Schlagwort: SV Waldhof Mannheim

  • Jahn Regensburg – SV Waldhof Mannheim 3:0 (2025-12-14)

    Jahn Regensburg stoppt SV Waldhof Mannheim mit klarem Heimsieg

    Am 18. Spieltag der 3. Liga empfing der SSV Jahn Regensburg den SV Waldhof Mannheim zum Duell auf heimischem Rasen. Die Partie, die am 14. Dezember 2025 um 16:30 Uhr angepfiffen wurde, endete mit einem souveränen 3:0-Erfolg für die Gastgeber. Damit gelang den Oberpfälzern eine wichtige Wiedergutmachung nach zwei vorherigen Niederlagen, während der Höhenflug der Mannheimer gestoppt wurde.

    Personelle Änderungen und Aufstellungen

    Trainer Michael Wimmer reagierte auf die jüngste 0:1-Auswärtsniederlage bei der Zweitvertretung von TSG Hoffenheim mit mehreren Änderungen in der Startformation. Insgesamt drei neue Spieler wurden eingebaut: Robin Ziegele, Sebastian Stolze und Adrian Fein rückten in die Anfangsformation, ebenso wie Leopold Wurm, die für andere Akteure Platz machten. Aufseiten der Gäste nahm Trainer Luc Holtz nur eine Umstellung vor und brachte Sietan für Rieckmann.

    Spielverlauf: Chancen wogen auf beiden Seiten, doch Treffer nur für Regensburg

    Der SV Waldhof Mannheim startete druckvoll und hätte bereits in der Anfangsphase in Führung gehen können. Nach einer Flanke von Okpala kam der Ball unglücklich zum Mannheimer Iwe, der den Ball ins Tor drückte – doch das Schiedsrichtergespann wies das Tor wegen einer knappen Abseitsstellung zurück. Weitere Chancen durch Okpala und Iwe blieben ebenfalls ungenutzt.

    Regensburg hingegen startete etwas schwerfällig, konnte aber kurz vor der Halbzeitpause die Angriffe der Gäste durch konsequentes Verteidigen und gezielte Konter stoppen. Die Gastgeber nutzten schließlich einen Schiedsrichterball, um mit einer schnellen Flanke von Stolze auf Hermes das 1:0 zu erzielen, was die Führung zur Pause bedeutete.

    In der zweiten Halbzeit Kontrolle und Ausbau der Führung

    Nach dem Seitenwechsel bauten die Regensburger ihre Überlegenheit weiter aus. Mit einem präzisen Abschluss erhöhte eine Regensburger Nummer aus dem Mittelfeld auf 2:0, was den Druck auf die Gäste weiter steigert. Mannheim zeigte zwar weiterhin Engagement und versuchte, Torchancen zu kreieren, doch die Abwehr um Keeper Felix Gebhardt ließ nichts mehr zu.

    In der Schlussphase rundete Regensburg das Ergebnis durch ein drittes Tor ab. Die effiziente Chancenverwertung der Hausherren im Vergleich zum ungenutzten Chancenplus der Mannheimer entschied die Partie maßgeblich. Damit konnte der Jahn einen wichtigen Heimsieg einfahren und kletterte in der Tabelle etwas nach oben.

    Bedeutung des Ergebnisses für die Tabelle und Ausblick

    Mit dem 3:0-Erfolg verschaffte sich der SSV Jahn Regensburg etwas Luft auf die Abstiegsränge und verbesserte sich auf Platz 13 in der Tabelle der 3. Liga. Die Mannschaft zeigt damit eine Reaktion auf die vorangegangenen Niederlagen und stabilisiert die eigene Position im Mittelfeld.

    Der SV Waldhof Mannheim, der zuvor mit drei Siegen in den letzten fünf Spielen eine positive Serie hatte, verlor an Schwung und rutschte in der Tabelle auf Rang neun ab. Für die Gäste gilt es nun, die Fehler abzustellen und in den nächsten Spielen wieder zu punkten.

    Regensburgs nächster Gegner in der Liga ist der FC Energie Cottbus, gegen den man im eigenen Stadion antreten wird. Die Mannschaft will die neu gewonnene Stabilität nutzen, um den Klassenerhalt weiterhin zu sichern.

    Fazit

    Der SSV Jahn Regensburg agierte im Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim effektiver und nutzte seine Chancen konsequent, während Mannheim trotz guter Möglichkeiten ohne Torerfolg blieb. Die disziplinierte Defensivleistung und die Effizienz im Angriff sorgten für einen klaren 3:0-Erfolg, der den Jahn zurück in die Erfolgsspur brachte.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – 1. FC Saarbrücken 2:1 (2025-12-07)

    3. Liga: SV Waldhof Mannheim gewinnt das Südwest-Derby gegen den 1. FC Saarbrücken

    Spielverlauf und Ergebnis

    Am 17. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SV Waldhof Mannheim im traditionellen Südwest-Derby gegen den 1. FC Saarbrücken mit 2:1 durch. Trotz einer torlosen ersten Halbzeit fiel der entscheidende Treffer noch vor dem Pausenpfiff. Die Gastgeber gingen durch einen Strafstoß von Kenny Okpala früh in Führung (12. Minute), doch Abdoulaye Kamara glich für Saarbrücken kurz darauf wieder aus (19. Minute). Den Siegtreffer markierte Terrence Boyd in der 34. Minute mit seinem fünften Treffer in den letzten vier Spielen, wodurch Waldhof den dritten Erfolg in Folge feiern konnte.

    Mannschaften und Taktik

    Trainer Luc Holtz nahm im Vergleich zum vorhergehenden Spiel gegen Schweinfurt drei Veränderungen in der Startaufstellung vor. In der Offensive rückten Diakhaby und Emmanuel Iwe für Shipnoski und Ferati in die Anfangsformation, während Julian Rieckmann die Position im defensiven Mittelfeld übernahm. Die Gäste aus Saarbrücken traten mit lediglich einer Änderung an: Bretschneider ersetzte Fahrner in der Verteidigung. Unter Interimstrainer Jürgen Luginger, der erst kürzlich die Nachfolge des entlassenen Alois Schwartz angetreten hatte, standen die Saarländer weiterhin unter Druck, nachdem sie in den letzten neun Begegnungen kein Spiel gewinnen konnten und sich in Abstiegsnähe befinden.

    Atmosphäre und Sicherheitsmaßnahmen

    Das Derby im Carl-Benz-Stadion zog rund 17.000 Zuschauer an, darunter etwa 3.500 saarländische Fans, was für eine lebhafte Kulisse sorgte. Die Polizei Mannheim setzte umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen um, um Zusammenstöße zwischen den Fangruppen zu vermeiden. Dafür kamen unter anderem Wasserwerfer, Drohnen, berittene Einheiten und Hundeführer zum Einsatz. Die Einsatzkräfte organisierten zudem einen separaten Shuttleverkehr vom Hauptbahnhof zum Stadion, um die Fanlager gezielt zu trennen und eine sichere An- und Abreise zu gewährleisten.

    Tabellarische Einordnung

    Durch den Sieg gegen Saarbrücken konnte sich Mannheim im Mittelfeld der Tabelle weiter festigen und einen Sprung auf Rang acht machen. Mit zwei weiteren Erfolgen hätten die Mannheimer sogar die Chance, in die obere Tabellenregion vorzustoßen. Im Kontrast dazu droht Saarbrücken durch die anhaltende Pleitenserie der Abstiegszone näherzukommen. Der Druck auf die Mannschaft und das Trainerteam wächst, besonders da die Punkteausbeute mehrerer Spiele in Folge ausblieb.

    Ausblick und Schlussbemerkung

    Für den SV Waldhof Mannheim setzt sich die positive Entwicklung der letzten Wochen fort. Trainer Luc Holtz scheint mit seiner Rotationsstrategie und der Einbindung neuer Spieler erfolgreich zu sein. Saarbrücken hingegen steht vor großen Herausforderungen, um den Abwärtstrend zu stoppen. Das Ergebnis dieses Derbys dürfte den Mannheimer Aufwind verstärken, während die Saarländer eine Neuorientierung benötigen, um in der 3. Liga mithalten zu können.

    Quellen

  • 1. FC Schweinfurt 05 – SV Waldhof Mannheim 2:3 (2025-11-29)

    3. Liga: 1. FC Schweinfurt 05 – SV Waldhof Mannheim 2:3 (0:1)

    Am 29. November 2025 empfing der 1. FC Schweinfurt 05 im Sachs-Stadion, auch Riedel Bau Arena genannt, den SV Waldhof Mannheim zum Spiel des 16. Spieltags der dritten Liga. Die Partie endete mit einem 3:2-Auswärtserfolg der Mannheimer, die damit wichtige Punkte im Kampf um bessere Tabellenplätze sammelten. Für die Gastgeber, derzeit Tabellenletzter, setzte sich der Abwärtstrend fort, obwohl sie sich engagiert zeigten.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Mannheimer erwischten den deutlich besseren Start und gingen bereits in der vierten Spielminute in Führung. Dabei nutzte Terrence Boyd eine Gelegenheit, die ihm im Strafraum vor die Füße fiel, und traf zum 1:0. Die Kurpfälzer hielten diese knappe Führung bis zur Halbzeitpause, auch dank einer stabilen Abwehrleistung.

    In der zweiten Halbzeit antworteten die Unterfranken prompt. Ekin Çelebi erzielte in der 52. Minute den Ausgleich, was Hoffnungen auf einen Punktegewinn weckte. Doch fast im direkten Gegenzug konnten die Gäste erneut vorlegen. Kennedy Okpala traf nur eine Minute nach dem Ausgleich zum 2:1.

    Die Begegnung blieb spannend, und in der 75. Minute gelang Pius Krätschmer für Schweinfurt der erneute Ausgleich zum 2:2. Die Schnüdel zeigten damit Kampfgeist gegen den favorisierten Gegner. Doch Waldhof ließ sich nicht abschütteln und sicherte sich durch einen weiteren Treffer von Terrence Boyd in der 83. Minute den letztlich entscheidenden 3:2-Vorsprung.

    Teamaufstellungen und taktische Änderungen

    Trainer Victor Kleinhenz setzte beim 1. FC Schweinfurt 05 auf folgende Startelf:

    • Tor: Toni Stahl
    • Abwehr: Nick Doktorczyk, Lucas Zeller, Thomas Meißner, Ekin Çelebi, Pius Krätschmer
    • Mittelfeld: Kristian Böhnlein, Johannes Geis, Joshua Endres
    • Angriff: Michael Dellinger, Manuel Wintzheimer

    Auf Seiten des SV Waldhof Mannheim führte Luc Holtz nach dem Erfolg in der Vorwoche gegen Wehen Wiesbaden drei Veränderungen in der Startelf durch. Unter anderem wechselte er Michel, Ferati und Shipnoski ein, die diejenigen Yigit, Diakhaby und Iwe ersetzten. In der Halbzeit reagierte er nochmals mit Doppelwechseln, um taktische Akzente zu setzen.

    Analyse und Bedeutung des Ergebnisses

    Mit diesem Sieg erklimmt der SV Waldhof Mannheim in der Tabelle vorerst den sechsten Platz und zeigt damit eine positive Entwicklung nach zuletzt drei Siegen in fünf Spielen. Besonders der erfahrene Stürmer Terrence Boyd erwies sich erneut als entscheidender Akteur mit seinem Doppelpack. Die Mannschaft bewies trotz mäßiger erster Halbzeit Nervenstärke und sicherte sich am Ende die entscheidenden drei Zähler.

    Für den 1. FC Schweinfurt 05 hingegen verschärft sich die Situation weiter. Der Aufsteiger bleibt Tabellenletzter und musste bereits 40 Gegentore in der Saison hinnehmen, die höchste Zahl aller Teams der Liga. Trotz einer engagierten Leistung mit zwei eigenen Treffern reichte es nicht zum Punktgewinn. Die Defensive bleibt eine Schwachstelle, die dringend verbessert werden muss, will man den Klassenerhalt schaffen.

    Die Begegnung zeigte insbesondere in der zweiten Halbzeit intensive und temporeiche Phasen mit mehreren Toren und Wechseln in der Führung. Die Gastgeber gaben nie auf, doch letztlich fehlte das Quäntchen Glück und die notwendige defensive Stabilität.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Für den SV Waldhof Mannheim stehen in den nächsten Wochen weitere wichtige Partien an, darunter Spiele gegen Saarbrücken, Jahn Regensburg und Ingolstadt. Die Mannheimer sind bemüht, die Serie von Erfolgen fortzusetzen und die Position im oberen Tabellendrittel zu festigen.

    Der 1. FC Schweinfurt 05 muss die Defensivschwächen dringend in den Griff bekommen und versuchen, vor heimischem Publikum wieder zu punkten. Der Druck auf das Team von Victor Kleinhenz steigt, wenn man den Abstieg verhindern möchte.

    Fazit

    Der SV Waldhof Mannheim bestätigte mit dem Auswärtssieg seine Aufwärtsentwicklung in der 3. Liga. Mit einem frühen Führungstreffer, der Reaktion der Gastgeber und dem letztlich entscheidenden Tor durch Boyd entwickelte sich eine sehenswerte Partie. Schweinfurt kämpfte beherzt, konnte jedoch die eigenen Probleme nicht überwinden. Das Spiel spiegelt damit die aktuellen Tendenzen der beiden Teams der Saison wider: Mannheim auf einem aufsteigenden Ast, Schweinfurt noch auf der Suche nach Konstanz.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – SV Wehen Wiesbaden 1:0 (2025-11-22)

    SV Waldhof Mannheim siegt knapp gegen SV Wehen Wiesbaden

    Am 15. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SV Waldhof Mannheim am 22. November 2025 mit 1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Das Spiel, das um 14 Uhr begann, fand unter schwierigen Platzbedingungen statt und war vor allem von defensiv ausgerichteten Mannschaften geprägt. Der späte Treffer von Terrence Boyd in der 71. Minute sicherte den Gastgebern die wichtigen drei Punkte.

    Spielverlauf geprägt von defensiver Stabilität

    Beide Teams traten in einer Phase an, in der sie einen ausgeglichenen Punktestand von 19 Zählern hatten. Die Begegnung begann mit vorsichtigem Abtasten, bei dem beide Seiten großen Wert darauf legten, ihre Defensive geordnet zu halten. Dies führte zu einem überwiegenden Einsatz hoher Bälle und einem eher zähen Spielrhythmus.

    Waldhof Mannheim hatte in der ersten Halbzeit die erste aussichtsreiche Gelegenheit, als nach einer Standardsituation Tim Sechelmann zum Abschluss kam, der Gästetorwart Noah Brdar jedoch parierte. Wehen Wiesbaden versuchte ebenfalls Akzente zu setzen, hatte aber Schwierigkeiten, klare Chancen herauszuspielen. Die Partie zeichnete sich vor allem durch Phasen ohne nennenswerte Offensivaktionen aus.

    Platzverhältnisse und Ausfälle beeinflussen Spielqualität

    Das Spielniveau litt unter den widrigen Bedingungen auf dem Spielfeld. Die Rasenheizung im Carl-Benz-Stadion war in der Nacht vor dem Spiel ausgefallen, was zu einer teilweise vereisten Spielfläche führte. Diese Tatsache beeinträchtigte die technische Qualität und Kreativität beider Mannschaften deutlich.

    Zusätzlich schwächten Verletzungen von zwei Wehener Spielern – unter anderem einer wichtigen Person in der zentralen Abwehr – die Gäste merklich. Dies wirkte sich nachteilig auf deren Defensive und Spielaufbau aus und trug dazu bei, dass Mannheim besser agieren konnte.

    Doppelte Dreierkette als defensives Grundgerüst

    Beide Trainer entschieden sich, mit Dreierketten zu spielen, was das Spiel taktisch strukturierte und aggressives Attackieren erschwerte. Die Abwehrreihen waren gut organisiert, was die Offensive des Gegners stark einschränkte.

    Der Siegtorschütze Boyd konnte sich trotz der robusten Defensivarbeit gegen seine Gegenspieler durchsetzen und erzielte nach einer Leistungssteigerung der Mannheimer in der zweiten Hälfte das einzige Tor. Dieser Treffer fiel in einer Partie, in der Torchancen insgesamt Mangelware waren.

    Bedeutung des Ergebnisses für beide Teams

    Die drei Punkte sind für den SV Waldhof Mannheim besonders wertvoll, da die Mannschaft zuvor zwei Niederlagen in Folge hinter sich hatte und somit dringend Erfolgserlebnisse benötigte. Die Leistung steigerte sich nach der Pause deutlich, was den Sieg letztlich verdient erscheinen lässt.

    Für den SV Wehen Wiesbaden unter dem neuen Trainer Daniel Scherning brachte die Partie Enttäuschung, zumal die Mannschaft trotz einiger Gelegenheiten die Führung nicht erzielte. Das Spiel offenbarte zudem Defizite im Offensivspiel und zeigte, dass der Weg zurück in bessere Formen noch einige Anstrengungen erfordert.

    Fazit

    In einer von Defensive und schwierigen äußeren Bedingungen geprägten Begegnung setzte sich der SV Waldhof Mannheim knapp, aber verdient gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Das Spiel bot wenig Höhepunkte, doch die entscheidende Aktion von Terrence Boyd sicherte den Gastgebern die wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

    Quellen

  • MSV Duisburg – SV Waldhof Mannheim 2:1 (2025-11-07)

    MSV Duisburg ringt Waldhof Mannheim nieder und beendet Flaute

    Der 14. Spieltag der 3. Liga führte den SV Waldhof Mannheim am 7. November 2025 zum Tabellenführer MSV Duisburg. Die Duisburger setzten sich vor heimischer Kulisse mit 2:1 durch und stoppten damit eine Serie von fünf Spielen ohne Erfolgserlebnis. Während der MSV durch diesen Sieg die Spitze in der Tabelle festigte, kassierte Waldhof die zweite Niederlage in Serie und rutschte im Mittelfeld der Tabelle ab.

    Spielverlauf: Duisburg kontrolliert, Mannheim scheitert an Effizienz

    Die Zebraelf trat nach zuletzt schwierigen Wochen mit erfreulicher Entschlossenheit auf. Schon in den Anfangsminuten war die Begegnung von hoher Intensität geprägt, Torchancen waren zunächst jedoch Mangelware. Erst in der 20. Minute gelang Duisburg eine gelungene Offensivaktion: Conor Noß brachte den Ball aus dem Rückraum im Mannheimer Tor unter. Mit dem Führungstreffer gewann das Team von Trainer Dietmar Hirsch zunehmend an Sicherheit und wurde in der Offensive aktiver. Die Gäste aus Baden kamen zwar vor der Pause vereinzelt zu Abschlüssen, doch Duisburgs Keeper Maximilian Braune blieb unüberwindbar, sodass es mit 1:0 in die Kabine ging.

    Zweite Halbzeit: MSV baut Vorsprung aus, Boyd sorgt für späte Spannung

    Im zweiten Durchgang drängte Duisburg in der Anfangsphase auf das zweite Tor, nutzte jedoch mehrere gute Gelegenheiten nicht. Erst in der 69. Minute erhöhte der aufgerückte Außenverteidiger Joshua Bitter per Nachschuss auf 2:0 und sorgte für ein wenig Entlastung. Mannheim steigerte sich vor allem in der Schlussphase, blieb aber in den meisten Zweikämpfen zunächst unterlegen. Erst der eingewechselte Terrence Boyd verkürzte kurz vor Ende auf 2:1 und leitete eine hektische Schlussphase ein. Waldhof warf alles nach vorn und kam kurz vor dem Abpfiff zu einer guten Möglichkeit auf den Ausgleich, blieb aber erfolglos.

    Analyse: Duisburg mit mehr Wucht, Waldhof zu spät im Spiel

    Über lange Strecken zeigte Duisburg die energischere Spielweise und profitierte auch vom frühen Führungstor. Nach dem 2:0 schien das Spiel eigentlich entschieden, doch Mannheim entschied sich, verstärkt in die Offensive zu investieren. Die Gäste steigerten sich zwar in der letzten Viertelstunde, versäumten jedoch in der entscheidenden Phase, für Zählbares zu sorgen. Das späte Aufbäumen reichte nicht, um den Fehlstart in der ersten Stunde der Partie auszugleichen.

    Auswirkungen auf die Tabelle

    Für den MSV Duisburg bedeutete der knappe Sieg die vorübergehende Absicherung der Tabellenspitze, zumindest bis zu den Samstagsspielen. Die Mannschaft liegt nach 14 Spieltagen bei 29 Punkten. Waldhof Mannheim hingegen bleibt bei 19 Zählern und muss nach zuletzt zwei Niederlagen verstärkt nach unten blicken. Die direkte Konkurrenz im unteren Mittelfeld ist näher herangerückt.

    Fakten zum Spiel und weitere Anmerkungen

    • Austragungsort war die Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg.
    • Die Partie verfolgten über 22.000 Zuschauer.
    • Duisburg nutzte vor allem die Schwächen des Gegners in den Zweikämpfen und zeigte sich bei Standards und zweiten Bällen oft präsenter.
    • Waldhof Mannheim enttäuschte vor allem im ersten Spielabschnitt und konnte die Steigerung nach der Pause zu spät in Tore ummünzen.

    Statistik und Aufstellung

    • Endstand: MSV Duisburg 2, SV Waldhof Mannheim 1
    • Tore: 1:0 Conor Noß (20.), 2:0 Joshua Bitter (69.), 2:1 Terrence Boyd (85.)
    • MSV Duisburg (Auswahl): Braune – Fleckstein, Göckan, Coskun, Bitter, Hahn – Bulic, Viet, Noß – Heike, Sussek

    Fazit

    Der MSV Duisburg beendet seine Durststrecke mit einem verdienten Heimsieg gegen den SV Waldhof Mannheim. Das frühe Führungstor spielte den Zebras in die Karten, während die Gäste vor allem in der Anfangsphase nicht entschlossen genug agierten. Erst im späten Stadium wurde Mannheim gefährlich, der Ausgleich blieb jedoch aus. Duisburg bleibt damit obenauf, während Mannheim in der Tabelle abrutscht und auf eine Reaktion in der nächsten Partie hofft.

    Quellen

  • TSG 1899 Hoffenheim II – SV Waldhof Mannheim 2:0 (2025-11-02)

    TSG 1899 Hoffenheim II setzt sich gegen SV Waldhof Mannheim durch

    Am 13. Spieltag der 3. Liga traf die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim auf den SV Waldhof Mannheim. Die Partie endete mit einem 2:0-Erfolg für die Gastgeber. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gelang es Hoffenheim II, das Spiel in den zweiten 45 Minuten für sich zu entscheiden.

    Spielverlauf und Ergebnisse

    Beide Mannschaften starteten zunächst abwartend in die Begegnung. Trotz verschiedener Ansätze konnten weder Hoffenheim II noch Waldhof Mannheim im ersten Durchgang klare Vorteile herausspielen. Die Defensivreihen beider Teams hielten stabil, wodurch zur Halbzeitpause keine Tore erzielt werden konnten.

    Nach der Pause erhöhte die TSG 1899 Hoffenheim II den Druck und zeigte sich spielerisch verbessert. Im weiteren Verlauf der Begegnung erzielten die Gastgeber schließlich zwei Treffer und fuhren damit einen Heimsieg ein. Den Gästen aus Mannheim gelang es nicht, die Defensive der TSG zu überwinden. Die Partie endete mit einem 2:0.

    Ausgangslage und Statistik

    Mit dem Sieg festigt Hoffenheim II seine Position im oberen Tabellendrittel der 3. Liga. Nach 14 ausgetragenen Ligaspielen steht die Mannschaft mit 21 Zählern auf dem siebten Rang. Die Form der letzten fünf Spiele zeigte sich wechselhaft: je ein Heimsieg und ein Erfolg in der Fremde, dazu ein Remis sowie zwei Punktverluste. Die Entwicklung spricht für Stabilität, wenngleich die Mannschaft weiterhin auf Konstanz hinarbeiten muss.

    SV Waldhof Mannheim bleibt nach der Niederlage im Mittelfeld der Tabelle. Nach 14 Spielen halten die Mannheimer bei 19 Punkten und befinden sich derzeit auf Platz zwölf. Die jüngste Bilanz weist zwei Erfolge, jedoch auch drei Niederlagen in den letzten fünf Begegnungen aus. Somit bleibt die Situation bei Waldhof weiterhin angespannt, ein klarer Trend lässt sich aus den vergangenen Wochen nicht herauslesen.

    Bedeutung für die nächsten Spieltage

    Hoffenheim II bekommt es im nächsten Heimspiel mit dem führenden MSV Duisburg zu tun – eine Partie, die eine erste Standortbestimmung gegen einen direkten Aufstiegskonkurrenten darstellt. Auch die anschließenden Vergleiche mit Teams wie FC Ingolstadt 04, Jahn Regensburg oder Saarbrücken bieten weitere Gelegenheiten, um die eigene Position im oberen Tabellendrittel zu festigen und sich in der Liga weiter zu etablieren.

    Für Waldhof Mannheim steht als Nächstes ein Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden an, der vergleichsweise nah in der Tabelle steht. Die folgenden Partien gegen Schweinfurt, Saarbrücken, Regensburg und Ingolstadt werden darüber entscheiden, ob Mannheim den Anschluss an das obere Mittelfeld halten kann oder tiefer in die Tabelle rutscht.

    Fazit

    TSG 1899 Hoffenheim II setzt mit diesem 2:0-Sieg ein klares Zeichen und bleibt im Rennen um die begehrten Tabellenplätze im oberen Drittel. Bei Waldhof Mannheim hält die Phase der Unbeständigkeit an, Verbesserungen sind sowohl in der Defensive wie in der Durchschlagskraft im Angriff erforderlich. Die kommenden Begegnungen werden für beide Mannschaften von zentraler Bedeutung sein.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München 3:1 (2025-10-25)

    SV Waldhof Mannheim bezwingt TSV 1860 München mit 3:1

    Am 12. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SV Waldhof Mannheim klar mit 3:1 gegen den TSV 1860 München durch. Im Carl-Benz-Stadion präsentierten sich die Gastgeber vor 15.912 Zuschauern effektiv und drehten nach frühem Rückstand die Partie zu ihren Gunsten.

    Frühe Führung durch 1860 München

    Die Begegnung begann aus Sicht der Hausherren alles andere als erhofft. Bereits in der 10. Minute nutzte Max Christiansen, der einst für Mannheim spielte, einen Abpraller nach starker Parade von Waldhof-Keeper Thijmen Nijhuis. Christiansen traf aus mehr als 20 Metern, als sein Distanzschuss via Innenpfosten im Netz einschlug.

    Mannheimer Ausgleich durch Traumtor

    Mannheim initiierte zunächst wenig Eigenes im Angriff, kam dann jedoch durch einen sehenswerten Abschluss zurück ins Spiel. Nach einem Einwurf landete der verlängerte Ball bei Samuel Abifade, der in der 24. Minute per Volley zum 1:1 traf. Bis zur Pause blieb es beim ausgeglichenen Spielstand, wobei die Gastgeber immer stärker wurden.

    Kennedy Okpala entscheidet die Partie

    Nach der Halbzeit änderten die Mannheimer ihr Spiel per Doppeltausch und brachten mit Diego Michel und Adama Diakhaby frische Kräfte. Diese Veränderungen zeigten Wirkung: Kennedy Okpala nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Gästeabwehr und erzielte nach einer Stunde die Mannheimer Führung. Sechs Minuten später erhöhte erneut Okpala und brachte Mannheim endgültig auf die Siegerstraße.

    München mit wenig Durchschlagskraft

    1860 München, das erstmals unter Trainer Markus Kauczinski verlor, hatte dem Mannheimer Angriffswirbel in dieser Phase wenig entgegenzusetzen. Auch ein Dreifachwechsel bei den Gästen nach dem dritten Gegentreffer brachte keine nennenswerte Wende. Im Anschluss verpasste Mannheim die Möglichkeit, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. München beendete die Partie zu zehnt, nachdem Abwehrspieler Schifferl nicht weiterspielen konnte und das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war.

    Bedeutung für die Tabelle

    Mit diesem Resultat schob sich der SV Waldhof nach vier Siegen in fünf Spielen in die Spitzengruppe der 3. Liga. Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz überzeugte durch größere Spielanteile, ein klares Chancenplus und mehr Konsequenz im Abschluss. Die Löwen aus München, die jüngst einen Trainerwechsel vollzogen hatten, bleiben im Tabellenmittelfeld und müssen weiter an ihrer offensiven Durchschlagskraft arbeiten.

    • Spielverlauf: 0:1 Christiansen (10.), 1:1 Abifade (24.), 2:1 Okpala (60.), 3:1 Okpala (66.)
    • Zuschauer: 15.912
    • Trainer SV Waldhof Mannheim: Luc Holtz
    • Trainer TSV 1860 München: Markus Kauczinski
    • Spielort: Carl-Benz-Stadion (Mannheim)

    Quellen

  • Erzgebirge Aue – SV Waldhof Mannheim 0:2 (2025-10-17)

    Erzgebirge Aue unterliegt Waldhof Mannheim – Schwächen im Offensivspiel kosten Punkte

    Der FC Erzgebirge Aue hat am elften Spieltag der 3. Liga vor heimischem Publikum eine bittere 0:2-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim hinnehmen müssen. Das Freitagabendspiel im Erzgebirge zeigte schon früh, dass die Gastgeber Schwierigkeiten haben, entscheidende Akzente im Angriff zu setzen. Während Mannheim effizient agierte, ließ Aue zahlreiche Gelegenheiten ungenutzt und musste die erste Niederlage nach zuletzt drei Spielen ohne Pleite einstecken. Waldhof Mannheim festigt somit seine Position im Mittelfeld der Tabelle, während die Sachsen den nächsten Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib verkraften müssen.

    Verlauf der ersten Halbzeit: Früher Gegentreffer und fehlende Ideen

    Die Anfangsphase war ausgeglichen, doch Aues Versuche, die Kontrolle zu übernehmen, verpufften meist schon in der Mittelfeldzone. Trainer Jens Härtel setzte auf längere Diagonalpässe, doch diese Strategie blieb ohne nennenswerten Erfolg. Das Offensivspiel der Gastgeber kam schwer gegen die kompakte Mannheimer Raute zur Entfaltung. Ein 25-Meter-Schuss von Mika Clausen blieb eine der wenigen nennenswerten Aktionen aus der Distanz. Kurz darauf machte Mannheim aus einer Standardsituation Kapital: Nach einer Ecke in der 19. Minute gelang Abwehrspieler Niklas Hoffmann der Führungstreffer für die Gäste.

    Zweites Tor nimmt Aue die Hoffnung

    Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zeigte Mannheim, warum das Team trotz Personalsorgen als unangenehmer Gegner gilt. Die Gäste investierten viel und kombinierten sich immer wieder gefährlich vor das Tor der „Veilchen“. Aue musste in mehreren Situationen defensiv alles aufbieten, um einen höheren Rückstand zu vermeiden.

    Zur Pause wechselte Härtel offensiv, dennoch blieb der gewünschte Umschwung aus. Mannheim überstand auch die Drangphase von Aue nach dem Seitenwechsel weitgehend ungefährdet und zeigte sich weiterhin zielstrebiger. In der 67. Minute machte Arianit Ferati mit einem platzierten Linksschuss das 0:2 perfekt. Mit diesem zweiten Treffer war die Vorentscheidung gefallen.

    Schlussoffensive bleibt wirkungslos

    Auch mit einem Dreifachwechsel in der 72. Minute konnte Aue das Blatt nicht mehr wenden. Die Hereinnahme von Borys Tashchy, Ryan Malone und Jannic Ehlers sollte neuen Schwung bringen, doch der erhoffte Offensivdruck stellte sich nicht ein. Die Gäste verteidigten konsequent und suchten weiterhin nach möglichen Kontern, wobei sie beinahe weitere Treffer nachgelegt hätten. Trotz aller Versuche war der Mannheimer Erfolg zu keinem Zeitpunkt in wirklicher Gefahr.

    Auswirkungen auf die Tabellensituation

    Aue bleibt mit elf Punkten aus elf Spielen in der unteren Tabellenhälfte stecken und verpasst die Chance, sich deutlich von der Abstiegszone abzusetzen. Insbesondere die Bilanz im heimischen Stadion, mit acht Punkten aus sechs Spielen, bleibt ausbaufähig. Waldhof Mannheim hingegen rückte mindestens vorübergehend auf Rang acht vor und kann aufgrund der couragierten Vorstellung auf eine ruhigere Zukunft hoffen, auch wenn Defensivprobleme im Saisonverlauf häufiger sichtbar waren.

    Fazit

    Die Niederlage gegen Mannheim macht für Erzgebirge Aue deutlich, dass im Offensivbereich weiterhin Nachholbedarf besteht. Effektivität und Spielkultur der Gäste gaben an diesem Abend den Ausschlag. Während Aue nach wie vor um Stabilität ringt, präsentiert sich Waldhof nun auch auswärts weitgehend gefestigt.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – VfL Osnabrück 1:4 (2025-10-04)

    SV Waldhof Mannheim muss sich dem VfL Osnabrück deutlich geschlagen geben

    Am zehnten Spieltag der 3. Liga trafen am 4. Oktober 2025 der SV Waldhof Mannheim und der VfL Osnabrück aufeinander. Die 1:4-Niederlage im eigenen Stadion bedeutete für die Kurpfälzer den nächsten Rückschlag nach zuletzt positiven Ergebnissen. Trotz früher Führung scheiterten die Gastgeber vor allem in der zweiten Hälfte an einem effizienten und ballsicheren VfL.

    Verlauf der ersten Halbzeit: Waldhof führt, Osnabrück enttäuscht zunächst offensiv

    Schon in der ersten Spielminute musste Ersatztorwart Lucien Hawryluk, der den verletzten Thijmen Nijhuis vertrat, mit einer starken Parade den schnellen Rückstand gegen mutige Osnabrücker verhindern. Mannheim zeigte sich anschließend im Ballbesitz zielstrebig und ließ in der Anfangsphase wenig zu. Gegen die bisher stabilste Defensive der Liga nutzte Mannheim eine Unsicherheit im Spielaufbau des Osnabrücker Torhüters Lukas Jonsson. Über Shipnoski gelang der Ball zu Felix Lohkemper, der in der 14. Minute mit einem präzisen Flachschuss zum 1:0 vollendete.

    Osnabrück blieb bis zur Pause engagiert, fand jedoch gegen die in den ersten 45 Minuten kompakt agierende Mannheimer Hintermannschaft keine Durchschlagskraft. Waldhof überzeugte im Umschaltspiel und nutzte das Vertrauen durch die frühe Führung, blieb aber in Situationen nach Ballgewinnen ohne entscheidende Präzision, um weiter zu erhöhen.

    Zweite Halbzeit: Osnabrück dreht auf, Mannheim bricht ein

    Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Gast wesentlich zielstrebiger. Nach dem Wiederanpfiff leitete Kehl einen Angriff über die linke Seite ein, den Robin Meißner zum Ausgleich nutzte (49.). Osnabrück zeigte eine deutliche Steigerung im Offensivspiel, blieb druckvoll. Zwar zählte ein weiterer Treffer Meißners wenig später aufgrund einer Abseitsstellung nicht, doch nur drei Minuten nach der ersten Osnabrücker Torerfolg erhöhte Meißner nach kombinierten Vorarbeit von Kehl auf 2:1 (58.).

    In dieser Phase verlor Waldhof den Zugriff im Mittelfeld und ermöglichte den Gästen weitere Räume. Frederik Christensen nutzte die nachlassende Defensivordnung der Gastgeber und markierte aus kurzer Distanz das 3:1 (64.), nachdem Hawryluk zunächst noch stark pariert hatte. Die Offensive des Waldhof setzte kaum noch Akzente. In der Schlussphase entschied Ismail Badjie mit dem vierten Osnabrücker Treffer (87.) endgültig die Begegnung.

    Analyse: Osnabrück effizient, Waldhof mit Schwächen nach der Pause

    • Mannheim war in Hälfte eins die zielstrebigere Mannschaft, profitierte jedoch beim Führungstreffer von einem Torwartfehler des Gegners.
    • Osnabrück steigerte sich nach der Pause deutlich und nutzte die entstehenden Lücken konsequent.
    • Während Mannheim fehlende Durchschlagskraft offenbarte, zeigte sich der VfL in allen Mannschaftsteilen stabil und ballsicher.
    • Mit dem fünften Saisonsieg unterstrich Osnabrück die eigene Defensivstärke und verwandelte Rückstände erfolgreich in einen Auswärtserfolg.
    • Der SV Waldhof kassierte nach zwischzeitlichen Erfolgserlebnissen erneut eine deutliche Niederlage und bleibt damit im Mittelfeld der Tabelle stehen.

    Statistik und Ausblick

    • Endstand: SV Waldhof Mannheim 1 – 4 VfL Osnabrück (Halbzeit 1:0)
    • Torschützen: Lohkemper (14.) / Meißner (49., 58.), Christensen (64.), Badjie (87.)
    • Mannheim: Fünfte Niederlage der Saison
    • Osnabrück: Beste Abwehr der Liga, weiterhin nur sechs Gegentore nach zehn Spieltagen
    • Zuschauer: rund 9.400 im Carl-Benz-Stadion

    Der SV Waldhof Mannheim zeigte Licht und Schatten. Nach der Führung fehlten gerade im Umschaltmoment die nötigen Impulse gegen ein gut organisiertes Osnabrück. Der VfL bestätigte mit seiner wichtigsten Saisonleistung bislang den Trend der letzten Wochen und bleibt aussichtsreich im Rennen der oberen Tabellenplätze.

    Quellen

  • TSV Havelse – SV Waldhof Mannheim 2:3 (2025-09-30)

    TSV Havelse unterliegt SV Waldhof Mannheim in spektakulärem Duell

    Am neunten Spieltag der 3. Liga empfing Aufsteiger TSV Havelse den SV Waldhof Mannheim. Die Gäste aus Baden setzten sich nach einem wechselhaften Spielverlauf mit 3:2 durch und bauten damit ihr Punktekonto weiter aus. Havelse bleibt hingegen weiterhin ohne Erfolgserlebnis in der laufenden Saison und verharrt im Tabellenkeller.

    Erster Durchgang: Mannheim legt effizient vor

    Beide Teams begannen offensiv ausgerichtet. Getragen vom jüngsten Kantersieg gegen Rot-Weiss Essen startete Waldhof Mannheim mit der identischen Startelf. Schon in der Anfangsphase setzte sich Lohkemper auffällig in Szene, doch der erste Alutreffer blieb folgenlos. Im direkten Gegenzug prüfte Havelses Angreifer Ilic Mannheims Torhüter Nijhuis, der per Reflex entschärfte.
    Im Anschluss erzielte Masca nach einem schnellen Angriff die frühe Mannheimer Führung in der elften Minute. Die Gäste kontrollierten danach das Geschehen weitgehend, während Havelse vor allem auf Konter lauerte. Weitere Treffer blieben bis zur Pause aus, auch weil Mannheims Defensive sicher stand und kaum Abschlüsse zuließ.

    Temporeiche zweite Hälfte mit insgesamt vier Toren

    Nach der Halbzeit setzte sich Mannheim zunächst durch und baute den Vorsprung aus: Lohkemper vollendete einen Angriff und erhöhte auf 2:0. Doch die Antwort der Hausherren folgte prompt: Nur wenige Minuten später gelang Posselt der Anschlusstreffer.
    Havelse schöpfte neuen Mut, wurde aktiver und drängte auf den Ausgleich. Dieser fiel tatsächlich in der 73. Minute, als Belkahia einen Angriff erfolgreich abschloss und die Gastgeber auf 2:2 stellten. Die Freude wehrte allerdings nur kurz, denn im direkten Gegenzug stellte der eingewechselte Shipnoski mit einem platzierten Distanzschuss die erneute Mannheimer Führung her. Damit war die Entscheidung zu Gunsten der Gäste gefallen.

    Schlussphase: Später Platzverweis, Havelse kämpft vergeblich

    Die Schlussminuten gehörten der Heimmannschaft, die sich um den erneuten Ausgleich bemühte. Havelse wechselte offensiv, ohne jedoch das Remis erzwingen zu können. Kurz vor Spielende musste Waldhof-Torhüter Nijhuis angeschlagen vom Feld – für ihn kam in der Nachspielzeit der Ersatztorwart. In der letzten Szene der Partie handelte sich Plume noch die Ampelkarte ein, was die Aufgabe für Havelse endgültig erschwerte.

    Fazit: Waldhof nutzt Chancen, Havelse weiter ohne Sieg

    Mannheim rückt nach dem knappen Erfolg zumindest vorübergehend ins obere Tabellendrittel vor und unterstreicht den Aufwärtstrend der letzten Wochen. Havelse bleibt als Tabellenvorletzter weiter ohne Dreier, zeigte aber zum wiederholten Male Moral und holte trotz Rückstand noch einmal auf. Trotz erneutem Rückstand und Offensivdrang reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn. Die Defensivprobleme der Niedersachsen bleiben auffällig: Im Schnitt kassiert das Team aus Garbsen mehr als zwei Gegentore pro Partie.

    Spieler und Aufstellungen

    TSV Havelse musste vor dem Anpfiff rotieren: Kapitän Düker und Boujellab fielen verletzt aus. Müller und Rufidis starteten dafür. Im Laufe der Partie nutzte Trainer Ferchichi seine Wechselkapazitäten und brachte unter anderem Jaeschke und Rexhepi für neuen Schwung.
    Waldhof vertraute der Startelf und profitierte von der Eingespieltheit – insbesondere Masca, Lohkemper und Shipnoski stachen als Torschützen hervor.

    • Tore: 0:1 Masca (11.), 0:2 Lohkemper (58.), 1:2 Posselt (60.), 2:2 Belkahia (73.), 2:3 Shipnoski (74.)
    • Gelb-Rot: Plume (Havelse, 90.+4)

    Blick auf die Tabelle

    Mit nun 13 Punkten verschafft sich Mannheim Luft zu den unteren Rängen und darf das nächsthöhere Ziel anpeilen. Havelse bleibt bei vier Zählern und muss rasch Lösungen finden, will man nicht vorzeitig den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen verlieren.

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