Schlagwort: SV Darmstadt 98

  • Holstein Kiel – SV Darmstadt 98 1:1 (2025-10-04)

    Remis in Kiel: Holstein Kiel und SV Darmstadt 98 trennen sich 1:1

    Am 8. Spieltag der 2. Bundesliga trennten sich Holstein Kiel und der SV Darmstadt 98 mit 1:1. Die Partie, ausgetragen am 4. Oktober 2025, wurde geprägt von intensiven Duellen, einer klaren Überlegenheit der Gastgeber und der Effizienz der Gäste. Am Ende stand ein Ergebnis, das beiden Seiten nur teilweise weiterhilft.

    Darmstadt muss früh wechseln – Kiel dominiert die Anfangsphase

    Bereits in der Anfangsphase musste Darmstadts Trainer Florian Kohfeldt umstellen. Linksverteidiger Fabian Nürnberger verletzte sich nach wenigen Minuten am Knie und wurde durch Leon Klassen ersetzt. Diese ungeplante Umstellung nutzten die Hausherren aus Kiel, um früh das Spiel an sich zu reißen. Besonders Alexander Bernhardsson und Steven Skrzybski setzten erste Offensivakzente, konnten die teils gut herausgespielten Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. Im ersten Durchgang blieben der SV Darmstadt 98 defensiv gefordert und verdankten Keeper Marcel Schuhen, dass Kiel nicht in Führung ging.

    Vergebene Chancen prägen den ersten Durchgang

    Nach einem Flankenlauf von Adrian Kapralik verpasste Skrzybski per Kopf die erste Großchance für Kiel. Wenig später setzte John Tolkin den Ball aus kurzer Distanz ans Außennetz. Auch Bernhardsson, der mehrfach versuchte, Klassen zu überlaufen, scheiterte mit seinen Abschlüssen. Zur Pause hatten die Störche deutlich mehr vom Spiel: Sie verbuchten zwölf Torabschlüsse gegenüber sechs der Gäste und bestimmten mit fast 60 Prozent Ballbesitz das Geschehen.

    Lidberg trifft eiskalt – Zec antwortet sehenswert

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Kiel hatte weiterhin die besseren Szenen, doch erneut fehlte die Präzision. Phil Harres scheiterte im Eins-gegen-eins an Darmstadts Schlussmann Schuhen. Die Gäste aus Hessen nutzten im Gegenzug einen seltenen Vorstoß zur Führung: Isac Lidberg setzte sich in der 54. Spielminute mit einem platzierten Schuss aus über 20 Metern durch und erzielte das 0:1. Für den Schweden war es bereits das achte Saisontor.

    Doch Kiel reagierte schnell. Nach einer feinen Vorbereitung von Bernhardsson nahm David Zec in der 66. Minute Maß und beförderte den Ball aus rund 16 Metern unhaltbar für Schuhen in den linken oberen Winkel. Holstein blieb in der Folge das spielbestimmende Team und drängte auf den zweiten Treffer, wurde aber nicht mehr belohnt.

    Analyse: Chancenverwertung und Effizienz geben den Ausschlag

    Über die gesamte Spielzeit hinweg bestimmte Kiel das Geschehen. Die Mannschaft erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten, scheiterte aber wiederholt am starken Darmstädter Torwart oder an der eigenen Abschlussschwäche. Der SV Darmstadt 98 zeigte sich zwar defensiv stabil und eiskalt in der Chancenverwertung, war ansonsten selten im Angriff zu sehen. Das Remis bedeutete das Ende einer kleinen Erfolgsserie der Hessen, die zuvor drei Partien in Folge gewonnen hatten. Mit dem Punkt kletterten sie dennoch vorübergehend auf Platz eins der Tabelle, während Kiel mit der gezeigten Leistung einen Schritt in Richtung obere Tabellenhälfte macht, sich aber angesichts der vergebenen Möglichkeiten ärgern dürfte.

    • Kiel vergibt mehrere klare Tormöglichkeiten im Spielverlauf
    • Darmstadt agiert zunächst unauffällig, nutzt aber eine der wenigen Chancen durch Lidberg
    • Zec gleicht für Kiel mit einem sehenswerten Schuss ins obere Eck aus
    • Das Unentschieden hilft Darmstadt, die Tabellenführung zu übernehmen
    • Kiel kann sich bei stabiler Leistung nicht mit drei Punkten belohnen

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  • SV Darmstadt 98 – Dynamo Dresden 2:0 (2025-09-26)

    SV Darmstadt 98 besiegt Dynamo Dresden und bleibt Tabellenführer

    Im Heimspiel am 7. Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich der SV Darmstadt 98 gegen Dynamo Dresden mit 2:0 durch. Die Mannschaft aus Südhessen unterstrich damit ihre Stellung an der Spitze der Tabelle und landete einen weiteren verdienten Erfolg. Dresden hingegen blieb auch in diesem Duell ohne Punkte und musste die Heimreise ohne Tore antreten.

    Dresden beginnt mutig, Darmstadt effizient

    Die Begegnung startete am 26. September 2025 im Stadion am Böllenfalltor. Dresden zeigte in der Anfangsphase Initiative und versuchte, sich Möglichkeiten zu erarbeiten. Bereits in der siebten Minute prüfte Niklas Hauptmann das Darmstädter Tor mit einem Schuss aus der Distanz, verfehlte dabei aber deutlich das Ziel. Darmstadt fand zunächst nur schleppend ins Spiel, kam aber zunehmend besser in die Partie.

    Die erste nennenswerte Gelegenheit für die Gastgeber hatte Fraser Hornby, dessen Schuss aus rund 20 Metern jedoch das Tor knapp verfehlte. Kurz darauf hatten die Lilien Glück: Nach einem riskanten Pass von Dresdens Schlussmann Tim Schreiber in Richtung Isac Lidberg konnte Kofi Amoako noch rechtzeitig eingreifen und klären.

    Darmstadt nutzt die Chancen eiskalt aus

    Nach einer halben Stunde Spielzeit schaltete Darmstadt nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schnell um. Marco Richter fing einen Pass ab und spielte Lidberg frei, der in der 37. Minute mit einem Flachschuss zur Führung traf. Es war der erste nennenswerte Abschluss der Hausherren, der sofort zum Torerfolg führte. Mit dem 1:0 gingen beide Teams in die Pause.

    Früher Doppelschlag nach Wiederanpfiff

    Direkt nach dem Seitenwechsel setzte Darmstadt den nächsten Akzent. Kurz nachdem Hornby per Kopf knapp scheiterte, verwertete der Stürmer nur eine Minute später in der 48. Minute eine Hereingabe von Fabian Holland zum zweiten Treffer. Dresden wirkte im Anschluss verunsichert und fand keine Mittel, um die Defensive der Hausherren wirklich zu fordern.

    Dynamo ohne Durchschlagskraft

    Die Gäste wechselten in der Folge mehrmals aus, um mit frischen Kräften neue Impulse zu setzen. Unter anderem kamen Dominik Kother und Jakob Lemmer auf das Feld, später auch Stefan Kutschke, Lukas Boeder und Luca Herrmann. Die Maßnahmen blieben jedoch wirkungslos. Dresden mühte sich zwar um Spielkontrolle, brachte aber keinen gefährlichen Abschluss zustande. Über weite Strecken kontrollierte Darmstadt das Geschehen, verwaltete das Resultat abgeklärt und blieb in der Defensive stabil.

    Darmstadt festigt die Tabellenführung

    Mit dem fünften Saisonsieg in sieben Spielen bleibt Darmstadt 98 ganz oben. Die Mannschaft besticht weiterhin durch starke Offensive (13 Tore nach dem 7. Spieltag) und eine gefestigte Hintermannschaft. Nach dieser Partie hat Darmstadt eine Serie von drei ungeschlagenen Spielen vorzuweisen. Dresden konnte seine Ansätze, vor allem das ordentliche Aufbauspiel, nicht in Torgefahr ummünzen und musste einen weiteren Rückschlag hinnehmen.

    Abseits des Rasens: Fan-Ärger im Gästebereich

    Abseits der sportlichen Ereignisse sorgte der Gästeblock für negative Schlagzeilen. Dresdner Anhänger hinterließen erhebliche Schäden im Stadion am Böllenfalltor, wie Aufnahmen in sozialen Medien zeigen. Dynamo Dresden reagierte nach dem Spiel auf diese Vorfälle und kündigte Maßnahmen an.

    Fazit

    Der SV Darmstadt 98 hinterließ gegen Dynamo Dresden einen überzeugenden Eindruck und besiegte einen auf dem Papier gleichwertigen Kontrahenten klar. Während Darmstadt optimal aus den eigenen Möglichkeiten Profit schlug und das Spiel bestimmte, blieb Dresden über weite Strecken blass und ohne nennenswerte Torchance. Damit baut der Tabellenführer seine Erfolgsserie weiter aus und setzt ein weiteres Zeichen im Aufstiegsrennen.

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  • Fortuna Düsseldorf – SV Darmstadt 98 0:3 (2025-09-21)

    Fortuna Düsseldorf unterliegt Darmstadt 98 deutlich

    Am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich der SV Darmstadt 98 klar mit 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf durch. Die Partie am 21. September 2025 verlief für die Gäste aus Hessen in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert und markierte das Ende einer Negativserie in Düsseldorf, die fast vier Dekaden andauerte.

    Verlauf der ersten Halbzeit: Chancen und aberkannte Treffer

    Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass Darmstadt 98 entschlossen auftrat. Die Lilien übernahmen die Initiative, während Düsseldorf kaum Zugriff fand. Schon in der siebten Minute bot sich den Gästen durch Fraser Hornby eine Großchance, die Keeper Florian Kastenmeier im direkten Duell vereitelte. Kurz darauf war Isac Lidberg nach einer Ecke per Kopf zur Stelle, doch der Treffer wurde wegen einer knappen Abseitsstellung vom Videoassistenten aberkannt. Darmstadt blieb weiter die spielbestimmende Mannschaft. Trotz weiterer Möglichkeiten fehlte bis zur Pause ein zählbarer Erfolg. Die erste Hälfte endete torlos, was vor allem an der konsequenten Defensive und der guten Reaktion der Torhüter lag.

    Darmstadt bricht Düsseldorfer Serie – neun Minuten mit drei Toren

    Nach dem Seitenwechsel setzte sich der Trend fort: Die Gäste zeigten mehr Zug zum Tor, während die Fortuna zwar gelegentlich gefährlich umschaltete, jedoch im Abschluss harmlos blieb. In der 65. Minute war es schließlich soweit: Hiroki Akiyama brachte Darmstadt in Führung und leitete damit eine bemerkenswerte Phase ein. Nur zwei Minuten später erhöhte Fabian Nürnberger auf 2:0. Düsseldorf war in dieser Phase sichtlich überfordert und konnte nicht reagieren. Den Schlusspunkt setzte Isac Lidberg nach 74 Minuten und sorgte damit endgültig für klare Verhältnisse.

    Zuvor hatte Darmstadt noch einen weiteren Treffer erzielt, der allerdings nach Überprüfung durch den VAR aberkannt wurde. Die Lilien ließen sich dadurch jedoch nicht verunsichern und blieben weiter konsequent, sowohl im Pressing als auch im Spiel nach vorne.

    Darmstadts Schlussmann und defensive Stabilität

    Die Defensive der Darmstädter um Torhüter Marcel Schuhen agierte aufmerksam und ließ kaum gefährliche Abschlüsse der Düsseldorfer zu. Insbesondere Schuhen zeigte in einigen wenigen brenzligen Situationen seine Qualität und sorgte dafür, dass das eigene Tor sauber blieb. Die Fortuna hingegen fand keine Mittel, um das stabile Abwehrkonstrukt der Gäste entscheidend zu gefährden.

    Historische Dimension und Auswirkungen auf die Tabelle

    Für Darmstadt 98 bedeutete dieser Erfolg vollen Ertrag auf Düsseldorfer Boden — zum ersten Mal seit 1988 und nach sieben sieglosen Anläufen. Während die Rheinländer zudem einige glückliche Entscheidungen des VAR benötigten, um eine noch höhere Niederlage zu vermeiden, unterstrichen die Lilien ihre Ambitionen in der Liga. Durch den klaren Sieg kletterte das Team von Florian Kohfeldt an die Spitze des Zweitliga-Klassements.

    Für die Düsseldorfer endete damit nicht nur eine beeindruckende Heimbilanz gegen den SV Darmstadt 98. Auch tabellarisch verschlechterte sich die Ausgangslage. Angesichts der deutlichen Niederlage rückte Trainer Daniel Thioune in den Fokus der Kritik, da die Mannschaft erneut in den unteren Tabellenabschnitt abrutschte.

    Analyse: Konsequenz und Effizienz als Schlüssel zum Erfolg

    • Darmstadt übernahm früh das Kommando und blieb auch nach aberkannten Toren offensiv aktiv.
    • Die Treffer fielen innerhalb von neun Minuten und entschieden die Partie.
    • Defensiv hielten die Lilien kompakt und ließen den Gastgebern kaum Möglichkeiten.
    • Der Erfolg hatte für die Gäste sporthistorische Bedeutung und stärkte ihre Position unter den Ligafavoriten.

    Fazit

    Mit einem klaren 3:0-Auswärtssieg endete für Darmstadt 98 eine lange Negativserie bei Fortuna Düsseldorf. Die Mannschaft zeigte eine konzentrierte Leistung, nutzte ihre Überlegenheit im Spielaufbau und in den entscheidenden Momenten und ließ in der Abwehr kaum etwas zu. Düsseldorf hingegen präsentierte sich über weite Strecken harmlos und verlor verdient. Die Partie könnte in beiden Klubs nachhaltige personelle und sportliche Konsequenzen haben.

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  • SV Darmstadt 98 – Eintracht Braunschweig 2:1 (2025-09-13)

    SV Darmstadt 98 dreht Rückstand gegen Eintracht Braunschweig und klettert in der Tabelle

    Am fünften Spieltag der 2. Bundesliga bezwang der SV Darmstadt 98 Eintracht Braunschweig mit 2:1. Vor heimischem Publikum drehte die Mannschaft von Florian Kohfeldt einen Rückstand in eine späte Führung und sicherte damit drei wichtige Punkte.

    Frühe Akzente durch Darmstadt, Braunschweig nutzt Fehler zur Führung

    Darmstadt startete aktiv in die Partie und kam bereits in der achten Minute durch Fraser Hornby zu einer gefährlichen Gelegenheit, die Eintracht-Schlussmann Ron-Thorben Hoffmann entschärfen konnte. Die Norddeutschen benötigten etwas Zeit, um ins Spiel zu finden, übernahmen dann aber zunehmend Kontrolle über das Mittelfeld.

    Nach rund 21 Minuten setzte Mehmet Can Aydin das erste Ausrufezeichen für die Gäste. Der Braunschweiger Mittelfeldspieler zog aus der Distanz ab, wobei SVD-Keeper Marcel Schuhen den Ball nicht festhalten konnte. Das 0:1 brachte den BTSV in Führung und führte zu einer spürbaren Verunsicherung bei den Hausherren. Bis zur Pause blieb Braunschweig stabil und hatte durch Erencan Yardımcı sogar Chancen, den Vorsprung auszubauen.

    Darmstadt erhöht Druck und erzwingt die Wende

    Nach dem Seitenwechsel intensiverte Darmstadt das Offensivspiel. Ein sehenswerter Hackentrick von Christian Conteh (51.) markierte den Beginn einer stärkeren Phase der Lilien, die sich zunehmend in der Hälfte der Eintracht festsetzten.

    Den Ausgleich erzielte schließlich Isac Lidberg in der 62. Minute. Nach Zuspiel von Luca Marseiler und Weiterleitung von Hornby kam Lidberg frei zum Abschluss und netzte zum 1:1 ein. Dieses Tor bedeutete bereits seinen fünften Saisontreffer.

    Platzverweis und späte Entscheidung zugunsten der Lilien

    Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine offene Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams suchten die Entscheidung, blieben im Abschluss jedoch häufig ungenau. In der Schlussphase verschärfte sich die Lage für die Niedersachsen: Sven Köhler stoppte einen Darmstädter Angreifer kurz vor dem Strafraum unfair und wurde in der 85. Minute mit Rot wegen einer Notbremse vom Platz gestellt. Den fälligen Freistoß verwertete Matej Maglica unmittelbar darauf präzise zum 2:1 für Darmstadt (86.).

    Braunschweig versuchte trotz Unterzahl, nochmals Druck zu erzeugen, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. Mit dem Schlusspfiff standen die Hessen als Sieger fest. Das Resultat schiebt die Lilien nach vorne in die Spitzengruppe der Tabelle. Darmstadt verbessert sich somit auf Rang vier und beendet eine kurze Negativserie. Für Braunschweig bleibt nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen der Anschluss ans obere Tabellendrittel vorerst aus.

    Startaufstellungen und Zuschauerzahlen

    • Darmstadt begann mit Schuhen im Tor. Die Abwehr bildeten Lopez, Pfeiffer und Vukotic, im Mittelfeld starteten Marseiler, Nürnberger, Akiyama, Klefisch und Corredor. Lidberg und Hornby standen im Angriff.
    • Braunschweig setzte unter anderem auf Keeper Hoffmann, Aydin im Mittelfeld sowie Yardımcı und Conteh in der Offensive.
    • Rund 17.500 Zuschauer verfolgten die Begegnung am Böllenfalltor.

    Fazit

    Nach Rückstand zeigte Darmstadt Moral und entschied den Schlagabtausch in den letzten Minuten für sich. Die Mannschaft überzeugte vor allem durch eine engagierte zweite Halbzeit, während Braunschweig für eine kompakte Defensivleistung am Ende nicht belohnt wurde. Die Partie bot Dramatik bis zum Schluss und sorgt dafür, dass Darmstadt mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben geht.

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  • 1. FC Kaiserslautern – SV Darmstadt 98 3:1 (2025-08-31)

    1. FC Kaiserslautern dreht Rückstand: Spätes 3:1 gegen SV Darmstadt 98

    Am vierten Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich der 1. FC Kaiserslautern auf eigenem Platz mit 3:1 gegen den SV Darmstadt 98 durch. Die Partie, die am Nachmittag auf dem Betzenberg stattfand, wurde insbesondere durch eine dramatische Schlussphase geprägt, in der die Gastgeber den zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen Heimsieg verwandelten.

    Temporreicher Beginn und torlose erste Halbzeit

    Die Begegnung begann schwungvoll. Beide Mannschaften suchten früh den Weg in die Offensive und boten den Zuschauern mehrere gefährliche Szenen. Kaiserslauterns Marlon Ritter zwang Darmstadts Torwart Marcel Schuhen mit einem Distanzschuss zu einer starken Parade, während Merveille Papela auf der Gegenseite per Kopfball an der Latte scheiterte. Auch Richmond Tachie verzog aus aussichtsreicher Position. Trotz des hohen Tempos und beiderseitiger Chancen blieb es zur Pause beim 0:0.

    Darmstadt geht in Führung

    Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste zunächst den Druck. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt spielte offensiver, verzeichnete aber zunächst lediglich eine Kopfballgelegenheit durch Lidberg, der knapp verfehlte. In der 62. Minute gelang dann doch das 0:1: Nach einem langen Pass in den Strafraum legte Nürnberger für Isac Lidberg ab, der mit einer Direktabnahme traf.

    Kaiserslautern dreht das Spiel spät

    Kaiserslautern reagierte nach dem Gegentreffer mit weiteren Offensivwechseln. Im letzten Spielabschnitt brachte Trainer Thorsten Lieberknecht mehrere frische Kräfte, darunter Naatan Skyttä und Faride Alidou – eine Entscheidung, die sich als spielentscheidend erwies.

    • In der 84. Minute glich Skyttä aus kurzer Distanz zum 1:1 aus, nachdem Alidou im Strafraum die Vorlage geliefert hatte.
    • Nur wenige Minuten später, in der ersten Minute der Nachspielzeit, köpfte Alidou nach einer Flanke von Robinson zum 2:1 ein.
    • Tobias Raschl stellte in der siebten Minute der Nachspielzeit nach einem Konter auf 3:1 und besiegelte somit den zweiten Heimerfolg des FCK in dieser Saison.

    Dramatische Schlussminuten und Comeback-Qualitäten

    In den Schlussminuten warf Darmstadt noch einmal alles nach vorne. Die Gäste kamen beinahe zum Anschlusstreffer, doch Lauterns Keeper Julian Krahl lenkte einen Schuss in der Nachspielzeit an den Pfosten und verhinderte so den erneuten Anschluss. Das Endergebnis von 3:1 spiegelte letztlich den Spielverlauf wider, in dem Kaiserslautern vor allem durch Effizienz in den letzten Minuten überzeugte.

    Tabellensituation nach dem Spiel

    Nach vier Begegnungen verbucht Kaiserslautern nun zwei Siege und zwei Niederlagen, während Darmstadt erstmals in der laufenden Saison als Verlierer vom Platz ging. Die Lilien verpassten dadurch die Gelegenheit, sich in der Spitzengruppe der Tabelle festzusetzen.

    Besonderheiten und Personalien

    Für Kaiserslauterns Trainer Torsten Lieberknecht war das Aufeinandertreffen von besonderer Bedeutung, nachdem er bis 2024 selbst die Darmstädter betreut hatte. Er musste auf den verletzten Simon Asta verzichten, dafür feierte Paul Joly sein Debüt auf der rechten Abwehrseite. Darmstadt stellte auf eine Dreierkette um und brachte Maglica sowie Marseiler von Beginn an.

    Fazit

    Kaiserslautern bewies mit drei Jokertoren in der Schlussviertelstunde eindrucksvoll Moral und Wendigkeit. Nach einem Rückstand erzwangen die Roten Teufel durch frische Kräfte die Wende, während Darmstadt nach gut 80 Minuten Kontrolle in der Defensive nachließ und am Ende ohne Zählbares abreiste.

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  • SV Darmstadt 98 – Hertha BSC 0:0 (2025-08-24)

    SV Darmstadt 98 und Hertha BSC trennen sich torlos am 3. Spieltag

    Am dritten Spieltag der 2. Bundesliga endete das Duell zwischen dem SV Darmstadt 98 und Hertha BSC ohne Treffer. Im Stadion am Böllenfalltor präsentierten beide Mannschaften eine intensive Partie, die trotz zahlreicher Chancen und dreimaligem Aluminiumtreffer keine Tore hervorbrachte.

    Ausgeglichene Anfangsphase und erste Annäherungen

    Die Partie begann verhalten. Darmstadt versuchte, das Spiel früh mit langen Bällen auf die Außenbahnen in die Hand zu nehmen. Die Gäste aus Berlin setzten zunächst vor allem auf defensive Stabilität und überließen den Hausherren mehr Ballbesitz. Entscheidende Abschlüsse blieben zunächst aus, wobei Herthas Abwehr, in der Niklas Kolbe Marton Dardai ersetzte, kaum etwas zuließ.

    Nach etwa einer Viertelstunde erarbeiteten sich die Berliner die ersten Großchancen. Maurice Krattenmacher verpasste im Fünfmeterraum eine Hereingabe, kurz darauf landete ein abgefälschter Schuss desselben Spielers am Pfosten. Doch auch Darmstadt kam gefährlich vor das Tor: Nach einer Ecke köpfte Aleksandar Vukotić den Ball auf den linken Pfosten. Das Aluminium verhinderte so auch auf Darmstädter Seite einen frühen Rückstand.

    Abseitstore auf beiden Seiten verwehren die Führung

    Mitte der ersten Halbzeit jubelten die Lilien-Fans kurz über den vermeintlichen Führungstreffer von Kai Klefisch. Allerdings hatte der Mittelfeldspieler beim Abschluss die Abseitslinie überschritten. Ähnlich erging es Hertha BSC im zweiten Durchgang: Auch Maurice Krattenmacher traf, doch die Fahne des Unparteiischen beendete frühzeitig die Berliner Freude am Führungstor.

    Intensiver zweiter Durchgang mit Chancen auf beiden Seiten

    Nach der Pause nahm die Begegnung zunächst an Intensität ab. Hertha lauerte auf Umschaltmomente, ohne daraus klare Vorteile zu ziehen. Darmstadt entwickelte mit zunehmender Spielzeit nochmals mehr Druck. Besonders in der Schlussphase spielten sich mehrere spektakuläre Szenen ab. Nach einer Freistoßvariante verlängerte Clemens Corredor aus kurzer Distanz auf das Hertha-Tor, doch Torwart Tjark Ernst konnte den Ball mit einem guten Reflex an den Pfosten lenken.

    In der Nachspielzeit hatten beide Teams die Möglichkeit, das Ergebnis zu ihren Gunsten zu drehen. Zunächst verzog Dawid Kownacki für Hertha, danach scheiterte Fabian Reese aus spitzem Winkel per Schuss am Außenpfosten. Auch ein Versuch von Bialek flog knapp über die Latte. Die Defensive von Darmstadt, angeführt von Aleksandar Vukotić, zeigte sich in der Endphase aufmerksam und diszipliniert.

    Fazit: Chancenreiches Unentschieden ohne Sieger

    Letztlich endete das Spiel nach 100 Minuten mit einem leistungsgerechten 0:0. Beide Teams hatten ausreichende Möglichkeiten, einen Treffer zu erzielen. Der Einsatz stimmte auf beiden Seiten, doch Pfosten, Abseitsentscheidungen und starke Torhüterleistungen verhinderten jegliche Torerfolge. Für Hertha BSC bleibt es damit weiter beim Warten auf den ersten Saisonsieg in der zweiten Liga, während Darmstadt nach Punkten ebenfalls verhalten in die Saison gestartet ist.

    Quellen

  • VfB Lübeck – SV Darmstadt 98 1:2 (2025-08-16)

    DFB-Pokal: Darmstadt 98 erreicht zweite Runde nach hartem Duell in Lübeck

    Am 16. August 2025 trafen der VfB Lübeck und der SV Darmstadt 98 in der 1. Runde des DFB-Pokals aufeinander. Die Partie im Stadion an der Lohmühle endete mit einem 2:1-Auswärtssieg für die Zweitligisten aus Hessen. Der Sieg sicherte Darmstadt das Weiterkommen, während die Gastgeber nach einem kämpferischen Auftritt ausschieden.

    VfB Lübeck mit neu formierter Mannschaft

    Lübeck setzte im Vergleich zur letzten Punktspielniederlage in Oldenburg auf drei Veränderungen: Torwart Diestel erhielt den Vorzug vor Böhmker, Becken und Amadi ersetzten Karimani und Melenivskyi. Im Hintergrund hatte der Klub mit erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, weshalb der Klassenerhalt in der Regionalliga als oberstes Ziel gilt. Dennoch präsentierte sich die Elf von Guerino Capretti in der Anfangsphase auf Augenhöhe mit dem Pokalfavoriten.

    Frühe Kontrolle durch Darmstadt, Lübeck hält dagegen

    Darmstadt ergriff früh die Initiative, kam durch Marseiler bereits in der vierten Minute zu einer Torchance. Doch Lübeck verteidigte geschickt, verhinderte weitere klare Gelegenheiten und ließ vor allem in der ersten Halbzeit kaum den Klassenunterschied erkennen. Die Gäste taten sich schwer dabei, nennenswerte Szenen vor dem gegnerischen Tor zu kreieren.

    Führung durch einen Eckball

    Nach einer halben Stunde kam Darmstadt in der Offensive etwas mehr zur Geltung. Einen Eckstoß brachte Richter in den Strafraum, Corredor leitete weiter, und nach einem mehrfachen Versuch im Strafraum fiel der Ball Maglica vor die Füße, der zum 0:1 verwandelte (34. Minute). Lübeck zeigte sich danach weiterhin stabil, konnte aber bis zur Pause keinen Ausgleich erzielen.

    Darmstadt erhöht, Lübeck gibt nicht auf

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Spielverlauf umkämpft. Lübeck arbeitete sich über Einsatzbereitschaft zurück in die Partie, verzweifelte jedoch mehrmals an der disziplinierten Gästeabwehr. Nach 73 Minuten gelang den Lilien der zweite Treffer: Hornby markierte nach einem strukturierten Angriff das entscheidende 2:0. Den möglichen Anschluss verhinderte zunächst Darmstadts konzentrierte Vorstellung. Erst in der Nachspielzeit sorgten die Hausherren für Spannung.

    Später Anschlusstreffer bringt noch einmal Hoffnung

    In der 91. Minute war es Innenverteidiger Becken, der einen Pass von Karimani im Strafraum zum späten 1:2 verwertete. Die letzten Minuten wurden hektisch, Lübeck warf alles nach vorne, kam aber nicht mehr zum Ausgleich. Die spielerisch reiferen Darmstädter agierten abgeklärt und brachten das knappe Ergebnis über die Zeit.

    Fazit: Darmstadt verdient weiter, Lübeck überzeugt kämpferisch

    Der SV Darmstadt 98 zeigte die notwendige Abgeklärtheit gegen einen leidenschaftlichen Regionalligisten und steht nach dem 2:1-Auswärtserfolg verdient in der zweiten Pokalrunde. Lübeck bewies große Moral und Einsatzbereitschaft, wurde für den hohen Aufwand am Ende jedoch nicht belohnt. Das Pokal-Aus kam trotz starker Vorstellung nicht unerwartet, immerhin war die spielerische Qualität der Gäste in den entscheidenden Momenten sichtbar.

    Statistik und Ausblick

    • Halbzeitstand: 0:1
    • Endstand: 1:2
    • Darmstädter Tore: Maglica (34.), Hornby (73.)
    • Lübecker Tor: Becken (90.+1)

    Für Darmstadt 98 bedeutet der Erfolg die Teilnahme an der zweiten Pokalrunde. Lübeck kann die kämpferische Leistung als positives Signal für den Ligaalltag mitnehmen.

    Quellen

  • 1. FC Nürnberg – SV Darmstadt 98 0:1 (2025-08-08)

    2. Spieltag: 1. FC Nürnberg verliert in letzter Minute gegen SV Darmstadt 98

    Am 8. August 2025 traf der 1. FC Nürnberg im eigenen Stadion auf den SV Darmstadt 98. Es war der zweite Spieltag der aktuellen Zweitligasaison und nach den Ergebnissen der Vorwoche standen beide Teams bereits unter Spannung. Nürnberg hatte sein Auftaktspiel verloren, während Darmstadt mit einem überzeugenden Sieg gestartet war. Am Ende entschied ein Treffer tief in der Nachspielzeit die Begegnung zu Gunsten der Gäste.

    Formationen und Personal

    Beide Mannschaften vertrauten auf dieselbe Startelf wie am ersten Spieltag. Miroslav Klose setzte bei Nürnberg auf Jan Reichert im Tor, eine Defensive um Danilo Soares, Fabio Gruber, Rafael Lubach, Luka Lochoshvili, Robin Knoche und Tim Janisch. Im Mittelfeld standen Julian Justvan und Berkay Yilmaz bereit, im Sturm agierten Mickaël Biron und Artem Stepanov. Von der Bank sollten Semir Telalović, Winners Osawe und Noah Maboulou neue Impulse bringen.

    Florian Kohfeldt stellte für Darmstadt Marcel Schuhen ins Tor, mit Patric Pfeiffer, Fabian Nürnberger, Aleksandar Vukotic und Clemens Riedel in der Abwehr. Im Mittelfeld spielten Luca Marseiler, Fraser Hornby, Hiroki Akiyama, Kai Klefisch und Marco Richter. Den Angriff bildete Isac Lidberg.

    Spielverlauf: Zäher Beginn und kaum Offensivaktionen

    Die Partie begann verhalten. Die Gäste aus Darmstadt zeigten in den Anfangsminuten mehr Initiative und brachten den Ball schneller durch die eigenen Reihen, doch zwingende Möglichkeiten blieben zunächst aus. Das Spielgeschehen verlagerte sich über längere Strecken zwischen die Strafräume. Nürnberg gelang es nicht, seine zuletzt schwache Heimbilanz spürbar zu verbessern.

    Erste nennenswerte Torchancen entwickelten sich vor allem für die Gäste, während der 1. FC Nürnberg offensiv kaum Akzente setzte. Die beste Gelegenheit der ersten Halbzeit hatte Fraser Hornby, als er nach einer Flanke von Luca Marseiler den Ball volley nahm. Nürnbergs Keeper Jan Reichert reagierte jedoch aufmerksam und verhinderte den Rückstand. Insgesamt blieb das Niveau der Partie im ersten Abschnitt überschaubar.

    Wechsel und wenig Durchschlagskraft im zweiten Durchgang

    Nach Wiederanpfiff wechselte Klose erstmals und brachte Semir Telalović für Artem Stepanov, doch die Offensive der Gastgeber blieb weiter harmlos. Beiden Teams fehlte es im letzten Drittel an Genauigkeit und Mut zu Abschlüssen, die beiden Torhüter wurden selten ernsthaft geprüft. Es entwickelte sich ein umkämpftes, aber chancenarmes Spiel, in dem viel im Mittelfeld gearbeitet wurde. Darmstadt setzte auf Kompaktheit und suchte die seltene Lücke.

    Entscheidung in der Nachspielzeit

    Erst in der Schlussphase erhöhte sich das Tempo beider Teams. Nürnberg wollte die Niederlage aus dem Auftaktspiel endgültig abhaken, gelangte jedoch weiterhin kaum gefährlich vor das gegnerische Tor. Darmstadt hingegen agierte effektiver in den letzten Minuten.

    Die Entscheidung fiel tief in der Nachspielzeit: In der vierten Minute der Zugabe wechselte Kohfeldt den Angreifer Killian Corredor ein – mit Wirkung. Corredor nutzte einen der wenigen gelungenen Vorstöße und traf zum 1:0 für die Gäste. Für Nürnberg bedeutete das Ergebnis erneut eine bittere Pleite, wie schon eine Woche zuvor kassierte das Team einen späten Gegentreffer. Darmstadt hingegen feierte den ersten Auswärtssieg seit über acht Monaten und übernahm vorläufig die Spitze der Tabelle.

    Blick auf die Teams

    • Der SV Darmstadt 98 setzte seine positive Serie fort, nachdem bereits am ersten Spieltag ein klarer Erfolg gelungen war.
    • Nürnberg hingegen bleibt weiterhin ohne Pflichtspielsieg im eigenen Stadion seit fast fünf Monaten.
    • Die Defensivreihen beider Mannschaften präsentierten sich lange Zeit stabil, erst eine Einzelaktion in der Nachspielzeit sorgte für die Entscheidung.
    • Für Kloses Team bedeutet das zweite Spiel ohne Torerfolg einen durchwachsenen Saisonstart.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen dem 1. FC Nürnberg und SV Darmstadt 98 war insgesamt geprägt von viel Kampf und wenig offensiver Durchschlagskraft. Beide Abwehrreihen dominierten lange, doch die Gäste aus Südhessen blieben am Ende etwas zielstrebiger und durften sich durch den Treffer von Corredor über drei Punkte freuen. Während Darmstadt vorläufig die Tabellenspitze übernimmt, bleibt Nürnberg im unteren Drittel und steht bereits unter Zugzwang.

    Quellen

  • SV Darmstadt 98 – VfL Bochum 4:1 (2025-08-02)

    Klare Verhältnisse am Böllenfalltor: Darmstadt dominiert Saisonauftakt gegen Bochum

    Der SV Darmstadt 98 hat zum Start der 2. Bundesliga 2025/26 ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem 4:1-Erfolg über den VfL Bochum beendeten die Lilien eine lange Serie von Auftaktniederlagen und ließen dem Bundesliga-Absteiger kaum eine Chance. Maßgeblichen Anteil am Heimsieg vor ausverkauftem Haus hatte Isac Lidberg, der den Ball dreimal im gegnerischen Tor unterbringen konnte.

    Frühe Führung bringt Darmstadt auf Kurs

    Beide Mannschaften standen zum Auftakt unter Druck, nachdem sie in den Vorjahren regelmäßig schwach gestartet waren. Darmstadts Trainer Florian Kohfeldt setzte auf zahlreiche neue Gesichter in der Startelf, darunter Akiyama, Richter und Rückkehrer Pfeiffer. Der VfL Bochum, nach großem Umbruch im Kader, lief ebenfalls mit mehreren Neuzugängen auf.

    Bereits in der fünften Minute sorgten die Hausherren für den perfekten Einstand. Nach feiner Vorarbeit von Hornby setzte sich Lidberg im gegnerischen Strafraum durch und knallte das Leder unhaltbar unter die Latte, VfL-Keeper Horn war chancenlos. Bochum reagierte zunächst verunsichert, fand dann aber besser ins Spiel.

    Bochum gleicht zwischenzeitlich aus, doch Darmstadt bleibt effizient

    Nach knapp einer Viertelstunde verhinderte Darmstadts Schlussmann Schuhen mit einer starken Reaktion den schnellen Ausgleich durch Broschinski. Auf der Gegenseite bewahrte auch Horn seine Mannschaft mehrmals vor einem höheren Rückstand, besonders in der 27. Minute, als er Akiyamas Versuch spektakulär entschärfte.

    Die Gäste kamen schließlich durch Moritz Broschinski zurück in die Partie. In der 34. Minute setzte er sich robust gegen Pfeiffer durch und verwandelte eiskalt zum 1:1. Die Freude über den Ausgleich währte jedoch nicht lange, denn kurz vor der Halbzeit schlug erneut Lidberg zu. Nach einem Fehler in der Bochumer Defensive war der Schwede zur Stelle, um auf 2:1 für die Lilien zu stellen.

    Lidbergs Dreierpack entscheidet die Partie

    Nach dem Seitenwechsel trat Darmstadt weiterhin zielstrebig auf. Die Unsicherheiten in der Bochumer Hintermannschaft nutzten die Hausherren konsequent aus. Lidberg komplettierte in der zweiten Halbzeit seinen Dreierpack. Nach einer Ecke in der 58. Minute schaltete er am schnellsten und erhöhte auf 3:1.

    Nur wenige Minuten danach setzte Vukotić nach einer Unordnung im Bochumer Strafraum zum 4:1 den Schlusspunkt. Damit war die Begegnung entschieden, Bochum fand trotz mehr Ballbesitz keine Antwort mehr und musste erkennen, dass der Wiederaufstieg kein Selbstläufer wird.

    Analyse: Darmstadt effizient, Bochum mit Problemen im Umschaltspiel

    • Ballbesitz: Mit 58 Prozent Spielanteilen hatte Bochum mehr vom Ball, doch Darmstadts Umschaltspiel war deutlich zwingender.
    • Torfestigkeit: Die Lilien nutzten ihre Chancen konsequent und präsentierten sich im Abschluss kaltschnäuzig.
    • Schlüsselspieler: Lidbergs Dreierpack stellte den Unterschied her, unterstützt von aufmerksamen Mitspielern wie Hornby und Riedel.
    • Defensive Stabilität: Darmstadts Torhüter Schuhen zeigte sich mehrfach auf dem Posten, während der Bochumer Defensivverbund ungeordnet wirkte.
    • Atmosphäre: 17.810 Zuschauer im ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor sorgten zum Auftakt für beste Stimmung.

    Fazit und Ausblick

    Mit dem klaren Heimsieg gegen Bochum sendet der SV Darmstadt 98 früh ein überzeugendes Signal in der neuen Zweitliga-Saison. Die Integration der Neuzugänge gelang auf Anhieb, während beim VfL Bochum Anpassungsbedarf nach dem personellen Umbruch deutlich wurde. Besonders Offensivkraft Isac Lidberg zeigte eine auffällige Leistung und dürfte in dieser Saison eine zentrale Rolle für die Lilien einnehmen. Bochum muss sich nach der deutlichen Niederlage schnell stabilisieren, um nicht bereits früh in den Strudel des Mittelmaßes zu geraten.

    Quellen