Schlagwort: SV Werder Bremen

  • SV Werder Bremen – 1. FC Köln 1:1 (2025-11-29)

    Bundesliga 2025/26: Unentschieden zwischen SV Werder Bremen und 1. FC Köln

    Am 29. November 2025 trafen der SV Werder Bremen und der 1. FC Köln zum 12. Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 im Weserstadion aufeinander. Die Partie endete mit einem 1:1-Unentschieden, was für beide Mannschaften einen wichtigen Punktgewinn bedeutete. Vor 41.800 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel, in dem der SV Werder Bremen zunächst dominanter auftrat, aber der 1. FC Köln mit einer starken Schlussoffensive zum Ausgleich kam.

    Spielverlauf und Tore

    Die Gastgeber aus Bremen gingen in der 22. Spielminute durch ein Tor ihres Kapitäns Marco Friedl in Führung. Es war sein erstes Saisontor und brachte Werder früh in eine vielversprechende Position. Die Mannschaft von Trainer Horst Steffen zeigte zunächst eine disziplinierte Defensivleistung und kontrollierte das Geschehen weitgehend. Köln startete verhalten und benötigte einige Zeit, um ins Spiel zu finden.

    In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit gelang dem 1. FC Köln durch den jungen Angreifer Said El Mala der Ausgleichstreffer (90.+1). El Mala erwies sich bei mehreren Offensivaktionen als alleiniger gefährlicher Faktor der Kölner und rettete seiner Mannschaft so den Punkt. Kurz darauf sah Bremens Niklas Stark wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (90.+7), was die hektische Schlussphase weiter prägte.

    Einzelspieler und Taktische Aspekte

    Der 19-jährige Said El Mala erlebte mit seinem späten Ausgleich und einer durchweg starken Leistung einen weiteren Schritt in seiner erst kurzen Bundesliga-Karriere. Sein Einsatz über die volle Spieldauer war das erste Mal, dass Trainer Lukas Kwasniok ihm diese Rolle anvertraute. El Malas Leichtigkeit im Angriffsspiel sowie seine Abschlussstärke waren für die Kölner äußerst wertvoll.

    Auf der anderen Seite brachte die frühe Führung durch Marco Friedl Werder Bremen in eine gute Ausgangslage. Die Defensive zeigte sich stabil, doch im Abschluss und in der Chancenverwertung fehlte es an der Durchschlagskraft, um den Vorsprung ins Ziel zu retten. Das Ausschlussfoul von Niklas Stark in der Schlussphase erschwerte den Hausherren die letzten Minuten.

    Teamleistungen und Tabellenauswirkungen

    Der 1. FC Köln zeigte nach mehreren Niederlagen eine Reaktion und blieb durch den Punkt im Mittelfeld der Tabelle gefestigt. Die Mannschaft agierte im Vergleich zu den vorangegangenen Partien zielstrebiger und konnte eine weitere Pleite verhindern. Für Werder Bremen brachte das Unentschieden einen gefühlten Rückschlag, da mit einem weiteren Heimsieg eine Verbesserung der Tabellenposition in Richtung obere Tabellenhälfte möglich gewesen wäre.

    Mit derzeit 16 Punkten befindet sich Werder Bremen auf dem 9. Tabellenplatz. Die jüngste Bilanz weist zwei Heimsiege, zwei Unentschieden und eine Niederlage auf. Der 1. FC Köln kann mit diesem Remis leben und bereitet sich auf die kommenden Aufgaben vor, um den Abstand nach unten zu vergrößern.

    Blick voraus

    Für Werder Bremen steht bereits das nächste wichtige Nordderby gegen den Hamburger SV an, das am 7. Dezember 2025 stattfinden wird. Diese Begegnung bietet die Gelegenheit, die zuletzt gezeigte Form weiter zu stabilisieren. Köln will ebenfalls an die kämpferische und engagierte Leistung anknüpfen und die Aufwärtstendenz fortsetzen.

    Aufstellungen und Statistiken

    • Werder Bremen (Startelf): Mio Backhaus (Tor), Yukinari Sugawara, Amos Pieper, Karim Coulibaly, Marco Friedl, Jens Stage, Senne Lynen, Cameron Puertas, Romano Schmid, Keke Topp, Marco Grüll.
    • 1. FC Köln (besonders wichtig): Said El Mala (Offensive), Kapitän Friedl (Bremen, Torschütze).
    • Zuschauerzahl: 41.800 im Weserstadion.
    • Rote Karte: Niklas Stark (Werder Bremen, 90.+7 min.)

    Fazit

    Das Spiel gegen den 1. FC Köln brachte für den SV Werder Bremen trotz Führung keinen Heimsieg, da die junge Kölner Mannschaft mit Said El Mala als Schlüsselspieler spät ausglich. Die Partie zeigte taktische Disziplin auf beiden Seiten sowie kämpferisches Engagement bis zum Schluss. Für Bremen bleibt die Aufgabe, in den kommenden Spielen die Chancenverwertung zu verbessern, um wieder weiter nach oben zu klettern. Köln auf der anderen Seite kann mit dem Punkt gewonnene Zuversicht für die nächste Phase der Saison schöpfen.

    Quellen

  • RB Leipzig – SV Werder Bremen 2:0 (2025-11-23)

    RB Leipzig bezwingt SV Werder Bremen mit 2:0 im Heimspiel

    Am 23. November 2025 empfing RB Leipzig den SV Werder Bremen zum 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Die Partie in der Red Bull Arena vor 44.193 Zuschauern endete mit einem verdienten 2:0-Erfolg für die Gastgeber. Leipzig setzte seine makellose Heimbilanz mit dem fünften Sieg aus fünf Spielen in dieser Saison fort und rückte in der Tabelle auf den zweiten Platz vor, während Bremen nach einer bemerkenswerten Serie von fünf ungeschlagenen Partien erstmals seit einigen Wochen wieder ohne Punkte blieb.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtung

    RB Leipzigs Trainer Ole Werner stellte seine Mannschaft mit einer Mischung aus erfahrenen Spielern und Nachwuchstalenten auf. Das Tor hütete Péter Gulácsi, die Abwehrreihe bildeten Willi Orbán, Ridle Baku, David Raum und Castello Lukeba. Im Mittelfeld liefen Nicolas Seiwald, Christoph Baumgartner und der 19-jährige Assan Ouédraogo auf, der in dieser Begegnung eine zentrale Rolle spielen sollte. Im Angriff setzten die Roten Bullen auf Antonio Nusa, Conrad Harder – der sein Bundesligadebüt in der Startelf feierte – sowie Yan Diomandé.

    Werder Bremen änderte seine Anfangsformation im Vergleich zu dem Sieg gegen Wolfsburg leicht. Vor allem Cameron Puertas erhielt eine Startelfchance, während Justin Njinmah zunächst auf der Bank Platz nahm. Torhüter Mio Backhaus stand in der Startelf, unterstützt von einer Abwehr, die unter anderem den Kapitän Marco Friedl beinhaltete.

    Verhaltene erste Halbzeit mit einigen Chancen für Leipzig

    Die Anfangsphase war von vorsichtigem Abtasten geprägt, wobei Leipzig tendenziell die Kontrolle über das Spiel übernahm. Der SV Werder agierte zunächst defensiv und konzentrierte sich auf Absicherung. Etwas mehr Offensivaktionen der Gäste gab es kaum, während die Gastgeber mehrfach gefährlich vor dem Bremer Tor auftauchten. Ridle Baku verpasste in der 27. Minute eine aussichtsreiche Gelegenheit, als er nach einem Abpraller knapp am Tor vorbeischoss.

    Assan Ouédraogo sorgte mit seinen Dribblings und Schüssen immer wieder für Gefahr vor dem Bremer Gehäuse, scheiterte aber mehrfach entweder am gut reagierenden Torhüter Backhaus oder schoss knapp vorbei. Weitere Gelegenheiten durch David Raum und Christoph Baumgartner wurden entweder vom Torwart entschärft oder landeten daneben. Die Bremer fanden kaum Mittel, Leipzig ernsthaft unter Druck zu setzen.

    Entscheidende Treffermarke in der zweiten Halbzeit

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte Leipzig das Tempo. In der 63. Minute erzielte Ouédraogo per Distanzschuss aus etwa 20 Metern das längst überfällige erste Tor. Das junge Talent, das kürzlich sein erstes Länderspieltor für die Nationalmannschaft erzielte, zeigte erneut seine Trefferqualitäten und brachte sein Team in Führung.

    Der SV Werder versuchte, durch das Spiel über die Flügel und mit Standardsituationen eine Reaktion zu zeigen, doch die Abwehr der Heimmannschaft agierte konsequent und ließ kaum Möglichkeiten zu. Ein vermeintlicher Ausgleich durch Keke Topp wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen (71. Minute).

    In der Schlussphase sorgte Xaver Schlager nach seiner Einwechslung in der 80. Minute mit einem weiteren Treffer für die Entscheidung. Sein Abschluss bedeutete den 2:0-Endstand und sicherte den Leipzigern die drei Punkte.

    Leipzigs Heimbilanz und Tabellenstand stärken

    Mit dem Sieg festigte RB Leipzig seine starke Heimbilanz in der laufenden Bundesliga-Saison, blieb in der Red Bull Arena weiterhin ungeschlagen und kam mittlerweile auf fünf Heimsiege in Serie. Der Erfolg bedeutete gleichzeitig die Übernahme des zweiten Tabellenplatzes, womit Leipzig den Vorsprung auf die Verfolger ausbaute.

    Für Werder Bremen hingegen endet eine beachtliche Serie von fünf Spielen ohne Niederlage, zuletzt unter anderem mit dem Heimsieg gegen Wolfsburg. Die Gäste müssen nun die Niederlage analysieren, um in den kommenden Wochen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

    Spielerleistungen und Ausblick

    • Assan Ouédraogo: Herausragender Akteur bei den Leipzigern mit dem ersten Tor und mehreren gefährlichen Aktionen.
    • Péter Gulácsi: Sicherer Rückhalt im Tor der Roten Bullen.
    • Mio Backhaus: Werders Torhüter zeigte einige gute Paraden, konnte aber letztlich die Gegentore nicht verhindern.
    • Xaver Schlager: Einwechslung mit entscheidendem Treffer für den Endstand.

    Die Begegnung bot Leipzig die Gelegenheit, sich nach der einzigen Niederlage zuletzt gegen Hoffenheim zu rehabilitieren, was durch die disziplinierte Leistung und die Tore nach der Halbzeit gelang. Bremen muss sich dagegen auf kommende Aufgaben fokussieren, um den Wettbewerb nicht den Anschluss zur Spitzengruppe verlieren zu lassen.

    Quellen

  • SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg 2:1 (2025-11-07)

    SV Werder Bremen schlägt VfL Wolfsburg mit 2:1 – Last-Minute-Treffer entscheidet

    Im Rahmen des 10. Spieltags der Bundesliga-Saison 2025/2026 empfing der SV Werder Bremen den VfL Wolfsburg zum Duell an der Weser. Vor 40.500 Zuschauern gelang den Gastgebern ein wichtiger Heimsieg mit 2:1, nachdem sie einen Rückstand aus der ersten Halbzeit noch drehen konnten. Der Siegtreffer fiel in der Nachspielzeit und sicherte Werder den nächsten Erfolg in der heimischen Arena.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Partie begann mit einem frühen Rückschlag für Werder Bremen. Wolfsburg nutzte eine ihrer ersten Chancen eiskalt, als Mattias Svanberg in der 28. Minute zum 0:1 traf. Trotz eines höheren Ballbesitzanteils und zahlreicher Bemühungen gelang es den Gastgebern zunächst nicht, den Ausgleich zu erzielen. Wolfsburgs Torwart Kamil Grabara verhinderte mehrfach den Einschlag bei Bremer Angriffen.

    In der zweiten Halbzeit erhöhte Werder den Druck spürbar. Mehrere gute Chancen blieben zunächst ungenutzt, doch in der 83. Minute brachte Jens Stage die Grün-Weißen zurück ins Spiel. In der Nachspielzeit gelang Samuel Mbangula mit einem Last-Minute-Treffer schließlich der Siegtreffer zum 2:1 für die Bremer.

    Formationen und Personalentscheidungen

    Werder Bremen setzte auf eine Formation, in der Nachwuchsspieler Keke Topp sein Bundesliga-Startelfdebüt in dieser Saison gab. Victor Boniface begann deswegen zunächst auf der Bank. Zudem startete Justin Njinmah anstelle von Mbangula, der erst spät eingewechselt und zum entscheidenden Torschützen wurde.

    • Werder Starting XI unter anderem mit Backhaus im Tor sowie Abwehrspieler Pieper und Stage im Mittelfeld.
    • VfL Wolfsburg begann mit Mattias Svanberg, der auch für den Führungstreffer verantwortlich war.

    Bedeutung für die Teams und Reaktionen

    Der Sieg markiert den fünften Spieltag in Folge ohne Niederlage für Werder Bremen und festigt die positive Heimserie des Klubs. Für Wolfsburg hingegen setzt sich die anhaltende Negativserie fort. Die Niederlage war bereits die sechste der Saison für die Niedersachsen.

    Die anhaltende Krise bei den Wölfen führte unmittelbar nach dem Spiel zur Trennung von Trainer Paul Simonis. Sein Aus erfolgt zwei Tage nach der Pleite in Bremen, womit die sportliche Führung auf die Entwicklung des Teams reagiert.

    Statistische Eckdaten

    • Endstand: SV Werder Bremen 2, VfL Wolfsburg 1
    • Halbzeitstand: 0:1 zugunsten Wolfsburg
    • Tore: Svanberg (28.), Stage (83.), Mbangula (90.+4.)
    • Zuschauerzahl: 40.500
    • Spielort: Weserstadion, Bremen

    Ausblick

    Werder Bremen kann mit diesem Erfolg an der Tabelle der Bundesliga-Zwischenrunde anschließen und hat Mut für die nächsten Partien. Wolfsburg steht vor einer Phase der Neuorientierung, nachdem der Trainerwechsel nun vollzogen wurde. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie die Mannschaften auf die jeweiligen Herausforderungen reagieren und wie sich die Trainerentscheidungen auf die Spielqualität auswirken.

    Quellen

  • 1. FSV Mainz 05 – SV Werder Bremen 1:1 (2025-11-01)

    1. FSV Mainz 05 vs. SV Werder Bremen – Bundesliga-Spieltag 9

    Am 1. November 2025 trafen der 1. FSV Mainz 05 und der SV Werder Bremen zum 9. Spieltag der Bundesliga aufeinander. Die Begegnung endete mit einem 1:1-Unentschieden, wobei beide Mannschaften jeweils einen Treffer erzielen konnten. Die Partie fand im Rahmen der regulären Saison statt und begann um 15:30 Uhr lokal.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit zeigte einen engagierten Auftakt der Gastgeber aus Mainz. Bereits in den Anfangsminuten zeigten sich erste Offensivaktionen, darunter ein Kopfball von Jae-sung Lee nach einer Flanke von Philipp Mwene, der jedoch von Bremens Torhüter abgewehrt wurde. Auf Seiten der Bremer kam es nach gut einer Viertelstunde zu einer guten Möglichkeit, als Marco Grüll nach einem Pass von Romano Schmid abschloss, den Ball jedoch nicht an Robin Zentner vorbei brachte.

    In der 24. Minute verfehlte ein Schlenzer von Philipp Mwene knapp das Ziel, als der Ball an die Latte prallte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff erzielte Mainz die Führung: Nach einer Flanke von Paul Nebel konnte Werder-Keeper Mio Backhaus einen Abschluss von Silvan Widmer noch parieren, doch Benedict Hollerbach nutzte den Abpraller mit einer Hacke zum 1:0 für Mainz (36. Minute).

    In der zweiten Hälfte dominierten lange die Defensive beider Teams, wobei Werder Bremen Schwierigkeiten hatte, offensive Akzente zu setzen. Erst in der Schlussphase gelang den Gästen der Ausgleich. Jens Stage traf in der 86. Minute mit einer sehenswerten Direktabnahme ins lange Eck zum 1:1-Endstand.

    Verlauf und Tabellenrelevanz

    Vor der Partie durchlief Mainz einen schwierigen Abschnitt mit vier Niederlagen in Folge. Der erste Heimsieg der Saison schien nach der Führung greifbar, wurde jedoch in letzter Minute verwehrt. Der SV Werder Bremen hingegen reiste mit gutem Selbstvertrauen an, nachdem die Mannschaft aus den vorangegangenen drei Ligaspielen sieben Punkte holen konnte.

    Mit dem späten Ausgleich setzen die Bremer ihre Serie fort und bleiben seit vier Bundesligaspielen unbesiegt. Aktuell steht Werder nach neun Spieltagen mit zwölf Punkten auf dem achten Tabellenplatz, kann jedoch noch auf Platz neun zurückfallen. Mainz bleibt hingegen weiterhin auf der Suche nach dem ersten Heimsieg in dieser Saison.

    Personal und Aufstellungen

    Cheftrainer Horst Steffen von Werder Bremen vertraute auf die gleiche Elf, die zuletzt einen 1:0-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin erringen konnte. Isaac Schmidt kehrte erstmals seit Anfang Oktober wieder in den Kader zurück. Die Aufstellung der Bremer sah unter anderem Spieler wie Mio Backhaus im Tor, Jens Stage sowie Marco Grüll in der Offensive.

    Mainz setzte unter Kapitän Silvan Widmer auf eine offensive Grundausrichtung, wobei Spieler wie Benedict Hollerbach entscheidende Impulse zu setzen vermochten.

    Spielanalyse

    Das Spiel zeichnete sich durch eine deutliche Verbesserung der Mainzer im Vergleich zu den vorigen Partien aus, die zunächst den Ton angaben und sich Chancen erspielten. Die Defensive von Bremen stand jedoch stabil, sodass es lange beim knappen Rückstand blieb. Die Gäste zeigten vor allem in den letzten Minuten mehr Durchschlagskraft und nutzten eine Standardsituation für den Ausgleich. Insgesamt war die Partie von taktischen Disziplinen geprägt, wobei die Offensive nur sporadisch Akzente setzen konnte.

    Fazit

    Das 1:1 zwischen Mainz und Bremen spiegelt die Leistungsentwicklung beider Teams wider. Mainz bleibt weiterhin ohne Heimsieg und kämpft mit Konstanzproblemen. Werder Bremen bestätigt durch den späten Ausgleich seine derzeitige gute Form und verteidigt erfolgreich seinen Platz im oberen Tabellendrittel. Die Begegnung bot vor allem in der ersten Halbzeit sehenswerte Offensivversuche und eine spannende Schlussphase.

    Quellen

  • SV Werder Bremen – 1. FC Union Berlin 1:0 (2025-10-24)

    SV Werder Bremen bezwingt 1. FC Union Berlin mit 1:0

    Am achten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/2026 setzte sich der SV Werder Bremen vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Union Berlin mit 1:0 durch. Das Flutlichtspiel am Freitagabend begann ohne Tore in der ersten Halbzeit. Erst in der 72. Minute erzielte Marco Grüll den entscheidenden Treffer für die Hausherren. Vor rund 42.100 Zuschauern im Weserstadion reichte dieses Tor zum Sieg.

    Spielverlauf und Taktik

    Die Partie war geprägt von einem ausgeglichenen Spielniveau, das sich bereits vor Anpfiff abzeichnete. Obwohl Bremen in den direkten Duellen gegen Union Berlin häufiger den Kürzeren zog, konnte das Heimteam an diesem Abend die Oberhand gewinnen. Union Berlin musste nach 29 Minuten verletzungsbedingt den ersten Wechsel vornehmen. Auf Seiten der Berliner brachte der Trainer mit András Schäfer und Tom Rothe zwei weitere Wechsel, die jedoch keine entscheidende Wende brachten.

    Werder Bremen setzte insbesondere nach der Halbzeitpause verstärkt auf offensive Impulse. Überraschend stand Victor Boniface von Beginn an auf dem Platz und rechtfertigte somit die Entscheidung des Trainers, der dem nigerianischen Stürmer erstmals eine Startelfchance gab. Die Defensive der Bremer zeigte sich an diesem Spieltag stabiler als in den vorherigen Auftritten, was angesichts der zuvor zu vielen Gegentreffer positiv zu bewerten ist.

    Tabelle und Perspektiven

    Durch den Sieg verbessert sich Werder Bremen vorerst auf den siebten Tabellenplatz der Bundesliga. Das Team ist nun seit drei Partien ungeschlagen und kann auf diesen Schwung für kommende Begegnungen aufbauen. Union Berlin hingegen verbleibt aktuell auf Rang zehn und muss weiter an Konstanz arbeiten, um sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.

    Defensiv hatten beide Mannschaften in dieser Saison mit Problemen zu kämpfen und ließen bislang zu viele Gegentore zu (Werder 16, Union 15). Die Nullnummer auf der Gegentorseite beim Heimspiel stellt somit eine Ausnahme dar und ist ein ermutigendes Zeichen für die Bremer Abwehr.

    Blick auf die nächsten Aufgaben

    Am kommenden Wochenende trifft Werder Bremen auswärts auf den 1. FSV Mainz 05. Parallel empfängt Union Berlin den SC Freiburg im eigenen Stadion. Beide Teams werden bestrebt sein, mit positiven Ergebnissen im weiteren Saisonverlauf Boden gutzumachen.

    Historie der Begegnungen

    • Es war die elfte Bundesliga-Begegnung zwischen Werder Bremen und Union Berlin.
    • Bremen konnte in der Gesamtbilanz bisher drei Siege, Union sechs Siege verzeichnen.
    • Zu Hause ist Werder seit mehreren Spielen gegen Union Berlin ungeschlagen.

    Quellen

  • 1. FC Heidenheim 1846 – SV Werder Bremen 2:2 (2025-10-18)

    Bundesliga: 1. FC Heidenheim 1846 und SV Werder Bremen trennen sich 2:2

    Am siebten Spieltag der Bundesliga kam es am 18. Oktober 2025 zu einem spannenden Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim 1846 und dem SV Werder Bremen. Die Partie, die in der Voith-Arena vor 15.000 Zuschauern stattfand, endete mit einem gerechten Unentschieden von 2:2 (0:0). Trotz intensiver Bemühungen und zahlreicher Chancen auf beiden Seiten konnten sich weder Gastgeber noch Gäste durchsetzen.

    Spielverlauf und Tore

    Die erste Halbzeit blieb torlos, obwohl der 1. FC Heidenheim frühzeitig Druck machte und zahlreiche Torchancen verzeichnete. Insbesondere Budu Zivzivadze prüfte bereits in der zweiten Minute Bremens Torhüter Mio Backhaus, der mit einer starken Leistung eine frühe Führung verhinderte.

    Nach dem Seitenwechsel ging Werder Bremen durch Marco Grüll in der 50. Minute in Führung, doch Heidenheim zeigte sich unbeeindruckt und konnte in der 67. Minute durch Stefan Schimmer ausgleichen. Nur zwei Minuten später brachte Jens Stage die Bremer erneut in Front (69.). Schließlich gelang Jonas Föhrenbach in der 83. Minute der erneute Ausgleichstreffer für Heidenheim, der den Endstand markierte. Die Gastgeber beeindruckten insbesondere durch eine hohe Anzahl von 30 Torschüssen und einen erwarteten Torwert (xG) von 3,0.

    Leistungen und Mannschaftsaufstellungen

    Werder Bremen musste auf einige Schlüsselspieler verzichten, darunter die verletzten Außenverteidiger Felix Agu und Isaac Schmidt sowie Senne Lynen, der sich in Elternzeit befand. Mit Mio Backhaus im Tor, der nach Verletzungspause zurückkehrte, zeigte die Mannschaft von Trainer Horst Steffen eine stabile Defensive und profitierte von starken Paraden des jungen Torhüters.

    Auch Heidenheim, das zu diesem Zeitpunkt auf dem letzten Tabellenplatz stand, präsentierte sich kämpferisch stark und konnte zumindest einen Punkt im Abstiegskampf sichern. Die Partie zeichnete sich durch hohe Intensität und ein hohes Tempo aus, wobei beide Teams um wichtige Punkte im laufenden Meisterschaftsbetrieb kämpften.

    Tabellenkontext und Ausblick

    Mit dem Unentschieden bleibt Heidenheim weiterhin am Tabellenende, konnte jedoch einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf ergattern. Werder Bremen verpasste es hingegen, den zweiten Sieg in Folge einzufahren und steht im Mittelfeld der Tabelle. Das Spiel unterstrich die Ausgeglichenheit zwischen den Teams und zeigte, dass beide noch Luft nach oben haben, um ihre Saisonziele zu erreichen.

    In den bisherigen Bundesliga-Duellen hatten Heidenheim und Bremen bereits viele Tore produziert, was sich auch in diesem Spiel bestätigte. Die zahlreichen Chancen und der offene Schlagabtausch versprechen auch für kommende Begegnungen Spannung auf höchstem Niveau.

    Fazit

    Das Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim 1846 und dem SV Werder Bremen bot eine intensive und ereignisreiche Begegnung, die letztlich keinen Sieger fand. Heidenheim bestätigte mit einer engagierten Leistung, dass man trotz des Tabellenplatzes konkurrenzfähig ist. Bremen hingegen bewies mit einer guten Organisationsleistung und der Unterstützung seines Torhüters, dass der Klub eine unangenehme Aufgabe für jeden Gegner darstellt.

    Quellen

  • SV Werder Bremen – FC St. Pauli 1910 1:0 (2025-10-04)

    SV Werder Bremen schlägt FC St. Pauli mit 1:0

    Am 4. Oktober 2025 trafen der SV Werder Bremen und der FC St. Pauli zum sechsten Spieltag der Bundesliga-Saison 2025/26 aufeinander. Die Partie fand im Weserstadion statt und endete mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gastgeber.

    Spielverlauf und Torschütze

    Das Spiel blieb über die gesamte Spieldauer eng, wobei beide Mannschaften vor allem in der Defensive stabil standen. Während der ersten Halbzeit erzielte Werder Bremen das einzige Tor des Spiels und ging mit der Führung in die Pause. Keiner der beiden Teams konnte nach dem Seitenwechsel noch einen Treffer erzielen, sodass das Resultat von 1:0 für Bremen Bestand hatte.

    Der entscheidende Treffer fiel früh im Spiel durch Samuel Mbangula, der damit maßgeblich für den Heimsieg seines Teams verantwortlich war. Trotz intensiver Bemühungen gelang es dem FC St. Pauli nicht, den Ausgleich zu erzielen, sodass sie mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten.

    Aufstellungen und Taktik

    Werder-Cheftrainer Horst Steffen setzte auf eine bewährte Aufstellung mit Michael Zetterer im Tor, einer defensiven Dreierkette sowie einem kompakten Mittelfeld und Angriff. Die Bremer fokussierten sich auf eine solide Defensivleistung und schnelles Umschaltspiel, das ihnen den Führungstreffer ermöglichte.

    Der FC St. Pauli versuchte, über Ballbesitz und kontrollierte Kombinationen zum Erfolg zu kommen, blieb aber häufig in der Abwehr der Bremer hängen. Trotz einiger Chancen war es den Hamburgern nicht gelungen, die Abwehrreihe des Gegners zu überwinden.

    Ausblick auf kommende Begegnungen

    Das Aufeinandertreffen in Bremen war das erste Ligaspiel der Saison zwischen den beiden Teams, das Werder für sich entschied. In der Winterpause ist ein Vorbereitungsspiel im Millerntor-Stadion geplant, das am 4. Januar 2026 ausgetragen wird und als wichtige Generalprobe für beide Mannschaften vor dem zweiten Teil der Saison gilt.

    Für Werder startet die Bundesliga nach der Winterpause am 11. Januar mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Der FC St. Pauli bereitet sich ebenfalls auf die Fortsetzung der Saison vor und wird mit dem anstehenden Testspiel gegen Bremen eine wichtige Standortbestimmung absolvieren.

    Fazit

    Werder Bremen verbuchte mit dem 1:0-Sieg gegen den FC St. Pauli einen wichtigen Dreier in der laufenden Bundesliga-Saison. Die Partie zeichnete sich durch eine defensive Stabilität beider Teams aus, wobei Bremen die einzige Torchance effektiv nutzte. St. Pauli bleibt weiterhin auf der Suche nach Punkten, um in der Tabelle Boden gutzumachen.

    Quellen

  • FC Bayern München – SV Werder Bremen 4:0 (2025-09-26)

    FC Bayern München besiegt SV Werder Bremen mit 4:0 zum Saisonauftakt in der Bundesliga

    Am 26. September 2025 empfing der FC Bayern München im Rahmen des fünften Spieltags der Bundesliga den SV Werder Bremen. In der Allianz Arena verfolgten 75.000 Zuschauer die Begegnung, die der Gastgeber souverän mit 4:0 gewann. Durch diesen Erfolg festigte Bayern seine beeindruckende Serie von acht Pflichtspielsiegen in Folge und setzte sich weiterhin an der Tabellenspitze fest.

    Spielverlauf

    Bayern begann das Spiel mit viel Tempo und setzte die Bremer von Beginn an unter Druck. Bereits in den ersten Minuten entstanden gute Chancen, wobei Werder-Keeper Karl Hein, der sein Debüt im Tor gab, mehrfach mit starken Paraden glänzte. Dennoch fiel in der 22. Minute das erste Tor für die Hausherren. Nach einem gewonnenen Zweikampf im Strafraum erzielte der Innenverteidiger Jonathan Tah per Hackentrick die Führung.

    Die Bayern dominierten das Spielgeschehen weiter, waren spielerisch überlegen und konnten kurz vor der Halbzeit den Vorsprung ausbauen. Stürmer Harry Kane erzielte in der 45. Minute vom Elfmeterpunkt das 2:0. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

    Zweite Halbzeit mit weiteren Bayern-Treffern

    In der zweiten Hälfte zeigte Werder Bremen eine gesteigerte Offensivleistung, blieb aber ohne zählbaren Erfolg. Die Bayern blieben jedoch die klar gefährlichere Mannschaft. Harry Kane baute in der 65. Minute mit einem erneuten Tor, vorbereitet durch eine Vorlage von Luis Diaz, die Führung weiter aus. Den Schlusspunkt setzte Konrad Laimer in der 87. Minute, sodass der Endstand von 4:0 für die Bayern feststand.

    Aufstellungen und Debüts

    Für Werder Bremen stand mit Karl Hein ein neuer Torhüter im Kasten, der zum ersten Mal in der Bundesliga spielte. Außerdem kehrte Samuel Mbangula nach Verletzung in die Startelf zurück. Auf Seiten der Bayern überraschte Trainer Vincent Kompany mit der Nominierung von Tom Bischof, der sein Startelfdebüt in der Liga feierte. Kapitän Joshua Kimmich begann dagegen auf der Bank.

    Statistik und Bedeutung des Spiels

    • Endergebnis: FC Bayern München 4, SV Werder Bremen 0
    • Tore für Bayern: Jonathan Tah (22.), Harry Kane (45./Elfmeter und 65.), Konrad Laimer (87.)
    • Bundesliga-Spieltag: 5
    • Zuschauer: 75.000 in der Allianz Arena
    • Besonderheit: Harry Kane erzielte seine Tore 99 und 100 für Bayern und stellte damit einen neuen Europarekord in Schnellheit der Torerreichung auf
    • Serie: Bayern bleibt mit dem achten Pflichtspiel-Sieg in Folge ungeschlagen

    Mit diesem klaren Sieg untermauerte Bayern München seine Favoritenrolle in der Bundesliga-Saison 2025/26. Werder Bremen hingegen musste, trotz einer zum Teil mutigeren zweiten Halbzeit, ohne Punkte die Heimreise antreten. Für beide Teams bietet die Saison noch viele Möglichkeiten zur Korrektur und Verbesserung.

    Quellen

  • SV Werder Bremen – SC Freiburg 0:3 (2025-09-20)

    SV Werder Bremen unterliegt SC Freiburg mit 0:3

    Am 4. Spieltag der Bundesliga empfing der SV Werder Bremen den SC Freiburg im Weserstadion. Vor 40.500 Zuschauern setzte sich Freiburg ohne größere Schwierigkeiten mit einem 3:0-Auswärtssieg durch. Das Ergebnis stellte eine klare Niederlage für die Gastgeber dar, die nach dem erfolgreichen Saisonstart mit vier Punkten in vier Spielen nun eine deutliche Dämpfung hinnehmen mussten.

    Spielverlauf und Tore

    Die Partie begann für Bremen vielversprechend mit frühem Ballbesitz und offensiven Ansätzen. Allerdings fiel das erste Tor der Begegnung auf der Gegenseite. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit erhielt Freiburg einen Elfmeter zugesprochen, nachdem ein Bremer Spieler den Ball im Strafraum mit der Hand berührte. Vincenzo Grifo verwandelte den Strafstoß sicher zum 0:1 (33. Minute) und brachte Freiburg somit in Führung.

    Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieb das Spiel eher ereignisarm, doch die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Freiburg früh auf 2:0. Junior Adamu profitierte bei einem schnellen Konter von einer klugen Vorlage und schob den Ball ein (54. Minute). Dieser Treffer brachte den Gästen deutliche Sicherheit.

    Werder Bremen hatte kurz darauf die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, als ein Handspiel der Freiburger einen Handelfmeter einbrachte. Der SCF-Keeper Noah Atubolu parierte jedoch den Strafstoß von Romano Schmid (59. Minute) und stellte damit einen neuen Bundesliga-Rekord auf: Er hält nun bereits fünf Elfmeter in Serie.

    Das endgültige 3:0 resultierte aus einem Eigentor von Karim Coulibaly in der 75. Minute. In der Schlussphase kontrollierte Freiburg das Spiel souverän, während Bremen keine Antwort mehr fand.

    Besonderheiten und Taktik

    Werder Bremen startete mit einer Mannschaft, in welcher Yukinari Sugawara nach Schulterbeschwerden wieder in die Startelf zurückkehrte. Amos Pieper absolvierte nach seiner Hüft-Operation ebenso eine Rückkehr ins Aufgebot. Trotz eines engagierten Auftritts fehlte den Gastgebern die Durchschlagskraft vor dem Tor. Insbesondere die fehlende Zielstrebigkeit und die mangelnde Effektivität verhinderten einen besseren Ausgang.

    Der SC Freiburg zeigte sich taktisch variabel und effektiv im Umschaltspiel. Trainiert von Julian Schuster nutzte die Mannschaft Momente der Schwäche in der Defensive der Bremer konsequent aus. Neben den drei Toren brachte vor allem die stabile Defensive mit Keeper Atubolu und eine hohe Konzentration in den entscheidenden Situationen den Erfolg.

    Ausblick

    Mit diesem Auswärtssieg behauptet Freiburg seine Position in der oberen Tabellenhälfte und zeigt sich nach einem anfänglichen Saisonstart mit schwachen Ergebnissen deutlich verbessert. Die Mannschaft ist gut vorbereitet für die bevorstehenden Herausforderungen, unter anderem in der Europa League.

    Werder Bremen hingegen muss sich nach diesem Rückschlag schnell neu sortieren, um den positiven Saisonstart nicht zu verwerfen. Es gilt vor allem, die Offensivaktionen zu verbessern und defensiv stabiler zu agieren, um die nächsten Spiele erfolgreicher gestalten zu können.

    Schlüsselspieler

    • Vincenzo Grifo: Traf sicher vom Elfmeterpunkt und bereitete das zweite Tor vor.
    • Junior Adamu: Nutzte eine schnelle Kombination, um das 2:0 zu erzielen.
    • Noah Atubolu: Mit einer herausragenden Leistung im Tor parierte er den Elfmeter und verhinderte einen möglichen Anschlusstreffer.

    Spielergebnisse im Überblick

    • SV Werder Bremen: 0 Tore
    • SC Freiburg: 3 Tore (Grifo 33. Minute per Elfmeter, Adamu 54. Minute, Eigentor Coulibaly 75. Minute)
    • Elfmeterparade: Atubolu (SC Freiburg) hält Schmid (Werder Bremen) in Minute 59

    Quellen

  • Borussia Mönchengladbach – SV Werder Bremen 0:4 (2025-09-14)

    Borussia Mönchengladbach gegen SV Werder Bremen: Deutlicher 0:4-Auswärtssieg für Bremen

    Am 14. September 2025 empfing Borussia Mönchengladbach im Rahmen des dritten Spieltags der Bundesliga den SV Werder Bremen. Das Spiel endete mit einem klaren 0:4 für die Gäste aus Bremen, die damit ihren ersten Saisonsieg feierten. Die Partie fand im Borussia-Park statt und verzeichnete eine Zuschauerzahl von 52.653.

    Spielverlauf und Tore

    Die Norddeutschen setzten sich von Beginn an durch und gingen bereits in der 15. Minute durch Samuel Mbangula in Führung. In der Folge dominierte Werder das Geschehen und erhöhte in der 26. Minute durch Jens Stage auf 2:0. Gladbach zeigte sich in der Defensive anfällig und blieb offensiv weitestgehend harmlos.

    Nach dem Seitenwechsel sorgte Romano Schmid per Elfmeter in der 74. Minute für das 3:0. Sieben Minuten später schloss der eingewechselte Justin Njinmah einen schnellen Angriff erfolgreich zum 4:0 ab. Somit gingen alle vier Tore auf das Konto von Werder Bremen, während Mönchengladbach erstmals nach 58 Jahren in den ersten drei Bundesligaspielen ohne eigenes Tor blieb.

    Taktische Aufstellung und Personalentscheidungen

    Werder-Trainer Horst Steffen setzte bei seinem ehemaligen Klub eine bewährte 4-2-3-1-Formation ein. Zur Startelf gehörten nach Verletzungspausen die Rückkehrer Marco Friedl und Jens Stage. Neu im Team war Neuzugang Cameron Puertas, der das Mittelfeld unterstützte. Grüll agierte als Stoßstürmer in der Spitze, flankiert von Mbangula, Schmid und Puertas als kreative Verbindungsspieler.

    Aufseiten der Borussia musste Trainer Gerardo Seoane weiter mit einer torlosen Offensive kämpfen. Seine Mannschaft zeigte vor allem in der Defensive Schwächen, die Werder konsequent ausnutzte. Trotz eines intensiven Anfangs gelang es den Gastgebern nicht, sich entscheidend in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Die Mannschaft rutschte dadurch auf den 16. Tabellenplatz ab, was die schlechte sportliche Situation deutlich macht.

    Analyse des Spiels

    Bremen überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, taktische Disziplin und Effektivität vor dem Tor. Mbangula setzte mit seinem frühen Treffer den Grundstein, indem er den Ball über die Torlatte genau platzierte. Die Defensive von Werder stand sicher und ließ kaum Chancen zu. Zudem gelang es den Bremern, durch schnelles Umschaltspiel Lücken in Gladbachs Abwehr zu reißen.

    Im Gegensatz dazu wirkte Borussia Mönchengladbach häufig passiv und weit von der gewohnten Spielstärke entfernt. Nach mehreren Spielen ohne Sieg verschärft sich die Krise für Trainer Seoane, der vor dieser Partie bereits eine Serie von zehn Spielen ohne Erfolg zu verzeichnen hatte.

    Ausblick

    Werder Bremen konnte dank des klaren Erfolgs neuen Schwung für die kommende Saisonphase gewinnen. Die Rückkehr von verletzten Schlüsselspielern und die Integration neuer Akteure scheint erste Früchte zu tragen. Borussia Mönchengladbach steht vor der Herausforderung, in den nächsten Spielen die Defensivprobleme abzustellen und die Offensive zu beleben, um den Absturz in der Tabelle zu stoppen.

    Quellen