Schlagwort: TSV 1860 München

  • FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München 1:2 (2025-12-13)

    TSV 1860 München behält im Oberbayern-Duell knapp die Oberhand gegen FC Ingolstadt 04

    Am 18. Spieltag der 3. Liga der Saison 2025/2026 trafen der FC Ingolstadt 04 und der TSV 1860 München im Audi Sportpark aufeinander. Die Partie, die am 13. Dezember 2025 um 14:00 Uhr angepfiffen wurde, endete mit einem knappen 1:2-Sieg für die Gäste aus München. Dieses Ergebnis ist ein weiterer Schritt in der jüngsten beeindruckenden Erfolgsserie des TSV 1860 München.

    Verlauf und wichtige Ereignisse des Spiels

    Die Begegnung begann mit einer schnellen Führung für die Löwen, als Dennis Kaygın bereits in der 20. Minute das erste Tor erzielte. Die Hausherren des FC Ingolstadt zeigten sich aber nicht geschockt und konnten noch vor der Halbzeitpause durch Sigurd Haugen den Ausgleich erzielen. Somit ging es mit einem 1:1 in die Kabinen.

    Im zweiten Durchgang fiel das entscheidende Tor nach 58 Minuten. Patrick Hobsch brachte den TSV 1860 München erneut in Führung. Diese Führung hatte Gewicht, obwohl die Gäste ab der 68. Minute in Unterzahl spielen mussten, nachdem Kevin Volland aufgrund einer Gelb-Roten Karte den Platz vorzeitig verlassen musste. Die Ingolstädter nahmen kurz vor Schluss noch personelle Änderungen vor, doch sie blieben im Angriff zu harmlos, um den Ausgleich zu erzwingen.

    Die Partie war von hoher Intensität geprägt, was sich unter anderem in den zahlreichen Verwarnungen und einer ungewöhnlich langen Nachspielzeit von elf Minuten widerspiegelte. Zudem sorgte ein Flitzer in der Nachspielzeit für zusätzliche Aufregung, was möglicherweise zur Länge der Nachspielzeit beitrug. Trotz dieser Herausforderungen behielt der TSV 1860 München die Nerven und konnte den Sieg sicher ins Ziel bringen.

    Mannschaften und Aufstellungen

    Trainer Sabrina Wittmann entschied sich bei den Schanzern für eine Formation mit Torwart Kai Eisele sowie einer Abwehrreihe bestehend aus Mattis Hoppe, Max Plath, Jonas Scholz, Marcel Costly und Simon Lorenz. Im Mittelfeld agierten Yann Sturm und Max Besuschkow, während der Angriff von Dennis Kaygın, Gustav Christensen und Ognjen Drakulic gebildet wurde.

    Beim TSV 1860 München standen mit Blick auf die zuletzt starke Phase vor allem Spieler wie Kevin Volland und Sigurd Haugen im Vordergrund. Trotz der Roten Karte für Volland konnte die Mannschaft die Führung verteidigen, was auf eine geschlossene Mannschaftsleistung mit taktischer Disziplin hinweist.

    Tabellenstand und Ausblick

    Mit diesem Auswärtserfolg verbessert der TSV 1860 München seine Position in der Tabelle auf den siebten Rang. Die Löwen setzen damit ihre Serie fort, denn aus den letzten fünf Spielen standen vier Siege und nur eine Niederlage zu Buche. Diese Entwicklung katapultiert das Team wieder in den erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten, nachdem in der letzten Zeit eine gefährliche Nähe zur Abstiegszone bestand.

    Demgegenüber steht der FC Ingolstadt 04 mit 13 Punkten aus 18 Spielen und einer durchwachsenen Bilanz von fünf Siegen, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen auf dem 13. Tabellenplatz. Die jüngsten Auftritte des Teams fielen jedoch enttäuschend aus. So blieben die Schanzer in den letzten fünf Spielen oft hinter den Erwartungen zurück und fanden nicht zu ihrer Form.

    Im Hinblick auf die kommenden Spieltage muss Ingolstadt an der Konstanz arbeiten, um den Abstand zur Abstiegszone nicht zu vergrößern, während der TSV 1860 München darauf hofft, seine gute Phase durch weitere Siege gegen anspruchsvolle Gegner wie SC Verl und Rot-Weiss Essen fortzusetzen.

    Fazit

    Das Duell zwischen dem FC Ingolstadt 04 und dem TSV 1860 München war von hoher Intensität und Spannung geprägt. Die Münchner erwiesen sich trotz personeller Rückschläge als abgezockter und stabiler, während die Gastgeber vor allem in der Offensive Defizite zeigten. Der knappe Sieg und die anhaltende Siegesserie des TSV 1860 München lassen auf eine vielversprechende zweite Saisonhälfte hoffen. Für Ingolstadt gilt es, schnellstmöglich die spielerischen Mängel zu beheben, um nicht weiter in der Tabelle abzurutschen.

    Quellen

  • TSV 1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 3:1 (2025-12-06)

    TSV 1860 München setzt Erfolgslauf fort mit 3:1 gegen 1. FC Schweinfurt 05

    Am 17. Spieltag der 3. Liga 2025/2026 gewann der TSV 1860 München vor heimischer Kulisse gegen den 1. FC Schweinfurt 05 mit 3:1 (1:1). Die Partie fand am 6. Dezember 2025 um 16:30 Uhr statt und festigte die Position der Löwen in der oberen Tabellenhälfte.

    Ausgangslage und Aufstellungen

    Der TSV 1860 München reiste mit einer gewissen Zuversicht zum Spiel, nachdem die Mannschaft zuletzt eine kleine Erfolgsserie mit zwei Siegen am Stück aufweisen konnte und in der Tabelle auf den 11. Platz vorgerückt war. Trainer Markus Kauczinski veränderte seine Startelf im Vergleich zum Erfolg gegen Ulm nicht. Die Gäste aus Schweinfurt, die den vorletzten Rang der Tabelle innehaben, nahmen eine Änderung in der Offensive vor, da Johannes Dellinger verletzungsbedingt nicht im Kader stand.

    Spielverlauf

    Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Schweinfurt zeigte zur Anfangsphase mutigen Offensivfußball und ließ die Gastgeber kaum zur Entfaltung kommen. In der 13. Minute sorgte eine Strafraumaktion für Aufregung, als ein Foul an einem Schweinfurter Angreifer vorlag, jedoch kein Elfmeter gegeben wurde. Wenig später verpasste auch der TSV 1860 einen Strafstoß trotz Handspiels in der gegnerischen Box, wodurch beide Teams weiter in einem schnellen und intensiven Spiel blieben.

    Das erste Tor erzielte auf kuriose Weise Schweinfurts Spieler Nick Doktorczyk mit einem Eigentor zugunsten von München in der 33. Minute. Das 1:0 wurde jedoch kurz vor der Halbzeit durch Jakob Tranziska für die Schweinfurter ausgeglichen, sodass mit einem Unentschieden die Seiten gewechselt wurden.

    Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Münchner zunehmend die Kontrolle. In der 57. Minute verhalf ein weiterer Eigentor der Gäste, dieses Mal durch Thomas Meißner, den Löwen zur erneuten Führung. Anschließend erhöhte Marvin Rittmüller in der 69. Minute per Abstauber auf 3:1, was gleichzeitig die Entscheidung bedeutete. Schweinfurt reagierte mit mehreren Wechseln, die jedoch keine Wende brachten.

    Personelle Wechsel und Schlussphase

    Auf Münchner Seite wechselte Kauczinski in der letzten halben Stunde mehrfach, um frische Kräfte zu bringen. Unter anderem kamen Florian Niederlechner und Tim Danhof für Patrick Hobsch und Marvin Rittmüller ins Spiel. Schweinfurt setzte auf einen Dreifachwechsel, konnte die Niederlage jedoch nicht mehr abwenden. Der TSV 1860 dominierte in der Schlussphase den gegnerischen Strafraum und sicherte den verdienten Heimsieg.

    Tabellarische Einordnung und Ausblick

    Durch den dritten Sieg in Folge festigt der TSV 1860 München seine Position im Mittelfeld der Tabelle, möglicherweise mit Blick auf die obere Tabellenhälfte. Mit 25 Punkten nach 17 Spielen bereitet das Team seine nächsten Herausforderungen vor, darunter Auswärtsspiele gegen den FC Ingolstadt 04 und SC Verl.

    Die Schweinfurter verbleiben auf einem Abstiegsrang und werden an ihrer Defensive arbeiten müssen, um künftig konkurrenzfähiger zu sein.

    Fazit

    Der TSV 1860 München zeigte sich in einem intensiven Derby gegen den 1. FC Schweinfurt 05 abgezockt und nutzte die Fehler der Gäste konsequent aus. Auch wenn Schweinfurt lange mithielt, entschieden am Ende individuelle Patzer zu Gunsten der Heimmannschaft das Spiel.

    Quellen

  • SSV Ulm 1846 – TSV 1860 München 0:1 (2025-11-29)

    3. Liga: TSV 1860 München gewinnt knappe Partie beim SSV Ulm 1846

    Am 29. November 2025 trafen der SSV Ulm 1846 und der TSV 1860 München im Donaustadion Ulm aufeinander. Diese Begegnung des 16. Spieltags der 3. Liga endete mit einem 1:0-Erfolg für die Gäste aus München. Die Münchner Mannschaft sicherte sich den Auswärtssieg durch ein sehr frühes Tor und brachte die Führung über die Spielzeit erfolgreich ins Ziel.

    Spielverlauf und Torentscheidung

    Die entscheidende Szene des Spiels ereignete sich unmittelbar nach dem Anpfiff. Bereits nach 22 Sekunden konnte der TSV 1860 München das erste und einzige Tor der Partie erzielen. Haugen, der mit diesem Treffer die Löwen in Führung brachte, erwies sich als Matchwinner. Trotz mehrerer Bemühungen auf Seiten der Gastgeber gelang es dem SSV Ulm nicht, den Rückstand auszugleichen. Die Ulmer blieben im Angriff zu harmlos, sodass der TSV 1860 die knappe Führung bis zum Schlusspfiff verteidigen konnte.

    Tabellenkontext und Vorzeichen vor dem Spiel

    Die Lage für den SSV Ulm vor dem Spiel war angespannt. Das Team hatte sechs Pflichtspiele in Folge nicht gewinnen können und befand sich auf dem 18. Platz der Tabelle. Besonders schmerzlich war die Niederlage beim vorletzten Spiel gegen den TSV Havelse, als man mit 1:2 verlor. Dadurch vergrößerte sich der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf bereits vier Punkte. Die Abstiegsgefahr lastete spürbar auf dem Team, das nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in der vorherigen Saison eine schwierige Phase durchläuft und sich den Verbleib in der Liga sichern möchte.

    Im Gegensatz dazu präsentierte sich der TSV 1860 München vor dem Spiel etwas stabiler. Mit zuletzt drei Siegen und zwei Niederlagen zeigte der Tabellenelfte eine durchwachsene, aber solide Formentwicklung. Am vorangegangenen Spieltag konnten die Münchner sogar einen 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Saarbrücken einfahren. Der Auswärtserfolg in Ulm bedeutete zudem ein Ende der negativen Serie von fünf Niederlagen in der Fremde.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtung

    Trainer Pavel Dotchev setzte bei seinem Team aus Ulm eine Formation mit Christian Ortag im Tor ein. Die Abwehrreihe bestand aus Marcel Seegert, Lukas Mazagg und Max Scholze. Im Mittelfeld standen unter anderem Dennis Chessa, Dennis Dressel und Mirnes Pepic auf dem Platz. Im Angriff wurde Lucas Röser eingesetzt, der jedoch im Angriffsspiel insgesamt wenig Gefahr entfalten konnte.

    Fazit und Ausblick

    Die Partie zeigte einmal mehr die aktuelle Schwächephase des SSV Ulm, der trotz Heimvorteil die Chancenverwertung vermissen ließ. Der frühe Gegentreffer stellte den Gastgeber vor eine große Herausforderung, die sie im Verlauf der 90 Minuten nicht bewältigen konnten. Für den TSV 1860 München war der Sieg ein wichtiger Schritt, um sich im Mittelfeld der Tabelle zu festigen und die Auswärtsniederlagenserie zu beenden.

    Für Ulm bedeutet die Niederlage weiterhin erheblichen Druck im Abstiegskampf der 3. Liga. Bereits am kommenden Spieltag steht eine Auswärtsaufgabe bei Viktoria Köln an, die aktuell auf einem sicheren Tabellenplatz rangieren. Die nächsten Wochen werden für den SSV Ulm entscheidend sein, um die Talfahrt zu stoppen und sich in der Liga zu behaupten.

    Quellen

  • TSV 1860 München – 1. FC Saarbrücken 2:0 (2025-11-23)

    TSV 1860 München gewinnt souverän gegen 1. FC Saarbrücken

    Am 23. November 2025 trafen im Rahmen des 15. Spieltags der 3. Liga der TSV 1860 München und der 1. FC Saarbrücken im Grünwalder Stadion aufeinander. Die Sechziger präsentierten sich in diesem Heimspiel deutlich überlegen und entführten den Sieg mit einem 2:0-Erfolg gegen den saarländischen Traditionsclub. Die Partie begann um 13:30 Uhr und endete nach regulärer Spielzeit mit diesem Ergebnis.

    Spielverlauf und Tore

    Der TSV 1860 München erwischte einen guten Start in die Begegnung und setzte die Gäste früh unter Druck. Patrick Hobsch eröffnete bereits in der 13. Minute per Linksschuss die Torfolge und sorgte damit für die frühe Führung der Hausherren. Mit diesem Stand ging es auch in die Pause, in der die Löwen mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabine gingen. Saarbrücken konnte in der ersten Halbzeit kaum eigene gefährliche Aktionen entgegensetzen.

    Im zweiten Durchgang gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichener, doch die Münchner blieben besonders in der Defensive sicher und ließen kaum Chancen zu. In den letzten Minuten setzten die Gastgeber durch einen Strafstoß noch einen zweiten Treffer drauf. Thore Jacobsen, der als Vertreter des verletzten Kapitäns Jesper Verlaat fungierte, verwandelte den Elfmeter in der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand und sicherte damit den dritten Heimsieg in Folge unter Trainer Markus Kauczinski.

    Personelle Wechsel und Taktik

    Bereits kurz vor der Halbzeit musste der 1. FC Saarbrücken eine Auswechslung hinnehmen, als Kai Brünker vom Feld ging und durch Dominic Baumann ersetzt wurde. Im weiteren Verlauf des Spiels reagierte auch Saarbrücken mit drei Wechseln ab der 78. Minute, um das Match noch zu drehen. Die Münchner reagierten ebenfalls und brachten in der Schlussphase mit Florian Niederlechner und Tim Danhof frische Kräfte.

    Die Defensive des TSV 1860 stand kompakt und ließ keine nennenswerten Chancen zu. Die taktische Ausrichtung von Trainer Kauczinski zeigte Wirkung, indem der Gegner geschickt zu Fehlern gezwungen wurde. Die größte Schwäche der Saarbrücker war die mangelnde Durchschlagskraft, trotz einiger Bemühungen im Mittelfeld und Angriff.

    Tabellarische Auswirkungen und Perspektiven

    Mit dem Sieg verbesserte sich der TSV 1860 München auf den 11. Tabellenplatz und konnte wichtige drei Punkte im Kampf um einen besseren Rang sammeln. Die Mannschaft zeigte damit eine Reaktion auf die deutliche 0:4-Auswärtsniederlage beim SSV Jahn Regensburg in der Vorwoche. Insgesamt steht der Verein nach 15 Spielen bei 21 Punkten.

    Der 1. FC Saarbrücken hingegen verpasste die Chance, den Negativtrend zu durchbrechen. Die Gäste sind seit nunmehr acht Partien sieglos und fallen mit 20 Punkten auf Rang 12 zurück. Das ausgeglichene Torverhältnis von 23:23 verdeutlicht zwar die Defensiv- und Offensivbalance, bringt aber aktuell keine Verbesserung im Tabellenbild.

    Für die Münchner steht bereits am kommenden Wochenende das Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten SSV Ulm 1846 an. Dort will die Mannschaft an die Leistung anknüpfen und weitere Punkte einfahren, um sich endgültig aus der Abstiegszone zu entfernen.

    Fazit

    Der TSV 1860 München präsentierte sich im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken überlegen und nutzte die Fehler des Gegners effektiv aus. Die beiden Tore, vor allem der frühe Treffer von Patrick Hobsch, legten den Grundstein für den Erfolg. Auch wenn die Partie nicht durch überragende spielerische Mittel glänzte, war der Pflichtsieg für die Gastgeber ein wichtiges Zeichen und eine klare Antwort auf die jüngsten Rückschläge.

    Der 1. FC Saarbrücken konnte keine Akzente setzen und verpasste somit, die seit Wochen anhaltende Negativserie zu durchbrechen. Die Mannschaft muss in den kommenden Spielen an Defensivstärke sowie an der Chancenverwertung arbeiten, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

    Quellen

  • Jahn Regensburg – TSV 1860 München 4:0 (2025-11-09)

    SSV Jahn Regensburg feiert deutlichen 4:0-Heimerfolg gegen TSV 1860 München

    Am 14. Spieltag der 3. Liga empfing Jahn Regensburg den TSV 1860 München im heimischen Jahnstadion. Vor gut 15.000 Zuschauern lieferten die Gastgeber eine überzeugende Vorstellung ab und fuhren einen klaren 4:0-Erfolg gegen harmlose Münchner ein.

    Spielverlauf und erste Halbzeit

    Regensburg präsentierte sich von Beginn an hellwach und übernahm den Spielrhythmus. Bereits in der Anfangsphase entwickelte sich ein klares Übergewicht zugunsten der Hausherren. Benedikt Bauer prüfte die Latte des Gästetores nach zehn Minuten, was ein erstes Nachdrücken der Gastgeber unterstrich.

    Das 1:0 fiel schließlich in der 32. Minute: Nach entschlossenem Angriff schloss Lucas Hermes überlegt ins linke Eck ab und brachte den SSV auf Kurs. Die Münchner fanden offensiv nur sporadisch statt und hatten vor der Pause keine eindeutigen Möglichkeiten, sich gegen die konstante Regensburger Defensive zu behaupten. Mit einer knappen, aber verdienten Führung ging es in die Kabine.

    Zweite Hälfte: Regensburg baut Vorsprung aus

    Auch nach dem Wechsel setzte sich die Dominanz der Gastgeber fort. Jahn Regensburg ließ Ball und Gegner laufen, während die Löwen weiterhin Schwierigkeiten zeigten, Struktur und Durchschlagskraft im eigenen Spiel aufzubauen.

    In der 75. Minute wurde die Feldüberlegenheit der Oberpfälzer erneut belohnt. Nach einer von Adrian Fein ausgeführte Ecke blieb der Ball im Strafraum zunächst umkämpft liegen, ehe Leopold Wurm am zweiten Pfosten goldrichtig stand und aus kurzer Distanz zum 2:0 einschoss.

    Wenig später nutzte Regensburg die nächste Umschaltsituation zum dritten Treffer. Ein ungestümes Einsteigen von Münchens Dulic sorgte für einen Elfmeter. Noel Eichinger ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte souverän zum vorentscheidenden 3:0 (80.).

    In den Schlussminuten war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. Philipp Müller profitierte von einem präzisen Zuspiel von Adrian Fein und setzte mit dem 4:0 (86.) den Schlusspunkt einer einseitigen Partie.

    Leistungen und Einordnung

    Der Auftritt der Regensburger war von Einsatz, Aggressivität und Zielstrebigkeit im Abschluss geprägt. Vor allem in der Defensive ließ man nur wenig zu und agierte konzentriert. Die Offensive spielte die schwache Münchner Abwehrreihe ein ums andere Mal aus und nutzte die sich bietenden Gelegenheiten konsequent.

    1860 München präsentierte sich über weite Strecken ideenlos, war in den Zweikämpfen unterlegen und fand zu keiner Zeit in die Partie. Die wenigen Angriffe blieben ohne nennenswerte Gefahr. Nach dem zwischenzeitlichen 0:1 waren die Sechziger kurzzeitig engagierter, kamen aber nie entscheidend zum Zug. Trainer Markus Kauczinski hatte nach Schlusspfiff sichtlich Grund zur Unzufriedenheit.

    Bedeutung für die Tabelle

    Mit diesem klaren Sieg verschafft sich Jahn Regensburg Luft im Abstiegskampf und sammelt wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Nach durchwachsener letzter Partien bringt dieses Ergebnis neuen Schwung für die kommenden Aufgaben. Der TSV 1860 München verpasst es hingegen, Konstanz zu zeigen, und bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück.

    Quellen

  • TSV 1860 München – Energie Cottbus 3:0 (2025-11-01)

    TSV 1860 München siegt deutlich gegen Energie Cottbus

    Am 13. Spieltag der 3. Liga empfing der TSV 1860 München den FC Energie Cottbus im Stadion an der Grünwalder Straße. Die Münchner Löwen setzten sich am 1. November 2025 klar mit 3:0 gegen die Gäste aus Brandenburg durch. Damit beendet das Team von Markus Kauczinski eine zuletzt durchwachsene Phase mit einer überzeugenden Leistung vor heimischem Publikum.

    Ausgangslage beider Mannschaften

    Die Hausherren hatten vor dieser Partie eine keineswegs zufriedenstellende Serie hinter sich. Ein Sieg, ein Remis und drei verlorene Begegnungen aus den letzten fünf Partien dokumentierten die Formschwankungen der Münchner. Zuletzt gab es ein 1:3 beim SV Waldhof Mannheim. Energie Cottbus reiste dagegen mit Rückenwind an, nachdem die Lausitzer seit fünf Spielen unbesiegt waren und zuletzt ein spektakuläres 4:3 gegen Havelse eingefahren hatten.

    Aufstellungen und Startformationen

    • TSV 1860 München: Im Tor stand Thomas Dähne. Die Defensive bildeten Siemen Voet, Max Reinthaler, Sean Dulic, Marvin Rittmüller sowie Clemens Lippmann. Das Mittelfeld agierte mit Thore Jacobsen, David Philipp und Tunay Deniz. Im Angriff kamen Sigurd Haugen und Kevin Volland zum Einsatz.
    • Energie Cottbus: Auf Seiten der Gäste startete Marius Funk im Kasten. Die Abwehrreihe setzte sich aus King Manu, Henry Rorig, Leon Guwara und Nyamekye Awortwie-Grant zusammen. Im Mittelfeld spielten Dominik Pelivan, Lukas Michelbrink, Moritz Hannemann und Axel Borgmann. Im Sturm wirbelten Timmy Thiele und Erik Engelhardt.

    Der Spielverlauf

    Bereits in der ersten Hälfte legte 1860 München den Grundstein für den späteren Erfolg. Besonders Thore Jacobsen, der ein Doppelpack erzielte, drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Die Gastgeber gingen früh in Führung und bauten ihren Vorsprung noch vor der Pause auf 2:0 aus. Nach dem Seitenwechsel blieb 1860 das überlegene Team und stellte schließlich auf 3:0, womit die Gäste endgültig geschlagen waren.

    Die Defensive der Münchner zeigte sich stabil, ließ kaum Chancen der Cottbuser zu. Vorne agierte man zielstrebig – Faktoren, die früh für klare Verhältnisse sorgten. Auch nach dem Wechsel blieb die Dominanz der Löwen spürbar, Cottbus gelang es nicht, entscheidende Akzente zu setzen.

    Statistische Einordnung und Bedeutung

    Mit diesem Ergebnis verschafft sich der TSV 1860 München etwas Luft im Tabellenkeller. Nach 14 absolvierten Begegnungen stehen die Löwen bei 18 Zählern auf Rang 14. Cottbus muss nach dieser klaren Auswärtsniederlage einen Dämpfer hinnehmen, büßt aber seinen soliden Mittelfeldplatz nicht ein. Die letzten Resultate zeigen, dass beide Vereine noch auf der Suche nach Konstanz sind.

    Für 1860 war der Dreier wichtig, um Abstand zu den Abstiegsrängen zu schaffen. Für Cottbus endet eine Serie von Spielen ohne Niederlage. Die Mannschaft aus Brandenburg zeigte sich in diesem Spiel zu harmlos im Vorwärtsgang und musste eine klare Niederlage akzeptieren.

    Fazit

    Im Duell zwischen Traditionsteams der 3. Liga setzte sich der TSV 1860 München letztlich deutlich mit 3:0 gegen den FC Energie Cottbus durch. Ein entschlossener Auftritt und Effizienz im Abschluss sorgten für das klare Resultat zugunsten der Münchner. Für beide Teams steht in den kommenden Wochen die Suche nach Stabilität weiter im Fokus.

    Quellen

  • SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München 3:1 (2025-10-25)

    SV Waldhof Mannheim bezwingt TSV 1860 München mit 3:1

    Am 12. Spieltag der 3. Liga setzte sich der SV Waldhof Mannheim klar mit 3:1 gegen den TSV 1860 München durch. Im Carl-Benz-Stadion präsentierten sich die Gastgeber vor 15.912 Zuschauern effektiv und drehten nach frühem Rückstand die Partie zu ihren Gunsten.

    Frühe Führung durch 1860 München

    Die Begegnung begann aus Sicht der Hausherren alles andere als erhofft. Bereits in der 10. Minute nutzte Max Christiansen, der einst für Mannheim spielte, einen Abpraller nach starker Parade von Waldhof-Keeper Thijmen Nijhuis. Christiansen traf aus mehr als 20 Metern, als sein Distanzschuss via Innenpfosten im Netz einschlug.

    Mannheimer Ausgleich durch Traumtor

    Mannheim initiierte zunächst wenig Eigenes im Angriff, kam dann jedoch durch einen sehenswerten Abschluss zurück ins Spiel. Nach einem Einwurf landete der verlängerte Ball bei Samuel Abifade, der in der 24. Minute per Volley zum 1:1 traf. Bis zur Pause blieb es beim ausgeglichenen Spielstand, wobei die Gastgeber immer stärker wurden.

    Kennedy Okpala entscheidet die Partie

    Nach der Halbzeit änderten die Mannheimer ihr Spiel per Doppeltausch und brachten mit Diego Michel und Adama Diakhaby frische Kräfte. Diese Veränderungen zeigten Wirkung: Kennedy Okpala nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Gästeabwehr und erzielte nach einer Stunde die Mannheimer Führung. Sechs Minuten später erhöhte erneut Okpala und brachte Mannheim endgültig auf die Siegerstraße.

    München mit wenig Durchschlagskraft

    1860 München, das erstmals unter Trainer Markus Kauczinski verlor, hatte dem Mannheimer Angriffswirbel in dieser Phase wenig entgegenzusetzen. Auch ein Dreifachwechsel bei den Gästen nach dem dritten Gegentreffer brachte keine nennenswerte Wende. Im Anschluss verpasste Mannheim die Möglichkeit, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. München beendete die Partie zu zehnt, nachdem Abwehrspieler Schifferl nicht weiterspielen konnte und das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war.

    Bedeutung für die Tabelle

    Mit diesem Resultat schob sich der SV Waldhof nach vier Siegen in fünf Spielen in die Spitzengruppe der 3. Liga. Die Mannschaft von Trainer Luc Holtz überzeugte durch größere Spielanteile, ein klares Chancenplus und mehr Konsequenz im Abschluss. Die Löwen aus München, die jüngst einen Trainerwechsel vollzogen hatten, bleiben im Tabellenmittelfeld und müssen weiter an ihrer offensiven Durchschlagskraft arbeiten.

    • Spielverlauf: 0:1 Christiansen (10.), 1:1 Abifade (24.), 2:1 Okpala (60.), 3:1 Okpala (66.)
    • Zuschauer: 15.912
    • Trainer SV Waldhof Mannheim: Luc Holtz
    • Trainer TSV 1860 München: Markus Kauczinski
    • Spielort: Carl-Benz-Stadion (Mannheim)

    Quellen

  • TSV 1860 München – MSV Duisburg 3:1 (2025-10-19)

    TSV 1860 München besiegt Tabellenführer MSV Duisburg klar mit 3:1

    Am 11. Spieltag der 3. Liga 2025/26 empfing der TSV 1860 München den Spitzenreiter MSV Duisburg. Die Münchner Löwen setzten sich in einer insgesamt überzeugenden Partie mit 3:1 durch. Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski eine konsequente Leistung, besonders in der zweiten Hälfte.

    Ausgeglichene Anfangsphase mit Treffern beider Teams

    Die Partie startete zunächst offen. Sowohl die Gastgeber präsentierten sich engagiert als auch der favorisierte MSV versuchte, seine Tabellenführung zu untermauern. Noch in den ersten 45 Minuten gelang es beiden Mannschaften, je einmal zu treffen. Zur Pause stand es 1:1, wobei sich die Abwehrreihen beider Teams gelegentlich anfällig zeigten und die Chancenverwertung auf beiden Seiten solide war.

    1860 München nach der Pause klar tonangebend

    Mit dem Wiederanpfiff drängten die Hausherren verstärkt in die Offensive und setzten die Defensive der Duisburger zunehmend unter Druck. Die Folge: Zwei weitere Tore für die Gastgeber sorgten für eine spürbare Vorentscheidung. Die Gäste vom Niederrhein fanden nach dem Seitenwechsel kaum noch Antworten auf die zielstrebigen Angriffe der Münchner.

    • Endstand: 3:1 zugunsten des TSV 1860 München
    • Halbzeitstand: 1:1
    • Beide Mannschaften zeigten zu Beginn eine ausgeglichene Leistung, ehe 1860 in Durchgang zwei die Kontrolle übernahm
    • MSV Duisburg konnte die eigenen Offensivbemühungen nach dem Wechsel nicht mehr ausreichend ausspielen

    Veränderte Ausgangslage nach dem Spiel

    Für den MSV Duisburg endete damit eine weitere Serie in der Saison, die bislang von Stabilität geprägt war. Der Klub rangierte im Anschluss an die Partie weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz, hat jedoch mit sieben Siegen, fünf Unentschieden und zwei Niederlagen nach elf Spieltagen die zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen. In den zurückliegenden Begegnungen sammelten die Zebras eine durchwachsene Bilanz: Ein Erfolg, drei Remis sowie eine Niederlage stehen zu Buche.

    1860 München dagegen konnte nach dem klaren Heimsieg sowohl Selbstvertrauen tanken als auch den eigenen Anschluss an die oberen Tabellenränge wahren. Besonders nach zuletzt wechselhaften Leistungen bestätigen die Löwen mit dem dritten Heimerfolg gegen ein Top-Team der Liga erneut ihren Aufwärtstrend unter Trainer Kauczinski.

    Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf

    Für die Duisburger steht als nächstes das Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim II an, ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Entscheidend wird sein, wie die Mannschaft die Niederlage in München verarbeitet und ob sie ihren Vorsprung an der Spitze ausbauen kann. 1860 München hingegen festigt durch diesen gelungenen Auftritt seinen Anspruch, oben anzugreifen und vielleicht doch noch ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Der Verein profitiert nach Ansicht von Beobachtern vor Ort vor allem von der neuen Linie unter dem aktuellen Cheftrainer, der nach schwankendem Saisonstart das Team zu stabilisieren vermag.

    Fazit

    Der Erfolg des TSV 1860 München am 11. Spieltag der 3. Liga spiegelt eine deutliche Leistungssteigerung wider, während Duisburg aktuell auf eine schwierige Phase blickt. Das Resultat dürfte insbesondere bei den Gastgebern für neue Motivation sorgen, während die Gäste aus dem Ruhrgebiet an ihrer Konstanz arbeiten müssen, um im Titelrennen zu bleiben.

    Quellen

  • SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München 1:0 (2025-10-05)

    SV Wehen Wiesbaden ringt TSV 1860 München nieder

    Am 10. Spieltag der 3. Liga trafen der SV Wehen Wiesbaden und der TSV 1860 München aufeinander. Die Partie in Wiesbaden endete mit einem knappen 1:0-Erfolg für die Gastgeber. Beide Teams erlebten im bisherigen Saisonverlauf Höhen und Tiefen, weshalb die Begegnung als richtungsweisend galt. Für Wehen bedeutete der Sieg die Fortsetzung einer positiven Serie, während sich bei den Münchner Löwen die Unsicherheit verstärkte.

    Analyse der Ausgangslage

    Bereits im Vorfeld war zu erkennen, dass die Partie für beide Vereine eine besondere Bedeutung hatte. Der SV Wehen Wiesbaden sammelte zuletzt durch kontinuierliche Leistungen wichtige Zähler und positionierte sich in unmittelbarer Nähe der Spitzengruppe. Die Gäste aus München befanden sich dagegen in einer schwierigen Phase: Nach ordentlichem Saisonbeginn mit prominenten Neuzugängen wie Kevin Volland, Florian Niederlechner und anderen Leistungsträgern hatte die Mannschaft eine Negativserie von mehreren Niederlagen hinter sich. Auch abseits des Platzes setzte sich die Unruhe fort – das Trainerteam wurde neu aufgestellt und sportliche Führungskräfte entlassen.

    Spielverlauf: Umkämpfte erste Hälfte

    Beide Teams begannen das Spiel mit erkennbarem Respekt voreinander. Die Wiesbadener agierten organisiert und druckvoll, doch die defensive Ausrichtung der Gäste hielt zunächst stand. 1860 München, das wegen Ausfällen wichtiger Akteure wie Kevin Volland und Kapitän Jesper Verlaat mit veränderter Startelf ins Spiel ging, ließ über weite Strecken wenig zu. Im Angriff konnte München mit vereinzelten Aktionen für Entlastung sorgen, doch der letzte Zug zum Tor fehlte beiden Mannschaften deutlich. Ein Pfostenschuss von Florian Niederlechner stellte eine der wenigen Ausrufezeichen im ersten Durchgang dar. Zur Pause stand es torlos 0:0.

    Entscheidung in der Schlussphase

    Auch in der zweiten Spielhälfte setzte sich das Bild eines zähen Duells fort. Beide Seiten versuchten, das Spielgeschehen zu kontrollieren, doch echte Höhepunkte blieben zunächst Mangelware. Erst in der Endphase gelang es den Gastgebern, eine der wenigen offenen Gelegenheiten zu nutzen. Wehen Wiesbaden erzielte in den letzten Minuten den entscheidenden Treffer. 1860 München versuchte, mit späten offensiven Wechseln noch auszugleichen, brachte aber keine klare Torchance mehr zustande. Die Defensive der Wiesbadener blieb konzentriert und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

    Auswirkungen auf die Tabelle und das Umfeld

    Mit dem Erfolg baute Wehen Wiesbaden seine Serie aus und sammelte ein weiteres Mal Punkte. Das Team schob sich durch den Sieg ins vordere Mittelfeld der 3. Liga und hat damit weiterhin Anschluss an die Verfolger der Tabellenspitze. Für den TSV 1860 München hingegen war die Niederlage ein Rückschlag. Nachdem bereits im Spiel zuvor ein Wechsel auf der Trainerbank erfolgt war, wächst der Druck auf alle Beteiligten. Die Münchner rutschten durch die Pleite auf den zwölften Rang und halten nun sieben Zähler Abstand auf Rang drei. Der Vorsprung auf die Abstiegszone ist auf zwei Punkte geschrumpft. Im Umfeld wurde diese Entwicklung kritisch beobachtet, nicht zuletzt da im Vorfeld bereits von chaotischen Zuständen innerhalb des Vereins gesprochen wurde.

    Langfristige Bedeutung für beide Klubs

    • Der SV Wehen Wiesbaden unterstrich seinen Anspruch, ein zuverlässiges Team der 3. Liga zu bleiben, und sammelte wichtige Punkte für den Klassenerhalt und mehr.
    • 1860 München bleibt trotz individueller Klasse und namhafter Neuzugänge unter seinen Möglichkeiten. Fehlende Konstanz und Unruhe auf mehreren Ebenen prägen derzeit das Bild des einstigen Bundesligisten.

    Schlussfolgerung

    Die Partie war von Taktik, Vorsicht und zunehmendem Druck auf beiden Seiten geprägt. Wehen Wiesbaden zeigte in kritischen Phasen Nervenstärke und verdiente sich den späten Erfolg. 1860 München musste die nächste Enttäuschung verkraften und steht vor wichtigen Wochen, in denen nicht nur sportliche Reaktionen, sondern auch klare Entscheidungen in der Führung gefragt sind.

    Quellen

  • TSV 1860 München – Viktoria Köln 2:2 (2025-10-01)

    1860 München und Viktoria Köln trennen sich mit Remis am 9. Spieltag der 3. Liga

    Zum Abschluss des neunten Spieltags der 3. Liga haben sich der TSV 1860 München und Viktoria Köln am Abend des 1. Oktober 2025 im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße 2:2 getrennt. Beide Teams gingen ambitioniert in die Partie und schenkten sich über 90 Minuten wenig Raum.

    Spielverlauf und Torschützen

    Die Begegnung startete mit viel Einsatz von beiden Seiten. Bereits früh zeigte sich, dass die Gäste aus Köln, die mit 13 Punkten angereist waren und damit in der Tabelle vor den Münchnern standen, keineswegs auf ein Abwarten aus waren. 1860 München präsentierte sich trotz der durchwachsenen Bilanz der letzten Wochen kämpferisch und wollte vor eigenem Publikum ein Zeichen setzen.

    • Halbzeitstand: Zur Pause lag Viktoria Köln mit 2:1 in Führung und hatte so die bessere Ausgangslage für den zweiten Durchgang.
    • Schlussergebnis: Nach 90 Minuten stand jedoch ein 2:2 auf der Anzeigetafel. Die Münchner schafften es im Laufe der zweiten Hälfte, die Partie auszugleichen und drängten zeitweise auf das Siegtor. Auch die Gäste hatten Chancen, den dritten Auswärtssieg der Saison einzufahren.

    Die konkrete Verteilung der Torerfolge wurde in den öffentlich zugänglichen Spielberichten nicht genannt, klar ist jedoch, dass sich beide Mannschaften effektiv im Angriff zeigten und die Defensivreihen häufiger gefordert waren.

    Aufstellungen und personelle Aspekte

    1860-Trainer Alper Kayabunar setzte im Heimspiel auf eine Offensivreihe mit Florian Niederlechner, Maximilian Wolfram und Rückkehrer Kevin Volland. Im Mittelfeld übernahmen Thore Jacobsen und Max Christiansen die spielgestaltenden Aufgaben. In der Abwehr starteten Siemen Voet, Sean Dulic, Manuel Pfeifer, Marvin Rittmüller und Clemens Lippmann vor Stammtorhüter René Vollath. Auf der Bank blieben unter anderem Sigurd Haugen, David Philipp sowie Patrick Hobsch, die je nach Spielverlauf zusätzliche Optionen boten.

    Viktoria Köln bot mehrere frühere 1860-Spieler von Beginn an auf. Verteidiger Christoph Greger, der in der bisherigen Saison zu den Leistungsträgern gehört, erhielt erneut das Vertrauen. Auch Tim Kloss, in den letzten Spielen mehrfach als Torschütze erfolgreich, startete für die Kölner. Hiroto Kozuki agierte als offensiver Mittelfeldspieler und war damit für kreative Akzente vorgesehen. Moritz Ott, zuletzt häufiger nur Ersatz, blieb zunächst draußen.

    Tabelle und weitere Entwicklung

    Mit dem Unentschieden verteidigt Viktoria Köln vorerst einen Platz in der oberen Tabellenhälfte und knüpft an die stabile Auswärtsbilanz an. Die Münchner hingegen setzen ihre Serie von wechselhaften Ergebnissen fort. Sie halten mit 11 gesammelten Punkten Anschluss an das Tabellenmittelfeld, bleiben aber weiter gefordert, konstante Resultate zu liefern.

    Im direkten Vergleich der Teams unterstrich die Partie, dass die Leistungsdichte in der 3. Liga weiterhin hoch ist. 1860 sicherte sich nach einem Rückstand noch einen Punkt, während Köln auswärts erneut schwer zu bezwingen war. Für beide Mannschaften bot das Remis eine solide Grundlage für die kommenden Aufgaben, ließ jedoch noch Verbesserungsbedarf erkennen – insbesondere in der Defensive.

    Ausblick

    1860 München steht bereits in den nächsten Wochen vor weiteren richtungsweisenden Begegnungen, bei denen besonders die Defensive gefordert ist. Viktoria Köln kann nach dem Unentschieden mit breiter Brust die kommenden Herausforderungen angehen. Die Integration ehemaliger Münchner Spieler in den Kölner Kader bleibt ein interessantes Detail mit Wirkung auf das Mannschaftsgefüge.

    Quellen