Schlagwort: SV 07 Elversberg

  • SV 07 Elversberg – Fortuna Düsseldorf 1:0 (2025-12-14)

    Elversberg behält zuhause gegen Düsseldorf die Oberhand

    Am 16. Spieltag der 2. Bundesliga trafen am 14. Dezember 2025 die SV 07 Elversberg und Fortuna Düsseldorf in der URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde aufeinander. Die Gastgeber setzten sich am Ende knapp mit 1:0 durch und festigten somit ihren Platz in der Spitzengruppe der Liga. Die Entscheidung fiel spät in der Partie durch einen Treffer von Otto Stange in der 79. Spielminute, was zugleich die einzige Toraktion des Spiels war.

    Vor dem Anpfiff: Formkurven und Aufstellungen

    Elversberg ging mit einer recht ausgeglichenen jüngeren Bilanz in die Begegnung. Die Mannschaft von Trainer Vincent Wagner hatte in den vorangegangenen fünf Spielen zwei Siege, zwei Unentschieden sowie eine Niederlage eingefahren. Besonders der Auswärtserfolg beim SC Paderborn 07 (2:1) stimmte zuversichtlich. Auf der Gegenseite präsentierte sich Fortuna Düsseldorf vor dem Match nicht in bestechender Verfassung. Nur ein Sieg, ein Remis und drei Niederlagen aus den letzten fünf Partien spiegelten die Probleme wider. Als jüngsten Rückschlag hatte die Fortuna eine Heimniederlage gegen den FC Schalke 04 (0:2) zu verzeichnen.

    Die Startformationen reflektierten das Bemühen beider Trainer, kompakte Mannschaften zu stellen. Elversberg vertraute auf Nicolas Kristof im Tor, verstärkt durch eine Viererkette um Nicholas Mickelson und Florian Le Joncour. Das Mittelfeld wurde von Łukasz Poręba begleitet, während Younes Ebnoutalib und Lukas Petkov den Angriff gestalten sollten. Düsseldorf agierte in der Defensive mit Torhüter Florian Kastenmeier und setzte im Angriff unter anderem auf Cedric Itten.

    Spielgeschehen: Chancenverwertung als Schlüssel

    Die Partie begann bei widrigen Sichtverhältnissen durch dichten Nebel und kühlen Temperaturen. In den ersten Minuten hatte Elversberg mehr Ballbesitz, konnte diesen Vorteil jedoch nicht in Tore ummünzen. Zahlreiche Gelegenheiten auf Seiten des Gastgebers wurden ungenutzt gelassen, sodass Fortuna mit Kontern zu mehr Durchschlagskraft gelangen wollte.

    Ein bedeutender Moment für Düsseldorf war die Chance von Cedric Itten in der 19. Minute, dessen Volley-Schuss nach einer Flanke gerade noch vom Elversberger Torhüter pariert werden konnte. Nicolas Kristof verhinderte mehrfach einen Rückstand für seine Mannschaft. Auch Jesper Daland hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit eine gute Gelegenheit, traf jedoch den Querbalken.

    In der zweiten Halbzeit setzte sich das Bild fort, dass Fortuna Düsseldorf bessere Möglichkeiten besaß, jedoch ihre Chancen nicht konsequent nutzte. Elversberg konzentrierte sich darauf, den Ball kontrolliert durch die eigenen Reihen zu spielen und auf eine Gelegenheit für den entscheidenden Treffer zu warten.

    Entscheidung durch Stange – Fortuna verpasst Anschluss

    Der spielentscheidende Treffer fiel schließlich in der 79. Minute, als Otto Stange für die Gastgeber ins Schwarze traf. Mit diesem späten Erfolg sicherte sich die SV 07 Elversberg den wichtigen Heimsieg, der zudem die Tabellenposition auf dem zweiten Platz festigte. Fortuna Düsseldorf verpasste durch die fehlende Effektivität im Abschluss wichtige Zähler und befindet sich weiterhin in einer sportlichen Krise.

    Ausblick und Bedeutung des Ergebnisses

    Die SV 07 Elversberg präsentierte sich in diesem Spiel trotz zahlreicher vergebener Möglichkeiten als die effektivere Mannschaft und zeigte defensiv eine solide Leistung, um den knappen Vorsprung zu verteidigen. Durch den Sieg rückt das Team weiter in die obere Tabellenhälfte vor und bestätigt seine Ansprüche in der Saison 2025/2026.

    Für Fortuna Düsseldorf setzt sich die schwierige Phase fort. Die Mannschaft von Trainer Markus Anfang konnte sieben der letzten neun Pflichtspiele nicht für sich entscheiden. Die weiteren Spiele werden richten müssen, ob die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zurückfinden kann. Medienberichten zufolge ist außerdem von einem möglichen Wechsel im Management die Rede, um die sportliche Talfahrt zu stoppen.

    Statistiken im Überblick

    • Endstand: SV 07 Elversberg 1 – 0 Fortuna Düsseldorf
    • Tore: Otto Stange (79. Minute)
    • Ballbesitz: Vorrangig Elversberg in der ersten Hälfte, wechselnd
    • Chancen: Düsseldorf mit mehreren guten Möglichkeiten, jedoch ohne Torerfolg
    • Zuschauer: Rund 10.000 in der URSAPHARM-Arena
    • Wetterbedingungen: Nebelig, 6 Grad Celsius

    Quellen

  • SC Paderborn 07 – SV 07 Elversberg 1:2 (2025-12-06)

    2. Bundesliga: SV Elversberg erkämpft sich Auswärtssieg in Paderborn

    Am 15. Spieltag der Saison 2025/2026 empfing der SC Paderborn 07 den SV 07 Elversberg in der Benteler-Arena. Die Partie, die an einem Samstagnachmittag stattfand, endete mit einem knappen 1:2 für die Gäste aus dem Saarland. Damit konnte Elversberg seine Position in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga festigen und Paderborn vorerst auf Distanz halten.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, wobei Elversberg durch Younes Ebnoutalib in der 32. Minute in Führung ging. Ebnoutalib erzielte damit bereits sein elftes Saisontor und brachte sein Team früh in eine vorteilhafte Position. Die Hausherren hatten zwar vereinzelt Chancen, konnten diese jedoch zunächst nicht verwerten. So blieb die knappe Führung für die Saarländer bis zum Seitenwechsel bestehen.

    Nach dem Wechsel erhöhte Paderborn den Druck und erzielte in der 52. Minute den Ausgleich durch Sven Michel, der mit einem platzierten Linksschuss erfolgreich war. Die Partie schien damit auf ein Unentschieden hinauszulaufen, doch im weiteren Verlauf kam es zu einem spielentscheidenden Moment.

    Rote Karte und Überzahl für Elversberg

    In der 58. Minute musste Paderborn einen Platzverweis durch die Rote Karte gegen Calvin Brackelmann hinnehmen. Der Abwehrspieler hatte seinen Gegenspieler von hinten abgegrätscht, was dem Schiedsrichter keine andere Wahl ließ. Damit agierten die Ostwestfalen mehr als 30 Minuten in Unterzahl, was die Mannschaft spürbar schwächte.

    In der Folge nutzte Elversberg die numerische Überlegenheit für erhöhte Offensive und erzielte in der 76. Minute durch Frederik Schmahl den entscheidenden Treffer zum 2:1. Dieser Erfolgstreffer durch einen weiteren Linksschuss besiegelte letztlich den Sieg der Saarländer.

    Personelle Maßnahmen und Taktik

    Beide Teams reagierten mit Einwechslungen im zweiten Durchgang. Paderborn tauschte unter anderem Michel und Ruben Müller für Hansen und Wörner aus, um frischen Schwung zu bringen. Auch Elversberg wechselte mit Felix Keidel für Lasse Günther sowie später mit weiteren Austauschspielern, um die Führung über die Zeit zu bringen.

    Trotz Unterzahl versuchte Paderborn offensiv das Spiel zu drehen, brachte Filip Bilbija und Stefano Marino für Klaas und Tigges in der Schlussphase, doch der Druck reichte nicht mehr aus, um den Rückstand aufholen.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Mit diesem Sieg kletterte Elversberg auf den zweiten Platz und zog an Paderborn vorbei, die weiterhin mit einem Punkt Rückstand den dritten Rang belegen. Beide Mannschaften zeigen eine starke Saisonleistung, wobei das Spiel in Paderborn den Gästen wichtige Big Points im Kampf um die Aufstiegsplätze sicherte.

    Der SC Paderborn 07 konnte aus den letzten fünf Spielen drei Siege und zwei Niederlagen verzeichnen, während Elversberg in den letzten fünf Begegnungen einen Sieg, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen sammelte. Das gestrige Ergebnis markiert für Elversberg eine positive Wendung und unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft.

    Fazit

    Die Partie zwischen SC Paderborn 07 und SV 07 Elversberg bot eine intensive Auseinandersetzung auf hohem Niveau. Die Gäste setzten sich letztlich durch taktische Disziplin, Effizienz in der Chancenverwertung und einer langanhaltenden Überzahl durch. Paderborn zeigte kurzzeitig gute Ansätze und traf zum Ausgleich, konnte jedoch nach dem Platzverweis nicht mehr bestehen. Das Ergebnis spiegelt den knappen Ausgang wider und festigt den Status beider Teams im oberen Tabellendrittel der 2. Bundesliga.

    Quellen

  • SV 07 Elversberg – SV Darmstadt 98 0:0 (2025-11-30)

    SV 07 Elversberg und SV Darmstadt 98 trennen sich torlos

    Am 30. November 2025 trafen im Rahmen des 14. Spieltags der 2. Bundesliga der SV 07 Elversberg und der SV Darmstadt 98 aufeinander. Die Partie, die um 13:30 Uhr angepfiffen wurde, endete ohne Tore. Beide Mannschaften konnten trotz einiger Chancen ihre Offensivbemühungen nicht in zählbare Erfolge umsetzen, sodass das Spiel mit einem 0:0-Unentschieden abgeschlossen wurde.

    Spielverlauf und Aufstellungen

    Die SV 07 Elversberg, die in der heimischen URSAPHARM-Arena antraten, standen im Vorfeld mit einer durchwachsenen Bilanz da. In den vergangenen fünf Begegnungen hatte das Team zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen zu verzeichnen. Im jüngsten Auswärtsspiel gelang ein 3:2-Erfolg gegen den Karlsruher SC. Der SV Darmstadt 98 konnte zuletzt mit einer stabileren Form aufwarten, mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage in den letzten fünf Partien. Am vorherigen Spieltag gewann Darmstadt mit 4:2 gegen Greuther Fürth.

    Die Trainer beider Mannschaften brachten die erwarteten Startformationen ins Spiel. Elversberg bot unter anderem Torhüter Nicolas Kristof auf, ergänzt durch die Verteidiger Florian Le Joncour, Lukas Pinckert, Lasse Günther und Jan Gyamerah. Darmstadt setzte auf eine defensive Organisation, um die Offensive von Elversberg so gut wie möglich zu kontrollieren.

    Partie ohne Treffer, aber mit intensivem Spiel

    Das Spiel verlief trotz fehlender Tore äußerst intensiv und geprägt von einem ausgeglichenen Kampf um Ballbesitz. Beide Teams hatten Chancen, scheiterten jedoch an der Abwehr oder an ihren eigenen Nerven im Abschluss. Insbesondere die Defensive der Hausherren präsentierte sich solide und ließ bisher nur 13 Gegentreffer in der Saison zu, was sich auch in diesem Duell bemerkbar machte.

    Zur Halbzeit lag kein Team in Führung, und die Erwartungen auf eine torreiche zweite Hälfte blieben bestehen. Trainer Vincent Wagner reagierte mit einem Doppelwechsel, bei dem Felix Keidel und Jarzinho Malanga für Lasse Günther und Tom Zimmerschied ins Geschehen eingriffen. Jedoch brachte auch die zweite Halbzeit keine Tore mehr, sodass der Schlusspfiff ein gerechtes Unentschieden besiegelte.

    Tabelle und Aussichten

    Mit dem Punktgewinn bleibt Elversberg weiterhin auf dem dritten Rang der Tabelle der 2. Bundesliga und verpasste die Gelegenheit, sich deutlich von seinem unmittelbaren Verfolger Darmstadt abzusetzen, der auf dem fünften Platz verweilt. Die Punkteausbeute von Elversberg liegt nach 14 Spielen bei 27, während Darmstadt 26 Zähler gesammelt hat.

    Beide Teams haben ihre Chancen in der laufenden Saison weiterhin intakt, müssen jedoch noch konstanter punkten, um den Aufstiegskampf aktiv mitzugestalten. Die kommenden Aufgaben werden entscheidend sein: Elversberg trifft auswärts auf den SC Paderborn, der derzeit den zweiten Tabellenplatz innehat, während Darmstadt zu Hause gegen den Karlsruher SC antritt.

    Fazit

    Das Aufeinandertreffen zwischen SV 07 Elversberg und SV Darmstadt 98 bot Spannung und Kampf, ließ jedoch die entscheidenden Offensivmomente vermissen. Beide Mannschaften lieferten eine gefestigte Defensivleistung ab, was letztendlich die Nullnummer erklärte. Die Punkteteilung spiegelt die momentanen Leistungen der Teams wider, die beide noch Entwicklungspotenzial aufweisen. Der Kampf um die oberen Tabellenplätze in der 2. Bundesliga bleibt somit spannend.

    Quellen

  • Karlsruher SC – SV 07 Elversberg 2:3 (2025-11-23)

    Karlsruher SC gegen SV 07 Elversberg – Spannendes Spiel am 13. Spieltag der 2. Bundesliga

    Am Sonntag, dem 23. November 2025, trafen der Karlsruher SC und der SV 07 Elversberg im Rahmen des 13. Spieltags in der 2. Bundesliga aufeinander. Anstoß war um 13:30 Uhr, Austragungsort war das Wildparkstadion in Karlsruhe. Die Begegnung endete mit einem 3:2-Auswärtserfolg für die Gäste aus Elversberg, die sich damit wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze sicherten.

    Ausgangslage beider Mannschaften vor dem Duell

    Der Karlsruher SC kam mit einer gemischten Form ins Spiel. Von den letzten fünf Ligapartien konnte das Team zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen verzeichnen, zuletzt gab es eine deutliche Auswärtsniederlage mit 0:4 beim DSC Arminia Bielefeld. Dadurch stand der KSC vor dem Spiel auf dem 8. Tabellenplatz mit 21 Punkten.

    Die Gäste aus Elversberg hatten ebenfalls eine durchwachsene Bilanz in den jüngsten Partien: Zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden in den letzten fünf Spielen spiegelten eine wechselhafte Leistung wider. Zudem setzte es im DFB-Pokal eine klare Niederlage (0:3). Mit 26 Punkten belegten die Elversberger vor der Partie den dritten Tabellenrang, was das Team unter Zugzwang setzte, um die Position in der oberen Tabellenhälfte zu verteidigen.

    Startaufstellungen und Taktikansätze

    Trainer Christian Eichner stellte seinen Karlsruher SC mit Hans Christian Bernat im Tor auf. Die Verteidigung bildeten Nicolai Rapp, David Herold, Christoph Kobald, Marcel Franke und Rafael Pinto Pedrosa. Das Mittelfeld setzte sich aus Dzenis Burnic, Marvin Wanitzek und Philipp Förster zusammen, während Fabian Schleusener und Eymen Laghrissi vorn für Torgefahr sorgen sollten.

    Der SV 07 Elversberg präsentierte sich taktisch diszipliniert und fokussiert auf schnelle Konter. Die Mannschaft zielte darauf ab, die Abwehr des Gegners durch gezielte Ballverluste in deren Reihen zu attackieren und so Räume zu schaffen.

    Spielverlauf und entscheidende Momente

    Die erste Halbzeit begann zögerlich und von vorsichtigem Abtasten geprägt. Es wurde wenig Tempo entwickelt, und beide Teams suchten erst ihre Form. Der Karlsruher SC wirkte ideenlos und konnte keine nennenswerten Angriffe platzieren. Die Begegnung war von vielen kleineren Unterbrechungen und Zweikämpfen geprägt.

    In der 32. Minute nutzte Elversberg eine Unaufmerksamkeit in der Karlsruher Abwehr konsequent aus. Ein Ballverlust von Marcel Franke ermöglichte es Gästestürmer Conté, ungestört auf das Tor zuzulaufen und den finalen Pass auf Ebnoutalib zu spielen, der mühelos zum 1:0 für die Gäste einschieben konnte.

    Beinahe hätte Elversberg noch vor der Pause das zweite Tor nachgelegt, als Ebnoutalib eine Chance im Eins-gegen-Eins mit Bernat hatte, den Ball jedoch an die Querlatte setzte.

    Zweite Hälfte mit intensivem Kampf und späten Wendungen

    Nach der Pause steigerten beide Mannschaften die Intensität. Der Karlsruher SC erspielte sich bessere Gelegenheiten und konnte in der Schlussphase durch zwei Treffer von Simic, der damit zum Doppelpacker avancierte, die Führung übernehmen. Der Ausgleich sorgte für Hoffnung und erhöhte Dramatik auf dem Spielfeld.

    Doch die Elversberger zeigten sich nicht geschockt und fanden kurz vor dem Abpfiff eine Antwort. In der Nachspielzeit erzielten sie den entscheidenden Treffer zum 3:2, der den Gästen den Sieg sicherte. Damit blieb Elversberg nicht nur ungeschlagen, sondern baute den Abstand zu den Verfolgern in der Tabelle weiter aus.

    Tabellarische Auswirkungen und Ausblick

    Mit diesem Erfolg festigte SV 07 Elversberg den dritten Rang in der 2. Bundesliga und baute die Punktzahl auf 29 aus. Die Mannschaft überwander damit eine kleine Durststrecke ohne Sieg und zeigt sich wieder auf dem Weg zu stabilen Ergebnissen.

    Der Karlsruher SC dagegen bleibt trotz der Niederlage auf dem achten Tabellenplatz mit 21 Punkten, muss aber eine Phase der Unsicherheit überwinden, nachdem sieben Punkte aus den letzten fünf Spielen liegen gelassen wurden.

    Für die kommenden Begegnungen stehen für Elversberg schwierige Aufgaben bevor, unter anderem gegen den SV Darmstadt 98 und den SC Paderborn. Der Karlsruher SC trifft nächste Woche auf Hannover 96, ebenfalls eine Partie gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte.

    Fazit

    Das Duell zwischen dem Karlsruher SC und SV 07 Elversberg war geprägt von wechselnden Führungen und intensiven Momenten. Trotz der starken individuellen Leistung von Simic aufseiten des KSC sicherten sich die Gäste mit einem späten Tor den Dreier. Elversberg bewies damit erneut seine Konstanz und Lauffreude, während Karlsruhe weiterhin an Beständigkeit arbeitet.

    Quellen

  • FC Schalke 04 – SV 07 Elversberg 1:0 (2025-11-08)

    FC Schalke 04 gewinnt knapp gegen SV 07 Elversberg

    Am 12. Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich der FC Schalke 04 am 8. November 2025 vor heimischer Kulisse mit 1:0 gegen den SV 07 Elversberg durch. Das Team von Miron Muslic beendete damit eine Serie von zwei Niederlagen und übernahm zumindest vorübergehend die Spitzenposition in der Tabelle. Das einzige Tor des Tages erzielte Hasan Kurucay früh in der Partie.

    Schnelles Führungstor entscheidet Partie

    Von Beginn an trat Schalke entschlossen auf. Bereits in der 4. Minute war Innenverteidiger Kurucay zur Stelle und brachte die Hausherren auf die Siegerstraße. Die Gastgeber dominierten das Spiel in der Anfangsphase und verzeichneten zudem durch Kenan Karaman eine weitere gute Gelegenheit, dessen Abschluss jedoch das Ziel verfehlte.

    Elversberg offensiv bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

    Elversberg, das in dieser Saison für eine starke Angriffsreihe bekannt ist, kam gegen die gut organisierte Schalker Abwehrreihe kaum zu klaren Möglichkeiten. Die Saarländer zeigten zwar spielerisch ordentliche Ansätze, doch entscheidende Akzente im Angriff blieben über weite Strecken aus. Schalke, in dieser Spielzeit mit der besten Defensivstatistik der Liga, ließ nur wenig zu.

    Intensive zweite Hälfte ohne weitere Treffer

    Nach der Pause änderte sich wenig an der Charakteristik des Spiels. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld. Die beste Chance im zweiten Durchgang hatten erneut die Gastgeber: Finn Porath konnte Elversbergs Schlussmann Nicolas Kristof nicht überwinden. Elversberg versuchte durch personelle Veränderungen neue Impulse zu setzen, der gewünschte Erfolg im Offensivspiel blieb jedoch aus.

    Schalke bleibt stabil, Elversberg verliert an Boden

    Mit dem Erfolg errang der FC Schalke 04 die neunte Saisonsieg, während Elversberg nach bereits zuvor ausbleibenden Ergebnissen zum dritten Mal verlor. In der Tabelle zog Schalke somit an den Konkurrenten vorbei, während Elversberg auf dem Relegationsrang bleibt und einen Rückstand von vier Zählern auf den Gegner hinnehmen muss.

    • Endstand: FC Schalke 04 – SV 07 Elversberg 1:0 (1:0)
    • Torschütze: 1:0 Kurucay (4. Minute)
    • Zuschauer: Rund 61.800
    • Besondere Vorkommnisse: Beide Teams blieben nach der Führung einfallsarm, Schalke verteidigte konsequent. Elversberg wechselte in der Schlussphase, doch ohne Wirkung.

    Analyse beider Mannschaften

    Schalke präsentierte sich wie schon über weite Strecken der Saison defensiv kompakt und ließ kaum Abschlüsse zu. Elversbergs Offensive blieb ungewohnt blass, was auch auf die Stabilität im Schalker Mittelfeld und Abwehr zurückzuführen ist. In der aktuellen Lage stärkt der Sieg den Schalkern die Ausgangsposition im Aufstiegsrennen. Elversberg hingegen muss sich nach einer bislang starken Saison mit abnehmender Form auseinandersetzen und bleibt gegenüber den direkten Konkurrenten im Nachteil.

    Ausblick

    Nach einer zweiwöchigen Pause tritt Schalke auswärts bei Preußen Münster an, Elversberg empfängt den nächsten Gegner etwas später. Für beide bleibt der Kampf um die Spitzenplätze der 2. Bundesliga weiterhin offen und spannend.

    Quellen

  • SV 07 Elversberg – Hannover 96 2:2 (2025-10-31)

    SV 07 Elversberg und Hannover 96 trennen sich 2:2 – Punkteteilung im Topspiel

    Am 11. Spieltag der 2. Bundesliga traf der SV 07 Elversberg am 31. Oktober 2025 auf Hannover 96. In der URSAPHARM-Arena endete die Begegnung nach abwechslungsreichen 90 Minuten mit einem 2:2-Unentschieden. Beide Teams konnten damit jeweils nur einen Zähler für das Aufstiegsrennen verbuchen und verharren vorerst auf ihren Tabellenplätzen.

    Spielverlauf und Aufstellung

    Elversbergs Trainer Vincent Wagner setzte unter anderem auf Nicolas Kristof im Tor sowie Florian Le Joncour, Lukas Pinckert und Jan Gyamerah in der Abwehr. Das Mittelfeld bildeten Amara Condé, Łukasz Poręba und Felix Keidel. Offensiv starteten Bambasé Conté, Luca Schnellbacher, Lukas Petkov und Tom Zimmerschied.

    Auf Seiten von Hannover 96 schickte die sportliche Leitung eine eingespielte Mannschaft auf das Feld, die in den letzten Wochen vor allem durch die stabile Defensivarbeit überzeugen konnte.

    Hannover startet entschlossener, Elversberg trifft zuerst

    Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen aus Hannover. Schon früh verzeichneten sie zwei verheißungsvolle Möglichkeiten durch Noel Aséko und Benjamin Källmann. In beiden Situationen fehlte jedoch das finale Quäntchen Glück – einmal ging der Ball knapp vorbei, beim zweiten Mal verhinderte der Pfosten einen schnellen Rückstand der Hausherren.

    Mitten in diese Drangphase setzte Elversberg ein Ausrufezeichen: Nach 22 Minuten besorgte Lukas Petkov mit einem präzisen Angriff die Führung für die Saarländer. Hannover wirkte davon nicht geschockt und drängte auf den Ausgleich.

    Unglückliches Eigentor bringt Ausgleich

    Kurz vor der Halbzeit erzielte Hannover jedoch den Ausgleich – aus Sicht der Elversberger denkbar unglücklich: Ein Schuss landete bei Florian Le Joncour, der das Leder ins eigene Netz abfälschte (43. Minute). Mit dem Stand von 1:1 ging es in die Pause.

    Elfmeter sorgt für Diskussionen, Hannover schlägt zurück

    In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Zehn Minuten vor dem Abpfiff kam es zu einer umstrittenen Szene: Schiedsrichter Tobias Stieler entschied auf Elfmeter für Elversberg, eine Entscheidung, die nicht unumstritten war. Bambasé Conté scheiterte zunächst, verwandelte jedoch den Nachschuss zur erneuten Führung der Hausherren.

    Hannover 96 reagierte prompt: Mit einem druckvollen Schluss-Spurt erzielten die Gäste fünf Minuten später durch Virgil Ghita den Ausgleich. Beide Mannschaften versuchten zwar noch einmal, das Spiel für sich zu entscheiden, doch blieb es beim gerechten Remis.

    Bilanz und Ausblick

    • Elversberg rangiert nach diesem Remis weiter auf einem der Spitzenplätze und steht nach 12 Partien bei 23 eingefahrenen Zählern.
    • Hannover bleibt mit 21 Punkten im Verfolgerfeld und kann mit der Punkteteilung angesichts des Spielverlaufs zufrieden sein.
    • Für Elversberg geht es am kommenden Spieltag auswärts zum Karlsruher SC, während Hannover beim Tabellenführer SC Paderborn ran muss.

    Beide Teams zeigten in dieser Begegnung Qualitäten, die sie weiterhin zu Anwärtern auf die vorderen Plätze der Liga machen. Das Unentschieden spiegelt leistungsgerecht den Kraftvergleich wider, auch wenn die Elfmeterentscheidung für reichlich Gesprächsstoff sorgte.

    Quellen

  • Hertha BSC – SV 07 Elversberg 3:0 (2025-10-28)

    Hertha BSC sichert Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals

    Am Dienstagabend empfing Hertha BSC in der zweiten Runde des DFB-Pokals den SV 07 Elversberg im Berliner Olympiastadion. Vor 32.092 Zuschauern setzten sich die Berliner mit 3:0 durch und zogen zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale ein. Elversberg dagegen verpasst auch in dieser Saison erneut den Sprung in die dritte Pokalrunde.

    Spielverlauf und Tore

    In einer Partie, die vor allem in der Anfangsphase ausgeglichen verlief, hatten die Gäste zunächst mehr Ballbesitz und spielten druckvoll auf. Dennoch gelang es Hertha, die erste gefährliche Gelegenheit effektiv zu nutzen. In der 15. Minute bereitete Kapitän Fabian Reese nach einem starken Ballgewinn das Führungstor vor, als Michael Cuisance die frühe Chance zum 1:0 verwertete.

    Nach der Pause erhöhten die Hausherren das Tempo und bauten ihre Führung aus. Sebastian Grønning traf in der 58. Minute zum 2:0. In der Schlussphase erlebte die Partie eine Wendung, als Elversberg-Kapitän Lukas Pinckert nach einem Foul im Strafraum die Rote Karte erhielt (90.+3). Den fälligen Elfmeter verwandelte Jon Thorsteinsson in der vierten Minute der Nachspielzeit sicher zum 3:0-Endstand.

    Herthas Pokalbilanz und Erwartungen

    Dieser klare Erfolg steht im Kontrast zu den zuletzt durchwachsenen Ligaplatzierungen der Berliner. Trotz der eher zurückhaltenden Darstellung im Spiel drängt Hertha weiter auf die Pokalträume, insbesondere mit dem Ziel, das Finale im eigenen Stadion zu erreichen. Der Trainer Stefan Leitl, der zum ersten Mal mit seinem Team ein Pokalheimspiel bestritt, konnte mit der kontrollierten Abwehrleistung und der Effektivität vor dem Tor zufrieden sein.

    Elversberg hingegen zeigte im ersten Durchgang ordentlichen Einsatz und stellte Hertha vor einige Herausforderungen, konnte aber kaum zwingende Torchancen herausspielen. Das Team aus der 2. Bundesliga bleibt in der Pokalrunde zwei weiterhin ohne Siegserfolg sowie ohne eigenes Tor in den letzten Partien gegen die Berliner. Die klare Niederlage beendet erneut die Hoffnung auf einen unerwarteten Pokalerfolg.

    Fazit

    Hertha BSC präsentierte sich trotz einiger Phasen mit wenig Offensivdruck als die reifere Mannschaft und nutzte die entscheidenden Chancen konsequent. Gleichwohl war vor allem die defensive Stabilität ausschlaggebend für den Erfolg und die Absicherung des Weiterkommens. Elversberg, das vor allem zu Beginn der Partie überzeugte, konnte nach dem Ausschluss des Kapitäns nicht mehr zurückschlagen.

    Die Alte Dame währt den Traum vom Pokalfinale in Berlin weiter und richtet den Blick nun auf die anstehenden Herausforderungen in Liga und Pokal. Für Elversberg endet die Pokalreise frühzeitig, sodass der Fokus wieder auf dem Ligaalltag liegt.

    Quellen

  • Arminia Bielefeld – SV 07 Elversberg 2:0 (2025-10-25)

    Arminia Bielefeld beendet Negativserie: 2:0-Erfolg gegen SV 07 Elversberg

    Am zehnten Spieltag der 2. Bundesliga gelang Arminia Bielefeld ein Befreiungsschlag. Mit einem 2:0-Heimsieg gegen den SV 07 Elversberg stoppte die Mannschaft aus Ostwestfalen ihre anhaltende Niederlagenserie. Die Partie am 25. Oktober 2025 war zugleich das erste Pflichtspielduell beider Teams, deren sportliche Entwicklung in den vergangenen Jahren gegensätzlicher kaum hätte verlaufen können.

    Hintergrund: Premiere auf der Alm

    Vor wenigen Jahren trennte Bielefeld und Elversberg noch mehrere Ligen: Während die Arminia in der Bundesliga kickte, spielte Elversberg in der Regionalliga. Doch durch zwei Abstiege Bielefelds und die Aufstiege der Saarländer begegneten sich beide Klubs nun erstmals auf Zweitliganiveau. Für Bielefeld hatte die Partie nach vier verlorenen Spielen in Folge besondere Bedeutung.

    Spielverlauf: Kaltgestellte Elversberger Offensive

    • Elversberg begann dominanter, hatte deutlich mehr Ballbesitz und suchte früh den Weg zum Tor. Bereits in der Anfangsphase zwang Tom Zimmerschied Bielefelds Torwart Jonas Kersken zu einer Parade.
    • Die Arminia agierte abwartend und setzte auf schnelle Gegenstöße. In der 17. Minute begegneten sich die Spielphilosophien erstmals klar: Nach zügigem Umschalten legte Thaddäus-Monju Momuluh für Joel Grodowski vor, der aus 14 Metern zum 1:0 für die Gastgeber abschloss.
    • Das 2:0 fiel keine zehn Minuten später. Nach einer scharfen Hereingabe von Benjamin Boakye lenkte Elversbergs Innenverteidiger Florian Le Joncour den Ball bei einem Abwehrversuch unglücklich ins eigene Netz (28. Minute).

    Anschließend erhöhte Elversberg den Druck, fand aber gegen eine konzentriert verteidigende Bielefelder Mannschaft wenig Durchschlagskraft. Für die Gäste endete damit eine Serie von sieben Partien ohne Niederlage. Trotz gelegentlicher Chancen, wie einem Alu-Treffer von Younes Ebnoutalib in der zweiten Halbzeit, blieb der Anschlusstreffer aus.

    Taktik und Aufstellung

    Trainer Mitch Kniat stellte sein Team im Vergleich zur Vorwoche auf mehreren Positionen um. Joel Felix kehrte nach Verletzung zurück, zudem komplettierten Benjamin Boakye und Noah Sarenren Bazee die Startformation. Bielefeld wählte zunächst ein kompaktes 5-3-2, störte den Gegner früh und wartete auf Umschaltmöglichkeiten. Elversberg, die sonst als offensivstark gelten, fand dagegen zumindest in der ersten Hälfte keine Lösungen, um die Bielefelder Defensive entscheidend zu durchbrechen.

    Atmosphäre und Bedeutung

    Rund 24.850 Zuschauer sorgten in der SchücoArena für eine stimmungsvolle Kulisse. Die Heimmannschaft fand nach nervenschwachen Wochen wieder zu alter Stabilität zurück. Elversberg dagegen büßte die Tabellenführung ein. In der Schlussphase brachte ein Doppelwechsel frische Kräfte bei den Gästen, die zweite Halbzeit dominierte Elversberg zwar optisch, doch Bielefeld verteidigte das Ergebnis geschickt bis zum Schlusspfiff.

    Einordnung und Ausblick

    Mit diesem Erfolg kletterte die Arminia zumindest vorübergehend im Tabellenmittelfeld nach oben und beendete die Abwärtstendenz. Elversberg, zuvor bestes Auswärtsteam und treffsicherste Offensive, musste dagegen sowohl eine empfindliche Niederlage als auch ein Abrutschen in der Tabelle hinnehmen. Für beide Teams war das Aufeinandertreffen ein Sinnbild der jüngsten Entwicklung: Bielefeld mit Hoffnung auf Konstanz, Elversberg mit der Aufgabe, nach dem Rückschlag weiter Kurs auf die obere Tabellenregion zu halten.

    Quellen

  • SV 07 Elversberg – SpVgg Greuther Fürth 6:0 (2025-10-19)

    SV 07 Elversberg bleibt an der Spitze – Deutlicher Sieg gegen Greuther Fürth

    Der 9. Spieltag der 2. Bundesliga brachte dem SV 07 Elversberg einen klaren Erfolg. Gegen eine zu passive SpVgg Greuther Fürth setzten sich die Saarländer mit 6:0 (1:0) durch und behaupteten die Tabellenspitze eindrucksvoll. Vor 8.483 Zuschauern präsentierte sich die Mannschaft von Vincent Wagner vor allem nach der Halbzeit in Torlaune und ließ den Gästen keine Chance.

    Erster Durchgang: Elversberg kontrolliert, Fürth engagiert

    Die Partie begann mit viel Engagement auf beiden Seiten. Fürth agierte zu Beginn im Offensivpressing und zeigte sich zunächst spielfreudig, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Die Gastgeber fanden nach einer Viertelstunde zunehmend ins Spiel und wurden zielstrebiger. In der 27. Minute brachte Bambasé Conté den SVE in Führung. Nach einer gelungenen Aktion auf der rechten Seite verwandelte er per Rechtsschuss zum 1:0. Weitere Chancen für die Saarländer folgten, doch zur Pause blieb es bei der knappen Führung.

    Halbzeitwechsel und frühe Vorentscheidung

    Fürth-Grü Coach Thomas Kleine reagierte zur Pause mit einem Wechsel: Itter kam für Ziereis, doch für Wirkung sorgte in der Anfangsphase der zweiten Hälfte wieder Elversberg. Younes Ebnoutalib avancierte mit einem lupenreinen Hattrick in der 48., 56. und 80. Minute zur zentralen Figur der Begegnung. Er nutzte konsequent die Lücken in der instabilen Fürther Hintermannschaft. Nach dem dritten Gegentor wurde bei Fürth doppelt gewechselt, doch Besserung stellte sich nicht ein.

    Fürth unterliegt, Elversberg nutzt Schwächephase aus

    Die Defensive von Greuther Fürth fand in der gesamten zweiten Halbzeit keinen Zugriff mehr. Fehler im Aufbauspiel eröffneten Elversberg weitere Möglichkeiten. Jason Ceka ließ nach einem Konter in der 85. Minute das fünfte Tor folgen. In der Nachspielzeit setzte Florian Le Joncour mit einem Treffer nach einer Ecke den Schlusspunkt zum 6:0-Endstand.

    Schwache Fürther Defensive, effiziente Elversberger Offensive

    • Elversberg überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und präsentierte sich besonders im Abschluss konsequent.
    • Fürth tat sich bereits in den Vorwochen defensiv schwer. Mit nun 22 Gegentreffern nach neun Spieltagen bleibt die Anfälligkeit der Kleeblatt-Abwehr offensichtlich.
    • Elversberg war in allen Spielphasen tonangebend und ließ nach der Pause kaum noch Gegenangriffe der Franken zu.
    • Mit dem Sieg baut Elversberg seine Serie gegen Fürth aus: Die Saarländer sind damit weiter unbesiegt in direkten Zweitliga-Duellen mit dem Kleeblatt.

    Tabellensituation und Ausblick

    Mit dem siebten Saisonerfolg festigt der SV 07 Elversberg die Tabellenführung und behauptet den Vorsprung auf die Verfolger. Für Fürth verschärft sich die Lage nach dieser deutlichen Niederlage: Die Mannschaft rutscht auf den 13. Tabellenrang ab. Auffällig bleibt das Muster der Franken, nach Erfolgen häufig deutliche Rückschläge zu erleiden.

    Fazit

    Der Heimsieg der Elversberger war in seiner Deutlichkeit ein Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz. Fürth präsentierte sich lange ebenbürtig, verlor aber nach dem zweiten Gegentor den Faden. Am Ende stand ein Ergebnis, das die Unterschiede zwischen einem gereiften Tabellenführer und einer Mannschaft auf der Suche nach Konstanz deutlich machte.

    Quellen

  • 1. FC Magdeburg – SV 07 Elversberg 0:4 (2025-10-05)

    SV Elversberg dominiert in Magdeburg und übernimmt Tabellenführung

    Am 8. Spieltag der 2. Bundesliga traf der 1. FC Magdeburg als Tabellenschlusslicht auf die Aufstiegsaspiranten aus Elversberg. Die Partie war von Beginn an geprägt von klaren Kräfteverhältnissen, die sich im Endresultat deutlich widerspiegelten: Elversberg bezwang die Gastgeber mit 4:0 und setzte sich damit an die Spitze der Liga.

    Intensive Anfangsphase: Magdeburg vergibt frühe Chancen

    Die rund 21.800 Zuschauer erlebten einen schwungvollen Start beider Teams. Bereits in der dritten Minute bot sich Magdeburg eine seltene Gelegenheit zur Führung, als Elversbergs Torhüter Nicolas Kristof nach einem Regelverstoß einen indirekten Freistoß im eigenen Strafraum verursachte. Baris Atik schoss jedoch über das Tor. Kurz darauf verhinderte Kristof mit einer starken Fußabwehr einen Treffer von Rayan Ghrieb. Ghrieb traf wenig später erneut, wurde aber wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen.

    Nach der aktiven Anfangsphase übernahm Elversberg mehr und mehr die Kontrolle, profitierte aber zunächst von Magdeburger Abschlussschwäche und der eigenen stabilen Defensive.

    Elversberg setzt Akzente: Führung nach 23 Minuten

    Die Gäste gingen in der 23. Minute durch Bambasé Conté in Führung. Nach einer geklärten Situation kam Elversberg über die rechte Seite zum Flanken, Conté setzte sich durch und köpfte zum Führungstreffer ein. Wenig später unterstrich Conté nochmals seine Offensivqualitäten, als er mehrere Magdeburger ausspielte und für Tom Zimmerschied zum 2:0 auflegte. Zimmerschied musste zur Pause nur noch einschieben – die Weichen waren gestellt.

    Zweiter Durchgang: Elversberg verwaltet und erhöht

    Im zweiten Durchgang versuchte der FCM durch Doppelwechsel frischen Wind zu bringen. Elversberg zog sich etwas zurück, überließ Magdeburg mehr Ballbesitz und lauerte auf Konter. Die Gastgeber konnten trotz einiger Bemühungen nicht mehr entscheidend vor dem Elversberger Tor gefährlich werden.

    In der Schlussphase wurde der Qualitätsunterschied deutlich: Otto Stange erhöhte in der 74. Minute auf 3:0, nachdem die Gäste personell durchrotiert hatten. Kurze Zeit später traf Jarzinho Malanga zum 4:0-Endstand und beseitigte damit die letzten Zweifel am überzeugenden Sieg der Saarländer.

    Tabellenbild und sportliche Konsequenzen

    Elversberg steht nach dem klaren Auswärtserfolg nun auf Rang eins der 2. Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Vincent Wagner hat in den vergangenen sechs Spielen fünf Siege und ein Unentschieden geholt. Die vielen personellen Veränderungen nach dem verpassten Aufstieg im Vorjahr wurden durch eine stabile Teamleistung und neue Offensivkraft kompensiert.

    Magdeburg hingegen bleibt Schlusslicht und kommt zuhause weiter nicht aus der Negativspirale heraus. Für Trainer Markus Fiedler wird die sportliche Lage zunehmend schwierig. Mit bereits 19 Gegentoren nach acht Spielen stellt der FCM weiterhin die schwächste Defensive der Liga. Die Drucksituation für Mannschaft und Trainerstab steigt, nachdem auch im vierten Heimspiel nichts Zählbares heraussprang.

    Besonderes Duell an der Seitenlinie

    Das Aufeinandertreffen zwischen Magdeburg und Elversberg wurde zusätzlich vom besonderen Verhältnis der Trainer geprägt. Markus Fiedler und Vincent Wagner absolvierten in der Woche vor dem Spiel gemeinsam eine Weiterbildung an der DFB-Akademie. Dennoch suchte auf dem Platz jeder sein sportliches Glück, am Ende setzte sich Wagners Mannschaft klar durch.

    Statistik und Ausblick

    • 1. FC Magdeburg: 0 Tore, 19 Gegentore nach acht Spieltagen
    • SV Elversberg: Sechster Saisonsieg, aktueller Tabellenführer
    • Magdeburg: Vierte Heimniederlage, weiterhin ohne Heimsieg
    • Elversberg trifft in Person von Conté, Zimmerschied, Stange und Malanga
    • Publikum: 21.884 Zuschauer in der Magdeburger Arena

    Für Elversberg scheint der Kurs in Richtung obere Tabellenplätze stabil. Magdeburg muss verstärkt an seiner Defensive arbeiten, um den Abwärtstrend abzufangen.

    Quellen