Schlagwort: TSV Havelse

  • 1. FC Schweinfurt 05 – TSV Havelse 2:3 (2025-12-14)

    3. Liga: 1. FC Schweinfurt 05 gegen TSV Havelse endet mit 2:3-Niederlage

    Am 18. Spieltag der 3. Liga empfing der 1. FC Schweinfurt 05 den TSV Havelse in der heimischen Riedel Bau Arena im Sachs-Stadion. Die Partie am 14. Dezember 2025 begann um 19:30 Uhr. Vor 2341 Zuschauern lieferten beide Teams ein intensives Kellerduell, wobei die Gäste aus Niedersachsen am Ende mit 3:2 die Oberhand behielten.

    Spielverlauf und Tore

    Die Begegnung startete ohne weitere Höhepunkte, doch in der 16. Spielminute gelang Jakob Tranziska den Führungstreffer für den Gastgeber nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum der Havelseaner. Die Freude über den Führungstreffer währte nur kurz. Noch keine halbe Minute nach dem Seitenwechsel glich Robin Müller für den TSV Havelse aus, der später durch einen weiteren Treffer zum Matchwinner avancierte.

    Die Gäste drehten die Partie noch im ersten Durchgang und führten zur Pause mit 2:1. In der zweiten Halbzeit gaben die Schweinfurter nicht auf. In der 53. Spielminute erzielte Joshua Endres mit einem präzisen Schlenzer aus rund 16 Metern den Anschlusstreffer zum 2:2.

    Havelse zeigte sich im weiteren Verlauf ausgesprochen effizient und erzielte in der 75. Minute den entscheidenden Treffer durch Semi Belkahia. Trotz Bestrebungen der Hausherren gelang es nicht mehr, das Spiel zu drehen. Ein Elfmeter für Schweinfurt blieb ungenutzt, eine weitere Chance von Marko Ilic für Havelse landete am Querbalken.

    Aufstellung und taktische Notizen

    Trainer Victor Kleinhenz stellte seine Elf in einem klassischen 4-4-2-System auf. Im Tor stand Toni Stahl, die Abwehrreihe bildeten Nick Doktorczyk, Devin Angleberger, Leonard Langhans und Ekin Çelebi. Im Mittelfeld agierten Kristian Böhnlein, Jakob Tranziska, Lauris Bausenwein und Pius Krätschmer. Die Angriffsreihe besetzten Manuel Wintzheimer und Joshua Endres.

    Schweinfurt konnte seine Feldherrschaft nicht entsprechend in Torchancen umwandeln, was das effektivere Umschaltspiel der Gäste aus Havelse vor allem im zweiten Durchgang offensichtlich machte. Während Havelse mit der Führung zunehmend auf konterorientiertes Spiel setzte, versuchten die Gastgeber vergeblich, die Defensive der Niedersachsen nachhaltig zu durchbrechen.

    Tabellarische Situation und Ausblick

    Mit der Niederlage gegen Havelse kassierte Schweinfurt die 16. Saisonniederlage und verweilt weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz der 3. Liga. Mit nur sechs erspielten Punkten beträgt der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz mittlerweile 14 Zähler. Im Gegensatz dazu konnte der TSV Havelse wichtige drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg verbuchen und verbessert dadurch seine Position in der unteren Tabellenhälfte.

    Schweinfurt wird sich in den nächsten Spielen beweisen müssen, unter anderem im kommenden Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue, der seinerseits auf einem Abstiegsplatz steht. Weitere Herausforderungen kommen mit Gegnern wie Viktoria Köln, Energie Cottbus, Jahn Regensburg und Wehen Wiesbaden auf die Unterfranken zu.

    Fazit

    Das Duell zwischen dem 1. FC Schweinfurt 05 und dem TSV Havelse zeigte insbesondere das Problem der Hausherren auf, trotz guter Chancen und zwischenzeitlicher Führung das Spiel nicht zu kontrollieren und am Ende zu verlieren. Die Gäste profitierten von individuellen Leistungen, vor allem durch den zweifachen Torschützen Robin Müller, und behielten verdient die drei Punkte im Gepäck. Für Schweinfurt bleibt die Lage angespannt, eine Trendwende ist dringend erforderlich, um den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich zu gestalten.

    Quellen

  • TSV Havelse – SC Verl 2:2 (2025-12-06)

    Spannendes Duell zwischen TSV Havelse und SC Verl endet 2:2

    Am 17. Spieltag der 3. Liga trafen der TSV Havelse und der SC Verl am 6. Dezember 2025 im Eilenriedestadion aufeinander. Das Spiel begann um 14:00 Uhr und endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden von 2:2. Beide Mannschaften zeigten engagierten Einsatz und sorgten für eine umkämpfte Begegnung, die für einige Höhepunkte sorgte.

    Vor dem Anpfiff: Tabellenstände und Formkurven

    Der TSV Havelse präsentierte sich vor dem Spiel mit einer durchwachsenen Bilanz der letzten fünf Begegnungen. Das Team erreichte dabei einen Sieg, ein Unentschieden sowie drei Niederlagen. Zuletzt unterlagen die Havelser auswärts mit 1:2 beim VfB Stuttgart II. In der Gesamtwertung der 3. Liga belegte Havelse nach 17 Spielen mit neun Punkten den 19. Platz und kämpfte somit im Tabellenkeller gegen den Abstieg.

    Im Gegensatz dazu befand sich der SC Verl in einer positiven Verfassung. Die Truppe aus Ostwestfalen konnte in der Liga eine beeindruckende Serie ohne Niederlage vorweisen und hatte zudem am 16. Spieltag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen den VfL Osnabrück eingefahren. Verl strebte somit die Fortsetzung dieser Erfolgsserie an, um sich in der oberen Tabellenregion zu etablieren.

    Aufstellungen und taktische Ausrichtungen

    Trainer Samir Ferchichi vom TSV Havelse setzte mit Tom Opitz im Tor, einer Abwehrreihe aus Besfort Kolgeci, Dominic Minz, Semi Belkahia, Leon Sommer und Florian Riedel auf eine stabile Formation. Das Mittelfeld bildeten Julius Düker, Nassim Boujellab, Robin Müller sowie Jannik Oltrogge. Im Angriff sollte John Xaver Posselt die nötigen Impulse setzen. Auf der Bank standen zahlreiche Möglichkeiten für personelle Anpassungen bereit.

    Der SC Verl trat in bewährter Besetzung an, um mit einer offensiv ausgerichteten Spielweise die drei Punkte in Havelse zu sichern.

    Spielverlauf und entscheidende Szenen

    In der Anfangsphase nutzte der SC Verl die Spielkontrolle und erzielte früh durch Martin Ens das 1:0 (18. Minute). Trotz des Rückstands konnte der TSV Havelse zunächst offensiv Akzente setzen, jedoch blieb eine klare Torchance bis dahin aus. Kurz vor der Halbzeitpause kam es zu einem Rückschlag für den Gastgeber, als Besfort Kolgeci wegen einer Tätlichkeit frühzeitig mit Rot vom Feld musste (46. Minute) – eine Herausforderung, die Hauptrainer Ferchichi nicht vorausgesehen hatte.

    Der zweite Spielabschnitt begann mit einem guten Start für die Gäste: Fynn Otto erhöhte mit einem präzisen Linksschuss auf 2:0 (63.). Doch der TSV Havelse ließ sich trotz Unterzahl nicht entmutigen. Mit einem Doppelwechsel reagierten sie auf die Situation und brachten Marko Ilic sowie Arlind Rexhepi ins Spiel (66. Minute). Diese Umstellungen sollten sich als wichtig erweisen.

    Marko Ilic verkürzte für die Hausherren zum 1:2 (77.), wodurch wieder Hoffnung auf einen Punktgewinn entstand. Die Verler Offensivbemühungen wurden von der aufopferungsvoll kämpfenden Havelse-Defensive zunehmend gestört. Die entscheidenden Ereignisse spielten sich jedoch kurz vor und nach Ablauf der regulären Spielzeit ab: Der SC Verl scheiterte an einem Strafstoß, was die Gäste nicht nutzen konnten, um die Führung zu sichern.

    In der Nachspielzeit war es schließlich Dominic Minz, der mit einem Treffer in der 93. Minute für den späten Ausgleich sorgte. Das Resultat von 2:2 bedeutete, dass der TSV Havelse unter widrigen Umständen einen wichtigen Punkt errang und moralisch gestärkt aus der Partie hervorging.

    Analyse und Ausblick

    Das Unentschieden spiegelt die Leistungen beider Mannschaften wider. Der SC Verl vergab trotz Vorteilen und der numerischen Überzahl einige Chancen, während Havelse mit großem Kampfgeist und einer starken Defensivleistung, trotz deutlichen Schwächen in der Saison, eine Punkteteilung erzielte.

    Die Abwehrprobleme des TSV Havelse sind nach wie vor sichtbar, mit bereits 37 Gegentoren vor dem Spiel und einem Schnitt von über zwei Treffern pro Partie. Dennoch zeigte das Team eine beeindruckende Moral, vor allem in Unterzahl, gegen einen starken Gegner zu punkten.

    Für den weiteren Saisonverlauf ist die Stabilisierung der Defensive für Havelse von zentraler Bedeutung, um noch Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Der SC Verl sollte an der Chancenverwertung arbeiten, um seine Ambitionen auf eine bessere Tabellenplatzierung weiter zu verfolgen.

    Kommende Aufgaben

    • TSV Havelse tritt am 14. Dezember 2025 auswärts gegen den 1. FC Schweinfurt 05 an, der sich aktuell im Tabellenkeller befindet.
    • Weitere Spiele gegen Alemannia Aachen, TSG 1899 Hoffenheim II, Rot-Weiss Essen und Erzgebirge Aue stehen für Havelse im Kalender.

    Der SC Verl setzt seinen Weg mit dem Ziel fort, in der Liga weiter nach oben zu klettern. Beide Mannschaften bleiben daher im Rennen um wichtige Punkte in einer anspruchsvollen Saison der 3. Liga.

    Quellen

  • VfB Stuttgart II – TSV Havelse 2:1 (2025-11-30)

    VfB Stuttgart II erkämpft knappen Heimsieg gegen TSV Havelse

    Am 16. Spieltag der 3. Liga setzte sich die U23 des VfB Stuttgart mit 2:1 gegen den TSV Havelse durch. Die Begegnung fand am 30. November 2025 um 19:30 Uhr statt. Dabei präsentierte sich der VfB Stuttgart II vor heimischer Kulisse leicht überlegen und konnte vor allem in der ersten Halbzeit Akzente setzen.

    Spielverlauf und Tore

    Die Stuttgarter gingen mit einer knappen Führung in die Pause, nachdem Nicolás Sessa mit einem präzisen Linksschuss im Angriff für das erste Tor des Abends sorgte. Im zweiten Durchgang erhöhte Mansour Ouro-Tagba früh auf 2:0, was die Hausherren weiter in eine komfortable Position brachte. In der 70. Minute gelang dem TSV Havelse durch John Posselt mit einem Linksschuss der Anschlusstreffer, wodurch die Gäste noch einmal ins Spiel zurückfanden. Trotz intensiver Bemühungen blieb ein weiterer Ausgleichstreffer aus, sodass die Partie mit 2:1 endete.

    Aufstellung und taktische Ausrichtung

    Stuttgart-Coach Nico Willig entschied sich für folgende Startelf:

    • Tor: Florian Hellstern
    • Abwehr: Maximilian Herwerth, Leny Meyer, Dominik Nothnagel, Michael Glück
    • Mittelfeld: Mirza Catovic, Lauri Penna, Samuele Di Benedetto, Nicolas Sessa, Noah Darvich
    • Angriff: Mansour Ouro-Tagba

    Die Formation zeigte sich gut organisiert, vor allem in der Defensive. Mit kontrollierten Kombinationen und aggressivem Spiel im Mittelfeld setzte der Gastgeber immer wieder Akzente.

    Beim TSV Havelse brachte ein Wechsel im zweiten Durchgang frischen Wind, allerdings reichte dies nicht aus, um den VfB nachhaltig unter Druck zu setzen. Die Mannschaft aus Niedersachsen versuchte besonders nach dem ersten Gegentreffer, das eigene Angriffsspiel zu forcieren und brachte dazu auch frische Kräfte ins Spiel.

    Tabellenkontext und Mannschaftsleistungen

    Mit dem Sieg verbesserte sich der VfB Stuttgart II auf den achten Platz in der Tabelle der 3. Liga. Das Team hat nach nunmehr 16 Spielen 25 Punkte auf dem Konto und weist eine ausgeglichene Torbilanz von 23:23 auf. Die jüngste Form ist gemischt, zuletzt gab es zwei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen in den letzten fünf Partien. Vor dem Spiel war die Mannschaft mit einem torlosen Remis gegen Erzgebirge Aue ins Match gegangen.

    TSV Havelse befindet sich weiterhin in einer schwierigen Lage. Aktuell steht das Team mit nur 8 Punkten auf Rang 19 der Liga. Die Defensive der Niedersachsen war in dieser Saison nicht stabil, im Schnitt kassiert das Team mehr als zwei Gegentore pro Begegnung. In den letzten fünf Spielen gab es lediglich einen Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen. Bereits 35 Gegentore mussten die Havelse-Spieler hinnehmen, was die bestehenden Defizite in der Abwehr unterstreicht.

    Ausblick auf kommende Spiele

    Für den VfB Stuttgart II stehen weiterhin mehrere anspruchsvolle Aufgaben an, wobei der aktuelle Punktevorsprung im Mittelfeld der Tabelle Sicherheit geben kann. TSV Havelse wird in den kommenden Wochen versuchen, die Abwehrdefizite abzustellen, um den Klassenverbleib zu sichern. Das nächste Ligaspiel der Niedersachsen findet gegen den SC Verl statt, der seinerseits auf einem guten Tabellenplatz liegt und am 6. Dezember 2025 innerhalb der eigenen vier Wände empfängt.

    Fazit

    Die Partie zwischen VfB Stuttgart II und TSV Havelse gestaltete sich insgesamt eng und umkämpft. Stuttgart nutzte seine Chancen effektiver und verteidigte die Führung sinnvoll über die Zeit. Für Havelse bleibt trotz des Anschlusstreffers ein Nachholbedarf vor allem in der Defensivarbeit, um sich in der 3. Liga zu behaupten.

    Quellen

  • TSV Havelse – SSV Ulm 1846 2:1 (2025-11-22)

    TSV Havelse setzt sich knapp gegen SSV Ulm 1846 durch

    Am 22. November 2025 empfing der TSV Havelse zum 15. Spieltag der 3. Liga den SSV Ulm 1846 im Eilenriedestadion. Vor dem Spiel standen beide Teams jeweils unter Druck. Während die Gastgeber seit 14 Spielen nicht mehr gewinnen konnten, hatten auch die Ulmer eine Negativserie von fünf Partien ohne Sieg hinter sich. Die Partie begann um 14:00 Uhr und endete mit einem knappen 2:1-Erfolg für den TSV Havelse.

    Ausgangslage und Aufstellungen

    Havelse war mit lediglich fünf Punkten Tabellenletzter und bedurfte dringend eines positiven Ergebnisses, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Nach dem vorangegangenen 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Saarbrücken war das Ziel klar definiert. Ulm wiederum hatte zuletzt empfindliche Rückschläge hinnehmen müssen, unter anderem eine deutliche 0:5-Heimniederlage gegen Hansa Rostock.

    Trainer Samir Ferchichi setzte bei den Gastgebern auf diese Startelf:

    • Tor: Tom Opitz
    • Abwehr: Besfort Kolgeci, Dominic Minz, Semi Belkahia, Emre Aytun, Leon Sommer
    • Mittelfeld: Johann Berger, Nassim Boujellab, Jannik Oltrogge

    Die Ulmer, die in weißen Trikots antraten, suchten auswärts einen Weg, um ihre Negativserie zu beenden.

    Spielverlauf

    Bereits in der Anfangsphase zeigte Havelse mehr Präsenz und wirkte zielstrebiger im Offensivspiel. In der 23. Spielminute wurde der Vorsprung durch ein Kopfballtor von Emre Aytun nach einer scharfen Ecke von Johann Berger erzielt. Ulms Torhüter Oliver Ortag war hier ohne Abwehrchance.

    Die Gastgeber nutzten die Führung als Rückenwind und drängten weiter auf eine Entscheidung. In der 57. Minute schlug Havelse erneut eiskalt zu: Nach einem Steilpass von Vincenzo Paldino setzte sich Illic im Eins-gegen-Eins-Duell durch und erhöhte auf 2:0.

    Ulm zeigte sich trotz des Rückstands aktiv und bemühte sich um eine Resultatsverbesserung. Chancen blieben jedoch zunächst ungenutzt. Erst in der Schlussphase gelang den Gästen durch eigene Bemühungen der Anschlusstreffer, was das Spiel nochmals spannend machte. Allerdings reichte dies nicht mehr, um den Spielstand auszugleichen.

    Analyse und Ausblick

    Die Leistung der Mannschaft von Samir Ferchichi war im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen deutlich stabiler, was sich in zwei Toren und dem knappen Sieg niederschlug. Der TSV Havelse konnte somit erstmals seit langer Zeit wieder einen Sieg einfahren und den negativen Trend durchbrechen.

    Für den SSV Ulm 1846 bedeutet die Niederlage, dass die Durststrecke anhält. Es fehlt nach wie vor an Konstanz und Durchschlagskraft in der Offensive, was sich negativ auf die Tabellenposition auswirkt. Das Team wird sich in den nächsten Partien steigern müssen, um nicht weiter in den Tabellenkeller abzurutschen.

    Insgesamt zeigte das Spiel auf, dass beide Teams noch Luft nach oben haben, wobei die Gastgeber an diesem Samstag die Punkte mit nach Hause nehmen konnten.

    Quellen

  • 1. FC Saarbrücken – TSV Havelse 1:1 (2025-11-08)

    1. FC Saarbrücken und TSV Havelse teilen die Punkte – 1:1 am 14. Spieltag

    Am 08.11.2025 empfing der 1. FC Saarbrücken als Gastgeber den TSV Havelse im Ludwigsparkstadion. Die Begegnung in der 3. Liga endete mit einem 1:1-Unentschieden. Beide Teams konnten ihre jeweils anhaltenden Negativserien nicht beenden und stecken weiterhin im Tabellenmittelfeld beziehungsweise -keller fest.

    Ausgangslage vor der Partie

    Vor dem Anpfiff standen beide Mannschaften unter Druck. Saarbrücken hatte seit sechs Spielen keinen vollen Erfolg eingefahren. Zuletzt verloren die Blau-Schwarzen auswärts bei Alemannia Aachen mit 0:2. Auch Havelse präsentierte sich formschwach: Die Niedersachsen warteten saisonübergreifend seit dreizehn Partien auf einen Sieg und mussten sich im vorangegangenen Spieltag gegen Wehen Wiesbaden mit 0:2 geschlagen geben.

    In der Tabelle rangierte der 1. FC Saarbrücken nach dreizehn absolvierten Paarungen mit 20 Punkten im Mittelfeld. Der TSV Havelse sammelte nur fünf Punkte und belegte damit den letzten Tabellenplatz.

    Aufstellung und Spielverlauf

    Der 1. FC Saarbrücken startete mit Phillip Menzel im Tor. In der Abwehr liefen unter anderem Philip Fahrner, Sven Sonnenberg, Calogero Rizzuto, Lasse Wilhelm und Joel Bichsel auf. Das Mittelfeld bildeten Elijah Krahn, Florian Pick und Richard Neudecker. Der Angriff wurde maßgeblich von Kai Brünker angeführt.

    Die Gastgeber legten schwungvoll los und nutzten bereits in der ersten Hälfte eine Torchance zur Führung. Somit ging Saarbrücken mit einem 1:0-Vorsprung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel investierten die Havelser mehr in die Offensive und konnten durch einen Treffer den Ausgleich erzielen. Im weiteren Verlauf blieb es bei einem offenen Schlagabtausch, doch keinem Team gelang ein weiteres Tor.

    Schlüsselstatistiken und aktuelle Serien

    • Für den 1. FC Saarbrücken ist es das zweite Unentschieden in den letzten fünf Ligaspielen. Die anderen drei Begegnungen endeten mit Niederlagen.
    • Havelse bleibt weiterhin mit nur fünf Punkten aus vierzehn Spielen abgeschlagen Tabellenletzter. In den letzten fünf Partien holte das Team einen Punkt bei vier Niederlagen.
    • Saarbrücken kommt nach 14 Spieltagen auf 20 Zähler und steht im oberen Drittel des Tabellenmittelfelds.
    • Die Abstiegssorgen wachsen bei Havelse: Die Anzahl siegloser Partien setzte sich mit der Begegnung in Saarbrücken fort.

    Stimmen und Ausblick

    Beide Mannschaften hadern weiterhin mit ihrer Erfolgsquote. Während Saarbrücken wenigstens einen Punkt aus der Partie mitnimmt, fehlt Havelse nach wie vor ein Zweierfolg. Die Gastgeber fahren am kommenden Spieltag zu 1860 München. Havelse hofft im nächsten Duell gegen SSV Ulm 1846 auf den ersten Heimsieg in der laufenden Spielzeit. Die Aussichten bleiben für beide Teams angespannt; besonders Havelse steht unter Zugzwang, um sich aus dem Tabellenkeller zu befreien.

    Fazit

    Das Remis hilft weder Saarbrücken noch Havelse entscheidend weiter. Beide Teams müssen sich für die nächsten Aufgaben steigern. Während Saarbrücken einen kleinen Abstand zur Abstiegszone wahrt, bleibt Havelse weiterhin weit hinter seinen Erwartungen zurück.

    Quellen

  • TSV Havelse – SV Wehen Wiesbaden 0:2 (2025-11-01)

    TSV Havelse unterliegt SV Wehen Wiesbaden: Knappe Chancen, klare Niederlage

    Am 13. Spieltag der 3. Liga traf der TSV Havelse auf den SV Wehen Wiesbaden. Das Heimspiel im Eilenriedestadion endete mit einem 0:2 aus Sicht des Aufsteigers. Die Partie bot trotz schwieriger Platzverhältnisse ausreichend Spannung, und der TSV kämpfte erneut vergeblich um den ersten Saisonsieg. Wiesbaden sicherte sich im ersten Match nach dem Trainerwechsel einen erarbeiteten, aber nicht glanzvollen Auswärtserfolg.

    TSV Havelse mit mutigem Beginn und fehlendem Abschlussglück

    Die Begegnung begann engagiert von den Hausherren. Bereits in der Anfangsphase setzte Havelse ein Zeichen, als Arlind Rexhepi nach wenigen Minuten mit einem abgefälschten Distanzschuss die Latte traf. In der Folge fehlte es Havelse jedoch an Durchschlagskraft im gegnerischen Strafraum. John Xaver Posselt kam zweimal in aussichtsreiche Position, blieb aber in beiden Fällen erfolglos. Die Gäste aus Wiesbaden zeigten zunächst kaum offensive Akzente; die Defensive wirkte unsicher, für Entlastung sorgte das Mittelfeld selten.

    • 6. Minute: Latte nach abgefälschtem Rexhepi-Schuss
    • Mehrere Chancen für Posselt ohne Erfolg
    • Wiesbaden defensiv wacklig, aber havelses Angriff nicht zielstrebig genug

    Verletzung und Führungstreffer noch vor der Halbzeit

    Für Wiesbaden verlief die erste Halbzeit nicht störungsfrei. Torwart Florian Stritzel musste nach einer halben Stunde wegen einer Verletzung ersetzt werden. Für ihn stand der junge Noah Brdar erstmals in der 3. Liga im Tor. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs wendete sich das Blatt: Fatih Kaya nutzte die sich bietende Gelegenheit und brachte die Gäste mit einem überlegten Abschluss in Führung. Havelse musste damit nach einer ordentlichen ersten Hälfte dennoch mit einem Rückstand in die Pause gehen.

    • 34. Minute: Torwartwechsel bei Wiesbaden, Brdar feiert Drittliga-Debüt
    • 45.+2: Kaya erzielt das 0:1 für Wiesbaden

    Zähes Ringen auf schwierigem Untergrund

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Der tief bespielbare Boden – das Eilenriedestadion hatte durch zahlreiche Spiele starke Spuren – stellte beide Mannschaften vor Herausforderungen. Havelse versuchte, den Druck zu erhöhen, schaffte es aber kaum, zwingende Situationen vor dem gegnerischen Tor zu kreieren. Die Gäste agierten abwartend und setzten vor allem auf Konter. In mehreren Situationen zeigte Brdar bei seinem Debüt starke Reflexe, etwa als Posselt aus kurzer Distanz per Kopfball den Ausgleich verpasste. Auf der anderen Seite scheiterten auch die Angreifer des SVWW zunächst an dem energisch verteidigenden Gastgeber und an Havelses Torwart Tom Opitz.

    • Tiefes Geläuf erschwert das Offensivspiel beider Teams
    • Brdar pariert gegen Posselt (83.)
    • Kurz vor Schluss bemüht sich Havelse um den Ausgleich

    Entscheidung in der Schlussphase

    In der Nachspielzeit setzte Wiesbaden den Schlusspunkt. Nach Vorarbeit über die rechte Seite und einer präzisen Hereingabe konnte Nikolas Agrafiotis den Ball aus kurzer Distanz zum zweiten Treffer für die Gäste einschieben. Die Offensivbemühungen der Gastgeber blieben unvollendet, sodass erneut kein eigener Treffer notiert werden konnte. Der Sieg für Wehen Wiesbaden geriet letztlich nicht mehr in Gefahr.

    • 91. Minute: Agrafiotis erhöht per direktem Abschluss auf 0:2

    Tabelle und Ausblick

    Nach dieser weiteren Heimniederlage rutscht der TSV Havelse mit nur vier Punkten aus dreizehn Partien weiter in den Tabellenkeller. Defensiv bleibt das Team anfällig, mit einer der schwächsten Bilanzen der Liga. Für Wehen Wiesbaden bringt der Arbeitssieg einen Sprung ins Tabellenmittelfeld. Das Team sammelte den fünften Saisonsieg und zeigte, dass es nach der Entlassung von Trainer Nils Döring unter Interimscoach Steinmetz zumindest kämpferisch reagiert.

    • Havelse: weiter sieglos, Abstiegszone, defensive Probleme
    • Wehen Wiesbaden: erfolgreicher Start nach dem Trainerwechsel, Tabellenplatz verbessert

    Fazit

    Der TSV Havelse präsentiert sich trotz Bemühungen weiterhin ohne Fortune im Torabschluss und bleibt abstiegsgefährdet. Wiesbaden nimmt drei hart erarbeitete Punkte aus Hannover mit. Überzeugend war die Vorstellung der Gäste nicht, doch sie nutzten die Chancen effektiver. Die Hausherren verbuchen erneut zu viele Gegentreffer und warten weiter auf ein Erfolgserlebnis.

    Quellen

  • Energie Cottbus – TSV Havelse 4:3 (2025-10-25)

    FC Energie Cottbus setzt sich in turbulenter Partie gegen TSV Havelse durch

    Am zwölften Spieltag der Drittliga-Saison 2025/26 feierte Energie Cottbus einen 4:3-Erfolg gegen TSV Havelse. Die Lausitzer behaupteten sich gegen hartnäckige Gäste, die bis zum Abpfiff nicht aufgaben, und übernahmen zumindest vorübergehend die Spitzenposition in der Tabelle. Für Havelse reichte es trotz dreier eigener Treffer erneut nicht für den ersten Saisonsieg.

    Spielverlauf mit wechselnder Kontrolle

    Beide Mannschaften zeigten in der Anfangsphase Schwächen im Aufbau, wobei individuelle Aussetzer zu mehreren frühen Gelegenheiten führten. Besonders Cottbus gestattete Havelse in den ersten zehn Minuten einige Möglichkeiten, die die Niedersachsen jedoch ungenutzt ließen. Nichtsdestotrotz brachte das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz zur Pause eine 2:1-Führung mit in die Kabine. Entscheidende Offensivaktionen resultierten häufig aus ungenauen Pässen und Unsicherheiten, womit der Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde.

    Energie Cottbus bleibt vorne – Havelse stemmt sich gegen die Niederlage

    Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster fort. Cottbus erhöhte zeitweise die Führung, doch Havelse zeigte sich kämpferisch und hielt das Spiel offen. Immer wieder verkürzten die Gäste den Abstand, sodass die Partie bis zum Schlusspfiff offenblieb. Die defensive Anfälligkeit beider Teams sorgte in beiden Halbzeiten für zahlreiche Torraumszenen, entsprechend fielen insgesamt sieben Treffer. Am Ende reichte den Cottbusern eine knappe Führung zum Dreier.

    Tabellarische Einordnung beider Vereine

    Mit diesem Sieg setzte sich Energie Cottbus vorübergehend an die Tabellenspitze der dritten Liga und baut seine starke Heimbilanz weiter aus. Von den letzten fünf Ligabegegnungen gewannen die Lausitzer drei, mussten aber auch zwei Niederlagen hinnehmen. Mit 26 Zählern aus 14 Partien unterstreicht das Team seine Ambitionen für den Aufstiegskampf.

    Havelse hingegen kommt weiterhin nicht aus dem Tabellenkeller heraus. Der Aufsteiger wartet nach zwölf Begegnungen weiterhin auf den ersten Dreier und sammelte bislang lediglich fünf Punkte. In den letzten fünf Spielen holte das Team nur ein Remis, die übrigen vier Duelle gingen verloren. Die Abstiegszone bleibt damit allgegenwärtig.

    Ausblick für die kommenden Wochen

    Für Energie Cottbus folgt ein Auswärtsspiel bei einem direkten Konkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel, Rot-Weiss Essen. In den darauffolgenden Wochen stehen mit Duellen gegen Viktoria Köln und den MSV Duisburg weitere sportlich anspruchsvolle Aufgaben an.

    Havelse erhält zeitnah eine weitere Gelegenheit auf den ersten Saisonsieg – im nächsten Pflichtspiel wartet zuhause der SSV Ulm 1846, der sich ebenfalls im Tabellenkeller wiederfindet. Anschließend stehen Partien gegen unter anderem den VfB Stuttgart II, SC Verl und den 1. FC Schweinfurt 05 auf dem Programm. Gegen Teams in Reichweite muss Havelse dringend punkten, möchte man den Abstand auf das rettende Ufer nicht zu groß werden lassen.

    Fazit

    Im Duell zwischen Energie Cottbus und TSV Havelse gab es sieben Tore und Spannung bis in die Nachspielzeit. Während Cottbus trotz einer wechselhaften Vorstellung siegreich blieb und die Tabellenspitze angriff, verdeutlichte Havelse mit großer Moral, dass trotz erneuter Niederlage Potenzial für den Ligaverbleib vorhanden ist. Für beide Teams stehen nun entscheidende Wochen im anstehenden Ligabetrieb bevor.

    Quellen

  • TSV Havelse – Jahn Regensburg 1:2 (2025-10-19)

    Jahn Regensburg feiert ersten Auswärtssieg seit 18 Monaten: 2:1-Erfolg beim TSV Havelse

    Am 11. Spieltag der 3. Liga unterlag der TSV Havelse am Sonntagabend im heimischen Stadion Jahn Regensburg mit 1:2. Für die Gäste bedeutete dieses Resultat den ersten Auswärtssieg seit April 2024. Der TSV Havelse wartet indes weiterhin auf den ersten Saisonsieg und verharrt am Tabellenende.

    Spielverlauf: Frühe Führung für Havelse – Regensburg dreht das Kellerduell

    Bereits in der 16. Minute schlug Havelses Angreifer John Posselt nach einem Abwehrfehler von Regensburgs Torhüter Felix Gebhardt zu und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Front. Im Anschluss entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel mit wenigen klaren Torchancen auf beiden Seiten. Regensburg blieb jedoch aufmerksam und profitierte in der 29. Minute von einem Patzer des Havelse-Keepers Tom Opitz: Ein abgewehrter Ball landete vor den Füßen von Noel Eichinger, der zum Ausgleich einschob.

    Nach dem Seitenwechsel fehlte es weiterhin an spielerischem Glanz, beide Mannschaften agierten nervös und der Spielfluss wurde oft durch Ballverluste sowie intensive Zweikämpfe unterbrochen. Die entscheidende Szene ereignete sich in der 66. Minute, als der eingewechselte Nicolas Oliveira für die Oberpfälzer traf. Daran änderte sich bis zum Schlusspfiff nichts mehr.

    Havelse bleibt sieglos – Regensburg beendet Negativlauf

    Das Ergebnis spiegelt die Probleme beider Klubs wider: Sowohl Havelse (nun 19. Platz) als auch Regensburg (jetzt Rang 16) stecken weiterhin tief im Tabellenkeller. Durch den Dreier konnten die Gäste jedoch wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln und erstmals nach 25 Partien ohne Auswärtsdreier wieder fern der Heimat gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Michael Wimmer zeigte dabei eine reife Vorstellung, profitierte aber auch von individuellen Fehlern der Gastgeber.

    Für den TSV Havelse setzte sich die Negativserie fort – das Team von Samir Ferchichi kassierte nun schon die achte Niederlage im elften Ligaspiel. Obwohl Posselt früh erneut seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis stellte, reichte es aufgrund defensiver Nachlässigkeiten und fehlender Durchschlagskraft nicht zu Zählbarem.

    Statistik und personelle Veränderungen

    • TSV Havelse bleibt auch nach elf Partien sieglos, hat nach wie vor die schwächste Defensive der Liga.
    • Regensburg beendete seine lange Auswärtsflaute und verbessert seine Position auf Platz 16.
    • Beide Mannschaften verpassten es, spielerische Akzente zu setzen: Die Partie war geprägt von Fehlern, Kampf und wenig geordnetem Spielaufbau.
    • Aufseiten Regensburgs nahm Trainer Wimmer drei Wechsel im Vergleich zum vorherigen Spiel vor, Oliveira war am Ende der Matchwinner.

    Ausblick

    Während Jahn Regensburg mit gestärktem Selbstvertrauen in die kommenden Spiele geht, richtet sich bei Havelse der Blick auf die nächsten Aufgaben. Die Notwendigkeit, die Defensive zu stabilisieren und individuelle Fehler abzustellen, wird dabei immer akuter. Damit bleibt das Duell ein weiterer Beleg für die aktuelle Verfassung beider Mannschaften: Regensburg mit Schritt aus der Krise, der TSV Havelse weiterhin ohne Erfolgserlebnis.

    Quellen

  • Viktoria Köln – TSV Havelse 4:1 (2025-10-04)

    Viktoria Köln bezwingt TSV Havelse deutlich am 10. Spieltag

    Im Rahmen des zehnten Spieltags der 3. Liga setzte sich Viktoria Köln am 4. Oktober 2025 mit einem souveränen 4:1-Heimsieg gegen den TSV Havelse durch. Das Ergebnis spiegelt eine Partie wider, in der die Kölner ihre Überlegenheit in den entscheidenden Momenten klar ausspielten. Für Havelse bleibt die Situation angespannt: Der Aufsteiger wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg.

    Frühes Kölner Pressing setzt Zeichen

    Zu Beginn zeigte sich insbesondere Havelse engagiert und versuchte, mit hohem Einsatz das Spiel in die Hand zu nehmen. Besonders der offensive Außenspieler Robin Müller sorgte zu Anfang für Unruhe im Kölner Abwehrverbund. Die Gastgeber taten sich zunächst schwer, gerieten aber durch mehrere Aktionen von Lex-Tyger Lobinger bereits früh in die Gefahrenzone des TSV-Havelse-Tores. Torwart Tom Opitz verhinderte einen schnellen Rückstand durch mehrere Paraden.

    Kozuki bringt Viktoria in Führung

    Nach etwa einer Viertelstunde kippte das Momentum vollends zugunsten der Hausherren. Nach einem Angriff über Simon Handle konnte Opitz den ersten Versuch noch abwehren, stand gegen den Nachschuss von Soichiro Kozuki aber machtlos. Die Führung zu diesem Zeitpunkt war verdient, da Köln entschlossener die Zweikämpfe suchte und sich zunehmend im letzten Drittel festsetzte.

    Viktoria baut Vorsprung aus

    In den Folgeminuten kontrollierte die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm das Geschehen und ließ nur noch vereinzelt Aktionen der Gäste zu. Trotz mehrerer ausgelassener Torchancen fiel das 2:0 kurz vor dem Pausenpfiff: David Otto verwertete eine Kölner Kombination vor dem Havelser Tor, nachdem die Gäste bei einem schnellen Umschaltspiel überfordert wirkten.

    Schlüsselmoment: Havelser Elfmeter bleibt ungenutzt

    Wenige Augenblicke vor der Pause erhielt Havelse die Gelegenheit, per Strafstoß den Anschluss zu schaffen. Nach Foul von Meiko Sponsel an Müller gab der Schiedsrichter Elfmeter. Doch in dieser Szene zeigte sich erneut die Unsicherheit des Tabellenletzten: Die große Chance blieb ungenutzt, der Rückstand zur Pause hielt an.

    Köln setzt nach, Havelse kommt zu spät

    Nach dem Wechsel knüpfte Viktoria Köln an die Leistungen der ersten Hälfte an. Die Gastgeber erhöhten schnell und nutzten weiterhin die fehleranfällige Defensive der Gäste. Zwei weitere Treffer bauten die Führung komfortabel aus; erst Mitte der zweiten Halbzeit kam Havelse zum Ehrentreffer, der an der klaren Rollenverteilung nichts mehr änderte.

    Havelse weiter ohne Erfolgserlebnis

    Mit dem klaren Ausgang bleibt TSV Havelse auch nach zehn Partien ohne dreifachen Punktgewinn und findet sich weiterhin im Tabellenkeller wieder. Trainer Samir Ferchichi muss zudem mit Personalsorgen und mangelnder Chancenverwertung zurechtkommen. Gestützt auf das Spiel und die bisherigen Leistungen gilt es, in der anstehenden Länderspielpause Lösungen zu erarbeiten. Viktoria Köln hingegen festigt den Platz im oberen Tabellendrittel und hält Anschluss an die führenden Teams der Liga.

    Fazit

    Viktoria Köln setzte sich gegen einen bemühten, aber letztlich harmlosen Gegner verdient durch. Die effektive Chancenverwertung und größere Spielkontrolle waren die entscheidenden Faktoren in einer Partie, die früh zugunsten der Gastgeber entschieden war. Für den TSV Havelse bleibt es dabei: Offensiver Einsatz reicht nicht, wenn Defensivschwächen und fehlende Präzision im Abschluss eine Belohnung verhindern.

    Quellen

  • TSV Havelse – SV Waldhof Mannheim 2:3 (2025-09-30)

    TSV Havelse unterliegt SV Waldhof Mannheim in spektakulärem Duell

    Am neunten Spieltag der 3. Liga empfing Aufsteiger TSV Havelse den SV Waldhof Mannheim. Die Gäste aus Baden setzten sich nach einem wechselhaften Spielverlauf mit 3:2 durch und bauten damit ihr Punktekonto weiter aus. Havelse bleibt hingegen weiterhin ohne Erfolgserlebnis in der laufenden Saison und verharrt im Tabellenkeller.

    Erster Durchgang: Mannheim legt effizient vor

    Beide Teams begannen offensiv ausgerichtet. Getragen vom jüngsten Kantersieg gegen Rot-Weiss Essen startete Waldhof Mannheim mit der identischen Startelf. Schon in der Anfangsphase setzte sich Lohkemper auffällig in Szene, doch der erste Alutreffer blieb folgenlos. Im direkten Gegenzug prüfte Havelses Angreifer Ilic Mannheims Torhüter Nijhuis, der per Reflex entschärfte.
    Im Anschluss erzielte Masca nach einem schnellen Angriff die frühe Mannheimer Führung in der elften Minute. Die Gäste kontrollierten danach das Geschehen weitgehend, während Havelse vor allem auf Konter lauerte. Weitere Treffer blieben bis zur Pause aus, auch weil Mannheims Defensive sicher stand und kaum Abschlüsse zuließ.

    Temporeiche zweite Hälfte mit insgesamt vier Toren

    Nach der Halbzeit setzte sich Mannheim zunächst durch und baute den Vorsprung aus: Lohkemper vollendete einen Angriff und erhöhte auf 2:0. Doch die Antwort der Hausherren folgte prompt: Nur wenige Minuten später gelang Posselt der Anschlusstreffer.
    Havelse schöpfte neuen Mut, wurde aktiver und drängte auf den Ausgleich. Dieser fiel tatsächlich in der 73. Minute, als Belkahia einen Angriff erfolgreich abschloss und die Gastgeber auf 2:2 stellten. Die Freude wehrte allerdings nur kurz, denn im direkten Gegenzug stellte der eingewechselte Shipnoski mit einem platzierten Distanzschuss die erneute Mannheimer Führung her. Damit war die Entscheidung zu Gunsten der Gäste gefallen.

    Schlussphase: Später Platzverweis, Havelse kämpft vergeblich

    Die Schlussminuten gehörten der Heimmannschaft, die sich um den erneuten Ausgleich bemühte. Havelse wechselte offensiv, ohne jedoch das Remis erzwingen zu können. Kurz vor Spielende musste Waldhof-Torhüter Nijhuis angeschlagen vom Feld – für ihn kam in der Nachspielzeit der Ersatztorwart. In der letzten Szene der Partie handelte sich Plume noch die Ampelkarte ein, was die Aufgabe für Havelse endgültig erschwerte.

    Fazit: Waldhof nutzt Chancen, Havelse weiter ohne Sieg

    Mannheim rückt nach dem knappen Erfolg zumindest vorübergehend ins obere Tabellendrittel vor und unterstreicht den Aufwärtstrend der letzten Wochen. Havelse bleibt als Tabellenvorletzter weiter ohne Dreier, zeigte aber zum wiederholten Male Moral und holte trotz Rückstand noch einmal auf. Trotz erneutem Rückstand und Offensivdrang reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn. Die Defensivprobleme der Niedersachsen bleiben auffällig: Im Schnitt kassiert das Team aus Garbsen mehr als zwei Gegentore pro Partie.

    Spieler und Aufstellungen

    TSV Havelse musste vor dem Anpfiff rotieren: Kapitän Düker und Boujellab fielen verletzt aus. Müller und Rufidis starteten dafür. Im Laufe der Partie nutzte Trainer Ferchichi seine Wechselkapazitäten und brachte unter anderem Jaeschke und Rexhepi für neuen Schwung.
    Waldhof vertraute der Startelf und profitierte von der Eingespieltheit – insbesondere Masca, Lohkemper und Shipnoski stachen als Torschützen hervor.

    • Tore: 0:1 Masca (11.), 0:2 Lohkemper (58.), 1:2 Posselt (60.), 2:2 Belkahia (73.), 2:3 Shipnoski (74.)
    • Gelb-Rot: Plume (Havelse, 90.+4)

    Blick auf die Tabelle

    Mit nun 13 Punkten verschafft sich Mannheim Luft zu den unteren Rängen und darf das nächsthöhere Ziel anpeilen. Havelse bleibt bei vier Zählern und muss rasch Lösungen finden, will man nicht vorzeitig den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen verlieren.

    Quellen