. Spielminute auf der Linie nach einem Abschluss von Michael Cuisance.

    Die Führung für die Gäste fiel in der 33. Minute durch Fabian Reese, der nach einer kurz zuvor zurückgenommenen Abseitsstellung seinen Treffer erzielte. Nur wenige Minuten später baute Luca Schuler mit einem Treffer in der 36. Minute den Vorsprung für Hertha auf 2:0 aus. Doch die Heimmannschaft hielt dagegen: Kurz vor der Pause gelang Kapitän Branimir Hrgota in der 42. Minute der wichtige Anschlusstreffer für Fürth.

    Die zweite Hälfte begann mit einem deutlich engagierteren Auftritt der Gäste, die in der 62. Minute durch Schuler erneut auf 3:1 erhöhten. Hertha schien auf dem Weg zu einem sicheren Auswärtssieg. Doch die Fürther steckten nicht auf und kamen zurück. Felix Klaus traf in der 58. Minute zum 2:2, was der laufintensiven Leistung der Gastgeber im Mittelfeld und Offensive entspricht. Den späten Ausgleich erzielte Dennis Srbeny in der 81. Spielminute zum 3:3-Endstand.

    Analyse und Mannschaftsleistungen

    Hertha BSC zeigte sich zum Teil defensiv anfällig, was Fürth mehrmals ausnutzte. Besonders im zweiten Durchgang war der Auftritt der Berliner nicht mehr so überzeugend wie zunächst. Dennoch war die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl vor allem in der ersten Hälfte spielbestimmend und hätte bei konsequenter Chancenverwertung für eine klare Führung sorgen können.

    Fürth, das unter neuem Trainer Heiko Vogel agierte, präsentierte sich kämpferisch und ließ sich von den Rückständen nicht entmutigen. Die Mannschaft war bestrebt, offensiv Akzente zu setzen und zeigte im Vergleich zu den vorhergehenden Spielen eine deutlich stärkere Leistung auf eigenem Platz. Chancen auf einen Sieg ließen die Gastgeber zwar mehrfach ungenutzt, dominierten jedoch im letzten Drittel der Partie.

    Bedeutung für die Tabelle und Ausblick

    Mit 27 Punkten aus 16 Spielen steht Hertha BSC weiterhin im oberen Tabellendrittel, rangiert gegenwärtig auf dem sechsten Platz und verfolgt das Ziel Aufstieg in die Bundesliga. Das Unentschieden gegen Fürth bedeutet einen leichten Rückschlag im Rennen um die Spitzenplätze, da wichtige Punkte verschenkt wurden.

    Fürth ist weiterhin im Kampf gegen den Abstieg engagiert. Der erkämpfte Zähler beim Aufsteiger wird Hoffnung geben, die Leistung im Heimspiel zu bestätigen und in den kommenden Partien punktemäßig zu überraschen.

    Herthas nächste Begegnung findet am 19. Dezember gegen Arminia Bielefeld statt, ebenfalls im heimischen Stadion. Fürth wird versuchen, ebenfalls vor eigenem Publikum weitere Punkte zu sammeln und den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich durch hohe Toranzahl und wechselnde Führungen aus, was den Reiz des Frankenderbys unterstrich. Beide Mannschaften zeigten Elan und Willen, der 3:3-Endstand spiegelt die intensive und ausgeglichene Partie wider. Hertha BSC muss trotz der Führungen und Chancenwucherung Disziplin in der Defensive verbessern. Fürth bestätigte unter neuem Trainer die Rückwärtsentwicklung und kämpft weiter um den Klassenerhalt.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth 2:2 (2025-12-07)

    2:2-Unentschieden im 15. Spieltag der 2. Bundesliga zwischen 1. FC Nürnberg und SpVgg Greuther Fürth

    Im Max-Morlock-Stadion begegneten sich am Sonntag, dem 7. Dezember 2025, zwei Rivalen aus Mittelfranken zum 275. Frankenderby. Der 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth lieferten sich über 90 Minuten ein intensives Duell, das keinen Sieger fand. Das Spiel endete 2:2 und spiegelte den Kräfteverlauf während der Begegnung treffend wider.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die erste Halbzeit verlief ohne Torerfolg und mit überschaubarer Torgefahr auf beiden Seiten. Das Team aus Fürth präsentierte sich im ersten Abschnitt spielerisch etwas stabiler, gestaltete das Geschehen kontrolliert und kam zu ersten Aussichtsreichen Aktionen vor dem Nürnberger Tor. Andererseits vermochte Nürnberg bislang selten für ernsthafte Gefahr zu sorgen.

    Der zweite Durchgang begann mit einem schnellen Treffer für den Gastgeber aus Nürnberg, als Luka Lochoshvili in der 48. Minute zur Führung einschob. Die Führung hatte jedoch nur kurz Bestand. Bereits sechs Minuten später konnte Felix Klaus zum Ausgleich für die Gäste einnetzen und die Partie wieder ausgleichen.

    Kurz darauf gelang Mohamed Alì Zoma in der 57. Minute erneut die Führung für Nürnberg. Doch auch diesmal reagierten die Fürther prompt: Aaron Keller stellte in der 61. Minute den Endstand von 2:2 her. Die Ereignisse überschlugen sich in einem Zeitraum von nur 13 Minuten, was die hohe Intensität und den Druck beider Teams unterstrich.

    Chancen und Torhüterleistungen

    Beide Mannschaften suchten nach dem Ausgleich noch die Entscheidung, doch größere Torchancen blieben selten ungenutzt. Torwart Jan Reichert vom 1. FC Nürnberg zeigte eine Reihe wichtiger Paraden insbesondere in der Schlussphase, die den Punktverlust verhinderten. Auf Fürther Seite schaffte es die Defensive nicht dauerhaft, die strukturierte Offensive der Gastgeber im zweiten Durchgang auszubremsen.

    Taktische Ausrichtung und Einsatzbereitschaft

    Die Nürnberger unter Trainer Miroslav Klose setzten auf solide Defensive und schnelles Umschaltspiel, kamen allerdings erst nach der Pause besser ins Spiel. Fürth, trainiert von Heiko Vogel, agierte im ersten Durchgang ruhig und kontrolliert. Dieses Konzept zahlte sich zunächst aus, musste dann allerdings den schnellen Gegentreffern Tribut zollen. Das Kleeblatt zeigte sich aber kämpferisch und konnte trotz des Rückstands zweimal zurückkommen, was für den Willen und Einsatz des Teams spricht.

    Tabellenstände und Bedeutung des Spiels

    Vor dem Spiel lag Nürnberg mit 18 Punkten auf dem 10. Rang der 2. Bundesliga. Fürth hatte 13 Zähler gesammelt und befand sich auf dem 17. Tabellenplatz, mit der Folge, dass die Mannschaft weiterhin Abstiegsränge belegt. Durch das Unentschieden verbessert sich Fürth auf den 16. Rang und verbleibt in der Relegationszone, wobei der Kampf um den Klassenerhalt spürbar wird.

    Für den 1. FC Nürnberg bedeutete der Punktverlust einen Abrutschen auf Platz elf. Insgesamt weist der Club nach 15 Spieltagen fünf Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen auf, woraus sich ein gemischtes Bild in der Leistung und Konstanz der Mannschaft ableiten lässt.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Der 1. FC Nürnberg wird im nächsten Spiel gegen Schalke 04 antreten und versuchen, die Punkteausbeute zu verbessern, um sich aus der unteren Tabellenhälfte zu entfernen. Für die SpVgg Greuther Fürth geht es schon am Freitag darauf weiter, wenn sie auf Hertha BSC treffen. Diese Begegnungen sind für beide Teams wichtig, um im weiteren Saisonverlauf ihre Positionen zu festigen oder zu verbessern.

    Fazit

    Das Frankenderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth war ein intensives und emotionales Bundesliga-Duell mit zahlreichen Höhepunkten in kurzer Zeit. Die Punkte wurden gerecht geteilt, was in Anbetracht des Spielverlaufs ein angemessenes Ergebnis darstellt. Beide Teams zeigten Kampfgeist und taktische Anpassungsfähigkeit, spielten jedoch nicht fehlerfrei. Die Partie bot den Fans ein spannendes und abwechslungsreiches Fußballspiel in der 2. Bundesliga.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – VfL Bochum 0:3 (2025-11-29)

    SpVgg Greuther Fürth unterliegt VfL Bochum klar mit 0:3

    Im Rahmen des 14. Spieltags der 2. Bundesliga trafen am 29. November 2025 die SpVgg Greuther Fürth und der VfL Bochum aufeinander. Das Gastspiel der Bochumer im Sportpark Ronhof endete mit einem deutlichen 3:0-Erfolg für den VfL. Durch diese Niederlage verschärft sich die Krise bei den Gastgebern, die weiterhin tief im Tabellenkeller stecken.

    Bochum nutzt die Schwächephase der Fürther konsequent

    Der VfL Bochum dominierte die Begegnung von Beginn an und nutzte die nachlässige Anfangsphase der Gastgeber effizient aus. Bereits nach 17 Minuten war die Begegnung praktisch entschieden. Ibrahima Sissoko erzielte in nur vier Minuten zwei Treffer, nachdem er bei ruhenden Bällen jeweils eine günstige Position im Strafraum eingenommen hatte. Maximilian Wittek hatte die Standards jeweils scharf in den Strafraum gebracht, was Sissoko gnadenlos ausnutzte. Kurz darauf erhöhte Philipp Hofmann den Abstand auf 3:0, indem er einen Fehler im Aufbau der Fürther abfing und verwertete. Dies markierte das früheste 3:0 in der Historie Bochums, lediglich in einem Spiel von 1989 konnten sie noch schneller drei Tore erzielen.

    Defensive Schwächen und anhaltende Probleme bei Greuther Fürth

    Die Gastgeber präsentierten sich defensiv wiederholt unsicher und unbeholfen. Insgesamt kassierten sie nach 14 Spieltagen bereits 37 Gegentore – die schlechteste Defensive der Liga. Diese Statistik verweist auf weiterhin bestehende Probleme im Abwehrverhalten. Trainer Thomas Kleine steht dadurch massiv unter Druck, zumal es bereits die sechste Niederlage in den letzten sieben Partien war. Die Mannschaft wirkt in wichtigen Spielsituationen oft unkonzentriert, insbesondere was die Verteidigung gegen Standards betrifft. Die Fürther Fans äußerten ihren Unmut bereits vor der Partie und während des Spiels lautstark durch Pfiffe.

    Tabellarische Auswirkungen und Perspektiven

    Mit dieser Niederlage rutscht Greuther Fürth auf den Relegationsplatz ab und kann im schlechtesten Fall noch weiter zurückfallen, wenn konkurrierende Teams Spiele gewinnen. Der Druck vor dem kommenden Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg steigt dadurch weiter an. Die sportliche Führung muss kurzfristig Lösungen finden, um die Defensivprobleme abzustellen und die Mannschaft zu stabilisieren.

    Für den VfL Bochum hingegen bedeutet der deutliche Auswärtssieg eine wichtige Stärkung im Abstiegskampf. Mit nunmehr drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz klettern sie ins sichere Mittelfeld der Tabelle. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler, die zuletzt einen Rückschlag gegen Dynamo Dresden hinnehmen musste, konnte durch die souveräne Leistung nahtlos an frühere gute Auftritte anknüpfen.

    Schlüsselmomente des Spiels

    • Frühe Bochumer Führung durch Ibrahima Sissoko nach Freistoßflanke (9. Minute).
    • Zweiter Sissoko-Treffer nach Eckball (13. Minute).
    • Philipp Hofmann erzielt das 3:0 nach Fehlpass der Fürther (17. Minute).
    • Defensive Unsicherheiten bei Greuther Fürth führten zu drei schnellen Gegentoren.
    • Starke Standardausführung von Maximilian Wittek für den VfL Bochum.

    Fazit

    Das Spiel zeichnete sich vor allem durch die herausragende Anfangsphase des VfL Bochum aus, die die Weichen früh auf Sieg stellte. Während Bochum mit einer konzentrierten Leistung neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib schöpft, bleibt die Situation bei Greuther Fürth angespannt. Die Mannschaft steht vor der dringenden Aufgabe, vor allem die Defensivprobleme zu beheben, um nicht weiter in den Abstiegskampf zu geraten. Das kommende Derby gegen Nürnberg gewinnt dadurch an Brisanz, sowohl für das Team als auch für den Trainer.

    Quellen

  • SV Darmstadt 98 – SpVgg Greuther Fürth 4:2 (2025-11-22)

    SV Darmstadt 98 schlägt SpVgg Greuther Fürth mit 4:2

    Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga gewann der SV Darmstadt 98 sein Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 4:2. Die Partie fand am 22. November 2025 vor etwa 17.000 Zuschauern im Merck-Stadion am Böllenfalltor statt. Mit diesem Erfolg verbessert sich Darmstadt vorübergehend auf den dritten Tabellenplatz, während Fürth den 15. Rang einnimmt und weiterhin im Abstiegskampf verbleibt.

    Verlauf der ersten Halbzeit

    Die Begegnung begann mit einer frühen Führung für die Gastgeber. Bereits in der 11. Minute erzielte Fraser Hornby per Rechtsschuss das 1:0 für Darmstadt. Die Führung resultierte aus einem schnellen Doppelpassspiel, das die Fürther Defensive überwinden konnte. Die Gäste aus Franken zeigten sich jedoch nicht geschockt und glichen vor der Pause aus. Ein Foulelfmeter verwandelte ihr Stürmer Noel Futkeu sicher zum 1:1 in der 38. Minute. Das erste Durchgang endete somit ausgeglichen, wobei beide Teams Chancen auf weitere Treffer hatten.

    Spannung und Treffer in der zweiten Halbzeit

    Nach dem Seitenwechsel übernahm Fürth zunächst die Führung, als Futkeu in der 52. Minute erneut erfolgreich war. Doch Darmstadt reagierte umgehend. Ein Doppelwechsel brachte frische Impulse ins Spiel der Lilien. Bereits sechs Minuten später sorgte Isac Lidberg mit dem Ausgleich für eine neuerliche Wende. Kurze Zeit darauf verwertete erneut Hornby eine Gelegenheit zum 3:2 für die Heimmannschaft. In der Schlussphase erhöhte Abwehrspieler Merveille Papela in der 78. Minute mit seinem Treffer auf 4:2 und entschied damit die Partie endgültig zugunsten von Darmstadt.

    Taktische Aufstellungen und Wechsel

    • SV Darmstadt 98 begann mit Marcel Schuhen im Tor, unterstützt von der Abwehrreihe Lopez, Pfeiffer, Vukotic und Holland.
    • Im Mittelfeld spielten unter anderem Hiroki Akiyama, Kai Klefisch und Killian Corredor, während Isac Lidberg und Fraser Hornby den Angriff bildeten.
    • Trainer Florian Kohfeldt setzte nach der Pause auf Wechsel, indem er für Yosuke Furukawa Marco Richter brachte und später Fabian Nürnberger sowie Merveille Papela eingewechselt wurden.
    • Für Fürth standen neben Futkeu unter anderem Julian Green und Benjamin Hrgota auf dem Feld, die ebenfalls durch Wechsel ergänzt wurden.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit 25 Punkten aus 13 Spielen schlägt sich Darmstadt bislang erfolgreich und hat vorübergehend den dritten Platz in der 2. Bundesliga übernommen. Der SV Darmstadt zeigt sich vor allem vor heimischem Publikum effektiv und zielstrebig. Für Fürth bleibt die Situation schwierig, da man mit 13 Punkten die Abstiegsplätze nicht verlassen konnte und bereits 34 Gegentore kassierte. Die Franken müssen in den kommenden Spielen konstant bessere Leistungen zeigen, um den Klassenerhalt zu sichern.

    Zusammenfassung

    Die Partie zwischen Darmstadt und Fürth bot den Zuschauern ein torreiches und ereignisreiches Spiel mit mehreren Führungswechseln. Vor allem die Performance von Fraser Hornby, der zwei Tore erzielte, und die Reaktionsfähigkeit der Lilien nach dem Rückstand prägten den Spielverlauf. Die defensiven Schwächen bei Fürth wurden von Darmstadt effektiv ausgenutzt. Das Resultat bestätigt das gute Jahr von Darmstadt und unterstreicht weiterhin die Krise bei Fürth in dieser Saison der 2. Bundesliga.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – Preußen Münster 1:0 (2025-11-07)

    Greuther Fürth siegt in letzter Minute gegen Preußen Münster

    Am zwölften Spieltag der 2. Bundesliga gelang der SpVgg Greuther Fürth im Heimspiel gegen Preußen Münster ein wichtiger 1:0-Erfolg. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, nachdem beide Teams zuvor vor allem im kämpferischen Bereich Akzente gesetzt hatten.

    Knappe Ausgangslage – Fürth steht unter Druck

    Vor der Partie waren die Gastgeber seit fünf Begegnungen ohne Sieg geblieben und wiesen mit 30 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga auf. Entsprechend hoch war der Druck auf das Team und Trainer Thomas Kleine. Münster konnte sich hingegen mit zuletzt vier Punkten aus fünf Spielen ein wenig von den unteren Rängen absetzen und wollte in Fürth die eigene Auswärtsbilanz verbessern.

    Torlose erste Hälfte mit wenig Höhepunkten

    Die Anfangsphase verlief intensiv. Fürth bemühte sich, früh zu pressen und münzte diesen Ansatz in den ersten Abschluss durch Abrangao um, dessen Versuch das Ziel allerdings verfehlte (5. Minute). Münster hielt dem druckvollen Start der Hausherren stand und versuchte, über Konter gefährlich zu werden. Trotz einzelner Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb das Spiel aber bis zum Pausenpfiff torlos. Die Defensivreihen agierten weitgehend konzentriert und ließen kaum nennenswerte Chancen zu.

    Spätes Tor bringt die Entscheidung

    Nach dem Seitenwechsel änderten beide Trainer ihre Mannschaften. Münsters Coach wechselte Makridis für Bouchama ein, während bei Fürth später Dehm sowie Meyerhöfer und Vilhelmsson auf das Feld kamen. Die Partie entwickelte sich zu einem Geduldspiel, bei dem lange Zeit keine Mannschaft aus dem Spiel heraus zum Abschluss kam.

    Als vieles bereits auf eine Punkteteilung hinauslief, gelang Fürth in der 95. Minute der späte Durchbruch. Nach einer Standardsituation profitierte Joker Jannik Dehm von einer unübersichtlichen Situation im Strafraum und setzte den Ball aus der Distanz in die Maschen. Dieses Tor sicherte Fürth den zweiten Heimsieg seit Anfang August dieser Saison.

    Bedeutung für die Tabellenlage

    Mit dem Erfolg klettert die SpVgg Greuther Fürth mit 13 Punkten vom Relegationsplatz auf Rang zwölf und zieht nahezu gleich mit Preußen Münster, das nun mit 14 Zählern Elfter bleibt. Fürth verschafft sich dadurch vorerst etwas Luft im Tabellenkeller. Die Gäste aus Münster konnten diese Gelegenheit nicht nutzen und bleiben weiterhin im unteren Tabellendrittel.

    Fazit

    Fürth beendet die eigene Negativserie mit einem späten Sieg und kann nach fünf sieglosen Auftritten einen Befreiungsschlag feiern. Die Defensive stand besser als zuletzt, Münster blieb insgesamt offensiv blass. Der entscheidende Moment gehörte letztlich einem Einwechselspieler, der in einer hektischen Schlussphase den Unterschied ausmachte.

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – SpVgg Greuther Fürth 2:1 (2025-11-02)

    SC Paderborn 07 setzt Höhenflug fort: 2:1-Heimsieg gegen Greuther Fürth

    Am 11. Spieltag der 2. Bundesliga behauptete sich der SC Paderborn 07 mit 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth. In der Home Deluxe Arena sicherte sich Paderborn am 2. November 2025 den siebten Sieg in Folge und übernahm damit die alleinige Tabellenführung.

    Spielverlauf in der Home Deluxe Arena

    Paderborn startete mit vier Veränderungen gegenüber dem Pokalspiel unter der Woche. In einem zunächst offenen Duell übernahmen die Gäste in der Anfangsphase das Kommando: Mit frühem Pressing kam Fürth zu guten Abschlüssen, erschien bissig und zielstrebig. Doch die Defensive der Hausherren stand in kritischen Momenten sicher, während sich Torhüter Dennis Seimen ohne Fehler präsentierte.

    Die Führung für Paderborn resultierte aus einem Standard: Laurin Curda verwertete in der 37. Minute einen Strafstoß. Bis zur Pause hielt Paderborn das 1:0 über die Zeit, auch wenn Fürth phasenweise besser kombinierte.

    Entscheidung durch Bilbija, Fürther Anschluss zu spät

    Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der Gastgeber, dem der zweite Treffer sichtlich Sicherheit verlieh. Stürmer Filip Bilbija erhöhte in der 64. Minute, als er nach einer Flanke per Kopf zum 2:0 vollendete. Fürth wechselte in der Folge gleich dreifach und versuchte, mit frischen Kräften Druck aufzubauen. In der Schlussphase kamen bei den Hausherren Tigges und Wörner, um die Führung abzusichern.

    Greuther Fürth gelang durch Einwechselspieler Omar Sillah in der 89. Minute der Anschlusstreffer. Nach Pass in den Strafraum traf er aus kurzer Distanz. Die restlichen Minuten brachte Paderborn aber über die Zeit und blieb auch im achten Ligaspiel in Serie ohne Niederlage.

    Tabellenstand und Serien

    • Paderborn verbesserte seine Bilanz auf acht Saisonsiege, zwei Remis und nur eine Niederlage.
    • Der neue Spitzenreiter baute damit den eigenen Vereinsrekord in der 2. Bundesliga aus.
    • Im eigenen Stadion steht nun das vierte Heimspiel mit drei Punkten in Folge zu Buche.
    • Die Defensive war bislang mit zehn Gegentoren ausgesprochen stabil.

    Fürth hingegen bleibt in der Krise. Der Klub aus Franken kommt nun auf lediglich zehn Punkte und steckt tief im Tabellenkeller. Fürth steht unter Druck, da der Rückstand auf die sichere Zone immer größer wird.

    Hintergründe und Aufstellungen

    Paderborns Trainer Ralf Kettemann reagierte mit vier Wechseln auf das anstrengende Pokalspiel. Torwart Seimen sowie Castaneda, Klaas und Debütant Marino starteten, während Brackelmann mit Muskelproblemen erneut aussetzen musste. Bei Fürth durfte Torhüter Silas Prüfrock – eigentlich als Nummer fünf in die Saison gestartet – erstmals in der Liga ran, da Stammkeeper Boevink auf der Bank saß.

    Beachtenswert bleibt die bisherige Gesamtbilanz zwischen beiden Klubs: Fürth galt in der Vergangenheit als eine Art Angstgegner für den SCP. Mit diesem Erfolg, dem siebten Zweitliga-Sieg nacheinander, konnte Paderborn jedoch eine ihrer negativsten Serien ein wenig entkräften.

    Ausblick

    Der SC Paderborn 07 präsentiert sich in außergewöhnlicher Form und ist inzwischen ein zentraler Anwärter auf den direkten Aufstieg. Greuther Fürth hingegen muss dringend Stabilität gewinnen, um nicht frühzeitig den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Kaiserslautern 0:1 (2025-10-29)

    DFB-Pokal: SpVgg Greuther Fürth unterliegt 1. FC Kaiserslautern in der 2. Runde

    Am Mittwochabend empfing die SpVgg Greuther Fürth im Sportpark Ronhof den 1. FC Kaiserslautern zum Zweitrunden-Duell im DFB-Pokal 2025/26. Die Partie endete mit einer 0:1-Niederlage für die Gastgeber, die damit aus dem Wettbewerb ausschieden. Das einzige Tor des Spiels gelang bereits in der 12. Spielminute durch Naatan Skyttä, womit Kaiserslautern den frühen Vorteil sichern konnte.

    Früher Rückstand prägt Spielverlauf

    Die Fürther begannen die Partie mit einem veränderten Kader, unter anderem kehrte Kapitän Branimir Hrgota in die Startelf zurück, und auch Torhüter Silas Prüfrock gab sein Profidebüt. Dennoch unterlief dem Heimteam früh ein Ballverlust, der von den Gästen schnell zum Führungstor genutzt wurde. Nach einem Fehlpass von Lukas Reich kam der Ball über Umwege zu Skyttä, der den Ball nach einem ersten parierten Schuss dann sicher im Netz unterbrachte.

    Die Heimelf zeigte sich trotz des Rückstands bemüht um Ballkontrolle und Offensive. In der ersten Halbzeit hatten die Fürther mehrere Chancen, darunter ein Kopfball von Leon Robinson und einen Abschluss von Felix Klaus, der jedoch am Außennetz vorbeiging. Kurz vor der Pause verhinderte Prüfrock mit einer starken Parade beinahe das 0:2.

    Verbesserung in der zweiten Halbzeit ohne Erfolg

    Im zweiten Durchgang präsentierte sich Greuther Fürth spielerisch verbessert und zeigte deutlichen Einsatz, um den Rückstand zu drehen. Der Druck auf die Defensive der Gäste erhöhte sich, doch die Mannschaft konnte ihre Chancen nicht verwerten. Die Schwäche im Abschluss war ein wiederkehrendes Problem, das in der jüngsten Partie ein erneutes Mal den Gang in die Verlängerung oder den Ausgleich verhinderte.

    Kurioser Platzverweis entscheidet gegen Fürth

    Im letzten Spielabschnitt kam es zu einer skurrilen Szene, die das Aus der Fürther endgültig besiegelte. Der eingewechselte Omar Sillah lief zu früh aufs Feld und erhielt dafür Gelb. Wenig später wurde er nach einem Foul durch Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Die numerische Unterlegenheit erschwerte die Aufholjagd und sicherte Kaiserslautern den knappen Sieg.

    Analyse und Ausblick für beide Teams

    • SpVgg Greuther Fürth: Zwar zeigte die Mannschaft eine Leistungssteigerung im Verlauf der Partie und wurde aktiver, besonders in der zweiten Halbzeit, dennoch waren die Fehler in der Anfangsphase und die mangelnde Chancenverwertung entscheidend. Das Ausscheiden im Pokal stellt die Fürther vor Herausforderungen, nachdem sie in den letzten Pflichtspielen bereits mehrere Niederlagen hinnehmen mussten.
    • 1. FC Kaiserslautern: Der Pokalfinalist von 2024 setzte vor allem zu Beginn die richtigen Akzente und nutzte die Chancen effizient. Mit diszipliniertem Spiel und taktischer Geschlossenheit retteten die Pfälzer den knappen Vorsprung über die Zeit und ziehen verdient in die nächste Runde ein.

    Das Duell beider Zweitligisten war geprägt von Intensität und dem Kampf um Dominanz. Kaiserslauterns frühe Führung sowie die Tatsache, dass Fürth nicht ihre Möglichkeiten nutzte, waren letztlich ausschlaggebend für die Entscheidung im Pokal.

    Spieldaten im Überblick

    • Datum: 29. Oktober 2025
    • Wettbewerb: DFB-Pokal, 2. Runde
    • Austragungsort: Sportpark Ronhof, Fürth
    • Endstand: SpVgg Greuther Fürth 0 – 1 1. FC Kaiserslautern
    • Torschütze: Naatan Skyttä (12. Minute)

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – Karlsruher SC 1:4 (2025-10-24)

    Deutliche Niederlage für Fürth: Der Karlsruher SC dominiert am 10. Spieltag

    Am 10. Spieltag der 2. Bundesliga wurde die SpVgg Greuther Fürth erneut schwer getroffen. Die Mannschaft verlor im heimischen Stadion mit 1:4 gegen den Karlsruher SC und bestätigte damit die anhaltende Negativserie der letzten Wochen. Fürth stand abermals am Ende klarer Defensivprobleme, während der KSC seine Aufgabe souverän erfüllte.

    Spielverlauf: Früher Rückstand und fehlende Ordnung

    Schon zu Beginn der Begegnung kamen die Gastgeber in Schwierigkeiten. Bereits nach wenigen Minuten nutzte Fabian Schleusener eine unübersichtliche Situation im Strafraum und brachte den Karlsruher SC früh in Führung. Fürth zeigte sich davon wenig erholt und wirkte über weite Strecken der ersten Halbzeit ungeordnet.

    Noch vor der Pause setzte Karlsruhe nach. Lilian Egloff erhöhte nach einer knappen halben Stunde mit einem platzierten Schuss ins rechte untere Eck auf 2:0. Auf der Gegenseite zeigte sich die Fürther Defensive erneut anfällig, zahlreiche Fehlpässe und unpräzises Stellungsspiel ermöglichten Karlsruhe immer wieder Möglichkeiten.

    Karlsruhe sichert sich den Auswärtssieg

    Auch in der zweiten Halbzeit zeigte Fürth ein ähnliches Bild. Die Mannschaft schaffte es nicht, für neue Impulse zu sorgen. Trainer Thomas Kleine wechselte in der 69. Minute gleich dreifach, brachte mit Branimir Hrgota, Julian Green und Jomaine Consbruch neue Offensivkräfte – eine sichtbare Verbesserung blieb jedoch aus.

    In der Schlussphase machte Marvin Wanitzek mit dem dritten Treffer für Karlsruhe den Auswärtserfolg nahezu perfekt. Fürth konnte erst in der Nachspielzeit durch Hrgota Ergebniskosmetik betreiben, bevor Wanitzek in der 95. Minute den 4:1-Endstand für die Gäste herstellte.

    Krisenstimmung in Fürth: Defensive bleibt Sorgenkind

    Nach dem 0:6-Debakel in Elversberg musste die SpVgg Greuther Fürth bereits die zweite deutliche Pleite innerhalb weniger Tage hinnehmen. Mit 28 Gegentoren nach zehn Runden bleibt Fürth das Team mit den meisten Gegentreffern der Liga. Auch die Offensive, die bislang 16 Tore verbuchte, kann die defensiven Schwächen nicht ausgleichen.

    Der Abstand auf den Abstiegsrelegationsplatz ist auf drei Punkte geschrumpft. Trainer Thomas Kleine steht weiterhin unter erhöhtem Druck, darf nach Aussagen der Vereinsführung im anstehenden Pokalspiel gegen Kaiserslautern aber vorerst weitermachen.

    Stimmen und Ausblick

    Sportdirektor Stephan Fürstner bekundete trotz erneuter Niederlage vorerst Vertrauen in Trainer Kleine. Die Hoffnung liegt nun auf dem DFB-Pokal, bei dem ein Erfolg dringend benötigt wird, um die angespannte Atmosphäre etwas zu beruhigen.

    Für den Karlsruher SC war es ein ungefährdeter Sieg, der die gute Serie gegen Fürth weiter ausbaute. Die Gäste präsentierten sich clever und effizient, während das Kleeblatt dringend Stabilität und ein Konzept für die Defensive benötigt.

    • SpVgg Greuther Fürth zeigte sich erneut nicht konkurrenzfähig gegen einen ordentlichen Karlsruher SC.
    • Frühe Fehler und fehlende Ordnung prägten den Spielverlauf zugunsten der Gäste.
    • Die Defensive der Franken bleibt das größte Problem, der Druck auf Trainer und Team steigt weiter.
    • Fürth steht nach zehn Spielen mit der schwächsten Abwehr der Liga im unteren Tabellendrittel.

    Quellen

  • SV 07 Elversberg – SpVgg Greuther Fürth 6:0 (2025-10-19)

    SV 07 Elversberg bleibt an der Spitze – Deutlicher Sieg gegen Greuther Fürth

    Der 9. Spieltag der 2. Bundesliga brachte dem SV 07 Elversberg einen klaren Erfolg. Gegen eine zu passive SpVgg Greuther Fürth setzten sich die Saarländer mit 6:0 (1:0) durch und behaupteten die Tabellenspitze eindrucksvoll. Vor 8.483 Zuschauern präsentierte sich die Mannschaft von Vincent Wagner vor allem nach der Halbzeit in Torlaune und ließ den Gästen keine Chance.

    Erster Durchgang: Elversberg kontrolliert, Fürth engagiert

    Die Partie begann mit viel Engagement auf beiden Seiten. Fürth agierte zu Beginn im Offensivpressing und zeigte sich zunächst spielfreudig, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Die Gastgeber fanden nach einer Viertelstunde zunehmend ins Spiel und wurden zielstrebiger. In der 27. Minute brachte Bambasé Conté den SVE in Führung. Nach einer gelungenen Aktion auf der rechten Seite verwandelte er per Rechtsschuss zum 1:0. Weitere Chancen für die Saarländer folgten, doch zur Pause blieb es bei der knappen Führung.

    Halbzeitwechsel und frühe Vorentscheidung

    Fürth-Grü Coach Thomas Kleine reagierte zur Pause mit einem Wechsel: Itter kam für Ziereis, doch für Wirkung sorgte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte wieder Elversberg. Younes Ebnoutalib avancierte mit einem lupenreinen Hattrick in der 48., 56. und 80. Minute zur zentralen Figur der Begegnung. Er nutzte konsequent die Lücken in der instabilen Fürther Hintermannschaft. Nach dem dritten Gegentor wurde bei Fürth doppelt gewechselt, doch Besserung stellte sich nicht ein.

    Fürth unterliegt, Elversberg nutzt Schwächephase aus

    Die Defensive von Greuther Fürth fand in der gesamten zweiten Halbzeit keinen Zugriff mehr. Fehler im Aufbauspiel eröffneten Elversberg weitere Möglichkeiten. Jason Ceka ließ nach einem Konter in der 85. Minute das fünfte Tor folgen. In der Nachspielzeit setzte Florian Le Joncour mit einem Treffer nach einer Ecke den Schlusspunkt zum 6:0-Endstand.

    Schwache Fürther Defensive, effiziente Elversberger Offensive

    • Elversberg überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und präsentierte sich besonders im Abschluss konsequent.
    • Fürth tat sich bereits in den Vorwochen defensiv schwer. Mit nun 22 Gegentreffern nach neun Spieltagen bleibt die Anfälligkeit der Kleeblatt-Abwehr offensichtlich.
    • Elversberg war in allen Spielphasen tonangebend und ließ nach der Pause kaum noch Gegenangriffe der Franken zu.
    • Mit dem Sieg baut Elversberg seine Serie gegen Fürth aus: Die Saarländer sind damit weiter unbesiegt in direkten Zweitliga-Duellen mit dem Kleeblatt.

    Tabellensituation und Ausblick

    Mit dem siebten Saisonerfolg festigt der SV 07 Elversberg die Tabellenführung und behauptet den Vorsprung auf die Verfolger. Für Fürth verschärft sich die Lage nach dieser deutlichen Niederlage: Die Mannschaft rutscht auf den 13. Tabellenrang ab. Auffällig bleibt das Muster der Franken, nach Erfolgen häufig deutliche Rückschläge zu erleiden.

    Fazit

    Der Heimsieg der Elversberger war in seiner Deutlichkeit ein Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz. Fürth präsentierte sich lange ebenbürtig, verlor aber nach dem zweiten Gegentor den Faden. Am Ende stand ein Ergebnis, das die Unterschiede zwischen einem gereiften Tabellenführer und einer Mannschaft auf der Suche nach Konstanz deutlich machte.

    Quellen

  • SpVgg Greuther Fürth – Hannover 96 2:2 (2025-10-05)

    SpVgg Greuther Fürth verhindert Hannoveraner Sprung an die Spitze

    Am achten Spieltag der 2. Bundesliga trennten sich die SpVgg Greuther Fürth und Hannover 96 nach abwechslungsreichen 90 Minuten mit einem 2:2. Die Hausherren zeigten gegen den favorisierten Kandidaten aus Niedersachsen eine der bislang engagiertesten Leistungen der Saison. Vor 11.990 Zuschauern entwickelten sich zwei Halbzeiten, in denen Führungswechsel und individuelle Szenen den Unterschied ausmachten.

    Früher Rückstand durch Källman

    Fürth wechselte im Vergleich zur Vorwoche auf vier Positionen, während Hannover nahezu unverändert blieb. Gleich zu Beginn drängte Hannover auf den Führungstreffer. Bereits in der sechsten Minute brachte eine Hereingabe von Maurice Neubauer die Fürther Defensive in Bedrängnis. Benjamin Källman reagierte am schnellsten und verwandelte den Ball aus kurzer Distanz zur frühen Gästeführung.

    Fürther Stabilisierung und Ausgleich

    Im Anschluss kam die Mannschaft von Thomas Kleine besser in die Partie. Zwar verhinderte Fürth-Keeper Pelle Boevink in der zwanzigsten Minute einen weiteren Gegentreffer, doch nach einem Ballgewinn von Felix Klaus schalteten die Gastgeber schnell um. Klaus und Noel Futkeu kombinierten sich geschickt durch die Abwehrkette von Hannover, bevor Futkeu aus spitzem Winkel zum Ausgleich einnetzte. Bis zur Pause agierten beide Teams auf Augenhöhe, mit Vorteilen beim Ballbesitz zugunsten der Mittelfranken. Zwingende Torchancen entstanden aber auf beiden Seiten nur vereinzelt.

    Wechsel und erneute Führung für Hannover

    Zu Wiederbeginn veränderte Hannover das Personal. Mit frischen Kräften erhöhten die Gäste den Druck, und in der 61. Minute zahlte sich ihr Vorwärtsdrang aus: Nach einer Kombination im Zentrum setzte Hayate Matsuda den Ball platziert ins Fürther Tor. Das 1:2 schien zunächst die Weichen in Richtung Auswärtssieg zu stellen, zumal Hannover durch diszipliniertes Defensivspiel mögliche Konter der Gastgeber unterband.

    Mutige Fürther Aufholjagd und Debüttor

    Die Fürther gaben sich jedoch nicht geschlagen und stellten in der 73. Minute gleich dreifach um. Einer der Eingewechselten war Debütant David Abrangao. Mit zunehmender Spielzeit drängte das Kleeblatt auf den Ausgleich. Acht Minuten vor dem Ende war es dann Abrangao, der per Kopf die Hannoversche Defensive überwand und das 2:2 erzielte. Für das Nachwuchstalent war dies der erste Treffer im Profi-Trikot.

    Leistung und Konsequenzen beider Teams

    Die Punkteteilung bedeutete für die Gäste das Verpassen des Sprungs auf Tabellenplatz zwei. Hannover rangiert nun auf Rang fünf, Fürth verbleibt mit zehn Punkten im unteren Mittelfeld. Eindruck hinterließ bei den Gastgebern erneut der kämpferische Charakter, allerdings offenbarte sich weiterhin eine Anfälligkeit in der Defensive, was sich im Saisonschnitt von mehr als zwei Gegentoren pro Partie widerspiegelt. Hannover verpasste es, eine zweimalige Führung über die Zeit zu retten, konnte aber die Spielanteile phasenweise kontrollieren und stellte seine offensive Qualität unter Beweis.

    • Fürth zeigte nach Rückschlägen Moral und erzielte zweimal den Ausgleich.
    • Hannover offenbarte leichte Unsicherheiten bei Führungen, blieb offensiv aber stets gefährlich.
    • Debütant Abrangao empfahl sich mit entschlossenem Einsatz und dem wichtigen Treffer.
    • Defensivprobleme bleiben sowohl bei Fürth als auch bei Hannover ein Thema.

    Ausblick

    Im weiteren Saisonverlauf wird sich zeigen, ob Fürth die neuen Impulse durch den Trainerwechsel und junge Spieler wie Abrangao dauerhaft in Stabilität ummünzen kann. Hannover bleibt dank individueller Stärke ein Anwärter für die Spitzenplätze, muss aber das Konservieren von Führungen verbessern, um das Ziel Bundesliga-Aufstieg zu erreichen.

    Quellen