Schlagwort: SV Wehen Wiesbaden

  • SV Wehen Wiesbaden – Energie Cottbus 3:1 (2025-12-14)

    SV Wehen Wiesbaden setzt sich gegen Spitzenreiter Energie Cottbus durch

    Am 18. Spieltag der 3. Liga kam es zur Begegnung zwischen dem SV Wehen Wiesbaden und dem FC Energie Cottbus. Die Partie fand am 14. Dezember 2025 um 13:30 Uhr in der BRITA-Arena in Wiesbaden statt und endete mit einem 3:1-Sieg für die Hausherren. Mit diesem Erfolg festigte Wehen Wiesbaden seine Aufstiegsambitionen, während Cottbus erstmals in dieser Saison Punkte ließ.

    Vor dem Anpfiff: Tabellensituation und Formkurven

    Vor dem Spiel führte Energie Cottbus mit einer Zwei-Punkte-Führung die Tabelle an, verpasste durch die Niederlage jedoch die vorzeitige Herbstmeisterschaft. Die Lausitzer konnten in den bisherigen Begegnungen eine durchwachsene Serie von drei Siegen und zwei Niederlagen vorweisen. Wehen Wiesbaden befand sich ebenfalls in einer Aufwärtstendenz, hatte aus den letzten fünf Partien drei Siege und zwei Niederlagen zu verzeichnen. Besonders gegen den aktuellen Tabellenführer zeigte der SVWW bisher eine starke Bilanz und konnte in neun Duellen 18 Punkte gegen den jeweiligen Primus sammeln.

    Spielverlauf: Hausherren dominieren trotz Unterzahl

    Die Partie begann mit einer ersten Torannäherung von Energie Cottbus, doch der Gastgeber kam in der Folge besser ins Spiel. Im Verlauf der ersten Hälfte sah man eine intensive Auseinandersetzung, bei der Schiedsrichterin Davina Lutz früh eingeschritten ist. Ein Platzverweis für die Gäste brachte Wehen Wiesbaden in Überzahl, was die Gastgeber effektiv nutzten. Noch vor der Pause gelang es dem SV Wehen Wiesbaden, sich eine Führung von 1:0 herauszuspielen.

    Im zweiten Durchgang waren die Taunussteiner weiterhin die aktivere Mannschaft und erhöhten den Vorsprung durch zwei weitere Treffer auf 3:1. Energie Cottbus bemühte sich um eine Reaktion, blieb jedoch im Abschluss glücklos und konnte den Rückstand nicht mehr verkürzen. Die Überzahl spielte eine entscheidende Rolle und verhalf Wehen Wiesbaden dazu, das Spiel zu kontrollieren und die drei Punkte zu sichern.

    Mannschaftsaufstellungen und Schlüsselspieler

    Trainer Daniel Scherning setzte beim SV Wehen Wiesbaden auf folgende Startformation: Im Tor stand Noah Brdar, in der Abwehr verteidigten Niklas May, Justin Janitzek, Florian Hübner und Jordy Gillekens. Das Mittelfeld bildeten Donny Bogicevic, Tarik Gözüsirin, Ryan Johansson sowie Ole Wohlers, während im Angriff Nikolas Agra zum Einsatz kam.

    Auf der Seite von Energie Cottbus zeigte sich das Duo Engelhardt und Cigerci als größte Offensivgefahr, blieb jedoch von der gut organisierten Defensive Wiesbadens weitgehend in Schach gehalten. Die Belastungssteuerung war bei den Lausitzern vor der Partie ein Thema: Trainer Pele Wollitz hatte im Training Maßnahmen zur Regeneration getroffen, um die Mannschaft für das ambitionierte Auswärtsspiel fit zu halten, was sich jedoch nicht vollständig auszahlen sollte.

    Auswirkungen auf die Tabelle und Ausblick

    Durch den Sieg verkürzte Wehen Wiesbaden den Abstand auf den Drittplatzierten SC Verl auf nur noch vier Punkte und rückte in der Tabelle näher an die Aufstiegsränge heran. Energie Cottbus verteidigt zwar weiterhin die Tabellenführung, musste jedoch mit der Niederlage und dem damit verbundenen Punkteverlust einen Rückschlag hinnehmen. Am kommenden Spieltag warten für beide Teams neue Herausforderungen, wobei die Tendenz für Wehen Wiesbaden weiter nach oben zeigt.

    Stimmen und Reaktionen

    Die Partie zeigte den Charakter beider Teams, wobei insbesondere Wehen Wiesbaden die sich bietenden Chancen besser nutzte und mit klugem Spiel seine Überzahlphase ausbaute. Die Mannschaft präsentierte sich angriffslustig und zielstrebig, was letztlich den Ausschlag zugunsten der Gastgeber gab. Energie Cottbus muss nach diesem Spiel auch personelle und taktische Anpassungen prüfen, um in der verbleibenden Saison den Spitzenplatz halten zu können.

    Fakten im Überblick

    • Datum: 14. Dezember 2025, 13:30 Uhr
    • Wettbewerb: 3. Liga, 18. Spieltag
    • Austragungsort: BRITA-Arena, Wiesbaden
    • Endstand: SV Wehen Wiesbaden 3 – 1 FC Energie Cottbus
    • Halbzeitstand: 1:0
    • Publikum: ca. 4.071 Zuschauer
    • Wichtigster Zwischenfall: Platzverweis für Energie Cottbus in der ersten Halbzeit

    Quellen

  • VfL Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden 0:1 (2025-12-06)

    3. Liga, 17. Spieltag: VfL Osnabrück gegen SV Wehen Wiesbaden

    Spielanalyse und Ergebnis

    Am Samstag, den 6. Dezember 2025, empfing der VfL Osnabrück zum 17. Spieltag der 3. Liga den SV Wehen Wiesbaden. Das Duell endete mit einem knappen 0:1 aus Sicht des Gastgebers.

    Die einzige und spielentscheidende Szene fiel in der ersten Halbzeit durch einen sehenswerten Fernschuss des Wiesbadener Kapitäns Fatih Kaya. Dieser Treffer reichte der Mannschaft von Trainer Daniel Scherning, um einen weiteren Auswärtserfolg einzufahren und sich damit in der Tabelle näher an Osnabrück heranzuschieben.

    Spielverlauf und Taktische Ausrichtung

    Die Partie begann mit einer abwartenden Spielweise beider Teams. Die äußeren Bedingungen erschwerten den Spielaufbau, der Rasen war tief und an einigen Stellen uneben. In den ersten 30 Minuten agierten beide Mannschaften eher defensiv und ohne große offensive Impulse.

    Der SV Wehen Wiesbaden zeigte sich in der Anfangsphase jedoch zielstrebiger und hatte mehrere Abschlüsse, darunter Chancen von Kaya und Johansson. Die Defensivorganisation der Gäste war gut strukturiert, wodurch sie Osnabrücks Offensive immer wieder im Zaum halten konnten.

    Im Verlauf der zweiten Halbzeit gelang es dem VfL, sich bessere Gelegenheiten zu erarbeiten, allerdings fehlte es an der letzten Konsequenz vor dem Tor. Trotz einiger Wechsel, unter anderem der Einwechslung von Wiethaup und Lesueur, blieb Osnabrück offensiv harmlos.

    Trainer und Personal

    Für den SV Wehen Wiesbaden kehrte Daniel Scherning an eine frühere Wirkungsstätte zurück und setzte dabei auf eine leicht veränderte Startelf: Donny Bogicevic begann anstelle von Gino Fechner. Verletzungsbedingt fehlten mehrere Spieler bei den Hessen, darunter ihr Stammtorwart und wichtige Mittelfeldakteure.

    Beim VfL Osnabrück fehlte der Kapitän Jannik Müller aufgrund einer Gelbsperre. Das Team von Trainer Timo Schultz nahm drei Wechsel in der Startaufstellung vor.

    Tabellenentwicklung und Ausblick

    Mit dem Sieg verbessert sich Wehen Wiesbaden auf den zehnten Tabellenplatz und festigt seine Position im Mittelfeld der 3. Liga. In den letzten fünf Spielen haben sie zwei Siege und drei Niederlagen eingefahren und zeigten eine konsequente Leistung.

    Der VfL Osnabrück verbleibt mit 29 Punkten auf dem fünften Rang und kassierte mit dieser Niederlage bereits die zweite Pleite in Folge, nachdem sie zuvor stets mit einem Sieg auf eine Niederlage reagiert hatten.

    Für beide Mannschaften stehen in Kürze weitere wichtige Partien an: Osnabrück reist am Freitag zum abstiegsbedrohten SSV Ulm 1846, während Wehen Wiesbaden zwei Tage später den FC Energie Cottbus empfängt.

    Fazit

    Der SV Wehen Wiesbaden konnte mit einer disziplinierten Defensivleistung und einer effektiven Offensivaktion den VfL Osnabrück bezwingen. Die Gastgeber verpassten es, durch ihre Angriffsbemühungen zu punkten, was durch die schwache Chancenverwertung und fehlende Entschlossenheit vor dem Tor begründet wurde. Damit bleibt die Offensive des VfL die Hauptproblemzone.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue 3:1 (2025-11-28)

    SV Wehen Wiesbaden gelingt wichtiger Sieg im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue

    Im Rahmen des 16. Spieltags der 3. Liga empfing der SV Wehen Wiesbaden am 28. November 2025 ab 19 Uhr den FC Erzgebirge Aue in der heimischen BRITA-Arena. Die Begegnung zwischen zwei Teams aus der unteren Tabellenregion endete mit einem 3:1-Erfolg für die Gastgeber, die damit wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sammelten.

    Verlauf der Partie: Aues Führung reicht nicht zum Punktgewinn

    Die erste Hälfte verlief zunächst ausgeglichen, wobei die Gäste aus Aue die aktivere und auch erfolgreichere Mannschaft waren. In der 17. Spielminute gelang Julian Günther-Schmid mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Veilchen die Führung. Die Gastgeber fanden offensiv kaum Mittel und konnten ohne eigene Treffer in die Kabine gehen.

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Wiesbaden legte an Intensität zu und übernahm zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Bereits in der 53. Minute erzielte Justin Janitzek den Ausgleichstreffer für die Hausherren. Dieser Treffer sorgte für sichtbar mehr Sicherheit im Spiel der Wiesbadener, während Aue die kurzzeitige Führung aus der ersten Halbzeit zunehmend zu verlieren schien.

    In der Folgezeit präsentierte sich der SV Wehen Wiesbaden deutlich zielstrebiger und drängte auf die Entscheidung. Donny Bogicevic brachte die Gastgeber in der 75. Minute mit 2:1 in Führung, was die Stimmung in der BRITA-Arena deutlich hob. Erzgebirge Aue, das in der Offensive durch mehrere verletzungsbedingte Ausfälle geschwächt war, fand keine passende Antwort mehr. In der Nachspielzeit setzte Nikolas Agrafiotis mit dem Treffer zum 3:1 den Schlusspunkt, der den Comeback-Sieg perfekt machte.

    Personelle Aspekte und Taktik

    Die Personalsituation bei Erzgebirge Aue war vor der Begegnung bereits angespannt. Trainer Jens Härtel fehlten unter anderem wichtige Stützen wie Julian Guttau, Marvin Stefaniak und Marcel Bär, was sich insbesondere in der Offensive negativ auswirkte. Die begrenzten Optionen verhinderten in der zweiten Hälfte effektive Entlastungsangriffe.

    Demgegenüber nutzte Wiesbadens Trainer Daniel Scherning sein Wechselkontingent geschickt, um frische Impulse zu setzen. Zwei Torschützen waren zudem in dieser Partie erstmals erfolgreich für die Gastgeber, was die taktische Flexibilität und Kaderbreite unterstreicht.

    Tabellenkontext und Ausblick

    Mit dem Sieg verbessert sich SV Wehen Wiesbaden in der Tabelle und kann sich mit 22 Punkten auf Rang zehn positionieren. Dieser Erfolg ist besonders wertvoll angesichts der jüngsten durchwachsenen Ergebnisse, die zuletzt von mehreren Niederlagen geprägt waren. Erzgebirge Aue verbleibt mit 20 Zählern knapp dahinter auf dem 17. Platz und bleibt weiter im unteren Tabellendrittel.

    Beide Mannschaften haben in den kommenden Wochen wichtige Aufgaben vor sich. Wiesbaden wird auswärts beim VfL Osnabrück antreten, der aktuell auf einem Aufstiegsplatz rangiert. Für Aue stehen ebenfalls richtungsweisende Partien an, in denen die Mannschaft wieder punkten muss, um den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.

    Fazit

    Das Spiel bot einen deutlichen Bruch zwischen den beiden Halbzeiten. Während Erzgebirge Aue in der ersten Hälfte die Oberhand behielt und in Führung ging, dominierten die Gastgeber nach dem Wechsel und drehten das Ergebnis souverän. Das Duell zeigte die Bedeutung von personeller Stabilität und taktischer Anpassungsfähigkeit im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – SV Wehen Wiesbaden 1:0 (2025-11-22)

    SV Waldhof Mannheim siegt knapp gegen SV Wehen Wiesbaden

    Am 15. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SV Waldhof Mannheim am 22. November 2025 mit 1:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Das Spiel, das um 14 Uhr begann, fand unter schwierigen Platzbedingungen statt und war vor allem von defensiv ausgerichteten Mannschaften geprägt. Der späte Treffer von Terrence Boyd in der 71. Minute sicherte den Gastgebern die wichtigen drei Punkte.

    Spielverlauf geprägt von defensiver Stabilität

    Beide Teams traten in einer Phase an, in der sie einen ausgeglichenen Punktestand von 19 Zählern hatten. Die Begegnung begann mit vorsichtigem Abtasten, bei dem beide Seiten großen Wert darauf legten, ihre Defensive geordnet zu halten. Dies führte zu einem überwiegenden Einsatz hoher Bälle und einem eher zähen Spielrhythmus.

    Waldhof Mannheim hatte in der ersten Halbzeit die erste aussichtsreiche Gelegenheit, als nach einer Standardsituation Tim Sechelmann zum Abschluss kam, der Gästetorwart Noah Brdar jedoch parierte. Wehen Wiesbaden versuchte ebenfalls Akzente zu setzen, hatte aber Schwierigkeiten, klare Chancen herauszuspielen. Die Partie zeichnete sich vor allem durch Phasen ohne nennenswerte Offensivaktionen aus.

    Platzverhältnisse und Ausfälle beeinflussen Spielqualität

    Das Spielniveau litt unter den widrigen Bedingungen auf dem Spielfeld. Die Rasenheizung im Carl-Benz-Stadion war in der Nacht vor dem Spiel ausgefallen, was zu einer teilweise vereisten Spielfläche führte. Diese Tatsache beeinträchtigte die technische Qualität und Kreativität beider Mannschaften deutlich.

    Zusätzlich schwächten Verletzungen von zwei Wehener Spielern – unter anderem einer wichtigen Person in der zentralen Abwehr – die Gäste merklich. Dies wirkte sich nachteilig auf deren Defensive und Spielaufbau aus und trug dazu bei, dass Mannheim besser agieren konnte.

    Doppelte Dreierkette als defensives Grundgerüst

    Beide Trainer entschieden sich, mit Dreierketten zu spielen, was das Spiel taktisch strukturierte und aggressives Attackieren erschwerte. Die Abwehrreihen waren gut organisiert, was die Offensive des Gegners stark einschränkte.

    Der Siegtorschütze Boyd konnte sich trotz der robusten Defensivarbeit gegen seine Gegenspieler durchsetzen und erzielte nach einer Leistungssteigerung der Mannheimer in der zweiten Hälfte das einzige Tor. Dieser Treffer fiel in einer Partie, in der Torchancen insgesamt Mangelware waren.

    Bedeutung des Ergebnisses für beide Teams

    Die drei Punkte sind für den SV Waldhof Mannheim besonders wertvoll, da die Mannschaft zuvor zwei Niederlagen in Folge hinter sich hatte und somit dringend Erfolgserlebnisse benötigte. Die Leistung steigerte sich nach der Pause deutlich, was den Sieg letztlich verdient erscheinen lässt.

    Für den SV Wehen Wiesbaden unter dem neuen Trainer Daniel Scherning brachte die Partie Enttäuschung, zumal die Mannschaft trotz einiger Gelegenheiten die Führung nicht erzielte. Das Spiel offenbarte zudem Defizite im Offensivspiel und zeigte, dass der Weg zurück in bessere Formen noch einige Anstrengungen erfordert.

    Fazit

    In einer von Defensive und schwierigen äußeren Bedingungen geprägten Begegnung setzte sich der SV Waldhof Mannheim knapp, aber verdient gegen den SV Wehen Wiesbaden durch. Das Spiel bot wenig Höhepunkte, doch die entscheidende Aktion von Terrence Boyd sicherte den Gastgebern die wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Viktoria Köln 0:1 (2025-11-09)

    Viktoria Köln setzt sich spät bei Wehen Wiesbaden durch

    Am 14. Spieltag der 3. Liga gastierte Viktoria Köln bei SV Wehen Wiesbaden. Die Partie wurde am 9. November 2025 ab 19:30 Uhr ausgetragen und endete nach 90 Minuten mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gäste aus Köln. Das Tor des Abends fiel in der Schlussphase der Begegnung und besiegelte eine weitere Niederlage für Wiesbaden, das damit auf Rang 13 der Tabelle zurückfällt.

    Zähes Duell in der ersten Halbzeit

    Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften ab, nennenswerte Torchancen waren Mangelware. Die Defensivreihen erwiesen sich als stabil und ließen wenig zu. In der Offensive fehlte auf beiden Seiten zunächst die nötige Durchschlagskraft. So ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

    Strategische Wechsel und späte Entscheidung

    Im zweiten Durchgang blieb das Spiel umkämpft und chancenarm. Erst in der Schlussviertelstunde erhöhten beide Teams den Druck. Köln wechselte in der 79. Minute doppelt, um frische Impulse zu setzen. Dieser Schritt zeigte Wirkung: In der 83. Minute gelang David Otto das einzige Tor des Abends, als er eine Gelegenheit im Strafraum nutzte und den Ball im Netz unterbrachte. Die Gastgeber konnten auf den Rückstand nicht mehr entscheidend antworten.

    Tabellarische Auswirkungen

    Durch die Niederlage verbleibt der SV Wehen Wiesbaden nach 14 Spieltagen mit 19 Punkten auf dem 13. Platz. Die Bilanz des Teams aus Hessen steht bei fünf Siegen, vier Unentschieden und fünf Niederlagen, das Torverhältnis ist mit 17:17 ausgeglichen. In den vergangenen fünf Ligaspielen hatte Wehen Wiesbaden zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen verzeichnet.

    Viktoria Köln hingegen kann nach sieben Erfolgen, zwei Punkteteilungen und fünf Niederlagen bei nun ebenfalls 14 ausgetragenen Begegnungen auf eine positive Leistung schauen. Zuletzt hatte das Team bereits gegen Ingolstadt gewonnen. Mit 23 Punkten belegt Köln damit eine Platzierung im oberen Tabellendrittel und geht mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.

    Ausblick auf den nächsten Spieltag

    • SV Wehen Wiesbaden tritt am 22. November 2025 auswärts beim SV Waldhof Mannheim an.
    • Viktoria Köln empfängt zeitgleich den SC Verl im eigenen Stadion.

    Fazit

    Die Partie zwischen Wehen Wiesbaden und Viktoria Köln war von Vorsicht geprägt. Details entschieden das Spiel erst in den Schlussminuten zugunsten der Gäste. Während sich Wiesbaden erneut geschlagen geben musste, setzt Köln seine Serie mit einem weiteren Auswärtssieg fort.

    Quellen

  • TSV Havelse – SV Wehen Wiesbaden 0:2 (2025-11-01)

    TSV Havelse unterliegt SV Wehen Wiesbaden: Knappe Chancen, klare Niederlage

    Am 13. Spieltag der 3. Liga traf der TSV Havelse auf den SV Wehen Wiesbaden. Das Heimspiel im Eilenriedestadion endete mit einem 0:2 aus Sicht des Aufsteigers. Die Partie bot trotz schwieriger Platzverhältnisse ausreichend Spannung, und der TSV kämpfte erneut vergeblich um den ersten Saisonsieg. Wiesbaden sicherte sich im ersten Match nach dem Trainerwechsel einen erarbeiteten, aber nicht glanzvollen Auswärtserfolg.

    TSV Havelse mit mutigem Beginn und fehlendem Abschlussglück

    Die Begegnung begann engagiert von den Hausherren. Bereits in der Anfangsphase setzte Havelse ein Zeichen, als Arlind Rexhepi nach wenigen Minuten mit einem abgefälschten Distanzschuss die Latte traf. In der Folge fehlte es Havelse jedoch an Durchschlagskraft im gegnerischen Strafraum. John Xaver Posselt kam zweimal in aussichtsreiche Position, blieb aber in beiden Fällen erfolglos. Die Gäste aus Wiesbaden zeigten zunächst kaum offensive Akzente; die Defensive wirkte unsicher, für Entlastung sorgte das Mittelfeld selten.

    • 6. Minute: Latte nach abgefälschtem Rexhepi-Schuss
    • Mehrere Chancen für Posselt ohne Erfolg
    • Wiesbaden defensiv wacklig, aber havelses Angriff nicht zielstrebig genug

    Verletzung und Führungstreffer noch vor der Halbzeit

    Für Wiesbaden verlief die erste Halbzeit nicht störungsfrei. Torwart Florian Stritzel musste nach einer halben Stunde wegen einer Verletzung ersetzt werden. Für ihn stand der junge Noah Brdar erstmals in der 3. Liga im Tor. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs wendete sich das Blatt: Fatih Kaya nutzte die sich bietende Gelegenheit und brachte die Gäste mit einem überlegten Abschluss in Führung. Havelse musste damit nach einer ordentlichen ersten Hälfte dennoch mit einem Rückstand in die Pause gehen.

    • 34. Minute: Torwartwechsel bei Wiesbaden, Brdar feiert Drittliga-Debüt
    • 45.+2: Kaya erzielt das 0:1 für Wiesbaden

    Zähes Ringen auf schwierigem Untergrund

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Der tief bespielbare Boden – das Eilenriedestadion hatte durch zahlreiche Spiele starke Spuren – stellte beide Mannschaften vor Herausforderungen. Havelse versuchte, den Druck zu erhöhen, schaffte es aber kaum, zwingende Situationen vor dem gegnerischen Tor zu kreieren. Die Gäste agierten abwartend und setzten vor allem auf Konter. In mehreren Situationen zeigte Brdar bei seinem Debüt starke Reflexe, etwa als Posselt aus kurzer Distanz per Kopfball den Ausgleich verpasste. Auf der anderen Seite scheiterten auch die Angreifer des SVWW zunächst an dem energisch verteidigenden Gastgeber und an Havelses Torwart Tom Opitz.

    • Tiefes Geläuf erschwert das Offensivspiel beider Teams
    • Brdar pariert gegen Posselt (83.)
    • Kurz vor Schluss bemüht sich Havelse um den Ausgleich

    Entscheidung in der Schlussphase

    In der Nachspielzeit setzte Wiesbaden den Schlusspunkt. Nach Vorarbeit über die rechte Seite und einer präzisen Hereingabe konnte Nikolas Agrafiotis den Ball aus kurzer Distanz zum zweiten Treffer für die Gäste einschieben. Die Offensivbemühungen der Gastgeber blieben unvollendet, sodass erneut kein eigener Treffer notiert werden konnte. Der Sieg für Wehen Wiesbaden geriet letztlich nicht mehr in Gefahr.

    • 91. Minute: Agrafiotis erhöht per direktem Abschluss auf 0:2

    Tabelle und Ausblick

    Nach dieser weiteren Heimniederlage rutscht der TSV Havelse mit nur vier Punkten aus dreizehn Partien weiter in den Tabellenkeller. Defensiv bleibt das Team anfällig, mit einer der schwächsten Bilanzen der Liga. Für Wehen Wiesbaden bringt der Arbeitssieg einen Sprung ins Tabellenmittelfeld. Das Team sammelte den fünften Saisonsieg und zeigte, dass es nach der Entlassung von Trainer Nils Döring unter Interimscoach Steinmetz zumindest kämpferisch reagiert.

    • Havelse: weiter sieglos, Abstiegszone, defensive Probleme
    • Wehen Wiesbaden: erfolgreicher Start nach dem Trainerwechsel, Tabellenplatz verbessert

    Fazit

    Der TSV Havelse präsentiert sich trotz Bemühungen weiterhin ohne Fortune im Torabschluss und bleibt abstiegsgefährdet. Wiesbaden nimmt drei hart erarbeitete Punkte aus Hannover mit. Überzeugend war die Vorstellung der Gäste nicht, doch sie nutzten die Chancen effektiver. Die Hausherren verbuchen erneut zu viele Gegentreffer und warten weiter auf ein Erfolgserlebnis.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – Alemannia Aachen 1:2 (2025-10-24)

    Niederlage für SV Wehen Wiesbaden: Aachen setzt Aufwärtstrend fort

    Am zwölften Spieltag der 3. Liga hat der SV Wehen Wiesbaden seine zweite Pleite in Folge kassiert. Alemannia Aachen sicherte sich mit einem 2:1-Auswärtserfolg wichtige Punkte und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf. Der Trainerwechsel bei den Gästen zeigte dabei sofort Wirkung.

    Frühe Führung für die Gäste

    Die Begegnung in Wiesbaden begann aus Sicht der Hausherren unglücklich. Nach knapp zwanzig Minuten brachte ein Strafstoß die Gäste aus Aachen auf Kurs. Vorausgegangen war ein Foulspiel von Justin Janitzek an Valmir Sulejmani im Strafraum. Schiedsrichter Assad Nouhoum entschied ohne Zögern auf Elfmeter, den Lars Gindorf mit sicherem Abschluss zur Führung für die Alemannia nutzte.

    Nur wenige Minuten später funktionierte das Offensivspiel der Gäste erneut. Nach einem sehenswerten Zuspiel im Strafraum vollendete Mika Schroers mit einem platzierten Schuss zum 2:0. Die Defensive des SV Wehen Wiesbaden wirkte in dieser Phase unsortiert und ließ weitere Möglichkeiten für Aachen zu.

    Wiesbaden in Rückstand und weiter im Pech

    Der Rückstand schien die Gastgeber zu verunsichern. Dennoch bot sich dem Team vom Trainer Nils Döring die Gelegenheit, wieder ins Spiel zu finden. Nach einem Foul an Lukas Schleimer zeigte der Schiedsrichter auf der Gegenseite auf den Punkt. Wiesbadens Stürmer Nikolas Agrafiotis übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch an Aachens Keeper Jan Olschowsky. Bereits in den Wochen zuvor hatten die Hessen Probleme mit verwandelten Strafstößen, was sich an diesem Abend fortsetzte.

    Alemannia kontrolliert – Wiesbadener Schlussoffensive reicht nicht

    Mit der 2:0-Führung für Aachen ging es in die Kabinen. Beide Mannschaften reagierten zur Pause mit personellen Veränderungen. Die Hausherren brachten unter anderem Moritz Flotho, der sich später noch in die Torschützenliste eintrug. Nach rund 65 Minuten gelang dem eingewechselten Wiesbadener per Kopf der Anschlusstreffer, nachdem eine Flanke von der Seite verwertet wurde. Das 1:2 brachte neue Hoffnung ins Spiel der Gastgeber.

    Der SV Wehen Wiesbaden erhöhte nun den Druck. In der Schlussphase drängte das Team entschlossen auf den Ausgleich, doch die Defensive der Alemannia hielt stand. Die Gäste verteidigten mit viel Einsatz, Torhüter Olschowsky zeigte mehrfach sichere Aktionen. Trotz einiger Abschlüsse fanden die Wiesbadener kein Mittel mehr, um die gegnerische Abwehr erneut zu überwinden.

    Wichtiger Erfolg im Trainer-Debüt für Aachen

    Mit dem 2:1-Erfolg feierte das Team aus Nordrhein-Westfalen den ersten Pflichtspielsieg unter Interimscoach Ilyas Trenz. Die Mannschaft hatte zuvor sieben von elf Spielen verloren und steckte tief im Tabellenkeller. Der Trainerwechsel verlieh dem neuen Team spürbar Energie und erhöhte die Disziplin im Defensivverhalten. Durch den Auswärtssieg schob sich Alemannia Aachen vorerst auf Rang 16 und verließ damit die Abstiegsplätze.

    Für den SV Wehen Wiesbaden bedeutet die zweite Niederlage hintereinander einen Rückschlag. Die Mannschaft bleibt mit 16 Punkten weiter im Mittelfeld der Tabelle und hinkt den eigenen Erwartungen hinterher. Gegen die abstiegsbedrohten Aachener konnte das Team insbesondere in der ersten Hälfte nicht überzeugen.

    Fazit

    Der SV Wehen Wiesbaden bleibt auch nach dem zwölften Spieltag in einer Ergebniskrise. Ein verschossener Strafstoß und die Nachlässigkeit in der Defensive in der ersten Halbzeit kosteten wertvolle Zähler. Alemannia Aachen präsentierte sich unter Interimstrainer Trenz aggressiv und konsequent, was mit drei Punkten belohnt wurde.

    Quellen

  • Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden 3:0 (2025-10-18)

    Hansa Rostock beendet Negativserie mit klarem Sieg gegen Wehen Wiesbaden

    Am 11. Spieltag der 3. Liga hat Hansa Rostock nach vier sieglosen Partien einen deutlichen 3:0-Erfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden eingefahren. Mit dieser überzeugenden Vorstellung im heimischen Ostseestadion verschafften sich die Rostocker nicht nur ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis, sondern setzten auch ein Zeichen im bisherigen Saisonverlauf.

    Spielverlauf: Frühe Führung durch Hansa

    Von Beginn an dominierte die Mannschaft von Trainer Daniel Brinkmann das Geschehen. Bereits in den ersten Minuten drängten die Hausherren den Gast aus Wiesbaden mit hohem Pressing tief in deren eigene Hälfte. Die erste große Gelegenheit hatte Kenan Fatkic, dessen Abschluss aber knapp am Tor vorbeiging.

    Nach 12 Minuten gelang Rostock dann doch die Führung: Nach mehreren misslungenen Klärungsversuchen der Wiesbadener im eigenen Strafraum reagierte Ryan Naderi am schnellsten und traf aus kurzer Entfernung zum 1:0.

    Vergebene Chance auf Ausbau der Führung

    Nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer bot sich den Gastgebern die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Nach einem Handspiel im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Andreas Voglsammer trat an, fand mit seinem halbhoch geschossenen Strafstoß jedoch in Wiesbadens Torhüter Florian Stritzel seinen Meister, der den Versuch parieren konnte.

    Gefahr vor beiden Toren

    Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb Hansa das spielbestimmende Team. Stritzel verhinderte mit einer weiteren Parade gegen Voglsammer einen höheren Rückstand. Wenig später rettete die Latte die Gäste nach einem Distanzschuss von Cedric Harenbrock. Auch Wiesbaden hatte einen Lattenknaller zu verzeichnen, blieb ansonsten aber offensiv blass.

    In der Defensive agierten die Rostocker stabil, unterstützt von der Rückkehr von Ahmed Gürleyen nach abgesessener Sperre. Das Zusammenspiel in der Innenverteidigung zeigte sich geordnet, während im Mittelfeld Harenbrock die Angriffe leitete.

    Vorentscheidung im zweiten Durchgang

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Hansa weiter den Druck. Die Gastgeber nutzten eine Standardsituation, um das zweite Tor zu erzielen und das Spiel damit frühzeitig in ihre Richtung zu lenken. In der Schlussphase steigerten die Rostocker das Ergebnis noch auf 3:0 und knüpften dabei an die engagierte ersten Halbzeit an.

    Der SV Wehen Wiesbaden fand über die gesamte Spieldauer kaum Mittel, um Hansa gefährlich zu werden. Die Rostocker kontrollierten das Geschehen, ließen nur selten Abschlüsse der Hessen zu und sorgten offensiv regelmäßig für Gefahr.

    Analyse: Schlüssel zum Erfolg

    • Rostock überzeugte mit hoher Laufbereitschaft und aktivem Pressing.
    • Die defensive Stabilität nach personellen Veränderungen zahlte sich aus.
    • Im Angriff zeigte sich das Team variabel und suchte konsequent den Torabschluss.
    • Torhüter Florian Stritzel verhinderte für Wiesbaden eine höhere Niederlage.

    Reaktionen und Ausblick

    Durch den dritten Saisonsieg arbeitet sich Hansa Rostock in der Tabelle vor und verschafft sich erstmals seit längerem Luft im Mittelfeld. Nach schwierigen Wochen ist der klare Sieg gegen einen direkten Konkurrenten ein Wirkungstreffer für das Team und Trainer Daniel Brinkmann. Für den SV Wehen Wiesbaden bedeuten die 90 Minuten einen Rückschlag im Kampf um Punkte in der Fremde.

    Am kommenden Spieltag möchte Rostock an die engagierte Leistung anknüpfen und den positiven Trend bestätigen. Die Defensive steht seit der Umstellung stabiler, und mit mehr Effizienz im Abschluss lassen sich in den nächsten Partien weitere wichtige Zähler sammeln.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München 1:0 (2025-10-05)

    SV Wehen Wiesbaden ringt TSV 1860 München nieder

    Am 10. Spieltag der 3. Liga trafen der SV Wehen Wiesbaden und der TSV 1860 München aufeinander. Die Partie in Wiesbaden endete mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gastgeber. Beide Teams erlebten im bisherigen Saisonverlauf Höhen und Tiefen, weshalb die Begegnung als richtungsweisend galt. Für Wehen bedeutete der Sieg die Fortsetzung einer positiven Serie, während sich bei den Münchner Löwen die Unsicherheit verstärkte.

    Analyse der Ausgangslage

    Bereits im Vorfeld war zu erkennen, dass die Partie für beide Vereine eine besondere Bedeutung hatte. Der SV Wehen Wiesbaden sammelte zuletzt durch kontinuierliche Leistungen wichtige Zähler und positionierte sich in unmittelbarer Nähe der Spitzengruppe. Die Gäste aus München befanden sich dagegen in einer schwierigen Phase: Nach ordentlichem Saisonbeginn mit prominenten Neuzugängen wie Kevin Volland, Florian Niederlechner und anderen Leistungsträgern hatte die Mannschaft eine Negativserie von mehreren Niederlagen hinter sich. Auch abseits des Platzes setzte sich die Unruhe fort – das Trainerteam wurde neu aufgestellt und sportliche Führungskräfte entlassen.

    Spielverlauf: Umkämpfte erste Hälfte

    Beide Teams begannen das Spiel mit erkennbarem Respekt voreinander. Die Wiesbadener agierten organisiert und druckvoll, doch die defensive Ausrichtung der Gäste hielt zunächst stand. 1860 München, das wegen Ausfällen wichtiger Akteure wie Kevin Volland und Kapitän Jesper Verlaat mit veränderter Startelf ins Spiel ging, ließ über weite Strecken wenig zu. Im Angriff konnte München mit vereinzelten Aktionen für Entlastung sorgen, doch der letzte Zug zum Tor fehlte beiden Mannschaften deutlich. Ein Pfostenschuss von Florian Niederlechner stellte eine der wenigen Ausrufezeichen im ersten Durchgang dar. Zur Pause stand es torlos 0:0.

    Entscheidung in der Schlussphase

    Auch in der zweiten Spielhälfte setzte sich das Bild eines zähen Duells fort. Beide Seiten versuchten, das Spielgeschehen zu kontrollieren, doch echte Höhepunkte blieben zunächst Mangelware. Erst in der Endphase gelang es den Gastgebern, eine der wenigen offenen Gelegenheiten zu nutzen. Wehen Wiesbaden erzielte in den letzten Minuten den entscheidenden Treffer. 1860 München versuchte, mit späten offensiven Wechseln noch auszugleichen, brachte aber keine klare Torchance mehr zustande. Die Defensive der Wiesbadener blieb konzentriert und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

    Auswirkungen auf die Tabelle und das Umfeld

    Mit dem Erfolg baute Wehen Wiesbaden seine Serie aus und sammelte ein weiteres Mal Punkte. Das Team schob sich durch den Sieg ins vordere Mittelfeld der 3. Liga und hat damit weiterhin Anschluss an die Verfolger der Tabellenspitze. Für den TSV 1860 München hingegen war die Niederlage ein Rückschlag. Nachdem bereits im Spiel zuvor ein Wechsel auf der Trainerbank erfolgt war, wächst der Druck auf alle Beteiligten. Die Münchner rutschten durch die Pleite auf den zwölften Rang und halten nun sieben Zähler Abstand auf Rang drei. Der Vorsprung auf die Abstiegszone ist auf zwei Punkte geschrumpft. Im Umfeld wurde diese Entwicklung kritisch beobachtet, nicht zuletzt da im Vorfeld bereits von chaotischen Zuständen innerhalb des Vereins gesprochen wurde.

    Langfristige Bedeutung für beide Klubs

    • Der SV Wehen Wiesbaden unterstrich seinen Anspruch, ein zuverlässiges Team der 3. Liga zu bleiben, und sammelte wichtige Punkte für den Klassenerhalt und mehr.
    • 1860 München bleibt trotz individueller Klasse und namhafter Neuzugänge unter seinen Möglichkeiten. Fehlende Konstanz und Unruhe auf mehreren Ebenen prägen derzeit das Bild des einstigen Bundesligisten.

    Schlussfolgerung

    Die Partie war von Taktik, Vorsicht und zunehmendem Druck auf beiden Seiten geprägt. Wehen Wiesbaden zeigte in kritischen Phasen Nervenstärke und verdiente sich den späten Erfolg. 1860 München musste die nächste Enttäuschung verkraften und steht vor wichtigen Wochen, in denen nicht nur sportliche Reaktionen, sondern auch klare Entscheidungen in der Führung gefragt sind.

    Quellen

  • VfB Stuttgart II – SV Wehen Wiesbaden 0:0 (2025-09-30)

    VfB Stuttgart II und SV Wehen Wiesbaden trennen sich torlos

    Am 9. Spieltag der 3. Liga stand die Begegnung zwischen dem VfB Stuttgart II und dem SV Wehen Wiesbaden im Fokus. Im Stuttgarter Heimspiel endete eine ausgeglichene Partie mit 0:0 – ein Resultat, das die aktuelle Platzierung beider Mannschaften im Tabellenmittelfeld widerspiegelt.

    Stuttgart II nach herber Niederlage unter Zugzwang

    Die Hausherren starteten nach der klaren 0:5-Niederlage bei Energie Cottbus mit einer veränderten Herangehensweise in die Begegnung. Trainer Nico Willig brachte dabei zwei erfahrene Spieler aus dem Profikader – Ameen Al-Dakhil und Nikolas Nartey – von Beginn an. Leonidas Stergiou stand zudem als Option auf der Bank zur Verfügung und wurde zu Beginn der zweiten Hälfte eingewechselt. Damit setzte Stuttgart auf Stabilität und Erfahrung, um die eigene Defensive zu stärken und dem Negativerlebnis der Vorwoche entgegenzuwirken.

    Erste Halbzeit: Chancen auf beiden Seiten

    Der erste Aufreger ließ nicht lange auf sich warten. Bereits in der Anfangsphase kamen die Gäste durch Niklas May zu einer ersten Möglichkeit, jedoch ohne Drljaca im VfB-Tor ernsthaft zu fordern. Gefährlicher wurde es, als Stuttgarts Nartey einen Abschluss knapp ins Ziel brachte, doch Jordy Gillekens rettete für Wiesbaden auf der Linie und verhinderte so einen Rückstand der Gäste. Auf der Gegenseite verpasste Lukas Schleimer nach einer Ecke die Gelegenheit für Wiesbaden, Drljaca blieb Sieger. Noch vor der Pause mangelte es beiden Teams an Durchsetzungskraft im letzten Drittel, sodass es torlos in die Kabine ging.

    Zweite Halbzeit: Wechsel, aber keine Tore

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs tauschten die Gastgeber positionsgetreu und brachten Stergiou für Al-Dakhil. Im weiteren Verlauf zog Trainer Willig in der 63. Minute gleich dreifach nach und brachte frische Akteure ins Spiel. Auch die Gäste reagierten mit einem Doppelwechsel. Trotz dieser Anpassungen blieben die ganz großen Chancen Mangelware. Die Defensivreihen dominierten das Geschehen und ließen nur selten Abschlüsse zu.

    Die Entscheidung fiel in keinem Abschnitt. Vereinzelt tauchten beide Teams in Tornähe auf, doch fehlte es an Präzision und Entschlossenheit im Abschluss. Die Begegnung flachte in der Schlussphase merklich ab. Beide Mannschaften schienen darauf bedacht, zumindest einen Punkt zu sichern und keinen entscheidenden Fehler zu machen.

    Tabellarische Situation nach dem Unentschieden

    • Der VfB Stuttgart II verbleibt mit zwölf Punkten nach neun Spielen auf Rang elf.
    • SV Wehen Wiesbaden festigt mit nun 13 Zählern seinen Platz im Tabellenmittelfeld.
    • Beide Mannschaften haben bisher jeweils drei Siege in der laufenden Spielzeit einfahren können.
    • Für Wiesbaden dauert die Serie ohne Dreier bereits seit drei Partien an.

    Ausblick auf die kommenden Spiele

    Stuttgart II steht bereits am kommenden Wochenende vor der nächsten Herausforderung, wenn es zum Auswärtsspiel bei der Reserve von TSG 1899 Hoffenheim geht. Wehen Wiesbaden reist hingegen zum SV Waldhof Mannheim. Beide Teams werden versuchen, das punktelose Remis zu verarbeiten und bei den nächsten Aufgaben wieder offensiv zu überzeugen.

    Fazit

    Der Abend im Robert-Schlienz-Stadion brachte keine Tore, aber zwei kompakte Mannschaftsleistungen. Während Stuttgart II nach dem Rückschlag in Cottbus defensiv gefestigter wirkte, blieb Wehen Wiesbaden vor allem offensiv zu harmlos. Die Punkteteilung hilft keinem der beiden Klubs entscheidend weiter, sorgt aber vorerst für Ruhe im Mittelfeld der Tabelle.

    Quellen